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Am Samstag war ich für einen Tag in Genf. Etihad Regional bietet dieses Ziel ab Düsseldorf neu an und hatte vor einigen Monaten eine Angebotsphase, wo man die Strecke für rund 60 Euro buchten konnte. Morgens hin, abends zurück – ideal für eine kleine Städtereise. Meine Eindrücke vom Flug und von der wunderbaren Stadt Genf möchte ich nun kurz zusammen fassen. Leider wird auch über das Chaos beim Einchecken für den Rückflug zu berichten sein, aber dazu später mehr.

Die Anreise mit Etihad Regional

Gebucht hatte ich den Flug bereits im März. Dies geschah online über die Homepage von Etihad Regional. Die Sitzplätze konnte man dabei direkt bei der Buchung auswählen, feine Sache. Der Versuch, am Vorabend der Reise den Web Checkin auf der Etihad Reise zu benutzen, scheiterte dann leider. Düsseldorf steht dort als Abflughafen nicht im System. Das war dann am Samstag Morgen in Düsseldorf aber kein Problem. Zwei Schalter standen für diesen Flug zur Verfügung, so das man sehr schnell seine Bordkarte bekam. Das sollte dann am Abend in Genf leider ein wenig anders aussehen.

Pünktlich begann dann das Boarding der Maschine. Durchgeführt werden die Flüge von Darwin Airlines aus der Schweiz. Auf der Strecke nach Düsseldorf kommen Propellerflugzeuge des Typs Saab 2000 mit ca. 50 Sitzplätzen zum Einsatz.

Boarding in Düsseldorf

Boarding in Düsseldorf

Der Flug war, für eine Turbopropmaschine angenehm ruhig und Vibrationsarm. Der Service an Bord war, für einen innereuropäischen Flug recht ordentlich. Es gab Erfrischungstücher, eine Snack (Muffin) und zwei mal Getränke. Die Bestuhlung von nur 3 Sitzen in einer Reihe (1-2) mit ordentlicher Beinfreiheit war ebenso positiv.

Uns so kamen dann nach rund einer Stunde Flug die schweizerischen Alpen in Sicht und der Landeanflug auf Genf begann.

Anflug auf Genf

Anflug auf Genf

Unterwegs waren wir mit einer Gruppe von 25 Leuten. Diese fanden sich über das DUS-Spotterforum und über Facebook zusammen, wo über das Angebot für diesen günstigen Flug informiert wurde. Bemerkenswert war dann, dass ein Großteil der Gruppe sich zum Sightseeing in der Stadt aufmachte und nicht zum Spotten am Airport.

Besichtigung der schönen Stadt Genf

Am Airport haben wir uns dann eine Tageskarte für die regionalen Busse gekauft (10,50 CHF) und sind damit direkt in die Stadt gefahren. Nach einer rund 30-minütigen Fahrt waren wir dann an der Rhone und wanderten diese Entlang bis zum schönen Genfer See. Und die Aussicht über den Hafen von Genf, der hat schon was:

Genfer See

Genfer See

Leider war die Wassersäule (Jet d’eau) nicht in Betrieb, so das wir das Wahrzeichen der Stadt nicht bewundern durften. Dafür konnten wir die berühmte Blumenuhr bewundern.

Blumenuhr in Genf

Blumenuhr in Genf

Wenn man dann weiter am See entlang läuft findet man noch so einige schöne Skulpturen, Brunnen und Denkmäler.

Denkmal in Genf

Denkmal in Genf

Brunnen in Genf

Brunnen in Genf

Die Wiesen und Plätze am Seeufer waren an diesem Tag auch ein nettes Plätzchen zum Rasten und Picknick machen – kein wunder, es wurde im Laufe des Tages immer wärmer.

Pavillon in Genf

Pavillon in Genf

Unsere Gruppe wanderte aber weiter, mit dem Ziel, die russische Kirche von Genf zu besichtigen. Unterwegs kamen wir durch wunderbare Straßen, mit schönen alten Häusern und zum Teil recht noblen Geschäften.

Straßen von Genf

Straßen von Genf

Später und einige Bilder später erreichten wir dann die russische Kirche von Genf. Diese liegt auf einem Hügel oberhalb des Sees. Sie ist nicht riesig groß aber recht schön anzusehen.

Russische Kirche Genf

Russische Kirche Genf

Das Innere der Kirche ist natürlich ein sehr christlich-orthodoxer Eindruck. Überall Ikonen und Kerzen, das ganze sehr farbenfroh.

Christlich-Orthodoxe Kirche

Christlich-Orthodoxe Kirche

Unser nächstes Ziel war dann die Kathedrale Saint Pierre. Auf dem Weg zur Kathedrale kamen wir dann am Kunstmuseum von Genf vorbei.

Kunstmuseum Genf

Kunstmuseum Genf

 Apropos Kunst… überall in der Stadt standen Klaviere, wo sich jeder dran setzen konnte um zu musizieren.

Klaviere in Genf

Klaviere in Genf

Uns führte aber der Weg weiter in Richtung Kathedrale. Und dabei kamen wir durch sehr schöne Gassen und wunderbare Plätze mit gemütlichen Cafés uns Restaurants.

Gassen in Genf

Gassen in Genf

An einem der Klaviere mussten wir dann doch mal das musikalische Talent unserer Reisegruppe austesten. Nun, sagen wir so… wir haben darauf verzichtet die Klänge digital zu erfassen – es ist besser so!

Klavier spielende Spotter in Genf...

Klavier spielende Spotter in Genf…

Geprägt von den musikalischen Eindrücken erreichten wir dann die Kathedrale Saint Pierre.

Kathedrale Saint Pierre in Genf

Kathedrale Saint Pierre in Genf

Irgendjemand aus unserer Reisegruppe kam dann auf die wahnwitzige Idee, man könnte doch mal den Turm erobern um ein paar schöne Panoramabilder von Genf zu bekommen. Also, 5 CHF bezahlt und rauf auf den Kirchturm. Rund 170 Stufen später wurde man dann aber für die Strapazen belohnt, mit dieser tollen Aussicht über die Stadt und den Genfer See.

Übersicht über Genf und den See

Übersicht über Genf und den See

Nach diesem kleinen Ausflug in die höheren Regionen hatten wir alle mächtig Hunger. Durch enge Gassen ging es nun wieder zurück Richtung See.

Enge Gassen in Genf

Enge Gassen in Genf

An der Rhone fanden wir dann ein nettes Lokal, wo ein Teil unserer Gruppe dann zum Essen einkehrte.

Nach dem kleinen, preiswerten (hüstel) Imbiss ging es dann mit dem Bus zu den Vereinten Nationen. Praktischerweise erreicht man diese mit der Buslinie, welche auch zum Flughafen fährt. So waren wir bereits auf dem richtigen Weg.

Brunnen vor den Vereinten Nationen in Genf

Brunnen vor den Vereinten Nationen in Genf

Vereinte Nationen in Genf

Vereinte Nationen in Genf

Rückreise mit Etihad Regional

Nun wurde es Zeit, so langsam den Weg Richtung Flughafen einzuschlagen. Ich hatte es im Laufe des Tages zwar geschafft, mich online für den Rückflug einzuchecken. Nur leider bekommt man die Bordkarte nur zum Ausdrucke zugeschickt. Eine Online Bordkarte per Mail, für die Nutzung mit Smartphones,  gibt es bei Etihad Regional nicht.

Am Flughafen suchten wir dann vergeblich die Automaten zum einchecken, wenn man ohne Gepäck reist. Diese gab es aber nicht und man musste sich anstellen – und zwar an einer Schlange für vier Schalter, welche 10 (!) Fluggesellschaften abfertigten. Da haben wir sage und schreibe 1,5 Stunden angestanden, nur um an unsere Bordkarten zu kommen und das ohne Gepäck.

Liebe Etihad Regional – wenn ihr in Europa Fuß fassen wollt, also regionale Fluggesellschaft im „oberen Sektor“ (so steht es in Eurem Bordmagazin)… dann geht das gar nicht. Online muß das in der heutigen Zeit gehen, oder zumindest müssen da CheckIn Automaten stehen für Reisende ohne Gepäck.

Zumal die Abfertigung an den vier Schaltern mittelmäßig chaotisch abgelaufen ist. Klar, bei so einer Menge an Gesellschaften und nur vier Schaltern wurde es bei einigen Leuten irgendwann zeitlich eng. Es wurden immer wieder einige Flüge aufgerufen, die dann vorgezogen wurden – und schwups – man war wieder weiter hinten in der Schlange.

Der Rückflug selber hatte dann ein wenig Verspätung, das war aber nicht so wild – kann passieren. Dafür war der Service an Bord dann ebenso gut wie auf dem Hinflug. Nur gab es dieses mal keine Muffins, sondern kleine Sandwiches.

Fazit

Genf ist eine Reise wert. Und ich denke, man kann da auch wunderbar mehrere Tage verbringen, wenn man sich die zahlreichen Museen und Galerien auch noch in Ruhe anschauen will.

Ich selber habe es nicht bereut, an diesem Tag mal auf das Flugzeuge Spotten zu verzichten. Auch weil wir mit einer sehr lustigen Gruppe unterwegs waren, hat der Tag sehr viel Spaß gemacht.

Etihad Regional ist sicher auf dem Weg, eine gute innereuropäische Fluggesellschaft zu werden, wenn sie es schaffen, den Service rund um das Thema Buchung und CheckIn zu verbessern.

Kommentare, Anregungen und Meinungen werden, wie immer, sehr gerne gelesen.

 

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