Zuletzt aktualisiert am 17. Juni 2019 um 19:18

Ein bisschen verspätet kommt nun unser Rückblick auf den März 2019. Daran merkt ihr schon, die letzten Wochen waren bei uns spannend. Es ist einiges passiert, privat, beruflich und auch hier im Netz haben wir unsere Energie in viele andere Dinge gesteckt.

Der März auf dem Blog

Viele Baustellen Abseits des Blogs

Am Blog haben wir im März nicht viel gebastelt. Eine Baustelle war dafür um so größer. Wir sind mit dem Blog wieder zum alten Provider umgezogen. Zwischenzeitlich lief unsere Seite bei einem speziellen Hosting-Provider für WordPress-Seiten, schön mit SSD-Platten und anderen Vorteilen. Nur kam es dort immer wieder zu Störungen, die Seite lieferte einen Timeout und war nicht zu erreichen.

Daraufhin haben wir uns dann an den Support gewendet – und da kam nur die lapidare Aussagen, dass wir zu viele Plugins einsetzen und wir ein Upgrade auf ein höheres Paket machen sollten. Das hätte aber bedeutet, rund 50 EUR im Monat für das Hosting dieses Blogs auszugeben. Also 600 EUR im Jahr für einen Hobbyblog – och nööö, das wollten wir dann doch nicht.

Wir haben die Seite dann an einem Wochenende zu unserem alten Provider zurückgespielt und da läuft die jetzt völlig fehlerfrei und auch noch schnell. Übrigens mit den gleichen Plugins. 

Von dieser Art Support war ich sehr enttäuscht. Anstatt erstmal auf Ursachenforschung zu gehen wurde direkt das nächste, teure Paket angeboten. Kann man so machen, wirtschaftlich ist das verständlich, bindet aber keine Kunden. Zumal mir mindestens zwei Blogs bekannt sind, die in der Zeit auch das Problem mit den Timeouts hatten. Hier hätte ich mir eine bessere Analyse der Ursache erwünscht. 

Neue Kategorie Dampfen

Das Dampfen, also das Benutzen von e-Zigaretten, hat eine eigene Kategorie bekommen. Zu dem Thema haben sich inzwischen einige Beiträge angesammelt und weitere sind in Planung. 

Natürlich wurden wir auch schon gefragt, was denn das Dampfen mit Reisen und Fotografie zu tun hat. Lapidare Antwort: Nichts! Deswegen bekommt das Thema ja eine eigene Kategorie. Etwas ausführlicher haben wir dazu unsere Meinung in einem Beitrag geäußert, wo wir uns über die Themenauswahl auf diesem Blog auslassen.

Artikel 13 und das neue Urheberrecht

Das Engagement gegen das neue Urheberrecht und dem Artikel 13 (jetzt 17) hat sehr viel unserer Zeit im März gekostet. Wir haben viel im Netz diskutiert, wir haben verschiedene Artikel geschrieben und waren auf Demos.

Anhand der Anzahl der Artikel könnt ihr erkennen, wie wichtig uns dieses Thema war. Leider hat der ganze Protest nichts genutzt. Über 5 Millionen Unterschriften unter einer Petition, mehr als 200.000 Demonstranten alleine in Deutschland – das Alles interessiert die Politik nicht weiter. Diese glänzten lieber mit einem IT-Wissen im Netz, wo sich Thomas als IT-ler die Fußnägel aufgerollt haben.  Traurig nur, dass solche Menschen Gesetzte über IT-Themen machen und offensichtlich kein offenes Ohr für Fachleute haben. 

Twitter – ohne wollen wir nicht mehr

In dem Zusammenhang haben wir auch Twitter wieder schätzen gelernt. Als Nachrichtendienst, als Medium um sich mit anderen schnell und unkompliziert auszutauschen, ist Twitter wirklich klasse. Für uns ist das kein Social Media, um Besucher hier auf den Blog zu bekommen – dafür gibt es bessere Dienste. Natürlich teilen wir dort gelegentlich unsere Blogbeiträge aber nicht in der Erwartung, dadurch tausende von Besuchern zu bekommen.

Wir nutzen Twitter viel lieber um uns mit anderen Bloggern oder anderen Menschen in verschiedenen Themengebieten zu vernetzen, News zu finden und gelegentlich auch einfach zur Unterhaltung. Und genau dafür wollen wir Twitter nicht mehr missen.

Neue TK-Anlage 

Thomas hat in den letzten Wochen eine neue TK-Anlage auf der Arbeit in Betrieb genommen. Die Vorbereitungen dazu, die eigentliche Umstellung und die Nachbearbeitung waren mit ein Hauptgrund, weshalb es hier auf dem Blog etwas ruhiger war. 

Dabei ist die Umstellung sehr reibungslos verlaufen. Im Nachgang kam es dann zu einigen Problemen. So sollte man die Hinweistexte neben den Buttons im Adminbereich gelegentlich auch mal lesen, bevor man irgendwo drauf drückt. Das gilt besonders dann, wenn man „Reload“ drückt und „Restart“ meint und die Programmierer mit „Reload“ meinen, das betreffende Modul in den Auslieferungszustand zurückzusetzen und die komplette Anlage herunterzufahren. *hmpf* Es war zum Glück Freitagnachmittag – trotzdem ärgerlich.

Das zweite Problem war ein Testmodul, welches die Erreichbarkeit unserer Notrufleitungen testet. Das lief zwei Tage lang Amok und produzierte lustige Anrufe bei einem unserer Dienstleister, die uns bei den Notrufen helfen, alle 900 Sekunden, 24 Stunden am Tag. Den Übeltäter haben wir mehrere Stunden gesucht. Am Ende war es ein abgestürztes Telefon, ein Endgerät. Da muss man aber erstmal drauf kommen.

Aktuell läuft die Anlage aber nun seit mehr als einer Woche zuverlässig und fehlerfrei.

Als Nächstes stehen nun die Umstellungen der Leitungen auf VoIP an. Das wird noch ein wenig abenteuerlich. Mittlerweile ist es schon soweit, dass selbst das Beschwerdemanagement der Telekom nicht mehr auf Thomas Mails reagiert. 

Neuer Job – Trommelwirbel

Melanie hat einen neuen Job – sie wird in den kommenden Monaten ihren jetzigen Arbeitgeber verlassen. Und das nach über 20 Jahren!

Sie arbeitet ja aktuell im Krankenhaus, hat dort nach der Ausbildung zur Krankenschwester mehrere Stationen durchlaufen. Zuletzt arbeitete sie in einem Bereich, den sie selber vor einigen Jahren mit aufgebaut hat.

Leider wird das Arbeiten im Krankenhaus immer unbefriedigender. Da stehen mittlerweile wirtschaftliche Interessen sehr weit über dem Wohlergehen von Patienten. Mitarbeiter und die Abläufe im Krankenhaus werden zudem so lange „optimiert“, bis ein Punkt erreicht ist, wo einfach nicht mehr geht. Es wird dann aber immer weiter optimiert, bevorzugt von Leuten, die Schlipse tragen, sich Consultants nennen und das Gesundheitswesen zu Tode optimieren, mit ihren Chancen durch Effizienzsteigerung zur Gewinnoptimierung.

Dann wird sich gewundert, warum der Krankenstand zu hoch ist, die Stimmung und Motivation am Boden und die guten Leute in Scharen die Krankenhäuser verlassen. Hauptsache, ein Neubau wurde hingepflanzt und die Zahlen stimmen am Jahresende. Dass das alles auf Knochen der Mitarbeiter*innen und am Ende auf Kosten der Patientenversorgung geschieht, wen kümmert es schon?

Und wenn dann wieder mal eine Reihe von Mitarbeitern, aus der Pflege oder auch vom Ärztepersonal, die Brocken hinwirft, dann sieht man darin wieder eine neue Chance… *seufz*

Na ja, auf jeden Fall hat Melli in den letzten Monaten fleißig Bewerbungen geschrieben und hatte auch einige Vorstellungsgespräche. Aber das Richtige war irgendwie nicht dabei. Entweder passte es menschlich nicht, die Arbeitszeiten waren schlecht, andere Bedingungen passten nicht oder die angebotene Bezahlung war eine Unverschämtheit.

Ja, es gibt in Deutschland sicherlich einen Fachkräftemangel – keine Frage. Aber liebe Arbeitgeber, wenn ihr Fachkräfte sucht, dann versucht es mal mit einer passenden Bezahlung. Wenn die passen würde, würdet ihr auch Fachkräfte finden, die bei euch arbeiten wollen. Was Melanie teilweise angeboten bekam, war mit Unverschämt noch nett umschrieben. Da sollten Arbeiten, mit viel Verantwortung, durch einen Lohn abgegolten sein, der knapp über dem Mindestlohn lag. Geht es noch?

Was lange währt, wird aber irgendwann gut. Am Ende hat sie den richtigen Job beim richtigen Arbeitgeber gefunden. Sie bleibt im medizinischen Bereich, verlässt aber das Krankenhaus.

Linktipp Twankenhaus

Wer sich übrigens mal über die Zustände im medizinischen Bereich aufschlauen will, dem sei die Seite Twankenhaus empfohlen. Hier schreiben Menschen, die im medizinischen Bereich arbeiten, ihre Geschichten. Das Twankenhaus soll dabei ein Ort sein, der den Traum einen idealen Krankenhauses darstellt. Das Interessante ist, hier kommen nicht nur Ärzte und die Pflegeberufe zu Wort. Das medizinische System hat so viel mehr Berufe, von IT-lern über Reinigungskräften bis hin zum Physiotherapeuten. 

Auch bei Twitter lohnt es sich, dem Hashtag #Twankenhaus mal eine Zeit zu folgen. Was man dort zu lesen bekommt, ist teilweise erschreckend. Andererseits ermutigt es, dass dort Menschen aller medizinischen Berufe die Missstände offen ansprechen und auch Lösungsansätze liefern. Nur befürchten wir, diese werden von den Schlipsen in den gewinnoptimierten Chefetagen der Krankenhausverwaltungen nicht gelesen.

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Wir sind es, Melanie und Thomas. Zwei Reisesüchtige in den besten Jahren, wie man das neuerdings so sagt, also das mit den Jahren. Wenn wir mal nicht reisen, verdienen wir unser Geld zum Reisen und fotografieren uns an den Wochenenden durch die nähere Umgebung. Dabei lieben wir Zoos oder andere Sehenswürdigkeiten rund um unseren schönen, geliebten Ruhrpott.

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