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9 Tipps für einen entspannten Langstreckenflug

Tipps für einen entspannten Langstreckenflug

Ein Langstreckenflug in der Economy Class… Ihr kennt das alle, nach 3 Stunden fangen die Beine an zu schmerzen, nach 6 Stunden der Rücken. Kurz darauf fragt man sich schon mal „Warum tue ich mir das an?“. Gut, am Zielort angekommen sind diese Gedanken meist vergessen und man wird mit einem wunderbaren Urlaub belohnt.

Nachfolgend ein paar Tipps, wie der Flug ein wenig angenehmer gestaltet werden kann. Natürlich machen diese Tipps aus dem Economy Sitz keine First Class Herberge, aber vielleicht knacken die Kochen ein bisschen weniger nach der Landung.

Langstreckenflug

Langstreckenflug

1. Online- oder Vorabend-Checkin nutzen

Nutzt, wenn es möglich ist, den Online-Checkin. Dieser steht bei den meisten Airlines 24 Stunden vor dem Abflug zur Verfügung. Das ermöglicht Euch am Abreisetag eine Stunde später am Flughafen zu sein. Ihr braucht nur noch Euer Gepäck abgeben und es kann los gehen.

Bei vielen Flügen wird auch ein Vorabend-Checkin angeboten. Wenn ihr diesen nutzen könnt, so habt Ihr am Reisetag nur noch Euer Handgepäck dabei und könnt den Tag entspannt beginnen ohne Koffer durch die Gegend zu schleppen.

2. Sitzplatzwahl

Schaut vor dem Ceckin mal mit welchen Flugzeugtyp ihr fliegt. Auf Seatguru könnt ihr dann nachschauen, wo es welche Plätze im Flugzeug gibt und ob da Besonderheiten angegeben sind. So sind oftmals in den letzten Reihen in einer Kabine die Rückenlehnen nicht oder nur sehr wenig zu verstellen. Notausgangsplätze sind immer ein Garant für viel Beinfreiheit. Das gleiche gilt oft für die erste Reihe einer Kabine.

Einige Fluggesellschaften bieten auch eine Economy Plus Klasse an. Diese ist oft für relativ kleines Geld zu buchen und bietet meist mehr Platz für den eigenen Körper.

Leider kostet es mittlerweile bei vielen Fluggesellschaften, selbst bei Langstreckenflügen, eine zusätzliche Gebühr, wenn man bereits bei der Buchung seine Sitzplätze aussuchen will. Uns ist es das aber immer wert, und wie kalkulieren diese Gebühren einfach mit ein. Ein Flug auf den mittleren Plätzen einer 4er Reihe wäre unser persönlicher Alptraum.

Der Blick vor dem Checkin macht übrigens auch Sinn, wenn man seine Plätze bei der Buchung bereits reserviert hat. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir oft nur eine begrenzte Auswahl an Sitzplätzen. Beim Online-Checkin waren dann aber plötzlich noch eine Menge anderer Plätze frei, so das wir dann noch die Sitze geändert haben.

3. Essen vor dem Flug

Ganz wichtig, was leichtes essen. Keine opulenten Mahlzeiten und schon mal gar keine Hülsenfrüchte. Nicht nur Euer Sitznachbar wird es euch danken. Durch die Druckverhältnisse in einem fliegenden Flugzeug kommt es sowieso schon zu einer Luftansammlung im Bauchraum, da braucht es nicht auch noch zusätzlichen Zündstoff.

Zürich Spotten

Der Start in den Urlaub – bei hoffentlich besserem Wetter

4. Kleidung

Tragt lockere, gemütliche Kleidung im Flugzeug. Ihr müsst ja nicht im Schlafanzug oder Trainingsanzug da sitzen, das wäre ein wenig übertrieben. Aber achtet darauf, dass es nicht zwickt und zwackt.

Schuhe ausziehen ist auch eine gute Idee. Dann noch ein paar dicke Socken anziehen, die schön warm halten…*hach*.

5. Schlafen

Wer im Flugzeug schlafen kann, der ist mit einer Gabe belohnt die beneidenswert ist. Ich bewundern die Menschen, welche kaum in ihrem Sitz gelandet sind und schon selig zu schlummern beginnen. Warum diese oft einen Fensterplatz haben… ach, lassen wir das.

Wer es nicht so leicht hat mit dem Einschlafen kann es mit einer gemütlichen Sitzhaltung versuchen, ein Nackenhörnchen* dabei anlegen, vielleicht noch eine Schlafmaske* aufziehen und es versuchen. Mir gelingt es einfach nicht, es ist einfach zu laut, zu wackelig und zu überhaupt. Nein, Angst spielt keine Rolle, aber irgendwas nervt immer…

Eng, laut, voll - aber die schnellste Möglichkeit um von A nach B zu kommen

Eng, laut, voll – aber die schnellste Möglichkeit um von A nach B zu kommen

6. Unterhaltung

Wer nicht schlafen kann, vertreibt sich die Zeit halt mit anderen Dingen. Achtet darauf, das euer Tablett oder Smartphone voll geladen ist. Ladet Euch Bücher, Spiele, Reiseführer für die Zielregion da drauf und nutzt die Zeit des Fluges für angenehme Dinge. Ihr könnt natürlich auch einfach ein Buch mit nehmen oder ein Kindle* für eBooks.

Viele Airlines bieten mittlerweile Inseat-Entertaiment-Systeme an. Auf diesen könnt Ihr meist sehr aktuelle Filme schauen, Infos über das Reiseland bekommen usw. – auf jeden Fall eine tolle Sache um sich die Zeit zu vertreiben.

Eigene Kopfhörer sind aber auf jeden Fall eine gute Idee. Die Kopfhörer der Airlines sind ein wenig sehr einfach gehalten. Lieber ein paar vernünftige eigene, hochwertige mit bringen. Wir haben ein Modell mit Noise-Reduction* – dieses blendet die Umgebungsgeräusche aus – das ist sehr zu empfehlen. Bei solchen HighTech-Teilen sollte man aber immer Ersatzbatterien mit im Handgepäck haben.

7. Druck auf den Ohren

Beim Start und erst recht bei der Landung kann es zu einem Druck auf den Ohren kommen. Dagegen helfen Lutschbonbons sehr gut, da durch das regelmäßige Schlucken die Ohren wieder „aufknacken“.

Wer eine Erkältung hat, bekommt aber mit diesem Mittel die Ohren kaum frei. Hier empfiehlt es sich, zum Beginn des Starts oder der Landung ein wenig Nasenspray zu benutzen. Dadurch werden die Schleimhäute abgeschwollen und der Druckausgleich geht leichter.

8. Thrombose-Prophylaxe

Durch das lange Sitzen kann es zu einer Thrombose kommen. Dagegen kann man sich aber mit recht einfachen Mitteln schützen.

Zum einem kann man sich Kompressionsstrümpfe* anziehen. Das spricht zwar gegen den Tipp mit der bequemen Kleidung, Risikopersonen (ältere Menschen, Diabetiker, Raucher, Frauen welche die Pille nehmen, usw.) sollten sich das aber überlegen.

Ein weiteres Mittel gegen Thrombose sind ein paar Bewegungsübungen.

  • Rollt einfach ab und zu die Füße abwechselnd über Fersen und Zehen ab… so 1-2 Minuten lang. Dadurch wird die Durchblutung der Beine gefördert.
  • Dann die Beine unter den eigenen Sitz ziehen und danach wieder unter den Vordersitz. Dadurch lockert Ihr verspannte Muskeln in den Beinen.
  • Abwechselnd die Schultern nach vorne heben und wieder nach unten senken.

Bei Fliegern mit Inseat-Monitoren findet ihr oft auch Anleitungen zu diesen Übungen. Macht das ruhig alle zwei Stunden mal. Sieht teilweise ein wenig urig aus, hilft aber – und wir alle wollen doch Gesund am Ziel ankommen.

9. Trinken

An Board eines Flugzeuges sollte man viel trinken.  Stop! Halt! 

Jetzt nicht die Bar plündern – ohne Alkohol ist besser. Nix gegen einen Wein oder ein Bier zum Essen, aber bitte nicht druckbetanken.

Die Luft in einem Flugzeug ist durch die Klimaanlage sehr trocken. Durch das regelmäßige Trinken feuchtet ihr eure Schleimhäute an.

Ihr bekommt die Getränke in den regelmäßigen Getränkerunden des Bordpersonals. Dazwischen bekommt man, bei den meisten Fluggesellschaften, auch immer was in den Küchen des Fliegers, wenn man nett fragt. Wir nehmen immer noch 1-2 Flaschen selber mit in den Flieger. Kauft diese aber bitte erst nach der Sicherheitskontrolle…

Weitere Tipps

Eine Folge von langen Flügen, welche in Ost- oder Westrichtung gehen ist noch der Jetlag. Durch die Zeitverschiebung kommt im Körper einiges aus dem gewohnten Takt. Tipps gegen den Jetlag haben wir auf einer eigenen Seite zusammen gefasst.

Ein paar sehr gute und humorvolle Tipps bekommt Ihr auch noch auf der Seite von Lilie, welche einen 22 Stunden Flug nach Neuseeland zu überstehen hatte.

Ein weiteres Problem kann auch Flugangst sein. Melanie hatte da mal ein paar Jahre Probleme mit. Dagegen kann man Seminare besuchen, Bücher lesen oder einen guten Film über das Thema schauen. Diese Dinge sollen einem die Angst ein wenig nehmen. Melanie hat dabei sehr gute Erfahrungen mit einem Film aus der Serie PilotsEye* gemacht. Die Angst war danach natürlich nicht komplett verschwunden. Aber sie wusste nun, das viele Dinge wie Geräusche der Bewegungen völlig normal sind. Und im Laufe der Zeit wurde es immer weniger mit der Angst.

Kauftipps
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  • Günter Endres, Graham Edwards
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So, das waren mal ein paar Tipps von uns für euch. Vielleicht wird dadurch Euer nächste Flug ein wenig entspannter. Weitere Anregungen von Euch nehmen wir gerne entgegen.
Wir zwei beiden im Arches NationalparkNeu hier im Blog? Dann schau doch mal wer wir sind oder was wir auf diesem Blog anbieten.

Ganz besonders ans Herz legen möchte wir die Reiseberichte unserer Rundreisen, unsere Reisetipps und die Fototipps für schönere Urlaubsbilder. 

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25 Kommentare

  • Schöner Artikel, trifft leider alles zu und stört mich auch immer bei Langstreckenflügen. Aber das Hauptproblem kommt meiner Meinung nach gar nicht wirklich raus: zu wenig Platz am Sitz. Man sitzt dort, hat vielleicht noch sein Ipad oder seinen Fotoapparat samt Fototasche dabei (man will ja nicht immer aufstehen müssen um das zeug aus den Kästen über den Köpfen rauszuholen), dann bekommt man noch Decke + Polster, das Essen ist vor einem am Tischchen und der Vordermann lässt vielleicht die Lehne noch nach hinten – dann wirds echt eng am Platz. Theoretisch könnte man ja aufstehen und sich die Beine vertreten, nur richtig viel Platz ist im Flieger ja auch nicht und bei Turbulenzen darf man ja auch nicht aufstehen (bin mal Frankfurt – Dallas geflogen, da hatten wir 3 Stunden lang bis zur Landung in Dallas arge Turbulenzen und keiner durfte aufstehen, nichtmal die Stewardessen).
    Aber was kann man schon gegen die Platznot machen? Wohl nur Business-Class buchen…

    • Jo, das mit den Turbulenzen hatten wir mal 7 Stunden, von Las Vegas nach London – das war nicht schön. Nur, für das Wetter kann ja niemand was. Business Class wäre eine bessere Alternative, aber für das Geld flieg ich lieber noch ein zweites mal in Urlaub ;-).

      • Stimmt genau, Businessclass wäre zwar angenehmer, aber das Geld nimmt man doch lieber für andere Sachen, z.B. ist damit ja der Mietwagen vor Ort bezahlt.
        Fürs Wetter kann keiner was – stimmt schon, allerdings macht sich dann die fehlende Beinfreiheit noch schlimmer bemerkbar wenn man nicht aufstehen darf…

  • also der wichtigste tipp meiner meinung nach ist tatsächlich der mit dem sitzplatz 🙂 kann einem schon ganz schön den flug versauen wenn man weniger beinfreiheit hat als man gerne hätte. besonders wenn der nachbar seine beine nach vorne streckt ^^
    das mit dem essen stimmt aber auch

  • Vielen Dank für diese wirklich guten Tipps und den sinnvollen Beitrag. Das mit dem Online-Check-In werde ich gleich auf meinem nächsten Flug ausprobieren. Eine Stunde mehr Zeit am Tag der Abreise kann goldwert sein, gerade wenn der Flug in den frühen Morgenstunden startet und man ohnehin in Zeitdruck ist.

    Viele Grüße und weiterhin schöne Reiseerlebnisse 🙂

  • Super Tipps! Ich gehöre leider auch zu den Personen die im Flieger quasi gar nicht schlafen können, gerade bei Übernacht-Flügen macht das Spaß wenn alle schlafen und man sich mit seinem In-Seat-Entertainment schon eingehend beschäftigt hat.
    Am wichtigsten finde ich den Tipp mit der legeren Kleidung. Und auch warme Kleidung. Gerade wenn man nicht schläft friert man schnell.
    Viel Saß bei allen weiteren Flügen 🙂

    • Jo,

      warme Kleidung oder eine von den Decken, die man bei den meisten Fluggesellschaften auf Langstreckenflügen bekommt. Ist wirklich immer kühl in den Fliegern – mich stört es nicht so, aber Melli jammert immer rum, ihr wäre kalt.

      LG Thomas

  • Im Mai haben wir unseren ersten Langstreckenflug vor uns. 11,5 Stunden Flug von Havanna nach Moskau und dann nochmal nach Frankfurt mit Aeroflot. Hauptsache gibts keinen Vodka an Bord. 🙂
    LG Myriam

    • Jo, das sollte das Wesentliche sein. 🙂

      Das ist aber frustrierend, an Deutschland vorbei zu fliegen um dann Stunden später wieder zurück zu fliegen. Hatten wir aber auch schon. Unser Wunsch, doch über Düsseldorf eben austeigen zu dürfen wurde abgelehnt. 🙂

      LG Thomas

  • Oh Langstreckenflüge, wie ich sie hasse! Aber was sein muss, muss sein, wenn man schöne Orte bereisen will. Ich habe seit ca. einem Jahr Flugangst, schon auf kurzen Strecken, davor war das nie ein Problem. Jetzt machen mir kurze Flüge schon sehr zu schaffen. Fliege relativ oft und habe aber schon davor Langstreckenflücke gehasst, weil ich auch kein Auge zumachen kann, weil da unter mir so viel Wasser ist und weil es unbequem, eng und trocken ist. Ich empfehle also jedem der mit trockener Haut zu kämpfen hat, den Labello und die Gesichtscreme (am besten ein Pröbchen oder nach der Sicherheitskontrolle im Duty free gekauft).
    Ich denke so einige können es nachempfinden wie schlimm es ist, wenn die Lippen trocken sind und man 9 Stunden lang keinen Labello auftragen kann (Frauenprobleme? Nicht nur, aber hauptsächlich,glaube ich 😉

  • Gute Tipps! Immer, wenn ich im Flieger sitze, frage ich mich warum ich mir das antue. Beamen geht halt leider noch nicht. Denkt auch daran, bequeme Schuhe anzuziehen, damit die Füße bei der Landung wieder in die Schuhe passen! 😉 Ich habe außer Creme, Nasenspray auch Augentropfen gegen trockene Augen dabei, sonst sehe ich aus wie ein Angorakaninchen. So rot sind die Augen!

  • Den Rückflug von Miami nach Frankfurt machten wir in der neuen Premium Economy im A380 der Lufthansa. Reisebericht auf meiner Web-Seite: http://www.khaller.de .Aufpreis war etwa 300 Euro für den einfachen Flug. Können wir nur empfehlen, kein Vergleich zu der Enge im Economy-Bereich. Links und rechts statt 3 nur zwei Sitze, in der Mitte vier Sitze. Jeder hat eigene Armlehnen, die Sitze sind breiter und der Abstand ist komfortabel. Essen ist besser und zwei Koffer sind inbegriffen. Mein Tip für den A380, frühzeitig buchen und möglichst eine der beiden ersten Reihen nehmen. Wegen des Aufgangs zur First hat man dort keine Nachbarn auf der anderen Seite des Ganges – Klasse!

    • Moin Klaus,

      jo, diese neuen verbesserten Economy-Klassen haben was. Wir hatten die jetzt auch bei Delta gebucht, auf unseren letzten Flügen. Und ich muss schon sagen, das hatte was – entspannter bin ich noch nicht geflogen.

      LG Thomas

  • Hallo Thomas,

    gute und praktische Tipps. Der Tipp, zusätzliche Getränke mitzunehmen, diese aber erst nach der Sicherheitskontrolle zu kaufen, ist sehr gut, danke.

  • Hallo Thomas,

    ich könnte noch einen Tipp ergänzen. Nehmt eine Tüte Gummibärchen mit. Nicht für euch. Sondern für die nörgelnden, quengligen, mit den Füßen gegen den Vordersitz tretenden Quälgeister, die hinter euch sitzen. Gerade für Kinder kann so ein langer Flug eine echte Herausforderung sein und die Eltern haben meist eine viel größere Geduldsspanne, als alle anderen Fluggäste.
    Ja ganz Recht. Ihr dürft fremde Kinder im Flugzeug mit Süßigkeiten bestechen. Das ist gut für die Nerven und für den armen Rücken.
    Und ich darf das sagen, ich habe auch jeden Tag mit einem Kleinkind zu tun 😉

    Liebe Grüße

    Janina

  • Wirklich gute Tipps! Flüge können echt sehr anstrengend sein, obwohl man eigentlich während Stunden nur sitzt 😀 Ich bin jedenfalls immer sehr sehr froh, wenn sich ein Langstreckenflug sich dem Ende zuneigt… Mir ist es jeweils besonders wichtig, gute Musik während dem Flug hören zu können 🙂

    Hier gibt’s übrigens noch einige grandiose Webseiten die das fliegen etwas weniger schlimm machen:
    http://www.reisegeek.de/entspannter-fliegen-6-geniale-webseiten/

    Lieber Gruss
    Arjuna von reisegeek.de

  • Guten Morgen,

    ich finde es auch noch wichtig, sich den Handgepäck Koffer möglichst praktisch zu packen. Sprich, sich vorher schon Gedanken zu machen, welche Gegenstände man griffbereit haben sollte und welche man eher weiter unten verstauen kann.

    Viele Grüße,

    Rapha

  • Ich weiß nicht, warum sich das Gerücht hält, dass man die Sitze in der letzten Reihe (fast) nicht zurückklappen kann. Vielleicht nicht zur Gänze, aber sicherlich ein gutes Stück! Zudem hat man auch niemanden hinter sich, den es stören könnte. Den Sitz in der Mitte der Maschine würde ich aus Rücksicht zum Beispiel eh nie komplett hinterklappen. Weiterer Vorteil der letzten Reihe: Wenn der Flug nicht ausgebucht ist, herrscht am ehesten ganz hinten Platz. Eben GERADE, weil alle diesen Part der Maschine meiden. Last but not least in puncto Kurzstrecke: bei Ryanair lässt sich eh keiner der Sitze hinterklappen. Da hat die letzte Reihe überhaupt keinen Nachteil. Und da man bei der Airline quasi immer über eine Treppe aussteigt, ist die letzte Reihe praktisch die erste Reihe.

    • Hi Roberto,

      naja, es gibt durchaus Fluglinien, welche ihre Sitze so weit nach hinten bauen, dass sie sich wirklich keinen Millimeter nach hinten stellen lassen. Es werde durch die modernen Bestuhlungen eher mehr.

      Und Ryanair spielt jetzt hier nicht so eine ganz große Rolle, die fliegen ja keine Langstrecken. 😉

      LG Thomas

  • Schöne Zusammenstellung! Ich hab eine Anmerkung: die Thrombose-Strümpfe (also konkret die Kompressionsstrümpfe) widersprechen gar nicht dem Attribut „bequem“. Lediglich das Anziehen kann etwas mühsam sein. Einmal drin, sind sie echt bequem und man merkt sie überhaupt nicht mehr, wenn man die richtige Größe trägt. Ich trage sie (aufgrund einer TVT vor einigen Jahren) bei jedem Flug über 5 h Flugzeit und fühle mich damit wirklich sehr wohl.

    Risikopatienten für eine Thrombose können auch Raucher sein und Frauen, die die „Pille“ jahrelang nehmen/genommen haben. Auch unter 30 bleibt man evtl. nicht verschont 🙁

    • Hi Silke,

      Naja, ich habe mir passende Kompressionsstrümpfe geholt – gemütlich fand ich anders. Ich gebe Dir aber Recht, es ist auch Gewöhnungssache. Melli trägt diese Strümpfe seit Jahren, da sie selber schon eine TVT hatte. Wichtig ist wirklich, nicht einfach welche kaufen. Zumindest beim ersten Kauf empfehlen wir den Ganz zu einem Fachhändler, mit qualifizierter Beratung. Dann passen sie auch auf jeden Fall.

      Dein Hinweis auf Raucher und Frauen mit Pille ist sehr wichtig, den habe ich mal oben mit aufgenommen.

      LG Thomas

  • Das Thema „Lange Flüge“ kenn ich. Nach mittlerweile dann doch schon 6 Reisen in die USA ist man 10+ Flüge gewohnt. Ich beneide auch diejenigen, die schlafen können. Mein Glück bei solchen Flügen ist übrigens, das ich sehr klein bin – für Personen mit langen Beinen ist es vielleicht sehr viel lohnenswerter, für etwas mehr Geld die Plätze mit mehr Beinfreiheit zu buchen. Ich nehme mir immer einen Schal mit auf die Flüge, nicht nur, weil er für mich das Nackenhörnchen ersetzt sondern weil er auch vor einem steifen Hals aufgrund der Luft dort vermeidet. Und seit es auf einigen Flügen Internet gibt – nutze ich das auch. So kann ich die Zeit oft doch noch eher rumbekommen und noch was arbeiten ;D

    • Hi Janett,

      Melli sitzt auch immer miT Schal im Flieger, gerne auch zusätzlich mit wärmerer Jacke.

      Die Mehrausgabe für einen Economy-Comfort oder Economy-Plus Sitz haben wir jetzt bereits 2x gerne gezahlt. Auch wenn wir nicht zu den größten Menschen gehören, dieses Gefühl von mehr Raum ist schon toll. Und wenn die Plätze zu einem guten Preis-/Leistungsverhältnis zu bekommen sind, greifen wir da gerne zu.

      LG Thomas

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