Corona Homeoffice – die erste Woche

Published On: 21. März 2020Kategorien: Gequatsche3 Kommentare

Die erste Woche im Vollzeit-Homeoffice liegt hinter uns. Es gab viele Dinge zu erledigen, sowohl privat als auch beruflich. Langweilig war diese Woche keineswegs. Aber wer von uns hat aktuell schon langweilige Zeiten?

Achso, ein weiterer Corona-Artikel im Netz, auf einem Reiseblog. Ja – dat iss so. Erstens sind wir kein reiner Reiseblog. Wir schreiben hier immer schon über Dinge, die unser Leben bewegen, die uns selber betreffen oder unsere Gedanken zu aktuellen Themen. Und was bitte ist aktueller als die Corona-Krise, welche auch bei uns Ängste und Sorgen auslöst. Sie bestimmt gerade unseren Tagesablauf, unserer Arbeit, unsere Hobby, einfach unser ganzes Leben. Also schreiben wir auch über das Thema. Wer uns vorwirft, wir würden nur auf den fahrenden Zug aufspringen, so wie bei unserem Reisen bei Corona-Artikel geschehen, der kann gerne das Browser-Tab schließen und weiter ziehen.

Bleibt zu Hause – ein paar Worte zur aktuellen Lage vorab

Überall ist das Coronavirus in aller Munde. Und das zurecht, besonders die Hinweise, mit dem Pöppes zu Hause zu bleiben. Ein nicht kleiner Teil der Mitmenschen in diesem Land hält sich auch daran, geht nur noch raus, wenn es gar nicht anders geht. Ein anderer Teil, der leider auch nicht so klein ist, scheint mit dem Sinn der drei Worte „Bleib zu Hause“ massiv überfordert zu sein. Da gibt es Coronapartys, man lümmelt in großen Gruppen in Städten oder an Seen rum. Und dann jammern, wenn es zu einer Ausgangssperre kommt.

Heute bei Facebook ein Paradebeispiel gesehen. Ich will ins Fitness-Studio, ich will dieses, ich will jenes, ich, ich, ich. Und natürlich kam auch die Theorie nicht zu kurz, dass die Regierung uns alle nur gefügig machen wollen und dass alle, die zu Hause bleiben, blind den Massenmedien folgen würden. Da erbreche ich im Strahl. Genau diese Typen sind es, denen wir in den nächsten Tagen das Ausgehverbot verdanken können.

Daher – bleibt zu Hause!

Oder auf Ruhrpott: Bleib mit’m Arsch inner Bude!

Berufliches – Homeoffice ist Trumpf!

Als IT-Mensch hat Thomas schon lange die Möglichkeit im Homeoffice zu arbeiten. Das geschah regelmäßig an 1-3 Tagen pro Woche. Diese Woche war er zum ersten Mal Vollzeit im Homeoffice. Naja fast Vollzeit, Montag und Dienstag hatte er 2 Tage frei, aus Gründen die wir weiter unten noch beschreiben. Aber auch diese beiden Tage wurden mehrere Telefonate für die Arbeit geführt, um mit Kollegen und Dienstleistern das Vorgehen abzustimmen.

Der Fokus lag in dieser Woche voll darauf, so viele Kolleg:innen wir möglich, ebenfalls ins Homeoffice zu bekommen. Und das Ziel ist recht schnell erfüllt worden. Hier und da hat es ein wenig gehakelt, keine Frage. Aber im Großen und Ganzen kann nun so gearbeitet werden, dass der Betrieb läuft. Perfektioniert und hübsch gemacht, wird es dann in der kommenden Woche. Im ersten Schwung wurden auch ein paar pragmatische Lösungsansätze gebraucht.

Die nötige Technik war aber vorhanden, und was noch viel wichtiger ist, die funktioniert auch wie geplant. Das ist am Ende auch das Ergebnis eines bereits vorhandenen Pandemieplans, auch für den IT-Bereich. Dieser wurde über die Jahre immer aktuell gehalten, auch wenn er ab und zu mal belächelt wurde. „Das wird eh nie eintreten“ – hat selbst Thomas mehr als einmal gesagt. Dass es dann doch so kommt, war schon überraschen. Mit welcher Dynamik das passiert, damit hat nun niemand gerechnet.

Und die Liste, was man in so einer Situation noch besser machen kann, wird immer länger. Auch wenn alles funktioniert, es gibt Dinge, auf die kommt man bei theoretischen Überlegungen einer solchen Situation nicht.

Bisher waren auch Web- oder Telefonkonferenzen kein großes Thema, bei einem lokalen KMU. Das sieht natürlich jetzt ganz anders aus. Aber auch diese Möglichkeit wurde im Laufe der Woche geschaffen, getestet und in Betrieb genommen.

Thomas saß am Freitag hier, nach gefühlten 1.264 Telefonaten in der Woche, in einem kleinen Berg aus Notizzetteln. Grinsend sagte er: „Mein Job hat mir schon lange nicht mehr so viel Spaß gemacht!“ Verrückt? Bei der ganzen Situation da draußen? Mag sein.

Sehr privat – ein Trauerfall mitten in der Krise

Leider hatten wir zum Ende der vorletzten Woche einen Trauerfall in der engen Familie. Das ist als solches schon ein Schock, traurig und schwierig zu verarbeiten. In der aktuellen Situation standen wir zu Beginn der Woche vor einem riesigen Berg von Problemen.

Wer sich mit sowas auskennt weiß, um irgendetwas zu erledigen, braucht man eine Sterbeurkunde. Diese haben wir erst am Donnerstag bekommen. So lange ging mit Ämtern, Behörden, Banken gar nichts. Keine Kündigungen, keine Auskünfte, einfach nichts. Wir haben die Zeit einfach genutzt, alle nötigen Unterlagen zusammenzustellen. Donnerstag konnte Melli dann endlich loslegen und all diese Dinge erledigen. Zum Glück geht heute vieles online, per Mail oder auch telefonisch. Lediglich zur Bank mussten wir einmal hin, da es ohne persönliches Erscheinen nicht machbar war, aus rechtlichen Gründen.

Jetzt stehen wir noch vor dem Problem der Wohnungsauflösung. In der aktuellen Situation, fast ein Ding der Unmöglichkeit. Wenn nun noch eine Ausgangssperre kommt, wovon wir ausgehen, wissen wir aktuell nicht, wie wir das lösen sollen. Zur Not müssen wir die Wohnung über die 3-Monatsfrist weiter halten. Doch das warten wir erstmal ab. Zum Glück liegt die Wohnung in naher Nachbarschaft, so können wir wenigstens unproblematisch dahin gehen und alles vorbereiten.

An eine Trauerfeier ist natürlich aktuell nicht zu denken. Auch hier spielen wir auf Zeit. Nach der Einäscherung gibt es eine 6-Wochen-Frist bis zur Beisetzung. Diese nutzen wir jetzt komplett aus und hoffen darauf, dass diese bei Bedarf auch noch verlängert wird. Die Behörden und Ämter wissen aktuell auch nicht, wie damit umgegangen wird. Wie denn auch, das soll kein Vorwurf sein.

Das Schlimmste an der Situation ist aber, dass man zu zweit alleine dasteht. Normal trifft man sich in dem Fall mit Familie und Freunden, trauert gemeinsam, hilft sich gegenseitig. Das geht aktuell, auch aufgrund der Altersstruktur, nur telefonisch. Aber auch hier haben alle Beteiligten gemerkt, auch das funktioniert und ein Trost per Telefon kann genau so helfen.

Und der Blog ruht aktuell ein wenig

Am Anfang der Woche hat Thomas den Reisen-Corona-Artikel noch immer aktualisiert. Die Liste der Länder mit Einreisesperren wurde immer länger, es gab immer neue Fragen und Entwicklungen rund um das Reisen in der aktuellen Situation.

Aber mit der weltweiten Reisewarnung durch das Auswärtige Amt hatte sich diese Liste eigentlich erledigt. Ebenso hatten sich damit viele der Fragen erledigt, ein paar neue haben wir noch beantwortet und dann die Fortführung des Artikels eingestellt.

Jetzt fügen wir dort nur noch Änderungen ein, die wirklich maßgebliche Folgen haben werden.

Ansonsten hat der Blog hier aktuell keine Priorität für uns. Wir haben noch einige Artikel in der Pipeline, auch nicht bearbeitete Zooberichte.

Aktuell brechen bei fast allen Bloggern die Leserzahlen ein. Verständlich. Aktuell haben viele Menschen andere Sorgen. Tierbilder und Reiseberichte sind aktuell nicht so gefragt. Das wird sich wieder ändern. Dann wollen die Menschen im Netz auch einfach nur unterhalten werden, wollen von fernen Ländern träumen, auf virtuelle Reisen gehen, Geschichten lesen.

Arbeit als Reisebüro

An den Verkauf von Reisen ist aktuell nicht zu denken. Im Moment sind wir damit beschäftigt, Kundenfragen zu klären und Stornierungen der Reiseveranstalter weiterzuleiten. Das Traurige dabei ist, dass wir viel zu oft sagen müssen „Wir wissen es nicht“. Das macht keinen Spaß.

Die Leute haben Angst um ihre Gelder, wissen nicht was mit ihren Reise passiert. Diese Angst teilen die aber mit abertausenden von Reisenden und keiner kann wirklich sicher sagen, was passieren wird. Wie lange reichen die Gelder um wirklich alle Ansprüche zurückzuzahlen? Wir wissen es nicht und es schmerzt, das auch offen den Kunden sagen zu müssen. Aber es ist auch unmöglich, sich um jeden Einzelfall zu kümmern. Das geht schon deshalb nicht, weil man bei den Reiseveranstaltern kaum jemanden erreicht. Die sind alle damit beschäftigt, sich um die Reisen in den nächsten Tagen zu kümmern. Die können sich aktuell keinen Kopf um die Reisen im August/September machen oder jede Kundenfrage dazu jetzt beantworten.

Einige Kunden wollen auch schon stornieren, weil der Ehepartner den Job verloren hat oder in Kurzarbeit ist und die geplante Reise im Herbst vielleicht nicht gezahlt werden kann. Und das jetzt (!) schon, nach nur wenigen Tagen der Krise. Das finden wir maximal frustrierend.

Zum Glück sind alle unsere Kunden so weit zu Hause. Eine Familie sitzt noch in Südafrika auf der AIDA. Denen geht es aber gut und sie sollen in den nächsten Tagen ausgeflogen werden. Es gab einige Corona-Verdachtsfälle auf dem Schiff, die sich aber nicht bestätigt hatten. Trotzdem durften die Passagiere das Schiff nicht verlassen. Jetzt hat AIDA aber die Rückflüge organisiert. Also wieder eine Sorge weniger.

Wie sich die Situation in den nächsten Wochen/Monaten verändern wird, kann wohl aktuell keiner sagen. Wenn die Lage in der Welt noch ein paar Wochen oder gar Monate so bestehen bleibt, wie sie jetzt ist, wird sich der Reisemarkt massiv verändern. Einen Tourismus, wie wir ihn kannten, wird es dann nicht mehr geben. Aber, die Menschen werden wieder reisen wollen, davon sind wir überzeugt. Wohin, womit und wann, das werden wir dann sehen. Wir stehen dann aber aus Reisevermittler Gewehr bei Fuß.

Wir beobachten auch positive Dinge

Wie beobachten aber auch positive Dinge, die in der aktuellen Krise. Denn die gibt es, jetzt schon. Teilweise sind es Veränderungen im Kleinen aber auch größere Veränderungen in der Gesellschaft und im Denken der Menschen.

Unsere Regierung macht einen guten Job

Diese Überschrift wird vielleicht bei einigen Schnappatmung auslösen. Das ist uns aber egal.

Im Großen und Ganzen finden wir, unsere Regierung macht aktuell einen guten Job. Natürlich hakt es mal, natürlich geht es manchem nicht schnell genug mit den getroffenen Maßnahmen. Andere finden diese Maßnahmen völlig übertrieben, zu meckern findet man immer was. Und natürlich macht uns der Föderalismus in Deutschland jetzt an einigen Stellen Probleme und das führt zur Verunsicherung. In einem Bundesland passiert Dieses, im anderen Jenes. Das ist aber nun mal so, wir können jetzt nicht den ganzen Staatsapparat umbauen.

Und ja, es wurden vielleicht auch Fehler gemacht, es werden auch bestimmt noch Fehler oder unglückliche Entscheidungen folgen. Wenn wir dann das Politiker Bashing sehen, geht uns die Hutschnur hoch. Meinen die Menschen eigentlich, dass die aktuelle Situation im Handbuch „Politiker für Einsteiger“ auf Seite 27 erklärt ist? Nein, es sind einfach Menschen die da arbeiten. Und Menschen machen Fehler – so einfach ist das.

Pandemiepläne gibt es natürlich. Auch bei Thomas in der Firma – trotzdem musste da in den letzten Tagen fleißig improvisiert werden und nach pragmatischen Lösungen gesucht werden. So eine schnelle, dynamische Entwicklung war nicht vorhersehbar.

Also, vertraut den Menschen in der Regierung. Die werden von Top-Leuten aus der Wissenschaft beraten und müssen trotzdem sehr viele Dinge abwägen. Am Ende stehen dann Entscheidungen, denen wir vertrauen sollten, in der aktuellen Lage. Wenn das alles mal vorbei ist, kann man mal ein Fazit ziehen und schauen, was hätte besser oder schlechter laufen können und dann bei der nächsten Wahl seine Meinung äußern.

Apropos, gibt es die AfDumme eigentlich noch? Man sieht nichts, man hört nichts, wenn man nicht gerade auf deren Seiten schaut oder deren Mist irgendwo in die Timeline gespült bekommt. Das finden wir eine sehr angenehme Entwicklung. Vielleicht merken die Menschen mal, dass Populisten hetzen, spalten, zerstören können. Zu Problemlösungen tragen sie nicht bei, dafür sind die komplett ungeeignet.

Und so Menschen wie Kollege Trump, der das ganze Corona-Thema erst als Störfeuer der demokratischen Partei abstempelt, um dann Tage später den Nationalen Notstand ausruft – Kinder, so was wollen wir doch hier nicht haben.

Besinnung auf das Wesentliche

Mal abgesehen von den wirtschaftlichen Problemen, beobachten wir schon, dass die gesamte Gesellschaft mal runter fährt. Plötzlich sind die Kalender leerer, die Menschen fangen an zu überlegen, was wichtig ist, was eventuell auch einfach mal liegen bleiben kann.

Unsere Gesellschaft war in den letzten Jahren nur auf Innovation, Geld, Gewinn, Rekorde ausgelegt. Das konnte so oder so nicht mehr lange gut gehen, ganz abseits von Corona. Ok, Innovationen sind jetzt auch gefragt, um gemeinsam diese Krise zu bewältigen. Aber muss es immer das Neueste sein, das Schnellste, Beste, Größte? Wir denken nicht, denn aktuell merken (hoffentlich) viele Menschen, wie zufrieden man mit dem sein kann, was man aktuell hat. Eine sichere Wohnung, Wasser, Strom, Internet (das sollte nicht vergessen werden).

Natur erholt sich

Der wirtschaftliche Shutdown hat jetzt schon sichtbare Folgen für die Umwelt. Die Luft in China ist so sauber, wie schon lange nicht mehr. In den Kanälen von Venedig wird das Wasser klarer, man kann sogar Fische sehen.

Was viele Umweltaktivisten in vielen Jahren nicht erreicht haben, schafft der Shutdown nun in ein paar Wochen. Wir hoffen, einige Dinge davon bleiben uns am Ende erhalten, wenn die Krise mal vorbei ist.

Je länger dieser Shutdown dauert, desto mehr positive Effekte stellen sich vielleicht in der Natur ein. Ebenso werden natürlich die wirtschaftlichen Folgen drastisch gesteigert. Nach dem Ende sollte vielleicht mal bewertet werden, was man wirklich braucht, worauf man am Ende verzichten kann oder durch neue Ideen aus dieser Zeit ersetzt werden kann.

Im Homeoffice ist vieles möglich

Ein Beispiel ist hier vielleicht das Thema Homeoffice. Wie viele Kilometer im Jahr werden allein in Deutschland gefahren, um zu seinem Job zu kommen, nur um dann die Arbeit zu erledigen, die sie genauso gut vom Homeoffice aus machen könnte. Spritverbrauch, CO2-Belastung, all das kann durch Homeoffice reduziert werden. Pfiffige Firmen könnten das sogar als innovative Arbeitskonzepte verkaufen.

Aber es gibt ja dann keine Zeiterfassung, Kontrolle, usw. – die Bedenken kennen wir alle zu genüge. In den letzten Tagen merken wir aber schon, die Anwesenheit ist kein Garant für Produktivität. Am Ende zählt doch nur, ob die anfallende Arbeit erledigt ist, die Effektivität. Ob das nun in 6,7,8 oder 9 Stunden passiert, ist doch am Ende vollkommen egal.

Ja, wir wissen es. Homeoffice kann nicht in jedem Job eingesetzt werden. Es gibt unzählige Berufe, wo das nicht funktioniert. In vielen Jobs geht es aber und am Ende merkt es keiner, ob der Sachbearbeiter nun zu Hause sitzt oder im Büro. Die Technik  macht heute vieles möglich. Aktuell oft mit pragmatischen Lösungen, die aufgrund der Dynamik geschaffen werden musste. Gar nicht auszudenken, wie effektiv das mit perfekter Ausrüstung wäre.

Man lernt die kleinen Dinge zu schätzen – nach einem Leben im Überfluss

Thomas liebt Frikadellen Brötchen. Dafür würde er jederzeit alles stehen und liegen lassen.

Gestern haben wir zum ersten Mal bei unserem lokalen Metzger Fleisch bestellt, der liefert nun auch. Schön mit kontaktloser Übergabe. Und natürlich gab es Frikadellen-Brötchen, und die Augen leuchteten, schon nach so kurzer Zeit ohne mal eben irgendwo hinzufahren und eine zu essen.

So wird es vermutlich mit vielen Dingen sein, wenn der aktuelle Zustand anhält. Ein frisches Stück Kuchen, ein Teilchen, irgendein technisches Zeugs – an all die Dinge kommt man ja weiter dran. Man überlegt aber gerade, ob man dafür das Risiko eines Besuchs beim Bäcker auf sich nimmt oder doch lieber verzichtet. Aktuell entscheiden wir uns schon auf das Verzichten und wenn irgendwann noch Ausgangssperren dazu kommen, werden wir erst recht nicht mehr dafür zum Bäcker gehen. Nicht weil man es nicht darf, Einkäufe bleiben ja erlaubt, sondern weil man es nicht will.

Und so fangen wir nach und nach an, die vielen kleinen Dinge zu schätzen, die sonst so selbstverständlich waren in unserer Konsumgesellschaft

Viele neue Ideen sprießen aus dem Boden

Bäcker, Metzger und andere bieten plötzlich einen Lieferservice an. Nachbarschafts-Gemeinschaften bilden sich. Überall sprießen gute Ideen, wie die Blumen im Frühling. Und wir sind uns sicher, da werden wir in den nächsten Wochen und Monaten noch einige positive Entwicklungen sehen. Es ist jetzt wirklich eine gute Zeit im kreative Problemlösungen anzubieten.

Trotz aller Einschränkungen geht es uns „gut“

Wir für uns wollen in der aktuellen Situation nicht jammern. Uns geht es gut, wir sitzen in der sicheren, warmen Wohnung. Wir haben Strom, Gas, Wasser, Internet und 5 Katzen als Animations-Team.

Uns ist dabei bewusst, dass es überall Menschen gibt, die jetzt nicht so gut behütet dastehen und die über so ein Problem, wie die Beerdigung, nur müde lächeln würden. Hier in Deutschland und noch viel mehr in der weiten Welt. Dort ist man eventuell der Pandemie schutzlos ausgeliefert, wird nicht durch ein gutes Gesundheitssystem abgefangen. In einigen Ländern spielt vielleicht die Pandemie, zwischen Krieg, Not und Elend nur eine untergeordnete Rolle und kommt zu den vielen Sorgen noch obendrauf.

Wenn wir dann lesen, dass hier Corona-Partys stattfinden, Menschen jammern, weil sie nicht mehr ins Fitness-Studio dürfen oder einfach mal ein paar Wochen im Haus bleiben sollen, dann kommt uns die Galle hoch. Kinders, stemmt zu Hause ein paar volle Wassereimer, dann pumpt es wieder – und vielleicht werden die Gehirnzellen auch mal wieder durchblutet.

Wie war Eure erste Woche in der Corona-Krise? Schreibt gerne Eure Erfahrungen und Erlebnisse hier in die Kommentare. Auch Links zu anderen Blogs, wo ihr Tagebücher oder ähnliches führt, sind jetzt gerne gesehen.

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