10 Dinge, die man über den Smalltalk in den USA wissen muss…

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10 Dinge, die man über den Smalltalk in den USA wissen muss…

Von |17.07.2014|Kategorien: Reisetipps USA|Tags: , , |5 Kommentare

Amerikaner sind Weltmeister in Sachen Smalltalk. Egal ob an der Zapfsäule, an der Hotelrezeption, in der Schlange im Vergnügungspark, bei einer Sportveranstaltung – egal wo man geht und steht kommt es sehr schnell zum berühmten Smalltalk.

Das kann sehr vergnüglich und kurzweilig sein, wenn man folgende Punkte beachtet. So vermeidet man Missverständnisse und unangenehme Fettnäpfchen.

  • Ein „Hello, how are you?“ fordert einen nicht dazu auf, seine aktuellen Leiden aufzuzählen. Es ist mehr die übliche Begrüßung und der Einstieg in den Smalltalk. Erwartet wird eigentlich ein „Thanks, I’m fine.“
  • Denke immer positiv beim Smalltalk. Es wird über die schönen Dinge des Lebens geredet.
  • Nein, Sex gehört vielleicht zu den schönen Dingen, aber es wird im Smalltalk genau so wenig drüber geredet wie über Politik oder Religion.
  • Gerne genommen sind Themen wie das Wetter, Sport, der eigene Job oder seine Kinder.
  • Neidthemen, wie „Hast Du schon gehört, XYZ hat ein neues Auto – wo hat der denn die Kohle her…“ wird Amerikaner eher verstören und abschrecken. Man gönnt dort einfach und nimmt das was andere haben eher als eigenes Ziel.
  • Ebenso sollte Ironie und Sarkasmus im Smalltalk vermeiden. Es ist sehr schwer, dies in einer fremden Sprache rüber zu bringen und diese Form des Humors ist auch nicht unbedingt die Stärke der Amerikaner.
  • Nicht wundern, das gefühlte 90% der Amerikaner eine Tante, einen Freund oder eine Nichte in Deutschland haben.
  • Abstand halten – bitte keinen Körperkontakt mit dem Smalltalker auf der anderen Seite suchen – also auch kein freundschaftliches auf die Schulter klopfen. Ein Handschlag kann aber zum Beginn oder Ende des Zusammentreffens erfolgen.
  • Es wird alles gelobt, Kritik wird nicht gerne gehört. Auch wenn einem die Warteschlange im Disney-Park auf die Nudel geht, der Park ist selbstverständlich „awesome“ bis „amazing“.
  • Der Satz „Nice to meet you, hope to see you again“ am Ende eines Smalltalks ist definitiv keine Einladung zum grillen, sondern nur eine Floskel.

So, damit solltet ihr für einen schönen, entspannten Smalltalk gerüstet sein. Das macht übrigens wirklich Spaß und ist eines der Dinge, die ich immer vermisse, wenn ich wieder zu Hause bin.

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5 Kommentare

  1. Florian 4. August 2014 um 4:56 Uhr - Antworten

    Schön, dass ihr auch positive Seiten am amerikanischen Small-Talk gefunden habt. Mir ist das ehrlich gesagt zu viel, zu laut, zu unecht, zu viel Hype. Alles ist gleich awesome und jeder ist gleich BFF!

    Naja, ich denke die Amis, die Deutschland besuchen sind mindestens genauso genervt von der deutschen Beschwererei. Genau das Gegenteil in de, alles ist immer so schlimm und das Wetter erst 😉

    • Thomas Jansen 4. August 2014 um 7:58 Uhr - Antworten

      Wir versuchen immer die positiven Dinge in den Eigenschaften der Menschen in den besuchten Ländern zu sehen. Und es ist nun mal eine Mentalität des Amerikaners, immer alles awesome zu finden. Wenn man selber mal nicht so gut drauf ist, kann das aber auch mal nerven. 😉

      LG Thomas

  2. Bärbel 14. September 2014 um 14:40 Uhr - Antworten

    Hallo Melanie und Thomas, 🙂
    vielen Dank für Euren Reisebericht. Die Amerikanische Mentalität kenne ich sehr gut. Wer in der Nähe von Ramstein bzw. K-Town gewohnt hat 😉 lebt förmlich mit den Americanern zusammen 🙂 Der Smalltalk, sogar das Essen …. lach… auf der Airbase gab es immer dieser tolle Imbiss Popeyes… oh mein Gott war das gut …. seufz..
    LG. Bärbel

  3. Emka 14. September 2014 um 15:31 Uhr - Antworten

    Ich war in diesem Jahr im Mai das erste Mal in den USA und ich hatte zugegeben etwas Angst vor viel zu viel aufgesetzter, guter Laune und ständigem Small-Talk. Tatsächlich habe ich in den USA dann aber alles als total entspannt, ungezwungen und auch nicht nervig/aufrdinglich empfunden. Selbstverständlich habe ich – ohne sie vorher zu kennen – deine 10 Punkte intuitiv verwendet. 😉

  4. Jana 28. September 2014 um 16:05 Uhr - Antworten

    Sehr interessant! Ich selbst war noch nie in den USA und da sieht man, dass es eben doch eine andere Kultur ist.
    Ist sicher hilfreich solche Dinge vorher zu wissen 🙂

    Liebe Grüße!

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