---Datenschutz – So langsam fängt es an zu nerven
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Datenschutz – So langsam fängt es an zu nerven

Von |2018-11-26T17:07:11+00:0008.06.2018|Bloggen und Technik|31 Kommentare

Zuletzt aktualisiert am 26. November 2018 um 17:07

Es wird mal Zeit, meine Meinung zum aktuellen Datenschutz-Thema aufzuschreiben, es muss einfach mal raus. Ich bin kein Jurist, ich sehe viele Dinge rund um den Datenschutz einfach als kleiner Blogger und beruflich als IT-Onkel.

Dieser Artikel soll aber auf keinen Fall weitere Panik schüren, diese halte ich weiter für unangebracht. Ich denke nicht, dass es im Moment nötig ist, hektisch und unüberlegt Blogs zu schließen oder Facebook-Seiten vom Netz zu nehmen. Allerdings habe ich auch Verständnis für jeden, der diesen Schritt gegangen ist. Die Rechtsunsicherheit, die bei vielen Fragen im Moment herrscht, ist für viele einfach nicht mehr tragbar. 

Zum Titel des Beitrages – dass der Datenschutz anfängt zu nerven – vorab schon ein Hinweis. Es geht mir nicht darum, dass durch den Datenschutz Arbeit entsteht, Maßnahmen durchgeführt werden müssen oder man nicht mehr zum Bloggen kommt, weil man die x. Version der Datenschutzerklärung erstellt. Es geht mir vielmehr darum, dass täglich neue Dinge kommen, man keine Rechtssicherheit hat, eine permanente Abmahngefahr über einem schwebt, man an allen möglichen und unmöglichen Stellen im Alltag inzwischen damit konfrontiert wird. Dazu kommen die Meinungen von x Fachleuten, die am Ende y Ratschläge mit z Ergebnissen geben und am Ende selber nicht so genau wissen, was man eigentlich machen soll.

Datenschutzgrundverordnung DSGVO

Über die DSGVO haben wir alle in den letzten Monaten mehr als genug gelesen. Ich selber haben in einem sehr ausführlichen Artikel beschrieben, welche Maßnahmen ich zur Umsetzung an diesem Blog hier vorgenommen haben. Trotzdem bin ich nicht zu 100 % sicher, ob die durchgeführten Maßnahmen ausreichend sind. Ich habe deswegen eine Anfrage an den Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit NRW gestellt. Ich möchte von ihm wissen, ob mein Blog, so wie er jetzt hier steht, den Anforderungen der DSGVO gerecht wird. Eine Antwort steht allerdings noch aus. 

Leider haben in den letzten Wochen viele Blogs ihre Pforten geschlossen. Alleine aus meinem RSS-Reader und aus einer Broken-Link-Analyse hier im Blog, waren rund 50 URLs nicht mehr erreichbar. Ob die nun alle wegen der DSGVO geschlossen haben, das kann ich natürlich nicht sagen. Aber der Verdacht liegt nahe, da der letzte Broken-Link-Test rund 2 Monate zurücklag. Vom Zeitraum her passt es. Enno Park hatte über Twitter, nach Einführung der DSGVO, eine Umfrage gemacht, welche Seiten wegen der Verordnung vom Netz genommen wurden. Das Ergebnis waren über 300 Seiten, die in 24 Stunden gemeldet wurden.

Ich finde das sehr traurig. Aber was ist der Grund dafür? Panik, Angst? Vermutlich ja und in den meisten Fällen sicherlich auch übertrieben. OK, wenn man gar keine Lust hatte, sich mit der DSGVO zu beschäftigen, dann war der Schritt der Abschaltung sicherlich konsequent. Aber ich denke, man bekommt jeden Blog, jede Webseite halbwegs DSGVO-konform, wenn man sich die Zeit dafür nimmt.

Und das etwas schiefläuft, das erkennen auch einige Politiker in Berlin. Anders ist der Brandbrief zum Thema DSGVO von CDU-Bundestagsabgeordneten Klaus-Peter Willsch an Angela Merkel, Wolfgang Schäuble und Volker Kauder nicht zu erklären.

Ich persönlich verstehe auch nicht, warum ein kleiner Blogger, ein kleines Einmann-Unternehmen ein KMU die gleichen Anforderungen und Pflichten erfüllen muss, wie ein Großkonzern Google, Facebook und Co. Natürlich können auch Blogger ihre paar Daten illegal zu Geld machen. Wie oft genau ist das vorgekommen? Wie oft wurden durch Datenlecks bei einem Blogger hunderttausende persönliche Daten verbreitet? 

Angst vor Abmahnungen

Aber woher kommt die Angst? Nun, ich denke unser größtes Problem hier in Deutschland ist, das herrschende Abmahnwesen. Ich glaube nicht, dass die BloggerkollegInnen Angst vor den Datenschutzbehörden haben. Diese haben klar signalisiert, dass gerade bei kleinen Seiten eher Aufklärung statt Strafen das Mittel der Wahl sei. Aber diese Abmahnindustrie ist halt unberechenbar.

Kaum war die DSGVO in Kraft, gab es auch schon die ersten Abmahnungen dazu. Diese waren, mit Verlaub gesagt, recht zweifelhaft. Aber die abgemahnten Seitenbetreiber hatten erstmal Arbeit und auch Kosten am Bein. Denn wenn man sich gegen eine unberechtigte oder zweifelhafte Abmahnung wehren möchte, muss man selber zum Anwalt gehen und schon entstehen Kosten. 

Dabei hatte Jan Albecht von den Grünen, einer der „Miterfinder“ der DSGVO, vorher noch Abmahnungen ausgeschlossen oder die Gefahr dafür für sehr gering eingestuft. Tja, knapp daneben gelegen, würde ich sagen. 

Und dafür, dass die Abmahngefahr laut Herrn Albrecht und einiger anderer DSGVO-Befürworter ja eigentlich nicht gegeben ist, ist es doch sehr verwunderlich, wie schnell und hektisch die Regierung nun versucht, die Abmahnungen in Sachen DSGVO zu unterbinden. Das wäre aber ein guter Schritt, die Schärfe aus dem ganzen Thema zu nehmen. Allerdings sollte konsequent über eine generelle Änderung der Abmahnpraxis nachgedacht werden, nicht nur im Zusammenhang mit der DSGVO. Es kann einfach nicht sein, dass Abmahnungen ein Geschäftsmodell sind.

Jetzt gibt es auch hier Stimmen, die sagen, man solle keine Panik schieben und lieber ein paar Euro für eine eventuelle Abmahnung zur Seite legen. Ja, kann man machen. Ich selber lege mein erspartes Geld aber lieber für schöne Dinge zur Seite und nicht dafür, irgendwelche gescheiterten Anwaltsexistenzen durchzufüttern. Aber, ich glaube inzwischen, es geht tatsächlich nicht anders. Wenn man viele Dinge der DSGVO oder aus dem neuen EuGH-Urteil rechtssicher umsetzen will, bleibt eigentlich nur ein Weg: Abschalten. Da das aber für mich keine Alternative ist, muss ich an einigen Stellen halt ein finanzielles Restrisiko auf mich nehmen.

Update 13.06.2018 – Nun ist ein erster Versuch, die Abmahngefahr kurzfristig zu beheben, in Berlin grandios gescheitert. Danke SPD, die Partei des kleinen Mannes (ich schmeiss mich weg), dass diese Übergangslösung nicht zustande gekommen ist. Die Übergangszeit hätte man ja für Verhandlungen über eine endgültige Lösung für die Abmahnproblematik nutzen können Also ist auch hier nicht mit einer schnell Hilfe aus Berlin zu rechnen. Da sagen wir doch wieder mal, Danke für nichts.

Die IP-Adresse als persönliches Datum

Ich will jetzt gar nicht mehr recherchieren, welches Gericht in welchem Urteil, die IP-Adresse zu einem persönlichen Datum geurteilt hat. Das spielt jetzt auch keine Rolle mehr, es ist halt so.

Trotzdem ist das mit Abstand die größte Dummheit, die je fabriziert wurde.

Die IP-Adresse ist eine technische Notwendigkeit im Netz. Ohne IP-Adressen gäbe es kein Internet. Wer nun meint, seine IP-Adresse wäre schützenswert und müsse vertraulich behandelt werden, der soll einfach nicht ins Internet gehen. Punkt! Das schöne dabei wäre, dann hätte der Mitmensch gar keine IP und könnte ruhig schlafen.

IP-Adresse, personenbezogenes Datum – lächerlich. Selbst wenn ein Mensch einen Kommentar auf einem Blog, als Liesschen Müller mit IP 111.222.333.444, hinterlässt, weiß ich nicht, ob es wirklich Liesschen Müller ist oder Karl Schmidt. Diese Information könnte mir am Ende nur der Provider geben, der die IP in dem Zeitraum vergeben hat. Nur wird er mir diese Information zurecht nicht geben dürfen. Das darf der Provider z.B. nur Staatsanwälten bei konkreten Ermittlungen.

Natürlich gibt es auch statische IPs. Meist haben Firmen eine solche Adresse oder Privatpersonen mit besonderen Internetzugängen. Aber selbst dann kann ich anhand der IP noch lange nicht identifizieren, wer da eigentlich am Rechner sitzt – noch nicht mal an welchem Rechner aus dem Netzwerk an der anderen Seite.

Wenn es die Einstufung der IP-Adresse als personenbezogenes Datum nicht geben würde, hätten wir alle viel weniger Probleme. Die ganzen Problem mit Google Fonts, eingebetteten YouTube-Videos, Google Maps usw. basieren doch auf der Tatsache, dass eben diese unsägliche aber technisch notwendige IP an den entsprechenden Dienstanbieter übertragen werden muss.

Wir wollen uns doch in eine digitale Gesellschaft wandeln, hat zumindest unsere Regierung gesagt. Da fabuliert eine Ministerin von fliegenden Autos. Und da soll die IP-Adresse ein sagenumwobenes, schützenswertes Gut sein? Eine Grundlage für jede Kommunikation in einem Netzwerk? 

Ich denke, ein nicht kleiner Teil der Gesellschaft lebt schon in einer stark digitalisierten Welt. Schade nur, dass unsere PolitikerInnen dem offenbar nicht folgen können. Von den Damen und Herren Datenschützern will ich mal gar nicht reden. Hier wird gerade versucht etwas zu reparieren, was man 20-30 Jahre lang grandios verschlafen hat.

EuGH Urteil zu den Facebookseiten

Nun dachten wir ja alle, nach der DSGVO, der Einführung und den ersten Abmahnungen (die es ja angeblich niemals geben sollte) würde mal wieder ein wenig Ruhe einkehren. Ah, falsch gedacht.

Nun Urteile das EuGH, dass man als Seitenbetreiber bei Facebook eine Mit-Verantwortung für den Datenschutz bei Facebook trage. Sprich, wenn Facebook Mist baut und die Daten der Seitenbesucher unrechtmäßig behandle, dann kann ich als Seitenbetreiber auch Probleme bekommen. So weit, so schlecht – das löste schon wieder die nächste Verunsicherung aus.

Bereits einen Tag später äußerte sich dann die Datenschutzkonferenz (DSK) in einer Entschließung zu dem Thema. Alleine der Titel ist der Knaller, da heißt es:

Die Zeit der Verantwortungslosigkeit ist vorbei:

Super liebe Datenschutzkonferenz, also der Kreis der höchsten Datenschützer in unserem Lande. Ihr könnt offensichtlich doch schnell reagieren, wenn ihr wollt. Aber durch so eine Überschrift tragt ihr nicht zur Beruhigung der Situation bei – ganz im Gegenteil. So eine Überschrift bedeutet für uns kleine, doofe Menschen folgendes: Jetzt haben wir nicht nur Facebook im Visier – nein ihr alle seid in mit der Mit-Verantwortung. Ganz großes Tennis in der jetzigen Situation.

Zumal ihr mit der Aussage jedem Seitenbetreiber bei Facebook unterstellt, er/sie hätte bisher verantwortungslos gehandelt. Kann man so machen, ist dann aber Scheiße! Sorry für die harten Worten, aber was anderes fällt mir dazu jetzt nicht mehr ein.

OK, das ist jetzt eine emotionale Interpretation der Überschrift. Trotzdem bestätigt sie einen Verdacht, den ich schon seit Wochen habe. Hier wird ein Kamp ausgetragen, zwischen Datenschützern und den großen Datensammelkraken. Nur leider wird dieser Kamp auf dem Rücken von uns allen ausgetragen. 

So, was nun tun mit den Facebook-Seiten. Dazu gibt es natürlich auch viele Meinungen von Fachleuten im Netz zu lesen. Hier mal ein paar Beispiele:

Einig sind sich alle in einem Punkt, keine Panik bitte – der ein oder andere mehr, der andere auch weniger. Aber sie kommen auch einhellig zu einer Entscheidung, will man seine Facebook-Seite hundert Prozent rechtssicher betreiben, dann ist das im Moment nicht möglich. Alle sprechen am Ende von einer Risikoabschätzung, die jeder Seitenbetreiber für sich durchführen muss. Damit sind wir wieder an dem Punkt, Geld für eine mögliche (wenn auch sehr unwahrscheinliche) Abmahnung einzukalkulieren. 

Auch wenn eine RA Diercks zu Recht empfiehlt, jetzt nicht panische im Kreis zu rennen. Untätig bleiben und nur abwarten ist vielleicht auch nicht der richtige Weg.

Ich habe für unsere Seiten bei Facebook eine Risikoabschätzung gemacht. Am Ende habe ich unsere Reisebüro-Facebook-Seite nun offline geschaltet. Sie diente für uns dazu, Angebote von Reiseanbietern zu verbreiten und ein paar Einblicke in unseren Service und unsere Arbeit zu geben. Die Reichweite war relativ gering, Kundenakquise fand darüber kaum bis gar nicht statt. Also weg damit.

Die Facebook-Seite dieses Blogs hier ist da eine ganz andere Sache. Ich verdiene damit (direkt) kein Geld. Sie bringt diesem Blog hier aber mehrere tausend Leser im Monat. Und auf die würde ich nur ungern verzichten. Also habe ich sie mit einer hübschen Datenschutzerklärung versehen, wo ich die Besucher darüber aufkläre, dass beim Besuch der Facebook-Seite von Facebook Daten erhoben und verarbeitet werden (ach wie überraschend). Weitere Maßnahmen, wie von der DSK gefordert, kann ich nicht umsetzen. Denn dies  ist bei Facebook gar nicht möglich. Somit betreibe ich die Facebook-Seite des Blogs, mit einem gewissen Restrisiko mal weiter – mal schauen wir lange noch.

Eu macht was mit Internet

Datenschutz wird zur nervigen Angelegenheit – für alle!

So langsam nervt die ganze Datenschutzgeschichte nur noch. Damit meine ich aber nicht die Arbeiten und Maßnahmen, die ich zum Beispiel hier am Blog durchführen musste. Nein, ich meine das ganze Thema mit all seinen Auswirkungen, die teilweise lächerlich sind.

Da muss man nun in der Apotheke eine x-seitige Datenschutzerklärung unterschreiben, nur weil man eine Kundenkarte hat. In Arztpraxen wird man nicht mehr mit Namen begrüßt, eigentlich ein Zeichen von Wertschätzung und Höflichkeit. Die Geschichten könnte ich jetzt hier fortführen aber das hat Thomas Knüwer in seinem Blog mit dem wunderbaren Artikel 2018: Das Jahr, in dem die Menschen begannen, den Datenschutz zu hassen (und die EU gleich mit) schon viel besser gemacht.

Auch in spüre in meinem persönlichen Umfeld einen wachsenden Unmut gegenüber dem Thema Datenschutz. Und das nicht nur bei Menschen, die im Internet aktiv sind. Auch Freunde, Familie, Bekannte, die das Netz nur wenig oder gar nicht nutzen, sind über viele Dinge die sie jetzt erleben nur noch verstört. Im Bloggerumfeld sind wir sogar schon einen Schritt weiter. Es mehren die Stimmen die sagen, die sollen mir doch alle den Buckel herunterrutschen, ich will doch einfach nur meinen Blog betreiben. Ich verkaufe keine Daten, ich bin nicht Facebook, Amazon, Google – ich will Geschichten schreiben, Informationen liefern.

Damit hat dieses neues Gesetz eines nicht erreicht. Es ist nicht gelungen, die Menschen für einen verantwortungsvollen Umgang mit ihren eigenen Daten zu sensibilisieren. Im Moment werden doch alle möglichen Datenschutzhinweise nur noch genervt unterschrieben oder weg geklickt. Und das nach nur knapp 2 Wochen nach der Einführung.

In meiner persönlichen Ansicht ist das ganze Projekt grandios gescheitert. Das liegt auch daran, weil es vollkommen versäumt wurde, nationale Anpassungen vorzunehmen (was an einigen Stellen durchaus möglich war) und die Menschen vernünftig auf dieses neue Gesetz vorzubereiten. Und komme nun keiner mit dem Argument, man hatte ja zwei Jahre Zeit dafür. Hallo? Wir haben alle auch noch was anderes zu tun und am Ende war es gut, relativ spät anzufangen, da noch kurz vor dem Ablauf der Übergangsfrist nicht unwesentliche Änderungen vorgenommen wurden. Und Hilfen durch Anwälte und Verbände standen auch nicht seit zwei Jahren zur Verfügung. Und als juristischer Laie ist man auf solche Hilfen und Handlungsanweisungen nun mal angewiesen.

Weitere Stimmen im Netz

Mit meinem Frust über die DSGVO und das EUGH-Urteil bzgl. Facebook bin ich nun wirklich nicht alleine. Viele weitere Stimmen im Netz werden laut, die teils sachliche Kritik äußern oder einen waschechten Rant schreiben. Ein paar davon möchte ich hier gerne sammeln.

Fachliches und Meinungen rund um die DSGVO

Aus dem Leben mit der DSGVO

Werbekennzeichnung, DSGVO und weitere Verwirrungen

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31 Kommentare

  1. Zypresse 8. Juni 2018 um 14:10 Uhr - Antworten

    Man liest es zwischen allen Zeilen: du hast dir den Frust von der Seele geschrieben. ;-)

    Und ich kann es nur zu gut verstehen. Mich nervt das ganze auch nur noch. Als Juristin und Anwältin nerven mich die Kollegen, die jetzt sofort ans Geld verdienen durch Abmahnungen denken, die Politiker, die bei dem Erlass der Verordnung offenbar die Lebenswirklichkeit völlig aus den Augen verloren hatten.. die allgemeine Verunsicherung, die entstanden ist und sicher auch erst in einigen Jahren wieder weichen wird.

    Ich bin (möglicherweise übervorsichtig) so weit gegangen und habe meine Facebook Fanpage deaktiviert. Sooo viel Traffic brachte sie nun auch nicht. Und 5000 €, die investieren wir lieber in die ein oder andere Reise.

    Und was mein Blog angeht? Ich bin unsicher und frage mich immer wieder, ob ich womöglich alles vom Netz nehme.Schade drum wäre es aus vielen Gründen:
    – nette Kontakte, ja Freundschaften, die entstanden sind, würden verschwinden
    – der Spaß, den ich beim Bloggen hatte, wäre weg
    – Informationen in meiner Nische, der Barrierefreiheit, die zahlreichen Menschen (das merke ich durch ganz ganz viele Einzelanfragen per Mail) Mut zum Reisen macht, ihnen bei der Vorbereitung ihrer Reisen hilft, wären verloren
    – und so viel mehr

    Ratlose Grüße sendet und ein schönes Wochenende wünscht Euch
    Ulrike

    • Thomas Jansen 8. Juni 2018 um 14:20 Uhr - Antworten

      Hallo Ulrike,

      Danke für Deine Worte, die ja auch noch aus fachlich hoqualifizierten Mund (oder Hand) kommen. Dass selbst Du Deine Facebook-Seite deaktiviert hast, das erschreckt mich jetzt ein wenig. Und wenn Du als Juristin schon ratlos zurück bleibst, was sollen erst wir ganzen Laien machen?

      LG Thomas

  2. Swen denkt 8. Juni 2018 um 16:13 Uhr - Antworten

    Wäre ich so datenschutzkonform unterwegs wie du, hätte ich noch einen sehr viel dezidierteren Artikel geschrieben. Nun habe ich aber einfach Angst, bei Äusserungen über das Thema die Aufmerksamkeit der falschen Personen auf meinen Blog zu richten. Deswegen mein Kommentar als Pseudonym (du speicherst ja keine IP)…

    Der Titel meines Artikels wäre übrigens „Der Tag an dem ich zum EU-Gegner wurde“. Deswegen vor allem auch vielen Dank für den Link zum Artikel von Knüwer. Genau das ist mit mir passiert. Ich bin sauer auf die EU. Wäre ich Rassist, würde ich nun sogar die AFD wählen…

    Und dabei nervt mich nicht einmal so sehr die unnötige Arbeit, die mir der Datenschutz ohne Vorteile für mich und meine Leser aufbürdert. Anhaken der Checkbox wie bei dir? Sorry, aber das ist doch einfach nur hirnrissig.

    Dazu kommt, dass ich als mündiger Bürger durchaus selbst entscheiden kann, wie wichtig mir meine Daten sind. Wenn ich nicht will, dass Facebook meine Daten verarbeitet, mache ich eben nicht mit. Oder ich melde mich mit einem falschen Namen an.

    Nebenbei stellt sich sowieso die Frage, wie gefährlich welche Daten in wessen Hand sind. Wenn du als Blogger dank der IP-Adresse identifizieren kannst, wer sich hinter diesem Pseudonym verbirgt, dann ist das eben so. Wenn du weisst, dass ich als Mann gerade rosarote Unterhosen trage, nun ja, dann weisst du das eben. Das stört mich nicht.

    Aber in meiner Kindheit war es so, dass Leute die offen mit dem Kommunismus sympathisierten vom Geheimdienst verfolgt wurden. Die Dienste sind dann – und das ist wirklich vielfach belegt – zu Arbeitgebern gegangen und haben Kündigungen von unliebsamen Anschauungen bewirkt.

    Doch gerade vor solchem Missbrauch der Daten, der – anders als zielgerichtete Werbung – tatsächlich einen massiven Einfluss auf das Leben der Menschen hat, schützt die DSGVO nicht. Im Gegenteil: Sie fördert, dass unsere Geheimdienste leichter Zugriff auf unsere Daten haben.

    Dabei fühle ich mich als Nutzer ehrlich gesagt sehr viel sicherer, wenn ich meinen Cloudserver irgendwo in Indien oder dem Iran habe, wo ich davon ausgehen kann, dass meine Daten sehr viel sicherer sind.

    • Marc 8. Juni 2018 um 21:21 Uhr - Antworten

      Na sowas, da hat ja einer schon all das geschrieben, was ich kommentieren wollte.
      Sehe ich ganz genau so. Schade um die tolle Idee der EU, aber so schafft man es nicht, dass die Menschen diese Idee mittragen :(

      Ach und btw.
      Meine aktuelle IPv6-Adresse lautet: 2003:E9:4BC6:4000:E0E7:2511:E14B:9D37
      Und meine aktuelle IPv4-Adresse: 87.187.165.76

      Die Adressen darf sich jeder gern merken, ihr könnt sie gerne auch beim Brötchen holen dem Bäcker verraten! :)

      • Thomas Jansen 8. Juni 2018 um 21:35 Uhr

        Hallo Herr 87.187.165.76,

        sollte ich wegen dieser IP-Adresse, die ja jetzt entgegen meiner Datenschutzerklärung gespeichert ist und noch einem Namen zugeordnet ist, eine Abmahnung bekommen, dann komme ich aber rüber! ;-)

        LG Thomas

    • Thomas Jansen 8. Juni 2018 um 21:33 Uhr - Antworten

      Hi Swen,

      naja, ob die Daten im Iran oder Indien sicherer sind, das lassen wir mal offen. Aber beim Rest stimme ich völlig zu. Hier wird eine Panik getrieben bei Daten, wo es doch meisten „nur“ um Werbung, Statistiken und Usability geht. Richtig böse Datenschutzverstösse von den großen Datenkraken wird man damit nicht bekämpfen können und der Staat ist eh von den Vorgaben befreit.

      LG Thomas

  3. Bo 8. Juni 2018 um 20:03 Uhr - Antworten

    Ein guter Artikel. Vielen Dank. Musste mal gesagt werden. Ich habe meinen Blog vorerst vom Netz genommen weil ich die Zeit für die DSGVO nicht investieren wollte. Meine Artikel werde ich anderweitig posten.

    P.s.: Oh, jetzt hast Du meine E-Mail Adresse. :-)

    • Thomas Jansen 8. Juni 2018 um 21:34 Uhr - Antworten

      Hi Bo,

      ich versichere hoch und heilig, dass ich die Mailadresse nicht mißbrauchen werde. Eigentlich wäre sie mir sogar egal, aber ohne könnte ich keine Abo-Funktion für die Kommentare mehr anbieten. Das gäb dann wieder Mecker von den Lesern.

      LG Thomas

  4. Bo 9. Juni 2018 um 9:45 Uhr - Antworten

    Hallo Thomas, das mit der e-Mail Adresse war ein Scherz. Als (ehemaliger) Blogger weiß ich das nur zu gut.

  5. Horst Schulte 9. Juni 2018 um 11:35 Uhr - Antworten

    Toller Artikel. Danke Thomas. Ich hatte gestern Abend noch den Beitrag der DJV gelesen und bekam so einen Hals. Was denken sich solche Leute eigentlich. Die Bewertung des Autors ist etwas krass. Aber ich teile sie im Moment voll. Wenn ich sehe, dass auch große Blogs wie dieser (https://www.sem-deutschland.de/) die Fan-Page vom Netz nehmen, werde ich noch wütender. Aber was nützt das? Wir haben die Redner im Bundestag gehört. Zufriedenstellende Perspektiven haben sie nicht geliefert. Für ein beruhigendes Eingreifen scheint es auch reichlich spät. Und vor dem Hintergrund soll eine europäische Konkurrenz zu us-amerikanischen Plattformen entstehen?

    Ich glaube, wir haben insgesamt einen Sinn für Datenschutz. Damit hätte sich gut arbeiten lassen. Aber was tun die Damen und Herren Juristen und „Sachverständigen“? Sie schütten das Kind mit dem Bad aus. Und was die Datenschutzbeauftragen im Hinblick auf die Unverantwortlichkeit der Fan-Seiten-Betreiber ausgeführt haben, ist wirklich völlig inakzeptabel. Aber denen kann ja keiner was. Die sitzen in ihren gepolsterten Stühlen mit Rundumvollschutz und schikanieren die Bürger. Grässlich, das alles.

    • Thomas Jansen 9. Juni 2018 um 15:26 Uhr - Antworten

      Hallo Horst,

      Danke für den Kommentar. Ich frage mich vor allem immer, wie soll eine europäische Plattform dann aussehen, wenn es nach den Datenschützern ginge? Ohne Verarbeitung und Speicherung von IP-Adressen, ohne Cookies um Einstellungen und Logins zu speichern, ohne Namen und andere persönliche Angaben, ohne Werbung, mit Hinweisboxen wo Opt-Ins bei allen möglichen Dingen abgefragt werden, Datenschutzhinweise bei jeden Mausklick, usw. usf.?

      Ich bin jetzt schon wahnsinnig doll gespannt auf dieses europäische Social Media, welches all diese Anforderungen erfüllt.

      LG Thomas

  6. Heike // nordetrotter 9. Juni 2018 um 11:45 Uhr - Antworten

    Hallo Thomas,

    danke für diesen Beitrag. Ich nutze ja bloß eine Vorlage von WordPress.com, auf der ich technisch so gut wie überhaupt keine Anpassungen vornehmen kann. Außer alle Social Media Verknüpfungen entfernen und die Kommentarfunktion deaktivieren. Aber was ist denn ein Blog ohne Kommentare?! Das ist für mich keine Option. Leider finde ich auch bislang nirgendwo qualifizierte Informationen darüber, was die EU von einem kleinen WordPress.com-Blogger eigentlich ganz konkret erwartet. Zum Kotzen!

    Weißt du wie hoch die Abmahngebühren sind, mit denen man als nicht-kommerzieller Blogger notfalls rechnen muss?

    Viele Grüße,
    Heike

    P.S. Mir gefällt der Text unter der Checkbox bei der Kommentarfunktion :-D

    • Thomas Jansen 9. Juni 2018 um 15:26 Uhr - Antworten

      Heike,

      wie hoch die Abmahngebühren wären, wenn es zu Abmahnungen kommt, ist nur zu spekulieren. Da würde ich keine Voraussage treffen wollen.

      LG Thomas

  7. Horst 9. Juni 2018 um 15:21 Uhr - Antworten

    @Heike. Ja der Text hat mir auch gut gefallen. Ich hab schallend gelacht. Darf ich den klauen, Thomasß

  8. Horst 9. Juni 2018 um 16:04 Uhr - Antworten

    Hab ich gemacht. Danke für die schöne Idee. :-)

  9. Martin Seelinger 9. Juni 2018 um 21:38 Uhr - Antworten

    Um die Datenschutzbestimmung vollumfänglich umzusetzen dürfte es aus juristischer Sicht kaum vermeidbar sein, daß auch Kfz Kennzeichen vereinheitlicht werden oder zumindest dadurch teilanonymisiert werden, indem man eine Hälfte des Nummernschildes abschneidet. Auch das Kfz Kennzeichen ist, wie die IP, ein personenbezogenes Datum, das entschlüsselt werden kann und das sogar ohne Zustimmung des Inhabers.
    Abhilfe würde eine Verordnung bringen, die es verbietet, mit einem auf sich selbst zugelassenen Fahrzeug am Straßenverkehr teilzunehmen, so wie man Webseiten im Internet nur vom Internetcafé aus dem sicheren Ausland aus aufrufen sollte.

    • Thomas Jansen 10. Juni 2018 um 11:43 Uhr - Antworten

      Hi Martin,

      Dein Vergleich mit den Nummernschildern ist gut, richtig gut. Leider sieht das der Gesetzgeber ja ähnlich, siehe die Thematik Dashcams. *seufz*

      LG Thomas

  10. Markus 12. Juni 2018 um 13:30 Uhr - Antworten

    Als Blog Betreiber sind meine Daten weiterhin ungeschützt. So muss ich ja meine Adresse und Telefonnummer angeben und werde auch tatsächlich gelegentlich angerufen. Also aktuell habe ich nur Nachteile und Angst vor Abmahnungen.

    Die Devise eines klar denkenden Menschen sollte ja sein, Daten überhaupt gar nicht erst rauszugeben und nicht alles nachher nochmal zu revidieren. Aber Papa Staat bevormundet seine Bürger nun mit dieser Keule.

    Grüße
    Markus

    • Thomas Jansen 13. Juni 2018 um 9:40 Uhr - Antworten

      Hi Markus,

      genau so ist das. Statt die Menschen vernünftig zu schulen, wie sie mit ihren Daten umgehen (Medien-Kompetenz) wird halt die Verbotskeule raus geholt bzw. die Verantwortung auf die Seitenbetreiber abgewälzt. Und dabei wird, so nebenbei, noch die Beweislast umgekehrt. Wenn uns einer bei der Datenschutzbehörde anzeigt, müssen wir beweisen, dass wir mit den Daten kein Schindluder betrieben haben. Eigentlich ein Witz.

      Das resultiert aber auch daraus, dass ein Großteil unserer Mitbürger nicht in der Lage ist, verantwortungsvoll mit ihren Daten umzugehen. Alle schreien nach Datenschutz, legen aber fleissig ihre Payback-Karten bei jedem Einkauf hin, um ein paar Cent zu bekommen. Oder schau mal wahllos bei Facebook auf fremde Profile. Unglaublich, was da alles öffentlich zu lesen ist. Hier müsste angesetzt werden, dass die Menschen mal lernen, dass sie selber es sind, die ihre Informationen in das öffentliche Netz hinaus schreien.

      LG Thomas

  11. Sabienes 12. Juni 2018 um 16:55 Uhr - Antworten

    Letztens habe ich einen Bericht über Kinderpornografie im Internet gesehen. Es gibt ja weltweit Ermittler, die versuchen, Anbieter und Nutzer von solchen Seiten aufzuspüren und dingfest zu machen. Das geht aber gar nicht so einfach, denn diese werden ja auch immer schlauer.
    Was ihnen aber nun wirklich sehr gelegen kommt, sind die neuen Datenschutz-Verordnungen. Denn anders als in den USA können sie nun in Europa, besonders in Deutschland immer schlechter verfolgt werden. Stichwort: IP-Adresse usw.
    Da kann man mal sehen, in welche Richtung man alles übertreiben kann.
    LG
    SAbienes

    • Thomas Jansen 13. Juni 2018 um 9:41 Uhr - Antworten

      Hi Sabienes,

      ja, auch da bin ich mal gespannt, welche Auswirkungen das haben wird.

      LG Thomas

  12. Uschi Ronnenberg 13. Juni 2018 um 9:39 Uhr - Antworten

    Großartig. Ich unterschreibe DIESE Erklärung Wort für Wort. [Klick) für „einverstanden“…

  13. Flo 13. Juni 2018 um 23:47 Uhr - Antworten

    Hi Thomas,

    du hast so Recht, es ist alles ein Witz. Was gehen mir diese Hinweise auf den Sack, die den halben Bildschirm einnehmen, um mir zu sagen, es wird ein Cookie genutzt, um die Statistik zu erfassen. Ich kann garnicht so schnell klicken, wie der Mist aufgeht.

    Das steigert meine Politikverdrossenheit noch weiter – und da bin ich sicher nicht alleine (ich bin ein sehr politisch interessierter Mensch, aber die machen einfach NUR Mist!!!)

    Selbst in der Karibik, in einem kleinen von Deutschen betriebenen Hotel, ist die DSGVO ein Thema. Du glaubst nicht, was die für Geschichten erzählt haben.

    Ich fasse mir nur an den Kopf und mache weiter wie immer… Die sollen mir echt den Buckel runterrutschen…

    Liebe Grüße von einem genervten Mitblogger
    Flo

  14. Thomas 18. Juni 2018 um 13:57 Uhr - Antworten

    Haben Sie einen kurzen Moment, um mit mir über unseren Herren und Erlöser den Datenschutz zu sprechen?
    Natürlich nicht. Das Thema nervt. Es ist Sinnlos und schikaniert lediglich die kleinen Seiten. Man glaubt es kaum wie viele Internet Seiten durch die DSGVO zugrunde gerichtet wurden. Das Damoklesschwert hängt wörtlich über dem Nacken vieler kleiner Seiten. Darum geben auch viele auf. Da Sie sich selbst auch als einen kleinen Blogger bezeichnen, finde ich es sehr gut, dass Sie weiter machen. Ich möchte Sie hiermit ermutigen, geben Sie nicht auf. Schreiben Sie weiter und Bloggen über alles was Ihnen beliebt. Auch alle Betreiber von kleinen Seiten die das hier lesen. Ihr macht das Internet zu dem was es ist. Lasst euch weder von der DSGVO noch dem Artikel 13 oder Artikel 11 aus dem Konzept bringen. Der Erfinder des Internets, hat es für den kleinen Mann geschaffen nicht für große Konzerne die selbst aus der DSGVO noch Profit schlagen.

  15. Ela 17. Juli 2018 um 19:30 Uhr - Antworten

    Ich weiß gar nicht wie ich mit dem Thema umgehen soll, bin da total unwissend…. Mein Blog ist rein privat und nur für Freunde, Kollegen, Bekannte und Familie gedacht. Ich hab keine Facebook-Seite. Und von daher weiß ich null was ich tun soll. Ich bin mir auch total unsicher, da ja eigentlich für rein private Seiten das gar nicht gelten soll. Aber so richtige Infos die verständlich sind finde ich nicht und ich hab keine Lust, mir seitenlange Berichte durchzulesen, die ich dann doch nicht verstehe :-(

  16. Gabriele 18. Juli 2018 um 14:10 Uhr - Antworten

    Hallo Thomas, nunmehr ist meine Site endlich online….Aber ein Problem taucht auf. Ich habe die Datenschutzerklärung über yoast-seo auf noindex gestellt, eine mehrfache Empfehlung, leider aber ist damit auch der Rest auf noindex obwohl unterschiedlich eingestellt. Untersucht man die Seiten, findet man „noindex“. Kannst du es dir erklären?
    Viele Grüße
    Gabriele

    • Thomas Jansen 18. Juli 2018 um 18:33 Uhr - Antworten

      Hi Gabriele,

      Deine Seiten stehen nicht auf NoIndex. Zumindest nicht Deine Startseite und die Blogseite – da ist im Quelltext kein NoIndex zu sehen.

      LG Thomas

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