Zuletzt aktualisiert am 16. November 2018 um 14:50

Urlaub – und um 6 Uhr klingelt der Wecker – wat mut, dat mut! Kurz geduscht, fertig gemacht und einen Kaffee an der Lobby geholt und schon ging es auf die Interstate Richtung Orlando Universal Adventure Island. Auch an diesem Morgen war es bitterkalt aber sonnig und es versprach ein schöner Tag zu werden.

Pünktlich um 9:30 erreichten wir dann das Gelände der Universal-Parks in Orlando. Bei der Einfahrt ins Parkhaus wurden wir noch gefragt, ob wir VIP-Parkplätze wollten – für „nur“ 10 Dollar mehr… wir lehnten dankend ab. Lustig war, das diese VIP-Parkplätze einfach nur auf der Ebene lagen, wo auch der Übergang zu den Parks ist. Wir parkten dann „billig“ eine Etage tiefer im nicht VIP-Bereich von wo uns eine Rolltreppe auf die Ebene des VIP-Bereiches brachte… unglaublich wie viele aber das Angebot genutzt haben, naja.

Zu Fuß ging es dann durch die Straße mit den zahlreichen Geschäften und Restaurants, welche vor den Parkeingängen liegt bis man dann endlich bei den Kassen ankommt.

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An den Kassen zu den Parks gab es dann recht lange Schlangen. Das lag aber nicht an den Servicemenschen im Verkauf sondern eher an den ganzen Besuchern, die am Schalter überlegten ob sie nun 1,2 oder 3 Tage nehmen und ob nur für einen Park oder direkt für beide Parks… *seufz* – ja so ein spontaner Parkbesuch ist schon schwierig.

Im Park merkten wir dann, das wird hier heute sehr voll werden. Klar, Urlaubszeit auch in den USA und dazu noch ein Freitag und schönes Wetter. Aber, wir wussten das ja vorher – und wollen uns auch nicht beschweren.

Am See angekommen habe ich dann erst mal eine geraucht, derweil Melanie das Hogwarts-Schloß im Plan suchte… nun, ich hätte ihr ja einen Tipp geben können – hab sie aber suchen lassen. *grins*

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Der Park ist toll gemacht und im Vergleich zu Bush Garden am Vortag fand sich auch für uns Achterbahnverweigerer das ein oder andere Fahrgeschäft. Und Fotomotive gibt es nun wirklich zahlreiche in diesem Park.

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Wir wollten dann eigentlich direkt nach Hogwarts – aber Pustekuchen – der Bereich war bereits so früh am Morgen völlig überlastet. So hatte man entweder die Möglichkeit sich etwas 2 Stunden in eine Schlange für den Bereich zu stellen oder ein Return-Ticket zu ziehen um in einem bestimmten Zeitfenster direkt hinein zu kommen. Wir haben uns dann natürlich für das Return-Ticket entschieden – wie doof muss man eigentlich sein, sich da in die ellenlange Schlange zu stellen, wenn es solch eine Alternative gibt?

Nachdem wir unser Return-Ticket gezogen hatten, ging es erst mal durch den restlichen Park… von Jurassic Parc…

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… mit seiner tollen Bahn…

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… über die Toon Lagoon …

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… bis in die Comic-Town:

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Solche Wasserbahnen sind ja was feines. Wir überlegten auch, ob wie da mal mit fahren, aber bei Temperaturen von nur 13 Grad – trotz der Sonne – war es uns dann ein wenig zu naß. Und wenn man gesehen hat, wie pleddernass die Leute da raus kamen, neeee… lieber nicht. Ja, wir sind Weicheier – lasst das ruhig raus!

Gegen 15 Uhr konnten wir dann endlich Hogsmade betreten, also das Dorf vor dem Hogwarts-Schloß. Am Anfang begrüßt einen natürlich der Hogwarts-Express:

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Trotz des begrenzten Zugangs zu diesem Themenbereich im Park war es dort rappelvoll:

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Egal, für uns als Harry Potter Fans war es eine tolle Sache. Alleine die vielen Geschäfte und Auslagen waren faszinierend. Brauch noch jemand eine Quidditch-Ausrüstung?

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Oder eine Alraunen-Wurzel?

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Nun hatten wir von einigen Freunden gehört, die Bahn im Schloss Hogwarts müssen wir unbedingt besuchen. Nun, wie bereits ein paar mal erwähnt sind wir nun keine Achterbahnfans… aber wenn wir schon mal hier sind. Melanie fragte dann noch einen Aufseher ob da Loopings drinnen sind, was der verneinte und meinte, das sei alles nicht so wild.

Also, allen mit zusammen genommen und angestellt. Zwei Stunden Wartezeit auch bei diesem Fahrgeschäft, aber egal, dafür waren wir ja hier. Die Schlange zog sich durch diverse Parks und auch über verschiedene Hinterhöfe der Attraktionen. So nach anderthalb Stunden kamen wir dann erstmals im Schloss an. Hier mussten wir alles in Schließfächer packen – Fotorucksack, Kamera usw. – na, für ein „nicht so wild“-Fahrgeschäft schon merkwürdig. Weiter ging die Schlange… bis zum eigentlichen Wartebereich innerhalb des Schlosses. Dort stand auch ein Schild, welche körperliche oder psychische Beeinträchtigung man auf diesem Fahrgeschäft nicht haben darf. Nunja, wenn man diese Sachen alle nicht hat, kann man auch nebenan bei der NASA anklopfen. Ich persönlich erfüllte direkt 3 der Punkte nicht (Schwindel, Höhenangst und Rücken) – aber wir hatten jetzt fast 2 Stunden angestanden – jetzt kneifen gilt nicht.

Der Wartebereich im Schloss ist sehenswert. Von bewegten Bildern an der Wand über verschiedene Skulpturen bis zu Dumbledores Büro – alles vorhanden. Leider gibt es davon keine Bilder von uns, die Kamera lag ja im Schließfach und der Apfel war mit den Lichtverhältnissen leicht überfordert.

Endlich kamen wir dann am Einstieg an – an der Wand fuhren viersitzige Gondeln entlang wo wir dann eingestiegen sind. Ein Helfer schloss meinen Riegel, so ein ÜberkopfkomplettkörperRiegel, mit zwei Klicks. Er schaute mich nur an, „Da geht noch ein Klick“ – „Nein“ – „Doch – ausatmen“ – Klick! Prima, nun konnte ich nicht mehr einatmen. Und nun begannen sagenhafte 4,5 Minuten. Man wusste nicht mehr wo oben und unten war, man fuhr die ganze Zeit durch einen Film und war ein Teil davon – genial!

Nach diesem tollen Erlebnis machten wir uns dann auf zum Ausgang des Parks. Am frühen Abend kamen wir dann an unserem Hotel an, wo wir die letzten beiden Nächte verbringen sollten und sind dann noch eine Kleinigkeit Essen gegangen bevor wir wieder total fertig in die Kissen gesunken sind.

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