Du bekommst doch eh alle Reisen umsonst – der feuchte Traum eines Reisebloggers

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Du bekommst doch eh alle Reisen umsonst – der feuchte Traum eines Reisebloggers

Diese Tage musste ich mal wieder diesen Satz lesen „Du bekommst als Reiseblogger doch eh alle Reisen umsonst“. Ja, das ist einer unserer feuchtesten Träume – mehr aber leider nicht. Zusätzlich brandet im Moment mal wieder das Thema Kennzeichnung von Werbung auf. Alles zusammen hat uns dazu bewogen, mal einen Blick hinter die Kulissen eines „normalen“ Reiseblogs zu schreiben.

Werbung kennzeichnen – ein Muß in unseren Augen – aber…

Werbung muss als Solche gekennzeichnet werden. Das ist unsere Meinung und die setzen wir auch auf diesem Blog hier um. Beiträge, für die wir in irgendeiner Form Geld bekommen haben, Reisen die (zum Teil) gesponsert wurden, werden von uns entsprechend gekennzeichnet. Ebenso halten wir es für selbstverständlich unsere Leser über Affiliate-Links zu informieren. Diese sind entsprechend gekennzeichnet und erklärt.

Soweit, so gut – dachten wir bis gestern. Dann stiessen wir auf ein ein Video und zwei Artikel, wo über das Thema „Rechtliche Rahmenbedingungen im Influencermarketing“ gesprochen wurde. Thomas Meyer hat mir dem Dr. Thomas Schwenke über das Thema einen Livechat geführt. Das Video und eine Zusammenfassung davon könnt ihr Euch bei Moks.at und auch bei Dr. Schwenke auf der Seite ansehen.

Soweit waren wir mit den Erkenntnissen aus dem Livechat einverstanden. Wir sind, wie schon geschrieben, auf jeden Fall Verfechter einer transparenten Kennzeichnung von Werbung, damit die Leser wissen woran sie sind.

Ein  Punkt lässt uns aber gezielt aufhorchen und macht uns sehr stutzig:

„Was ist, wenn ich ein Produkt selbst gekauft habe und einen Beitrag darüber mache?

Das ist keine Werbung und muss nicht gekennzeichnet werden. Ist allerdings eine wirtschaftliche Betätigung gegeben (Produkt wird aktiv beworben, nicht einfach nur präsentiert oder das Video wird an das Unternehmen geschickt in der Hoffnung, eine geschäftliche Beziehung aufzubauen), muss eine Kennzeichnung her. Quelle

Moment mal? In dem Moment, wo wir z.B. über ein Hotel berichten (was wir selber bezahlt haben) und das für andere Reisende empfehlen, müssten wir das ja als Werbung kennzeichnen. Oder wir schreiben über einen Zoo (was ja hin und wieder vorkommt), wo wir Eintritt und Reisekosten selber getragen haben, und empfehlen einen Besuch dort? Auch das müsste dann ja als Werbung gekennzeichnet werden. Das kann doch wohl nicht sein?

Eine Rückfrage dazu wurde auf der Seite von Monks von Uschi bereits so beantwortet, dass…

„die Definition „aktive Bewerbung“ irgendwo auch subjektiv und es gibt dafür keine genauen Regelungen, ab wann eine Darstellung werblich ist. Quelle in den Kommentaren.

Also werden sich, über kurz oder lang, die Gerichte damit beschäftigen müssen – da sind wir schon gespannt. So lange bleibt die Auslegung aber offensichtlich eine Grauzone. 

Übrigens, das oben verlinkte Video mit Dr. Thomas Schwenke zu dem Thema ist sehr sehenswert. Ich empfehle wirklich jedem die 70 Minuten zu investieren und sich die Aufzeichnung mal in Ruhe anzusehen. (Ist das jetzt eigentlich Werbung?)

Danke an alle nicht kennzeichnenden „Influenzer“

Natürlich hat das ganze Vorgehen auch einen Grund. Viele Blogger, Instagramer, Youtuber – neudeutsch eben Influenzer genannt – haben in den letzten Monaten eben ihre Werbung nicht oder nur unzureichend gekennzeichnet. Auffallend dabei war, je größer das Sternchen, desto weniger genau nahm man es mit der Kennzeichnung von Werbung. Das hat dann nichts mit Unwissenheit zu tun, es passiert mit voller Absicht.

Da wird die eigene berühmte Person als Kleiderständer bei Instagram gerne dazu genutzt um Produkte gezielt zu platzieren. 

Die Verlockung dazu ist aber auch groß. Wir bekommen in der Woche mehrfach Anfragen für Werbeartikel. Und sehr oft sind diese mit der Bitte verbunden, das dann nicht als Werbung zu markieren. Wir lehnen solche Abfragen generell ab. Wer aber dem Geld oder der kostenlosen Reise, Handtasche, Waschmittel hinterher hechelt, der wird vielleicht irgendwann schwach.

Am Ende müssen aber alle Blogger, Youtuber, Instagramer den Mist auslöffeln, weil Konsumentenschützer zu Recht über diese Praxis meckern. 

Wie läuft das bei uns. Reisen wir nur noch kostenlos?

Hah, schön wäre es – wir würden uns ja nichtmal dagegen wehren, wenn die Möglichkeit das rechtlich sauber zu machen vorhanden wäre.

Von den über 600 Artikeln hier auf dem Blog, von allen Reiseberichten sind im Moment exakt 4 Beiträge aufgrund einer Kooperation entstanden. 

  • Ein Hotelbesuch für 2 Nächte inkl. Vollpension und Getränke in Österreich.
  • Ein Wochenende in Berlin, da haben wir die Hotelübernachtung und die Eintrittskarten für eine Show bekommen.
  • Vier Tage Wales – da waren die Hotelübernachtungen mit Halbpension und die Eintrittsgelder gesponsert.
  • Eine gesponserte Reise, eine Städtetripp nach Regensburg, steht noch an.

Das sind unsere gesponserten Reisen in der Gesamtübersicht. Merkt ihr was? Was ist mit Fahrt- bzw. Flugkosten, Mietwagen, Nebenkosten? Richtig! Die zahlen wir auf diesen Reisen alle selber. Wales hatten wir z.B. schon lange gebucht, bevor auf der ITB der Kontakt zustande kam. Nach dem Gespräch haben wir dann nur unsere selbst gebuchten Hotels in Wales storniert und das tolle Angebot von Visit Wales angenommen, das Land in einer Kooperation zu entdecken. 

Das ist jetzt aber kein Jammern, das tun wir gerne. Wir freuen uns schon, wenn Teile unserer Reise ein wenig gesponsert werden. Trotzdem sind alle Artikel, die im Zusammenhang mit diesen Aktionen entstanden sind, als Werbung gekennzeichnet – das ist für uns selbstverständlich.

Alle anderen Reisen, seien es unsere Asien Tripps, unsere USA- und Kanada-Reisen, unsere Zooreisen, Städtetripps sind komplett selber bezahlt. Sämtliche Fotoausrüstung, die wir hier vorstellen und auch empfehlen, haben wir komplett selber bezahlt.

Denn, das wird immer unser Motto sein:

Wir bloggen weil wir reisen – wir bloggen nicht um zu reisen.

Auf unseren großen Reisen kommt noch ein weiterer Aspekt dazu. Diese Reisen sind für uns auch Urlaub. Da haben wir nur sehr begrenzt Lust auf Verpflichtungen und Termine. Diese fallen aber an, wenn man in die Reise Kooperationen einbaut. Verpflichtungen gewisse Ort, Sehenswürdigkeiten zu besuchen, Termine zum Schreiben der Artikel oder zum Live-Posten auf Instagram oder anderen Medien. Das wollen wir uns im Urlaub nicht antun, auch wenn wir dabei vielleicht ein wenig Geld verschenken oder selber ausgeben müssen, obwohl das auch gesponsert werden könnte. Termindruck und Stress haben wir zu Hause und auf der regulären Arbeit schon genug.

Wir sind auch in Zukunft offen für Kooperationen mit Reiseanbietern, Regionen usw. Aber nur, wenn die Rahmenbedingungen für uns stimmen. Das bedeutet auch, dass wir gesponserte Reisen in Zukunft weiter kennzeichnen werden, wie wir das bisher gemacht haben. Da ist übrigens ein Grund, weshalb wir einen großen Teil aller Kooperationsangebote ablehnen. Es gibt noch weitere Gründe für uns, die zu einer Ablehnung führen. Aber meistens ist es der Wunsch des Partners, die Berichte nicht als Werbung zu kennzeichnen.

Beitäge, wo wir kein Geld bekommen haben, alle Kosten selber getragen haben, bekommen in der Zukunft eine Offenlegung unten drunter geschrieben. Da weisen wir darauf hin, dass kein Sponsoring stattgefunden hat und wir, trotz Empfehlung des Ortes/ der Sehenswürdigkeit/ des Hotels oder des Wasauchimmer, keine Werbung dafür machen.

Schade, dass man sowas machen muss. Aber wir verstehen natürlich auch die Leserschaft. Verunsichert durch die permanente Schleichwerbung einiger Influenzer werden diese natürlich mißtrauisch und unterstellen gerne, „dass man ja alle Reisen eh umsonst bekommt“. Wenn wir aber an dem Punkt angekommen sind, lassen wir Euch das wissen.

Andere Bloggermeinungen zu dem Thema

Wie ist Eure Meinung zu dem Thema? Habt ihr bei uns das Gefühl, wir würden nicht transparent genug arbeiten? Seid ihr generell skeptischer geworden, bei Empfehlungen durch Blogs oder auf anderen modernen Medien? Lasst uns einfach einen Kommentar hier.

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24 Kommentare

  1. Ina 23. Juli 2017 um 20:11 Uhr - Antworten

    Lieber Thomas,
    super geschrieben. Vielen Dank für den Artikel. Leider ist es mittlerweile notwendig so einen Artikel zu schreiben.
    Bei meinen Restaurantempfehlungen habe ich schon einen Satz drunter stehen, daß ich mein Essen selbst bezahlt hab. Nach den ganzen Diskussionen überlege ich auch, den Satz unter alle Artikel zu schreiben.
    LG
    Ina

    • Thomas Jansen 23. Juli 2017 um 20:19 Uhr - Antworten

      Hi Ina,

      ich fang da jetzt mit an, dass unter jeden Artikel zu schreiben. Heute beim Zoobericht von Osnabrück war der Anfang. 🙂

      LG Thomas

  2. Miuh 24. Juli 2017 um 2:06 Uhr - Antworten

    Hallo Thomas, ja, das ist ein Thema! Und wie Du sagst, wurde damit einfach auch von vielen zu sehr intransparent umgegangen – gerade das war ja der Clou: es aussehen lassen, als wäre dies das „normale Leben“, obwohl etwas sehr wohl gesponsert / teilweise hochbezahlt war.
    Ich habe mir auch schon überlegt, unter jeden Artikel einen Disclaimer zu schreiben? Vor allem, weil ich schon sehr begeistert schreibe, wenn mir etwas gefällt. Bisher habe ich jedoch beschlossen, dass mein „allgemeiner“ Disclaimer am Seitenende reichen muss. Tatsächlich bezahle ich bisher alles selbst. Falls dies in Zukunft ausnahmsweise nicht der Fall wäre, wird dies klar deklariert – und falls Ich öfters gesponsert würde (was ich nicht gerade nächstens erwarte ;-)) kann ich immer noch umplanen. Liebe Grüsse, Miuh

  3. Sven 24. Juli 2017 um 10:29 Uhr - Antworten

    Solange nur „Werbung/Anzeige“ rechtlich zulässig ist, ist Transparenz leider nicht möglich.

    Wenn ich einen Flug in ein Land gesposert bekomme, hat das keinen Einfluss darauf, welche Hotels ich empfehle. Schreibe ich dann hinter (oder noch viel schlimmer vor) den Artikel Werbung, führe ich mit dieser Kennzeichnung die Leser massiv in die Irre.

    Kürzlich bekam ich eine Kamera zum Test, die behalten durfte. Sie war recht schlecht und es gab deswegen einen ziemlichen Verriss. Wenn ich da noch Werbung dazu schreibe, glauben Leser, dass ich was schöngeschrieben hätte und interpretieren etwas in den Text, das nicht drin steht. Kennzeichnung mit dem Holzhammer ist massiv irreführend.

    Das sind nur zwei Beispiele, bei denen ich mich gegen eine Kennzeichnung entschlossen habe. Erstens weil ich die Leser eben nicht auf Grund falscher rechtlicher Rahmenbedingungen in die Irre führem will. Zweitens bin ich ohne Kennzeichnung rechtlich weniger angreifbar, als wenn ich ethisch und nicht juristisch korrekt und differenziert kennzeichne.

    Das ist vielleicht auch der Grund, dass die grossen Sternchen nicht kennzeichnen. Auch ich kennzeichne immer weniger. Das sollte eigentlich zu denken geben.

    • Thomas Jansen 24. Juli 2017 um 11:18 Uhr - Antworten

      Hi Sven,

      Deinem Gedankengang kann ich sehr gut folgen. Diese Pflicht der Kennzeichnung, in der heutigen Form, passt bei vielen Dingen einfach nicht. Ein Beispiel ist ja auch unsere Wales-Reisen, die ich angesprochen habe. Teile davon wurden vom dortigen Fremdenverkehrsamt unterstützt, einen nicht kleinen Teil (Flug, Mietwagen) haben wir aber selber bezahlt. Daher wäre eine Kennzeichnung in der Art „Unterstützt von…“ sicherlich sinnvoller als plump Werbung drüber zu schreiben.

      Den Vogel schiessen aber die Gedanken ab, dass ich nun auch Dinge kennzeichnen soll, wo ich ein Produkt empfehle, welches ich selber erworben habe. Das ist doch Irrsinn.

      LG Thomas

      • Sven 25. Juli 2017 um 11:02 Uhr

        Vielleicht sollten wir nun alle vor jeden Artikel „Werbung“ schreiben und das Wort mit einem erklärenden Artikel verlinken, der sagt, dass ein Teil der gekennzeichneten Artikel Werbung ust, ein grosser Teil aber echte Empfehlungen, die auf Grund zweifelhafter Gesetze so gekennzeichnet sind. Das würde sehr schnell zu einem totalen Verlust der Transoarenz führen und den Gesetzgeber zwingen, auch einmal das Hirn einzuschalten.

      • Thomas Jansen 30. Juli 2017 um 18:56 Uhr

        Hi Sven,

        richtig – wenn wir jetzt überall Werbung drüber schreiben machen wir uns alle zum Affen und am Ende weiß wieder keiner, was eigentlich Werbung ist und was nicht. Das Problem ist ja, dass es keine klar definierten Grenzen gibt, die einem klar sagen „Mach es so, wenn…“. Selbst in dem Interview von RA Schwenke kommt ja oft die Aussage „Ich würde es so machen, aber eigentlich kann man es nicht sagen…“.

        LG Thomas

  4. Peggy 24. Juli 2017 um 10:31 Uhr - Antworten

    Hallo Thomas,

    sehr aufschlussreicher Artikel. Dann werde ich mal unter meine Restaurantempfehlungen auch schreiben das ich das Essen selber bezahlt habe. Bis jetzt war mir das gar nicht klar, dass ich das tun sollte. Vielen Dank für den tollen Artikel.

    Viele Grüße
    Peggy

    • Thomas Jansen 24. Juli 2017 um 11:18 Uhr - Antworten

      Hi Peggy,

      schaden kann das sicherlich nicht. Ich werde das auf jeden Fall bis auf Weiteres so machen.

      LG Thomas

  5. Kathi 24. Juli 2017 um 11:18 Uhr - Antworten

    Hallo, vielen Dank für den Artikel. Da ich noch recht neu in der Szene bin, bin ich immer sehr dankbar über solche gut formulierten Beiträge. Ich habe mich schon oft gefragt wie es eigentlich ist, wenn ich über ein Hotel berichte, was ich komplett selbst bezahlt habe.

    Grüße
    Kathi

    • Thomas Jansen 24. Juli 2017 um 11:22 Uhr - Antworten

      Hi Kathi,

      bis zum Lesen der Berichte und dem Anschauen des Videos hätte ich Dir gesagt, das brauchst Du nicht kennzeichnen. Jetzt bin ich das selber stark verunsichert.

      LG Thomas

  6. Lexa 24. Juli 2017 um 11:22 Uhr - Antworten

    Wie?! Das enttäuscht mich jetzt. Ich dachte, wenn mein Studium mir keine Arbeit einbringt kündige ich meine Wohnung und lebe nur noch in Hotels, die mich dafür bezahlen. Das ist kein realistischer Plan? Verdammt, was mache ich denn jetzt?

    • Thomas Jansen 24. Juli 2017 um 11:39 Uhr - Antworten

      Hi Lexa,

      fleissig studieren, damit Du einen tollen Job bekommst. :-p Oder Instagram-Kleiderständer – öhm – Sternchen werden. 🙂

      LG Thomas

  7. Tanja 24. Juli 2017 um 11:43 Uhr - Antworten

    Lieber Thomas,

    du schreibst mir aus der Seele. Das mit dem Kennzeichnungs-„Wahnsinn“ ist teilweise wirklich absurd. Ich bin ebenfalls für Offenheit und Transparenz, was man bei mir auf dem Blog ebenfalls findet. Ebenso sind Artikel mit bezahlten Links als Werbung gekennzeichnet, aber irgendwo hört es auch auf. Wenn mir etwas gefällt, soll ich Werbung drüber schreiben? Nein, dann lege ich es lieber auf eine Abmahnung an.

    Liebe Grüße,
    Tanja

    • Thomas Jansen 30. Juli 2017 um 18:53 Uhr - Antworten

      Hallo Tanja,

      ich bin mir noch immer nicht sicher, wie ich damit umgehe. Solange schreibe ich jetzt einfach überall drunter, was wie wann passiert ist – oder auch nicht.

      LG Thomas

  8. Eddy 24. Juli 2017 um 20:07 Uhr - Antworten

    „Wir bloggen weil wir reisen – wir bloggen nicht um zu reisen.“ Wunderbar formuliert! Alle verfübgaren Daumen rauf dafür!

  9. Martin 27. Juli 2017 um 22:14 Uhr - Antworten

    Hi Thomas,

    selbst ich mit meinem kleinen Blog rund ums Radfahren bin schon gefragt worden, ob ich denn die Navisoftware geschenkt bekommen habe, weil ich einen Eintrag dazu gemacht habe und erklärt habe, wie ich es nutze. Schon interessant, was die Leute für Vorstellungen haben.

    Gruß
    Martin

    • Thomas Jansen 30. Juli 2017 um 18:58 Uhr - Antworten

      Hi Martin,

      das wird immer schlimmer, glaub mir. Ich musste mir schon anhören, ich wäre Haus- oder Markenblogger von Sony. Leider hat nur Sony noch nichts davon mitbekommen, ich muss mir das ganze Zeug immer noch selber kaufen.

      LG Thomas

  10. Myriam 30. Juli 2017 um 9:55 Uhr - Antworten

    Ich verstehe Unternehmen nicht, die keine Kennzeichnung wollen, dadurch verbauen sie sich doch die Zusammenarbeit mit tollen Blogs. 😉
    Ich interviewe Startups aus Leipzig für meinen Blog. Das sind keine Kooperationen, hab aber letztens eher aus Spaß auch eine Offenlegung darunter geschrieben, dass ich gratis Kekse während des Interviews erhalten habe. Ich kennzeichne alle Artikel, die es betrifft, mit Anzeige und Werbung. Lehne aber auch viel Kooperationen ab, die keine wollen. Die interessanten Kooperationspartner hatten aber bislang nichts gegen eine ordentliche Kennzeichnung. Ehrlich gesagt, würde ich jeden Blogger, der seine Seite ernst nimmt oder damit Geld verdienen muss/will zur ordentlichen Kennzeichnung raten, da es in Deutschland viel Neid gibt und noch mehr Abmahn-Anwälte. Mir wäre das Risiko zu hoch. Hat nicht gerade son Instagram Kleiderständer Ärger wg dem Kram?

    • Thomas Jansen 30. Juli 2017 um 19:04 Uhr - Antworten

      Hi Myriam,

      ja, deswegen ist das Theme im Moment in aller Munde.

      Die Idee mit dem Kennzeichnen des kostenlosen Kekses gefällt mir – hätte ich auch gemacht.

      LG Thomas

  11. Linkliebe № 7 - LexasLeben 3. August 2017 um 13:41 Uhr - Antworten

    […] Du bekommst doch eh alle Reisen umsonst – der feuchte Traum eines Reisebloggers […]

  12. vielweib 3. August 2017 um 20:47 Uhr - Antworten

    Danke – vor allem wieder für den Satz: Wir bloggen weil wir reisen – wir bloggen nicht um zu reisen.

    So und nicht anders ist es. Na klar gibt es da Nebenkosten auf den Reisen, hinzu kommen Eqipment, Hostingkosten für den Blog etc. Auch ich will mich nicht beschweren. Es ist Hobby und Leidenschaft – aber diese ewige Diskussion ist teilweise ungerecht, teilweise schon nervig. Mal abgesehen davon: Was ist mit Print? GEOsaison veröffentlicht in gefühlten 4 Punkt auf den ersten Seiten, dass manche Berichte mit Kooperationen stattgefunden haben. Weiter Infos? Fehlanzeige! Bei Print sagt keiner etwas…

    Danke für Deinen Artikel.

    • Thomas Jansen 3. August 2017 um 23:07 Uhr - Antworten

      Nabend,

      das find ich auch ein wenig ungerecht. Bei den Medien, also der „alten“ Presse scheint die Praxis durchaus üblich zu sein. Warum sollen wir Blogger das dann anders handhaben?

      LG Thomas

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