E-Bike Tour: Rund um die Allee des Wandels

E-Bike Tour: Rund um die Allee des Wandels

Veröffentlicht: 06. September 2020

1189 Worte- 6.2 Minuten Lesezeit- 0 Kommentare-
E-Bike-Tour: Allee des Wandels

Autor: Thomas Jansen

Veröffentlicht: 06. September 2020

Aktualisiert: 21. Januar 2021

0 Kommentare

1189 Worte- 6.2 Minuten Lesezeit- 0 Kommentare-

Heute ging es mit dem E-Bike rund um die Allee des Wandels, ein Bahntrassen-Radweg, welcher von der Halde Hoheward bis nach Westerholt einmal rund um Herten führt. Da in der Umgebung noch weitere Bahntrassen-Radwege liegen, konnte ich die König-Ludwig-Trasse und die Hugo Bahn in die Tour einplanen. Am Ende waren es sehr interessante 70 Kilometer mit vielen tollen Fotomotiven.

Start in Herne und auf die König-Ludwig-Trasse

Richtig, ich bin in Herne gestartet. Wir haben jetzt endlich einen Fahrradträger für unser Auto. Somit können wir unseren Aktionsradius deutlich vergrößern. Von Mülheim aus gefahren wäre die Route, für einen Tag, etwas zu lang gewesen. Um all die Bahntrassen abzufahren, hätte ich es dann wohl auf zwei Touren aufgeteilt.

Fahrradträger am Auto

Fahrradträger am Auto

Also bin ich heute Morgen mit dem Auto nach Herne gefahren und habe dort um halb Neun endlich in die Pedale getreten. Eigentlich sollte es schon eher losgehen. Aber unsere „Hey-Google-Wecker-Tante“ hat grandios den Dienst versagt. Vermutlich hat sie verschlafen.

Der Weg führte mich zuerst durch eine Kleingartenanlage, wo ich den ersten Förderturm des Tages vor die Linse bekommen habe. Das war aber einfach genial gemacht, so dass ich mein erstes Fotomotiv schon nach 400 Metern im Kasten hatte. Kurz dahinter folgte schon das nächste Motiv, die riesige Schleuse im Rhein-Herne-Kanal.

Ruhrpottszene im Kleingarten

Ruhrpottszene im Kleingarten

Schleuse Herne

Schleuse Herne

Schleuse in Herne

Schleuse in Herne

Na, noch keinen Kilometer gefahren und schon zwei schöne Motive vor die Linse bekommen. Das konnte ja heiter werden. So richtig vorwärts kommt man so nicht.

Egal, weiter ging es zum Einstieg in die König-Ludwig-Trasse. Diese startet am Rhein-Herne-Kanal in Recklinghausen und führt nordöstlich Richtung Beckum. Vom Ende aus wäre es nur ein Katzensprung zum alten Schiffshebewerk in Henrichenburg. Die 9 Kilometer der Trasse sind sehr gut ausgebaut, größtenteils mit ebenem Asphalt, teilweise mit einer glatten Schotterpiste und ganz entspannt zu fahren. Unterwegs findet man immer wieder schöne alte Bergwerk-Ausrüstungen, welche entlang der Trasse ausgestellt sind.

König-Ludwig-Trasse Schild

König-Ludwig-Trasse Schild

König-Ludwig-Trasse Brücke

König-Ludwig-Trasse Brücke

König-Ludwig-Trasse Aussicht

König-Ludwig-Trasse Aussicht

König-Ludwig-Trasse Ausstellung

König-Ludwig-Trasse Unter Tage nachgebildet

König-Ludwig-Trasse Graffiti

König-Ludwig-Trasse Graffiti

König-Ludwig-Trasse Bergbau Bahn

König-Ludwig-Trasse Bergbau Bahn

König-Ludwig-Trasse Waggonfabrik

König-Ludwig-Trasse Alte Waggonfabrik

Von der König-Ludwig-Trasse zur Allee des Wandels

Vom Ende der König-Ludwig-Trasse ging es durch die Felder rund um Suderwich und ein wenig durch Recklinghausen. Die Strecke durch die Felder war richtig schön, durch die Stadt halt durch eine Stadt. Immerhin waren die Radwege dort sehr gut ausgebaut, sodass es recht stressfrei war.