50 Bundesstaaten – Indiana, Hawaii, Utah

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50 Bundesstaaten – Indiana, Hawaii, Utah

Auf zum nächsten Teil unserer Serie 50 Bundesstaaten. Verschiedene BloggerInnen berichten über sehenswerte Dinge in den 50 Bundesstaaten der USA. Wer noch mit machen möchte, es gibt noch freie Staaten in der Liste

Heute gibt es viele Tipps zu Indiana, Hawaii und Utah.

Indiana

IndianaAllgemeine Informationen

  • Abkürzung: IN
  • Spitzname: Hoosier State
  • Hauptstadt: Indianapolis
  • Fläche: 94.326 km²
  • Einwohner: 6.483.302
  • Bevölkerungsdichte: 69,0 Einwohner/km²
  • Beitritt in die USA: 11.12.1816

Sarah

Sarah in Indianapolis

Sarah ist eifrige Leserin unseres Blogs und ist dabei auf die Serie gestossen und hat spontan angeboten einen Bericht über Indiana zu schreiben.

Die lebt in Berlin und hat sich während ihres Praktikums 2011 in die Staaten, insbesondere die Vielfältigkeit der Landschaften verliebt. Sie hat dort die Liebe zum Reisen und zur Fotografie entdeckt. 

Wenn man an die USA denkt, ist Indiana sicherlich nicht der erste Staat der einem einfällt, den man unbedingt gesehen haben muss. Nichtsdestotrotz lohnt es sich einen genaueren Blick zu wagen, denn Indiana hat einiges zu bieten.

Von einer eher ländlichen Gegend mit vielen kleinen und mittelgroßen Städtchen geprägt, ist Indianapolis als Hauptstadt wohl das bekannteste und zugleich beliebteste Ausflugsziel in Indiana. Motorsportfans aus aller Welt sind jährlich zu Gast, wenn es um die Ermittlung des Siegers im Indy 500-Rennen geht und vor einigen Jahren gewann Michael Schumacher Jahr für Jahr den großen Preis der USA, wenn der Formel 1 Zirkus auf dem Motorspeedway Halt machte. Eine geführte Tour über das Gelände sollte man sich daher nicht entgehen lassen. Diese bietet nicht nur die Möglichkeit der Star seiner eigenen Pressekonferenz zu sein, sondern auch auf dem Siegerpodest auch mal ganz oben zu stehen. Darüber hinaus kann die Ziellinie persönlich überquert sowie später bei einem Rundgang durch das großen Hall of Fame Museum dann neben den Autos sowohl die Sieger als auch Trophäen aus vielen Jahren Motorsport bestaunt werden. Es ist schon faszinierend, wie sich die Technik sowie die fahrbaren Untersätze im Laufe der Jahrzehnte verändert haben.

Haus in Indiana

Anschließend empfiehlt sich auch noch der Gang in die Innenstadt. Die große Circle Center Shoppingmall lädt ein, verschiedene Andenken zu kaufen und unweit davon entfernt, lohnt ein Blick in das Regierungsgebäude, dem Indiana State Capitol.

Ca. 60-70 Meilen westlich von Indianapolis gibt es eine weitere Sehenswürdigkeit zu bewundern. Im Parke County stehen im Umkreis von einigen Meilen verschiedene Covered Bridges. Einige dieser Brücken sind für den Verkehr gesperrt und im Oktober wird extra ein Festival zu Ehren der zahlreichen überbauten Brücken in Indiana veranstaltet.

Nicht zuletzt bietet Indiana auch für James Dean Fans einen guten Grund für einen Besuch. Der berühmte Schauspieler ist nicht nur unweit von Indianapolis geboren und aufgewachsen, sondern auch in Fairmount auf dem Park Cemetery beigesetzt.

Wer seine Reise dann auch in Richtung Süden plant, dem ist ein Stopp im kleinen Städtchen Clarksvillle anzuraten. Denn von dort hat man einen traumhaften Blick auf die Skyline von Louisville (Kentucky). An einem schönen Sommerabend lädt dies nicht nur die unmittelbaren Bewohner ein, den Abend mit einem Wein am Flussufer ausklingen zu lassen und zu sehen wie sich die Lichter der Großstadt im Wasser spiegeln während aus der ein oder anderen Bar Musik ertönt.

Generell sollte man bei der Fahrt durch Indiana immer auf die Häuser am Straßenrand achten, die klassisch aus Holz mit Veranda und Flagge versehen, ein Gefühl vom ländlichen Amerika aufkommen lassen. Aber auch die Freundlichkeit sowie der Humor der Bewohner von Indiana sind stets etwas, was mir in meinen drei Monaten leben und arbeiten immer noch bestens in Erinnerung geblieben sind.

Hawaii

HawaiiAllgemeine Informationen

  • Abkürzung: HI
  • Spitzname: Aloha State
  • Hauptstadt: Honolulu
  • Fläche: 28.313 km²
  • Einwohner: 1.360.301
  • Bevölkerungsdichte: 48,0 Einwohner/km²
  • Beitritt in die USA: 21.08.1959

Sophia und Michelle

Sophia auf HawaiiLink zum Blog: http://miss-phiaselle.com/

Sophia und Michelle schreiben zusammen den Blog Miss Phiaselle, wo es ums Reisen, Beauty und Livestyle geht.

Beide sind Reisejunkies, die auch gerne in die USA Reisen. Also bot sich ein Gastbeitrag in der Serie hier förmlich an.

Hawaii – die paradiesische Inselkette im Pazifik und der 50. Bundesstaats der USA. Die Inseln gelten als Traum-Destination, doch die Anreise ist lang und beschwerlich. Zumindest von Deutschland aus. Wer die langen Strapazen in Kauf nimmt, der bereut es nie! Das Aloha-Feeling und die hawaiianische Lebensweise ziehen einen sofort in ihren Bann.

Wir (Michelle & Sophia) hatten beide bereits das Glück die Inseln im Pazifik zu besuchen. Bisher haben wir zwar erst zwei Inseln gesehen, doch wir sind uns sicher, dass wir bestimmt wieder kommen werden!

Sunset auf Hawaii

Tipps für Maui

Schon am Flughafen wird man mit den Worten „Welcome to the best Island in the world“ begrüßt. Eine Aussage, die mich im ersten Moment stutzig gemacht hat, ich bei der Abreise aber sofort unterschrieben hätte. Die Insel ist wahnsinnig vielfältig und egal, ob man Action, Badespaß oder Romantik sucht, Maui bietet es einem alles.

5 Dinge, die man auf Maui auf keinen Fall verpassen sollte:

  • Maui Upcountry! Als Anhaltspunkt könnt Ihr Euch den Kula Highway merken. Neben genialen Aussichten auf die Küste, ist auch die Maui Winery definitiv einen Besuch wert.
  • Besucht unbedingt ein traditionelles Hula Dinner.  Dort erfährt man sehr viel über die Geschichte der Ureinwohner und der Gesang und die Tänze sind wirklich unglaublich toll.
  • Big Beach. Der Makena Beach State Park, wie der Strand eigentlich heißt, ist für mich der schönste Strand der Insel.
  • Geht unbedingt Schnorcheln. Die Wasserwelt ist beeindruckend und wer träumt nicht davon neben Schildkröten zu schwimmen?

Die Road to Hana, die eigentlich als Must-Do auf Maui gilt, fand ich eher enttäuschend. Die Strecke ist wahnsinnig doll befahren und kostet einen ganzen Urlaubstag. Das sollte man sich gut überlegen 😉

Tipps für Oahu

Michelle war gerade im Oktober auf Oahu. Nachdem ich schwärmend von Hawaii zurück gekommen bin, war für Michelle und ihren Freund schnell klar, dass die nächste Reise auch in den 50. Bundesstaat gehen sollte. Neben Maui besuchten die Zwei noch Oahu, die bevölkerungsreichste Insel des Archipels.

Bei Oahu fallen einem meistens zuerst der Waikiki Beach, Pearl Harbour und chinesische Touristen ein. Die Hauptstadt Honolulu unterscheidet sich eigentlich überhaupt nicht von anderen amerikanischen Großstädten. Doch lässt man diese Metropole zurück, so erwartet einen magische Natur.

5 Dinge, die man auf Oahu auf keinen Fall verpassen sollte:

Diamond Head! Der erloschene Vulkan ist ein sehr begehrtes Wanderziel, von dessen Spitze man einen unvergesslichen Ausblick auf Honolulu und die Umgebung hat.

  • Lanikai Beach. Der schönste Strand der Insel!
  • Jurassic Park Fans aufgepasst: Die Kualoa Ranch diente als Filmkulisse für T-Rex und seine Artgenossen.
  • Northshore. Ganz anders als der touristische Süden, ist der ruhigere Norden. Die Landschaft ist dort einfach einmalig!
  • Der legendäre Waikiki Beach sollte natürlich bei keinem Besuch auf Oahu ausgelassen werden.

Utah

UtahAllgemeine Informationen

  • Abkürzung: UT
  • Spitzname: Beehive State
  • Hauptstadt: Salt Lake City
  • Fläche: 219.882 km²
  • Einwohner: 2.763.885
  • Bevölkerungsdichte: 12,0 Einwohner/km²
  • Beitritt in die USA: 14.01.1896

Imke und Jan von Hikelust

Inke und Jan von HikelustLink zum Blog: http://www.hikelust.de

Wir sind Imke und Jan aus der Nähe von Hamburg. Vor einigen Jahren haben wir unser Herz im Südwesten der USA verloren. Die wunderschöne und abwechslungsreiche Natur hat uns von Anfang an fasziniert.

Soweit möglich versuchen wir so viel Zeit in der Natur und gerne auch in der Wüste zu verbringen. Dabei stellen wir uns immer wieder neuen Herausforderungen, egal ob staubige Dirtroad oder anspruchvolle Wanderung. Wir sind dabei!

Auf unserer Facebookseite Hikelust geht es um Wanderungen, Fotografie, Erfahrungen zu Hotels und Reiserouten durch die südwestlichen Staaten – schlichtweg unsere Erlebnisse. Ihr braucht einen Tipp, wollt Empfehlungen für Übernachtungen oder einfach mehr erfahren – folgt uns oder fragt uns einfach, wir freuen uns auf einen regen Austausch!

Denkt man an Utah, denkt man zunächst an die bekannten „Postkartenmotive“: den Colorado, der sich durch die roten Felsen am Horseshoe Bend schlängelt oder rote Felsen, wie einer Zigaretten-Werbung entsprungen, am Monument Valley. Aber die Liste mit Naturspektakeln in Utah ist lang – wirklich lang. In verlässlichen Zahlen bedeutet dies: 5 Nationalparks (NP), 6 National Monuments (NM) und 32 State Parks (SP) – in all diesen (und weit darüber hinaus) also unzählige Meilen Trails und Countryroads, die es zu erkunden gilt. Aber egal, wie eure Erkundungstour aussieht, ob mit einem Roadtrip durch die Parks, auf dem Rücken eines Pferdes durch die Wildnis, mit dem Mountainbike auf der Dirtroad oder mit Rucksack zu Fuß durch die Steppe, einige der Hotspots Utahs lassen sich praktisch miteinander kombinieren. Wagt einen Blick abseits der ausgetrampelten Wege und euch eröffnet sich ein unbeschreiblich schönes und so wahnsinnig abwechslungsreiches Land. Obwohl wir absolute Wüsten-Fanatiker sind, soll der Vollständigkeit halber nicht im roten Wüstensand untergehen, dass in Utahs Hauptstadt (und gleichzeitig größten Stadt – Salt Lake City) im Jahr 2002 die Olympischen Winterspiele ausgetragen wurden. Utah bietet offenbar auch etwas für Winter-Enthusiasten. Unverholen steht Utah auf unserem Treppchen der Bundesstaaten mit ganz oben.

Turret Arch im Arches Nationalpark

Turret Arch im Arches Nationalpark

Dass die Hauptstadt in einem Bundesstaat auch gleichzeitig die größte Stadt ist, ist für die USA eher ungewöhnlich. SLC bietet mit seinen knapp 190.000 Einwohnern (1,1 Millionen in der gesamten Metro-Area), architektonisch spannenden Mormonentempeln und einem typisch städtischem Erscheinungsbild quasi die einzig ernstzunehmende Quelle für so etwas wie Großstadtflair. Der verbleibende riesige Rest des Landes ist, sagen wir, sehr ländlich geprägt. Alle Abenteuerlustigen kommen hier garantiert auf ihre Kosten: Ziplining, Canyoneering, Rafting, Jeep fahren, du kannst dich ausprobieren und bestimmt das ein oder andere von deiner Bucketlist streichen.

The Wave Vermillion Cliffs NM

The Wave Vermillion Cliffs NM

Auch fotografisch ist Utah für uns eines der Highlights überhaupt. Die Motive sind überragend. Mit der knappen Bevölkerungsdichte zählt Utah zu den Staaten, die eine geringe „light pollution“ haben. Der Canyonlands NP ist kürzlich als „International Dark Sky Park“ ausgezeichnet worden. Wer die Möglichkeit hat und sich nicht vor dem frühen Aufstehen im Urlaub scheut, wird von den unzähligen Sternen, Sternschnuppen und der mit bloßem Auge erkennbaren Milchstraße überwältigt sein. Kombiniert mit einem Sonnenaufgang in malerischer Kulisse wiegt der unerbärmlich klingelnde Wecker um 3 Uhr morgens auch nicht mehr ganz so schwer.

Diese malerische Kulisse kann von feuerroten Felsen, über schneebedeckte Gipfel, von tiefen dichten Wäldern bis zur kargen staubigen Wüste oder sogar ein brillante Reflektionen erzeugender Salzsee nahezu alles ein, was Mutter Natur zu bieten hat. Utahs Natur ist unheimlich vielfältig. Nicht nur zum Sonnenaufgang kannst du in Utah abseits der klassischen Touristenpfade (außerhalb der Parks oder selbst in gut besuchten NPs) immer ein Plätzchen finden, um ganz für dich und im Einklang mit der Natur zu sein.

Unsere Top 5 in Utah:

  • Corona Arch – ca. 5 km Hike mit kleinen Klettereinlagen zu einem riesigen 43x35m großen Arch (bei Moab)
  • Coyote Buttes north/south – gigantische rot-weiße Sandsteinformationen (bei Kanab, nur mit Permit)
  • Mesa Arch – Arch direkt am Abgrund des Cayons, nur zum Sonnenaufgang empfehlenswert, könnte ebenfalls überlaufen sein. Nerven behalten! (bei Moab im Arches NP)
  • The Great Wall – Dies ist eine super Alternative zum Antelope Canyon, der mittlerweile recht überlaufen ist (bei Page, nur mit Permit)
  • Hole in the Rock Road – Für Dirtroad-Enthusiasten mit zahlreichen Möglichkeiten rechts und links der Road zum Wandern, Verweilen, Reiten und MTB fahren (bei Escalente oder Kanab)

 

Das war der nächste Teil unserer Serie über die 50 Bundesstaaten der USA. Vielen Dank dieses mal an Sarah, Sophia, Imke, Jan und Michelle für die tollen Berichte.

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2 Kommentare

  1. Zypresse 1. August 2017 um 13:09 Uhr - Antworten

    Hallo in den Pott,
    habt Ihr die Reihe sang- und klanglos einschlafen lassen oder geht es irgendwann einmal weiter?
    Fragt eine neugierige Zypresse

    • Thomas Jansen 1. August 2017 um 17:06 Uhr - Antworten

      Hi Ulrike,

      nein, es geht weiter. Nach der Sommerzeit werde ich mal kräftig die Werbetrommel rühren um weitere Autoren für die fehlenden Staaten zu finden.

      LG Thomas

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