Bloglust oder Blogfrust – ein weiteres Halbjahr auf Reisen-Fotografie?

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Bloglust oder Blogfrust – ein weiteres Halbjahr auf Reisen-Fotografie?

Wieder ist ein halbes Jahr vorbei, wieder machen wir mal einen kleinen Rückblick auf das Halbjahr in unserem Blog. Dieses mal unter dem Motto „Bloglust oder Blogfrust“. 

Wie kommen wir denn darauf? Ganz einfach! Wir haben in den letzten Tagen einen Beitrag von Steffi auf ihrem Blog Steffistraumzeit gelesen, wo sie darüber schreibt, wie sie beinahe ihren tollen Blog gelöscht hätte. Eigentlich wollten wir da erst einen Kommentar schreiben. Dieser wäre aber ein klein wenig länger geworden, also nehmen wir das Thema als Motto für unseren Halbjahresrückblick.

Wir greifen mal ein paar Stichpunkte von Steffi auf, und vertüddeln diese mit unserem Rückblick und unseren Erfahrungen. Dabei klärt sich dann auch die Frage, ob wir Bloglust oder Blogfrust haben.

(Reise-)Blogger sein – für uns kein Beruf, eher eine Berufung

Steffi leitet ihren Beitrag mit der Frage ein, ob Reiseblogger ein Traumberuf ist. Für uns wäre es das bestimmt einer, wenn er uns ermöglichen würde einen Lebensstandard zu führen, wie wir ihn heute gewohnt sind. Da wir das aber für nicht realisierbar halten, bleiben wir lieber die Hobbyblogger, die wir bisher waren. Das hat einfach sehr viele Vorteile. Der mit Abstand Größte dabei ist, dass wir nichts schreiben müssen. Wir schreiben wann wir wollen, worüber wir wollen und wenn wir die Zeit dazu haben. Das nimmt der ganzen Sache den Druck und wir können es entsprechend gelassen angehen. Kommt mal eine oder zwei Wochen kein Beitrag, dann ist es eben so.

Blogfrust durch fehlendes genießen von Momenten?

Trotzdem ist unser Blog ständig in unserem Kopf, unser lieber gedanklicher Begleiter. Nicht nur bei Fototouren oder auf größeren Reisen. Wir denken oft und bei vielen Dingen unterwegs daran, wie wir das wohl auf dem Blog vermitteln können. Ob die Stimmung auf den Bildern richtig rüber kommt. Allerdings geht das nicht so weit, dass wir nicht auch komplett abschalten können. Ja, es gibt sogar im Urlaub Tage, wo wir ohne Kamera durch die Gegend laufen. Zur Not ist das Smartphone ja noch in der Tasche. 

Auch zu anderen Terminen lassen wir die Kamera gerne mal zu Hause. Diese Tage waren wir beim NRW-Reiseblogger-Stammtisch. Da wurden wir schon gefragt, warum wir denn ohne Kamera komme. Nun, die muss nicht immer dabei sein, wir wolle Momente und Anlässe auch einfach mal nur geniessen.

Fazit: Für uns ist es kein Frust – denn viele schöne Bilder würden wir auch ohne Blog machen. Vielleicht motiviert der Blog sogar noch dazu, das besonders tolle Foto zu machen – das ist aber kein Frust.

Blogfrust durch Schreibblockade auf der Reise?

Uns und unserem Blog hat die Entscheidung, nicht mehr live von unseren Reisen zu berichten, sehr gut getan. Die nachträglich verfassten Beiträge haben eine viel bessere Qualität und kommen auch bei unseren Lesern viel besser an. Dazu sind die Beiträge auch über einen längeren Zeitraum verteilt. Wir haben jetzt erst die Hälfte unserer Kanada-Berichte online – na und? Wo ist das Problem? Das steigert doch die Vorfreude unserer Leser auf die kommenden Berichte und für uns ist es eine Erleichterung, dass wir die Berichte schreiben können, wenn uns der Kopf danach steht.

Als wir noch live von den Reisen berichtet haben, hatten wir auch oft eine Schreibblockade. Da wurden Abends, nach einem anstrengenden Tag, noch 6-8 Bilder raus gesucht und bearbeitet. Danach saßen wir oft vor einem leeren Beitrag, mit Bildern, und das Schreiben wollte nicht so richtig. Die Ergebnisse haben wir heute noch auf dem Blog, toll sind die nicht.

Fazit: Nach der Entscheidung, keine Live-Berichte mehr zu schreiben, ist dieser Frust bei uns eliminiert worden. Auf der Reise war das teilweise schon eine Belastung, die wir uns nicht weiter antun wollten.

Blogfrust durch die fehlende Nische?

Den „Unsinn“ mit der Nische haben wir vor Jahren schon ignoriert. Überall liest man ja, dass ein Blog unbedingt eine Nische abdecken muss um erfolgreich zu sein. Wir sagen dazu Bullshit! So, jetzt ist es mal raus – auch wenn einige Bloggurus nun Schnappatmung haben.

Wir schreiben über Reisen, dabei übers Campen in Kanada, über Road-Trips in den USA, über Zugreisen durch Thailand, über Städtereisen in Europa, über Freizeitparkbesuche, über Zoobesuche und Hotelwochenenden. Dann das Thema Fotografie, wo wir uns schon auf die Bereiche Reise- und Tierfotografie konzentrieren, dazu das Thema Fotobearbeitung. Daneben schreiben wir aber auch über andere Dinge, die uns im Leben passieren, auch mal übers Bloggen an sich, über unsere Hauskatzen und, und,und…! Und, hat es dem Blog bisher geschadet? Nein, hat es nicht. Es mag sicherlich einige Leser verschrecken, dafür bekommen wir aber durch die Bandbreite der Themen andere Leser dazu, die uns sonst nicht lesen würden.

Es mag ja richtig sein, dass ein Blog, welche nur eine spezielle Nische bedient, deutlich erfolgreicher wäre. Wenn wir einen Blog kommerziell betreiben würden, womöglich noch auf Profit durch Verkauf ausgerichtet, dann würde wir das sicher anders sehen. Unsere Reisebüro-Seite ist so ein Beispiel, da gibt es nur fachbezogene Beiträge – dort würden wir eher nicht über unsere Katzen schreiben.

Hier haben wir aber keinen Bock drauf, nur eine Nische zu bedienen – das wäre dann nicht mehr unser Blog, wie wir uns den wünschen.

Unsere Definition von Erfolg ist es, wenn Leute unsere Beiträge lesen, mit uns per Kommentare oder Mail kommunizieren, unsere Beiträge in den Social Medias geteilt werden oder sogar mal von einem renomierten Online-Magazin verlinkt werden. Das sind alles Dinge, die uns bei der Gründung des Blogs zufrieden gestellt hätten und das hat sich bis heute nicht geändert. Wir freuen uns immer noch wie Schnitzel über jeden einzelnen Besucher hier.

Fazit: Eindeutig kein Frust – unser Blog, unser Ding, unsere Themen, nix Nische.

Blogfrust durch Besucherzahlen?

Zahlen, Statistiken, Besucher

Zahlen, Statistiken, Besucher

Ein Teil unserer Zufriedenheit kommt auch durch die Besucherzahlen zustande. Gerade wo wir jetzt im Juli auf einen Besucherrekord auf diesem Blog zusteuern – es werden wohl mehr als 15.000 eindeutige Benutzer den Blog besuchen. Damit stellen wir zum dritten Mal hintereinander einen Monatsrekord auf, durchbrechen aber erstmals die 15.000er Grenze. Das ist umso erstaunlicher, dass in den  letzten beiden Jahren die Besucherzahlen in den Sommermonaten eher immer ein wenig rückläufig waren.

Im ersten Halbjahr 2016 war für unseren Blog wieder mal ein Rekordhalbjahr – im Vergleich:

  • 1. Halbjahr 2015: 54.171
  • 2. Halbjahr 2015: 67.764
  • 1. Halbjahr 2016: 78.791

Für uns ist das eine Bestätigung unserer Arbeit hier – und ein Grund den vielen Besuchern ein fettes Danke zu sagen. Und ja, wir schauen regelmäßig auf solche Zahlen – weil es Spaß macht.

Fazit: Die Besucherzahlen sind ein Quell der Freude und somit kein Grund für Frust.

Kooperationsanfragen

Wir bekommen immer mehr Kooperationsanfragen, mittlerweile mehrere pro Woche. Diese unterteilen wir grob in 3 Kategorien:

  • Völliger Unsinn, Unverschämt, Schrott – In dieser Kategorie fallen rund 90% der Anfragen. Über die schönsten davon könnte man gelegentlich mal einen eigenen Artikel schreiben. Wobei man auch einfach bei Franzi von Coconut-Sports schauen könnte, in ihrem Bericht über den täglichen Wahnsinn mit Blogger Relations. Da werden Gutscheine als Bezahlung angeboten oder einen wertvollen Link von einem mittellosen StartUp (von einer Seite, die nicht mal 10% unserer Besucherzahlen hat) oder immerhin 50 EUR für einen 1500-Worte-Text mit 5 hochwertigen Bildern, dann natürlich nicht als Werbung gekennzeichnet und DoFollow und noch viele weitere Obskuritäten.
  • Toll, aber nicht realisierbar – Häufig geht es bei diesen Anfragen um mehrtägige Reisen oder aufwändige Tests von Produkten. Dafür fehlt uns oft leider die Zeit oder es passt thematisch nicht so richtig auf unseren Blog. OK, wir haben keine Nische, aber grob mit dem Themen Reisen und Fotografie sollte es schon was zu tun haben. Von mir aus auch was mit Katzen aber einen BH-Test (sic!) können wir hier beim besten Willen nicht sinnvoll einbauen.
  • Perfekt: Leider bleibt am Ende nur ein ganz kleiner Teil an Anfragen, aus denen dann wirklich eine Kooperation wird. Eine tolle könnt ihr demnächst erleben, bei unseren Reisen im 2. Halbjahr. Da stimmt meist auch von Anfang an die Chemie, die Konditionen bewegen sich genau so auf Augenhöhe wir die Kommunikation. Solche Anfragen machen dann wirklich Spaß, auch wenn sie am Ende vielleicht nicht umgesetzt werden. Auch hierbei ist oft unsere knappe Zeit ein Problem.

Nervige Kooperationsanfragen hatten uns ja schon mal dazu veranlasst, Kooperationen eine Zeit lang komplett auszuklammern. Mittlerweile sind wir aber wieder offen für Kooperationen. Nur machen wir uns damit auch keinen Stress mehr. Kommen obskure Anfragen rein, dann werden die gnadenlos ignoriert und gelöscht. Auf diese Diskussionen mit irgendwelchen Marketing-Menschen, die uns – auf gut Deutsch – verarschen wollen, haben wir keinen Bock. Unser Mülleimer im Mailprogramm hat XXXL-Größe!

Fazit: Seit unserer Besinnungsphase in Sachen Kooperationen ist der Frust deutlich geringer geworden. Mit den wenigen vernünftigen Anfragen beschäftigen wir uns, der Rest wird kompromisslos entsorgt. Dabei haben wir auch hier den Vorteil, den Blog als Hobby zu betreiben. Wir brauchen nicht zwangsläufig Geld mit dem Blog verdienen.

Meistgelesene Artikel

Die meistgelesenen Artikel auf unserem Blog lassen auch darauf schliessen, dass das mit der Nische so eine Sache ist. Jetzt kommt bestimmt einer, der sagt, wenn ihr euch auf eine Nische konzentrieren würdet, dann hätte Artikel XY noch mehr Leser. Mag sogar richtig sein, es ist uns aber egal.

Fazit: Schön zu sehen, dass die beliebtesten Artikel quer durch viele Themen hier im Blog gehen. Kleiner Frustmoment: Die Reiseberichte kommen da ein wenig zu kurz – da müssen wir mal dran arbeiten.

Nie haben wir genug Zeit

Diese Aussage von Steffi in ihrem Beitrag können wir nur unterstreichen. Die Zeit ist oft zu knapp um die ellenlange ToDo-Liste abzuarbeiten. So bleiben dann auch Dinge einfach mal länger liegen. Aber, so ist das nunmal – der Job, die Familie und andere Dinge gehen einfach vor. Da wir den Blog aber nur als Hobby betreiben machen wir uns da keinen Stress.

Fazit: Das ist schon manchmal frustrierend aber einfach nicht zu ändern. Wenn wir mal in Rente gehen, haben wir bestimmt eine ToDo-Liste mit tausenden Positionen, dann geht es ab hier! 

Äh, haben sie Wifi?

Auch dieser von Steffi genannte Punkt hat uns am Anfang unserer Reisebloggerkarriere „belastet“. Ein Hotel, ein Campground musste Wifi haben, wie sollten wir sonst unsere Berichte am Abend einstellen. Mittlerweile ist es uns egal, da wir direkt von den Reisen keine Berichte mehr einstellen, außer vielleicht mal eine kleine Kurzmeldung zwischendurch. Hat also der Campground kein Wifi oder das Hotel Wifi arbeitet mal wieder mit 3 Bit/Minute – dann ist es einfach so – dann geht halt nichts online. E-Books lassen sich auch wunderbar ohne Netzanbindung lesen – also die perfekte Voraussetzung für einen entspannten Abend.

Fazit: Uns ist es inzwischen egal ob wir auf Reisen Internet haben. Wenn es verfügbar ist, dann ist es fein – wenn nicht, dann geht es auch wunderbar ohne – also kein Grund für Frust.

Haben wir Blogfrust? Nein!

All die genannten Punkte hatte Steffi unter dem Punkt Blogfrust aufgelistet. Und das ist nachvollziehbar, denn diese Punkte können wirklich Frust auslösen. Fehlende Zeit, stagnierende Besucherzahlen, Schreibblockaden – alles Gründe die zu einem negativen Empfinden für das Bloggen führen können. Für uns trifft das zum Glück nicht zu. Bei all den genannten Punkten hatten wir auch schon negative Erfahrungen – haben uns dann aber überlegt, wie wir damit umgehen – um nicht in ein Blogger-Burnout zu verfallen. Dabei hilft es uns natürlich sehr, dass wir diesen Blog auch in Zukunft als reines Hobby betreiben werden – an eine weitere Kommerzialisierung denken wir keine Sekunde.

Bloggerlust – viele Gründe dafür

Natürlich hat Steffi ihren Blog nicht gelöscht, was auch mehr als Schade gewesen wäre. Sie hat sogar die Gründe benannt, die ihr die Bloggerlust zurück geben.

Die Leser

Wie schon oben geschrieben – für uns ist es immer wieder faszinierend wie viele Menschen inzwischen unseren Blog lesen. Wir haben immer vor Augen, dass bei dem Umzug von Joomla auf WordPress, bei der Umstellung von einer Homepage auf einen Blog, gerade mal 463 (!) Besucher die Seite besucht haben. Das war im Oktober 2013 – ist also nicht sooo lange her. Und seitdem haben wir es geschafft, dass die Besucherzahlen sich mehr als verdreizigfacht haben. Und das betrachten wir mit ein klein wenig Stolz und einer Menge Dankbarkeit.

Reiseblogger weil Schreiben Freude macht

Das ist unbedingt ein wichtiger Punkt. Thomas Deutschlehrer sitzt vermutlich staunend auf seiner Wolke und starrt dabei ungläubig über seine Harfe hinweg auf sein Notebook. Um den Harfe spielenden Deutschlehrer mal zu zitieren: „Das wird nie was“.  Ok, wir werden für unser Geschreibsel wohl niemals einen Preis gewinnen, wir machen immer wieder mal Fehler, die uns dann Wochen später auffallen – aber offensichtlich kommt es auch nicht sooooo schlecht an. 

Eure Kommentare – Eure Mails

Die Kommentare von Euch Lesern sind für uns immer wieder Antrieb weiter zu machen. Wir freuen uns wahnsinnig über jeden einzelnen Kommentar, versuchen diese auch zeitnah zu beantworten, was uns sehr wichtig ist. Aber auch jedes Like, jedes Teilen in den Social Medias ist für uns eine Bestätigung unserer Arbeit. 

Wir haben in den letzten Wochen einige alte Beiträge aus dem Blog gelöscht, welche beim besten Willen nicht mehr unseren gestiegenen Ansprüchen an unsere Artikel genügten. Es wäre noch viel mehr geworden, wenn da nicht Eure tollen Kommentare gewesen wären – von denen wollten wir uns nicht trennen.

Wir bekommen auch regelmäßig Mails von Lesern. Darin werden Fragen gestellt, auch mal Kritik geäußert, Lob verteilt und auch darüber freuen wir uns jedesmal sehr. Uns ist die Kommunikation mit unseren Lesern einfach extrem wichtig.

Das größte Lob gab es die Tage mündlich: „Obwohl ihr mittlerweile ein großer Blog seid, bleibt ihr authentisch, schreibt für Leser und seid total normal gelieben.“ Das mit dem „großen Blog“ sehen wir zwar dezent anders – aber der Rest der Aussage ging runter wie Öl. Denn genau so, so und nicht anders, wollen wir sein.

Menschen

Wir haben durch das Bloggen in den letzten Monaten viele nette Menschen kennenlernen dürfen. Das alleine ist den Aufwand hier schon wert. Wenn man mal die Gesichter hinter den anderen Blogs im wahren Leben sieht, man tolle Gespräche über die nächsten Reisen, über das Bloggen über andere Dinge im Leben führt. Seien es kleinere, spontane Treffen zum Kaffee oder Grillen oder größere Bloggertreffen – das macht riesig Spaß. Leider können wir nicht immer zu allen Treffen hier in der Region. Aber, wenn es zeitlich passt werden wir gerne regelmäßig bei den verschiedenen Terminen auftauchen.

Soziale Medien

Soziale Medien können für eine Menge Frust aber auch Lust sorgen, da stimmen wir Steffi uneingeschränkt zu. Fürs Bloggen ist Facebook schon extrem wichtig, das Teilen der Beiträge dort bringt uns eine Menge Besucher auf den Blog. Noch mehr mögen wir aber ein oder zwei wirklich gute Gruppen, wo eben keine Beiträge geteilt werden dürfen. Denn dort findet dann der wirklich wichtige Austausch untereinander statt. Man hilft sich gegenseitig bei Problemen, organisiert gemeinsame Aktionen oder quatscht auch einfach mal nur dummes Zeug. Diese wenigen Gruppen sind uns inzwischen sehr wichtig geworden.

Twitter, Instagram, Google+, Pinterest laufen hier in der zweiten Reihe – das geben wir auch ehrlich zu. Wir haben unsere Kanäle dort, nutzen die auch hin und wieder aber nicht so intensiv, wie man es wohl könnte. Der Grund dafür ist einfach die fehlende Zeit. Wobei wir die Fotoplattformen Instagram und Pinterest inzwischen vermehrt zum abendlichen Stöbern in Bildern nutzen.

Änderungen im Blog – im ersten Halbjahr

Ein paar Dinge im Blog haben wir im ersten Halbjahr verändert. Stillstand ist ja auch Langweilig und man findet immer was zu verbessern, optimieren oder zu ergänzen.

Kategoriestruktur

Wir haben weiter an einer vernünftigen Kategoriestruktur gearbeitet. Es sind weitere Kategorien zusammen gelegt worden und mit der Kategorie „Zoos, Freizeitparks“ ist eine Neue dazugekommen. Wir gehen doch vermehrt in Zoos und für dieses Jahr sind noch eine Besuche in Freizeitparks geplant, da macht eine eigene Kategorie einfach Sinn. Wir denken, dass wir nun die endgültige Struktur soweit stehen haben.

SEO-Anpassungen

SEO, also die Suchmaschinen-Optimierung des Blogs ist eine spannende Sache. Chris von Globesurfer ist ein richtiger SEO-Profi und hat uns und anderen Reisebloggern bei zwei Youtube-Session tolle Tipps rund um das Theme SEO gegeben. Ein für uns neuer Punkt war der Tipp, alte Beiträge, die vielleicht nicht mehr der Renner sind, entweder zu löschen, zu überarbeiten oder aus dem Google-Indes zu entfernen. Durch diese Maßnahme werden die noch vorhandenen Beiträge dann höher bewertet.

Daraufhin haben wir wirklich mal durchgewischt und einige ganz alte, ganz üble Beiträge gelöscht. Eine Reiseanleitung mit 290 Worten von 2014 entsprach einfach nicht mehr unseren Vorstellungen, als Beispiel. Viele andere Beiträge haben wir auf NoIndex für Google gesetzt – genau genommen über 200. Dazu gehören z.B. die ganzen Katzenbeiträge, viele Artikel übers Bloggen, Rückblicke auf Statistiken des Blogs usw. – alles Dinge, nach denen wohl eh niemand suchen wird. 

Ob diese Maßnahme jetzt schon für die Steigerung der Zahlen verantwortlich ist? Hm, sicher können wir das nicht sagen. Auffallend ist aber, dass der Prozentsatz der Google-Besucher in den letzten Wochen tendenziell steigt. Das könnte aber genauso an einem Update von Google vor ein paar Wochen liegen.

Kauftipps

Auch wenn wir mit dem Blog nicht reich werden wollen/können – ein paar Euro nebenbei seien uns bestimmt gegönnt. Daher haben wir mal 4 Seiten mit Kauftipps erstellt, wo wir Dinge rund um die Fotografie und das Reisen vorstellen, mit denen wir gute Erfahrungen gemacht haben. Das alles läuft über das Amazon-Partnerprogramm, mit dem wir hier schon gute Erfahrungen gemacht haben. Wir hoffen natürlich, dass der ein oder andere mal etwas über einen der Links dort kauft – das würde sich dann positiv auf unseren Wunschzettel bei Amazon auswirken, den wir mal ein wenig abarbeiten könnten. Wir haben da noch 1-2 weitere Seiten in Planung. Diese werden aber nur über die Sidebar und das Menü oben verlinkt, wir wollen damit ja niemanden nerven.

Schnellerer Seitenaufbau

Speed auf dem Blog

Speed auf dem Blog

Durch verschiedene Maßnahmen haben wir die Geschwindigkeit der Seite gesteigert. Zuletzt lag die Ladezeit bei rund 2 Sekunden, das war viel zu lange. Den Durchbruch brachte am Ende der Wechsel des Caching-Plugins. Wir setzen nun W3 Total Cache ein, und seitdem rennt der Blog und die Ladezeiten liegen knapp unter einer Sekunde. Genau da wollten wir auch hin.

Fazit – eindeutig mehr Bloglust

Bei uns siegt eindeutig die Bloglust, was man auch hoffentlich unseren Beiträgen anmerkt. Mit der Entwicklung im ersten Halbjahr 2016 sind wir auf jeden Fall mehr als Zufrieden – alle unsere Erwartungen sind übertroffen worden. Also, auf geht es in eine weitere tolle Zukunft hier, zusammen mit Euch Lesern. 

Wie immer freuen wir uns über Kommentare von Euch. In dem Falle würde uns auch mal interessieren, warum ihr hier lest, ob das regelmäßig passiert oder nur sporadisch? Wie sieht das Thema bei anderen Bloggern aus, Lust oder Frust? Gebt uns Feedback!

Das Kommentieren, Teilen und Liken unserer Beiträge bei Facebook, Twitter und Pinterest – das ist Euer Lohn für unsere Arbeit. Also teilt bitte fleissig unsere Beiträge, wenn sie Euch gefallen haben. Für mehr Informationen schaut mal auf der Seite Unterstütze uns vorbei. 

Neu hier im Blog? 

Dann schaut doch mal auf der „Über-uns-Seite“ vorbei. Ganz besonders ans Herz legen möchte wir unsere Reiseberichte unserer Rundreisen, unsere Reisetipps und die Tipps für schöne Bilder von euren Reisen. Freunde der Tierfotografie bekommen bei uns tolle Tipps für schönere Tierfotos und natürlich eine Menge Fotos aus den Zoos der Welt.

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28 Kommentare

  1. Alex L 31. Juli 2016 um 12:37 Uhr - Antworten

    Hallo Thomas,
    hört sich doch alles gut an und ich supporte dich eines manchen Males auch mit meinem Feedback, denn mir dein Blog nicht egal ist. Mittlerweile habt ihr etwas mit dem Blog erreicht und strahlt diese Motivation auch aus 🙂

    Es gibt viele Gründe, um das Blog zu schliessen und mir wollten ein paar Personen auch mal was kaputt machen. Doch heute bin ich froh, dass ich das Handtuch nicht geworfen habe und ich bin weiterhin sehr motiviert, weiter zu machen.

    Aktuell ist etwas Sommerloch wie ich an meinen Stats sichten kann, aber dennoch schläft das Internet so ganz nie und auch hierher finden deine Stammleser und flüchtige Besucher. Ich habe es schon mehrmals angedeutet und wenn du mal solche und ähnliche Themen verbloggst, bin ich gerne für etwas Feedback zu haben.

    Ich tendiere mit meinem Portfolio ebenfalls in die Richtung des Hobbys und der Hobby-Bloggerei, denn anders stelle ich mir das nicht vor und müsste schon vor 9 Jahren etwas anders gemacht haben. Ein Business-Blog zu haben, ist alles schön und gut, solange die Motivation und der Spass an der Sache bleiben.

    Dann mal auf weitere Jahre in der blog-reichen Zukunft!

    • Thomas Jansen 31. Juli 2016 um 13:09 Uhr - Antworten

      Moin Alex,

      Du bist ja das Paradebeispiel eines Hobbybloggers und das meine ich jetzt durchaus positiv. Und zu den Gestalten, die Dir was kaputt machen wollten, habe ich mich ja schonmal geäußert. Schön, dass Du dich davon nicht unterkriegen lässt und dein Ding durchziehst.

      LG Thomas

  2. Inka 31. Juli 2016 um 12:55 Uhr - Antworten

    Ich sach einfach mal: <3
    Ich glaube, ich halte es zu 99% genauso wie ihr! 🙂

  3. Regina 31. Juli 2016 um 13:02 Uhr - Antworten

    Danke für den tollen Bericht. Ich bin gerade dabei meinen Blog richtig aufzubauen und habe kaum Besucherzahlen. Leider fehlt mir oft, so wie ihr auch geschrieben habt, die Zeit dazu mehr Werbung zu machen. Momentan habe ich noch sehr große Lust an meinem Blog und ich hoffe, dass sich nicht irgendwann der Frust bemerkbar macht. Ich wünsche mir so ein Durchhaltevermögen wie ihr das habt und dass ich irgendwann auch auf solche Besucherzahlen zurück greifen kann. Macht weiter so!

    • Thomas Jansen 31. Juli 2016 um 13:10 Uhr - Antworten

      Moin Regina,

      das ist eines der Geheimnisse – einfach Geduld haben uns sein Ding machen. Dann klappt das irgendwann auch mit den Lesern.

      LG Thomas

  4. Tanja 31. Juli 2016 um 13:55 Uhr - Antworten

    Lieber Thomas,

    das ist mal wieder einer der von mir genannten „Kopfnicker“-Berichte.
    Ich stimme mit euch da wieder mal überwiegend überein. Und bitte behaltet eures Kunterbunte Schreiben bei, es ist immer wie eine Freude bei euch vorbeizuschauen!

    Liebe Grüße und einen schönen Restsonntag,
    Tanja

  5. Christian 31. Juli 2016 um 14:26 Uhr - Antworten

    Sehr ausführlicher Beitrag. Ich habe in vielen Sachen ganz andere Ansichten was das Bloggen betrifft. Ja mir geht nichts mehr auf den Wecker in der Blogszene als die ständige Jagd nach Kommentaren, Follower und klicks. Das kann bei vielen wirklich Frust auslösen, wenn man denkt, dass man den Erwartungen der Leser nicht gerecht wird.
    Ich habe mich da mittlerweile komplett raus genommen. Ich habe lange über die Problematik nachgedacht und für mich entschieden, dass dich für mein selbstbewusstsein keinen virtuellen Schub brauche. Und siehe da, ich habe aufgehört für meinen Blog zu werben, unterschwellige werbung zu betreiben oder meinenBlog wichtig zu nehmen. Fazit, man erkennt schnell, dass man im Netz schnellebiger als in der realen Welt abgeschrieben ist. Nach einem Jahr ohne eigenes großes Interesse am Blog habe ich von meinen ach so tollen Followern über 3000 verloren, obwohl ich weiter gebloggt hatte. Nur die interagtion hatte ich eingestellt. Also findet meiner Meinung nach unter vielen bloggern nur eine Interaktion statt um den eigenen Blog zu fördern. Ich blogge weiter und lege mein Schwerpunkt weiterhin auf fotografie und nicht aufs bloggen. Somit habe ich wesentlich mehr Spaß dran, auch wenn die Besucher aus dem vierstelligen Bereich in den niedrigen zweistelligen gefallen sind. Ich glaube hätte ich damals mehr Interesse am bloggen gehabt, wäre der Blog vor Frust schon gelöscht worden. Daher Fazit, viele Blogger nehmen ihren Blog zu ernst und vergessen das eigentliche an ihrem Hobby. Nämlich der Spaß daran.

    Macht weiter so

    Christian

    • Thomas Jansen 31. Juli 2016 um 19:06 Uhr - Antworten

      Hallo Christian,

      hm, als Jagd würde ich das nicht bezeichnen. Ich sehe es eher als Marketing, wobei das nicht ausarten sollte – meine Meinung nach.

      Die Interaktion mit meinen Lesern macht mir persönlich viel Spaß. Ob andere Blogger dabei nur mit mir interagieren um ihren eigenen Blog bekannt zu machen – das kann ich nicht beurteilen. Bei einigen kann es schon so sein, kann ich aber mit Leben. Der größte Teil unserer Leser sind aber gar keine anderen Blogger – so viele gibt es dann doch nicht. Über 65% unserer Besucher kommen über Google – das sind also ganz normale Leser.

      Absolut Recht hast Du aber, dass man seinen eigenen Blog nicht zu ernst nehmen sollte und das ganze mit Spaß an der Sache betreibt. Das unterschreibe ich so und behaupte auch, dass diese Einstellung den Blog weiter bringen wird wie x Marketingsmaßnahmen.

      LG Thomas

  6. Steffi 31. Juli 2016 um 17:31 Uhr - Antworten

    Hallo Thomas,

    ein großartiger Artikel 🙂
    Ich muss einfach noch lernen das gelassener zu sehen. Aber ich bin auf einem ganz guten Weg.
    Danke für die Anregung mit der Blogparade.
    Ich habe diese Idee aufgenommen und Deines ist der erste Artikel dazu.
    Vielen Dank fürs Mitmachen!

    Liebe Grüße Haus Kanada
    Steffi

    • Thomas Jansen 31. Juli 2016 um 19:08 Uhr - Antworten

      Ein Hallo ins schöne Kanada,

      Du hast ja jetzt wirklich eine Blogparade daraus gemacht – cool. Da bin ich sehr gespannt auf weitere Beiträge dazu.

      LG Thomas

  7. Marc 31. Juli 2016 um 20:08 Uhr - Antworten

    Jetzt will ich aber wissen, was Steffi geschrieben hat und klicke mich dorthin auch gleich durch. 🙂
    Ansonsten ist das – wie immer – ein sehr toller Artikel, den ich sehr gerne gelesen habe.
    Generell gilt beim Bloggen wahrscheinlich, dass man auf keinen Fall auf die Gurus hören darf. Denn a) kochen die auch nur mit Wasser und b) verderben sie einem viel zu schnell den Spaß. Und ohne Spaß ist alles Kacke!

    Viele Grüße
    Marc

    • Thomas Jansen 31. Juli 2016 um 20:54 Uhr - Antworten

      Nabend Marc,

      „Und ohne Spaß ist alles Kacke!“ – wieder so ein Satz, den man in Marmor meisseln sollte!

      LG Thomas

  8. Sylvi 31. Juli 2016 um 21:10 Uhr - Antworten

    Hej Thomas,

    „üble Beiträge“ ? Kann mich echt nicht daran erinnern, hier einen üblen Beitrag gelesen zu haben. 🙂
    Ich finde die Entscheidung, nicht mehr live Reiseberichte zu bloggen, total gut. So habt ihr wenigstens auch mal Urlaub. Und ich meine, dass gerade für kleine Zwischenberichte aus dem Urlaub Facebook optimal ist – schon mal ein Bild posten, den Lesern auf die folgenden Beiträgen den Mund wässrig machen – ist doch auch ein Mittel, um die Leser bei der Stange zu halten.

    Weißt Du, ich lese hier unheimlich gerne – selbst Beiträge über Themen, die mich vielleicht auf den ersten Blick nicht so interessieren. Aber das nennt man „Blick über den Tellerrand“, der einem einen Wissensvorsprung verleiht. Und ich habe es einige Male erlebt, dass mir DAS zugute kam.

    Was Euren (wir wollen ja die Melli nicht vergessen 😉 ) Blog so ausmacht, ist einfach der Schreibstil und eine gewisse Normalität. Will sagen, dass manche Blogger mit Sicherheit einen perfekten Schreibstil besitzen, sich auf das Wesentliche konzentrieren, aber da menschelt es dann eben nicht so. Ich erwische mich selber oft dabei, dass ich mir sage „Ups, jetzt hast Du aber mal wieder viel zu sehr um den heißen Brei geredet.“ Aber das ist es doch auch irgendwie … dem Blog die eigene persönliche Note verpassen. Dem Leser das Gefühl geben „Mit dem würde ich gerne mal ein Wein (sorry, Bier mag ich nicht) trinken.“

    Da gibt es für mich echt nicht viele im www, aber bei Euch passt es eben. 🙂

    Lieben Gruß
    Sylvi

    • Thomas Jansen 1. August 2016 um 10:11 Uhr - Antworten

      Hi Sylvi,

      doch, da hab es ein paar. Z.B. einen Beitrag mit Tipps zum Autofahren in den USA – mit sage und schreibe 280 Zeichen. Dieser war übel und darüber hinaus längst durch einen besseren, ausführlicheren ersetzt.

      Sonst sage ich, auch im Namen von Melli, mal ganz herzlich Danke für Deinen lieben Kommentar. Wir wollen gar nicht perfekt sein, lieber echt und ehrlich, ganz normal – wie wir es im normalen Leben halt auch sind.

      LG Thomas

      PS: Wein haben wir nicht – Kaffee, Tee oder Wasser gefällig?

  9. Myriam 31. Juli 2016 um 22:21 Uhr - Antworten

    Hi,

    das mit der Nische nervt mich auch. Ich habe auch keine. Das liegt aber auch daran, dass ich gerne viel ausprobiere und daher vielfältig über Themen berichte. Jetzt wo ich meinen Bachelor bestanden habe, ist auch wieder mehr Zeit fürs Bloggen da. Facebook frustriert mich aber. Ich habe mehr Spaß bei Instagram, Twitter und Snapchat. Ich muss auch zugeben, dass ich mir nur Pokémon Go runtergeladen habe, um darüber auf meinem Blog zu berichten. Ich habe insgeheim gehofft, dass der aktuelle Hype mehr Leser auf meinen Blog bringt. Es war auch mehr, hat mich aber trotzdem nicht vom Hocker gehauen. Regelmäßig auf anderen Blogs vorbeischauen, bringt kontinuierlich mehr Traffic und macht auch mehr Spaß.
    Komischerweise bekomme ich gar nicht so viele komische Kooperationsanfragen. Die meisten sind okay.
    Ich glaub, ich könnte meine alten Blogbeiträge schon aus sentimentalen Gründen nicht löschen oder aus dem Index streichen. Erst letztens hat einer nach „Mc Donalds in Südschweden“ gegoogelt und stieß so auf meinen ersten Reisebericht. 🙂

    LG Myriam

    PS: Ihr habt nicht noch Lust euch einen Snapchat Account anzulegen?

    • Thomas Jansen 1. August 2016 um 11:32 Uhr - Antworten

      Hi Myriam,

      gerade das schreiben in mehreren Themen ist uns sehr wichtig. Dabei probieren wir auch immer mal neue Dinge aus, schönen über den Tellerrand und experimentieren ein wenig rum. Wenn nicht auf meinem eigenen Blog, so soll ich das sonst machen?

      Von den komischen Kooperationsanfragen kann ich Dir gerne ein paar rüber schicken. Aber ich glaube, das willst Du nicht wirklich. 🙂

      Das war neben den netten Kommentaren auch oft ein Grund, weshalb wir Beiträge nicht gelöscht haben. Sie hatten regelmäßig Leser – warum auch immer. Daher haben wir sie dann stehen gelassen.

      Bei dem Pokemenon-Hype warst Du vielleicht schon zu spät. Auf das Thema haben sich ja in den letzten Wochen tausende von Medien und Blogs gestürzt. Ich selber habe das kurz runter geladen, mir angeschaut und dann direkt wieder vom Smartphone gelöscht. Das ist nicht mein Ding.

      Das geht mir übrigens auch mit Snapchat so – ich habe da sogar einen Account, der aber still liegt. Mir erschliesst sich der Sinn des ganzen nicht so, den Aufbau des Programmes find ich ein wenig verwirrend und Videos sind eh nicht mein Ding.

      LG Thomas

  10. Markus 31. Juli 2016 um 22:34 Uhr - Antworten

    Hi Thomas,
    bei euch scheint es ja wirklich keine Grund zum Blogfrust zu geben. So langsam knackt ihr ja alle Rekorde 🙂 Zu solche Besucherzahlen muss ich erst mal kommen :-/ Weiterhin viel Erfolg!

    Gruß Markus

    • Thomas Jansen 1. August 2016 um 11:52 Uhr - Antworten

      Hi Markus,

      das bist Du aber doch bestimmt auch auf einem guten Wege dahin, oder nicht?

      LG Thomas

  11. Peter Ehrlich 1. August 2016 um 8:26 Uhr - Antworten

    Hallo Thomas,
    das ist wunderbar geschrieben, das ist der authentische Thomas. Du widersprichst dem, was Blogger gebetsmühlenartig immer wieder gesagt bekommen. Im Grunde genommen ist es zwar wichtig regelmäßig zu bloggen, wichtiger ist aber die Freude am Schreiben. Genau darin liegt das Authentische und letztendlich Deine Nische. Deine wertvollen Tipps in Deinen Beiträgen setzen den i-Punkt drauf. Vielen Dank.
    Viele Grüße aus Dresden
    Peter

    • Thomas Jansen 1. August 2016 um 11:55 Uhr - Antworten

      Hi Peter,

      Freude am schreiben – meine Meinung nach der wichtigste Punkt für einen erfolgreichen Blog. Denn diese Freude überträgt sich auch auf die Leser.

      Das mit dem regelmäßigen Schreiben ist, denke ich, auch sehr wichtig. Allerdings über einen längeren Zeitraum gesehen. Als wir jetzt im Urlaub hier sehr ruhig waren, nur 2 Beiträge in den 3 Wochen, sind erstaunlicherweise die Besucherzahlen sogar gestiegen.

      Wenn Authentisch sein eine Nische ist, dann besetzen wir die sehr gerne.

      LG Thomas

  12. Mandy 1. August 2016 um 8:40 Uhr - Antworten

    Hallo Thomas,

    wieder mal ein toller Beitrag, bei dem ich ganz oft dachte: „Genau so isses!“. Ich habe tatsächlich des Öfteren mal mit Blogfrust zu kämpfen, trotz Bloglust. Ich würde gern viel mehr schreiben, schaffe es leider aufgrund meines Vollzeitjobs nicht so wie ich gern möchte. Nach 9 Stunden im Büro und am Rechner brauch ich doch öfter eine Pause vom PC als ich mir wünschte. So „leidet“ manchmal mein Blog darunter und ja, wie bei Steffi, „stapeln“ sich dann manchmal die „geplanten“, aber noch nicht fertig geschriebenen Blog-Beiträge und man hat das Gefühl, da man ja eh nicht mehr hinterher kommt, könnte man es ja auch gleich sein lassen. Die Phase hatte ich zuletzt nach meinem letzten USA-Urlaub im Mai. Aber irgendwie brennt man dann doch für sein „Baby“ und fängt einfach irgendwie, irgendwo wieder an und hat wieder Spaß daran. 🙂 Dauert zwar alles etwas länger, aber so ist es dann eben.

    Ich mag übrigens euren Mix aus verschiedenen Themen, aber besonders gern les ich eure Reiseberichte – die sind immer schön ausführlich und man erfährt, wie so ein Tag auf Reisen ablaufen kann, wie lange man unterwegs ist, was euch besonders gut gefällt, etc. Genau das sind die Dinge, die ich auch selbst beim Planen einer Reise wissen möchte, von daher können die Reiseberichte für mich persönlich auch nicht lang genug sein. 😉

    Macht weiter so und liebe Grüße
    Mandy

    • Thomas Jansen 1. August 2016 um 11:58 Uhr - Antworten

      Hi Mandy,

      Danke für Deinen lieben Kommentar – der wie andere auch unseren Mischmach hier gut findet. Das freut uns natürlich sehr.

      Das mit dem zu nichts kommen, kennen wir auch zu gut. Zumal wie ja neben dem Hauptjob noch unser Reisebüro haben. Aber irgendwie klappt das alles und wenn hier mal ein Beitrag nicht fertig wird, dann muss er eben warten – da machen wir uns keinen Stress.

      LG Thomas

  13. Alex 1. August 2016 um 21:42 Uhr - Antworten

    Toll geschrieben, und toll zu lesen, dass das Hobby euch auch weiterhin Spaß macht! Ich muss zugeben, dass ich mit dem einen oder anderen Punkt auch ab und zu zu kämpfen habe – bei mir geht es mit der Anzahl der Leser tatsächlich endlich bergauf, aber ich glaube, dass das vielleicht auch damit zu tun hat, dass ich in New York bin. Und ja, ein bisschen Schiss habe ich schon, was passiert, wenn ich wieder zurück ins „langweilige“ Europa ziehe, denn das ist natürlich ein bisschen weniger exotisch…
    Und der Punkt mit dem Bloggen auf Reisen, da bin ich auch mal gespannt. Bisher habe ich mich auf Reisen immer sehr zurück gehalten und wenig bis gar nicht gebloggt, aber wenn es im September einen Monat lang auf Reisen geht, weiß ich noch nicht, wie ich das mache. Vor allem, wenn ich regelmäßig poste, merke ich, dass die Besucherzahlen deutlich höher sind…habt ihr da irgendwelche Tipps? Ich versuche zwar schon, so viel wie möglich vorzubloggen und einzuplanen, aber ob das für einen Monat reicht, weiß ich noch nicht :/

    Liebe Grüße,
    Alex

    • Thomas Jansen 2. August 2016 um 8:54 Uhr - Antworten

      Hi Alex,

      von unserer letzten Reise haben wir zwei Kurzberichte gesendet. Einfach eine kurze Zusammenfassung der letzten Tage, mit ein paar schönen Bildern versehen. So war es nicht die ganzen 16 Tage ruhig auf dem Blog. Dazu hatte ich einen Artikel vorbereitet, der in der Zeit unserer Abwesenheit online ging.

      Bei Facebook hatte ich (Link-)Beiträge zu älteren Artikeln auf dem Blog zeitlich geplant eingestellt, etwa alle 3 Tage – die auch ganz gut angenommen wurden. Am Ende war es dann wirklich so, dass unserer Besucherzahlen sogar gestiegen sind.

      LG Thomas

  14. Anja Joest 9. August 2016 um 20:13 Uhr - Antworten

    Hallo ihr zwei beiden,
    auch wenn mein Blog lang nicht so groß ist, wie eurer habt ihr mit eurem Artikel genau meinen Nerv getroffen.
    Wie jedes Jahr habe ich mich auch vor ein paar Wochen mit meiner Tochter auf eine Radreise begeben. Eigentlich alles wie immer. Neu war nur, dass ich jetzt, zumindest gefühlt, eine Reisebloggerin war und prompt habe ich gemerkt, dass ich nicht mehr so fotografiert habe, wie bisher, sondern eben mit den erwähnten Hintergedanken. Ein Glück hat sich das nach einigen tagen gegeben. Ich musste nicht mehr durch Mailand ziehen auf der suche nach den 5 besten Tipps mit entsprechenden Bildern, ich konnte Mailand einfach genießen. Ich schreibe wirklich gerne, aber ich möchte nicht dahin kommen, dass ich auf meinen Reisen nicht mehr abschalten kann. Deshalb ist WIFI bei uns im Urlaub auch ein absolutes TABU, denn ich verdiene mein Geld als selbstständige Autorin für Unterrichtsbeiträge und da kommen immer wieder Anfragen und Änderungswünsche, die ich einfach in meinem Urlaub nicht beantworten möchte.
    Ich wünsch euch was
    Anja

    • Thomas Jansen 10. August 2016 um 9:54 Uhr - Antworten

      Hi Anja,

      das mit dem Wunsch im Urlaub auch mal offline zu sein, das kann ich verstehen. Bei uns ist das im Moment nicht komplett möglich, aus beruflichen Gründen. Aber wir reduzieren das auf ein Minimum und machen uns keinen Stress, wenn wir mal 2-3 Tage kein Netz haben – was ja in machen Ecken in den USA oder Kanada durchaus passieren kann. Allerdings reagieren wir nur auf wirklich wichtige Dinge. Das setzt aber die Fähigkeit zum Ignorieren von unwichtigen Dingen voraus. Und das musste ich lange lernen – mittlerweile kann ich das aber ganz gut.

      LG Thomas

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