Einfach gebloggt über Werbung, Social Media und Veränderungen

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Einfach gebloggt über Werbung, Social Media und Veränderungen

Es wird mal wieder Zeit über aktuelle Dinge zu bloggen. Über Diskussionen bei Facebook (Stammleser ahnen es schon), Werbung und deren Kennzeichnung und welche obskuren Folgen das inzwischen hat, unsere neue Social Media Strategie und über kleinere Veränderungen auf unserem Blog.

Werbung – Kennzeichnung – Diskussionen bei Facebook

Vorweg eines ganz klar: Werbung muss als solche gekennzeichnet werden. Punkt! Da gibt es keine Diskussion drüber. Wir selber haben wenige Kooperationen gemacht, die dazu gehörigen Beiträge sind entsprechend gekennzeichnet. Das ist ingesamt 4 (!) von über 600 Beiträgen.

Dummerweise nehmen das andere BloggerInnen nicht so genau. Besonders gewisse Instagram-Sternchen haben lange Zeit gar nicht gekennzeichnet. Das sorgt verständlicherweise für Unmut und skeptische Leser.

Mittlerweile ist es aber soweit, dass man sich als normaler Reiseblogger erklären muss, wenn man Reisebeiträge teilt. Und das geht in unseren Augen entschieden zu weit. Ein Beispiel haben wir selber diese Woche erlebt. In einer Blogger-Facebook-Gruppe haben wir unseren Beitrag mit den lustigen Urlaubsbildern gepostet. Es folgt dann ein Dialog, bei dem uns fast der Hals geplatzt ist:

  • User X: „Hmm, und wer bezahlt all die Artikel, das steht nicht so dabei, oder hab ich da was übersehen?“
  • Wir: „Wie bezahlen? Was bezahlen? Da ist garnichts bezahlt.“
  • User X: „und wie lebt ihr / wovon macht ihr die Reisen?“

Das ist so ziemlich die dämlichste und unverschämteste Frage, die ich jemals bei Facebook gelesen habe. Zumal dieser User X sich unseren Blog, unsere Berichte und unsere Einstellung zu dem Thema offensichtlich niemals angesehen hat. Weiter ging es um die Kennzeichnung:

  • User X: „…mir ging es auch eher um die (Nicht)Kennzeichnung.“

Was bitte sollen wir kennzeichnen, bei Beiträgen, wo gar nichts gesponsert ist?  Auf einmal sind wir alle in eine Schublade einsortiert. Reisberichte, wo kein Werbehinweis steht, sind also generell verdächtig für Schleichwerbung? Alleine die Tatsache, dass wir Reiseblogger sind, stellt uns unter Generalverdacht, wie auch seine spätere Aussage bestätigt:

  • User X: “ Bei Bloggern schon.“ – Auf die Frage ob es ihm so ungewöhnlich vorkommt, dass man seine Reisen einfach selber bezahlt.

Liebe Freunde mit beschränkter Wahrnehmung: Es gibt rund 2000 deutschsprachige Reiseblog – und nur sehr, sehr wenige davon reisen gesponsert und noch viel, viel weniger können sogar davon leben. Alle anderen Reiseblogger – ihr müsst jetzt ganz tapfer sein – gehen normal Arbeiten, verdienen damit das Geld für ihre Reisen und zahlen diese ganz normal. Ich weiß, dass ist  jetzt hart und lässt Euer Schubladendenken zerplatzen. Und diese Reiseberichte, von selbst finanzierten Reisen, müssen nunmal nicht als Werbung gekennzeichnet werden.

Das sind dann die Auswirkungen von fehlenden Kennzeichnungen, wo wirklich gesponsert wurde. Am Ende greift eine Hysterie um sich und alle werden unter Generalverdacht gestellt. Besonders schlimm dabei sind übrigens andere BloggerInnen. Ob Neid dabei eine Rolle spielt? Das können wir nicht beurteilen aber der Verdacht kommt schon auf.

An anderer Stelle im Netz liest man dann tatsächlich, dass es schon Werbung ist, wenn man als Reiseblogger über eine Region, einen Ort oder ein Land berichtet. Die Fremdenverkehrsvereine usw. würden sich ja darüber freuen. Geht es noch? Wenn so argumentiert wird, dann können wir das Internet abschalten und schreiben alle gar nichts mehr. Wenn wir den Beitrag wiederfinden, dann verlinken wir den auch. Wir hatten den in einem Anfall von heftigen Kopfschütteln schnell wieder geschlossen.

Wir kennzeichnen Beiträge als Werbung, sobald wir eine Gegenleistung bekommen haben. Das einerseits Geld sein, logisch, oder? Wir kennzeichnen aber auch, wenn wir von einen Tourismus-Verband oder einem Hotel „nur“ eingeladen wurden ohne das dabei Geld geflossen ist. Die „Vergütung“ bestand dann aus kostenlosen Übernachtungen, Einladungen zum Essen, freien Eintrittsgeldern usw. Den Umfang des Sponsorings beschreiben wir auch ausführlich am Ende der Beiträge. Damit hoffen wir auf der sicheren Seite zu sein und unseren Lesern ausreichend Transparenz zu bieten. Gerade bei der Vergütung mit Sach- oder Dienstleistungen findet man im Netz sehr widersprüchliche Aussagen – aber wir kennzeichnen auch lieber einmal zu viel als einmal zu wenig.

Wie gesagt, wir sind absolut dafür, dass Werbung gekennzeichnet werden muss. Wir haben übrigens auch kein Problem mit Werbung auf Blogs, wenn sie gekennzeichnet ist. Wir müssen die ja nicht lesen, wenn es uns nicht interessiert. Bei der momentanen Diskussion darüber, was Werbung ist, können wir aber nur noch mit offenem Mund vor dem Rechner sitzen.

Social Media Strategie

Social Medias – die den „netten“ Diskussionen dort, die teilweise auf einem Niveau ablaufen, wo sich einem die Zehnägel aufrollen, sind ja nur ein Problem. Dazu kommt, dass irgendwelche Algorithmen es immer schwerer machen, unsere Leser dort zu erreichen. Daher haben wir mal darüber nachgedacht, was eigentlich noch Sinn macht.

Generell sind die Social Medias für uns ein Medium, um Leser auf den Blog zu bekommen. Ausnahme hierbei ist vielleicht Facebook, welches wir noch für andere Zwecke nutzen. Aber unter dem Gesichtspunkt haben wir mal unsere Social Media Aktivitäten auf den Prüfstand gestellt.

Instagram

Instagram ist dabei das erste Social Media, wo wir uns zurück ziehen werden. Wir hatten dort in den letzten Monaten vermehrt gepostet um mal zu schauen, was passiert. Gut, die Followerzahlen sind leicht gestiegen, von 800 auf 1100 und ein paar Gequetschte. In der Zeit ist uns auch diese Follow- Unfollow-Unsitte aufgefallen. Diese ganzen Profile, die einem folgen damit man zurück folgt um dann selber nach 1-2 Tagen das Follow wieder aufzuheben. Kindergarten! 

Leser kommen durch Instagram keine auf den Blog, naja nicht ganz, im Oktober waren es ganze 3 – in Worten: Drei! Wow, sensationell.

Für das aktuelle Jahr hatten wir ja versucht, vermehrt an Kooperationen in der Reisebranche zu kommen. Und dabei kommt man ohne Instagram-Profil nicht weit. Da diese Kooperationen, wie schon an andere Stelle geschrieben, nicht unseres sind brauch wir eigentlich das Instagram Profil nicht mehr. Denn bei eventuellen zukünftigen Kooperationen werden wir klar kommunizieren, wer einen Instagram-Sternchen-Influencer sucht, der ist bei uns falsch.

Wir lassen unser Instagram-Profil bestehen, werden da vielleicht auch mal ein Bildchen posten – es wird aber nur noch so nebenbei mitlaufen.

Google Plus

Wir kennen Reiseblogger, die von Google Plus begeistert sind. Sie schwärmen über die Community dort und auch über die Leser, welche darüber auf die Blogs kommen. Wir selber können das aber nicht bestätigen. Das mag aber an uns liegen, dass wir Google Plus nicht richtig bedienen und mit den falschen Inhalten füttern. 

Besucher brachte Google Plus im Oktober ganze 8 auf den Blog. Gut, damit ist es mehr als doppelt so erfolgreich wie Instagram. Aber als Besucherquelle nicht wirklich zu gebrauchen. Daher werden wir unsere Tätigkeit dort dahingehend herunterfahren, dass wir nur noch jeden neuen Artikel einmal dort einstellen. Das soll angeblich gut sein für das SEO des Artikels.

Aus allen Community, Gruppen, Kreise dort werden wir uns verabschieden.

Twitter

Twitter brachte im letzten Monat immerhin 107 Besucher auf den Blog. Na, da sagen wir mal „toll“. Aber für den geringen Aufwand den wir da treiben, jeden Artikel ein- oder zweimal dort zu teilen, ist das schon ok. Twitter war aber schon immer ein „nur so nebenbei“ Medium für uns. Wir nutzen Twitter gerne um bei aktuellen Nachrichten einen Blick rein zu werfen. 

Pinterest

Jaja, Pinterest ist kein Social Media, es ist eher eine bebilderte Suchmaschine. Wir listen es trotzdem mit auf, da es zu unserer Strategie gehört Leser zu gewinnen. Und mit 8000 Leser im letzten Monat ist es weit vorne dabei. Da werden wir natürlich dran bleiben und weiter an unserer Strategie feilen um dort viele Leser zu erreichen.

Facebook

Facebook war in den letzten Monaten konsequent auf dem absteigenden Ast. Die Reichweite der Blogseite ging immer mehr zurück. Egal ob Postings geteilt, Bilder gezeigt wurden oder was auch immer wie versucht haben. Parallel dazu sind die Aufforderungen von Facebook, dass wir für unsere Reichweite zahlen sollen, geradezu explodiert. 

Und nun liest man, dass Facebook damit experimentiert die natürliche Reichweite von Seiten komplett einzuschränken. Soll heißen, Reichweite nur noch gegen Kohle. Nun, aus Sicht von Facebook als Wirtschaftsunternehmen ist es sogar verständlich. Warum sollen die anderen „Unternehmen“ kostenlos Reichweite zur Verfügung stellen. Dumm nur, dass Seitenbetreiber nicht zwangsläufig Unternehmen sind. 

Naja, im Oktober hatten wir dann plötzlich über 11.000 Leser von Facebook auf unserem Blog. Das lag aber nur an einem Artikel von uns, der sich dort recht viral verbreitet hat. Alleine dieser Bericht über das Manöver des Air Berlin Piloten in Düsseldorf hat über 10.000 Leser gebracht. Normal waren es in den letzten Monaten etwas über 1000.

Immer noch besser als Instagram, Google Plus und Twitter in Summe aber nicht mehr das, was es mal war. Daher werden wir dort einiges ändern. Die Anzahl der Gruppen, in die wir unsere Beiträge teilen, werden wir weiter reduzieren. Wir hatten eine Zeit lang mal getrackt, in welchen Gruppen in Teilen überhaupt Leser generiert. Viele waren das nicht, eher ernüchternd wenige Gruppen.

Unsere eigene Seite dort werden wir weiter befüllen wie bisher, denn darüber klappt die Lesergenerierung noch immer, wenn auch nicht mehr in den Maßen wie früher. 

Unsere privaten Profile haben wir in dem Zuge auch mal aussortiert. Sollten also Leser merken, dass wir nicht mehr befreundet sind, so nehmt es bitte nicht persönlich. Aber Profile, wo nur die neuesten Spielstände aus den Facebook-Spielen zu finden sind, finden wir jetzt nicht soooo interessant. Auch „Freunde“, wo wir erstmal länger überlegen mussten „Wer ist das eigentlich?“ machen nicht wirklich Sinn.

Werbung auf dem Blog

Und schon wieder das Thema Werbung. Aber damit meinen wir jetzt keine Kooperationen sondern ganz normale Werbung in Form von Affiliate Links und Werbebannern. Wir selber haben damit bei anderen Blogs kein Problem und setzen diese auch hier bei uns ein.

Die Affiliate Links gibt es hier ja schon länger, selbstverständlich ordentlich gekennzeichnet. Und die bescheren uns schon ein paar Euro im Monat, die wir nicht missen möchten. 

Neu ist jetzt ein Versuch mit Bannerwerbung in der Sidebar, bei den Beiträgen. Diese lassen wir nun mal bis zum Ende des Jahres laufen. Wir möchten mal wissen, was dies an Einnahmen generiert, bei unseren Besucherzahlen. Sollten diese  in den dreistelligen Bereich kommen, dann werden wir das wohl dauerhaft so machen. Wir setzen bewusst  nur einen Banner in der Sidebar ein und keine Banner im Content. Das finden wir selber störend für den Lesefluss.

Warum eigentlich Werbung? Ist doch nur ein Hobby? Jajajaja… wir hören es schon wieder. Nun, zum Einem möchten wir dadurch die Unkosten für den Blog rein bekommen. Hostingkosten, Lizenzen und was so anfällt. Das sind keine Unsummen, das ist schnell wieder eingenommen. Am Ende bleibt natürlich was übrig – und das fliesst dann in unsere selbstbezahlten (!) Reisen und in die selbstbezahlte (!) Fotoausrüstung – wo wir die Beiträge dann nicht als Werbung kennzeichnen, weil alles selber bezahlt ist. Schlimm eigentlich, dass wir das erwähnen müssen.

Und nun wollen wir von Euch wissen, stört Euch das Werbebanner in der Sidebar? Wie sind Eure Erfahrungen mit der Reichweite in den Social Medias und mit dem Umgang dort? Wie seht ihr die Entwicklung bei der Definition von „Werbung“? Fragen über Fragen – ran an die Kommentare.

Das Kommentieren, Teilen und Liken unserer Beiträge bei Facebook, Twitter und Pinterest – das ist Euer Lohn für unsere Arbeit. Also teilt bitte fleissig unsere Beiträge, wenn sie Euch gefallen haben. Für mehr Informationen schaut mal auf der Seite Unterstütze uns vorbei. 

Neu hier im Blog? 

Dann schaut doch mal auf der „Über-uns-Seite“ vorbei. Ganz besonders ans Herz legen möchte wir unsere Reiseberichte unserer Rundreisen, unsere Reisetipps und die Tipps für schöne Bilder von euren Reisen. Freunde der Tierfotografie bekommen bei uns tolle Tipps für schönere Tierfotos und natürlich eine Menge Fotos aus den Zoos der Welt.

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10 Kommentare

  1. Lexa 10. November 2017 um 15:05 Uhr - Antworten

    Wenn ihr eine selbstbezahlte Reise zu 5% mit Geld bezahlt, dass ihr durch Werbung hier auf dem Blog verdient habt und dann über die Reise hier berichtet: Muss der Artikel dann mit „Enthält einen Anteil von 5% Werbung“ gekennzeichnet werden?
    Und wenn ihr die Einnahmen hier zusammen spart und euch davon ein Objektiv oder kleiner gedacht, einen Filter für die Kamera kauft: Muss dann nicht jedes Foto, was damit gemacht wurde, als Werbung gekennzeichnet werden?

    Da ich ja weiß, dass du Ironie verstehst, weißt du jetzt sicherlich auch, was ich von diesen ganzen Diskussionen zum Thema halte… Kinderkram trifft es eigentlich ganz gut, in so vielen Bereichen, nicht nur bei Instagram.

    Und nein, die Werbung in der Sidebar stört nicht. Ich hätte sie sogar gar nicht wahrgenommen, wenn du nicht drüber geschrieben hättest. Solange nichts mitten im Text platziert wird, oder der Text komplett eingerahmt wird, ist Werbung völlig okay. Finde ich zumindest.

    LG Lexa

    • Thomas Jansen 10. November 2017 um 15:38 Uhr - Antworten

      Hi Lexa,

      Mist – dann markiere ich ganz schnell alle Artikel als Werbung. Denn ich habe einmal was aus den Werbeeinnahmen für Essen ausgegeben. Ohne diesen Vorgang wäre ich verhungert und es wären keine neuen Beiträge gekommen – ergo, ist alles gesponsert durch die lebenserhaltende Maßnahme der Nahrungsaufnahme. 🙂

      LG Thomas

  2. Ulrike 10. November 2017 um 15:05 Uhr - Antworten

    INteressant, interessant! Ich finde es toll, wie offen Ihr mit Euren Strategien umgeht. Ich nehme Euch da gerne als Vorbilder, wenn es um meine eigenen Strategien geht. Nur eines verstehe ich nicht: Viele sagen ja zur Zeit, dass die Reichweite von Facebook immer mehr eingeschränkt wird. Doch meine Reichweite wächst und wächst. Also, nicht unbedingt, dass die Zahl der Fans schnell steig. Aber die Beiträge, die ich auf der Fan-Seite meines Blogs veröffentliche, erreichen Leserzahlen, von denen ich noch vor 3 Monaten kaum gewagt habe zu träumen.
    Mit all dem anderen gebe ich dir Recht.Twitter und google+ werden von mir automatisiert bestückt. Die google+-Gruppen nutze ich kaum. Pinterest ist bei mir ganz weit hinten. Aber ich denke, das liegt auch daran, dass ich damit ganz wenig mache. Ich hab einfach keine Zeit für pinterest.
    Das scheint auch alles zur Zeit zweitrangig zu sein. Die meisten Klicks auf meinem Blog bringen mir die Suchmaschinen. Und auch da habe ich enorme Zuwächse zur Zeit. Deshalb konzentriere ich mich lieber auf ordentliches SEO.
    Danke für all die Inspiration!
    Viel Erfolg weiterhin!
    Ulrike

    • Thomas Jansen 10. November 2017 um 15:40 Uhr - Antworten

      Hi Ulrike,

      Du hattest das bei Facebook schon geschrieben, dass Deine Reichweite bei Facebook eher ins positive geht. Damit schwimmst Du irgendwie gegen den Strom. Wenn Du dafür mal den Grund raus findest, dann musst Du den gewinnbringend vermarkten. 😉

      Klar, SEO ist das Hauptstandbein, das ist bei uns auch so. Selbst ganz ohne Social Media hätten wir noch super Besucherzahlen auf dem Blog. Daher sehe ich das alles auch sehr gelassen.

      LG Thomas

  3. Rainer 10. November 2017 um 20:05 Uhr - Antworten

    Servus zusammen,

    für meinen kleinen Fotoblog stellt sich das Problem mit der Werbung eigentlich nicht, da ich eine ganz andere Zielrichtung habe.

    Meine Einstellung zu diesem ganzen Social Media Zeug ist die……ich brauche es nicht und ich nutze es kaum. Sonntags und Montags läuft bei mir Twitter während der NFL Spiele heiß, das war es dann aber auch schon. Facebook……naja ich habe einen Fake-Account den ich aber nur nutze um zu sehen was meine „Kundschaft“ so treibt.

    Zur Kennzeichnung von Werbung: Was passiert eigentlich wenn ein Blogger oder ein Youtuber Werbung nicht als Werbung kennzeichnet? Und warum muss es als solche gekennzeichnet werden? Ich behaupte jetzt mal, dass ich als Konsument erkenne wenn der Blogger X für einen Beitrag Geld oder eine Sachleistung erhält! Das muss nicht noch groß angekündigt werden! Ich glaube da kommt bei einigen nur der Neidfaktor durch!

    Werbung auf dem Blog? Das muss jeder für sich selbst entscheiden! Meine ehrliche Meinung? Ich bin keine Freund davon.

    Grüße aus MUC
    Rainer

    • Thomas Jansen 11. November 2017 um 11:50 Uhr - Antworten

      Hi Rainer,

      wenn Werbung nicht gekennzeichnet wird, dann ist es Schleichwerbung. Das verstösst gegen das Wettbewerbsrecht und kann (teuer) abgemahnt werden. Meiner Meinung nach auch zu Recht. Denn viele LeserInnen, besonders die junge Generation der Instagram-Sternchen-Bewunderer, haben schon Probleme damit zwischen Realität und Werbung zu unterscheiden. Für mich selber ist es zusätzlich ein Akt der Transparenz unseren LeserInnen gegenüber.

      LG Thomas

  4. Miuh 10. November 2017 um 22:33 Uhr - Antworten

    Hallo, Ihr beiden!
    Viele spannende Themen, danke dafür!
    Zum Thema Kennzeichnung gilt es wohl einfach, die Unwissenden, Halblesenden, oder sind es einfach nur pure Provokateure und Neider? … einfach zu ignorieren und sich nicht zu sehr aufzureiben. Wie schwierig das ist, weiss ich aber leider selbst aus verschiedenen anderen Bereichen. Aber Hey, allen kann man es nie recht machen.
    Mir wurde bisher noch nichts gesponsert oder bezahlt. Dies habe ich in einer grundsätzlichen Fussnote so festgehalten und weigere mich, es in jedem Beitrag nochmals gesondert zu erwähnen. Auch meine Begeisterung und positiven Beschreibungen lasse ich mir nicht nehmen. Für die Zukunft schliesse ich ein Sponsoring nicht aus und würde dann die Kennzeichnungen entsprechend anpassen.
    Die Social Media – Aufzählung finde ich sehr spannend! Gerade habe ich angefangen, mit Instagram zu starten. Die nervigen Like-Unlike-Glücksritter habe ich schon auf meinem ganz kleinen, privaten Account erlebt und fürchte, dieses Verhaltten ist extrem weit verbreitet.
    Eure Erfahrung mit Instagram und den wenigen Klicks auf den Blog erstaunt mich dennoch etwas. Andernseits bestärkt es noch viel mehr als erwartet meine bisherigen Beobachtungen: Es scheint ein extrem schnelles und zumeist oberflächliches Medium zu sein! Na ja, ich werde es weiter ausprobieren, aber nicht den Hauptaugenmerk darauf legen.
    Auch Eure Erfahrung mit Pinterest erstaunt mich – hier im Positiven – sehr! Vielleicht sollte ich das einmal ausprobieren, denn ich denke, es könnte auch zu meinen Foto-Lastigen Vorlieben und Posts passen.
    Euer „Werbefenster“ finde ich sehr unauffällig und unaufdringlich. Natürlich muss jeder selbst wissen, ob, wie und wie weit er oder sie den eigenen Blog monetarisieren möchte. Aber ab einer gewissen Grenze wird es einfach sehr unangenehm und dann wohl auch eher kontraproduktiv… Auch hier gilt es, ein vernünftiges Mass zu finden und ich finde, das strapaziert ihr überhaupt nicht. Könnt ihr eigentlich die Themen, oder sogar die einzelnen Webepartner individuell wählen? Bis jetzt scheint es nämlich auch thematisch zu passen.
    Liebe Reisegrüsse, Miuh

    • Thomas Jansen 11. November 2017 um 11:52 Uhr - Antworten

      Hi Miuh,

      ich gebe mir immer Mühe, mich über solche Kommentare nicht aufzuregen. Meistens gelingt es, aber ab und zu schwillt mir mal eine Stunde lang der Kamm. Danach ist dann auch wieder gut.

      Die Idee mit der Fußnote ist garnicht schlecht. Da könnten wir auch mal generell einen Hinweis setzen.

      Pinterest probiere mal aus – das lohnt sich wirklich.

      LG Thomas

  5. Florian 13. November 2017 um 6:33 Uhr - Antworten

    Es ist immer wieder interessant Eure Meinung zur Blogszene zu lesen.

    Mit Twitter, Google Plus und Instagram konnte ich mich noch nie anfreunden. Ich glaube die Zahlen von „Followern“ dort sind vor allem Blendwerk für Koops, also für Euch egal und für mich auch.

    Facebook-Gruppen bringen nach meiner Erfahrung noch am meisten, aber auch da wird es immer feindseeliger gegenüber Bloggern. Und ich versuche immer originelle und frische Beiträge zu posten, keinen aufgewärmten Scheiss zum x-ten Mal.

    Wenn Facebook die natürliche Reichweite in Zukunft tatsächlich auf nahezu Null setzt, wäre das ein guter Anlass endlich ganz mit Facebook aufzuhören. So ein übler Zeitfresser 😉

    Pinterest frisst übrigens auch ganz schön Zeit. Ich habe erst angefangen und bin gespannt, ob die Lorbeeren gerechtfertigt sind.

    P.S.
    Das Verhältnis 4 Werbeartikel von über 600 Beiträgen kann ich unterbieten mit 1 zu 400 😉

    • Thomas Jansen 13. November 2017 um 8:16 Uhr - Antworten

      Hi Florian,

      Mist, da bin ich ja richtig auf der Kommerzschiene mit unserem Blog. 🙂

      Wenn Facebook das wirklich macht, dann werde ich FB nur noch nutzen um Kontakte zu pflegen.

      LG Thomas

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