Unsere Erfahrungen mit Cruise America – Oder, eine Lanze brechen…

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  • Cruise America im Valley of Fire

Unsere Erfahrungen mit Cruise America – Oder, eine Lanze brechen…

Letztes Jahr haben wir unseren ersten Urlaub mit einem Wohnmobil gemacht. Bei der Buchung haben wir ausschließlich auf den Preis geachtet und hatten uns so recht schnell für ein Angebot von Cruise America entschieden.

Ganz entgegen unseres sonstigen Vorgehens, haben wir erst nach der Buchung Erfahrungsberichte über den Vermieter gelesen. Und da haben wir dann doch ein wenig Sorgen bekommen, ob wir die richtige Wahl getroffen haben. Wir fanden viele Berichte mit Schauergeschichten zu dem Vermieter, den Übergabemethoden usw. usf. Das hatte schon fast Bashing Ausmaße.

Cruise America im Valley of Fire

Cruise America im Valley of Fire

Jetzt haben wir bereits unseren zweiten Urlaub mit einem Wohnmobil von Cruise America hinter uns und wir wollen hier mal eine Lanze brechen und unsere durchweg positiven Eindrücke schildern. Ich beschreibe man die beiden Jahre kurz und möchte danach mal auf einige Meckerpunkte aus dem Netz eingeben, die ich so gefunden habe.

1. Jahr – Denver

Gebucht haben wir ein C-30 Modell, also das Größte in der Flotte. Die Preisunterschiede zu einem kleineren Modell waren bei unsere Buchung so gering, das wir uns dafür entschieden haben. In unserem Paket war das „Early Pickup“-, das „Bring the familiy“- Paket, die Küchenausstattung und unbegrenzte Meilen enthalten.

„Early Pickup“ bedeutet, das man das Mobil bereits morgens ab 9 Uhr übernehmen kann und am Abgabetag bis 15 Uhr Zeit hat für die Rückgabe. „Bring the family“ beinhaltet den Transfer vom/zum Hotel an den Übergabetagen.

Südwesten 2013

Südwesten 2013

Am Vortag der Übergabe haben wir telefonisch den Transfer mit der Vermietstation vereinbart. Dies muss man machen, es steht auch in den Reiseunterlagen, da Cruise America ja nicht wissen kann, wo man sich in der Stadt aufhält. Pünktlich um 8:30 Uhr stand dann auch eine Limosine vor dem Hotel und hat uns zu Vermietstation gefahren.

An der Vermietstation stand das Wohnmobil bereits bereit. Das Einführungsvideo mussten wir uns nicht anschauen, da wir versichert haben, das wir das bereits zu Hause gesehen hatten. Es folgte eine ordentliche Übergabe und Einweisung in das Wohnmobil. Außen herum wurde ging es recht flott, da es ordentlich schneite, innen war es ein wenig ausführlicher.

Protokolliert wurden dabei ein kleiner Steinschlag in der Windschutzscheibe, ein Brandfleck auf dem Fahrersitz und natürlich die Füllstände von Benzin, Gas und der Stundenzähler des Generators. Das Wohnmobil selber war etwa ein Jahr alt, hatte 20.000 Meilen auf dem Buckel. Der Innenraum war sauber und ordentlich.

Auf dem Campground

Auf dem Campground

Aufgrund der winterlichen Temperaturen bekamen wir das Wohnmobil mit leerem Wassertank und vielen guten Tipps zum Umgang mit den eisigen Verhältnissen im Wohnmobil. Und nach nur anderthalb Stunden konnten wir das Gelände mit unserem Mobil verlassen.

Im Laufe der 14 Tage hatten wir dann einen Defekt am Wohnmobil. Das Duschwasser lief zum Teil nach außen oder in den Innenraum. Da hatte sich der Abflussschlauch an der Dusche los gerappelt. Ein Telefonat mit der Hotline brachte aber Hilfe. Selber reparieren scheiterte am nicht vorhandenen Werkzeug, also sind wir an dem Tag kurz bei Cruise America in Phoenix vorbei gefahren (lag auf unserer Strecke) und dort wurde der kleine Schaden innerhalb von 30 Minuten behoben und wir haben in der Wartezeit Kaffee bekommen.

Küchenbereich im Wohnmobil

Küchenbereich im Wohnmobil

Die Rückgabe war ebenso unkompliziert. Ein kurzer Gang durch den Innenraum, kurze Aufnahme der Benzin- und Gasstände, Zähler des Stromaggregats abgelesen und die Überprüfung ob die Abwassertanks leer waren. Bereits nach 30 Minuten saßen wir dann schon wieder in der Limosine Richtung Hotel, mit der vollen Kaution auf dem Konto.

2. Jahr – Las Vegas

Auch in diesem Jahr hatten wir das Paket mit „Early Pickup“, „Bring the family“, Küchenausstattung und unbegrenzten Meilen gebucht. Allerdings buchten wir das C-27 Modell, eine Nummer kleiner wie im letzten Jahr. Den Tipp hatte man uns in Phoenix im Vorjahr gegeben. Das 27er gibt es erst seit 1,5 Jahren im Programm, so hat man die Sicherheit ein recht neues Wohnmobil zu bekommen.

Wohnbereich und Fahrerkabine

Wohnbereich und Fahrerkabine

Auch dieses mal stand der Taxifahrer pünktlich vor dem Hotel, wie am Tag vorher telefonisch vereinbart. An der Übergabestation in Las Vegas dann eine kleine Enttäuschung, auf ein C-27 müssten wir noch 2,5 Stunden warten, da aufgrund der großen Nachfrage keines fertig wäre. Die Enttäuschung wurde uns aber genommen, durch das Angebot ein fast neues C-30 zu nehmen, als Upgrade ohne Kosten. Das haben wir dann natürlich gemacht.

Die Übergabe ging flott und routiniert über die Bühne. Mängel wurden, bis auf einen kleinen Kratzer an der vorderen Stoßstange, keine gefunden. Das Wohnmobil hatte auch gerade erst 6.000 Meilen auf dem Buckel.

Dieses mal dauerte es rund 2 Stunden, bis wir vom Hof fahren konnten. Es war aber auch sehr viel los an der Vermietstation. Unser erster Weg führte uns dann, in Begleitung eines Cruise America Mitarbeiters, zur nächsten Tankstelle. Der Tank war extrem leer, und wir haben dort auf Kosten von Cruise America dann für 40 Dollar Sprit mit bekommen. Zurück geben sollten wir das Mobil dann 1/8 voll.

In den zwei Wochen hatten wir keinen einzigen Defekt an dem Mobil. Die Ausstattung war eine Nummer besser wie im Vorjahr, da es sich um eine neue Baureihe handelte. So waren überall im Wohnmobil USB-Anschlüsse zum Laden von Geräten zu finden, die Lüftungsklappen im Dach haben ein neues, besseres System und der Wasseranschluss ist deutlich verbessert worden.

Einen Defekt hatten wir dann doch. Aber nicht am Wohnmobil direkt, sondern am Abwasserschlauch. Dieser hatte was von einem Springbrunnen. Wir haben dann einen neuen Schlauch gekauft und haben die 35 Dollar dafür am Ende anstandslos zurück bekommen.

Die Rückgabe lief ebenso problemlos, wie im Vorjahr. Nur, sie dauerte fast 1,5 Stunden. Wenn bei der Übernahme schon viel los war, so war bei der Rückgabe der Teufel los an der Vermietstation. Mit uns parallel kamen 4 weitere Mobile zurück und gleichzeitig wollten mehrere Urlauber ihr neues Mobil übernehmen. Klar, da waren die 4 Mitarbeite mächtig am rotieren. Aber nach den 1,5 Stunden saßen wir im Taxi zum Hotel und trauerten unserem schönen Wohnmobil bereits hinterher.

Cruise America in Arches Nationalpark

Cruise America in Arches Nationalpark

Das waren unsere Erfahrungen mit Cruise America. Diese sind bisher ausgesprochen positiv. Natürlich, wir haben bisher keinen Vergleich zu anderen Vermietern. Nur, mir fallen keine Dinge ein, welche es rechtfertigen würden 400-800 Dollar mehr auszugeben. Was nutzen mit im 14-tägigen Urlaub hübschere Gardinen oder ein Schlafzimmer mit Lämpchen an der Wand? Wir brauchen ein vernünftiges, sauberes, funktionierendes Wohnmobil. Und wenn mal was nicht funktioniert, dann erwarte ich, das mir geholfen wird. Und all diese Dinge hat Cruise America bei uns erfüllt.

Meckerpunkte aus dem Netz

Jetzt möchte ich noch auf ein paar Dinge eingehen, die ich im Netz gefunden habe oder an der Vermietstation erlebt habe.

Übernahmestation in Las Vegas

Übernahmestation in Las Vegas

„Warum soll ich mein Gas bezahlen, der war doch nicht voll?“ Diese Frage kam letztens von einem Urlauber an der Vermietstation in Las Vegas auf. Er argumentierte, dass der Gasstand ja bei der Übernahme auch nur 80% betragen habe, also könne er es ja mit 50% zurück geben, es wäre ja nicht voll gewesen. Nun, bei der Übergabe bekommt man erklärt, das 80% voll ist. Mehr passt in den Tank nicht rein, es ist ein Gas. Und selbst wenn… wenn ich es mit 80% übernehme und dann mit 50% zurück gebe, dann muß ich die Differenz bezahlen. Aber der Herr wollte sich übelst im Internet über die „Gebaren“ beschweren. *facepalm*

Aus einem Forum: „Der Transfer hat nicht geklappt, keiner hat uns abgeholt“. Auf die Rückfrage, ob man denn den Transfer telefonisch abgestimmt hat, kam nur ein verwundertes „Warum“. Ne, ist klar… bei Cruise America hat man Glaskugeln, da können die sehen, wo gerade welcher Tourist in einem Hotel auf den Transfer wartet.

Aus einem Forum: „Ich musste mir das Video anschauen, das hat so lange gedauert“. Ja, na und? In dem Video bekommt man viele, wichtige Informationen zur Bedienung des Wohnmobils. Und man hat die Möglichkeit, sich das bereits zu Hause im Internet anzusehen. Nur, wenn man behauptet das getan zu haben (wie das holländische Pärchen vor uns in der Station in Las Vegas), sollte man schon die Frage nach der Länge des Videos beantworten können… 

Aus einem Forum: „Ich konnte das Wohnmobil erst um 13 Uhr übernehmen, Frechheit“. Tja, kein „Early Pickup“ buchen und dann rum weinen… wunderbar.

Aus einem Forum: „Nächstes mal buche ich nur noch an einer kleinen Station wie Phoenix, da geht alles schneller“. Das zeigt die Qualität, die manche Beiträge in den Foren haben. Phoenix ist die Zentrale von Cruise America. Ich habe noch die so viele Wohnmobile auf einem Haufen gesehen wir dort. Aber kleine Station…

Aus verschiedenen Foren: „Es klappert hier, es klappert da, es quitscht, usw. usf.“. Hallo? Wir leihen uns hier Gebrauchtgegenstände. Da löst sich mal was, da klappert mal was. Und wenn man auf den Campgrounds mal beobachtet, wie manche Leute mit ihren Leihwohnmobilen umgehen, dann wundert das auch nicht. Auch bei unseren Mobilen klapperten z.B. mal die Dachluken im ersten Jahr. Mit ein wenig Papier und Klebeband war da aber schnell Ruhe!

Bzgl. des Fahrzeugalters der Flotte meine ich auch, es ist günstiger als alle anderen Anbieter, also erwarte ich nicht unbedingt ein nagelneues Fahrzeug. Wir hatten in unseren beiden Urlauben vielleicht Glück mit den recht neuen Wohnmobilen. Aber ich hätte mich auch nicht über ein älteres Fahrzeug beschwert, wenn es technisch in Ordnung ist. In Phoenix erzählte man uns im letzten Jahr, das man bei Cruise America in der Tat ein wenig hinter her hinke, was die Erneuerung der Flotte angeht. Aber man arbeite da intensiv dran und wolle in den nächsten 2 Jahren einen Rundumschlag machen.

Es gibt natürlich auch, bei der größten Verleihfirma, auch berechtigte Kritiken die man im Netz findet. Nur, ich zweifel ernsthaft daran, das bei den anderen Firmen immer alles zu 100% glatt läuft. Aber in einigen Foren und Portalen hat man sich geradewegs auf Cruise America eingeschossen… das kann ich nicht nachvollziehen.

Habt ihr auch schon Erfahrungen mit Wohnmobilvermietern in den USA gemacht? Dann her mit euren Kommentaren und Anmerkungen.

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13 Kommentare

  1. Kalle 19. Juni 2014 um 12:18 Uhr - Antworten

    hi,
    Gruß von den Netten http://www.reisen-fotografie.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/smiley_emoticons_coolnew.gif

    2005 hatten wir ein C25 von Cruise Canada, Fazit „positiv“. Ich kann über Cruise Canada nicht meckern

    • Thomas Jansen 19. Juni 2014 um 12:21 Uhr - Antworten

      Hm, Cruise Canada haben wir noch auf unseren langen Urlaub-Wollenwirmalmachen-Liste.

      LG Thomas

      PS: Das sieht nach einem sehr schönen Reisebericht aus, bei Dir. Ich lese den jetzt mal in Ruhe durch!

  2. Baju 25. Juni 2014 um 15:39 Uhr - Antworten

    Sehr interessanter Artikel.

  3. Eva-Doreen Waller 1. Juni 2015 um 6:08 Uhr - Antworten

    Es freut mich für Euch, dass ihr so positive Erfahrungen gemacht habt und ich kann auch die Kritik an oben genannten Nörglern verstehen.
    Ich sitze mit meinem Freund seit geschlagen DREI TAGEN in einem gottverdammten Kaff namens Norris in Southwest Montana fest, hier gibt es nicht einmal Netz mit amerikanischer Sim-Karte aber wenigstens darf ich das WiFi der Campground – Besitzer nutzen.
    Ich habe von einem Hügel und vom Festnetz bereits 8 mal die Hotline verständigt, Fr-Abend und Samstag den ganzen Tag über und bis jetz (Sonntagabend 21:00) noch nichts an Service – Leistung erhalten…sie werden versuchen uns am Montag, also morgen abzuschleppen und das Wohnmobil reparieren zulassen. Garantiert Word natürlich wieder nichts.
    Auch kein Ersatzfahrzeug weil sie ausgebucht seien…wir haben das Wohnmobil am Donnerstag abgeholt und stecken bereits seit dem zweiten Tag fest…es könnte noch fahren aber wir dürfen nicht mehr fahren weil sich erstmal ein Techniker den Motor und die Antriebswelle ansehen muss, nach der sich der von uns beschriebene Schaden anhört…
    Hätten wir die olle Karre (C19 mit 125.000 Meilen) bis zum Totalschaden gefahren, hätten wir jetzt bestimmt schon Ersatz. Aber nein, wir waren so blöd die Probleme zu früh zu melden und müssen dafür mit unserer Urlaubszeit zahlen…

    Ich kann keine Lanze für Cruise America brechen!!! Ich bin bitter enttäuscht und werde bestimmt nicht mehr bei dieser Gesellschaft buchen.
    Wir sind gerade mal von Seattle die I-90 gefahren, keine anspruchsvollen Straßen, anständige Fahrweise und Null Komma Null Entgegenkommen.
    Ganz im Gegenteil, als ich gesagt habe wir könnten ja noch fahren und uns dann mit einem Ansprechpartner bei der Service Station treffen um alles zu beschleunigen, drohte man mir an, dass ich dann die gesamten Reparaturen zu bezahlen hätte weil ich dann schuld wäre, an dem Schaden.

    Die spinnen jawohl!!

    Never again und Grüße aus dem fucking no(rris)where!

    Eva

    PS.: und wenn Ihr denkt ich sei verwöhnt und zickig, dann täuscht Ihr Euch! Ich war auf allen Kontinenten dieser Welt unterwegs, viel mit dem Rucksack und bin bestimmt nicht schwierig aber hier wurde ich echt enttäuscht.

    • Thomas Jansen 1. Juni 2015 um 10:06 Uhr - Antworten

      Hi Eva,

      ne, den Ärger von euch kann ich sehr gut verstehen und nachvollziehen. Das ist wirklich sehr schlecht gelaufen bisher. Ich drücke euch feste die Daumen, dass das am Montag alles zu eurer Zufriedenheit erledigt wird.

      LG Thomas

  4. Jürgen Amann 31. Juli 2016 um 12:04 Uhr - Antworten

    Hallo Herr Jansen, wir kamen diese Woche von unserer USA Rundreise mit Cruise America zurück.
    Wir hatten ein Wohnmobil mit rd. 150.000 Meilen bekommen. Dementsprechend natürlich Gebrauchsspuren. Der Mitarbeiter von Cruise America in San Francisco war sehr freundlich und sprach mit uns sogar deutsch. Die Einweisung war im Nachhinein betrachtet nicht vollständig. So wurden nur Außen alle Macken und Beschädigungen notiert. Im laufe der Rundreise ging dann die Klimaanlage nicht mehr. Ein Fehlercode verwies an die Assistance. Wir riefen dort an, waren ewig in der Warteschleife. Dann meldete sich jemand und verwies uns auf den nächsten Tag. Wir riefen nochmals an und man wollte sich um das Problem kümmern. Da wir aber den Campingplatz verlassen mussten und unseren nächsten Stopp ansteuern mussten, fuhren wir dann weiter. Die Klimaanlage funktioniert, oh Wunder, kurze Zeit später wieder. Die Erreichbarkeit der Hotline ist sehr verbesserungswürdig. Nicht auszudenken, wenn man eine Motorpanne hat oder einen Unfall. Das wird dann zur Geduldsprobe. Ansonsten waren wir mit Cruise America recht zu frieden.

    • Thomas Jansen 31. Juli 2016 um 12:20 Uhr - Antworten

      Hallo Herr Amann,

      da hatten sie aber ein altes Teil, was aber sicher an der aktuellen Hauptsaison liegen kann. So ein altes Schätzchen hatten wir noch nicht. Mit der Hotline hatten wir, bisher, immer positive Erfahrungen gemacht, auch was die Erreichbarkeit angeht. Allerdings war bei unseren Anrufen dort immer Nebensaison – das kann natürlich ein Grund sein.

      Aber schön, dass Sie unter dem Strich zufrieden waren und hoffentlich war die Reise ein Erlebnis nach ihren Wünschen!

      LG Thomas

  5. Corinna 11. Februar 2017 um 17:08 Uhr - Antworten

    Hey Thomas! Wir haben das c30 für zwei Wochen Kanada jetzt im Winter gebucht, hättest du noch ein paar Tipps für uns was wir alles beachten sollten? Wie habt ihr das gemacht dass der Frischwassertank nicht einfriert? Und auch der Abwassertank? Habt ihr die Heizung immer laufen lassen? Und was hattet ihr so für Temperaturen?
    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen!
    Lg Corinna

    • Thomas Jansen 11. Februar 2017 um 17:23 Uhr - Antworten

      Hi Corinne,

      bei uns war damals der Wassertank bei der Übernahme leer, ebenso sollten wir die ersten zwei Tage auch kein Wasser auf dem Campground benutzen, damit der Abwassertank nicht einfriert. Haben wir aber trotzdem gemacht, es war nachts aber nur -2 Grad kalt. Und Richtig, wir hatten die Heizung immer angeschaltet. Danach kamen wir dann in wärmere Gefilde und das Problem war gelöst.

      Ich denke mal, dass die Euch bei Cruise Canada genau erklären werden, wie das bei denen ist. Da würde ich mich dann dran halten. Ggf. anfallende Schöden gehen sonst auf eigene Kappe. Es kann auch sein, dass die Fahrzeuge in Kanada anders isoliert sind und nicht so emfindlich.

      LG Thomas

  6. Podobnik 1. März 2017 um 20:51 Uhr - Antworten

    Hatten den Horrorurlaub mit Cruise America. Völlig heruntergekommenes Vehikel, dreckig, unhygienisch mit Packpapier die Einrichtung notdürftig repariert, Fetttriefende Dunstabzugshaube, mit Fettflecken bedeckte Gardinen, Schamhaare vom Vorgänger in der Dusche und auf dem Klo. Nach ein paar Tagen quälender Juckreiz an den Beinen flohbissartige Pusteln, die sich langsam nach oben ausdehnten. Arztdiagnose: Scabies (Krätzmilben), widerlich. Reklamation bei Cruise America blieb unbeachtet, die Arztrechnung mit Medikament $ 600.- bis heute nicht bezahlt. Cruise America hüllt sich trotz des umfangreichen Fotomaterials in Schweigen. Nie wieder, total ruinierter Urlaub für ein Heidengeld! Überlege zu prozessieren. Weitere Mieter aus Deutschland die wir im Ressort trafen, waren ebenfalls enttäuscht, mußten Reparaturen in ihrem Urlaub an dem Fahrzeug machen lassen. Hygiene und Sauberkeit mangelhaft.
    Sicherlich gibt es auch andere Meinungen, die hatten dann Fahrzeuge die noch nicht lange auf der Straße waren. Unseres war 3 Jahre alt und sicherlich nicht einmal in der Zeit grundgereinigt worden. Das wünscht man sich nicht

    • Thomas Jansen 2. März 2017 um 7:58 Uhr - Antworten

      Hallo,

      oh Gott, Eure Erfahrungen braucht man wirklich nicht selber erleben.

      Habt Ihr denn wenigstens über einen deutschen Veranstalter/Vermittler gebucht? Wenn ja, würde ich mal versuchen die Ansprüche dort geltend zu machen.

      LG Thomas

  7. Volker 14. September 2017 um 17:04 Uhr - Antworten

    Wir haben im August ein Wohnmobil von Cruise Kanada in Toronto übernommen.

    Transfer vom Hotel zur Mietstation war reibungslos

    Die Mitarbeiter dort wirkten nicht gerade motiviert. Man zeigte uns einen Video über das Wohnmobil, welchen man sich vorab schon im Internet

    ansehen konnte, anschließend gab man uns einen Zettel, wo wir eventuelle Außenschäden kennzeichnen sollten. Anschließend durften wir

    losfahren, mit zu dem Fahrzeug ist niemand gekommen, um beispielsweise zu zeigen, wo ich das Gas prüfen kann ( da die Innenanzeigen,

    wie man uns bei der Rückgabe mitteilte, nicht funktionsfähig waren. Die nächste Überraschung bemerkten wir auf der Autobahn: Der Außenspiegel

    auf der Fahrerseite war so lose, daß man durch die Vibration des Fahrzeugs so gut wie nichts sehen konnte.

    Die nächste Überraschung beim ersten Stop morgens beim Duschen: Der Grau Wassertank war leck, so daß er ab einem gewissen Stand auslief.

    An der ersten Raststätte mußten wir dann erst einmal die Windschutzscheibe von innen reinigen, da man auch dort nicht in der Mietstation viel Wert

    draufgelegt hat. Immerhin brauchten wir das Fahrzeug nur besenrein abgeben. Uns ist allerdings klar geworden, daß dies wohl die einzige Reinigung

    Im Fahrzeuginnenraum ist, die Selbige erhalte.

    Die Dusche war versüfft und die Laufschienen wurden noch nie gereinigt, der Kühlschrank war eine Zumutung, das der nicht weglief, war alles.

    Ist man mit einem feuchten Lappen über den Boden gegangen, war der Lappen innerhalb kürzester Zeit schwarz. Die Vorhänge waren voller Staubflocken

    Eine Innenreinigung hat dieses Auto noch nicht erhalten.

    Bei der Abgabe wiederum in Toronto lernten wir dann Leute kennen, denen es noch schlimmer ergangen ist:

    So regnete es ins Fahrzeug ( im Schlafraum), Heizung war defekt usw. usw.

    Uns war klar, daß es sich bei einem Wohnmobil um ein Gebrauchsgegenstand handelt, aber auch diesen könnte man pflegen.

    Waren vor einigen Jahren schon einmal in Kanada (Vancouver) mit einem anderen Anbieter unterwegs. da muß man schon feststellen,

    daß es auch anders gehen könnte. Dort war das Fahrzeug sauber, eine perfekte Küchenausstattung ( hier waren lediglich ein paar Plastikbecher

    vorhanden, die auch schon bessere Zeiten gehabt haben) und technisch einwandfreies Fahrzeug.

    Daher mein Fazit: Cruise Kanada nie wieder

    • Thomas Jansen 15. September 2017 um 8:17 Uhr - Antworten

      Hallo Volker,

      das was Du beschreibst, das brauch kein Mensch. Gut, dass wir deutlich bessere Erfahrungen gemacht haben. Sowohl was den Zustand der Fahrzeuge angeht, als auch bei der Freundlichkeit des Personals und bei der Qualität der Einweisung. Danke aber auf jeden Fall für Deinen ausführlichen Kommentar.

      LG Thomas

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