Die neue Kamera ist da! Sony Alpha 6000

  • Sony Alpha 6000

Die neue Kamera ist da! Sony Alpha 6000

Heute ist sie endlich geliefert worden, unsere neue Sony Alpha 6000 (ILCE-6000) ist angekommen.

Natürlich wurde sie direkt ausgepackt und ausgiebig begutachtet. Im Lieferumfang waren ein Akku, ein Ladegerät mit Netzsteckern für Europa und GB, ein Tragriemen und das Kit Objektiv 18-50 f3.5-5.6.

Parallel hatte ich bereits zwei weitere Akkus und ein Ladegerät mit KFZ-Adapter bestellt, da die Kamera ordentlich Akkus verbraucht. Diese kamen bereits gestern hier an, so das ich bereits zwei volle Akkus zum Testen zur Verfügung habe.

Ein Handbuch liegt ebenfalls bei, dazu diverse Kurzanleitungen für die WiFi-Funktion.

Der erste Eindruck

Sony Alpha 6000

Sony Alpha 6000

Der erste Eindruck der Kamera ist sehr ordentlich. Sie liegt sehr gut in der Hand, auch wenn sie um einiges kleiner ist, als meine DSLR-Kameras.

Am oberen Einstellrad kann ich die gewünschten Programme wählen, es gibt die üblichen Dinge wie die Blenden- oder Zeitpriorität, einen manuellen Modus und diverse Automatikprogramme. Letztere interessieren mich nicht so brennend, da ich meistens mit den erst genannten Einstellungen fotografiere.

 

Daneben liegt noch ein weiteres Einstellrad, wo man verschiedene Einstellungen beim Fotografieren verändern kann. Der eingebaute Blitz liegt im ausgeschalteten Zustand bündig in der Oberfläche und daneben ist noch ein Schuhanschluss für weiteres Zubehör.

Die Rückseite der Kamera

Sony Alpha 6000 - Rückseite

Sony Alpha 6000 – Rückseite

Auf der Rückseite der Kamera fällt das 3″ große Display ins Auge. Auch hier ist der erste Eindruck sehr gut. Das Display überzeugt mit einer guten Helligkeit und klaren Farben.

Weitere Bedienelemente ermöglichen den Zugriff auf das Kameramenü und verschiedene weitere Funktionen. Die FN-Taste bringt einen zum Beispiel zu einer Schnellübersicht über die verschiedenen Einstellungen, die im gewählten Modus zur Verfügung stehen.

Besonders gut gefällt mir die Möglichkeit, mit nur einem Tastendruck auf die ISO-Einstellung zu kommen.

Einstellungen

Ich habe mich dann mit den Einstellungen der Kamera ein wenig vertraut gemacht. Die verschiedenen Autofokus-Methoden, die Standardeinstellungen zum Speichern der Bilder (ich nehme da erst mal RAW und JPG), die Auswahl der Belichtungsmessung usw. Dabei ist die Menüführung durch das Programm recht intuitiv zu bedienen, so das man alle Einstellungen recht flott findet.

Per WiFi ins Netz

Ganz nett ist es, das die Kamera eine WiFi-Verbindung zulässt. Damit ist es möglich, Bilder direkt von der Kamera ins Netz zu senden. Mit Flickr hat das auch auf Anhieb funktioniert, bei Facebook läuft die Anmeldung vor eine Fehlermeldung, da muss ich mich noch mal schlau machen.

Weiter kann man die Kamera vom Smartphone aus fern bedienen. Auch das funktionierte auf Anhieb. So kann man das Smartphone, in meinem Fall das iPhone, als Fernauslöser nutzen. Dabei kann man sogar zoomen und die verschiedensten Einstellungen an der Kamera über das Handy steuern. Feine Sache!

Der Sucher

Beim Blick durch den Sucher ist man dann erst mal erschrocken. Das ist wirklich ein großer Unterschied zur Spiegelreflex, wo man ja das original Bild des Objektives sieht. Hier schaut man auf einem Minimonitor, das ist anfangs ein wenig ungewohnt. Aber, nach ein paar Bildern gewöhnt man sich dran. Im Sucher liefert die Kamera eine Menge Informationen zu den Einstellungen, sogar ein Histogramm wird eingeblendet. Die Kamera berechnet auch in Echtzeit die Belichtung und stellt das Ergebnis im Sucher dar. So werden Einstellungen, die zu einer Unterbelichtung führen, im Sucher auch dunkel bis schwarze dargestellt.

Ein paar Testbilder

Als Katzenhalter hat man ja den dankbaren Zustand, immer hübsche Motive um sich rum zu haben. So musste unsere Katzendame heute Nachmittag mal ein wenig Modell spielen. Besonders hat mich das hoch gelobte Rauschverhalten und der schnelle Autofokus interessiert.

Zum Fokus sei gesagt, der ist Klasse! Der Nachführ-Modus arbeitet im ersten Test schnell und präzise. Diesen werde ich aber in den nächsten Tagen noch in der Praxis ausführlich testen.

Jetzt aber mal ein paar Bilder. Erstmal ein Katzenportrait, mit ISO 100 und Blitz, bei 50mm und Blende 5.5:

Katzenportrait mit Sony Alpha 6000

Katzenportrait mit Sony Alpha 6000

Schärfe, Farben alles fein – ich habe auch nichts anderes erwartet. Nun folgt eine Aufnahme ohne Blitz. Die Blende ist ebenfalls bei 5.6 – bei 1/25 Sekunde und ISO 16000 (!).

Unsere Katzendame ohne Blitz

Unsere Katzendame ohne Blitz

Noch mal, das ist mit ISO 16.000 gemacht – ich bin hochgradig begeistert. Da kann man mit arbeiten. Auch im 1:1 Ausschnitt sieht man, das andere Kameras schon bei weit weniger ISO mehr rauschen:

1:1 Crop bei ISO 16000

1:1 Crop bei ISO 16000

In den nächsten Tagen werde ich weiter mit der Kamera testen. Die bietet noch so viele Möglichkeiten und Einstellungen, welche nach und nach erkundet werden müssen. Daher wird bestimmt noch ein weiterer Erfahrungsbericht in den nächsten Tagen folgen.

Spätestens wenn das zusätzliche Objektiv (55-210) hier eintrifft werde ich die Kamera auch mal am Flughafen testen gehen.

Über Anregungen, Kommentare und Tipps zur A6000 würde ich mich sehr freuen. Dieser Artikel ist übrigens (leider) nicht von Sony gesponsert! 

 

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13 Kommentare

  1. Fabian 20. August 2014 um 17:46 Uhr - Antworten

    Hi Thomas,

    das ging ja schnell. Wie ich dir bereits gesagt habe ist die Kamera wirklich ein tolles Teil. Habe doch nicht zu viel versprochen oder ? :).
    Ich habe bis jetzt auch noch nicht alles rausgefunden, aber dann können wir jetzt beide rum probieren und uns gegenseitig Tipps geben ;). Ich wünsche dir viel Spaß mit der Alpha 6000.

    PS: Meine ist ebenfalls nicht von Sony gesponsert.

    • Thomas Jansen 20. August 2014 um 17:56 Uhr - Antworten

      Hm, an dem Sponsoring müsste man eigentlich mal arbeiten :-))

      LG Thomas

  2. Lothar 20. August 2014 um 20:20 Uhr - Antworten

    Per WiFi ins Netz

    Das ist es auch was meine nächste Kamera haben wird.
    Die Fotos schickt man in die Cloud da sind sie dann schon mal safe.

    Ich bin ein bisschen Canon vernarrt , bin aber auch kein Profi so wie Du.

    Was hat die Sony Alpha 6000 gekostet?
    Sehe mir nach wenn ich es überlesen habe falls es irgendwo bei Dir steht.

    Ich bin immer geil auf gute Optische Zoom Fähigkeiten bei Kameras.
    Meine Canon Power Shot SX240 HS hat 20 fach optischen zoom.

    Wie ist es bei der Sony?

    Ich wünsche Dir viel Spaß mit der neuen Kamera und immer tolle Fotos

    Grüße
    Lothar

    • Thomas Jansen 20. August 2014 um 20:37 Uhr - Antworten

      Hi Lothar,

      das mit dem Zoom kannst Du selbst bestimnen, man kann bei diesem Modell das Objektiv wechseln, wie bei einer Spiegelreflex. Und da gibt es alles von 10mm – 210mm Brennweite.

      LG Thomas

  3. Lothar 20. August 2014 um 20:44 Uhr - Antworten

    Danke für die Info und auch die per Mail.
    Damit wirst Du bestimmt viel Freude haben.

    Grüße
    Lothar

  4. […] Letzt wirst du natürlich auch auf Blogs fündig. Vor kurzem hat Thomas zum Beispiel seine neue Sony Alpha 6000 vorgestellt und Fyn hat die Samsung NX30 in einer mehrteiligen Artikelserie sehr genau unter die […]

  5. Karin 26. Oktober 2014 um 12:14 Uhr - Antworten

    Ich bin gerade auf der Suche nach einer Kamera, da helfen solche Artikel natürlich zumindest ein ganz kleines bisschen bei der Entscheidungsfindung. Wobei ich vor allem Foodfotografie machen werde, aber da kommt es dann wohl vor allem darauf an, dass ich das richtige Objektiv für Nahaufnahmen verwende 🙂

  6. Mo 1. Januar 2015 um 11:24 Uhr - Antworten

    Hi Thomas,
    hast du alle deine alten Nikon Objektive verkauft?

    Es gibt ja Adapter, mit denen man alle Objektive von Canon/Nikon/Sony Alpha-Reihe an der Alpha 6000 verwenden kann. Hattest du dir das auch mal näher angeschaut?

    VG Mo
    http://www.moelbar.com

    • Thomas Jansen 1. Januar 2015 um 11:30 Uhr - Antworten

      Hi Mo,

      ja, hatte ich mir angesehen. Leider funktioniert dann bei den Nikon-Objektiven der Autofokus nicht mehr. Klar, da kann man trotzdem noch toll mit arbeiten. Ich habe aber alle Objektive für einen guten Preis weg bekommen – es hat nicht weh getan. 😉

      LG Thomas

      • Mo 26. April 2015 um 21:25 Uhr

        Und Thomas,

        kommt von dir noch ein Langzeitbericht zur Alpha 6000? 😉 Wie war es die letzten Monate mit der Kamera? Immer noch zufrieden?

        VG Mo

      • Thomas Jansen 27. April 2015 um 8:02 Uhr

        Moin,

        da kommt auf jeden Fall ein Bericht zum Jahrestag. Dann haben wir auch den zweiten großen Urlaub mit der Kamera hinter uns gebracht.

        Ich kann aber jetzt schon sagen, der Bericht wird sehr positiv ausfallen.

        LG Thomas

  7. […] Erfahrungsbericht zur Sony Alpha 6000 kannst du bei Thomas nachlesen. Dieser Bericht hat mich unter anderem auch zum Kauf bewogen. […]

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Hier schreiben Melanie und Thomas – zwei reisesüchtige Menschen aus dem Ruhrpott. Mehr Informationen findet Ihr auf der Über uns Seite.

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