---E-Zigarette Juul oder MyBlu – Erfahrungsbericht
  • Juul - Myblu Vergleich

E-Zigarette Juul oder MyBlu – Erfahrungsbericht

Von |2019-01-09T13:14:05+00:0025.12.2018|Blog internes und sonstiges|22 Kommentare

Zuletzt aktualisiert am 9. Januar 2019 um 13:14

Mitte Dezember ist die neue E-Zigarette Juul auf den Markt gekommen. Diese ist in den USA bereits ein Verkaufsschlager. Ein ähnliches System bietet die MyBlu E-Zigarette von Erl. Beide Systeme sind extrem einfach gehalten und damit genau das richtige für mich. Den Urlaub auf Mallorca habe ich dann genutzt, um beide Systeme einmal in Ruhe zu testen.

Rauchfrei durch Dampfen?

Ich rauche seit über 30 Jahren – also seit meiner Jugend. Dabei komme ich durchaus mal auf 2-3 Schachteln am Tag, wenn ich z.B. im Homeoffice arbeite oder am Wochenende. 

Mehrere Versuche mit dem Rauchen aufzuhören scheiterten bislang eher kläglich, nach wenigen Tagen oder Wochen.

Vor ein paar Jahren kamen dann die E-Zigaretten auf den Markt. Für mich war das eine große Hoffnung, über den Umweg Dampfen vom Zigaretten-Rauchen wegzukommen. Leider habe ich mit dem E-Zigaretten mehr schlechte als gute Erfahrungen gemacht. 

Hauptsächlich ging mir die Husterei auf den Senkel, welche die bisherigen E-Zigaretten bei mir verursacht haben. Dabei habe ich verschiedene Geräte ausprobiert, unzählige Liquids und Nikotinstärken. Aber auch nach Tagen / Wochen verschwanden diese Hustenattacken nicht. 

Dazu ging mir die Technik irgendwie auf die Nerven. Wattzahlen, verstellbare Leistungen, mehr Luft oder weniger Luft regelbar. Dazu kamen dann verschmort schmeckende Verdampfer, undichte Tanks die ihren Inhalt überall verteilten und andere Dinge.

Daher bin ich immer wieder bei der normalen Zigarette gelandet. Viele der Probleme habe ich sicherlich selber verursacht, durch eine nicht richtige Handhabung der Geräte.

Was erwarte ich vom Dampfen?

Fangen wir erstmal damit an, was ich beim Dampfen nicht will oder erwarte:

  • Ich will nicht in einer Wolke wie aus einer Dampflok oder einem Industrieschornstein leben.
  • Ich will nichts selber mixen, anrühren, brauen oder neue chemische Verbindungen entdecken, die toll schmecken.
  • Ich will aus dem Dampfen keine Wissenschaft oder ein Hobby machen.

Nein, das will ich Alles nicht. Ich will einfach von den herkömmlichen Zigaretten weg kommen und den Suchtstoff über eine weniger gesundheitsschädliche Weise aufnehmen. Diesen will ich dann schrittweise reduzieren um auf diesem Wege von der Sucht wegzukommen.

Und nein, eine E-Zigarette ist NICHT gesund! Jedem Nichtraucher, sollte man die Finger abhacken, der zur E-Zigarette greift und damit vielleicht den Einstieg in eine Sucht bekommt. Wenn es machbar wäre, dürften E-Zigaretten nur an Raucher verkauft werden – wie das aber kontrolliert werden soll, wüsste ich auch nicht. Ganz ehrlich liebe Nichtraucher, wenn ihr Geschmack im Mund haben wollt, dann lutscht ein Bonbon.

Zurück zu dem was ich vom Dampfen erwarte. Eigentlich nichts anderes als beim Rauchen. In den Laden gehen, eine Packung kaufen, aufmachen, anzünden, rauchen. Ende!

Erfüllen die Juul und die MyBlu diese Ansprüche?

MyBlu - Juul

MyBlu – Juul

Um es vorweg zu nehmen – ja, beide Systeme erfüllen exakt meine Ansprüche an eine E-Zigarette. 

Ich gehe in den Laden, kaufe mir die Pods (mit der Auswahl an verschiedenen Geschmacksrichtungen), stecke diese in die E-Zigarette (also den Akkuhalter) und dampfe diese bis der Tank leer ist. Danach entferne ich den leeren Pod und stecke einen neuen rein – fertig.

Dabei muss ich selber nichts nachfüllen, reinigen, mixen, Verdampfer tauschen (diese sind in den Pods integriert). OK, Umwelttechnisch fällt dabei mehr Müll an. Aber das setzte ich nun mal ins Verhältnis zu den mehreren tausend Zigarettenfiltern, die ich nicht mehr produziere. Passt dann schon.

„Echte“ Dampfer sind entsetzt!

Es gibt bzgl. dieser Podsysteme auch aus Dampferkreise ordentlich Kritik. Das sei doch kein echtes Dampfen, das qualmt nicht genug, es erzeugt keinen Flash usw. usf. – blabla. Mal abgesehen davon, wer bestimmt eigentlich was „echtes Dampfen“ ist? Gibt es dafür eine Norm, eine DIN, eine Vorschrift? Jeder soll doch das nehmen und inhalieren, was ihm selber zusagt.

Wie oben schon geschrieben, mein Anspruch ist es nicht, mit dem Qualm der E-Zigarette längere Nachrichten per Rauchzeichen zu übertragen. Ich will einfach nur die verf*ckte Sucht bedienen. Ich muss mich dabei nicht über die Menge des erzeugten Qualms definieren oder andere Defizite ausgleichen. Im Gegenteil, ich mag es dabei lieber etwas dezenter.

Achja, da wären ja noch die Kosten. Ja, diese Systeme mit den Pods sind viel teurer, la eine „normale“ Dampfe, die mit einem beliebigen Liquid befüllt wird. Mich interessiert dieser Vergleich aber nicht. Selbst wenn ich 2 Pods am Tag leer dampfen würde, wäre ich bei rund 6,50 Euro. Jetzt zahle ich zwischen 12 und 18 Euro pro Tag für Zigaretten – dieser vergleich ist für mich relevant.

Daher, jedem das Seine, so wie es ihm gefällt.

Was ist nun besser, die Juul oder die MyBlu?

Hier bin ich noch unentschlossen. Beide Systeme haben Vor und Nachteile, wie ich in den letzten Tagen gemerkt habe:

Juul E-Zigarette – Vor- und Nachteile

Die Juul ist angenehm klein, so klein, dass sie kaum auffällt, wenn man diese in der Hand hält. Das ermöglicht ein sehr dezentes Benutzen der E-Zigarette (was natürlich keine Aufforderung sein soll, diese an Orten zu benutzen, wo das Rauchen verboten ist). 

Bei den Liquids gefällt mir der Tabak-Geschmack sehr gut. Das ist das erste Mal, dass ich einen Tabak-Liquid an einer E-Zigarette rauche, der nicht leicht süßlich schmeckt. Dafür ein dickes Plus für die Juul. Weiter habe Creme, Mint und Apfel getestet. Mint würde ich nicht wieder kaufen, die anderen Geschmacksrichtungen waren aber wirklich gut. Nach was Creme wirklich schmeckt? Hm, irgendwas in Richtung Labello-Stift würde ich sagen. Ein wenig undefinierbar aber nicht schlecht.

Schade, dass es von der Juul die Liquids nur mit einer Nikotinstärke (20mg) gibt. Kleinere Dosierungen oder gar Liquids ohne Nikotin werden (noch nicht?) angeboten. Das widerspricht dann meinem Plan, die Nikotin-Dosis mit der Zeit zu reduzieren.

Ja, man kann auch die Pods nachfüllen (Anleitungen gibt es bei YouTube in Massen). Damit könnte man die Konzentration selber bestimmen – aber genau das will ich ja nicht machen. 

Mit einem Pod (0,7 ml) bin ich übrigens gut über einen Tag gekommen. 

Das Laden der Juul geht flott, etwa eine Stunde, dann ist der Akku voll. Nachteil ist, dass dies nur auf einem USB-Dongle geschehen kann, der in einen USB-Anschluss gesteckt wird und wo drauf dann die Juul per Magnet eingesetzt wird. Das funktioniert im fahrenden Auto nur so mittelprächtig. Ganz besonders, wenn kein waagerechter USB-Anschluss vorhanden ist. Hier wäre eine Lösung mit Kabel deutlich besser. Abhilfe schafft hier aber ein USB-Verlängerungskabel, wo dann der Dock eingesteckt wird.

Der Akku hat bei mir keinen ganzen Tag durchgehalten. Irgendwann am Nachmittag war der immer leer. Das ist natürlich ärgerlich.

Geschmack: Die Juul Liquids sind im Vergleich zur MyBlu ein wenig fad. Ein richtig intensives Geschmackserlebnis liefert die Juul nicht. 

MyBlu E-Zigarette – Vor- und Nachteile

Die MyBlu ist ein wenig größer als die Juul. Auch der Tank des Pods ist doppelt so groß (1,5 ml bei der MyBlu, 0,7 ml bei der Juul). Somit reichte ein Pod bei mir locker für 2 Tage.

Insgesamt gibt es 12 Aromen für die Myblu als fertige Pods zu kaufen. Ich habe selber Blue Ice und Mango bisher probiert. Beide sind sehr schmackhaft. Ein großes Plus fährt die Myblu bei der Nikotin-Konzentration ein. Alle Geschmäcker gibt es mit 18, 9 und 0 mg Nikotin. Somit ist ein stufenweiser Abbau der Sucht nach Nikotin denkbar.

Das Laden der MyBlu ist in 20 Minuten erledigt (einfach per Mini-USB). Und ich habe es nicht geschafft, die MyBlu an einem Tag leer zu dampfen. Weder den Akku noch den Pod. Wobei das ein wenig mit Vorsicht zu genießen ist, da ich in den letzten Tagen beide Systeme, also die Juul und die MyBlu, teilweise parallel genutzt habe. Aber die Juul habe ich trotzdem leer gedampft.

Eine kleine Schwachstelle der MyBlu ist es, dass die ab und zu ein wenig Liquid aus dem Mundstück „liefert“. Das schmeckt dann nicht so dolle. Hier muss ich wohl noch an der Zugtechnik arbeiten.

Nachtrag: Das Problem mit dem Liquid im Mund, das Siffen beim Dampfen, liegt definitiv nicht an der Zugtechnik. Egal ob festes oder sanftes Ziehen, egal ob schnell oder langsam, irgendwann kommt Liquid am Mundstück an. 

Geschmack: Im Vergleich zu der Juul schmecken die Liquids bei der MyBlu intensiver. Man kann am Geschmack erkennen, welche der Aromen man gerade dampft. Etwas suspekt finde ich den Geschmack des reinen Tabak-Liquids. Ich kann den nicht einordnen, irgendwas mit toter Maus dürfte das sein. Also lecker ist was Anderes.

Verträglichkeit bei mir (rein subjektive Erfahrung)

Ich weiß nicht, woran es liegt – beide Systeme bekommen mir besser als die bisher von mir getesteten E-Zigaretten. Hustenanfälle bekomme ich nur, wenn ich mal unüberlegt den kompletten Mundinhalt wie bei einer klassischen Zigarette schlagartig inhaliere. Wenn ich den Dampf aber langsam und überlegt einatme, dann muss ich hierbei nicht husten. Das war bei allen anderen E-Zigaretten bisher anders gewesen.

Andere Nebenwirkungen, wie Schwindel, Übelkeit, Kopfschmerzen konnte ich nicht feststellen. Auch nicht beim „Dauernuckeln“ am Abend.

Fazit – Juul oder Myblu?

Ich denke, in den nächsten Wochen werde ich beide Geräte erstmal parallel nutzen. Sollte ich dann irgendwann an den Punkt kommen, das Nikotin reduzieren zu wollen, dann bleibt mir ja nur die MyBlu – wenn es bis dahin keine anderen Stärken bei den Juul-Pods gibt.

Beide Systeme bieten wir genau das, was ich erwarte. Ein einfaches System, ohne technischen Schnickschnack, ohne Köpfe und Einstellmöglichkeiten – so wie eine althergebrachte Zigarette auch. 

Was mich aber bei beiden Geräten in Summe in wenig enttäuscht, ist das Geschmackserlebnis. Das fand ich bei den „klassichen“ E-Zigaretten deutlich intensiver. Dabei schneidet die Blu besser ab als die Juul. Aber ein intensives Aroma, wie bei anderen E-Zigaretten, konnte ich nicht feststellen. Vielleicht versuche ich die normalen E-Zigaretten später nochmals aus, wenn ich mich mit den hier vorgestellten Modellen an das Dampfen gewöhnt habe und das Dampfen keine Hustenanfälle mehr auslöst.

Hinweis: Beide Geräte, alle Pods habe ich selber gekauft. Es handelt sich hier einfach um einen Erfahrungsbericht, ohne dass ich mit den Herstellern in Kontakt stehen würde oder gar von denen Geld bekommen hätte.

Wie sind Eure Erfahrungen mit dem Dampfen? Wären die beiden Pod-Systeme etwas für Euch? Schreibt doch einfach einen Kommentar hier unter den Beitrag.

Vielen Dank für Deinen Besuch!

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22 Kommentare

  1. Miuh 25. Dezember 2018 um 23:34 Uhr - Antworten

    Hallo Thomas, mal ein ganz anderes Thema hier und eigentlich eines, das mich nicht betrifft… Als Nichtraucherin muss ich – wie Du sagst – gar nicht erst mit sowas anfangen.
    Dir aber wünsche ich sehr, dass Du damit von den Zigarette und später vom Nikotin wegkommst!
    Liebe Grüsse und toi toi toi, Miuh

    • Thomas Jansen 27. Dezember 2018 um 8:02 Uhr - Antworten

      Hallo Miuh,

      Du glaubst nicht, wie oft ich die komplett verrückte Idee mit dem Rauchen anzufangen schon verflucht habe.

      LG Thomas

  2. Rainer 26. Dezember 2018 um 17:59 Uhr - Antworten

    Servus Thomas,

    gute 18 Jahre ist es nun her! Damals steckte ich mir meine letzte Zigarette an. Auch ich hatte im Vorfeld einiges versucht „um auf diesem Wege von der Sucht wegzukommen“.

    Und was hatte das alles gebracht? Nichts!

    Ich habe es irgendwann einfach bleiben lassen, von einem Tag auf den anderen! Ohne große Ankündigung..ich wollte einfach nicht mehr der Sklave von diesem Glimmstängel sein! Natürlich war das nicht ganz einfach, aber ich denke es ist die beste Möglichkeit damit aufzuhören..,.den Arsch zusammenkneifen und aufhören!!

    Wie ging es mir dabei? Nach zwei Wochen war das gröbste überstanden. Allerdings legte ich etwas viel Gewicht zu, was zur Folge hatte, dass ich mit dem Radeln anfing! Damit war das mit dem Gewicht auch recht schnell erledigt.

    Trotz allem wünsche ich dir bei deinem Unterfangen viel Glück und Erfolg!!!

    Grüße aus MUC
    Rainer

    • Thomas Jansen 27. Dezember 2018 um 8:00 Uhr - Antworten

      Hallo Rainer,

      jo, das mit dem harten Stopp habe ich auch schon mehrfach probiert. Hat nicht funktioniert – daher der Umweg über das Dampfen.

      LG Thomas

  3. Nicole 27. Dezember 2018 um 20:48 Uhr - Antworten

    Hallo Rainer,

    das „siffen“ der MyBlu stört mich auch extrem und es liegt NICHT an der Zugtechnik.
    Ich bin auf offene Systeme mit wiederbefüllbaren Pods umgestiegen und mische inzwischen meine Liquids selbst. Da kann ich mir meine bevorzugten 12mg Nikotin mischen, oder auch weniger. Und ich liebe Liquids mit etwas vanilligem Geschmack, was mir fertige Pods nicht geben können – weder bei der MyBlu, noch bei der Juul.

    Zigaretten schmeckten mir nach 2 Wochen gar nicht mehr und ich rauche nicht mehr, sondern dampfe nur noch.

    Liebe Grüße
    Nicole

    • Thomas Jansen 28. Dezember 2018 um 7:40 Uhr - Antworten

      Hallo Nicole,

      selber mischen und offene Systeme hatte ich auch schon getestet. Das ist aber auch alles nicht meines, daher bin ich mit dem Pod-Systemen im Moment echt zufrieden. Das mit dem Siffen habe ich bei der Juul garnicht. Das ist im Moment ein Pluspunkt für das System.

      LG Thomas

  4. Nicole 28. Dezember 2018 um 8:00 Uhr - Antworten

    Thomas,

    jeder muss SEINEN Weg finden.

    • Thomas Jansen 28. Dezember 2018 um 8:15 Uhr - Antworten

      Moin,

      genau so ist das. Sonst wäre das Leben auch langweilig, wenn wir alle das Gleiche machen würden. ;-)

      Einen guten Rutsch wünsche ich Dir!

      LG Thomas

      • Andrea 10. Januar 2019 um 21:28 Uhr

        Hallo Thomas ,

        Das Problem hatte ich auch, bis ich das Silikonstück unter dem Mundstück entfernt hab.

        Einfach vom Pod das schwarze Mundstück abziehen, das Silikonteil vom Tank entfernen und Mundstück wieder rauf.

        mit Mundstück meine ich die schwarze Kappe
        Schau mal auf der Seite http://www.e-rauchen-forum.de/thread-121563.html#post_2805803

  5. Sabine 29. Dezember 2018 um 14:17 Uhr - Antworten

    Hallo Thomas,
    Ich bin seit heute (stolze) Besitzerin einer Juul. Stolz in (), da ich etwas enttäuscht von ihr bin.
    Ich ziehe, bis ich „Karussell“ fahre, und trotzallem, merke ich NICHTS 🙄🙄🙄. Auch schmecke ich NICHTS, höchstens einen Hauch. Kann mir nicht vorstellen, daß das den Jugendlichen in den USA so flashen könnte, wie immer berichtet.
    Kann es sein, daß ich ein Montagsmodell erwischt habe?

    • Thomas Jansen 29. Dezember 2018 um 19:29 Uhr - Antworten

      Hallo Sabine,

      also das mit dem nichts merken und schmecken kann ich so nicht bestätigen. Mir gibt es ausreichend Nikotin und Geschmack ist auch da.

      In den USA werden die Pods mit viel höheren Nikotindosen verkauft. Das ist aber hier in Deutschland verboten.

      LG Thomas

  6. Denis Kaiser 30. Dezember 2018 um 20:30 Uhr - Antworten

    Ich dampfe die Myblu seit 8 Tagen und hatte mich für sie und nicht für die Juul entschieden,weil mir die 0,7 Pods der Juul im Vergleich zu teuer sind.Die ersten drei Pods waren auch wunderbar,aber die letzten zwei waren extrem schlecht.Kein Knistern,kaum Dampf und kaum Druck im Hals.Die Pods ziehen viel zu viel Luft und es wird zu wenig Unterdruck erzeugt.Der Geschmack ist dann auch sehr mies.Wenn ich die Sichtfenster am Pod beidseitig mit den Fingern zuhalte,wird es ein wenig besser.Die ersten drei waren so gut und nun bin ich schon enttäuscht.Das zwei hintereinander so viel Spiel und Toleranz in der Verarbeitung aufweisen,macht echt keinen Spaß beim Dampfen.Ich habe die Pods in der Myblu von meiner Frau gesteckt,gleiches schlechtes Resultat.Den Pod von meiner Frau in meinem Akkuträger….alles perfekt.Liegt also eindeutig an den „fehlerhaften“ Pods.Wenn die Juul diese Probleme nicht hat,dann zahle ich lieber mehr und wechsel das System.Auch das man öfters Liquit(Myblu) im Mund hat,trübt das Vergnügen.Nächste Woche kommt eine Bestellung für die Myblu,6 Packungen,wenn es wieder so schlecht läuft ist die Myblu Geschichte für uns.

    • Thomas Jansen 31. Dezember 2018 um 12:21 Uhr - Antworten

      Hallo Denis,

      so fehlerhafte Pods hatte ich bisher noch nicht. Was Du beschreibst ist wirklich ein NoGo. Das Liquit im Mund stört mich auch – und es hat definitiv nichts mit der Zugtechnik zu tun. Ich habe da jetzt verschiedene ausprobiert.

      LG Thomas

  7. Anedi 1. Januar 2019 um 16:50 Uhr - Antworten

    Hallo Thomas, herzlichen Dank für deinen Bericht. Du sprichst mir aus dem Herzen! Habe einen ähnlichen Weg hinter mir, eine EZigarette brachte mich nur zum Husten. Landete also unbenutzt in der Schublade. Dann vor 4 Tagen die Juul. Und ich bin begeistert. Unkompliziert in der Handhabung, klein und unauffällig. Geschmack bisher nur Apfel und Mango, schmeckt mir gut. Ja,die nur verfügbaren 20 mg Nikotin ärgern mich. Der Plan langsam zu reduzieren geht nicht. Vielleicht hat Juul ja noch Kunden wie uns nicht im Blick. Schwindel habe ich nicht, das finde ich beruhigend, denn eine Zigarette kann das bei mir schon mal auslösen. Jedenfalls habe ich dann noch die ePen von Vype gekauft. Liquids an der Tanke erhältlich. Na ja, 2 halte ich für sinnvoll, da es mit dem Akku ja schon mal knapp werden kann. Die Vype hat dann auch verschiedene Nikotin Liquids. Geschmack kann ich nicht viel sagen, bin erst bei der 1. Kapsel. Die Juul gefällt mir besser, Optik, Material, Handhabung. Aber als Kombi gefällt es mir, damit ich jetzt nicht zu stark Nikotinsüchtig werde wechsele ich ab. Zumindest leckt die Vype nicht. Bisher zumindest. Wie gesagt, hoffe bei Juul auf eine Änderung der Marketingstrategie .
    Jedenfalls wünsche ich dir ein gutes neues Jahr, und weiter Erfolg auf dem Weg zum Nichtraucher!
    Viele Grüße Anedi

    • Thomas Jansen 3. Januar 2019 um 17:10 Uhr - Antworten

      Hi Anedi,

      da muss ich wohl die Vype gelegentlich auch mal ausprobieren. Die hatte ich noch nicht in den Fingern.

      LG Thomas

  8. Tanja 3. Januar 2019 um 14:49 Uhr - Antworten

    Hallo Thomas, ich war auf der Suche nach Erfahrungen mit der My blu und bin so auf deinen Bericht gestoßen. Beim Lesen musste ich schmunzeln, da der erste Teil tatsächlich von mir hätte stammen können.
    Ich habe mir jedenfalls die my blu zugelegt und pünktlich zum neuen Jahr mit dem guten Vorsatz von den Zigaretten los zukommen zu starten. Glücklicherweise gibt es die my blu und die pods an etlichen Tankstellen. An einer kann man sogar die verschiedenen liquds testen.
    Lange Rede kurzer Sinn, ich wollte einfach mal Danke sagen für deinen Erfahrungsbericht. Heute ist mein dritter Tag ohne Tabakzigarette und mit der My blu. Bis jetzt läuft alles…
    Viele Grüße Tanja

  9. Dan 9. Januar 2019 um 20:19 Uhr - Antworten

    Ich bin durch google auf Deine Seite aufmerksam geworden, bzw. auf diesen Beitrag hier, weil ich seit gestern genau das gleiche versuche und eine Juul geliefert bekam.

    Dein ganzer Text könnte 1:1 von mir stammen. Ich habe die gleichen Erwartungen und die selben Erfahrungen mit diversen E-Dampfern gemacht. Bin immer wieder frustriert bei der Zigarette gelandet.

    Jetzt Juule ich mal, wobei mir schon nach einem Tag auch der Wunsch aufkeimt, andere Geschmäcker zu testen. Mango finde ich bisher noch am Besten.
    Vanille wäre toll. Evtl. teste ich auch das selbst Befüllen mal, wenn ich die ersten leeren Pods habe.

    Danke für den Beitrag!

  10. Tom 11. Januar 2019 um 21:02 Uhr - Antworten

    Bin auch seit einer Woche im Besitz einer Juul, nach etlichen Jahren 10-20 Zigaretten am Tag. Aufhören hat nie geklappt und zahlreiche E-Zigaretten-Tests vorher konnten mich nie überzeugen. Anders jedoch bei der Juul. Seit dem Kauf habe ich tatsächlich keine einzige Tabak-Zigarette mehr geraucht/Rauchen müssen. Die Kompaktheit und Einfachheit des Systems ist super, diese riesigen Dampflok-Handgranaten mit extremer Nebelproduktion fand ich auch immer sehr befremdlich. Das Pod-System der Juul ist natürlich nicht ganz billig, aber bisher war jeder Pod dicht, hat eine perfekte Rauch-Simulation und entsprechende Befriedigung gebracht. Ich bin begeistert, vor allem von Mint und auch den Tabak-Geschmack finde ich in Ordnung. Ich bin bisher sehr glücklich mit dem Umstieg. Akku Laufzeit und Pod-Auswahl könnten allerdings tatsächlich noch verbessert werden.

  11. Klaus Kirchner 20. Januar 2019 um 20:14 Uhr - Antworten

    Hallo. Bin über die Google-Suche nach Infos über Juule auf diesen Blog gestossen. Zunächst stelle ich fest, dass im Netz noch recht wenig Erfahrungsberichte über Juule zu finden sind, um so dankbarer bin ich für diesen Blog. Rauche jetzt 25 Jahre und nach vielen erfolglosen Versuchen den Quatsch aufzuhören, möchte ich auf Juule umsteigen.
    Habe in der Vergangenheit Verdampfer ausprobiert aber das Kratzen im Hals und der fehlende Nikotinrausch haben diese mögliche Alternative für mich unattraktiv gemacht.

    Auch die Tabakliquids waren geschmacklich unbefriedigend. Soll nicht bedeuten, dass ich den direkten Vergleich zur konventionellen Kippe suche, aber es sollte schon in die Richtung gehen, zumindest die erste paar Monate.

    Nun zu meinen Fragen:

    Taugt die Juule einem langjährigen Raucher (täglich 1 Schachtel) das Rauchen von konventionellen Kippen abzugewöhnen?

    Stellt sich die gleiche Befriedigung beim Dampfen ein wie beim konventionellen Rauchen?

    Wie sieht es mit dem Kratzen im Hals aus?

    Wie lange hält ein Pod im Verhältnis zum Verbrauch einer Packung am Tag?

    Freue mich auf Eure Antworten.

    Grüsse Klaus

    • Thomas Jansen 21. Januar 2019 um 4:43 Uhr - Antworten

      Hallo Klaus,

      bei mir hält ein Juul-Pod fast einen Tag lang – also benötige ich eher 1,5 Pods am Tag, wenn ich nur die Juul dampfe. Allerdings habe ich vorher 2-3 Schachteln geraucht.

      Das Kratzen im Hals wirst Du vermutlich auch bei der Juul am Anfang haben. Bei der Dampferei wird nimmst Du nun mal keine Husten stillenden Stoffe zu Dir, wir bei einer normalen Zigarette. Das Kratzen und Husten ist also die ersten Tage und Wochen vollkommen normal. Das kann aber auch durch zu viel Nikotin im Liquid ausgelöst werden und durch eine falsche Zugtechnik. Bei der Juul kannst Du das Nikotin nicht vermindern, die Pods gibt es nur in einer Stärke. Beim Dampfen solltest Du erst den Dampf in den Mund ziehen und dann langsam in die Lunge inhalieren.

      Ob das für Dich das Richtige ist, das musst Du am Ende selber raus finden Ob es Die die Befriedigung wie das richtige Rauchen gibt, kann Dir keiner beantworten. Ich selber sehe das Dampfen eher als gemütliche Alternative zum Rauchen an.

      LG Thomas

  12. Sequoia 21. Januar 2019 um 15:01 Uhr - Antworten

    Ich würde in jedem Fall die myBlu nehmen.
    Sie ist sehr viel besser, als die Juul!

  13. Mario 21. Januar 2019 um 17:39 Uhr - Antworten

    Hallo Thomas,

    für die Schwäche der Blu das immer wider liquid im Mund ankommt gibt es einen einfachen tipp ;) Nimm bei den Liquid Pods den schwarzen Oberteil ab,(Achtung mit dem Druck auf den Pod sonst läuft das Liquid raus) ist zwar etwas fummelig aber es lohnt sich.
    Die Schwarze Schutzkappe verdeckt teilweise das Austrittsloch des verdampften Liquids, welches dann dadurch direkt auf der Schutzkappe kondensiert und miteingeatmet wird, zumindest bis in den Mund. Das Austrittsloch hat etwa 3mm im Durchmesser.

    LG hoffe konnte dir helfen

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