Bloggen und Technik

Blogger Burnout? Nicht bei uns!

RF Notebook

Ein Blogger Burnout? Was ist das denn nun wieder?

Zur Zeit liest man recht oft von Bloggern, die mit sich selber und ihren Blogs hadern, welche über die Oberflächlichkeit in der Bloggerszene schreiben. Vermehrt scheint dieses Phänomen im Bereich der Mode- und Beautyblogger aufzutreten – warum auch immer.

Da gibt es BloggerInnen, bei denen scheint die Luft raus zu sein, ihnen fehlt die Motivation und vielleicht auch die Inspiration.

Und dann gibt es BloggerInnen, die sich genau zu dem Thema äußern. In einem tollen Beitrag von Ariane auf ihrem Blog Heldenwetter habe ich den Begriff Blogger Burnout gelesen, der mir so gut gefallen hat, das ich ihn hier zur Überschrift gemacht habe. Auch Anne von Neontrauma versucht den Grund für diese Phänomen zu ergründen und kommt zu dem Schluss, das viele sich einfach zu sehr unter Druck setzen mit ihren Blogs und schließt mit dem Rat, auch mal nicht auf den Monitor zu schauen. Das wiederum ist auch ein gutes Mittel gegen den Blogger Burnout – den Blog einfach mal Blog sein lassen.

Wir selber lassen uns beim Bloggen nicht unter Druck setzen. Weder von angeblichen Trends, noch von den Ratschlägen irgendwelcher Superblogger noch von Partnern – und sind somit weit vom Blogger Burnout entfernt.

Individualität – ist das eigentlich verboten?

Für den Bereich Mode- und Beauty kann ich das ganze eigentlich nicht beurteilen. Ich habe von dem Thema und der Szene dort viel zu wenig bis gar keine Ahnung. Aber vielleicht ist gerade der Abstand zu dem Thema die beste Voraussetzung um mal eine Beobachtung los zu werden.

Beim gelegentlichen Besuch solcher Blogs fällt mir auf, die sehen fast alle gleich aus. Sie erscheinen mir austauschbar zu sein, überall die gleichen Themen, verschiedene Outfits von netten Damen präsentiert. Aber auch diese Bilder sind immer die Gleichen. Nette Frauen, die offensichtlich auf den Bildern weder lachen noch lächeln dürfen und oft schräg auf den Boden schauen (was suchen die da eigentlich?). Aufgenommen auf der Straße der Reihenhaussiedlung oder im Kleingarten, sehen diese doch oft immer gleich aus. Es gibt natürlich auch Ausnahmen davon und das sind dann die Blogs, wo selbst ich mal ein paar Sekunden länger verweile.

Und das ist doch ein Hinweis… die mangelnde Individualität der Blogs. Offensichtlich werden da einige erfolgreiche Blogs nachgebildet – das muss doch dann im eigenen Blog auch funktionieren (man haue auf mich ein, wenn das nicht so sein sollte). Und mit diesem Weg gibt man doch seinen eigenen Stil auf, der Blog verliert seine Individualität.

Ich habe übrigens absolut und generell keinen Groll oder gar eine Abneigung gegen Beauty- und Modeblogs – warum auch. Nur weil mich das Thema jetzt nicht sonderlich interessiert, heißt es doch nicht, das es nicht eine breite Leserschaft gibt. Und außerdem gibt es in dem Bereich auch viele Blogs, wo man richtig tolle Texte lesen kann. Ein Beispiel ist übrigens Tara von Fashionluch, welche oft tolle Texte über ihren Weg zu bloggen schreibt, dabei kritisch ist. „Leider“ kann sie trotzdem immer noch lachen, was aber auch wieder nicht richtig ist.

Aber auch in anderen Blogsparten fällt das auf. Viele Blogs ähneln sich wie ein Ei dem anderen. Warum macht man das?

Wir lassen uns gerne inspirieren – bleiben uns aber selbst treu

Wir schauen natürlich auch regelmäßig in andere Blogs, lesen dort Berichte, schauen uns an was die Blogs zu bieten haben. Hier und da entdeckt man dann immer wieder mal Sachen wo man sich denkt, das wäre auch hier im Blog eine tolle Sache. So inspiriert probiert man dann verschiedene Dinge auch mal aus. Das finde ich selber auch vollkommen in Ordnung. Aber, ich würde nie auf die Idee kommen zu sagen Reiseblog X hat viel mehr Likes, Klicks, Kommentare usw – den mache ich jetzt nach, den nehme ich mir als Vorbild und versuche genau so zu sein.

Denn, ich bin nicht genau so. Ich habe ganz andere Vorstellungen, wie ich so einen Blog führen möchte, welche Beiträge ich schreiben will und meine Schreibe ist sowieso eine andere. Und,  ist mein Blog deswegen schlechter (oder besser) – nein, ist er nicht.

Wir ziehen hier unser Ding einfach so durch, wie es uns Spaß macht. Und das ist ein erster Schritt, sich eben nicht unter Druck zu setzen. Ich will gar nicht so sein wie Blog XY, ich will hier meinen eigenen Stil haben und kann somit ganz locker mein Ding machen, ohne Druck zu haben.

Superblogger und ihre Ratschläge

Ein weiterer Weg sich selber beim Bloggen unter Druck zu setzen, sind die vielen „1000-Wege-Deinen-Blog-Erfolgreich-zu-machen“-Seiten, welche irgendwie wie Pilze aus dem Boden schießen.

Klar, den ein oder anderen guten Tipp kann man sicherlich dort finden. Aber, um Gottes Willen, nicht alles was dort geschrieben ist muss man umsetzen und es ist vor allem keine Religion und kein Gesetz.

Stellt euch mal vor, alle BloggerInnen würden nur noch Blogs führen, die nach diesen beschriebenen Wegen arbeiten würde. Es gäbe nur noch Blogs mit Überschriften wie:

  • „Die drölfzehn besten Tipps für bla“
  • „Die 236 ultimativen Möglichkeiten um blub“
  • „Der ultimative Guide für blob“
  • „Du glaubst nicht, was dieses Eichhörnchen gerade…“

Diese Informationen bekommt man aber natürlich nur, wenn man eine dieser 24 Newsletter-Anmelde-Boxen auf dem Blog ausfüllt. An die kommt man aber erst nach einiger Verzögerung, da man sich erst durch die Schar der Bettel-PopUps gekämpft hat „Like mich hier“ – „Follow me da“ – „Abonniere jetzt den geilsten Newsletter – sofort“…

Mal ehrlich, will man das? Es mag Bereiche geben, wo man mit dem Newsletter Geld verdienen will, wo man Produkte verkaufen will, da kann das Sinn machen. Aber auf einem normalen Blog, den man aus Spaß an der Freude führt? Neee, lieber nicht. Außerdem meine ich in letzter Zeit einen gewissen Unmut über diese Form der Text- und Überschriftgestaltung und vor allem über diese Bettel-PopUps wahrzunehmen. Auch dieser „Trend“ scheint sich wohl abzunutzen, weil ihn zu viele einsetzen und dieser Stil irgendwann nervt.

Das Schöne ist  ja, das man an vielen dieser „Experten Blogs“ schon erkennen kann, wie das enden würde. Die sehen alle gleich aus (einige nutzen gar das selbe Theme oder zumindest die gleichen Farben), fühlen sich gleich an, die Texte sind zwischen den Seiten portierbar. Das geht so weit, das ich mal einen Text auf Experten Blog A gelesen habe und gar nicht bemerkt habe, das ich auf Experten Blog B bin. Individualität = Null!

Ganz ehrlich, ich schaue mir diese Ultimativen-Tipps Blogs kaum noch an, außer um mich mal zu amüsieren. Zu Beginn unseres Blogs habe ich mich zu manchen dieser Tipps verleiten lassen. Aber schnell kam die Erkenntnis, ich verbiege mich gerade, hier schreibe ich nicht mehr wie ich will, ich schreibe so wie ein anderer es für richtig hält. Ich habe Überschriften produziert, die zwar toll und reißerisch daher kommen – aber irgendwie lächerlich und unseriös wirken, auf den normalen Leser.

Daher habe ich es schnell wieder sein gelassen. Vielleicht sind unserer Artikelüberschriften jetzt nicht smart oder geil, gelesen werden die Beiträge trotzdem. Und sind wir doch mal ehrlich, wenn ich einen Bericht über die Geysire im Yellowstone schreibe, soll ich den mit „Die ultimativen 10 Geysire im Yellowstone“ überschreiben – die Bilder aber erst nach dem Einsammeln der Mailadresse in einer pdf zum exklusiven Download zeige? Ich müsste ja selber dabei lachen und könnte meinen eigenen Artikel nicht ernst nehmen.

Daher, ich nehme diese ultimativen Tipps, wenn überhaupt, nur noch am Rande wahr. Hier und da ist vielleicht mal eine gute Idee dabei. Aber im Grunde, bleibe ich lieber so wie ich bin, schreibe langweilige Überschriften, bettel nicht nach Followern indem ich sie in ihrem Lesefluss störe und bleibe dabei authentisch. Auch das ist ein Weg, den Druck beim Bloggen extrem zu minimieren – so zu schreiben, wie es einem selber gefällt und nicht irgendwelchen Experten.

Geld, das liebe Geld…

Geld oder das unbändige Verlangen danach erzeugt auch Druck. Vorab der Hinweis, ich habe gar nichts dagegen, wenn man mit dem Blog ein paar Euros nebenbei verdient. Auch ein(e) BloggerIn, welche das nur als Hobby macht, soll gerne ein paar Kooperationen haben, Produkte testen und Werbebanner schalten. So lange es mich beim Lesen nicht stört, sei jeder Cent gegönnt. Wir selber machen das ja auch.

Es gibt auch Blogs, die von ihren Einnahmen leben wollen/können/müssen – da sieht die Sache mit dem Druck anders aus, die müssen verkaufen und werben um im Monat über die Runden zu kommen. Aber, die haben es ja selber so gewählt – die müssen da durch – mein Mitleid hält sich in Grenzen.

Als „normale“ Blogger, wie wir es sind, würden wir uns aber niemals deswegen unter Druck setzen (lassen). Wir bekommen im Moment mehrfach in der Woche Kooperationsanfragen für diesen Blog. 85% davon landen direkt im Müll (über die Qualität mancher Anfrage könnte man auch recht kurzweilige Beiträge schreiben – vor allen über die Anfrage für einen Gastartikel über BHs in einem Reiseblog könnte ich mich stundenlang auslassen), mit den letzten 15% beschäftigt man sich ein wenig intensiver, da diese interessant werden können. Und nur 1-2 pro Monat schaffen es wirklich auf diesen Blog.

Dabei bestimmen wir unsere Spielregeln, die auch im Media Kit eindeutig beschrieben sind. Abweichungen davon sind normalerweise nicht möglich. Wir haben aber auch keinen Druck, Kooperationen eingehen zu müssen. Wenn es klappt, dann ist das prima – die Urlaubskasse freut sich, wenn nicht, dann eben nicht. Wir sind soweit finanziell unabhängig, das wir dieses Geld nicht unbedingt brauchen.

Vor allem, wir würden uns niemals von einem Kooperationspartner vorschreiben lassen, was wir zu schreiben haben, wie wir etwas bewerten oder wir in Zukunft daran denken müssten, was wir auf dem Blog schreiben. Diese Tatsachen werden auch von Beginn an klar kommuniziert. Jetzt sehen wir natürlich, wie zum Teil die Firmen darauf reagieren, welche Forderungen und Vorstellungen die haben. Und Tage oder Wochen später sehen wir dann die Projekte auf anderen Blogs – und können nur mit dem Kopf schütteln.

Wir lassen uns nicht verbiegen – ziehen unser Ding durch – ohne Blogger Burnout

Sehr viel Druck, der dann zum Blogger Burnout führen kann, entsteht unserer Meinung nach dadurch, das viele Blogs nicht mehr ihr Ding machen. Sie verbiegen sich zwischen Kooperationspartnern, klugen Ratschlägen von anderen, hecheln Trends in der Bloggerszene nach, wollen so erfolgreich wie Blog XY, die Followerzahlen in allen Social Medias müssen gigantische Höhen erreichen und lassen so ihre Authentizität und ihren Individualismus auf dem Weg liegen.Vielleicht mal darüber nachdenken, warum Blog XY so erfolgreich ist… vielleicht weil er einen neuen, einmaligen Weg genommen hat – seinen eigenen Weg!

Einige Blogs werden zu Plakatwänden von Firmen, sie müssen unbedingt 3 Beiträge pro Woche schreiben, die Texte müssen mindestens 2000 Wörter haben, die Bilder müssen aussehen als ob sie von einem Künstler gemacht wurden, sie müssen, müssen, müssen…

Wir müssen hier gar nichts. Wenn wir mal keinen Bock haben, das Wetter zu schön ist, wir Ausflüge ins Grüne machen – ja dann ist hier halt mal Ruhe auf dem Blog. Wir haben bisher auch immer live von unseren Reisen berichtet. Dieses Jahr haben wir das zum ersten mal nicht getan. Und? Es hat a) überhaupt nicht geschadet b) zu keinem Einbruch der Besucherzahlen geführt und c) sind die Berichte nach unserem Urlaub von der Qualität her viel besser, als die Berichte, welche wir sonst in die Restspuren von vorhandenem Internet gequetscht haben. Und der Erholungswert war auch noch um einiges höher, da man am Abend nicht mit dem Notebook über den Campground gewandert ist um die beste WiFi Verbindung zu finden.

Wenn mir dieser moderne Trend des Flat-Designs des Blog nicht mehr gefällt, dann baue ich halt 3D-Effekte ein – wenn ich meine ein rosa Hintergrund würde nun am besten zu meinem Blog passen, dann mache ich ihn Rosa. Vielleicht definiere ich ja dann einen neuen Trend, dem alle anderen hinterher hecheln. Nur, wenn keiner mehr andere Wege geht, dann wird es auch keine neuen Trends mehr geben, dann wird die Bloggerlandschaft zu einem Einheitsbrei verkommen. Und dann wundert es nicht, wenn viele die Lust daran verlieren – nicht nur die BloggerInnen auch die LeserInnen.

Wir ziehen hier unser Ding durch, wie es uns gefällt und vor allem, wie es uns Spaß macht. Offensichtlich kommt das auch bei unseren Lesern ganz gut an, wie die stetig steigenden Zahlen und die vielen, tollen Stammleser beweisen. Somit haben wir aber auch keinerlei Druck mit unserem Blog. Es ist und bleibt unser Hobby, welches wir nach unseren Vorstellungen betreiben.

Weitere Blogs und Beiträge zu dem Thema:

Jenni vom Blog KuneCoco stellt die Frage „Wann ist Bloggen eigentlich zur Last geworden?

Und nun? Feuer frei würde ich sagen. Raus mit euren Kommentare zu diesem Thema, euren Meinungen, eurem Senf dazu!

Danke für das Lesen des Beitrages!
Wir zwei beiden im Arches NationalparkÜber einen Kommentar würden wir uns riesig freuen! Ihr dürft den Beitrag auch sehr gerne über Eure Social Media Kanäle teilen. Beides zaubert uns immer ein Lächeln ins Gesicht.

Neu hier im Blog? Dann schau doch mal wer wir sind oder was wir auf diesem Reiseblog und Fotoblog anbieten.

Ganz besonders ans Herz legen möchte wir die Reiseberichte unserer Rundreisen, unsere Reisetipps und die Tipps für schöne Bilder von euren Reisen. 

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Über den Autor

Thomas Jansen

Thomas Jansen

Thomas, 68er Jahrgang, aus dem schönen Mülheim an der Ruhr im Ruhrpott. Zusammen mit der besten Ehefrau der Welt auf Reisen. Und sonst?
Arbeiten // Fotografieren // Bloggen // Spotten // Slotten // Lesen

70 Kommentare

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  • So viele wahre Worte. (Und vielen Dank auch für die Verlinkung!)
    Du hast so Recht: Wir müssen erstmal gar nichts!

    Ich habe in letzter Zeit so viele Blogs aus meiner Leseliste entfernt, weil sie so austauschbar waren. Oder weil die Texte vor lauter SEO-Optimierung einfach nur grauenhaft zu lesen waren.
    Tut mir Leid, aber ich schreibe lieber für einen schönen Text, als für nen tollen Rank bei Google.

    Ich will auch niemals von meinem Blog finanziell abhängig sein. Das würde mir so viel Spaß nehmen. Und ich bin mir sicher, auch die Qualität meines Blogs würde leiden. Ja, vielleicht könnte ich dann 5-6x pro Woche bloggen, statt wie bisher 1-2 x. Allerdings schreibe ich lieber weniger Posts, dafür mit Spaß und Bloggerherzblut, als 5 Kooperationen und abgewandelte Pressetexte, damit ich meine Miete zahlen kann. Nein danke!

    • Moin Jenni,

      meinen RSS-Reader habe ich letzten nach ähnlichen Kriterien bereinigt. Zusätzlich sind noch alle Blogs da raus geflogen, die mir das Bloggen in penetranter Form erklären wollten. Du musst dieses, Du musst das, Eintausenddrölf Wege erfolgreich zu sein… blablabla.

      Und die Unabhängigkeit ist ein weiterer wichtiger Punkt. Wir haben hier auf dem Blog nur wenige Kooperationen. Diese sind entstanden mit wirklich sehr netten Partnern, die auch keinen Druck machen. Die meisten Anfragen, welche wir bekommen, lehnen wir ab – die passen einfach nicht zu uns.

      LG Thomas

  • […] gab es in letzer Zeit auch einige Diskussionen. Ich empfehle da sehr den Artikel von Thomas. Auch ich bekomme einige Anfragen für irgendwelche Artikel, Tests usw. Diese habe ich aber (bis […]

  • […] viele zur Last geworden ist. Auch Melanie und Thomas setzen den Blogger-Burnout etwas entgegen und schreiben darüber, dass sie einfach ihr Ding durchziehen werden. Anna Nikabu fasst in einem Beitrag viele Artikel […]

  • Hallo,
    ich werde per Email über neue Kommentare benachrichtigt. Das kommt dann immer mit den Worten „XY plapperte gerade“. Ich finde, dass das Wort „plappern“ den Kommentar herabwürdigt und das, was der Kommentierende zu sagen hat, als „unwichtiges Geplapper“ bezeichnet wird. Das ist nicht schön. Kannst du das ändern? Ich mag gar nicht mehr kommentieren, wenn mein Kommentar sowieso nur Geplapper ist.
    Beste Grüße
    Ulrike

  • Ja, ja und nochmals ja!

    Hallo Melanie und Thomas,

    ihr sprecht mir so dermaßen aus dem Herzen! Bis vor einigen Monaten habe ich nämlich auch einen dieser austauschbaren Beauty-Blogs betrieben und mich damit selbst blockiert!

    Du musst diese Woche noch 2 Beiträge schreiben!
    Du musst bessere Fotos machen!
    Du musst neuere/bessere Produkte reviewen!
    Du musst… du musst… du musst…

    Warum eigentlich? Das kann ich heute nicht mehr sagen.

    Letzten Monat fing ich einen neuen kleinen Blog an. Er handelt diesmal nicht mehr von dem Mainstream-Thema Beauty, sondern von einem Hobby, das außer mir nicht viele Menschen teilen. Das heißt natürlich auch, dass nicht viele ihn lesen werden.

    Genau das lässt mich jetzt entspannt bloggen. Ich freue mich endlich wieder, wenn ich mir meinen Blog ansehe und bin nicht im geringsten gestresst!

    Jetzt heißt es:

    Du kannst heute bloggen, wenn du möchtest. Wenn nicht, dann nicht!

    Liebe Grüße

    Die entspannte Dana 🙂

    • Hi Dana,

      coooool – Du hast einen Puzzelblog – ich liebe das Puzzeln. Allerdings mache ich das gerade nur online – wir haben vier Katzen, versuche da mal ein Puzzel zu machen, da wirst Du wahnsinnig. Auf jeden fall bist Du bei mir im RSS-Reader gelandet – also schon einen entspannten Leser mehr!

      LG Thomas

Über uns

Melanie und Thomas

Hier schreiben Melanie und Thomas - zwei reisesüchtige Menschen aus dem Ruhrpott. Mehr Informationen findet Ihr auf der Über uns Seite.

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