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Corona Homeoffice – die achte Woche

  • Corona - Homeoffice Woche 8

Wieder ist eine weitere Woche im Corona Homeoffice vorbei. Arbeit, Blog, Wohnung leer räumen, wir haben wieder viel geschafft. Leider war auch eine Menge Frust dabei, über die aktuelle Corona-Lage und das Verhalten einiger Mitbürger.

IT-Job und Reisebüro

Im IT-Bereich haben wir eine neue Konferenz-Lösung im Büro installiert. Läuft soweit. In dem Zuge war Thomas letzte Woche auch zweimal im Büro, jeweils nur für ein oder zwei Stunden, aber immerhin.

Im Reisebüro trudeln nun so nach und nach die Stornierungen von Reisen ein, welche im Sommer stattfinden sollten. Erstaunlicherweise wollen doch viele Kunden umbuchen, auf Reiseziele hier in Deutschland. Da sind wir natürlich dran, diese Wünsche zu erfüllen.

Arbeiten am Blog

Im Laufe der letzten Woche haben wir zwei ältere Beiträge komplett überarbeitet. Die Zusammenstellung unserer Fotoausrüstung für die Tierfotografie war komplett veraltet. Da mussten wir dringend ran und diese auf einen aktuellen Stand bringen. In dem Zuge haben wir die auch umbenannt, von Zoo- in Tierfotografie. Denn wir knipsen inzwischen auch gerne Tiere in der freien Natur.

Unsere Tipp- und Tricks für die Zoofotografie haben wir auch aktualisiert, zu großen Teilen neu geschrieben und ergänzt. Damit ist nun keine Tipp- und Tricksammlung mehr, sondern ein kompakter Fotokurs für die Zoofotografie.

Weiter haben wir angefangen, die Zusammenfassung für die Fotobearbeitungs Challenge mit der Windmühle zu erstellen. Die Challenge läuft noch bis Ende Mai, ihr könnt gerne noch teilnehmen. Trotzdem hat es sich bewährt, die Zusammenfassung schon ein paar Wochen vor Ablauf im Hintergrund zu erstellen. Denn, das macht ein wenig Arbeit und ist echt aufwendig, wenn die erst nach Ablauf der Aktion erstellt wird.

Projekt Wohnung leeren

Hier können wir vermelden: Es ist erledigt. Die Wohnung ist leer, ratzekahl leer. Keine Möbel mehr, keine Bilder, keine Lampen, alles ist weg. Die beauftragte Entrümpelungsfirma hat ganze Arbeit geleistet. Und die haben dafür nur 2,5 Stunden gebraucht. Wir dachten, wir hören nicht richtig, als die anriefen und uns baten mal kurz rüber zu kommen um die Arbeit abzunehmen. Klasse!

Somit haben wir jetzt wieder eine Sorge weniger und die Wohnung kann pünktlich an die Vermieter übergeben werden.

Corona – Schwanken zwischen Wut und Angst

Eigentlich haben wir die letzten Wochen recht positiv auf die Entwicklungen bei der Corona-Krise geschaut. Die Fallzahlen und andere Parameter entwickelten sich durchaus vielversprechend. Überhaupt haben wir den Eindruck, Deutschland ist bis jetzt sehr gut durch diese Pandemie gekommen.

Und das Ganze bei einem minimalen Lockdown, im Vergleich zu anderen Ländern wie Italien, Frankreich oder Spanien. Diese Ländern lockern nun teilweise ihre Maßnahmen. Selbst nach den Lockerungen haben die aber immer noch strengere Einschränkungen, als jene, die wir jemals in Deutschland hatten.

Wir fanden aber auch die kritischen Stimmen angebracht, welche immer wieder mahnten, dass man ein Auge auf die getroffenen Maßnahmen haben müsse. Es muss dringend darauf geachtet werden, dass diese angemessen zurückgefahren werden und am Ende der Krise dürfen für den Bürger keine Einschränkungen bestehen bleiben.

Lockerungen im Galopp

Und dann begannen die Lockerungen, in unseren Augen durchaus zurecht, wenn auch etwas verfrüht. Angst uns Bange wurde uns dabei allerdings, die sich gegenseitig überbietenden Politiker zu beobachten. Je mehr Lockerungen, desto heldenhafter können die sich präsentieren. Unser NRW-Laschet mit wehenden Fahnen vorneweg.

Aber es trat schnell ein, was wir befürchtet haben. Viele Mitmenschen sehen in den Lockerungen die Aussage, es sei alles vorbei und wieder normal. Abstandsregeln, Masken, soziale Kontakte minimieren – alles nur lästiges Zeug.

Dazu das immer lauter werdende Mimimi, überall. Masken doof, Abstand doof, Einschränkungen doof, alles doof. Und als Gründe findet man sehr häufig nur Ich will dies, Ich will dass, Ich will darauf nicht verzichten, Ich, Ich, Ich. Es nervt uns so an.

Wir alle gemeinsam haben es geschafft, die Infektion hier in Deutschland auszubremsen und auf einem Niveau zu halten, was hoffnungsvoll in die Zukunft blicken ließ. Das wird jetzt aber von vielen Menschen aufs Spiel gesetzt. Wenn es übel läuft, dann verspielen wie alle Erfolge.

Die Zahl der Corona-Leugner nimmt erschreckend zu

Erschreckend viele Menschen rennen inzwischen den Worten von einigen sehr fragwürdigen Gesellen hinterher. Naidoo (Sänger), Attila (Koch) und Ken (Journalist) sind die bekanntesten Namen, denen die Corona-Leugner gerne folgen. Also ein Sänger, ein Koch und Journalist sind also glaubwürdiger, als viele bekannte und renommierte Wissenschaftler? Die von denen genannten Quellen sind vertrauenswürdig, wohingegen jede offizielle Meldung stark angezweifelt werden muss?

Klar, offensichtlich, diese sind halt nicht vom „System“, dem zwangsimpfenden Bill Gates, den Reptiloiden oder anderen gesteuert. Bei manchen Dingen, die man so liest, fragt man sich wirklich was die für Zeug nehmen. Noch erschreckender ist aber zu sehen, wer so was verteilt oder sich diese „Meinungen“ zu eigen macht.

Zu Beginn wurde von den Gegnern der Maßnahmen Prof. Kekule als heilbringende Stimme genannt. Komisch ist nun, seit dieser gemahnt hat, dass die Lockerungen zu schnell gehen, liest man gar nicht mehr, dass er so ein toller, erwachter Mensch ist. Also kann man wohl auch seinen Ruf bei den Aluhüten verspielen, wenn man plötzlich mit Fakten kommt. Wobei Kekule von Anfang an wissenschaftlich argumentiert hat. Schön aus dem Zusammenhang gerissen, konnte man aber viele seiner Aussagen auch schön an die eigenen Bedürfnisse anpassen.

Demos ja – aber nicht so

Ja, wir haben in Deutschland das Recht zu demonstrieren. Das ist gut so und das gilt es zu verteidigen. Aber, wenn gestern Demos, welche für eine zweistellige Personenzahl genehmigt waren, plötzlich mehrere Tausend Teilnehmer haben, dann ist das auch von den Organisatoren unverantwortlich. Wenn dann noch Abstandsregeln und Masken komplett ignoriert werden, dann muss eingeschritten werden.

In Köln ist es wohl so weit gegangen, das unbeteiligte Passanten angemacht wurden, weil sie Masken trugen. Sie wurden aufgefordert diese abzusetzen, wenn sie Geschäfte betreten. An dieser Stelle wird es dann kriminell.

Diese „Hygiene-Demos“ und „Corona-Spaziergänge“, vieles was man dort auf Transparenten liest, hat nichts mehr mit Ängsten zu tun. Verschwörungstheorien untertreibt es auch. Das grenzt teilweise schon an Wahnvorstellungen.

Wenn man dann dagegen sieht, dass Demos für die Seenotrettung, mit 50 Personen, in den letzten Wochen teilweise gewaltsam von der Polizei aufgelöst wurden, fragt man sich schon wo die Prioritäten liegen. FFF werden im Moment alle Kundgebungen untersagt, dafür laufen aber Corona-Gegner und Verschwörungstheoretiker in Massen durch die Städte, begleitet und auch instrumentalisiert von diesen besorgten Bürgern der Rechte. Da läuft doch irgendwas ganz massiv falsch.

Und nun das ganz Dumme – stellt Euch mal vor, die Mehrheit im Land würde auf die Straßen gehen wollen um zu zeigen, dass sie die Corona-Nummer als ernste Sache sieht und die Maßnahmen nicht gänzlich ablehnen. Erfolgsaussicht: Vermutlich gegen Null, weil zu viele Teilnehmer aus Vernunftgründen nicht kommen würden. Das bedeutet also, dass das eingeschränkte Demo-Recht aktuell den lauten Minderheit einen Vorteil verschafft. Die ziehen das durch und kümmern sich dabei nicht um die Begrenzung der Personenzahl in den Auflagen.

Gegen etwas sein ist der neue Mainstream

Gegen etwas zu sein, ist aktuell ein neuer Mainstream. Egal welche Meldung zu Corona im Netz auftaucht, in den Kommentaren geht es nur gegen Alles. Seien es neue Fallzahlen, seien es Infobroschüren von Stadtverwaltungen, seien es Hinweise auf gelockerte Maßnahmen – die Kommentare sind gegen Alles, aus Prinzip. Und warum, die Begründungen lassen oft tief blicken: Ich, ich, ich, ich, ich und nochmal ich.

Und ist durchaus bewusst, dass es sich hier um eine Minderheit handelt, allerdings wieder mal eine Laute. Und die können eine Situation ausnutzen, welche wir schon lange im Netz beobachten. Es gibt keinen oder kaum Widerspruch von der Mehrheit. Und warum? Weil die Masse damit beschäftigt ist, sich gegenseitig zu zerlegen. Da wird stundenlang über einzelne Worte oder Sätze diskutiert, die vielleicht in der Hitze des Wortgefechtes nicht politisch korrekt formuliert waren. Anstatt die Masse geschlossen gegen die Wirrköpfe sprechen, verheddert sich die leise Mehrheit in Nebenkriegsschauplätzen.

Und am Ende vom Lied schreiben viele lieber gar nichts mehr dazu. Uns persönlich geht es genau so, lieber nichts schreiben, als am Ende noch eine Diskussion am Bein haben mit Menschen, welche eigentlich auf der selben Seite stehen. Das ist uns oft genug passiert, auch vor Corona schon. Im Moment ist es sogar soweit, dass wir bereits geschriebene Dinge wieder löschen, weil wir genau wissen, wer sich später melden wird und ein neues Diskussionsfeld eröffnet. Alternativ posten wir nur in einer sehr kleinen Blase, wo es durchaus auch zu Diskussionen kommen kann, diese aber auf einem gewissen Niveau stattfinden.

Wir blicken sorgenvoll auf die nächsten Wochen

Die Reproduktionszahl der Infektion ist gestern wieder über 1 geklettert. Die schnellen Lockerungen der Maßnahmen, das Verhalten von vielen Menschen – am Ende wundert es uns nicht. Wir glauben, dass die Politik mit den vielen Lockerungen ein falsches Signal ausgesendet hat.

Wir hoffen inständig, dass die Mehrheit der Menschen weiter vernünftig und rücksichtsvoll handelt. Leider verlieren wir gerade den Glauben daran. Zu viele, auch intelligent Menschen, setzen ihr persönliches Wohlbefinden inzwischen eindeutig über das Wohl der Gemeinschaft. Und bei der Suche nach Bestätigung der eigenen Einstellung, verfallen immer mehr Menschen den Aussagen, die sie bei KenFM und Konsorten finden. Und warum, weil sie ihnen einfach gut in den Kram und in das eigene Lebenskonzept passen. Diese müssen dann plötzlich auch nicht mehr kritisch hinterfragt werden.

Daher befürchten wir, dass wir bereits jetzt auf eine beginnende zweite Welle zusteuern. Natürlich hoffen wir, dass wir uns irren, wir wünschen es uns sogar.

Spazieren und radeln diese Woche

Natürlich waren wir diese Woche auch wieder in der Natur unterwegs. Kleinere Spaziergänge nach Feierabend und zwei kleine Radtouren haben die müden Knochen ein wenig belebt.

Eine Radtour führte uns von der Ruhrtalbrücke aus, über Mintard bis nach Essen-Kettwig und zurück. Davon haben wir keine Fotos, wir haben einfach die freie Stunde an der frischen Luft genossen und Sonne getankt.

Am Samstag ging es dann rund um die Regattabahn und das Wedau-Stadion in Duisburg. Da hatten wir die Kamera wieder dabei und haben Euch ein paar Fotos mitgebracht.

Regattabahn Duisburg

Regattabahn Duisburg

Regattabahn Duisburg

Am Wedau Stadion

Am Wedau Stadion

Das war unsere 8. Woche im Homeoffice. Wie war Eure Woche so? Schreibt uns gerne einen Kommentar.

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