Zuletzt aktualisiert am 12. Oktober 2018 um 12:48

Wieder ist ein halbes Jahr vorbei, wieder machen wir mal einen kleinen Rückblick auf das Halbjahr in unserem Blog. Dieses mal unter dem Motto „Bloglust oder Blogfrust“. 

Wie kommen wir denn darauf? Ganz einfach! Wir haben in den letzten Tagen einen Beitrag von Steffi auf ihrem Blog Steffistraumzeit gelesen, wo sie darüber schreibt, wie sie beinahe ihren tollen Blog gelöscht hätte. Eigentlich wollten wir da erst einen Kommentar schreiben. Dieser wäre aber ein klein wenig länger geworden, also nehmen wir das Thema als Motto für unseren Halbjahresrückblick.

Wir greifen mal ein paar Stichpunkte von Steffi auf, und vertüddeln diese mit unserem Rückblick und unseren Erfahrungen. Dabei klärt sich dann auch die Frage, ob wir Bloglust oder Blogfrust haben.

(Reise-)Blogger sein – für uns kein Beruf, eher eine Berufung

Steffi leitet ihren Beitrag mit der Frage ein, ob Reiseblogger ein Traumberuf ist. Für uns wäre es das bestimmt einer, wenn er uns ermöglichen würde einen Lebensstandard zu führen, wie wir ihn heute gewohnt sind. Da wir das aber für nicht realisierbar halten, bleiben wir lieber die Hobbyblogger, die wir bisher waren. Das hat einfach sehr viele Vorteile. Der mit Abstand Größte dabei ist, dass wir nichts schreiben müssen. Wir schreiben wann wir wollen, worüber wir wollen und wenn wir die Zeit dazu haben. Das nimmt der ganzen Sache den Druck und wir können es entsprechend gelassen angehen. Kommt mal eine oder zwei Wochen kein Beitrag, dann ist es eben so.

Blogfrust durch fehlendes genießen von Momenten?

Trotzdem ist unser Blog ständig in unserem Kopf, unser lieber gedanklicher Begleiter. Nicht nur bei Fototouren oder auf größeren Reisen. Wir denken oft und bei vielen Dingen unterwegs daran, wie wir das wohl auf dem Blog vermitteln können. Ob die Stimmung auf den Bildern richtig rüber kommt. Allerdings geht das nicht so weit, dass wir nicht auch komplett abschalten können. Ja, es gibt sogar im Urlaub Tage, wo wir ohne Kamera durch die Gegend laufen. Zur Not ist das Smartphone ja noch in der Tasche. 

Auch zu anderen Terminen lassen wir die Kamera gerne mal zu Hause. Diese Tage waren wir beim NRW-Reiseblogger-Stammtisch. Da wurden wir schon gefragt, warum wir denn ohne Kamera komme. Nun, die muss nicht immer dabei sein, wir wolle Momente und Anlässe auch einfach mal nur geniessen.

Fazit: Für uns ist es kein Frust – denn viele schöne Bilder würden wir auch ohne Blog machen. Vielleicht motiviert der Blog sogar noch dazu, das besonders tolle Foto zu machen – das ist aber kein Frust.

Blogfrust durch Schreibblockade auf der Reise?

Uns und unserem Blog hat die Entscheidung, nicht mehr live von unseren Reisen zu berichten, sehr gut getan. Die nachträglich verfassten Beiträge haben eine viel bessere Qualität und kommen auch bei unseren Lesern viel besser an. Dazu sind die Beiträge auch über einen längeren Zeitraum verteilt. Wir haben jetzt erst die Hälfte unserer Kanada-Berichte online – na und? Wo ist das Problem? Das steigert doch die Vorfreude unserer Leser auf die kommenden Berichte und für uns ist es eine Erleichterung, dass wir die Berichte schreiben können, wenn uns der Kopf danach steht.

Als wir noch live von den Reisen berichtet haben, hatten wir auch oft eine Schreibblockade. Da wurden Abends, nach einem anstrengenden Tag, noch 6-8 Bilder raus gesucht und bearbeitet. Danach saßen wir oft vor einem leeren Beitrag, mit Bildern, und das Schreiben wollte nicht so richtig. Die Ergebnisse haben wir heute noch auf dem Blog, toll sind die nicht.

Fazit: Nach der Entscheidung, keine Live-Berichte mehr zu schreiben, ist dieser Frust bei uns eliminiert worden. Auf der Reise war das teilweise schon eine Belastung, die wir uns nicht weiter antun wollten.

Blogfrust durch die fehlende Nische?

Den „Unsinn“ mit der Nische haben wir vor Jahren schon ignoriert. Überall liest man ja, dass ein Blog unbedingt eine Nische abdecken muss um erfolgreich zu sein. Wir sagen dazu Bullshit! So, jetzt ist es mal raus – auch wenn einige Bloggurus nun Schnappatmung haben.

Wir schreiben über Reisen, dabei übers Campen in Kanada, über Road-Trips in den USA, über Zugreisen durch Thailand, über Städtereisen in Europa, über Freizeitparkbesuche, über Zoobesuche und Hotelwochenenden. Dann das Thema Fotografie, wo wir uns schon auf die Bereiche Reise- und Tierfotografie konzentrieren, dazu das Thema Fotobearbeitung. Daneben schreiben wir aber auch über andere Dinge, die uns im Leben passieren, auch mal übers Bloggen an sich, über unsere Hauskatzen und, und,und…! Und, hat es dem Blog bisher geschadet? Nein, hat es nicht. Es mag sicherlich einige Leser verschrecken, dafür bekommen wir aber durch die Bandbreite der Themen andere Leser dazu, die uns sonst nicht lesen würden.

Es mag ja richtig sein, dass ein Blog, welche nur eine spezielle Nische bedient, deutlich erfolgreicher wäre. Wenn wir einen Blog kommerziell betreiben würden, womöglich noch auf Profit durch Verkauf ausgerichtet, dann würde wir das sicher anders sehen. Unsere Reisebüro-Seite ist so ein Beispiel, da gibt es nur fachbezogene Beiträge – dort würden wir eher nicht über unsere Katzen schreiben.

Hier haben wir aber keinen Bock drauf, nur eine Nische zu bedienen – das wäre dann nicht mehr unser Blog, wie wir uns den wünschen.

Unsere Definition von Erfolg ist es, wenn Leute unsere Beiträge lesen, mit uns per Kommentare oder Mail kommunizieren, unsere Beiträge in den Social Medias geteilt werden oder sogar mal von einem renomierten Online-Magazin verlinkt werden. Das sind alles Dinge, die uns bei der Gründung des Blogs zufrieden gestellt hätten und das hat sich bis heute nicht geändert. Wir freuen uns immer noch wie Schnitzel über jeden einzelnen Besucher hier.

Fazit: Eindeutig kein Frust – unser Blog, unser Ding, unsere Themen, nix Nische.

Blogfrust durch Besucherzahlen?

Zahlen, Statistiken, Besucher

Zahlen, Statistiken, Besucher

Ein Teil unserer Zufriedenheit kommt auch durch die Besucherzahlen zustande. Gerade wo wir jetzt im Juli auf einen Besucherrekord auf diesem Blog zusteuern – es werden wohl mehr als 15.000 eindeutige Benutzer den Blog besuchen. Damit stellen wir zum dritten Mal hintereinander einen Monatsrekord auf, durchbrechen aber erstmals die 15.000er Grenze. Das ist umso erstaunlicher, dass in den  letzten beiden Jahren die Besucherzahlen in den Sommermonaten eher immer ein wenig rückläufig waren.

Im ersten Halbjahr 2016 war für unseren Blog wieder mal ein Rekordhalbjahr – im Vergleich:

  • 1. Halbjahr 2015: 54.171
  • 2. Halbjahr 2015: 67.764
  • 1. Halbjahr 2016: 78.791

Für uns ist das eine Bestätigung unserer Arbeit hier – und ein Grund den vielen Besuchern ein fettes Danke zu sagen. Und ja, wir schauen regelmäßig auf solche Zahlen – weil es Spaß macht.

Fazit: Die Besucherzahlen sind ein Quell der Freude und somit kein Grund für Frust.

Kooperationsanfragen

Wir bekommen immer mehr Kooperationsanfragen, mittlerweile mehrere pro Woche. Diese unterteilen wir grob in 3 Kategorien:

  • Völliger Unsinn, Unverschämt, Schrott – In dieser Kategorie fallen rund 90% der Anfragen. Über die schönsten davon könnte man gelegentlich mal einen eigenen Artikel schreiben. Wobei man auch einfach bei Franzi von Coconut-Sports schauen könnte, in ihrem Bericht über den täglichen Wahnsinn mit Blogger Relations. Da werden Gutscheine als Bezahlung angeboten oder einen wertvollen Link von einem mittellosen StartUp (von einer Seite, die nicht mal 10% unserer Besucherzahlen hat) oder immerhin 50 EUR für einen 1500-Worte-Text mit 5 hochwertigen Bildern, dann natürlich nicht als Werbung gekennzeichnet und DoFollow und noch viele weitere Obskuritäten.
  • Toll, aber nicht realisierbar – Häufig geht es bei diesen Anfragen um mehrtägige Reisen oder aufwändige Tests von Produkten. Dafür fehlt uns oft leider die Zeit oder es passt thematisch nicht so richtig auf unseren Blog. OK, wir haben keine Nische, aber grob mit dem Themen Reisen und Fotografie sollte es schon was zu tun haben. Von mir aus auch was mit Katzen aber einen BH-Test (sic!) können wir hier beim besten Willen nicht sinnvoll einbauen.
  • Perfekt: Leider bleibt am Ende nur ein ganz kleiner Teil an Anfragen, aus denen dann wirklich eine Kooperation wird. Eine tolle könnt ihr demnächst erleben, bei unseren Reisen im 2. Halbjahr. Da stimmt meist auch von Anfang an die Chemie, die Konditionen bewegen sich genau so auf Augenhöhe wir die Kommunikation. Solche Anfragen machen dann wirklich Spaß, auch wenn sie am Ende vielleicht nicht umgesetzt werden. Auch hierbei ist oft unsere knappe Zeit ein Problem.

Nervige Kooperationsanfragen hatten uns ja schon mal dazu veranlasst, Kooperationen eine Zeit lang komplett auszuklammern. Mittlerweile sind wir aber wieder offen für Kooperationen. Nur machen wir uns damit auch keinen Stress mehr. Kommen obskure Anfragen rein, dann werden die gnadenlos ignoriert und gelöscht. Auf diese Diskussionen mit irgendwelchen Marketing-Menschen, die uns – auf gut Deutsch – verarschen wollen, haben wir keinen Bock. Unser Mülleimer im Mailprogramm hat XXXL-Größe!

Fazit: Seit unserer Besinnungsphase in Sachen Kooperationen ist der Frust deutlich geringer geworden. Mit den wenigen vernünftigen Anfragen beschäftigen wir uns, der Rest wird kompromisslos entsorgt. Dabei haben wir auch hier den Vorteil, den Blog als Hobby zu betreiben. Wir brauchen nicht zwangsläufig Geld mit dem Blog verdienen.

Meistgelesene Artikel

Die meistgelesenen Artikel auf unserem Blog lassen auch darauf schliessen, dass das mit der Nische so eine Sache ist. Jetzt kommt bestimmt einer, der sagt, wenn ihr euch auf eine Nische konzentrieren würdet, dann hätte Artikel XY noch mehr Leser. Mag sogar richtig sein, es ist uns aber egal.

Fazit: Schön zu sehen, dass die beliebtesten Artikel quer durch viele Themen hier im Blog gehen. Kleiner Frustmoment: Die Reiseberichte kommen da ein wenig zu kurz – da müssen wir mal dran arbeiten.

Nie haben wir genug Zeit

Diese Aussage von Steffi in ihrem Beitrag können wir nur unterstreichen. Die Zeit ist oft zu knapp um die ellenlange ToDo-Liste abzuarbeiten. So bleiben dann auch Dinge einfach mal länger liegen. Aber, so ist das nunmal – der Job, die Familie und andere Dinge gehen einfach vor. Da wir den Blog aber nur als Hobby betreiben machen wir uns da keinen Stress.

Fazit: Das ist schon manchmal frustrierend aber einfach nicht zu ändern. Wenn wir mal in Rente gehen, haben wir bestimmt eine ToDo-Liste mit tausenden Positionen, dann geht es ab hier! 

Äh, haben sie Wifi?

Auch dieser von Steffi genannte Punkt hat uns am Anfang unserer Reisebloggerkarriere „belastet“. Ein Hotel, ein Campground musste Wifi haben, wie sollten wir sonst unsere Berichte am Abend einstellen. Mittlerweile ist es uns egal, da wir direkt von den Reisen keine Berichte mehr einstellen, außer vielleicht mal eine kleine Kurzmeldung zwischendurch. Hat also der Campground kein Wifi oder das Hotel Wifi arbeitet mal wieder mit 3 Bit/Minute – dann ist es einfach so – dann geht halt nichts online. E-Books lassen sich auch wunderbar ohne Netzanbindung lesen – also die perfekte Voraussetzung für einen entspannten Abend.

Fazit: Uns ist es inzwischen egal ob wir auf Reisen Internet haben. Wenn es verfügbar ist, dann ist es fein – wenn nicht, dann geht es auch wunderbar ohne – also kein Grund für Frust.

Haben wir Blogfrust? Nein!

All die genannten Punkte hatte Steffi unter dem Punkt Blogfrust aufgelistet. Und das ist nachvollziehbar, denn diese Punkte können wirklich Frust auslösen. Fehlende Zeit, stagnierende Besucherzahlen, Schreibblockaden – alles Gründe die zu einem negativen Empfinden für das Bloggen führen können. Für uns trifft das zum Glück nicht zu. Bei all den genannten Punkten hatten wir auch schon negative Erfahrungen – haben uns dann aber überlegt, wie wir damit umgehen – um nicht in ein Blogger-Burnout zu verfallen. Dabei hilft es uns natürlich sehr, dass wir diesen Blog auch in Zukunft als reines Hobby betreiben werden – an eine weitere Kommerzialisierung denken wir keine Sekunde.

Bloggerlust – viele Gründe dafür

Natürlich hat Steffi ihren Blog nicht gelöscht, was auch mehr als Schade gewesen wäre. Sie hat sogar die Gründe benannt, die ihr die Bloggerlust zurück geben.

Die Leser

Wie schon oben geschrieben – für uns ist es immer wieder faszinierend wie viele Menschen inzwischen unseren Blog lesen. Wir haben immer vor Augen, dass bei dem Umzug von Joomla auf WordPress, bei der Umstellung von einer Homepage auf einen Blog, gerade mal 463 (!) Besucher die Seite besucht haben. Das war im Oktober 2013 – ist also nicht sooo lange her. Und seitdem haben wir es geschafft, dass die Besucherzahlen sich mehr als verdreizigfacht haben. Und das betrachten wir mit ein klein wenig Stolz und einer Menge Dankbarkeit.

Reiseblogger weil Schreiben Freude macht

Das ist unbedingt ein wichtiger Punkt. Thomas Deutschlehrer sitzt vermutlich staunend auf seiner Wolke und starrt dabei ungläubig über seine Harfe hinweg auf sein Notebook. Um den Harfe spielenden Deutschlehrer mal zu zitieren: „Das wird nie was“.  Ok, wir werden für unser Geschreibsel wohl niemals einen Preis gewinnen, wir machen immer wieder mal Fehler, die uns dann Wochen später auffallen – aber offensichtlich kommt es auch nicht sooooo schlecht an. 

Eure Kommentare – Eure Mails

Die Kommentare von Euch Lesern sind für uns immer wieder Antrieb weiter zu machen. Wir freuen uns wahnsinnig über jeden einzelnen Kommentar, versuchen diese auch zeitnah zu beantworten, was uns sehr wichtig ist. Aber auch jedes Like, jedes Teilen in den Social Medias ist für uns eine Bestätigung unserer Arbeit. 

Wir haben in den letzten Wochen einige alte Beiträge aus dem Blog gelöscht, welche beim besten Willen nicht mehr unseren gestiegenen Ansprüchen an unsere Artikel genügten. Es wäre noch viel mehr geworden, wenn da nicht Eure tollen Kommentare gewesen wären – von denen wollten wir uns nicht trennen.

Wir bekommen auch regelmäßig Mails von Lesern. Darin werden Fragen gestellt, auch mal Kritik geäußert, Lob verteilt und auch darüber freuen wir uns jedesmal sehr. Uns ist die Kommunikation mit unseren Lesern einfach extrem wichtig.

Das größte Lob gab es die Tage mündlich: „Obwohl ihr mittlerweile ein großer Blog seid, bleibt ihr authentisch, schreibt für Leser und seid total normal gelieben.“ Das mit dem „großen Blog“ sehen wir zwar dezent anders – aber der Rest der Aussage ging runter wie Öl. Denn genau so, so und nicht anders, wollen wir sein.

Menschen

Wir haben durch das Bloggen in den letzten Monaten viele nette Menschen kennenlernen dürfen. Das alleine ist den Aufwand hier schon wert. Wenn man mal die Gesichter hinter den anderen Blogs im wahren Leben sieht, man tolle Gespräche über die nächsten Reisen, über das Bloggen über andere Dinge im Leben führt. Seien es kleinere, spontane Treffen zum Kaffee oder Grillen oder größere Bloggertreffen – das macht riesig Spaß. Leider können wir nicht immer zu allen Treffen hier in der Region. Aber, wenn es zeitlich passt werden wir gerne regelmäßig bei den verschiedenen Terminen auftauchen.

Soziale Medien

Soziale Medien können für eine Menge Frust aber auch Lust sorgen, da stimmen wir Steffi uneingeschränkt zu. Fürs Bloggen ist Facebook schon extrem wichtig, das Teilen der Beiträge dort bringt uns eine Menge Besucher auf den Blog. Noch mehr mögen wir aber ein oder zwei wirklich gute Gruppen, wo eben keine Beiträge geteilt werden dürfen. Denn dort findet dann der wirklich wichtige Austausch untereinander statt. Man hilft sich gegenseitig bei Problemen, organisiert gemeinsame Aktionen oder quatscht auch einfach mal nur dummes Zeug. Diese wenigen Gruppen sind uns inzwischen sehr wichtig geworden.

Twitter, Instagram, Google+, Pinterest laufen hier in der zweiten Reihe – das geben wir auch ehrlich zu. Wir haben unsere Kanäle dort, nutzen die auch hin und wieder aber nicht so intensiv, wie man es wohl könnte. Der Grund dafür ist einfach die fehlende Zeit. Wobei wir die Fotoplattformen Instagram und Pinterest inzwischen vermehrt zum abendlichen Stöbern in Bildern nutzen.

Änderungen im Blog – im ersten Halbjahr

Ein paar Dinge im Blog haben wir im ersten Halbjahr verändert. Stillstand ist ja auch Langweilig und man findet immer was zu verbessern, optimieren oder zu ergänzen.

Kategoriestruktur

Wir haben weiter an einer vernünftigen Kategoriestruktur gearbeitet. Es sind weitere Kategorien zusammen gelegt worden und mit der Kategorie „Zoos, Freizeitparks“ ist eine Neue dazugekommen. Wir gehen doch vermehrt in Zoos und für dieses Jahr sind noch eine Besuche in Freizeitparks geplant, da macht eine eigene Kategorie einfach Sinn. Wir denken, dass wir nun die endgültige Struktur soweit stehen haben.

SEO-Anpassungen

SEO, also die Suchmaschinen-Optimierung des Blogs ist eine spannende Sache. Chris von Globesurfer ist ein richtiger SEO-Profi und hat uns und anderen Reisebloggern bei zwei Youtube-Session tolle Tipps rund um das Theme SEO gegeben. Ein für uns neuer Punkt war der Tipp, alte Beiträge, die vielleicht nicht mehr der Renner sind, entweder zu löschen, zu überarbeiten oder aus dem Google-Indes zu entfernen. Durch diese Maßnahme werden die noch vorhandenen Beiträge dann höher bewertet.

Daraufhin haben wir wirklich mal durchgewischt und einige ganz alte, ganz üble Beiträge gelöscht. Eine Reiseanleitung mit 290 Worten von 2014 entsprach einfach nicht mehr unseren Vorstellungen, als Beispiel. Viele andere Beiträge haben wir auf NoIndex für Google gesetzt – genau genommen über 200. Dazu gehören z.B. die ganzen Katzenbeiträge, viele Artikel übers Bloggen, Rückblicke auf Statistiken des Blogs usw. – alles Dinge, nach denen wohl eh niemand suchen wird. 

Ob diese Maßnahme jetzt schon für die Steigerung der Zahlen verantwortlich ist? Hm, sicher können wir das nicht sagen. Auffallend ist aber, dass der Prozentsatz der Google-Besucher in den letzten Wochen tendenziell steigt. Das könnte aber genauso an einem Update von Google vor ein paar Wochen liegen.

Kauftipps

Auch wenn wir mit dem Blog nicht reich werden wollen/können – ein paar Euro nebenbei seien uns bestimmt gegönnt. Daher haben wir mal 4 Seiten mit Kauftipps erstellt, wo wir Dinge rund um die Fotografie und das Reisen vorstellen, mit denen wir gute Erfahrungen gemacht haben. Das alles läuft über das Amazon-Partnerprogramm, mit dem wir hier schon gute Erfahrungen gemacht haben. Wir hoffen natürlich, dass der ein oder andere mal etwas über einen der Links dort kauft – das würde sich dann positiv auf unseren Wunschzettel bei Amazon auswirken, den wir mal ein wenig abarbeiten könnten. Wir haben da noch 1-2 weitere Seiten in Planung. Diese werden aber nur über die Sidebar und das Menü oben verlinkt, wir wollen damit ja niemanden nerven.

Schnellerer Seitenaufbau

Speed auf dem Blog

Speed auf dem Blog

Durch verschiedene Maßnahmen haben wir die Geschwindigkeit der Seite gesteigert. Zuletzt lag die Ladezeit bei rund 2 Sekunden, das war viel zu lange. Den Durchbruch brachte am Ende der Wechsel des Caching-Plugins. Wir setzen nun W3 Total Cache ein, und seitdem rennt der Blog und die Ladezeiten liegen knapp unter einer Sekunde. Genau da wollten wir auch hin.

Fazit – eindeutig mehr Bloglust

Bei uns siegt eindeutig die Bloglust, was man auch hoffentlich unseren Beiträgen anmerkt. Mit der Entwicklung im ersten Halbjahr 2016 sind wir auf jeden Fall mehr als Zufrieden – alle unsere Erwartungen sind übertroffen worden. Also, auf geht es in eine weitere tolle Zukunft hier, zusammen mit Euch Lesern. 

Wie immer freuen wir uns über Kommentare von Euch. In dem Falle würde uns auch mal interessieren, warum ihr hier lest, ob das regelmäßig passiert oder nur sporadisch? Wie sieht das Thema bei anderen Bloggern aus, Lust oder Frust? Gebt uns Feedback!

Vielen Dank für Deinen Besuch!

Wir freuen uns riesig über Kommentare unter dem Beitrag oder über das hemmungslose Teilen auf den Social Medias.

Unsere Themenbereiche auf dem Blog:

Reisen • Fotografie • Tierfotografie
FlugzeugfotografieDampfenBloggen und Leben

Fotografie Schule

Fotografie Schule für Reisefotos

Wer schreibt hier?

Wir sind es, Melanie und Thomas. Zwei Reisesüchtige in den besten Jahren, wie man das neuerdings so sagt, also das mit den Jahren. Wenn wir mal nicht reisen, verdienen wir unser Geld zum Reisen und fotografieren uns an den Wochenenden durch die nähere Umgebung. Dabei lieben wir Zoos oder andere Sehenswürdigkeiten rund um unseren schönen, geliebten Ruhrpott.

Melanie und Thomas auf Reisen