Juli 2020 - Gequatsche

Das war der Juli 2020 – persönliches Gequatsche

Kategorie: Gequatsche

Veröffentlicht: 5. August 2020

Aktualisiert: 2. September 2020

Kommentare: 5 Comments

Sommer, Sonne, Urlaub – der Juli ist auch Geschichte und wir haben eine Menge erlebt, gesehen und unternommen. Auch hier am Blog gab es einiges zu tun, ein Update hat ein wenig Arbeit fabriziert. Achja, es gab noch diese Demo in Berlin – alle bekloppt geworden!

Arbeiten am Blog

Neues Theme-Update

Thomas predigt immer, große Updates, sogenannte Major-Realeses, nicht sofort einzuspielen, sondern auf die ersten Patches uns Ausbesserungen der Kinderkrankheiten zu warten. Soweit die Theorie, denn er ist auch Spielkind und will neue Funktionen ausprobieren, wenn sie erscheinen.

Also wurde schön das Update 7.0 unseres Avada-Themes eingespielt – und es endete, wie eigentlich nicht anders zu erwarten, in einer mittleren, optischen Katastrophe. Sah es auf dem ersten Blick noch so aus, als wenn es zu keinerlei Problemen gekommen sei, offenbarte ein Blick in die Beiträge und Seiten doch einige Probleme. Wenige davon waren auch noch Browser abhängig, Firefox zickte noch zusätzlich rum.

Plugins inkompatibel

Es stellte sich nach einer Analyse heraus, dass drei Plugins inkompatibel mit der neuen Theme-Version waren.  „Content after Posts“, „Shariff“ und „External Links“ verursachten die Probleme.

„External Links“ ließ kein Menü im eigenen, benutzerdefinierten Layout zu – es wurde einfach keines angezeigt, wenn das Plugin aktiv war. Also runter damit. Externe Links werden aktuell nicht mehr als solche gekennzeichnet.

„Shariff“, welches die Teilen-Buttons unter den Beiträgen anzeigte, war plötzlich überall zu sehen. Unter dem Header, unter dem Inhalt, unter dem Footer. Nach einigen Versuchen in den Einstellungen des Plugins haben wir es am Ende ebenfalls gekickt. Avada selber bringt Teilen-Buttons mit, welche auch DSGVO-kompatibel sind.

Sehr schmerzlich fanden wir, dass „Content after Posts“ ebenfalls Probleme machte. Dieses Plugin war bisher dafür installiert, um Boxen mit Infos unter Beiträgen anzuzeigen. Auch das haben wir gekickt und konnten die Box über ein eigenes Layout einbinden.

Am Ende war das zwar Arbeit, aber drei Plugins, welche auch potenzielle Sicherheitslücken sind, konnten abgeschaltet werden.

Eigene Layouts erstellt

Das neue Avada bietet die Möglichkeit, eigene Layouts für den Header, den Footer und den Inhalt zu erstellen. Damit kann man endlich die Bereiche frei formatieren und ist nicht mehr auf die Standard-Vorlagen des Themes angewiesen.

Mit dem Layout Builder haben wir dann einen selbst definierten Header erstellt und auch der Footer bekam eine optische Überarbeitung. Mit dem eigenen Content-Layout für Blogbeiträge konnten wir dann auch die Infobox am Ende des Beitrages zentral einfügen und können diese Box nun auch an einer zentralen Stelle pflegen und bei Bedarf weitere Informationen zufügen.

Wenn man diesen Layout-Builder einmal verstanden hat, bietet er fast unendliche Möglichkeiten um die Seiten zu gestalten. Für die Zukunft haben wir da noch 2-3 Ideen.

Urlaub – zu Hause

Urlaub zu Hause – etwas, was wir uns lange nicht vorstellen konnten, in den letzten Jahren. Und was sollen wir sagen? Schön war es. Wir waren fast jeden Tag unterwegs, haben viel gesehen, die Zeit so richtig genossen und uns erholt.

Alle Details haben wir bereits in einer kleinen Übersicht zu unserem Urlaub beschrieben. Jetzt fehlen noch die Detailbeiträge zu den besuchten Orten und besonders zu den vielen Zoos und Wildparks. Das dauert aber noch, bis diese hier erscheinen, wir genießen nach Feierabend lieber das schöne Wetter.

Radfahren – fast täglich

Mit den neuen Rädern sind wir nun fast täglich unterwegs. Nach Feierabend geht es raus, eine 20-30 Kilometer-Runde durch die Gegend radeln.

Ganz ehrlich, mit dem Kauf der E-Bikes haben wir unsere Lebensqualität deutlich gesteigert. Wir merken beide, wie gut uns das tut und wie wir so langsam ein wenig fitter werden.

Corona-Demo und Corona-Ignoranten

Am letzten Samstag haben wir mit Entsetzen nach Berlin geschaut. Wir wollten eigentlich nicht mehr über Corona-Themen schreiben, dass Folgende muss aber einfach mal raus. Ähnlich wie Henning auf seinem Blog, der vermutlich sonst geplatzt wäre.

Rund 20.000 Menschen demonstrierten gegen, ja, gegen was eigentlich? Das Virus? Die vergleichsweise milden Einschränkungen, im Vergleich zu anderen Ländern, welche zu einem großen Teil schon wieder gelockert sind? Gegen das Tragen von Masken? Gegen Impfungen – wo es noch gar keinen Impfstoff gibt? Oder einfach nur, um zu zeigen, dass man gegen Irgendwas ist und einem das Wohl anderer Menschen links am Hinterteil vorbeigeht?

Naja, 20.000 sind nun keine große Masse. Ganz besonders dann nicht, wenn die aus halb Deutschland heran gekarrt werden, bei einer Demo, welche seit Wochen angekündigt war. Die Posse über die Teilnehmerzahlen, welche die Teilnehmer gerne im 7- bis 12-stelligen Bereich einordnen, spricht schon Bände. Genau die Menschen, welche mit Vorliebe Lügenpresse schreien, reden über irgendwelche Fantasiezahlen. Und dabei sind die sich nicht zu blöde als Beleg Fotos zu zeigen, welche sich bei einem kurzen Debunking als Fotos der Loveparade entpuppen. Am besten hat uns das Foto mit den Menschenmassen gefallen, wo eine Parade aus Zürich (!) zu sehen war. Sehr glaubwürdig, da vertraut man sicher auch gerne dem Rest der Schwurbel-Aussagen.

Ihr seid nicht das Volk

Natürlich kam es in Berlin auch zu den „Wir sind das Volk“-Schreiereien. Nee, liebe egomanen Corona-Ignoranten – ihr seid nicht das Volk, in keinster Weise. Ihr seid eine kleine Minderheit, die nur eines kann: Laut sein.

Gestern haben wir dazu wieder ein schönes Beispiel gesehen. In einer Facebook-Gruppe wurde ein Beitrag zum Thema Corona geteilt, wo Bloggerin Julie ihre Sorgen und Ängste teilte. Und kaum war der Beitrag in der Gruppe online, kamen auch schon die Corona-Leugnungs-Jünger. Am Ende waren es 5 (in Worten fünf), welche unter dem Beitrag rum pöbelten, welche Julie und Andere übelst angingen. Fünf – von rund 8.000 Gruppenmitgliedern – nicht weniger aber auch nicht mehr. Nur haben diese fünf dort einen Alarm gemacht, wie man es in der Gruppe kaum kennt.

Auch hier, es ist nur eine Minderheit. In der Gruppe haben sich aber viele andere beteiligt und den Leugnern ordentlich Gegenwind gegeben. Und genau das fehlt oft im täglichen Umgang mit den Schwurblern.

Lasst uns zusammenstehen!

Im täglichen Leben, egal ob draußen in der echten Welt oder im Netz, steht man viel zu oft allein da, wenn man sich gegen die Corona-Leugner stellt. Im Netz bekommt man bestenfalls noch Likes, doch oft ist das Scheigen im Walde angesagt, wenn man den Corona-Deppen widerspricht.

Auch im realen Leben. Spricht man einen Maskenverweigerer oder Nasen-Raushänger an, stehen andere Menschen oft nur daneben und starren Löcher in die Luft. Kinders, so was interpretieren die Verstrahlten als Zustimmung. Wenn wir alle zusammenstehen und gemeinsam das Mund aufmachen, dann bringt das viel mehr.

Demo – Schuss geht nach hinten los

Übrigens beobachten wir, mit einem kleinen Grinsen, dass die Demo in Berlin wohl nach hinten losgeht. Diese Ansammlung von Deppen hat offensichtlich einiges bewirkt, bei Verantwortlichen und Politikern ein Nachdenken ausgelöst.

Die Bahn will nun konsequent gegen Maskenverweigerer vorgehen. Hier in NRW kostet das Maskenverweigern nun 150 EUR Strafe. Auch an anderen Stellen werden Verstöße gegen die Regeln nun strenger verfolgt.

Wir finden das übrigens richtig, dass nun härter gegen Maßnahmen-Verweigerer vorgegangen wird. Nur auf die Vernunft der Menschen zu bauen, das funktioniert nicht. Es kann aber nicht sein, dass eine Minderheit von kognitiv teil möblierten Mitmenschen alles kaputt macht, was wir in den letzten Monaten zusammen erreicht haben.

Demos verbieten? Nein!

Wir sind übrigens nicht dafür, solche Demos generell zu verbieten. In diesem Land hat jeder das Recht seine Meinung zu äußer, auch auf Demos, auch wenn diese Meinungen noch so krumm sind. Wenn sich dann nicht an geltende Regeln und Gesetze gehalten wird, ist die Demo allerdings zu beenden. Schnell, sofort, umgehend und zur Not mit Nachdruck. Keine Abstände? Keine Masken? Ende der Veranstaltung. Bei anderen Demos funktioniert das doch auch.

Corona-Leugner und ihre Logik

Mit einer Sache haben die Demonstranten ja recht, unserer Wirtschaft hat der kleine Lockdown schon heftig geschadet. Auch für die Psyche von einzelnen Menschen waren die strengen Kontaktbeschränkungen über einige Wochen nicht gut. Nur, warum gehen diese „Aufgewachten“ dann hin, boykottieren alle noch verbliebenen Maßnahmen und steuern uns damit direkt in den nächsten, vielleicht noch strengeren, Lockdown? Aber mit Logik kommt man bei diesen Menschen nicht weit.

Wir hatten es an anderer Stelle schon geschrieben. Deutschland wird von der halben Welt bewundert, weil wir es mit unseren Maßnahmen so weit und gut geschafft haben. Aber ein paar Zehntausend zerreden das, boykottieren, pöbeln im Netz und im realen Leben rum. Es kann doch nicht sein, dass die eine Deutungshoheit bekommen, nur weil sie laut sind?

Und sonst so?

Eigentlich nichts besonderes, außer das Melli ihren neuen Job angetreten hat. Das gehört aber eigentlich eher in den nächsten Monatsrückblick hinein.

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