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Corona Homeoffice – die dritte Woche

04. April 2020|Gequatsche|0 Kommentare
  • Corona - Homeoffice Woche 3

Drei Wochen nun schon im Homeoffice – und es wird immer noch nicht langweilig. Zum Glück! Die Jobs laufen, im Reisebereich ist ein neues Gesetz angekündigt und privat haben wir uns mit Möbel schleppen fit gehalten.

IT-Job bei Thomas

Nun ist die dritte Vollzeitwoche im Homeoffice bei Thomas vorbei. Und es läuft wirklich gut.

Die IT auf der Arbeit tut, was sie tun soll. Hier und da  gab es im Laufe der Woche kleinere Problemchen, die aber alle schnell gelöst werden konnten. Alle Mitarbeiter:innen aus dem Unternehmen sind jetzt auch mit Firmenrechnern ausgestattet, wenn sie im Homeoffice arbeiten. Die „pragmatischen“ Lösungen der ersten Tage, wobei auch einige wenige private Rechner eingesetzt wurden, sind abgelöst worden.

Zusätzlich wurde sogar zum 01.04. eine neue Kollegin ins Team aufgenommen. Auch das passte per Post und Fernbetreuung sehr gut, sodass sie ihre Arbeit direkt aus dem Homeoffice aufnehmen konnte.

Nächste Woche wird es für Thomas dann ein wenig ruhiger. Er hat dann Urlaub. Eigentlich sollte es am morgigen Sonntag nach Griechenland gehen, für unseren kleinen Roadtrip. Jetzt machen wir aber was ganz Anderes – wir bleiben einfach mal zu Hause.

Tipps zum Arbeiten im Homeoffice

Thomas hat ja eine Menge Erfahrung in Sachen Homeoffice. Er macht das ja bereits seit einigen Jahren, regelmäßig. Aus der Erfahrung heraus, hier ein paar Tipps zum Arbeiten im heimischen Büro:

  • Setzt Euch feste Arbeits- und Pausenzeiten.
  • In den Arbeitszeiten lasst Euch auf keinen Fall von privaten Dingen ablenken. Facebook, privates Mailprogramm bleiben in der Zeit geschlossen.
  • Klärt es auch mit Eurem Partner ab, dass nun Arbeitszeit ist und man gerade nicht über private Dinge reden möchte.
  • Macht aber auf jeden Fall regelmäßig Pausen und haltet Euch an die gesetzte Zeit für den Feierabend. Es besteht sonst schnell die Gefahr, im „gemütlichen“ Umfeld die Zeit zu vergessen und viel zu lange zu arbeiten.
  • Lauft bei Telefonaten rum, wenn ihr ein Headset ab oder per Mobiltelefon telefoniert. Das sorgt für ein wenig Bewegung.
  • Achtet auf einen halbwegs ergonomischen Arbeitsplatz. Mal auf dem Sofa zu arbeiten, das mag verlockend klingen. Auf Dauer wird der Rücken sich aber eine vernünftige Haltung beim Arbeiten bedanken

Noch mehr Tipps findet Ihr auf dem Blog von Barbara. Dort haben viele Homeoffice-Worker Tipps zum Arbeiten im Homeoffice gegeben. Von uns ist auch was dabei.

Neues aus dem Reisebüro

Unsere Regierung möchte der Reisebranche helfen. Es soll die Möglichkeit geschaffen werden, bei Stornierungen wegen Corona, Gutscheine auszugeben statt die bezahlten Gelder zu erstatten. Wir waren zu Beginn strickt gegen diese Regelung. Nachdem wir die Eckpunkte des Gesetzentwurfes gesehen haben, sind wir immer noch skeptisch aber nicht mehr ganz abgeneigt. So eine Regelung würde den Reiseveranstaltern und auch den Reisebüros ein klein wenig helfen, über die Krisenzeit zu kommen.

Einerseits sollen die Gutscheine bis 31.12.2021 gelten und müssen nicht eingelöst werden. Nach diesem Datum kann das Geld dann doch ausgezahlt werden. Weiter war eine Härtefallklausel vorgesehen, wo Kunden in finanzieller Not doch sofort ihr Geld bekommen könnten.

Aber das Gesetz hat auch Schwachpunkte und deckt einige neue Fragen auf. Wie soll, zum Beispiel, das mit dem Härtefall funktionieren? Außerdem sagt das Gesetz im Grund genommen, dass die Kunden den Reiseveranstaltern einen kostenlosen Kredit gewähren, bis Ende 2021. Was passiert mit diesen Geldern, wenn der Veranstalter in die Insolvenz gehen muss. Klar, bei Pauschalreisen gibt es eine gesetzlich vorgeschriebene Insolvenzversicherung, diese deckt aber aktuell keine Gutscheine ab, nur gebuchte Reisen. Dazu reicht die gesetzlich vorgeschriebene Versicherungssumme (110 Millionen EUR) bei großen Veranstaltern niemals aus, um alle Entschädigungen zu zahlen. Das haben wir erst kürzlich bei der Thomas-Cook-Pleite gesehen.

Zudem soll die Gutschein-Lösung auch bei Flugtickets gelten. Hier gibt es überhaupt keinen Insolvenzschutz. Bekommt also der Kunde einen Gutschein und die Airline geht Pleite, dann ist das Geld weg. Der fehlende Insolvenzschutz bei Airlines wurde nach der Air Berlin Pleite in der Politik groß thematisiert. Da wurde viel über Lösungen geredet, passiert ist aber bis heute nichts. Daher wäre so ein Gutschein für die Kunden auch ein Kredit an die Airlines aber mit hohem Risiko.

Im Moment stockt das Gesetzt allerdings. Die EU-Kommission hat gestern verlauten lassen, dass sie einer Gutschein-Lösung nicht zustimmen wollen. Es bleibt also spannend, wie sich das entwickelt.

Arbeiten am Blog

Am Blog haben wir diese Woche nicht viel gemacht. Wir haben nur unserem beiden Corona-Reisen Artikel auf dem aktuellen Stand gehalten.

Die Meldungen aus der Branche überschlagen sich ja täglich. Hier haben wir dann die wichtigsten Meldungen, welche direkt für Reisende interessant sind, auf unserer News-Seite veröffentlicht.

Gestern haben wir dann den Artikel zum Thema Corona und Reisen komplett überarbeitet. Auch hier haben einige Entwicklungen der letzten Tage dafür gesorgt, dass einige Kapitel in dem Beitrag nicht mehr aktuell waren.

Neu hinzu gekommen ist ein Artikel, wo wir mal auf die Auswirkungen von Corona auf die Luftfahrt eingegangen sind.

Ja, das ist alles sehr Corona-lastig im Moment. Aber, mal ganz ehrlich, wer hat gerade was anderes im Kopf? Das Thema dominiert nun mal das ganze Leben im Moment. Wir sehen es ja an den Besucherzahlen im Blog. Das Thema Reisen spielt bei den Lesern aktuell keine Rolle. Wenn wir nur Reiseberichte und Reisetipps auf dem Blog hätten, dann wären unsere Leserzahlen im Moment noch weiter eingebrochen. Die Corona-Themen bringen uns Leser, ebenso übrigens die Beiträge über Fotografie.

Jetzt ist es gar nicht unser Ziel, zwanghaft Leser auf den Blog zu bekommen. Wenn wir aber Wissen (aus dem Reisebüro) weitergeben können, dann macht uns das schon Spaß.

Unsere Besucherzahlen sind übrigens trotzdem eingebrochen. Aktuell befinden wir uns auf einem Level von vor zwei Jahren. Das ist aber Jammern auf sehr hohem Niveau, wenn man die Zahlen von anderen Reiseblogger:innen hört. Daher jammern wir lieber nicht, was eh nicht unsere Art ist.

Privates – Möbel schleppen

Diese Woche waren wir nicht so oft spazieren, wie in der Vorwoche. Stattdessen haben wir uns mit Möbel schleppen fit gehalten. In Stiefvaters Wohnung gab es drei, nein vier Schränke und Sideboards, die wir gerne übernehmen würden. Also haben wir die, soweit es ging, in tragbare Häppchen zerlegt und von seiner Wohnung im Nachbarhaus zu uns rüber getragen. Puh, das ist zu zweit schon eine Herausforderung. Bis auf ein Sideboard, welches irgendwie am Boden festgeschraubt sein muss, so schwer ist das, haben wir aber alles bei uns in der Wohnung.

Auch sonst geht es mit dem Leeren der Wohnung vorwärts. Was vor drei Wochen noch unlösbar erschien, nimmt so langsam Formen an. Montag kommt ein Container, den wir dann eine Woche lang füllen können. Dann haben wir schonmal die ganzen Müllsäcke weg, die jetzt in der Wohnung gestapelt sind.

Danach können dann Freund und Bekannte, schön getrennt voneinander in die Wohnung (social Distancing), um sich persönliche Erinnerungen zu nehmen. Vielleicht kann auch der ein oder andere ein Möbelstück gebrauchen.

Wenn das erledigt ist, wollen wir einen Entrümpler kommen lassen, welcher die Wohnung dann leert. Dann noch einen Anstreicher rein und wir sind pünktlich zum Wohnungsübergabe-Termin fertig.

Einige Dinge werden wir auch bei Facebook noch zeigen, die wir loswerden müssen. Mit dem Auto haben wir bereits angefangen, auch wenn wir dafür noch keinen Käufer gefunden haben. Wir wollen das aber auch unseren erweiterten Bekanntenkreis beschränken und aktuell nicht unzählige Fremde in der Wohnung haben.

Wir hoffen, Euch geht es und gut und wünschen Euch einfach nur „bleibt gesund“!

Vielen Dank für Deinen Besuch!

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