Apenheul – Der Affenzoo in den Niederlanden

Apenheul – Der Affenzoo in den Niederlanden

Veröffentlicht: 08. Juli 2018

653 Worte- 2.6 Minuten Lesezeit- 5 Kommentare-
Apenheul – Der Affenzoo in den Niederlanden

Autor: Thomas Jansen

Veröffentlicht: 08. Juli 2018

Aktualisiert: 15. Januar 2021

5 Kommentare

653 Worte- 2.6 Minuten Lesezeit- 5 Kommentare-

Apenheul, der tolle Affenzoo in den Niederlanden, stand schon lange weit oben auf unserer Wunschliste für einen Zoobesuch. Jetzt haben wir es endlich nach Apeldoorn geschafft und unsere Erwartungen wurden noch übertroffen. Das ist ein richtig toller Zoo voller wunderschöner Affen. Und in vielen Bereichen laufen diese frei herum, so dass der Besucher wirklich sehr nah an die Tiere heran kommen.

Apenheul – Der Affenzoo in Apeldoorn

Apenheul heißt übersetzt das Affenheim. Und der Name trifft es sehr gut. 1971 eröffnete Apenheul, mit nur wenigen Affenarten, seine Tore. Inzwischen können über 30 verschiedene Affenarten in diesem sehr schönen Zoo bewundert werden. Dabei kommt der Zoo fast komplett ohne Zäune und Gitter aus. Kleinere Affenarten wie Kattas, Totenkopfäffchen, Berberaffen oder Weißkopfsakis leben in großen begehbaren Anlagen. Größere Affenarten die Gorillas, Orang Utans oder Bonobos leben in Gruppen auf einzelnen Inseln.

Neben den Affen sind aber auch andere Tiere zu sehen. Verschiedene Vogelarten, Wasserschweine, Faultiere oder Nasenbären sind nur einige Beispiele. Ingesamt leben rund 60 Tierarten in Apenheul.

Apenheul – unser Besuch

Vom Parkplatz aus geht es erstmal durch den Stadspark Berg & Bos entlang des Sees rund 10 Minuten zu Fuß zum Eingang von Apenheul. Bei einem Besuch sollte man die Eintrittskarten vorher online kaufen, das gibt immer ein paar Euro Rabatt und spart das Schlange stehen an den Kassen ein.

Hinter dem Eingang stehen kostenlos affensichere Taschen zur Verfügung. Wer selber Taschen mitbringt, wo sich Fächer leicht öffnen lassen, sollte diese Taschen in die besonders gesicherten Taschen stecken. Am Ausgang können diese Taschen dann wieder abgegeben werden. Alternativ stehen auch Schließfächer zur Verfügung.

Vom Eingang aus führt dann ein ausgeschilderter Rundweg durch  Apenheul, der den Besucher zu allen Gehegen und Tierarten führt. Dabei führt der Weg auch durch alle Freigehege, wo die verschiedenen Affenarten frei herum laufen. Das Erlebnis hat der Besucher bei den Totenkopfäffchen, den Lemuren, den Berberaffen, den Affenbaumpfad mit Springtamarinen, Kaiserschnurrbarttamarinen und Weißkopfsakis und zum Ende noch in der Anlage mit den Bengalen-Hulmanen.

Die anderen Affenarten sind alle wunderbar auf ihren Inseln zu beobachten, fast komplett ohne störende Zäune. Dazu gibt es viele verschiedene Aussichtspunkte an den verschiedenen Gehegen.

Unterwegs findet man zahlreiche Kioske und Restaurants, so dass man nicht hungrig oder durstig durch den Park laufen muss. Beachtet aber, dass Essen und Getränke nicht mit in die Bereiche genommen werden dürfen, wo Affen frei herum laufen.

Die Affen in den Freigehegen sind dabei aber nicht aufdringlich Lediglich die Totenkopfäffchen kamen den Besuchern von sich aus  nahe. Ganz besonders hatten die Interesse an Kinderwagen, die wurden alle genau inspiziert. Da finden die wohl recht oft mal ein Leckerchen in den Taschen und Ablagen.

Wir waren rund 5 Stunden in dem Zoo unterwegs. Dabei hatten wir neben den vielen Fotopausen auch genug Zeit für die ein oder andere Erfrischung zwischendurch.

Fotos aus Apenheul

Jetzt aber endlich zu den Fotos, die wir aus Apenheul mitgebracht haben. Wir zeigen dabei mal recht viele Fotos, selbst für unsere Verhältnisse. Aber es gab so viele schöne Motive dort zu fotografieren und bei der Auswahl konnten wir uns nur schwer entscheiden.

Infos zur eingesetzten Fotoausrüstung

Für die Fotos in Apenheul haben wir auf eine mittlere Brennweite gesetzt. Dadurch, dass die Tiere oft sehr nah kommen waren die 70mm Brennweite am unteren Ende manchmal fast schon zu lang. Und mit 200mm Brennweite am langen Ende kommt man in Apenheul in den meisten Situationen gut zurecht. 300 oder 400 Millimeter wären aber auch eine gute Wahl.

  • Kamera: Sony Alpha 7 II
  • Objektiv: Sony FE SEL 70-200 F4
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Informationen zum Apenheul Zoo

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Kommentare zu diesem Beitrag

5 Kommentare

  1. Ulrike 9. Juli 2018 um 13:25 - Antworten

    Wie mimmer großartige Fotos! Ich mag den alten Orang-Utan sehr, Der sieht so entspannt aus! Die affensicheren Taschen sind eine gute Idee!
    LG
    Ulrike

    • Thomas Jansen 9. Juli 2018 um 15:00 - Antworten

      Hi Ulrike,

      der Orang Utan war richtig tiefenentspannt. Obwohl wir uns schon gefragt haben, ob das in dem Loch auf dem Steg so gemütlich sein könnte. Offensichtlich ist es das aber.

      LG Thomas

  2. Isabella 10. Juli 2018 um 18:43 - Antworten

    Hallo,
    der Zoo klingt soooo toll. Dort muss ich unbedingt mal vorbeischauen.
    Toller Blog, hier schaue ich gerne wieder rein;)
    Liebe Grüße aus Stuttgart
    Isa
    https://label-love.eu

  3. Detlef Weiser 12. März 2019 um 13:30 - Antworten

    Dieser Zoo hat wieder am 30, 31 März und vom 6 April-3 November 2019 auf. Sie haben eine neue Affenart und das sind 2 Südliche Zwergmeerkatzen

    • Thomas Jansen 12. März 2019 um 19:00 - Antworten

      Hallo Detlef,

      viele lieben Dank für die Info, ich habe es oben im Artikel angepasst. Vielleicht sieht man sich mal in Apenheul.

      LG Thomas

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