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Ein aufregender Monat neigt sich dem Ende entgegen. Wir waren endlich in Afrika, Tiere fotografieren. Aber auch sonst war es nicht langweilig, auch wenn es teilweise nicht gut für die eigenen Nerven war.

Arbeiten am Blog

Hier ist diesen Monat nur wenig passiert, was die administrative Arbeit angeht. Wir haben ein neues Backup-System in Betrieb genommen, kleinere Änderungen an der Optik durchgeführt, das war es aber auch schon. Wir haben viel lieber Berichte geschrieben.

Unsere Namibia Reise und die Berichte

Unsere Namibia Reise war ein Traum. So und nicht anders lautet die Zusammenfassung der Reise. Wir sind ja wirklich viel rum gekommen und haben schon viel gesehen auf dieser wunderschönen Erde. Dabei zählt die Namibia Reise jetzt zu den schönsten Reisen, die wir je gemacht haben.

Im Fokus standen dabei eindeutig Tierfotos. Orte, Städte, Landschaften, all das wollten wir gar nicht sehen. Tiere sollten es sein, viele Tiere. Und die haben wir im Etosha National Park massenweise gesehen.

Unsere Begeisterung über die Reise merkt man auch an unseren Artikeln. Schon lange haben wir nach einer Reise nicht mehr so begeistert die Fotos gesichtet und die Beiträge hier auf dem Blog veröffentlicht. Es macht einfach Spaß, durch die schönen Tierbilder zu blättern und davon die schönsten für den Blog auszuwählen. Dabei zeigen wir nur einen kleinen Teil. Im weiteren Verlauf werden da sicher noch mehr Beiträge, mit ganz besonderen Fotos kommen.

Politisches Engagement – in Zukunft ohne uns

Ganz besonders Thomas hat sich ja in den letzten Monaten im Netz sehr engagiert. Bei politischen Themen, bei Diskussionen rund um den Klimaschutz. Auch wenn wir selber keine Engelchen sind (und wohl ohne Zwang auch nie sein werden), so halten wir doch jeden kleinen Schritt für eine bessere Umwelt für wichtig.

Leider ist es aber so, dass die Diskussionskultur im Netz immer schlechter wird. Das endete bereits vor unserer Reise in der Maßnahme, dass wir erstmals eine Agentur für unser Impressum engagiert haben, damit dort nicht mehr unsere echte Adresse steht. Kurzum, wer im Netz offen seine Meinung sagt, muss sich mittlerweile schützen.

Dazu kam, dass Thomas sich viele Diskussionen zu sehr zu Herzen genommen hat. Das ist nicht richtig, er ist aber so. Das mündete dann in gesundheitlichen Problemen. Schlafstörungen, Magen-Darm-Probleme und einige andere Dinge. Diese waren im Urlaub, wo wir nur wenig Netz und somit wenig Internet hatten, wie weggeblasen.

Kaum zu Hause und in den Themen aktiv ging es wieder los.

Es eskalierte bei Facebook

Der Gipfel war dann eine Diskussion über den Klimaschutz unter einen geteilten Beitrag ins Thomas Timeline bei Facebook. Dort gab es dann auch Stimmen, welche die Maßnahmen zum Klimaschutz, zu den Aktionen von FFF, nicht unbegrenzt bejubelten. Die Diskussion uferte dann aus, auf einem Niveau, welches auch in den Kommentarspalten eines Boulevard-Blattes passen würde. Das ging bis zur offenen Beleidigung. Und das von Menschen, die wir eigentlich schätzen, sonst wären sie ja nicht auf unserer Freundesliste.

Da stand fest, es hat keinen Sinn, wir steigen da aus. Gerade Thomas, der vollkommen schockiert die Entwicklung dieser Diskussion beobachtet hat, hatte am Ende den Papp auf.

Liebe Freunde, keiner will Euch im Leben was vorschreiben und was wegnehmen. Da muss man nicht eskalieren, wenn es Ratschläge zum Klimaschutz gibt.

Auf der anderen Seite, wenn Menschen der Sache skeptisch gegenüber stehen, dann gewinnt man die nicht für die gute Sache, indem man anfängt diese Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen.

Beide Seiten machen so die Gräben nur noch tiefer.

Aber, das ist ein Problem im Netz und in den Social Medias. In solchen Diskussionen fehlt die Mimik der Gesprächspartner. Im realen Leben, da sind wir uns sehr sicher, wäre die Diskussion so nicht verlaufen. Daher sind wir inzwischen der Meinung, diese ganzen Diskussionen über die Politik, den Umweltschutz und andere Themen, bringen nichts in den Social Medias. Ganz im Gegenteil.

Neben der fehlenden Mimik kommt dann noch die Fehlinterpretation von geschriebenen Worten dazu. Wie oft musste Thomas sich in den letzten Monaten für Aussagen rechtfertigen, die er so niemals geschrieben hat. Da wird interpretiert, irgendwelche Dinge zwischen die Zeilen gelegt, die so niemals gemeint waren.

Aufgegeben?

Haben wir damit aufgegeben und lassen die laute „Minderheit“ weiter machen? Ja, man kann das so sehen. Wobei wir inzwischen den Eindruck haben, dass die Minderheit so klein nicht sein kann.

Bei gewissen Themen wie Umweltschutz oder Seenotrettung haben wir inzwischen den Glauben an eine „schweigende“ Mehrheit verloren. Denn so still kann die Mehrheit doch nicht sein.

Thomas hat sich in einigen Diskussionen bei Twitter und Facebook in den letzten Monaten den Unmut des Mobs zugezogen, mehrfach. Und wie oft kamen „die Guten“ zur verbalen Unterstützung dazu? Na, ratet mal. Genau in zwei von über 30 Situationen (die wir jetzt mal nachgeschaut haben=) gab es verbale Unterstützung. Die restliche Hilfe bestand aus einem verschämten liken der Beiträge von Thomas aber sonst war Stille.

Da fühlt man sich alleine gelassen und hilflos dem Mob ausgeliefert. Das endet dann so, dass man auch lieber schweigt und sich eine Adresse für das Impressum besorgt.

Ach ja, dann gab es noch die Fälle, wo dann irgendwelche Leute von der „eigenen“ Seite einen anfingen zu zerlegen, weil sie wieder einen Satz in den falschen Hals bekommen haben. Da reicht oft nur ein Wort, welches Mal wieder falsch interpretiert wird, und es eskaliert von der Seite, deren Meinung mal selber vertritt, also eigentlich. Dann wird man schnell in Ecken gestellt, wo man eigentlich komplett falsch ist.

Und nun?

Wir werden uns zu politischen Themen, zur Seenotrettung, zum Klimawandel nicht mehr weiter äußern. Weder hier auf dem Blog noch in den Social Medias. Das einzige Streitthema, welches wir weiter beachten, ist die Dampferei. Natürlich werden wir interessiert weiter die Themen verfolgen, Artikel lesen, uns unsere Meinung bilden, unser Leben vielleicht weiter ein wenig klimafreundlicher gestalten (ohne auf alles zu verzichten, was uns lieb und teuer ist).

Nur wir werden uns dazu nicht mehr äußern. Die daraus resultierenden Diskussionen sind uns inzwischen echt zu blöd geworden. Unser Blog und unsere Social Media Kanäle werden also in Zukunft wieder für die schönen Dinge des Lebens genutzt. Reisen, Fotos und andere schöne Sachen.

Reise gebucht

Jetzt aber zurück zu den schönen Dingen des Lebens. Wir haben die nächste Reise gebucht. Als wir aus Namibia zurückgekommen sind, hatten wie das erste Mal seit Jahren die Situation, keine weitere Reise fest gebucht zu haben. Ein unfassbarer Zustand.

Jetzt steht fest, Ende Oktober geht es nach Kreta, da wollten wir schon lange hinreisen. Alte griechische Geschichte ansehen, das ein oder andere leckere griechische Essen vernichten, wir freuen uns darauf.

Aufgrund der Größe der Insel haben wir zwei Hotels gebucht. Eines in Rethymnon und eines in Amoudara. OK, sooo weit liegen die nicht auseinander, aber wir konnten uns eh nicht zwischen den beiden Hotels entscheiden.

Dazu gibt es einen kleinen Mietwagen, ab/bis Airport, sodass wir selbstständig die schöne Insel erkunden können.

Zoobesuche im August

Es gab im August nur einen Zoobesuch, im schönen Naturzoo Rheine. Der Bericht dazu folgt noch, wir haben die kleinen Tiger besucht, die leider nicht mehr so klein sind. Sie werden ja so schnell erwachsen.

Nach unserer Namibia-Reise war zuerst das Wetter zu schlecht hier in Deutschland. Da haben wir die Zeit lieber für die Bearbeitung der vielen Afrika-Fotos genutzt. Zum Monatsende waren wir dann terminlich aus recht ausgebucht. Mal schauen, ob es im September ein paar mehr Besuche werden.

Apropos Namibia und Zoos. Es kam schon die Frage auf, ob wir nach den vielen tollen Wildlife-Erlebnissen überhaupt noch Spaß an Zoobesuchen haben. Kurze Antwort: Ja!

Lange Antwort: Natürlich gibt es nichts Schöneres, als die Tiere in der freien Natur und in ihrer natürlichen Umgebung zu sehen. Wir sind aber nach der Reise umso überzeugter, dass es ohne Zoos nicht gehen wird. Auch die afrikanischen Menschen, die Guides in den Parks, mit denen wir gesprochen haben, finden die Zoos gut und wichtig. Denn auch sie sehen es so, dass der Genpool aus den Zoos mal sehr wichtig werden kann.

So, das war unser August, zusammengefasst in ein paar Zeilen. Anregungen, Anmerkungen, Fragen und alles Andere dürft ihr gerne als Kommentar unter diesem Beitrag hinterlassen.

Vielen Dank für Deinen Besuch!

Wir freuen uns riesig über Kommentare unter dem Beitrag oder über das hemmungslose Teilen auf den Social Medias.

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