Wir haben gerade gemerkt, dass wir schon seit ein paar Wochen keinen Homeoffice Rückblick mehr gemacht haben. Das holen wir jetzt nach, beenden damit aber auch die kleine Serie.

IT-Job und Reisebüro

In Thomas IT-Job ist nicht viel Aufregendes passiert, letzte Woche war sogar Urlaub angesagt. Nach den aufregenden ersten Wochen der Corona-Krise ist dort Routine eingekehrt.

Im Reisebüro haben wir jetzt alle Kunden, welche in den nächsten Wochen Reisen wollten so weit versorgt. Entweder sind die Reisen storniert, umgebucht auf einen anderen Zeitraum oder einen anderen Reiseort. Neubuchungen gibt es bisher immer noch keine. Die Reisenden sind skeptisch, verständlicherweise. Ab morgen werden innerhalb der EU viele Reisebeschränkungen aufgehoben. Trotzdem ist die Nachfrage nach Flug- und Pauschalreisen sehr übersichtlich. Viele wollen erst abwarten, wie sich die Lage vor Ort, in den Reiseregionen, entwickelt. Andere wollen lieber mit dem Auto reisen, um im Fall der Fälle nicht zurückgeholt werden zu müssen.

Wir sind selber sehr skeptisch. Das Reisen, wie es vor Corona war, wird sicherlich erst in 2021 oder gar in 2022 normal werden. Wobei, bei manchen Dingen wünschen wir uns auch, dass es nie mehr so wird wie vorher. Flüge auf die Kanarischen Inseln, für 49 EUR, Interkontinentalflüge für unter 100 EUR. Das muss es gar nicht mehr geben.

Arbeiten am Blog

Hier waren wir die letzten Wochen immer dran. Neben einigen SEO-technischen Optimierungen haben wir auch fleißig neue Artikel geschrieben.

Berichte von Ausflügen in der Region, endlich wieder Zooberichte, persönliche Dinge, ein bunter Mix, wie ihr es von uns gewohnt seid. Und es macht Spaß wie am ersten Tag – auch nach über 11 Jahren.

Es waren auch wieder einige größere Updates dabei. So hat unser Kommentar-System ein riesiges Update bekommen. Dummerweise haben wir das erst nach dem Aktualisieren gemerkt. Vorher mal in die Release-Informationen zu schauen, hätte uns ein paar Überraschungen erspart. Es funktioniert alles, doch es musste vieles neu eingerichtet werden. So wurde aus einem „Mal eben auf Update“-Klicken eine zweistündige Baustelle.

Blogs haben immer noch Einbrüche, manche schließen sogar

In den letzten Wochen haben wir wieder einige Blogs beobachtet, die ihre Pforten geschlossen haben. Und blutet jedes Mal das Herz, weil jeder gelöschte Blog ist ein gelöschtes Stück Internetgeschichte. Klar, die Leserzahlen sind im Rahmen der Coronakrise bei vielen Blogs massiv eingebrochen, ganz besonders waren davon Reiseblog betroffen.

Das Allein war vermutlich selten der Grund einen Blog zu schließen, aber vielleicht das fehlende i-Tüpfelchen. Am Ende wissen wir es nicht, es ist halt aufgefallen, weil es in der Corona-Krise geschah. Schade ist es trotzdem.

Auch bei uns gingen die Zahlen massiv in den Keller. Ende April hatten wir noch 42% der Seitenaufrufe, im Vergleich zum Rekordmonat, September 2019. Nur, damit hatten wir immer noch über 45.000 Besucher auf der Seite. Jammern wäre hier also nur auf höchstem Niveau angesagt gewesen.

Am Ende hat es sich bezahlt gemacht, dass wir nicht nur über das Reisen schreiben. Gerade die ganzen Fotografie-Beiträge liefen unbeeindruckt von Corona weiter. Hier haben wir auch Ende April noch über 85% der Besucherzahlen gehalten.

Und am Ende ist es bei uns egal, da wir mit dem Blog keinerlei finanzielle Ziele verfolgen. Wir machen es immer noch aus Spaß an der Freude. Und dieser Spaß ist auch da, wenn wir nur 1.000 Leser im Monat hätten. Mehr Leser motivieren natürlich und uns erfreuen die hohen Zahlen, das wäre  ja gelogen, wenn wir etwas anderes behaupten. Aber wenn die mal weg bleiben, weil gewisse Themen im Leben der Menschen gerade keine Rolle spielen – dann ist das halt so.

Die Zahlen erholen sich aber auch wieder. Im Mai ging es schon wieder aufwärts, im Juni setzt sich der Trend fort. Also, Geduld haben, das wird schon wieder.

Eine teurer Probefahrt – wir bekommen E-Bikes

Vor zweieinhalb Wochen haben wir Probefahrt mit E-Bikes, genaugenommen Pedelecs, gemacht. Das war eine folgenschwere, teurer Probefahrt. Denn am Ende des Tages stand fest: Wir brauchen E-Bikes.

Nun begann eine spannende Suche nach lieferbaren E-Bikes und vernünftigen Händlern. Klar war von vorneherein, wir Teile kaufen wir nicht im Netz. Wir wollen die bei einem seriösen Händler vor Ort kaufen, wo man auch Service bekommt und man im Fall der Fälle auch in die Werkstatt kann.

Wir wohnen ja mitten im Ruhrpott, so steht uns eine große Auswahl an Fahrradhändlern zur Verfügung. Davon einige sehr große Händler, einer rühmt sich auch als größtes Fahrrad-Geschäft Deutschlands. Nun, das mag sein, der Laden war wirklich riesig. Nur Beratung gab es keine! Nachdem wir endlich einen Verkäufer ergattert hatten, teilte dieser uns nur mit „Schauen sie sich um“. Ja, gerne – und wer beantwortet unsere Fragen? Da war er aber schon wieder weg.

In anderen Läden, welche diversen Ketten angehören, haben wir erst gar keinen Verkäufer zu Gesicht bekommen. Sobald einer in der Nähe war, hat er sich wegbeamen lassen, wenn wir in die Richtung geschaut haben.

Am Ende haben wir dann zwei kleinere Händler hier in Mülheim gefunden, wo wir wirklich gute Beratung bekommen haben. Bei einem der beiden Läden haben wir dann auch zugeschlagen. Interessanterweise musste man dort vorab einen Termin ausmachen, um überhaupt Beratung zu bekommen. Diese war dann aber fantastisch und mit aller Zeit der Welt.

Nächste Woche bekommen wir nun unsere E-Bikes. Die ersten Touren sind in Planung. Wir werden darüber und natürlich über die Fahrräder noch berichten. Die Faltrad-Kategorie im Blog haben wir vorsorglich schon in Fahrrad-Blog umbenannt.

Unsere Falträder halten wir übrigens. Die sind ideal, um die Räder überall mit hinzunehmen. Zumindest so lange, bis wir uns mal ein neues Auto, dann mit Anhänger-Kupplung und Fahrrad-Träger kaufen werden. Das kann aber noch 2-3 Jahre dauern.

Corona – wie geht es weiter?

Und Corona haben wir auch noch. Auch wenn man gelegentlich daran zweifeln kann, wenn man unterwegs ist.

Natürlich, die Mehrheit der Menschen hält sich an die Regeln, Abstand halten und Maske tragen, wo es angesagt ist. Einige Mitbürger sind allerdings komplett vom Weg ab, auf einem scheinbar unendlichen Ego-Trip. Die stürmen ohne Maske in eine Bank, rennen ohne Masken auf öffentliche Toiletten oder andere Dinge.

Das Schlimme daran ist dann, dass man zunehmend das Gefühl hat, der spießige Arsch zu sein, wenn man drauf hinweist. Dann muss man sich noch rechtfertigen, wenn man auf die Einhaltung der geltenden Regeln besteht. Umstehende halten, wie sonst auch, die Klappe uns sagen nichts. Typisch. OK, viele haben vielleicht Angst etwas zu sagen, da der Ton der Maskenverweigerer und andere Corona-Leugner zunehmend aggressiver wird, auch im realen Leben.

Die Tage lasen wir auch im Netz den Beitrag eines Menschen, der sich über das Verhalten von anderen im ÖPNV beschwerte, die dort ohne Maske durch die Gegend fahren. Bezeichnend war dann, dass dieser gute Mann sich auf das übelste beschimpfen lassen musste. Petze, Blockwart, Denunziant, nur als Auszug aus den Beschimpfungen. Über die Maske ignorierendem Mitmenschen las man fast nichts und wenn, dann wurden die noch in Schutz genommen. Kinders, das nervt. Machen wir das bei Verkehrsregeln demnächst auch so? Wer sich über Geschwindigkeitsüberschreitungen beschwert, wird beschimpft und die Raser werden in Watte gepackt? Wobei, das passiert ja schon.

Es ist schon erstaunlich, wie viele intelligente Menschen ob der Tatsache, aus Rücksicht auf Andere, mal ein wenig Abstand zu halten und in einigen  Situationen eine Maske zu tragen, komplett ihre Contenance verlieren und sich im Netz als komplette Egozentriker darstellen. Vermutlich stampfen die auch feste mit dem Fuß auf, wenn die am Abend von der Couch aus gegen die Maskenpflicht wettern.

Eigentlich sollte man mal glaubhaft ein Gerücht streuen. Nämlich, dass Masken doch selber vor einer Ansteckung schützen. Wir wetten, diejenigen die jetzt die Masken verweigern, wären die Ersten, die sämtliche Vorräte aufkaufen würden. Denn dann würde man die plötzlich zum eigenen Schutz tragen und nicht um Andere zu schützen. Prioritäten – so wichtig!

Lockerungen hier, Lockerungen dort

Die ganzen Lockerungen betrachten wir ein wenig mit Skepsis, Sorge und auch Hoffnung. Wir hoffen, dass das alles gut geht und uns nicht in eine zweite Ausbruchswelle stürzt. Allerdings sehen wir das eben mit Sorge. Wenn Politiker sagen, man muss auf die Eigenverantwortung der Bürger setzen, dann wird aus der Sorge große Skepsis.

Denn schon jetzt muss man sich rechtfertigen, wenn man aus Respekt vor dem Virus, eben nicht in einem Restaurant essen gehen möchte. Wenn man nicht an Zusammentreffen in geschlossenen Räumen teilnehmen möchte. Es wird zunehmend anstrengender und schwieriger weiter Vorsichtig zu sein ohne als kompletter Spinner und Panikmacher verschrien zu werden.

Dabei liegt Panik uns fern, wohl aber der Respekt vor der Krankheit. Das hat auch Gründe, die aber nicht auf diesen Blog hier gehören.

Dabei haben wir selber unsere eigenen Maßnahmen auch schon gelockert. Outdoor-Aktivitäten sind gerne gesehen, alles was sich unter freiem Himmel abspielt. So genießen wir die Öffnung der Zoos. Aber auch nicht am proppenvollen Sonntag. Lieber gehen wir unter der Woche, nach Feierabend, wenn es nicht mehr so extrem voll ist.

Und Radfahren und Spazierengehen haben wir sowieso während des kompletten „Lockdowns“ schon gemacht, eigentlich erst da für uns entdeckt.

Ende der wöchentlichen Homeoffice-Berichte

Mit diesem Artikel stellen wir die wöchentlichen Berichte aus dem Homeoffice ein. Es passiert einfach zu wenig Spannendes, um jede Woche so einen Beitrag zu füllen.

Wir werden, wie vor der Corona-Krise, wieder auf einen monatlichen Rhythmus unserer kleinen Rückblicke zurückgehen. Sollte was Besonderes passieren, schreiben wir sowieso darüber, unabhängig von irgendwelchen Zeiten.

Bleibt gesund und haltet die Ohren steif. Kommentare sind wieder gerne gesehen!

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