Zuletzt aktualisiert am 19. September 2018 um 8:38

Heute ist sie endlich geliefert worden, unsere neue Sony Alpha 6000 (ILCE-6000) ist angekommen.

Natürlich wurde sie direkt ausgepackt und ausgiebig begutachtet. Im Lieferumfang waren ein Akku, ein Ladegerät mit Netzsteckern für Europa und GB, ein Tragriemen und das Kit Objektiv 18-50 f3.5-5.6.

Parallel hatte ich bereits zwei weitere Akkus und ein Ladegerät mit KFZ-Adapter bestellt, da die Kamera ordentlich Akkus verbraucht. Diese kamen bereits gestern hier an, so das ich bereits zwei volle Akkus zum Testen zur Verfügung habe.

Ein Handbuch liegt ebenfalls bei, dazu diverse Kurzanleitungen für die WiFi-Funktion.

Der erste Eindruck

Sony Alpha 6000

Sony Alpha 6000

Der erste Eindruck der Kamera ist sehr ordentlich. Sie liegt sehr gut in der Hand, auch wenn sie um einiges kleiner ist, als meine DSLR-Kameras.

Am oberen Einstellrad kann ich die gewünschten Programme wählen, es gibt die üblichen Dinge wie die Blenden- oder Zeitpriorität, einen manuellen Modus und diverse Automatikprogramme. Letztere interessieren mich nicht so brennend, da ich meistens mit den erst genannten Einstellungen fotografiere.

 

Daneben liegt noch ein weiteres Einstellrad, wo man verschiedene Einstellungen beim Fotografieren verändern kann. Der eingebaute Blitz liegt im ausgeschalteten Zustand bündig in der Oberfläche und daneben ist noch ein Schuhanschluss für weiteres Zubehör.

Die Rückseite der Kamera

Sony Alpha 6000 - Rückseite

Sony Alpha 6000 – Rückseite

Auf der Rückseite der Kamera fällt das 3″ große Display ins Auge. Auch hier ist der erste Eindruck sehr gut. Das Display überzeugt mit einer guten Helligkeit und klaren Farben.

Weitere Bedienelemente ermöglichen den Zugriff auf das Kameramenü und verschiedene weitere Funktionen. Die FN-Taste bringt einen zum Beispiel zu einer Schnellübersicht über die verschiedenen Einstellungen, die im gewählten Modus zur Verfügung stehen.

Besonders gut gefällt mir die Möglichkeit, mit nur einem Tastendruck auf die ISO-Einstellung zu kommen.

Einstellungen

Ich habe mich dann mit den Einstellungen der Kamera ein wenig vertraut gemacht. Die verschiedenen Autofokus-Methoden, die Standardeinstellungen zum Speichern der Bilder (ich nehme da erst mal RAW und JPG), die Auswahl der Belichtungsmessung usw. Dabei ist die Menüführung durch das Programm recht intuitiv zu bedienen, so das man alle Einstellungen recht flott findet.

Per WiFi ins Netz

Ganz nett ist es, das die Kamera eine WiFi-Verbindung zulässt. Damit ist es möglich, Bilder direkt von der Kamera ins Netz zu senden. Mit Flickr hat das auch auf Anhieb funktioniert, bei Facebook läuft die Anmeldung vor eine Fehlermeldung, da muss ich mich noch mal schlau machen.

Weiter kann man die Kamera vom Smartphone aus fern bedienen. Auch das funktionierte auf Anhieb. So kann man das Smartphone, in meinem Fall das iPhone, als Fernauslöser nutzen. Dabei kann man sogar zoomen und die verschiedensten Einstellungen an der Kamera über das Handy steuern. Feine Sache!

Der Sucher

Beim Blick durch den Sucher ist man dann erst mal erschrocken. Das ist wirklich ein großer Unterschied zur Spiegelreflex, wo man ja das original Bild des Objektives sieht. Hier schaut man auf einem Minimonitor, das ist anfangs ein wenig ungewohnt. Aber, nach ein paar Bildern gewöhnt man sich dran. Im Sucher liefert die Kamera eine Menge Informationen zu den Einstellungen, sogar ein Histogramm wird eingeblendet. Die Kamera berechnet auch in Echtzeit die Belichtung und stellt das Ergebnis im Sucher dar. So werden Einstellungen, die zu einer Unterbelichtung führen, im Sucher auch dunkel bis schwarze dargestellt.

Ein paar Testbilder

Als Katzenhalter hat man ja den dankbaren Zustand, immer hübsche Motive um sich rum zu haben. So musste unsere Katzendame heute Nachmittag mal ein wenig Modell spielen. Besonders hat mich das hoch gelobte Rauschverhalten und der schnelle Autofokus interessiert.

Zum Fokus sei gesagt, der ist Klasse! Der Nachführ-Modus arbeitet im ersten Test schnell und präzise. Diesen werde ich aber in den nächsten Tagen noch in der Praxis ausführlich testen.

Jetzt aber mal ein paar Bilder. Erstmal ein Katzenportrait, mit ISO 100 und Blitz, bei 50mm und Blende 5.5:

Katzenportrait mit Sony Alpha 6000

Katzenportrait mit Sony Alpha 6000

Schärfe, Farben alles fein – ich habe auch nichts anderes erwartet. Nun folgt eine Aufnahme ohne Blitz. Die Blende ist ebenfalls bei 5.6 – bei 1/25 Sekunde und ISO 16000 (!).

Unsere Katzendame ohne Blitz

Unsere Katzendame ohne Blitz

Noch mal, das ist mit ISO 16.000 gemacht – ich bin hochgradig begeistert. Da kann man mit arbeiten. Auch im 1:1 Ausschnitt sieht man, das andere Kameras schon bei weit weniger ISO mehr rauschen:

1:1 Crop bei ISO 16000

1:1 Crop bei ISO 16000

In den nächsten Tagen werde ich weiter mit der Kamera testen. Die bietet noch so viele Möglichkeiten und Einstellungen, welche nach und nach erkundet werden müssen. Daher wird bestimmt noch ein weiterer Erfahrungsbericht in den nächsten Tagen folgen.

Spätestens wenn das zusätzliche Objektiv (55-210) hier eintrifft werde ich die Kamera auch mal am Flughafen testen gehen.

Über Anregungen, Kommentare und Tipps zur A6000 würde ich mich sehr freuen. Dieser Artikel ist übrigens (leider) nicht von Sony gesponsert! 

 

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