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Das Atlanta Aquarium ist das größte Aquarium der USA. Das war für uns natürlich ein Grund, dem Aquarium bei unserer letzten USA-Reise einen Besuch abzustatten. Dabei wurden wir nicht enttäuscht und hatten einen kurzweiligen Vormittag, bei dem auch das ein oder andere Bild entstanden ist.

Atlanta Aquarium – im Herzen der Stadt

Atlanta Aquarium

Atlanta Aquarium

Das Aquarium liegt am Rand von Downtown, mitten in Atlanta. Direkt gegenüber befindet sich das Coca-Cola-Museum, was ebenfalls einen Besuch wert ist. Dieses haben wir bei unserem letzten Besuch in Atlanta bereits besichtigt. Wer sich beide Sehenswürdigkeiten anschauen will, dafür gibt es Kombi-Tickets zu kaufen, mit denen man ein paar Dollar sparen kann.

Eintrittskarten für das Aquarium hatten wir uns bereits von zu Hause aus online bestellt. Dabei kann man ein wenig Geld sparen, wenn die Early Bird Tickets gekauft werden. Dabei ist mit der Eintrittskarte eine Uhrzeit verknüpft. Je eher man am Morgen ins Aquarium geht, desto preiswerter wird der Eintritt. Dabei können die Besucher bis zu 20% auf den regulären Eintrittspreis sparen.

Einlass ins Aquarium

Einlass ins Aquarium

Also waren wir pünktlich zur morgendlichen Öffnung um 10 Uhr am Aquarium, wo sich bereits eine beachtliche Menschenmenge vor dem Eingang versammelte. Geparkt haben wir im Parkhaus des Aquariums, für 10 US$ – was für Atlanta Downtown ein Schnäppchen ist, für eine Tageskarte. Der Einlass ging dann relativ flott, auch wenn jeder Besucher eine Sicherheitskontrollen durchlaufen musste. Dabei wird in jeden Rucksack und in jede Handtasche geschaut und man musste hier am Aquarium alle Feuerzeuge abgeben – warum auch immer. Diese wurden in eine riesige Schale geworfen und nach dem Besuch konnte man sich aus der Schale die Feuerzeuge wieder heraus nehmen.

Verschiedene Themenwelten im Atlanta Aquarium

Nach der Kartenkontrollen betraten wir das riesige Foyer des Aquariums. Hier befindet sich ein Restaurant, ein Infoschalter, ein Schalte wo man verschiedene Programme mit Tieren buchen kann, ein Souvenirladen (klar) und die Wege verzweigen sich in die verschiedenen Themenwelten und Vorführungen.

Gigantischer Foyer Bereich

Gigantischer Foyer Bereich

Für die Besucher stehen folgende Themenbereiche zur Verfügung:

  • River Scout
  • Cold Water Quest
  • Tropical Diver
  • Ocean Voyager

Dazu gibt es die beiden Show-Bereiche:

  • Pier 225 (Seelöwen Show)
  • Dolphin Celebration (Delfin Show)
  • 4D Funbelievable Theater (4D-Kino)

Der Besuch der Shows und des Kinos ist im Eintrittspreis inklusive. Zusätzlich können verschiedene Begegnungen mit Tieren gebucht werden. Eine halbe Stunde streicheln und Kontaktaufnahme mit den Belugas für smarte 180 US$ und viele andere, auch günstigere, Angebote. Informationen dazu gibt es an einem eigenen Schalter im Foyer, weil sich diese Angebote regelmäßig ändern.

Wir haben auf diese Angebote verzichtet, wir wollten Tiere sehen und fotografieren. Letzteres gestaltete sich als Herausforderung, wie aber in jedem Aquarium. Dunkle Becken, dicke Glasscheiben, alles was man als Fotograf eigentlich nicht braucht aber zu einem Aquarium-Besuch dazu gehört. Trotzdem, seht es uns nach, wenn das ein oder andere Bild nicht zu 100% scharf ist. Viele Tiere wollten auch einfach nicht stillhalten, für ein schönes Foto. Achso, noch eine Info, Stative sind im Aquarium nicht erlaubt.

River Scout

Gigantischer Foyer Bereich

Gigantischer Foyer Bereich

Im Bereich River Scout geht es um das Thema Flußleben – alles was in mehr oder wenigen tropischen Flüssen zu finden ist, findet der Besucher in diesem Themenbereich. Dabei ist das der kleinste Bereich im Aquarium, zumindest was die Fläche angeht. Zu sehen gibt es aber, aufgrund der vielen Becken extrem viel. Teilweise hängen die Becken auch über den Köpfen der Besucher, nach oben gucken lohnt sich auf jeden Fall.

Becken im River Quest Bereich

Becken im River Quest Bereich

Flußleben

Flußleben

Piranha

Piranha

Cold Water Quest

Der Themenbereich Cold Water Quest dreht sich um das Thema kaltes Wasser. Ein Rundgang, der in der oberen Ebene beginnt führ einen zuerst an den Belugas vorbei und schlängelt sich dann vorbei an den Pinguinen und endet am Ende auf der unteren Ebene, wo sich die Themen wieder mit dem River Quest Bereich vermischen.

Beluga

Beluga

Das Highlight im Cold Water Bereich ist mit Sicherheit die Pinguin Anlage. Diese ist wunderschön angelegt und durch eine feuchte (*gnarf*) Glasscheibe können die knuffigen Gesellen wunderbar auf Augenhöhe fotografiert werden. Wer noch näher an die Pinguine heran möchte, kann durch ein Tunnelsystem unter der Anlage durchkrabbeln und kommt so an kleine Glashüte, die mitten in dem Gehege liegen. Für den kleinen, dicken Thomas war das nichts, Melanie hat sich aber auf den Weg gemacht und tauchte plötzlich mitten zwischen den Pinguinen auf.

Melanie zwischen den Pinguinen

Melanie zwischen den Pinguinen

Pinguine in Atlanta

Pinguine in Atlanta

Knuffige Kerle

Knuffige Kerle

Seedrache

Seedrache

Riesige Seesterne

Riesige Seesterne

Tropical Diver

Im Themenbereich Tropical Diver taucht der Besucher in die Unterwasserwelt von tropischen Meeren ein. Riesige Korallenriffe, exotische Tierarten, Quallen, hier gibt es wirklich eine Menge zu sehen.

Qualle

Qualle

Wir lieben Quallenfotos, die Tiere sind einfach faszinieren – vor allem, wenn sie schön hinter Glas sind. Besonders spannend beim fotografieren ist es, immer genau die Qualle im Becken zu suchen, die sich gerade nicht bewegt.

Quellenpaar

Quellenpaar

Miniaturquallen

Miniaturquallen

Korallenriff

Korallenriff

Korallen

Korallen

Nemo?

Nemo?

Seepferchen - im Schatten

Seepferchen – im Schatten

Ocean Voyager

Der Bereich Ocean Voyager war für uns das Highlight des Besuchs im Atlanta Aquarium. Ein Gang mit vielen Fenstern führt einen am riesigen Becken vorbei. Durch einen 100 Fuß langen Tunnel geht der Weg weiter und dieser bietet schon eine gigantische Aussicht in das riesige Wasserbecken.

Manta über dem Tunnel

Manta über dem Tunnel

Walhai über unseren Köpfen im Tunnel

Walhai über unseren Köpfen im Tunnel

Am Ende des Tunnels kommt dann der Raum, wo wir vor der 185 Tonnen schweren Glaswand standen und die Münder nicht mehr zu bekamen. Wir haben das mal einem Panorama versucht festzuhalten, es wirkt aber nicht ansatzweise so groß, wie es wirklich war.

Der Versuch eines Panoramas

Der Versuch eines Panoramas

Walhai im Vergleich zu Menschen

Walhai im Vergleich zu Menschen

Nicht nur die Walhaie sind gigantisch

Nicht nur die Walhaie sind gigantisch

Guckguck

Guckguck

 

Informationen zum Atlanta Aquarium

Natürlich möchten wie Euch wie immer noch ein paar praktische Informationen für einen Besuch. Alle Informationen sind auf dem Stand Oktober 2017:

Adresse: Atlanta Aquarium – 225 Baker Street, Atlanta, GA 30313

Parken: Parkhaus direkt am Aquarium – 10 US$ pro Tag

Öffnungszeiten: Ganzjährig – 8:00 bis 10:00 Uhr am Morgen bis 21:00 Uhr am Abend (Plan mit den genauen Öffnungszeiten pro Tag findet man auf der Homepage)

Eintrittspreise:

  • Erwachsene: 39,95 US$ zzgl. örtlicher Steuern
  • Kinder: 33,95 US$ zzgl. örtlicher Steuern

Ermäßigungen: Es gibt verschiedene Ermäßigungen für online gekaufte Karten und für Besucher, die am frühen Morgen bereits in das Aquarium wollen.

Hunde erlaubt: nein

Restaurants: ja – mehrere Imbissbuden und Restaurants

Stative: nein

Blitzen: nein

WLAN: ja – kostenlos

Webseite: http://www.georgiaaquarium.org/

Fazit unseres Besuches im Atlanta Aquarium

Uns hat der Besuch im Aquarium Atlanta richtig gut gefallen. Die vier Themenbereiche haben uns sehr gut gefallen, fototechnisch sind wir auch auf unsere Kosten gekommen, auch wenn nicht jedes Bild so gelungen ist, wie wir uns das vorgestellt haben. Besonders die dicke Scheibe im Ocean Voyager hat uns doch das ein oder andere Bild versaut – da sind Reflexionen zu sehen, die wir vor Ort gar nicht wahrgenommen haben. Naja, müssen wir für ein paar Bilder halt nochmal dorthin reisen.

Vom Preis-Leistungsverhältnis ist das ganze aber grenzwertig. 40 Dollar Eintritt sind schon ein Häppchen, nur ist das ganze wohl preiswerter kaum zu finanzieren.

Den Nachmittag haben wir dann im Atlanta Zoo verbracht, wozu wir natürlich einen eigenen Bericht erstellt haben.

Vielen Dank für Deinen Besuch!

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