Reisen-Fotografie.de https://www.reisen-fotografie.de Fri, 26 Aug 2016 05:32:56 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.6 61973379 Serengeti Park Hodenhagen – Safari und viele Affen https://www.reisen-fotografie.de/serengeti-park-hodenhagen-safari-und-viele-affen/?pk_campaign=feed&pk_kwd=serengeti-park-hodenhagen-safari-und-viele-affen https://www.reisen-fotografie.de/serengeti-park-hodenhagen-safari-und-viele-affen/?pk_campaign=feed&pk_kwd=serengeti-park-hodenhagen-safari-und-viele-affen#comments Wed, 24 Aug 2016 05:30:50 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=21372 Jetzt hat es uns zum zweiten mal in diesem Jahr in den Serengeti Park nach Hodenhagen verschlagen. Eigentlich stand ein Besuch des Heide-Parks auf dem Plan. Eine Sperrung der A7, mit einem Wahnsinns-Sommerurlaubsstau hat Richtung Soltau hat spontan die Lust auf eine Safari in uns geweckt. Natürlich haben wir auch ein paar Fotos mitgebracht und […]]]>

Jetzt hat es uns zum zweiten mal in diesem Jahr in den Serengeti Park nach Hodenhagen verschlagen. Eigentlich stand ein Besuch des Heide-Parks auf dem Plan. Eine Sperrung der A7, mit einem Wahnsinns-Sommerurlaubsstau hat Richtung Soltau hat spontan die Lust auf eine Safari in uns geweckt. Natürlich haben wir auch ein paar Fotos mitgebracht und erklären euch, warum wir uns manchmal wünschen, die Tiere wären da nicht so lieb und ruhig.

Serengeti Park – die Serengeti Safari

Im Vergleich zu unserem ersten Besuch über Ostern hatten wir richtig schönes Wetter. Am Vormittag noch bedeckt, kam zum Nachmittag die Sonne raus. Also haben wir am Vormittag die Safari genossen und sind am Nachmittag noch in den kleinen Freizeitpark gegangen.

Giraffe im Anmarsch

Giraffe im Anmarsch

Begrüßt wurden wir natürlich wieder von den Giraffen im ersten Teil des Parks. Diese wandern von Auto zu Auto und halten den Kopf rein, auf der Suche nach Futter. Von uns gab es natürlich nichts, da das Füttern der Tiere dort streng verboten ist. Eine Streicheleinheit wurde aber auch gerne genommen. Die Giraffen sind übrigens total flauschig.

Streicheln statt füttern

Streicheln statt füttern

Weiter ging es durch die verschiedenen Bereiche des Parks. Überall stößt man auf mehr oder weniger neugierige Tiere.

Was guckst Du?
Familienleben
Mampf...
Oben im Baume...

Um nochmal auf das Füttern zurück zu kommen. Überall stehen Schilder, die einem erklären, dass das Füttern verboten ist und verdammt noch mal nicht gut ist für die Tiere. Trotzdem konnten wir mehrere Autos beobachten, aus denen flogen Kartoffelchips und Gummibärchen (!) in die Gehege. Papa ließ sich dann auch noch als Held vom Nachwuchs feiern, weil die Tiere ja so schnell zum Auto kommen. In dem Moment habe ich mir wirklich gewünscht, dass jetzt eines der Tiere Amok läuft und denen ihre aufgemotzten, sonntagsfein polierten Karren zerkratzt. Sorry, für die Gewaltfantasien – aber manche Mitmenschen scheinen wirklich nur dumm zu sein.

Komischerweise hat sich in den folgenden Gehegen keiner mehr getraut irgendwas aus dem Auto zu werfen. Vielleicht hätte Papa ja mal seinen Arm… ach lassen wir das und konzentrieren uns auf die schönen Tiere.

Morgenwäsche

Morgenwäsche

Gähn...

Gähn…

Ein kurzes Bad? Oh nass!

Ein kurzes Bad? Oh nass!

Mampf, lecker Wiese!

Mampf, lecker Wiese!

In der Savanne konnte das Fenster auch wieder geöffnet werden. Die Fütterer vor uns waren zum Glück weg, ein Grund mehr sich komplett auf die schönen Tiere zu konzentrieren. Übrigens, Fenster auf ist streng genommen auch verboten. Die meisten Tiere sind aber recht zutraulich. So auch dieser Strauss. Guckt er nicht niedlich? So ein lieber Vogel. Und direkt nach dem Foto hat er mir gepflegt in den Arm gebissen. *grummel* Also. bei Fenster auf – immer vorsichtig sein. Das sind immer noch wilde Tiere.

Ich beiss Dich!

Ich beiss Dich!

Serengeti Park – der Freizeitpark

Leo begrüßt die Gäste.

Leo begrüßt die Gäste.

Beim Verlassen der Serengeti Safari fährt man einmal um den Abenteuer Park herum, entlang an ganz vielen Parkplätzen. Irgendwo findet sich immer ein freier Platz und der nächste Eingang in die Abenteuerwelt ist nicht weit entfernt. Beim Betreten der des Parkbereiches wurden wir von lautem Motorenlärm begrüßt. Dieser gehörte den Booten der Black Mamba. Hier werdet ihr mit Schnellbooten über die Flüsse gefahren, mit schönen Kurven und Bremsmanövern – es soll ja keiner trocken aus den Booten aussteigen.

Black Mamba Bootsfahrt

Black Mamba Bootsfahrt

Kurve - Bremsen - Gäste nass!

Kurve – Bremsen – Gäste nass!

Es gibt  noch zahlreiche weitere Fahrgeschäfte im Abenteuer Land. Ein Riesenrad, eine Stahlachterbahn, ein kleiner Freefalltower, eine Wildwasserbahn und andere Überschlags- und Fahrgeschäfte. Dazu findet ihr dort eine Menge Imbissbuden und Restaurants.

Eine etwas gemütlichere Fahrt

Eine etwas gemütlichere Fahrt

Wer mag kann sich auf mit dem Zug einmal um die Abenteuer Safari fahren lassen. Wir sind aber zu Fuß zu unserem eigentlichen Ziel gegangen, die Dschungel Safari.

Dschungel Safari – ein Land voller Affen

Die Dschungel Safari ist ein weiterer Teil des Parks, in dem ihr viele Tiere findet könnt. Direkt am Anfang findet man eine kleine Insel, die von Schimpansen und Mandrills bevölkert ist.

Nachdenkliche Schimpansen

Nachdenkliche Schimpansen

Mandrill Männchen

Mandrill Männchen

Aus diesem Bereich des Parks startet auch die Dschungel Safari Tour. Diese ist im Eintrittspreis enthalten und führ nochmal ein Stück durch die Serengeti und dann in einen Dschungel. Hier geht es an einigen Animationen hoch her, man sieht ein paar witzige Szenen und nass wird man auch. Alles in allem eine witzige Tour, die man durchaus mitmachen sollte.

Hinter der Madrill-Insel findet  man noch ein Gehege mit wunderschönen weißen Löwen. Das Gehege ist extrem groß, so dass selbst die 600 Millimeter Brennweite unserer Lumix grenzwertig war. Trotzdem möchten wir zwei Bilder von den schönen Tieren zeigen.

Der Chef im Haus

Der Chef im Haus

Und die Damenwelt

Und die Damenwelt

Weiter führt der Weg durch die Dschungel Safari dann durch mehrere Affenhäuser. Hier laufen die Affen frei herum und turnen teilweise auch auf den Besuchern rum. Daher, Brillen sichern, Rucksäcke zu machen und rein ins Vergnügen.

Totenkopfäffchen ohne Zaun

Totenkopfäffchen ohne Zaun

Portrait

Portrait

Über den Köpfen der Besucher

Über den Köpfen der Besucher

Etwas gemütlicher Geselle

Etwas gemütlicher Geselle

Mahlzeit!

Mahlzeit!

Bauchmassage

Bauchmassage

Alle diese Bilder sind in den Gehegen entstanden, ohne störende Zäume dazwischen. Seid aber wirklich auf der Hut, die Kollegen springen auch schon mal ohne Vorwarnung auf den Kopf oder hängen sich an den Rucksack. Schreckhaft solltet Ihr in den Gehegen besser nicht sein.

Beeindruckend fand ich, dass selbst kleine Jungtiere in diesen Gehegen lebten und völlig unbeeindruckt von den haarlosen Wesen waren. Allerdings waren die bei Mama und Papa auch in besten Händen.

Familienglück

Familienglück

Lemuren Nachwuchs

Lemuren Nachwuchs

Neben der Serengeti Safari ist die Dschungel Safari mit den Affenhäusern ein triftiger zweiter Grund den Serengeti Park zu besuchen. Es ist einfach schön, mit den Türen mal auf Tuchfühlung zu kommen. Es hat aber auch einen Haken, vor lauter streicheln und kuscheln vergisst man oft das Fotografieren. 

Serengeti Park - Informationen
  • Adresse: Seren­geti-Park Hoden­ha­gen – Am Safa­ri­park 1 – 29693 Hoden­ha­gen
  • Parken: Überall im Park gibt es kostenlose Parkplätze
  • Öffnungszeiten: März-Oktober – Wochentag: 10-17 Uhr, Wochenende: 10-18 Uhr
  • Eintrittspreise Erwachsene: 30 EUR, Kinder: 24 EUR, Ermäßigt: 15 EUR, Safari mit dem Bus: 5 EUR
  • Hunde erlaubt: ja
  • Übernachtung: Mehrere Lodges und Campingplatz
  • Restaurants: ja – mehrere Imbissbuden und Restaurants
  • Spielplätze: ja
  • Fahrgeschäfte: ja
  • Webseite: https://www.serengeti-park.de
Das waren unsere Eindrücke vom zweiten Besuch im Serengeti Park. Anmerkungen, Ergänzungen oder Fragen sind wir immer sehr gerne in den Kommentaren gesehen. Und wir wollen wissen, welches Bild gefällt Euch am besten?
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Yoho National Park – Ein kleines Juwel im Regen https://www.reisen-fotografie.de/yoho-national-park-ein-kleines-juwel-im-regen/?pk_campaign=feed&pk_kwd=yoho-national-park-ein-kleines-juwel-im-regen https://www.reisen-fotografie.de/yoho-national-park-ein-kleines-juwel-im-regen/?pk_campaign=feed&pk_kwd=yoho-national-park-ein-kleines-juwel-im-regen#comments Sun, 21 Aug 2016 05:30:02 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=21347 Der Yoho National Park ist ein kleines Juwel, im Schatten der großen National Parks in direkter Nachbarschaft. Nach unseren Besuchen des Jasper und des Banff sind wir durch den Yoho wieder Richtung Westen gefahren. Leider hatten wir an dem Tag richtig miserables Wetter, wolkenverhangen und lange Regenfälle. Trotzdem haben wir einen schönen Einblick in diesen schönen […]]]>

Der Yoho National Park ist ein kleines Juwel, im Schatten der großen National Parks in direkter Nachbarschaft. Nach unseren Besuchen des Jasper und des Banff sind wir durch den Yoho wieder Richtung Westen gefahren. Leider hatten wir an dem Tag richtig miserables Wetter, wolkenverhangen und lange Regenfälle. Trotzdem haben wir einen schönen Einblick in diesen schönen National Park bekommen. Und Regenbilder haben auch was, wenn man diese ein wenig aufpeppt. 

Yoho National Park im Regen

Wolken und Berge
Yoho National Park
Wolken im Yoho National Park
Seitenwege im Yoho

Am frühen Morgen haben wir den Banff National Park verlassen und sind Richtung Westen in den Yoho National Park gefallen. Die Straße zu unserem ersten geplanten Ziel, die Takakkaw Falls war leider noch gesperrt. Da müssen wir noch mal wiederkommen, am besten dann Ende Mai oder im Juni/Juli, da ist die Straße dann mit Sicherheit geöffnet.

Field – eine kleine Stadt mit Museums-Charakter

Also sind wir weiter den Trans-Canada-Highway nach Westen gefahren. Mitten im Nationalpark findet man im Verlauf den kleinen Ort Field.

Kirche von Field

Kirche von Field

In diesem kleinen Ort gibt es sehr viele alte Gebäude, teilweise Ende 18-hundert-irgendwas gebaut. Die alten Häuser befinden sich in einem tadellosen Zustand und können zum Teil aus besichtigt werden. Am Eingang des Ortes gibt es auch ein kleines Visitor-Center, wo ihr kostenlos einen Stadtplan bekommt, in dem alle alten Gebäude eingezeichnet und beschrieben sind. Wir sind nur einmal kurz durch den Ort gefahren und haben dabei ein paar Bilder gemacht. Es regnete gerade aus Kübeln.

Emerald Lake

Lodge am Emerald Lake

Lodge am Emerald Lake

Auch am Emerald Lake war das Wetter nicht wirklich besser. Trotzdem haben wir uns da aus dem Wohnmobil getraut und sind ein wenig am See spazieren gegangen. Und in der schönen Emerald Lodge gab es leckere warme Getränke und einen kleinen Imbiss. Das ganze serviert von einer sehr netten schweizer Bedienung.

Emerald Lake

Emerald Lake

Der See wurde übrigens nur durch Zufall entdeckt. 1882 rissen einem Bergführer die Pferde aus. Als dieser die geflohenen Pferde suchte und wieder einfing entdeckte er diesen wunderbaren See. Heute ist er ein sehr beliebtes Ausflugsziel, auch für Reisebusse voller Touristen. 

Steg am Emerald Lake

Steg am Emerald Lake

Auf dem See kann man wunderbar mit dem Kanu fahren, die ihr direkt an einem kleinen Laden am Parkplatz mieten kann. Alternativ führt ein Wanderweg einmal um den ganzen See. Mit einer Länge von 5,3 Kilometern ist er auch nicht sehr anspruchsvoll. Wir haben uns das aber verkniffen, bei dem Wetter.

Natural Bridge Waterfall

Natural Bridge Waterfall

Natural Bridge Waterfall

Auf der Zufahrt zum Emerald Lake liegt direkt der Natural Bridge Waterfall. Wir haben dort erst auf dem Rückweg angehalten. Erstens war es gerade mal kurz trocken von oben und es stand kein Reisebus dort. Die kamen dann allerdings direkt nach uns an, genauso wie der Regen, da hatten wir unsere Bilder aber gemacht.

Zufluss zum Natural Bridge Wasserfall

Zufluss zum Natural Bridge Wasserfall

Wasser, Wind und Wetter haben hier übrigens eine natürliche Brücke geschaffen, daher auch der Name des Wasserfalls. Rund um diesen Wasserfall läuft ein ausgebauter Weg, der über eine Brücke auch auf die andere Seite kommt. So sind Fotos von allen möglichen Positionen dort möglich. 

Übernachtung in Golden

Am späten Nachmittag sind wir dann in Golden angekommen, wo wir uns einen Campground gesucht haben. Sowohl der Ort als auch der Campground (Golden Municipal CG) waren nicht so der Renner. Aber für einen gemütlichen Abend im Wohnmobil war es in Ordnung. Immerhin haben wir auch dem Campingplatz noch eine riesige Raupe vor die Linse bekommen, die am Pfosten mit dem Stromanschluss ihr zu Hause hatte.

Kanadische Riesenraupe

Kanadische Riesenraupe

Zum Abendessen überkam uns die Idee, wir könnten mal nicht selber kochen.  Also haben wir uns aufgemacht ins Restaurant The Wolfs Den. Nur wenige Meter vom Campground entfernt können wir diesen Laden nur wärmstens empfehlen. Fantastische Burger und eine sensationelle Poutine (als Vorspeise) haben uns für das schlechte Wetter an dem Tag mehr als entschädigt.

Burger und Poutine

Burger und Poutine

Informationen zum Yoho National Park

Yoho National Park

Allgemeine Informationen:

  • Land: Kanada, British Columbia
  • Lage: Westlich vom Banff National Park
  • Größe: 1.310  km2
  • Gegründet: 1886
  • Eintritt: Erwachsene 9,80 CAD, Senioren 8,30 CAD, Kinder 4,90 CAD pro Tag
  • Jahrespass für alle kanadischen National Parks: Einzelperson 67,70 CAD – Familie 136,40 CAD – Eintrittskarten bekommt man am Visitor Center in Field
    Der Jahrespass rechnet sich, wenn man auf einer Reise mehr als 7 Tage in National Parks verbringt.
  • Campgrounds für RVs: 4 Stück (von Mitte Mai bis Ende September)
  • Hotels/Lodges: Übernachtungsmöglichkeiten findet man in Field, Golden oder in Lake Louise/Banff
  • Homepage: http://www.pc.gc.ca/eng/pn-np/bc/yoho/index.aspx

Weitere Reisebericht zum Yoho National Park

Der Yoho Nationalpark in Kanada ist auf jeden Fall auch bei Regen einen Besuch wert. Wir haben trotz des miesen Wetters jede Minute in dem „kleinen“ Nachbarn von Banff und Jasper genossen. Trotzdem müssen wir da nochmal hin, alleine schon um noch die Takakkaw Falls zu sehen.

Wir hoffen, wir konnten Euch die Schönheit des Parks ein wenig rüber bringen. Kommentare sind, wie immer, sehr gerne gesehen.

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Fotografisch für Anfänger – Fachbegriffe kurz erklärt https://www.reisen-fotografie.de/fotografisch-fuer-anfaenger-fachbegriffe-erklaert/?pk_campaign=feed&pk_kwd=fotografisch-fuer-anfaenger-fachbegriffe-erklaert https://www.reisen-fotografie.de/fotografisch-fuer-anfaenger-fachbegriffe-erklaert/?pk_campaign=feed&pk_kwd=fotografisch-fuer-anfaenger-fachbegriffe-erklaert#comments Wed, 17 Aug 2016 05:30:53 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=21126 Sprecht Ihr fotografisch? Seid Ihr verzweifelt, wenn Ihr die Bedienungsanleitung einer Fotokamera lest, ein Fotomagazin durchblättert oder wenn Ihr anderen Fotografen beim Fachsimpeln zuhört? Dann bekommt Ihr jetzt Hilfe von uns. Lasst Euch von uns die wichtigsten Fachbegriffe rund um die Fotografie erklären, einfach und kurz für Einsteiger. Über manchen Begriff könnte man eine wissenschaftliche Abhandlung schreiben, das ist nicht […]]]>

Sprecht Ihr fotografisch? Seid Ihr verzweifelt, wenn Ihr die Bedienungsanleitung einer Fotokamera lest, ein Fotomagazin durchblättert oder wenn Ihr anderen Fotografen beim Fachsimpeln zuhört? Dann bekommt Ihr jetzt Hilfe von uns. Lasst Euch von uns die wichtigsten Fachbegriffe rund um die Fotografie erklären, einfach und kurz für Einsteiger. Über manchen Begriff könnte man eine wissenschaftliche Abhandlung schreiben, das ist nicht unser Ziel. Wir möchten einfach nur, dass ihr die Ausdrücke mal gehört habt und wisst um was es dabei geht.

Fotografisch für Anfänger – Grundbegriffe

Fotografisch für Einsteiger

  • Belichtung: Die Gesamtlichtmenge, welche den digitalen Sensor in der Kamera erreicht. Die Belichtung kann über die Einstellung von Blende, Belichtungszeit und ISO erreicht verändert werden.
  • Belichtungsdreieck: Eine Möglichkeit das Zusammenspiel von Blende, Belichtungszeit und ISO grafisch zu erklären.
  • Belichtungskorrektur: Die Kamera kann angewiesen werden, Bilder etwas überbelichtet oder unterbelichtet aufzunehmen. Das kann meist über eine „+/-“ Taste an der Kamera eingestellt werden. Diese Einstellung kann in sehr hellen oder dunklen Umgebungen sinnvoll sein.
  • Belichtungszeit: Die Zeit, welche die Blende für eine Belichtung geöffnet ist. Kurze Belichtungszeiten (z.B. 1/1000 Sekunde) wählt man zum Einfrieren von Bewegungen, länge Belichtungszeiten (z.B. 1/10 Sekunde) um bewegte Objekte zu verwischen. Es gibt aber zahllose weitere Anwendungsbeispiele für die verschiedenen Belichtungszeiten.
  • Beugungsunschärfe: Jetzt mal ganz einfach erklärt: Es kann Sinn machen, die Blende an der Kamera weit zu schliessen, z.B. um bei einem Makro eine große Tiefenschärfe zu erreichen. Durch das schliessen der Blende kommt es aber zu einer (vermehrten) Beugung des Lichts an der Blende – und dadurch kommt es zu Unschärfe im Bild. Merkt euch nur, bei einer geschlossenen Blende kann diese zu unscharfen Bildern führen.
  • Blende: Die Blende ist die variable Öffnung an einem Objektiv. Durch das Verstellen der Blende kann die Menge an Licht gesteuert werden, die ins innere der Kamera kommt. Mit der Blende lässt sich auch die Tiefenschärfe im Bild beeinflussen.
  • Bokeh: Das Bokeh ist prinzipiell erstmal der verschwommene/unscharfe Teil eines Bildes, zum Beispiel im Hintergrund. Aber mit Bokeh wird auch die „Qualität“ des unscharfen Bereiches gemeint. Dabei ist die Beurteilen aber sehr subjektiv. Der eine mag lieber ein hartes Bokeh, andere lieber ein weiches, wieder andere ein ruhigers. Über die Gestaltung und die Qualität des Bokehs kann man Bücher schreiben. Dazu kommt, dass jedes Objektiv ein anderes Bokeh erzeugt, welches auch noch von verschiedenen Faktoren abhängig ist. Merkt euch einfach: Bokeh ist der verschwommene Hintergrund im Bild und der muss schön sein. Für manche Fotografen ist das Bokeh wichtiger als das eigentliche Motiv im Bild.
  • Bracketing: Dabei handelt es sich um eine Belichtungsreihe, wo mehrere Bilder von einem Motiv mit verschiedenen Belichtungen aufgenommen werden. Aus diesen Bildern kann später mit Hilfe der Fotobearbeitung ein HDR erstellt werden.
  • Bulb: Im Bulb-Modus bleibt der Verschluss der Kamera so lange geöffnet, wie der Auslöser der Kamera (oder am Fernauslöser) gedrückt wird. Dadurch kann man die Belichtungszeit manuell steuern und über sehr lange Zeit belichten.
  • Chromatische Aberration: Chromatische Aberrationen sind Farbsäume um Objekte im Bild. Diese kommen oft an Stellen im Bild vor, wo dunkle Stellen auf helle Bereiche treffen. Meistens können diese Störungen aber per Mausklick in der Fotobearbeitung entfernt werden.
  • Crop-Faktor: Brennweitenangaben in der Fotografie werden immer auf das Kleinbild bezogen, welches z.B. Vollformatkameras aufnehmen. Bei vielen Kameras ist aber ein kleinerer Sensor verbaut. Sehr verbreitet ist der APS-C-Sensor. Wenn man dort ein 50mm-Objektiv nutzt, hat man durch den Crop-Faktor von ca. 1,5 eine echte Brennweite von rund 75mm. 
  • Dateiformat (jpg/raw): Bei jpg-Dateien werden die Fotos als bearbeitet (entwickelte) Dateien in komprimierter Form gespeichert. Bei raw-Dateien werden die Aufnahmedaten als Roh-Daten gespeichert und müssen später am Computer erst in ein Bild konvertiert (entwickelt) werden. Beide Dateiformate haben ihre Vor- und Nachteile.
  • DSLR: Wird als Abkürzung für den Begriff Digitale Spiegelreflexkamera genutzt.

Einfluss der Blende auf die Schärfeebene

  • F – Blendenzahl: Die F-Zahl ist ein Maß für die Öffnung der Blende im Objektiv. Dabei handelt es sich um den Kehrwert des Verhältnisses zwischen der wirksamen Öffnung der Linse und der Brennweite. Die Werte der Blende findet ihr dann auf dem Objektiv gedruckt und könnt diese in der Kamera einstellen (1 -1.4 – 2.8 – 4 – 5.6 – 8 – 11 – 16 – 22 – usw.). Die Berechnung müsst ihr eigentlich nicht wissen. Wichtig ist nur, mit jeder Stufe der Blendenzahl verdoppelt sich die Lichtmenge, die in die Kamera kommt.
  • Fernauslöser: Mit einem Fernauslöser lässt sich die Kamera fernbedienen, wie der Name schon sagt. Es gibt Fernauslöser, die mit Kabel, per Funk oder Bluetooth funktionieren. Diese werden gerne bei Langzeitbelichtungen eingesetzt, um ein Verwackeln des Bildes durch das Drücken des Auslösers an der Kamera zu vermeiden.
  • Festbrennweite: Das ist ein Objektiv mit einer festen Brennweite, also ohne Zoom-Funktion.
  • Fotografie: Der Begriff setzt sich aus dem griechischen Wörtern „phos“ (Licht) und „Graph“ (zeichnen) zusammen. Es bedeutet also so viel wie „Mit Licht zeichnen“.
  • Hyperfokale Distanz: Es gibt wohl kaum einen zweiten Begriff in der Fotografie, mit dem man Anfänger mehr schockieren oder beeindrucken kann. „Denk an die hyperfokale Distanz“ – mit dieser Spruch hat man dem Anfänger für die nächsten Stunden was zum Nachdenken gegeben. Ganz einfach erklärt ist die hyperfokale Distanz der Wert der naheliegenste Punkt im Bild, von dem aus die Schärfe hinten bis Unendlich reicht. Das hat vor allem bei der Landschaftsfotografie einen Sinn um z.B. das vor einem liegende Boot im See inkl. dem kompletten See und die Berge dahinter scharf auf dem Bild zu haben.
  • ISO: Einfach erklärt gibt die ISO-Zahl die Lichtempfindlichkeit des digitalen Sensors an. ISO100 ist weniger Lichtempfindlich als ISO 1600. Mit einer höheren ISO Einstellung ist es möglich, bei schlechterem Licht zu fotografieren. Dafür steigt aber bei höheren ISO-Werten das Rauschen in den Bildern an. Wer sich näher mit dem Thema beschäftigen möchte, den sei dieser Beitrag von Marc bei Reisezoom ans Herz gelegt.
  • Kameraauflösung: Bei der Auflösung wird angegeben, wie viele Pixel vom Sensor aufgezeichnet werden. Bei unsrer Sony Alpha 6000 sind das zum Beispiel 6000×4000 Pixel, also 24 Millionen Pixel – man spricht dann von einer Kamerauflösung von 24 Megapixel. Die Megapixelzahl ist aber nicht das einzige Qualitätsmerkmal einer Kamera, auch wenn die Werbeindustrie oft anderes vermittelt. 
  • Kameramodus: Alle Fotokameras bieten mehrere Automatiken an, mit denen man Fotografieren kann. Diese werden auch Belichtungsprogramme genannt. Alle vernünftigen Modelle bieten einen manuellen Modus, eine Blendenautomatik, eine Zeitautomatik und die Programmautomatik. Dazu gibt es oft noch Modis für spezielle Motive wie Sportaufnahmen, Aufnahmen bei Nacht, Aufnahmen bei Dämmerung usw. – diese werden aber von ambitionierten Fotografen meist genauso ignoriert wie der Vollautomatikmodus. 
  • LW/EV: Damit ist der Lichtwert gemeint (englisch EV  Exposure Value), der sich aus verschiedenen Kombinationen aus Blendeneinstellung und Belichtungszeit zusammensetzt. Wenn die Belichtung z.B. um +1 EV verändert wird, kann man dies entweder über eine andere Blendeneinstellung oder über eine andere Belichtungszeit erreichen. Der jeweils gegengesetzte Wert wird dann entsprechend angepasst.
  • Makroobjetiv: Diese Objektive sind in der Lage sehr kleine Motive, aus oft kurzer Entfernung, in 1:1-Größe darzustellen.

Mitzieher - Panning Shot

  • Mitzieher: Das sind Bilder, wo ein bewegtes Motiv gestochen Scharf zu sehen ist, während der Hintergrund verschwommen ist. Dabei wird beim Fotografieren des meist schnellen Motivs (Flugzeute, Rennwagen, Tiere…) mit der Bewegung mitgezogen. Nach ganz vielen Versuchen gelingen solche Bilder dann auch. Im englischen wird das auch als Panning Shot bezeichnet, einen Begriff, den auch hierzulande oft hört.
  • Offenblende: Fotografieren mit der größten Blendenöffnung, die ein Objektiv bietet. Ziel dabei ist es, entweder mehr Licht in die Kamera zu bekommen und/oder die Tiefenschärfe zu verringern.
  • Sensorfleck: Eine nervige „Erfindung“, die zusammen mit der digitalen Fotografie in das Leben der Fotografen gefallen ist. Ist früher mal ein Staubkorn auf den Film in der Kamera gekommen, dann wurde dieser beim Vorspulen zum nächsten Bild mit weitertransportiert. Heute sieht das anders aus. Das Staubkörnchen nistet sich auf dem Sensor ein und bleibt da – beharrlich. Dies kann bei jedem Objektivwechsel passieren oder man holt sich die Staubkörnchen durch ein Teleobjektiv in die Kamera, wobei das Objektiv wie eine Luftpumpe wirkt. Hat man so einen Sensorfleck auf einem Bild, dann kann man diesen sehr einfach in der Fotobearbeitung weg stempeln. Nervig wird es, wenn das Staubkörnchen viele Kumpels zu einer Party eingeladen hat. Irgendwann kommt man um die Reinigung des Sensors nicht herum, die man  entweder vom Fachhändler durchführen lässt oder auch selber durchführen kann. 
  • Standardobjektiv: Objektive mit Brennweiten werden gerne als Standardobjektiv bezeichnet. Bei Crop-Kameras können es auch 35mm Objektive sein – durch den Crop kommt man am Ende doch wieder an die 50mm Brennweite heran.
  • Sucher: Spiegelreflexkameras haben immer einen Sucher, der das Bild der Kamera über Spiegel zum Auge des Fotografen führt. Modernere Kameras wie z.B. Systemkameras haben im Sucher einen kleinen Monitor, der ebenfalls das gewählte Motiv zeigt, oft zusammen mit den Kameraeinstellungen und anderen Informationen. Ich sage jetzt mal: Eine vernünftige Fotokamera hat auch einen Sucher!

Im Vorbeiflug ist es ebenfalls einfacher zu fotografieren

  • Teleobjektiv: Grob kann man alles als Teleobjektiv bezeichnen, was eine längere Brennweite als ein Standardobjektiv ist. Die längere Brennweite ermöglicht es, weit entfernte Motive vergrößert darzustellen. Beliebte Teleobjektive haben Brennweiten bis 300mm – besondere Modelle gehen aber auch bis 500, 800 oder 1000 Millimeter. Teleobjektive werden z.B. sehr gerne bei Tieraufnahmen eingesetzt und weit entfernte Tiere bildfüllend zu fotografieren.
  • Schärfeebene: So wird die Ebene im Bild bezeichnet, die Scharf abgebildet wird. Alles Unscharfe im Vordergrund und Hintergrund liegt  nicht in der Schärfeebene. In dem Zusammenhang fallen auch die Begriffe Tiefenschärfe, Schärfentiefe oder das englische Deep of Field. Die Schärfeebene lässt sich über die Brennweite und die Blende beeinflussen und auch die Sensorgröße spielt dabei eine Rolle.
  • Tilt-Shift-Objektiv: Besonders bei der Architekturfotografie wird gerne mit Tilt-Shift-Objektiven gearbeitet. Bei diesen kann entweder durch das Shiften die optische Achse parallel zur Blende verschoben werden oder durch Tilten die Schärfeebene verlagern. Dabei dient das Shiften z.B. zur Vermeidung von stürzenden Linien und das Tilten zur Beeinflussung der Schärfeebene an ein Objekt.
  • Verschlusszeit: siehe Belichtungszeit
  • Weitwinkelobjektiv: Ein Weitwinkel hat ein sehr breites Sichtfeld, im Vergleich zum Standardobjektiv. Es passt somit mehr Landschaft auf das Bild, was auch eines der beliebtesten Motive für ein Einsatz eines Weitwinkels ist.
  • Zoomobjektiv: Ein Objektiv mit verstellbarer Brennweite. Meist kann man die Brennweite durch das drehen eines Rings am Objektiv verstellen, das nenn man auch zoomen.

So, wir denken, damit seid Ihr für die ersten Fachsimpeleien rund um die Fotografie gut aufgestellt. Zumindest kennt ihr nun die wichtigsten Begriffe und könnt darauf aufbauend weitere Fragen stellen, die euch jeder nette Fotograf mit Sicherheit gerne beantworten wird.

Haben wir noch was vergessen? Habt Ihr noch Fragen oder Ergänzungen? Dann lasst doch einfach einen Kommentar hier, wir ergänzen die Liste sehr gerne.
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Sicherheit auf Reisen – unsere Tipps für eine Reise ohne böse Überraschungen https://www.reisen-fotografie.de/sicherheit-auf-reisen/?pk_campaign=feed&pk_kwd=sicherheit-auf-reisen https://www.reisen-fotografie.de/sicherheit-auf-reisen/?pk_campaign=feed&pk_kwd=sicherheit-auf-reisen#comments Sun, 14 Aug 2016 12:45:39 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=21250 Sicherheit auf Reisen – ein Thema, auf das wir immer wieder mal angesprochen werden. Folgende Fragen bekommen wir sehr oft gestellt: Was machen wir mit unseren Wertsachen, wenn wir mit dem Wohnmobil unterwegs sind? Wo tragen wir unser Geld bei Reisen mit dem Rucksack? Achten wir auf Sicherheitshinweise zu Reisezielen? In diesem Artikel gehen wir […]]]>

Sicherheit auf Reisen – ein Thema, auf das wir immer wieder mal angesprochen werden. Folgende Fragen bekommen wir sehr oft gestellt: Was machen wir mit unseren Wertsachen, wenn wir mit dem Wohnmobil unterwegs sind? Wo tragen wir unser Geld bei Reisen mit dem Rucksack? Achten wir auf Sicherheitshinweise zu Reisezielen? In diesem Artikel gehen wir auf die Fragen ein und erklären, wie wir das auf Reisen halten.

Was bedeutet Sicherheit für uns auf Reisen?

Wir fühlen uns sicher auf unseren Reisen

Vielleicht sollten wir erstmal erklären, was für uns Sicherheit auf Reisen bedeutet. Generell reisen wir schon mal nicht in Länder, für die es kritische Reisehinweise oder gar Reisewarnungen gibt. Eine unbeschwerte Zeit geniessen, das ist das Ziel unserer Reisen, und dies könnten wir in keiner Krisenregion. Daher informieren wir uns bei neuen Reisezielen immer über aktuelle Sicherheitshinweise beim Auswärtigen Amt, wo man wunderbar alle Hinweise und Warnungen für alle Länder der Welt anschauen kann.

Auch bei bekannten Reiseländern schauen wir vor der Reise dort hinein, ob es aktuell irgendwelche Hinweise gibt. Das können auch mal Hinweise zu Ausbrüchen von Krankheiten sein. So gab es vor ein paar Jahren, ein paar Tage vor unserer Reise, einen Hinweis auf Infektionen mit dem Hanta-Virus im Yosemite National Park. Wir haben das vom Start unserer Reise an verfolgt, es ging auch durch die Presse, und haben diesen Park dann kurzentschlossen gemieden.

Dabei sollte jedem klar sein, eine 100-prozentige Sicherheit gibt es nirgendwo mehr auf dieser Welt. Mit irgendwelchen Wahnsinnigen, die andere Menschen in Unglück stürzen, muss man leider inzwischen überall rechnen. Dadurch lassen wir uns das Reisen aber nicht vermiesen, trotzdem meiden wir natürlich Regionen wo wir vermehrt Angst um unsere Gesundheit oder unser Leben haben müssten. Dabei muss jeder für sich selber den  Kompromiss zwischen Sicherheit und Reiselust finden. Schwarze Listen zu führen oder anderen Ratschläge für gute/schlechte Reiseziele zu geben, das ist nicht unser Ding. Das Bedürfnis nach Sicherheit ist sehr individuell und somit gibt es kein richtiges oder falsches Reiseziel. Und ganze Länder zu meiden oder von denen abzuraten, nur weil dort z.B. ein anderer Glaube praktiziert wird, ist für uns sowieso undenkbar.

Denkt immer dran, der gefährlichste Ort ist das eigene zu Hause. Dort passieren immer noch die meisten Unfälle. Also, raus aus der Wohnung und die schöne, weite Welt entdecken.

Ein zweiter Punkt ist die Sicherheit auf der Reise. Wir haben wenig Lust auf Einbrüche ins Wohnmobil, Überfälle, Angriffe von Tieren oder anderen Ungemach. Da schützen wir uns mit ein paar Maßnahmen, die wir nachfolgend beschreiben wollen. Vielleicht ist der ein oder andere Tipp für Euch dabei?

Und nicht zuletzt gibt uns eine vernünftige Reisekrankenversicherung ein Gefühl ordentlich abgesichert zu sein. Es kann immer mal ein Unfall passieren, eine Verletzung beim Kartoffelschneiden im Wohnmobil oder man wird von wilden Affen gebissen. Wer einmal mehrere hundert Dollar für ein doofes Rezept in den USA zahlen musste weiß die Absicherung durch eine gute Versicherung zu schätzen, wenn man das Geld anschliessend zurück bekommt. Zumal diese Versicherungen nicht viel Geld kosten.

Sicherheit auf Reisen mit dem Wohnmobil

Sicherheit auf Reisen im Wohnmobil

So ein Wohnmobil ist eine feine Sache und für uns mittlerweile die liebste Art der Fortbewegung auf einer Reise, ganz besonders in den USA oder in Kanada. Dabei hat so ein Wohnmobil, aus Sicherheitssicht gesehen, ein riesiges Problem. So richtig Einbruchsicher sind die nicht.

Natürlich, wir schliessen alle Türen und Klappen an dem Fahrzeug immer ab, wenn wir uns von dem Wohnmobil entfernen. Aber die „Plastikwände“ des Wohnaufbaus schützen nicht so wirklich vor Einbrechern. Ich behaupte mal, wenn die da rein wollen, dann kommen die auch da rein.

Was also tun? Ein paar Tipps, was wir für unsere gefühlte Sicherheit beim Reisen mit dem Wohnmobil machen:

Keine Wertsachen im Fahrzeug offen liegen lassen!

Auf eine Wanderung gehen und das Notebook auf dem Esstisch stehen lassen, dass ist vielleicht keine so ganz tolle Idee. Daher sehen wir zu, dass wir Notebooks, Tablets und andere Wertgegenstände nicht sichtbar im Wohnmobil lagern. Ob man die nun in den Schränken verstaut oder z.B. unter den Matratzen lagert ist wohl egal. Wenn da einer einbricht, der findet die Geräte, egal wo sie sind.

Am sichersten wäre es, alle Wertsachen beim Verlassen des Wohnmobils immer dabei zu haben. Aber diese Idee ist nicht immer realisierbar und bei uns auch nicht erwünscht. Wer geht denn mit einem Rucksack, voll mit Fotokameras, Notebooks usw. im Supermarkt einkaufen? Zumal man diese dort gar nicht mit hinein nehmen darf. Und beim Wandern ist man auch über jedes Gramm froh, was man nicht durch die Gegend schleppen muss.

Für kleinere Einkäufe machen wir es aber oft so, dass nur einer von uns einkaufen geht und der Andere am Fahrzeug bleibt. Das ist natürlich ein Vorteil, wenn man als Paar oder als Gruppe reist.

Kein Geld und keine Papiere im Fahrzeug lassen

Unsere Pässe, Ausweise, Kreditkarten und das Bargeld haben wir aber immer bei uns, wenn wir das Wohnmobil verlassen. Bargeld haben wir eh nicht viel in der Tasche, wenn wir unterwegs sind. Und die anderen Unterlagen sind problemlos am Körper oder im Rucksack zu transportieren.

Wenn ihr die Sachen im Rucksack tragt, dann achtet aber drauf, dass der Rucksack gegen ein schnelles Abreissen vom Körper gesichert ist (Brust- und Bauchgurte schliessen). Das gilt natürlich noch mehr in großen Städten als zum Beispiel auf einem Wanderweg im National Park. Dort einem Dieb über den Weg zu laufen, der einem bei hellen Tageslicht auf einer Outdoor Tour den Rucksack vom Rücken klaut, ist schon arg unwahrscheinlich.

Sicherheit auf Reisen mit dem Mietwagen und Hotels

Sicherheit auf Reisen im Mietwagen

Bei kürzeren Road-Trips nutzen wir immer noch die Kombination Mietwagen und Hotels. Hierbei sind die Maßnahmen nicht so viel anders als beim Wohnmobil. Keine Wertgegenstände offen im Wagen rum liegen lassen, wenn man diesen verlässt, sollte wohl selbstverständlich sein. Die meisten Autos haben einen Kofferraum, wenn man schon Dinge im Auto lässt, dann gehören die da rein. 

Auch hier muss jeder für sich den Kompromiss finden, was er mit sich rum tragen will und welches Risiko er am Ende eingeht, wenn er doch Dinge im Auto zurück lässt. Manchmal lässt es sich ja auch nicht vermeiden. Wir verlassen oft am Morgen ein Hotel, haben dann ein Programm mit vielen Besichtigungen oder Wanderungen am Tag bevor wir am Abend das nächste Hotel am nächsten Ort ansteuern. Und dabei können wir ja über Tag schlecht unsere Rollkoffer mit auf einen Wanderweg nehmen, die müssen dann halt im Auto bleiben. 

In so einem Fall sind aber unsere Rucksäcke schon recht schwer. Denn Notbooks, iPads und andere wichtige Geräte tragen wir dann wirklich mit uns herum. Diese im Kofferraum zu lassen ist uns zu riskant, ganz besonders in Städten.

Apropos Kofferraum. Ein Grund, weshalb wir recht ungerne SUVs mieten ist der Kofferraum. Die meisten Modelle haben keine Abdeckung über der Ladefläche, so kann von außen jeder die Ladung des Fahrzeuges sehen. Und da nutzen auch die meist getönten Scheiben nur wenig. Jetzt prangert Euch natürlich auf dem Bild oben ein schöner SUV entgegen – naja, wir können es halt oft nicht lassen. Das Risiko des sichtbaren Gepäcks ist uns dabei durchaus bewusst.

Wenn wir mal eine längere Zeit an einem Ort bleiben und somit ein Hotelzimmer für mehrere Tage haben, so nutzen wir natürlich auch den vorhandenen Safe um Wertsachen zu sichern. Diesen findet Ihr in den meisten Zimmern oder an der Rezeption der Hotels. Sollte mal kein Safe vorhanden sein, dann nehmen wir die meisten Wertsachen wieder mit auf unsere Touren oder schliessen diese im Kofferraum des Autos ein, wenn wir in ländlichen Gegenden unterwegs sind. Für uns ist dabei die gefühlte Sicherheit höher als die Sachen im Hotel offen liegen zu lassen. Das mag aber jeder für sich entscheiden.

Sicherheit auf Reisen mit dem Zug

Sicherheit auf Reisen im Zug

In Thailand haben wir uns das erste Mal mit dem Zug durch ein Land bewegt und das auch noch mit Rucksäcken, eine weitere Premiere. Der Sicherheitsgedanke spielte vor dieser Reise eine große Rolle bei uns, da wir uns nicht nur in eine völlig unbekannte Kultur begeben haben, sondern auch eine neue Art des Reisens für uns entdeckt haben. 

Dabei war am Ende alles so einfach und mit gesundem Menschenverstand lösbar. Die Rucksäcke haben wir gegen Abreissen gesichert, mit dem einfachen Mittel die Brust- und Bauchgurte zu schliessen. Wertsachen haben wir am Körper getragen, bzw. in den Rucksäcken in Fächern, die mit einem Schloss gesichert waren.

Und diese Rucksäcke haben wir nicht aus dem Auge gelassen, wenn wir im Zug oder am Bahnhof waren. Logisch, dass einer von uns immer beim Gepäck geblieben ist.

Sicherheit auf Reisen mit dem Flugzeug

Sicherheit beim Reisen im Flugzeug

Gar nicht so viel anders sieht das bei uns aus, wenn wir mit dem Flugzeug unterwegs sind. In die Koffer bzw. Rucksäcke, die aufgegeben werden, kommen bei uns keinerlei Wertgegenstände oder technische Geräte. Nicht nur aus Angst vor Diebstahl oder dem Hintergedanken, dass der Koffer mal verloren geht. Nein! Wenn man mal gesehen hat, wie mit den Koffern auf so einem Airport umgegangen wird, da kommt uns kein empfindliches Gerät hinein.

Wertgegenstände haben wir immer im Handgepäck dabei. Das lassen wir am Flughafen dann nicht aus dem Auge. Im Flieger selber sehen wir das recht entspannt – wo soll ein potentieller Dieb denn hin flüchten? Allerdings schauen wir frühzeitig vor der Landung nach, ob noch alle Sachen an dem Platz sind, wo sie sein sollen. 

Unsere Koffer und Rucksäcke, die wir aufgeben, schliessen wir mittlerweile nicht mehr ab. Man könnte sie mit einem TSA-Schloss sichern, klar. Dann können die Sicherheitsbehörden diesen gewaltfrei öffnen, wenn sie den Inhalt kontrollieren wollen (was bei uns regelmäßig passiert). Und sonst? Wer die kriminelle Energie besitzt um Dinge aus dem Gepäck zu klauen, den juckt auch so ein Schloss nicht. Sollen die lieber rein schauen und sich an der schmutzigen oder sauberen Wäsche erfreuen. Technisch finden die eh nichts wertvolleres als ein paar Ladekabel.

Sicherheit gegen Überfälle

Ein Punkt, der uns besonders vor der ersten USA-Reise sehr beschäftigt hat war der Gedanke, was machen wir bei einem Überfall? Darüber liesst man ja Horrorgeschichten im Netz.

Ganz sicher nicht die Helden spielen, dafür fehlt uns die Nahkampfausbildung. Wir haben damals den Tipp bekommen, einfach immer ein klein wenig Bargeld in der Tasche zu haben. Wenn plötzlich ein „gieriger“ Mensch vor einem steht, dann gibt man ihm das Geld und hofft, dass es dann gut ist. Das machen wir bis heute so – und haben es glücklicherweise noch nie gebraucht.

Sicherheit gegen wilde Tiere

Sicherheit beim Reisen mit wilden Tieren

Viel öfters wie Diebe oder andere Schurken haben wir auf unseren Reisen Kontakt mit wilden Tieren gehabt. Seinen es Klapperschlangen im Südwesten der USA, irgendwelche komischen Giftnattern in Thailand oder Wölfe und Bären in Kanada und im schönen Nordwesten der USA.

In kritische Situationen sind wir aber auch dabei niemals gekommen. Auch hier gelten ein paar Sicheheitsregeln, die nicht oft genug wiederholt werden können:

  • Bären und Wölfen sollte man sich nicht näher als 100 Metern nähern.
  • Zu allen anderen großen Tieren (Elche, Hirsche, Rehe, Bisons, Coyoten usw.) sollte man sich nicht näher als 25 Meter nähern.
  • Generell ist das Füttern aller Tiere verboten! Wenn z.B. ein Bär von einem Menschen gefüttert wird, dann ist das sein Todesurteil. Das Tier wird danach immer wieder die Nähe zum Menschen suchen und wird somit zur Gefahr. Es bleibt dann nur noch die Möglichkeit, das Tier in einer Auffangstation zu halten oder zu töten.
  • Generell müssen alle Lebensmittel, Grills, Besteck, Getränke (außer Wasser) und alles was riecht im Auto, im Wohnmobil oder in den geruchsicheren Lebensmittel Containern auf den Campingplätzen aufbewahrt werden.
  • Beim Autofahren in ländlichen Gegenden immer ein Auge auf die Tiere haben. Gerade die Hirsche, die Gabelböcke, Bisons und auch Bären laufen schon mal plötzlich über die Straße.
  • Bei Wanderungen in Bärengebieten niemals alleine unterwegs sein, besser zu zweit oder in kleinen Gruppen und dabei ein wenig Lärm machen.
  • Respekt vor den Tieren und ihren Lebensraum haben – wir sind da nur Gast!

Fazit: Wir fühlen uns sicher auf unseren Reisen

Insgesamt fühlen wir uns immer sicher auf unseren Reisen. Zumindest nicht unsicherer als zu Hause in Deutschland. Eine vollkommene Sicherheit wird man nie und nirgendwo haben, dass sollte jedem bewußt sein. Aber mit kleinen Mitteln, die oft selbstverständlich sein sollten, kann man die gefühlte Sicherheit auf jeden Fall so weit erhöhen, dass man seine Reise geniessen kann.

Mit diesem Beitrag nehmen wir an der Blogparade „Was machst Du auf Reisen um Dich sicher zu fühlen“ vom Roadtrip-Girl teil. 

Wie sind Eure Erfahrungen auf Reisen? Habt ihr noch weitere Tipps, die zur Sicherheit auf der Reise beitragen? Oder habt ihr schon mal unsichere Situationen erlebt?

Schreibt doch einfach einen Kommentar unter den Beitrag, das würde uns sehr freuen.

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50 Bundesstaaten – Missouri, Oregon, Texas https://www.reisen-fotografie.de/50-bundesstaaten-missouri-oregon-texas/?pk_campaign=feed&pk_kwd=50-bundesstaaten-missouri-oregon-texas https://www.reisen-fotografie.de/50-bundesstaaten-missouri-oregon-texas/?pk_campaign=feed&pk_kwd=50-bundesstaaten-missouri-oregon-texas#comments Thu, 11 Aug 2016 05:30:33 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=20103 Auf zum nächsten Teil unserer Serie 50 Bundesstaaten weiter. Verschiedene Blogger berichten über sehenswerte Dinge in den 50 Bundesstaaten der USA. Wer noch mit machen möchte, es gibt noch freie Staaten in der Liste. Heute gibt es viele Tipps zu Missouri, Oregon und Texas Missouri Die heimliche Hauptstadt des Bundesstaates Missouri heißt St. Louis, östlich der offiziellen Hauptstadt Jefferson City gelegen. […]]]>

Auf zum nächsten Teil unserer Serie 50 Bundesstaaten weiter. Verschiedene Blogger berichten über sehenswerte Dinge in den 50 Bundesstaaten der USA. Wer noch mit machen möchte, es gibt noch freie Staaten in der Liste. Heute gibt es viele Tipps zu Missouri, Oregon und Texas

Missouri

MissouriAllgemeine Informationen

  • Abkürzung: MO
  • Spitzname: Show Me State
  • Hauptstadt: Jefferson City
  • Fläche: 180.540 km²
  • Einwohner: 5.988.927
  • Bevölkerungsdichte: 33,0 Einwohner/km²
  • Beitritt in die USA: 10.08.1821

Angela und Klaus

Angela und KlausLink zum Blog: https://akweltenbummler.com

Reisen ist unser liebstes Hobby.

Bald werden wir mit einem Wohnmobil erneut auf eine hoffentlich endlose Tour durch die schöne Welt gehen. Die eineinhalbjährige Rundreise durch die USA war bis jetzt der Höhepunkt unserer Reisegeschichte.

Die heimliche Hauptstadt des Bundesstaates Missouri heißt St. Louis, östlich der offiziellen Hauptstadt Jefferson City gelegen. St. Louis liegt direkt unterhalb der Mündung des Missouri River, Namensgeber des Staates Missouri, in den Mississippi. St. Louis wurde 1763 als Handelsposten gegründet und erlangte Anfang des 19. Jahrhunderts als Gateway to the West Bekanntheit, denn von hier brachen viele Entdecker und Siedler in den unbekannten Westen auf. Schon von Weitem ist der 192 Meter hohe Gateway Arch, ein Bogen aus Karbonstahl und Edelstahlbeplankung, zu sehen. Er wurde zwischen 1963 und 1965 gebaut und erinnert an die Expansion der Vereinigten Staaten Richtung Westen, die über neunzig Jahre anhielt. Mit Hilfe von Aufzügen, die sich in beiden Seiten bewegen, gelangt man ganz nach oben, zur Aussichtsplattform. Die Fenster dafür sind von unten kaum zu sehen. Der Bogen ist wirklich riesig und für die damalige Zeit eine Meisterleistung.

Gateway Arch in St. Louis - das Tor zum Westen

Gateway Arch in St. Louis – das Tor zum Westen

In den unterirdischen Räumen befinden sich die Aufzugsstationen, Shops, Kinos und das wirklich gut und unterhaltsam gemachte Museum über die Ausdehnung des Landes nach Westen. Über den Bau des Arch wird ebenso informiert.

Am Fuße des Bogens, vom Ufer des Mississippi, legen Raddampfer aus dem 19. Jahrhundert zu Rundfahrten, Abendfahrten oder speziellen Fahrten ab.
Auf der anderen Seite des Mississpppi, der östlichen Seite, liegt die Cahokia Mounds State Historic Site. Auf dem riesigen Gelände am Cahokia River befand sich seit etwa 700 n.Chr. die größte prähistorische indianische Siedlung nördlich von Mexico. Sie ist zugleich die früheste Siedlung an der Route 66 und gilt als die Hauptstadt der Mississippi-Kultur. Die Cahokia Mounds sind etwa einhundertzwanzig Hügel, allesamt künstlich aufgeschichtet. Der größte von ihnen ist dreißig Meter hoch und hat zwei Stufen. Auf diesen Hügeln errichteten die Bewohner gesellschaftlich wichtige Gebäude. Teile der Siedlung waren gegen einen unbekannten Feind mit Palisadenzäunen geschützt. Die Siedlung bestand aus Wohnhäusern, einem Observatorium und einem zentralen Platz. Ihre Felder hatten die Bewohner um die „Stadt“ herum angelegt.

Weitere Sehenswürdigkeiten in St. Louis sind neben vielen anderen die Anheuser-Busch-Brauerei, von denen es neun Stück in den USA gibt, das Haus von Ulysses S. Grant, seine Farm, die heute der besagten Brauerei gehört und auf der seit Grant spezielle irische Pferde (Clydesdales) gezüchtet werden. Desweiteren lebte knapp westlich von St. Louis der legendäre Held Daniel Boone.

Missouri wird von der Route 66 durchkreuzt, die auch durch St. Louis führt. Die Old Chain of Rocks Bridge bei Granite City ist ein Relikt der Route 66. Sie ist eine Fachwerkbrücke aus Stahl, über eine Meile lang und führte den Verkehr über den großen Mississippi. Heute ist sie Teil verschiedener Trails und die längste Fußgänger- und Radfahrerbrücke der Welt.
In Stanton findet sich das wohl schönste Höhlensystem in Amerika. Die Meramec Caverns waren die erste Attraktion an der Route 66. Der berühmte Jessie James soll sich mit seiner Gang hier nach seinem spektakulären Zugüberfall 1874 in Gadshill versteckt haben.

Cuba ist als die „Route 66 Gemäldestadt“ bekannt und das Tor zu den Ozark-Bergen. Zwölf große Wandgemälde an historischen Gebäuden entlang der Route 66 verschönern die Stadt.
Vier Meilen westlich von Cuba steht der mit knapp dreizehn Metern Höhe größte Schaukelstuhl der Welt. Er wurde 2008 in das Guinnessbuch der Rekorde aufgenommen.
Ein Geheimtipp für Route 66-Fans ist die Elbow Inn Bar & BBQ in Devil´s Elbow. Leider kann man die großartige Atmosphäre für die Route 66-Reisenden nur noch montags nachmittags erleben.

Nördlich von Springfield, Missouri, befinden sich die Fantastic Caverns, das einzige Höhlensystem in Nordamerika, das mit einem Jeep mit Anhänger befahren werden kann. Die Führung durch die Kalksteinhöhle dauert eine knappe Stunde.

Oregon

OregonAllgemeine Informationen

  • Abkürzung: OR
  • Spitzname: Beaver State
  • Hauptstadt: Salem
  • Fläche: 254.799 km²
  • Einwohner: 3.831.074
  • Bevölkerungsdichte: 15,0 Einwohner/km²
  • Beitritt in die USA: 14.02.1859

Tanja

Tanja - Takly on Tour

Link zum Blog: https://www.taklyontour.de

Tanja führt mit viel Herz ihren Blog für Reise- und Campingbegeisterte Takly in Tour.

Neben vielen tollen Reiseberichte mit wunderschönen Fotos findet Ihr dort auch eine Menge nützlicher Tipps rund um das Thema Reisen und den Roadtrip mit dem Wohnmobil.

Mit den Worten „You will love the beautiful Oregon Coast“ wurden wir auf unserer Fahrt von San Diego hinauf nach Kanada kurz hinter der Grenze zu Oregon begrüßt. Wie Recht die Dame behalten sollte, bemerkten wir bereits kurze Zeit später.

Kurz hinter der Grenze bei Brookings befindet sich das erste große Highlight – der Samuel Boardman Scenic Corridor. Dies ist ein 19 Kilometer langer Küstenstreifen, der überwiegend schroff und bewaldet ist, aber immer wieder zwischendrin befinden sich malerische kleine, teils menschenleere Strandabschnitte. Zahlreiche Aussichtspunkte machen die 12 Meilen zu einer abenteuerlichen Fahrt durch die Natur. Zusätzlich laden viele Picknickplätze und Wanderwege zum Verweilen ein.

Leuchtturm in Oregon.

Leuchtturm in Oregon.

Wenn man sich nach einigen Stunden von dem bezaubernden Küstenabschnitt losreißen kann, gibt es das nächste einzigartige Highlight bereits einige Kilometer weiter nördlich. Zwischen Coos Bay und Florence befindet sich ein riesiges Dünengebiet, welches sage und schreibe 50 Kilometer an der Küste entlang verläuft. Hier gibt es zum Teil Sandhügel von beeindruckender Höhe. In der am Highway ausgeschilderten Oregon Dunes National Recreation Area (nahe Reedsport) gibt es eine Day Use Area, wo Fahrten mit Quads oder Dünen-Buggies angeboten werden. Ansonsten ist auch ein Spaziergang durch die Sanddünen empfehlenswert.

Auf dem Oregon Coast Highway geht es mit einem der schönsten Aussichtspunkte der West Coast weiter. Dieser liegt etwa 17 Kilometer nördlich von Florence (GPS: 44.125580, -124.125747). Eine Haltepunkt, direkt am Highway bietet einen wunderschönen Blick über eine Bucht und auf den Heceta Head Leuchtturm. Mit etwas Glück liegen sogar einige Seelöwen unterhalb des Aussichtspunktes auf den Steinen.

Eine nette strandnahe Übernachtungsmöglichkeit für Camper ist der große South Beach State Park, kurz vor Newport. Um das kleine Städtchen herum gibt es einige weitere tolle (kostenlose) Attraktionen.

Zum einen gibt es in Newport auf dem Southwest Bay Boulevard eine sehenswerte Plattform, wo (ähnlich wie in San Francisco) Seelöwen liegen. Hier kann man beobachten, wie die Seelöwen schlafen, schwimmen und herumtollen. (GPS: 44.630245, -124.052225)

Nur wenige Kilometer weiter nördlich liegt die Yaquina Head Natural Area. Hier erwartet einen ein kurzer Spaziergang zu meinem Lieblingsmotiv in Oregon – dem Yaquina Head Leuchtturm. Außerdem besteht hier die Möglichkeit Tide Pools zu besuchen. Hinter dem Begriff versteckt sich ein Gezeitentümpel, wo man beeindruckende Muscheln, Seesterne, Seegurken und andere kleine Meeresbewohner hautnah erleben kann.

Wie man sieht, steht Oregon seinem touristisch beliebterem Nachbarn Kalifornien landschaftlich in Nichts nach. Ein Besuch vor allem der wunderschönen Oregon Coast kann ich nur empfehlen. Hier kann man durchaus einige Tage oder sogar Wochen verbringen. Ich bin mir sicher: „You will love the beautiful Oregon Coast”.

Texas

TexasAllgemeine Informationen

  • Abkürzung: TX
  • Spitzname: Lone Star State
  • Hauptstadt: Austin
  • Fläche: 695.662 km²
  • Einwohner: 25.145.561
  • Bevölkerungsdichte: 36,0 Einwohner/km²
  • Beitritt in die USA: 29.12.1845

Ellen und Udo

Ellen und UdoLink zum Blog: https://abenteuer66.wordpress.com/

Ellen und Udo sind seit einigen Jahren zusammen in den USA unterwegs. Sie haben den Südwesten ausführlich erkundet, in Bodie Ghost Town geheiratet und sozusagen im Vorbeifahren ihre Liebe für die Route 66 entdeckt. Momentan beschäftigen sie sich hauptsächlich mit der „Mother Road“.

Dazu haben sie vor kurzem einen Blog ins Leben gerufen, der sich ausschließlich mit der Route 66 beschäftigt. Außerdem arbeiten sie zusammen mit einem amerikanischen Freund und Route 66 Experten an Buchprojekten über die 66.

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Texas ist nach Alaska der flächenmäßig zweitgrößte US Bundesstaat. Man könnte viel schreiben über den „Lone Star State“, aber wir beschränken uns mal auf ein Thema. Die Route 66 kreuzt den sogenannten „Panhandle“ auf einer Länge von gut 180 Meilen. Nicht viel, aber es gibt entgegen so mancher Meinung, dass es dort langweilig sei, eine Menge zu sehen. Nachdem man den fast ausgestorbenen Grenzort Texola (der noch in Oklahoma liegt) hinter sich gelassen hat und der Route 66 folgt, erreicht man Shamrock. Früher mal ein boomendes Route 66 Städtchen mit einer Menge Motels, deren Neons die Nächte an der Main Street erhellten, ist heute nicht mehr viel davon zu sehen. Doch das vor einigen Jahren neu renovierte U Drop Inn fällt sofort ins Auge und ist unbedingt einen Stopp wert.

Es handelt sich um eine ehemalige Tankstelle mit angeschlossenem Restaurant, erbaut im Art Deco Stil im Jahr 1935 und eröffnet am 1. April 1936. Es würde zu weit führen, die ganze Geschichte zu erzählen, wir müssen ja weiter durch den „Panhandle“. Es sei denn, wir übernachten in der Nähe von Shamrock und da bietet sich das kleine, aber originale und preiswerte Cactus Inn in McLean an. Wir waren dort, es war sauber und hatte den Route 66 Charme der alten Zeit.

Weiter geht‘s von McLean, wo es noch eine schön restaurierte Tankstelle zu besichtigen gibt und Alanreed nach Groom. Hier fällt der schiefe Wasserturm auf der rechten Seite der Straße auf, der heute nur noch als Dekoration in der Landschaft herum steht. Seine Funktion hat er schon vor Jahren verloren. Vorbei an einem der größten „Kreuze der westlichen Hemisphäre“ geht es nach Conway, wo man sich die „Bug Ranch“ anschauen kann, eine Reihe von mit der Nase zuerst in den Boden gerammter VW Käfer, über und über mit Graffiti überzogen. Jetzt nähern wir uns Amarillo, der größten Stadt im „Panhandle“. Berühmt ist das „Big Texan Steakhouse, wo jeder, der sich für fähig dazu hält ein Riesensteak von 72 OZ vor versammelter Mannschaft verdrücken kann und es nicht bezahlen muss, wenn er oder sie erfolgreich ist. Man hat eine volle Stunde Zeit dazu, die wenigsten schaffen es.

Midpoint Sign

Midpoint Sign in Adrian

Über Wildorado und Vega fahren wir weiter nach Adrian, ein kleines Kaff, aber ziemlich bekannt unter den Route 66 Reisenden. Weshalb? Ganz einfach, der Ort liegt genau auf der Hälfte der Strecke von Chicago nach Los Angeles bzw. Santa Monica und ist als „Midpoint“ der 66 bekannt geworden. Das gleichnamige Cafe direkt am Midpoint Marker ist unbedingt einen Besuch wert. Man sagt, es gibt dort den besten Kuchen weit und breit. Und einen schönen Gift Shop haben sie auch.

Wir nähern uns der Grenze zu New Mexico. Hier sollte man einen kleinen Abstecher zur kleinen Ghost Town Glenrio machen. Allerdings gibt es nur noch Ruinen zu sehen, wie es sich für eine Ghost Town gehört. Das erste und letzte Motel in Texas, zum Beispiel. Ein Besuch in Russell‘s Truck & Travel Center, das ein wunderschönes Automuseum vorzuweisen hat, rundet unseren kurzen Trip durch den texanischen Panhandle ab. Es gäbe noch viel zu sagen zu den kleinen und großen Sehenswürdigkeiten auf diesem Abschnitt der Route 66, doch wir haben unser Wortkontingent schon überzogen. In unserem Blog gibt‘s mehr dazu.

Das war der nächste Teil unserer Serie über die 50 Bundesstaaten der USA. Vielen Dank dieses mal an Tanja, Angela und Klaus und an Ellen und Udo für die tollen Berichte

Kommentare sind nicht nur von uns gerne gesehen, auch unsere Gastautoren würden sich über Anmerkungen sehr freuen.

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https://www.reisen-fotografie.de/50-bundesstaaten-missouri-oregon-texas/?pk_campaign=feed&pk_kwd=50-bundesstaaten-missouri-oregon-texas/feed/ 4 20103
Fotografieren auf Reisen – im Wandel der Zeit https://www.reisen-fotografie.de/fotografieren-auf-reisen-im-wandel-der-zeit/?pk_campaign=feed&pk_kwd=fotografieren-auf-reisen-im-wandel-der-zeit https://www.reisen-fotografie.de/fotografieren-auf-reisen-im-wandel-der-zeit/?pk_campaign=feed&pk_kwd=fotografieren-auf-reisen-im-wandel-der-zeit#comments Tue, 09 Aug 2016 05:30:03 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=21110 Wir haben unsere Einstellung und unsere Arbeitsweise beim Fotografieren auf Reisen in den letzten zwei Jahre stark verändert. Rückblickend haben wir von neuer Technik profitiert, ebenso von der Entscheidung keine Live Berichte mehr zu schreiben und unser Workflow bei der Entwicklung der Bilder hat sich ebenfalls stark vereinfacht. Am Ende haben wir nicht nur unseren gesamten Ablauf optimiert, sondern […]]]>

Wir haben unsere Einstellung und unsere Arbeitsweise beim Fotografieren auf Reisen in den letzten zwei Jahre stark verändert. Rückblickend haben wir von neuer Technik profitiert, ebenso von der Entscheidung keine Live Berichte mehr zu schreiben und unser Workflow bei der Entwicklung der Bilder hat sich ebenfalls stark vereinfacht. Am Ende haben wir nicht nur unseren gesamten Ablauf optimiert, sondern uns auch fotografisch weiter entwickelt. Wir fotografieren bewusster und nehmen uns mehr Zeit dafür.

Fotografieren auf Reisen – Veränderungen auf der Reise

Rückblickend auf die letzten 2 Jahre war wohl die Anschaffung einer Systemkamera ein Grund für ein verändertes Fotografieverhalten auf unseren Reisen. Dazu kam die richtige Entscheidung nicht mehr jeden Tag von unseren Reisen zu berichten und schlußendlich eine Weiterentwicklung beim Fotografieren.

Technisch: Umstieg auf eine spiegellose Systemkamera

Spiegellose Kameras, auch Systemkameras genannt, lösen unterschiedliche Reaktionen bei Fotografen aus. Für uns als Reisefotografen war die Umstellung für uns ein Segen, eine Befreiung von einer großen Last. Damit  ist vor allem die Last im Foto-Rucksack gemeint. Haben wir vorher, mit unsere Spiegelreflex-Kamera, noch mehrere Kilogramm durch die Gegend geschleppt, kommen wir nun auf folgende Gewichte:

Das sind in Summe 1336 Gramm Gewicht für die normale Ausrüstung auf unseren Reisen. Alleine diese Gewichtsersparnis war schon die Umstellung wert. Unsere alte Nikon D300 – ohne Objektive und Batteriegriff – wog seinerzeit schon über 900 Gramm.

Wir finden es immer wieder bemerkenswert, dass ein hochwertiges Objektiv, wie das 10-18mm – Weitwinkel, so leicht sein kann. Und das ist der große Vorteil der Systemkameras, die komplette Flexibilität mit Wechselobjektiven bei weniger Volumen und Gewicht.

Haben wir vor der Umstellung noch bei jeder Wanderung überlegt, welches Objektiv wir jetzt mitschleppen, kommt heute einfach die komplette Ausrüstung mit auf die Tour. Damit sind wir dann immer für alle Bedürfnisse bestens aufgestellt. Und diese Freiheit geniessen wir inzwischen sehr.

Athabasca Falls

Aber nicht nur das Gewicht der Ausrüstung hat unsere Reisefotografie beeinflusst. Es gibt noch weitere Merkmale der Sony Alpha 6000, die unsere Fotografie stark beeinflusst haben.

Der unheimlich hohe Dynamikbereich des Sensors ist einer der Faktoren. Damit ist es möglich aus RAW Dateien Bilder zu erstellen, welche einen Dynamikbereich abdecken, der bei unserer alten Kamera nur mit einem HDR aus mehreren Einzelbildern möglich gewesen wäre. Das erspart wir bei der späteren Entwicklung eine Menge Zeit ein.

Ebenfalls sehr erfreulich ist das tolle Rauschverhalten der Kamera im hohen ISO-Bereich. Zusammen mit dem sehr gut arbeitenden Bildstabilisator sind auch gute Fotos bei sehr schlechtem Licht oder in der Dunkelheit möglich. Ein Stativ haben wir wohl auf jeder Reise dabei, nutzen es aber nur sehr selten.

Sehr gut gefällt uns inzwischen der elektronische Sucher. Am Anfang war diese wirklich gewöhnungsbedürftig. Mittlerweile möchten wir ihn nicht mehr hergeben. Man erkennt sofort jede Veränderung an den Belichtungseinstellungen live im Sucher. Damit ist die Ausschussquote unserer Bilder stark gefallen. Auch Spielereien, wie das Einblenden des Histogramms im Sucher, sind für uns mittlerweile zum Standard geworden.

Ein weiterer großer Pluspunkt er Kamera ist der extrem schnelle Autofokus. Besonders bei Tieraufnahmen ist unserer Ausschussquote damit stark gesunken. 

Und wo sind die Nachteile? Ganz klar ist hier der höhere Akkuverbrauch zu nennen, so dass wir inzwischen mit 6 Akkus und 2 Lagegeräten auf Reisen gehen.  Ein weitere Nachteil, der Sensor muss öfters gereinigt werden, da der schützende Spiegel davor fehlt. Das war es aber auch schon, mehr fällt uns nach zwei Jahren beim besten Willen nicht ein.

Die Haptik der Kamera könnt ein wenig fülliger sein. Vorher lag unsere D300, mit Batteriegriff, satt in der Hand. Die recht kleine Alpha 6000 ist dagegen schon extrem klein geraten. Hier wäre ein Kompromiss aus etwas größerem Body, bei weiter kleinem Gewicht wünschenswert. Allerdings gewöhnt man sich auch an die Kleine Kamera mit der Zeit. Irgendwie ist das doch alles eine Kopfsache.

Routine: Keine Reiseberichte mehr von der Reise

Einen riesigen Einfluss auf unserer Fotografie auf Reisen hatte die Entscheidung, nicht mehr live von unseren Reisen zu berichten. Statt am frühen Abend Bilder zu sichten und zu entwickeln nutzen wir diese Zeit jetzt lieber um noch mehr schöne Bilder zu machen, bei besonders tollem abendlichen Licht oder auch um einfach mal zu entspannen.

Sonnenuntergang am Dutch Lake

Vorher haben wir die Fotos am Ende des Tages auf das Notebook kopiert, haben im Schnelldurchgang ein paar Bilder für den Tagesbericht ausgesucht, diese dann flott in Lightroom entwickelt und ins Netz gestellt. Das ist Vergangenheit. Heute kopieren wir die Bilder alle 2-3 Tage auf unser Notebook, zur Sicherung der Daten. Wenn wir doch mal schnell ein Bild ins Netz stellen wollen, dann übertragen wir das von der Kamera auf unser Smartphone. Dabei wird es in JPG umgewandelt und halbwegs anständig entwickelt. Vom Smartphone geht es dann raus ins Netz. Zur Not kann man das Bild vorher noch mit einer App am Handy ein wenig nachbearbeiten.

Weiterentwicklung: Bewusstes Fotografieren

Eine fotografische Entwicklung macht jeder Fotograf mit der Zeit durch. Bei uns ist diese Entwicklungskurve in den letzten 2 Jahren recht steil gewesen. Zumindest empfinden wir das so, wenn wir unsere eigenen Bilder betrachten. Diese empfinden wir heute als ausgeglichener, durchdachter als noch vor zwei oder drei Jahren. Gut, außenstehende mögen das besser beurteilen können oder sogar ganz anders sehen. Aber uns gefallen unserer Bilder heute besser.

Fotografie auf Reisen - bewussteres Fotografieren

Der Grund dafür ist vermutlich schon bei der Art zu suchen, wie wir Fotos machen. Wurde vor ein paar Jahren noch fotografiert, nach dem Motto „Viele Bilder kosten nix“, fotografieren wir heute bewusster. So achten wir beim Erstellen der Bildes auf so Dinge wie Bildaufbau, richtige Belichtung, schöne Perspektive und andere Dinge. Das bemerkt man spätestens bei der folgenden Bearbeitung der Bilder. Da muss man plötzlich gar nicht mehr so viel am Bildausschnitt verändern, es passt schon im Original oft ganz gut.

Trotzdem machen wir immer noch recht viele Bilder, zumal wir zu zweit fotografieren. Die Qualität der Bilder ist dabei im Ganzen gestiegen, zumindest in unseren Augen und nach unseren Vorstellungen. Und am Ende ist es doch prima, aus vielen tollen Bildern das perfekte Foto raus zu suchen statt das eine gelungene Bild aus tausend Müllbildern.

Fotografieren auf Reisen – Workflow bei der Bearbeitung – nach der Reise

Die größte Veränderung an unserem Workflow auf der Reise hatten wir oben schon beschrieben. Wir bearbeiten auf der Reise fast keine Bilder mehr, nehmen uns dafür mehr Zeit um Fotografieren und Entspannen, was ja der eigentliche Sinn einer Reise ist.

Sicherung der Daten auf der Reise

Unterwegs kopieren wir unser Bilder alle paar Tage von den SD-Karten auf unser Notebook. Dabei sortieren wir die Bilder pro Tag in ein Unterverzeichnis und dort in weitere Verzeichnisse getrennt nach der Kamera (Sony, Panasonic, iPhone). 

Da der Platz auf dem Notebook meistens nicht ausreicht, auch an MacBooks findet man was zu meckern – und das sind die viel zu kleinen Festplatten, kopieren wir die RAW Daten zusätzlich noch auf ein externes SSD-Laufwerk* von Samsung mit 1TB Kapazität, welches wir auf den Reisen dabei haben. Damit kommen wir bei 14-20 Reisetagen und 2 Kameras ganz gut über die Runden.

Workflow zu Hause – nach der Reise

Nach der Reise beginnt dann der eigentliche Workflow zum Bearbeiten der Bilder. Diese werden zunächst auf unser SAN-Laufwerk kopiert, auf ein seperates Laufwerk für die Rohdaten unserer Reisen. Von dort erfolgt dann der Import in Lightroom.

Lightroom

Import in Lightroom

Für den Import in Lightroom haben wir uns eine Vorgabe, auch Preset genannt, angelegt, in dem bereits einige Einstellungen an den Bildern vorgenommen werden. Das sind Einstellungen, die wir sowieso an jedem Bild machen würden – da wird z.B. die Klarheit und die Dynamik ein wenig erhöht, die Schärfe eingestellt und die Profilkorrekturen aktiviert. Diese Arbeitsschritte fallen damit bei der Bearbeitung schonmal weg und die Bilder sehen schon mal vernünftig aus, nicht so flau wie ein RAW sonst daher kommt. Interessanterweise funktioniert unser Preset wunderbar mit den Bildern der Sony genau so gut wie bei den Aufnahmen aus der Panasonic Lumix FZ300, welche wir als Zweitkamera nutzen.

Auswahl der Bilder

Bei der Auswahl der Bilder suchen wir nach Fotos, die uns besonders gut gefallen, die eine besondere Landschaft oder einen schönen Moment auf der Reise zeigen. Dabei kommen wir am Ende, bei 1000 Originalbildern vielleicht auf 20-50 Bilder, die überhaupt von uns bearbeitet/entwickelt werden. Dabei achten wir darauf, für spätere Präsentationen nicht zu viele Fotos auszuwählen. Wir wollen unsere Besucher nicht langweilen sondern mit den Fotos begeistern.

Vor einiger Zeit haben wir noch versucht, mit allen Bordmitteln von Lightroom die Bilder auszuwählen. Mit Sternchenbewertungen, mit Flaggen, mit Farbmarkierung, in Schnellsammlungen usw. – das endete meist ein einem unübersichtlichen Chaos. Und jeder Versuch, dieses multiple System zu perfektionieren endete in einem noch komplizierteren Vorgehen. 

Da haben wir mal die Reisleine gezogen und haben das jetzt auf zwei Arbeitsschritte aufgeteilt:

  1. Auswahl der Bilder, die niemals die Chance haben, bearbeitet zu werden. Das sind meist verwackelte, unscharfe Bilder. Auch bei sehr vielen Bildern einer Reise sind diese schnell durchgescrollt und die „kaputten“ Bilder mit der „X“-Taste als abgelehnt markiert. Diese werden dann gelöscht und belasten die Datenbank in Lightroom nicht mehr und auch das BackUp der Daten wird kleiner.
  2. Im zweiten Schritt suchen wir die Bilder raus, die später bearbeitet werden sollen, also die besonders schönen Motive und Momente. Diese werden mit der „P“-Taste (Perfekt) markiert.

Da wir die Bilder für verschiedene Medien und Kanäle ggf. unterschiedlich bearbeiten, machen wir vor der Bearbeitung eine virtuelle Kopie des Bildes und diese Kopie wird dann bearbeitet und bekommt eine Farbmarkierung:

  • rot: Fotos für Bilderabende am TV
  • blau: Normale Bearbeitung für den Blog oder Online Medien
  • grün: besondere Bearbeitungen für 500px oder Flickr

Der nächste Schritt ist dann das hübsch machen der Bilder.

Bearbeitung der Bilder

Schnelleditierung in Lightroom

Schnelleditierung in Lightroom

Wir bearbeiten unsere Bilder ganz unterschiedlich, je nach späterer Verwendung. Für die Präsentation der Bilder an unserem Fernseher, für Freund und Familie, müssen wir bei der Entwicklung die Farben ein wenig höher drehen. Sie wirken sonst an unserem Fernseher eher zu flau.

Für unseren Blog kommt es drauf an, ob wir einen Bericht, also eine Dokumentation, über die bereisten Orte schreiben. Bei Bildern für 500px oder Flickr bearbeiten wir gerne ein wenig künstlerisch, mit etwas intensiveren Effekten. Wie weit man dabei geht, ist ein eigenes Thema, über das man wunderbar diskutieren kann.

Eigentlich brauchen wir für die Bearbeitung eines normalen Bildes dann nur etwa 30-60 Sekunden. Ein wenig gerade drehen,  den Ausschnitt wählen, ein wenig die Höhen, Tiefen und Kontraste korrigieren und vielleicht noch einzelne Bereiche des Bildes mit einem Radial- oder Verlaufsfilter anpassen. Fertig! Für diese Arbeitsschritte haben wir uns ein paar Vorgaben in Lightroom angelegt, wo wir die einzelnen Einstellungen mit einem Mausklick ändern kann. Damit erspart man sich die Spielerei mit den Reglern. Probiert das mal aus, mit der Zeit klickt man sich da recht schnell durch und weiß schon, welche Werte bei einem Bild Sinn machen.

Bei Aufwändigeren Entwicklungen greifen wir noch gerne weiter in Trickkiste, zur Not muss auch mal Photoshop sein Werk verrichten. Allerdings bearbeiten wir 98% unserer Bilder nur in Lightroom.

Export der Daten

Am Ende unseres Workflows steht der Export der Daten aus Lightroom in JPG-Dateien an. Dabei nutzen wir folgende Einstellungen:

  • TV-Präsentation: JPG – Qualität 90% – 1920 Pixel max. Breite – 72 dpi – Schärfen Bildschirm Standard – ohne Wasserzeichen
  • 500px, Flickr: JPG – Qualität 80% – 2000 Pixel max. Breite – 72 dpi – Schärfen Bildschirm Standard – mit Wasserzeichen
  • Blog: JPG – Qualität 70% – 1000 Pixel max. Breite – 72 dpi – Schärfen Bildschirm Standard – mit Wasserzeichen

Danach erfolgt dann die weitere Verwendung der Bilder auf unseren Blog, in unseren Social Media Kanälen und auf diversen Fotoplattformen.

Ein Wort noch zum Wasserzeichen, welches ja oft umstritten ist in der Fotografenszene. Wir setzten dieses keinesfalls als Mittel gegen Bilderklau ein, denn das bringt in unseren Augen gar nicht. Das Wasserzeichen soll einfach als Branding für die „Marke“ Reisen-Fotografie dienen, ein immer vorhandenes Wiedererkennungszeichen. Uns ist dabei bewusst, dass einige das stört. Das nehmen wir allerdings in Kauf und können damit leben. Zumal wir das Wasserzeichen in einer dezenten Größe in die Bilder einfügen.

Das war ein Einblick in unsere aktuelle Arbeitsweise bei der Fotografie auf Reisen. Diese hat sich in den letzten Jahren ein wenig verändert und wir sind sehr gespannt, wie die Entwicklung bei der Technik und unserer Arbeit weiter geht. Wer weiß, vielleicht schreiben wir in zwei oder drei Jahren einen neuen Artikel dazu, mit ganz anderen Erkenntnissen und Arbeistweisen.

Wie sind eure Erfahrungen in dem Bereich. Hat sich bei euch in den Jahren in Sachen Fotografie und Fotobearbeitung was verändert? Schreibt uns doch einfach einen Kommentar zu dem Thema.

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https://www.reisen-fotografie.de/fotografieren-auf-reisen-im-wandel-der-zeit/?pk_campaign=feed&pk_kwd=fotografieren-auf-reisen-im-wandel-der-zeit/feed/ 6 21110
Banff National Park – Reisebericht und Tipps https://www.reisen-fotografie.de/banff-national-park-reisebericht-und-tipps/?pk_campaign=feed&pk_kwd=banff-national-park-reisebericht-und-tipps https://www.reisen-fotografie.de/banff-national-park-reisebericht-und-tipps/?pk_campaign=feed&pk_kwd=banff-national-park-reisebericht-und-tipps#comments Thu, 04 Aug 2016 05:30:41 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=21087 Der Banff National Park war ein weiteres Ziel auf unserem Kanada Road-Trip. Auch hier hat uns die extrem Landschaft begeistert. Tolle Seen, wunderbare Berge, eine Gondelfahrt zum Gipfel und ein Treffen mit ganz vielen Huskies waren unsere Highlights in den Tagen im Banff. Banff National Park mit dem Wohnmobil – ein Reisebericht Früh am Morgen haben […]]]>

Der Banff National Park war ein weiteres Ziel auf unserem Kanada Road-Trip. Auch hier hat uns die extrem Landschaft begeistert. Tolle Seen, wunderbare Berge, eine Gondelfahrt zum Gipfel und ein Treffen mit ganz vielen Huskies waren unsere Highlights in den Tagen im Banff.

Banff National Park mit dem Wohnmobil – ein Reisebericht

Früh am Morgen haben wir Jasper verlassen und sind direkt auf den Icefield Parkway Richtung Süden gefahren. Die vielen tollen Orte unterwegs hatten wir je bereits in den Tagen vorher gesehen, so konnten wir direkt durchfahren bis zum Columbia Icefield. 

Icefield Parkway – Teil 2 im Banff National Park

Ein neugieriger Kerl

Ein neugieriger Kerl

Unterwegs haben wir nur zwei kurze Raucherpausen gemacht. Bei einem der Stopps hatten wir dann einen neuen Freund. Ein Rabe saß direkt neben uns auf dem Schild und liess sich mal gar nicht von uns stören. Wir konnten ihn in aller Ruhe in allen Positionen fotografieren, ein netter und neugieriger Kerl.

Direkt hinter dem Columbia Icefield beginnt dann der Banff National Park. Der Iefield Parkway führt im Banff National Park noch weitere 125 Kilometer durch wunderbare Landschaften bis nach Lake Louise.

Für diese Teilstrecke haben wir uns alle Zeit der Welt genommen, da wir diesen Teil in den nächsten Tagen nicht nochmals fahren wollten.

So haben wir einige ausgiebige Stopps eingelegt. Dabei konnten wir auch ein wenig im Schnee spazieren gehen und natürlich mussten wir auch einen kleinen Schneemann bauen.

Schnee im Banff

Schnee im Banff

Kleiner Schneemann

Kleiner Schneemann

Auf der Strecke bis nach Lake Louise gibt es zahlreiche Haltemöglichkeiten, teilweise mit sensationellen Aussichten auf die Berge rundum. 

Landschaft im Banff National Park

Landschaft im Banff National Park

Natürlich findet man auch im Banff zahlreiche Wasserfälle, teilweise direkt an der Straße. An einer Stelle war eine komplette Steilwand übersät mit kleinen und großen Wassefällen – einfach herrlich.

Wasserfälle im Banff National Park

Wasserfälle im Banff National Park

Entlang der Strecke stösst man immer wieder auf kleinere und größere Seen. Die Berge im Hintergrund, zusammen mit dem blauen oder grünen Wasser, sind einfach ein sensationell schönes Fotomotiv.

Zufahrt zum Bow Lake

Zufahrt zum Bow Lake

Bow Lake

Bow Lake

Lake Louise im Banff National Park

Am späten Nachmittag haben wir dann den Ort Lake Louise erreicht. Hier sind wir direkt zum Lake Louise Trailer Campground gefahren, wo wir problemlos noch einen Stellplatz bekommen haben – allerdings nur mit Strom, ohne Wasser und Abwasser. Da wir aber den Wassertank voll hatten war das kein Problem.

Lake Louise Trailer Campground

Lake Louise Trailer Campground

Der Campground ist riesig groß und bietet mehrere hundert Stellplätze. Durch die Größe verteilen sich die zahlreichen Camper aber ganz gut. Der Platz war schon ok, nicht herausragend sondern solide einfach. Aufgrund der Größe hatten wir auch hier mit Schlimmerem gerechnet.

Am frühen Abend sind wir dann hoch zum Lake Luise gefahren, wo wir aber nach 15 Minuten wieder geflüchtet sind – das war rappelvoll dort, trotz Nebensaison. Zahlreiche Busladungen mit Selfie-Stick-bewaffneten Asiaten belagerten den See und das Ufer. Wir sind dann erstmal zurück zum Campground, zum Abendessen.

Lake Louise am späten Abend

Lake Louise am späten Abend

Später am Abend sind wir dann nochmal hoch zum Lake gefahren, und siehe da – es war vieeel leerer und angenehmer. So konnte man mal ungestört am Ufer sitzen und diese herrliche Aussicht geniessen. Und, man hatte auf seinen Fotos nicht ständig irgendwelche iPads auf Stangen im Bild.

Eigentlich wollten wir auch noch weiter hoch in die Berge fahren, zum Moraine Lake. Leider war die Straße noch gesperrt und öffnete auch erst nach dem Ende unserer Reise. Damit haben wir einen weiteren Grund, um nochmals in den Banff zu fahren.

Bow Valley Parkway

Castle Mountain

Castle Mountain

Um von Lake Louise nach Banff zu kommen kann man einfach den Transcanada-Highway 1 fahren oder, deutlich gemütlicher, den Bow Valley Parkway. Die Chancen hier Tiere zu sehen ist viel größer, auch wenn wir nicht viel Glück hatten. Aber auf jeden Fall ist auch hier die Landschaft einfach wunderschön

Aussicht vom Bow Valley Parkway

Aussicht vom Bow Valley Parkway

An einigen Aussichtspunkten hat man einen wunderbaren Blick über endlose Wälder oder auf tolle Berge, wie oben auf den Castle Mountain.

Fahrt mit der Banff Gondola

In Banff angekommen haben wir uns erstmal einen Stellplatz auf dem Tunnel Mountain Campground gesichert. Auch hier war es kein Problem eine Site zu bekommen. Selbst am späten Abend waren noch mehr als genug Stellplätze frei. 

Da das Wetter unglaublich schön war haben wir uns direkt danach auf den Weg zum Banff Gondola gemacht. 

Banff Gondola

Banff Gondola

Die Seilbahn fährt 698 Meter hoch auf den Sulphur Mountain, wo auf einer Höhe von 2281 Metern die Bergstation liegt. Bereits von hier hat man einen sensationellen Ausblick auf die Umgebung. Noch besser wird das aber, wenn man sich von dort auf den Sulphur Mountain Boardwalk begibt. Über zahlreiche Stufen geht es erstmal ein wenig nach unten, bevor der Aufstieg zur Sulphur Mountain Cosmic Ray Station folgt.

Aufstieg zur Sulphur Mountain Cosmic Ray Station

Aufstieg zur Sulphur Mountain Cosmic Ray Station

An der alten Wetterstation angekommen und schon auf dem Weg dahin bekommt man das ein oder andere sensationelle Panorama vor die Augen.

Block auf die Stadt Banff

Block auf die Stadt Banff

Ausblick der Cosmic Ray Station

Ausblick der Cosmic Ray Station

Der anstrengende Weg dort hoch lohnt sich auf jeden Fall. Die Aussicht in phänomenal schön, besonders bei diesem klaren Wetter. Und zur Belohnung gibt es auch süße Tiere vor die Linse. Direkt in den Felsen an der Station leben ganz viele Golden Mantled Ground Squirrels.

Golden Mantled Ground Squirrel

Golden Mantled Ground Squirrel

Die kleinen Kerle sind sehr zutraulich. Wenn ihr da was essen wollt, passt ein wenig auf. Diese Squirrels klauen euch das Essen aus dem Rucksack oder aus den Händen.

Noch ein Panoramablick

Noch ein Panoramablick – übrigens mit dem iPhone erstellt

Das Banff Hotel

Banff Hotel von der Gondel aus gesehen

Banff Hotel von der Gondel aus gesehen

Nachdem wir mit der Gondel wieder ins Tal gefahren sind, wollten wir als nächsten Programmpunkt das Banff Hotel besuchen. Nun, was soll ich sagen? Das ist mit einem 30-Feet Wohnmobil ein klein wenig kompliziert. Dort einen Parkplatz zu finden ist es wenig abenteuerlich. Wir haben dann aufgegeben. Immerhin hatten wir ja schon das tolle Foto aus der Gondel machen können.

Bow Falls

Bow Falls

Unterhalb des Hotels liegen noch die Bow Falls, wo man mit dem Wohnmobil auch vernünftig parken kann. Die Falls sind jetzt nicht so spektakulär, wie andere Wasserfälle in der Region, aber auf jeden Fall nett anzusehen.

Two Jacks Lake

Wir haben dann die Stadt noch mal verlassen und sind über den nördlich gelegenen Lake Minnewanka Scenic Drive gefahren, bis zum Two Jack Lake.

Two Jack Lake

Two Jack Lake

Weiter führte der Scenic Drive zum Lake Minnewaka. Überall auf den Wiesen, rund um die sehen, leben zahlreiche Murmeltiere. Diese sind relativ scheu und bei hektischen Bewegungen verstecken sie sich in ihren Bauten. Setzt man sich aber meine in Ruhe auf eine Wiese und wartet ein wenig ab, dann siegt bei den Tieren doch die Neugierde und es sind super Fotos mit den kleinen Kerlen möglich.

Murmeltier

Murmeltier

Ein Vormittag mit vielen Huskies

Am folgenden Morgen war die Vorfreude riesig. Wir hatten uns für die Besichtigung einer Huskie-Farm angemeldet. Los ging die Tour in Canmore, einem kleinen Ort außerhalb des Banff National Parks. Um 9 Uhr waren wir an dem Ladenlokal der Anbieter Snowy Owl Sied Dog Tours, in der Stadt. Von dort ging es dann mit einem Kleinbus zur etwas außerhalb gelegenen Farm. Jetzt hatten wir erwartet, dass wir dort von außen ein wenig die Hunde anschauen können und vielleicht 3 oder 4 da frei rum laufen. Aber von wegen!

Geht mal da rein...

Geht mal da rein…

Als wir eintrafen, tummelten sich rund 40 Huskies, alles Damen, hinter einem Gittertor. Und unser Guide spricht ganz trocken zu uns. „Dann geht mal da rein“ – WTF? Habt ihr schon mal versucht, in ein Gehege zu kommen, wo über 40 Huskies sind, die dich alle gleichzeitig begrüßen wollen? Das erklärte aber auch die Hinweise, die uns vorher gegeben wurden. Folgende Dinge sollte man beachten:

  • Keine Angst vor Hunden
  • Keine Allergien gegen Tierhaare
  • Keine Angst vor Hunden
  • Klamotten anziehen, die man anschliessend nicht mehr unbedingt benötigt
  • Keine Angst vor Hunden

Wir sind dann in dieses Gehege, zwischen all den wunderbaren Hunden hindurch – und wir kamen uns vor wie im Paradies. Die Hundedamen waren stürmisch, verspielt aber kein bisschen aggressiv. 

Alles was man über Huskies wissen muss

Alles was man über Huskies wissen muss

Wir haben auf der Tour auch viel gelernt, über die vielen verschiedenen Rassen und Arten. Welcher Huskie-Typ für welche Aufgabe geeignet  ist usw. – über zwei Stunden geballtes Input – immer unterbrochen von ausgiebigen Schmuseeinheiten für die Hunde.

Gruppenkuscheln

Gruppenkuscheln

Einzelkuscheln

Einzelkuscheln

Ihr seht auf den Fotos einige Tiere angekettet. Das hat seinen Grund – die Ketten kommen in Schichten ab. Entweder laufen die Weibchen frei rum oder die Männchen. Beide zusammen, das würde am Trennzaun zum Chaos führen.

Huhu?

Huhu?

Schönes Tier!

Schönes Tier!

Dieser Blick...

Dieser Blick… diese Augen

Einen Besuch der Farm können wir nur empfehlen, wenn ihr in der Ecke seit. Aber nur, wenn ihr keine Angst vor Hunden habt.

Die Geschichte des Banff National Park

1885 ist der Banff National Park in Kanada gegründet worden. Beim Bau der Canadian Pacific Railway zeigten die Ureinwohner drei Bauarbeitern eine Höhle, in der eine warme, schwefelhaltige Thermalquelle existiert.

Cave and Basin

Cave and Basin – hier begann alles

Da sich die drei Bahnarbeiter nicht über eine Nutzung der Quelle einigen konnten, griff 1885 der kanadische Staat ein und erklärte erst einen begrenzten Raum um diese Quelle als Schutzgebiet. 1887 wurde das Gebiet dann auf die Fläche des heutigen National Parks ausgedehnt. Damit ist der Banff National Park der älteste National Park in Kanada und der zweitälteste in Nordamerika. Nur der Yellowstone National Park in den USA ist noch älter.

Banff Park Museum

Banff Park Museum

Ein wenig Geschichte kann man auch im Banff Park Museum schnuppern. Alleine das Gebäude ist mehr als sehenswert. Das bereits 1903 erbaute Gebäude stammt noch aus einer Zeit ohne Strom und fliessend Wasser. Im Museum findet man alle Tierarten, die im National Park heimisch sind.

Hodos  am Tunnel Mountain

Direkt an unserem Campground vorbei führte noch der Tunnel Mountain Scenic Drive, der ein paar Aussichtspunkte in das Tal des Tunnel Mountain bietet.

Tunnel Mountain Valley

Tunnel Mountain Valley

Wo wir gar nicht mit gerechnet haben, das es dort auch Hodos gibt, diese Felsformationen die im Südwesten der USA in Massen zu finden sind.

Hodos in Kanada

Hodos in Kanada

Das Wetter wurde am letzten Tag übrigens richtig schlecht. Wir machten uns auf den Weg Richtung Yoho und Revelstoke National Park. Diese sind dann aber einen weiteren Bericht wert.

Berge - Wolken

Berge – Wolken

Informationen zum Banff National Park

Banff National Park

Allgemeine Informationen:

  • Land: Kanada, Alberta
  • Lage: Nordwestlich von Calgary in den Rocky Mountains
  • Größe: 6.641  km2
  • Gegründet: 1885
  • Eintritt: Erwachsene 9,80 CAD, Senioren 8,30 CAD, Kinder 4,90 CAD pro Tag
    Jahrespass für alle kanadischen National Parks: Einzelperson 67,70 CAD – Familie 136,40 CAD
    Der Jahrespass rechnet sich, wenn man auf einer Reise mehr als 7 Tage in National Parks verbringt.
  • Campgrounds für RVs: 16 Stück (von Mitte Mai bis Ende September)
  • Hotels/Lodges: In den Orten Banff und Lake Louise findet man zahlreiche Hotels
  • Homepage: http://www.pc.gc.ca/eng/pn-np/ab/banff/index.aspx

Weitere Reiseberichte rund um den Jasper National Park

Wir sind ja wahrlich nicht die einzigen Reiseblogger, die im Banff unterwegs waren. Daher noch ein paar Lesetipps:

Das war unser Reisebericht mit Eindrücken aus dem Banff National Park. Hoffentlich haben wir einen kleinen Eindruck von diesem wunderbaren Park geben können. Eure Meinungen, Eindrücke, Fragen könnt ihr gerne hier in einem Kommentar hinterlassen, das würde uns sehr freuen.
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https://www.reisen-fotografie.de/banff-national-park-reisebericht-und-tipps/?pk_campaign=feed&pk_kwd=banff-national-park-reisebericht-und-tipps/feed/ 4 21087
Zoo Dortmund – ein kleiner Bildbericht https://www.reisen-fotografie.de/zoo-dortmund-ein-kleiner-bildbericht/?pk_campaign=feed&pk_kwd=zoo-dortmund-ein-kleiner-bildbericht https://www.reisen-fotografie.de/zoo-dortmund-ein-kleiner-bildbericht/?pk_campaign=feed&pk_kwd=zoo-dortmund-ein-kleiner-bildbericht#comments Tue, 02 Aug 2016 05:30:45 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=21011 Am Wochenende waren wir das erste mal im Zoo Dortmund unterwegs. Das Wetter war halbwegs passabel und es war die Alternative für unseren Heidepark-Besuch, den wir um eine Woche verschieben mussten. Natürlich haben wir auch ein paar Bilder aus dem kleinen Zoo im östlichen Ruhrpott mitgebracht. Zoo Dortmund – ein kleiner Zoo im östlichen Ruhrgebiet […]]]>

Am Wochenende waren wir das erste mal im Zoo Dortmund unterwegs. Das Wetter war halbwegs passabel und es war die Alternative für unseren Heidepark-Besuch, den wir um eine Woche verschieben mussten. Natürlich haben wir auch ein paar Bilder aus dem kleinen Zoo im östlichen Ruhrpott mitgebracht.

Zoo Dortmund – ein kleiner Zoo im östlichen Ruhrgebiet

Andenkondor im Zoo Dortmund

Andenkondor im Zoo Dortmund

Im Vergleich zu den großen Zoos im Umkreis ist ein Besuch in Dortmund ein wenig gemütlicher. Dafür muss man dort nicht so ellenlange Wege laufen, es ist halt eine Nummer kleiner als bei den Mitbewerbern in Gelsenkirchen, Duisburg oder Hannover. Viele schöne Tiere bekommt man aber trotzdem vor die Linse. Etwa 230 Arten leben im Zoo, mit rund 1500 Tieren.

Wir waren direkt am frühen Morgen um 9 Uhr, pünktlich zur Öffnung des Zoos am Eingang. Wenn man dann nicht dem Rundweg folgt, sondern „falsch“ rum durch den Zoo läuft ist man sehr lange ganz alleine unterwegs – trotz Ferienzeit und Wochenende. Das empfanden wir als sehr angenehm.

Königsgeier - Kopf gedreht

Königsgeier – Kopf gedreht

Königsgeier -farbenfrohes Portrait

Königsgeier -farbenfrohes Portrait

Einen Königsgeier hatten wir bisher noch nie gesehen. Ds ist ja ein farbenfroher Kerl – und der kann so schön den Kopf um 180° drehen – da bekommt man vom zusehen Halsschmerzen.

Überhaupt gibt es im Dortmunder Zoo sehr viele Vögel, Eulen, Kauze und anderes Gefieder zu sehen. Aus fotografischer Sicht ist es allerdings eine Herausforderung. Die meisten der Vögel sitzen in Gittergehegen, wobei man aber nicht direkt an das Gitter heran kommt. Da ist das Fotografieren dann ein riesiges Problem.

Näher ran geht nicht...

Näher ran geht nicht…

Einige wenige Gehege haben aber Glasscheiben, da klappt das mit dem Fotografieren um so besser. Und wenn die Tiere dann so neugierig sind, dann gelingen auch sehr detaillierte Nahaufnahmen.

Hochnäsig...

Hochnäsig…

Besonders gut hat uns ein kleines Gehege mit Eulen und Kauzen gefallen, wo man rein gehen konnte. Da waren dann endlich mal Bilder ohne Scheibe und ohne Gitter möglich.

Steinkauz im betretbaren Gehege

Steinkauz im betretbaren Gehege

Natürlich gibt es auch Affenarten im Dortmunder Zoo. Hier mal ein paar Orang-Utan Bilder.

Orang-Utan mit Adoptiv-Nachwuchs

Orang-Utan mit Adoptiv-Nachwuchs

Knuffig, oder?

Knuffig, oder?

An anderer Stelle im Zoo findet man die Siamang Affen. Einfach immer dem Gesang nachlaufen. Der Kehlsack der Affen ermöglicht einen sehr eindrücklichen Gesang, den man sehr deutlich in weiten Bereichen des Zoos hören kann.

Siamang Affe beim Gesang

Siamang Affe beim Gesang

Siamang Affe

Siamang Affe

Nutrias findet man auch nicht in jedem Zoo. Die kleinen Kerlchen werden auch Biberratten oder Sumpfbiber genannt.

Nutria

Nutria

Knuffiger Kerl - noch ein Nutria

Knuffiger Kerl – noch ein Nutria

Auch Großkatzen findet  man im Zoo Dortmund. So zum Beispiel diesen wunderschönen Amurleopard.

Amurleopard

Amurleopard

Weil es so ein schönes Tier ist, noch ein Bild

Weil es so ein schönes Tier ist, noch ein Bild

Löwe im Zoo Dortmund

Löwe im Zoo Dortmund

Wie schon gesagt, den Dortmunder Zoo darf man nicht mit den großen Zoos in der Region vergleichen. Aber für einen schönen Vormittag oder Nachmittag ist er auf jeden Fall einen Besuch wert. Als Fotograf wünscht man sich öfters weniger Gitter oder Zäune oder zumindest die Möglichkeit näher an die Zäune heran zu kommen. Will man sich die Tiere aber einfach nur anschauen, dann stören die Gitter keinesfalls. Und bei einigen Gehegen sind auch Glasscheiben zu finden, dort ist dann vernünftiges fotografieren möglich. 

Alles in allem wirkt der Zoo an vielen Stellen ein wenig ungepflegt. Ein Gärtner könnte sich da mal austoben, an den Wegen wuchert es doch gewaltig und teilweise auch in den Gehegen. Die Gehege empfinde ich teilweise auch als recht klein, da ist man aus modernen Zoos was anderes gewohnt. Einige Gebäude haben auch die beste Zeit hinter sich, z.B. das Tropenhaus. Wobei das mit etwas Glasreiniger auch einladender aussehen würde.

Gemeinsames kauen

Gemeinsames kauen

Ich guck doch normal...

Ich guck doch normal – mach Dein Foto.

Pinguin Chor

Pinguin Chor

Sehr gut gefallen hat uns noch das Faultierhaus – wunderbar wenn der Geselle über einen hinweg klettert.

Einfach mal abhängen

Einfach mal abhängen

Und bei Faultieren sind auch Aktionaufnahmen möglich. Achtet bitte beim nächsten Bild auf die Bewegungsunschärfe bei der Pfote…

Kletteraktion beim Faultier

Kletteraktion beim Faultier

Kleine grüne Echse

Kleine grüne Echse

Zoo Dortmund - Informationen
  • Adresse: Mergelteichstr. 80 – 44225 Dortmund
  • Parken: Auf dem Parkplatz am Haupteingang – kostenpflichtig (Tagesticket 2 EUR)
  • Öffnungszeiten: ganzjährig – Details siehe Homepage des Zoos
  • Eintrittspreise Einzelkarte: 8,00 EUR für Erwachsene – 4,50 EUR ermäßigt
  • Hunde erlaubt: nein
  • Restaurants: Etliche Buden und Kioske sowie die zentral liegende Waldschenke
  • Spielplätze: ja
  • Webseite: https://www.dortmund.de/de/freizeit_und_kultur/zoo_dortmund/start_zoo/
Das waren ein paar Eindrücke aus dem Zoo Dortmund. Wir hoffen, die Bilder gefallen euch ein wenig.

Kommentare sind wie immer gerne gesehen. Kennt ihr den Dortmunder Zoo? Welches Bild gefällt Euch am besten?

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https://www.reisen-fotografie.de/zoo-dortmund-ein-kleiner-bildbericht/?pk_campaign=feed&pk_kwd=zoo-dortmund-ein-kleiner-bildbericht/feed/ 2 21011
Bloglust oder Blogfrust – ein weiteres Halbjahr auf Reisen-Fotografie? https://www.reisen-fotografie.de/bloglust-oder-blogfrust-ein-weiteres-halbjahr-auf-reisen-fotografie/?pk_campaign=feed&pk_kwd=bloglust-oder-blogfrust-ein-weiteres-halbjahr-auf-reisen-fotografie https://www.reisen-fotografie.de/bloglust-oder-blogfrust-ein-weiteres-halbjahr-auf-reisen-fotografie/?pk_campaign=feed&pk_kwd=bloglust-oder-blogfrust-ein-weiteres-halbjahr-auf-reisen-fotografie#comments Sun, 31 Jul 2016 09:30:35 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=21004 Wieder ist ein halbes Jahr vorbei, wieder machen wir mal einen kleinen Rückblick auf das Halbjahr in unserem Blog. Dieses mal unter dem Motto „Bloglust oder Blogfrust“.  Wie kommen wir denn darauf? Ganz einfach! Wir haben in den letzten Tagen einen Beitrag von Steffi auf ihrem Blog Steffistraumzeit gelesen, wo sie darüber schreibt, wie sie […]]]>

Wieder ist ein halbes Jahr vorbei, wieder machen wir mal einen kleinen Rückblick auf das Halbjahr in unserem Blog. Dieses mal unter dem Motto „Bloglust oder Blogfrust“. 

Wie kommen wir denn darauf? Ganz einfach! Wir haben in den letzten Tagen einen Beitrag von Steffi auf ihrem Blog Steffistraumzeit gelesen, wo sie darüber schreibt, wie sie beinahe ihren tollen Blog gelöscht hätte. Eigentlich wollten wir da erst einen Kommentar schreiben. Dieser wäre aber ein klein wenig länger geworden, also nehmen wir das Thema als Motto für unseren Halbjahresrückblick.

Wir greifen mal ein paar Stichpunkte von Steffi auf, und vertüddeln diese mit unserem Rückblick und unseren Erfahrungen. Dabei klärt sich dann auch die Frage, ob wir Bloglust oder Blogfrust haben.

(Reise-)Blogger sein – für uns kein Beruf, eher eine Berufung

Steffi leitet ihren Beitrag mit der Frage ein, ob Reiseblogger ein Traumberuf ist. Für uns wäre es das bestimmt einer, wenn er uns ermöglichen würde einen Lebensstandard zu führen, wie wir ihn heute gewohnt sind. Da wir das aber für nicht realisierbar halten, bleiben wir lieber die Hobbyblogger, die wir bisher waren. Das hat einfach sehr viele Vorteile. Der mit Abstand Größte dabei ist, dass wir nichts schreiben müssen. Wir schreiben wann wir wollen, worüber wir wollen und wenn wir die Zeit dazu haben. Das nimmt der ganzen Sache den Druck und wir können es entsprechend gelassen angehen. Kommt mal eine oder zwei Wochen kein Beitrag, dann ist es eben so.

Blogfrust durch fehlendes genießen von Momenten?

Trotzdem ist unser Blog ständig in unserem Kopf, unser lieber gedanklicher Begleiter. Nicht nur bei Fototouren oder auf größeren Reisen. Wir denken oft und bei vielen Dingen unterwegs daran, wie wir das wohl auf dem Blog vermitteln können. Ob die Stimmung auf den Bildern richtig rüber kommt. Allerdings geht das nicht so weit, dass wir nicht auch komplett abschalten können. Ja, es gibt sogar im Urlaub Tage, wo wir ohne Kamera durch die Gegend laufen. Zur Not ist das Smartphone ja noch in der Tasche. 

Auch zu anderen Terminen lassen wir die Kamera gerne mal zu Hause. Diese Tage waren wir beim NRW-Reiseblogger-Stammtisch. Da wurden wir schon gefragt, warum wir denn ohne Kamera komme. Nun, die muss nicht immer dabei sein, wir wolle Momente und Anlässe auch einfach mal nur geniessen.

Fazit: Für uns ist es kein Frust – denn viele schöne Bilder würden wir auch ohne Blog machen. Vielleicht motiviert der Blog sogar noch dazu, das besonders tolle Foto zu machen – das ist aber kein Frust.

Blogfrust durch Schreibblockade auf der Reise?

Uns und unserem Blog hat die Entscheidung, nicht mehr live von unseren Reisen zu berichten, sehr gut getan. Die nachträglich verfassten Beiträge haben eine viel bessere Qualität und kommen auch bei unseren Lesern viel besser an. Dazu sind die Beiträge auch über einen längeren Zeitraum verteilt. Wir haben jetzt erst die Hälfte unserer Kanada-Berichte online – na und? Wo ist das Problem? Das steigert doch die Vorfreude unserer Leser auf die kommenden Berichte und für uns ist es eine Erleichterung, dass wir die Berichte schreiben können, wenn uns der Kopf danach steht.

Als wir noch live von den Reisen berichtet haben, hatten wir auch oft eine Schreibblockade. Da wurden Abends, nach einem anstrengenden Tag, noch 6-8 Bilder raus gesucht und bearbeitet. Danach saßen wir oft vor einem leeren Beitrag, mit Bildern, und das Schreiben wollte nicht so richtig. Die Ergebnisse haben wir heute noch auf dem Blog, toll sind die nicht.

Fazit: Nach der Entscheidung, keine Live-Berichte mehr zu schreiben, ist dieser Frust bei uns eliminiert worden. Auf der Reise war das teilweise schon eine Belastung, die wir uns nicht weiter antun wollten.

Blogfrust durch die fehlende Nische?

Den „Unsinn“ mit der Nische haben wir vor Jahren schon ignoriert. Überall liest man ja, dass ein Blog unbedingt eine Nische abdecken muss um erfolgreich zu sein. Wir sagen dazu Bullshit! So, jetzt ist es mal raus – auch wenn einige Bloggurus nun Schnappatmung haben.

Wir schreiben über Reisen, dabei übers Campen in Kanada, über Road-Trips in den USA, über Zugreisen durch Thailand, über Städtereisen in Europa, über Freizeitparkbesuche, über Zoobesuche und Hotelwochenenden. Dann das Thema Fotografie, wo wir uns schon auf die Bereiche Reise- und Tierfotografie konzentrieren, dazu das Thema Fotobearbeitung. Daneben schreiben wir aber auch über andere Dinge, die uns im Leben passieren, auch mal übers Bloggen an sich, über unsere Hauskatzen und, und,und…! Und, hat es dem Blog bisher geschadet? Nein, hat es nicht. Es mag sicherlich einige Leser verschrecken, dafür bekommen wir aber durch die Bandbreite der Themen andere Leser dazu, die uns sonst nicht lesen würden.

Es mag ja richtig sein, dass ein Blog, welche nur eine spezielle Nische bedient, deutlich erfolgreicher wäre. Wenn wir einen Blog kommerziell betreiben würden, womöglich noch auf Profit durch Verkauf ausgerichtet, dann würde wir das sicher anders sehen. Unsere Reisebüro-Seite ist so ein Beispiel, da gibt es nur fachbezogene Beiträge – dort würden wir eher nicht über unsere Katzen schreiben.

Hier haben wir aber keinen Bock drauf, nur eine Nische zu bedienen – das wäre dann nicht mehr unser Blog, wie wir uns den wünschen.

Unsere Definition von Erfolg ist es, wenn Leute unsere Beiträge lesen, mit uns per Kommentare oder Mail kommunizieren, unsere Beiträge in den Social Medias geteilt werden oder sogar mal von einem renomierten Online-Magazin verlinkt werden. Das sind alles Dinge, die uns bei der Gründung des Blogs zufrieden gestellt hätten und das hat sich bis heute nicht geändert. Wir freuen uns immer noch wie Schnitzel über jeden einzelnen Besucher hier.

Fazit: Eindeutig kein Frust – unser Blog, unser Ding, unsere Themen, nix Nische.

Blogfrust durch Besucherzahlen?

Zahlen, Statistiken, Besucher

Zahlen, Statistiken, Besucher

Ein Teil unserer Zufriedenheit kommt auch durch die Besucherzahlen zustande. Gerade wo wir jetzt im Juli auf einen Besucherrekord auf diesem Blog zusteuern – es werden wohl mehr als 15.000 eindeutige Benutzer den Blog besuchen. Damit stellen wir zum dritten Mal hintereinander einen Monatsrekord auf, durchbrechen aber erstmals die 15.000er Grenze. Das ist umso erstaunlicher, dass in den  letzten beiden Jahren die Besucherzahlen in den Sommermonaten eher immer ein wenig rückläufig waren.

Im ersten Halbjahr 2016 war für unseren Blog wieder mal ein Rekordhalbjahr – im Vergleich:

  • 1. Halbjahr 2015: 54.171
  • 2. Halbjahr 2015: 67.764
  • 1. Halbjahr 2016: 78.791

Für uns ist das eine Bestätigung unserer Arbeit hier – und ein Grund den vielen Besuchern ein fettes Danke zu sagen. Und ja, wir schauen regelmäßig auf solche Zahlen – weil es Spaß macht.

Fazit: Die Besucherzahlen sind ein Quell der Freude und somit kein Grund für Frust.

Kooperationsanfragen

Wir bekommen immer mehr Kooperationsanfragen, mittlerweile mehrere pro Woche. Diese unterteilen wir grob in 3 Kategorien:

  • Völliger Unsinn, Unverschämt, Schrott – In dieser Kategorie fallen rund 90% der Anfragen. Über die schönsten davon könnte man gelegentlich mal einen eigenen Artikel schreiben. Wobei man auch einfach bei Franzi von Coconut-Sports schauen könnte, in ihrem Bericht über den täglichen Wahnsinn mit Blogger Relations. Da werden Gutscheine als Bezahlung angeboten oder einen wertvollen Link von einem mittellosen StartUp (von einer Seite, die nicht mal 10% unserer Besucherzahlen hat) oder immerhin 50 EUR für einen 1500-Worte-Text mit 5 hochwertigen Bildern, dann natürlich nicht als Werbung gekennzeichnet und DoFollow und noch viele weitere Obskuritäten.
  • Toll, aber nicht realisierbar – Häufig geht es bei diesen Anfragen um mehrtägige Reisen oder aufwändige Tests von Produkten. Dafür fehlt uns oft leider die Zeit oder es passt thematisch nicht so richtig auf unseren Blog. OK, wir haben keine Nische, aber grob mit dem Themen Reisen und Fotografie sollte es schon was zu tun haben. Von mir aus auch was mit Katzen aber einen BH-Test (sic!) können wir hier beim besten Willen nicht sinnvoll einbauen.
  • Perfekt: Leider bleibt am Ende nur ein ganz kleiner Teil an Anfragen, aus denen dann wirklich eine Kooperation wird. Eine tolle könnt ihr demnächst erleben, bei unseren Reisen im 2. Halbjahr. Da stimmt meist auch von Anfang an die Chemie, die Konditionen bewegen sich genau so auf Augenhöhe wir die Kommunikation. Solche Anfragen machen dann wirklich Spaß, auch wenn sie am Ende vielleicht nicht umgesetzt werden. Auch hierbei ist oft unsere knappe Zeit ein Problem.

Nervige Kooperationsanfragen hatten uns ja schon mal dazu veranlasst, Kooperationen eine Zeit lang komplett auszuklammern. Mittlerweile sind wir aber wieder offen für Kooperationen. Nur machen wir uns damit auch keinen Stress mehr. Kommen obskure Anfragen rein, dann werden die gnadenlos ignoriert und gelöscht. Auf diese Diskussionen mit irgendwelchen Marketing-Menschen, die uns – auf gut Deutsch – verarschen wollen, haben wir keinen Bock. Unser Mülleimer im Mailprogramm hat XXXL-Größe!

Fazit: Seit unserer Besinnungsphase in Sachen Kooperationen ist der Frust deutlich geringer geworden. Mit den wenigen vernünftigen Anfragen beschäftigen wir uns, der Rest wird kompromisslos entsorgt. Dabei haben wir auch hier den Vorteil, den Blog als Hobby zu betreiben. Wir brauchen nicht zwangsläufig Geld mit dem Blog verdienen.

Meistgelesene Artikel

Die meistgelesenen Artikel auf unserem Blog lassen auch darauf schliessen, dass das mit der Nische so eine Sache ist. Jetzt kommt bestimmt einer, der sagt, wenn ihr euch auf eine Nische konzentrieren würdet, dann hätte Artikel XY noch mehr Leser. Mag sogar richtig sein, es ist uns aber egal.

Fazit: Schön zu sehen, dass die beliebtesten Artikel quer durch viele Themen hier im Blog gehen. Kleiner Frustmoment: Die Reiseberichte kommen da ein wenig zu kurz – da müssen wir mal dran arbeiten.

Nie haben wir genug Zeit

Diese Aussage von Steffi in ihrem Beitrag können wir nur unterstreichen. Die Zeit ist oft zu knapp um die ellenlange ToDo-Liste abzuarbeiten. So bleiben dann auch Dinge einfach mal länger liegen. Aber, so ist das nunmal – der Job, die Familie und andere Dinge gehen einfach vor. Da wir den Blog aber nur als Hobby betreiben machen wir uns da keinen Stress.

Fazit: Das ist schon manchmal frustrierend aber einfach nicht zu ändern. Wenn wir mal in Rente gehen, haben wir bestimmt eine ToDo-Liste mit tausenden Positionen, dann geht es ab hier! 

Äh, haben sie Wifi?

Auch dieser von Steffi genannte Punkt hat uns am Anfang unserer Reisebloggerkarriere „belastet“. Ein Hotel, ein Campground musste Wifi haben, wie sollten wir sonst unsere Berichte am Abend einstellen. Mittlerweile ist es uns egal, da wir direkt von den Reisen keine Berichte mehr einstellen, außer vielleicht mal eine kleine Kurzmeldung zwischendurch. Hat also der Campground kein Wifi oder das Hotel Wifi arbeitet mal wieder mit 3 Bit/Minute – dann ist es einfach so – dann geht halt nichts online. E-Books lassen sich auch wunderbar ohne Netzanbindung lesen – also die perfekte Voraussetzung für einen entspannten Abend.

Fazit: Uns ist es inzwischen egal ob wir auf Reisen Internet haben. Wenn es verfügbar ist, dann ist es fein – wenn nicht, dann geht es auch wunderbar ohne – also kein Grund für Frust.

Haben wir Blogfrust? Nein!

All die genannten Punkte hatte Steffi unter dem Punkt Blogfrust aufgelistet. Und das ist nachvollziehbar, denn diese Punkte können wirklich Frust auslösen. Fehlende Zeit, stagnierende Besucherzahlen, Schreibblockaden – alles Gründe die zu einem negativen Empfinden für das Bloggen führen können. Für uns trifft das zum Glück nicht zu. Bei all den genannten Punkten hatten wir auch schon negative Erfahrungen – haben uns dann aber überlegt, wie wir damit umgehen – um nicht in ein Blogger-Burnout zu verfallen. Dabei hilft es uns natürlich sehr, dass wir diesen Blog auch in Zukunft als reines Hobby betreiben werden – an eine weitere Kommerzialisierung denken wir keine Sekunde.

Bloggerlust – viele Gründe dafür

Natürlich hat Steffi ihren Blog nicht gelöscht, was auch mehr als Schade gewesen wäre. Sie hat sogar die Gründe benannt, die ihr die Bloggerlust zurück geben.

Die Leser

Wie schon oben geschrieben – für uns ist es immer wieder faszinierend wie viele Menschen inzwischen unseren Blog lesen. Wir haben immer vor Augen, dass bei dem Umzug von Joomla auf WordPress, bei der Umstellung von einer Homepage auf einen Blog, gerade mal 463 (!) Besucher die Seite besucht haben. Das war im Oktober 2013 – ist also nicht sooo lange her. Und seitdem haben wir es geschafft, dass die Besucherzahlen sich mehr als verdreizigfacht haben. Und das betrachten wir mit ein klein wenig Stolz und einer Menge Dankbarkeit.

Reiseblogger weil Schreiben Freude macht

Das ist unbedingt ein wichtiger Punkt. Thomas Deutschlehrer sitzt vermutlich staunend auf seiner Wolke und starrt dabei ungläubig über seine Harfe hinweg auf sein Notebook. Um den Harfe spielenden Deutschlehrer mal zu zitieren: „Das wird nie was“.  Ok, wir werden für unser Geschreibsel wohl niemals einen Preis gewinnen, wir machen immer wieder mal Fehler, die uns dann Wochen später auffallen – aber offensichtlich kommt es auch nicht sooooo schlecht an. 

Eure Kommentare – Eure Mails

Die Kommentare von Euch Lesern sind für uns immer wieder Antrieb weiter zu machen. Wir freuen uns wahnsinnig über jeden einzelnen Kommentar, versuchen diese auch zeitnah zu beantworten, was uns sehr wichtig ist. Aber auch jedes Like, jedes Teilen in den Social Medias ist für uns eine Bestätigung unserer Arbeit. 

Wir haben in den letzten Wochen einige alte Beiträge aus dem Blog gelöscht, welche beim besten Willen nicht mehr unseren gestiegenen Ansprüchen an unsere Artikel genügten. Es wäre noch viel mehr geworden, wenn da nicht Eure tollen Kommentare gewesen wären – von denen wollten wir uns nicht trennen.

Wir bekommen auch regelmäßig Mails von Lesern. Darin werden Fragen gestellt, auch mal Kritik geäußert, Lob verteilt und auch darüber freuen wir uns jedesmal sehr. Uns ist die Kommunikation mit unseren Lesern einfach extrem wichtig.

Das größte Lob gab es die Tage mündlich: „Obwohl ihr mittlerweile ein großer Blog seid, bleibt ihr authentisch, schreibt für Leser und seid total normal gelieben.“ Das mit dem „großen Blog“ sehen wir zwar dezent anders – aber der Rest der Aussage ging runter wie Öl. Denn genau so, so und nicht anders, wollen wir sein.

Menschen

Wir haben durch das Bloggen in den letzten Monaten viele nette Menschen kennenlernen dürfen. Das alleine ist den Aufwand hier schon wert. Wenn man mal die Gesichter hinter den anderen Blogs im wahren Leben sieht, man tolle Gespräche über die nächsten Reisen, über das Bloggen über andere Dinge im Leben führt. Seien es kleinere, spontane Treffen zum Kaffee oder Grillen oder größere Bloggertreffen – das macht riesig Spaß. Leider können wir nicht immer zu allen Treffen hier in der Region. Aber, wenn es zeitlich passt werden wir gerne regelmäßig bei den verschiedenen Terminen auftauchen.

Soziale Medien

Soziale Medien können für eine Menge Frust aber auch Lust sorgen, da stimmen wir Steffi uneingeschränkt zu. Fürs Bloggen ist Facebook schon extrem wichtig, das Teilen der Beiträge dort bringt uns eine Menge Besucher auf den Blog. Noch mehr mögen wir aber ein oder zwei wirklich gute Gruppen, wo eben keine Beiträge geteilt werden dürfen. Denn dort findet dann der wirklich wichtige Austausch untereinander statt. Man hilft sich gegenseitig bei Problemen, organisiert gemeinsame Aktionen oder quatscht auch einfach mal nur dummes Zeug. Diese wenigen Gruppen sind uns inzwischen sehr wichtig geworden.

Twitter, Instagram, Google+, Pinterest laufen hier in der zweiten Reihe – das geben wir auch ehrlich zu. Wir haben unsere Kanäle dort, nutzen die auch hin und wieder aber nicht so intensiv, wie man es wohl könnte. Der Grund dafür ist einfach die fehlende Zeit. Wobei wir die Fotoplattformen Instagram und Pinterest inzwischen vermehrt zum abendlichen Stöbern in Bildern nutzen.

Änderungen im Blog – im ersten Halbjahr

Ein paar Dinge im Blog haben wir im ersten Halbjahr verändert. Stillstand ist ja auch Langweilig und man findet immer was zu verbessern, optimieren oder zu ergänzen.

Kategoriestruktur

Wir haben weiter an einer vernünftigen Kategoriestruktur gearbeitet. Es sind weitere Kategorien zusammen gelegt worden und mit der Kategorie „Zoos, Freizeitparks“ ist eine Neue dazugekommen. Wir gehen doch vermehrt in Zoos und für dieses Jahr sind noch eine Besuche in Freizeitparks geplant, da macht eine eigene Kategorie einfach Sinn. Wir denken, dass wir nun die endgültige Struktur soweit stehen haben.

SEO-Anpassungen

SEO, also die Suchmaschinen-Optimierung des Blogs ist eine spannende Sache. Chris von Globesurfer ist ein richtiger SEO-Profi und hat uns und anderen Reisebloggern bei zwei Youtube-Session tolle Tipps rund um das Theme SEO gegeben. Ein für uns neuer Punkt war der Tipp, alte Beiträge, die vielleicht nicht mehr der Renner sind, entweder zu löschen, zu überarbeiten oder aus dem Google-Indes zu entfernen. Durch diese Maßnahme werden die noch vorhandenen Beiträge dann höher bewertet.

Daraufhin haben wir wirklich mal durchgewischt und einige ganz alte, ganz üble Beiträge gelöscht. Eine Reiseanleitung mit 290 Worten von 2014 entsprach einfach nicht mehr unseren Vorstellungen, als Beispiel. Viele andere Beiträge haben wir auf NoIndex für Google gesetzt – genau genommen über 200. Dazu gehören z.B. die ganzen Katzenbeiträge, viele Artikel übers Bloggen, Rückblicke auf Statistiken des Blogs usw. – alles Dinge, nach denen wohl eh niemand suchen wird. 

Ob diese Maßnahme jetzt schon für die Steigerung der Zahlen verantwortlich ist? Hm, sicher können wir das nicht sagen. Auffallend ist aber, dass der Prozentsatz der Google-Besucher in den letzten Wochen tendenziell steigt. Das könnte aber genauso an einem Update von Google vor ein paar Wochen liegen.

Kauftipps

Auch wenn wir mit dem Blog nicht reich werden wollen/können – ein paar Euro nebenbei seien uns bestimmt gegönnt. Daher haben wir mal 4 Seiten mit Kauftipps erstellt, wo wir Dinge rund um die Fotografie und das Reisen vorstellen, mit denen wir gute Erfahrungen gemacht haben. Das alles läuft über das Amazon-Partnerprogramm, mit dem wir hier schon gute Erfahrungen gemacht haben. Wir hoffen natürlich, dass der ein oder andere mal etwas über einen der Links dort kauft – das würde sich dann positiv auf unseren Wunschzettel bei Amazon auswirken, den wir mal ein wenig abarbeiten könnten. Wir haben da noch 1-2 weitere Seiten in Planung. Diese werden aber nur über die Sidebar und das Menü oben verlinkt, wir wollen damit ja niemanden nerven.

Schnellerer Seitenaufbau

Speed auf dem Blog

Speed auf dem Blog

Durch verschiedene Maßnahmen haben wir die Geschwindigkeit der Seite gesteigert. Zuletzt lag die Ladezeit bei rund 2 Sekunden, das war viel zu lange. Den Durchbruch brachte am Ende der Wechsel des Caching-Plugins. Wir setzen nun W3 Total Cache ein, und seitdem rennt der Blog und die Ladezeiten liegen knapp unter einer Sekunde. Genau da wollten wir auch hin.

Fazit – eindeutig mehr Bloglust

Bei uns siegt eindeutig die Bloglust, was man auch hoffentlich unseren Beiträgen anmerkt. Mit der Entwicklung im ersten Halbjahr 2016 sind wir auf jeden Fall mehr als Zufrieden – alle unsere Erwartungen sind übertroffen worden. Also, auf geht es in eine weitere tolle Zukunft hier, zusammen mit Euch Lesern. 

Wie immer freuen wir uns über Kommentare von Euch. In dem Falle würde uns auch mal interessieren, warum ihr hier lest, ob das regelmäßig passiert oder nur sporadisch? Wie sieht das Thema bei anderen Bloggern aus, Lust oder Frust? Gebt uns Feedback!
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https://www.reisen-fotografie.de/bloglust-oder-blogfrust-ein-weiteres-halbjahr-auf-reisen-fotografie/?pk_campaign=feed&pk_kwd=bloglust-oder-blogfrust-ein-weiteres-halbjahr-auf-reisen-fotografie/feed/ 28 21004
Reiseplanung – so individuell wie unsere Reisen https://www.reisen-fotografie.de/reiseplanung-so-individuell-wie-unsere-reisen/?pk_campaign=feed&pk_kwd=reiseplanung-so-individuell-wie-unsere-reisen https://www.reisen-fotografie.de/reiseplanung-so-individuell-wie-unsere-reisen/?pk_campaign=feed&pk_kwd=reiseplanung-so-individuell-wie-unsere-reisen#comments Tue, 26 Jul 2016 05:30:22 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=20384 Das Thema Reiseplanung kommt bei uns immer wieder mal hoch. Wir planen eigentlich ständig Reisen, seien es unsere eigenen oder für unsere Kunden im Reisebüro. Dabei stellen wir immer wieder fest, die ganze Planung ist genau so individuell, wie die Reisen selber. Trotzdem haben wir einen groben Plan, wenn wir an die Planung unserer eigenen Reise […]]]>

Das Thema Reiseplanung kommt bei uns immer wieder mal hoch. Wir planen eigentlich ständig Reisen, seien es unsere eigenen oder für unsere Kunden im Reisebüro. Dabei stellen wir immer wieder fest, die ganze Planung ist genau so individuell, wie die Reisen selber. Trotzdem haben wir einen groben Plan, wenn wir an die Planung unserer eigenen Reise gehen.

Reiseplanung – Reiseziel auswählen und lernen

Wir planen unsere Reisen immer sehr weit im Voraus. Oft über ein Jahr, bevor wir die Reise starten. Das hat natürlich auch Gründe. Flüge und Wohnmobile bucht man am besten so früh wie möglich. Dabei kann man richtig viel Geld sparen. Gerade bei den Wohnmobilen, deren Preise sich oft flexibel an die Nachfrage anpassen, sind das schon mal 4-stellige Beträge, die man bei einer frühen Buchung sparen kann. 

Trip- und Kostenplanung mit Excel

Trip- und Kostenplanung mit Excel

Ein neues Reiseziel ist meistens schnell gefunden. Unsere Wunschliste ist soooo lang, da ist dann eher die Qual der Wahl angesagt. 

Wenn wir uns dann aber für ein Ziel entschieden haben, beginnt das Lernen. Wir saugen alles auf, was es zu der Region zu finden gibt. Wir lesen klassische Reiseführer, durchstöbern das Internet, lesen viel auf anderen Blogs oder Webseiten mit Reiseberichten. Dabei machen wir uns Notizen über viele Dinge, seien es Sehenswürdigkeiten, Geheimtipps, Restauranttipps und alle anderen interessanten Informationen die wir finden.

Die eigentliche Planung der Reisebausteine beginnt dabei oft schon parallel. Wenn wir uns einmal in ein Reiseziel verguckt haben, dann gibt es kein Zurück mehr.

Reiseplanung – Flüge buchen

Blue 1 am Flughafen Düsseldorf

Planung der Flüge

Flüge buchen wir meistens rund 11 Monate vor dem Start. Zu diesem Zeitpunkt tauchen sie in den Buchungssystemen auf und da sind teilweise wirklich tolle Angebote dabei, mit sehr begrenzten Kapazitäten. 

Natürlich, man kann auch zocken – kurz vor der Reise bekommt man auch noch ab und zu Schnäppchen. Man sagt, 3-4 Wochen vor dem Start wäre eine gute Zeit zum buchen. Wir haben das in den letzten Jahren aber immer mal kontrolliert. Oft wären wir dann richtig auf die Nase gefallen, nur selten hätten wir ein paar Euro gespart. Ob das aber den Nervenkitzel wert gewesen wäre? Ich glaube, wir denken da sehr konservativ und haben es lieber frühzeitig in trockenen Tüchern.

Konservativ sind wir auch bei der Buchung der Flüge. Wir buchen entweder bei den Fluggesellschaften direkt oder über einen renommierten Reiseveranstalter. Die Geschichten über diverse Flugportale die man immer wieder liest und die wir auch selber von unseren Kunden erzählt bekommen, lassen und einen weiten Bogen um diese Portale machen. 

So lange dort alles nach Plan läuft, mag das ja funktionieren – wenn sich nicht plötzlich bei der Buchung der Preis erhöht. Aber was ist, wenn Probleme auftreten? So hat sich jetzt bei einer unserer Buchungen der Flugplan verändert. Ein gebuchter Nonstop-Flug von Atlanta nach Düsseldorf wurde gestrichen und durch einen Umsteigeflug ersetzt. Es hat  uns genau einen Anruf beim Reiseveranstalter gekostet und wir wurden kostenlos auf einen Nonstop-Flug einen Tag später umgebucht. Das möchte ich nicht bei einem der Online-Portale erleben.

Prioritäten bei der Flugauswahl

Bei der Auswahl des Fluges haben wir aber, neben dem Preis, noch andere Faktoren, die bei der Wahl eine Rolle spielen:

  • Nonstop-Flug wird bevorzugt, sonst maximal 1x Umsteigen – wenn es möglich ist
  • Bei Flügen in die USA, möglichst kein Umsteigen in den USA auf dem Hinflug
  • Vernünftige Flugzeiten und kurze Umsteigezeiten
  • Sinnvolles Routing des Fluges – wenn wir in die USA fliegen, werden wir nicht in Istanbul umsteigen und dahin erstmal 3 Stunden in die falsche Richtung fliegen.

Dabei geben wir auch gerne mal ein paar Euro mehr aus, um einen der genannten Punkte zu erfüllen. Was haben wir von einem maximal billigen Flug, wenn man 7 Stunden an irgendeinem Airport rum hängen muss, um 50 Euro zu sparen? 

Wir vergleichen auch oft die Flugpreise zu verschiedenen Orten an unserer geplanten Route. Es kann durchaus ratsam sein, sich nicht auf einen Startpunkt festzulegen. Mit dieser Flexibilität kann der Geldbeutel genauso geschont werden, wie mit der Möglichkeit, nicht an einem ganz bestimmten Tag fliegen zu wollen. Oft sind Flüge ein/zwei Tage früher oder später deutlich günstiger zu bekommen.

Bei der Wahl der Fluggesellschaften sind wir mittlerweile völlig offen. Wir haben inzwischen alle möglichen kennenlernen dürfen. Irgendwie taten die sich alle nichts. Der Service ist stark abhängig von der Laune der Besatzung – da haben wir bei einer Gesellschaft schon gewaltige Unterschiede erlebt. Der Sitzabstand ist für uns beide meist ausreichend, wir sind ja eher ein wenig kleiner als der Durchschnitt. Wobei wir mittlerweile gerne Premium-Economy fliegen – aber nur wenn die Preise nicht komplett utopisch sind.

Reiseplanung – Wohnmobilreise

Wohnmobil

Reiseplanung für eine Wohnmobil-Reise

Wenn wir einen Road-Tripp mit dem Wohnmobil planen, dann geht das Suchen nach einem passenden Angebot Hand in Hand mit der Flugbuchung. Auch beim Wohnmobil ist eine gewisse Flexibilität beim Reisedatum und Startort der Route sinnvoll. Wir vergleichen hier die Preise zeitgleich mit den Flugpreise. Am Ende kommt dann ein günstiges Paket raus. Idealerweise mit günstigem Flug und günstigem Wohnmobil.

Die Wohnmobile buchen wir immer über deutsche Anbieter. Diese bieten meist bessere Versicherungen, Pakete mit unbegrenzten Meilen und Übernahme der Selbstbeteiligung bei Schäden am Fahrzeug. Ein weiterer Vorteil ist, dass das Wohnmobil dann erst 4 Wochen vor der Reise bezahlt werden muss. Das ist ja auch nicht zu unterschätzen.

Bei der Auswahl des Anbieter und des Typs gehen wir wirklich nur nach dem Preis. Natürlich gibt es Anbieter, die viel mehr Ausstattung bieten, besseren Service und auch qualitativ bessere Fahrzeuge. Aber mal ehrlich, wie leben  2 Wochen in dem Mobil. Wir brauchen keinen Fernseher, wir brauchen keinen Schnickschnack. Und ein paar hundert Euro mehr bezahlen, nur um die Bettwäsche inklusive zu haben? Die können wir auch mitnehmen oder im Supermarkt kaufen.

Wohnmobilplanung – der Rest

Wenn wir dann das Wohnmobil und den Flug gebucht haben kommt der Rest der Planung. Dazu gehört die Buchung eines Hotels für den Startort der Reise. Die Wohnmobile darf man nicht am Ankunftstag in den USA übernehmen. Daher planen wir immer 1-3 Nächte in dem Ort der Übernahme ein. 

Campingplätze buchen wir nur selten vor. Dies machen wir nur, wenn wir zur Hauptsaison z.B. in einem National Park übernachten wollen. Bisher haben wir immer was gefunden. Selbst am Independence Day am Yellowstone war ein Stellplatz zu bekommen (ok, nicht im Park direkt – aber in 10 Meilen Entfernung zum Eingang).

Eine Route planen wir immer. Wir haben selber gerne einen Leitfaden, den wir abreisen können. Dabei planen wir aber nie alle Tage der Reise durch. Wir lassen uns immer ein wenig Puffer um flexibel zu sein. Und gelegentlich ändern wir auch auf der Reise schonmal komplett die Route. Das ist aber eben die Freiheit, die wir an einem Wohnmobil Urlaub so lieben.

Reiseplanung – Mietwagenrundreise

Etwas größerer Leihwagen

Mietwagen in den USA

Das Wohnmobil ist mittlerweile unsere liebste Art, einen Road-Trip zu machen. Aber, es lohnt sich nicht – aus unserer Sicht – wenn man nur für 8 oder 10 Tage unterwegs ist. Es gehen dann 2 Tage für Übernahme, Abgabe und Einkaufen drauf, die einem einfach fehlen.

Bei solch kürzeren Trips sind wir dann mit dem Mietwagen unterwegs. Den Wagen buchen wir auch meist recht frühzeitig, wobei das nicht unbedingt sein muss. Hier findet man oft auch kurzfristig tolle Angebote. Allerdings ist eine frühzeitige Buchung kein Risiko. Bei den meisten Anbietern kann man die Buchung bis 24 Stunden vor der Übernahme des Fahrzeugs kostenlos stornieren. Sollte man also irgendwo ein Schnäppchen entdecken, dann einfach umgebucht.

Bei der Wahl des Fahrzeuges sind wir relativ offen. Wir bevorzugen entweder einen mittleren SUV oder eine schöne, große Limousine. Hey, wir sind in den USA unterwegs, also will man auch typisch amerikanisch reisen.

Mietwagenrundreise – Route und Hotels

Wir planen unsere Mietwagentouren inzwischen wieder komplett durch. Es wird eine Route ausgesucht und die Hotels an der Route werden vorgebucht. Allerdings so, dass wir diese auch kurzfristig noch stornieren können. Am besten bis zum Anreisetag selber. Damit bewahren wir uns die Flexibilität. Gleichzeitig ersparen wir uns aber die abendliche Suche nach einem Hotel. Das ist uns in den letzten Jahren, wo wir ohne Buchungen unterwegs waren, mächtig auf die Nerven gegangen. Hat vielleicht was mit dem Alter zu tun.

Reiseplanung – Backpacking in Thailand

Gepäck in Thailand als Flashpacker

Mit dem Rucksack durch Thailand

Über Weihnachten waren wir zum ersten mal in Thailand unterwegs. So richtig mit Rucksack und mit dem Zug. Nächstes Jahr geht es wieder in das wunderbare Land. 

Flüge sind vorab gebucht und auch unsere Route steht bereits fest. Ähnlich wie bei einer Mietwagentour buchen wir unsere Hotels hier vor. Damit haben wir Ziele, die wir abklappern können, fest definiert. Für uns ist das ein beruhigendes Gefühl von sicherer Planung. Gerade in Thailand muss man das aber nicht unbedingt machen. Dort bekommt man auch vor Ort immer gut und günstig eine Unterkunft.

Bewegen werden wir uns hauptsächlich mit dem Zug. Die Tickets dafür kaufen wir aber vor Ort. Wir werden aber dieses Mal auch einen Abstecher nach Kambodscha machen, zum Ankor Wat. Dafür haben wir auch schon die Flüge, ab/bis Bangkok, und das Hotel gebucht.

Reiseplanung individuell

So planen wir unsere Reisen. Allerdings erleben wir im täglichen Geschäft, dass jeder Reisende seine Touren anders plant. Die einen mit mehr Freiheiten, die anderen lieber mit festen Zielen auf der Reise. Einige buchen alle Campgrounds vor, bei einer Wohnmobilreise, andere buchen keine Hotels bei einer Mietwagenreise, wieder andere buchen sogar fertige Touren von Veranstaltern.

Die Reiseplanung ist genau so individuell wie das eigentliche Reisen selber. Jeder hat seine Vorlieben, seine Wünsche – und das ist auch gut so. Wie langweilig wäre die Welt, wenn wir alle gleich ticken würden.

Wir wurden durch die Blogparade zum Thema Reiseplanung, auf dem Philippinen Blog von Urs, motiviert uns aktuell mal wieder mit dem Thema auseinander zu setzen. 

So planen wir unsere Reisen im Moment. Wie macht ihr das? Plant ihr gerne detailliert eure Reisen oder lasst ihr einfach alles auf Euch zukommen?

Eure Meinungen könnt ihr gerne hier in einem Kommentar hinterlassen, das würde uns sehr freuen.

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https://www.reisen-fotografie.de/reiseplanung-so-individuell-wie-unsere-reisen/?pk_campaign=feed&pk_kwd=reiseplanung-so-individuell-wie-unsere-reisen/feed/ 8 20384
Die Bloggerszene – Blick über den Tellerrand #4/2016 https://www.reisen-fotografie.de/die-bloggerszene-blick-ueber-den-tellerrand-42016/?pk_campaign=feed&pk_kwd=die-bloggerszene-blick-ueber-den-tellerrand-42016 https://www.reisen-fotografie.de/die-bloggerszene-blick-ueber-den-tellerrand-42016/?pk_campaign=feed&pk_kwd=die-bloggerszene-blick-ueber-den-tellerrand-42016#comments Sun, 24 Jul 2016 12:36:39 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=20547 Draußen ist es es schwülwarm, irgendwie nicht so richtig schön. Ist doch ein komischer Sommer dieses Jahr, heiß wechselt sich mit Unwettern ab. Das taugt irgendwie nichts. Und unsere Dachgeschosswohnung ist auch irgendwie zu warm. Also liegt man am Abend im Bett und liest in anderen Blogs, während man so vor sich hin schwitzt. Ein […]]]>

Draußen ist es es schwülwarm, irgendwie nicht so richtig schön. Ist doch ein komischer Sommer dieses Jahr, heiß wechselt sich mit Unwettern ab. Das taugt irgendwie nichts. Und unsere Dachgeschosswohnung ist auch irgendwie zu warm. Also liegt man am Abend im Bett und liest in anderen Blogs, während man so vor sich hin schwitzt. Ein paar besonders tolle Beiträge möchten wir euch heute gerne wieder vorstellen.

Blick über den Tellerrand – FopaNet – die Fotoparade

Einen ganz tolle Aktion hat Michael auf seinem Blog Erkunde die Welt ins Leben gerufen. Bereits zum 3. mal hatte er dazu aufgerufen, seine schönsten Bilder aus dem letzten Halbjahr auf dem Blog zu zeigen. Wir haben dabei natürlich auch mitgemacht und unsere schönsten Fotos zusammen gestellt. Das ist soweit normal wir sind seit der ersten Aktion von Michael dabei. 

Ein Knaller ist aber, dass sagenhafte 93 weitere Blogger dem Ruf gefolgt sind und an der Aktion teilgenommen haben. Das ist eine sensationelle Zahl und zeigt, dass Michael da eine verdammt gute Idee hatte. Und er setzt die Aktion mittlerweile auch sehr professionell um, wie auch die Auswertung der aktuellen Aktion zeigt.

Lieblingsfoto 1/2016: Panorama im Banff National Park

Lieblingsfoto 1/2016: Panorama im Banff National Park

Sehr gefreut hat es uns, dass wir mit unserem Lieblingsbild in die engere Wahl zum Sieg gekommen sind. Unser Foto aus dem Banff National Park war tatsächlich unter den 11 engen Kandidaten und das bei einer bärenstarken „Konkurrenz“ aus wunderbaren Bildern. Daher gratulieren wir hier unbedingt den drei Gewinnern der Aktion:

FoPa Net StarGewonnen haben wir trotzdem was. Und zwar hat Michael mehrere Abos seiner Blog-Chronik verlost und wir haben eine davon gewonnen. Wir sind da ganz gespannt drauf. 

Und als ob das nicht schon toll genug wäre, nein, wir sind auch noch in die Hall of Fame des FopaNet eingezogen. Den dazugehörigen Badge haben wir natürlich direkt in unseren Footer eingebaut.

An dieser Stelle mal ein Danke an Michael für die tolle Idee und Umsetzung dieser Aktion. Wir freuen uns jetzt schon auf die neue Aktion zum 2. Halbjahr 2016 und machen bis dahin viele tolle Bilder dafür.

Blick über den Tellerrand – Reisen

Willkommen Fernweh: Magischer Yellowstone

Wir lesen einfach gerne Reiseberichte von anderen Bloggern. Nicht nur über Orte wo wie noch hin wollen, zum vorbereiten. Nein, auch Berichte über Orte wo wir schon waren lesen wir sehr gerne. Da kommen einfach immer tolle Erinnerungen auf. So auch beim Lesen des Beitrages über den Yellowstone von Kerstin und Klaus.

Land Lopers: Miniatur Wunderland

Immer wieder schön finden wir auch Berichte von ausländischen Gästen, die in Deutschland zu besuch waren. Daher lesen wir gerne auf englischsprachigen Blogs mit. Toll zu sehen, wie hier z.B. Matt Long über seinen Besuch im Miniatur-Wunderland schwärmt.

Blick über den Tellerrand – Bloggen

Dr. Web: Warum https für Deine Webseite sinnvoll ist?

Wir haben unseren Blog hier bereits vor Monaten auf https umgestellt. Bei Dr. Web findet ihr noch ein paar Argumente, warum das durchaus sinnvoll sein kann.

Coconut Sports: Blogartikel, die ihr auf Coconut Sports niemals lesen werdet.

Franzi hat darüber geschrieben, welche Blogartikel sie niemals schreiben würde – und das in ihrem unverwechselbaren humorvollen Stil. Nun ich sage mal, wir würden uns der Meinung wohl anschliessen. 

Blick über den Tellerrand – Gesellschaft

Nina Schild: Gestrandet am Stachus

Erst gestern Abend haben wir diesen Artikel von Nina gelesen. Sie schreibt darüber, wie sie den schrecklichen Abend in München erlebt hat. Aber auch über den Zusammenhalt und die Hilfsbereitschaft, welche sie an dem Abend erfahren hat. Solche Geschichten lassen einen wieder hoffen, dass es doch noch sowas wie Menschlichkeit in unserer Gesellschaft gibt.

Das war unser vierter Blick über den Tellerrand, hinein in die Bloggerszene. Wir hoffen, es hat euch ein wenig gefallen und ihr findet dort ein paar Tipps oder interessante Beiträge.

Kommentare sind natürlich wieder sehr gerne gesehen.

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https://www.reisen-fotografie.de/die-bloggerszene-blick-ueber-den-tellerrand-42016/?pk_campaign=feed&pk_kwd=die-bloggerszene-blick-ueber-den-tellerrand-42016/feed/ 13 20547
Unsere Reisepläne für das 2. Halbjahr 2016 https://www.reisen-fotografie.de/unsere-reiseplaene-fuer-das-2-halbjahr-2016/?pk_campaign=feed&pk_kwd=unsere-reiseplaene-fuer-das-2-halbjahr-2016 https://www.reisen-fotografie.de/unsere-reiseplaene-fuer-das-2-halbjahr-2016/?pk_campaign=feed&pk_kwd=unsere-reiseplaene-fuer-das-2-halbjahr-2016#comments Thu, 21 Jul 2016 05:30:09 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=20505 Einen Reiseblog ohne Reisepläne zu betreiben ist irgendwie sinnlos, oder? Wie Salzstangen ohne Salz oder Gummibärchen ohne Gummi. Zumindest würde es deutlich weniger Spaß machen. Wir möchten Euch hier unsere Pläne für das 2. Halbjahr vorstellen. Es geht für uns noch in verschiedene Freizeitparks und Zoos, für ein tollen Wochenende nach Saalbach-Hinterglemm und für einen „kleinen“ Trip […]]]>

Einen Reiseblog ohne Reisepläne zu betreiben ist irgendwie sinnlos, oder? Wie Salzstangen ohne Salz oder Gummibärchen ohne Gummi. Zumindest würde es deutlich weniger Spaß machen. Wir möchten Euch hier unsere Pläne für das 2. Halbjahr vorstellen. Es geht für uns noch in verschiedene Freizeitparks und Zoos, für ein tollen Wochenende nach Saalbach-Hinterglemm und für einen „kleinen“ Trip in die USA.

Reisepläne 2. Halbjahr

Ab in die Heide…

Noch im Juli werden wir in den Heide Park nach Soltau fahren. Wir sind gespannt auf diesen Freizeitpark, da wir ihn noch nie vorher besucht haben. Wir werden nach dem Besuch in der Lüneburger Heide übernachten und am nächsten Tag dann einen Zoobesuch machen. Ob wir dabei nochmal in den Zoo Hannover, in den Serengeti Park oder in den Vogelpark Walsrode fahren, dass entscheiden wir spontan vor Ort.

Ein Land voller Fantasien…

Das Phantasialand steht auch auf unserer ToDo-Liste. Allerdings haben wir dafür noch keinen festen Termin. Wir werden da recht spontan hin fahren, wenn wir Lust haben und das Wetter mitspielt. Brühl ist ja von uns aus nicht so weit weg. Wir möchten aber in diesem Jahr noch den neuen Themenbereich „Klugheim“ sehen und ausgiebig fotografieren.

Ab in den Süden nach Europa…

Im August starten wir zu einem längeren Wochenende in den Europa Park bei Rust. Es ist unser vierter Besuch in diesem fantastischen Freizeitpark in den letzten Jahren. Da es dort aber immer was Neues zu sehen gibt, lohnt es sich jedes mal aufs Neue dorthin zu fahren.

Ein Wochenende in den Bergen…

Alpine Palace HotelIm September zieht es uns in die östereichischen Alpen. Genauer gesagt nach Saalbach-Hinterglemm in das tolle Alpine Palace Hotel

Wir sind von dem Hotel eingeladen worden, dort ein schönes Wochenende zu zweit zu verbringen und alle die Annehmlichkeiten des Hotels zu testen. Besonders sind wir gespannt auf die Umsetzung des Mottos The Hotel of lässig.

Wir freuen uns auf die zahlreichen Wellness Angebote im Haus, auf die tollen Restaurants und drei entspannte Tage in den Bergen. Natürlich werden wir ausführlich über unseren Aufenthalt berichten.

Motorsport total in den Südstaaten…

Im Oktober geht es dann in die USA. Starten werden wir unsere Tour in Atlanta, wo wir dieses mal unbedingt das Aquarium besuchen wollen. Das haben wir bei unserem letzten Aufenthalt in der Stadt nicht geschafft.

Weiter geht es dann nach Charlotte, das Herz der amerikanischen Nascar-Szene. Hier gibt es die Nascar Hall of Fame, ein Museum wo man geballt die bewegte Geschichte dieser Rennserie aufsaugen kann. Rund um die Stadt findet man auch die meisten Nascar-Teams mit ihren Werkhallen. Das Tolle dabei ist, diese kann man besichtigen. Auf die Eindrücke freuen wir uns riesig, einfach mal einen Blick hinter die Kulissen der großen Rennställe werfen.

Martinsville Tickets Order

 

Weiter geht es dann nach Virgina, nach Martinsville. Dort findet man den Martinsville Speedway, einer von drei Short-Tracks im Rennkalender von Nascar. Auf dieser kurzen Strecke, die nur 800 Meter lang ist, werden wir uns dann drei Tage lang die Rennen ansehen. Das Vorprogramm am Freitag, die zweite Liga der Xfiniti-Serie am Samstag bevor dann am Sonntag der Höhepunkt folgt, mit dem Sprint-Cup-Rennen. Dabei werden dann die Top-Fahrer der Nascar-Serie mit 40 Autos über die halbe Meile ihr Rennen fahren. Dabei kommen die legendären V8-Motoren zum Einsatz, jeder einzelne mit über 700 PS und einem Sound, der Gänsehaut garantiert. Am Ende der Martinsville Rennen sind dann eigentlich alle Autos ein wenig onduliert, nicht mehr ganz original. Kein Wunder, wenn 40 Verrückte auf diesem kurzen Oval unterwegs sind.

Nach dem Rennen haben wir noch 4 Tage Puffer, bevor es nach Hause zurück geht. Diese haben wir absichtlich eingebaut. Die Nascars können vieles, aber keine Oval-Rennen bei Regen fahren – dass ist einfach zu gefährlich. Daher kann es immer mal passieren, dass das Rennen um ein oder zwei Tage verschoben wird. Diesen Puffer möchten wir einfach haben, es wäre ja sehr ärgerlich, wenn das Rennen verschoben wird und wir dann nach Hause müssten.

Sollte das Rennen pünktlich am Sonntag starten – dann werden wir die 4 Tage schon spontan mit Programm gefüllt bekommen. Zu sehen gibt es in den Südstaaten ja mehr als genug.

Ein kleine Vorschau auf 2017

Im Februar geht es für uns das zweite Mal nach Thailand. Das ist soweit auch schon alles in trockenen Tüchern. Auch ein Ausflug nach Kambodscha steht auf dem Plan, Ankor Wat anschauen. 

Im Herbst wird es wohl nach Florida gehen. Da wollen wir eine Bahamas-Kreuzfahrt mit einen kleinen Road-Trip durch den Sunshine State verbinden. Da laufen aber erst die frühen Vorplanungen.

Das sind unsere Reisepläne für das zweite Halbjahr. Wie sieht es bei Euch aus, auch schon alles geplant? Vielleicht sogar schon für 2017?
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Zoo Leipzig – ein Bilderbericht https://www.reisen-fotografie.de/zoo-leipzig-ein-bilderbericht/?pk_campaign=feed&pk_kwd=zoo-leipzig-ein-bilderbericht https://www.reisen-fotografie.de/zoo-leipzig-ein-bilderbericht/?pk_campaign=feed&pk_kwd=zoo-leipzig-ein-bilderbericht#comments Tue, 19 Jul 2016 05:30:41 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=20433 Ihm Rahmen meiner kleinen Zoo-Tournee war ich auch im Zoo Leipzig. Für mich war es der erste Besuch dort und ich war begeistert. Ein toller Zoo, altehrwürdig und doch mit modernen großen Gehegen. Diese Mischung macht den Zoo, mitten in der Stadt gelegen, zu einem tollen Ausflugsziel. Ich möchte dieses mal gar nicht sooo viel […]]]>

Ihm Rahmen meiner kleinen Zoo-Tournee war ich auch im Zoo Leipzig. Für mich war es der erste Besuch dort und ich war begeistert. Ein toller Zoo, altehrwürdig und doch mit modernen großen Gehegen. Diese Mischung macht den Zoo, mitten in der Stadt gelegen, zu einem tollen Ausflugsziel.

Ich möchte dieses mal gar nicht sooo viel schreiben, sondern lieber Bilder sprechen lassen. Kommt mit auf einen Fotorundgang durch den Zoo Leipzig.

Nicht nur Tiere zu bestaunen – im Zoo

Skulpturen im Zoo Leipzig

Skulpturen im Zoo Leipzig

Sehr gut gefallen hat mir die ganze Gestaltung des Park. So findet man viele Blumenbeete, teilweise mit hübschen Skulpturen verziert. 

Skulptur im Themenbereich Asien

Skulptur im Themenbereich Asien

Auch die Gestaltung der Themenbereiche ist sehr liebevoll umgesetzt. Für Kinder finden sich übrigens überall im Zoo tolle Spielplätze.

Asien in Leipzig

Asien in Leipzig

Tropenhaus Gondwanaland

Bereits außerhalb des Zoos fällt das riesige Tropenhaus auf. Das Gondwanaland betritt man durch einen Tunnel, gefühlt über flüssige Lava durch einen dunklen Stollen. Dahinter erwartet einen eine tolle tropische Welt. Es geht über mehrere Ebenen durch den Urwald, wenn man mag sogar über Hängebrücken zu einem riesigen Baumhaus. Hier sollte man aber schwindelfrei sein und es dort oben seeehr warm. Neben vielen exotischen Pflanzen findet man natürlich auch zahlreiche Tiere im Tropenhaus. Der Höhepunkt für mich war die Insel der Totenkopfäffchen. Diese laufen da frei rum, klettern über einem durch die Büsche. Nur fotografieren ist da sehr schwierig. Die Äffchen sind klein, schnell und es war bei meinem Besuch recht düster.

Exotische Pflanze im Gondwanaland

Exotische Pflanze im Gondwanaland

Kelchblüte

Kelchblüte

Über den Baumgipfeln

Über den Baumgipfeln

Kleines, quirliges Totenkopfäffchen

Kleines, quirliges Totenkopfäffchen

Asien im Leipziger Zoo

Der asiatische Bereich wird dominiert von einer riesigen Elefantenanlage.

Auge in Auge...

Auge in Auge…

Gegenseitiges füttern?

Gegenseitiges füttern?

Mahlzeit!

Mahlzeit!

Pongoland – Land der Affen im Zoo Leipzig

Pongoland, so heiß das riesige Affenland im Leipziger Zoo. Schimpansen, Bonobos, Gorillas und Orang-Utans findet man hier in riesigen Außenanlagen und ebenfalls sehr großzügigen Innengehegen – für schlechteres Wetter. Zum Fotografieren ist es hier ein Traum. Die Tiere sind sowieso immer für ein tolles Bild gut.

Wat iss? Würde er zumindest hier im Ruhrpott fragen.

Wat iss? Würde er zumindest hier im Ruhrpott fragen.

So eine Astgabel ist was feines.,,

So eine Astgabel ist was feines.,,

Relaxen....

Relaxen….

Bloß keinen Knoten in Arme und Beine machen....

Bloß keinen Knoten in Arme und Beine machen….

Oben auf dem Baum

Oben auf dem Baum

Denker

Denker

Sehr lauter Nachwuchs

Sehr lauter Nachwuchs

Afrika im Zoo Leipzig

Der Bereich Afrika erwartet einen mit einer sehr weitläufigen Landschaft, wo viele Tierarten zusammen leben, wie draußen in der Natur auch. In der Savanne findet man Zebras, Strausse, Giraffen direkt neben Nashörnern und Raubtieren. Letztere sind natürlich geschickt durch Mauern oder Gräben von den Savannentieren getrennt.

Nicht jetzt!

Nicht jetzt!

Meins!

Meins!

Ein "blökendes" Nashorn?

Ein „blökendes“ Nashorn?

Kein Zoobericht ohne Erdmännchen

Und, hier in Afrika findet man auch das Erdmännchen-Gehege. Und es war mal wieder herrlich, tolle Motive – da müsst ihr jetzt durch.

Schwänzchen hoch, Schwänzchen runter, kein Schwänzchen

Schwänzchen hoch, Schwänzchen runter, kein Schwänzchen

Das Essen ist auf der anderen Seite...

Das Essen ist auf der anderen Seite…

...entdeckt, Fliege im Auge des Jägers.

…entdeckt, Fliege im Auge des Jägers.

Da war die letzte Nacht lang...

Da war die letzte Nacht lang…

... hier auch. Chhrrrrr

… hier auch. Chhrrrrr

Gruppenkuscheln

Gruppenkuscheln

Aquariumhaus im Zoo Leipzig

Im Zoo findet man noch ein tolles Aquariumhaus. In den Aquarienbereichen war es schwierig zu fotografieren, da es richtig voll war. Es waren schon Ferien in Leipzig und draußen regnete es gerade in Strömen. Aber im Terrarien-Bereich ging es mit dem Fotografieren.

Mal abhängen

Mal abhängen

grün-orange

grün-orange

Schlangen-Panorama

Schlangen-Panorama

Weitere Tiere aus dem Zoo Leipzig

Hier noch ein paar weitere Eindrücke aus dem Leipziger Zoo. 

Für alle Interessierten noch der Hinweis, dass ich an dem Tag nur die Panasonic Lumix FZ300 genutzt habe. Die Sony ist mal in der Tasche geblieben. Dabei war das Licht meistens gar nicht so prall. Trotzdem bin ich mit den Bildern wirklich zufrieden.

Nachwuchs im Arm

Nachwuchs im Arm

Roter Vogel

Roter Vogel

Roter Schnabel

Roter Schnabel

Mahlzeit!

Mahlzeit!

Zoo Leipzig - Informationen
  • Adresse: Pfaffendorfer Str. 29 – 04105 Leipzig 
  • Parken: Im Parkhaus, gegenüber Haupteingang – kostenpflichtig (Tagesticket 6 EUR)
  • Öffnungszeiten: ganzjährig – Details siehe Homepage des Zoos
  • Eintrittspreise Einzelkarte: 18,50 EUR für Erwachsene – 15,00 EUR ermäßigt, 11,00 EUR für Kinder, Familienkarte 47,00 EUR
  • Hunde erlaubt: nein
  • Restaurants: ja – 8 Stück
  • Spielplätze: ja
  • Webseite: http://www.zoo-leipzig.de/startseite/
Das sind jetzt eine menge Bilder als dem Leipziger Zoo. Hoffentlich gefällt euch das Ein oder Andere davon,

Eure Meinungen, Eindrücke, Fragen könnt ihr gerne hier in einem Kommentar hinterlassen, das würde uns sehr freuen.

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Jasper National Park – Reisebericht und Tipps https://www.reisen-fotografie.de/jasper-national-park/?pk_campaign=feed&pk_kwd=jasper-national-park https://www.reisen-fotografie.de/jasper-national-park/?pk_campaign=feed&pk_kwd=jasper-national-park#comments Thu, 14 Jul 2016 05:30:34 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=20185 Der Besuch des Jasper National Park in Alberta war eines der Highlights auf unserer Kanada Reise. Wunderbare Landschaften, bunte Seen, tolle Wasserfälle und viele Tiere haben wir hier in drei Tagen zu sehen bekommen. Natürlich waren wir auch auf dem Icefield Parkway unterwegs und sind auf dem Gletscher des Columbia Eisfeld herum gelaufen, haben den Maligne […]]]>

Der Besuch des Jasper National Park in Alberta war eines der Highlights auf unserer Kanada Reise. Wunderbare Landschaften, bunte Seen, tolle Wasserfälle und viele Tiere haben wir hier in drei Tagen zu sehen bekommen. Natürlich waren wir auch auf dem Icefield Parkway unterwegs und sind auf dem Gletscher des Columbia Eisfeld herum gelaufen, haben den Maligne Lake und andere Seen gesehen und sind todesmutig auf einen Skywalk gegangen.

Jasper National Park mit dem Wohnmobil – ein Reisebericht

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Stellplatz auf dem Whistler Campground in Jasper

Wir haben den Jasper National Park am Abend mit unserem Wohnmobil erreicht, am Vormittag hatten wir noch den Wells Gray Provincial Park besucht. Zu unserer Reisezeit, Mitte Mai, waren nur zwei der ingesamt 12 Campgrounds im Jasper geöffnet. Der Whistler Campgorund, unmittelbar beim Ort Jasper gelegen und der Icefield Center RV Park. Letzterer ist aber eigentlich nur ein großer Parkplatz am Columbia Icefield, so haben wir uns für den Whistler Campground entschieden. Von der Lage her ist er ideal, da er relativ zentral im Park liegt. Einen Stellplatz haben wir ohne Probleme bei der Ankunft für 3 Nächte bekommen, sogar Full-Hook-Up, mit Strom, Wasser und Abwasser. Der Campground ist riesig groß. Trotzdem ist er geschickt aufgeteilt, so dass man von der Masse an anderen Campern gar nicht so viel mit bekommt.

Icefield Parkway – Berge, Wasserfälle Gletscher

Der Sunwapta River, parallel  zum Icefield Parkway

Der Sunwapta River, parallel zum Icefield Parkway

Der Icefield Parkway gilt als einer der schönsten Straßen der Welt. Er führt von Jasper bis nach Lake Louise im Banff National Park, über 230 Kilometer lang, durch die wunderbare Berglandschaft der kanadischen Rocky Mountains. Wir sind diese an unserem ersten Tag, direkt am Vormittag bis zum Columbia Icefield gefahren.

So haben wir uns die Aussicht vorgestellt.

So haben wir uns die Aussicht vorgestellt. Road Trip in den Rockys.

Nur unterbrochen von ein paar Fotostops, an verschiedenen Haltepunkten direkt an der Straße. Wenn man vom Columbia Icefield den Parway weiter Richtung Süden fährt, erreicht man nach ein paar Kilometern den Banff National Park. Das musste aber noch ein paar Tage warten und hier im Blog wird der Park natürlich auch seinen eigenen Bericht bekommen.

Columbia Icefield

Blick über die Ebene vor dem Columbia Icefield

Blick über die Ebene vor dem Columbia Icefield

Am Columbia Icefield sind wir dann in das Besucherzentrum gegangen. Hier gibt es, neben einem Restaurant und einem riesigen Souvenirladen die Möglichkeit die Tickets für die Icefield Tour zu kaufen. Wir haben uns dann für ein Kombiticket entschieden, mit dem wir folgende Leistungen in den nächsten Tagen inklusive hatten:

  • Icefield Tour am Columbia Icefield
  • Skywalk in der Nähe des Columbia Icefield
  • Bootsfahrt auf dem Maligne Lake
  • Fahrt mit der Banff-Gondola

Für Interessierte, das ist alles Bestandteil des Ultimate Explorer Passes. Der Preis liegt bei 150 CAD für Erwachsene und bei 75 CAD für Kinder.

Blick auf das Columbia Icefield

Blick auf das Columbia Icefield

Wir sind dann vom Visitor-Center mit einem normalen Bus zum Umsteigeplatz gefahren worden, wo man in die Busse mit den riesigen Reifen umsteigt. Diese Teile sind mächtig beeindruckend. Aber, der Weg auf den Gletscher führt über eine sehr steile Kiespiste und dann im weiteren Verlauf den Gletscher hinauf, über Eis. Eigentlich klar, mit einem normalen Bus ist das nicht machbar.

Mit diesem Bus, mit Monsterreifen geht es auf den Gletscher

Mit diesem Bus, mit Monsterreifen geht es auf den Gletscher

Oben auf dem Gletscher was dann voll, richtig voll. Wir mögen uns nicht ausmahlen, wie das in der Hauptsaison da aussieht. Trotzdem war es unheimlich spannend, mal auf über 100 Meter dicken Eis zu stehen, welches mehrere tausend Jahre alt ist.

Schmelzwasser auf dem Gletscher und viele Menschen

Schmelzwasser auf dem Gletscher und viele Menschen

Unser Maskottchen in diesem Urlaub hat uns natürlich begleitet

Unser Maskottchen in diesem Urlaub hat uns natürlich begleitet

Eis, Schnee, Berge... wunderschön

Eis, Schnee, Berge… wunderschön

Trotz der vielen Menschen, wir haben die dreiviertel Stunde genossen, die wir dort oben waren. Das Wetter war dazu auch ein Traum. Aber gerade wegen dem Sonnenschein wollten wir auch nicht länger bleiben. Merke: Einen Gletscher bei Sonnenschein zu betreten, ohne Sonnenbrille, ist keine tolle Idee.

Melanie überlegt, ob die Reifen auch was für ihren Mini wären...

Melanie überlegt, ob die Reifen auch was für ihren Mini wären…

Also haben wir uns in einen der Busse gesetzt, die zurück Richtung Visitor Center fuhren. Auf dem Weg kamen uns dann zahlreiche Busse entgegen, die neue Touristen auf den Gletscher brachten. Es ist wirklich eine Massenabfertigung, trotzdem lohnt es sich, das mal mitgemacht zu haben. Wir haben es auf keinen Fall bereut.

Gegenverkehr auf dem Gletscher

Gegenverkehr auf dem Gletscher

Glacier Skywalk im Japser

Der normale Bus fuhr dann aber nicht direkt zurück zum Visitor Center, sondern direkten Weges zum Glacier Skywalk. Nun, so ein Skywalk ist unser beiden Albtraum. Wir hätten uns nie träumen lassen, so ein Ding mal zu betreten.

Glacier Skywalk

Glacier Skywalk

Der Skywalk hängt rund 280 Meter über dem Canyon und hat, natürlich, einen Glasboden. Gebaut wurde der Skywalk erst 2014, ist also noch relativ neu. Wir haben wohl ein paar Minuten an der Kante gestanden und zu unseren Füßen gesagt: „Geht da jetzt drauf!“. Und ja, wir haben es beide gemacht – war ja schließlich bezahlt. Und nein, wir sind nicht dabei gestorben, nur ein wenig – und nach uns musste der Angstschweiss weg gewischt werden.

Auf dem Glacier Skywalk

Auf dem Glacier Skywalk

Das ist schon ein merkwürdiges Gefühl, nur auf einer Glasscheibe über so einen Canyon zu laufen. Dabei wackelt die komplette Konstruktion auch noch, durch den Wind und die vielen Menschen da drauf. Ob wir das nochmal machen würden? Keine Ahnung.

Melanie auf dem Skywalk - bloß nicht nach unten schauen

Melanie auf dem Skywalk – bloß nicht nach unten schauen

Vom Skywalk aus ging es dann mit dem Bus zurück zum Visitor Center. Nach einer schönen, warmen Tasse Kaffee ging es dann wieder auf den Icefield Parkway zurück Richtung Jasper. Natürlich haben wir dann auf dem Rückweg auch die tollen Wasserfälle mit genommen.

Tangle Creek Falls

Tangle Creek Fall

Tangle Creek Fall

Tangle Creek Fall Detail

Tangle Creek Fall Detail

Der Tangle Creek Fall liegt direkt am Icefield Parkway, auf einer bergigen Strecke in einer Kurve. Man fährt da also schnell dran vorbei, also Augen auf. Der Tangle Creek Fall fällt über mehrere Stufen über insgesamt 35 Meter in die Tiefe. Das war auf jeden Fall schon mal ein schöner Einstieg für die kommenden Wasserfälle des Tages.

Sunwapta Falls

Sunwapta Falls

Sunwapta Falls

Kurz darauf erreichten wir aber die Sunwapta Falls, welche uns wirklich fasziniert haben. Vom Parkplatz aus kann man über eine Brücke gehen und die Wasserfälle wunderbar von oben betrachten. Seitlich des Wasserfalls geht aber auch ein nicht befestigter Weg runter, den man unbedingt gehen sollte. Hier kommt man zur oberen Ebene des Flusses und steht hautnah an der starken Strömung.

Sunwapta Falls auf Flusshöhe

Sunwapta Falls auf Flusshöhe

Fels in der Strömung

Fels in der Strömung

Athabasca Falls

Athabasca Falls

Athabasca Falls

Die Athabasca Falls sind nicht minder beeindruckend wie die Sunwapta Falls. Ganz im Gegenteil! Auch hier hat man die Möglichkeit, die Wasserfälle über verschiedene Wege aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln zu bestaunen.

Athabasca Falls
Athabasca Falls
Athabasca Falls
Athabasca Falls

 

Gegen Abend waren wir dann wieder auf unserem Campground in Jasper. Die Eindrücke des Tages mussten erstmal verarbeitet werden. Das Erlebnis auf dem Gletscher, die tollen Aussichten und die Wasserfälle waren einfach ein Traum. 

Maligne Canyon im Jasper National Park

Der zweite Tag führte uns dann in den Maligne Canyon, im nordöstlichen Bereich des Jasper National Parks. Ein erster Aussichtspunkt verschaffte uns schon mal einen wunderbaren Blick über Teile des National Parks.

Ausblick über den Jasper National Park

Ausblick über den Jasper National Park

Im Gegensatz zum Icefield Parkway und zum Gletscher war hier überhaupt kein Betrieb. An diesem schönen Aussichtspunkt waren wir ganz alleine, weit und breit keine andere Menschenseele. Auch den restlichen Tag über haben wir vereinzelt mal ein paar andere Reisende getroffen aber kein Vergleich zu dem Treiben oben am Gletscher.

Medicine Lake

Medicine Lake

Medicine Lake – auch im Gegenlicht schön

Der erste See, auf den man im Maligne Canyon trifft, ist der Medicine Lake. Der sieben Kilometer lange See hat die Besonderheit, dass er keinen sichtbaren Abfluss hat. Das hat ihn bei den Ureinwohnern zu einem mystischen Ort gemacht. Forscher haben aber heraus gefunden, dass der Fluß über ein unterirdisches Flusssystem abläuft. 

Resultat eines Waldbrandes 2015

Resultat eines Waldbrandes 2015

Im Frühjahr 2015 hat es in der Gegend sehr heftig gebrannt. Ein riesiges Feuer hat dabei große Waldflächen im Maligne Canyon zerstört. Die Narben sieht man dort heute überall.

Maligne Lake

Maligne Lake

Maligne Lake

Der Maligne Lake ist der größte See im Jasper National Park. Er erstreckt sich rund 20 Kilometer tief in den Maligne Canyon hinein und ist im Schnitt 100 Meter tief. Ein Badesee ist es aber nicht, die Wassertemperatur liegt auch im Sommer nicht höher als 4°, durch das zufliessende Schmelzwasser der umliegenden Gletscher.

Boathouse am Maligne Lake

Boathouse am Maligne Lake

Eines der bekanntesten Fotomotive, das Bootshaus, findet man hier am Maligne Lake. Klar, das Foto mussten wir natürlich auch machen, bevor es auf auf ein Boot ging. Aber nichts mit paddeln, wir haben uns lieber von einem Schnellboot über den See fahren lassen.

Mit Speed über den Maligne Lake

Mit Speed über den Maligne Lake

Mit der Bootsfahrt hatten wir riesiges Glück. Eigentlich fängt der Betrieb der Boote erst Ende Mai an. Durch das schöne Wetter wurde der Fahrbetrieb aber bereits drei Wochen früher gestartet. Uns war das natürlich sehr recht.

Ziel der Fahrt ist übrigens die kleine Insel Spirit Island, im südlichen Teil des Sees. Hier darf man dann auch aussteigen und in Ruhe ein paar Fotos machen.

Zwischenstop auf Spirit Island

Zwischenstop auf Spirit Island

Nach der Fahrt haben wir im Restaurant noch eine Kleinigkeit gegessen. Wenn ihr mal da seid, das Chili ist mehr als zu empfehlen.

Tiere im Jasper National Park

Natürlich sind uns in den zwei Tagen auch zahlreiche Tiere vor die Linse gekommen. Kleine Hörnchen, Spinnen im Netz, Wapiti Hitrsche, Vögel, eine Menge Schmetterlinge (wo wir in Kanada gar nicht mit gerechnet hätten), viele Dickhorn Schafe, eine Elchdame und zwei Braunbären. Hier mal eine kleine Zusammenstellung der Bilder.

 

Bei Tiersichtungen ist immer ein wenig Vorsicht geboten. Hier möchten wir auf einen Artikel aufmerksam machen, den wir im Zusammenhang mit unserem Besuch im Yellowstone geschrieben haben, wo wir ein paar Sicherheitshinweise für den Umgang mit Tieren in ihrem Zuhause geschrieben haben.

Am folgenden Tag haben wir dann den Jasper verlassen und sind rüber in den Banff National Park gefahren – doch das ist einen weiteren Beitrag wert.

Informationen zum Jasper National Park

Jasper National Park

Allgemeine Informationen:

  • Land: Kanada, Alberta
  • Lage: Nordwestlich von Calgary in den Rocky Mountains
  • Größe: 10.878 km2
  • Gegründet: 1907
  • Eintritt: Erwachsene 9,80 CAD, Senioren 8,30 CAD, Kinder 4,90 CAD pro Tag
    Jahrespass für alle kanadischen National Parks: Einzelperson 67,70 CAD – Familie 136,40 CAD
    Der Jahrespass rechnet sich, wenn man auf einer Reise mehr als 7 Tage in National Parks verbringt.
  • Campgrounds für RVs: 12 Stück (von Mitte Mai bis Ende September)
  • Hotels/Lodges: im Ort Jasper findet man zahlreiche Hotels
  • Homepage: http://www.pc.gc.ca/eng/pn-np/ab/jasper/index.aspx

Weitere Reiseberichte rund um den Jasper National Park

Wir sind ja wahrlich nicht die einzigen Reiseblogger, die im Jasper unterwegs waren. Daher noch ein paar Lesetipps:

Das war unser Reisebericht mit Eindrücken aus dem Jasper National Park. Hoffentlich haben wir einen kleinen Eindruck von diesem wunderbaren Park geben können. Eure Meinungen, Eindrücke, Fragen könnt ihr gerne hier in einem Kommentar hinterlassen, das würde uns sehr freuen.
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https://www.reisen-fotografie.de/jasper-national-park/?pk_campaign=feed&pk_kwd=jasper-national-park/feed/ 23 20185
50 Bundesstaaten – New Mexico, Louisiana, South Dakota https://www.reisen-fotografie.de/50-bundesstaaten-new-mexico-lousiana-south-dakota/?pk_campaign=feed&pk_kwd=50-bundesstaaten-new-mexico-lousiana-south-dakota https://www.reisen-fotografie.de/50-bundesstaaten-new-mexico-lousiana-south-dakota/?pk_campaign=feed&pk_kwd=50-bundesstaaten-new-mexico-lousiana-south-dakota#comments Tue, 12 Jul 2016 05:30:42 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=20095 Endlich, endlich geht es mit unserer Serie 50 Bundesstaaten weiter. Verschiedene Blogger berichten über sehenswerte Dinge in den 50 Bundesstaaten der USA. Wer noch mit machen möchte, es gibt noch freie Staaten in der Liste. Heute gibt es viele Tipps zu New Mexico, Louisiana und South Dakota. New Mexico New Mexico steht nicht auf jeder USA Bucketlist, wahrscheinlich auf fast […]]]>

Endlich, endlich geht es mit unserer Serie 50 Bundesstaaten weiter. Verschiedene Blogger berichten über sehenswerte Dinge in den 50 Bundesstaaten der USA. Wer noch mit machen möchte, es gibt noch freie Staaten in der Liste. Heute gibt es viele Tipps zu New Mexico, Louisiana und South Dakota.

New Mexico

New MexicoAllgemeine Informationen

  • Abkürzung: NM
  • Spitzname: Land of Enchantment
  • Hauptstadt: Santa Fe
  • Fläche: 314.917 km²
  • Einwohner: 2.059.179
  • Bevölkerungsdichte: 7,0 Einwohner/km²
  • Beitritt in die USA: 06.01.1912

Florian

Link zum Blog: http://www.flocutus.de

flocblog ist ein Reiseblog für Individualreisende und gibt Tipps zum Backpacking und zu günstigen Reisezielen.

Meine Partnerin kommt aus Albuquerque. Wenn wir nicht ihre Familie in New Mexico besuchen, reisen wir durch Lateinamerika, Afrika und Asien.

New Mexico steht nicht auf jeder USA Bucketlist, wahrscheinlich auf fast keiner. Selbst US-Amerikaner sind sich oft nicht sicher, was New Mexico eigentlich ist: Ein Teil von Mexiko vielleicht?

Wenn meine Partnerin gefragt wird, wo sie herkommt sagt sie lieber Albuquerque. Das kennt jeder, seit der TV-Serie Breaking Bad.

Die seit Ansel Adams berühmte Kirche im Taos Pueblo

Die seit Ansel Adams berühmte Kirche im Taos Pueblo

Dabei bietet der Bundesstaat im Südwesten der USA viele Highlights für Besucher:

  • Albuquerque, NM liegt auf der Route 66, mit all dem zur „Mother Road“ gehörenden Kitsch.
  • Santa Fe, NM ist zweitälteste Stadt der USA, gegründet 1607: 10 Jahre vor der Mayflower!
  • Taos, NM ist ein top erhaltenes Native Indian Pueblo mit durchgehender 1.000 jähriger Geschichte.
  • Roswell, NM zieht bis heute UFO-Jünger an.
  • Chaco Culture ist eine der wichtigsten archäologischen Stätten in den USA.
  • Teile der Navajo Nation liegen in New Mexico, natürlich mit einem Casino.
  • Die Schluchten des Rio Grande zwischen Taos und Santa Fe laden zum Kanu fahren ein.
  • Die Sandia Tram ist die längste Seilbahn in den USA und erschließt auch für Wandermuffel schöne Hikes in den Sandias.
  • Skipisten gibt es in den Sandias und den Ausläufern der Rockies. Im Taos Ski Valley gibt es sogar eine bayrische Alm-Hütte zum Einkehrschwung.
  • Das neu-mexikanische Essen ist lecker, besonders mit „Grundnahrungsmittel“ Chili rot-grün: „Christmas Style“.
  • Es gibt echtes mexikanisches Essen: in New Mexico sind nicht die Latinos die Einwanderer 😉
  • Breaking Bad wird zelebriert, es gibt BB Tours im RV, BB Donuts, BB Zuckerbonbons in „Meth“ blau, usw.
  • Jeden April und jeden Oktober ist die Trinity Site für Besucher geöffnet, Schauplatz der ersten Atombombe im Manhattan Project.
  • Jeden Oktober findet eine Woche lang die größte Balloon Fiesta der Welt in Albuquerque statt.
  • Am 1. November ist Albuquerque South Valley Schauplatz einer großen Dia de los Muertos Parade.

Dazu bietet New Mexico die üblichen Tourist Sights wie die Carlsberg Caverns, White Sands, Bandelier, Tent Rocks, Old Town Taos/Santa Fe/Albuquerque und jede Menge Pueblos.

New Mexico, „Land of Enchantment“ ist einer der abwechslungsreichsten Bundesstaaten in den USA mit einer 12.000 jährigen Geschichte von Steinzeitbesiedlung, indianischer Besiedlung, spanischer Besiedlung bis zur Annektion im US-mexikanischen Krieg.

Albuquerque ist außerdem nur 5 Stunden vom Monument Valley oder von Mesa Verde entfernt. New Mexico lässt sich also gut in einen mehrwöchigen US Southwest Road Trip einbauen, z.B.: Las Vegas, Grand Canyon South Rim, Antelope Canyon/Lake Powell, (Bryce Canyon, Arches NP,) Monument Valley, 4 Corners, Ship Rock, Chaco Culture, Taos, Bandelier, Santa Fe, Tent Rock, Albuquerque und auf der Route 66 oder durch die Navajo Nation zurück (Abkürzung ohne Bryce Canyon und Arches NP auch möglich).

Louisiana

LouisianaAllgemeine Informationen

  • Abkürzung: LA
  • Spitzname: Pelican State
  • Hauptstadt: Baton Rouge
  • Fläche: 135.659 km²
  • Einwohner: 4.533.372
  • Bevölkerungsdichte: 33,0 Einwohner/km²
  • Beitritt in die USA: 30.04.1812

Angela und Klaus

Angela und KlausLink zum Blog: https://akweltenbummler.com

Reisen ist unser liebstes Hobby.

Bald werden wir mit einem Wohnmobil erneut auf eine hoffentlich endlose Tour durch die schöne Welt gehen. Die eineinhalbjährige Rundreise durch die USA war bis jetzt der Höhepunkt unserer Reisegeschichte.

Cajun-Country Louisiana

Louisiana ist wohl der bekannteste der Südstaaten der USA. Wer an Louisiana denkt, denkt zuerst an New Orleans. An was denkt man sonst noch, wenn man an Louisiana denkt. Eigentlich an sonst nicht viel, vielleicht noch an warmes Klima, an Sümpfe, Alligatoren und den Mississippi.

Baton Rouge ist die Hauptstadt Louisianas, durch die der Mississippi fließt. Auffallend in Baton Rouge ist das 1932 vollendete Regierungsgebäude mit seiner Höhe, seinem monumentalen Eingang und der großen Freitreppe. Es ist mit 34 Stockwerken das höchste Regierungsgebäude der USA. Im 27. Stockwerk befindet sich in einer Höhe von 350 Fuß eine Aussichtsplattform, mit einem umwerfenden Blick über die grüne Stadt, den Fluss und das Umland. Nach einer Kontrolle beim Betreten des Gebäudes darf man sich die beiden Tagungsräume ansehen. Das Gebäude hat noch heute die altehrwürdige und prächtige Optik im Inneren wie damals. Das Regierungsviertel ist weitläufig mit viel Grün, schön angelegten Gärten und einem großen See angelegt.

ie Zypressensümpfe sind das Wahrzeichen Louisianas, die vor allem zum Sonnenuntergang mystisch sind.

ie Zypressensümpfe sind das Wahrzeichen Louisianas, die vor allem zum Sonnenuntergang mystisch sind.

Zwischen Lafayette und Baton Rouge liegt der größte Sumpf, den Louisiana zu bieten hat, das Atchafalaya Becken. Die Überquerung erfolgt über eine viele Meilen lange Brücke in die eine Richtung und eine zweite Brücke in der anderen Richtung. Da stecken Arbeit und Beton ohne Ende drin.

Das Cajun Country ist für seine besonders leckere, creolische Küche berühmt, aber auch für seine Krebse. Die in der typischen Louisianagewürzmischung gekochten Flusskrebse werden auf Feldern gefangen, und zwar auf brachliegenden Reisfeldern, die dann geflutet werden und wo sich die Krebse sammeln. Das Les Crabes bei Des Allemands sieht zwar nicht sehr einladend aus, aber dort gibt es hervorragende Krebse zum Minipreis und einen sehr netten Geschäftsmann.

Nur ein Stück weiter bietet Airboat Tours by Arthur Swamp-Touren an. Massenbetrieb ist dort ein Fremdwort. Individuell und kostengünstig werden die Besucher mit kleinen Propellerbooten durch die Sümpfe mit ihren Zypressen und Alligatoren gefahren. Hautnahe Begegnungen mit den großen Echsen sind garantiert. Inmitten dieser Wasserlandschaft fühlt man sich der Wirklichkeit entrückt.

Abbeville, 1843 von einem Pater Megret gegründet, der dieser Stadt den Namen seiner Heimatstadt in Frankreich gab, ist ebenfalls einen Besuch wert. Die große St. Mary Magdalen Kirche dominiert die kleine Altstadt, die direkt am Vermillion Bayou liegt. In Louisiana heißen alle Flüsse Bayou. In der traditionsreichen Zuckerrohrmühle „Steen´s Cane Syrup Mill“ werden zwar keine öffentlichen Führungen angeboten, dafür kann man jedoch die Produkte der Mühle käuflich erwerben, die dazu sehr günstig und vor allem lecker sind, inkl. Kochbuch mit Rezepten, die Zuckerrohrsirup enthalten.

New Orleans, das Herz Louisianas, lockt die meisten Besucher in sein French Quarter. Das French Quarter ist das älteste Stadtviertel und das Kulturzentrum von New Orleans. Wunderschöne, bunte Häuser mit hübschen schmiedeeisernen Balkonen und Verzierungen, die schönen Innenräume, alles lädt zum Bummeln, Stöbern und Probieren ein. Bourbon, Austern und Po Boys, keine smarten Jungs, sondern eine Art Sandwich, sind hier die Renner. Im French Market wird alles angeboten, was Louisiana zu bieten hat: Kulinarisches, Klamotten und Kunstwerk. Am Mississippiufer der Stadt liegt die Natchez, ein Schaufelraddampfer, der verschiedene Ausflüge anbietet. Auf dem Riverwalk spaziert man gemütlich und außerhalb des Treibens am Mississippi entlang.

South Dakota

South DakotaAllgemeine Informationen

  • Abkürzung: SD
  • Spitzname: Mount Rushmore State
  • Hauptstadt: Pierre
  • Fläche: 199.792 km²
  • Einwohner: 814.180
  • Bevölkerungsdichte: 4,0 Einwohner/km²
  • Beitritt in die USA: 02.11.1889

Ellen und Udo

Ellen und UdoLink zum Blog: https://abenteuer66.wordpress.com/

Ellen und Udo sind seit einigen Jahren zusammen in den USA unterwegs. Sie haben den Südwesten ausführlich erkundet, in Bodie Ghost Town geheiratet und sozusagen im Vorbeifahren ihre Liebe für die Route 66 entdeckt. Momentan beschäftigen sie sich hauptsächlich mit der „Mother Road“.

Dazu haben sie vor kurzem einen Blog ins Leben gerufen, der sich ausschließlich mit der Route 66 beschäftigt. Außerdem arbeiten sie zusammen mit einem amerikanischen Freund und Route 66 Experten an Buchprojekten über die 66.

Owanka – das ist eine Ghost Town. In South Dakota. Kennt ihr Owanka? Kaum, Owanka hat wenig Besucher. Viel ist da nicht los, kaum ein Tourist. Und wenn, dann hat er sich gut vorbereitet. Owanka liegt nicht direkt „am Weg“. Am Weg in die Badlands zum Beispiel. Oder nach Mount Rushmore, ihr wisst schon, die Präsidenten. Obwohl: es sind nur sechs Meilen bis zur Interstate. Sechs Meilen zu viel für Owanka –  zum Überleben. Owanka hat nichts zu bieten, außer Verfall und Stille. Ghost Town eben.

Halt! Nicht ganz, da hinten ist Leben, eine Farm? Jedenfalls ein bewohntes Grundstück, da stehen Autos. Also gibt es Bewohner. Aber nur eine Familie residiert hier noch. Wahrscheinlich gehört ihr die ganze „Stadt“ oder das Land drumrum. Ansonsten: die alte Bahnlinie, die Schienen, über die heute noch ab und zu Güterzüge rollen – ohne anzuhalten, der alte „grain elevator“, die typisch sind für die Prairie-Staaten. Autowracks, nebeneinander aufgereiht. Camper, ein Bus, „mobile homes“ – verlassen, vergessen. Schrott. Wer Ghost Towns mag, ist hier goldrichtig.

Owanka

Owanka

Und wann fing das an mit Owanka? Im Wilden Westen natürlich, damals als die Siedler den Natives peu a peu das Land wegnahmen. Um 1880 war‘s wohl als die ersten Weißen hier in der Gegend auftauchten. Dakota City wurde als Folge der Eisenbahn gegründet. Später, um 1906, wird die Stadt „abgebaut“ und die Gebäude „verlegt“ – Owanka wird geboren. Hauptsächlich, um die Dampfloks mit Wasser zu versorgen. Die Stadt wächst, bis auf 200 Einwohner. Post Office, Bank – alles da. Das ging so bis in die 1930er Jahre. Inzwischen waren die Wasserquellen im Norden der Stadt versiegt, es wird schwer für die Siedler. Die Eisenbahn bunkert ihr Wasser anderswo. Nach und nach, aus vielerlei Gründen, entschwinden sie, die Stadt wird zur Ghost Town. Das war in den 1950er Jahren.

Owanka ist einen Besuch wert, aber eben nur, wenn man was übrig hat für den maroden Charme der frühen Jahre. Amerika hat viele „Ghosts“, wie man die verlassenen Orte hier nennt. Es macht Spaß, sie zu suchen, zu finden und zu erkunden. Auch Owanka macht Spaß. Owanka – das ist ein Name aus der Sprache der Sioux. Bedeutet: „a good campground“. Stimmt! Platz genug ist da… und die Stille der Prairie.

Das war der nächste Teil unserer Serie über die 50 Bundesstaaten der USA. Vielen Dank dieses mal an Florian, Angela und Klaus und an Ellen und Udo für die tollen Berichte

Kommentare sind nicht nur von uns gerne gesehen, auch unsere Gastautoren würden sich über Anmerkungen sehr freuen.

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Fotobearbeitung – was ist erlaubt? https://www.reisen-fotografie.de/fotobearbeitung-was-ist-erlaubt/?pk_campaign=feed&pk_kwd=fotobearbeitung-was-ist-erlaubt https://www.reisen-fotografie.de/fotobearbeitung-was-ist-erlaubt/?pk_campaign=feed&pk_kwd=fotobearbeitung-was-ist-erlaubt#comments Thu, 07 Jul 2016 13:00:34 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=20138 Was ist in der Fotobearbeitung erlaubt? Wie weit darf man bei der Bearbeitung von Bildern gehen? Wo fängt die Manipulation an? Zu all diesen Fragen gibt es wohl ungefähr so viele unterschiedliche Antworten, wie es Fotografen auf der Welt gibt. Ich möchte hier meine persönlichen Antworten geben, meine Einstellung zum Thema Fotobearbeitung. Was mache ich, […]]]>

Was ist in der Fotobearbeitung erlaubt? Wie weit darf man bei der Bearbeitung von Bildern gehen? Wo fängt die Manipulation an? Zu all diesen Fragen gibt es wohl ungefähr so viele unterschiedliche Antworten, wie es Fotografen auf der Welt gibt. Ich möchte hier meine persönlichen Antworten geben, meine Einstellung zum Thema Fotobearbeitung. Was mache ich, was sind NoGos für mich und wo endet bei mir die Bearbeitung und beginnt die Manipulation?

Fotobearbeitung – ein polarisierendes Thema

Lightroom

Bearbeitung in Lightroom

Nicht wundern, wenn ich ausnahmsweise mal in der Ich-Version schreibe. Der Grund dafür ist einfach, Melanie hat am Thema Bildbearbeitung keinerlei Interesse. Daher kann schlecht in der gewohnten Wir-Form schreiben, das gäb bestimmt Mecker.

Ich habe letzte Woche unsere Blogparade, „Wie weit darf Fotobearbeitung gehen„, gestartet. Natürlich habe ich die Blogparade auch in den Social Medias geteilt, genau so wie andere Blogger, die auch schon teilgenommen haben (Danke dafür). Und ich war sehr überrascht über die aufkommenden Diskussionen. Sei es bei Facebook, bei Google+ oder in den Kommentaren zu den Berichten, welche andere Blogger schon zu dem Thema geschrieben haben.

Das zeigt mir, dass dieses Thema immer noch polarisiert. Dabei ist es mindestens so alt wie die Fotografie selber. Es ist auch kein Thema der digitalen Fotografie, dazu später mehr.

Interessant ist auch, dass der eigene Standpunkt in den Reaktionen oft nachdrücklich dargestellt wird und wie oft andere Herangehensweisen grundsätzlich in Frage gestellt werden. Oft ufern diese Diskussionen in einen recht rauen Ton aus. Da bin ich immer ein wenig verstört.

Gibt es überhaupt ein Richtig oder Falsch bei dem Thema? Sollten wir nicht lieber alle froh sein, dass es so viele unterschiedliche Denkansätze gibt, welche die Fotografie enorm bereichern? Mir selber gefallen auch nicht alle Bilder, die mir im Netz über den Weg laufen. Es zwingt mich aber doch keiner, diese anzuschauen. Und wenn sie dem Fotografen gefallen, wenn es Leute gibt, die Spaß an den Bildern haben, dann ist doch alles gut.

Wie mache ich das mit der Fotobearbeitung?

Bei mir wird jedes Bild bearbeitet. Da ich ausschließlich in RAW fotografiere, komme ich da gar nicht drumherum. Aber, für mich ist die Entwicklung des RAW ein Bestandteil meines Hobbys Fotografie, mir macht die Entwicklung Spaß und ich habe dabei das Ergebnis selbst in der Hand.

Einen Grundsatz habe ich mir dabei aber auf die Fahne geschrieben.


Aus einem technisch schlechten Bild, kann auch die beste Fotobearbeitung kein gutes Bild mehr machen.
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Verwackelt ist verwackelt, falscher Fokus ist und bleibt ein falscher Fokus. Diese technischen Fehler kann ich mit der teuersten Software nicht reparieren. Daher ist der erste Schritt zu einen tollen Bild, dass man ein vernünftiges Foto macht, seine Kamera beherrscht und zumindest die Grundbegriffe der Fotografie (Blende, ISO, Belichtungszeit, usw.) verinnerlicht hat.

Auch einen vernünftigen Bildaufbau mache ich gerne schon mit der Kamera, dafür ist es hilfreich, wenn man weiß was eine Drittelregel ist, was der Goldene Schnitt ist, wenn man mit dem Begriff Komplementärfarben was anfangen kann – man verschiedene fotografische Regeln kennt. Denn:


Die Regeln der Fotografie sollte man kennen. Und wenn es nur dazu dient, diese bewusst zu durchbrechen.
Klick um zu Tweeten


Generell habe ich drei unterschiedliche Ansätze bei meinen Fotos. Je nach Verwendungszweck bearbeite ich die Bilder unterschiedlich, habe dabei ein anderes Ziel vor Augen.

Dokumentarische Bilder

Fotobearbeitung

Fotobearbeitung aus einem Reisebericht als Dokumentation

Unsere Reiseberichte oder unsere Flugzeugbilder (also technische Dinge) sehe ich als dokumentarische Arbeit. Ich will anderen Reisenden zeigen, was sie an einem Ort erwartet. Daher werden Bilder für diese Berichte nur dezent entwickelt. Die Farben, Kontraste, Tonwerte usw. stelle ich dabei so ein, dass ein möglichst realistisches Bild von einem Ort entsteht. 

Dabei möchte ich unseren Lesern einen realistischen Eindruck von einem Ort übermitteln. Und zwar soweit realistisch, dass er diesen Ort auch selber erkennt, wenn er selber dort ist. Sollte er dort nach dem Ding auf dem Foto von mir suchen und nicht finden, dann habe ich was falsch gemacht.

Daher beschränkt sich die Arbeit an diesen Bildern auf das Nötigste. Technische Mängel, wie Sensorflecken oder schiefen Horizont, werden beseitigt. Farben, Kontraste, Licht und Schatten werden so eingestellt, wie es vor Ort auf uns gewirkt hat. Am Ende wird noch geschärft, was bei einem RAW unabdingbar ist, und das war es auch schon.

Störende Elemente werden nur entfernt, wenn sie wirklich nerven. Auf dem obigen Bild habe ich eine weg geworfene Wasserflasche entfernt, die auf der Wiese lag. Ich hätte sie auch vor Ort in den Müll werfen können, nur war sie mir da gar nicht aufgefallen. Die Menschen auf dem Bild oben stören mich dagegen gar nicht und sind Teil der Szenerie, wie sie wohl die meisten Besucher dort auch erleben werden.

Besondere Bilder von Fototouren oder für Fotoaktionen

Zoom und nah am Motiv - dann verschwinden Netze im Hintergrund im Bokeh

Momente im Zoo

Wenn ich z.B. in einen Zoo auf Fototour gehe, dann habe ich keinen Anspruch darauf eine Dokumentation zu machen. Denn dann würde ich einen Elefanten von der Seite fotografieren und im Blog drunter schreiben, „Das ist ein Elefant“. Das will ich aber nicht und unsere Leser hoffentlich auch nicht.

Ich will dort tolle Bilder machen, will Momente einfangen, will Tiere in Szene setzen bzw. sich selber setzen lasse und ich stehe sehr auf Tierportraits.  Dazu gehört es auch, dass ich mir die Freiheit nehme meinen Stil bei der Entwicklung umzusetzen. Da werden Tiergesichter auch mal aufgehellt, der Hintergrund abgedunkelt und störende Elemente gnadenlos weg gestempelt. Ich liebe Vignetten bei Tierbildern, ich mag kräftige Farben und Kontraste im Bild.

Das ist mein Stil, den kann man mögen, muss man aber nicht. Ich sehe die Bilder als eine Art Kunst – und dabei ist bekanntlich erlaubt was gefällt. Ich entwickle alle meine Bilder in diesem Bereich so, wie sie mir gefallen. Wenn dann Besucher unseres Blogs hier Applaus spenden, dann freue ich mich tierisch darüber. Das geht wohl jedem Fotograf so, sonst würden wir die Bilder ja nicht öffentlich zeigen.

Auch hier ist irgendwie von Liebe nichts zu sehen.

Ich kann aber auch damit leben, dass die Bilder nicht allen gefallen. Ich kann sogar mit vorgetragener Kritik leben, solange diese konstruktiv und sachlich vorgetragen wird. Aber, das ist noch ein großes anderes Thema. Ich höre mir die Kritik gerne an, freue mich auf Hinweise über technische Fehler im Foto oder bei der Bearbeitung. Was ich aber nicht mache, dass ich meinen Stil verändere, weil dieser einigen Leuten nicht gefällt. Denn dann wäre es nicht mehr mein Stil.

Nicht nur bei Zoofotos arbeite ich nach dieser Einstellung. Auch für Fotoaktionen, Wettbewerbe usw. erstelle ich Bilder mit meinen Stil. Diese haben aber, das sei ausdrücklich nochmal erwähnt, keinen dokumentarischen Charakter. 

Trotzdem gibt es bei diesen Bildern ein paar NoGos bei der Bearbeitung. Ich würde niemals Elemente austauschen, z.B. einen wolkenlosen Himmel gegen einen wolkigen Himmel. Farben sind mir heilig. Wenn ein Tier ein braunes Fell hat, dann hat es ein braunes Fell – nicht rosa, nicht grün – braun! 

Ich arbeite mit den Informationen, welche mir das RAW bietet, mit all seinen Möglichkeiten. Aber die fotografierten Tatsachen bleiben bestehen.

Experimentelle Fotobearbeitung

Dann gibt es noch die Bilder, an denen ich verschiedene Techniken ausprobiere. Dazu gehören für mich z.B. Schwarz-Weiß-Bilder (da es einfach nicht mein Alltag ist), HDR-Bilder, selbst zusammengesetzte Panoramen oder auch mal Fotomontagen. 

HDR des Monats Juni: Sunset in Los Angeles

HDR Sonnenuntergang LA

Das sind Dinge, die nicht nicht wirklich perfekt beherrsche, wo aber mein Spieltrieb raus kommt. Dabei verfolge ich weder ein bestimmtes Ziel noch einen Stil. Von einem eigenen Stil bin ich bei diesen Dingen eher meilenweit entfernt. Ich probiere was geht, was mir verschiedene Programme bieten, Filter, AddOns und andere Hilfsprogramme. 

Und wenn am Ende ein Bild auf dem Monitor zu sehen ist, welches mir gefällt, dann zeige ich es auch. Dabei aber immer bereit dafür von Fachleuten aus dem Segment richtig Haue zu bekommen. Das ist aber bisher nicht passiert, zumindest nicht böse.

Drei Wege zum Ziel – ein schönes Foto

Mit diesen drei Wegen, mit diesen drei verschiedenen Einstellungen, sind meiner persönlichen Kreativität eigentlich keine Grenzen gesetzt. Manchmal muss ich mich bremsen, gerade bei tollen Wolkenhimmeln juckt es oft in den Fingern, die Effekte auch auf den Doku-Bildern zu verstärken. Meistens gelingt es mir aber, mir auf die Finger zu hauen und mich zu bremsen.

Wo fängt Manipulation an, wo hört Bearbeitung auf?

Eine Frage, die man in den Diskussionen gerade oft liest, ist die nach der Grenze zwischen Manipulation und Bearbeitung. Teilweise wird so argumentiert, dass alles, was nicht in der Kamera passiert, eine Manipulation ist. Nun, wenn es so wäre, dann wär jedes Bild manipuliert. Wir entscheiden doch durch viele Dinge bereits bei der Wahl des Motives, beim Blickwinkel, bei der Wahl von Blende und Belichtungszeit wie ein Bild hinterher wirken soll. Über den Einsatz von Blitzen oder Objektivfiltern will man ja dann gar nicht nachdenken. Oder die Filmwahl bei der analogen Fotografie, welche bereits die Wirkung des Bildes beeinflusst hat.

Andere sagen, man nehme nur Bilder in JPG, so wie sie aus der Kamera kommen. Die RAW-Enwicklung sei bereits eine Manipulation. Aha! Und wer macht aus den Sensordaten der Kamera ein JPG? Genau, es ist ein Algorithmus in der Kamera, der genau die Aufgaben einer RAW-Entwicklung übernimmt. Nur, man es hat es gar nicht mehr selbst in der Hand, man muss sich auf den Algorithmus verlassen.

Ein Vergleich mit alten Zeiten würde wohl so aussehen: Das Out-of-the-Cam-JPG wäre das Bild vom Massenfotolabor in der analogen Zeit. Da hatte man auch keinen Einfluss auf die Entwicklung. Die eigene RAW-Entwicklung ist dann die Arbeit im eigenen Labor. Dazu passt es auch, dass viele Begriffe, die man heute in der digitalen Bildbearbeitung kennt, ihren Ursprung in den alten Fotolabors haben. Woher sonst kommen denn so komische Begriffe wir Abwedeln oder Maskieren?

Wobei man klar sagen muss, die modernen Kameras entwickeln schon fantastische Ergebnisse. Sie haben bestimmt noch ihre Schwächen, gegenüber dem RAW, wenn es um komplizierte Lichtbedingungen geht. Aber im Großen und Ganzen kann man auch nur mit JPG prima Fotos machen.

Admin at work

Eine der wenigen Montagen von und mit mir.

Für mich fängt eine Manipulation in dem Moment an, wenn ich was an der fotografierten Aussage etwas verändere. Wenn ich störende Dinge weg stempel oder Objekte zufüge, die auf dem Foto nicht vorhanden sind. Auch wenn ich Elemente im Foto austausche (Klarer Himmel gegen Wolkenhimmel), dann ist es für mich eine Manipulation des Bildes. Ich selber mache das selten (stempeln) bis gar nicht (austauschen). Trotzdem lehne ich diese Techniken nicht ab. 

Wenn es jemand beherrscht und aus mehreren Bildteilen ein neues Gesamtbild schaffen kann, welches toll aussieht und technisch perfekt ist, dann kann ich mich daran erfreuen. Nur ist das dann für mich auch kein Foto mehr, eher eine Montage oder wie man heute sagt, ein Composing.

Wie sehe ich das als Bildbetrachter

Ich fotografiere nicht nur gerne, mindestens genau so gerne schaue ich Bilder von anderen Fotografen. Sei es auf verschiedenen Blogs oder auf unterschiedlichen Fotoplattformen

Dabei bin ich stilmäßig sehr offen eingestellt. Ich schaue gerne ein gutes Streetbild an, genau so gerne aber auch mal ein Blümchenbild oder unzählige andere Motive. Dabei kann ich mich an einfachen Bildern genau so erfreuen, wie an aufwändig bearbeiteten Bildern. Ich bin da selber extrem tolerant und nicht auf eine Sparte fixiert. Oft genug sitze ich dann staunend vor Motiven und denke mir, dass würde ich auch mal so können. Und das denke ich oft, sehr oft, viel zu oft.

Natürlich, es gibt auch Dinge, welche ich nicht mag. Diese komischen Instagram-Style-Filter sagen mir gar nicht zu. Wenn man teilweise durch Instagram stöbert, Gott, die sehen alle gleich aus. Und wenn ich dann noch Hinweise finde, dass man bei Instagram nur helle Bilder hochladen soll, weil dass dort gerade State-of-the-Art ist, dann schubbert es mich.

Oder übertriebene HDR Bilder, die sind auch so ein Ding. Ich liebe HDRs, schaue mir gut gemachte Bearbeitungen gerne an. Wenn es aber so übertrieben ist, dass rund um Gebäudekanten Halos zu sehen sind, und die Farben leuchten als wenn sie 3 Jahre radioaktiv bestrahlt wurden, dann ist das nicht meines.

So genannte Fine-Art Bilder, sind zum Teil, auch so eine Sache. Hier und da stolpert man im Netz über Bilder, in Galerien, wo ich mir dann denke, „Jo, son Sensorproblem hatte ich auch mal, hab ich dann aber gelöscht“. Wenn man sich dann die Kommentare durchliest und erstaunt feststellt, dass die Kritiker sich dort vor Freude weinend in den Armen liegen und Lobpreisungen aussprechen, dann ist das der Moment, wo ich mich leise zurück ziehe. Ich könnte mich jetzt natürlich da rein klinken und schreiben, dass der Fotograf wohl keine Ahnung hat und mal seinen Autofokus reparieren lassen soll. Nur, eine kleine Stimme in meinem Kopf sagt dann „Geh einfach weiter, Du Kunstbanause“. Und die Stimme hat vermutlich recht, vor allem mit dem Kunstbanausen. 

Mir gefallen also wirklich nicht alle Bilder, die ich im Netz zu sehen bekomme. Aber, wer bin ich, dass ich mich hinstelle und sage, Dein Stil ist Mist? Das würde mir im Traum nicht einfallen.

Keiner zwingt mich diese Bilder anzuschauen. Ich gehe weiter meines Weges und alles ist gut.

Mehr Toleranz in der Diskussion

Was mir häufig in der Diskussion um Fotothemen, so auch bei diesem hier fehlt, ist die Toleranz gegenüber anderen Einstellungen zur Fotografie. Was habe ich schon für Schlachten zwischen Blümchen- und Tierfotografen lesen müssen/können/dürfen. Oder die legendären Auseinandersetzungen analoge Fotografie vs. digitale Fotografie. Schlachtfelder gibt es da mehr als genug.

Dabei ist es doch, wie bei der Musik. Ich stelle mich auch nicht hin und versuche Schlagerfreunden zu erklären, dass das Schrott ist und versuche die dann noch zum Hard-Rock zu überreden. Mal ehrlich, auf die Idee würde doch keiner kommen. (OK, Schlager = Schrott, dass sage ich schon – aber ich missioniere dann nicht).

Auch beim Theme Fotobearbeitung täte oft ein wenig Toleranz der Diskussion ganz gut. Die Aussage „Bildbearbeitung hat mit Fotografie nichts zu tun“ halte ich für genau so falsch wie die gegenteilige Behauptung „nur mit JPG bekommt man keine vernünftigen Bilder“. Beides ist, für sich gesehen, Mumpitz.

Wir alle betreiben ein Hobby, welches so wahnsinnig vielseitig ist, welches so viele verschiedene Möglichkeiten, Ansätze und Wege zum Ziel gibt – eigentlich sind sie grenzenlos. Und jeder Weg zum Foto, ob mit Bearbeitung oder ohne, ob in Farbe oder schwarz-weiß, ob analog oder digital, jeder einzelne Weg hat seinen Berechtigung uns seine Anhänger.

Ich kann jeden Fotografen verstehen, der mir sagt, er will fotografieren und hat auf die Bildbearbeitung keine Lust. Wo ist das Problem? Er arbeitet dann halt mit JPG und nimmt die meist tollen Bilder aus der Kamera. Wenn sie ihm gefallen, dann ist das Ziel für ihn doch erreicht.

Andere, dazu zähle ich mich auch, haben Freude an der Bearbeitung. Mir macht es auch nichts aus, am Ende einer Reise 300 oder 400 RAW-Bilder manuell zu entwickeln. Für mich ist das ein fester Teil des Hobbys Fotografie, der mir genau so viel Freude macht, wie das Fotografieren selber.

Wenn nun jeder einzelne von uns, ich schliesse mich da ausdrücklich mit ein, dem anderen seinen Weg gönnen würde, dann wäre so manche Diskussion auch nicht mehr so aufgeheizt. Einfach mal von dem Weg abkommen, sein eigenes Vorgehen, seinen eigenen Fotogeschmack als einzig, ultimativ, richtig zu sehen. Denn das ist es nicht. Die Fotografie lebt von der Vielfalt – und das ist gut so.

Das war jetzt mein Beitrag zu unserer eigenen Blogparade. Das habe ich auch noch nicht gemacht. Aber der Text hätte die Ausschreibung zur Aktion wohl gesprengt. Eigentlich wollte ich meine Meinung auch erst am Ende der Parade verfassen aber das ganze Thema juckte dermaßen in den Fingern, das musste einfach raus.

So, und nun Feuer frei. Eure Meinung zu dem Thema interessiert mich brennend und ich freue mich über Kommentare. Oder, schreibt doch zu dem Thema einen eigenen Beitrag und nehmt damit an unserer Blogparade teil.

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Wildpark Lüneburger Heide https://www.reisen-fotografie.de/wildpark-lueneburger-heide/?pk_campaign=feed&pk_kwd=wildpark-lueneburger-heide https://www.reisen-fotografie.de/wildpark-lueneburger-heide/?pk_campaign=feed&pk_kwd=wildpark-lueneburger-heide#comments Wed, 06 Jul 2016 14:54:39 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=20090 Nach den Bildern der Flugshow aus dem Wildpark Lüneburger Heide möchte ich heute mit Euch auf einen Rundgang durch den Wildpark einladen. In der Realität bietet der Park drei unterschiedlich lange Rundwege. Wegen des schönen Wetters und der vielen Tiere hatte ich mich für den längsten der drei Wege entschieden. Angegeben wurde dieser am Parkeingang […]]]>

Nach den Bildern der Flugshow aus dem Wildpark Lüneburger Heide möchte ich heute mit Euch auf einen Rundgang durch den Wildpark einladen.

In der Realität bietet der Park drei unterschiedlich lange Rundwege. Wegen des schönen Wetters und der vielen Tiere hatte ich mich für den längsten der drei Wege entschieden. Angegeben wurde dieser am Parkeingang mit 120 Minuten. Diese sollte man auch unbedingt einrechnen, vor Allem wenn man auf dem Weg die Tiere geniessen und fotografieren möchte. Bei mir waren es am Ende über drei Stunden, die ich unterwegs war.

Ein Rundgang durch den Wildpark Lüneburger Heide in Bildern

Übersicht über den Park

Übersicht über den Park

Schon ein Blick auf den Plan des Parks, welcher übrigens an vielen Stellen im Park zu finden ist, zeigt einem welche Fülle an Tieren einen erwartet. Dabei leben die Tiere teilweise in Gehegen, wie in normalen Zoos auch, teilweise kann man die Gehege aber betreten oder die Wege führen mitten durch die bewohnten Bereiche. 

Wandern inmitten von Tieren

Wandern inmitten von Tieren

Für viele Tierarten kann man im Park das passende Futter kaufen. Aber aufpassen, die Tiere wissen das auch. Eine Futterpackung in eine offene Jackentasche stecken, das ist keine gute Idee. Die Tiere sind teilweise sehr neugierig und kommen schon angelaufen, wenn man ein Gehege betritt.

Hunger! Gib mir was!

Hunger! Gib mir was!

Ich habe mir bei den Tieren aber nicht viele Freunde gemacht. Ich war ja nicht zum Füttern da, ich wollte Bilder machen. Daher war ich für die meisten Bewohner des Parks irgendwie uninteressant, wenn die merkten, dass es bei mir nichts gibt.

Im Aquarien- und Terrarienhaus

Im Aquarien- und Terrarienhaus

Noch mehr Echsen

Noch mehr Echsen

Neben den Greifvögeln findet man noch viele andere Vogelarten im Park, auch den jüngsten Nachwuchs. Leider lassen sich die ganzen Vögel nur sehr schwer fotografieren. Sie leben halt in Gehegen, die mit Gittern versehen sind. Leider kommt man nirgendwo nah genug an die Gitter heran, um da vernünftig durch zu fotografieren. Daher gibt es nur ein Bild vom Nachwuchs, das ging einfach durch eine Glasscheibe.

Vögel, klein, Nachwuchs.

Vögel, klein, Nachwuchs.

Fotografisch gesehen waren die zahlreichen Gehege mit Tieren wie Ziegen, Gemsen, Rotwild, Pferden, Kühen, Bisons uvm. viel besser eingerichtet. Hier konnte man nach Herzenslust fotografieren und nah an die Tiere heran. Übrigens so nah, dass man aufpassen musste, dass nicht irgendein Bewohner unten am Kameragurt zupfte.

Babyziege

Babyziege

Bisons - ein Hauch von Wyoming

Bisons – ein Hauch von Wyoming

Steibock

Steibock

Wat süß? Oder?

Wat süß? Oder?

Familienleben

Familienleben

Nicht wirklich auf Augenhöhe...

Nicht wirklich auf Augenhöhe…

Natürlich gibt es auch größere, exotischere Tiere im Wildpark zu bestaunen. Tiger zum Beispiel, wenn sie nicht gerade in der Sonne liegen, im letzten Winkel des riesigen Geheges. Also, keine Bilder davon.

Dafür gab es Wölfe, und zwar wunderschöne zu sehen.

NWolf - zum klauen schön!

Wolf – zum klauen schön!

Mein Lieblingswolf im Wildpark

Mein Lieblingswolf im Wildpark

Ein Hingucker waren dann noch die kleinen Polarfuchswelpen. 12 Stück sorgten für eine Menge Stimmung im Park. Leider war auch dieses Gehege nur mit Abstand durch einen Gitterzaun zu fotografieren. Ein paar Klimmzüge und geradezu akrobatische Streckungen später ist wenigsten ein Bild halbwegs vernünftig geworden. Dass die Kleinen im Schatten lagen und in dem Moment Wolken aufzogen muss vermutlich nicht extra erwähnt werden.

Polarfuchswelpen

Polarfuchswelpen

Sehr gut fotografieren konnte man aber bei den Braunbären. Diese waren auch richtig aktiv in ihrem Gehege. Einer der Gründe, warum ich für den 2-Stunden-Rundgang mehr als 3 Stunden gebraucht habe.

Aktion bei den Braunbären

Aktion bei den Braunbären

Die können rennen, schnell!

Die können rennen, schnell!

Oder doch besser faul in der Sonne sitzen

Oder doch besser faul in der Sonne sitzen

Neben den Tieren bietet der Park aber auch viele andere schöne Anblicke. Blumenlandschaften, nette Dekorationen oder eine Aussicht über die Lüneburger Heide. Und wer da vor Höhenangst Probleme bekommt, auch dafür ist gesorgt.

Höhenangst? Kein Problem!

Höhenangst? Kein Problem!

Schöne Aussicht

Schöne Aussicht

Blumenpark

Blumenpark

Kurz vor Ende des Rundgangs kam ich zu den Fischottern, wo gerade Fütterung angesagt war. Dabei erklären die Pfleger übrigens ganz toll die Tiere – man erfährt da viele interessante Dinge. 

Quatsch nicht! Gib Futter!

Quatsch nicht! Gib Futter!

Geht doch... Mahlzeit!

Geht doch… Mahlzeit!

Apropos Greifvögel, fotografieren, Gitter. Bei den Eulen kommt man direkt an die Zäune heran. Dort ist es möglich tolle Bilder zu machen.

Schneeeule

Schneeeule

Wildpark Lüneburger Heide - Informationen
  • Adresse: Wildpark 1 – 21271 Nindorf-Hanstedt 
  • Parken: kostenlos
  • Öffnungszeiten: ganzjährig – 1. März bis 31. Oktober 8:00 – 19:00 Uhr – 1. November bis 28. Februar 9:30 – 16:30 Uhr
  • Eintrittspreise Einzelkarte: 11 EUR für Erwachsene, 9 EUR für Kinder
  • Hunde erlaubt: ja
  • Restaurants: ja
  • Spielplätze: ja
  • Webseite: http://www.wild-park.de
Das war ein kleiner fotografischer Streifzug durch den Wildpark Lüneburger Heide. Wir hoffen, es hat euch ein wenig gefallen. Über Kommentare würden wir uns sehr freuen.
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Wildpark Lüneburger Heide – Flugshows fotografieren https://www.reisen-fotografie.de/wildpark-lueneburger-heide-flugshows-fotografieren/?pk_campaign=feed&pk_kwd=wildpark-lueneburger-heide-flugshows-fotografieren https://www.reisen-fotografie.de/wildpark-lueneburger-heide-flugshows-fotografieren/?pk_campaign=feed&pk_kwd=wildpark-lueneburger-heide-flugshows-fotografieren#comments Sat, 02 Jul 2016 12:28:04 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=20046 Der Wildpark Lüneburger Heide war die erste Etappe meiner Zoo-Tournee in der letzten Woche. Neben den vielen Tieren, die man in dem Park teilweise hautnah erleben kann, sind die Flugschows mit den Greifvögeln alleine schon einen Besuch des Parks wert. Dabei läuft nicht immer alles nach Plan, es sind Tiere und keine Maschinen, aber die […]]]>

Der Wildpark Lüneburger Heide war die erste Etappe meiner Zoo-Tournee in der letzten Woche. Neben den vielen Tieren, die man in dem Park teilweise hautnah erleben kann, sind die Flugschows mit den Greifvögeln alleine schon einen Besuch des Parks wert. Dabei läuft nicht immer alles nach Plan, es sind Tiere und keine Maschinen, aber die vorführenden Falkner lösen jede Situation mit viel Fachwissen und Humor. In diesem Bericht werde ich nicht nur die Bilder der Shows zeigen, sondern auch ein paar Tipps zum Fotografieren von fliegenden Vögeln geben.

Die Flugshows im Wildpark Lüneburger Heide

Fertig zur Show im Wildpark Lüneburger Heide

Fertig zur Show im Wildpark Lüneburger Heide

Es gibt im Wildpark täglich zwei Vorführungen mit Greifvögeln zu bestaunen. Die erste beginnt um 11:30 Uhr unter der Woche und um 12:00 Uhr an Wochenenden und Feiertagen. Die zweite Vorführung beginnt täglich um 15:00 Uhr. Zwischen den Shows hat man genügend Zeit um gemütlich den großen Rundgang durch den Park zu machen.

Die Show am Vormittag

Im freien Flug

Im freien Flug – ein Blaubussard

Am Vormittag war der erste Star der Vorführung ein Blaubussard. Er zog am Himmel seine Kreise, kam aber immer wieder zur den Trainern zurück geflogen, wo er dann mit einem Leckerchen belohnt wurde.

Belohnung nach einer tollen Show

Belohnung nach einer tollen Show

Mein persönlicher Favorit war natürlich der Weißkopfseeadler. Als bekennender Fan der USA war ich wirklich happy, das Wappentier Amerikas mal in live erleben zu können. Und dann noch so nah und nicht wie in den USA nur aus weiter Ferne.

Weißkopfseeadler im Flug

Weißkopfseeadler im Flug

Tipps zum Fotografieren von Vögeln in einer Show

Da wir auch ein Fotoblog sind, direkt mal ein paar Tipps zum fotografieren der Vögel im Flug. Wichtig ist dabei eine Fotokamera mit einen schnellen Autofokus, der die fliegenden Tiere schnell scharf stellen kann. Die Belichtungszeit sollte so kurz wie möglich sein. Alle Bilder hier sind mit Belichtungszeiten zwischen 1/500 und 1/2500 Sekunde gemacht. Dabei sind die Bilder mit 1/500 Sekunde schon oft nicht mehr zu 100% scharf. Um auf diese Belichtungszeiten zu kommen muss natürlich ausreichend Licht vorhanden sein, die Blende geöffnet und notfalls die ISO-Zahl hoch gedreht werden.

Weißkopfadler mit seiner Trainerin

Weißkopfadler mit seiner Trainerin

Ein weiterer Tipp, macht Serienbilder. Ich hatte meine Kamera auf den schnellen Serienbildmodus gestellt. Und dann die Flugbahn des Tieres verfolgen mit abdrücken. Damit hat man hinterher eine schöne Auswahl von Bildern mit verschiedenen Flügelstellungen.

Ich hatte das wahnsinnige Glück, dass die Show am Vormittag bei strahlendem Sonnenschein stattfand. Am Nachmittag war das Licht deutlich komplizierter, da auch die umstehenden Bäume Schatten geworfen haben.

Aktion fürs Publikum

Aktion fürs Publikum

Ab und zu muss man auch Nerven haben. Die Vögel fliegen teilweise nur knapp über die Köpfe der Zuschauer hinweg. Mich hat eine Eule mit ihrem Flügel am Kopf erwischt. Aber runter gezogen habe ich ihn nicht, wegen der Fotos – man muss Prioritäten setzen.

Noch ein Vorbeiflug des Adlers

Noch ein Vorbeiflug des Adlers

Der Adler war fotografisch ein dankbares Motiv. Er flog relativ langsam, tief und ist mächtig groß. Dadurch sind erstaunlich viele Bilder von diesem schönen Tier gelungen. Vor Ort hatte ich noch so meine Zweifel, ob überhaupt eines der Bilder was geworden ist.

Landung

Landung

Ein dankbarer Moment zum Fotografieren ist die Landung oder der Start. Die Vögel bremsen dann stark ab und nehmen wirklich sehenswerte Haltungen ein.

Ein Falke ist schnell, sehr schnell

Ein Falke im sitzen ist kein Problem zum Fotografieren

Ein Falke im sitzen ist kein Problem zum Fotografieren

Der nächste Vogel der Show war dann ein Falke. Dieses wunderschöne Tier hat mich aus fotografischer Sicht in den Wahnsinn getrieben. Er ist deutlich kleiner als ein Adler und um ein vielfaches wendiger und schneller. 

Falke vor dem Sturzflug

Falke vor dem Sturzflug

In der Show wurde mit dem Falken die Jagd simuliert. Dabei schwenkte der Trainer Federn ein einem Gummiseil. Diese versucht der Falke im Angriff zu fangen, aus einem Sturzflug heraus. Diesen Moment fotografisch festzuhalten ist eine Herausforderung. Vor dem Sturzflug kann man den Vogel noch halbwegs fotografieren, wie auf dem oberen Bild.

Sturzflug auf die Federn

Sturzflug auf die Federn

Bei dem Bild ist der Trainer scharf, das Federspielzeug ebenfalls, obwohl es kreisförmig geschwenkt wurde. Der Falke ist aber trotz einer Belichtungszeit von 1/1000 Sekunde verschwommen. Das liegt einfach daran, dass das Tier in dem Moment mit rund 130 km/h in das Bild fliegt. 

Nach der Jagd wird die Beute beschützt

Nach der Jagd wird die Beute beschützt

Nach erfolgreicher Jagd deckt der Falke dann aber sein Opfer ab um es vor den Blicken von Fresskonkurrenten zu schützen. Das ist dann ein dankbarer Moment für schöne Fotos. 

Truthahngeier

Truthahngeier

Der anschliessend gezeigte Truthahngeier war dann deutlich einfach zu fotografieren. Da gibt es wieder ein wenig gemächlicher zu.

Der Bartkauz – wunderschön

Bartkauz

Bartkauz

Der letzte Star der Show am Vormittag war ein wunderschöner Bartkauz. Zum Glück fliegen diese Vögel auch eher gemütlich durch die Gegend, so dass davon wieder ein paar mehr Fotos gelungen sind.

Bartkauz im Anflug

Bartkauz im Anflug

Der Kauz flog immer von einem Trainer zum anderen. Die beiden haben immer ihre Position verändern, so dass man den Flug aus verschiedenen Perspektiven bestaunen konnte. Dabei ist es übrigens besonders schwierig ein Foto zu machen, wenn die Vogel direkt auf einen zufliegen. Der Autofokus kommt hier an seine Grenzen. Mit einer etwas geschlosseneren Blende bekommt man aber hier die nötige Tiefenschärfe um ein oder zwei gelungene Bilder zu bekommen.

Direkt beim Start sind die Tiere noch langsam

Direkt beim Start sind die Tiere noch langsam

Im Vorbeiflug ist es ebenfalls einfacher zu fotografieren

Im Vorbeiflug ist es ebenfalls einfacher zu fotografieren

Einfacher ist es, die Tiere, wie oben schon geschrieben, im Vorbeiflug oder bei Start/Landung zu fotografieren. 

Show am Nachmittag

 

Die Show Arena im Wildpark Lüneburger Heide

Die Show Arena im Wildpark Lüneburger Heide

Am Vormittag habe ich seitlich auf den Plätzen in der Arena gesessen (links im Bild). Für den Nachmittag habe ich mich dann für einen Platz vor Kopf entschieden. Dieser Platz ist daher interessant, dass die Tiere da noch öfters auf einen zufliegen und auch von hier in die Arena gebracht werden. Also als Tipp, der Platz ist zum fotografieren sehr gut geeignet.

Mein persönlicher Star war natürlich der Weißkopfadler, ich wäre auch enttäuscht gewesen wenn er nicht wieder zu sehen gewesen wäre. Und mein persönliches Lieblingsbild ist auch am Nachmittag entstanden.

Start des Weißkopfadlers

Start des Weißkopfadlers

Ich mag die sensationell schöne Haltung des prächtigen Tieres auf diesem Bild. Jetzt weiß ich endlich, woher diese Pose kommt, die man auf vielen Postern und Plakaten mit dem Tier sehen kann. Er zeigt sie direkt beim Start, einfach herrlich.

Flugbild mit längerer Belichtungszeit

Flugbild mit längerer Belichtungszeit

Am Nachmittag war das Licht nicht mehr so schön wie bei der Show am Vormittag. Dadurch musste ich mit den Belichtungszeiten ein wenig  nach unten gehen. Das Bild ist mit 1/500 Sekunde belichtet. Dadurch kommt es aber zu dem Effekt, dass man die Dynamik des Flügelschlages erkennen kann. 

„Du musst den Baumstamm los lassen zum fliegen…“

Neu am Nachmittag war ein junger Condor, 5 Monate alt, aber trotzdem schon die imposante Spannweite von fast 2,70 Metern.

Junger Condor

Junger Condor

Nur, das mit dem Fliegen, das wollte zuerst nicht so richtig. Einige Versuche unternahm er ja, was auch aus der kurzen Entfernung sehr eindrücklich aussah.

Fliegen? Das war irgendwas mit Flügelschlagen?

Fliegen? Das war irgendwas mit Flügelschlagen?

So saß der riesige Condor da und schlug mit den Flügeln. Der Trainer gab dann noch den heißen Tipp „Wenn Du fliegen willst, musst Du unten den Baumstamm loslassen.“ – gnihihi. Er hat es dann auch geschafft und flog in die Höhe, landete in einem Baum, flog von da weiter und weiter…

Nach der Show sah man dann den Trainer durch den Park laufen, den Condor suchen. 

Ein Uhu zum Schluß

Am Ende der Show gab es dann einen Uhu zu sehen. Diese große Eulenart ist wirklich sehr beeindruckend.

Uhu

Uhu

Bei den Flügen des riesigen Uhus hieß es wieder, Köpfe einziehen. Mir hat er einen Scheitel mit der Flügelspitze gezogen, wie schon geschrieben. Aber, das war es wert. Nur das dazugehörige Bild ist leider nichts geworden.

Köpfe einziehen, der Uhu kommt.

Köpfe einziehen, der Uhu kommt.

Uhu im direkten Anflug

Uhu im direkten Anflug

Das  letzte Bild ist eines der wenigen Bilder, wo ein Vogel auf mich zugeflogen kommt, die halbwegs scharf geworden sind. 

Die Flugshows sind einen Besuch wert

Die Flugshows alleine sind einen Besuch des Wildparks Lüneburger Heide wert. Es ist wirklich beeindrucken die Tiere so nah in Aktion zu sehen. Dazu bekommt man von den Trainern eine Menge wissenswerter Dinge über die Tiere erklärt.

Aus fotografischer Sicht waren die Shows eine Herausforderung. Wenn man aber ein paar Tipps beachtet, dann gelingen auch ein paar Bilder.

Fototipps für Flugshows
  • Belichtungszeit: sehr kurz, 1/500 Sekunde, besser aber 1/1000 Sekunde oder noch kürzer. 
  • ISO rauf und Blende öffnen um auf die kurzen Belichtungszeiten zu kommen (siehe auch Belichtungsdreieck).
  • Kamera / Objektiv mit (sehr) schnellem Autofokus verwenden.
  • Mit einem ausgewählten Fokuspunkt arbeiten. Auf keinem Fall der Kamera die Wahl des Fokuspunktes überlassen.
  • Mittenbetonte Belichtungsmessung einstellen.
  • Nicht zu nah zoomen, lieber am fertigen Bild ein wenig Überschuss weg schneiden. Je näher man zoomt, desto schwieriger ist es, den Vogel komplett zu erwischen.
  • Start oder Landung als langsame Phasen des Fluges fotografieren.
  • Einfacher ist es von der Seite zu fotografieren, dramatischer aber schwerer ist es den Flug Auge in Auge zu fotografieren.
  • Eine sehr hohe Ausschussquote gehört dazu, nicht ärgern.

Nicht nur Flugshows im Wildpark Lüneburger Heide

Der Park hat natürlich noch viel mehr zu bieten als die Flugshows mit den Greifvögeln. Eine Menge toller Tiere kann man dort sehen, viele auch in offenen Gehegen wo man durch spazieren kann. Dazu aber mehr in einem zweiten Beitrag.

Wildpark Lüneburger Heide - Informationen
  • Adresse: Wildpark 1 – 21271 Nindorf-Hanstedt 
  • Parken: kostenlos
  • Öffnungszeiten: ganzjährig – 1. März bis 31. Oktober 8:00 – 19:00 Uhr – 1. November bis 28. Februar 9:30 – 16:30 Uhr
  • Eintrittspreise Einzelkarte: 11 EUR für Erwachsene, 9 EUR für Kinder
  • Hunde erlaubt: ja
  • Restaurants: ja
  • Spielplätze: ja
  • Webseite: http://www.wild-park.de
Ich hoffe, die Bilder haben Euch ein wenig gefallen und die Tipps helfen Euch ein wenig, wenn ihr selber mal so eine Flugshow mit Vögeln besucht. Über Kommentare freuen wir uns, wie immer hier auf der Seite.
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https://www.reisen-fotografie.de/wildpark-lueneburger-heide-flugshows-fotografieren/?pk_campaign=feed&pk_kwd=wildpark-lueneburger-heide-flugshows-fotografieren/feed/ 13 20046
Ein Wochenende an der Ostsee mit Besichtigung der MSC Opera https://www.reisen-fotografie.de/ein-wochenende-an-der-ostsee-mit-schiffsbesichtigung-msc-opera/?pk_campaign=feed&pk_kwd=ein-wochenende-an-der-ostsee-mit-schiffsbesichtigung-msc-opera https://www.reisen-fotografie.de/ein-wochenende-an-der-ostsee-mit-schiffsbesichtigung-msc-opera/?pk_campaign=feed&pk_kwd=ein-wochenende-an-der-ostsee-mit-schiffsbesichtigung-msc-opera#comments Thu, 30 Jun 2016 05:30:59 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=19801 Im Juni hatten wir über unser Reisebüro die Möglichkeit die MSC Opera zu besichtigen. Da die Besichtigung in Warnemünde, an der Ostsee, stattfand haben wir daraus einen Wochenendausflug gemacht. Am Samstag sind wir gemütlich nach Wismar gefahren und haben uns dort ein wenig umgesehen bevor es am Sonntag, nach der Besichtigung, wieder nach Hause ging. Wismar […]]]>

Im Juni hatten wir über unser Reisebüro die Möglichkeit die MSC Opera zu besichtigen. Da die Besichtigung in Warnemünde, an der Ostsee, stattfand haben wir daraus einen Wochenendausflug gemacht. Am Samstag sind wir gemütlich nach Wismar gefahren und haben uns dort ein wenig umgesehen bevor es am Sonntag, nach der Besichtigung, wieder nach Hause ging.

Wismar und Umgebung

Nach einer etwas langwierigen Anreise, es war vom Ruhrgebiet bis hinter Hamburg extrem voll auf der Autobahn, kamen wir am Mittag im kleinen Vorort Proseken an. Dort hatten wir uns ein Zimmer in einer kleinen Pension gemietet. Schlicht, einfach, sauber und gemütlich für eine Nacht. Nachdem wir das Zimmer erkundet hatten, ging es direkt los, ein wenig die Gegend erkunden.

Zugang zur Kirche von Proseken

Zugang zur Kirche von Proseken

Unser erstes Ziel war die Dorfkirche von Proseken. Wir stehen ja auf alte Kirchen, gerade auch wenn diese von Innen nicht so prunkvoll eingerichtet sind und eher alt und schlicht rüber kommen.

Die evangelische Kirche von Proseken

Die evangelische Kirche von Proseken

Einfach, schlicht, ohne großen Pomp

Einfach, schlicht, ohne großen Pomp

Die um 1240 gebaute Kirche ließ unser Herz höher schlagen. Ein schönes altes Gebäude, welche man sein Alter an anmerkte, alleine als Fotomotiv ein dankbares Objekt.

Insel Poel

Unser nächstes Ziel war die Insel Poel, nördlich von Wismar gelegen. Über eine kleine Brücke erreicht man die kleine Ostsee-Insel, welche touristisch sehr erschlossen ist. Unzählige Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen und -häuser findet man hier. Am besten müsste man die Inseln wohl mit dem Fahrrad erkunden, dafür fehlte uns leider ein wenig die Zeit.

Poeler Hafen

Poeler Hafen vom Schlosswall aus gesehen

Am Poeler Hafen findet man ebenfalls eine alte Kirche, welche von einem Schlosswall eingeschlossen ist. Von diesem Wall hat man übrigens einen schönen Blick über den kleinen Hafen.

Fischerboote im Hafen von Poel

Fischerboote im Hafen von Poel

Im Hafen liegen, neben einigen Segeljachten, ganz viele kleine Fischerboote. Einige bieten den frischen Fang auch direkt zum Kauf an, in Form von leckeren Fischbrötchen.

Timmendorf Poel

Nur ein paar Minuten weiter kommt man zum Timmendorfer Strand auf Poel. Im Vergleich zum gleichnamigen Seebad, nördlich von Lübeck, ist es aber eher ein kleiner, beschaulicher Ort.

Timmendorfer Strand auf Poel

Timmendorfer Strand auf Poel

Ein kleiner Hafen mitsamt dazugehörigen Leuchtturm, umgeben von vielen Ferienhäusern, ist das Herz des kleinen Ortes. Hier kann man richtig gemütlich in der Sonne sitzen und dem Treiben in dem kleinen Hafen zuschauen.

Steilküste in Timmendorf

Steilküste in Timmendorf

Auf der einen Seite des Hafens kommt man zu einer kleinen Steilküste, ein wunderbares Fotomotiv. Offensichtlich mit Gefahren verbunden, wie die Schilder zeigen, lohnt sich trotzdem ein Spaziergang dort – vor allem für Fotos.

Steilküste von Timmendorf

Steilküste von Timmendorf im Panorama

Gegenlichtfotos sind am Meer toll

Gegenlichtfotos sind am Meer toll

Auf der anderen Seite des Hafens findet man dann den Strand von Timmendorf.

Strand von Timmendorf

Strand von Timmendorf

Am Strand reihen dich die Strandkörbe auf. Der Sand war fein, das Wasser kühl – hier wären wir gerne für ein oder zwei Tage geblieben. Vielleicht kommen wir noch mal ein paar Tage in die Ecke, dann aber ausgerüstet mit Fahrrädern.

Wismar – Altstadt und Hafen

Wismar

Wismar

Nachdem wir noch einige Zeit am Strand von Wismar gefaulenzt haben sind wir dann nach Wismar gefahren. Die Altstadt ist wirklich ein Hingucker. Viele alte Häuser, kleine enge Straßen, teilweise von kleinen Flüssen durchzogen – richtig schön und gemütlich.

Kleiner Fluss in der Altstadt von Wismar

Kleiner Fluss in der Altstadt von Wismar

Daneben findet man hier viele kleine und große Kirchen, die leider schon alle geschlossen waren. Für uns ein Grund mehr, hier nochmals hinzukommen.

Bunte Straßen in Wismar

Bunte Straßen in Wismar

Scholle mit Bratkartoffeln - lecker

Scholle mit Bratkartoffeln – lecker

Für uns endete der Tag in einem schönen Fischrestaurant am Hafen. Wenn man schon mal an der See ist, dann muss auch Fisch auf den Teller.

Besichtigung der MSC Opera

Am nächsten Morgen ging es dann nach Rostock-Warnemünde, zum dortigen Kreuzfahrtpier.

MSC Opera im Hafen von Warnemünde

MSC Opera im Hafen von Warnemünde

Am angegebenen Treffpunkt trafen wir noch 24 weitere Reisebüromenschen und natürlich unsere beiden Guides von MSC, welche mit uns die fast 5-stündige Besichtigung durchführten.

Für uns war das eine Premiere, das erste mal auf einem Kreuufahrtschiff. Da wir die Fahrten damit aber auch verkaufen und selber eine Kreuzfahrt in Planung haben, wurde das auch mal Zeit. Für uns war dieses Schiff riesig, obwohl es eher zu den kleineren Schiffen der MSC-Flotte gehört, mit knapp 2500 Gästen. 

Orientierungshilfe an Bord

Orientierungshilfe an Bord

Kabinen auf der MSC Opera

Am Anfang unserer Tour haben wir uns drei verschiedenen Kabinentypen anschauen können. Innenkabine, Außenkabine und Balkonkabine.

Innenkabine auf der MSC Opera

Innenkabine auf der MSC Opera

Außenkabine auf der MSC Opera

Außenkabine auf der MSC Opera

Balkonkabine auf der MSC Opera

Balkonkabine auf der MSC Opera

Bars, Restaurants, Theater uvm.

Danach stand für uns fest, wenn wir eine Kreuzfahrt machen, dann mit einer Außen- oder Balkonkabine. In einer Innenkabine würden wir uns wohl beide nicht wohlfühlen. Uns würde, gerade bei Bewegungen des Schiffs, die Bezug zur Außenwelt fehlen. 

Pianobar auf der MSC Opera

Pianobar auf der MSC Opera

Sehr beeindruckt waren wir dann von den vielen Restaurants, Bars und Geschäften auf Deck 5 und 6 des Schiffs. Hier findet man alles, was das Herz begehrt, inkl. Spielcasino. 

Spielcasino auf der MSC Opera

Spielcasino auf der MSC Opera

Hier kann man es schon mal ein paar Abende und Tage aushalten. Dazu kamen noch zahlreiche Spa-, Wellness- und Sporteinrichtungen, Kinderclubs für alle Altersstufen. Ein Highlight ist auf jeden Fall das Theater. Das erstreckt sich über 2 Etagen und bietet mehreren hundert Zuschauern Platz.

Theater an Bord der MSC Opera

Theater an Bord der MSC Opera

In dem Theater werden jeden Abend Shows vorgeführt, teilweise bis zu drei Vorstellungen damit wirklich jeder Gast an Bord die Möglichkeit hat, diese auch zu sehen.

Zum Mittagessen ging es dann ins a la carte Restaurant an Bord. Wir konnten aus einer großen Auswahl der Speisen wählen und somit auch die Schiffsküche mal testen. Und wir müssen sagen, sehr lecker – das würde uns gefallen.

Restaurant auf der MSC Opera

Restaurant auf der MSC Opera

Die oberen Decks

Nach der Mittagspause ging es dann noch auf die oberen Sonnendecks wo man Pools, Whirlpools und auch einen Minigolfplatz findet.

Wolkiger Himmel über Rostock

Wolkiger Himmel über Rostock

Poolandschaft auf der MSC Opera

Poolandschaft auf der MSC Opera

Auf diesen Decks gibt es alles, was Sonnenanbeter suchen. Ob man uns dort auf einer Kreuzfahrt finden würde, ich weiß es nicht. Uns wäre das dort vermutlich zu eng, zu voll, zu unruhig. Es gibt aber auch abgeteilte Deckbereiche, wo es ein wenig ruhiger zugeht.

Byebye, MSC Opera

Byebye, MSC Opera

Nach rund 5 Stunden haben wir die MSC Opera dann wieder verlassen. Voller Eindrücke und der Erkenntnis, wir müssen das auch mal probieren, mit einer Kreuzfahrt. Planungen dafür laufen sogar schon, für 2017 haben wir da eine Idee. Diese setzt sich aus den Stichworten USA, Florida, Bahamas zusammen. Dort gibt es ja zahlreiche Möglichkeiten zu diversen Kurzkreuzfahrten, vor allem ohne Seetage. So ist  man einfach jeden Tag auf einer anderen Inseln und in der Nacht fährt das „Hotel“ zum nächsten Ziel. Wir werden euch dazu auf dem Laufenden halten. 

Der Hafen von Warnemünde

Bevor wir uns auf die 4,5-stündige Heimfahrt machten, haben wir uns noch ein wenig an den Hafen gesetzt. Einfach noch ein wenig Seeluft schnuppern und ein paar Schiffe anschauen.

AIDA war auch in Warnemünde

AIDA war auch in Warnemünde

Seenotrettung

Seenotrettung

Schon interessant, was da so alles rein und raus fährt – da ist ja richtig Betrieb. Für uns Landeier waren das viele neue Eindrücke.

Große Schiffe aber auch gaaanz kleine Boote

Große Schiffe aber auch gaaanz kleine Boote

Das waren unsere Eindrücke von einem Wochenende an der Ostsee. Fest steht, hier müssen wir nochmal hinreisen, mit mehr Zeit. Es ist richtig schön an der Küste und es gibt dort eine Menge anzuschauen. Auf dem Kreuzfahrtschiff haben wir mal einen kleinen Eindruck von dieser Art zu reisen bekommen. Für uns eine Motivation das selber mal zu probieren.

Habt ihr schon Kreuzfahrten gemacht? Wäre das was für Euch? Kennt Ihr schöne Ecken an der Ostsee? Kommentare sind, wie immer, sehr gerne gelesen.

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Flashpacker – Individualreisen mit Stil https://www.reisen-fotografie.de/flashpacker-individualreisen-mit-stil/?pk_campaign=feed&pk_kwd=flashpacker-individualreisen-mit-stil https://www.reisen-fotografie.de/flashpacker-individualreisen-mit-stil/?pk_campaign=feed&pk_kwd=flashpacker-individualreisen-mit-stil#comments Tue, 28 Jun 2016 13:55:49 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=19953 Wir bezeichnen uns als Flashpacker! Vielleicht gehen wir sogar etwas weiter und sagen mal Mid-Ager-Flashpacker Was ist denn das nun? Flashpacker sind Backpacker mit (meistens) weniger Zeit, dafür (ebenfalls meistens) mehr finanziellen Möglichkeiten.  Als Mid Ager wird im Marketing die Altersgruppe zwischen 30 und 49 genannt. Der Begriff Flashpacker ist in den letzten Jahren aufgekommen. Vermutlich damit […]]]>

Wir bezeichnen uns als Flashpacker! Vielleicht gehen wir sogar etwas weiter und sagen mal Mid-Ager-Flashpacker Was ist denn das nun?

Flashpacker sind Backpacker mit (meistens) weniger Zeit, dafür (ebenfalls meistens) mehr finanziellen Möglichkeiten. 

Als Mid Ager wird im Marketing die Altersgruppe zwischen 30 und 49 genannt.

Der Begriff Flashpacker ist in den letzten Jahren aufgekommen. Vermutlich damit verbunden, das viele alte Hardcore-Backpacker auch älter geworden sind, mehr Geld verdienen und sich somit auf der Reisen „auch mal was gönnen können„. 

Und in zwei Jahren können wir den Text dann umschreiben und uns als Best-Ager-Flashpacker bezeichnen, also die Zielgruppe über 50. *seufz* 

Natürlich, uns als Flashpacker zu bezeichnen ist reinstes Schubladendenken. Man könnte auch einfach sagen, wir sind individuell, flexibel, unabhängig, spontan Reisende mit einem gewissen finanziellen Background. Da hört sich Flashpacker aber doch irgendwie cooler an. Wobei man auch sagen muss, viele Hardcore-Flashpacker mit Backbacker-Vergangenheit werden wohl die Hände über dem Kopf zusammen schlagen und sich denken, „meine Güte, das sind einfach zwei ältere Herrschaften, die ein paar Rundreisen durch verschiedene Länder machen“. Ok, so könnte man es auch sehen.

Flashpacker – Individualreisen mit Stil

Unsere persönliche Art zu Reisen bezeichnen wir als Flashpacking mit Stil. Dabei streben wir keinen Luxus an, sind auch nicht abgehoben wegen unserem Anspruch auf Stil. Wir schwimmen ja (leider) nicht im Geld. Aber Übernachtungen in Hostels, in irgendwelchen Schlafräumen mit 8 Betten, sind nicht unser Ding. Auch gemeinsame Waschräume erfüllen uns nicht unbedingt mit Freude.

Es darf gerne eine schönes Motel in den USA sein, mal ein edleres Guesthouse in Thailand oder ein feineres Hotel bei einem Wochenendausflug. Wir fahren gerne mit dem eigenen Mietwagen oder dem Wohnmobil auf unseren Roadtrips oder benutzen den Zug oder das Flugzeug in Asien statt stundenlang im Überlandbus zu sitzen. 

Gerne geben wir auch ein paar Euro mehr aus für gutes Essen. Eine Garküche am Straßenrand in Thailand ist nicht zu verachten aber auch dort gibt es fantastische Restaurants wo man, für europäische Verhältnisse, sehr preiswert Essen kann und dabei nicht auf einer Wiese am Straßenrand sitzt.

Auch als Flashpacker: Lecker Essen an der Garküche in Thailand

Wir wollen auch auf Reisen eine Komfortzone haben

Kurz gesagt, wir wollen auch auf Reisen eine gewisse Komfortzone haben, in der wir uns wohl fühlen und nicht auf jede Annehmlichkeit verzichten. Trotzdem möchten wir viel vom besuchten Land sehen und mal in das Leben der Einheimischen hinein schnuppern. Tagelang am Pool oder Strand liegen, das ist einfach nicht unser Ding. Die von uns besuchten Länder haben so viele schöne Dinge zu bieten, die müssen einfach erkundet werden. Seien es die faszinierenden Landschaften und die Tierwelt in Nordamerika oder die spannende Kultur in Asien.

Dabei ist es uns wichtig flexibel und unabhängig zu reisen. Wir wollen selber unseren Rhythmus bestimmen, selber entscheiden was wir uns wann und wo anschauen. Das bedeutet für uns persönlich aber nicht, dass wir unsere Reisen nicht planen, dazu aber später mehr.

Was unterscheidet den Flashpacker vom Backpacker?

Der Begriff Flashpacker ist entstanden, als die ersten Backpacker dazu über gegangen sind, ein wenig anspruchsvoller zu Reisen. In den Augen der Backpacker gehörten Sie damit nicht mehr zur „Szene“. Einfach in ein Hotel gehen, wo es doch so viele Hostels am Ort gibt? Und außerdem ist in den Hotels doch am Abend tote Hose.

Flashpacker: Etwas mehr vom lieben Geld

Flashpacker sind oft Reisende, welche beruflich mit beiden Beinen im Leben stehen, feste Jobs haben und oft auch schon ein paar Jährchen auf dem krummen Buckel. Dadurch liegen dann ein paar Euros mehr in der Urlaubskasse. Diese werden dann auch gerne für verschiedenen Annehmlichkeiten auf der Reise ausgegeben. Das bessere Hotel im Vorzug zum Hostel, das Taxi statt dem überfüllten Linienbus, gerne auch mal ein Inlandsflug als Alternative zum Überlandbus. Denn eines haben Flashpacker meist weniger als Backpacker – und das ist Zeit.

Flashpacker: Weniger Zeit zum Reisen

Viele Backpacker reisen wochen-, monate- oder jahrelang durch die Welt. Sie haben alle Zeit der Weil für ihre Reisen. Entweder wird die Zeit zwischen Schule und Studium oder die Zeit vor dem Berufsleben mit einer langen Reise ausgefüllt. Andere leben auf ihrer Reise, als (digitale) Nomaden und finanzieren sich ihr Leben dort, wo sie sich gerade aufhalten.

Flashpacker müssen dagegen meist mit den Urlaubstagen auskommen, welche ihre Jobs erlauben. Manche sparen sich auch Tage über Jahre auf, wo das möglich ist, um auf längere Reisen zu gehen. Generell ist die Zeit beim flahpacking aber meisten begrenzt, weswegen dann auch mal eher der schnelle Flug von A nach B genommen wird als die längere Busfahrt.

Beide wollen individuell Reisen

Den Wunsch nach individuellem Reisen ist beim Flashpacking als auch beim Backpacking sehr ausgeprägt. Eintauchen in ein fremdes Land, ein wenig das Leben dort kennenlernen, die Kultur, das Essen – einfach frei sein auf der Reise. Unterwegs auf der Reise, im Zug oder im Bus, einfach mal in das Leben des fremden Landes eintauchen.

Dabei werden auch gerne mal Orte aufgesucht, wo nicht alle andere Touristen auch hin pilgern. Wobei uns diese touristischen Hot-Spots auch anziehen, es gibt ja meist einen Grund warum sich so viele Menschen da tummeln. Aber ab und zu ist es auch mal schön keine anderen Reisenden um sich zu haben.

Das Alter spielt bei der Unterscheidung keine Rolle

Völliger Unsinn ist es, das Alter zur generellen Unterscheidung zwischen Backpacker und Flashpacker heran zu ziehen. Es gibt rüstige, absolut minimalistisch reisende 70-jährige Backpacker genau so, wie 18-jährige Flashpacker, die lieber im 4*-Hotel als im Dorm übernachten. Allerdings ist es schon richtig, je höher das Alter der Reisenden, desto höher ist der Anteil an Flashpackern. Das hängt einfach mit der Natur der oben genannten Dinge zusammen, mehr Geld, weniger Zeit.

Nur, wehe es bezeichnet einer das Flashpacking einer als Alte-Leute-Backpacking, dann gibt es Ärger.

Für beide Reisearten wir man in allen Altersklassen Freunde finden. Es gibt auch kein „zu alt für sowas“, egal ob Flash oder Back. Einfach machen, was einem gefällt und schon ist man auf der richtigen Schiene für eine wunderbare Reise.

Die Grenzen sind fliessend

Es gibt natürlich auch viele Reisende, wo dies Schubladen Back- und Flashpacker sich vermischen. Da gibt es die digitalen Nomaden, welche auf Langzeitreise sind und trotzdem im feinen Hotel übernachten. Ebenso trifft man auf Reisen Menschen, die finanziell mehr als unabhängig sind, nur 2 Wochen Zeit haben und trotzdem mit dem Handgepäck von Hostel zu Hostel reisen. Also sollte man die Begriffe nicht all zu eng sehen.

Rucksack oder Trolley

Eine Frage, die oft aufkommt und schon mal für hitzige Diskussionen führen kann. Darf man als Flashpacker auch mal einen Koffer benutzen oder muss es ein Rucksack sein, wie es sich für eine Packing-Reise gehört?

Gepäck in Thailand als Flashpacker

Wir selber nutzen beides gerne, je nach Reiseart und Ziel der Reise. In Asien wird man uns nur mit dem Rucksack antreffen, weil es dort einfach praktischer ist als mit dem Trolley. Wobei Thomas da schon schummelt, er hat einen hybriden Rucksack, denn man auch schnell zum Trolley umbauen kann.

Schon mal versucht einen 23-Kilo-Koffer in einen thailändischen Zug zu bekommen? Bei unseren Road-Trips in Amerika oder Kanada sind wir dagegen mit unseren Rollkoffern unterwegs. Im Wohnmobil werden diese schnellstens ausgeräumt und bei Reisen mit dem Mietwagen hat man doch immer Hotels, wo so ein Koffer kein Problem ist. 

Dabei packen wir, für unsere Verhältnisse, recht sparsam aber nicht minimalistisch. Bei den Rucksäcken für Thailand wären wir beide mit unter 10 Kilogramm ausgekommen, wenn Thomas nicht unbedingt noch sein großes Stativ hätte mitnehmen wollen. So waren es dann 11-komma-nochwas Kilo. 

Aber auch wenn wir mit dem Koffer unterwegs sind, haben wir gelernt wirklich sparsam zu packen. Alleine schon aus dem Grund, dass wir Platz brauchen für die ganzen Einkäufe im Urlaub. Bei unseren ersten Road Trips in Amerika mussten wir uns vor Ort noch eine zusätzliche Tasche kaufen. Das passiert uns heute nicht mehr.

Trotzdem möchten wir nicht auf solch banale Annehmlichkeiten verzichten wie frische Wäsche für jeden Tag, ein paar Ersatzschuhe für den Fall der Fälle. Und wenn wir mit dem Koffer unterwegs sind, dann ist auch mal ein Hemd im Gepäck. Natürlich, in Las Vegas kann man auch im verwaschenen T-Shirt ins Kasino gehen – wollen wir aber nicht.

Generell halten wir es für völlig unwichtig, welches Gepäckstück uns begleitet. Es muss für die anstehende Reise praktisch sein und die Ansprüche erfüllen. Wir definieren uns nicht darüber, ob wir einen Trolley durch die Gegend ziehen oder einen Rucksack auf dem Buckel haben. Was für andere fast ein Glaubensbekenntnis ist, ist für uns einfach nur die Wahl des geringeren Übels.

Technik verhindert Nur-Handgepäck

Unser Fototrucksack

Eine Reise ohne unsere Technik ist für uns nicht denkbar. Wir sind auch auf unseren Trips gerne mit der Welt verbunden. Daher gehören ein Notebook, unsere Smartphones und unsere Fotoausrüstung unbedingt in unser Gepäck. Ohne diese technischen Artikel wäre jede Reise für uns ein Albtraum. Das gilt ganz besonders für unsere Fotoausrüstung. Das zeigt sich auch in einem Themenschwerpunkt auf unserem Blog, das Fotografieren auf Reisen und die vielen Tipps für bessere Urlaubsbilder, welche wir für Euch geschrieben haben.

Alleine diese technische Grundversorgung schließt bei uns übrigens das oft beliebte Reisen nur mit Handgepäck aus. Das wäre bei uns bereits mit all den Technikzeug belegt, da wäre kein Platz mehr für ein paar T-Shirts. Und auf frische Wäsche wollen wir, wie oben schon geschrieben, auf keinen Fall verzichten. Natürlich kann man auf der Reise auch waschen (lassen). Das machen wir auch wenn es eng wird, aber doch bitte nicht alle 2 oder 3 Tage.

Darf man als Flashpacker seine Reise planen?

Mit diesem Thema beschäftigen wir uns ja in letzter Zeit öfters, schon aus beruflichen Gründen. Viele Reisende wissen ja gar nicht, dass sie eigentlich zu der Gruppe der Flashpacker gehören. Wir bekommen öfters Anfragen nach individuell zusammen gestellten Reisen, also weg von der üblichen Pauschalreise aus Flug-Transfer-Hotel. Viele Reisende wünschen sich, einfach nur einzelne Bausteine einer Reise zu buchen und den Rest dann vor Ort zu entscheiden. Und genau das ist heute gar kein Problem mehr, die Reiseindustrie hat sehr wohl die Bedürfnisse von Flashpackern und auch von Backpackern erkannt und erkennt diese inzwischen als Zielgruppe.

Hotel am Old Faithful

Hotel am Old Faithful Geysir im Yellowstone – das sollte man dringend vorab buchen

Natürlich kann man auf eine Flashpacker Reise von zu Hause aus planen und buchen, zumindest in Teilen. Wir selber machen es immer so, dass wir die Flüge und mindestens die erste Übernachtung am Zielort vorab buchen. Dazu dann einen Mietwagen oder ein Wohnmobil, wenn es in Richtung Nordamerika geht. Bei Mietwagenreisen gehen wir inzwischen sogar weiter und buchen „locker“ die Hotels auf der geplanten Route vor. Wir haben einfach keine Lust mehr darauf, am Abend nach einem langen Tag, durch eine Stadt zu fahren und ein Hotel zu suchen. „Locker“ buchen heisst dabei, dass wir alle Hotels so buchen, dass wir diese auch kurzfristig noch umbuchen oder stornieren können, falls wir vor Ort die Route ändern oder an einem Ort länger/kürzer bleiben wollen. Damit erhalten wir uns die Flexibilität, die für uns zu einer Reise dazu gehört.

In Thailand hatten wir ebenfalls die Hotels an den Orten vorgebucht und auch für unsere anstehende zweite Thailandreise sind schon die Hotels und die Flüge vorab gebucht. Um den Transfer von A nach B kümmern wir uns aber vor Ort. Zugtickets hat man schnell gekauft und ebenso einfach kann man Bustickets oder einen Privattransfer vor Ort buchen.

Ist man mit einer vorgebuchten Reise überhaupt noch ein richtiger Flashpacker?

Unserer Meinung nach ja.

Die Planung einer Reise ist für uns auch kein NoGo bei einer Flashpacking Tour. Ganz im Gegenteil ist das Planen einer Route für uns bereits ein Teil der Reise. Wir beschäftigen uns dabei nicht nur mit den sehenswerten Orten, die wir besuchen wollen. Gerade bei unserer ersten Thailand-Reise war es uns wichtig, bereits im Vorfeld eine Menge Informationen über das Land, die Menschen und die Gebräuche zu lernen. Damit haben wir die Anzahl der Fettnäpfchen deutlich reduzieren können, die auf uns Europäer in Thailand warten.

Trotz vorab gebuchter Leistungen und einer Reiseplanung kann die Flexibilität und die Unabhängigkeit erhalten bleiben. Wie viele Komponenten dabei vorab gebucht werden, bleibt ja jedem selber überlassen. Wichtig ist für uns nur, dass wir vor Ort alle Freiheiten haben, dass zu tun, was wir wollen. Denn das ist für uns eines der Merkmale einer Flashpacker Reise, flexibel sein und alle Freiheiten haben.

Das wichtigste zum Schluß

Bei allen Schubladen wie Flashpacker, Backpacker, Pauschalreisende, Kreuzfahrtliebhaber, Strandliebhaber, Abenteurer, usw. darf man eines nicht vergessen. In erster Linie sind wir alle Reisende, welche die schönste Zeit des Jahres so geniessen wollen, wie es uns gefällt. Und wir alle sollten dankbar sein für diesen Luxus, dass wir uns das erlauben können und dabei noch frei wählen können wie und wo wir den Urlaub verbringen.

Lesenswertes über Flashpacker

Es liegt in der Natur der Sache, dass über einen Modebegriff wie dem Flashpacker auch in der Reiseblogger Szene geschrieben wird. 

Felicia fragt zum Beispiel auf ihrem Blog TraveliciaAb wann ist ein Backpacker ein Flashpacker„. Sie selber kann sich gar nicht einordnen und bezeichnet sich selber als Bashpacker. 

Jeanette geht auf ihrem Blog Follow your Trolley sogar soweit, das Flashpacking als Lebensgefühl zu bezeichnen. Nun, bei dieser Aussagen können wir nur mit dem Kopf nicken, was eigentlich für ihren ganzen Beitrag gilt.

Sabine von Ferngeweht hat im Rahmen unserer Blogparade seinerzeit einen schönen Beitrag geschrieben, wo sie sich selber fragt in welche Schublade sie wohl passen würde. Bis heute ist uns ihre Erkenntnis im Kopf geblieben, sie bezeichnet sich als individualreisender Backflashpacker.

Marieke, das Flashpackcitygirl, bringt in ihrem Artikel noch eine weitere Variante ins Spiel – dem Poshpacker, welcher mit richtig hohem Budget reist. Wir selber kannten diesen Begriff bis gerade gar nicht.

Kerstin und Klaus kommen auf ihrem Blog Willkommen Fernweh ebenfalls zu dem Schluss Flashpacker zu sein. Das bestätigt unsere eigene Ansicht dazu, denn Kertins und Klaus Art zu Reisen mit unserer doch sehr überein stimmt.

Das war noch mal eine Vorstellung unserer Art zu Reisen. Wir hatten das ja bereits im Rahmen einer Blogparade mal zur Diskussion gestellt. Aber inzwischen sind fast zwei Jahre ins Land gezogen. Wir haben uns weiter entwickelt, neue Erfahrungen gesammelt und auch unsere Art zu Reisen ist noch flexibler geworden.

Kommentare und Anmerkungen sind wieder gerne gesehen.

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https://www.reisen-fotografie.de/flashpacker-individualreisen-mit-stil/?pk_campaign=feed&pk_kwd=flashpacker-individualreisen-mit-stil/feed/ 12 19953
Blogparade – Wie weit darf Fotobearbeitung gehen? https://www.reisen-fotografie.de/blogparade-wie-weit-darf-fotobearbeitung-gehen/?pk_campaign=feed&pk_kwd=blogparade-wie-weit-darf-fotobearbeitung-gehen https://www.reisen-fotografie.de/blogparade-wie-weit-darf-fotobearbeitung-gehen/?pk_campaign=feed&pk_kwd=blogparade-wie-weit-darf-fotobearbeitung-gehen#comments Mon, 27 Jun 2016 15:49:10 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=19934 Angeregt durch einen Kommentar zu unserer Fotobearbeitungs-Challenge möchten wir im Rahmen einer Blogparade folgendes von Euch wissen? Wie weit darf Fotobearbeitung gehen? Uns Interessiert Eure Meinung zu dem Thema. Was ist für Euch, bei der Bearbeitung von Bildern erlaubt, was ist für Euch ein NoGo? Diskussionsgrundlage Wir haben vor ein paar Tagen die Zusammenfassung unserer […]]]>

Angeregt durch einen Kommentar zu unserer Fotobearbeitungs-Challenge möchten wir im Rahmen einer Blogparade folgendes von Euch wissen?

Wie weit darf Fotobearbeitung gehen?

Uns Interessiert Eure Meinung zu dem Thema. Was ist für Euch, bei der Bearbeitung von Bildern erlaubt, was ist für Euch ein NoGo?

Diskussionsgrundlage

Wir haben vor ein paar Tagen die Zusammenfassung unserer Fotobearbeitungs-Challenge veröffentlich. Bei dieser Aktion durften sich unsere Leser an zwei RAW-Dateien von unserer letzten Kanada Reise austoben. Das Ergebnis waren 13 völlig unterschiedliche Bearbeitungen eines der Bilder.

Alle Varianten von Bild 2 im Vergleich

13x das gleiche Bild???

Wir selber waren von der Vielfalt der Ergebnisse erstaunt. Die Teilnehmer haben sich kreativ richtig ausgetobt und ihrer Fantasie spielen lassen. Ein Bild ist schöner als das Andere. Eigentlich ist für jeden Geschmack was dabei. 

In den Kommentaren der Zusammenfassung fand sich aber auch einer, der zum Nachdenken anregt. Ulrike vom Bambooblog schrieb:

Hallo Thomas,
das ist eine interessante Sache. Die vielen unterschiedlichen Ergebnisse machen mich nachdenklich. Welches Foto gibt einen authentischen Eindruck wider? Sind sie alle eine Interpretation, also nicht das Original? Mich bestärkt dies darin, mein Fotos möglichst wenig zu bearbeiten. Deshalb ist auch das RAW-Format – abgesehen von dem Aufwand – nichts (für mich).
Aber interessant ist es schon.
Beste Grüße
Ulrike

Es geht jetzt überhaupt nicht darum, die Aussage von Ulrike zu kritisieren oder gar ihre Einstellung zum RAW-Format zu bewerten.  Es geht um andere Aussagen in dem Kommentar. 

Daher erstmal vielen Dank an Ulrike, für diesen nachdenklich machenden Kommentar. Dieser ist, wie immer von Ulrike, offen und ehrlich. Unsere erste Reaktion war, da machen wir einen laaaangen Blogartikel raus und erklären wie wir dazu stehen. Das werden wir auch bestimmt noch machen. Aber, noch besser war die Idee, nur Minuten später… Das ist ein prima Thema für eine Blogparade zum Thema Fotobearbeitung. Uns interessiert brennend, wir andere Fotografen, Bildbearbeiter oder einfach auch nur Bildbetrachter das Thema sehen.

Aufruf zur Blogparade – Wie weit darf Bildbearbeitung gehen?

Hiermit rufen wir alle unsere Leser auf, ihre Meinung zum Thema „Wie weit darf Bildbearbeitung gehen“ niederzuschreiben. Als Anregung mal ein paar Fragen, die aber nicht übernommen werden müssen. Schreibt gerne frei und kreativ über das Thema.

  • Bearbeitet Ihr selber Bilder?
  • Bearbeiter Ihr nichts und nahmt was als JPG aus der Kamera kommt?
  • Wie intensiv bearbeitet Ihr Bilder?
  • Wo sind für Euch Grenzen bei der Bearbeitung – habt Ihr NoGos?
  • Seht ihr eine Grenze zwischen dokumentarischen Bildern und Kunst?
  • Wo ist für Euch die Grenze vom Foto zum Composing?
  • Wo fängt bei euch die Bildmanipulation an?
  • Nutz Ihr das RAW-Format oder lieber „fast“ fertige Bilder in JPG?
  • Betrachtet Ihr gerne Bilder, die vielleicht nicht der Realität entsprechen oder habt ihr es lieber natürlich?
  • Arbeitet Ihr auch mit Montagen oder stempelt störende Dinge in Bildern weg?
  • Verändert Ihr bewusst Farben oder nutzt ihr nur die im Bild vorhandenen?

Das Thema bietet bestimmt noch viel mehr Diskussionspunkte als die genannten Fragen. Also, wie gesagt, schreibt frei Eure Meinung zu dem Thema. 

Wer kann mitmachen?

Jeder der Lust hat, etwas zu dem Thema zu sagen. Wenn ihr einen Blog habt, schreibt einfach dort Eure Meinung und verlinkt in dem Beitrag den Aufruf zur Blogparade. Dabei ist es egal, welches Thema Euer Blog hat. Eine Beauty-Bloggerin hat vielleicht eine andere Meinung als ein Tierfotograf, ein Reisefotograf sieht vielleicht Dinge anders als ein Foodblogger oder gar ein reine Fotoblogger. Aber gerade die Vielfalt an Meinungen finden wir unheimlich interessant und wollen diese von Euch lesen.

Also, Blogger aller Sparten, schreibt Eure Meinung zum Thema.

Wenn ihr keinen Blog habt und trotzdem an dem Thema interessiert seid, dann könnt ihr gerne Euren Text schreiben uns uns per Mail an kontakt@reisen-fotografie.de senden. Wir würden Euren Beitrag dann hier als Gastbeitrag, unter eurem Namen, veröffentlichen. Schreibt uns zusätzlich zu dem Text ein paar Wort über Euch, ggf. einen Link zu Eurer Facebook-Seite oder Euren Instagram-Account, wir verlinken die dann gerne.

Alle Beiträge sammeln wir hier unter dem Aufruf und werden nach Ablauf der Blogparade eine Zusammenfassung schreiben.

Wie lange läuft die Blogparade?

Die Urlaubszeit fängt ja gerade mal so richtig an, daher lassen wir euch ausreichend Zeit für die Teilnahme. Die Blogparade läuft bis zum 28.08.2016.

Beiträge für die Blogparade

Unsere eigene Meinung zu dem Thema haben wir ein einem separaten Beitrag gepackt. Das hätte den Rahmen der Ausschreibung hier gesprengt.

Folgende Beiträge sind bis jetzt für die Blogparade eingegangen. Vielen Dank an die AutorInnen und viel Spaß beim Lesen:

  1. Wie weit darf Fotobearbeitung gehen? – Heike von Nordetrotter
  2. Bilder bearbeiten oder nicht? – Sabine von Ferngeweht
  3. Wie weit darf Fotobearbeitung gehen? – Sandra von Dream Destinations
  4. Wie weit darf Fotobearbeitung gehen?  Ulrike vom Bambooblog
  5. Wie weit darf Fotobearbeitung gehen? Asmaa von Deutsche Muslima DotCom
  6. Fotos bearbeiten – ultimative Wahrheit – Michael von Erkunde die Welt
  7. Wie weit darf Bildbearbeitung gehen? – Klaus von Willkommen Fernweh
  8. Im Interview – Wie weit darf Fotobearbeitung gehen? – Franzi und Markus von Oftunterwegs
  9. An den Reglern drehen.. – Susanne von Pyrolirium
  10. Bildbearbeitung: ja oder nein… – Florian von Phototravellers
  11. Wie weit darf Fotobearbeitung gehen? – Jonas von Rathgeber Photos
  12. Wie weit darf Bildbearbeitung gehen? – Christian von Travelography
  13. Wie viel ist zu viel?- Niklas von Tripaphy
  14. Wie steht ihr zur Bildbearbeitung? – Giuseppe von Trapixo
  15. Sommer, Sonne, Bilderbearbeitung – Arne von aKerlin
  16. Wie weit darf Bildbearbeitung gehen? – Andi von Gipfelfieber
  17. Alles ist manipuliert – Lutz von Zwetschgenmann
  18. Wie weit darf Fotobearbeitung gehen? – Stefan von szWebBlog
  19. Hat Bildbearbeitung eine Grenze? – Bee von MyEveryDayLife
  20. Ist die Wirklichkeit in Fotos wirklich wirklich? Birgit von Seh-n-Sucht
  21. Wie weit darf Fotobearbeitung gehen? Tabby von Habutschu
  22. Wie weit darf Fotobearbeitung gehen? Handy-Stativ
  23. Wie weit darf Fotobearbeitung gehen? Anne von Neontrauma
  24. Wie weit darf Fotobearbeitung gehen? Melli von Mosaiksteine
  25. Wie weit darf Bildbearbeitung gehen? Paleica von Episoden.Film
  26. Fotografieren ist wie Pizzabacken… Marc von Reisezoom
  27. Photoshopping – Patricia von One Moment
Endlich wieder eine Blogparade – und wir freuen uns jetzt schon riesig auf Eure Beiträge dazu. Haut in die Tasten, wir sind gespannt.
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https://www.reisen-fotografie.de/blogparade-wie-weit-darf-fotobearbeitung-gehen/?pk_campaign=feed&pk_kwd=blogparade-wie-weit-darf-fotobearbeitung-gehen/feed/ 90 19934
Fotobearbeitungs Challenge #2 – Sonnenuntergänge – Zusammenfassung https://www.reisen-fotografie.de/fotobearbeitungs-challenge-2-sonnenuntergaenge-zusammenfassung/?pk_campaign=feed&pk_kwd=fotobearbeitungs-challenge-2-sonnenuntergaenge-zusammenfassung https://www.reisen-fotografie.de/fotobearbeitungs-challenge-2-sonnenuntergaenge-zusammenfassung/?pk_campaign=feed&pk_kwd=fotobearbeitungs-challenge-2-sonnenuntergaenge-zusammenfassung#comments Sun, 26 Jun 2016 12:44:14 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=19865 Vor gut drei Wochen haben wir die zweite Fotobearbeitungs Challenge gestartet. Zur Bearbeitung haben wir die RAW-Daten von zwei Sonnuntergangsbilder von unsere Kanada-Reise zur Verfügung gestellt.  Danke an 13 Teilnehmer an der Challenge, die uns viele tolle, unterschiedliche Bearbeitungen der Sonnenuntergänge zugeschickt haben.  Die Vorlagen und unsere Bearbeitung Zur Einstimmung noch einen Blick auf die Ausgangsbilder […]]]>

Vor gut drei Wochen haben wir die zweite Fotobearbeitungs Challenge gestartet. Zur Bearbeitung haben wir die RAW-Daten von zwei Sonnuntergangsbilder von unsere Kanada-Reise zur Verfügung gestellt. 

Danke an 13 Teilnehmer an der Challenge, die uns viele tolle, unterschiedliche Bearbeitungen der Sonnenuntergänge zugeschickt haben. 

Die Vorlagen und unsere Bearbeitung

Zur Einstimmung noch einen Blick auf die Ausgangsbilder und unsere eigene Bearbeitung.

Bild 1 – Sonnenuntergang mit Bäumen

Bild 2 – Sonnenuntergang mit Treibgut am Ufer

Die Arbeitsschritte für beide Bilder hatten wir bereits in einem Beitrag beschrieben. Wobei wir von beiden Bilder mehrere Versionen haben, es fällt sehr schwer sich für eine Variante zu entscheiden. Das zeigen auch die Beiträge der Challenge-Teilnehmer.

Bilder der Teilnehmer

Nun aber die den tollen Bilder der Challenge-Teilnehmer. Wir stellen die hier ein, in der Reihenfolge des Eingangs und ganz ohne Bewertung. Jedes einzelne Bearbeitung ist toll geworden, jedes Bild hat seinen Charakter und Stil. Toll übrigens, dass einige Teilnehmer direkt beide Bilder bearbeitet haben. Da hätten wir gar nicht mit gerechnet.

Andreas G. (Das Plüsch) via Facebook

Andreas G - Bearbeitung Bild 1

Andreas G – Bearbeitung Bild 1

Andreas G - Bearbeitung Bild 2

Andreas G – Bearbeitung Bild 2

Bearbeitung: via Facebook:

Ich habe bei der Raw Entwicklung den Dunst-entfernen-Regler unter fx recht hoch gedreht. Mit viveza2 die Lichtführung gesetzt und mit ColorEfex Pro4 den Effekt „Glühendes verblassen“ angepasst. Zu guter letzt gab es noch eine Vignette.

Über Andreas: Andreas ist ein alter Kumpel von uns. Er hat keinen eigenen Blog, was sehr schade ist, denn er ist ein begnadeter Hobbyfotograf, der richtig tolle Bilder macht. Um so mehr freut es uns, dass er per Facebook-PN an der Challenge teilgenommen hat und das nun schon zum zweiten Mal.

Michael von Erkunde die Welt

Michael M. - Bearbeitung Bild 1

Michael M. – Bearbeitung Bild 1

Michael M. - Bearbeitung Bild 2

Michael M. – Bearbeitung Bild 2

Bearbeitung: via Facebook:

Ich muss sagen, ich fand das dieses Mal gar nicht so einfach, da mir in den Originalbildern zwar die Bildkomposition gefällt, ich aber die Belichtung als schwierig empfand, da die Bilder recht dunkel waren.

Ich habe daher einfach drauf los probiert und dabei viel auf mein Bauchgefühl gehört. Bei dem Bild mit den 3 hellen Stämmen war mir wichtig, diese hervorzuheben und natürlich vor allem dem Himmel mehr Farbe zu verleihen.

Beim Bild mit den Pflanzen links und rechts habe ich den Stämmen im Vordergrund mehr Struktur gegeben und auch hier versucht, dem Himmel mehr Dramatik zu verleihen.

Beiden gemeinsam ist außerdem die Erhöhung des Kontrastes, sowie das übliche Entrauschen und Nachschärfen. Wobei ich Himmel und Rest des Bildes jeweils zunächst durch Maskierung getrennt und dann unabhängig voneinander bearbeitet habe. 

Gerade den Himmel empfinde ich bei Sonnenuntergängen immer als besonders wichtig. Ich hätte ihm gern mehr Fläche auf den Bildern zugestanden – allerdings fehlten mir nach probeweise versuchtem Beschnitt dann die interessanten Objekte im Vordergrund. Daher habe ich versucht, ihn einfach durch intensivere Farbgebung zu betonen.

Über Michael: Erkunde die Welt, Südbaden meets Reiselust ist der Blog von Michael. Auch bei Michael geht es ums Reisen und Fotografieren, mit vielen tollen Beiträgen und wunderbaren Bildern.

Johannes G. via Mail

Johannes G. - Bearbeitung Bild 2

Johannes G. – Bearbeitung Bild 2

Bearbeitung: via Mail:

Meine Fotobearbeitungs Künste halten sich in grenzen, aber dennoch wollte ich mich versuchen den 2. Sonnenuntergang zu bearbeiten.

Ich habe hier das Foto so bearbeitet das es nicht zu „künstlich“ wirkt sondern eher natürlich. Man sieht es ganz gut das ich versucht habe den Himmel etwas dramatisch wirken zu lassen.

Über Johannes: Johannes, aus der schönen Steiermark in Österreich, hat als Hobbyfotograf und Einsteiger in die Fotobearbeitung an der Aktion teilgenommen.

Sylvi von Sylvis Blog

Sylvi - Bearbeitung Bild 2

Sylvi – Bearbeitung Bild 2

Bearbeitung: Sylvi hat die komplette Bearbeitung auf Ihrer Homepage beschrieben.

Ich finde die Challenge schon allein für Übungszwecke in Lightroom super und um ein Gefühl dafür zu bekommen, welche Elemente eines Motivs das Auge des Betrachters anziehen und daher betont werden sollten.

Über Sylvi: Auf Sylvis Blog findet ihr eine Menge toller Tipps zu den Themen CMS, Software und nach einer Neuausrichtung immer mehr zum Fotografieren und zur Fotobearbeitung.

Pascal von phpics

Pascal - Bearbeitung Bild 2

Pascal – Bearbeitung Bild 2

Bearbeitung: Auch Pascal hat die Bearbeitung auf seinem Blog beschrieben.

Das Bild wurde wie folgt bearbeitet: Ich habe das Bild aus RAW entwickelt und dabei den Weissabgleich, die Tiefen und die Lichter verändert, bevor ich das Bild in Photoshop öffnete. In Photoshop erstellte ich dann noch ein paar Einstellungsebenen. Namentlich waren dies Kontrast- (Kurven) und Farbkorrekturen. Zum Abschluss wurde das Bild noch geschärft.

Über Pascal: Der Schwerpunkt auf Pascals Blog phpics liegt bei der Fahrzeugfotografie, welche dort mehr als sehenswert präsentiert wird.

Juan von The Travelers Buddy

Juan - Bearbeitung Bild 2

Juan – Bearbeitung Bild 2

Bearbeitung: via Mail

Ich hab das Bild mit Lightroom 6 bearbeitet. Ich wollte einen sommerlichen Abend darstellen und mich mehr auf die hellen Farben konzentrieren. Ich wollte auch den unteren Teil des Bildes nutzen und eine Verbindung zum Sonnenuntergang schaffen. Ich freue mich auf deinen Post und die anderen Ergebnisse zu sehen.

Über Juan: Juan kommt ursprünglich aus Kolumbien und reist nach seinem High-School-Abschluß durch die schöne Welt. Auf seinem tollen Blog The Travelers Buddy könnt ihr die tollen Berichte dazu finden.

Bee von My Everyday Life

Bee - Bearbeitung Bild 2

Bee – Bearbeitung Bild 2

Bearbeitung: via Mail

Anbei mein Versuch, ich habe mich allerdings nur für ein Bild entschieden. Langsam taste ich mich daran 🙂 Es hat echt Spaß gemacht, ich habe in der Tat jetzt 3 Versionen, aber für diese hier habe ich mich entschieden.

Über Bee: Auf ihrem Blog My Everyday Life schreibt Bee über Alltägliches, Rezepte, Serien sowie Gemischtes. Nach einem kleinen Frühjahrsputz ist auch das Themengebiet Fotografie dazu gekommen. Und das war eine gute Entscheidung, schaut mal da rein, ihr findet da viele tolle Fotos.

Birgit von Seh-N-Sucht

Birgit - Bearbeitung Bild 1

Birgit – Bearbeitung Bild 1

Birgit - Bearbeitung Bild 2

Birgit – Bearbeitung Bild 2

Bearbeitung: Birgit hat auf ihrem Blog Seh-N-Sucht den Werdegang der Bilder beschrieben.

Auf meiner Platte befinden sich mittlerweile 5 Versionen des ersten und 9 Versionen des zweiten Bildes. Wie sagt Marc in seinem Video immer: „Ich weiß nicht so recht.“ Genau so erging es mir auch. Die bearbeiteten Versionen wollten und wollten mir nicht gefallen und ich habe immer wieder von vorn angefangen.

Über Birgit: Fotografie als Hobby, auf sehr hohem Niveau – das findet Ihr auf dem Blog Seh-N-Sucht von Birgit. Und das hat sie nicht selber so geschrieben, das sagen wir. Alleine die Tatsache, dass es Birgit bis in die Docma geschafft hat, spricht ja Bände.

Jessica von Yummytravel

Jessica - Bearbeitung Bild 1

Jessica – Bearbeitung Bild 1

jessica - Bearbeitung Bild 2

Jessica – Bearbeitung Bild 2

Bearbeitung: via Mail

Bild mit den Bäumen: Hier sind die Lichter runter gesetzt, sowie die Tiefen rauf. Es wurde ein Kontrast mit Weiß und Schwarz gesetzt und die Dynamik und Sättigung etwas rauf. Desweiteren wurde ein Verlaufsfilter von oben mit einer Belichtung von -0,14 genutzt. Im Filter die Lichter etwas runter sowie eine Magenta Färbung. Es wurde ein weiterer Verlaufsfilter von unten mit einer Belichtung von -0,60 gesetzt.

Bearbeitet wurde das Bild mit einem Betrag von 86, Radius 0,8, Details 40 sowie maskiert. Am Ende eine Rauschreduzierung um 11 und Dunst entfernen +16. Um mehr Farbe reinzubringen eine Teiltonung mit Magenta in den Lichtern und Gelbgrün in den Tiefen.

Beim zweiten Bild: Hier sind die Lichter runter gesetzt, sowie die Tiefen rauf. Es wurde ein Kontrast mit Weiß und Schwarz gesetzt. Zusätzlich mit einer Belichtung +0,54. Klarheit, Dynamik und Sättigung wurden hochgesetzt. Des weiteren wurde ein Verlaufsfilter genutzt und die Lichter runter in Blau und Magenta geschoben. Ein weiterer Verlaufsfilter von unten mit Magenta und Gelb, Belichtung -0,47, Lichter etwas runter. Die Klarheit rauf, damit Bäume und Wasser besser aussehen. Am Ende zusätzlich noch einen Radialfilter für die Sonne, die Farbe komplett ins Gelbe gezogen sowie eine Belichtung von 3,17. Zusätzlich wurde ein Pinsel für das Abendrot genutzt. Final dann geschärft sowie Dunst entfernen +27.

Über Jessica: Nach eigenen Angaben ist Jessica absolut süchtig nach Reisen und hat ständig Fernweh. Was liegt also näher als einen Reiseblog zu betreiben, den ihr unter Yummytravel finden könnt. Ihr findet dort auch noch eine Sektion über unseren schönen Ruhrpott, der wirklich lesenswert ist.

Marc von Reisezoom

Marc - Bearbeitung Bild 1

Marc – Bearbeitung Bild 1

Marc - Bearbeitung Bild 2

Marc – Bearbeitung Bild 2

Bearbeitung: Marc hat direkt ein ganzes Video zur Bearbeitung von Bild 2 erstellt. Dabei könnt ihr ihm über die Schulter schauen und jeden einzelnen Bearbeitungsschritt nachvollziehen: 

Ich weiß nicht so recht.

Über Marc: Marc betreibt den wunderbaren Blog Reisezoom. Marc schreibt dort tolle Beiträge über die Fotografie und gibt dazu feine Tipps für bessere Bilder. Ein weiteres Thema dort ist das Reisen mit Kindern, als Familie, wo man wunderbar sehen kann, was auch mit Kindern alles machbar ist.

Clemens von FoBo

Clemens - Bearbeitung Bild 1

Clemens – Bearbeitung Bild 1

Clemens - Bearbeitung Bild 2

Clemens – Bearbeitung Bild 2

Bearbeitung: Clemens hat die Arbeitsschritte für die Bearbeitungen auf seinem Blog erklärt. Toll ist, dabei kommt mal nicht Lightroom oder Photoshop zum Einsatz.

Man sieht wie schnell und einfach man aus einem nicht so spektakulären Foto eine wirklich tolle Aufnahme entwickeln kann. Aus den beiden eher fad wirkenden Fotos, die zur Verfügung gestellt wurden, habe ich fantastische Sonnenuntergänge gezaubert.

Über Clemens: Clemens betreibt den Blog FoBo – Fotos&Books und beschreibt dort die Welt aus der Sicht der Kamera. Ihr findet dort sehr sehenswerte Bilder und eine Menge Tipps rund um die Fotografie.

Tony via Mail

Tony - Bearbeitung Bild 1

Tony – Bearbeitung Bild 1

Tony - Bearbeitung Bild 2

Tony – Bearbeitung Bild 2

Bearbeitung: via Mail

Ich habe beide Fotos hauptsächlich im Kamera Raw Modus entwickelt und etwas mehr Wärme und Farbtöne verändert. Kontrast und Klarheit sowie mit den Tiefen und Lichter einiges verschoben. HSL Farben etwas getunt und ein wenig die Objektivkorrektur genutzt.

Über Tony: Tony ist als Hobbyfotograf mit seiner Nikon unterwegs und beschäftigt sich seit kurzen mit der RAW Entwicklung unter Photoshop Elements. Für ihn war die Challenge eine tolle Möglichkeit mal zu experimentieren. Bilder von ihm findet Ihr auf der Google+ Seite von Tony: https://plus.google.com/+HorstElfendi

Anke und Thorsten von Moose Around The World

Anke und Thorsten - Bearbeitung Bild 2

Anke und Thorsten – Bearbeitung Bild 2

Bearbeitung: Auf dem Blog von Anke und Thorsten ist die Beschreibung zur Bearbeitung zu finden und noch weitere Varianten des Bildes.

ISonnenuntergänge zählen zu besonders spannenden Motiven, die aber nicht immer ganz einfach zu fotografieren sind. Entweder ist der Himmel hoffnungslos überbelichtet und weiß oder der Vordergrund ist tiefschwarz. Und mal ehrlich: Wer abends im Urlaub noch ein wenig am See sitzt hat auch nicht immer Lust Stativ, Grauverlaufsfilter und Co mitzuschleppen. Ein hoher Dynamikumfang bei guten Spiegelreflex- und Systemkameras macht es allerdings auch ohne Filter und Stativ möglich ein ausgeglichen belichtetes Foto aufzunehmen. Ausgeglichen belichtet bedeutet in der späteren Fotosichtung aber häufig: Völlig flaue Farben! Wohin ist nur die Magie des Augenblicks als ihr noch am See gehockt habt? Nun, das holen wir im Nachhinein mit Adobe Lightroom zurück in eure Aufnahme.

Über Anke und Thorsten: Auf Ihrem Blog Moose Around The World schreiben Anke und Thorsten über ihre wunderbaren Reisen und zeigen dabei sensationelle Fotos. 

Fazit der Fotobearbeitungs Challenge Sonnenuntergänge

Wie schon bei der ersten Fotobearbeitungs Challenge sind wir erstaunt, wie viele verschiedene Varianten eines Bildes aus einer RAW Datei entstehen können. Schaut euch mal diese kleine Übersicht über alle 13 Varianten von Bild 2 an.

Alle Varianten von Bild 2 im Vergleich

Alle Varianten von Bild 2 im Vergleich

Nochmal, das ist alles ein Foto, eine Quelldatei. Nur die Kreativität bei der Bearbeitung hat daraus 13 verschiedene Varianten entstehen lassen. Und bei keinem dieser Bilder würden wir uns kopfschüttelnd abwenden. Jedes Bild für sich ist ein Knaller. Und genau das ist es, was für uns die Fotografie so faszinierend macht. Auch die unterschiedlichen Bearbeitungswege sind interessant. Manches Ergebnis wurde nur mit ein paar verschobenen Reglern erzielt, andere unter dem Einsatz von zusätzlichen Programmen oder Tools.

Hier möchten wir auch Danke sagen an alle Teilnehmer der Challenge. Danke, dass Ihr euch die Zeit genommen habt hier mitzumachen, die Bilder zu bearbeiten und uns zuzusenden. Danke für die tollen Blogbeiträge/Facebook-Beschreibungen/Mails und das Video. Ihr seid die Besten!

Ankündigung Challenge Nr. 3

Auf jeden fall wird es im August eine dritte Challenge geben. Dabei wird wieder nur ein Bild zur Verfügung gestellt werden. Welches das sein wird? Äußert doch mal Wünsche, was würdet ihr gerne bearbeiten. Habt Ihr ein Foto hier auf der Seite gesehen, wo ihr euch mal dran versuchen wollt? Oder wollt ihr ein Bild aus den Themenbereichen Reise, Landschaft, Tiere, Flugzeuge? Dann schreibt das hier in einen Kommentar oder schickt uns eine Mail. Aus den Vorschlägen die kommen, werden wir vor dem Start der Aktion bei Facebook eine Abstimmung machen.

Das war die Zusammenfassung der tollen Beiträge zu unserer Fotobearbeitungs Challenge.

Wir hoffen, dass die Bilder nicht nur uns gefallen, sondern auch Euch Lesern. Habt Ihr einen Favoriten? Dann raus damit in den Kommentare.

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https://www.reisen-fotografie.de/fotobearbeitungs-challenge-2-sonnenuntergaenge-zusammenfassung/?pk_campaign=feed&pk_kwd=fotobearbeitungs-challenge-2-sonnenuntergaenge-zusammenfassung/feed/ 24 19865
Zoobesuch in Duisburg – bei Untwettervorhersage https://www.reisen-fotografie.de/zoobesuch-in-duisburg-bei-untwettervorhersage/?pk_campaign=feed&pk_kwd=zoobesuch-in-duisburg-bei-untwettervorhersage https://www.reisen-fotografie.de/zoobesuch-in-duisburg-bei-untwettervorhersage/?pk_campaign=feed&pk_kwd=zoobesuch-in-duisburg-bei-untwettervorhersage#comments Sat, 25 Jun 2016 12:46:33 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=19838 Der ganze Tag gestern war richtig drückend warm. Irgendwas um 25 Grad, gefühlte 200% Luftfeuchtigkeit und Gewitter waren auch wieder angesagt. Trotzdem haben wir uns am Nachmittag spontan entschlossen ein den Duisburger Zoo zu fahren. Und das war eine richtig gute Idee. Dort angekommen kam Wind auf, die drückende Luft besserte sich, teilweise kam sogar […]]]>

Der ganze Tag gestern war richtig drückend warm. Irgendwas um 25 Grad, gefühlte 200% Luftfeuchtigkeit und Gewitter waren auch wieder angesagt. Trotzdem haben wir uns am Nachmittag spontan entschlossen ein den Duisburger Zoo zu fahren. Und das war eine richtig gute Idee. Dort angekommen kam Wind auf, die drückende Luft besserte sich, teilweise kam sogar kurz die Sonne raus und – das war das Beste – so leer haben wir den Zoo noch nie gesehen.

Einmal am Nachmittag durch den Zoo Duisburg schlendern

Ich glaub, ich steh im Wald

Ich glaub, ich steh im Wald

So konnten wir richtig gemütlich durch den Zoo schlendern. Die Ruhe dabei war wirklich ungewohnt. Wo sonst Massen an Menschen an den Tiergehegen stehen, standen wir oft alleine, wirklich ungewohnt aber wir könnten uns daran gewöhnen.

Die drei von der Tankstelle

Die drei von der Tankstelle

Das warme Wetter ist wohl auch für viele Tiere ein Anlass, es einfach mal gemütlicher angehen zu lassen. Kollege Bär hatte es sich in einer Astgabel bequem gemacht.

Einfach mal im Baum chillen

Einfach mal im Baum chillen

Andere Fellträger lagen in schattigen Plätzchen und rührten sich wirklich keinen Millimeter. 

Chillen im Baumstamm - Wärme ist doof

Chillen im Baumstamm – Wärme ist doof

Relativ lange haben wir uns dieses mal an den Vogelhäusern rum getrieben. Oft ist es dort recht voll und schwierig zwischen all den anderen Besuchern auf Augenhöhe mit den Tieren zu fotografieren. Das war dieses Mal aber kein Problem.

Vögel können auch von hinten hübsch aussehen

Vögel können auch von hinten hübsch aussehen

Portrait

Portrait

Mahlzeit

Mahlzeit

Doppelpack

Doppelpack

Bewaffnet mit einem leckeren Cappuccino ging es dann zu den Erdmännern. Ich bewundere immer noch den kaufmännischen Weitblick des Duisburger Zoos, das Erdmännchen-Gehege direkt neben einer Imbissbude zu bauen. Unsere Geld ist denen da garantiert. 

Nochmal ein Dreierpack

Nochmal ein Dreierpack

Ich bin nicht hochnäsig - ich nicht!

Ich bin nicht hochnäsig – ich nicht!

In anderen Gehegen sorgte das warme Wetter offensichtlich für einen Hormonüberschuss. 

Also wirklich *hüstel*

Also wirklich *hüstel*

Nachwuchs gab es auch eine Menge zu sehen, so zum Beispiel dieses megasüße Seehundbaby. Und wie wir erst nachher erfahren haben, ist das wohl eines der ersten Bilder vom Seehundbaby. Es ist nur Minuten vor diesem Bild auf die Welt gekommen. 

Seehundbaby

Seehundbaby

Auch im Koala Haus waren wir ganz alleine. Das haben wir dort noch nie erlebt. Auch hier haben wir die Zeit genutzt mal ein paar mehr Fotos zu machen, in aller Ruhe und aus verschiedenen Winkeln.

Koala Portrait

Koala Portrait

Gorillanachwuchs

Ein Highlight im Moment ist wohl der Nachwuchs bei den Flachland Gorillas. 

Den Kopf in Mamas Hand

Den Kopf in Mamas Hand

Der/Die Kleine ist einfach knuffig. Man weiß übrigens noch nicht, ob es ein Mädchen oder ein Junge ist. Die Mutter kümmert sich so intensiv und liebevoll um den Nachwuchs, dass noch keine Gelegenheit zum nachschauen war.

Ich bin so klein aber sicher hier hinten dem riesigen Rücken...

Ich bin so klein aber sicher hier hinten dem riesigen Rücken…

Kann man das essen?

Kann man das essen?

Aquarium

Zum Ende unseres Besuchs sind wir dann noch in das Aquarium Haus gegangen. Hier waren wir seit Jahren nicht mehr drinnen, es ist normalerweise immer zu voll. Besonders zum Fotografieren findet man hier selten die nötige Ruhe.

Piranha

Piranha

Sehr gut gefallen hat uns dieser silberne Fisch. Der sah aus, wie aus Alufolie ausgeschnitten, irgendwie fremdartig schön.

Silberner Fisch

Silberner Fisch

Am besten war aber das Becken mit den Quallen. Vor allem konnte man dort prima mit ein wenig Abstand fotografieren, Spiegelungen im Glas sind kein Problem dort, da der Besucherraum extrem dunkel ist. Nur, sonst rennen einem immer unzählige andere Besucher vor die Linse.

Qualle

Qualle

Quallensammlung

Quallensammlung

Duisburger Zoo am Nachmittag

Wir können es nur empfehlen, den Duisburger Zoo mal am späten Nachmittag zu besuchen, am besten unter der Woche. OK, so leer wie gestern ist es dann normalerweise auch nicht. Das lag mit Sicherheit am schwülwarmen Wetter und den angekündigten Gewittern. Trotzdem ist es zu der Zeit immer deutlich leerer als zum Beispiel am Wochenende. 

Die Kassen sind bis 17:30 geöffnet, die Tierhäuser bis 18:30. Man darf aber bis zum Sonnenuntergang im Zoo bleiben und kann diesen dann über die beiden Eingänge verlassen wann man möchte.

Auch ein Kurzbesuch im Zoo lohnt sich immer, wie man sieht. Auch dabei wird man mit wunderbaren Eindrücken belohnt und kann das ein oder andere Foto mit nach Hause nehmen.

Nächste Woche wird Thomas übrigens auf Zoo-Tournee gehen. Der Wildpark Lüneburger Heide, der Zoo Hannover und der Zoo Leipzig stehen auf der Liste. Wir werden hier natürlich im Anschluss ausführlich berichten.

Kommentare sind, wie immer, sehr gerne gelesen.

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https://www.reisen-fotografie.de/zoobesuch-in-duisburg-bei-untwettervorhersage/?pk_campaign=feed&pk_kwd=zoobesuch-in-duisburg-bei-untwettervorhersage/feed/ 6 19838
Reisen bedeutet für uns… so vieles! https://www.reisen-fotografie.de/reisen-bedeutet-fuer-uns-so-vieles/?pk_campaign=feed&pk_kwd=reisen-bedeutet-fuer-uns-so-vieles https://www.reisen-fotografie.de/reisen-bedeutet-fuer-uns-so-vieles/?pk_campaign=feed&pk_kwd=reisen-bedeutet-fuer-uns-so-vieles#comments Fri, 24 Jun 2016 07:00:11 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=18110 Was bedeutet eigentlich das Reisen für uns, welchen Stellenwert hat es in unserem Leben? Es ist auf jeden Fall viel mehr, als einfach nur einen Urlaub zu buchen, hin und zurück zu fliegen.  Uns über dieses Thema mal Gedanken zu machen, dazu hat uns die Blogparade „Was bedeutet Reisen für Dich“ inspiriert.  Überarbeitet und erweitert […]]]>

Was bedeutet eigentlich das Reisen für uns, welchen Stellenwert hat es in unserem Leben? Es ist auf jeden Fall viel mehr, als einfach nur einen Urlaub zu buchen, hin und zurück zu fliegen. 

Uns über dieses Thema mal Gedanken zu machen, dazu hat uns die Blogparade „Was bedeutet Reisen für Dich“ inspiriert. 

Überarbeitet und erweitert wurde der Beitrag heute um zusätzlich an der Blogparade „In die Ferne schweifen“ bei Yummytravel teilzunehmen.

Reisen bedeutet für uns: Träumen

HDR beim Sunset in Valley of Fire

Träumen von so vielen schönen Orten auf der Welt, wo wir noch nicht waren. Unsere Liste der „Wollen-wir-mal-hin“-Reiseziele wird immer länger. Schuld daran sind die vielen Dokumentationen im Fernsehen, die vielen tollen Blogs wo über tolle Reisen berichtet wird. Immer wieder entdecken wir dort neue, reizvolle Ziele. Und dann schauen wir schon, was kostet das dort, wann sind die besten Reisezeiten, wie kann man dorthin reisen – einfach mal so, vielleicht wird der Traum ja irgendwann erfüllt.

Reisen bedeutet für uns: Planen, Vorbereiten

Trip- und Kostenplanung mit Excel

Wenn wir uns dann für ein Reiseziel entschieden haben, dann geht es an die Planung.  Es gibt bei jeder Reise so viele Dinge zu beachten

Das fängt damit an, dass wir uns über das jeweilige Land informieren. Wie sind die Einreisebestimmungen, Führerscheinregeln, Impfempfehlungen usw. – dazu nutzen wir übrigens gerne die guten alten Reiseführer, neben dem Internet natürlich. Und bei USA-Reisen machen wir das nicht mehr, darüber werden wir demnächst selber mal wieder ein neues eBook schreiben, als Hilfe für andere Reisende.

Dann schauen wir, was wollen wir sehen, welche Route nehmen wir. Dabei planen wir gar nicht mehr groß ins Detail. Aus der Erfahrung wissen wir, wir sind vor Ort viel zu spontan und je mehr Arbeit wir da rein stecken, desto mehr ist dann auf der Reise hinfällig. Inzwischen planen wir wirklich nur noch grob den Reiseverlauf vor und machen uns ein paar Notizen über Entfernungen, Übernachtungsmöglichkeiten, Sehenswürdigkeiten. Oft entdeckt man dann vor Ort noch viel interessantere Dinge, welche vielleicht gar nicht im Reiseführer stehen.

Reisen bedeutet für uns: Vorfreude

ANA Dreamliner und startender EasyJet

Das ist oft die längste Phase einer Reise, die Monate von der Planung bis zu Start des Fliegers. Und, so lange einem die Zeit auch oft vorkommt, sie ist doch wunderbar. Wir nutzen diese um uns auf den jeweiligen Urlaub vorzubereiten. Es werden Reiseführer gelesen, Reiseblogs förmlich aufgesaugt. Und gerade bei unserer letzten Reise nach Thailand, was für uns ja die erste Reise nach Asien war, haben wir alles Wissen zusammengesucht was zu finden war. Über die Kultur, die Küche, die Menschen, den Glauben und die Sprache (gut, bei dem Punkt haben wir resigniert).

Freunde und Bekannte, die schon in Thailand waren oder gar von dort stammen waren nicht mehr sicher vor uns.

Reisen bedeutet für uns: Spannung

Unser FototrucksackDie Vorfreude schlägt bei uns kurz vor der Reise meist in eine positive Spannung um. Die Tage vor der Reise sind geprägt vom letzten Stress vor der Reise. Auf der Arbeit müssen vielleicht noch Dinge erledigt werden, die Wohnung muss sauber gemacht werden (was sollen sonst die Katzenfütterer denken).

Reiseunterlagen wollen gedruckt werden, Pässe und andere Dokumente zusammen gepackt. Nicht zuletzt muss der Fotorucksack organisiert und die Koffer/Rucksäcke gepackt werden. 

All das ist bei uns zwar Routine, trotzdem ist es immer wieder spanndend – vor allem die berühmte Frage: Was haben wir vergessen?

Reisen bedeutet für uns: Erfahren 

Einmal etwas von allen, Bitte!

Sind wir dann endlich angekommen schalten wir sofort, das geht wirklich schnell, in den Urlaubsmodus. Wir lassen uns treiben, geniessen jeden Moment und freuen uns über jede neue Erfahrung.

Gerade auf der Thailand Reise ist uns das sehr gut gelungen. Fast jeder hatte uns vorgewarnt, vor einem Kulturschock. Aber er kam nicht! Wir haben vom ersten Moment an die Zeit in dem Land genossen, haben mit offenen Herzen und Augen die Eindrücke der fremden Kultur angenommen. Kurz: Wir haben uns dort von der ersten Minute an sauwohl gefühlt. Dabei war wirklich alles Fremd für uns.

Ramkhamhaeng Denkmal

Aber das macht doch Reiz einer Reise aus. Lernen wie Menschen in anderen Kulturen leben, wie sie essen, wie sie wohnen, welche Rolle der Glaube spielt oder die Kultur des Landes. 

Am Ende steht man mit einem riesigen Berg neuer Erfahrungen da. Vorurteile sind zerplatzt, Bedenken haben sich als völlig unbegründet erwiesen und die Erinnerungen brennen sich ins Gehirn. 

Dazu bleibt dann oft die Erkenntnis, wie gut es uns in Deutschland geht, auf welch hohem Niveau wir hier jammern. Selbst in unseren geliebten USA, so sehr wir das Land mögen, leben möchten wir da nicht. Und Thailand hat uns wirklich mal wieder geerdet. Wenn man sieht, wie die Menschen dort teilweise leben und trotzdem mit einem Lächeln auf dem Gesicht durch die Gegend laufen – allen Respekt.

Reisen bedeutet für uns: In Ruhe geniessen

Kondor am Grand Canyon

Wir müssen nicht auf Teufel komm raus jede Sehenswürdigkeit an einem Ort sehen und dabei hektisch durch die Gegend rennen. Wir geniessen lieber ein paar Orte intensiver und entspannen dabei. Wenn wir dann nicht alles zu sehen bekommen, was soll es? Ein Grund mehr, noch mal an diesen Ort zu fahren. Immerhin soll so eine Reise für uns auch Erholung bedeuten, die wir aber nicht haben, wenn es in Stress ausartet.

Das ist übrigens ein Grund, warum wir meistens alleine reisen. Es kann passieren, das wir z.B. am Grand Canyon einfach mal faul am Wohnmobil relaxen oder zwei, drei oder vier Stunden an einer Stelle bleiben um einfach den Moment zu geniessen. Evtl. Mitreisende würden da wohl die Krise bekommen. In der Zeit könnte man doch noch Aussichtspunkt A, B und C sehen.

Reisen bedeutet für uns: Nach Hause kommen

Für uns auch das nach Hause kommen zu einer Reise dazu, unbedingt. Meistens verlassen wir die fremden Länder mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Klar, man würde immer gerne etwas länger dort bleiben wo es einem gefällt.

Trotzdem freuen wir uns auf zu Hause. Auf die Familie, unsere Freunde, Kollegen und vor allem auf unsere Katzen. Ja, wir freuen uns sogar wieder auf unsere Arbeit (das soll es geben). Und zu Hause geht dann der Kreislauf der Reise wieder los. Ein neues Ziel suchen, sich auf eine neue Reise vorbereiten, die aufkommende Vorfreude zu erleben – das ist doch herrlich, oder?

Nun gibt es Menschen, die einem erzählen wollen, dass diese Art zu leben einem Hamsterrad gleicht. Nun, sagen wir es mal so – wenn man sein Leben als Hamsterrad sieht, dann sollte man was verändern, keine Frage. Nur sollte man nicht anderen Leuten dieses Hamsterrad-Gerede aufs Auge drücken und ihnen einreden, dass ihr Leben mit normalen Jobs fürchterlich ist. Wir sehen unser Leben wahrlich anders und sind glücklich damit – und vor allen Dingen verdammt dankbar dafür. 

Ein Leben als digitaler Nomade, der nur auf Reisen ist und dabei seinen Lebensunterhalt verdient, wäre auf jeden Fall nichts für uns. Wir hängen zu sehr an unserem zu Hause und unserem Umfeld in der Heimat. Dazu kommt, dass wir uns im Laufe der Jahre einen gewissen Standard erarbeitet haben, den man nicht mehr verlieren möchte. Diesen Standard auf Reisen zu verdienen halten wir für utopisch. Es mag bestimmt einzelne Ausnahmen geben, doch die meisten Nomaden leben doch in eher bescheidenen Verhältnissen, im Hostel in einem Land mit günstigen Lebenskosten. Es mag abgehoben klingen, nur so wollen wir nicht reisen. Wir möchten ein tolles Wohnmobil haben, ein schönes Hotel und auch mal lecker Essen gehen können. 

Zusätzlich lieben wir es unsere Reiseerfahrungen zu teilen, daher gibt es ja diesen Blog hier. Aber wir freuen uns auch darauf unser Familie, unseren Freunden und Bekannten unsere Bilder zu zeigen, unsere Eindrücke weiter zu geben. Das gehört für uns ebenfalls alles zu einer Reise dazu. Auch die Bearbeitung der Bilder, wobei man wieder in schönen Erinnerungen schwelgen kann – ist ein Teil der Reise.

Reisen bedeutet auch: Veränderung beim Reisen

Andorra 2005

Auf unserem ersten Road Tripp 2005 in Andorra

Vor einigen Jahren waren wir noch die typischen Pauschaltouristen – ohne diese Art des Reisens schlecht zu bewerten. Wir verbrachten unsere 14 Tage in einem tollen Hotel in der Türkei, Spanien oder sonst wo. Irgendwann wurde uns das Hotel-/Strand-/Pool-Dasein zu langweilig. So starteten wir 2005 unseren ersten selbst organisierten Road Tripp durch Spanien und Andorra. Und damit hatten wir unsere Reiseart gefunden. Die selbst zusammengestellte Rundreise, mit dem Auto, dem Wohnmobil oder wie in Thailand mit dem Zug. Noch im gleichen Jahr waren wir auf Malta und haben dort nicht eine Minute am Strand gelegen.

Kichen auf Malta

Malta 2005

Mit dem Mietwagen haben wir 10 Tage lang die Insel erkundet, unzählige Kirchen und Museen besucht und sind am Abend meist erschöpft aber seelig ins Bett gefallen.

Für uns ist heute keine andere Art von Urlaub mehr denkbar. Wenn wir uns mal irgendwo an einen Strand legen, dann geht das meistens nur eine Stunde, bis uns der Entdeckertrieb wieder auf die Straße führt. Und als wir 2009 das erste Mal in den USA war, haben wir das Road Tripp Land unserer Träume gefunden.

Ob wir das in ein paar Jahren immer noch so machen? Wer weiß das schon? Auf jeden Fall ist unsere Reisewunschliste noch sehr lang. 

Reisen – nicht nur in die Ferne

Übrigens, das Alles müssen wir nicht immer auf einer Fernreise erleben. Schöne Reisen gibt es bei uns auch innerhalb Europas oder in Deutschland. Das Exotische fehlt hier dann ein wenig, der Erholungseffekt und die Spannung beim Entdecken von neuen Dingen ist aber trotzdem da. Selbst ein Tagesausflug in einen Zoo oder einen Freizeitpark stillt schon unseren Entdeckerdrang.

Das war unser Beitrag zur Blogparade von Michael und mal die Erklärung, was Reisen eigentlich alles für uns bedeutet.

Wie sieht das bei Euch aus? Lasst doch einfach einen Kommentar über Eure Reisen hier.

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Wells Gray Provincial Park in British Columbia https://www.reisen-fotografie.de/wells-gray-provincial-park-british-columbia/?pk_campaign=feed&pk_kwd=wells-gray-provincial-park-british-columbia https://www.reisen-fotografie.de/wells-gray-provincial-park-british-columbia/?pk_campaign=feed&pk_kwd=wells-gray-provincial-park-british-columbia#comments Thu, 23 Jun 2016 05:30:35 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=19769 Der Wells Gray Provincial Park war auf unserer Kanadareise einer der ersten Höhepunkte. Nachdem unser Besuch in Whistler am Tag zuvor richtig ins Wasser gefallen ist, freuten wir uns umso mehr über das schöne Wetter beim Besuch des Parks. Kommt mit uns auf eine kleine Reise durch den Park in British Columbia. Anreise zum Wells Gray […]]]>

Der Wells Gray Provincial Park war auf unserer Kanadareise einer der ersten Höhepunkte. Nachdem unser Besuch in Whistler am Tag zuvor richtig ins Wasser gefallen ist, freuten wir uns umso mehr über das schöne Wetter beim Besuch des Parks. Kommt mit uns auf eine kleine Reise durch den Park in British Columbia.

Anreise zum Wells Gray

Die Nacht vor dem Besuch des Parks haben wir in Clearwater verbracht, einen Ort südlich des Wells Gray. Für Camper bietet sich sich der Dutch Lake an. Hier findet man ein paar sehr schöne Campgrounds und eine tolle Aussicht am Abend, zum Sonnenuntergang.

Sonnenuntergang am Dutch Lake

Sonnenuntergang am Dutch Lake

Von Clearwater aus führt die Clearwater Valley Road direkt zum Wells Gray Provincial Park und am Anfang der Straße auch das Visitor Center des Parks. Hier bekommt ihr alle wichtigen Informationen über die im Park befindlichen Campgrounds, Wanderwege, Aussichtspunkte und Tiere im Park. Die Campgrounds im Park waren bei unserem Besuch, Anfang Mai, alle noch geschlossen. Es war halt tiefste Vorsaison. Das hatte aber den Vorteil, dass wir im Park oft ganz alleine unterwegs waren.

Einfahrt zum Wells Gray Provincial Park

Einfahrt zum Wells Gray Provincial Park

Die Fahrt in den Park ist nicht zu unterschätzen. Vom Visitor Center bis zum Parkeingang sind es rund 35 Kilometer, die aber schon durch eine wundervolle Landschaft geht.

Sehenswertes im Wells Gray Provincial Park

Alle sehenswerten Orte im Park sind wunderbar ausgeschildert, ebenso alle Wanderwege und Campgrounds. Es fällt also leicht sich dort zurecht zu finden. Wir haben uns an dem Tag im Park an der Hauptstraße orientiert, da wir ja am Nachmittag noch weiter fahren wollten bis zum Jasper National Park. Auf längere Wanderungen haben wir also verzichtet und uns auf die sehenswerten Punkte konzentriert, die wir mit dem RV erreichen konnten.

Von einem ersten Aussichtspunkt hatten wir einen wunderbaren Blick in das Tal des Clearwater River, der sich hier durch unendliche Wälder schlängelt.

Blick auf den Clearwater River

Blick auf den Clearwater River

Spahats Falls

Ein Stückchen weiter waren dann die Spahats Falls ausgeschildert. Hier entdeckten wir erstmal einen Unterschied zu den USA. In den Parks in den USA ist es oft so, dass der Parkplatz direkt an die Aussichtspunkte grenzt. In Canada wird da mehr auf die Natur Rücksicht genommen und ist erstmal ein wenig Laufen durch den Wald angesagt.

Fußweg zu den Spahat Falls durch den Wald

Fußweg zu den Spahats Falls durch den Wald

Nach einen 10-minütigem Fußmarsch wird man aber mit einem atemberaubenden Anblick belohnt. 

Spahat Falls im Wells Gray Provincial Park

Spahats Falls im Wells Gray Provincial Park

Entlang der Canyon Kante zieht sich hier ein Weg mit mehreren Aussichtsplattformen. Diese sollte man unbedingt einmal ablaufen um die verschiedenen Blickwinkel auf den Wasserfall und den  Spahats Creek Canyon geniessen zu können.

Dawson Falls

Der nächste sehenswerte Ort auf unserer Fahrt waren dann die Dawson Falls. Diese werden witzigerweise auch als Little Niagara Falls bezeichnet. Ok, mit 14 Metern Falltiefe sind sie nicht ganz soooo hoch wie die echten Niagara Fälle. Trotzdem ist dieser Wasserfall sehr beeindruckend.

Durch den Wald zu den Dawson Falls

Durch den Wald zu den Dawson Falls

Auch hier geht es vom Parkplatz aus erstmal über eine kleine Wanderung durch den tollen Wald. Der Weg ist ein wenig weiter als zu den Spahats Falls, lohnt sich aber auf jeden Fall. Vom ersten Aussichtspunkt hat man einen super Blick flußaufwärts auf den Wasserfall.

Dawson Falls

Dawson Falls

Unbedingt sollte man nun noch zum zweiten Aussichtspunkt weiter gehen. Quer durch den Wald kommt man dann an einem Punkt, wo man direkt neben dem Wasser fall steht.

Dawson Falls - näher ran geht nicht

Dawson Falls – näher ran geht nicht

Nur getrennt durch einen Zaun steht man einen Meter neben dem Wasserfall. Das ist mehr als beeindruckend, man kann die Kraft des Wassers nicht nur sehen sondern auch spüren, Der Boden vibriert die ganze Zeit durch die Gewalt der Strömung.

Helmcken Falls

Die Helmcken Falls sind mit Sicherheit das Highlight im Wells Gray Park. Kurz bevor der Murtle River in den Clearwater Wiver mündet fällt er vom Murtle Plateau 141 m in die Tiefe.

Helmcken Falls

Helmcken Falls

Helmcken Falls im Wells Gray Provincial Park

Helmcken Falls im Wells Gray Provincial Park

Auch an diesem Wasserfall führen Wege zu verschiedenen Aussichtspunkten. Allerdings kann man auch einfach mal nur da stehen und diesen tollen Wasserfall bestaunen.

Einfach mal nur staunen und nichts tun!

Einfach mal nur staunen und nichts tun!

Für uns war das die letzte Etappe im Wells Gray Provincial Park. Der Weg führte uns danach zurück nach Clearwater und dann weiter zum Jasper National Park. Es gibt noch zahlreiche weitere schöne Stellen in dem Park. Zum Beispiel eine alte Farm, die man besichtigen kann. Diese liegt aber an eine Schotterpiste, die wir uns an dem Tag nicht antun wollten, da wir noch ein Ziel hatten. Weiter bietet der Park noch ein riesiges Backcountry Areal, welches nicht erschlossen ist und teilweise nur über mehrtägige Wanderungen zu erreichen ist.

Wir waren von den Eindrücken begeistert, welche wir im Wells Gray bekommen haben. Die tollen Wasserfälle, die wunderbaren Wälder. Wir ahnten ja nicht, dass all das in den nächste Tagen noch in den Schatten gestellt werden sollte. Dazu aber später mehr.

Wells Gray Provincial Park – Informationen

Wells Gray Provincial Park

Allgemeine Informationen:

  • Land: Kanada, British Columbia
  • Lage: Nördlich des Ortes Clearwater, im Osten des Cariboo Regional Districts
  • Größe: 5.400 km2
  • Gegründet: 1939
  • Eintritt: kostenlos
  • Campgrounds: 4 Stück (von Mitte Mai bis Ende September)
  • Hotels/Lodges: 0
  • Homepage: http://www.env.gov.bc.ca/bcparks/explore/parkpgs/wells_gry/
Der Besuch im Wells Gray Provincial Park war unsere erste richtige Begegnung mit der gewaltig schönen Natur Kanadas.

Hoffentlich haben wir mit diesem Bericht einen kleinen Teil unserer Eindrücke übermitteln können. Es ist immer wieder schwer, die Gefühle und die tollen Landschaften in einzelne Bilder zu fangen.

Kommentare und Anmerkungen sind wieder gerne gelesen.

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Unsere Lieblingsfotos aus dem ersten Halbjahr 2016 https://www.reisen-fotografie.de/unsere-lieblingsfotos-aus-dem-ersten-halbjahr-2016/?pk_campaign=feed&pk_kwd=unsere-lieblingsfotos-aus-dem-ersten-halbjahr-2016 https://www.reisen-fotografie.de/unsere-lieblingsfotos-aus-dem-ersten-halbjahr-2016/?pk_campaign=feed&pk_kwd=unsere-lieblingsfotos-aus-dem-ersten-halbjahr-2016#comments Tue, 21 Jun 2016 05:30:01 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=19550 Michael ruft auf seinem Blog Erkunde die Welt, seit Wochen, zur Fotoparade 1/2016 auf. Wir sollen unsere schönsten Bilder aus den Bereichen Bunt, Schwarz-Weiß, Tierisch, Licht, Fahrzeug und Natur zeigen. Es ist also höchste Zeit unsere Bilder zu präsentieren. Die Auswahl ist uns aber nicht leicht gefallen. Gerade für die Bereiche Tierisch und Natur war es […]]]>

Michael ruft auf seinem Blog Erkunde die Welt, seit Wochen, zur Fotoparade 1/2016 auf. Wir sollen unsere schönsten Bilder aus den Bereichen Bunt, Schwarz-Weiß, Tierisch, Licht, Fahrzeug und Natur zeigen. Es ist also höchste Zeit unsere Bilder zu präsentieren. Die Auswahl ist uns aber nicht leicht gefallen. Gerade für die Bereiche Tierisch und Natur war es wirklich schwierig uns für ein Bild zu entscheiden. 

Unsere Lieblingsbilder 1. Halbjahr 2016

Bunt

Bunte Bilder haben wir sooooo viele. Auch mit bunten Motiven. Hier ist die Auswahl sehr schwer gefallen. Am Ende ist es ein Blumenfoto geworden. Wir haben inzwischen richtig viel Spaß am Fotografieren von Blumen bekommen, dann sollen sie auch hier ihren Platz haben. Und bunt sind sie ja, die Blümchen.

Lieblingsfoto 1/2016 - Kategorie Bunt - Einfach eine bunte Blume

Lieblingsfoto 1/2016 – Kategorie Bunt – Einfach eine bunte Blume

Tierisch

Diese Kategorie hat uns sehr viel Kopfzerbrechen bereitet. Wie viele Bilder durften wir abgeben? 20? 50? – Wie nur eines? *entsetzen* – Wir waren im Zoom, wir waren im Zoo Hannover, im Terrazoo Rheinberg und dürfen nur ein Bild zeigen? Ok, wir haben kein Foto aus den genannten Orten ausgewählt. Unsere Wahl ist am Ende auf ein super süßes Murmeltier gefallen, aufgenommen in Kanada. Dieser süße Kerl ist uns da richtig ans Herz gewachsen. Eine halbe Stunde lang ließ er sich in allen möglichen Positionen fotografieren, wir haben richtig Freundschaft geschlossen.

Lieblingsfoto 1/2016 - Kategorie Tierisch - Dieses kleine Murmeltiert ist zum Freund geworden

Lieblingsfoto 1/2016 – Kategorie Tierisch – Dieses kleine Murmeltiert ist zum Freund geworden

Schwarz-Weiß

Schwarz-Weiß? Ehrlich gesagt haben wir im gesamten 1. Halbjahr kein Bild in Schwarz-Weiß entwickelt. Höchste Zeit das nachzuholen, für diesen Beitrag. Und es die perfekte Gelegenheit noch ein zweites Tierbild mit rein zu schmuggeln. Dieses Eisbärenbild aus dem Zoo Hannover gehört sowieso zu unseren Favoriten und macht auch in Schwarz-Weiß einen tollen Eindruck.

Lieblingsfoto 1/2016 - Kategorie Schwarz-Weiß -  Eisbär im Zoo Hannover

Lieblingsfoto 1/2016 – Kategorie Schwarz-Weiß – Eisbär im Zoo Hannover

Licht

Sonnenuntergang! Das war unser erster Gedanke bei dieser Kategorie. Und davon haben wir in diesem ersten Halbjahr ein paar vor die Linse bekommen. Ein Motiv kennen viele unserer Besucher bereits aus der Fotobearbeitungs Challenge. Einen weiteren schönen Sonnenuntergang haben wir am Dutch Lake in Kanada erlebt. Das letzte Licht des Tages, schön mit einen Bootssteg im Vordergrund – wir lieben es.

Lieblingsfoto 1/2016 - Kategorie Licht - Sonnenuntergang am Dutch Lake

Lieblingsfoto 1/2016 – Kategorie Licht – Sonnenuntergang am Dutch Lake

Fahrzeug

Bei dieser Kategorie war die Auswahl recht einfach. So viele Fahrzeugbilder haben wir im ersten Halbjahr nicht gemacht. Eigentlich bestand die Wahl nur zwischen unserem Wohnmobil und einer Besichtigung bei Eurowings, wie wir uns ein Luftfahrzeug angeschaut haben. Unsere Wahl ist dann auch auf ein Detailfoto aus dem Cockpit des A320 gefallen. Wir hoffen, das ist in Ordnung so – Flugzeugbilder von außen haben wir ja mehr als genug auf der Seite.

Lieblingsfoto 1/2016 - Kategorie Fahrzeug - Cockpitaufnahme eines Airbus A320

Lieblingsfoto 1/2016 – Kategorie Fahrzeug – Cockpitaufnahme eines Airbus A320

Natur

Auch hier haben wir uns schwer getan. Gerade in Kanada haben wir soviel Natur vor die Augen bekommen. Seien es Regenwälder, Gletscher, hohe Berge, mit Sonne, mit Wolken – unzählige tolle Eindrücke sind dabei zusammen gekommen. Entschieden haben wir uns am Ende für ein Wasserfallfoto. Wir haben in Kanada so viele Wasserfälle gesehen. Kleine, große, breite, schmale, hohe, niedrige – alles was dabei. Und jeder Wasserfall hatte einen Reiz, seinen Charme.

Lieblingsfoto 1/2016 - Kategorie Natur - Wasserfall im Jasper National Park

Lieblingsfoto 1/2016 – Kategorie Natur – Wasserfall im Jasper National Park

Unser liebstes Foto aus dem ersten Halbjahr

Auch hier haben wir uns sehr schwer getan, um unsere Auswahl zu treffen. Machen wir es aber mal kurz, die Wahl ist auf Panoramafoto aus dem Banff National Park gefallen. Aufgenommen wurde es mit der Panoramafunktion unserer Sony Alpha 6000. Dabei konnten wir dann im Hochformat fotografieren und dabei die Kamera über die tolle Kulisse mit dem Tal und den Bergen schwenken. 

Lieblingsfoto 1/2016: Panorama im Banff National Park

Lieblingsfoto 1/2016: Panorama im Banff National Park

Das war unser Beitrag zur Fotoparade von Michael. Es hat mal wieder Spaß gemacht da mitzumachen und wir freuen uns schon auf die Aktion zum zweiten Halbjahr. Bis dahin werden wir dann mal fleissig weiter fotografieren.

Kommentare sind, wie immer, sehr gerne gelesen.

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Der Colorado River – eine virtuelle Reise https://www.reisen-fotografie.de/der-colorado-river-eine-virtuelle-reise/?pk_campaign=feed&pk_kwd=der-colorado-river-eine-virtuelle-reise https://www.reisen-fotografie.de/der-colorado-river-eine-virtuelle-reise/?pk_campaign=feed&pk_kwd=der-colorado-river-eine-virtuelle-reise#comments Thu, 16 Jun 2016 15:49:16 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=19539 Der Colorado River gilt als größter und wichtigster Fluß im Südwesten der USA. Mit einer Länge von 2333 Kilometer zieht er sich von Colorado durch Utah und Arizona, bildet die Grenze zwischen Arizona und Kalifornien, bevor er in Mexico in den Golf von Kalifornien mündet. Entlang des Colorado River finden sich sehr viele sehenswerte Orte. Also […]]]>

Der Colorado River gilt als größter und wichtigster Fluß im Südwesten der USA. Mit einer Länge von 2333 Kilometer zieht er sich von Colorado durch Utah und Arizona, bildet die Grenze zwischen Arizona und Kalifornien, bevor er in Mexico in den Golf von Kalifornien mündet. Entlang des Colorado River finden sich sehr viele sehenswerte Orte. Also begeben wir uns mal auf eine Reise entlang des Flusses.

Die Quelle in den Rocky Mountains

Flußquelle in den Rocky Mountains

Flußquelle in den Rocky Mountains

Die Quelle des Colorado River liegt im Rocky Mountains National Park, etwa 80 Kilometer nordwestlich der Metropole Denver. Nach rund 400 Kilometern erreicht der Colorado dann die erste größere Stadt, auf seinem Weg Richtung Meer, Grand Junction. Bis hier ist aus dem kleinen Bach an der Quelle bereits ein stattlicher Fluß geworden. Kein Wunder, bei zahlreichen Zuflüssen aus den Rocky Mountains kommt genug Wasser zusammen.

Vereinigung des Colorador River mit dem Green River – Canyonlands National Park

Canyonlands National Park

Canyonlands National Park

Eine wahrlich wahnsinnige Landschaft hat der Colorado River zusammen mit dem Green River geschaffen. Der Green River ist der größte Zufluss des Colorados. Aus Wyoming kommend ist er selber beim Zusammentreffen ein sehr stattlicher Fluß.

Beide Flüsse haben in dieser Gegend tiefe Canyons in das Colorado-Plateau geschliffen. Seit 1964 ist das Gebiet als Canyonlands National Park geschützt. Durch die nahe gelegene Stadt Moab und dem in unmittelbarer Nähe gelegenen Arches National Park lohnt sich ein Besuch dieser Region unbedingt. Dabei sollte man sich aber ein wenig Zeit nehmen, beide Parks zusammen bieten so viel zu sehen, dass man dort ein paar abwechslungsreiche Tage verbringen kann.

Lake Powell – der geflutete Glen Canyon

Lake Powell - der geflutete Glen Canyon

Lake Powell – der geflutete Glen Canyon

350 Kilometer nördlich von Las Vegas findet man den Lake Powell. Angestaut durch den Glen Canyon Staudamm ist dieser Canyon heute ein weit verzweigter Stausee. Über 96 Seitenarme können mit Booten befahren werden.

Glen Canyon Staudamm

Glen Canyon Staudamm

Ein Besuch des 1963 gebauten Staudamms lohnt sich auf jeden Fall. Auf der einen Seite hat man einen wunderbaren Ausblick über den Stausee, auf der anderen Seite schaut man in den tiefen Canyon, den der Colorado River sich dort über die Jahrtausende gegraben hat. Im weiteren Verlauf des Flusses findet man dann auch den berühmten Horseshoe-Bend, wo der Colorado River wie ein Hufeisen durch die Landschaft fliesst.

Antelope Canyon

Antelope Canyon

Im nahe gelegenen Ort Page kann man auch den berühmten Antelope Canyon besuchen. Die Eindrücke aus diesen tollen Canyons werden lange in Erinnerung bleiben und die Fotos erfreuen einen immer wieder.

Der Grand Canyon – eines der größten Naturwunder – geschaffen vom Colorado River

Grand Canyon mit Schneehaube

Grand Canyon – geschaffen vom Colorado River

Der Grand Canyon ist vielleicht das bekannteste „Werk“ des Colorado River. Auf einer Länge von mehr als 450 Kilometern hat sich der Colorado hier bis zu 1800 Meter tief in die Erde gegraben. Dabei hat er eine Landschaft erzeugt, die einem beim ersten Anblick wirklich die Sprache verschlägt. 

Grand Canyon View

Grand Canyon View

Uns selber ist es bis heute nur dort passiert. Wir standen beim ersten Blick in den Canyon da, minutenlang, sprachlos. Thomas hat sogar das Fotografieren vergessen. Und keines der Fotos die wir haben – und da sind sehr viele – kann auch nur ansatzweise die Größe, das Gigantische und die Schönheit dieses Anblicks übermitteln. Das muss man einfach mit eigenen Augen gesehen haben.

Lake Mead und der Hoover Dam

Hoover Dam

Hoover Dam

Insgesamt wird der Colorado River auf seinem Weg 10 mal gestaut. Der bekannteste und berühmteste Staudamm ist dabei der Hover Dam. Er staut den Colorado River vor den Toren Las Vegas und dabei den Lake Mead, dem größten Stausee der USA.

Lake Mead bei Las Vegas - wo wir Stunden später dann mit dem Wohnmobil waren.

Lake Mead aus dem Flugzeug

Der Hover Dam versorgt große Teile von Nevada, Arizona und Kalifornien mit Wasser. Finanziert wird das Projekt durch den Verkauf von Strom, welcher ebenfalls durch den Staudamm produziert wird. Gerade die Glitzermetropole Las Vegas ist dringend auf den Strom und auch auf das Wasser aus dem Stausee angewiesen.

Lake Mead bei Las Vegas

Lake Mead bei Las Vegas

Allerdings kann man besonders am Lake Mead das große Problem, rund um den Colorado River sehen. Seit dem Jahr 2000 sinkt der Wasserstand im Colorado River, teilweise rapide. Am Lake Mead kann man das an den hellen Rändern der Felsen wunderbar sehen. So hoch stand das Wasser über lange Zeit, immer mit Schwankungen, aber nie so niedrig wie jetzt und das über einen langen Zeitraum. In der Zeit hat der Lake Mead rund 40% seines Wasservolumens verloren, der oben genannte Lake Powell sogar 60%. Die Niederschläge in der Region reichen nicht mehr aus, die Füllstände in den Stauseen zu halten. Sollte diese Entwicklung so weiter gehen, dann wird es zu ernsthaften Problem mit der Wasser- und Energieversorgung in Teilen von Nevada, Arizona und Kalifornien kommen. Daher wird in den Regionen endlich mal darüber nachgedacht, wie man das kostbare Nahrungsmittel Wasser sinnvoller einsetzen kann.

Colorado River – eine Reise wert

Das war unsere kleine virtuelle Reise entlang des Colorado River. Wenn man im Südwesten der USA unterwegs ist, wir man irgendwann auf diesen Fluß stoßen, spätestens beim Besuch des Grand Canyon. 

Dieser Beitrag ist unser kleiner Anteil bei der Stadt-Land-Fluß – die XXL Runde – welche auf dem wunderbaren Blog Ferngeweht von Sabine läuft. Ihr findet dort ganz viele tolle Berichte über faszinierende Orte, Länder und Flüssen. Geschrieben von Bloggern, mit Herz und Leidenschaft. Schaut  mal dort vorbei und stöbert durch die Beiträge, es lohnt sich.

Das war unsere kleine, virtuelle Reise entlang des Colorado Rivers im Südwesten der USA. Wir hoffen, es hat euch ein wenig gefallen. Kommentare sind, wie immer, sehr gerne gelesen.
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https://www.reisen-fotografie.de/der-colorado-river-eine-virtuelle-reise/?pk_campaign=feed&pk_kwd=der-colorado-river-eine-virtuelle-reise/feed/ 22 19539
Einfach gebloggt – Bloggertreffen, Caching, Messe, Reisen… https://www.reisen-fotografie.de/einfach-gebloggt-caching-kurzreisen-ausblick/?pk_campaign=feed&pk_kwd=einfach-gebloggt-caching-kurzreisen-ausblick https://www.reisen-fotografie.de/einfach-gebloggt-caching-kurzreisen-ausblick/?pk_campaign=feed&pk_kwd=einfach-gebloggt-caching-kurzreisen-ausblick#comments Mon, 13 Jun 2016 09:27:17 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=19501 Die ersten Wochen nach unserem Urlaub sind vorbei und irgendwie hat uns der Alltag schon wieder fest im Griff. Das soll jetzt kein jammern sein, ganz im Gegenteil, es macht wieder riesig Spaß so frisch erholt wieder los legen zu können. Wir waren auf einem Reiseblogger Stammtisch, einer Messe, hatten Cache Probleme auf dem Blog […]]]>

Die ersten Wochen nach unserem Urlaub sind vorbei und irgendwie hat uns der Alltag schon wieder fest im Griff. Das soll jetzt kein jammern sein, ganz im Gegenteil, es macht wieder riesig Spaß so frisch erholt wieder los legen zu können. Wir waren auf einem Reiseblogger Stammtisch, einer Messe, hatten Cache Probleme auf dem Blog und haben unsere Reiseplanungen für die nächsten Wochen und Monate erledigt.

Reiseblogger Stammtisch in Düsseldorf

Volles Haus beim Reiseblogger Stammtisch

Volles Haus beim Reiseblogger Stammtisch

Cool war letzte Woche die erste Teilnahme am Reiseblogger-Stammtisch in NRW. Jessica, Niko und Juan haben das Treffen toll vorbereitet. So war es eine schöne gesellige Runde, die sich in der Hacienda Real in Düsseldorf getroffen hat. Nach einer kleinen Workshop „Fotografie für Einsteiger“ wurde lecker gegessen und danach übers Reisen, Bloggen und andere Dinge gequatscht. Es war schön, mal die Menschen hinter den Blogs kennenzulernen.

Cache Problem hier auf dem Blog

Speed auf dem Blog

Speed auf dem Blog

Einen Schreckmoment erzeugte letzte Woche eine Mail von den Google Webmaster Tools. Mehrere hundert Fehler wurden plötzlich auf diesem Blog erzeugt, die Seiten konnten nicht indexiert werden. Grund war eine Fehlermeldung, dass der Server nicht erreichbar wäre. Die Seite schien aber normal zu funktionieren, jeder konnte sie aufrufen und sehen. Beim Test in den Webmaster Tools kam aber ebenfalls der Serverfehler 500. 

Nach ein wenig suchen stellte sich das Cache-Plugin als Fehlerquelle heraus. Nachdem das Plugin deaktiviert wurde, konnten auch die Seiten wieder indexiert werden. Merkwürdig! Es wurde weder an dem Plugin etwas verändert, noch an den Zugriffsrechten auf dem Server. Wir haben uns daher entschlossen, das Cache-Plugin zu wechseln. Das hat, als Nebeneffekt noch dazu geführt, dass der Blog bei Pingdom super Werte liefert. Unter einer Sekunde Ladezeit lagen wir da schon lange nicht mehr.

Messebesuch auf der Photo & Adventure

Photo + Adventure

Photo + Adventure

Am Wochenende waren wir dann auf der Photo + Adventure Messe im Landschaftspark Nord, Duisburg. Die Eintrittskarten hatten wir bei einem Preisausschreiben bei Yummytravel gewonnen, dafür noch mal vielen Dank.

Das neue Reisestativ

Das neue Reisestativ

Die Messe war interessant um mal wieder zu schauen, was es so neues auf dem Markt gibt. Bei Pavel Kaplun haben wir uns einen Beitrag über die Fotografie mit Drohnen angesehen. Wie immer gab es da tolle Bilder zu sehen und viele Tipps zum Thema. Aber, für uns wäre das nichts. Alleine die Anschaffungskosten für eine vernünftige Drohne, das investieren wir lieber in Fotoausrüstung und Reisen.

Fündig geworden sind auf auf der Suche nach einem neuen Reisestativ. Es sollte möglichst klein sein, dass es ggf. auch ins Handgepäck passt, leicht und trotzdem stabil stehen und gut verarbeitet sein. Auf der Messe haben wir uns dann für das Rollei Compact Traveller No. 1* entschieden. Zusammen geklappt ist es nur knapp 32 cm lang, wiegt nur etwa 1100 Gramm und kann in verschiedenen Konfigurationen aufgestellt werden, genau so etwas haben wir gesucht.

Sehr beeindruckend waren auf der Messe die verschiedenen Fotoausstellungen. Seien es die Kaplun-Freunde oder die Bilder des Naturfotografen-Wettbewerbes. Da sind wir, teilweise staunend, vor stehen geblieben mit der Erkenntnis – Fotografisch haben wir noch einen weiten Weg vor uns.

Reisepläne in den nächsten Wochen

Die nächsten Wochen werden wir auf mehrere Kurztrips unterwegs sein. Für das kommende Wochenende haben wir die Zusage für die Besichtigung der MSC Opera bekommen. Für uns die Gelegenheit mal ein Kreuzfahrtschiff von innen zu sehen. Dummerweise findet die Besichtigung aber in Rostock Warnemünde statt. Also haben wir uns für Samstags eine schöne Pension an der Ostsee gesucht und werden aus der Besichtigung ein Wochenendtrip machen. 

Das Wochenende darauf werden wir nach Holland fahren und uns den Freizeitpark Slagharen mal anschauen. Das ist für uns der Auftakt einer ganzen Reihe von Freizeitparks- und Zoobesuchen in diesem Sommer. Da wir über unser Reisebüro als Tester für die Wahl zur Goldenen Pinie unterwegs sind „müssen“ wir zur Bewertung die ganzen Parks ja auch besuchen.

Ende Juni wird Thomas deshalb dann einen kleinen Zoo-Roadtrip machen. Dabei stehen in drei Tagen der Wildpark Lüneburger Heide, der Zoo Hannover und der Zoo Leipzig auf dem Programm. 

Natürlich werden wir auch hier auf dem Blog über unsere Besuche der Zoos und Parks berichten. Denn das ein oder andere Foto werden wir bestimmt machen und eine Menge Eindrücke sammeln, welche wir mit Euch teilen wollen.

Große Reisen – Planungen

Für unsere nächsten großen Reisen haben wir nun auch die Buchungen fest gemacht.

Unsere Herbsttour zum Nascar-Rennen in den USA ist jetzt soweit durchgeplant. Flüge, Mietwagen und die Hotels in Atlanta, Charlotte und Martinsville sind gebucht. Auch die Eintrittskarten für das Rennen in Martinsville sind gekauft – jetzt muss es nur noch Oktober werden und es könnte los gehen. Nach dem Rennen haben wir noch drei Tage Puffer, wo wir noch nichts geplant haben. So ein Nascar-Rennen kann ja bei Regen nicht stattfinden. Es kann durchaus passieren, dass das Rennen von Sonntag auf Montag oder Dienstag verlegt wird. Diese Sicherheit wollten wir in der Planung haben. Sollte das Rennen wir geplant am Sonntag über die Bühne gehen, dann haben wir noch drei Tage um ein wenig durch das schöne Georgia zu cruisen.

Buddha Kopf zwischen Baumwurzeln

Thailand – wir kommen wieder

Im Februar 2017 geht es wieder nach Thailand. Auch hier haben wir schon die Flüge gebucht, Hotels in Bangkok, Kanchanaburi und Ayutthaya gebucht. Ebenso unser Hotel in Kambodscha, denn wir werden auch dem Ankor Wat einen Besuch abstatten. Weitere Details dazu werden wir vor der Reise noch beschreiben.

Für den Herbst planen wir eine Wohnmobil-Reise, Südwesten USA, mit Las Vegas (wir waren schon so lange nicht dort). Hier sind wir aber erst bei den ersten Vorplanungen. Mal schauen, wie wir die Tour gestalten werden. Das Problem an der Ecke ist ja, man war schon so oft da, trotzdem hat man noch nicht alles gesehen oder will bestimmte Orte unbedingt wieder sehen. Alleine der Reiz, das Monument Valley vielleicht doch mal ohne Regen zu sehen, ist Motivation noch mal in die Ecke zu fahren.

Vorschau Blog

In den nächsten Wochen werden wir hier weiter von unserer Kanada-Tour berichten. Wir sind gerade an der Bearbeitung der Bilder für die Berichte über den Wells Gray Provincial Park, über die National Parks Jasper, Banff, Yoho und Revelstoke.

Natürlich geht es auch mit unserer Aktion 50 Bundesstaaten weiter, die nächsten Tipps werden veröffentlicht. Unsere Fotobearbeitungs Challenge befindet sich in Runde 2 und läuft noch bis zum Ende des Monats. Danach werden wir die Ergebnisse zusammen fassen. Es sind übrigens schon viele tolle Bearbeitungen bei uns eingetroffen. Und Bilder für eine 3. Challenge haben wir auch schon raus gesucht.

Natürlich schauen wir auch auf Aktionen in anderen Blogs. Ganz weit oben steht die Teilnahme an Michaels Fotoparade 1-16, wo man seine Fotohighlights aus dem ersten Halbjahr zeigen soll. Da wühlen wir uns gerade durch die passenden Bilder aber es ist schwer sich zu entscheiden. 

Das war mal ein kurzer Rückblick und EInblick in unsere Planungen rund um Reisen und diesen Blog.

Kommentare sind, wie immer, sehr gerne gelesen.

 

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Ist das RAW Format auf Reisen die richtige Wahl? https://www.reisen-fotografie.de/ist-das-raw-format-beim-fotografieren-auf-reisen-die-richtige-wahl/?pk_campaign=feed&pk_kwd=ist-das-raw-format-beim-fotografieren-auf-reisen-die-richtige-wahl https://www.reisen-fotografie.de/ist-das-raw-format-beim-fotografieren-auf-reisen-die-richtige-wahl/?pk_campaign=feed&pk_kwd=ist-das-raw-format-beim-fotografieren-auf-reisen-die-richtige-wahl#comments Sat, 11 Jun 2016 06:00:22 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=19463 Wir fotografieren auf Reisen nur im RAW Format. Was das RAW Format eigentlich ist, warum wir das nutzen, welche Vor- und Nachteile zum JPG-Format bestehen – all diese Dinge möchten wir Euch in diesem Artikel erklären. Dabei kommen wir zu dem Ergebnis, dass das RAW Format nicht für jeden Reisenden das richtige Dateiformat beim fotografieren […]]]>

Wir fotografieren auf Reisen nur im RAW Format. Was das RAW Format eigentlich ist, warum wir das nutzen, welche Vor- und Nachteile zum JPG-Format bestehen – all diese Dinge möchten wir Euch in diesem Artikel erklären. Dabei kommen wir zu dem Ergebnis, dass das RAW Format nicht für jeden Reisenden das richtige Dateiformat beim fotografieren ist.

Dateiformate in Fotokameras – RAW vs. JPG – wo ist der Unterschied?

Die meisten modernen Kameras bieten Euch zwei verschiedene Dateiformate zum Speichern Eurer Aufnahmen an. Einmal das allseits bekannte und beliebte JPG Format, mit denen Bilddateien gespeichert werden. Alternativ kann man die Bilder im RAW Format speichern. Dabei werden die Rohdaten des Bildes gespeichert, praktisch ein digitales Negativ. Einige Kameras bieten zusätzlich die Möglichkeit, beide Formate parallel zu erstellen.

Was speichert die Kamera im RAW Format?

Bei der Aufnahme eines Bildes in der Kamera treffen Lichtinformationen auf den Sensor der Kamera. Beim RAW Format werden genau diese Informationen abgespeichert. Dies geschieht ohne Veränderung der Werte, es findet dabei keine „Entwicklung“ des Fotos in der Kamera statt. Daher ist eine RAW Datei kein Bild. Es ist eine Datei, welche die Farb- und Helligkeitswerte jedes einzelnen Pixels enthält und einige Informationen der Kamera. Zum betrachten, anschauen und zur Bearbeitung der Informationen braucht man eine Software, welche aus diesen Informationen ein Bild macht. Dieses kann man dann bearbeiten und anschliessend als Foto speichern, meist im JPG Format.

Die Dateien sind, im Vergleich zu Fotodateien, riesig groß. So kann eine RAW Datei schnell bis zu 40 Megabyte groß sein. 

Was mach die Kamera beim JPG-Format?

Bei der Aufnahmen des Fotos werden die gleichen Lichtinformationen aufgenommen, die auf den Sensor der Kamera treffen. Die Software der Kamera entwickelt aus diesen Informationen ein Foto und speichert dieses als fertiges Bild im JPG Format ab. Dabei wird der Weißabgleich gesetzt, Farbräume werden festgelegt, das Foto wird geschärft – also all die Schritte, die man für ein schönes Foto braucht. Die meisten Kameras machen das so gut, dass dabei fast immer ein tolles, ansprechendes Bild heraus kommt. 

Durch die Speicherung im JPG Format sind die Dateien deutlich kleiner als RAW Dateien. Das kommt durch die geringere Anzahl an Informationen und durch die Komprimierung des JPG Formats.

Warum im RAW Format fotografieren?

Ihr habt gerade gelesen, dass am Ende immer ein JPG Bild als Ergebnis raus kommt. Entweder direkt aus der Kamera oder über die Entwicklung der RAW Datei am Computer. Warum soll man also den „Zwischenschritt“ über das RAW Format gehen?

Interessant wird das RAW Format in dem Moment, wenn ihr Bilder bearbeiten wollt. Dabei meinen wir jetzt nicht kleinere Korrekturen im Bild, wie gerade drehen oder kleine Änderungen an der Belichtung. Das geht auch mit einer JPG Datei. Vielmehr sind damit Bearbeitungen gemeint, wo ihr komplett den Einfluss auf das fertige Bild selber in die Hand nehmen wollt. Dazu habt ihr im RAW Format viel mehr Informationen in der Bilddatei. Die Belichtung lässt sich über mehrere Stufen korrigieren. Ihr könnt einen Kontrastumfang erzeugen, den ihr mit keinem JPG als Ausgangsbild erreichen könnt. Durch die Bearbeitung und die Komprimierung der JPG Bilder in der Kamera fehlen schlicht und ergreifend viele Informationen im Bild, welche für eine intensive Bearbeitung möglich sind.

So hat man, zum Beispiel, beim JPG Bild maximal 16,8 Millionen Farbwerte im Bild gespeichert. Beim RAW Format sind es dagegen über 4 Billionen Farbstufen. Ähnlich verhält es sich mit den Tonwerten (256 vs. 16384). Nun machen wir uns nichts vor, das menschliche Auge kann das alles nicht erkennen. Aber bei der Bearbeitung der Bilder stehen einem viel mehr Informationen zur Verfügung, mit denen man am Bild arbeiten kann. Möchte man den Himmel in einem Foto verändern, z.B. mehr Kontrast zufügen, kommt es beim JPG Format schnell zu Tonwertabrissen. Das sind Linien, die dann zwischen den einzelnen Blaustufen im Himmel entstehen. Das wird einem bei einer RAW Datei so schnell nicht passieren (es sei denn, man übertreibt die Bearbeitung maßlos).

RAW Format: Links RAW Daten - rechts Entwicklung

Links RAW Daten – rechts Entwicklung

Gerade bei komplizierten Lichtbedingungen ist das RAW Format Gold wert. Bei dem Bild war der recht dunkle Wald im Vordergrund, der helle Wasserfall im Hintergrund. Bei einem JPG Bild, mit der Entwicklung in der Kamera, wäre die Gefahr groß gewesen entweder einen zu hellen Wasserfall oder einen zu dunklen Wald zu haben. Die Korrektur des Bildes wäre, aufgrund der komprimierten Daten, sehr schwierig bis unmöglich geworden. Beim der RAW Aufnahme ist der Wald auch viel zu dunkel, wie auf der linken Seite zu sehen ist. Aber, alle Informationen des Sensors sind in der Datei vorhanden. Es war hier also möglich, den Wald aufzuhellen ohne dass es zu Tonwertabrissen oder anderen „Schäden“ am Bild gekommen ist.

Anforderungen beim RAW Format

Wir hatten kurz überlegt, die Überschrift „Nachteile des RAW Format“ zu wählen. Das wäre aber nicht richtig gewesen. Denn die scheinbare Nachteile entpuppen sich bei der Bearbeitung auf jeden Fall als Vorteil.

Spezielle Software erforderlich

Werkzeuge für die RAW Bearbeitung

Werkzeuge für die RAW Bearbeitung

Für das Anschauen und die Bearbeitung der RAW Dateien braucht ihr spezielle Software. Ein einfaches Betrachten der Bilder über den Dateiexplorer oder mit den Bordmitteln von Windows ist oft nicht möglich.

Wir selber nutzen für die Bearbeitung der RAW Daten Lightroom und/oder Photoshop. Es gibt aber noch zahlreiche Alternativen dazu, in alle Preisklassen oder auch kostenlos. 

Viel Speicherplatz

Die erste Anforderung hatten wir oben bereits erwähnt. Die RAW Dateien sind riesig groß. Sie können 10-20 mal größer sein, wie ein vergleichbares JPG Foto. Und gerade auf Reisen ist das eine riesige Anforderung. Es müssen ausreichend Speicherkarten dabei sein und viel Festplattenplatz für die Sicherung der RAW Dateien. Eine Sicherung über die Cloud ist mit RAW Dateien praktisch unmöglich, gerade wenn man viel auf öffentliche und oft langsamere WLAN Verbindungen angewiesen ist. Auf einer Reise kommen beim RAW Format schon einige Gigabyte an Daten zusammen.

Alle Bilder müssen bearbeitet werden

RAW Format: Links das RAW aus der Kamera - Rechts die Entwicklung

Links das RAW aus der Kamera – Rechts die Entwicklung

Wer sich zum ersten mal RAW-Dateien seiner Kamera auf dem Rechner anschaut, ist meistens ernüchtert. Die Bilder wirken blass, flau und unscharf. War man von den farbenfrohen JPG Bildern seiner Kamera noch so begeistert, schaut man hier erstmal entsetzt auf den Bildschirm. Es sind ja keinerlei Entwicklungsprozesse, hin zu einem schönen Bild, in der Kamera vorgenommen worden. Da muss man selber Hand anlegen und zwar ausnahmslos bei jedem Bild. 

Diesen Aufwand sollte man nicht unterschätzen. Einfach mal eben die Bilder aus der Kamera kopieren und der Verwandtschaft die schönen Urlaubsfotos präsentieren – das könnt ihr mit RAW Dateien vergessen.

Man kann sich die Bearbeitung mit Voreinstellungen vereinfachen, welche z.B. beim Import der Daten nach Lightroom angewendet werden. Damit können aber nur Standardwerte gesetzt werden, welche aus der Erfahrung zum Kameratyp passen. Das erspart einem am Ende aber nicht die Bearbeitung der Einzelbilder. Nur der erste Eindruck ist schon mal ein wenig freundlicher.

Für wen ist das RAW Format der richtige Dateityp?

Sagen wir es mal so: Wer keine Lust auf Bildbearbeitung am Computer hat, wer sofort nach einer Reise seine Bilder zeigen möchte, wer sich nicht mit riesig großen Rohdaten rumschlagen will – der sollte die Finger vom RAW Format lassen. Zugegeben, gute und moderne Kameras machen tolle JPG Bilder, wo man oft auch nicht viel nachbearbeiten muss um wirklich schöne Bilder zu bekommen. Dazu bieten viele Kameras noch verschiedene Entwicklungseinstellungen an, speziell für Landschaftsaufnahmen, für Portraits oder Schwarz-Weiß-Aufnahmen. Die Ergebnisse können sich wirklich sehen lassen. Aber, man hat die Entwicklung einfach nicht selber in der Hand. Man muss mit dem Ergebnis aus der Kamera zufrieden sein, Korrekturen sind nur im begrenzten Umfang möglich.

Wer aber gerne mit Lightroom und Co. arbeitet, wer auch die letzten Reserven aus einem Foto heraus holen möchte, wer bei schwierigen Lichtsituationen auf der sicheren Seite sein will – für den ist das RAW Format genau das richtige Format.

Eigentlich ist das wie früher, bei der analogen Fotografie. Die meisten Fotografen haben ihre Filme nach der Reise in ein Labor geschickt und haben von dort fertige Bilder zurück bekommen. Sozusagen die JPG Lösung der analogen Fotografie. Ambitionierte Fotografen dagegen haben ihre Bilder in der Dunkelkammer selber entwickelt und dabei Einfluss auf das Ergebnis genommen. Das ist heute die Arbeit mit den RAW Dateien in der Fotobearbeitung.

Das war unsere Erklärung zum Thema RAW Format beim fotografieren. Ihr seht, es ist nicht für jeden sinnvoll sich mit dem Format zu beschäftigen und seine Bilder damit zu erstellen.

Wie sieht das bei Euch aus? Nutzt Ihr RAW oder ist euch der Aufwand einfach zu hoch? Über Kommentare zu dem Thema würden wir uns sehr freuen.

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Travel theme: Plants – Blumen und Pflanzen in Kanada https://www.reisen-fotografie.de/travel-theme-plants/?pk_campaign=feed&pk_kwd=travel-theme-plants https://www.reisen-fotografie.de/travel-theme-plants/?pk_campaign=feed&pk_kwd=travel-theme-plants#comments Thu, 09 Jun 2016 05:30:12 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=19441 Durch Ulrikes Bambooblog sind wir auf eine Aktion von Alisa aufmerksam geworden. In ihrer wöchentlichen Reisenfoto-Aktion sind Blumenbilder gerade Thema. Zufällig haben wir auf der letzten Reise unsere Vorliebe für Blumenbilder entdeckt. Das macht mit der Lumix und der Makrofunktion richtig Spaß. Also haben wir mal ein paar Bilder aufbereitet und möchten diese hier zeigen. […]]]>

Durch Ulrikes Bambooblog sind wir auf eine Aktion von Alisa aufmerksam geworden. In ihrer wöchentlichen Reisenfoto-Aktion sind Blumenbilder gerade Thema. Zufällig haben wir auf der letzten Reise unsere Vorliebe für Blumenbilder entdeckt. Das macht mit der Lumix und der Makrofunktion richtig Spaß. Also haben wir mal ein paar Bilder aufbereitet und möchten diese hier zeigen. Achtung, kein Text nur geballte Blümchenpower.

Travel theme: Plants

Travel Theme Plants

Travel Theme Plants

Travel Theme Plants

Travel Theme Plants

Travel Theme Plants

Travel Theme Plants

Travel Theme Plants

Travel Theme Plants

Travel Theme Plants

Travel Theme Plants

Travel Theme Plants

Travel Theme Plants

Das war mal ein ganz neues Fotothema für uns. Aber Blumen zu fotografieren macht wirklich Spaß – auch wenn es nicht immer so einfach ist, wie man denkt. Wind ist da zum Beispiel ein interessantes Thema. 

Das waren einfach mal ein paar Blumenbilder von uns. Wir hoffen, auch diese Bilder gefallen euch ein wenig.
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Die Bloggerszene – Blick über den Tellerrand #3/2016 https://www.reisen-fotografie.de/die-bloggerszene-blick-ueber-den-tellerrand-32016/?pk_campaign=feed&pk_kwd=die-bloggerszene-blick-ueber-den-tellerrand-32016 https://www.reisen-fotografie.de/die-bloggerszene-blick-ueber-den-tellerrand-32016/?pk_campaign=feed&pk_kwd=die-bloggerszene-blick-ueber-den-tellerrand-32016#comments Wed, 08 Jun 2016 05:30:07 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=19437 Auch in den letzten Wochen, in unserem Urlaub, haben wir fleissig auf anderen Blogs gelesen. Ein paar Highlights möchten wir Euch heute gerne wieder vorstellen. Wie immer werden wir wieder den ein oder anderen genialen Beitrag vergessen haben, daher bitten wir vorher schon um Entschuldigung. Wieder geht es themenübergreifend zu, rund ums Fotografieren, Bloggen, Reisen und […]]]>

Auch in den letzten Wochen, in unserem Urlaub, haben wir fleissig auf anderen Blogs gelesen. Ein paar Highlights möchten wir Euch heute gerne wieder vorstellen. Wie immer werden wir wieder den ein oder anderen genialen Beitrag vergessen haben, daher bitten wir vorher schon um Entschuldigung.

Wieder geht es themenübergreifend zu, rund ums Fotografieren, Bloggen, Reisen und andere Themen. Viel Spaß beim lesen der Beiträge.

Blick über den Tellerrand – Reisen

Paradiese Found: Einsteiger-Tipps für Kanada mit dem Wohnmobil

Kerstin war zeitgleich mit uns in Kanada, erfreulicherweise haben wir uns sogar zufällig unterwegs getroffen. Nach Ihrer Reise hat sie einen tollen Beitrag mit Tipps für die erste Wohnmobilreise in Kanada zusammen gestellt, welchem wir vollumfänglich zustimmen können.

Takly on Tour: Miniatur Wunderland Hamburg

Wir lieben das Miniatur Wunderland in Hamburg. Und wenn dann ein schöner Bericht, mit tollen Bildern, im Netz auftaucht, dann muss dieser hier verlinkt werden.

Reisezoom: Eine Wanderung durch die Adelsbach-Weckelsdorfer Felsenstadt

Kenn Ihr Adelsback-Weckelsdorf? Wisst Ihr, dass es dort eine Felsenstadt gibt? Uns war beides bisher vollkommen unbekannt. Der Ort liegt in Tschechien und ist offensichtlich einen Besuch wert.

Moose around the Word: Reiseblogger Tipps Nordwest-USA und Kanada

Anke und Thorsten sind jetzt gerade im Nordwesten der USA und in Kanada unterwegs. Vor ihrer Reise hatten sie zu einen RoundUp-Post mit Reisetipps zu der Region aufgerufen. Dabei sind viele gute Tipps zusammen gekommen – und auch von uns ist etwas dabei.

Blick über den Tellerrand – Fotografie

Sylvis Blog: Fotoworkshop Touch and Go

Wir sagen es ja, Flugzeuge fotografieren geht immer. Sylvi hat einen Fotoworkshop am kleinen Flugplatz in Bad Sassendorf besucht. Ihr Bericht ist lesenswert und die Bilder ebenso sehenswert.

Flaneurin: Bilder aus dem Zoo Wuppertal

Zoobilder gehen auch, immer! Besonders wenn es so viele und schöne Fotos sind. Den Zoo Wuppertal kennen wir noch nicht. Nach dem Betrachten der Bilder ist er aber auf unsere ToDo-Liste gelandet.

Akerlin: Karneval der Kulturen

Auf dem Blog von Arne könnt ihr euch tolle Bilder vom Karneval der Kulturen in Berlin anschauen:

Blick über den Tellerrand – Bloggen

Buggisch: Bullshit-Bingo für Blogger

Christian hat eine Mail bekommen, von Irina. Sie will ihn gratis viele Tipps geben, wie er seinen Blog nach vorne bringen kann. Sein Beitrag dazu ließ uns mehrfach schmunzeln, also muss er gut sein.

Neontrauma: Shortcodes in WordPress erstellen

Kleine Shortcodes können einem in WordPress das Leben einfacher machen. Es gibt verschiedene Plugins, die zusätzliche Shortcodes zur Verfügung stellen. Man kann sie aber auch selber erstellen. Wie das geht, könnt ihr bei Anne nachlesen:

Blick über den Tellerrand – Gemischtes

Jenseits des täglichen Wahnsinns: Nicht schlafen können

Thomas schreibt über sein Schlafverhalten bzw. über die Nächte, wo er nicht schlafen kann. Der Artikel könnte auch von uns, bzw. von Thomas sein. Meist ist das die Phase wo man sagen kann, wir brauchen Urlaub, dringend.

2Bier: Wie gehe ich mit der AfD um?

Horst beschreibt in einem sehr sachlichen Beitrag seine Gedanken zur AfD und seinen Umgang mit der Partei. Das macht er so gut und treffend, schöner hätten wir es nicht schreiben können. Ein Beitrag von uns, zu den Vorkommnissen mit dieser Partei in den letzen Wochen und Monaten wäre, vermutlich, leicht emotionaler.

Das war unser dritter Rückblick über den Tellerrand, hinein in die Bloggerszene. Wir hoffen, es hat euch ein wenig gefallen und ihr findet dort ein paar Tipps oder interessante Beiträge.

Kommentare sind natürlich wieder sehr gerne gesehen.

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https://www.reisen-fotografie.de/die-bloggerszene-blick-ueber-den-tellerrand-32016/?pk_campaign=feed&pk_kwd=die-bloggerszene-blick-ueber-den-tellerrand-32016/feed/ 14 19437
Fotobearbeitungs Challenge #2 – Unsere Bearbeitung der Sonnenuntergänge https://www.reisen-fotografie.de/fotobearbeitungs-challenge-2-unsere-bearbeitung-der-sonnenuntergaenge/?pk_campaign=feed&pk_kwd=fotobearbeitungs-challenge-2-unsere-bearbeitung-der-sonnenuntergaenge https://www.reisen-fotografie.de/fotobearbeitungs-challenge-2-unsere-bearbeitung-der-sonnenuntergaenge/?pk_campaign=feed&pk_kwd=fotobearbeitungs-challenge-2-unsere-bearbeitung-der-sonnenuntergaenge#respond Mon, 06 Jun 2016 05:30:45 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=19408 Zu unserer Fotobearbeitungs Challenge Sonnenuntergänge haben wir natürlich auch beide Bilder bearbeitet. Die Ergebnisse und unsere Bearbeitungsschritte haben wir in diesem Beitrag detailliert zusammen gestellt. Bild 1 – Sonnenuntergang mit Gestrüpp Ausgangsbild vs. fertige Bearbeitung: Ziel der Bearbeitung: Ziel der Bearbeitung sollte es sein, das Bild ein wenig kräftiger zu gestalten. Die Baumstämme im Vordergrund […]]]>

Zu unserer Fotobearbeitungs Challenge Sonnenuntergänge haben wir natürlich auch beide Bilder bearbeitet. Die Ergebnisse und unsere Bearbeitungsschritte haben wir in diesem Beitrag detailliert zusammen gestellt.

Bild 1 – Sonnenuntergang mit Gestrüpp

Ausgangsbild vs. fertige Bearbeitung:

Ziel der Bearbeitung:

Ziel der Bearbeitung sollte es sein, das Bild ein wenig kräftiger zu gestalten. Die Baumstämme im Vordergrund waren nicht so blaß, wie sie auf den RAW-Bild rüber kommen. Weiter sollten die Farben des Himmels kräftiger zur Geltung kommen. Auch hier spiegelt das RAW nicht das wirklich gesehene wieder, es war doch deutlich farbenfroher. Die komplette Bearbeitung bei diesem Bild sollte nur in Lightroom stattfinden, ganz von Hand, ohne Presets oder zusätzliche Tools.

Workflow

Bearbeitung in Lightroom – Standardkorrekturen

Die ersten Schritte der Bearbeitung haben wir in Lightroom mit den Standardkorrekturen durchgeführt.

Erste Schritte in Lightroom

Erste Schritte in Lightroom

Ziel war es, die tollen Farben im Bild hervor zu heben, den Himmel mit seinen Strukturen zu betonen und die dunklen Stellen ein klein wenig aufzuhellen. Eigentlich hat man damit bereits ein tolles Bild. Aber durch diverse Teilkorrekturen geht da noch mehr.

Bearbeitung in Lightroom – Verlaufsfilter unterer Bildbereich

Verlaufsfilter unterer Bildbereich

Verlaufsfilter unterer Bildbereich

Einen Verlaufsfilter haben wir in den unteren Bereich des Bild gesetzt – also unter die Küstenlinie. Ziel dabei war es, die Baumstämme im Vordergrund ein wenig hervorzuheben und in ein wärmeres Licht mit Kontrasten zu setzen.

Bearbeitung in Lightroom – Verlaufsfilter oberer Bildbereich

Verlaufsfilter oberer Bildbereich

Verlaufsfilter oberer Bildbereich

Einen weitere Verlaufsfilter haben wir dann auf den oberen Bereich des Bildes gelegt. Mit dieser Maske wurden die Strukturen im Himmel ein wenig verstärkt und die Farbe des Himmels ein wenig in Richtung blau/violett verschoben.

Bearbeitung in Lightroom – Radialfilter Berge rechts oben

So weit, so schlecht. Rechts im Bild kommt durch die bisherige Abriet aber ein Lichtschein auf die Berge – der muss da weg, der soll da nicht sein.

Radialfilter Berge

Radialfilter Berge

Den Effekt haben wir mit einem Radialfilter entfernt, und dort einfach die Belichtung in dem Bereich ein wenig herunter gedreht. Am Ende haben wir noch eine dezente dunkle Vignettierung zugefügt und das Bild exportiert.

Bild 2 – Sonnenuntergang mit Treibgut

Ausgangsbild vs fertige Bearbeitung:

Ziel der Bearbeitung:

Auch bei diesem Bild wollten wir den Effekt des Sonnenuntergangs verstärken und die Wolken am Himmel deutlicher heraus heben. Wie beim ersten Bild wirken aber die Baumstämme im Vordergrund extrem flau und der Himmel weißt im RAW kaum Kontraste auf. Bei diesem Bild wollten wir dann zusätzlich zu Lightroom noch die NIC-Collection einsetzen um die Effekte noch ein wenig zu verstärken.

Workflow

Bearbeitung in Lightroom – Standardkorrekturen

Auch hier haben wir erstmal die normalen Korrekturen in Lightroom durchgeführt.

Erste Bearbeitungsschritte in Lightroom

Erste Bearbeitungsschritte in Lightroom

Diese ersten Korrekturen führen wir an jedem Bild aus, um aus der RAW-Datei überhaupt ein Foto zu machen, welches man sich anschauen kann.

Bearbeitung in Lightroom – Verlaufsfilter unterer Bildbereich

Verlaufsfilter unterer Bildbereich

Verlaufsfilter unterer Bildbereich

Auch bei diesem Bild sind wir mit selektiven Korrekturen ans Werk gegangen. Den unteren Bildbereich haben wir ein wenig aufgehellt und haben der Szene einen wärmeren Farbton gegeben.

Bearbeitung in Lightroom – Verlaufsfilter oberer Bildbereich

Verlaufsfilter oberer Bildbereich

Verlaufsfilter oberer Bildbereich

Im oberen Bildbereich haben wir die Farbtemperatur ebenfalls ein wenig ins Wärmere verschonen und dazu leicht ins Violette. Dazu haben wir die Belichtung einen kleinen Tick heraus genommen und zusätzlich mit der Klarheit die Strukturen in den Wolken hervor gehoben.

Bearbeitung in Lightroom – Radialfilter Berge

Radialfilter Berge

Radialfilter Berge

Um die Berge ein klein wenig aufzuhellen, ganz besonders die Strukturen des mittleren Berges sichtbar zu machen, haben wir einen Radialfilter über die Berge gelegt und dort die Belichtungswerte ganz wenig angehoben.

Mit diesen Schritten kann die Bearbeitung eigentlich abgeschlossen werden. Aber, wir wollten hier ein wenig mehr Dramatik in das Bild bringen. Also haben wir es nach Color Efex Pro 4 aus der Nik-Collection exportiert um noch ein paar Reserven aus dem Bild zu holen.

Bearbeitung in Color Efex Pro – Detail Extractor

Detail Extractor

Detail Extractor

Sehr gerne nutzen wir den Detail Extractor um Strukturen im Bild hervor zu heben. Bei allen Filtern in Color Efex Pro sollte man aber dezent ans Werk gehen, da es sonst sehr schnell unnatürlich wirken kann oder es zu Tonwertabrissen kommt. Man kann den Effekt der Filter aber sehr fein regeln. So haben wir hier den Standard-Detail-Contrast nur mit einer Deckkraft von 50% eingesetzt. Dadurch wurden aber besonders die dunklen Stellen im Bild, z.B. an der Wurzel unten rechts, ein wenig augehellt.

Bearbeitung in Color Efex Pro – Graduated Neutral Density

Graduated Neutral Density

Graduated Neutral Density

Um dunkle Himmel ein wenig dramatischer zu gestalten, bietet sich der Graduated Neutral Density Filter an. Hier haben wir die Vorgabe „Dunkler Himmel“ gewählt und die Deckkraft auf 90% gestellt. Weiter kann man mit den anderen Reglern wunderbar den Bereich im Bild steuern, wo der Effekt wirken soll. Im Standard liegt die Grenze im Bereich der Bildmitte. Wir haben es natürlich ein wenig nach oben verschoben, etwa auf das obere Bilddrittel.

Bearbeitung in Color Efex Pro – Tonal Contrast

Tonal Contrast

Tonal Contrast

Für eine letzte Kontrastkorrektur haben wir den Filter Tonal Contrast eingesetzt, Standard, aber nur mit einer Deckkraft von 9%.

Nach dem Sichern des Bildes wurde dann in Lightroom nur noch ein dezente dunkle Vignette zugefügt. Und fertig war Sonnenuntergang Nummer 2.

Das sind unsere Bearbeitungen zu unserer Fotobearbeitungs Challenge.

Habt ihr weitere Fragen oder Anregungen? Dann einfach einen Kommentar hinterlassen.

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Fotobearbeitungs Challenge #2 – Sonnenuntergänge https://www.reisen-fotografie.de/fotobearbeitungs-challenge-2-sonnenuntergaenge/?pk_campaign=feed&pk_kwd=fotobearbeitungs-challenge-2-sonnenuntergaenge https://www.reisen-fotografie.de/fotobearbeitungs-challenge-2-sonnenuntergaenge/?pk_campaign=feed&pk_kwd=fotobearbeitungs-challenge-2-sonnenuntergaenge#comments Sat, 04 Jun 2016 06:30:05 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=19404 Wie versprochen starten wir die 2. Fotobearbeitungs Challenge mit Fotos von unserer Kanadareise. Thema ist dieses mal Sonnenuntergänge und weil wir uns nicht entscheiden konnten, gibt es dieses Mal sogar zwei Bilder für Euch zum Bearbeiten. Wir sind jetzt schon wieder sehr gespannt, wer alles bei der Challenge mitmacht und auf die tollen Ergebnisse. Originalbilder Beide […]]]>

Wie versprochen starten wir die 2. Fotobearbeitungs Challenge mit Fotos von unserer Kanadareise. Thema ist dieses mal Sonnenuntergänge und weil wir uns nicht entscheiden konnten, gibt es dieses Mal sogar zwei Bilder für Euch zum Bearbeiten. Wir sind jetzt schon wieder sehr gespannt, wer alles bei der Challenge mitmacht und auf die tollen Ergebnisse.

Originalbilder

Beide Bilder wurde beim Sonnenuntergang im Port Cove Provincial Park aufgenommen. Dabei wurde mit der Blendenautomatik gearbeitet, bei einer Belichtungszeit von 1/10 Sekunde – ohne Stativ. Zusammen mit dem Stabilisator und der kurzen Brennweite sind die Bilder sogar scharf geworden.

Bild 1 – Sonnenuntergang mit Bäumen und Gestrüpp um Vordergrund:

Sonnenuntergang 1 - mit Bäumen im Vordergrund

Sonnenuntergang 1 – mit Bäumen und Gestrüpp im Vordergrund

Infos zum Bild:

  • Kamera: Sony Alpha 6000
  • Objektiv: Sony E 10-18mm F4 OSS
  • Brennweite: 18mm (27mm Kleinbild)
  • Belichtungszeit: 1/10 Sekunde
  • Blende: f 5,6
  • ISO: 100

Bild 2 – Sonnenuntergang mit Treibgut im Vordergrund:

Sonnenuntergang 2 - mit Treibgut im Vordergrund

Sonnenuntergang 2 – mit Treibgut im Vordergrund

Infos zum Bild:

  • Kamera: Sony Alpha 6000
  • Objektiv: Sony E 10-18mm F4 OSS
  • Brennweite: 10mm (15mm Kleinbild)
  • Belichtungszeit: 1/10 Sekunde
  • Blende: f 5,6
  • ISO: 100

Bearbeitung

Vorab erstmal nur die Ergebnisse unserer Bearbeitung:

Fertige Bearbeitung Sonnenuntergang 1

Fertige Bearbeitung Sonnenuntergang 1

Fertige Bearbeitung Sonnenuntergang 2

Fertige Bearbeitung Sonnenuntergang 2

Unsere eigene Bearbeitung der Bilder werden wir in den nächsten Tagen in einem eigenen Beitrag vorstellen. Bei zwei Bildern würde das hier den Rahmen doch ein wenig sprengen. 

Fotobearbeitungs Challenge – Leg los und bearbeite die Sonnenuntergänge

Jetzt bist Du dran, tobe Dich an diesen Bilder aus. Du kannst gerne beide Bilder nehmen oder nur eines von beiden, ganz wie Du möchtest. Dabei ist es egal welche Software Du nutzt, es ist egal ob Du Anfänger oder Fortgeschrittener bist. Es zählt das Ergebnis und der Spaß an der Bearbeitung.

Lade Dir die originalen ARW-Dateien (RAW-Format von Sony) herunter und lege direkt los. 

Sende uns das bearbeitete Bild bis zum Ende der Challenge an unsere Mailadresse (kontakt@reisen-fotografie.de), zusätzlich ein paar Infos über Dich (Name, Blogadresse, vielleicht 2, 3 Worte darüber, warum Du das Bild so bearbeitet hast. Nach dem Ende der Aktion werde ich dann alle Bilder in einem Beitrag zusammen fassen. 

Wenn Du magst, zeige das Bild (und Deine Bearbeitungsschritte) auf Deinem Blog, in einem Forum, auf Deiner Facebook-Seite, auf unserer Facebook-Seite – wo Du möchtest. Oder mache einfach nur per Mail mit. Es wäre nur seeeehr nett, wenn Du zu dem Bild einen Link zu diesem Beitrag hier setzt. Schreibe auch gerne einen Kommentar unter diesem Beitrag und hinterlasse dort den Link zu Deiner Version des Bildes. 

Diese Challenge läuft bis zum 26.06.2016 – genug Zeit also, sich an den Bildern auszutoben.

Die Zusammenfassung mit allen eingereichten Bildern ist nun online.

Wir sind nun tierisch gespannt auf Eure Bearbeitungsergebnisse. Bei der 1. Challenge sind so viele tolle, unterschiedliche Bilder zusammen gekommen, es war eine Freude diese zu sehen.

Fragen, Anregungen? Einfach einen Kommentar hinterlassen, das würde uns sehr freuen.

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https://www.reisen-fotografie.de/fotobearbeitungs-challenge-2-sonnenuntergaenge/?pk_campaign=feed&pk_kwd=fotobearbeitungs-challenge-2-sonnenuntergaenge/feed/ 28 19404
Wohnmobilübernahme und auf zum Porteau Cove Provincial Park https://www.reisen-fotografie.de/porteau-cove-provincial-park/?pk_campaign=feed&pk_kwd=porteau-cove-provincial-park https://www.reisen-fotografie.de/porteau-cove-provincial-park/?pk_campaign=feed&pk_kwd=porteau-cove-provincial-park#comments Fri, 03 Jun 2016 07:00:29 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=19386 Der Porteau Cove Provincial Park war unser erstes Ziel, nach der Übernahme unseres Wohnmobils in Vancouver. Dieser kleine Park liegt nördlich von Vancouver am Highway 99, dem Sea-to-the-Sky Highway. Er bietet einen wunderschönen kleinen Campground direkt am Ufer  des südlichsten Fjords von Nordamerika.  Wohnmobil Übernahme in Vancouver Nach einem wunderbaren Sonnenaufgang in Vancouver, den wir Dank immer […]]]>

Der Porteau Cove Provincial Park war unser erstes Ziel, nach der Übernahme unseres Wohnmobils in Vancouver. Dieser kleine Park liegt nördlich von Vancouver am Highway 99, dem Sea-to-the-Sky Highway. Er bietet einen wunderschönen kleinen Campground direkt am Ufer  des südlichsten Fjords von Nordamerika. 

Wohnmobil Übernahme in Vancouver

Sonnenaufgang in Vancouver

Sonnenaufgang in Vancouver

Nach einem wunderbaren Sonnenaufgang in Vancouver, den wir Dank immer noch vorhandenen Jetlag vom Bett aus beobachten konnten, ging es bereits um halb neun am Morgen mit dem Shuttle zu Fraserway. Dort wurden wir direkt von deutschsprachigen Mitarbeitern begrüßt und es ging direkt an die Einweisung in das Wohnmobil. Sehr detailliert bekamen wir das ganze Fahrzeug erklärt. Dabei wurden direkt alle kleinen Schäden protokolliert und zwei Dinge am Fahrzeug repariert.

Dabei war das Fahrzeug recht neu, mit ca. 17000 Meilen auf dem Tacho. Gut so, die Kinderkrankheiten sollten beseitigt sein. Das bestätigte sich dann auch in den folgenden 2 Wochen. Es kam zu keinerlei Problemen mit dem guten Teil.

Unser zu Hause für die Kanada-Reise

Unser zu Hause für die Kanada-Reise

Nach der Übernahme folgten noch die schriftlichen Formalitäten im Office der Vermietstation. Auch hier lief das alles auf deutsch ab. Ok, den Anspruch, dass bei den Vermietern unsere Sprache gesprochen wird, den haben wir nicht. Aber auch die restliche Übergabe fand auf einem sehr hohen Niveau statt, so toll waren wir das nicht gewohnt.

Innenraum - Blick nach hinten

Innenraum – Blick nach hinten

Die Ausstattung des Wohnmobils war ebenso klasse, ebenso wie die Verarbeitung. Gut, einen Fernseher brauchen wir um Urlaub nun wirklich nicht. Aber viele andere Dinge, wie Toaster, Axt, komplette Küchenausstattung, Filtertüten, WC-Chemie usw. war ausreichend im Wohnmobil vorhanden. Alles Dinge, welche wir sonst zusätzlich kaufen mussten. Daher beschränkte sich der folgende Ersteinkauf auch fast ausschließlich auf Lebensmittel. Tolle Sache.

Innenraum - Blick nach vorne

Innenraum – Blick nach vorne

So waren wir bereits zur Mittagszeit über der Übernahme des Wohnmobils und dem Ersteinkauf fertig. Es konnte also los gehen mit unserem Road-Trip.

Porteau Cove Provincial Park

Immer am Fjord entlang zum Porteau Cove Provincial Park

Immer am Fjord entlang zum Porteau Cove Provincial Park

Unser erstes Ziel war der Porteau Cove Provincial Park (http://www.env.gov.bc.ca/bcparks/explore/parkpgs/porteau/). Dieser liegt direkt am Highway 99, etwa 60 Kilometer nördlich von Vancouver. Die Fahrt führt einen dabei am südlichten Fjord Nordamerikas entlang, dem Howe Sound. Bei dem Anblick kam sofort Urlaubsstimmung auf.

Genau am Ufer des Fjords liegt dann auch der kleine Park, wo es einen wunderbaren Campgound gibt. Wir hatten in einer Kanada Facebookgruppe den Tipp bekommen, dort einen Stellplatz zu reservieren. Denn auch außerhalb der Saison ist der Campingplatz bei vielen Einheimischen immer sehr beliebt. Drei Wochen vor der Reise war dort kein Stellplatz direkt am See mehr frei aber wir haben noch eine Site in der zweiten Reihe bekommen.

Unser Stellplatz im Porteau Cove Provincial Park

Unser Stellplatz im Porteau Cove Provincial Park

Bei unserer Ankunft war der Campingplatz ausgebucht. Ohne vorherige Reservierung der Site hätten wir wohl bis Squamish weiter fahren und einen der dortigen privaten Campgrounds aufsuchen müssen. Der Campground hat aber auch eine Schwachstelle, einen Kritikpunkt – er liegt direkt an einer Eisenbahnlinie. Wir hatten aber Glück, es kam nur ein Zug – morgens um 3 Uhr, laut bremsend den Berg runter. Das war schon eine erweckende Geräuschkulisse.

So konnten wir aber in Ruhe unsere Koffer auspacken und das Wohnmobil komplett einräumen und das auf einem wunderschönen Campground. Hier sei auch noch die Sauberkeit des Fahrzeuges gelobt. Es musste kein Schrank ausgewischt werden, überall waren Antirutschmatten verlegt. Kleinigkeiten, die wir aber als sehr angenehm empfunden haben.

Nach dem Einräumen uns Auspacken und einer leckeren ersten Tasse Kaffee ging es dann an das Ufer des Fjords. 

Porteau Cove Provincial Park: Aussicht auf das Fjord

Aussicht auf das Fjord

Der Ausblick über das Fjord ist mehr als sehenswert. Die Berge rundum sind herrlich anzusehen. Dazu liegt am Ufer eine Menge Treibholz, was man für tolle Fotos nutzen kann. Und dabei wird man dann auch noch von Melanie fotografiert.

Porteau Cove Provincial Park: Treibholz am Fjord

Treibholz am Fjord

Es wächst überall was

Es wächst überall was

Baumwurzel mit Bergen

Baumwurzel mit Bergen

Wir haben in diesem Urlaub beide viel fotografiert, Melli hat meist die Lumix benutzt und Thomas ist mit der Sony mit aufgesetztem Weitwinkel durch die Gegend gelaufen. Dadurch haben wir sehr viele und vielseitige Bilder machen können. Wir haben auch unsere Freude an den kleinen Dingen entdeckt, seien es Makroaufnahmen von Insekten, die in den nächsten Berichten noch folgen werden, oder einfach an Blumen. Ja, wir sind unter die Blümchenfotografen gegangen. 

Blume - rosa/gelb

Blume – rosa/gelb mit kleinen Fliegen

Wenn wir jetzt noch wüßten, was wir da für Blumen fotografiert haben, dann wäre es perfekt. Leider haben wir da viel zu wenig Ahnung von und unsere Bildbeschreibungen werden dazu eher grundsätzlich sein. Also Blume mit Farbe. 

Ein weitere Hingucker im Porteau Cove Provincial Park ist der Bootsanleger. Dieser liegt ein wenig Abseits des Campgrounds, ist aber ein sehr beliebtes Fotomotiv in dem Park – und das zurecht.

Bootsanleger im Porteau Cove Provincial Park

Bootsanleger im Porteau Cove Provincial Park

Nach einem ersten Abendessen im Wohnmobil ging es später noch mal an das Ufer des Fjords, den Sonnenuntergang fotografieren.

Die Flut ist da

Die Flut ist da

Mittlerweile war die Flut da, das Wasser reichte nun bis an das angeschwemmte Treibholz heran. Wo wir am Nachmittag noch rum gelaufen sind, hätten wir nun arg nasse Füße bekommen. Achso, ja es ist Salzwasser, wir haben es getestet.

Farbspiele am Himmel

Farbspiele am Himmel

Sensationell waren die Farbspiele am Himmel. Es wechselte mit der Zeit von einem gelb/orange zu einem rot/violetten Abendhimmel. Zum Fotografieren einfach traumhaft schön.

Bald ist die Sonne weg

Bald ist die Sonne weg

Jetzt ist die Sonne weg

Jetzt ist die Sonne weg

Damit endete ein schöner erster Tag. Wenn wir jetzt noch an unsere Taschenlampe gedacht hätten, wäre auch der Rückweg zum Wohnmobil einfacher gewesen. So haben wir uns über einen dunklen Strand gearbeitet – aber es gibt wohl schlimmere Schicksale.

So war unser erster Tag mit dem Wohnmobil direkt von einem wunderbaren Naturschauspiel gekrönt. Wir lieben Sonnenuntergänge und wenn diese dann noch in so einer schönen Mischung aus Bergen und Meer zu sehen sind, dann ist es perfekt.

Wir hoffen, die Eindrücke haben euch ein wenig gefallen. Kommentare sind herzlich gerne gelesen.

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Authentisch Reisen – unsere Vorstellung davon https://www.reisen-fotografie.de/authentisch-reisen/?pk_campaign=feed&pk_kwd=authentisch-reisen https://www.reisen-fotografie.de/authentisch-reisen/?pk_campaign=feed&pk_kwd=authentisch-reisen#comments Wed, 01 Jun 2016 05:30:15 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=19355 Authentisch Reisen, was stellen wir uns darunter vor? Diese Frage beschäftigt uns im Rahmen der Blogparade von Ulrike auf ihrem wunderbaren Bambooblog.  Dabei muss man überlegen, was ist eigentlich authentisch und welche Erwartungen hat man selber an eine Reise um diese als authentisch zu empfinden. Was bedeutet authentisch Reisen? Per Definition des Dudens bedeutet Authentität […]]]>

Authentisch Reisen, was stellen wir uns darunter vor? Diese Frage beschäftigt uns im Rahmen der Blogparade von Ulrike auf ihrem wunderbaren Bambooblog

Dabei muss man überlegen, was ist eigentlich authentisch und welche Erwartungen hat man selber an eine Reise um diese als authentisch zu empfinden.

Was bedeutet authentisch Reisen?

Per Definition des Dudens bedeutet Authentität „echt“ im Sinne von „als Original empfunden“. So weit, so einfach, sollte man meinen. Doch was ist in einem besuchten Land denn echt oder original? Natürlich sind auch die Strandhotels auf Mallorca mit Sicherheit authentisch, denn sie gehören unzweifelhaft zur Geschichte und Kultur dieser schönen Insel. Ob man das jetzt schön findet oder nicht steht dabei auf einem anderen Blatt. 

Für viele hat das Urlauben in solchen Hotels aber nichts mit authentischem Reisen zu tun. Es gibt zahlreiche Reisende, für die authentisch bedeutet, man lebt zwischen Einheimischen wie ein Einheimischer. Uns geht das ein wenig zu weit, zumal das bei unseren üblichen recht kurzen Aufenthalten in einem Land auch kaum zu bewerkstelligen ist und auch nicht unser Anspruch ist.

Für uns bedeuten authentische Reisen auf jeden Fall Erinnerungen, welche wir fest mit einem Land verbinden. Das können Landschaften sein, Städte, persönliche Erlebnisse oder ein Einblick in die Kultur des Landes. Halt alle Dinge, die wir mit einem Land oder einer Region verbinden können und unser Bild davon prägen. 

Das besuchte Land authentisch erleben

Was wir sehr gerne auf unseren Reisen authentisch gestalten, ist die Nahrungsaufnahme. Egal ob es die tolle asiatische Küche in Thailand ist oder das leckere Steak in den USA. Wir verzichten weitestgehend auf heimische Lebensmittel, die wir von zu Hause kennen. So gibt es auch bei unseren Wohnmobilurlauben kein Nutella zum Frühstück, was zu Hause undenkbar wäre. Wir kaufen nur einheimische Dinge, gehen nur in einheimischen Restaurants essen. Wir würden niemals auf die Idee kommen, auf Mallorca ein Schnitzel essen zu wollen, dann doch lieber eine leckere Paella.

Wenn wir mit dem Wohnmobil in den USA unterwegs sind, dann ist das für uns auch eine sehr authentische Art des Reisens. Denn genau so verbringen viele Amerikaner ihren Urlaub. Das merkt man spätestens auf den ersten Campgrounds, wenn man am Abend zwischen vielen Einheimischen sitzt. In Thailand dagegen sind wir viel mit dem Zug gefahren, zwischen vielen Einheimischen auf dem Weg zur Arbeit, vom Einkaufen zurück aufs Land. Das sind unsere Mittel, ein klein wenig in das Leben der Menschen einzutauchen, so wie es eben in zwei oder drei Wochen möglich ist.

Authentisch Reisen Essen in Thailand

Authentisch Reisen = heimisch Essen

Daneben ist uns der Kontakt mit den Menschen sehr wichtig. In Amerika hat man keine Probleme in ein Gespräch zu kommen, die Einheimischen lieben ja den Small Talk. Viele Reisende bezeichnen diese Gespräche als total oberflächlich, das mag sogar richtig sein. Sie sind aber ein Teil der amerikanischen Lebensart. Jeder quatscht dort locker mit jedem, selbst an der Zapfsäule an der Tankstelle.

Aber auch in Thailand haben wir sehr nette Begegnungen mit den Menschen gehabt. Alleine unser Fahrer in Chiang Mai hat uns so viele Einblicke in das Leben der Menschen gegeben, so viele interessante Geschichten erzählt. Die zwei Tage mit ihm zusammen waren schon die Reise wert. Der Höhepunkt waren dabei die Orte, welche sonst kaum ein Tourist zu sehen bekommt, besonders die leckere Garküche im Vorort, wo er immer Essen geht. 

Authentische Sehenswürdigkeiten

Authentisch Reisen Grand Canyon mit Schneehaube

Grand Canyon mit Schneehaube

Oft ein Streitpunkt beim authentischen Reisen sind die bekannten Sehenswürdigkeiten. Da sich da je meist die Touristen stapeln, sprechen viele Reisende diesen Orten ihre Authentizität ab. Das halten wir persönlich für völligen Unsinn. Nehmen wir als Beispiel den Grand Canyon. Natürlich, hier kann man sicher von Massentoursismus sprechen, keine Frage. Trotzdem ist es eines der größten Naturwunder des Landes. Warum sollen wir nicht dahin reisen? Für uns gehört das zu den USA dazu, genau so wie Cape Canaveral oder wie Disney Land. Das sind die Dinge, die in unseren Augen die USA ausmachen – genauso wie Hamburger, Steaks oder Highways wo die nächste Tankstelle erst in 200 Kilometern kommt. Auch der überall vorhandene Patriotismus, die Fahnen überall, die Ehrung der Armee bei Sportveranstaltungen – all das kann man gut finden oder nicht. Aber so ist es eben in den USA, es ist einfach authentisch.

Authentisch Reisen Disney Epcot Center

Disney Epcot Center

Es gibt selbstverständlich auch viele unbekanntere Sehenswürdigkeiten. Diese sollen dann besonders authentisch sein, eben weil dort nicht so viele hinreisen. Aha? Wenn dann aber mal mehr dahin pilgern sind diese plötzlich nicht mehr authentisch? Ihr seht, mit dieser Art der Auslegung haben wir ein Problem.

Natürlich, um auf den Grand Canyon zurück zu kommen, ist eine Wanderung von der Süd- zur Nordseite mitten durch den Canyon, mit Sicherheit ein tolles „authentisches“ Erlebnis, wo man recht alleine unterwegs ist. Nur, was bringt mir das, wenn es wegen fehlender Fitness (dazu stehen wir) für uns eher gefährlich wäre?

Authentisch Reisen Im Wat Yai Chai Mongkon

Im Wat Yai Chai Mongkon

Daher nehmen wir gerne alle bekannten Sehenswürdigkeiten genau so mit, wie die vielen kleinen Geheimtipps die man im Netz inzwischen überall finden kann (sind die dann eigentlich noch authentisch?). Wir meinen, wenn diese Sehenswürdigkeiten so beliebt sind, von so vielen Menschen gesehen werden wollen, dann hat das auch seinen Grund. Und bisher sind wir nur selten enttäuscht worden.

Authentische Kultur, Natur und Städte

Für viele Reisende bedeutet Authentisch die Geschichte und Kultur eines Landes zu erleben. Das mag zum Teil auch richtig sein.

Authentisch Reisen Prang und Buddhastatue, Wat Mahathat

Prang und Buddhastatue, Wat Mahathat

In Asien bietet die heimische Kultur unbegrenzte Möglichkeiten. Die zahlreichen historischen Bauten und Orte sind wunderbar anzusehen und bieten einen tollen Einblick in die Geschichte des Landes. In den USA sieht es mit der Kultur dagegen ganz anders aus. Die Geschichte der First Nations kann man nur an wenigen Orten im Original anschauen. Man findet dagegen viel mehr interessante Dinge der jüngeren Geschichte. Aber auch ein altes Fort oder eine alte Farm kann sehr interessant sein und vor allem echt rüber kommen. 

Authentisch Reisen Bryce Canyon National Park

Bryce Canyon National Park

Unbestritten gehört aber die Natur zu den authentischsten Eindrücken, welche wir von einem Land mitnehmen. Gerade von unseren Reisen durch die USA oder jetzt gerade durch Kanada – das sind die Eindrücke, welche wir unverrückbar mit dem Land in Verbindung bringen. Denn einen Grand Canyon, einen Bryce Canyon, einen Arches National Park findet man so an keiner anderen Stelle der Welt. Das ist dann für uns ein authentischer Eindruck, eine Erinnerung welche fest mit einem Land verbunden ist.

Authentisch Reisen Boston

Boston

Genau so prägend sind die Städte in fremden Ländern. Bangkok hat wohl nur wenige Gemeinsamkeiten mit Las Vegas, Boston kann man wohl nur schwer mit San Francisco vergleichen. Der Besuch dieser Städte bietet uns selber auch einen authentischen Blick auf das Land, auf die Region – denn sie haben alle ihren unverwechselbaren Flair.

Authentisch Reisen: Zuschauerränge in Dover

Zuschauerränge in Dover

Eine sehr schöne Möglichkeit, um in das Leben der Einheimischen abzutauchen, ist der Besuch von lokalen Sportveranstaltungen. Dort erlebt man wunderbar das Miteinander der Menschen, sieht viele „Typen“, taucht ein in die normale Freizeitbeschäftigung der Einheimischen. 

Fazit

Authentisch Reisen bedeutet für uns, ein wenig in das Leben in den besuchten Ländern hinein zu schnüffeln. Ein wenig von der Kultur, den Sitten und Gebräuchen, den sehenswerten Orten, vom lokalen Essen zu geniessen. Wir haben selber nicht den Anspruch, unser Leben auf einmal komplett wie ein Einheimischer zu führen. Dazu reicht unsere Reisezeit einfach nicht aus, was wir aber nicht als Schlimm empfinden. Wir sind Gast in einem Land, nicht mehr und auch nicht weniger.

Daher unterscheidet sich unsere Vorstellung von authentischem Reisen mit Sicherheit von vielen anderen Reisenden. 

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Vancouver Sehenswürdigkeiten mit einer Hop-On-Hop-Off Tour erleben https://www.reisen-fotografie.de/vancouver-sehenswuerdigkeiten/?pk_campaign=feed&pk_kwd=vancouver-sehenswuerdigkeiten https://www.reisen-fotografie.de/vancouver-sehenswuerdigkeiten/?pk_campaign=feed&pk_kwd=vancouver-sehenswuerdigkeiten#comments Sun, 29 May 2016 11:26:52 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=19312 Vancouver Sehenswürdigkeiten gibt es mehr als genug zu sehen. Die Stadt ist so vielseitig und bietet so viele schöne Stellen, da war der eine Tag schon recht knapp bemessen, den wir dort verbringen wollten. Daher entschlossen wir uns, die Stadt mit einer Hop-On-Hop-Off Tour zu besichtigen. Der Vorteil dabei ist, man wird zu allen wichtigen […]]]>

Vancouver Sehenswürdigkeiten gibt es mehr als genug zu sehen. Die Stadt ist so vielseitig und bietet so viele schöne Stellen, da war der eine Tag schon recht knapp bemessen, den wir dort verbringen wollten. Daher entschlossen wir uns, die Stadt mit einer Hop-On-Hop-Off Tour zu besichtigen. Der Vorteil dabei ist, man wird zu allen wichtigen Sehenswürdigkeiten gefahren, muss sich selber um nichts kümmern, kann jederzeit den Bus verlassen und mit einem der nächsten Busse weiterfahren. Für uns ist das immer eine tolle Sache, wenn wir in einer fremden Stadt sind. 

Vancouver Sehenswürdigkeiten mit dem Hop-On-Hop-Off Bus

Vancouver Sehenswürdigkeiten mit dem Hop-On-Hop-Off Bus

Eine der Haltestellen der Touren lag direkt vor unserer Hoteltür. Wir entschieden uns für den Anbieter, welcher Busse anbot, die im hinteren Teil offen waren. Das erleichtert das Fotografieren während der Fahrt enorm. 

Nach ein Einsteigen entrichteten wir unsere Gebühr für das Tagesticket und los ging es auf die Rundfahrt durch die Stadt. Eine Runde dauert ungefähr 2,5 Stunden. Im Lauf des Tages sind wir die Runde genau zweimal gefahren und zwischendurch immer wieder ausgestiegen. So waren wir insgesamt gut 9 Stunden in der Stadt unterwegs und haben richtig viel gesehen.

Ein erster Blick über die Waterfront an unserem Hotel

Ein erster Blick über die Waterfront an unserem Hotel

Vancouver Sehenswürdigkeiten – Stanley Park

Der Stanley Park ist der größte Stadtpark Kanadas und der drittgrößte in Nordamerika. Er liegt direkt nördlich von Downtown und ist von drei Seiten vom Wasser umschlossen.

Stanley Park Vancouver

Stanley Park Vancouver

Riesige Grünflächen, kleine Wälder, viele Tiere und ein Aquarium findet man in diesem riesigen Park. Wenn man Zeit genug hat, bietet es sich an, den Park mit Fahrrädern zu erkunden, welche man dort leihen kann. Wir sind nur durch einige wunderschöne Abschnitte gelaufen.

Besucherzentrum in Stanley Park

Besucherzentrum in Stanley Park

Ein absoluter Knaller ist die Aussicht, welche man auf die Skyline von Vancouver hat. Die schönsten Stellen zum Fotografieren findet man auf dem Uferweg zwischen der Haltestelle für das Aquarium und den Totempfählen. Wenn ihr diesen entlang lauft, habt ihr viele tolle Perspektiven auf die Hochhäuser von Downtown Vancouver.

Vancouver Skyline

Vancouver Skyline

Ein weiters Highlight sind die Totempfähle im Stanley Park.

Totempfähle im Stanley Park

Totempfähle im Stanley Park

Die Totempfähle wurden rund um Vancouver gefunden, der älteste ist etwa von 1880, und werden im Park ausgestellt.

Vancouver Sehenswürdigkeiten – Skulpturen Park an der Englisch Bay

Lachende Skulpturen an der English Bay

Lachende Skulpturen an der English Bay

Nachmachen macht Spaß

Nachmachen macht Spaß

Die lachenden Skulpturen an der English Bay von chinesischen Künstler Yue Minjun wurden dort im Rahmen der Bienale 2009 aufgestellt. 

 

Vancouver Sehenswürdigkeiten – China Town und Gastown

Direkt nebeneinander liegen Chinatown und Gastown in Vancouver

Laternenschmuck in China Town

Laternenschmuck in China Town

In Gastown findet man die berühmte, gasbetriebene Uhr, welche alle 15 Minuten eine kleine Melodie spielt. Und mit viel Glück, ist die Uhr gerade nicht von tausenden Touristen mit Selfiesticks belagert.

Gasgetriebene Uhr

Gasgetriebene Uhr

Gasttown

Gasttown

Die Straße durch Gastown ist von sehr schönen, alten Häusern besiedelt. Man findet hier viele tolle Restaurants und Geschäfte mit allen möglichen Dingen, die das Touristenherz höher schlagen lassen.

Auf dem Bild sieht man im Hintergrund schon das Harbour Center, welches man einfach zu Fuß erreichen kann.

Vancouver Sehenswürdigkeiten – Die Aussicht vom Harbour Center

Nach der Entrichtung eines Eintrittsgeldes kann man auf die Aussichtsplattform des Harbour Centers hochfahren. Zu unserer Begeisterung *hüstel* geht die Fahrt mit einen verglasten Aufzug außen am Gebäude entlang.

Glasaufzug am Harbour Center

Glasaufzug am Harbour Center

Oben angekommen wird man aber mit einer sensationellen 360° Aussicht auf Vancouver belohnt.

Aussicht aus dem Harbour Center

Aussicht aus dem Harbour Center

Downtown Vancouver

Downtown Vancouver

Blick auf den Hafen vom Harbour Center

Blick auf den Hafen vom Harbour Center

Holy Rosary Cathedral

Holy Rosary Cathedral

Vancouver Sehenswürdigkeiten – Canada Place

Direkt am Haben findet man einen weiteren tollen Ort in Vancouver. Das Kreuzfahrtterminal am Canada Place und das Vancouver Convention Center.

Kreuzfahrtterminal Canada Place

Kreuzfahrtterminal Canada Place

Hier kann man wunderbar spazieren gehen, in einem der zahlreichen Restaurants einen Kaffee trinken oder einfach auf einer der Bänke sitzen und das rege Treiben im Hafen beobachten.

Boote, Flugzeuge - im Hafen ist richtig was los

Boote, Flugzeuge – im Hafen ist richtig was los

Blick auf Nord Vancouver

Blick auf Nord Vancouver

Eine weitere Runde mit dem Hop-On-Hop-Off Bus

Zum Nachmittag sind wir dann einfach noch eine komplette Runde mit dem Bus durch Vancouver gefahren. Einfach nur rum sitzen und noch ein paar neue Impressionen einsammeln.

Kunst am Straßenrand

Kunst am Straßenrand

Vancouver Impressionen

Vancouver Impressionen

Zum Abschluss des Tages sind wir noch mal auf das Harbour Center gefahren. Die Eintrittskarten dort sind für den ganzen Tag gültig, so dass wir noch mal die Aussicht im Nachmittagslicht geniessen konnten.

Blick vom Harbour Center am Nachmittag

Blick vom Harbour Center am Nachmittag

Nach einen letzten Blick über die wunderschöne Stadt sind wir dann zurück zu unserem Hotel gelaufen. Dort gab es noch ein prima Abendessen und dann schlug der JetLag gnadenlos zu. Um 9 Uhr haben wir platt im Bett gelegen.

Für uns war es ein schöner erster Tag in Kanada in einer faszinierenden Stadt. Gerne würden wir hier noch mal für ein paar Tage hin kommen. Die Idee mit der Hop-On-Hop-Off Tour hat sich auf jeden Fall bezahlt gemacht. Man kommt stressfrei überall hin, muss keine Parkplätze suchen, keine fremden Streckennetze beim ÖPNV ausprobieren.

Zum Thema Hop-On-Hop-Off hatte Lieschenradieschen erst kürzlich einen schönen Beitrag geschrieben, wo sie sagt, dass solche Touren keineswegs spießig sind – wir können da nur zustimmen.

Das war unser erster Reisebericht aus Kanada über die Vancouver Sehenswürdigkeiten. Wir hoffen euch damit einen kleinen Einblick in die schöne Stadt in British Columbia gegeben zu haben.

Wart ihr selber schon in Vancouver und habt noch weitere Tipps? Oder habt ihr noch Fragen zu der Stadt? Kommentare sind herzlich gerne gelesen.

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Kanada – ein erstes Fazit https://www.reisen-fotografie.de/kanada-ein-erstes-fazit/?pk_campaign=feed&pk_kwd=kanada-ein-erstes-fazit https://www.reisen-fotografie.de/kanada-ein-erstes-fazit/?pk_campaign=feed&pk_kwd=kanada-ein-erstes-fazit#comments Sun, 22 May 2016 02:01:40 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=19251 Kanada – ein erstes Fazit. Wir stehen gerade auf einem schönen Campground in Revelstoke, am Rande des gleichnamigen National Parks, hier in British Columbia. Zwei weitere Stationen liegen noch vor uns, auf unserer Reise durch Kanadas Westes. Morgen geht es nach Kelowna, bevor es übermorgen noch in einen kleinen Provincial Park südlich von Vancouver geht. […]]]>

Kanada – ein erstes Fazit. Wir stehen gerade auf einem schönen Campground in Revelstoke, am Rande des gleichnamigen National Parks, hier in British Columbia. Zwei weitere Stationen liegen noch vor uns, auf unserer Reise durch Kanadas Westes. Morgen geht es nach Kelowna, bevor es übermorgen noch in einen kleinen Provincial Park südlich von Vancouver geht. Dort neigt sich unserer wunderschöne Tour dann dem Ende entgegen.

Nur zwei Tage mit richtig schlechtem Wetter - in Kanada wohl eine gute Quote

Nur zwei Tage mit richtig schlechtem Wetter – in Kanada wohl eine gute Quote

Somit ist es an der Zeit, schon mal ein kleines Fazit der Reise zu ziehen. Wir sitzen hier gerade gemütlich draußen, unser Nachbar spielt auf der Gitarre, die ersten Lagerfeuer knistern, und Thomas hat Schreiblaune.

Kanada: Wetter – Jahrezeit – Saison im Mai

Im Vorfeld hatten wir einige Bedenken zu hören und zu lesen bekommen, dass es Anfang Mai in Kanada mit dem Wetter auch fürchterlich in die Hose gehen könnte. Nun, da haben wir auf jeden Fall sehr viel Glück gehabt. Wir hatten bis jetzt ganze zwei Regentage, einen zu Beginn der Reise in Whistler. Dort wurde es dann aber besser, je weiter wir nach Westen gefahren sind. Vorgestern erwischten wir auch noch einen Regentag auf dem Weg vom Banff durch den Yoho National Park. 

Emerald Lake im Yoho National Park - auch bei Regen schön.

Emerald Lake im Yoho National Park – auch bei Regen schön.

Der Rest war meist sonnig oder leicht bewölkt. Tagsüber lagen die Temperaturen meist um die 20 Grad, am Abend wurde es schon mal kühler. Das war aber nicht schlimm, so hatten wir im Wohnmobil sehr angenehme Temperaturen zum schlafen.

Wasserfälle im Yoho National Park

Wasserfälle im Yoho National Park

Die Vorsaison hier haben wir sehr genossen. Es gab nirgendwo ein Problem einen Campground zu finden. An keinen Aussichtspunkt war es zu voll, im Gegenteil. Oft standen wir ganz alleine in der Gegend oder waren alleine auf Trails unterwegs. 

Jetzt zum Long Weekend wird es merklich voller. Hier in Kanada ist am Montag ein Feiertag, da strömen die Menschen in die Natur hinaus. Wir hatten im Vorfeld für diese Tage Campingplätze vorgebucht, was sich auch als klug heraus gestellt hat.

Glacier National Park

Glacier National Park

Im Mai sind auch noch nicht alle Aussichtspunkte zu erreichen. So war z.B. die Straße zum Moraine Lake in Lake Louise noch geschlossen. Dafür hatten wir hier in Revelstoke Glück. Gerade heute öffnete die schöne Meadows-to-the-Sky-Straße, die Gondelbahn und das Visitor Center am Staudamm. Das wußten wir vorher gar nicht, da haben wir wirklich Glück gehabt.

Kanada – Campen, Menschen, Autofahrer

Für uns ist das hier der erste Urlaub in Kanada. Wir waren gespannt, ob das hier so viel anders ist, als in den USA. Ob man Unterschiede spürt, außer das die Entfernungen in Kilometer und die Geschwindigkeiten in km/h angegeben werden.

Wir haben den Eindruck, ja – es gibt einige Unterschiede.

Melli hat einen neuen Freund

Melli hat einen neuen Freund

Die Menschen sind genau so nett, freundlich, hilfsbereit und herzlich wie in den USA. Aber nur so lange, wie sie nicht hinter dem Steuer eines Autos sitzen. In Vancouver hatten wir uns schon über unseren Taxifahrer gewundert – da sag noch mal einer in Thailand sind die Taxifahrer irre. Wie der mit uns vom Flughafen zum Hotel gefahren ist, das hatte schon Renn-Niveau. Nur, alle anderen um uns herum sind genau so gefahren.

Dieser Eindruck bestätigte sich später, als wir mit dem Wohnmobil unterwegs waren. 70 km/h erlaubt – man fährt schon knapp über 80 und wird doch noch überholt, teilweise an haarsträubenden Stellen. Es ist hier, nach unserem bisherigen Eindruck, kein so entspanntes Autofahren wie in den USA – es ist irgendwie stressiger und anstrengender. Wir kannten das bisher nicht, dass von hinten gedrängelt wird, irrsinnig überholt wird, obwohl man selber eigentlich schon zu schnell fährt.

Aber sonst sind die Menschen hier wirklich sehr nett. Auf den Campgrounds wird gewohnt freundlich miteinander umgegangen, ebenso an den Touristenorten, im Supermarkt und wo man sonst mit den Menschen in Kontakt kommt. Dabei scheinen die Kanadier sogar noch ein wenig authentischer rüber zu kommen. Auch dieser in den USA penetrant vorhandene Patriotismus ist hier nicht so extrem vorhanden. Man sieht kaum Fahnen und wird nicht ständig an die Leistungen der Arme erinnert.

Campingplätze liegen auch in Kanada immer an der Bahnlinie

Campingplätze liegen auch in Kanada immer an der Bahnlinie

Mit unserem 30-Fuß Wohnmobil, was wir auch in den USA immer gefahren sind, sind wir hier ein wenig überdimensioniert. Wir mussten in Amerika noch nie so viel rangieren wie hier, noch nie haben wir dort so Probleme gehabt in Orten einen Parkplatz zu bekommen.

30 Fuß Wohnmobil - nicht noch mal in Kanada

30 Fuß Wohnmobil – nicht noch mal in Kanada

Wenn wir noch mal nach Kanada fahren werden wir uns einen Truck-Camper mieten. Wir haben uns so ein Teil bei unserem Vermieter mal angeschaut. Für 2 Personen ist das völlig ausreichend und es ist alles drinnen was man braucht. Generell sollte man hier, mit 2 Personen, ein maximal 25-Fuß Wohnmobil mieten, das reicht und passt auch gut zu den Straßen hier.

Die Campgrounds waren alle in Ordnung. Manch einer schöner, andere weniger – aber so einen richtig schlechten Campground hatten wir auf der Reise nicht. Es sind zur jetzigen Zeit noch nicht alle Campingplätze geöffnet. Das war aber auf unserer Route kein Problem. Unsere Bedenken bzgl. der goßen Campgrounds im Jasper- und Banff National Parks haben sich nicht bestätigt. Sie waren zwar riesig groß aber trotzdem noch ganz nett gestaltet. Auf keinen Fall so schlimm, wie letztes Jahr die riesigen Campgrounds im Yellowstone.

Außerdem liegen auch in Kanada alle Campgrounds in sicht- oder mindestens hörweite einer Eisenbahnlinie. Ohne das Hupen, das Geräusch der Bremsen von kilometerlangen Zügen könnten wir vermutlich gar nicht einschlafen. Aber, das kennen wir so auch aus den USA.

Die Natur in Westkanada

Regenwald im Revelstoke National Park

Regenwald im Revelstoke National Park

Ein absolutes Hightlight hier ist natürlich die Natur. Die wunderbaren Berge der Rocky Mountains, die tollen National Parks – einfach ein Traum. Man findet hier schneebedeckte Gletscher, karge Felslandschaften, tolle Flüsse, kleine und große Seen, Sümpfe und sogar Regenwälder. Langweilig wird das nicht.

Dazu findet man in allen Parks tolle Aussichtpunkte und Wanderwege für alle Bedürfnisse. Selbst für uns Wandermuffel waren viele kürzere Trails dabei, bis 2 oder 3 Kilometer Länge, die gemütlich zu laufen waren.

Auf dem Wanderweg durch die Sümpfe

Auf dem Wanderweg durch die Sümpfe

Entsprechend vielseitig ist auch die Tierwelt. 5 Bären haben wir gesichtet – bis jetzt. Dazu Elche, verschiedene Sorten Rotwild, alle möglichen Hörnchen, Dickhornschafe, Schnecken, Insekten usw. – genug Material für viele Bilder in einem eigenen Beitrag in den nächsten Wochen.

Präriehunde - die sind hier überall

Präriehunde – die sind hier überall

Unser absolutes Lieblingstier sind aber die Präriehunde. Diese findet man hier überall, auf fest jeder grünen Wiese. Einfach mal dort hin setzen und ein wenig warten, irgendwann kommen die Köpfe aus dem Boden und die kleinen Kerle kommen aus ihrem Bau. Dabei sind diese wenig scheu, heute hatte wir die auf dem Schuh sitzen. 

Fazit – Es passt alles in Kanada

Auch wenn wir noch drei Tage vor uns haben, wir können jetzt schon sagen es war ein tolles Erlebnis hier in Kanada. Die Natur ist so überwältigend, die Weite des Landes, ach – einfach alles. Wir werden ganz bestimmt wieder hier hin kommen in den nächsten Jahren.

Aussicht auf den Ort Banff

Aussicht auf den Ort Banff

Mit dem Wohnmobil sind wir auch sehr zufrieden – mal abgesehen von der Größe, aber das sind wir ja selber Schuld. Die Ausstattung, die Qualität und auch die Sauberkeit und der Service bei der Übernahme – das war schon eine andere Liga, wie das was wir bisher kannten.

In den nächsten Wochen werden wir noch viele Einzelberichte über unsere Reise hier veröffentlichen. Dazu müssen wir uns aber erst mal in Ruhe durch viele tausend Bilder arbeiten. Melli hat auf der Reise so richtig ihre Freude an der Fotografie gewonnen. Das Resultat sind nun fast doppelt so viele Bilder wie bei den letzten Urlauben.

Wir werden aber noch detailliert die einzelnen Parks vorstellen, die Tierwelt, einige schöne Orte, Geheimtipps und auch den ein oder anderen Campground. Genug Stoff also für viele interessante Berichte für euch.

Das war ein weiterer, kurzer (hüstel) Zwischenbericht aus Kanada. Wir hoffen, die Fotos und Eindrücke haben Euch ein wenig gefallen.

Wie sind eure Erfahrungen mit Kanada, dem Land, den Menschen? Kommentare sind herzlich gerne gelesen.

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Ein paar Eindrücke aus Kanada https://www.reisen-fotografie.de/ein-paar-eindruecke-aus-kanada/?pk_campaign=feed&pk_kwd=ein-paar-eindruecke-aus-kanada https://www.reisen-fotografie.de/ein-paar-eindruecke-aus-kanada/?pk_campaign=feed&pk_kwd=ein-paar-eindruecke-aus-kanada#comments Mon, 16 May 2016 04:13:02 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=19209 Überall zeigen wir Bilder aus Kanada – bei Facebook, Twitter, Instagram – nur der Blog kommt zu kurz. Also zur Halbzeit einfach mal ein paar Bilder aus diesen wunderschönen Land. Bisher sind wir mit dem Wetter geradezu gesegnet. Einen halben Tag Regen, sonst nur Sonnenschein bei angenehmen 20 Grad am Tag und rund 5 Grad […]]]>

Überall zeigen wir Bilder aus Kanada – bei Facebook, Twitter, Instagram – nur der Blog kommt zu kurz.

Also zur Halbzeit einfach mal ein paar Bilder aus diesen wunderschönen Land. Bisher sind wir mit dem Wetter geradezu gesegnet. Einen halben Tag Regen, sonst nur Sonnenschein bei angenehmen 20 Grad am Tag und rund 5 Grad in der Nacht – so lässt es sich prima schlafen im Wohnmobil.

Kanada fühlt sich schon anders an als die USA – unsere Eindrücke über die Unterschiede werden wir zu Hause mal zusammen fassen. Ebenso werden wir euch viele tolle Bilder von sehenswerten Orten zeigen können, dazu Tierbilder und viele Infos. Aber, das machen wir in Ruhe, nach der Reise.

Hier einfach mal ein paar Bilder aus den letzten Tagen.

Sunset Dutch Lake

Sunset Dutch Lake

Streifenhorn

Streifenhorn (von Melanie)

Maligne Lake

Maligne Lake (von Melanie)

Schwarzbär

Schwarzbär

Sunset

Sunset

Auf dem Gletscher

Auf dem Gletscher

Wasserfall 1 im Japser National Park

Wasserfall 1 im Jasper National Park

Wasserfall 2 im Japser National Park

Wasserfall 2 im Jasper National Park

Das waren einfach mal ein paar Eindrücke aus dem wunderschönen Kanada. Mehr, viel mehr folgt, wenn wir wieder zu Hause sind.

Kommentare sind herzlich gerne gelesen.

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Bilder aus dem Terrazoo Rheinberg https://www.reisen-fotografie.de/bilder-aus-dem-terrazoo-rheinberg/?pk_campaign=feed&pk_kwd=bilder-aus-dem-terrazoo-rheinberg https://www.reisen-fotografie.de/bilder-aus-dem-terrazoo-rheinberg/?pk_campaign=feed&pk_kwd=bilder-aus-dem-terrazoo-rheinberg#comments Thu, 05 May 2016 22:39:53 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=19167 Den Feiertag haben wir mal wieder für einen Besuch im tollen Terrazoo Rheinberg genutzt. Dabei sind natürlich wieder ein paar Fotos entstanden, die wir euch gerne zeigen möchten. Auf Facebook wurde ja schon gemeckert, weil wir dort nur ein Bild gezeigt haben. Das geht natürlich mal gar nicht, also ran an die Bilder. Eindrücke aus […]]]>

Den Feiertag haben wir mal wieder für einen Besuch im tollen Terrazoo Rheinberg genutzt. Dabei sind natürlich wieder ein paar Fotos entstanden, die wir euch gerne zeigen möchten. Auf Facebook wurde ja schon gemeckert, weil wir dort nur ein Bild gezeigt haben. Das geht natürlich mal gar nicht, also ran an die Bilder.

Eindrücke aus dem Terrazoo Rheinberg

Hallo im Terrazoo Rheinberg

Hallo im Terrazoo Rheinberg

Mit im Gepäck war natürlich unsere Sony Alpha 6000, wo wir heute das 18-105mm Objektiv drauf hatten. Für die Anforderungen im Terrazoo ist das Objektiv in unserem Linsenpark noch am besten geeignet. Weitwinkel scheidet dort aus, und mit dem Tele (80-210mm) ist man dort leicht über den Anforderungen.

Die Albino-Dame hat endlich ein großes Gehege

Die Albino-Dame hat endlich ein großes Gehege

Gruppengucken

Gruppengucken

Mit diesem kleinen Kerl im Vordergrund haben wir Freundschaft geschlossen. Als wir zum nächsten Terrarium weiter gehen wollten,  kam er ganz schnell auf den Ast gekrabbelt und wollte mit. Süß, oder?

Nimm mich mit, geh nicht weg...

Nimm mich mit, geh nicht weg…

Aber im benachbarten Terrarium war auch richtig leben in der Hütte.

Züngel...

Züngel…

Gähn...

Gähn…

Ähm, *hüstel* - also...

Ähm, *hüstel* – also…

Auch Schlangen haben wir wieder zahlreiche fotografiert. Nur eine Vorführung haben wir uns dieses mal nicht angeschaut, lieber in Ruhe ein paar Bilder mehr machen.

Wunderbare Farben

Wunderbare Farben

Der Kopf von fast 5 Meter Schlange

Der Kopf von fast 5 Meter Schlange

Die Panasonic Lumix war auch mit dabei. Schwiegervater überlegt sich diese Kamera zu kaufen. Also haben wir ihn damit fotografieren lassen. Und auf der Hälfte der Tour haben wir die Kameras getauscht. So konnte er sich auch mal mit der Sony austoben.

Noch mal ein Züngel-Bild

Noch mal ein Züngel-Bild mit der Lumix

Schlangen Portrait

Schlangen Portrait

Erst Essen, dann zur Fußpflege

Erst Essen, dann zur Fußpflege . wieder mit der Sony

Charakter-Portrait

Charakter-Portrait

Welches Bild mit welcher Kamera gemacht wurde und die Belichtungsdaten könnt ihr übrigens sehen, wenn Ihr die Bilder anklickt. In dem PopUp mit dem Bild stehen unten die Daten.

Sehr große Echse

Sehr große Echse

Im Außenbereich haben wir dann, bei einem leckeren Kaffee, einfach mal die Sonne genossen. Ok, dieser Truthahn wollte meinen Keks – das mussten wir ausdiskutieren.

Foto - dann vielleicht Keks!

Foto – dann vielleicht Keks!

Dann kam der große Moment. Eines der ersten Makros mit der Lumix. Ok, zumindest war der Makro-Modus aktiviert und das Motiv wirklich klein. Die Schärfe könnte allerdings deutlicher auf dem Kopf liegen – da sind wohl noch ein paar tausend Übungsbilder angesagt.

Juchu - ein "Makro"

Juchu – ein „Makro“

Wenn Schwiegervater dabei ist und er eine Kamera hat (also immer), dann bekommt man wenigsten auch mal Bilder von sich selber. Hier ein Making-Off des ersten Makros.

Beim Makro-Fotografieren

Beim Makro-Fotografieren

Eines steht jetzt schon auf dem Einkaufszettel: Ein Ringlicht oder -blitz. Dumm ist es einfach, wenn der Schatten der Kamera das beste Licht weg nimmt.

Pflegetier

Pflegetier

Dieser hübsche Fuchs war zur Pflege im Terrazoo. Offensichtlich hatte er eine Verletzung an der linken Flanke. Dem kleinen Kerl alles Gute!

Füttert mich!

Füttert mich!

Während Schwiegervater und Thomas den Terrazoo leer fotografierten kümmerten sich die Damen um das leibliche Wohl der Tiere.

Im Aquarium

Im Aquarium

Nahaufnahme

Nahaufnahme

Die beiden obigen Aufnahmen sind mit sehr wenig Abstand entstanden. Bei der Echse unten war eigentlich nur die Scheibe zwischen dem Kopf und dem Objektiv, vielleicht 2 Zentimeter. Das ist bei der Lumix schon sehr beeindruckend.

Unser persönlicher Freund

Unser persönlicher Freund

Dieses Chamäleon haben wir bei unserem letzten Besuch im Terrazoo schon ins Herz geschlossen. Wenn man an dem Terrarium steht und Fotos macht, kommt er oft auf einen Ast geklettert und setzt sich richtig nett in Pose.

Noch eine Nahaufnahme

Noch eine Nahaufnahme

 

Auch die obige Aufnahme ist aus extrem kurzer Entfernung geschossen. Hier war es aber ein Geduldsspiel – der kleine Kerl wäre am liebsten durch die Scheibe auf die Kamera geklettert.

Einfach nur wunderschön!

Einfach nur wunderschön!

Unser Lieblingsfoto des Tages. Irgendwie gefällt es uns am besten, die Farben (grün/orange) passen ja bekanntlich gut zusammen.

Der Terrazoo Rheinberg ist ein privat geführter Zoo, gelegen am schönen Niederrhein. In dem kleinen Zoo findet man im Moment rund 400 Tiere, welche rund 100 Arten zuzuordnen sind. Einen Großteil der Tiere findet man im Reptilienhaus. Schlangen, Echsen, Krokodile und Insekten können bewundert werden. Die großen Terrarien sind alle von drei oder sogar 4 Seiten einsehbar, so dass man immer einen wunderbaren Blick auf die Tiere bekommt.

Einen Gruß noch an die Mitarbeiter des Terrazoos. Toll, dass unser Blog da schon so bekannt ist, dass wir schon angesprochen werden. Das freut uns riesig, wenn unsere Bilder auch bei euch gut ankommen.

Das waren unsere Bilder aus dem Terrazoo Rheinberg. Wir hoffen wir immer, dass die Eindrücke euch ein wenig gefallen.

Kommentare sind herzlich gerne gelesen.

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https://www.reisen-fotografie.de/bilder-aus-dem-terrazoo-rheinberg/?pk_campaign=feed&pk_kwd=bilder-aus-dem-terrazoo-rheinberg/feed/ 6 19167
Die richtige Bildkritik – Fotos konstruktiv kommentieren https://www.reisen-fotografie.de/die-richtige-bildkritik-fotos-konstruktiv-kommentieren/?pk_campaign=feed&pk_kwd=die-richtige-bildkritik-fotos-konstruktiv-kommentieren https://www.reisen-fotografie.de/die-richtige-bildkritik-fotos-konstruktiv-kommentieren/?pk_campaign=feed&pk_kwd=die-richtige-bildkritik-fotos-konstruktiv-kommentieren#comments Wed, 04 May 2016 21:36:59 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=19145 Eine ausführliche Bildkritik ist der Wunsch vieler Fotografen, die ihre Bilder in Netz stellen. Unter diesem Gesichtspunkt hatten wir in den letzten Wochen verschiedene Fotoplattformen getestet. Leider wird auf den meisten Plattformen nur sehr wenig kommentiert und das meist noch sehr oberflächlich. Das richtige Kommentieren von Bildern ist nicht ganz so einfach. Eine gute Bildkritik braucht […]]]>

Eine ausführliche Bildkritik ist der Wunsch vieler Fotografen, die ihre Bilder in Netz stellen. Unter diesem Gesichtspunkt hatten wir in den letzten Wochen verschiedene Fotoplattformen getestet. Leider wird auf den meisten Plattformen nur sehr wenig kommentiert und das meist noch sehr oberflächlich.

Das richtige Kommentieren von Bildern ist nicht ganz so einfach. Eine gute Bildkritik braucht Zeit. Zeit um sich mit dem Foto zu beschäftigen, Zeit um einen konstruktiven Kommentar zu verfassen. Mit diesem Beitrag möchten ich euch gerne zeigen, wie ich mir einen guten Kommentar unter einem Bild vorstelle. Dazu zeige ich ein paar Beispiele, wie gute oder schlechte Kritik aussehen kann und wie man mit Kritik an den Bildern umgehen sollte.

Bildkritik – positiv oder negativ?

Erst mal möchte ich klar stellen, dass der Begriff „Kritik“ im Zusammenhang mit einer Fotobewertung keine negative Aussage sein muss. „Kritik“ ist hier als konstruktive Meinungsäußerung zu einem Foto zu sehen. Diese Kritik kann genau so positiv ausfallen wie negativ.

Sind die Like-Buttons der Tod der Bildkritik

Bildkritik contra Likes, Votes, Favoriten...

Likes, Votes, Favoriten…

Ich behaupte jetzt einfach: Nein! (Höre ich da einen Aufschrei?)

Eine gute Bildkritik braucht, wie bereits oben geschrieben, Zeit. Man muss sich intensiver mit dem Bild beschäftigen. Mir selber geht es oft genug so, dass mir diese Zeit fehlt wenn ich mich durch verschiedene Fotoplattformen scrolle. Oder es fehlt die Lust, einen ausführlichen Kommentar zu schreiben – am Abend im Bett am iPad wenn ich mir einfach noch ein paar schöne Bilder anschaue. Das kommt leider viel zu oft vor. Und dann bin ich sehr froh, dass ich bei Bildern, welche mir gut gefallen, einfach mal ein Like hinterlassen kann.

Die Alternative wären doch die Kurzkommentare wie „Schönes Bild“, „Toll gesehen“, „Im richtigen Moment abgedrückt“, „WOW“, „Wie geil ist das denn?“. Das sind keine Kritiken, allenfalls sind sie ein Lob, eine Beifallsbekundung. Da kann ich auch einfach den Like-Button klicken und treffe damit die gleiche Aussage. Ich habe das Bild gesehen, es gefällt mir – Like – fertig. Und das finde ich nicht weiter schlimm. Denn sind wir mal ehrlich, 99% der Leute die gerne Like drücken hätten doch niemals eine ausführliche Meinungsäußerung zu dem Bild geschrieben. 

Ich persönlich freue mich auch über Likes zu meinen Bildern, ich habe mich auch nie über einen „Schönes Bild“-Kommentar beschwert. Jeder Fotograf freut sich, wenn er Resonanz zu seinen Fotos bekommt. Und warum zeige ich denn meine Fotos im Internet? Soll ich ehrlich sein? Ich zeige die, damit andere Menschen die sehen können und ich hoffe natürlich, dass diese auch gut ankommen. 

Dabei habe ich auch kein Problem mit einem „Gefällt mir nicht“. Auch diese Meinung darf jeder unter meinen Bildern äußern. Schön wäre es aber, wenn das „Gefällt mir“ oder „Gefällt mir nicht“ begründet würde. 

Wie sollte dann eine Bildkritik aussehen?

Gute Bildkritiken können auch mit „Schönes Bild“ beginnen, gehen dann aber mit einem „,weil…“ weiter. Oder da steht „Das Bild gefällt mir nicht, weil…“. 

Mich als Fotograf interessiert einfach, wie der Betrachter das Bild sieht.

  • Was gefällt ihm am Bild? Aufbau, Licht, Szene…?
  • Löst das Bild Stimmungen aus?
  • Mag er eben einen der Punkte nicht leiden? Stößt ihn das Bild vielleicht sogar ab?
  • Gerne Hinweise auf technische Mängel, die ich übersehen habe.

All diese Informationen vom Betrachter des Bildes, zusammengefasst in einer Kritik bringen mich bei meinen Fotografien vielleicht nach vorne.

Wenn diese Punkte in einem Kommentar zu einem Foto von mir angesprochen werde, freue ich mich riesig. 

Wie eine Bildkritik verfassen?

Jetzt ist das natürlich alles so einfach geschrieben. Eine solche Kritik zu verfassen ist leider nicht ganz so einfach. Vor allem, wenn dies in Schriftform in Internet erfolgt. Positive Kritiken sind da meist problemlos. Etwas schwieriger ist es mit negativen Kritiken. Diese müssen unter Umständen sanft verpackt werden.

Ich selber versuche negative Dinge bei fremden Fotografen so sachlich wie möglich rüber zu bringen. Ein „Das Bild ist kacke, weil es unscharf ist. Ist Dein Autofokus kaputt?“ kommt nicht unbedingt sooo gut an. Das kann mit einem netten „Irgendwie wirkt das Bild hier ein wenig unscharf“ vielleicht etwas dezenter rüber gebracht werden.

Kennt man einen Fotografen etwas besser und weiß, wie er mit negativer Kritik umgeht, kann man natürlich auch ein wenig direkter werden.

Mir fällt es in vielen Diskussionen unter Fotos auf, dass dort die negativen Eindrücke mit dem Holzhammer verteilt werden. Und dann wundern sich die Leute, dass der entsprechende Fotograf sauer ist und gereizt auf die Kritik reagiert. Dabei ist die Gereiztheit meist auf den Ton zurück zu führen. Darauf angesprochen heißt es dann meistens, „da muss er durch“. Ich sehe das komplett anders, denn eine negative Kritik kann auch mit Respekt gegenüber des Fotografen und seiner Arbeit rüber gebracht werden.

Generell muss ich selber zugeben, dass ich mich mit Kritik bei mir unbekannten Fotografen meist sehr zurück halte. Ich selber maße mir oft nicht an, Leute zu kritisieren, die ich nicht persönlich kenne oder zumindest länger in Kontakt stehe. 

Wie kommentiere ich Bilder?

Wenn ich Zeit habe, mir ein Bild besonders gut gefällt dann schreibe ich gerne auch mal einen ausführlichen Kommentar unter das Bild. Ich gehe dann auf die Besonderheiten des Bildes ein, auf besondere Lichtsituationen, Bearbeitungen, Stimmungen, Szenen – alles was das Bild bietet. Ab und zu lösen Bilder bei mir auch Emotionen aus oder Erinnerungen, dann schreibe ich das auch gerne in die Anmerkung. Dabei kann ein positiver Kommentar aber auch negative Aspekte haben, wobei ich dann zum Beispiel einen anderen Schnitt bevorzugt hätte, einen anderen Winkel oder was auch immer.

Bei negativen Kritiken, die ich wie gesagt nur bei mir bekannten Fotografen abgebe, gehe ich meist auf technische Mängel ein (unscharf, falscher Fokus), auf einen (in meinem Augen) unglücklichen Schnitt für den Bildaufbau oder wenn mir eine Bearbeitung wirklich viel zu extrem ist. 

In unserem Spotterforen wird oft auch gezielt nach Kritik für die Bilder gefragt. Besonders bei den vielen Einsteigern dort hat es sich im Laufe der Zeit bewährt, klar auf Fehler im Bild hinzuweisen. Die Erfolge, wenn man die Entwicklung über Wochen verfolgt, geben dem Recht. Viele Anfänger sind dort am Anfang mit gruseligen Bildern aufgeschlagen und nach ein paar Wochen, mit konstruktiven Kritiken, waren es richtig tolle Bilder, welche die Betroffenen dann präsentiert haben.

Gerne bin ich bei dieser Kritik auch konstruktiv. Ich gebe in den Kommentaren dann gerne Tipps zur Verbesserung der Bilder, Tipps zur Belichtung und andere technische Hilfen.  

Überhaupt – bei Bildern, die in Genres liegen wo ich gar keine Ahnung von habe, halte ich mich meistens bedeckt. Portrait- oder Streetbilder werden von mir keine (negative) Kritik bekommen. Ich habe da einfach keine Ahnung von und meine eigenen Versuche in den Segmenten waren eher kümmerlich. Ich würde auch keinem Studio-Fotografen Tipps für eine bessere Lichtsetzung geben, da würde ich mich lächerlich machen.  Das gleiche gilt für Fotos auf Beauty-Blogs – da wo die Frauen immer auf den Boden gucken. Ich frage mich immer, „was um alles in der Welt suchen die da?“. Aber, es ist einfach nicht meine Sparte – da halte ich einfach meine Klappe. 

In diesen Segmenten, wo ich nicht zu Hause bin, kann ich sagen ja, ein Bild gefällt mir oder nein, es gefällt mir nicht. Das kann ich dann auch mit einen Like-Button ausdrücken, den ich klicke oder eben nicht. Es würde mir oft sehr schwer fallen, das dann zu begründen, weil mir einfach das Wissen in den Bereichen fehlt.

Bei dem Stil der Bilder halte ich mich mit negativer Kritik meist zurück. Denn die Bearbeitung, Entwicklung eines Bildes ist sehr oft Geschmacksache. Und über Geschmack kann man nicht wirklich diskutieren. Wenn ich gezielt gefragt werde, dann äußere ich aber meine Meinung dazu. Dabei bedenke ich aber, dass es sich dabei um meine subjektive Meinung handelt und drücke das auch in meinem Kommentar aus. Ich mag zum Beispiel keine extremen HDR-Bilder, wo man extreme Bearbeitungsspuren sieht. Es gibt aber genug Menschen, welche genau solche Bilder sehr mögen. Das gilt übrigens für viele Stilmittel, welche ich selber nicht mag, die aber durchaus ihre Berechtigung und Anhänger haben. Wer bin ich denn, dass ich das dann kritisieren dürfte?

Kommentare – sinnvoll ohne Kritik

Kunst - bunte Vögel

Bildkritik: Ist das Kunst oder kann das weg?

Kommentare kann man aber auch sinnvoll für einen Austausch mit dem Fotografen nutzen. Ich mache das gerne, wenn ich technische Details zu einem Bild wissen möchte oder ein Bild nicht verstehe. Das kommt gerade bei abstrakten Bildern vor oder bei einigen künstlerischen Aufnahmen. Ich gebe zu, ab und zu habe ich wirklich Probleme damit, den künstlerischen Aspekt eines Bildes zu erkennen. Es gibt in dem Bereich wirklich Aufnahmen, wo ich mir denke „Ist das Kunst oder kann das weg“. Aus Erfahrung kann ich jeden nur ermuntern, den Fotografen zu fragen. Die meisten reagieren nicht mit einem laut ausgerufenen „Kunstbanause“, sondern erklären einem gerne die Hintergründe zu dem Foto. Natürlich sollte die Frage an den Fotografen eben nicht „Ist das Kunst oder kann…“ lauten.

Wie mit Kritik umgehen?

Wenn nun die gewünschte Kritik kommt, womöglich auch negative Stimmen – wie soll man damit umgehen?

Für mich ist es ein Unterschied, was am Foto kritisiert wurde. 

Hinweise auf technische Mängel, Bearbeitungsfehler oder andere Dinge nehme ich sehr gerne auf. Ich versuche diese Dinge dann bei der nächsten Fototour zu vermeiden oder bei der Bearbeitung auf die Dinge zu achten. Dadurch entwickle ich mich weiter, lerne Fehler zu vermeiden.

Etwas anders sieht es mit Kritik an der Bearbeitung der Bilder, an meinem Stil aus. Auch diese Kritik darf jeder gerne äußern, ich habe da kein Problem mit und bin niemanden böse, wenn er meinen Stil nicht mag. Nur – ich würde meinen Stil deswegen nicht verändern. Denn dann hätte ich keinen eigene Stil mehr.

Bei der Bearbeitung neige ich selber zu einer dunkleren Variante eines Bildes, gerne noch gekrönt von eine dunklen Vignette. Mir ist bewusst, das gefällt nicht jedem. Wenn ich jetzt aber die Bilder heller machen würde, würden die Freunde meiner dunklen Bilder meckern – und – mir selber würden die Bilder nicht mehr gefallen. Man kann es mit dem Stil der Bearbeitung niemals allen recht machen, das ist völlig unmöglich.

Dazu ändert sich der eigene Geschmack, die eigenen Anforderungen an ein Foto ständig. Oft gefallen mir Bilder, so wie ich sie vor 2 Jahren bearbeitet habe, heute gar nicht mehr.

Daher mein Tipp an jeden (neuen) Fotografen: Mache Deine Bilder in erster Linie so, wie sie Dir gefallen! Finde Deinen Stil, ziehe ihn durch und stehe dazu!

Daran sollte auch eine Kritik an dem Stil nicht rütteln. Wenn man sich aber selber unsicher ist, noch in der Phase wo man seinen eigenen Stil noch entwickelt, können solche Kritiken aber auch Inspiration bedeuten.

Beispiele für Bildkritiken an meinen Bildern.

Noch ein paar Beispiele? Nehmen wir mal dieses Foto:

Bildkritik zu Ein Zug in den Bergen

Ein Zug in den Bergen

Zu diesem Bild habe ich einige Kommentare bekommen, auf verschiedenen Plattformen, die ich hier gerne mal zitieren möchte:

Kommentar 1: Tolles Bild

Kommentar 2: Eine tolle Fahrt! Die vielen Kurven ermöglichen beste Fotos!

Kommentar 3: Man glaubt man fährt mit.

Kommentar 4: Starke Bilder Thomas, wobei bei dem Bahnbild der Fluss etwas sehr unnatürlich wirkt. Sieht aber insgesamt trotzdem gut aus.

Die drei ersten Kommentare freuen mich, bringen mich aber nicht wirklich weiter. Ok, offensichtlich kommt die Aussicht gut an. Bei Kommentar 4 kam ein wenig Kritik mit rüber, was ich gut finde. Allerdings hätte ich wohl nur mit großem Aufwand die Farbe des Flusses vor Ort ändern können und um Bild ist der Bereich sogar schon ein wenig entsättigt.

Bilkritik zu Wüstenbild

Nördlich von Roswell in New Mexico

Auch zu diesem Bild habe ich, unter anderem, diesen Kommentar bekommen:

Die Weite der Landschaft ist schon gewaltig. Leicht Chromatik im Himmel bestimmt bei der Bea entstanden.

Das ist z.B. eine Kritik die ich klasse finde. Denn ja, hier habe ich in der Bearbeitung ein wenig heftig an den Reglern gedreht, vor allem am Himmel.

Bildkritik zum Affenbild 1

Was hast Du da? Faszinierend!

Das Bild erzählt eine kleine Geschichte. Sowas mag ich. Echt klasse gemacht.

Das ist ein toller „Das Bild gefällt mir, weil…“-Kommentar. Anmerkungen dieser Art müssen nicht über mehrere Seiten gehen.

Bildkritik zum Original des Affenbildes

Original des Affenbildes

Zu dem Original unserer Fotobearbeitungs-Challenge habe ich von Arne eine Kritik bekommen, die einfach nur wertvoll ist.

Dem Foto fehlt es an Kontrast und Dynamik. Da ich weiß, was für Fotos Thomas normalerweise macht, man beachte zum Beispiel hier das Faultier, vermute ich, dass das überwiegend der Umgebung geschuldet ist.

Die Perspektive ist gewöhnlich. Man blickt von schräg oben auf die Szenerie, was dem typischen Zoo-Blickwinkel entspricht. Spannender wäre das Foto, wenn man auf Augenhöhe mit den Affen wäre.

Das Licht ist zu gleichmäßig. Es gibt Schatten, die darauf schließen lassen, dass das Foto am späten Nachmittag aufgenommen wurden, aber insgesamt fehlt es der Beleuchtung an Kontrasten. Es gibt keine richtig hellen oder richtig dunklen Bereiche. Dadurch wirkt das Foto insgesamt eher flach. Das Auge des Betrachters wird nicht wirklich geführt.

Das ist jetzt nur ein Ausschnitt, den kompletten Text findet Ihr auf der Seite von Arne. OK, es ist jetzt das unbearbeitete Rohbild, trotzdem ist diese Kritik von Arne wohl das Beste was einem Fotografen passieren kann. Er analysiert sachlich das Bild und schafft es die „Kritik“ professionell kompetent rüber zu bringen. Solche Kritiken auf den Fotoplattformen und ich würde tausende von Bildern da hoch laden.

Fazit und Lesetipps

Das Thema Bildkritik ist wirklich schwierig. Scheut euch aber nicht, Kritik zu äußern – vor allem nicht bei meinen Bildern. Ich mag gerne lesen, warum euch Bilder gefallen oder auch nicht. Ich freue mich aber auch über ein einfaches „Gefällt mir“, egal ob per Like-Button oder als Kommentar. Ich weiß das zu schätzen. Auch ein „Gefällt mir nicht, kann gar nicht erklären warum“ finde ich nicht schlimm. Wenn alle meine Bilder allen Leuten gefallen würden, müsste ich ja reich sein durch den Verkauf der Bilder.

Wie schwierig dieses Thema ist, sieht man auch an den vielen Beiträgen, welche man darüber im Netz findet. Hier mal ein paar sehr lesenswerte Artikel zum Thema Bildkritik:

Wie geht ihr mit Bildkritik um? Verteilt ihr Kritiken, kommentiert ihr Bilder? Bekommt ihr selber wertvolle Kommentare zu euren Bildern?

Kommentare sind herzlich gerne gelesen.

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https://www.reisen-fotografie.de/die-richtige-bildkritik-fotos-konstruktiv-kommentieren/?pk_campaign=feed&pk_kwd=die-richtige-bildkritik-fotos-konstruktiv-kommentieren/feed/ 17 19145
Fotobearbeitungs Challenge #1 – Affen im Zoo – Zusammenfassung https://www.reisen-fotografie.de/fotobearbeitungs-challenge-1-affen-im-zoo-zusammenfassung/?pk_campaign=feed&pk_kwd=fotobearbeitungs-challenge-1-affen-im-zoo-zusammenfassung https://www.reisen-fotografie.de/fotobearbeitungs-challenge-1-affen-im-zoo-zusammenfassung/?pk_campaign=feed&pk_kwd=fotobearbeitungs-challenge-1-affen-im-zoo-zusammenfassung#comments Sun, 01 May 2016 10:00:12 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=19034 Vor ein paar Wochen haben wir die Fotobearbeitungs Challenge auf unserem Blog gestartet. Ein Zoobild von uns haben wir im Original zum Download bereit gestellt und zur Bearbeitung frei gegeben. Jeder Leser unseres Blogs konnte sich kreativ daran austoben. Heute möchten wir euch gerne die Ergebnisse präsentieren. Unserer Vorlage und unser Ergebnis Zur Erinnerung möchten […]]]>

Vor ein paar Wochen haben wir die Fotobearbeitungs Challenge auf unserem Blog gestartet. Ein Zoobild von uns haben wir im Original zum Download bereit gestellt und zur Bearbeitung frei gegeben. Jeder Leser unseres Blogs konnte sich kreativ daran austoben. Heute möchten wir euch gerne die Ergebnisse präsentieren.

Unserer Vorlage und unser Ergebnis

Zur Erinnerung möchten wir euch noch mal das Ausgangsbild und unsere Bearbeitung zeigen. Das Bild zeigt zwei Affen im Zoom Gelsenkirchen.

Original des Affenbildes

Original des Affenbildes

Unsere Bearbeitung haben wir in der Ausschreibung der Aktion ausführlich beschrieben, das Ergebnis seht ihr auf folgendem Bild:

Meine bearbeitete Version

Die bearbeitete Version

Im Laufe der letzten Wochen sind dann folgende Ergebnisse von unseren LeserInnen eingesendet worden:

Andreas G. (Das Plüsch) via Facebook

Bearbeitung von Andreas Groth

Bearbeitung von Andreas Groth

Bearbeitung: Raw Entwicklung gedoppelt, Textur drüber und deren Farbraum übernommen. Über die Deckraft feinjustiert .

Über Andreas: Andreas ist ein alter Kumpel von uns. Er hat keinen eigenen Blog, was sehr schade ist, denn er ist ein begnadeter Hobbyfotograf, der richtig tolle Bilder macht. Um so mehr freut es uns, dass er per Facebook-PN an der Challenge teilgenommen hat.

Jan B. von Fuenfzig Millimeter

Bearbeitung von Jan

Bearbeitung von Jan

Bearbeitung: Meine Bearbeitung habe ich in einem ausführlichen Beitrag beschrieben. Die Bearbeitung ist schlicht und soll die Affen und deren Details und Strukturen betonen.

Über Jan: Jahn betreibt den Blog Fuenfzig-Millimeter, wo er sehr ausführlich über Fotografie und Bildgestaltung schreibt. Auch sein tolles Portfolio könnt ihr dort bestaunen.

Arne von Akerlin

Bearbeitung von Arne

Bearbeitung von Arne

Bearbeitung: Auch Arne hat seine Bearbeitung in einem tollen Beitrag beschrieben. Ganz toll ist es, die Bearbeitung und die Sicht auf das Bild von einem professionellen Grafiker zu lesen.

Über Arne: Arne betreibt den Akerlin. Er schreibt dort über seine Arbeit als Grafiker, über die Fotografie und andere Dinge aus seinem Leben. Das ganze ausgeprochen witzig und trotzdem informativ.

Dirk E. via Mail

Bearbeitung von Dirk

Bearbeitung von Dirk

Bearbeitung: Speziell bei Tierfotos und im Grunde generell bei Naturaufnahmen, versuche ich immer möglichst natürlich zu bleiben, was man meiner Bearbeitung vermutlich auch ansieht. Daher habe ich nur recht dezente Änderungen vorgenommen.

Erstbearbeitung in Lightroom:

  • Objektivkorrektur (Auto / Chromatische Abberation lila +5)
  • Bild freigestellt (Goldener Schnitt, Auge des linken Affen genau im Schnittpunkt oben links). Zu begradigen gab es nichts.
  • Dann Radialfilter um die Affen, den Rest ein wenig aufgehellt und dezent nachgeschärft. Rauschen ist mit Iso 320 erstaunlich gering/nicht vorhanden. Das sieht bei meiner Canon ganz anders aus.
  • Verlaufsfilter über gesamtes Bild, gedrittelt. In den hinteren Bildbereich ein wenig unschärfer gestellt.
  • Danach eigentlich nur noch die üblichen kleinen Anpassungen (Helligkeit, Lichter runter, Präsenz, Klarheit…), aber eben alles nur in homöopathischen Dosen.
  • Sehr dezente Vignettierung ins Schwarze.

Danach in PS die Augen um zwei Stufen aufgehellt, die Blümchen die direkt an den Affen und am Bildrand waren weggestempelt und ein paar kleinere „Störer“ entfernt.

Über Dirk: Dirk ist ebenfalls ein alter Bekannter von uns. Bis zu dieser Aktion wussten wir gar nicht, dass die Fotografie inzwischen auch zu seinen „ausgewachsenen Hobbys“ gehört. 

Marc von Reisezoom

Bearbeitung von Marc

Bearbeitung von Marc

Bearbeitung: Das Bild habe ich aus 2 Gründen so bearbeitet.

  • Gefallen mir im Moment helle, sommerliche Bilder einfach total gut, das liegt wahrscheinlich an der Winterdepression.
  • Wollte ich einen Kontrast zu deiner Version setzen und zeigen, dass man aus ein und dem selben Bild etwas ganz anderes machen kann.

Über Marc: Marc betreibt den wunderbaren Blog Reisezoom. Marc schreibt dort tolle Beiträge über die Fotografie und gibt dazu feine Tipps für bessere Bilder. Ein weiteres Thema dort ist das Reisen mit Kindern, als Familie, wo man wunderbar sehen kann, was auch mit Kindern alles machbar ist.

Michael von Erkunde die Welt

Bearbeitung von Michael

Bearbeitung von Michael

Bearbeitung: Michael war es wichtig, die Affen in den Mittelpunkt zu stellen. Die genauen Schritte seiner Bearbeitung hat er in einem eigenen Beitrag zusammen gefasst, der gleichzeitig eine Artikelserie zum Thema Fotobearbeitung auf seinem Blog startet.

Über Michael: Erkunde die Welt, Südbaden meets Reiselust ist der Blog von Michael. Auch bei Michael geht es ums Reisen und Fotografieren, mit vielen tollen Beiträgen und wunderbaren Bildern.

Birgit von Seh-N-Sucht

Bearbeitung von Birgit

Bearbeitung von Birgit

Bearbeitung: Mmmh – warum habe ich es so bearbeitet – also mir gefiel die Szene – diese Intimität zwischen den Affen – daher heißt es bei mir auch „Close moment“. Es ist schwer zu beschreiben, weil mein Bauch diese Entscheidungen für mich trifft. Es gab auch kein wirkliches Konzept – nur die Idee den Fokus auf diesen besonderen Moment zu legen. Diese Nähe wurde aber massiv durch die hellen Punkte – Gänseblümchen – gestört – also mussten die weg… daher habe ich diese Lösung gewählt, die durch das s/w auch wenig Ablenkungspotential hat. 

Das Preset für Lightroom und die PSD-Datei der Bearbeitung könnt ihr auf dem Blog von Birgit finden.

Über Birgit: Toll an solchen Aktionen ist, dass man selber immer neue Blogs kennenlernt. So geht es uns mit dem Blog von Birgit – Seh-N-Sucht. Eine andere Art die Welt zu sehen ist dort ihr Motto. Und das zeigt sie dort mit tollen Bildern. Wir haben den Blog schon in unseren RSS-Reader geworfen.

Patricia von One Moment 

Bearbeitung von Patricia

Bearbeitung von Patricia

Bearbeitung: Ich fand das Grün und die Gänseblühmchen sehr störend, also hab ich erst einmal die Blumen weggestempelt und das Gras entsättigt. Das Dreieck das die Affen bilden finde ich sehr dynamisch und um das noch zu verstärken habe ich das Foto zum Quadrat geschnitten… Die vollständige Beschreibung findet Ihr auf Patricias Blog.

Über Patricia: Auf Patricias Blog One Moment findet ihr eine Menge ganz toller Bilder, Rezepte, wunderbare bebilderte Rückblicke und viele Gedanken von Patricia. Auch diesen Blog kannten wir noch nicht und haben ihn nun sehr gerne in unseren RSS-Reader gepackt.

Tanja von Takly on Tour

Bearbeitung von Tanja

Bearbeitung von Tanja

Bearbeitung: Warum ich das Foto so bearbeitet habe? Ich mag Farbe und ich mag es den Bildaufbau interessant zu gestalten, deshalb habe ich die beiden Affen nicht genau in der Mitte platziert und den Hintergrund etwas unschärfer gemacht.

Über Tanja: Tanja schreibt auf Ihrem Blog Takly on Tour über das Reisen auf der ganzen Welt, gerne mit dem Wohnmobil. Ihr findet dort tolle Reiseberichte und viele fantastische Reisetipps.

Zusammenfassung und Fazit

Vielen Dank an alle, die sich mit dem Bild auseinandergesetzt haben. Wieder mal wurden unsere Erwartungen übertroffen. Wir haben bewusst darauf verzichtet, uns zu jedem einzelnen Bild zu äußern. Denn uns gefallen alle Bearbeitungen gut, alle Erklärungen sind plausibel, egal ob nah oder weit weg vom Original.

Toll, dass wir so viele unterschiedliche Ergebnisse bekommen haben. Das bestätigt uns in unsere Meinung, es gibt nicht die eine richtige Bearbeitung. Jeder hat andere Vorstellungen, andere Herangehensweisen, einen anderen Blick auf die gleiche Szene. Ein Bild, 10 Fotografen, 10 Ergebnisse – das ist doch das Faszinierende an der Fotografie.

Auf jeden Fall werden wir so eine Challenge nun regelmäßig anbieten. Die nächste wird Ende Mai starten, wenn wir aus Kanada zurück sind. Wir sind uns sehr sicher, wir werden da ein schönes Landschaftsbild machen, wo sich dann wieder alle dran austoben dürfen.

Habt ihr einen Favoriten bei den eingereichten Bildern? Gefällt euch eine Bearbeitung besonders gut? Kommentare sind herzlich gerne gelesen.
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https://www.reisen-fotografie.de/fotobearbeitungs-challenge-1-affen-im-zoo-zusammenfassung/?pk_campaign=feed&pk_kwd=fotobearbeitungs-challenge-1-affen-im-zoo-zusammenfassung/feed/ 20 19034
Bilderpost #2: Berge und Wolken https://www.reisen-fotografie.de/bilderpost-2-berge-und-wolken/?pk_campaign=feed&pk_kwd=bilderpost-2-berge-und-wolken https://www.reisen-fotografie.de/bilderpost-2-berge-und-wolken/?pk_campaign=feed&pk_kwd=bilderpost-2-berge-und-wolken#comments Sat, 30 Apr 2016 11:46:27 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=19058 Noch 8 Tage, dann geht es endlich nach Kanada. Uns erwarten da viele hohe Berge, Seen, Natur pur. Wir freuen uns tierisch auf die Reise und schwelgen im Moment noch in Erinnerungen an vergangene Reisen. Die Eindrücke dieser Reisen lassen uns auch träumen, über die Motive welche uns in Kanada begegnen werden. Berge und Wolken […]]]>

Noch 8 Tage, dann geht es endlich nach Kanada. Uns erwarten da viele hohe Berge, Seen, Natur pur. Wir freuen uns tierisch auf die Reise und schwelgen im Moment noch in Erinnerungen an vergangene Reisen. Die Eindrücke dieser Reisen lassen uns auch träumen, über die Motive welche uns in Kanada begegnen werden. Berge und Wolken sind immer tolle Fotomotive, wir mögen es tausendmal mehr, als einen blauen Postkartenhimmel.

Das stöbern durch die Bilder hat uns veranlasst noch mal ein paar bisher unbearbeitete Bilder zu nehmen und für einen letzten Bilderpost vor der Reise zu bearbeiten. Viel Spaß beim anschauen der Bilder.

Glacier National Park

Glacier National Park

Wolken über dem Highway in Montana

Wolken über dem Highway in Montana

Campground am Canusalake - wolkig aber warm

Campground am Canusalake – wolkig aber warm

Sunset mit Bergen und Wolken am Great Salt Lake

Sunset mit Bergen und Wolken am Great Salt Lake

Blick vom Teton Pass nach Jackson

Blick vom Teton Pass nach Jackson

Grand Teton National Park

Grand Teton National Park

Jetzt träumen wir weiter, von Bergen und Wolken – Motive, die uns vielleicht auch in Kanada begegnen.

Damit hätten wir viele neue Motive für uns und euch. Kommentare sind herzlich gerne gelesen.

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https://www.reisen-fotografie.de/bilderpost-2-berge-und-wolken/?pk_campaign=feed&pk_kwd=bilderpost-2-berge-und-wolken/feed/ 2 19058
Die richtige Fotoplattform finden – ein Vergleich https://www.reisen-fotografie.de/fotoplattformen-im-vergleich/?pk_campaign=feed&pk_kwd=fotoplattformen-im-vergleich https://www.reisen-fotografie.de/fotoplattformen-im-vergleich/?pk_campaign=feed&pk_kwd=fotoplattformen-im-vergleich#comments Wed, 27 Apr 2016 13:00:14 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=18997 Einige haben es vielleicht mitbekommen, wir waren in den letzten Wochen auf der Suche nach einer neuen Fotoplattform, wo wir mit unseren Bildern heimisch werden können. Dabei haben wir die gute, alte Fotocommunity, Flickr und 500px getestet. Nun haben wir uns entschieden. Über das Ergebnis und das Warum möchten wir gerne ein paar Worte verlieren. […]]]>

Einige haben es vielleicht mitbekommen, wir waren in den letzten Wochen auf der Suche nach einer neuen Fotoplattform, wo wir mit unseren Bildern heimisch werden können. Dabei haben wir die gute, alte Fotocommunity, Flickr und 500px getestet. Nun haben wir uns entschieden. Über das Ergebnis und das Warum möchten wir gerne ein paar Worte verlieren.

Was muss uns eine Fotoplattform bieten?

Generell erst mal die Erklärung, warum wir eine Plattform suchen, um Bilder von uns zu zeigen – wir haben doch einen Blog. 

Ich sage es mal so, auch wir Hobbyfotografen haben den unstillbaren Drang in uns, unsere Bilder einem möglichst großen Publikum zu zeigen. Jetzt haben wir natürlich ganz viele Leser hier im Blog, mehr als wir je erwartet hätten, aber trotzdem ist der Trieb da, noch mehr Menschen unsere Bilder zu zeigen. Weile, jede Zustimmung, jedes Like und auch jede Kritik ist eine Wertschätzung für unsere Bilder.

Dazu wäre es prima, eine Community zu haben, wo möglichst viele Menschen die Bilder vor die Augen bekommen. Denn im Umkehrschluss kann man über diesen Weg vielleicht auch Leser für den Blog generieren?

Ein weiterer wichtiger Faktor soll es sein, dass die Plattformen die Möglichkeit bieten, besonders schöne Bilder dort auch verkaufen zu können. Dabei geht es klar um ein paar Euro, keine Frage. Aber noch besser fänden wir das Gefühl, das fremde Menschen unsere Bilder an die Wand hängen und dafür auch noch Geld bezahlen. Ganz ehrlich, sowas fühlt sich klasse an und ist gut für das Selbstvertrauen.

Andererseits müssen die Plattformen die Möglichkeit bieten, Bilder auch zu bewerten und zu kommentieren. Dabei geht es uns weniger um „Uii, tolles Bild“-Kommentare. Klar Lob wird gerne gesehen. Nur, dass kann man auch über ein schnödes Like ausdrücken. Besser wäre es, wenn da stehen würde „Tolles Bild, weil….“ oder „Gefällt mir nicht so gut, weil…“. Das wären Bildkritiken, die uns weiter bringen würden. 

Nice to have wäre es noch, wenn die Plattform Gruppen bieten würde, in denen man sich über thematisch passende Bilder austauscht.

Wir haben nun also die 3 Fotoplattformen getestet.

Fotocommunity

Fotocommunity

Fotocommunity

Die gute alte Fotocommunity, wo wir bereits seit 2006 ein Konto haben. Zu der Zeit waren wir dort sehr aktiv, haben in der Communty viele nette Leute kennen gelernt, mit denen wir heute noch Kontakt haben. So ist z.B. unser Flugzeugspotterforum aus einer Gruppe von Leuten entstanden, die sich in der Fotocommunity kennen gelernt haben.

Seit 2011 aber lag unser Konto da brach. Als kostenloses Konto dümpelte es so dahin. Zum Start des Tests haben wir das vor ein paar Wochen reaktiviert. Fast alle alten Bilder wurden gelöscht und die Mitgliedschaft auf Basic gesetzt (3 EUR pro Monat). Damit konnten wir dann immerhin 10 Bilder pro 7 Tage hochladen.

In der Testphase haben wir 13 Bilder in die Fotocommunity hoch geladen. Diese wurden dort von durchschnittlich 35 Usern angesehen und bekamen im Schnitt 0,5 Kommentare

Die Möglichkeit Bilder zu bewerten, sei es nur durch einen Klick auf „Gefällt mir“ gibt es in der Fotocommunity nicht. Man kann Bilder als Favorit speichern, nur damit gehen die Nutzer sehr zurückhaltend um.

Damit bestätigte sich der Eindruck aus alten Zeiten. Ohne aktive Follower bekommst Du dort keine Rückmeldungen bzw. nur sehr wenige. Und viele andere Fotografen neigen dort zum „Kommentiere bei mir, dann kommentiere ich bei Dir“. Das kann man sehr gut beobachten, wenn man mal durch die Bilder der Community schaut. Da haben sich ganze Cliquen bzw. Kommentiergrüppchen gebildet.

Zwei Neue Follower haben wir in den letzten Wochen gewinnen können. Dies aber wohl nur, weil wir hier auf der Seite Werbung gemacht haben. Neue Follower aus der Community, die uns nicht bekannt sind, haben wir keine gewinnen können. Das bezieht sich auf sichtbare Freundschaften. Es gibt bei der Fotocommunity aber noch die Möglichkeit, anderen Usern einfach nur zu folgen, ohne Freundschaft. Nur, diese kann man als Fotograf selber nicht sehen, man weiß also nicht, wie viele andere Fotografen einem einfach nur folgen. Diese Regelung finden wir, irgendwie, doof.

Dazu muss man aber sagen, das wir bewusst nur die Bilder eingestellt haben und selber nirgendwo kommentiert haben, wir auch bei den anderen Plattformen.

Was uns gar nicht gefällt, ist die kleine Darstellung der Bilder mit maximal 1000 Pixeln. Das ist irgendwie nicht mehr zeitgemäß. Wir sitzen hier vor einem Monitor mit 2.560 Pixeln in der Breite. Damit wirken die Bilder in der Fotocommunity ein wenig klein. Wenn man Bilder über die FC verkaufen möchte, dann hat man aber die Möglichkeit, die Bilder auch in sehr hohen Auflösungen einzustellen. Diese höhere Auflösung kann man sich dann auch über die Bilddetails anzeigen lassen. Nur, wer dort keine Bilder verkaufen will, stellt die Bilder meistens nur mit den angezeigten 1000 Pixeln ein.

Ebenfalls negativ ist der Workflow beim Upload der Bilder. Hier muss jedes Bild einzeln hochgeladen werden. Für 10 Bilder ist man dann schon mal eine Zeit beschäftigt.

Eine App für mobile Geräte bietet die Fotocommunity an, allerdings bei Apple nur für das iPhone. Beim iPad wird einfach die iPhone-App skaliert. Das ist für eine moderne Fotocommunity irgendwie nicht passend.

Änderungen in der Fotocommunity

Ergänzung 29.04.2016: Einen Tag nach unserem Beitrag hier, hat es einige Veränderungen bei der Fotocommunity gegeben. War ja irgendwie klar.

Auf dem ersten Blick sieht die Seite beim Aufruf so aus wie immer. Auf dem zweiten Blick fallen dann aber die geänderten Menüs am oberen Bildschirmrand auf. Wenn man dort auf die Darstellung der Fotos oder sein eigenes Profil anschaut wechselt die Darstellung auf einen hellen Hintergrund und eine Optik, die stark an Flickr und 500px erinnert. Warum wurde diese Optik denn nicht konsequent auf der Startseite durchgezogen?

Eine zweite Änderung, die uns beim Testen aufgefallen ist, betrifft den Upload. Es ist nun möglich, mehrere Bilder gleichzeitig hochzuladen und zu bearbeiten. Dafür gibt es einen dicken Daumen nach oben von uns, das war ja einer der größten Kritikpunkte aus unserem Test. 

Der neue Upload bei der Fotocommunity

Der neue Upload bei der Fotocommunity

Es gibt nur noch 8 Kategorien für die Bilder, nicht mehr unzählige Unterkategorien wie vor der Umstellung. Die Details zu den Bildern werden nun per Tags definiert. Dabei werden einem bei der Eingabe die letzten selbst benutzen angezeigt und weitere Vorschläge aufgrund der eigenen Eingabe. Ob das jetzt so eine gute Idee war? Diese sehr detaillierten Kategorien waren irgendwie ein positives Alleinstellungsmerkmal der FC, OK, beim Upload hat das jedes mal genervt, bis man sich in die passende Unterunterunterkategorie geklickt hatte, zum Suchen von Bilder war es aber genial. 

Bei der Anzeige von Bildern kann man nun aus den 8 Kategorien wählen und in einer Suche Stichwörter angeben. Weiter lassen sich pro Kategorie die beliebtesten, die aufstrebenden oder die neuen Bilder anzeigen. Wie die Einsortierung der Bilder in diese Stufen vonstatten geht, haben wir auf die Schnelle jetzt nicht finden können. 

Zusätzlich wurde die 1000 Pixel-Grenze aufgehoben. Man kann nun größere Bilder hochladen und diese werden auch im großen Format angezeigt. Damit ist auch unser zweiter massiver Kritikpunkt beseitigt worden. Da muss man erst einen Beitrag hier schreiben… 🙂

Ebenfalls neu, man kann Bilder nun loben. Mit dieser Like-Funktion wird zwar die Motivation zum Kommentieren noch weiter eingeschränkt, ist aber wohl in der heutigen Zeit ein sinnvolles Feature. 

Die FC wäre aber nicht die FC, wenn diese Maßnahme nicht auf massive Kritik stoßen würde. Gerade einige Altvordere drohen mit Beendigung ihrer Konten, andere meckern rum weil ihre gestalterisch bewusst gesetzten weißen Ränder nicht mehr so toll rüber kommen. (Wo bleiben eigentlich die Jubelstürme der Nutzer von gestalterischen grauen Rändern, welche jetzt besser zu sehen sind?) Andere finden generell alle Änderungen doof und meckern. Wenige trauen sich zu sagen, dass sie die Änderungen positiv finden – dabei schreiben wir „trauen“ ganz bewusst. Denn die müssen schon mit einem kleinen Shitstörmchen rechnen. Auffallend ist, die die Meckern sind auffallend oft die Personen, welche auch im Voting die Bilder zerreissen, die nicht ihren künstlerischen Ansprüchen genügen. Also, alles wie immer in der FC. Aber auch viele „normale“ User äußern da ihre, zum Teil, berechtigte Kritik.

Kurz gesagt, wir finden die Änderungen in der Summe schon gut. Sie bringen die Fotocommunity in die moderne Zeit. OK, ob man das jetzt mit einer optischen Kopie Anpassung an die Mitbewerber machen musste, kann mit Sicherheit diskutiert werden. Wir werden weiter mal ein Auge auf die Fotocommunity haben und die Entwicklung gerne beobachten. Natürlich scheinen im Moment noch ein paar Kinderkrankheiten vorzuliegen, einige Funktionen scheinen nicht ganz sauber zu laufen. Wir sind aber die Letzten, die für so etwas nach einer großen Umstellung kein Verständnis haben. Die, die darüber massiv meckern, haben im Leben selber noch kein großes System verändert. Da kannst Du vorher tausend Betatester beschäftigen. Nach der Umstellung laufen einige Dinge vor die Wand, es ist einfach so. Und alle wird man es eh nicht recht  machen können. Welche wirtschaftlichen Interessen da im Background noch eine Rolle spielen, darüber könnten wir aus Aussenstehende nur spekulieren.

500px

500px

500px

Bei 500px hatten wir auch schon lange ein Konto, wo drei Bilder im kostenlosen Account vor sich hin dümpelten. Zum Beginn unseres Tests haben wir den Account auf PLUS gesetzt, was für 2 EUR im Monat machbar ist. Uns interessierten dabei die erweiterten Statistiken und die Möglichkeit Bilder in den Markt zu setzen und der unbegrenzte Upload. Bei der kostenlosen Variante ist der Upload auf 20 Bilder pro Woche beschränkt.

In der Testphase haben wir 48 Bilder nach 500px hoch geladen. Diese wurden dort von durchschnittlich 49 Usern angesehen und bekamen im Schnitt 0,2 Kommentare. Der Wert ist noch schlechter, als bei der Fotocommunity.

Dafür bietet 500px die Möglichkeit, Bilder zu liken, was bei unseren Fotos im Schnitt 18 Besucher gemacht haben. Dabei schwanken die Werte von 2 Likes bis zu 55 Likes beim beliebtesten Bild. Insgesamt haben wir 904 Likes bekommen.

Weiter können die Besucher Bild von anderen Fotografen in einen eigenen Favoriten-Ordner legen. Damit kann man dann Besuchern des eigenen Profils wunderbar Arbeiten von anderen Fotografen zeigen.

Zusätzlich bewertet 500px die Bilder mit einem Wert, welcher sich Pulse nennt. Der Wert errechnet sich aus der Anzahl der Betrachter und den Interaktionen wie Liken, Favorisieren und Kommentieren. Je nach erreichten Wert, werden die Bilder dann in verschiedene Gallerien einsortiert. Alle neuen Bilder kommen in die Gallerie Neu, bei einem Pulse Wert zwischen 70 und 80 in Aufstrebend und darüber dann in die Galerie Beliebt, wobei der Maximalwert von Pulse bei 100 liegt. Unsere Bilder haben es fast alle in den Bereich Aufstrebend geschafft, etwa die Hälfte auch in den Bereich Beliebt. Letzteres merkt man dann an den Zugriffszahlen. Diese bleiben länger erhalten. Bei Bildern die in den niedrigen Pulse-Stufen bleiben verebbt die Interaktion nach 2-3 Tagen. Bei den beliebten Bilden kommen auch nach vielen Tagen noch Likes rein geschneit.

22 neue Follower haben wir in der Testphase gewinnen können. Ob das jetzt gut oder schlecht ist, lassen wir mal dahin gestellt. Auffallend bei den Followern ist aber, dass diese sich in einem ähnlichen Fotosegment wie wir bewegen. Also scheint da echtes Interesse vorzuliegen.

Bei jedem Bild kann man festlegen, ob die Bilder auch zum Kauf angeboten werden. Wir haben das mal bei 2-3 Bildern getestet. Verkauft haben wir aber nichts, hätte uns auch in so kurzer Zeit gewundert. Um den Verkauf zu forcieren kann man noch ein Portfolio anlegen. Mit der Funktion haben wir uns aber noch nicht beschäftigt.

Der Upload der Bilder geht über eine moderne Maske, wo man mehrere Bilder gleichzeitig hochladen, verschlagworten und beschriften kann. Weiter kann hier gewählt werden, ob die einzelnen Bilder auch zum Verkauf stehen und man kann Orte mit eingeben. Ebenso kann man hier Bilder thematischen Gruppen zuweisen oder per Schlagwort an laufenden Wettbewerben teilnehmen.

Zum stöbern in fremden Bildern gibt es zahlreiche Möglichkeiten. So kann man sich die neuen, die aufstrebenden oder die beliebten Bilder anzeigen lassen. Eine Timeline von seinen befreundeten Fotografen, Bilder in Kategorien oder nach Schlagworten anzeigen lassen.

500px bietet dazu eine tolle App, welche vernünftig auf dem iPhone und auch auf dem iPad funktioniert.

Alles in allem macht 500px uns sehr viel Spaß. Diese Fotoplattform kommt modern rüber, bietet eigentlich alle Funktionen, die eine Plattform für uns mitbringen soll. Die Bilder werden fleissig betrachtet, das Publikum ist sehr international. Kommentare scheinen aber auch hier nicht die Regel zu sein. Gerade die Möglichkeit ein Bild schnell mal zu liken unterbindet wohl zusätzlich die Bereitschaft einen Kommentar zu hinterlassen.

Flickr

Flickr

Flickr

Auch bei Flickr haben wir seit 2011 bereits einen Account. Ganze 6 Fotos lagen da rum und wurden kaum beachtet. In den letzten Wochen haben wir 102 neue Bilder hochgeladen um die Plattform ein wenig intensiver zu testen.

Hier sind wir aber bei der kostenlosen Version geblieben. Der Upload ist dabei bis 1000 MB Daten kostenlos und eine Möglichkeit zum Verkauf ist ebenso dabei. Und nur für eine erweiterte Statistik wollten wir jetzt nicht fast 6 Dollar im Monat ausgeben.

Die Resonanz auf die hochgeladenen Bilder war deutlich weniger als bei 500px. So haben nur etwas 1,2 User im Schnitt die Bilder favorisiert (das Liken bei Flickr). Kommentare haben wir im Schnitt nur 0,1 pro Bild bekommen. Das ist der schlechteste Wert im Vergleich.

Dafür haben wir in der kurzen Zeit 30 neue Follower bekommen. Das schieben wir mal darauf, dass viele bekannte Gesichter aus unserer Facebook-Timeline auch bei Flickr vertreten sind.

Von den Funktionen beim Upload und beim Betrachten von Bildern sind fast identisch mit 500px. Auch bei Flickr können mehrere Bilder auf einmal hochgeladen und bearbeitet werden. Ebenso gibt es zahlreiche themenbezogene Gruppen, mit mehr oder weniger Aktivität.

Auch Flickr hat eine sehr gute App für mobile Geräte, so wie sich das heutzutage für eine solche Plattform gehört.

Welche Fotoplattform für uns? Zusammenfassung und Fazit

Eines vorweg – gute, kritische Kommentare kann man wohl auf keiner der Plattformen erwarten. In der Fotocommunity muss man dafür wohl viel Zeit investieren um eine eigene Gemeinschaft aufzubauen, wo offen miteinander umgegangen wird. Bei 500px und Flickr verhindern die Like- bzw. Favoritenfunktionen eine Bereitschaft zum kommentieren. Für gute Kritiken, egal ob positiv oder negativ, ist man wohl in diversen Fotoforen besser aufgehoben.

Auch konnten wir keine nennenswerte Besucher auf unserem Blog messen, die über die Plattformen auf den Blog gekommen sind (Fotocommunity: 2 – 500px und Flickr: 0). Das kann sich aber noch ändern, wenn man eine Plattform länger und intensiver nutzt. Das zeigt die Erfahrung mit Pinterest, wo sich lange nichts tat. Mittlerweile steht Pinterest aber auf Platz 2 bei den Social Medias in unserer Besucherstatistik.

Das Gleiche gilt für den Verkauf. Wir haben jetzt nicht ernsthaft erwartet bei dem Test auch nur ein Bild zu verkaufen oder bereits in Reichtum zu schwimmen. Uns ging es hierbei eher darum uns die Möglichkeiten in den Plattformen mal anzusehen.

Was die Beachtung der Bilder, die Bedienung, das Handling angeht liegt bei den Fotoplattformen 500px ganz knapp vor Flickr. Die Fotocommunity ist irgendwie eine eigene Sache, die passt im direkten Vergleich nicht wirklich zu den modernen Plattformen. Alleine schon die Tatsachen, dass die Bilder dort so klein angezeigt werden und das einzelne Hochladen der Bilder stören unheimlich. Wir müssen nicht jeden Tag 50 Bilder hoch laden, das ist Unsinn. Aber nach einer Fototour können es schon mal 10 oder auch 30 sein. 

Daher werden wir unseren Account bei 500px in Zukunft weiter mit Bildern füttern, weil wir uns dort einfach wohl gefühlt haben. OK, das ist keine objektive Begründung. Aber oft ist das Bauchgefühl bei solchen Entscheidungen gar nicht so schlecht. Dazu kommt, dass wir dieses Bewertungssystem Pulse gar nicht schlecht finden. Das ist ein netter Wert, der ein Verhältnis aus Besuchern, Views und Likes ermittelt. Die dadurch erzeugten Gallerien haben uns sehr gut gefallen. OK, die Bilder passen dann zu unserem Geschmack, was auch nicht unbedingt allgemeingültig ist.

Aber auch bei Flickr werden wir den kostenlosen Account weiter füttern. Es kostet nichts, bietet ebenso viele Funktionen, genug Platz für viele Bilder und eine riesige Community. 

Unseren Basisaccount bei der Fotocommunity werden wir wieder kündigen und auf kostenlos umstellen. Die bisher hoch geladenen Bilder bleiben natürlich dort erhalten. Aber uns wäre es zu aufwändig dort richtig Leben in die Hütte zu bringen.

Ergänzung 29.04.16: Die Änderungen in der Fotocommunity werden wir weiter beobachten. Vielleicht bekommt die FC doch noch eine Chance von uns.

Links zu unseren Konten auf den Fotoplattformen:

Wie sind eure Erfahrungen mit den Verschiedenen Fotoplattformen? Decken die sich mit unseren Erfahrungen oder habt ihr ganz andere Eindrücke sammeln können?

Kommentare sind herzlich gerne gelesen.

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https://www.reisen-fotografie.de/fotoplattformen-im-vergleich/?pk_campaign=feed&pk_kwd=fotoplattformen-im-vergleich/feed/ 32 18997
Bilderpost #1: Roadtrip Impressionen https://www.reisen-fotografie.de/bilderpost-roadtrip-impressionen/?pk_campaign=feed&pk_kwd=bilderpost-roadtrip-impressionen https://www.reisen-fotografie.de/bilderpost-roadtrip-impressionen/?pk_campaign=feed&pk_kwd=bilderpost-roadtrip-impressionen#comments Sat, 23 Apr 2016 11:50:16 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=18983 Mit diesem Beitrag möchten wir eine neue Serie starten. Wir werden nun regelmäßig einfache Bildbeiträge zeigen. Wir haben so viele Bilder auf der Festplatte liegen, die einfach mal gezeigt werden wollen. Warum nicht einfach auf unserem Blog, das Thema ist ja Reisefotografie, also können wir euch doch einfach mal ein paar Reisefotos zeigen. Nicht viel Text, nicht […]]]>

Mit diesem Beitrag möchten wir eine neue Serie starten. Wir werden nun regelmäßig einfache Bildbeiträge zeigen. Wir haben so viele Bilder auf der Festplatte liegen, die einfach mal gezeigt werden wollen. Warum nicht einfach auf unserem Blog, das Thema ist ja Reisefotografie, also können wir euch doch einfach mal ein paar Reisefotos zeigen. Nicht viel Text, nicht viele Erklärungen, einfach nur zwischen 5 und 10 Bilder zu einem bestimmten Thema.

Los legen  möchten wir mit ein paar Impressionen, die man auf einem typischen Roadtrip sammelt, beim Blick aus dem Fahrzeug. Die meisten Bilder hier sind von Melanie fotografiert worden, da sie ja meist auf dem Beifahrersitz sitzt, mit der Kamera im Anschlag und dabei viele wunderbare Bilder schießt.

Irgendwo in Utah

Irgendwo in Utah

Nördlich von Roswell in New Mexico

Nördlich von Roswell in New Mexico – irgendwo im Nirgendwo

Colorado - in den südlichen Ausläufern der Rockys

Colorado – in den südlichen Ausläufern der Rockys

Im Zion National Park

Im Zion National Park

Motorräder im Zion

Motorräder im Zion

Zufahrt ins Monument Valley

Zufahrt ins Monument Valley

Irgendwo in Arizona

Irgendwo in Arizona

Das Thema Roadtrip-Fotos werden wir in dieser Serie bestimmt noch ein paar Mal aufgreifen, davon haben wir noch ein paar *hüstel* Bilder.

Wir hoffen, die neue Idee mit den reinen Bilderbeiträgen gefällt euch ein wenig. Es wäre doch wirklich zu schade, diese ganzen Bilder nicht zu zeigen, oder? 
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https://www.reisen-fotografie.de/bilderpost-roadtrip-impressionen/?pk_campaign=feed&pk_kwd=bilderpost-roadtrip-impressionen/feed/ 19 18983
50 Bundesstaaten – Nevada, Mississippi, Kansas https://www.reisen-fotografie.de/50-bundesstaaten-nevada-mississippi-kansas/?pk_campaign=feed&pk_kwd=50-bundesstaaten-nevada-mississippi-kansas https://www.reisen-fotografie.de/50-bundesstaaten-nevada-mississippi-kansas/?pk_campaign=feed&pk_kwd=50-bundesstaaten-nevada-mississippi-kansas#comments Thu, 21 Apr 2016 05:30:58 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=18956 Endlich geht es mit unserer Serie 50 Bundesstaaten weiter. Verschiedene Blogger berichten über sehenswerte Dinge in den 50 Bundesstaaten der USA. Wer noch mit machen möchte, es gibt noch freie Staaten in der Liste. Heute gibt es viele Tipps zu Nevada, Mississippi und Kansas. Nevada Aus Nevada ist mir vor allem eins im Gedächtnis geblieben: Es ist heiß! Natürlich war […]]]>

Endlich geht es mit unserer Serie 50 Bundesstaaten weiter. Verschiedene Blogger berichten über sehenswerte Dinge in den 50 Bundesstaaten der USA. Wer noch mit machen möchte, es gibt noch freie Staaten in der Liste. Heute gibt es viele Tipps zu Nevada, Mississippi und Kansas.

Nevada

NevadaAllgemeine Informationen

  • Abkürzung: NV
  • Spitzname: Silver State
  • Hauptstadt: Carson City
  • Fläche: 286.380 km²
  • Einwohner: 2.700.551
  • Bevölkerungsdichte: 35,0 Einwohner/km²
  • Beitritt in die USA: 31.10.1864

Sabine Olschner

Sabine OlschnerLink zum Blog: http://www.ferngeweht.de/

Sabine von Ferngeweht reist um die Welt, seit sie 17 ist, und hat auf jeden Kontinent mindestens schon einmal ihren Fuß gesetzt.

Zweimal war sie bereits in Florida, einmal in New England. Am beeindruckendsten fand sie jedoch bislang den Südwesten der USA mit seiner Fülle an wunderschönen Nationalparks.

Aus Nevada ist mir vor allem eins im Gedächtnis geblieben: Es ist heiß! Natürlich war unser sommerlicher Roadtrip durch den Südwesten der USA  in Utah, Arizona und Colorado ohnehin kein kühles Unterfangen, aber Las Vegas und Death Valley toppten noch einmal die Temperaturen der vergangenen Wochen. In Las Vegas herrschten im Juli 2012 circa 43 Grad Celsius, in Death Valley zeigte das Thermometer 120 Grad an. Letzteres in Fahrenheit, keine Sorge, aber es hätten auch Celsius sein können – es war ein Gefühl wie im Backofen.

Las Vegas

Las Vegas

Auf der Straße hielten wir es in Las Vegas tagsüber nicht lange aus: Brütende Hitze lag über der Stadt, und der Autoverkehr, der sich über den Strip wälzte, machte die Sache auch nicht viel besser. Dann lieber Schutz in einem der vielen Hotels entlang der bekanntesten Straße von Las Vegas suchen und den Ideenreichtum der Architekten bewundern, etwa die Piazza mit blauem Wölkchenhimmel im Caesars Palace oder den Canale Grande im Hotel Venice mit kitschig beleuchteten Gondeln.

Warm geworden bin ich trotz der Temperaturen nicht mit Las Vegas – auch wenn wir auf unserer Reise insgesamt dreimal dort waren: einmal bei der Ankunft, einmal für einen Zwischenstopp und einmal vor dem Abflug. Mein Tipp für alle Naturfreunde wie mich, die sich lieber in der Natur statt in der Stadt aufhalten, aber um Vegas keinen Bogen machen können: den Outlet Store Outdoor World besuchen. Schöne Outddor-Klamotten zu guten Preisen und ein tolles Shopkonzept.

Death Valley

Death Valley

Von Las Vegas aus ging es ins Death Valley, das zumindest zum Teil in Nevada liegt – ein Muss, wenn wir schon mal in der Gegend waren. Auf der Fahrt dorthin warnte uns ein Schild schon vor der extremen Hitze. Wir dachten, nach Vegas könne es nicht schlimmer kommen. Kam es aber. 49 Grad Celsius mit warmem Wind wie aus einem riesigen Fön sind kein Spaß, und wir verbrachten die meiste Zeit im klimatisierten Auto. Selbst der Sprint vom Parkplatz zum Hotelzimmer war schon eine Herausforderung.

Landschaftlich ist Death Valley weniger trostlos, als man vermuten könnte. Der Zabriskie Point beeindruckt mit seinen riesigen Furchen im Fels, und beim Artist Drive scheint ein Maler seinen Farbtopf über die Berge ausgeschüttet zu haben. Natürlich durfte auch ein Stopp am Bad Water Basin nicht fehlen, mit 86 Meter unter Normalnull der tiefste Punkt im Death Valley. Wegen der Hitze schaffte ich es aber nicht bis auf die Salzpfanne hinaus, sondern kehrte nach einem Foto umgehend zum Wagen zurück.

Zurück in Las Vegas freuten wir uns über die „kühlen“ 40 Grad. Auf die Klimaanlage im Hotel hätte ich trotzdem nicht verzichten mögen.

Mississippi

MississippiAllgemeine Informationen

  • Abkürzung: MS
  • Spitzname: Magnolia State
  • Hauptstadt: Jackson
  • Fläche: 125.438 km²
  • Einwohner: 2.967.297
  • Bevölkerungsdichte: 31,0 Einwohner/km²
  • Beitritt in die USA: 10.12.1817

Angela und Klaus

Angela und KlausLink zum Blog: https://akweltenbummler.com

Reisen ist unser liebstes Hobby.

Bald werden wir mit einem Wohnmobil erneut auf eine hoffentlich endlose Tour durch die schöne Welt gehen. Die eineinhalbjährige Rundreise durch die USA war bis jetzt der Höhepunkt unserer Reisegeschichte.

Im Westen Louisiana, im Osten Alabama, dazwischen liegt der Bundesstaat Mississippi, der zu den ärmsten Regionen der USA zählt. Der Südstaat wurde 1817 als zwanzigster Bundestaat in die USA aufgenommen. Die Hauptstadt ist Jackson. Der Ol´ Man River Mississippi ist der Namensgeber. Der Name wurde durch die Einwanderer von den einheimischen Indianern übernommen und heißt übersetzt „Großer Fluss“.

Mississippi hat einen großen Anteil an Schwarzen, was daran liegt, dass das Land in der Sklavenzeit zu den Hochburgen zählte. Unzählige schwarze Sklaven brachte man aus Afrika hierher, damit sie auf den Zuckerrohr- und Baumwollfeldern schuften. Deren Nachfahren machen heute einen Großteil der Bevölkerung Mississippis aus.

Das Land besitzt nur eine kurze Küstenlinie zum Golf von Mexico, die komplett aus einem Strand mit feinem, reinweißem Sand und halbwegs sauberem Wasser besteht. Zudem hat man die Strände fast für sich allein, ein Paradies für Bade- und Sonnenfreunde. Das Wasser ist allerdings so flach, dass man bei knietiefem Wasser baden muss, schwimmen ist erst ganz weit draußen möglich.

Angler kommen auch auf ihre Kosten. Der Reichtum an Meeresfischen wie z.B. Haie, Knurrhahn oder Segelflossenwelse garantiert fast immer einen Fang von den Pieren aus, die weit im Wasser stehen.

Durch das Fehlen der Sümpfe in der Küstenregion bewegt sich die Luftfeuchtigkeit auf einem sehr erträglichen Level.

Willkommen in Mississippi

Willkommen in Mississippi

Der größte Teil der Golfküste von Mississippi ist auf Tourismus ausgerichtet. Von Long Beach bis nach Ocean Springs sieht man meist Hotels und Casinos, aber auch öl- und gasverarbeitende Anlagen.

Im auffallenden Sharkheads in Biloxi Beach wird alles verkauft, was das Strandleben leichter, angenehmer oder anders macht. So bunt, wie seine Fassade ist auch das Angebot, welches auf einer riesigen Fläche verkauft wird.

Bay St. Louis ist für seine Besucher ein Wunderland. Die Stadt hat sich, um den Tourismus und den Umsatz anzukurbeln, das Magnolia Geld einfallen lassen. Der Staat Mississippi führt den Beinamen Magnolia State, weil die Magnolie sein Wahrzeichen ist.

Jeder Besucher, der sich im Train Depot anmeldet, bekommt 20 Dollar geschenkt. Mit dem Geld, welches in Coupons ausgezahlt wird, kann man dann in Bay St. Louis shoppen oder essen gehen, eine schöne Idee.

Das Train Depot ist der Originalbahnhof von Bay St. Louis, der 1876 im spanischen Missionsstil erbaut und später, zusammen mit einem Großteil der Stadt, durch ein großes Feuer zerstört wurde. 1929 erfolgte die Neueröffnung.

Die Hurricane Hunter Bar sorgt stilgerecht für das leibliche Wohl, oder man lässt sich einen Cocktail „Eye of the Storm“ schmecken. In dieser Bar erfährt man, dass Hurricane-Jäger keine neumodische Erfindung für Nervenkitzelsuchende sind. Mitte des 2. Weltkrieges begann ein Flieger-Geschwader aus reiner Notwendigkeit heraus mit der Hurricanejagd, um Schäden zu begrenzen.

Kansas

KansasAllgemeine Informationen

  • Abkürzung: KS
  • Spitzname: Sunflower State
  • Hauptstadt: Topeka
  • Fläche: 213.100 km²
  • Einwohner: 2.853.118
  • Bevölkerungsdichte: 33,0 Einwohner/km²
  • Beitritt in die USA: 29.01.1861

Ellen und Udo

Ellen und UdoLink zum Blog: https://abenteuer66.wordpress.com/

Ellen und Udo sind seit einigen Jahren zusammen in den USA unterwegs. Sie haben den Südwesten ausführlich erkundet, in Bodie Ghost Town geheiratet und sozusagen im Vorbeifahren ihre Liebe für die Route 66 entdeckt. Momentan beschäftigen sie sich hauptsächlich mit der „Mother Road“.

Dazu haben sie vor kurzem einen Blog ins Leben gerufen, der sich ausschließlich mit der Route 66 beschäftigt. Außerdem arbeiten sie zusammen mit einem amerikanischen Freund und Route 66 Experten an Buchprojekten über die 66.

Kansas gehört nicht unbedingt zu den ersten Zielen des Amerika-Touristen. Prärien, Landwirtschaft, und ein paar Bisons prägen diesen mit 2,8 Millionen Einwohnern recht dünn besiedelten Staat im mittleren Westen. Kansas City kennt man aus den Songs von Fats Domino oder den Les Humphries Singers.

Die Hauptstadt, Topeka, schon eher nicht mehr. Und wer weiß, wo Baxter Springs liegt? Ganz unten in der südöstlichen Ecke des Rechtecks, das die Grenzen von Kansas bildet, leben die knapp 5000 Einwohner dieser kleinen Stadt. Und eine davon wollen wir jetzt mal besuchen.

Erwähnt werden muss, dass Baxter Springs an der Route 66 liegt. Kansas hat den kleinsten Anteil an der „Mother Road“, gerade mal 13 Meilen lang ist der 66 Abschnitt zwischen Galena und Baxter Springs. So kommt es aber, dass die kleine Stadt von etlichen Route 66 Reisenden besucht wird, was wiederum einem kleinen Betrieb wie „Angels On The Route“ zugute kommt.  Das kleine Café an der Military Avenue, gehört Sue Gast, die bis vor kurzem ihre Gäste persönlich bedient hat. Inzwischen haben Alan and Cheri McCamey das Management übernommen, was aber dem Charme des kleinen Diners keinen Abbruch tut. 

Angels on the Route

Angels on the Route

Hier gibt es alles, was das Herz bzw. der hungrige Magen begehrt. Berühmt ist der „Frozen Custard“, eine Art Eiscreme, die beste entlang der ganzen Route 66, wie Sue uns stolz verkündet. 

„Over a million travelers on Route 66. We have a lot from the United States, but we have a lot from Europe. We named it Angels on the Route because I believe in guardian angels and I have a little pocket angel buried out in the cement right when you walk through the doorway. So everybody passes their angel and hopes for safe travels on Route 66,“ said Sue Gast, Angels on the Route owner. 

Hier könnt ihr sie, zumindest im Film persönlich erleben:

http://www.fourstateshomepage.com/news/four-state-finds-angels-on-the-route

Wer also auf der Route 66 unterwegs ist, sollte in Baxter Springs, Kansas, anhalten, durch die Straßen des Städtchens flanieren und natürlich Sue‘s Frozen Custard probieren.

Das war der nächste Teil unserer Serie über die 50 Bundesstaaten der USA. Vielen Dank dieses mal an Sabine, Angela und Klaus und an Ellen und Udo für die tollen Berichte

Kommentare sind nicht nur von uns gerne gesehen, auch unsere Gastautoren würden sich über Anmerkungen sehr freuen.

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https://www.reisen-fotografie.de/50-bundesstaaten-nevada-mississippi-kansas/?pk_campaign=feed&pk_kwd=50-bundesstaaten-nevada-mississippi-kansas/feed/ 1 18956
Kanada – British Columbia – Die Planung https://www.reisen-fotografie.de/british-columbia-die-planung/?pk_campaign=feed&pk_kwd=british-columbia-die-planung https://www.reisen-fotografie.de/british-columbia-die-planung/?pk_campaign=feed&pk_kwd=british-columbia-die-planung#comments Tue, 19 Apr 2016 05:30:44 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=18932 Jetzt ist es bald soweit, unser lang erträumter Road-Tripp durch den Westen Kanadas, durch British Columbia, wird Realität. Zweimal waren wir ja schon in Kanada, 2 Tage an den Niagara Fällen und ca. 2 Stunden im kanadischen Teil des Glacier National Parks. *hüstel* Also wird das nun unser erster richtiger Urlaub in Kanada. Wir möchten euch […]]]>

Jetzt ist es bald soweit, unser lang erträumter Road-Tripp durch den Westen Kanadas, durch British Columbia, wird Realität. Zweimal waren wir ja schon in Kanada, 2 Tage an den Niagara Fällen und ca. 2 Stunden im kanadischen Teil des Glacier National Parks. *hüstel* Also wird das nun unser erster richtiger Urlaub in Kanada. Wir möchten euch nun unsere Routenplanung vorstellen und sind gespannt darauf, ob wir von Euch noch Tipps bekommen.

Start in Vancouver

Wir werden mit British Airways von Düsseldorf nach London fliegen und von dort im Direktflug nach Vancouver. Für uns wird das der erste Flug mit einem Airbus A380 sein und wir haben uns dort Plätze in der oberen Etage sichern können. Wir sind schon ganz gespannt, wie es sich anfühlt, in diesem riesigen Flugzeug zu reisen.

Gegen Abend werden wir in Vancouver ankommen und vermutlich müde ins Bett fallen. Den nächsten Tag wollen wir dann so viel wie möglich von der schönen Stadt sehen. Da wir keinen Mietwagen haben, werden wir eine Hop-On-Hop-Off-Tour machen. Eine Haltestelle für diese Touren liegt direkt an unserem Hotel, dem Sandman City Center. 

X-Large Motorhome (Picture by Fraserway.com)

X-Large Motorhome (Picture by Fraserway.com)

Einen Tag später übernehmen wir dann am Vormittag unser Wohnmobil. Ein X-Large Motorhome wird für die kommenden 14 Tage unser rollendes Heim sein. Auch das ist für uns eine Premiere, es ist unsere erste Miete bei Fraserway und wir sind schon sehr gespannt auf das Wohnmobil.

Am Ende geben wir das Wohnmobil in Vancouver wieder zurück und fliegen noch am gleichen Abend wieder über London zurück nach Düsseldorf.

Die Route

In den letzten Wochen haben wir zahlreiche Reiseführer gelesen, andere Reiseblogs durchforstet und viele Tipps in verschiedenen Facebook-Gruppen gesammelt. Nun haben wir eine Route stehen, die natürlich unverbindlich ist. Der Vorteil beim Wohnmobil ist ja, dass wir sehr flexibel sein können auf der Route.

Die angezeigte Route werden wir im Uhrzeigersinn, also links herum ab/bis Vancouver fahren. Die reine Streckenlänge beträgt dabei 2300 Kilometer, wobei aber noch keine Umwege durch Verfahren, Abstecher oder Wege zu Sehenswürdigkeiten berücksichtigt sind. Am Ende rechnen wir mit rund 3000 Kilometern.

In der Karte sind einige POIs (Point of Interest) markiert. Das sind teilweise Sehenwürdigkeiten, Parks, Campgrounds usw. die wir auf der Strecke abklappern wollen. Ganz wichtig sind uns die folgenden Punkte:

Da sind einige der Punkte, die wir im Verlauf unserer Reise umbedingt sehen wollen. Alle oben in der Karte markierten Punkte werden wir wohl kaum schaffen, wir haben ja nur zwei Wochen mit dem Wohnmobil.

Campgrounds haben wir keine vorab reserviert. In Kanada herrscht zu unserer Reisezeit noch tiefste Vorsaison. Einige Campgrounds öffnen erst nach unserer Reise, andere sind bereits geöffnet. Für uns ist das ein Zeichen, dass es mehr als genug freie Plätze geben wird. 

Ein wenig Sorge hatten wir bzgl. des Icefield Parkway, der Straße zwischen dem Jasper und dem Banff National Park, welche sich in über 2000 Metern Höhe entlang schlängelt. Ob diese wohl Mitte Mai bereits befahrbar ist? Gestern kam die gute Nachricht, sie ist bereits geöffnet. Es kann zwar in den Nächten immer noch ein wenig Schnee fallen aber die Straße ist nun frei.

Unsere Erwartungen an die Reise

Wir freuen uns auf eine Reise durch dir wunderbaren Landschaften Kanadas. Diese Landschaften sind auch der Hauptgrund für unsere Reise. Wir haben viele Fotos gesehen, viele tolle Berichte darüber gelesen. Nun wollen wir diese Landschaften selber erleben und dabei ein wenig in die Weite des Landes hinein schnuppern.

Schön wäre es noch, das ein oder andere Tier vor die Fotolinse zu bekommen. Auch wenn wir Zoos lieben, die Tiere in ihrem natürlichen Umfeld zu erleben ist tausendmal schöner. 

Und wir sind endlich wieder in einem Wohnmobil unterwegs. Das ist schon eine einzigartige Weise seinen Urlaub zu verbringen. Die Mobilität, das „frei sein“ auf der Route, wunderbar. Dazu das gemütliche morgendliche, selbst gemachte Frühstück, das Fleisch vom Grill am Abend, *hach*.

Danke an die Bloggerszene

Ganz viele Tipps und eine Menge der oben genannten POIs in der Karte haben wir in dem wunderbaren Reisebericht von Tanja gefunden. Auf ihrem Blog Takly on Tour findet ihr ihren tollen, neu überarbeiteten Reisebericht aus 2012. Irgendwie scheint unsere Tour eine Kopie von Tanjas Reise zu werden, nur eine Woche weniger und anders herum.  Ein paar weitere Tipps haben wir noch bei der Reisemeisterei gefunden.

Weitere Tipps von Euch?

Warum veröffentlichen wir unseren Vorbericht dieses mal schon fast 3 Wochen vor unserer Reise? Nun, wir sind noch offen für weitere Tipps zu unserer Route. 

  • Tolle Campgrounds
  • Gute Restaurants (ok, eigentlich verpflegen wir uns selber – aber ein wirkliches Top-Restaurant lassen wir nicht links liegen)
  • Sehenswerte Flecken
  • Tolle Aussichten
  • Eine gute Ranch, wo man auch mal eine kleine Tour mit Pferden machen kann (jajaja, ich habe den Mund wieder zu weit aufgerissen und Melli will das nun unbedingt machen – das arme Pferd wo ich drauf muss)

Wir freuen uns über viele Tipps zu unserer Reise. Gerne einfach als Kommentar hier unter dem Beitrag.

Wir freuen uns auf Tipps zu unserer Route. Ob wir dann alle abklappern werden, das müssen wir mal schauen.

Wie immer freuen wir uns über jeden Kommentar.

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https://www.reisen-fotografie.de/british-columbia-die-planung/?pk_campaign=feed&pk_kwd=british-columbia-die-planung/feed/ 19 18932
Zoo Duisburg mit 2 Kameras im Vergleich https://www.reisen-fotografie.de/kameratest-im-duisburger-zoo-wurde-zum-fotowettbewerb/?pk_campaign=feed&pk_kwd=kameratest-im-duisburger-zoo-wurde-zum-fotowettbewerb https://www.reisen-fotografie.de/kameratest-im-duisburger-zoo-wurde-zum-fotowettbewerb/?pk_campaign=feed&pk_kwd=kameratest-im-duisburger-zoo-wurde-zum-fotowettbewerb#comments Thu, 14 Apr 2016 05:30:29 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=18912 Am letzten Wochenende haben wir unsere kleine Zoo-Tournee beendet. Nach Hannover, dem Serengeti-Park und Gelsenkirchen stand nun unser Heimatzoo Duisburg auf dem Programm. Natürlich sollte auch die neue Kamera getestet werden, ganz besonders das Tele von 600mm an der Lumix. Da Melli bereits im letzten Urlaub richtig Spaß am Fotografieren gefunden hat, haben wir die Ausrüstung […]]]>

Am letzten Wochenende haben wir unsere kleine Zoo-Tournee beendet. Nach Hannover, dem Serengeti-Park und Gelsenkirchen stand nun unser Heimatzoo Duisburg auf dem Programm. Natürlich sollte auch die neue Kamera getestet werden, ganz besonders das Tele von 600mm an der Lumix.

Da Melli bereits im letzten Urlaub richtig Spaß am Fotografieren gefunden hat, haben wir die Ausrüstung aufgeteilt und einen kleinen Wettbewerb gestartet. Wer mach das schönere Bild. 🙂 So sind wir den Tag durch den Zoo gezogen, Melli mit der Sony und dem 55-210 Millimeter Objektiv, Thomas mit der neuen Lumix FZ300. 

Am Sonntag haben wir beide unsere schönsten Bilder rausgesucht, die wir Euch hier zeigen werden. Entscheidet selbst, wer das jeweils schönere Bild geschossen hat. Wir halten uns mit Text mal ein wenig zurück und lassen teilweise einfach mal die Bilder sprechen.

Bilder aus dem Zoo Duisburg

Thomas FZ300: Neues Tigergehege in Duisburg

Thomas FZ300: Neues Tigergehege in Duisburg

Unsere erste Station war das neue Tigergehege, welches erst vor ein paar Tagen eröffnet wurde. Das ist wirklich sehr schön geworden, riesig groß mit tollen Stellen zum fotografieren. Ganz besonders gelungen ist die kleine Aussichtsplattform, auch wenn man dort durch Scheiben fotografieren muss.

Thomas FZ300: Tiger

Thomas FZ300: Tiger

Hier hatte Thomas mehr Glück und hat den Tiger wenigstens auf einem Bild halbwegs vernünftig erwischt. Von Mellis Position aus war er nicht so schön zu sehen.

Melanie Alpha 6000: Kleiner roter Panda

Melanie Alpha 6000: Kleiner roter Panda

Thomas FZ300: Kleiner roter Panda

Thomas FZ300: Kleiner roter Panda

Letztens wurden wir gefragt, ob denn der kleine rote Panda noch in Duisburg zu sehen sei. Wir können nun mit Sicherheit sagen, ja – die sind noch da und süß wie immer.

Thomas FZ300: Soll ich fliegen?

Thomas FZ300: Soll ich fliegen?

Dieser Jungvogel saß in dem Nest, über dem Panda-Gehege. Er überlegt die ganze Zeit, ob er nun los fliegen soll oder nicht. Am Ende hat er sich nicht getraut. Auf jeden Fall ein schönes Motiv um mal die vollen 600mm der Panasonic auszuprobieren.

Thomas FZ300: Angenehme Schärfe, auch bei 600mm

Thomas FZ300: Angenehme Schärfe, auch bei 600mm

Die Panasonic macht schon tolle Bilder. Dieser Vogel wurde mit der vollen Brennweite aufgenommen, aus der Hand. Der Bildstabilisator macht also einen guten Job. Wir hatten Zweifel, ob die Kamera bei der Brennweite überhaupt ruhig zu halten ist. 

Thomas FZ300: Hyänenhund

Thomas FZ300: Hyänenhund

Melanie Alpha 6000: Hyänenhund

Melanie Alpha 6000: Hyänenhund

Die Hyänenhunde lagen in einem recht dunklen Verbau. Auch hier arbeitet die FZ300 sehr ordentlich, der Fokus verrichtete schnell seinen Job. Nur, mehr als ISO800 machen keinen Sinn, da rauscht die Kamera doch schon ordentlich. Bei dem kleinen Sensor war das aber nicht anders zu erwarten.

Melanie Alpha 6000: 315mm Brennweite KB

Melanie Alpha 6000: 315mm Brennweite KB

Thomas FZ300: 600mm Brennweite KB

Thomas FZ300: 600mm Brennweite KB

Bei diesem Kollegen kann man wunderbar die verschiedenen Brennweiten sehen. Bei unserer Sony mit dem 55-210mm-Objektiv kommt man, gerechnet auf das Kleinbildformat, auf eine Brennweite von 315 Millimetern, die Sony auf 600 Millimeter.

Thomas FZ300: Blümchenbild

Thomas FZ300: Blümchenbild

Die tolle Brennweite ist natürlich auf bei anderen Dingen von Vorteil. So zum Beispiel bei den Blüten, oben am Baum fotografiert. Das hat schon was.

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Melanie Alpha 6000: Papagei

Thomas FZ300: Papagei

Thomas FZ300: Papagei

Im Affenhaus gibt es auch ein Papageien-Gehege. Für Melli war es das erste Mal, dass sie durch Gitter fotografiert hat – ich finde, das hat sie prima hinbekommen. Das Bild von Melli ist übrigens mit ISO 3200 aufgenommen, das von Thomas mit ISO 400, da zahlt sich dann die Blende von 2,8 aus. Trotzdem ist in dem oberen Bild das Rauschen noch erträglich, wie wir meinen.

Thomas FZ300: Riesenschildkröte

Thomas FZ300: Riesenschildkröte

Melanie Alpha 6000: Riesenschildkröte

Melanie Alpha 6000: Riesenschildkröte

Nein, diese Schildkröte isst kein Steak? Das war ein rotes Kraut.

Melanie Alpha 6000: Flamingo

Melanie Alpha 6000: Flamingo

Thomas FZ300: Flamingo

Thomas FZ300: Flamingo

Thomas FZ300: Häßlicher Vogel - Melli wollte den nicht fotografieren, weil häßlicher Vogel

Thomas FZ300: Hässlicher Vogel – Melli wollte den nicht fotografieren, weil hässlicher Vogel

Thomas FZ300: Nasenbär

Thomas FZ300: Nasenbär

Thomas FZ30: Geier

Thomas FZ30: Geier

Die letzten Bilder sind nur von Thomas, da Melli bereits vorgegangen war zum Restaurant bzw. einfach mal nur so die Tiere angeschaut hat. Dafür ging es dann bei den Erdmännchen richtig ans Knipsen.

Melanie Alpha 6000: Erdmann

Melanie Alpha 6000: Erdmann

Melanie Alpha 6000: Erdmannpflege

Melanie Alpha 6000: Erdmannpflege

Melanie Alpha 6000: Die Wächter

Melanie Alpha 6000: Die Wächter

Thomas FZ300: Erdmann Portrait

Thomas FZ300: Erdmann Portrait

Thomas FZ300: Erdmann Hände

Thomas FZ300: Erdmann Hände

Es war schwer, sich für die richtigen Bilder zu entscheiden. Irgendwann machen wir wohl mal einen Erdmannkalender, mit 365 Einzeltagen. Fotos dafür haben wir mehr als genug Material. Thomas hat auch bei den Erdmännchen ein wenig mit der langen Brennweite rumgespielt. Denn selbst bei den kleinen Kerlen sind damit tolle Detailbilder machbar. Melli hat sich mehr auf die klassischen Erdmännchen Motive konzentriert, was ihr verdammt gut gelungen ist. Mittlerweile klappt auch das gezielte Fokussieren richtig prima.

Thomas FZ300: Pinguin Fütterung

Thomas FZ300: Pinguin Fütterung

Melanie Alpha 6000: Pinguin Fütterung

Melanie Alpha 6000: Pinguin Fütterung

Melanie Alpha 6000: Pelikan Familie

Melanie Alpha 6000: Pelikan Familie

Melanie Alpha 6000: Zebra

Melanie Alpha 6000: Zebra

Melanie Alpha 6000: Ganz unruhiger Geselle

Melanie Alpha 6000: Ganz unruhiger Geselle

Melanie Alpha 6000: Koala Bär

Melanie Alpha 6000: Koala Bär

Das war mal eine Serie von Bildern, wo Melli die schöneren Ergebnisse erzielt hat. 

Melanie Alpha 6000: Mandrill

Melanie Alpha 6000: Mandrill

Thomas FZ300: Mandrill

Thomas FZ300: Mandrill

Melanie Alpha 6000: Süß, oder?

Melanie Alpha 6000: Süß, oder?

Thomas FZ300: Luchs

Thomas FZ300: Luchs

Thomas FZ300: Löwendame

Thomas FZ300: Löwendame

Zum Ende unserer Tour sind wir ein zweites Mal zu den Bären gegangen. Beim ersten Vorbeischauen lagen die nur faul in der Sonne rum. Nun aber wurden sie gerade ein wenig gefüttert, mit Wallnüssen. Das haben wir auch noch nicht gesehen.

Melanie Alpha 6000: Bitte, bitte, noch eine Nuß

Melanie Alpha 6000: Bitte, bitte, noch eine Nuss

Die Nüsse scheinen denen richtig gut zu schmecken. Zumindest bettelten sie ordentlich rum, damit der Pfleger die nächste Nuss ins Gehege wirft.

Thomas FZ300: Komm, eine Nuss noch, ja?

Thomas FZ300: Komm, eine Nuss noch, ja?

Melanie Alpha 6000: Da fliegt dich eine Nuss vorbei...

Melanie Alpha 6000: Da fliegt dich eine Nuss vorbei…

Den Blick auf die vorbeifliegende Nuss, ein herrliches Bild.

Vergleich Sony Alpha 6000 und Panasonic Lumix FZ300

Beide Kameras sind wunderbar für Fotos im Zoo geeignet. Bei der Sony wussten wir das schon länger aber auch die Panasonic konnte überzeugen. 

Die 600 Millimeter Brennweite der Lumix ermöglicht dabei neue Perspektiven und die Lichtstärke von Blende 2,8 über die komplette Brennweite hilft einem auch in vielen Situationen. Serienbilder, auch im RAW, sind mit der Panasonic ebenso kein Problem wie das gezielte Fokussieren und die manuellen Einstellungen der Belichtungswerte. Kleine Nachteile, im Vergleich zur Sony Alpha 6000, hat die Lumix aber doch: Höheres Rauschen bei hohen ISO-Werten. Mehr als ISO800 braucht man gar nicht einzustellen. Und die Bildgröße ist mit 12 MegaPixel nicht riesig groß. Bei 4000×3000 Pixeln ist somit weniger Reserve beim späteren Beschnitt der Bilder vorhanden. Beides sind aber Nachteile, mit denen man sehr gut leben kann.

Wir haben auf jeden Fall nun das Gefühl alles richtig gemacht zu haben, mit der zweiten Kamera. Der nächste große Test, die Bewährung auf unserer Kanada-Reise, steht ja auch vor der Tür.

Zwei Kameras und zwei Fotografen – perfekt!

Melanie drückte sich in der Vergangenheit öfters vor dem Fotografieren, mit der Begründung sie könne das nicht, die bekomme das nicht so hin. Thomas denkt nun, nach den Ergebnissen die oben auch zu sehen sind: Das ist Unsinn! Sieht das hier jemand anders?

So sind wir nun zwei Fotografen mit zwei Kameras – das ist doch perfekt, oder?

Das waren die Eindrücke von unserer Tour durch den Duisburger Zoo mit zwei Kameras und zwei Knipsern. Nun freuen wir uns über Eure Kommentare.

Ganz besonders Melli fiebert dem Feedback extrem entgegen. Enttäuscht sie nicht und haut in die Tasten.

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Colorado: Fahrt mit der Durango Silverton Railway https://www.reisen-fotografie.de/colorado-fahrt-mit-der-durango-silverton-railway/?pk_campaign=feed&pk_kwd=colorado-fahrt-mit-der-durango-silverton-railway https://www.reisen-fotografie.de/colorado-fahrt-mit-der-durango-silverton-railway/?pk_campaign=feed&pk_kwd=colorado-fahrt-mit-der-durango-silverton-railway#comments Tue, 12 Apr 2016 05:30:16 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=18844 Wer in Colorado in den Rocky Mountains unterwegs ist, sollte eine Fahrt mit der Durango Silverton Railway nicht verpassen. Die alte Bahnlinie bringt euch mit einer Dampflok vom Ort Durango in die Stadt der Silberminen. Auf einer 72 Kilometer langen Fahrt geht es durch die tolle Landschaft der Rocky Mountains mit vielen tollen Eindrücken. Die […]]]>

Wer in Colorado in den Rocky Mountains unterwegs ist, sollte eine Fahrt mit der Durango Silverton Railway nicht verpassen. Die alte Bahnlinie bringt euch mit einer Dampflok vom Ort Durango in die Stadt der Silberminen. Auf einer 72 Kilometer langen Fahrt geht es durch die tolle Landschaft der Rocky Mountains mit vielen tollen Eindrücken.

Die Strecke wurde 1882 fertig gestellt und war eine Teilstrecke der Denver and Rio Grande Western Railroad. Auf der Strecke wurde neben den Minenarbeitern vor allem das abgebaute Silber in das Tal nach Durango geliefert. Heute ist die Strecke eine beliebte Museumsbahn.

Infos zur Durango Silverton Railway

Wer eine Fahrt mit der historischen Bahn plant, kauft die Tickets für den gewünschten Termin am besten frühzeitig. Die Fahrten sind sehr beliebt und die Züge oft ausgebucht. Kaufen kann man die Fahrkarten einfach online über die Homepage der Museumsbahn.

Die Bahn fährt zwischen Mai und Oktober und je nach Saison starten 1-3 Züge am frühen Morgen in Richtung Silverton. Tickets kann man für eine Hin- und Rückfahrt mit dem Zug buchen oder aber man fährt eine der beiden Strecken mit dem Bus.

Die Variante mit dem Bus ist deutlich schneller. Eine Strecke mit dem Zug dauert etwa 4 Stunden, der Aufenthalt in Silverton ca. 2 Stunden – was für das kleine Örtchen auch ausreicht. Bei der Variante mit dem Bus dauert die Fahrt zwischen Durango und Silverton nur rund 1,5 Stunden.

Die Preise für die Hin- und Rückfahrt liegen zwischen 89 und 199  Dollar (Erwachsene) und 55 bis 99 Dollar bei Kindern (bis 11 Jahre), je nach gewünschter Wagenklasse.

  • Premium Class (nicht jeden Tag buchbar)
  • Presidental Class
  • Deluxe-Class
  • First Class
  • Standard Class

Die Tickets bezahlt man online einfach über die Kreditkarte und kann sie dann ausdrucken. Sollte man den Ausdruck dann zu Hause liegen lassen (sowas soll es geben *seufz*), drucken die netten Mitarbeiterinnen im Bahnhof diese aber gerne nochmals aus.

Zusätzlich gibt es noch verschiedene Eventfahrten. Mit Musik, mit kulinarischen Leckerbissen oder in den Abendstunden. Schaut euch dazu einfach die Angebote auf der Homepage der Bahn an.

Die Fahrt von Durango nach Silverton

Bahnhof in Durango

Bahnhof in Durango

Los geht die Tour am frühen Morgen am Bahnhof in Durango. Unmittelbar am Bahnhof, auf der Rückseite, gibt es einen riesigen Parkplatz. Dort findet man auch mit einem großen Wohnmobil einen Stellplatz. Der Parken kostet nur einen moderaten Preis. 

Natürlich findet man im Bahnhof, neben einer kleinen Cafeteria auch einen Souvenirshop. Kauft dort aber noch nicht zu viel ein, in Silverton gibt es noch weitere, gefühlte 20 Shops mit Andenken.

Beim Betreten des Bahnsteiges wird man von den MiterabeiterInnen zum richtigen Wagon gelotst. In den oberen Klassen hat man feste Sitzplätze, die man auch schnell findet.

Melanie in der First Class

Melanie in der First Class

Wir haben bei unsere Tour Plätze in der First Class gebucht. Der Wagon war wunderbar restauriert, an der Decke war die komplette Strecke aufgemalt und man saß in bequemen Ledersesseln an einem kleinen Tisch. Übrigens, ab der First Class aufwärts haben die Wagen einen Service, man bekommt kostenlos Getränke (Wasser, Cola, Fanta und Kaffee) und verschiedene kleine Snacks. 

Die Bahn fährt zuerst entlang des Flusses durch das Tal von Durango. Achtet beim der Fahrt dort mal auf den Grünstreifen links und rechts von der Bahn. Dort wimmelt es teilweise vor Präriehunden.

Eine Siedlerin erzählt

Eine Siedlerin erzählt

Unterwegs kamen regelmäßig Schauspieler in verschiedenen Rollen durch die Wagons. Eine Siedlerin erzählte uns ihre Geschichte, wie sie von Schottland nach Amerika gekommen ist und nun auf dem Weg sei, ihren Bruder in Silverton zu finden. Kurz darauf kam der Sheriff von Durango, welcher uns von seiner Jagd nach einem berüchtigten Bankräuber berichtete. Klar, dieser kam kurze Zeit später herein, schoß in die Luft und erklärte uns dann aber seine ausweglose Situation. Am liebsten hätten wir ihn danach bei seinem nächsten Überfall geholfen, dem armen Kerl.

Nach etwa einer Stunde Fahrt verlässt die Eisenbahn das Tal und fängt an die Berge hinauf zu fahren, in Richtung Silverton. Spätestens jetzt lohnt es sich, die Fotokamera parat zu haben. Bei unserem Wagon war aber das Problem, dass man durch die unteren Fenster nicht fotografieren konnte, und die oberen zu öffnen wäre bei den Außentemperaturen bei unseren Mitreisenden nicht gut angekommen.

Zum fotografieren nach draußen

Zum fotografieren nach draußen

Also haben wir einfach den Schaffner gefragt, ob wir auch im Außenbereich am Kopfende des Wagons fotografieren dürfen. Das war zum Glück kein Problem und sollte sich auf jeden Fall lohnen. 

Denn nach einer Zeit wurde die Aussicht draußen immer sensationeller. Wir hatten inzwischen den San Juan National Forest erreicht.

Fahrt entlang der steilen Felsen

Fahrt entlang der steilen Felsen

Blick auf die Lok

Blick auf die Lok

Blick auf den Animas River

Blick auf den Animas River

Unterwegs gibt es mehrere Haltestellen und an dreien wird auch die Lok mit frischem Wasser versorgt. Ohne das Auffüllen des Wassers würde der Zug die Strecke nach Silverton nicht schaffen. 

Auf der anderen Seite des Animas River

Auf der anderen Seite des Animas River

Silverton

Nach etwa 4 Stunden erreicht man dann Silverton. In dieser kleinen Stadt und in den zahlreichen Minen im Umland wurde bis ca. 1950 Silver abgebaut. Heute lebt die Stadt ausschliesslich von den Touristen, welche mit den Zügen ankommen. Im Winter soll der Ort so gut wie ausgestorben sein.

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Die Schauspieler aus dem Zug

In der Saison fehlt es aber an nichts. Zahlreiche Restaurants, teilweise im Western-Style, Souvenirläden – alles was das Touristenherz begehrt. Es lohnt sich auf jeden Fall einmal durch den schönen, kleinen Ort zu laufen und nicht nur im Restaurant zu sitzen. Die alten Häuser mit den Bergen im Hintergrund, das sind tolle Motive.

Die Mainstreet in Silverton

Die Mainstreet in Silverton

Souvenirs, Souvenirs

Souvenirs, Souvenirs

Die Feuerwehr von Silverton

Die Feuerwehr von Silverton

Nach der Pause geht es dann entweder mit dem Bus oder dem Zug zurück nach Durango. Der Bahnhof ist übrigens leicht zu finden, da wo die Gleise in der Erde sind. Einen Bahnsteig oder ein Bahnhofsgebäude sucht man vergebens. Allerdings ist der Zug auch nicht zu überhören.

Im "Bahnhof" von Silverton

Im „Bahnhof“ von Silverton

Ein lohnenswerter Tagesausflug

Wenn man in den Rockys in Colorado unterwegs ist, sollte man diese Fahrt nicht versäumen. Gut, preiswert ist anders – keine Frage. Aber man bekommt für das Geld ein tolles Programm über den ganzen Tag geboten, fährt durch eine tolle Landschaft und kann ein wenig von der Atmosphäre alter Bahnreisen mitnehmen.

Der Ort Silverton ist extrem touristisch aufgestellt. Das kann man den Menschen dort aber nachsehen, denn ohne die Zugfahrten und die Gäste wäre es vermutlich eine Geisterstadt. So sind die meisten alten Häuser schön anzuschauen und teilweise liebevoll restauriert. 

Eine Fahrt mit der Durango Silverton Railway – unser Tipp bei einem Aufenthalt in Colorado.

Seid ihr selber schon damit gefahren? Habt ihr noch Fragen zu der Zugfahrt? Einfach einen Kommentar hinterlassen, das würde uns sehr freuen.

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Einfach gebloggt – Fotocommunity, Katzenhilfe bei Facebook uvm. https://www.reisen-fotografie.de/einfach-gebloggt-fotocommunity-facebook/?pk_campaign=feed&pk_kwd=einfach-gebloggt-fotocommunity-facebook https://www.reisen-fotografie.de/einfach-gebloggt-fotocommunity-facebook/?pk_campaign=feed&pk_kwd=einfach-gebloggt-fotocommunity-facebook#comments Sun, 10 Apr 2016 09:26:10 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=18822 Wir sind wieder in der Fotocommunity unterwegs, fast zwei Wochen läuft nun Piwik, eine Katze wurde spontan vor dem Unglück bewahrt und neue Pläne haben wir auch. Genug Material um einfach mal wieder zu bloggen. Fotocommunity Seit 2006 bin ich auch in der Fotocommunity vertreten. Die letzten 3 Jahre ruhte der Account dort aber, es fehlte […]]]>

Wir sind wieder in der Fotocommunity unterwegs, fast zwei Wochen läuft nun Piwik, eine Katze wurde spontan vor dem Unglück bewahrt und neue Pläne haben wir auch. Genug Material um einfach mal wieder zu bloggen.

Fotocommunity

Profil in der Fotocommunity

Profil in der Fotocommunity

Seit 2006 bin ich auch in der Fotocommunity vertreten. Die letzten 3 Jahre ruhte der Account dort aber, es fehlte einfach die Zeit dort tätig zu sein. Außerdem waren viele alte Gesichter der ersten Jahre nicht mehr dort zu finden, Menschen zu denen teilweise eine Freundschaft entstanden ist.

Nun habe ich auf dem Workshop von Pavel Kaplun in der letzen Woche einige neue Fotografen kennen gerlernt, die dort aktiv sind. Das war eine Motivation, dort das Profil zu beleben.

Die alten Bilder habe ich dabei fast alle gelöscht um ein neues Portfolio dort aufbauen zu können. Der Schwerpunkt soll dort auf besondere Reise- und Tierbilder liegen. Mal schauen, wie diese inzwischen dort ankommen.

Einiges hat sich im Laufe der Jahre bei der Fotocommunity geändert. Man findet neue Funktionen, eine moderne Optik und immer noch sehr viele schöne Bilder. Nur eines ist gleich geblieben, die Schlachten unter den Galeriebildern. In die Galerie können besondere Fotos hinein kommen. User können ein Bild vorschlagen und die Mitglieder der Community stimmen dann ab, ob das Bild in die Galerie kommt.

Während oder spätestens nach einem (erfolgreichen) Voting kommen sie dann und fallen über die meisten Bilder her. Die Kritiker! Dabei geht es dann nicht um sachliche Kritik, die das Bild betrifft? Das währe ja in Ordnung. Nein, die schrägsten Vögel sind diejenigen, die ganze Fotografie-Themen nicht leider können und diese gnadenlos und ungehemmt runter machen. Dinge, die sie nicht verstehen oder kennen, akzeptieren sie nicht. Da werden Bilder als Montage bezeichnet, selbst noch wenn der Fotograf die RAW-Datei zeigt. Da wird persönlich beleidigt, gepöbelt und gespottet.

Das Witzige dabei ist, es waren auch vor 3 Jahren, beim meinem letzten Besuch, immer die gleichen Namen die dort rum trollten – im Auftrage der richtigen „Fotokunst“. Da frage ich mich schon: Haben die zu viel Zeit? Warum sind die Teil der Community wenn dort doch nur Mist zu sehen ist (in ihren Augen)? Es sind aber immer die gleichen Typen. Ein Profil voller *hüstel* kreativer Fotos, meist in schwarz-weiß (am besten noch Analog aufgenommen), wo man denken kann „Ist das Kunst oder kann das weg?“.

Naja, warum ich trotzdem wieder da bin? Nun, ich umschiffe diese Galerie weiträumig – da würde ich mich zu sehr aufregen. Der Rest der Plattform bietet tolle Bilder von fantastischen Fotografen, bringt eine Menge Inspiration zum eigenen Fotografieren und zur Bildbearbeitung.

Wer von Euch ist noch in der Fotocommunity? Schreibt einfach euren Account hier in die Kommentare. Ich suche noch neue und aktive Buddys, denen man folgen kann.

Nachtrag: Bei Flickr sind wir auch – das ist die nächste Baustelle, die wir angehen wollen: https://www.flickr.com/photos/tommimh-68/

Und auch bei 500px sind wir nun zu finden: https://500px.com/tommimh

Schauen wir mal, bei welcher Plattform wir für längere Zeit bleiben werden.

Die ersten Tage mit Piwik

Piwik läuft nun seit fast zwei Wochen auf unserem Blog. Dazu habe ich unsere Reisebüroseite und die beiden Foren ebenfalls auf Piwik umgestellt. Und es läuft und läuft und läuft. Keine Performanceprobleme auf dem Server, Piwik selber arbeitet ebenfalls schnell und sauber. Ich denke mal, das war ein guter Schritt und somit belassen wir es nun bei der Lösung.

Facebook – es gibt auch eine gute Seite

Achtung: Cat-Content

Achtung: Cat-Content

Man liest viel über Facebook, über den Hass und die Hetze dort, über grenzenlose Dummheit und Mobbing von Usern. Aber, es geht auch anders, wie ich die Tage in einer Katzengruppe erfahren durfte.

Eine Userin (nennen wir sie mal KM) meldete sich verzweifelt zu Wort, ihr kleiner junger Kater wäre in einem unbeobachteten Moment vom Balkon gefallen. 15 Meter in die Tiefe. Das Ergebnis war ein Becken und Oberschenkelbruch. Vermutlich mehrere hundert EUR OP-Kosten. Neben der Sorge um das Tier traf dies KM hart, da sie finanziell gerade eng gesteckt ist. Es kamen gute Vorschläge, wie z.B. eine Ratenzahlung mit der Tierklinik zu vereinbaren, halt der normale Weg bei so einer Sache.

Aber, die Tierklinik handelte irgendwie anders. Sie könne in Raten bezahlen, einen Teil der Summe und müsse einen Bürgen bringen. Und, man würde ihr das Tier dann weg nehmen. Das löste in der Gruppe einen Sturm der Entrüstung aus und gleichzeitig eine Welle der Hilfsbereitschaft, wie ich sie noch nie gesehen habe.

Am Ende hat ein anderes Mitglied der Gruppe die OP-Kosten (500 EUR waren es dann), komplett an die Tierklinik überwiesen und andere haben ihr im Gegenzug eine Summe aufs Konto überwiesen. Nach nur 5 Tagen war die Rechnung bezahlt. Der kleine Kater ist operiert und ist wieder zu Hause, wo er hin gehört.

OK, einfach eine nette Geste, so Spendenaktionen gibt es tausende. Ja, aber selten habe ich so spontan erlebt und ohne das auch nur einer unter seinem Stein heraus kam und die ganze Sache in Frage gestellt hat. Es wurde nichts zerredet, sondern einfach gemeinsam gehandelt. Ich fand das einfach Klasse.

Planungen für den Blog und unsere Reisen

Reiseplanung - auch Bangkok ist dabei

Reiseplanung – auch Bangkok ist dabei

Wir haben unseren Bildershop mal wieder in Betrieb genommen. Da werden wir in den nächsten Wochen auch neue Bilder einfügen. Wer also noch ein schönes Geschenk sucht, einfach mal dort schauen. Wir können dort natürlich jedes Bild hier aus dem Blog in druckbarer Qualität einstellen, bei Wunsch einfach melden.

Gestern waren wir im Zoo Duisburg, die neue Kamera testen. Dabei bin ich dann mit der FZ300 und Melli mit der Sony Alpha rum gelaufen. Am Ende haben wir beide viele tolle Bilder gemacht, praktisch einen kleinen Wettstreit. Darüber berichten wir in den nächsten Tagen, natürlich mit vielen Fotos.

Weiter wird es einen Beitrag über eine tolle Zugfahrt in Colorado geben und die nächste Folge der Serie „50 Bundesstaaten„.

Über den Sommer werden wir einige Freizeitparks testen und darüber berichten. Wir nehmen an der Testaktion zur goldenen Pinie teil, wo ein Reiseveranstalter den besten Freizeitpark in seinem Sortiment auszeichnet. Das ist zwar keine Kooperation über diesen Blog, das kommt über unser Reisebüro, aber wir können hier natürlich prima über die Parks berichten. In Planung sind ein Besuch im Phantasialand, im Europa Park, im Heide Park, in der Movie World und im niederländischen Slagharen.

Für 2017 haben wir bereits die ersten Flüge gebucht. Im Februar geht es wieder nach Thailand. Dabei steht die Planung dafür bisher nur grob. Bangkok, ein wenig Ayutthaya und Kanchanaburi soll es sein und vielleicht ein Ausflug zum Ankor Wat in Kambodscha. Wir werden darüber noch in einem eigenen Artikel berichten, wenn wir da ein wenig konkreter werden mit der Planung.

Jetzt beginnt erst mal unsere Detailplanung für unsere Kanada-Reise, in vier Wochen geht es schon los. Die Vorfreude steigt, die Ungeduld ebenso. Irgendwie sind die letzten Wochen vor einer Reise wie Kaugummi.

Das war ein kleiner Überblick über aktuelle Dinge, die wir erlebt haben – es soll ja auch weiter ein persönlicher Blog sein.

Vergesst nicht euren Facebook-Account hier zu verlinken.

Und über Kommentare freuen wir uns natürlich sowieso.

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https://www.reisen-fotografie.de/einfach-gebloggt-fotocommunity-facebook/?pk_campaign=feed&pk_kwd=einfach-gebloggt-fotocommunity-facebook/feed/ 11 18822
Grundeinstellungen – Panasonic Lumix FZ300 https://www.reisen-fotografie.de/grundeinstellungen-panasonic-lumix-fz300/?pk_campaign=feed&pk_kwd=grundeinstellungen-panasonic-lumix-fz300 https://www.reisen-fotografie.de/grundeinstellungen-panasonic-lumix-fz300/?pk_campaign=feed&pk_kwd=grundeinstellungen-panasonic-lumix-fz300#comments Thu, 07 Apr 2016 05:30:37 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=18762 Unsere Fotoausrüstung hat Zuwachs bekommen, wir haben uns eine Panasonic Lumix FZ300 als Bridgekamera gekauft. Warum wir uns für diese Kamera entschieden haben und welche Grundeinstellungen wir vorgenommen haben, das möchten wir euch hier gerne zusammenfassen. Warum eine Bridgekamera? Nun, für diese Entscheidung gab es mehrere Gründe. Wir spielten schon länger mit dem Gedanken, für unsere […]]]>

Unsere Fotoausrüstung hat Zuwachs bekommen, wir haben uns eine Panasonic Lumix FZ300 als Bridgekamera gekauft. Warum wir uns für diese Kamera entschieden haben und welche Grundeinstellungen wir vorgenommen haben, das möchten wir euch hier gerne zusammenfassen.

Warum eine Bridgekamera?

Nun, für diese Entscheidung gab es mehrere Gründe.

Wir spielten schon länger mit dem Gedanken, für unsere Sony Alpha 6000 noch weitere Objektive zu kaufen. Dabei dachten wir an eine längere Brennweite, so von 400-600 Millimetern und ein weiteres Objektiv für Makroaufnahmen. Bei den Brennweiten sieht das aber Mau aus, da gibt es für die Sony nicht viel Auswahl in dem Bereich. Ein gutes Makro-Objektiv findet man wohl aber es hat auch einen stolzen Preis.

Dazu hatte Melli auf unserer Thailandreise gefallen am Fotografieren gefunden und mit der kleinen (alten) Kompaktkamera waren aber viele Grenzen gesetzt. Also musste für sie eine neue Kamera her, einfach zu bedienen und ohne Wechselobjektive.

Warum also nicht beide Wünsche mit einer Lösung abhaken? Da auch viele Bekannte von uns mit Bridgekameras unterwegs sind und damit fantastische Fotos machen, war dann klar – es muss eine Bridgekamera her.

Die Suche nach der richtigen Kamera

Wir haben dann mal unsere Anforderungen aufgeschrieben, die so eine Kamera liefern muss:

  • Brennweite zwischen 18 und 400-600 Millimeter (aufs Kleinbild bezogen)
  • RAW Format muss unterstützt werden
  • Manuelle Einstellungen müssen möglich sein
  • Sensor so groß wie möglich (Rauschverhalten)
  • Die Kamera muss einen Sucher haben
  • Ein Blitzschuh wäre nett
  • Makrofunktion
  • vernünftiges Preis-/Leistungsverhältnis

Diese Punkte sollte die neue Kamera unbedingt erfüllen. Mit diesem Wunschzettel sind wir dann auf die Suche gegangen und nach dem Lesen unzähliger Testberichte und dem stöbern in verschiedenen Vergleichsportalen für Kameras standen am Ende zwei Kameras auf dem Wunschzettel. Beide waren dabei von Panasonic, einmal eben die Lumix FZ300 und als Alternative die Lumix FZ1000. Für die FZ1000 sprach der größere Sensor. Nachteil war aber, dass es sich bei der Kamera um ein zwei Jahre altes Modell handelt, sie nur 400 statt 600 Millimeter Brennweite hat und teurer war. Im direkten Vergleich waren nur der größere Sensor auf der Plusseite – alle anderen Werte und Argumente sprachen dagegen für die FZ300. Und nachdem wir einige High-ISO-Aufnahmen auf Flickr gefunden hatten, die vom Rauschverhalten überzeugen konnten, haben wir uns für die Panasonic* Lumix FZ300 entschieden.

Wir haben die Kamera also bestellt und bereits einen Tag später klingelte der Paketmann. 

Grundeinstellungen an der Lumix FZ300

Panasonic Lumix FZ300

Panasonic Lumix FZ300

Wie bei jeder neuen Kamera ging es gespannt ans Auspacken und direkt in das Konfigurationsmenü um die wichtigsten Dinge an der Kamera einzustellen. Dabei hat uns die Menüführung überzeugt, sie ist logisch aufgebaut und man findet sich schnell zurecht.

Folgende Dinge haben wir an unsere Bedürfnisse angepasst:

RAW Format

Als Dateiart haben wir das RAW Format eingestellt. Da wir unsere Bilder sowieso alle mit Lightroom verwalten und bearbeiten haben wir mit dem RAW-Format viel mehr Daten zur Verfügung und somit sehr viele Möglichkeiten bei der Entwicklung. Der Nachteil ist natürlich, dass die Dateien auf der Speicherkarte deutlich größer sind als im jpg-Format.

Betriebsart Autofokus

Auf der Rückseite der Kamera kann man über einen kleinen Hebel die Betriebsart des Autofokus umstellen. Hier gibt es die die Möglichkeit AFS (Einzelfokus), AFC (Nachführfokus) oder MF (Manueller Fokus) zu wählen. Dies über einen kleinen Schalter zu ermöglichen halten wir für eine sehr gute Idee, da dieser Modus doch recht häufig gewechselt wird.

Autofokus auf wählbaren Einzelpunkt eingestellt

Da wir gerne selber bestimmen, auf welchen Punkt im Bild wir fokussieren haben wir die Autofokuseinstellung auf Einzelpunkt gestellt. Diesen Punkt kann man bequem mit der Cursortaste im Sucher bewegen.

Belichtungsmessung

Die Belichtungsmessung haben wir auf Matrix eingestellt. Dabei wird die Belichtung über die gesamte Bildfläche gemessen. In besonderen Fällen kann es Sinn machen auf eine mittenbetonte oder eine Spotmessung umzustellen. Das kann aber recht flott über den Touchscreen geändert werden.

Monitorumschaltung/Touch Screen

Wir haben die Kamera so eingestellt, dass der Monitor auf der Rückseite automatisch ausgeschaltet wird, wenn man durch den Sucher schaut. Zusätzlich haben wir noch unter dem Punkt „….“ die Steuerung des Autofokus per Touchscreen ausgeschaltet. Beim Testen habe ich gemerkt, dass man den Fokuspunkt mit der Nase am Touchscreen verstellt und das auch, wenn das Display deaktiviert ist. Und nein, es liegt nicht an unseren Nasen.

Bildvorschau

Nach einer Aufnahme kann man sich das Bild direkt im Sucher anzeigen lassen. Da uns das aber nervt, haben wir diesen Punkt abgeschaltet. Wenn wir uns Bilder an der Kamera anschauen wollen nutzen wir den Wiedergabeknopf auf der Rückseite der Kamera und schauen uns diese auf dem Monitor an.

Monitor auf Kamerafunktionen eingestellt

Einstellung auf dem Monitor

Einstellung auf dem Monitor

Den Monitor haben wir als Standard so eingestellt, dass die Kamerainformationen angezeigt werden. Da wir fast nur durch den Sucher fotografieren, brauchen wir den Live-View Betrieb nicht, welcher nur unnötig Strom verbraucht. Dieser Modus kann aber, bei Bedarf, schnell über die „DISP“-Taste geändert werden.

Auto ISO

Erster Test mit ISO 800 und 600mm Brennweite

Erster Test mit ISO 800 und 600mm Brennweite

Die ISO Einstellung haben wir Auto gestellt aber nach oben auf ISO 800 begrenzt. Da müssen wir erst mal ein wenig mit den Werten experimentieren und schauen, wie stark das Rauschen in verschiedenen Situationen zu sehen ist. Ein erster Test, unser Kater Jimmy auf dem obigen Bild, verspricht aber gutes. Das Foto ist mit 600mm Brennweite aufgenommen, bei ISO 800 und selbst im dunklen Fell hält sich das Rauschen in Grenzen. 

4K Bilder mit nachträglicher Fokussierung

Die Kamera bietet die Möglichkeit, Bilder im 4K-Format zu erstellen, wo der gewünschte Fokuspunkt nachträglich eingestellt werden kann. Ob man diese Funktion wirklich benötigt, kann mit Sicherheit lange diskutiert werden. Wir werden mal damit experimentieren und uns später über den Sinn oder Unsinn auslassen.

Programme

Programmwahlschalter

Programmwahlschalter

Bei den Belichtungsprogrammen werden wir klassisch nur P (Automatikmodus), A (Blendepriorität), S (Zeitpriorität) und M (manueller Modus) nutzen. Unter dem Punkt SCN findet man viele voreingestellte Szenarien, welche wir wohl nie nutzen werden. Allenfalls drehen wir mal ein kleines Video oder experimentieren mal mit dem Panoramamodus rum, gerade bei schönen Landschaften vielleicht eine gute Idee.

Funktionstasten

Sehr schön ist es, dass die FZ300 vier frei programmierbare Funktionstasten liefert. Diese haben wir erst mal mit den folgenden Funktionen belegt:

  • Belichtungskorrektur
  • Makromodus An/Aus
  • 4K-Foto mit späterer Fokussierung
  • Belichtungsmessung

Buchtipp zur Kamera

Frank Späth ist ein Autor, welcher zu verschiedenen Kameramodellen tolle Bücher für dein Einstieg geschrieben hat. Da uns sein Buch über unsere Sony so gut gefallen hat, haben wir das Buch Lumix Superzoom FZ300* bei Amazon direkt mit bestellt. Und ein erstes Durchblättern hat uns gezeigt, es war mal wieder eine gute Wahl. Die einzelnen Funktionen und Einstellungen der Kamera werden sehr gut erklärt. 

Nun beginnt das Experimentieren

Nun werden wir mal ein wenig mit der neuen Kamera experimentieren und dabei Erfahrungen sammeln. Spätestens auf unserer anstehenden Kanada-Reise werden wir bestimmt 3-4 Fotos mit der Kamera machen. Dabei werden wir Tipps und Tricks zum Umgang mit der Lumix in der Praxis sammeln und später hier veröffentlichen.

Ein paar Testbilder

Rocky

Rocky

Unsere neue Kamera – irgendwie ist das jedes mal wieder spannend. Wie lässt sich damit Arbeiten, wie werden die Bilder – hält die Kamera die Versprechungen der Werbung? Wir werden euch weiter auf dem Laufenden halten. Gibt es etwas, was ihr gezielt zu der Kamera wissen möchtet? Dann schreibt doch einfach einen Kommentar.
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