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Der Juni 2019 – gesundheitlich ging es erst angeschlagen weiter, trotzdem gab es einige tolle Zoobesuche, ein Rammstein Konzert, ein Google Update und wir haben uns Gedanken über unsere Zukunft in Sachen Reisen gemacht.

Wir werden nicht jünger – Fortsetzung

Im Mai hatte Thomas das Problem mit dem Hornhaut Riss im Auge, im Juni ging es mit einer dicken Beule unter dem Ohr weiter. Wir werden nicht jünger, als Fortsetzungsgeschichte.

Nach unserem Zoobesuch in Amneville wachte Thomas morgens mit einer schmerzenden Beule unter einem Ohr auf. Diese schwoll in den folgenden Tagen zu einer fulminanten Größe an, natürlich am langen Wochenende. Am Anfang der Woche dann zum Arzt, dicke Entzündung, nur von was? Erster Verdacht, Ohrspeicheldrüsenentzündung. Aber zur Sicherheit dann noch einen HNO darauf schauen lassen. Dieser stellte dann fest, das ist Adenom, also eine gutartige Schwellung, die wohl von alleine nicht mehr ganz weg gehen werde. Und diese habe sich nun entzündet.

Die Entzündung ist nun raus, ein Knubbel ist immer noch da. Der wird dann im Herbst/Winter wohl weg operiert werden müssen.

Hm, irgendwie reicht das aber jetzt für ein ganzes Jahr. Alleine zwei Krankenscheine in 3 Wochen, das hatte Thomas noch nie. Und 4 Ärzte im gleichen Zeitraum, damit kam Thomas sonst über 5 Jahre aus.

Rund um den Blog im Juni

Neben einigen neuen Artikeln haben wir weiter ein wenig an der Optik gebastelt. Ganz ehrlich, das wird nie fertig. Wir testen so gerne neue Sachen, neue Gestaltungen, neue Farben und Schriftarten.

Das große Google Update hat uns auch erwischt. Allerdings sind die Analysetools unterschiedlicher Meinung. Sistrix sagt mit seinem Index, wir stehen nun besser da bei Google, Xovi behauptet das Gegenteil. In der Tat sind die Besucher über Google ein wenig eingebrochen, im Desktop-Bereich. Bei der mobilen Suche sind sie gestiegen. Also hat uns das Update erwischt, wir wissen nur immer noch nicht, ob positiv oder negativ.

Betrachtet man aber die realen Zahlen, kann es nicht so wild sein. Im ersten Halbjahr hatten wir 327.660 Unique Visitors auf dem Blog. Das ist eine Steigerung von 30% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Da wollen wir mal nicht meckern, sondern lieber Danke sagen an die vielen LeserInnen.

Ein Grund für die Steigerung sind unsere Beiträge übers Dampfen. Diese haben uns sensationelle 55.000 LeserInnen auf den Blog gebracht. Bei aller Kritik, die wir für das Thema einstecken mussten, scheinen wir doch was richtig gemacht zu haben. Das Interesse an dem Thema ist da, uns liegt es am Herzen, wir schreiben gerne darüber – also passt alles.

Rammstein Konzert in Kopenhagen

Rammstein in Kopenhagen

Thomas war beim Rammstein Konzert in Kopenhagen. Die Anreise mit dem Flugzeug ist ausgefallen, wegen der Beule am Ohr, das hätte Probleme geben können. Also hat er sich am frühen Morgen ins Auto gesetzt uns ist nach Kopenhagen gefahren. Dort angekommen dann zwei Stunden Pause im Hotel gemacht und dann auf zum Stadion.

Wenn Thomas sich vorher schlau gemacht hätte, hätte er gewusst, dass es rund um das Stadion überhaupt keine Parkplätze gibt. Also ein wenig durch die Gegend gefahren und dann in 30 Minuten Fußweg Entfernung zum Stadion einen Parkplatz in einem Wohnviertel entdeckt.

Am Eingang das Stadions weitere 45 Minuten angestanden, bei der Einlass- und Sicherheitskontrolle. Egal, pünktlich zum Konzertbeginn war Thomas auf seinem Platz, gegenüber der Bühne angekommen. Für einen Gesamtüberblick über die Licht- und Feuershow war der Platz übrigens richtig klasse.

Pünktlich zum Ende des Konzertes zog dann ein dickes Gewitter über Kopenhagen, so wurde der Rückweg zum Auto gleichzeitig zur erfrischenden Dusche. Nach den Eindrücken dieses genialen Konzertes war das aber egal.

Zurück ging es dann einen Tag später, wieder ganz entspannt mit dem Auto. Am Ende des Trips standen dann 1694 Kilometer auf dem Tacho und rund 19 Stunden Gesamtfahrzeit. Vollkommen bekloppt, aber für das Konzert hat sich jeder Kilometer gelohnt.

Jetzt arbeiten wir daran, Karten für das Rammstein Konzert in Düsseldorf zu bekommen, welches im Juni 2020 stattfindet. Der Vorverkauf startet in der kommenden Woche und nach Düsseldorf will Melanie dann mit.

Mittelaltermarkt in Xanten

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Wir waren zum ersten Mal auf einem Mittelalterfest, dem Siegfriedspektakel in Xanten. Das hat uns richtig gut gefallen, also haben wir darüber auch einen eigenen Bericht geschrieben.

Neben vielen Rittern, Gaukler, Met-Verteiler und anderen Gesellen gab es auch Tanzwut auf der Bühne zu sehen. Dafür haben wir uns dann noch Karten gekauft, für ein Konzert in Bochum. Dort schauen wir uns dann aber die Rockshow von Tanzwut an, wo es ein wenig lauter zugeht, wie auf der Mittelalter Bühne.

Zoobesuche im Juni

Bedingt durch die Feiertage, Brückentage und unseren Kurzurlaub am Ende des Monats, haben wir einige Zoos besucht.

Über das Pfingstwochenende waren wir in Frankreich, im Zoo Amneville. Von diesem Besuch haben wir einen zweiteiligen Bericht geschrieben, einmal über den Zoobesuch mit Tierfotos und noch einen extra Bericht über die vielen Raubkatzen in Amneville. Das wäre für einen Bericht zu viel gewesen, da es in Amneville so viele Großkatzen zu bestaunen gibt. Und da wir uns mal die Obergrenze von rund 50 Fotos pro Bericht gesetzt haben, mussten wir hier zwei Teile schreiben.

Weiter waren wir im Safariland Stukenbrock, um für den kommenden Namibia Urlaub ein wenig das Fotografieren aus dem Auto zu üben. Hier ist Melanie dann auch endlich weiter in die Fotografie eingestiegen und hat erstmals mit einer Halbautomatik fotografiert. Ein tolles Auge für Motive hatte sie schon immer, jetzt ist auch das Interesse an der technischen Seite der Fotografie erwacht.

Am Anfang unserer Urlaubswoche waren wir dann noch in Apenheul, den wunderbaren Affenzoo in den Niederlanden.

Das absolute Highlight war aber unser zweitägiger Besuch im Pairi Daiza Zoo in Belgien. Zwei Tage in einem Zoo? Ja, und der Grund dafür ist einfach, man schafft diesen Zoo nicht an einem Tag. Er ist so riesig, es gibt so viel zu sehen, die Wege sind weit. Daher machen zwei Tage dort Sinn, mehr Tage würden auch nicht schaden.

Die Fotoberichte aus Apenheul und Pairi Daiza folgen in den nächsten Tagen. Besonders aus Belgien haben wir so viele Bilder und Eindrücke mitgebracht, die müssen wir erst mal verarbeiten. Dazu kommt, dass Pairi Daiza nicht einfach nur ein Zoo ist. Die thematische Gestaltung ist so wunderbar gemacht, die muss unbedingt auch in den Bericht mit einfließen – und dann wird es wieder eng mit den 50 Bildern pro Bericht.

Unsere Zukunft als Reisende

Wir lieben das Reisen, wer uns hier folgt, ist jetzt nicht überrascht. Trotzdem haben wir uns in den letzten Wochen Gedanken darüber gemacht, wie wir in Zukunft reisen wollen. Da spielt auch die aktuelle Debatte um das Klima und CO2 eine kleine Rolle. Wir sind bis vor ein, zwei Jahren sehr unbeschwert durch die Gegend geflogen, auch über kurze Strecken hier in Europa oder innerhalb Deutschlands. Das wollen wir in Zukunft vermeiden, wo es sinnvoll machbar ist. Allerdings sind wir weit davon entfernt, hier einen auf Nachhaltigkeit zu machen oder gar mit dem erhobenen Zeigefinger durch die Gegend zu  laufen. Aber dazu wird es gelegentlich mal einen eigenen Beitrag geben.

Auch waren uns zwei, teilweise drei Fernreisen pro Jahr nicht zu viel. Unser Wunschzettel war lang, es gab so viele Dinge, die wir unbedingt sehen wollten. Viele dieser Träume konnten wir uns inzwischen erfüllen und es stehen noch weitere Ziele auf dem Wunschzettel, die nur mit dem Flieger erreichbar sein werden.

Aber muss das mehrfach im Jahr sein? Und was ist mit den ganzen Reisezielen, die wir innerhalb Europas noch sehen wollen? Zugfahren gefällt uns beiden nicht, zumal wir ja vor Ort gerne flexibel sein wollen und auch gerne den Weg als Ziel haben. Daher wächst jetzt das konkrete Ziel, uns in drei Jahren ein Wohnmobil zu kaufen. Damit hätten wir auch „das Problem“ mit Kurztrips am Wochenende erschlagen. Was wir alleine im Juni für Hotels in Frankreich und Belgien ausgegeben haben – da wäre in Wohnmobil die deutlich günstigere Alternative gewesen.

Bis dahin müssen wir aber noch ein wenig planen und überlegen. Zum Beispiel, was wollen wir eigentlich? Kastenwagen oder richtiges Wohnmobil? Wir haben uns in den letzten Tagen einige Modelle bei verschiedenen Händlern angeschaut. Da waren schon ein paar schmucke Teile dabei, die uns gefallen würden und die auch in den gesetzten Preisrahmen passen würden. Inzwischen spricht einiges für einen Kastenwagen, da das Wohnmobil für Thomas ja auch zum Alltagsauto werden würde. Dann zwei PKWs und ein Wohnmobil, das würde nur bei einem vorherigen Lottogewinn gehen.

Für 2020 überlegen wir zudem, uns so ein Wohnmobil zu mieten. Denn erst kaufen und dann merken, dass uns das Reisen damit nicht gefällt, ist vielleicht eine dumme Idee.

Daher werden wir in den nächsten Monaten mal schauen, wo wir so ein Fahrzeug gut und günstig mieten können und uns auf der großen Messe in Düsseldorf noch viele Modelle anschauen, die vielleicht mal zum Kauf infrage kommen.

Ausblick auf den Juli

Für Melanie beginnt der Juli aufregend, im neuen Job. Am 01.07. geht es los – nach 22 Jahren beim alten Arbeitgeber beginnt ein neuer, spannender beruflicher Abschnitt.

Dann haben wir das Joan Beaz Konzert bei Bad Honnef auf dem Plan stehen und ein Besuch der Nascar EuroWheelen Serie im niederländischen Venray. Mal ein wenig V8-Sound um die Ohren ballern lassen. Und für schöne Fotos ist so ein Rennen auch immer geeignet.

Und Ende des Monats geht es dann endlich nach Namibia – wir freuen uns wie kleine Kinder auf diese Reise und sind sooo gespannt, was uns dort erwartet.

Vielen Dank für Deinen Besuch!

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