E-Bike Tour – Mülheim – Essen Kettwig – über Raadt

Veröffentlicht: 20. Juni 2020

936 Worte- 4.4 Minuten Lesezeit- 4 Kommentare-

E-Bike Tour – Mülheim – Essen Kettwig – über Raadt

Veröffentlicht: 20. Juni 2020

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E-Bike - Winkhausen - Kettwig - Mintard

Nun haben wir endlich unsere E-Bikes, schönes Wetter und Zeit – es lebe das Wochenende. Nachdem wir die ersten Testfahrten noch kurz gehalten haben, ging es heute ein wenig weiter, bis hinter Essen Kettwig und dann an der Ruhr zurück. Über 36 Kilometer. Das hört sich für einen erfahrenen Radfahrer vielleicht lächerlich an, für uns komplett unsportliche Menschen, die jahrelang nicht richtig mit dem Rad gefahren sind, war das aber eine tolle Erfahrung. Und ja, wir sind schon ein kleines bisschen stolz auf uns!

Los ging es zu Hause in Mülheim Winkhausen

Los ging es zur Mittagszeit, erst mal über innerstädtische Straßen bis zum Flughafen Essen Mülheim. Ganz ehrlich, vorher ist uns gar nicht aufgefallen, wie viele Radwege es inzwischen in Mülheim gibt, tolle Sache. Die Strecke bis zum Flughafen war unspektakulär, außer, dass es viel bergauf ging. Aber dafür haben wir ja jetzt die E-Bikes, da war es uns egal. Trotzdem wurde es Zeit für das erste Päusschen im Schatten.

Pause am Flughafen Essen Mülheim

Pause am Flughafen Essen Mülheim

Rad ohne Fahrer, der stand hinter der Kamera

Rad ohne Fahrer, der stand hinter der Kamera

Weiter bis nach Essen Kettwig

Weiter ging es über die A52-Überführung und dann auf den Schuirweg Richtung Essen-Werden. Das war das einzige Stück der Tour, der uns nicht so gut gefallen hat. Eine Landstraße, ohne Radwege, das war nicht so prall. Zum Glück konnten wir nach 700 Meter in die Felder abbiegen und dort wurden wir auch mit einer tollen Aussicht belohnt.

Mitten im Ruhrpott - unglaublich, oder?

Mitten im Ruhrpott – unglaublich, oder?

Frau Jansen hat nen Helm auf!

Frau Jansen hat nen Helm auf!

Weiter ging es durch das Ruthertal bis zur Straußenfarm, wo es auch einen Swin-Golf-Parcour gibt. Eigentlich hatten wir dort eine Pause eingeplant, aber es war uns dort entschieden zu voll. Der Weg vom Ruthertal rauf zur Straußenfarm war übrigens die Stelle, wo wir mit unseren Falträdern kapituliert hätten, und zwar schiebend.

Von der Farm aus ging es dann schööön bergab, bis wir zwischen Essen Werden und Kettwig auf den Leinpfad an der Ruhr ankamen. Vorher mussten wir aber noch einen Zug vorbeilassen.

Der hatte Vorfahrt!

Der hatte Vorfahrt!

Auf dem Leinpfad war es dann relativ voll. Nicht so sehr, dass es störte oder nervte, aber es war gut Betrieb. Naja, bei dem schönen Wetter, am Wochenende, kein Wunder. Auch hier haben wir wieder eine Pause eingelegt um den schönen Ausblick auf die Ruhr zu geniessen.

Apropos Pausen: Wir sind schon gefragt worden, warum wir so oft Pausen machen. Nun, das ist ganz einfach beantwortet: Wir sind nicht auf der Flucht. *zwinkersmiley*

Nein, im Ernst – wir sind wohl Genussradfahrer. Uns geht es gar nicht so sehr um die gefahrenen Kilometer oder Stunden. Wir wollen einfach eine schöne Zeit haben, unterwegs die Natur geniessen, die Ruhe, schöne Fotos machen – und das braucht Zeit. Für uns soll das Radfahren Entspannung sein, kein Hochleistungssport.

Blick auf die Ruhr zwischen Werden und Kettwig

Blick auf die Ruhr zwischen Werden und Kettwig

Von Kettwig nach Mintard und ein Snack

Von Essen Kettwig aus ging es dann auf der anderen Ruhrseite aus weiter bis nach Mülheim Mintard. Das Fahrrad-Navi wollte uns dann eine Treppe runterschicken, öhm, nö. Also einen kleinen Umweg gefahren, was kein Problem war, da wir uns dort recht gut auskennen.

Kurz vor Mintard beschlich uns ein kleines Hüngerchen. Also sind wir spontan im neuen Frankys Wasserbahnhof Mintard eingekehrt.

Die haben das im Außenbereich sehr schön gemacht. An zwei Ständen kann man sich Essen und Getränke holen, und im Außenbereich an Tischen oder in Liegestühlen die Sonne genießen. Wer da mal einen Stop einlegt, die Currywurst ist wirklich zu empfehlen.

Weiter durch die Ruhrwiesen bis zum Wasserbahnhof Mülheim

Gut gestärkt ging es dann weiter durch die Ruhrwiesen bis zum Mülheimer Wasserbahnhof.

Unterwegs ist uns ein Bussard vor die Linse gekommen und knuffiger Pferdenachwuchs. Und natürlich haben wir wieder ein kleines Päusschen gemacht, schön an der Ruhr, wo die Gänse zu Hause sind.

Pferdenachwuchs

Pferdenachwuchs

Bussard

Bussard

Gänse in den Ruhrwiesen

Gänse in den Ruhrwiesen

Wasserbahnhof Mülheim

Wasserbahnhof Mülheim

Über den Radschnellweg nach Hause

Vom Wasserbahnhof aus ging es dann an der Stadthalle vorbei auf den Radschnellweg, zurück Richtung Mülheim Winkhausen.

Dieser Radschnellweg ist übrigens genial. Er führt von der Hochschule Mülheim bis zur Uni nach Essen. Unterwegs gibt es zahlreiche Auf- und Abfahrten, die teilweise zu anderen großen Radwegen oder Rundfahrten führen. Gebaut ist der Schnell weg auf der ehemaligen Bahntrasse der Rheinbahn.

Schneller und ungestörter kommt man mit dem Rad wohl nicht von A nach B.

Auf dem Radschnellweg Rheinische Bahn

Auf dem Radschnellweg Rheinische Bahn

Blick auf das Mülheimer Rathaus

Blick auf das Mülheimer Rathaus

Radschnellweg

Radschnellweg

Radschnellweg

Radschnellweg

Wir haben zudem das Glück, direkt an dem Radschnellweg zu wohnen. Vom Wohnzimmer aus können wir den unten im Tal sehen – und das war bisher immer der Haken. Am Ende der Tour hieß es immer, bergauf zur Belohnung. Das haben wir nun auch noch, aber mit den E-Bikes ist es kein Problem mehr.

E-Bike fahren macht Spaß

Das war nun unsere „größere“ Radtour mit den E-Bikes. Zusammen mit den kürzeren Fahrten unter der Woche haben wir jetzt die ersten 88 Kilometer absolviert. Und wir können jetzt schon sagen, wir haben den Kauf keine Sekunde bereut.

Tourkarte und Daten

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Oben rechts, über der Karte, findet Ihr einen Button, wo Ihr Euch die Daten im GPS- oder im KML-Format runterladen könnt.

Tourdaten

Dauer: ca. 3 Stunden

Länge: 36,5 Kilometer

Höhenunterschied: 270 Meter

Untergrund: Asphalt und Schotterwege

Link zur Tour bei Komoot zum nachfahren: MH-Winkhausen – Raadt – Kettwig – Mintard

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Kommentare zu diesem Beitrag

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4 Kommentare
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Elke
20. Juni 2020 18:27

Hallo ihr beiden, das ist eine schöne Strecke die ihr da gefahren seit, wir gehen oft an der Ruhr spazieren, und der Teil zwischen Werden und Kettwig ist für mich der schönste. Mein Heimatstädtchen ist auch immer einen Ausflug wert. LG Elke

21. Juni 2020 13:29

Mülheim, Kettwig, Mintard, der Essener Süden… das ist definitiv nicht das, was man sich unter „Pott“ vorstellt. Ich freue mich immer Bilder von euch zu sehen, die aus der HEIMAT sind und genau das zeigen, wo wir immer unterwegs waren. Es ist gut zu sehen, dass die Natur in mehr als 20 Jahren immer noch die Natur ist!

Das mit dem Radschnellweg wusste ich nicht – sieht aber beeindruckend aus – wie SCHNELL muss man da sein? Gibt es da so eine Bestimmung wie bei Bundesstraßen oder Autobahnen?

Deine Tasche unter dem Handy interessiert mich auch noch – was hast Du da?

Und ansonsten – immer schön gemütlich weiter machen. Bloß nicht in eine Art Olympiade zwängen lassen. Auch Fotos brauchen ihre Zeit und fitter wird man mit der Zeit eh – ob das dann in Akkueinsparung, größeren Aktionsradien oder mehr an Fotos niederschlägt bleibt doch jedem selbst überlassen.

Euer Komoot-Profil – so ein schönes sieht man selten! – solltet ihr vielleicht mal der TouristenInformation von Mülheim zur Verfügung stellen. Gute Fotos – schöne Touren – eine schöne Werbung für Mülheim!

Herzliche Grüße in meine alte Heimat
Birgit