Erfahrungen mit dem Service bei Aer Lingus

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Erfahrungen mit dem Service bei Aer Lingus

Über unsere Erfahrungen mit dem Service an Bord von Aer Lingus, hatten wir ja bereits im Reisebericht geschrieben. Kurz noch mal zusammen gefasst betraf es das fehlende laktosefreie Essen bei Melanie auf dem Hinflug von Dublin nach Boston und die wirklich mangelhafte Versorgung mit Getränken an Bord.

Thema Sonermahlzeit

Das Essen war telefonisch über die deutsche Hotline von Aer Lingus bestellt worden. Die Mitarbeiterin am Telefon versprach uns, das dieser Anruf genügen würde und das Essen nun für Melanie im Flieger bereit stehen würde. Nun, das war wohl Wunschdenken!

Jetzt kommt aber noch eine Perle der Serviceleistung hinzu. Auf dem Rückflug von Boston nach Dublin haben wir etwas in dem Bordshop gekauft. Die Zahlung erfolgte mit unserer Kreditkarte. Der Zahlvorgang stellte die nette Flugbegleiterin aber vor eine harte Probe. Mehrfach wurde die Karte durch das Gerät gezogen, bevor sie entschied, dass das Gerät defekt sei. Nun holte sie einen zweiten Kreditkartenleser aber auch hier waren mehrere Versuche nötig, bis die Bezahlung dann endlich gelang und ein Beleg aus dem Gerät kam.

Böse Ahnungen…

Ich ahnte in diesem Moment bereits böses. Und kaum zu Hause, wurde unsere Befürchtung bestätigt. Die Summe war doppelt auf der Kreditkarte belastet. So weit, so schlecht – war ja nicht unser Fehler, rufen wir mal die Aer Lingus Hotline an. Und nun nimmt der Servicewahnsinn seinen lauf, wie er besser wohl kaum zu einer Billigairline passen würde!

Dort teilte man uns mit, das wir diese „Reklamation“ per Mail mit einer Kopie der Rechnung an eine Service Mail Adresse senden müssen. Dies taten wir dann natürlich umgehend. Als Reaktion darauf kam eine Standardmail mit dem Inhalt, das man sich schnell um den Fall kümmern würde.

Danach passierte erst mal einige Tage nichts. Nach ein paar Tagen des Wartens haben wir dann noch mal per Mail nachgefragt, ob wir denn irgendwann mal was von unserem Geld sehen würden. Darauf hin kam immerhin eine persönliche Mail, in der wir auf einmal aufgefordert wurden, noch eine Kopie unserer Buchung zu Aer Lingus zu mailen.

WTF? Auch das haben wir getan aber wir warten immer noch auf unser Geld. Noch mal zusammen gefasst. Die gute Dame an Bord des Fliegers hat offensichtlich bei der Bezahlung einen Fehler gemacht. Kann passieren. Aber warum müssen wir jetzt unserem eigenen Geld hinterher rennen, Mails hin und her schreiben usw.?

Wir hatten einen ähnlichen Fall mal bei Lufthansa (offensichtlich arbeiten die Geräte an Bord der Flugzeuge ein wenig unzuverlässig). Da hatten wir binnen von 24 Stunden nach dem Anruf das Geld wieder auf unserem Konto und als Entschuldigung noch 2.000 Meilen auf unserem Meilenkonto.  So langsam festigt sich unsere Entscheidung, Aer Lingus bei weiteren Reisen zu meiden.

Nachträge

Update 10.11.2014: Wieder eine Mail von Aer Lingus, wieder wollen die eine Buchungsbestätigung wegen dem fehlenden Essen von uns. Wieder haben wir geantwortet und erklärt, daß wir Melanies Essen telefonisch bestellt haben. Und kein Wort in der Mail wegen der doppelte Abbuchung. Rückmail von uns war jetzt Klartext mit Link hier hin, vielleicht verstehen die es dann? Der. Schriftverkehr ist übrigens auf deutsch, daran können die Probleme nicht liegen. 

Update 11.11.2014: Und die nächste Mail. Jetzt sollen wir uns wegen der doppelten Bezahlung plötzlich an eine englischsprachige Mailadresse oder Telefonnummer wenden, wegen: „haben wir von dem Duty free shops am Flughafen selbst keine Kontaktdaten“ Wir haben denen bereits mehrfach erzählt, das wir den Einkauf an Bord getätigt haben. Offensichtlich besteht dort doch eine Sprachbarriere, obwohl die Kommunikation auf deutsch abläuft. Wenn ich in einem Laden am Airport eingekauft hätte, dann würde ich mich doch nicht an die Aer Lingus Hotline wenden…

Update 11.11.2014: Die nächste Mail, dieses mal aus Irland. Nun hat man die doppelte Zahlung bei denen auch gefunden und uns die doppelt bezahlte Summer wieder auf der KK gut geschrieben. Immerhin, nach nur knapp 2 Wochen.

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6 Kommentare

  1. Zypresse 9. November 2014 um 11:40 Uhr - Antworten

    Wie ärgerlich, so etwas.

    Ich widerrufe in solchen Fällen immer die Abbuchung der Kreditkarte. Das klappt problemlos und offenbar kommen Bank und Abbucher bestens miteinander klar, ich hatte jedenfalls noch in keinem Fall anschließend weitere Diskussionen. Vielleicht versucht Ihr das auch einmal?

    • Thomas Jansen 9. November 2014 um 11:45 Uhr - Antworten

      Diese Option ziehen wir nächste Woche. Wir dachten nur, aus der Erfahrung mit Lufthansa, dass das auf dem anderen Wege unbürokratisch schnell geht.

      LG Thomas

  2. Gigi 10. November 2014 um 8:01 Uhr - Antworten

    Ich würde mich ebenfalls direkt an das Kreditkarteninstitut wenden und zwar BEVOR die 30 Tage Einspruchfrist abgelaufen sind. Man wird die Abbuchung problemlos stornieren. Sie sehen ja auch, dass es sich um den gleiche Betrag handelt. Ich nehme auch an, dass Ihr nur einmal einen Pin eingegeben oder eine Unterschrift geleistet habt, oder?

    • Thomas Jansen 11. November 2014 um 14:18 Uhr - Antworten

      Natürlich haben wir nur einmal unterschrieben. Zur Bank haben wir das nun auch gebracht. Ich bin mal gespannt. Ich ärgere mich wirklich, nicht mit meiner Miles@More KK bezahlt zu haben. Die haben in ihrem Onlineportal sogar ein Online-Tool, wo man so was reklamieren kann.

      LG Thomas

  3. Kleckerlabor 10. November 2014 um 9:55 Uhr - Antworten

    Zum Glück ist mir so was noch nicht passiert, trotzdem eine sehr blöde Angelegenheit, bei Aer Lingus ist der Kunde anscheinend kein König

  4. Thomas Jansen 11. November 2014 um 13:55 Uhr - Antworten

    Wir haben jetzt auch unsere Bank eingeschaltet, natürlich noch vor der 30-Tage-Frist. Troztdem sind die Reaktionen von Aer Lingus eine Unverschämtheit, wie ich oben auch in den Ergänzungen geschrieben habe!

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