2013 USA RV-Tour – Zugfahrt Durango – Silverton und zurück

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2013 USA RV-Tour – Zugfahrt Durango – Silverton und zurück

Heute ging früh der Wecker… um 6:15 Uhr war bereit die Nacht zu Ende. Um 8:30 sollte unsere Zug nach Silverton fahren und gestern Abend hatten wir noch entdeckt, dass Thomas vergessen hatte die Fahrkarten zu drucken. Also mussten wir noch zum Ticketschalter und hoffen, dass das vor Ort noch möglich war. Also um sieben Uhr das RV fertig gemacht und ab in die Innenstadt von Durango wo auch der Bahnhof der historischen Eisenbahnstrecke liegt. Ein Parkplatz war auch hier mit dem großen RV kein Problem.

Am Bahnhof angekommen war es noch schön leer und das Ausdrucken der Tickets überhaupt kein Problem, da wir die Reservierungsbestätigung ja auf dem Handy dabei hatten.

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Es war aber eine gute Entscheidung, das wir so früh zum Bahnhof gefahren sind, eine halbe Stunde später war es proppenvoll. Dies war die erste Fahrt der Saison 2013 und entsprechend war der Zug bis auf den letzten Platz gefüllt. Um 8 Uhr begann dann das Boarding für den Zug und wir enterten unseren reservierten Platz im „Prospector“-Wagon. Schön, so mit zwei gemütlichen Stühlen, einem Tischchen, direkt am Fenster… wunderbar.

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An der Decke des Wagons konnte man schon die komplette Fahrtstrecke ablesen, da diese dort aufgemalt war. Im Preis enthalten waren übrigens alle Getränke an Bord und ein kleiner Snack, welche uns von der Begleiterin zusammen mit vielen Geschichten über die Bahnstrecke serviert wurden. So war die Fahrt über 3,5 Stunden pro Strecke recht kurzweilig.

Die erste Stunde fährt der Zug entlang des Animas Rivers nordwärts durch das Tal von Durango, bevor es nach einem ersten Wasserstopp für die Dampflok (es folgten noch zwei weitere), in den San Juan National Forest. Ab diesem Moment haben wir kaum noch auf unseren Plätzen gesessen sondern lieber draußen auf der Plattform zwischen den Wagons gestanden und die sagenhafte Landschaft bewundert.

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Die Strecke führte immer weite am Animas River entlang und zusammen mit der tollen Bergkulisse und ergaben sich noch weitere 2-3 Fotomotive:

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Naja, ehrlich gesagt haben wir mehrere hundert Fotos an dem Tag gemacht und die meisten davon sind wunderschön geworden. Einige werden in Zukunft unsere Bilderrahmen füllen.

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Nach dreieinhalb Stunden Fahrt erreichen wir dann das Ziel der Reise, die kleine Stadt Silverton in den Rocky Mountains. Hm, das ist ein altes, kleines Städtchen mit schmucken alten Häusern, die aber mit dem Stopp des Silberabbaus wohl ihre besten Zeiten hinter sich hat.

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Das Ereignis des Tages ist halt die Ankunft des Zuges aus Durango, welcher dann für ein bis anderthalb Stunden einen Haufen Touristen über die Stadt auskippt. Diese haben dann zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten für den üblichen Touri-Nippes und ein paar Restaurants wo man sich für die Rückfahrt stärken kann. Letztere haben wir gemieden und sind lieber durch das kleine Örtchen gelaufen, wo man an manchen Stellen das Gefühl hatte, das ist alles nur Kulisse und wird abends wieder abgebaut.

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An den Touri-Andenkenläden sind wir natürlich nicht unfallfrei vorbei gekommen. Das obligatorische T-Shirt und der Magnet für den Kühlschrank mussten einfach sein.

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Nach etwa einer Stunde wurde dann der Zug, nachdem er gedreht wurde, wieder im „Bahnhof“ bereit gestellt. Naja, der Bahnhof sind einfach die Schienen in der Straße, welche in den Ort hinein führen.

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Die wiederum 3,5-stündige Fahrt zurück nach Durango haben wir dann einfach faul auf unseren Plätzen genossen. Die Sonne war eh fast hinter den Wolken verschwunden, so dass die Bilder von der Hinfahrt nicht mehr zu toppen waren. Wer es etwas kürzer mag, kann die Rückfahrt dann auch mit dem Reisebus buchen, welcher die Strecke von Silverton nach Durango in gut einer Stunde schafft.

Für uns war der Tag einer der Highlights unseres Urlaubs und wir können jedem, der mal in die Ecke kommt, diese Fahrt nur empfehlen.

In Durango sind wir dann wieder zu unserem Campground gefahren und haben noch schnell was zu Essen gemacht. Ein Blick in die Wetterberichte für die nächsten Tage an unserer geplanten Route ernüchterte uns dann aber ein wenig. Regen, Regen, Regen… Eigentlich wollten wir am nächsten Tag Richtung Grand Canyon fahren, aber da waren die Vorhersagen gruselig. Im Monument Valley sah es nicht ganz so düster aus und das lag eh auf dem Weg. Also, für den nächsten Tag das Monument Valley geplant.

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Gefahrene Kilometer:60 (Zugfahrt)
Durchschnittsgeschwindigkeit:– km/h
Maximale Geschwindigkeit– km/h
minimale Höhenmeter:– Meter ü.N.
maximale Höhenmeter:– Meter ü.N.

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Ein Kommentar

  1. Michael Fertig 25. Februar 2016 um 20:18 Uhr - Antworten

    Das ist wirklich eine traumhafte Landschaft und muss definitiv auf meinem Wunschzettel. 😉

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Hier schreiben Melanie und Thomas – zwei reisesüchtige Menschen aus dem Ruhrpott. Mehr Informationen findet Ihr auf der Über uns Seite.

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