Corona Homeoffice – die fünfte Woche

Corona Homeoffice – die fünfte Woche

Veröffentlicht: 19. April 2020

967 Worte- 4.1 Minuten Lesezeit- 0 Kommentare-
Corona - Homeoffice Woche 5

Autor: Thomas Jansen

Veröffentlicht: 19. April 2020

Aktualisiert: 15. Januar 2021

0 Kommentare

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Die fünfte Woche im Homeoffice ist vorbei. Arbeitstechnisch war es unerwartet ruhig, in unserem Reisebüro sieht die Prognose recht düster aus, am Blog ist nicht viel passiert, dafür haben wir nun einen iMac auf Linux umgestellt und Spaß an dem alten Teil.

IT-Job bei Thomas

Um es kurzzumachen, der Urlaub ist seit Mittwoch vorbei und es war relativ ruhig. Es gab nur wenig Support-Anfragen aus den Homeoffice-Arbeitsplätzen, so blieb auch Zeit mal ein paar Routine-Arbeiten abzuarbeiten, die in den letzten Wochen liegen geblieben sind.

Neues aus dem Reisebüro

Hey, wir hatten tatsächlich eine Buchungsanfrage diese Woche. Ein fast schon ungewohntes Gefühl.

Ansonsten drehen sich alle Anfragen um bestehende Reisen, die in den nächsten Wochen starten. Von den Reiseveranstaltern kommen aber Informationen nur für Reisen, welche bis Ende April starten. Weiter sind die in der Bearbeitung noch nicht. Verständlich aber für die Kunden natürlich ärgerlich, weil sie teilweise nicht wissen, ob nun fällige Restzahlungen wirklich gezahlt werden müssen.

Die Prognosen für die Reisebranche sehen düster aus. Vom Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes gab es ein paar Prognosen für die kommende Zeit. Die haben drei Szenarien veröffentlicht, wie es im Tourismus weiter gehen wird. Dabei handelt es sich um ein optimistisches, ein realistisches und ein pessimistisches Szenario. Und obwohl wir wirklich positiv eingestellte Menschen sind, ist für uns das pessimistische Szenario am wahrscheinlichsten. Und nach diesem Szenario wird die Reisebranche bis in den Herbst 2023 an den Folgen der Coronakrise knabbern. Selbst im optimistischen Szenario wird nicht vor Ostern 2021 mit einer Normalisierung der Lage gerechnet.

Wenn man nun sieht, dass Großveranstaltungen schon bis Herbst dieses Jahres abgesagt sind und es bis Jahresende wohl keine Bundesliga mit Zuschauern geben soll, wie soll dann das Reisen funktionieren. Dazu kommen auch noch die Reisebeschränkungen der verschiedenen Länder und die unterschiedlichen Entwicklungen der Pandemie in den verschiedenen Ländern. Solange es nicht weltweit zu einer Abnahme der Infektionen kommt, ist an einen normalen Reisebetrieb nicht zu denken.

Was helfen könnte wäre ein Impfstoff, mit dem aber nicht vor 2021 zu rechnen ist. Eher wird es vielleicht ein brauchbares Medikament geben, welches der Krankheit ihren Schrecken nimmt. Dazu gab es diese Woche durchaus positive Signale (Remdesivir erfolgreich an Affen getestet und erste Erfolge in Chicago). Aber auch wenn wenn Remdesivir wirklich erfolgreich sein sollte, die Studien werden noch bis in den Mai/Juni dauern. Und dann müsste das Medikament in riesigen Mengen hergestellt und weltweit zur Verfügung gestellt werden. Realistisch ist damit auch kaum vor dem Herbst 2020 zu rechnen.

Für uns bedeutet das, dass wir weiter wohl kaum Reisen vermitteln können. Gott sei Dank ist das nicht unser Hauptjob. Klar, das Geld fehlt uns, stürzt uns aber nicht in finanzielle Not. Da wir durch den mobilen Vertrieb kaum Nebenkosten haben, können wir abwarten, bis es endlich wieder los geht.

Arbeiten am Blog

Hier ist nicht viel passiert. Wir haben ein wenig die Darstellung an mobilen Geräten optimiert, besonders auf Tablets werden die Seiten nun besser dargestellt.

Dazu gab es ein paar Updates der Plugins und kleinere Patches unseres Themes.

Eigentlich haben wir noch Reiseberichte auf Halde liegen. Aber irgendwie haben wir im Moment wenig Lust diese zu schreiben. Nicht weil wir es doof finden, dass aktuell Reiseberichte veröffentlicht werden. Das wäre auch Unsinn, denn in Berichten und in den Träumen darf weiter gereist werden. Nein, uns fehlt aktuell wirklich der Antrieb, diese zu schreiben.

Vielleicht starten wir aber in der kommenden Woche mal wieder eine Fotobearbeitungs-Challenge. Dafür müssen wir nur noch ein passendes Foto raussuchen.

Alten iMac auf Linux umgerüstet

iMac Arbeitsplatz

Im Erbe von Melanies Papa war noch ein alter iMac, Baujahr 2011. Für aktuelle Fotobearbeitungen ist der sicherlich nicht mehr zu gebrauchen. Aber zum wegwerfen ist er zu schade und auch per Verkauf konnten wir uns nicht wirklich davon trennen. Ganz besonders Thomas nicht.

Also haben wir ihn gelöscht und wollten dann ein neues macOS drauf spielen. Leider läuft auf dem alten Gerät die neueste macOS Version nicht. In der Wiederherstellung wurde uns nur Lion angeboten. Die Installation fuhr aber gegen die Wand, brach andauernd ab.

Also ein wenig im Netz recherchiert und am Ende einfach Ubuntu als Betriebssystem installiert. Das ging vollkommen problemlos und es läuft super. So dient das gute alte Teil nun als zusätzlicher Arbeitsplatz für das rumtüddeln an Webseiten, als Media-Player, als Backup-System für unsere Cloud und andere kleinere Aufgaben.

Projekt Wohnung leeren

Hier sind wir die Woche auch weiter gekommen. Wir haben nun alle Dinge, die wir selber behalten wollen, raus aus der Wohnung. Ebenso ist der ganze „Müll“ entsorgt. Somit stehen in der Wohnung nur noch fast leere Schränke, welche wir jetzt versuchen im Freundeskreis abzugeben. Für uns ist die Schlepperei damit erst mal vorbei.

Spazieren und radeln diese Woche

Natürlich hat es uns bei dem wunderschönen Wetter dieser Woche auch wieder nach draußen gezogen.

Mit dem Rad sind wir zum Bauern gefahren und haben dort ein wenig eingekauft. Eine weitere Radtour führte uns von Rheinhausen aus rund um den schönen Töppersee. Am Donnerstag haben wir dazu einen schönen Spaziergang rund um das Schloß Styrum in Mülheim gemacht.

Schloß Styrum

Schloß Styrum

Aquarius Mülheim

Aquarius Mülheim

Gänse mit Nachwuchs am Töppersee

Gänse mit Nachwuchs am Töppersee

Für uns sind die Spaziergänge und Radtouren die positiven Seiten der Corona-Krise. Wir bewegen uns viel mehr und sind mehr draußen unterwegs wie vor der Krise. Das werden wir aber beibehalten, wenn wir irgendwann wieder ein normales Leben führen können.

Das war unsere Woche. Wir hoffen, Euch geht es und gut und wünschen Euch einfach nur „bleibt gesund“!

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