Zuletzt aktualisiert am 26. November 2018 um 19:02

Nach dem gestrigen Tag, im Spielerparadies Las Vegas stand uns heute der Sinn nach ein wenig Natur pur.

Ziel war der Nationalpark Death Valley – in Deutschland auch als Tal des Todes bekannt.

Wir wählten die Route über die südliche Zufahrt bei Shoshone.

Eine kleine Ansammlung von Häusern, die am Eingang zum Death Valley liegt. Allerdings sollten dies auch die letzten Häuser sein, die wir auf den nächsten ca. 120 Kilometern sehen sollten.

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Auf dem Jubilee Pass erreichten wir dann auf 1000 Metern Höhe die Einfahrt zum Nationalpark:

tag08-1Auf dieser Höhe ist es zur jetzigen Jahreszeit noch sehr grün. Kakteen blühen und es gibt allerlei Buntes zu sehen. In ein oder zwei Monaten wird das hier vermutlich ganz anders aussehen.

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Je tiefer man ins Death Valley kam, desto karger wurde die Vegetation. Aber die Aussicht war stets faszinierend. Ständig änderte sich das Bild der Landschaft.

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Auch vor diesem Ausflug haben wir in den Reiseführern von den ganzen schlimmen Tieren gelesen, die da so leben sollen. Schlangen, Skorpione, Riesenspinnen und so weiter. Natürlich haben wir mal wieder nix davon gesehen. Nur diese Bestie lief uns plötzlich vor die Linse:

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Richtig erkannt – ein waschechter, frei lebender Kojote. Sieht der nicht richtig gefährlich aus?

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Nachdem wir uns von dem Kerl loseisen konnten… bevor wir ihn adoptierten – ging es weiter zum tiefsten Punkt der USA. Rund 86 Meter unter dem Meeresspiegel liegt der Badwater Salzsee. Dieser ca. 100 Quadratkilometer große See ist nur leider am Stück nicht zu fotografieren. Hier mal ein kleiner Ausschnitt:

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Natürlich konnte man auch darauf herum wandern. Bei Temperaturen von über 30° allerdings nicht sehr erquickend. Dabei ist es im Moment im Death Valley noch „kühl“. Im Juli/August können die Temperaturen hier schnell über 50° gehen:

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Auf dem Weg zum östlichen Eingang des Parks sind wir noch den Artist Drive gefahren. Eine ca. 16 Kilometer lange Strecke durch sehr bizarre Landschaften. Wir lassen jetzt einfach mal ein paar Bilder sprechen. Wobei man dazu sagen muss, die Farben sind jetzt nicht künstlich hoch geregelt, das sieht da wirklich so aus:

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Am frühen Abend waren wir dann wieder in Las Vegas zurück. 480 Kilometer mehr auf dem Buckel aber total begeistert von dem heute gesehenen. Man hat das aber auch gut – schön im klimatisieren SUV über feinste Straßen daher rollen und dabei ein leckeres Kaltgetränk schlürfen. Wenn man bedenkt, dass diese Gegend früher zu Pferd oder Kutsche bereist wurde, dann kann man sich sehr schnell denken, woher der Name des Tals kommt.

Morgen fahren wir dann zum Hoover Staudamm, und danach noch ein wenig in Las Vegas shoppen bevor wir uns am Abend die alte Downtown mit den berühmten alten Casinos ansehen.

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