Die Panasonic DMC FZ1000 als Reisekamera

  • FZ1000 als Reisekamera Titelbild

Die Panasonic DMC FZ1000 als Reisekamera

In Florida (?) wird uns die Panasonic Lumix FZ1000 als Reisekamera begleiten. Letztes Jahr auf unsere Südstaaten-Rundreise hatten wir noch die FZ300 im Gepäck. Diese ist aber öfters an ihre Grenzen gestossen. Nun hoffen wir, dass die FZ1000 das besser hin bekommt. Welche Ansprüche wir an eine Reisekamera stellen und wie die FZ1000 diese erfüllt, möchten wir Euch hier zeigen.

Welche Anforderungen haben wir an eine Reisekamera?

Die Anforderungen an eine Reisekamera sind natürlich sehr individuell. Jeder Reisende hat andere Vorstellungen davon, wie er seine Fotos machen will und was für ihn bei der Auswahl der Kamera wichtig ist. Bei uns sind das folgende Punkte:

  • Die Kamera sollte handlich sein, aber nicht zu klein. Eine Pocketkamera brauchen wir nicht
  • Das Gewicht der Kamera sollte im moderaten Bereich liegen. Schwere DSLRs haben wir lange genug mit rum geschleppt.
  • Es muss möglich sein, Aufnahmen im RAW-Format zu machen.
  • Manuelle oder teilmanuelle Einstellungen der Belichtung müssen möglich sein.
  • Ein Stativgewinde muss vorhanden sein.
  • Brennweite sollte von leichten Weitwinkel bis zum Telebereich alles abdecken.
  • Die Kamera muss schnell Einsatzbereit sein, nach dem Einschalten
  • Ein schneller Autofokus ist wichtig (Tieraufnahmen).
  • Das Rauschverhalten sollte auch Aufnahmen in geschlossenen Räumen und bei schlechten Licht ohne Blitz ermöglichen.
  • Ein Filtergewinde für die Nutzung von Filtern muss vorhanden sein.

Besonders der letzte Punkt hat uns bei der FZ300 Kopfzerbrechen gemacht. Das Rauschverhalten war nicht wirklich gut genug, für unsere Ansprüche. Teilweise fanden wir die Fotos bei ISO 800 schon nicht mehr brauchbar. Die FZ1000 ist dazu im Vergleich deutlich besser aufgestellt. Aber gehen wir die einzelnen Punkte unserer Anforderungen mal durch,

FZ1000 als Reisekamera – eine Lösung unsere Anforderungen

Panasonic Lumix FZ1000

Panasonic Lumix FZ1000

Kameragröße und Gewicht der FZ1000

Mit 831 Gramm ist die Lumix FZ1000 ein Leichtgewicht, im Vergleich zu unserer alten DSLR-Ausrüstung. Die Außenmaße betragen im ausgeschalteten Zustand: 136,8mm Breite, 98,5mm Höhe und eine Tiefe von 130,7mm. Bei voll ausgefahrenem Zoom erhöht sich die Tiefe auf rund 195mm.

Klar, damit passt die Kamera in keine Hosentasche. Das erwarten wir von einer Bridgekamera auch nicht. Wir haben die Kamera auf unseren Reisen sowieso die ganze Zeit per Schultergurt am Körper hängen. Das leichte Gewicht macht es aber angenehm zum tragen.

Technische Details bei der FZ1000 als Reisekamera

Themenbereich Asien

Themenbereich Asien im Animal Kingdom Themenpark

Erfreulich schnell ist die Kamera nach dem Einschalten Aufnahmebereit. Es dauert keine Sekunde, bis das erste Bild geschossen werden kann. Gerade für Schnappschüsse oder schnelle Aufnahmen im Zoo ist uns das sehr wichtig.

Die FZ1000 bietet uns alle Möglichkeiten, die wir von einer professionellen Kamera bei der Belichtung erwarten. So können wir eine Zeit- oder Blendenautomatik nutzen, ein Vollautomatikprogramm oder alle Einstellungen manuell vornehmen. Die Fotos werden im RAW- und/oder JPG-Format auf SD-Karten gespeichert. Wir können Einzelaufnahmen, Serienaufnahmen oder Belichtungsreihen erstellen. Den Fokus können wir manuell setzen oder automatisch über verschiedene Modis wie wählbaren Einzelpunkt, Gesichtserkennung oder Feldauswahl. Ein Makromodus bei der Fokussierung bietet die Kamera ebenfalls an.

Dazu kann der Fokus als Einzel-AF für statische Moive oder als  kontinuierlicher-AF für bewegte Motive eingestellt werden. Der Fokus arbeitete bei unseren Test sehr schnell und zuverlässig.

Im Sucher sieht man beim manuellen Fokussieren eine Lupe mit Randanzeigen für die scharfen Bereiche im Bild. Zusätzlich kann immer eine Wasserwaage eingeblendet werden, die es uns erleichtert gerade Fotos zu machen. Überhaupt hat man beim Blick durch den Sucher alle wichtigen Informationen vor Augen und die Auswirkungen von Änderungen an der Belichtung sind sofort im Sucherbild zu erkennen.

Für unsere Anforderungen sind damit alle nötigen Eigenschaften und Formate vorhanden. 

Das Rauschverhalten ist, für eine Kamera mit einem 1″-CMOS-Sensor sehr gut. ISO 800 sind überhaupt kein Problem und auch Bilder mit ISO 1600 haben nur ein moderates Rauschen, welches die Aufnahmen nicht unbrauchbar macht.

Der Zoom entspricht einer Kleinbildbrennweite von 24 bis 400mm. Damit haben wir vom leichten Weitwinkel bis zum Telebereich alle Möglichkeiten mit einer Kamera abgedeckt. Sollte der Weitwinkel mal nicht ausreichen, dann wird halt ein Schwenkpanorama erstellt, dann passt meistens alles auf das Bild, was drauf soll.

Mit elektronischen Hilfsmitteln lässt dich diese Brennweite sogar vervielfachen. Solche Spielereien gehen aber meist zu Lasten der Bildqualität, daher verzichten wir darauf diese zu nutzen. Der Blendenbereich der Fz1000 geht von 2,8 bis 8 und ist somit vollkommen ausreichend für eine Reisekamera.

Das Objektiv bietet eine 62mm Gewinde für verschiedene Filter an. Als Schutz für die Linse haben wir dauerhaft einen Clear Filter von B+W aufgschraubt. Bei Bedarf wird dieser durch einen Pol- oder Graufilter ersetzt.

Welche Einstellungen wir an der FZ1000 wir nutzen, haben wir in einem Beitrag über die Grundeinstellungen der FZ1000 beschrieben.

Schwächen bei der FZ1000 als Reisekamera

Natürlich hat auch die Lumix FZ1000 ein paar Schwachstellen. So ist der Akkuverbrauch extrem hoch. Für einen ganzen Tag auf Reisen verbraucht die Kamera zwischen 2 und 3 Akkuladungen. Das ist schon eine Hausnummer. Am Ende haben wir 5 Akkus und 2 Ladegräte im Gepäck um den Stromverbrauch der Kamera zu befriedigen.

Eine richtige Fehlkonstruktion ist der Batterie-/Speicherkartenfachdeckel. Diese lässt sich bei angeschraubter Stativplatte oder der Halterung für unseren Schultergurt nicht öffnen. Diese müssen also vor dem (häufigen) Wechsel des Akkus erst abmontiert werden, damit die Klappte geöffnet werden kann. Das kann gelegentlich mal nerven, wenn man „mal eben schnell“ eine Speierkarte oder einen Akku wechseln möchte.

Etwas nervig können auch die beiden Schalter am Objektiv sein. Damit schaltet man den Bildstabilisator ein und aus bzw. ändert die Funktion des Objektivrings von Zoom auf Fokussierung. Wir tragen die Kamera an einem Schultergurt. Dabei schleift die Kamera schonmal an der Hüfte und dabei verstellen sich die beiden Schalter. Tipp: Die Schalter einfach mit einem kleinen Stück Klebeband fixieren und schon ist Ruhe.

Einige bezeichnen den fehlenden Touchscreen als Schwäche der FZ1000. Das sehen wir ein wenig anders. Wir brauchen keinen Touchscreen an einer Fotokamera. Alle Einstellungen sind über die Menüs recht flott zu erreichen und die wichtigsten Funktionen können auf die Funktionstasten und das individuelle Q.Menü gelegt werden.

Fazit – Für uns die FZ1000 als Reisekamera eine tolle Alternative

Für uns ist die Panasonic Lumix FZ1000 als Reisekamera auf jeden Fall eine Alternative zu unseren Sony Systemkameras. Bei den Sony müssen wir immer noch 2-3 Objektive mit in den Rucksack packen, bei der Panasonic reicht die Kamera alleine aus. Natürlich, an die Bildqualität der Sony Alpha 7 ii, mit ihrem Vollformatsensor, kommt die FZ1000 nicht immer heran. Gerade bei schlechten Lichtverhältnissen ist die Sony da ganz weit vorne. Für unsere Ansprüche auf Reisen reicht trotzdem die FZ1000 aber vollkommen aus.

Die vielen tollen Videofunktionen der FZ1000 nutzen wir überhaupt nicht. Allenfalls machen wir mal ein kurzes Video um eine besondere Szene festzuhalten. Wir sind aber eindeutig auf Fotos fixiert. Deswegen können wir zu den Videofunktionen der Kamera nur wenig schreiben.

Nach unserer kommenden Reisen, wo wir viel mit der FZ1000 fotografieren werden, werden wir diesen Artikel bestimmt noch um einige praktische Tipps erweitern können.

Reisebilder aus Florida 2017 mit der FZ1000

Nachfolgend ein paar Bilder aus Florida, alle mit der FZ1000 als Reisekamera geschossen. Wir haben mal verschiedene Motive ausgewählt, dunkle Räume, Landschaften, Gebäude und Szenerien in Freizeitparks, Tiere – alles man so im Urlaub vor die Linse bekommt.

Raumfähre Atlantis

Raumfähre Atlantis

Raketenpark im Kennedy Space Center

Raketenpark im Kennedy Space Center

Baum Boa

Baum Boa

Die berühmte Epcot-Kugel

Die berühmte Epcot-Kugel

Pandora in Animal Kingdom

Pandora in Animal Kingdom

Sonnenuntergang Sanibel Island

Sonnenuntergang Sanibel Island

Indiana Jones Stunt Show

Indiana Jones Stunt Show

Mangroven Wald im J.N. "Ding" Darling National Wildlife Refuge

Mangroven Wald im J.N. „Ding“ Darling National Wildlife Refuge

Fischadler mit Beute

Fischadler mit Beute

Abendliche Aussicht vom Hardrock Cafe

Abendliche Aussicht vom Hardrock Cafe

Butterfly World

Butterfly World

Florida 2017

Strand in Florida

Offenlegung: Dieser Beitrag ist völlig unabhängig von Herstellern, wir äussern hier unsere persönliche Meinung und haben keinerlei Beziehungen zu Panasonic oder verbundenen Unternehmen. Die Kamera haben wir uns selber gekauft und getestet. 

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Habt Ihr selber Erfahrungen mit der Lumix FZ1000 als Reisekamera machen können oder favorisiert ihr ein anderes Modell oder einen anderen Hersteller? Schreibt uns doch einfach einen Kommentar dazu. Auch wenn ihr noch Fragen habt, scheut Euch nicht diese zu stellen.

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11 Kommentare

  1. […] welcher Kamera habt ihr im Urlaub fotografiert? Thomas hat sich die Panasonic Lumix FZ1000 als Reisekamera ausgesucht. Und auch ich besitze sie und kann […]

  2. Rainer 21. September 2017 um 16:47 Uhr - Antworten

    Servus,

    ich glaube DIE Reisekamera gibt es nicht. Was in den Koffer kommt hängt immer davon ab, wie ich reise. Fahre ich mit dem eigenen Auto, habe ich vor Ort einen Mietwagen, gebe ich Gepäck auf oder fliege ich nur mit Handgepäck.

    Wenn ich wirklich nur mit Handgepäck unterwegs bin z.B. auf einem kleinen Städtetrip, dann packe ich nur die Fuji X100F ein. Die Kamera ist klein, leicht und verfügt über eine klasse Bildqualität. Auf allen anderen Reisen kommt alles mit, was in den Fotokoffer so reinpasst. Vor Ort wird dann entschieden was zum Einsatz kommt.

    Grüße aus MUC
    Rainer

    • Thomas Jansen 27. September 2017 um 2:03 Uhr - Antworten

      Hi Rainer,

      ich bin jetzt seit 7 Tagen nur mit der FZ1000 in Florida unterwegs, ich hab es durchgezogen. Und bisher habe ich es nicht bereut.

      LG aus Florida, Thomas

  3. Sönke 4. Oktober 2017 um 22:00 Uhr - Antworten

    Ich nenne die FZ1000 seit eineinhalb Jahren auch mein Eigen, habe sie ausgiebig auf Reisen genutzt und bin wie Ihr sehr zufrieden. Im Großen und Ganzen decken sich meine Erfahrung mit Euren, allerdings an ein zwei Stellen habe ich eine etwas andere Meinung. Erstmal bin ich über Euren Akkuverbrauch überrascht.Ich war diesem Sommer mit der Kamera im Yellowstone und habe fleißig geknipst so ein paar Hundert Auslösungen am Tag als RAW/JPG kombiniert und ein Akku reichte bei mir knapp zwei Tage. Also entweder macht Ihr noch wesentlich mehr Fotos als ich oder da gibt es noch einen anderen Unterschied. Bei ISO1600 nehme ich schon deutlich Rauschen wahr, das nehme ich nur wenn ich unbedingt muß, über den Deckel unter der Stativplatte habe ich mich auch schon kräftig geärgert, aber mindestens ebenso nervig finde ich den Schalter für den Stabilisator am Objektiv. Ich halte die Kamera dort oft um einen stabilen Griff zu haben und ich weiß nicht wie oft ich dabei schon unbemerkt den Stabilistaor abgeschaltet habe und dann die nächste Aufnahme verrissen habe. Aber das sind ja eher Kleinigkeiten. Unter dem Strich stimme ich Euch zu: tolle Kamera!

    • Thomas Jansen 7. Oktober 2017 um 11:17 Uhr - Antworten

      Hi Sönke,

      vielleicht liegt unser hoher Akkuverbrauch daran, dass wir keine Original-Akkus nutzen. Die sind uns einfach zu teuer.

      Das Rauschen bei ISO 1600 empfinde ich nicht als störend. Wobei ich sagen muss, dass ich das meistens nur bei Tieraufnahmen oder bei technischen Detailaufnahmen in Museen einsetze. Bei Landschaftsfotos, wo das z.B. im Himmel sichtbar wäre, da nehme ich dann doch lieber unser Stativ.

      Die Schalter am Objektiv habe ich oben noch vergessen. Die verstelle ich auch ständig. Auch wenn ich die Kamera nur am Schultergurt trage, immer wieder ist der Stabilisator aus oder der Ring auf Fokussierung umgestellt. Ich habe die beiden Knöpfe jetzt mit einem kleinen Stück Klebeband fixiert. Das nehme ich oben noch auf, das fehlt.

      LG Thomas

  4. Uwe 9. Oktober 2017 um 23:30 Uhr - Antworten

    Habe die 1000 jetzt paar Monate. Für mich als Laie ist sie grenzwertig bedienbar. Halt echt zickig was die Einstellungen anbelangt. Durch den großen Sensor auch empfindlich in Sachen Tiefenschärfe. Mittlerweile bekomme ich diese aber gut hin, kräftig Blende zu. Nutze nur Modus Automatik und P. Extrem selten die Teilautomatiken. Nie M, dazu fehlt mir die Erfahrung. Akku hält echt nicht lang, weder Original noch 20 Euro Nachkauf. ISO auf Auto bis max 800, es sei, Nachtaufnahmen. Dann ISO 100 und Zeit hoch. Schade, dass man hier keine Bilder einstellen kann. Erste Hauptaufgabe werden Weihnachtsmärkte sein, dann mein Urlaub. Nutze einen Polfilter (60 Euro Klasse) bei viel Licht und Landschaften. Gute Ergebnisse. Es ist mir noch nie passiert, das ich Schalter versehentlich verstellt habe. Das ich den Objektivdeckel selbst mit Schnüre befestigen musste, führte zu einer Meckermail an den Hersteller! Vor 8 Jahren lag der bei (FZ8) heute bei einer sündteuren 600 Euro Kamera nicht mehr! Frechheit! Trotz etwa 1000 Testbilder komme ich mit dem Gerät noch nicht richtig zurecht. Ausbeute etwa 60% bei meiner FZ8 lag die bei 98%. Siehe Text oben. Muss noch kräftig üben. Nachteil: Die Kamera muss zu oft umgestellt werden. Blende, Focusfelder, Focusmethode, teilweise sogar Lichtmessung (beste Ergebnisse mit verteilter Messung). Zur Sicherheit knipse ich das Motiv im Modus P und Vollautomatik. Gegenüber meiner „alten“ FZ8 hat sie wenige Vorteile (Lichtempfindlichkeit, Focus) aber mächtige Nachteile wie schwer erreichbare große (ich HASSE freigestellte Motive) Tiefenschärfe und sehr komplexe Bedienung. Die Fotoschule von Ralfonso hat mir gut geholfen, mich einzuarbeiten.

  5. Uwe 9. Oktober 2017 um 23:34 Uhr - Antworten

    Nachtrag: Ich nutze ausschließlich JPG Format, da ich Bilder nie nachbearbeite, bin reiner Erinnerungsknipser und will keine Wissenschaft daraus machen. Fazit: Für solch Typ wie mich ist das Teil schon fast zu komplex. Aber die FZ300 hat eine miserable Lichtempfindlichkeit und ist darin schlechter wie meine sehr betagte FZ8. Hätte die 300 auch „nur“ 8 MP wäre das ein super Teil geworden.

    • Thomas Jansen 10. Oktober 2017 um 8:15 Uhr - Antworten

      Hi Uwe,

      Danke erstmal für Deinen ausführlichen Kommentart. Wenn ich das alles so lese, bin ich der Meinung, die Kamera ist nicht die richtige für Dich. Du wärst vermutlich mit einer Kamera, mit kleinerem Sensor (Tiefenschärfe), besser bedient. Vielleicht mal eine hochwertige Kompaktkamera austesten, die heute wirklich tolle Bilder machen aber eben wegen des kleinen Sensors viel Tiefenschärfe erzeugen.

      LG Thomas

  6. Uwe 10. Oktober 2017 um 20:25 Uhr - Antworten

    Hallo Thomas,

    danke für Deine Antwort! Ich brauche halt nur noch Zeit, mich in das Ding einzuarbeiten. Eine Kamera FZ8 mit kleinem Sensor habe ich ja, mir ging es um erheblich bessere Lichtwerte. Denke, das wird schon noch. Uwe

  7. Günter 4. November 2017 um 12:52 Uhr - Antworten

    Hallo, ich nutze die FZ1000 seit ca. 4-5 Jahren und nutze diese hauptsächlich im Urlaub unter anderem viel auf USA Reisen, wo natürlich viele Bilder gemacht werden. Und ganz klar, sie ist der Preis-Leistungs Sieger unter den Bridge Kameras. Fürs reine Fotografieren brauche ich auch kein touch Display, aber ich mache immer mehr kurze Filmsequenzen, die zwischen den Fotos das zeigen unserer Urlaubserlebnisse für Freunde auflockert. Und da ist ein touch Display schon fürs „geführte“ Fokussieren toll. Ich habe für Motorrad Touren im Tankrucksack auch noch die Panasonic Lumix LX-15, die den gleichen 1 Zoll Sensor der FZ1000 hat und diese kleine Kompaktkamera hat ein super funktionierendes touch-Display (dafür keinen Sucher)und noch einige wirklich schöne Funktionen mehr als die FZ1000 (Post-Focus, Focus-Stacking). Was auch toll bei Feiern ist, die LX15 hat bei 24mm eine Offenblende von 1.4, was in Verbindung mit der größe bei Feiern oder in Las Vegas tolle Fotos aus der Hand erlaubt und man bekommt Bilder von Menschen, die ich mit der FZ1000 nicht bekam, weil ich damit sofort aufgefallen bin 😉 In der Handhabung bei reiner Landschafts und Tierfotografie und bei bestimmten Lichteinfällen ist die FZ1000 aber viel besser, schon weil man da ja einen top Sucher hat und sie viel besser in der Hand liegt. Ich möchte mir aber auch noch wegen den kreativeren Möglichkeiten eine Systemkamera zulegen und es wird wohl eine Olympus EMD 1 MarkII. Für die Möglichkeiten der EMD 1 bei der Bildgestaltung in der Kamera verzichte ich natürlich auf die super Freistellmöglichkeiten einer Vollformat Kamera. Aber da mir zum Freistellen meiner aktuellen Motive die FZ1000 schon fast reicht, wird das sicher mit dem richtigen Obejktiv bei der Olympus erst recht der Fall sein. Oh Gott, viel zuviel Text 🙁

    • Thomas Jansen 4. November 2017 um 19:01 Uhr - Antworten

      Hi Günter,

      Danke für Deinen ausführlichen Kommentar. Da sieht man mal, dass die Festlegung auf „die eine“ Kamera wirklich schwierig ist.

      LG Thomas

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