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Endlich geht es mit unserer Serie 50 Bundesstaaten weiter. Verschiedene Blogger berichten über sehenswerte Dinge in den 50 Bundesstaaten der USA. Wer noch mit machen möchte, es gibt noch freie Staaten in der Liste. Heute gibt es viele Tipps zu Nevada, Mississippi und Kansas.

Nevada

NevadaAllgemeine Informationen

  • Abkürzung: NV
  • Spitzname: Silver State
  • Hauptstadt: Carson City
  • Fläche: 286.380 km²
  • Einwohner: 2.700.551
  • Bevölkerungsdichte: 35,0 Einwohner/km²
  • Beitritt in die USA: 31.10.1864

Sabine Olschner

Sabine OlschnerLink zum Blog: http://www.ferngeweht.de/

Sabine von Ferngeweht reist um die Welt, seit sie 17 ist, und hat auf jeden Kontinent mindestens schon einmal ihren Fuß gesetzt.

Zweimal war sie bereits in Florida, einmal in New England. Am beeindruckendsten fand sie jedoch bislang den Südwesten der USA mit seiner Fülle an wunderschönen Nationalparks.


Aus Nevada ist mir vor allem eins im Gedächtnis geblieben: Es ist heiß! Natürlich war unser sommerlicher Roadtrip durch den Südwesten der USA  in Utah, Arizona und Colorado ohnehin kein kühles Unterfangen, aber Las Vegas und Death Valley toppten noch einmal die Temperaturen der vergangenen Wochen. In Las Vegas herrschten im Juli 2012 circa 43 Grad Celsius, in Death Valley zeigte das Thermometer 120 Grad an. Letzteres in Fahrenheit, keine Sorge, aber es hätten auch Celsius sein können – es war ein Gefühl wie im Backofen.

Las Vegas

Las Vegas

Auf der Straße hielten wir es in Las Vegas tagsüber nicht lange aus: Brütende Hitze lag über der Stadt, und der Autoverkehr, der sich über den Strip wälzte, machte die Sache auch nicht viel besser. Dann lieber Schutz in einem der vielen Hotels entlang der bekanntesten Straße von Las Vegas suchen und den Ideenreichtum der Architekten bewundern, etwa die Piazza mit blauem Wölkchenhimmel im Caesars Palace oder den Canale Grande im Hotel Venice mit kitschig beleuchteten Gondeln.

Warm geworden bin ich trotz der Temperaturen nicht mit Las Vegas – auch wenn wir auf unserer Reise insgesamt dreimal dort waren: einmal bei der Ankunft, einmal für einen Zwischenstopp und einmal vor dem Abflug. Mein Tipp für alle Naturfreunde wie mich, die sich lieber in der Natur statt in der Stadt aufhalten, aber um Vegas keinen Bogen machen können: den Outlet Store Outdoor World besuchen. Schöne Outddor-Klamotten zu guten Preisen und ein tolles Shopkonzept.

Death Valley

Death Valley

Von Las Vegas aus ging es ins Death Valley, das zumindest zum Teil in Nevada liegt – ein Muss, wenn wir schon mal in der Gegend waren. Auf der Fahrt dorthin warnte uns ein Schild schon vor der extremen Hitze. Wir dachten, nach Vegas könne es nicht schlimmer kommen. Kam es aber. 49 Grad Celsius mit warmem Wind wie aus einem riesigen Fön sind kein Spaß, und wir verbrachten die meiste Zeit im klimatisierten Auto. Selbst der Sprint vom Parkplatz zum Hotelzimmer war schon eine Herausforderung.

Landschaftlich ist Death Valley weniger trostlos, als man vermuten könnte. Der Zabriskie Point beeindruckt mit seinen riesigen Furchen im Fels, und beim Artist Drive scheint ein Maler seinen Farbtopf über die Berge ausgeschüttet zu haben. Natürlich durfte auch ein Stopp am Bad Water Basin nicht fehlen, mit 86 Meter unter Normalnull der tiefste Punkt im Death Valley. Wegen der Hitze schaffte ich es aber nicht bis auf die Salzpfanne hinaus, sondern kehrte nach einem Foto umgehend zum Wagen zurück.

Zurück in Las Vegas freuten wir uns über die „kühlen“ 40 Grad. Auf die Klimaanlage im Hotel hätte ich trotzdem nicht verzichten mögen.

Mississippi

MississippiAllgemeine Informationen

  • Abkürzung: MS
  • Spitzname: Magnolia State
  • Hauptstadt: Jackson
  • Fläche: 125.438 km²
  • Einwohner: 2.967.297
  • Bevölkerungsdichte: 31,0 Einwohner/km²
  • Beitritt in die USA: 10.12.1817

Angela und Klaus

Angela und KlausLink zum Blog: https://akweltenbummler.com

Reisen ist unser liebstes Hobby.

Bald werden wir mit einem Wohnmobil erneut auf eine hoffentlich endlose Tour durch die schöne Welt gehen. Die eineinhalbjährige Rundreise durch die USA war bis jetzt der Höhepunkt unserer Reisegeschichte.


Im Westen Louisiana, im Osten Alabama, dazwischen liegt der Bundesstaat Mississippi, der zu den ärmsten Regionen der USA zählt. Der Südstaat wurde 1817 als zwanzigster Bundestaat in die USA aufgenommen. Die Hauptstadt ist Jackson. Der Ol´ Man River Mississippi ist der Namensgeber. Der Name wurde durch die Einwanderer von den einheimischen Indianern übernommen und heißt übersetzt „Großer Fluss“.

Mississippi hat einen großen Anteil an Schwarzen, was daran liegt, dass das Land in der Sklavenzeit zu den Hochburgen zählte. Unzählige schwarze Sklaven brachte man aus Afrika hierher, damit sie auf den Zuckerrohr- und Baumwollfeldern schuften. Deren Nachfahren machen heute einen Großteil der Bevölkerung Mississippis aus.

Das Land besitzt nur eine kurze Küstenlinie zum Golf von Mexico, die komplett aus einem Strand mit feinem, reinweißem Sand und halbwegs sauberem Wasser besteht. Zudem hat man die Strände fast für sich allein, ein Paradies für Bade- und Sonnenfreunde. Das Wasser ist allerdings so flach, dass man bei knietiefem Wasser baden muss, schwimmen ist erst ganz weit draußen möglich.

Angler kommen auch auf ihre Kosten. Der Reichtum an Meeresfischen wie z.B. Haie, Knurrhahn oder Segelflossenwelse garantiert fast immer einen Fang von den Pieren aus, die weit im Wasser stehen.

Durch das Fehlen der Sümpfe in der Küstenregion bewegt sich die Luftfeuchtigkeit auf einem sehr erträglichen Level.

Willkommen in Mississippi

Willkommen in Mississippi

Der größte Teil der Golfküste von Mississippi ist auf Tourismus ausgerichtet. Von Long Beach bis nach Ocean Springs sieht man meist Hotels und Casinos, aber auch öl- und gasverarbeitende Anlagen.

Im auffallenden Sharkheads in Biloxi Beach wird alles verkauft, was das Strandleben leichter, angenehmer oder anders macht. So bunt, wie seine Fassade ist auch das Angebot, welches auf einer riesigen Fläche verkauft wird.

Bay St. Louis ist für seine Besucher ein Wunderland. Die Stadt hat sich, um den Tourismus und den Umsatz anzukurbeln, das Magnolia Geld einfallen lassen. Der Staat Mississippi führt den Beinamen Magnolia State, weil die Magnolie sein Wahrzeichen ist.

Jeder Besucher, der sich im Train Depot anmeldet, bekommt 20 Dollar geschenkt. Mit dem Geld, welches in Coupons ausgezahlt wird, kann man dann in Bay St. Louis shoppen oder essen gehen, eine schöne Idee.

Das Train Depot ist der Originalbahnhof von Bay St. Louis, der 1876 im spanischen Missionsstil erbaut und später, zusammen mit einem Großteil der Stadt, durch ein großes Feuer zerstört wurde. 1929 erfolgte die Neueröffnung.

Die Hurricane Hunter Bar sorgt stilgerecht für das leibliche Wohl, oder man lässt sich einen Cocktail „Eye of the Storm“ schmecken. In dieser Bar erfährt man, dass Hurricane-Jäger keine neumodische Erfindung für Nervenkitzelsuchende sind. Mitte des 2. Weltkrieges begann ein Flieger-Geschwader aus reiner Notwendigkeit heraus mit der Hurricanejagd, um Schäden zu begrenzen.

Kansas

KansasAllgemeine Informationen

  • Abkürzung: KS
  • Spitzname: Sunflower State
  • Hauptstadt: Topeka
  • Fläche: 213.100 km²
  • Einwohner: 2.853.118
  • Bevölkerungsdichte: 33,0 Einwohner/km²
  • Beitritt in die USA: 29.01.1861

Ellen und Udo

Ellen und UdoLink zum Blog: https://abenteuer66.wordpress.com/

Ellen und Udo sind seit einigen Jahren zusammen in den USA unterwegs. Sie haben den Südwesten ausführlich erkundet, in Bodie Ghost Town geheiratet und sozusagen im Vorbeifahren ihre Liebe für die Route 66 entdeckt. Momentan beschäftigen sie sich hauptsächlich mit der „Mother Road“.

Dazu haben sie vor kurzem einen Blog ins Leben gerufen, der sich ausschließlich mit der Route 66 beschäftigt. Außerdem arbeiten sie zusammen mit einem amerikanischen Freund und Route 66 Experten an Buchprojekten über die 66.


Kansas gehört nicht unbedingt zu den ersten Zielen des Amerika-Touristen. Prärien, Landwirtschaft, und ein paar Bisons prägen diesen mit 2,8 Millionen Einwohnern recht dünn besiedelten Staat im mittleren Westen. Kansas City kennt man aus den Songs von Fats Domino oder den Les Humphries Singers.

Die Hauptstadt, Topeka, schon eher nicht mehr. Und wer weiß, wo Baxter Springs liegt? Ganz unten in der südöstlichen Ecke des Rechtecks, das die Grenzen von Kansas bildet, leben die knapp 5000 Einwohner dieser kleinen Stadt. Und eine davon wollen wir jetzt mal besuchen.

Erwähnt werden muss, dass Baxter Springs an der Route 66 liegt. Kansas hat den kleinsten Anteil an der „Mother Road“, gerade mal 13 Meilen lang ist der 66 Abschnitt zwischen Galena und Baxter Springs. So kommt es aber, dass die kleine Stadt von etlichen Route 66 Reisenden besucht wird, was wiederum einem kleinen Betrieb wie „Angels On The Route“ zugute kommt.  Das kleine Café an der Military Avenue, gehört Sue Gast, die bis vor kurzem ihre Gäste persönlich bedient hat. Inzwischen haben Alan and Cheri McCamey das Management übernommen, was aber dem Charme des kleinen Diners keinen Abbruch tut. 

Angels on the Route

Angels on the Route

Hier gibt es alles, was das Herz bzw. der hungrige Magen begehrt. Berühmt ist der „Frozen Custard“, eine Art Eiscreme, die beste entlang der ganzen Route 66, wie Sue uns stolz verkündet. 

„Over a million travelers on Route 66. We have a lot from the United States, but we have a lot from Europe. We named it Angels on the Route because I believe in guardian angels and I have a little pocket angel buried out in the cement right when you walk through the doorway. So everybody passes their angel and hopes for safe travels on Route 66,“ said Sue Gast, Angels on the Route owner. 

Wer also auf der Route 66 unterwegs ist, sollte in Baxter Springs, Kansas, anhalten, durch die Straßen des Städtchens flanieren und natürlich Sue‘s Frozen Custard probieren.

Das war der nächste Teil unserer Serie über die 50 Bundesstaaten der USA. Vielen Dank dieses mal an Sabine, Angela und Klaus und an Ellen und Udo für die tollen Berichte.

 

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