Reisen-Fotografie.de https://www.reisen-fotografie.de Sat, 24 Sep 2016 18:03:35 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.6.1 61973379 Datensicherung für reisende, fotografierende Blogger https://www.reisen-fotografie.de/datensicherung-fuer-reisende-fotografierende-blogger/?pk_campaign=feed&pk_kwd=datensicherung-fuer-reisende-fotografierende-blogger https://www.reisen-fotografie.de/datensicherung-fuer-reisende-fotografierende-blogger/?pk_campaign=feed&pk_kwd=datensicherung-fuer-reisende-fotografierende-blogger#respond Sat, 24 Sep 2016 17:30:52 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=21995 Das Thema Datensicherung ist uns in den letzten Wochen immer wieder in den Social Medias über den Weg gelaufen. Wir zeigen euch in diesem Beitrag, welche Überlegungen für eine vernünftige Sicherungsstrategie nötig sind, welche Sicherungsarten es gibt (mit Stärken und Schwächen), geben ein paar Tipps zum Thema Datensicherung und stellen euch unser eigenes Sicherungskonzept für […]]]>

Das Thema Datensicherung ist uns in den letzten Wochen immer wieder in den Social Medias über den Weg gelaufen. Wir zeigen euch in diesem Beitrag, welche Überlegungen für eine vernünftige Sicherungsstrategie nötig sind, welche Sicherungsarten es gibt (mit Stärken und Schwächen), geben ein paar Tipps zum Thema Datensicherung und stellen euch unser eigenes Sicherungskonzept für unsere Daten, unsere Fotodateien und unserer Webseiten vor.

Für uns ist Datensicherung nicht nur das Backup der Daten, sondern auch die Verfügbarkeit der Daten bei der Arbeit. Eigentlich und richtigerweise könnte der Beitrag auch „Unser Datenmanagement“ heißen.

Welche Daten fallen bei uns zur Datensicherung an?

Um eine vernünftige Datensicherung planen zu können, solltet Ihr Euch vorab Gedanken machen welche Daten überhaupt zur Sicherung anfallen. Wo produziert ihr Daten, die euch wichtig sind? 

Bei uns fallen folgende Datentypen bei unserer Arbeit an:

  • Privat: Textdokumente, Tabellen, Präsentationen, Mailverkehr
  • Für unser Reisebüro: Textdokumente, Tabellen, Mailverkehr
  • Fotografie: Rohdaten der Kamera
  • Fotografie: Bearbeitete Bilder
  • Fotografie: Lightroom Datenbanken mit Bearbeitungsinformationen
  • Bloggen/Foren: Die ftp-Daten auf dem Server und die Datenbanken
  • Bloggen/Foren: Dokumente auf dem Rechner wie Logos, Vorlagen, Grafiken usw.
  • System: Alle Betriebssystem-, Programmdaten und Einstellungen auf dem Rechner
  • Mobile Systeme: Bilder, Einstellungen

Ihr seht, da kommen bei uns verschiedene Datentypen zusammen und damit auch eine Menge an Daten. Insgesamt sind es bei uns rund 2 Terrabyte. Davon sind rund 1,8 Terrabyte Foto-Roh-Daten aus über 12 Jahre digitaler Fotografie.

Verfügbarkeit der Daten

Die nächste Überlegung bei der Einrichtung eines Datenmanagements ist die Frage: Wie, wann und wo müssen eigentlich die Daten bei der täglichen Arbeit verfügbar sein.

  • Dokumente, Tabellen Präsentationen, privat oder beruflich, brauchen wir auf dem Rechner, wenn sie aktuell sind. Alte Dateien können extern archiviert werden um bei Bedarf noch drauf zugreifen zu können.
  • Von den Roh-Dateien unserer Fotos brauch wir nur die Daten um direkten Zugriff, die noch nicht bearbeitet sind. Rohdaten, von bearbeiteten Shootings können extern abgelegt werden.
  • Unsere bearbeiteten Bilder haben wir gerne dauerhaft im Zugriff, um diese bei Bedarf jederzeit zeigen zu können.
  • Die Sicherungsdateien unserer Webseiten und Foren brauchen wir nur, falls diese zur Wiederherstellung eines Systems benötigt werden. Dann aber sofort.

Daraus haben wir für uns abgeleitet, welche Daten eigentlich auf dem Rechner vorhanden sein müssen und welche Daten auf externen Datenträgern verschwinden können, von wo diese bei Bedarf aufgerufen werden können. Das reduziert die Datenmenge auf dem Rechner natürlich enorm. Und da so ein MacBook nur 512 GB Festplatte hat, müssen wir dabei wirklich haushalten.

Welche Art der Sicherung schützt vor welchen Risiken?

Apple Airport und QNAP NAS

Apple Airport und QNAP NAS

Jetzt gibt es verschiedene Szenarien des Schreckens, wo einem die Datensicherung wenigstens die wichtigsten Daten retten soll. 

  • Verlust und Defekt des Rechners oder der internen Festplatte
  • Befall mit einer Schadsoftware (z.B. Erpressungstrojaner mit Verschlüsselung aller Daten)
  • Einbruch, Diebstahl
  • Brand/Wasserschaden im heimischen Netzwerk
  • Versehentliches Löschen von Daten

Bei all diese Vorfälle kann eine gute Datensicherung vor dem Verlust der Daten schützen. Leider haben aber auch alle Arten der Datensicherungen Schwachstellen. 

Sicherung auf einem NAS

NAS steht für Network Attached Storage. Also für Speicherkapazität im Netzwerk. Dieses System ist ursprünglich dazu gedacht, an einer Stelle im Netzwerk einen zentralen Speicher für alle angeschlossenen Systeme zur Verfügung zu stellen. Eigentlich ist das gar nicht als Backup-Medium erfunden worden und es ist alleine auch nicht als solches zu empfehlen. Es kann aber als Teil eines Sicherungskonzeptes genutzt werden, wenn dabei ein paar Dinge beachtet werden.

Die Sicherung auf dem NAS schützt gegen: 

  • Verlust der Daten auf dem Computer durch Beschädigung, Defekt, Diebstahl des Rechners. Die Daten sind weiter auf dem NAS verfügbar.
  • Versehentlich auf dem Rechner gelöschte Dateien können ebenfalls vom NAS zurück gespielt werden, wenn keine 1:1 Synchronisation eingerichtet ist. 

Die Sicherung auf dem NAS schützt nicht gegen: 

  • Datenverlust durch Brand- Wasserschäden in der eigenen Wohnung. Eine höhere Sicherheit kann aber erreicht werden, wenn das NAS nicht in dem Raum steht, wo in der Regel auch der Rechner steht, sondern in einem anderen Raum, noch besser im Keller oder beim Nachbarn. Dabei erhöht ihr auch den Schutz gegen Diebstahl des NAS bei einem Einbruch in die Wohnung.

Sonderfall Schädlingsbefall: Das NAS kann auch Dateien retten, wenn der Computer durch einen Schädling befallen ist. Voraussetzung dafür ist aber, dass die Netzlaufwerke nicht dauerhaft mit dem Rechner verbunden sind. Ein Erpressungstrojaner wütet sich durch alle Laufwerke, die er finden kann. Sind die NAS-Laufwerke im Moment des Befalls mit dem Rechner verbunden, dann sind diese ebenfalls vom Trojaner befallen. Daher unser Tipp: Die Laufwerke nur einbinden, wenn sie wirklich gebraucht werden.

Generell dient ein NAS dazu, Daten mit einer höheren Verfügbarkeit zur Verfügung zu stellen. Durch die Einrichtung im (richtigen) RAID-System kann auch mal eine Festplatte kaputt gehen, ohne dass es zu Datenverlusten kommt. Trotzdem ist ein NAS kein Backup-Medium im eigentlichen Sinne. Daher ist eine zusätzliche Sicherung der Daten des NAS auf externe Datenträger eine gute Absicherung.

Sicherung in der Cloud

Heutzutage ist Cloud-Speicherplatz relativ günstig zu bekommen. Sei es bei Apple, Google usw. – überall bekommt man gute Angebote mit viel Speicherplatz. Wir selber haben uns für den Anbieter Dropbox entschieden, dazu aber später noch mehr. Die Sicherung in die Cloud bietet einen relativ hohen Schutz vor Datenverlust. Allerdings zu dem Preis, dass man seine Daten bei einem Anbieter im Netz lagert. Da muss schon ein gewisses Vertrauen bestehen.

Die Sicherung in der Cloud schützt gegen:

  • Verlust der Daten auf dem Computer durch Beschädigung, Defekt, Diebstahl. Die Daten sind weiter in der Cloud verfügbar. Ihr könnt von jedem beliebigen Rechner auf die Daten zugreifen.
  • Weiter sind die Daten in der Cloud sicher vor Brand- oder Wasserschäden und gegen Diebstahl beim Einbruch in Eure Wohnung geschützt.
  • Je nach Anbieter und Paket habt Ihr auch eine Absicherung gegen versehentlich gelöschte Dateien. Diese können über einen gewissen Zeitraum wiederhergestellt werden.

Die Sicherung in der Cloud schützt nicht gegen: 

  • Gelöschte Dateien werden durch die Synchronisation auch in der Cloud gelöscht. Bei vielen Paketen könnt ihr aber die Dateien auf dem Cloud-Laufwerk wiederherstellen, wenn sich auch aus dem lokalen Papierkorb verschwunden sind.
  • Datenverluste durch einen Schädlingsbefall wie Erpressungstrojaner sind nicht richtig geschützt. Zumindest die mit dem befallenen Rechner synchronisierten Daten werden ebenso befallen sein. Nach der Verschlüsselung auf dem heimischen Rechner werden die befallenen Dateien dann mit dem Cloud-Laufwerk synchronisiert. Hiergegen würde nur der Verzicht auf die Synchronisierung schützen, was aber in der täglichen Arbeit sinnlos wäre. Allerdings ist zu überlegen, ob alle Ordner synchronisiert werden müssen. Wenn Euer Anbieter das Wiederherstellen von alten Dateiständen erlaubt, dann könnt ihr nach einem Schadensfall mit Verschlüsselung die letzten unverschlüsselten Dateien wiederherstellen und habt somit wieder saubere Daten.

Vertrauen in die Anbieter der Clouds: Natürlich sträuben sich immer noch viele Menschen dagegen, ihre Daten in die Cloud zu speichern. Sagen wir mal so, im Gegensatz zu manch Rechner, der noch auf Windows XP im Adminmodus läuft, sind die Daten in der Cloud eher sicherer aufbewahrt. Achtet aber unbedingt darauf, dass die Dateiübertragung zwischen Cloud und Rechner verschlüsselt abläuft. Ebenso könnt ihr bei vielen Anbietern auch die Daten in der Cloud verschlüsselt ablegen. 

Sicherung auf externen Datenträgern (Festplatten, SSD-Laufwerke)

HDD SSD Duplicator Dock - eine Alternative zur Wechselfestplatte mit Gehäuse

HDD SSD Duplicator Dock – eine Alternative zur Wechselfestplatte mit Gehäuse

Ebenfalls sehr sicher ist die Datensicherung auf externe Datenträger wie Festplatten oder SSD-Laufwerke. Beide Medien bekommt man zu vernünftigen Preisen zu kaufen. Allerdings sollte man bei der Lagerung der Datenträger darauf achten, dass sie nicht dauerhaft angeschlossen sind und am besten irgendwo außerhalb der eigenen vier Wände gelagert werden. Wer sich keine (teurer) externen Festplatten mit Gehäuse anschaffen will, dem können wir einen HDD SSD Duplicator Dock* empfehlen. Hier könnt ihr einfach jede SSD- oder HDD-Platte mit eSATA Anschluss einstecken. 

Die Sicherung auf Datenträgern schützt gegen:

  • Verlust der Daten auf dem Computer durch Beschädigung, Defekt, Diebstahl.
  • Befall mit einer Schadsoftware, wenn die Datenträger nicht ständig mit dem Computer verbunden sind und die für den Sicherungsvorgang angeschlossen werden.
  • Einbruch, Diebstahl – wenn die Datenträger an einem anderen Ort gelagert werden.
  • Brand/Wasserschaden im heimischen Netzwerk – wenn die Datenträger an einem anderen Ort gelagert werden.
  • Versehentliches Löschen von Daten auf dem Computer, diese können dann vom externen Datenträger zurück gespielt werden.

Die Sicherung in der Cloud schützt nicht gegen: 

Wenn die Sicherung wie oben beschrieben gemacht wird, der Datenträger nur für die Sicherung angeschlossen wird und idealerweise außerhalb der eigenen vier Wände aufbewahrt wird, werden eigentlich alle Szenarien von der Sicherung auf externen Datenträgern prima abgesichert. 

Der Nachteil bei der ganzen Geschichte ist aber, dass bei dieser Art der Sicherung und Lagerung viel manueller Aufwand nötig uns. Dazu gehört dann eine gewisse Selbstdisziplin um diese Art von Backup regelmäßig durchzuführen. Ganz ehrlich, für uns wäre das nichts, als alleinige Backup-Lösung.

Unser Backup-Konzept – ein Mix aus allen Methoden im Heimnetzwerk

Nun kommen wir endlich zu unserem Backup-System. Wir setzen einen Mix aus allen beschriebenen Methoden ein. 

Unser Sicherungskonzept

Unser Sicherungskonzept

Im Mittelpunkt unseres System steht natürlich unser MacBook, wo wir in der Regel unsere Arbeit erledigen. Dazu haben wir ein SAN Laufwerk im Einsatz, nutzen einen Apple Airport zur Spiegelung unseres MacBooks und die Dropbox als Cloud-Dienst. Bei der Dropbox haben wir einen Pro-Account, womit wir 1 TB Speicher zur Verfügung haben. Zusätzlich haben wir uns noch die „Ulimited Version History“ gegönnt. Dabei werden alle Bearbeitungsstände von Dateien unbegrenzt aufbewahrt, das gilt auch für gelöschte Dateien. Und ja, das haben wir schon genutzt und waren Dankbar dieses Zusatzpaket gebucht zu haben.

Sicherung der Systeme

  • Die Systemdateien und die Inhalte des gesamten Notebooks werden über die Time Machine auf den Apple Airport gesichert. Dabei werden stündliche Backups der letzen 24 Stunden, tägliche Backups des letzen Monats und wöchentliche Backups der letzen 6 Monate gesichert. Die Sicherung erfolgt stündlich, wenn das Notebook im heimischen Netzwerk angeschlossen ist. Damit ist es möglich, das komplette System oder einzelne Dateien auf ein bestimmtes Datum zurück zu setzen.
  • Die Systeme unserer mobilen Geräte sichern wir in die iCloud.

Produktive Daten

Als produktive Daten bezeichnen wir Dateien die wir um täglichen Zugriff benötigen. Das können aktuelle Projekte auf dem Blog sein, Dateien für Webseiten an denen wir arbeiten, privater Schriftverkehr, aktuelle Projektdaten von unserem Reisebüro, die Lightroom-Kataloge, die Postfächer unserer Mailkonten. Also alle Dateien, wo aktuell dran gearbeitet wird.

  • Die produktiven Daten werden mit der Dropbox synchronisiert. Sie sind also gespiegelt auf dem Notebook und in der Dropbox vorhanden. Dadurch können wir auch von unseren mobilen Geräten auf die Daten zugreifen.
  • Jede Nacht synchronisiert sich das Dropbox-Konto automatisch mit unserem NAS. Dies geschieht durch ein Tool auf dem NAS-System.

Archivdaten

Alle oben genannten Dateien, die nicht mehr im Zugriff benötigt werden, werden in eine Partition für Archivdateien auf den NAS verschoben. Das geschieht manuell, indem wir etwa einmal im Monat entscheiden, welche Dateien ins Archiv können. Der Aufwand dafür ist aber recht gering, das dauert vielleicht 20-30 Minuten.

Fotodateien – RAW Daten

Neue Fotodateien sind auf dem Notebook gespeichert. Wenn wir von einer Fototour zurück kommen, dann werden die RAW-Daten auf die Festplatte kopiert. Von dort bearbeiten wir die Fotos dann in Lightroom. Nach dem Bearbeiten der Bilder werden die RAW-Daten auf das NAS kopiert, in eine eigene Partition für Foto-Rohdaten.

  • Die aktuellen RAW-Dateien werden nur durch die Time Machine auf den Apple Airport gesichert.
  • Eine Sicherung in die Dropbox haben wir aufgrund der enormen Datenmengen nicht aktiviert.
  • Wenn die Bilder eines Ausfluges, einer Reise bearbeitet sind, dann werden sie von der Festplatte des Notebooks auf das NAS verschoben.

Sicherung des NAS-Laufwerkes auf externe Datenträger

Durch die genannten Schritte haben wir auf dem NAS Laufwerk 3 Partitionen mit folgenden Daten und Datenmengen.

  • Partition 1: Sicherung des Dropbox-Laufwerkes (ca. 140 GB Daten)
  • Partition 2: Sicherung der Foto-Roh-Daten (ca. 1800 GB Daten)
  • Partition 3: Archivdateien (ca. 100 GB Daten)

Wie oben beschrieben, ist eine Sicherung auf dem NAS nicht die beste Lösung, da eine Absicherung der Daten gegen Feuer oder einen Einbruch in die eigene Wohnung usw. nicht gegeben ist. Daher sichern wir die Daten vom NAS einmal im Monat auf externe Festplatten und lagern diese extern, außerhalb unserer Wohnung.

Die Dropbox-Daten und die Archivdateien können dabei auf eine SSD-Platte mit 1TB Kapazität. Dabei machen wir einfach eine Vollkopie vom NAS auf die SSD-Platte.

Die Foto-Roh-Daten sind auf inzwischen 2 HDD-Platten mit je 1 TB Kapazität verteilt. Hier kopieren wir nur die neu dazu gekommenen Dateien auf die Festplatten.

Unser Backup-Konzept – für unsere Webseiten

Neben diesem Blog haben wir noch unsere Reisebüro-Webseite und zwei Foren im Einsatz. Die Sicherung ist dabei auch recht unterschiedlich, da sich die Daten unterschiedlich ändern. Bei den Foren wird an den ftp-Dateien nur sehr wenig geändert. Im Blog ändern sich diese Daten deutlich öfters, schon alleine durch die häufigen Updates der verschiedenen Plugins.

Die Datenbanken sind in beiden Fällen das Herz der Installation. Hier liegen im Blog alle Beiträge, Kommentare usw. – in den Foren alle Beiträge, die Benutzerkonten und alle Kommunikationsdaten. Daher werden in beiden Fällen die Datenbanken täglich gesichert.

Sicherung der Foren:

  • Tägliche Sicherung der Datenbank und Ablage der Daten in unsere Dropbox.
  • Wöchentliche Sicherung der ftp-Daten und Ablage der Sicherung in unsere Dropbox.

Die Datenbank-Sicherungen werden 2 Wochen aufbewahrt, bevor diese automatisch gelöscht werden. Die ftp-Dateien werden 4 Wochen aufbewahrt.

Sicherung des Blogs und der Reisebüro-Seite:

  • Tägliche Sicherung der Datenbanken und Ablage in die Dropbox.
  • Alle zwei Tage Sicherung der ftp-Daten.
  • Jeden Sonntag zusätzlich eine Komplettsicherung von ftp-Daten und Datenbank.

Die Tagessicherungen der Datenbanken und der ftp-Daten werden 7 Tage aufbewahrt. Die Wochensicherung 26 Wochen. Damit haben wir die Möglichkeit auf jeden Datenbestand des letzten halben Jahres zurück zu greifen.

Warum Sicherung in die Dropbox?

Natürlich macht auch unser Provider regelmäßig Backups von unseren Datenbanken und vom ftp-Bereich unseres Hosting-Paketes. Aber, wir sind gerne selber Herr unserer Daten. Wir möchten an die Backup-Dateien kommen, wenn wir diese benötigen. Und das ohne irgendwo BitteBitte machen zu müssen. Außerdem, was nutzt mir das beste Backup beim Provider, wenn dieser plötzlich aufhört zu existieren. Gut, das ist jetzt sehr theoretisch. Aber nach über 20 Jahren Tätigkeit in der IT haben wir schon viele unmögliche Dinge erleben dürfen.

Daher wollten wir die Daten entweder zu Hause haben oder zumindest bei einem anderen Dienstleister. Denn das beide Anbieter gleichzeitig und unangekündigt den Betrieb einstellen ist wirklich mehr als unwahrscheinlich. Die Wahl viel am Ende auf die Dropbox, weil es einfach völlig unkompliziert funktioniert.

Das Backup-Verzeichnis auf der Dropbox haben wir übrigens nicht mit unserem Notebook synchronisiert, dort benötigen wir die Sicherungsdateien der Webseiten nicht. Durch das automatische Synchronisieren unseres NAS mit der Dropbox kommen die Sicherungen aber trotzdem in unser Heimnetzwerk. 

Tipps zur Datensicherung

Am Ende möchten wir noch ein paar wichtige Tipps zur Datensicherung geben. Diese beruhen auch auf viele Erfahrungen von Thomas, nach vielen Jahren in der IT und teilweise schmerzlichen Erfahrungen rund um das Thema Datensicherung.

  • Lagert die wichtigsten Daten außerhalb eurer 4 Wände. Sei es bei Freunden/Bekannten oder in einem Bankschließfach. Denn keine Datensicherung hilft euch weiter, wenn die komplette Hütte abbrennt und wirklich alles zerstört ist. Auch eine Sicherung in die Cloud ist keine schlechte Idee.
  • Am besten ist es, immer selber Herr seiner Daten zu sein. Wenn ihr Daten bei einem Dienstleister liegen habt (z.B. Eure Webseiten beim Provider), dann zieht die Backups zu einem anderen Dienstleister oder zu Euch nach Hause. Die Backups beim Webseiten-Provider bringen Euch nicht weiter, wenn es den Provider plötzlich nicht mehr gibt – das ist alles schon vorgekommen. 
  • Apropos Cloud: Oft liest man Bedenken, seine Daten bei einem Dienstleister zu parken und dann noch bei amerikanischen Anbietern. Wir stellen jetzt mal die kühne These auf, dass die Daten da sicherer aufgehoben sind, als auf dem heimischen PC, wenn er womöglich noch im Admin-Modus betrieben wird. Und wenn irgendwelche bösen Menschen unbedingt an Eure Daten wollen (warum auch immer), dann kommen die da dran. 
  • Automatisiert die Sicherung wo es geht. Unsere komplette Sicherung läuft über Scripte, Plugins auf den Webseiten oder über Cronjobs beim Provider weitestgehend automatisch ab. Lediglich das aussortieren von Dateien und die Sicherung des NAS auf die externen Datenträger führen wir manuell durch. So ein Datenmanagement, so eine Datensicherung macht keiner regelmäßig, wenn sie manuell läuft. Dazu fehlt oft einfach die Zeit oder die Lust und schon fängt man an diese zu vernachlässigen.
  • Trennt euch von Daten, die nicht mehr gebraucht werden. Wir durchstöbern etwa einmal im Jahr unsere Daten und löschen Dinge, die kein Mensch mehr braucht. Auch wenn es schwer fällt, die Gefahr unnötige Dateien als Ballast mit über die Jahre zu schleppen ist sehr groß.
  • Testet Eure Backups! Das beste Backup hilft einem nicht weiter, wenn sich die Daten gar nicht zurück spielen lassen. Daher testet die gesicherten Daten, testet mal eine Wiederherstellung. Es ist schon viel zu oft vorgekommen, dass munter Backups erstellt wurden um dann im Ernstfall festzustellen, dass die Daten völlig unbrauchbar waren. 

Welche Geräte setzen wir zu Datensicherung ein?

Hier starten wir mal den Werbeblock. Folgende Geräte setzen wir für die verschiedenen Sicherungen ein:

Blick in die Bloggerszene

  • Auch andere BloggerInnen haben ihre Datensicherung bereits auf ihren Seiten vorgestellt. Erst kürzlich hat Marc vom Reisezoom über seine Backups von Fotos und Dateien zu Hause geschrieben.
  • Ellen vom Elmastudio hat bereits vor Jahren eine tolle Anleitung zur Sicherung von WordPress-Blogs geschrieben. Und die Anleitung ist immer noch brandaktuell und besonders für Einsteiger sehr empfehlenswert.
  • Warum ein NAS im Raid kein vernünftiges Backup-Medium ist, erklärt Stefan auf seinem Priotecs-Blog.
Das war ein kleiner *hüstel* Einblick in unsere Datensicherung und unsere Überlegungen beim Aufbau des Konzeptes. Natürlich ist das schon ein wenig über dem normalen Standard – aber das ist vermutlich eine Berufskrankheit von Thomas.

Für Anmerkungen, Fragen, Ergänzungen lasst doch einfach einen Kommentar hier. Das würde uns sehr freuen.

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Fotobearbeitungs Challenge #3 – Flugzeug im Regen – unsere Bearbeitung https://www.reisen-fotografie.de/fotobearbeitungs-challenge-3-flugzeug-im-regen-unsere-bearbeitung/?pk_campaign=feed&pk_kwd=fotobearbeitungs-challenge-3-flugzeug-im-regen-unsere-bearbeitung https://www.reisen-fotografie.de/fotobearbeitungs-challenge-3-flugzeug-im-regen-unsere-bearbeitung/?pk_campaign=feed&pk_kwd=fotobearbeitungs-challenge-3-flugzeug-im-regen-unsere-bearbeitung#respond Wed, 21 Sep 2016 05:30:10 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=21933 Natürlich nehmen wir auch selber wieder an unserer Fotobearbeitungs Challenge teil. Wir möchten ja nicht nur von den vielen anderen Fotografen die Ergebnisse sehen sondern auch unsere eigene Bearbeitung zeigen. Erstmals haben wir unsere Bearbeitungsschritte als Video aufgezeichnet, so könnt ihr diese einfach nachvollziehen. Rohbild und die Bearbeitung Als Bild für die Challenge haben wir […]]]>

Natürlich nehmen wir auch selber wieder an unserer Fotobearbeitungs Challenge teil. Wir möchten ja nicht nur von den vielen anderen Fotografen die Ergebnisse sehen sondern auch unsere eigene Bearbeitung zeigen. Erstmals haben wir unsere Bearbeitungsschritte als Video aufgezeichnet, so könnt ihr diese einfach nachvollziehen.

Rohbild und die Bearbeitung

Als Bild für die Challenge haben wir uns dieses mal ein Flugzeugbild ausgesucht. Aufgenommen wurde es bereits im Juni 2012 und ist immer noch eines von Thomas liebsten Flugzeugbildern. Daher ist die Bearbeitung, die wir hier zeigen, wohl auch Version 126. 

Ziel der Bearbeitung war es, ein möglichst düsteres Bild zu schaffen, passend zu dem miserablen Wetter am Tag der Aufnahme. Dabei sollte aber keine dokumentarische Aufnahme raus kommen, sondern etwas aufgepepptes.  Hier nun das Original und die Bearbeitung in der Gegenüberstellung. Ihr könnt einfach den Schieber nach links und rechts ziehen.

Bearbeitungsschritte

Im Grunde ist nicht viel an dem Bild gemacht worden. Grob zusammen gefasst waren es folgende Schritte bei der etwas über 5-minütigen Bearbeitung:

  • Schnitt
  • Standardkorrekturen der Belichtung/Tiefen/Lichter
  • Weißabgleich ein wenig wärmer eingestellt
  • Entrauschen, Schärfen
  • Flugzeug und Himmel mit Radial- und Verlaufsfiltern bearbeitet

Die komplette Bearbeitung könnt ihr euch auch in einem Video ansehen. Keine Bange, das dauert nur knapp über 5 Minuten.

Das war unser kleiner Beitrag zu unserer eigenen Challenge. Noch Fragen? Dann einfach einen Kommentar hinterlassen. Ihr wollt selber an der Challenge teilnehmen? Dann ladet euch einfach die RAW-Datei herunter und bearbeitet das Bild nach Euren eigenen Vorstellungen. Hier geht es zum Download.
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Einfach gebloggt – Ein Interview, Kommentar Spam, kranke Katze und mehr https://www.reisen-fotografie.de/einfach-gebloggt-ein-interview-kommentar-spam-kranke-katze-und-mehr/?pk_campaign=feed&pk_kwd=einfach-gebloggt-ein-interview-kommentar-spam-kranke-katze-und-mehr https://www.reisen-fotografie.de/einfach-gebloggt-ein-interview-kommentar-spam-kranke-katze-und-mehr/?pk_campaign=feed&pk_kwd=einfach-gebloggt-ein-interview-kommentar-spam-kranke-katze-und-mehr#comments Mon, 19 Sep 2016 07:54:45 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=21891 In den letzten Wochen ist rund um den Blog, das Bloggen usw. wieder eine Menge passiert. Zeit mal wieder ein wenig zurück zu blicken. Ein Interview Termin beim Toms FotoCast stand auf dem Plan, vermehrt plagen wir uns mit Affiliate-Seiten-Spam herum und am Ende haben wir es mit kranken, pupsenden Katzen zu tun. Ein Interview […]]]>

In den letzten Wochen ist rund um den Blog, das Bloggen usw. wieder eine Menge passiert. Zeit mal wieder ein wenig zurück zu blicken. Ein Interview Termin beim Toms FotoCast stand auf dem Plan, vermehrt plagen wir uns mit Affiliate-Seiten-Spam herum und am Ende haben wir es mit kranken, pupsenden Katzen zu tun.

Ein Interview bei Tom Meurers FotoCast

FotoCast Episode #1

Tom Meurer hat ein neues Format ins Leben gerufen. Auf der Seite FotoCast – Der Fotografen-Interview-Podcast interviewt Tom Hobby- und Profifotografen über das Thema Fotografie. Als Tom mich fragte, ob ich für ein Interview zur Verfügung stehen würde, habe ich direkt ja gesagt. Die Entscheidung dafür war recht einfach, denn mit Tom hatte ich schon öfters mal Kontakt und dieser war immer locker, sympathisch und konstruktiv. Außerdem finde ich die Idee mit der Podcast-Serie zu dem Thema sehr gut. Und, ich habe sowas noch nie gemacht, war also entsprechend neugierig.

So kam der Abend des Interviews und ich wurde zunehmend nervöser. Was erwartet mich, welche Fragen kommen auf mich zu, kann ich bei sowas frei und locker reden. Alle Befürchtungen waren aber überflüssig. Das ganze Interview lief total locker ab, mit einer gesunden Portion Humor. „Schuld“ daran hat in erste Linie aber Tom, der das Ganze super professionell macht und sehr einen wirklich gekonnt durch das Gespräch führt. Die rund 30 Minuten vergingen so wie im Flug.

Wer das Interview von mir bei Tom anhören möchte, kann dies auf der Seite des FotoCast machen: https://fotocast.photography/podcast-episode-0001-interview-mit-thomas-jansen/

Ihr könnt den Podcast von Tom auch abonnieren und zwar bei folgenden Anbietern:

Schaut mal rein, es lohnt sich. Auch das zweite Interview mit Tobias Gawrisch ist wirklich hörenswert. Und solltet Ihr von Tom angeschrieben werden, für ein Interview – zögert nicht und unterstützt sein tolles Projekt.

Spam Kommentare

Spam Kommentare

Etwas weniger schön ist die Entwicklung der Spam Kommentare hier im Blog. Damit meine ich jetzt nicht den Spam, den verschiedene Robots hier hinterlassen mit dem Ziel kleine, blaue Pillen zu verkaufen. Oder diese ellenlangen Kommentartexte, die kein Mensch geschrieben haben kann und am Ende den Link zu irgendeinem Shop beinhalten. Dieser Spam wird sehr zuverlässig durch ein Programm im Background ausgefiltert.

Nein, ich meine damit eher so handgeschriebene Kommentare, die inhaltlich sogar wirklich gut sind, der Link dann aber zu irgendwelchen Schlüsseldiensten, Hotels, Mietwagenfirmen und zunehmend auch zu vielen Affiliate-Nischenseiten führt. Sorry an alle Schreiber dieser Kommenatare – die Links werden raus gelöscht, einfach so, kommentarlos. Wir verlinken sehr gerne, zu anderen Bloggern oder zu Seiten mit Informationen zu unseren Themen, da sind wir in unseren Berichten sehr großzügig. Wir haben auch kein Problem mit Links in den Kommentaren, hier darf gerne jede nicht kommerzielle Seite eingetragen werden. Dabei haben wir auch gar kein Stress mit Bloggern, die Werbung auf ihren Seiten haben oder Bezahlprojekte – es sei ihnen gegönnt.

Für mich ist eine Seite wie Ultimativesteil-Test24-punkt-DE oder Supergerät-Vergleich-punkt-DE genau so ein kommerzieller Link wie onlinekaufhaus-punkt-DE. Gerne können wir über einen Werbelink zu Eurer Seite sprechen, als Werbung gekennzeichnet und NoFollow. Dieser kann im passenden Kontext gerne in verschiedene Beiträge hier eingefügt werden. Preise dazu gibt es auf Anfrage. Aber einfach so, ungefragt und kostenlos, in den Kommentaren ist ein NoGo.

Und sonst so?

So ein Blog soll ja auch ein Tagebuch sein. Daher immer wieder mal ein kleiner Blick ins private Leben.

Im Moment ist alles ein wenig turbulent. Erst hatten wir einen Todesfall in der Familie, nicht aus heiterem Himmel, trotzdem ist das immer niederschmetternd. Dieser hat auch unserer Kooperationsreise nach Österreich verhindert. Das war aber kein Problem, wir haben es unkompliziert auf einen späteren Termin verschieben können, es gibt nun wirklich wichtigeres als so eine Reise. 

Zu Hause ist es mehr als spürbar, wenn plötzlich ein Teil des eingespielten „Teams“ ausfällt. Melli war ja vier Tage im Krankenhaus (alles wieder gut) und Thomas kam hier ins rotieren. Das taugt nix, daher bleiben wir lieber alle Gesund.

Stinkbömbchen und der leidende Kater

Stinkbömbchen und der leidende Kater

Zusätzlich haben wir bei unseren Katzen gerade eine Serie mit Krankheiten. Erst hatte unser kleiner Neuzugang Giardien, das ist eine Art Parasit im Magen-Darm-Trakt der Tiere. Dadurch bekommen die Durchfälle. Und die lassen die schon mal da ab, wo sie gerade stehen. Nicht schön, total ungewöhnlich für die sonst so sauberen Tiere – aber die Kleine konnte ja nichts dafür. Viel schlimmer: Blähungen haben die bei der Erkrankung auch – und es ist unglaublich, wie ein Pups aus so einer kleinen Katze riechen kann. Ein Elefantenfurz kann nicht intensiver sein. Naja, ich nenne sie jetzt Stinkbömbchen, wobei es schon viel besser ist.

Dafür haben unsere großen vier Katzen eine nach der anderen eine Erkältung bekommen. *gnarf* Bei dreien ist es nach ein paar Tagen schon wieder besser geworden. Nur unser dicker, alter Kater ist da ein wenig sensibel. Wenn er ein Mensch wäre, würde ich sagen er hat die viel schlimmere Männervariante einer Erkältung. Ihr wisst darüber bestimmt Bescheid. Dazu kommt das Herrscher-Syndrom. Zwei Tage ging es ihm wirklich dreckig, so dass er  nicht zum Fressen kam. Also haben wir ihm das Essen zu ihm, an seinen Kuschelplatz gebracht. Schlechte Idee! Nun geht es im besser, er läuft wieder rum, spielt, schmust. Aber beim Essen liegt er da, mit einem Blick nach dem Motto „Serviere Er mir wieder hier!“. Unfassbar.

So sind wir im Moment damit beschäftigt, die Medikamente richtig in die Katzen zu bekommen. Erklär mal einer Katze, dass da ist Dein Napf, da ist Dein Medikament drinnen. Und das bei 5 Katzen, die immer ein lustiges „Lass mal bei Dir probieren“ Spielchen beim Fressen machen. Die bekommen zwar alle das gleiche Futter, es will aber kontrolliert werden, ob der andere nicht doch was Besseres bekommt. Also stehen wir daneben und spielen eine Runde „Katzen zum richtigen Napf sortieren“. 

Sonst ist aber alles gut. Nur noch ein paar Wochen bis zu unserem Urlaub, den wir mittlerweile bitter nötig haben.

Das war mal wieder ein kleiner Rückblick über verschiedene Themen rund um den Blog und aus unserem Leben. Bei Rückfragen oder anderen Anmerkungen, einfach einen Kommentar hinterlassen.
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Europa Park – Ein Fotospaziergang von Nicht-Achterbahn-Fahrern https://www.reisen-fotografie.de/europa-park-ohne-achterbahn/?pk_campaign=feed&pk_kwd=europa-park-ohne-achterbahn https://www.reisen-fotografie.de/europa-park-ohne-achterbahn/?pk_campaign=feed&pk_kwd=europa-park-ohne-achterbahn#comments Sun, 18 Sep 2016 05:30:40 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=21804 Einen wunderschönen Tag haben wir um Europa Park Rust verbracht. Dazu muss ich uns mal outen: Wir lieben Freizeitparks, besuchen diese unheimlich gerne. Dabei mögen wir gar keine Achterbahnen fahren. Das geht gar nicht, alles über 2 Meter Höhe ist uns einfach zu hoch, zu schnell und zu überhaupt. Warum wir trotzdem gerne in alle möglichen […]]]>

Einen wunderschönen Tag haben wir um Europa Park Rust verbracht. Dazu muss ich uns mal outen: Wir lieben Freizeitparks, besuchen diese unheimlich gerne. Dabei mögen wir gar keine Achterbahnen fahren. Das geht gar nicht, alles über 2 Meter Höhe ist uns einfach zu hoch, zu schnell und zu überhaupt. Warum wir trotzdem gerne in alle möglichen Freizeitparks gehen und was uns daran reizt, möchten wir Euch gerne zeigen.

Ein Fotospaziergang durch den Europa Park

Brunnen der Begegnung vor dem Europa Park

Brunnen der Begegnung vor dem Europa Park

Immer wenn wir erzählen, dass wir gar keine Achterbahnen mögen werden wir mit großen Augen angeschaut und es folgt die unausweichliche Frage: „Was wollt ihr dann in einem Freizeitpark?“. 

Die Antwort ist dann eigentlich einfach: Wir lieben die Atmosphäre in den Parks, die tollen thematisierten Bereiche und Fahrgeschäfte. Für uns ist es einfach ein schöner Tag in einer tollen Fantasiewelt. Zum Fotografieren findet man tausende Motive und es ist ja nicht so, dass wir auf gar keine Fahrgeschäfte gehen. Weicheier wie wir sind gehen wir gerne auf Familienfahrgeschäfte, die man in fast allen Parks findet, so kleine Themenbahnen oder schauen uns gerne ein oder zwei Shows an.

Ab und zu, ganz selten, also fast nie trauen wir uns auch mal auf eine Achterbahn oder eine Wildwasserbahn. Das sind dann aber gute Tage, die nicht oft vorkommen. Dazu kommt, dass wir selten Lust hätten für eine Fahrt mehr als 15 oder 20 Minuten anzustehen. Zumal in der Zeit die Zweifel, ob der Wahnsinn jetzt wirklich sein muss, stetig wachsen würde.

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Atlantica

Atlantica

Also schlendern wir einfach gerne durch die Parks und geniessen die vielen tollen Eindrücke. Im Europa Park haben wir nach dem Eingang direkt mal die Einschienenbahn genommen und sind zur „Rückseite“ des Parks in den Themenbereich Spanien gefahren. Am Eingang war es, trotz der miserablen Wettervorhersagen, rappelvoll. Drüben am anderen Ende des Parks war es aber noch angenehm leer. 

Atlantica SuperSplash

Atlantica SuperSplash

Wenn wir sagen, dass wir keine Achterbahnen mögen – so bezieht sich das auf das Fahren mit den Bahnen. Anschauen können wir uns die oft genialen Bahnen stundenlang. Und zum Fotos machen sind sie ein dankbares Motiv, wir ihr auch hier im Bericht sehen könnt.

Themenbereich Island

Willkommen in Island

Willkommen in Island

Ganz neu war für uns der Themenbereich Island im Europa Park. Diesen gab es bei unserem letzten Besuch vor ein paar Jahren noch nicht. Um so gespannter waren wir auf diesen neu gestalteten Teil des Parks. Und unsere Erwartungen wurden mehr als übertroffen. Die thematische Gestaltung, mit Liebe zum Detail und auch ein wenig Witz, zeigt deutlich, dass sich dieser riesige Park nicht hinter den berühmten Parks in den USA verstecken muss.

Leuchtturm in Island

Leuchtturm in Island

Whale Adventures

Whale Adventures

Dominiert wird die Optik von der riesigen Holzachterbahn, dem Timburcoaster Wodan. Zu den Füßen der gigantischen Holzachterbahn findet man ein toll gestaltetes Wikinger Dorf. In den alten Hütten wird das Leben der alten Eroberer gezeigt, die Handwerkskunst aus alten Zeiten.

Eingang zum Wikinger Dorf

Eingang zum Wikinger Dorf

Handwerkshaus der Wikinger

Handwerkshaus der Wikinger

Von dem Dorf aus startet ein interessanter Rundweg, welcher die Besucher unter der Strecke des Bluefire Megacoaster durchführt. Gerade für fotobegeisterte Menschen ist es ein Muß diesen Weg einmal zu gehen und die zahlreichen Perspektiven zu geniessen.

Looping des Bluefire Megacoaster

Looping des Bluefire Megacoaster

Bluefire Megacoaster - Action und Highspeed

Bluefire Megacoaster – Action und Highspeed

Rund um den Eingangsbereich zum Wodan Coaster gibt es weitere, toll gestaltete Bereiche. Ich kann uns nur wiederholen, die thematische Ausgestaltung des Themenbereiches Island ist auf einem Niveau, welches wir sonst nur aus den berühmten Parks in den USA kennen. Der Europa Park war ja schon immer für seinen tollen Themenbereiche bekannt, aber hier haben sie sich in unseren Augen selbst übertroffen.

Wodan

Wodan

Mahlzeit

Mahlzeit

Eingangsbereich zu Wodan

Eingangsbereich zu Wodan

Themenbereich Skandinavien

Autsch - dumm gelaufen

Autsch – dumm gelaufen

Den Themenbereich Skandinavien kannten wir bereits von unseren letzten Besuchen im Park. Auch hier findet man eine tolle Szenerie, in der die Fahrgeschäfte eingebettet sind. Überall zischen Wasserfontänen in den Himmel, Wege führen über Hängebrücken oder über Fähren und ab und zu brennt auch mal ein Haus.

Tschuldigung, Ihr Haus brennt.

Tschuldigung, Ihr Haus brennt.

Das Fjord Rafting gehört dabei zu den Fahrgeschäften, welches wir auch mögen. Es ist nicht hoch, nicht so schnell und man wird nur naß. Passt perfekt zu unseren Anforderungen.

Fjord Rafting

Fjord Rafting

Skandinavisches Örtchen

Skandinavisches Örtchen

Themenbereich Russland

EuroMIR

EuroMIR

Der russische Themenbereich wird dominiert von der Euro MIR Achterbahn, die sich um die blauen Türme im Zentrum des Themenbereiches schlängelt. 

Euro MIR Achterbahn

Euro MIR Achterbahn

Auf unserem Weg wurden wir auf einmal von lauten Gänsegeschnatter überrascht. Als wir uns umdrehten konnten wir es fast nicht glauben. Eine Schar Gänse wurde quer durch die Menschen geführt auf ihrem Weg zu Futterstelle an einem Fluß. In aller Seelenruhe ging die Gänseschar im Gänsemarsch ihren Weg.

Gänseschar im Gänsemarsch

Gänseschar im Gänsemarsch

Themenbereich Griechenland

Bauarbeiten

Bauarbeiten

Der griechische Bereich des Parks ist ein wenig verwinkelt gebaut, so wie es sich für ein kleines griechisches Dorf auch gehört. Hier kann man schonmal kurz die Orientierung verlieren. Aber am Ende landet man immer am Rand der riesigen Wasserachterbahn Poseidon.

Wasserachterbahn Poseidon

Wasserachterbahn Poseidon

Am finalen Schuss der Bahn gibt es einige sehr schöne Positionen um aktionreiche Bilder zu machen. Aber schaut vorher genau hin, wo ihr euch hin stellt, sonst werdet ihr pleddernaß.

Gleich wird es naß!

Gleich wird es naß!

Wow!

Wow!

2 Meter weiter rechts und wir wären etwas naß geworden.

2 Meter weiter rechts und wir wären etwas naß geworden.

Themenbereich Frankreich

Frankreich und die Kuppel der Eurosat Bahn

Frankreich und die Kuppel der Eurosat Bahn

Der Bereich Frankreich wird optisch von der riesigen Kuppel der Indoor-Achterbahn Eurosat dominiert. Rund um den Platz davor findet man aber Restaurants, Eisdielen und viele andere Leckereien. Für uns war es der Zeitpunkt in einem der Restaurants Essen zu gehen, da sich von oben auch die Wolken öffneten. Angesagt war es eigentlich für den ganzen Tag, da wollten wir uns am frühen Nachmittag dann nicht beschweren.

Idyllisch, oder?

Idyllisch, oder?

Themenbereich Italien

Frosch küssen?

Frosch küssen?

In Italien findet ihr eine recht genial gemachtes Geisterschloss – genau das richtige für Achterbahnverweigerer wie uns. Und anstehen mussten wir auch nur 5 Minuten. Im Gegenzug war die Wartezeit bei der Wodan-Holzachterbahn bei etwa 60 Minuten. Wobei das wohl noch wenig war und dem üblen Wetter geschuldet.

Kleine Details am Rande des Weges

Kleine Details am Rande des Weges

Ähmja, Italien halt...

Ähmja, Italien halt…

Themenbereich Irland

Willkommen in Irland

Willkommen in Irland

Ebenfalls ganz neu im Europa Park ist der Themenbereich Irland. Haben wir uns schon über die tolle, detaillierte Szenerie in den Bereichen ausgelassen? Ja? Egal, dann nochmal – auch hier findet man wieder eine Menge Liebe zum Detail und eine schöne Portion Humor. Die Fahrgeschäfte in dem Bereich sind eher für Kinder ausgelegt aber zum durchgehen und staunen lohnt sich der Weg nach Irland auf jeden Fall.

Achterbahn in Irland

Achterbahn in Irland

Wer wollte nicht schon immer mal Trecker fahren?

Wer wollte nicht schon immer mal Trecker fahren?

Möwenwächter

Möwenwächter

Nach dem Abstecher nach Irland ging es für uns zu Fuß nach England (ein Satz, der auf einem Reiseblog auch für Bewunderung sorgen könnte). Dort haben wir uns dann eine Elvis Presley Show angesehen. Gut, Thomas musste unter sanften Zwang da hinein getrieben werden – am Ende war die Show aber sehr gut gemacht und kurzweilig. Nur fotografieren durfte man in der Show leider nicht. Macht einfach die Augen zu, stellt euch ein Lied vom alten Elvis vor. 

Unser Tag im Europa Park – ein Fazit

Im Regen zum Ausgang

Im Regen zum Ausgang

Für uns war es der vierte oder fünfte Besuch im Europa Park, so genau bekommen wir das garnicht mehr auf die Reihe (wir werden auch älter). Auf jeden Fall hat es uns wiedermal sehr gut in dem tollen Park gefallen. Auch für Nichtachterbahnfans gibt es eine Menge zu sehen und zu erleben und die Größe des Parks reicht auch für einen zweitägigen Besuch. Das gilt besonders in der Hauptsaison und wenn man auch noch alle Fahrgeschäfte mitnehmen will. Dann wird es an einem Tag wirklich eng.

Für uns gehört der Europa Park zu den schönsten Freizeitparks hier in  Europa. Und durch die neuen Themenbereiche, die immer weiter entwickelte und perfektionierte Themengestaltung brauch sich der Park auch im weltweiten Vergleich nicht zu verstecken.

Am Ende unseres Besuches fing es dann wirklich heftig an zu regnen, so dass wir uns auf dem Weg zu unserem Hotel gemacht haben. Da es aber schon später Nachmittag war, haben wir uns nicht geärgert, würde ja auch nichts bringen. Auf dem Parkplatz haben wir dann noch schnell zwei Aufnahmen vom Silver Star gemacht. Einer der größten Achterbahnen Europas.

Silver Star

Silver Star

Silver Star

Silver Star

 

Europa Park Informationen

Europa Park - Informationen

Europa Park Rust PinInformationen:

  • Adresse: Europa-Park-Straße 2 – 77977 Rust
  • Parken: Parkplätze am Europa Park – kostenpflichtig
  • Öffnungszeiten: Ganzjährig – Sommersaison 9 bis mindestens 18 Uhr – Wintersaison 11 bis mindestens 19 Uhr
  • Eintrittspreise Sommer: Kinder (4-11) 38,50 EUR, Erwachsene 44,50 EUR
  • Eintrittspreise Winter: Kinder (4-11) 32,50 EUR, Erwachsene 38,50 EUR
  • Sonderkarten für Gruppen, Abendtickets, Senioren usw. findet ihr auf der Homepage des Europa Park
  • Hunde erlaubt: ja
  • Restaurants: zahlreich
  • Spielplätze: zahlreich
  • Hotels: 5 Parkhotels 
  • Camping: ja
  • Webseite: http://www.europapark.de/

Weitere Blogbeiträge zum Europa Park:

Das waren unsere Eindrücke aus dem tollen Europa Park in Rust. Könnt ihr uns verstehen, warum wir solche Parks toll finden, auch wenn wir gar keine Achterbahnen (fahren) mögen? Oder haltet ihr uns für vollkommen verrückt deswegen? Schreibt uns einfach einen Kommentar.
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https://www.reisen-fotografie.de/europa-park-ohne-achterbahn/?pk_campaign=feed&pk_kwd=europa-park-ohne-achterbahn/feed/ 16 21804
Makar und Arila – Neues von den Tigerbabys im Zoo Duisburg https://www.reisen-fotografie.de/makar-und-arila/?pk_campaign=feed&pk_kwd=makar-und-arila https://www.reisen-fotografie.de/makar-und-arila/?pk_campaign=feed&pk_kwd=makar-und-arila#comments Sat, 17 Sep 2016 05:30:31 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=21845 Bei unserem letzten Besuch waren die Nachwuchstiger noch namenlos. Das hat sich jetzt geändert, Makar und Arila – sind die Namen der kleinen Tigerbabys in Duisburg.  Die Kleinen erleben jeden Tag neue spannende Dinge. Bei unserem Besuch konnten wir die Überquerung eines reissenden Flusses, ein Vollbad und eine Menge anderer Spielereien beobachte. Und wir verraten Euch, […]]]>

Bei unserem letzten Besuch waren die Nachwuchstiger noch namenlos. Das hat sich jetzt geändert, Makar und Arila – sind die Namen der kleinen Tigerbabys in Duisburg.  Die Kleinen erleben jeden Tag neue spannende Dinge. Bei unserem Besuch konnten wir die Überquerung eines reissenden Flusses, ein Vollbad und eine Menge anderer Spielereien beobachte. Und wir verraten Euch, wie ihr die beiden kleiner Tiger auseinander halten könnt.

Makar und Arila – Wie erkennt man die beiden?

Guten Morgen Makar

Guten Morgen Makar

Am 6. September wurden der Junge auf den Namen Makar und das Mädchen als Arila getauft. Nun stellt sich natürlich die Frage, wie kann man die beiden kleinen Tiger auseinander halten, ohne hinten unter den Schwanz zu schauen. Auf dem ersten Bild seht ihr den kleinen Makar, den Jungen, der zwei Besonderheiten im Fellmuster zeigt. Bei ihm seht ihr ein Dreieck auf der Stirn, oberhalb der Nase. Das ist im Vergleich zum Mädchen Arila eindeutig zu erkennen. Dazu ist bei Makar über dem linken Auge der „Blitz“ im weißen Fell unterbrochen. Bei der kleinen Arila ist das Muster dort über beiden Augen durchgängig.

Marila im Sonnenschein

Marila im Sonnenschein

Auf diesem Bild sieht man Marila, das Mädchen. Das Dreieck über der Nase ist nicht so klar abgegrenzt gezeichnet wie bei Makar und man sieht, dass über beiden Augen der Blitz geschlossen gezeichnet ist. So kann man die kleinen auseinander halten, wenn sie denn mal ruhig halten. Meistens geht es doch erst später auf den Fotos.

Ein Unterschied war auch das Verhalten, zumindest bei unserem Besuch. Arila war recht ruhig, lag viel in der Sonne rum und genoss den Tag. Makar dagegen war in einer Tour auf Entdeckerreise – unheimlich aktiv und neugierig. 

Die Flussüberquerung

Nachdem Muttertier Dasha mal auf die andere Seite des gewaltigen Stromes gegangen war, wollte der kleine Makar natürlich hinterher. 

Wie komme ich über den Fluss?

Wie komme ich über den Fluss?

Mal bei Mama abschauen...

Mal bei Mama abschauen…

Trau Dich Kleiner...

Trau Dich Kleiner…

Mit zwei beherzten Sätzen schaffte Makar es dann auf die andere Seite des großen Stroms. Das ganze sogar ohne großartig nass zu werden.

Auf zum anderen Ufer.

Auf zum anderen Ufer.

Nur zurück traute er sich dann eine Zeit lang nicht mehr. Er stromerte unentschlossen am Ufer entlang, bis Mutter Dasha wieder zur Hilfe kam. Sie hatte sich das Treiben eine ganze Weile von der anderen Seite aus angesehen.

Dasha kommt zur Hilfe.

Dasha kommt zur Hilfe.

Hier geht es rüber.

Hier geht es rüber.

Auf die Steine treten, Makar *seufz*

Auf die Steine treten, Makar *seufz*

Naja, wenn ich eh gerade im Wasser sitze kann ich auch direkt was trinken, bei den Temperaturen.

Kleines Bad für Makar

Kleines Bad für Makar

Spielstunde mit Makar und Arila

Geht mal spielen und lasst Mama mal entspannen

Geht mal spielen und lasst Mama mal entspannen

Nach dem Abenteuer am reissenden Fluss zog Makar dann durch das Gehege. Erstes Opfer des Spielanfalls war eine Decke, welche zum Toben in das Gehege gehängt wurde.

Böse Decke!

Böse Decke!

Und dann fand er endlich seine Schwester Arila. Diese hatte bis dahin in einem Gebüsch ihre Ruhe genossen, die dann aber vorbei war.

Attacke - Arila und Makar beim spielen

Attacke – Arila und Makar beim spielen

Raufen, toben, rumrollen

Raufen, toben, rumrollen

Knuffig die beiden Kleinen

Knuffig die beiden Kleinen

Und noch ein (ungewolltes) Vollbad

Nach der Spielattacke zog Arila sich wieder auf ein ruhiges Fleckchen zurück und Makar machte sich auf die Suche nach Dasha.

Wo ist Mama?

Wo ist Mama?

Mama hatte sich derweil in einen „Pool“ im hinteren Bereich des Geheges zurück gezogen. Bei dem Wetter sicherlich eine weise Entscheidung.

Ein Schlückchen aus dem Pool

Ein Schlückchen aus dem Pool

Klein Makar war aber der Meinung, die Ruhepause wäre schon zu lange gewesen. Also ran an Mama und spielen.

Prima - da kann man drauf klettern

Prima – da kann man drauf klettern

Prima - da kann man rein beissen

Prima – da kann man rein beissen

Prima, da kann man drauf hauen

Prima, da kann man drauf hauen

Dasha ist von ihrem Verhalten eine sehr liebevolle Mutter das wurde dann auch ihr zu nervig und es gab einen kleinen Stupser – der dann in einem Vollbad für Makar endete.

Hiiilfe - ich will hier raus.

Hiiilfe – ich will hier raus.

Begossener Tiger...

Begossener Tiger…

Mutter Dasha saß derweil dort und hatte einen Blick drauf, der göttlich war.

Irgendwann ist auch mal gut...

Irgendwann ist auch mal gut…

Wir waren extrem fasziniert von dem Verhalten der kleinen und großen Tiger. Im Grunde unterscheiden die sich in ihren Gesten, in der Körpersprache, gar nicht so stark von unseren Hauskatzen. Wir als Katzenhalter haben zumindest einige Parallelen entdecken können, die wir hier zu Hause genau so beobachten können wie bei diesen tollen Großkatzen. Nur der Drang da mit zu spielen, der hält sich doch in eng gesteckten Grenzen. Ganz besonders wenn man sich die Zähne und die Krallen der Kleinen anschaut, von der Mutter wollen wir da gar nicht reden.

Ein schöner Kurzausflug mit neuem Objektiv

Sony SEL 70-200 F4 G OSS

Sony SEL 70-200 F4 G OSS

Arila und Makar - Pin it

Arila und Makar – Pin it

Einen triftigen Grund für unseren Kurzausflug hatten wir natürlich auch. In der Woche kam unser neues Teleobjektiv, das Sony SEL 70-200, bei uns an. Dieses bettelte förmlich darum ausgiebig getestet zu werden. Und dann noch dieses anhaltende schöne Wetter, da musste man einfach raus und Fotos machen. Und da der Duisburger Zoo nur 10 Minuten mit dem Auto von uns entfernt ist, lohnt es sich auch noch nach Feierabend am Nachmittag dort hin zu fahren.

Über unsere ersten Erfahrungen mit dem neuen Objektiv und einigen Tipps zu dem guten Teil werden wir bestimmt in den nächsten Tagen noch ausführlich berichten.

Wir hoffen die Bilder haben Euch wieder ein wenig gefallen. Über Kommentare würden wir uns sehr freuen, wie immer.
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https://www.reisen-fotografie.de/makar-und-arila/?pk_campaign=feed&pk_kwd=makar-und-arila/feed/ 4 21845
Fotobearbeitungs Challenge #3 – Flugzeug im Regen https://www.reisen-fotografie.de/fbc3-flugzeug/?pk_campaign=feed&pk_kwd=fbc3-flugzeug https://www.reisen-fotografie.de/fbc3-flugzeug/?pk_campaign=feed&pk_kwd=fbc3-flugzeug#comments Fri, 16 Sep 2016 05:30:40 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=21836 Auf geht es zur dritten Ausgabe unserer Fotobearbeitungs Challenge. Bei der ersten Challenge ging es um Tierfotos, bei der zweiten Variante dann um Sonnenuntergänge aus Kanada. In der Zusammenfassung der letzten Challenge hatten wir gefragt, welches Motiv ihr gerne in der dritten Ausgabe bearbeiten wollt. Oft wurde da das Thema Flugzeug genannt. Nun, Euer Wunsch ist uns Befehl, […]]]>

Auf geht es zur dritten Ausgabe unserer Fotobearbeitungs Challenge. Bei der ersten Challenge ging es um Tierfotos, bei der zweiten Variante dann um Sonnenuntergänge aus Kanada. In der Zusammenfassung der letzten Challenge hatten wir gefragt, welches Motiv ihr gerne in der dritten Ausgabe bearbeiten wollt. Oft wurde da das Thema Flugzeug genannt. Nun, Euer Wunsch ist uns Befehl, es gibt ein Flugzeugbild. Schnappt Euch die RAW-Datei und legt los mit der Bearbeitung des Bildes.

Originalbild – Flugzeug im Regen

Das Foto ist nicht irgendein Flugzeugbild für uns. Es ist Thomas erklärtes Lieblingsbild aus vielen Jahren Flugzeugfotografie. Aufgenommen in Zürich, im Juni 2012, nach einem gewaltigen Regenguss. Die Runway war dementsprechend pleddernass und hinter den Triebwerken bildete sich beim Start der Maschine eine super Wasserwolke.

Start eines Swiss A330 in Zürich

Start eines Swiss A330 in Zürich

Infos zum Bild:

  • Kamera: Nikon D90
  • Objektiv: Sigma 18-250 f3.5-6.3
  • Brennweite: 250mm (375mm Kleinbild)
  • Belichtungszeit: 1/1000 Sekunde
  • Blende: f 8,0
  • ISO: 400

Das Bild ist technisch keineswegs perfekt. Das Objektiv steht nicht gerade für hochwertige Abbildungsqualität, war aber seinerzeit die längste Brennweite im Fotorucksack. Dazu das Gezumpel an Gerätschaften im Vordergrund – aber wer hat was von einfach gesagt? 

Unsere eigene Bearbeitung der Bilder werden wir in den nächsten Tagen in einem eigenen Beitrag vorstellen. Wir haben dieses Bild bereits in x Varianten bearbeitet. In schwarz-weiß, als Pseudo-HDR und alle möglichen Varianten. Eine Version möchten wir dann mal mit den Bearbeitungsschritten selber zeigen.

Fotobearbeitungs Challenge – Leg los und bearbeite das Flugzeugbild

Jetzt bist Du dran, tobe Dich an diesem Bild aus. Dabei ist es egal welche Software Du nutzt, es ist egal ob Du Anfänger oder Fortgeschrittener bist. Es zählt das Ergebnis und der Spaß an der Bearbeitung.

Lade Dir die originale NEF-Dateien (RAW-Format von Nikon) herunter und lege direkt los. 

Sende uns das bearbeitete Bild bis zum Ende der Challenge an unsere Mailadresse (kontakt@reisen-fotografie.de), zusätzlich ein paar Infos über Dich (Name, Blogadresse, vielleicht 2, 3 Worte darüber, warum Du das Bild so bearbeitet hast. Nach dem Ende der Aktion werde ich dann alle Bilder in einem Beitrag zusammen fassen. 

Wenn Du magst, zeige das Bild (und Deine Bearbeitungsschritte) auf Deinem Blog, in einem Forum, auf Deiner Facebook-Seite, auf unserer Facebook-Seite – wo Du möchtest. Oder mache einfach nur per Mail mit. Es wäre nur seeeehr nett, wenn Du zu dem Bild einen Link zu diesem Beitrag hier setzt. Schreibe auch gerne einen Kommentar unter diesem Beitrag und hinterlasse dort den Link zu Deiner Version des Bildes. 

Diese Challenge läuft bis zum 16.10.2016 – genug Zeit also, sich an dem Bilder auszutoben.

Wir sind nun wieder tierisch gespannt auf Dein Bearbeitungsergebniss. Bei den letzten beiden Aktionen sind so viele sensationelle Varianten zusammen gekommen?

Fragen, Anregungen? Einfach einen Kommentar hinterlassen, das würde uns sehr freuen.

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https://www.reisen-fotografie.de/fbc3-flugzeug/?pk_campaign=feed&pk_kwd=fbc3-flugzeug/feed/ 5 21836
3 Jahre Reisen-Fotografie Blog https://www.reisen-fotografie.de/3-jahre-reisen-fotografie-blog/?pk_campaign=feed&pk_kwd=3-jahre-reisen-fotografie-blog https://www.reisen-fotografie.de/3-jahre-reisen-fotografie-blog/?pk_campaign=feed&pk_kwd=3-jahre-reisen-fotografie-blog#comments Wed, 14 Sep 2016 05:30:05 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=21674 Wow! Wir feiern heute Blog-Geburtstag. Vor 3 Jahren, am 14.09.2013, wurde aus der einfachen Webseite EDDL-Spotter der WordPress-Blog Reisen-Fotografie. Eine lange Zeit, von der wir aber keine Sekunde vermissen wollen. Über 300 Artikel sind in der Zeit geschrieben worden, über 6000 Kommentare sind zusammen gekommen und unsere Besucherzahlen steigen stetig an. Wir freuen uns jeden Tag wie […]]]>

Wow! Wir feiern heute Blog-Geburtstag. Vor 3 Jahren, am 14.09.2013, wurde aus der einfachen Webseite EDDL-Spotter der WordPress-Blog Reisen-Fotografie. Eine lange Zeit, von der wir aber keine Sekunde vermissen wollen. Über 300 Artikel sind in der Zeit geschrieben worden, über 6000 Kommentare sind zusammen gekommen und unsere Besucherzahlen steigen stetig an. Wir freuen uns jeden Tag wie ein Schnitzel über jeden neuen Besucher, über jeden Kommentar, über jede Mail von unseren Lesern.

Reisen-Fotografie - Optik am Anfang

Reisen-Fotografie – Optik am Anfang

All das motiviert uns dazu unser Ding so weiter zu machen wie bisher. Wir wollen keine einzelne Nische abdecken, wir wollen über unsere Leidenschaften berichten. Das ist das Reisen, egal ob ein Wochenendtrip in einen Freizeitpark oder ein 2-wöchiger Road-Trip durch die USA. Das ist ebenso die Fotografie, egal ob Flugzeuge, Tiere oder andere Dinge, die uns gerade vor die Linse springen. Und zwischendurch schreiben wir auch mal über Dinge, wo wir einfach gerade Lust zu haben – ganz ohne Zusammenhang zum Reisen oder Fotografieren.

Rückblick auf das letzte Jahr

Das letzte Jahr hat alle unserer Erwartungen an den Blog übertroffen. Am besten lässt sich sowas ja immer in Zahlen ausdrücken, zumal wir bekanntermaßen kleine Statistik-Freaks sind. Außerdem wollen wir ein paar technische Änderungen nicht unerwähnt lassen und natürlich auf unsere persönlichen Highlights im abgelaufenen Jahr zurück blicken.

Super Statistiken – wir erfreuen uns daran

Vorab ein paar Worte zum Thema Statistiken. Oft wird gerade uns Hobbybloggern vorgeworfen, wir würden viel zu sehr auf Zahlen und Statistiken schauen. Wir sehen das ein wenig anders. Erstens kann man ein Hobby auch aus Spaß betreiben und trotzdem eine gewisse Ernsthaftigkeit dabei an den Tag legen. Zweitens experimentieren wir gerne rum, was funktioniert, was nicht, was kommt gut an, was eher nicht so. Auch das ist für uns ein Teil des ganzen Hobbys Bloggen. Es gehört genauso dazu wie SEO, Social Media Arbeit, html, php, css und alle anderen Themen, die einem als Blogger über den Weg laufen. 

Dazu kommt, dass wir uns über die Entwicklung der Besucherzahlen wie Schnitzel freuen. Wenn uns mal einer gesagt hätte, dass im Monat über 10.000 Menschen auf unseren Blog klicken, den hätten wir für völlig bekloppt erklärt.

Blogstatistik 2013 bis heute

Blogstatistik 2013 bis heute

Freuten wir uns im ersten Jahr noch über 23.000 und letztes Jahr über 117.000 Besucher auf dem Blog, so sind es im abgelaufenen Blogjahr sage und schreibe 172.000 Besucher gewesen. Diese Besucher haben in Summe 320.000 Seitenaufrufe erzeugt – in 12 Monaten. Wow! Da sagen wir mal artig Danke, an jeden einzelnen Besucher auf unserer Seite. 

Die Zahlen sind vor allem in den letzten 3 Monaten deutlich angestiegen. Im Moment liegen wir bei 600-650 Besuchern, die pro Tag unseren Blog aufrufen und dabei mehr Seitenaufrufe pro Besuch generieren – die Besucher bleiben also länger und schauen sich nicht nur eine Seite an.  Ein Grund dafür können verschiedene Optimierungen auf dem Blog sein, welche wir in den letzten Monaten im Hintergrund vorgenommen haben.

Technisches und Optisches

Wer diesem Blog von Anfang an verfolgt hat mit Sicherheit bemerkt, dass wir recht lange an der passenden Optik gefeilt haben. Das jetzige Theme ist aber wie für uns gemacht. Daher haben wir es inzwischen über ein Jahr im Einsatz. Ab und zu ändern wir ein wenig die Farben, setzen mal eine andere Schriftart ein, aber generell ist es einfach perfekt und erfüllt alle unsere Anforderungen und Wünsche.

Da wir uns somit nicht weiter um die Optik kümmern mussten, konnten wir uns neben neuen Artikeln auf ein paar technische Dinge konzentrieren. Für eine bessere Suchmaschinen-Optimierung haben wir auf das Plugin wpSEO gewechselt. Das bisher eingesetzte YOAST-SEO hat uns wirklich am Ende sehr geärgert. Den Zugriffszahlen auf dem Blog hat der Wechseln nicht geschadet. 

Ein weiterer technischer Meilenstein war der Wechsel des Cache-Programms. Lagen die Ladezeiten vor 3 Monaten noch bei knapp 2 Sekunden für eine Seite, so sind wir heute mit Hilfe des Plugins WP-Rocket bei weit unter einer Sekunde angekommen.

All diese Maßnahmen merkt ihr als Leser nicht direkt, mal abgesehen von den schnelleren Ladezeiten. Uns als Betreiber des Blogs kommen sie aber zugute, denn die Rankings bei Google verbessern sich und das bedeutet mehr Besucher auf dem Blog.

Inhalte aussortiert

Auch wenn es uns teilweise schwer gefallen ist, wir haben im Blog durchgewischt. Dabei sind einige Beiträge gelöscht worden, andere auf Unsichtbar gestellt. Letztere werden wir gelegentlich mal überarbeiten und in neuem Glanz später neu veröffentlichen. Gerade in den ersten Monaten unseres Blogs haben wir Beiträge geschrieben, welche wir so heute nicht mehr schreiben würden. Zu kurz, zu wenige Infos – das passt nicht mehr zu unseren eigenen Ansprüchen. Zusätzlich haben wir die Kategorie-Struktur der Seite ein wenig vereinfacht, was bei so vielen Themen allerdings nicht so einfach ist.

Das Thema Themen ist auch immer wieder in unseren Köpfen. Haben wir zu viele verschiedene Themen? Reisen, Fotografie, jetzt noch die Tierbilder und zusätzlich schreiben wir ab und zu noch über ganz andere Dinge. Wir hatten bei den Tierbildern in den letzten Wochen kurz überlegt, daraus einen eigenen Blog zu machen. Aber, die Erfahrungen der letzten Jahre haben uns gezeigt, zwei Blogs richtig vernünftig zu führen übersteigt unsere Möglichkeiten. Wir haben es ja mal mit CatPictures probiert und am Ende ist das Projekt eingestampft worden, es fehlte vorne und hinten die Zeit dafür. Und bevor wir eine Seite nur halbherzig führen, lassen wir es lieber bleiben.

Im Auge des Tigers
Totenkopfäffchen ohne Zaun
Im Vorbeiflug ist es ebenfalls einfacher zu fotografieren
Warm!
Murmeltier
Lieblingsfoto 1/2016 - Kategorie Schwarz-Weiß - Eisbär im Zoo Hannover

Also bleibt es hier bei einem Themen-Mischmasch. Klar, überall liest man, ein Blog sollte sich auf ein Thema oder eine Nische beschränken – so sagen es zumindest die vielen Blog-Gurus im Netz. Gut, dann heisst unsere Nische halt Reisen-Fotografie-Tiere-Flugzeuge-und-Sonstiges. Wenn wir oben auf das Diagramm, mit der Entwicklung der Besucherzahlen schauen, kommt uns schon die Frage auf, ob diese Gurus mit ihren ultimativen Tipps immer Recht haben? Vielleicht würden wir das anders sehen, wenn wir von dem Blog und seinen Einnahmen leben müssten. Dann wären uns die Kurven in der Statistik vermutlich zu flach und das liesse sich vielleicht mit nur einer Nische verbessern. Da wir aber im realen Leben ausreichend für unseren Lebensstil Geld verdienen, sehen wir das ganz entspannt. Kurz gesagt:


Unser Blog - unsere Themen - unsere Entscheidung
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Highlights aus dem abgelaufenen Jahr

Inhaltlich haben uns ganz besonders die Aktionen Freude gemacht, die wir zusammen mit vielen anderen Bloggern auf die Beine gestellt haben. 

Im letzten Jahr lief bereits die Aktion #Traveltuesday aus, bei der 42 BloggerInnen über ihre liebsten Reiseziele berichtet haben. Dafür ist in 2016 die Aktion 50 Bundesstaaten gestartet, aktuell geben hier andere BloggerInnen Tipps zu den vielen Staaten der USA.

Zum Ende des Jahre lief unserer vorweihnachtliche Blogparade zum Thema Urlaubserinnerungen. Auch dort waren unglaubliche 36 BloggerInnen mit ihren Beiträgen am Start.

Sehr gut angenommen wird auch die Idee mit der Fotobearbeitungs-Challenge. Dabei stellen wir eines oder mehrere unserer Bilder zur Verfügung, die dann von den Teilnehmern bearbeitet werden können. Diese Challenge haben wir bisher zweimal durchgeführt, einmal  mit einem Affen-Bild und einmal mit Sonnenuntergangs-Bildern aus Kanada. Die Idee werden wir weiter verfolgen, die nächste Challenge wird in den nächsten Tagen starten.

Meine bearbeitete Version

Unsere Affenbildbearbeitung bei der ersten Fotobearbeitungs-Challenge

Das Thema Fotobearbeitung war dann auch Thema für eine weitere Blogparade, die gerade letzte Woche ausgelaufen ist. 

Aber auch unsere Einzelbeiträge wurden viel gelesen. So erfreuten sich unsere Reiseberichte aus dem letzten Blogjahr, nach Kanada und Thailand, großer Beliebtheit.

Lodge am Emerald Lake
Yummie
Athabasca Falls
Wat Phra Si Sanphet
Block auf die Stadt Banff
Wat Mahatat

Ein anderes Thema ist im letzten Jahr vermehrt in den Blog eingezogen. Und das sind Berichte über unsere Zoobesuche. Wir finden immer mehr Freude an den Besuch von Zoos und ganz besonders an den schönen Fotos, die man von dort mitbringen kann. Daher haben die Tierbilder inzwischen eine eigene Kategorie im Blog bekommen. 

Wie geht es weiter?

Natürlich mit Anlauf Vollgas!

Nein, im Ernst, wir werden wie bisher mit Freude und Leidenschaft weiter am Blog arbeiten. Natürlich sind oft andere Dinge viel wichtiger, schliesslich haben wir ja auch noch Jobs. Die Themen werden uns auf jeden Fall nicht ausgehen. Die nächsten Reisen sind geplant, die nächsten Fotoausflüge kommen bestimmt und die Liste mit Ideen für Blogartikeln wird nicht kürzer werden.

Wir freuen uns schon auf die weitere Zeit hier auf dem Blog, zusammen mit unseren Lesern und den vielen anderen BloggerInnen in gemeinsamen Aktionen.

Ein Blick hinter die Kulissen

Wir hatten überlegt, was können wir zum dritten Geburtstag hier auf dem Blog machen? Ein Gewinnspiel – ne, machen ja alle. Eine Blogparade zum Thema Bloggeburtstag? Neee, nicht wirklich. Lieber schreiben wir mal ein paar Fakten nieder, ein kleiner Blick hinter die Kulissen des Blogs. Das sind Fragen, die uns von Freunden, Bekannten und Lesern immer wieder mal gestellt werden.

  • Q: Wie viel Zeit investieren wir in den Blog?
  • A: Hm, das ist ganz unterschiedlich. In einigen Wochen sitzen wir nur 3-4 Stunden am Blog, in anderen auch mal 10-20 Stunden. Dabei geht es ja nicht nur ums Schreiben auf dem Blog. Dazu gehört ja auch das Bewerben des Blogs in den Social Medias, das Netzwerken mit anderen Bloggern, Kommunikation mit potentiellen Kooperationspartnern, Antworten auf Kommentare und Mails von unseren Lesern (was uns sehr wichtig ist) und noch vieles mehr.
  • Q: Schreibt Ihr Artikel vor oder sind die alle „Live“ erstellt?
  • A: Fast alle Beiträge werden vorgeschrieben. Dies geschieht meistens am Wochenende. Dabei schreiben wir durchaus auch Beiträge für 2-3 Wochen vorab. Wir haben uns auf einen Beitragstakt von 2-3 Beiträgen in der Woche eingependelt. Das wäre mit spontan geschriebenen Beiträgen nicht zu realisieren. 
  • Q: Wo schreibt ihr?
  • A: Meistens im Arbeitszimmer oder gemütlich im Wohnzimmer, hier zu Hause. Ab und zu aber auch unterwegs.
  • Q: Welche Technik nutzt ihr?
  • A: Zum Schreiben der Beiträge nutzen wir unser MacBook. Wir haben es auch mal auf dem iPad probiert, das geht aber gar nicht. Darauf lange Texte zu schreiben, das ist nix! Mobile Geräte nutzen wir nur für kleinere Korrekturen in fertigen Beiträgen und zum Beantworten und Freischalten von Kommentaren.
  • Q: Plant Ihr weitere eBooks?
  • Ja, eines ist schon in der Mache. Es wird ums Fotografieren auf Reisen gehen. Bis zum Erscheinen werden aber noch einige Wochen ins Land ziehen.
  • Q: Braucht Ihr Ruhe beim schreiben?
  • Unterschiedlich – und was ist Ruhe. Thomas schreibt die meisten Texte hier, Melli ist für die Ideen und die Korrekturen zuständig. Thomas hört sehr gerne andächtige Musik beim schreiben – AC/DC oder so halt. Was er aber gar nicht mag, wenn Melli beim schreiben daneben sitzt und zuschaut. Melli kann überall lesen und korrigieren – auch im fahrenden Auto, natürlich als Beifahrerin.
  • Q: Verdient ihr Geld mit dem Blog?
  • A: Ja, ein paar Euros nebenbei kommen schon rein. Das meiste über die Amazon Links, welche unsere Leser so fleissig klicken (Danke dafür). 
  • Q: Warum macht ihr das eigentlich alles?
  • A: Das fragen wir uns auch manchmal. Nein, im Ernst: Es macht riesig Spaß, Thomas schreibt gerne, wir beide machen gerne Fotos. Melli hat Spaß am korrigieren von Thomas Schreibversuchen. Dazu kommt dann das Feedback, welches wir von unseren Lesern hier oder in den Social Medias bekommen. Das motiviert unheimlich den Blog zu führen. Zusammen mit den Zugriffszahlen merken wir ja, dass was wir hier machen kommt an. OK, ein kleiner Drang zur Selbstdarstellung und ein erhöhtes Mitteilungsbedürfnis sind mit Sicherheit auch Voraussetzungen zum Bloggen. 
  • Q: Warum gibt es bei Euch so wenig Werbung?
  • A: Weil es schwer ist die passenden Kooperationen zu finden. Es wird hier bestimmt wieder Kooperationsbeiträge geben, einer ist ja in der Mache. Die meisten Anfragen die bei uns ankommen sind, auf gut Deutsch gesagt, Schrott. Sie passen thematisch selbst zu unserem Blog nicht, obwohl wir schon mehrere Themen abdecken. Oder die Konditionen sind *hüstel* nicht so ganz toll. Und Bannerwerbung, PopUps, AdSense-Werbung usw. wird es hier nie geben. Wir wollen uns für die paar Euro nicht die Optik des Blogs kaputt machen

Solltet Ihr noch mehr Fragen an uns haben? Dann einfach raus damit, die Liste kann gerne ergänzt werden. Worüber wir uns auch immer sehr freuen sind Themenwünsche. Schreibt uns diese einfach in die Kommentare, hier oder bei anderen Beiträgen. Gerade beim Thema Fotografie gibt es vielleicht noch viele Themen, wo ihr unsere Meinung oder unsere Tipps lesen möchtet.

Vielen Dank an alle LeserInnen des Blogs, Danke für jeden Kommentar, für jedes Like, für jedes Share auf den Social Medias. Das alles bestätigt uns in unserer Arbeit und motiviert uns zum Weitermachen.
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50 Bundesstaaten – North Carolina, Rhode Island, Wyoming https://www.reisen-fotografie.de/50-bundesstaaten-north-carolina-rhode-island-wyoming/?pk_campaign=feed&pk_kwd=50-bundesstaaten-north-carolina-rhode-island-wyoming https://www.reisen-fotografie.de/50-bundesstaaten-north-carolina-rhode-island-wyoming/?pk_campaign=feed&pk_kwd=50-bundesstaaten-north-carolina-rhode-island-wyoming#comments Sun, 11 Sep 2016 05:30:57 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=20111 Auf zum nächsten Teil unserer Serie 50 Bundesstaaten weiter. Verschiedene Blogger berichten über sehenswerte Dinge in den 50 Bundesstaaten der USA. Wer noch mit machen möchte, es gibt noch freie Staaten in der Liste. Heute gibt es viele Tipps zu North Carolina, Rhode Island und Wyoming. North Carolina North Carolina liegt zentral an der Ostküste der Vereinigten Staaten und birgt eines […]]]>

Auf zum nächsten Teil unserer Serie 50 Bundesstaaten weiter. Verschiedene Blogger berichten über sehenswerte Dinge in den 50 Bundesstaaten der USA. Wer noch mit machen möchte, es gibt noch freie Staaten in der Liste. Heute gibt es viele Tipps zu North Carolina, Rhode Island und Wyoming.

North Carolina

North-CarolinaAllgemeine Informationen

  • Abkürzung: NC
  • Spitzname: Tar Heel State
  • Hauptstadt: Raleigh
  • Fläche: 139.391 km²
  • Einwohner: 8.585.493
  • Bevölkerungsdichte: 68,0 Einwohner/km²
  • Beitritt in die USA: 21.11.1789

Markus

MarkusLink zum Blog: http://wanderdu.de

 

Mein Name ist Markus und auf meinem Blog berichte ich darüber wie ich mit wenig Geld um die ganze Welt reise.

In meinen 4 Monaten Road Trip durch die USA, die ich mit 2300$ bestritten habe, bin ich von Calgary nach Los Angeles, Houston, Miami, New York und Montreal gefahren und habe zwischendurch unglaublich viel erlebt. Die gesamte Reise gibt es in meine Vlog auch in Bild und Ton zu verfolgen.

North Carolina liegt zentral an der Ostküste der Vereinigten Staaten und birgt eines des bestgehüteten Geheimnisse der Road Tripper und Strandtouristen: Cape Hatteras National Seashore. Dieser Inselzug vor der Küste bietet Strände, eine Tierwelt sogar mit Bären, Leuchttürme und das Wright Brothers National Memorial.

Lighthouse

Lighthouse

Sehenswürdigkeiten von Süden nach Norden entlang der Küste. Geeignet, um auf einem Road Trip alle der Reihe nach zu besuchen.

  • Emerald Island ist eine schmale, längliche Insel vor der Küste die man gut von West nach Ost abfahren kann, an beiden Ende kann man per Brücke die Insel erreichen. Auf der Insel gibt es regelmäßige öffentliche Strandzugänge mit Duschen.
  • Cedar Island ist der Zugang zu Cape Hatteras, da dort die Fähre für 15$ mehrmals am Tag ablegt und nach weniger als drei Stunden Ocracoke erreicht. Das auf dem Weg liegende Cape Hatteras Wildlife Refugee ist vor allem fürs Jagen und Fischen bekannt.
  • Ocracoke ist ein verschlafener Ort der sich für Aktivitäten wie z.B. Radfahren anbietet. Diverse Restaurants und kleine Geschäfte laden zum Spaziergang durch den Ort ein. Hier steht außerdem der erst von drei Leuchttürmen, die man auch besteigen kann. Die Insel ist extrem ruhig.
  • Über eine kostenlose Fähre gelangt man zu Hatteras Island. Hier findet man mehrere Ortschaften die Restaurants, Geschäfte und Campingplätze bieten. TIPP: Cape Point Campground ist ein sehr großer Campground für Selbstregistrierer von dem aus man zu Fuß zum äußersten Zipfel von Cape Hatteras laufen kann. Hier findet man auch den zweiten Leuchtturm.
  • Entlang des Weges nach Norden liegt der Strand im Osten nicht weit entfernt. Jedoch gibt es nur wenige Gelegenheiten zum Parken. Das nächste größere Ziel ist Pea Island National Wildlife Refugee. Ein Besucherzentrum informiert über die zu beobachtenden Tierarten. Schildkröten zu sehen ist sehr wahrscheinlich, alles weitere hängt von der Jahreszeit und vom Glück ab.
  • Auf Bodie Island angekommen kann man den dritten Leuchtturm besuchen, das Bodie Island Lighthouse. Wie schon die beiden Leuchttürme zuvor kann man auch diesen besteigen.
  • Weiter Richtung Norden lohnt es auf jeden Fall zum Aligator River National Wildlife Refugee abzubiegen, denn in diesem Areal hat man sehr guten Chancen Bären zu sichten. TIPP: Auf den Straßen langsam fahren und auf jeden Fall bei entlang der Straße parkenden Autos anhalten denn diese beobachten höchstwahrscheinlich gerade Tiere. In diesem Gebiet gibt es sehr viele Bären.
  • Rockey’s Ridge State Park ist eine große Sanddüne die sich vor allem zum Sonnenuntergang zu besuchen lohnt.
  • Zurück auf dem Inselzug findet man die Kill Devil Hills und das Wright Brothers National Memorial wo die ersten erfolgreichen Flüge der Welt statt fanden. Der kleine Memorial Park enthält ein gewaltiges Denkmal und die Markierungen der ersten Flüge. Man bekommt also einen sehr guten Eindruck der im ersten Flug zurückgelegten Distanz.
  • Damit endet der Trip die Outer Banks entlang. Die nächste Verbindung führt zu Point Harbor am Festland. Einer Reise zu Virginia Beach und weiter über Lucius J. Kellam Bridge-Tunnel ist sehr interessant, da es eine der größten Brücken-Tunnel-Bauten der Welt ist. Reist man in entgegengesetzter Richtung so beginnt der Trip natürlich dort.

TIPPS:

  • Ist man mit Camper unterwegs und will sicher sein eine Bleibe zu finden sollte man vor Reisebeginn prüfen wo man Campingplätze findet und je nach Saison vielleicht schon Reservierungen machen.
  • Für Selbstversorger ist es sinnvoll einen kleinen Lebensmittelvorrat einzukaufen um für mehrtägiges Verweilen z.B. auf Campingplätzen das Fahrzeug nicht bewegen zu müssen. Grundsätzlich gibt es auf Cape Hetteras aber verhältnismäßig günstige Supermärkte. Food Lion ist ein Beispiel.
  • Auf Ocracoke Island ist Ocracoke die einzige Ortschaft. Alle Erledigungen macht man hier.
  • Es gibt schlichte und günstige Government Campgrounds die grundsätzlich sehr gute Lage haben. Es ist empfehlenswert diese Campgrounds aufzusuchen.
  • Wildes Campen ist schwierig. Es gibt kaum Orte zum langfristigen Parken. Wir sind für wildes Campen beispielsweise auf den Parkplatz von Food Lion ausgewichen, hatten jedoch ein normalen Kombi und keinen Camper. Campen war kein Problem jedoch würde ich für größere Vehikel offizielle Plätze empfehlen.

Rhode Island

Rhode IslandAllgemeine Informationen

  • Abkürzung: RI
  • Spitzname: Ocean State
  • Hauptstadt: Providence
  • Fläche: 4.001 km²
  • Einwohner: 1.052.567
  • Bevölkerungsdichte: 263,0 Einwohner/km²
  • Beitritt in die USA: 29.05.1790

Daniela

Link zum Blog: http://vienista.blogspot.co.at/

Mein Name ist Daniela und seit nun mehr 2 1/ 2 Jahren blogge ich auf Vienista über mein Leben.

Angefangen hat meine Faszination für das Reisen schon als kleines Kind und anstatt die Reiselust mit Urlauben im Zaum zu halten wurde sie immer größer. Mein großer Traum war es immer im Ausland für einige Zeit zu leben, nachdem mich meine Auslandsaufenthalte schon nach Kanda, die USA und nach Spanien geführt haben für längere Zeit, bin ich nun zurück in den USA und berichte viel über mein Leben hier.

Rhode Island ist ein wunderschöner Staat der zu New England gehört. Er ist auch der kleinste Staat der USA und deswegen sehr unbekannt.

Wer schon immer einmal einen typischen Indian Summer gesehen haben möchte, sollte sich auf jeden Fall in der Herbstzeit dort aufhalten. Das Wetter ist warm und die Blätter schön bunt, es ist friedlich und Touristen verirren sich nur selten hier hin.

Mansion in Newport

Mansion in Newport

Um Rhode Island gesehen zu haben reich ein paar Tage vollkommen aus, da es nicht so viel zu sehen gibt. In Ruhe können sich Museen, Strände, historische Häuser und andere Sightseeing Spots angesehen werden. Mein Ziel in meinem Jahr in Rhode Island war es, so viel wie möglich davon gesehen und genossen zu haben. Ganz oben auf meiner Liste stand die Brown Universität. Direkt in der Hauptstadt Providence gelegen bietet sie etwas für alt und jung. Sie ist eine der ältesten, angesehensten und Geschichten reichsten der USA. Neben dem Arial befindet sich auch eine der ältesten Bibliotheken Rhode Islands.

Was viele nicht wissen ist direkt in der Nähe die berühmte Johnson und Wales Universität, bekannt für ihre Culinary Arts Abteilung.

Wenn du dich an einem Samstag in Downtown befindest, bleib doch ein wenig, denn um 19 Uhr beginnt das WaterFire. Auf dem Fluss werden Feuer angezündet, diese brennen mit musikalischer Unterlegung für einige Stunden. Wer sich früh genug bei einem Gondelverleiher meldet, könnte Glück haben und das Spektakel vom Wasser aus beobachten.

Mein geheimster Geheimtipp ist Pawtucket Village. Parkt euer Auto etwas außerhalb und spaziert durch die Straßen und entdeckt die kleinen historischen Geschäfte, sowie die leckeren Hummer Restaurants. Danach schlendert entweder am Wasser entlang, durch den Warwick Park oder durch den kleinen Hafen, um die Kalorien wieder zu verbrennen.

Möchtest du es einmal ein wenig ruhiger angehen, empfehle ich Tiverton oder Little Compton. Beide befinden sich an der süd-östlichen Grenze zu Massachussets. Es ist schwer in Worte zu fassen was es dort alles zu sehen gibt, denn es ist fast nur Natur, aber einfach wunderschön. Beide liegen an der Küste und beherbergen viele Farmen. Hier verstellen keine Häuser die Sicht zum Meer und der Ausblick wird ab und an nur durch ein Pferd oder eine Kuh unterbrochen.

Hier ist der richtige Augenblick gekommen um sich einen Nachmittags Tee oder Kaffee, in einem der schnuckeligen Cafés an der Küste, zu gönnen. Mit Aussicht auf das Meer eine köstliche Tasse genießen und dabei die Boote zu beobachten, dies lässt einen ruhiger werden und der Alltagsstress wird vergessen. Wer einen Tag am Strand verbringen möchte begibt sich auf die Neck Road und folgt ihr bis zum Wegweiser, Fogland Beach.

Ich könnte euch jetzt noch Stundenlang über Rhode Island und die Schönheit des Staates vorschwärmen, aber ich belasse es nun bei diesen Tipps.

Wyoming

WyomingAllgemeine Informationen

  • Abkürzung: WY
  • Spitzname: Equality State
  • Hauptstadt: Cheyenne
  • Fläche: 253.335 km²
  • Einwohner: 563.626
  • Bevölkerungsdichte: 2,0 Einwohner/km²
  • Beitritt in die USA: 10.07.1890

Tanja

Tanja - Takly on Tour

Link zum Blog: https://www.taklyontour.de

Tanja führt mit viel Herz ihren Blog für Reise- und Campingbegeisterte Takly in Tour.

Neben vielen tollen Reiseberichte mit wunderschönen Fotos findet Ihr dort auch eine Menge nützlicher Tipps rund um das Thema Reisen und den Roadtrip mit dem Wohnmobil.

Der zehntgrößte Bundesstaat der Vereinigten Staaten von Amerika liegt im westlichen Zentrum des Landes. Das Meer suchen Touristen hier  vergebens und zufällig landet man auf einem Roadtrip wohl nicht in Wyoming. Ohne Fahrzeug ist man hier aufgeschmissen. Meile um Meile kann man hier fahren, ohne dass einem nichts als Wiesen und Weiden begegnen. Kein Wunder, denn Wyoming zählt zu einem der Staaten mit der geringsten Bevölkerungsdichte, die Nachbarn wohnen teils viele Meilen auseinander.

Wieso Wyoming trotz seiner relativ abgelegenen Lage bei Touristen sehr beliebt ist, liegt an den Hightlights im Nordwesten des Staates. Etwa 300 Meilen trennen Salt Lake City von dem kleinen, touristischen Ort Jackson. Dieser ist das Tor zum Grand Teton Nationalpark. Doch der „Abstecher“ lohnt sich.

Grand Teton

Grand Teton

Der Grand Teton National Park, der sich an die Grenze zu Idaho schmiegt, wird dominiert von der Teton-Range. Einer Bergkette, die ein östlicher Ausläufer der Rocky Mountains ist. Aber Ausläufer ist eigentlich die falsche Bezeichnung für die bis zu über 4000 Meter hohen Berge. Der Grand Teton National Park hat aber ebenso seine Reize, wie sein großer Nachbar. Aber was sollte man hier nicht verpassen?

Es gibt viele Aussichtspunkte im Park, wo vor allem in den Morgen- und Abendstunden Tiere, sowie Sonnenauf- und Sonnenuntergang beobachtet werden können.

Außerdem gibt es zahlreiche Wanderwege im Park, diese laden zu den unterschiedlichsten Spaziergängen in der Natur ein. Aber nicht erschrecken wenn auf einmal ein großer Hirsch vor einem steht.

Auch wenn Wyoming generell als sehr trocken bezeichnet wird und nur wenig Feuchtgebiete und Seen aufweist. So sieht das hier etwas anders aus. Denn es gibt im Park verteilt einige Seen, zu den größten zählen der Jackson Lake und der Jenny Lake.

Wenn man den Nationalpark in die nördliche Richtung verlässt gelangt man ohne Umweg zum Parkeingang des ältesten Nationalparks der Welt, dem Yellowstone National Park.

Yellowstone

Yellowstone

Dieser ist mit seinem Thermalgebiet und seinen Geysiren ein sehenswertes Naturschauspiel. Manchmal hat man das Gefühl mitten in einem Film gelandet zu sein, so unnatürlich sehen die Farben und Formationen aus.

Zu den Highlights zählen neben den ganzen sehenswerte Geysiren vor allem die Bisons, die Mammoth Hot Springs, die Upper und Lower Falls im Grand Canyon des Yellowstone Parks, der Dunraven Pass, sowie der Yellowstone Lake.

Für die beiden National Parks kann man locker 5 bis 10 Tage einplanen.  Wer mit dem Camper unterwegs ist, trifft auf zahlreiche Campingplätze. Diese sollten aber selbst in der Nebensaison unbedingt vorgebucht werden.

Das war der nächste Teil unserer Serie über die 50 Bundesstaaten der USA. Vielen Dank dieses mal an Tanja, Daniela und Markus für die tollen Berichte

Kommentare sind nicht nur von uns gerne gesehen, auch unsere Gastautoren würden sich über Anmerkungen sehr freuen.

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Navigation in den USA: Kostenlos offline oder doch teurer? https://www.reisen-fotografie.de/navigation-usa/?pk_campaign=feed&pk_kwd=navigation-usa https://www.reisen-fotografie.de/navigation-usa/?pk_campaign=feed&pk_kwd=navigation-usa#comments Wed, 07 Sep 2016 05:30:00 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=21679 Häufig lesen wir die Frage nach der Navigation in der USA. Welches ist die günstigste Lösung, welche funktioniert offline, welche Variante kostet Geld, braucht mein ein eigenes Navigationsgerät? Wir möchten Euch nachfolgend verschiedene Varianten mit ihren Kosten aufzeigen. Wir selber schwören inzwischen auf eine kostenlose Variante mit Google Maps. Klassisches Navigationsgerät Navigation in den USA: Zusammen mit dem Mietwagen mieten […]]]>

Häufig lesen wir die Frage nach der Navigation in der USA. Welches ist die günstigste Lösung, welche funktioniert offline, welche Variante kostet Geld, braucht mein ein eigenes Navigationsgerät? Wir möchten Euch nachfolgend verschiedene Varianten mit ihren Kosten aufzeigen. Wir selber schwören inzwischen auf eine kostenlose Variante mit Google Maps.

Klassisches Navigationsgerät

Navigation und Radio im Auto

Navigation und Radio im Auto

Navigation in den USA: Zusammen mit dem Mietwagen mieten

Die vermutlich teuerste Variante der Navigation in den USA. Die Kosten übersteigen schnell den Kaufpreis eines Navis. Damit rechnet sich diese Variante oft nur bei kurzen Aufenthalten, von wenigen Tagen. Es gibt einige wenige Fahrzeuge, wo Navi-Geräte ab Werk verbaut sind. Diese bekommt man auch bei Miettarifen ohne Navi, das ist aber extreme Glückssache. Wir hatten das bisher erst einmal, dass so ein Navi fest im Fahrzeug verbaut war.

Navigation in den USA: Kaufgerät

Wenn Ihr öfters in die USA reisen wollt und kein Smartphone besitzt, dann ist der Kauf eines Navigationsgerätes mit USA-Karten die günstigste Lösung. Die Karten und das Gerät kann man mehrere Jahre nutzen, bevor das Gerät den Geist aufgibt oder die Karten vollkommen veraltet sind. Gute Geräte von Navigon, TomTom, Garmin und anderen Anbietern findet ihr am besten in den USA oder in Kanada selber. Einfach mal im BestBuy rein schauen oder im nächsten Walmart. Die Preise dort liegen bei 70US$ aufwärts für ein einfaches Gerät.

Navigation in den USA: US-Karten für das eigene Navi

Wenn ihr hier bereits ein Navigationsgerät habt, dann schaut dich mal, was eine USA-Karte für das vorhandene Gerät kostet. Pakete für die komplette USA bekommt ihr meist für Preise zwischen 50 und 70 EUR. Wenn ihr euch mit einzelnen Regionen oder Bundesstaaten begnügen könnt, dann fangen die Karten schon bei 15-20 EUR an.

Navigation mit dem Smartphone

Navi im Smartphone

Navi im Smartphone

Wir nutzen seit drei Jahren nur noch unser Smartphone zur Navigation in den USA und Kanada. Anfangs noch mit einer Kaufsoftware von Navigon, zuletzt nur noch mit den Offline Karten von Google Maps. Und damit kostet uns die Navigation im Urlaub kein Cent mehr.

Smartphone Navigation USA: Kaufnavisysteme

Wir haben Anfangs noch die Karten von Navigon auf dem iPhone eingesetzt. Diese kann man für einzelne Regionen in den USA kaufen oder auch für das ganze Land. Die Karten inkl. der Software für das iPhone kosten zwischen 20 und 30 EUR pro Region. Wenn Ihr aber nach und nach verschiedene Regionen der USA bereist, kommt da auch ein stolzes Sümmchen zusammen.

Smartphone Navigation USA: Google Maps Offline Karten

Die Offline Karten von Google Maps sind wirklich ein Seegen. Die Google-Maps-Software ist kostenlos und damit könnt ihr beliebig viele Regionen für die Offline-Navigation auf das Smartphone laden. Die Menge ist  nur durch die Speicherkapazität des Smartphones beschränkt.

Den Download erledigen wir vor der Reise von zu Hause aus. Das ist erfahrungsgemäß deutlich schneller, als über die langsamen Wifis in den Hotels. Aber zur Not ist dort auch schnell ein Kartenausschnitt herunter geladen. 

Hier eine kurze Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Download der Offline-Karten:

Step by Step - Offline Karten Google Maps

Wählt im Menu der Google-Maps-App den Menüpunkt Offline-Karte aus:

Wählt im Menu den Punkt Offline-Karten

Wählt im Menu den Punkt Offline-Karten

Dann unten Rechts auf das blaue Plus klicken um eine neue Karte zuzufügen:

Auf das blaue Plus klicken, für eine neue Karte.

Auf das blaue Plus klicken, für eine neue Karte.

Wählt den gewünschten Kartenausschnitt aus. Sollte dieser zu groß sein, wird die App Euch das sagen. Teilt dann einfach das gewünschte Gebiet auf mehrere Karten auf.

Wählt den gewünschten Kartenausschnitt aus.

Wählt den gewünschten Kartenausschnitt aus.

Nach dem Klick auf Herunterladen könnt ihr der Karte einen Namen geben.

Name der Karte eingeben

Name der Karte eingeben

Danach wird die gewünschte Karte herunter geladen. 

Download der Karte

Download der Karte

Nach dem Download steht Euch die Karte zur Offline-Navigation auf dem Gerät zur Verfügung. Ihr könnt nun weitere Karten herunter laden, bis der Speicher voll ist oder Eure gewünschte Region für die Reise abgedeckt ist.

Zum Navigieren braucht ihr vor Ort dann keine Netzanbindung, nur den GPS-Empfang und der ist bekanntlich kostenlos.

Sehr gut gefällt es uns auch, dass man die Navigation zwischen Auto, Fußgänger, Fahrrad und öffentliche Verkehrsmittel umstellen kann. In den USA haben wir das noch nicht gebraucht. In Thailand haben wie die Fahrrad- und Fußgänger-Navigation öfters genutzt.

Smartphone Navigation USA: Here App

Ebenfalls offline und kostenlos ist die App Here. Die Software findet ihr kostenlos im App-Store. Nach der Installation könnt ihr über die Einstellungen beliebige Karten, aus der ganzen Welt, für die Offline-Navivation downloaden. Bei den USA stehen euch hier die verschiedenen Bundesstaaten zur Verfügung, die ihr einzeln runterladen könnt. Auch das ist natürlich kostenlos in der App.

Here Übersicht
Here Bundesstaaten

Fazit: Kosten für die Navigation müssen nicht mehr sein!

Ihr seht, es ist nicht mehr notwendig, für eine sehr gute Navigation auf der Reise Geld auszugeben. Wir selber sind inzwischen nur noch mit Google Maps unterwegs und sehr zufrieden damit. Solltet Ihr zusätzlich eine US-Sim-Karte mit Datenvolumen im Einsatz haben, dann ladet euch trotzdem die Offline-Karte herunter. Dann habt ihr aber zusätzlich noch den Service der Verkehrsinformationen auf der Strecke, mit geringer Bandbreite, denn die Karte wird weiter vom Gerät geladen.

Wie sind eure Erfahrungen mit der Navigation auf Reisen? Nutzt ihr noch die klassischen Navigeräte oder inzwischen auch die günstige Variante auf dem Smartphone?
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Technik Museum Speyer – Bilder und Tipps zum fotografieren https://www.reisen-fotografie.de/technik-museum-speyer/?pk_campaign=feed&pk_kwd=technik-museum-speyer https://www.reisen-fotografie.de/technik-museum-speyer/?pk_campaign=feed&pk_kwd=technik-museum-speyer#comments Sun, 04 Sep 2016 07:22:54 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=21668 Auf unserer Fahrt zum Europa Park haben wir einen Zwischenstopp im Technik Museum Speyer eingelegt. Die Fotokamera ist dabei natürlich nicht im Auto geblieben, daher haben wir Euch ein paar Bilder mitgebracht. Natürlich geben wir auch wieder praktische Tipps zum Thema „Fotografieren im Museum“. Technik Museum Speyer – Freigelände Seit den 1990ern Jahren gibt es […]]]>

Auf unserer Fahrt zum Europa Park haben wir einen Zwischenstopp im Technik Museum Speyer eingelegt. Die Fotokamera ist dabei natürlich nicht im Auto geblieben, daher haben wir Euch ein paar Bilder mitgebracht. Natürlich geben wir auch wieder praktische Tipps zum Thema „Fotografieren im Museum“.

Technik Museum Speyer – Freigelände

Antonov AN-22 im Technik Museum Speyer

Antonov AN-22 im Technik Museum Speyer

Seit den 1990ern Jahren gibt es das Technikmuseum in Speyer, zusammen mit dem Schwestermuseum in Sinsheim. Auf einem riesigen Freigelände von 100.000 Quadratmetern findet Ihr zahlreiche Ausstellungsstücke aus den Bereichen Luftfahrt, Schifffahrt, Eisenbahnen, LKWs und weiteren Themen. Ein erster Hingucker ist sicherlich die gewaltige Antonov AN-22. Die gute alte Antonov ist für mich eines der Highlights der Ausstellung. Dieses riesige russische Frachtflugzeug ist 1999 in einer sehr aufwändigen Aktion in das Museum transportiert worden. Alleine der Transport hatte damals tausende Besucher angelockt.

Blue Angels

Blue Angels

Kampfjets in Reihe

Kampfjets in Reihe

Mi 14 Hubschrauber

Mi 14 Hubschrauber

Das Besondere an vielen Exponaten ist es, dass ihr diese auch von innen besichtigten könnt. Das gilt für die großen Flugzeuge, Hubschrauber und Schiffe. Sogar durch ein echtes U-Book könnt ihr da laufen. Wir haben uns lieber das Seenot-Rettungsschiff angesehen, welches bei unserem letzten Besuch noch nicht dort stand.

SAR - Seenot-Rettungsschiff

SAR – Seenot-Rettungsschiff

Ein Reflex - Schiffsbug - Arme hoch...

Ein Reflex – Schiffsbug – Arme hoch…

Auf dem Bild ist auf die Boeing 747-200 von Lufthansa zu sehen. Diese steht dort auf einem Gerüst in luftiger Höhe und kann ebenfalls von innen besichtigt werden. Wir haben uns das verkniffen. Der Weg nach oben führt über eine Konstruktion aus Gitterrost-Treppen und Plateaus. Für Menschen mit Höhenangst eine kniffelige Sache. Daher sind wir lieber auf dem Boden geblieben und haben uns den Rest des Freigeländes angesehen.

Turbinenschaufeln aus einem Flugzeugtriebwerk

Turbinenschaufeln aus einem Flugzeugtriebwerk

Straßenwalze

Straßenwalze

Im hinteren Bereich des Außenbereiches findet sich dann das Paradies für Eisenbahnliebhaber. Unterschiedliche Loks und Wagons sind hier ausgestellt, welche teilweise durch ein wenig Balancieren über die Bahngleise erreicht werden können. Dafür sind die Ausstellungsstücke meistens nicht abgesperrt, so dass man ungestört fotografieren kann und auch mal näher heran kann für Detailaufnahmen. Oder man krabbelt ein wenig auf dem Boden herum für andere Perspektiven.

Alte chinesische Dampflok

Alte chinesische Dampflok

Antrieb der Dampflok

Antrieb der Dampflok

Diesellok der Baureihe 220 - aus der Bodenperspektive

Diesellok der Baureihe 220 – aus der Bodenperspektive

Technik Museum Speyer – Hallen

Neben dem Freigelände gibt es noch zwei Hallen in Speyer, randvoll mit technischen Leckereien. Die erste Halle beinhaltet unzählige Fahrzeuge. Autos, Motorräder, Dampfloks aus allen möglichen Generationen. Überall findet ihr aber auch spannende kleine Details, zum Beispiel alte Technik aus einem Stellwerk.

Alte Stellwerk-Technik

Alte Stellwerk-Technik

Doppeldecker Mini - der ist wirklich so durch London gefahren.

Doppeldecker Mini – der ist wirklich so durch London gefahren.

Ein Paradies für Liebhaber alter Autos

Ein Paradies für Liebhaber alter Autos

Amerikanische Feuerwehrautos

Amerikanische Feuerwehrautos

Ein absolutes Highlight ist mit Sicherheit Europas größte Raumfahrtausstellung, wo ihr auch eine originale Buran sehen könnt. Das war das russische Gegenstück zum amerikanischen Space Shuttle Programm, nur war das Buran Programm nicht so erfolgreich. Am Ende kam es nur zu einem unbemannten Flug der Fähre. 

Butan in der Raumfahrtausstellung

Buran in der Raumfahrtausstellung

Ladefläche der Butan

Ladefläche der Buran

Ein Stück Mondlandung

Ein Stück Mondlandung

In dieser Halle gibt es nicht nur Raumfahrt zu sehen. Auch eine Menge Autos, Motorsport und Flugzeuge sind zu bestaunen.

Ju 52 im Landeanflug

Ju 52 im Landeanflug

Ein Blick in die Halle

Ein Blick in die Halle

Neben den Ausstellungshallen gibt es im Museum noch ein IMAX Kino, welches täglich viele verschiedene Filme anbietet.

Fotografieren im Museum

Jedes Museum hat eigene Ansprüche beim Fotografieren. Bei einem technischen Museum, wie in Speyer, steht ihr zwangsläufig oft vor dem Problem, dass ihr große Objekte aus kurzer Entfernung fotografieren müsst. Dazu ist das Licht, besonders innerhalb der Hallen, nicht unbedingt üppig vorhanden.

Große Feuerwehr aus kurzer Entfernung

Große Feuerwehr aus kurzer Entfernung

Um die Motive vernünftig auf ein Bild zu bekommen empfiehlt sich der Einsatz eines Weitwinkel-Objektives. Alle Bilder in diesem Bericht hier sind mit dem 10-18mm Weitwinkel von Sony gemacht worden. Achtet dabei aber ein wenig auf die Bildränder, wo es schnell zu unschönen Verzerrungen kommen kann.

Das Licht in den Hallen ist oft das zweite Problem. Blitzen bringt nichts, das vorweg. Erstens erfasst der interne Kamerablitz niemals das ganze Motiv, dafür ist er einfach zu schwach. Zweitens ist das Blitzen in den meisten Museen sowieso verboten. Daher könnt ihr nur die ISO-Zahl ein wenig rauf drehen oder die Belichtungszeit verlängern. Bei längeren Belichtungszeiten ist der Einsatz eines Stativs eine gute Idee. Wir hatten natürlich keines dabei und haben alle Bilder hier aus der Hand geschossen. Dabei sind wir mit der ISO nicht über 800 gegangen und haben bei einigen Bilden nur Belichtungszeiten von 1/25 Sekunde gehabt. Dass diese trotzdem scharf sind, liegt einerseits am tollen Bildstabilisator der Alpha 6000 und an der Tatsache, dass man mit einem Weitwinkel durchaus länger belichten kann als mit einem Teleobjektiv ohne dass es zu Verwacklungen kommt.

Also, nochmal zusammen gefasst:

  • Weitwinkel bei großen Objekten aus kurzer Distanz
  • In Innenräumen ISO rauf und/oder längere Belichtungszeiten
  • Kein Blitz!
  • Stativ nutzen (wenn erlaubt)
  • Bildstabilisator nutzen (aber nicht auf dem Stativ)

Technik Museum Speyer – Informationen

Erlebnis Zoo Hannover - Informationen
Technik Museum Speyer Pin

Technik Museum Speyer Pin

Informationen:

  • Adresse: Am Technik Museum 1 – D-67346 Speyer
  • Parken: Parkplätze am Museum – kostenpflichtig
  • Öffnungszeiten: Ganzjährig – Wochentag: 9:00-18:00 Uhr, Wochenende: 9:00-19:00 Uhr
  • Eintrittspreise: Erwachsene 15 EUR, Kinder (5-14 Jahre) 12,50 EUR
  • Hunde erlaubt: nein
  • Restaurants: ein Restaurant befindet sich im Freigelände
  • Spielplätze: ja
  • Webseite: http://speyer.technik-museum.de
Das waren ein paar Eindrücke aus dem Technik Museum in Speyer. Habt ihr das Museum schon besucht? Wir hat es Euch gefallen? Über Kommentare würden wir uns sehr freuen.
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Mount Revelstoke National Park – unser letzter Park in Kanada https://www.reisen-fotografie.de/mount-revelstoke/?pk_campaign=feed&pk_kwd=mount-revelstoke https://www.reisen-fotografie.de/mount-revelstoke/?pk_campaign=feed&pk_kwd=mount-revelstoke#comments Wed, 31 Aug 2016 05:30:36 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=21580 Die letzte Station auf unserem Kanada Road-Trip war der Mount Revelstoke National Park. Und passend zu unserem Aufenthalt erwachte der National Park am zweiten Tag unseres Aufenthaltes aus dem Winterschlaf.  Anreise über den Rogers Pass Morgens sind wir in Golden gestartet uns dem Trans-Canada-Highway Richtung Westen gefolgt. Dabei sind wir dann durch den kandischen Glacier […]]]>

Die letzte Station auf unserem Kanada Road-Trip war der Mount Revelstoke National Park. Und passend zu unserem Aufenthalt erwachte der National Park am zweiten Tag unseres Aufenthaltes aus dem Winterschlaf. 

Anreise über den Rogers Pass

Rogers Pass

Rogers Pass

Morgens sind wir in Golden gestartet uns dem Trans-Canada-Highway Richtung Westen gefolgt. Dabei sind wir dann durch den kandischen Glacier National Park gefahren, wo man zum Höhepunkt (im wahrsten Sinne des Wortes) den Rogers Pass überquert. Schön kühl war es dort oben, trotz Sonnenschein.

Pause auf dem Rogers Pass

Pause auf dem Rogers Pass

Bergwelt am Rogers Pass

Bergwelt am Rogers Pass

Weiter ging es dann durch die wunderschöne Landschaft von British Columbia, bis wir die Ostseite des Mount Revelstoke erreicht haben. 

Mount Revelstoke National Park

Mount Revelstoke National Park

Mount Revelstoke National Park

Entlang des Highways sind überall Parkplätze zu finden, wo man recht kurze Trails durch die tolle Gegend laufen kann. Die waren alle zwischen 0,8 und 2,5 Meilen lang und führten durch die wirklich sehenswerte Natur. Seien es Regenwälder oder Sumpfgebiete, für jeden Geschmack war etwas dabei und es gab genügend Fotomotive.

Trail durch den Regenwald

Trail durch den Regenwald

Hohe Bäume
Regenwald in British Columbia
Regenwald

 

Dicke Bäume im Regenwald

Dicke Bäume im Regenwald

Wie man auf den Fotos sehen kann waren die Wege sehr gut ausgebaut. Meist hing es über Holzstege um nicht direkt durch die Natur wandern zu müssen. Am Rand stehen zahlreiche Schilder, wo verschiedene Dinge erklärt werden. Seien es Baum- und Pflanzenarten, Tiere oder Insekten, welche in dem Wald leben.

Sehr gut hat uns ein Trail gefallen, der durch ein Sumpfgebiet am Ufer des Illecillewaet River führte, welche den südlichen Rand des Nationalparks bildet. Hier waren die vielen verschiedenen Planzen auf jeden Fall ein Hingucker.

Fotos machen auf dem Trail

Fotos machen auf dem Trail

Pflanzen im Sumpf
Mitbewohner
im Sumpf
Baumwolle

Am Ankunftstag im Revelstoke war die Passstraße auf den Mount Revelstoke noch geschlossen, ebenso die Bergbahnen im Ort selber. Also haben wir den Nachmittag einfach mal gemütlich im Ort verbracht und waren dann früh auf unserem Campground.

Revelstoke Downtown

Revelstoke Downtown

Der Campgorund war ein ehemaliger KOA-Platz, der nun an andere Besitzer verkauft wurde. Obwohl er direkt unterhalb des Trans-Canada-Highway liegt, können wir ihn trotzdem weiterempfehlen. Der Platz war sehr ruhig und richtig  nett angelegt. (Revelstoke Campground)

Kolibri auf dem Campground

Kolibri auf dem Campground

Ein Tipp: Wenn ihr auf dem Campground seid, setzt euch mal ein halbes Stündchen auf die Terrasse bei der Anmeldung. Dort schwirren ganz viele Kolibris rum, die sich das Wasser an den Wasserspendern holen, welche da zahlreich aufgehängt sind.

Mount Revelstoke und Umgebung

Am nächsten Tag öffnete die Straße hoch auf den Mount Revelstoke geht, der Meadows in the Sky Parkway. Diesen sollte man unbedingt fahren, wenn man in der Ecke unterwegs ist. Von oben gibt es eine tolle Aussicht auf das Tal und unterwegs findet man, natürlich, auch ein paar Wasserfälle.

Kleiner Wasserfall am Meadows in the Sky Parkway

Kleiner Wasserfall am Meadows in the Sky Parkway

Kanadische Monsterschnecke.

Kanadische Monsterschnecke.

Aussicht vom Mount Revelstoke

Aussicht vom Mount Revelstoke

Sommerrodelbahn am Revelstoke Mountain Resort

Das Revelstoke Mountain Resort ist ein Hotel, direkt an einem Skigebiet gelegen. In den Sommermonaten findet ihr dort eine tolle Sommerrodelbahn. Diese eröffnete auch am Tag unserer Anwesenheit und war dementsprechend voll. Für einmal fahren hätten wir oben am Berg rund eine Stunde anstehen müssen. Darauf hatten wir keine Lust. Mit der Gondel sind wir aber trotzdem hoch gefahren, das ging recht flott ohne große Wartezeit.

Hinauf auf den Berg

Hinauf auf den Berg

Gondelbahn am Revelstoke Resort

Gondelbahn am Revelstoke Resort

Sommerrodelbahn

Sommerrodelbahn

Revelstoke Hydro Dam

Ein weiteres Ausflugsziel ist der nördlich von Revelstoke gelegene Staudamm. Dieser ist offen für Besichtigungen. Nach einer kurzen Fahrt erreicht man die Einfahrt zum Damm. Dort erfolgt dann eine Kontrolle, um auf das Gelände des Staudamms zu kommen. Das Nummerschild des Fahrzeuges wird registriert und alle Insassen im Fahrzeug müssen sich ausweisen können. Danach führt einen die Straße zu einem Parkplatz, direkt am unteren Ende der Staumauer.

Parken am Staudamm

Parken am Staudamm

In einem Gebäude findet ihr ein kleines Museum, wo die Geschichte und die Technik des Staudammes erklärt wird. Mit einem Aufzug besteht auch die Möglichkeit, durch die Staumauer auf die Krone zu fahren. Und von dort geniesst man einen wunderbaren Ausblick über den weiteren Verlauf des Columbia Rivers.

Columbia River am Revelstoke Dam

Columbia River am Revelstoke Dam

Blanket Creek Provincial Park und Sutherland Falls

Die letzte Etappe des Tages führt uns zum westlich von Revelstoke gelegen Blanket Creek Provincial Park am Ufer des Columbia Rivers. Sehr schön für uns war, wir waren dort ganz alleine. Keine Menschenseele weit uns breit. Dafür gab es ganz viele, recht zutrauliche Murmeltiere *hach*.

Murmeltier

Murmeltier

Im Blanket Creek Provincial Park findet man auch die Sutherland Falls. Diese sind allerdings nicht ausgeschildert. Im Richtung Ausfahrt, kurz vor den Serpentinen welche wieder zum Highway führen, zweigt rechts eine kleine Straße ab. Diese bis zum Ende durchfahren, dort ist ein kleiner Parkplatz. Wenn ihr von dort 5 Minuten in den Wald hinein lauft, kommt ihr zum Sutherland Fall.

Sutherland Falls

Sutherland Falls

Sutherland Falls

Sutherland Falls

Der Ort Revelstoke, der gleichnamige National Park und die Umgebung haben uns richtig gut gefallen. Auch hier war alles ein wenig ruhiger, als in den großen Parks Banff und Jasper. Nach zwei Tagen hat aber alles gesehen, was die Umgebung zu bieten hat. Es sei denn, ihr seid Hardcore-Wanderer oder im Winter zum Skifahren dort.

Informationen zum Mount Revelstoke National Park

 

Mount Revelstoke National Park

Mount Ravelstoke National ParkAllgemeine Informationen:

  • Land: Kanada, British Columbia
  • Lage: ca. 200 Kilometer östlich von Kamloops bzw. 200 Kilometer westlich vom Banff National Park
  • Größe: 260 km2
  • Gegründet: 1914
  • Eintritt: Erwachsene 7,80 CAD, Senioren 6,30 CAD, Kinder 3,90 CAD pro Tag
    Jahrespass für alle kanadischen National Parks: Einzelperson 67,70 CAD – Familie 136,40 CAD
    Der Jahrespass rechnet sich, wenn man auf einer Reise mehr als 7 Tage in National Parks verbringt.
  • Campgrounds für RVs: keine – im Ort Revelstoke gibt es ein paar Campgrounds
  • Hotels/Lodges: keine – im Ort Revelstoke gibt aber ein paar Hotels
  • Homepage: http://www.pc.gc.ca/eng/pn-np/bc/revelstoke/index.aspx
Das war unser kleiner Überblick über den Revelstoke National Park und Umgebung. Wart ihr selber schon in der Region in Kanada unterwegs? Wir hat es euch dort gefallen? Kommentare und Fragen sind gerne gesehen.
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https://www.reisen-fotografie.de/mount-revelstoke/?pk_campaign=feed&pk_kwd=mount-revelstoke/feed/ 6 21580
Wie weit darf Foto- oder Bildbearbeitung gehen? – Zusammenfassung https://www.reisen-fotografie.de/wie-weit-darf-foto-oder-bildbearbeitung-gehen/?pk_campaign=feed&pk_kwd=wie-weit-darf-foto-oder-bildbearbeitung-gehen https://www.reisen-fotografie.de/wie-weit-darf-foto-oder-bildbearbeitung-gehen/?pk_campaign=feed&pk_kwd=wie-weit-darf-foto-oder-bildbearbeitung-gehen#comments Mon, 29 Aug 2016 10:30:33 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=21534 Das Thema Bildbearbeitung – was ist erlaubt, war die Aufgabe unserer abgelaufenen Blogparade. Zusammen gekommen sind 28 Beiträge von anderen Bloggern, plus unserem eigenen Beitrag zu dem Thema. Und die Meinungen sind gar nicht sooo unterschiedlich, wie wir vorher gedacht haben. Zumindest in der Bloggerszene scheinen die Meinungen über das „Was darf?“ gar nicht so weit […]]]>

Das Thema Bildbearbeitung – was ist erlaubt, war die Aufgabe unserer abgelaufenen Blogparade. Zusammen gekommen sind 28 Beiträge von anderen Bloggern, plus unserem eigenen Beitrag zu dem Thema. Und die Meinungen sind gar nicht sooo unterschiedlich, wie wir vorher gedacht haben. Zumindest in der Bloggerszene scheinen die Meinungen über das „Was darf?“ gar nicht so weit auseinander zu liegen. An anderen Stellen im Netz waren die Reaktionen nicht ganz so charmant.

Foto- und Bildbearbeitung – Meinungsübersicht

Fast alle Teilnehmer der Blogparade bearbeiten selber ihre Bilder am Rechner. Gut die Hälfte nutzt das RAW-Format bei der Aufnahme, wo eine spätere Bearbeitung unerlässlich ist. Aber auch alle anderen Teilnehmer bearbeiten ihre Bilder. Oft sind das nur die Basics, wie Schnitt des Bildes, kleinere Fehler korrigieren (Sensorflecken) und dezente Korrekturen bei Belichtung, Farben und Schärfe.

Einige wenige Teilnehmer bearbeiten ihre Bilder auch deutlich intensiver. Hier kommt ein Thema auf, wo sich auch fast alle Teilnehmer durchaus einig sind. Die Grenze zwischen dokumentarischem Bild und Kunst. Diese Grenze ist durchaus fliessend, wird aber in vielen der Beiträge durchaus genannt. Gerade für journalistische Arbeiten sind die Spielregeln da offensichtlich sehr eng gesetzt, wie wir durch einige Beiträge lernen durften.

Bei der Kunst aber erlaubt was gefällt. Auch hier sind sich alle Teilnehmer einig. Klar, vieles ist Geschmacksache, nicht jeder steht auf HDR, nicht jeder mag Color-Key, nicht jeder mag die Instagram-Filter. Am Ende soll das Ergebnis aber dem Fotografen gefallen, dass ist die Hauptsache und Meinung von allen Teilnehmern an der Aktion.

Damit wird die Toleranz, welcher wir in unserem eigenen Artikel angesprochen haben, in dem Teilnehmerfeld durchaus gelebt.

Diskussionen am Rande der Blogparade

Das sah in den Social Medias, wo wir den Aufruf zu der Blogparade in den letzten Wochen fleissig geteilt haben und in den Reaktionen zu unserem eigenen Beitrag nicht immer so nett aus. Da gab es teilweise recht barsche Reaktionen. Das begann bei wüsten Diskussionen in Google+, wo ein *hüstel* Troll Mitmensch durchaus nervig darauf bestand, dass nur jpg-Aufnahmen aus der Kamera als Foto zu bezeichnen wären, alles andere wären „nur“ bearbeitete Bilder. Die Argumentation, dass die Bearbeitung beim jpg ja von der Kamera vorgenommen wurde, schien nicht in sein Weltbild zu passen. Es driftete dann schnell ins Persönliche ab – also haben wir uns da zurück gezogen.

An anderer Stelle wurde uns die fachliche Kompetenz abgesprochen, weil wir einen (!) Schreibfehler in unserem Artikel hatten.

Wieder an anderer Stelle wurde gar der ganze Blog, unsere ganze Arbeit hier so bewertet, dass das nur zum ausdrucken diene um sich damit das Hinterteil nach erfolgter Entleerung zu reinigen.

Das ist jetzt kein Gejammere, ganz im Gegenteil – uns hat das eher amüsiert uns hat uns im Gegenzug einige Leser in den Blog und einige Likes auf unserer Facebookseite gebracht.

Es zeigt doch, dass das Thema bei manchen Menschen wohl einen Nerv trifft – warum auch immer. Solche Reaktionen haben wir im Vorfeld noch nie auf unsere Beiträge bekommen. Bezeichnenderweise geschah dies immer in Fotogruppen, entweder bei Google+ oder bei Facebook. Irgendwie lebt man dort einen Umgang, der unter aller Sau ist. Das ist uns ja schon bei verschiedenen Fotoplattformen aufgefallen. Für uns übrigens ein Grund, uns wieder aus diesen Gruppen zurück zu ziehen. Nichts gegen konstruktive Kritik – aber auf so einen niveaulosen Kram haben wir keine Lust und für die daraus resultierenden Diskussionen die Zeit.

Macht das Thema eigentlich Sinn? Immer wieder?

Durchaus konstruktive Kommentare gab es aber auch. So die Frage, warum das Thema Bildbearbeitung und was ist erlaubt, immer wieder aufkochen müsse?

Das Thema verfolgt uns, seit den ersten Höhlenmalereien über die ersten Kunstwerke auf Leinwand, dann über die analoge Fotografie und Entwicklung bis heute ins digitale Fotozeitalter. Es wird uns auch noch weiter verfolgen, weit in die ferne Zukunft, bis zu dem Zeitpunkt wo wie Fotos direkt von der Netzhaut abscannen, per Gedanken bearbeiten und dann über die Hirn-WLAN-Schnittstelle direkt bei BrainBook teilen werden.

Immer wieder kommen neue Fotografen in die Szene, neue Technik zum Fotografieren und zur Bearbeitung erscheint, neue Stilrichtungen kommen und gehen – und so lange werden wir darüber diskutieren, was erlaubt ist und was nicht. In dem Moment, wo wir nicht mehr darüber diskutieren, sind wir vermutlich alle auf einen Stil dressiert und die Kreativität in der Fotografie ist tot.

Beiträge der Teilnehmer:

Wir präsentieren Euch hier nochmal alle 29 Beiträge zu der Blogparade. Wir haben jeweils einen markanten Satz oder Absatz aus den Beiträgen zitiert, was nicht immer ganz einfach war. Bei einigen Artikeln hätten wir gerne ganze Blöcke zitiert – aber lest diese lieber direkt auf den tollen Blogs der Teilnehmer.

Heike von Nordetrotter

Wenn man sich das Ziel gesetzt hat möglichst schöne, beeindruckende, stimmungsvolle Fotos zu produzieren, gibt es bei der Fotobearbeitung meiner Meinung nach keine Grenzen. Für mich als Reiseblogger (und auch generell) sollen meine Fotos aber eher eine möglichst originalgetreue Abbildung der Realität darstellen, sie sollen dokumentieren. Das ist für mich die Stärke der Fotografie.

Zum Artikel von Heike: https://nordetrotter.wordpress.com/2016/06/28/bildbearbeitung-grenzen/

Sabine von Ferngeweht

Ich finde Bilder am schönsten, die ein Motiv so wiedergeben, wie ich es vor Ort erlebt habe. Natürlich schneide ich auch schon mal einen Mülleimer vom Bildrand weg, wenn ich ihn beim Fotografieren übersehen habe. Oder ich hole ein Tier, das trotz Superzoom zu weit weg war, mal näher heran. (…) Die Suche nach dem schönen Motiv und einen Weg, es hübsch aufs Bild zu bringen, macht mir persönlich auch viel mehr Spaß als stundenlange Bildbearbeitung.

Zum Artikel von Sabine: http://www.ferngeweht.de/bilder-bearbeiten-oder-nicht/

Sandra von Dream-Destinations

Jedes Foto ist für mich Kunst – ich bringe es auch kaum übers Herz Bilder zu löschen. (…) Bei keinem Foto weiß man heutzutage mehr ob es Original oder manipuliert ist.

Zum Artikel von Sandra: http://www.potcfans.com/freizeit/blogparaden/teilgenommen/blogparade-wie-weit-darf-fotobearbeitung-gehen/

Ulrike von Bamboo-Blog

Fotobearbeitung: Jain. Manchmal heiligt der Zweck die Mittel. Dann ist es auch nicht mehr so wichtig, ob das Foto nach der Bearbeitung noch immer authentisch ist. Es geht manchmal eben nicht nur darum, ein dokumentarisches Foto zu haben, sondern auch um Schönheit und vielleicht auch um Kunst.

Zum Artikel von Ulrike: http://bambooblog.de/2016/07/08/blogparade-wie-weit-darf-fotobearbeitung-gehen/

Asmaa von Deutsche Muslima DotCom

Dokumentarisch ist für mich, wenn bis auf kleine Korrekturen das Original wiedergegeben wird. Das heißt, wenn ich mir Bilder vom Urlaub in XY anschaue und dann dorthin fahre, dort feststelle das sämtliche Fotos etwas zeigten was real nicht existiert, dann würde ich mich betrogen fühlen.

Zum Artikel von Asmaa: https://deutschemuslimadotcom.wordpress.com/2016/07/08/wie-weit-darf-bildbearbeitung-gehen/

Michael von Erkunde die Welt

Erlaubt ist, was gefällt und was der Intention oder der Bildaussage bzw. dem umgebenden Kontext dient! (…) Umso erstaunter bin ich immer wieder, wenn ich Diskussionen um das Thema verfolge, wo sich Leute teils hitzige Wortgefechte liefern, wie viel Nachbearbeitung denn nun ein Foto haben darf bzw. vertragen kann. Dabei ist die Antwort meiner Meinung nach ganz eindeutig und einfach: Alles geht, nichts muss!

Zum Artikel von Michael: https://www.erkunde-die-welt.de/2016/07/08/fotobearbeitung-ultimative-wahrheit/

Klaus von Willkommen Fernweh

(…) manchmal geraten der Wunsch nach einem toll zu präsentierenden Foto und dem dokumentarischen Charakter auch in Konflikt, aber ich denke, in der Regel meistere ich dies ganz gut. Die wichtigste Empfehlung bleibt, das Hauptaugenmerk dem Vorgang des Fotografierens selbst und nicht der möglichen Nachbearbeitung zu Hause zu widmen!

Zum Artikel von Klaus: http://willkommenfernweh.de/reisefotos-bildbearbeitung-legitim/

Franzi und Markus von Oftunterwegs

Zwar kann man über Bildaufteilung und die Perspektive jedes Bild schon ziemlich gut gestalten, doch um ein paar Farbkorrekturen und etwas Kontrast kommt man in der Regel nicht herum. Auch zum Begradigen von Aufnahmen und das Zuschneiden kann Bildbearbeitung helfen.

Zum Artikel von Franzi und Klaus: http://oftunterwegs.de/im-interview-wie-weit-darf-fotobearbeitung-gehen/

Susanne von Pyrolirium

Zunächst zum Begriff „erlaubt“. Wer oder was erlaubt uns etwas, wenn es um Fotobearbeitung geht? Da ist keine höhere Instanz, die uns auf die Finger klopft und sagt: „Das darfst du nicht.“ (…) Zeigen Fotos die Wirklichkeit, so wie sie wahrhaftig ist? Nein, niemals. Nicht mal unsere Augen zeigen uns die Welt, wie sie wahrhaftig ist.

Zum Artikel von Susanne: http://pyrolim.de/pyropro/2016/an-den-reglern-drehen-wie-viel-fotobearbeitung-ist-erlaubt/

Florian von Phototravellers

Ich halte es aber nach wie vor so, dass meine Fotos möglichst natürlich wirken sollen und schon bei der Aufnahme alles passen muss. Jede Minute am PC ist eine verlorene Minute, die man besser draußen in der Natur beim Fotografieren verbringen sollte.

Zum Artikel von Florian: http://phototravellers.de/2016/07/bildbearbeitung-ja-oder-nein-und-wenn-ja-was-ist-erlaubt/

Jonas von Rathgeber Photos

In meinen Augen ist diese gesamte Fragestellung nur für einen Bereich relevant: der dokumentarischen und journalistischen Fotografie. Wenn jemand Kunst macht, dann kann er machen, was er will. Bearbeiten, was das Zeug hält. Das interessiert in meinen Augen nicht. Wer sich aber der journalistischen und dokumentarischen Fotografie unterstellt, der muss auf die Mittel achten.

Zum Artikel von Jonas: http://rathgeber.photos/wie-weit-darf-fotobearbeitung-gehen/

Christian von Travelography

Auch die Frage, wo Bildbearbeitung beginnt, wird zu so vielen Antworten führen, wie es Fotografen gibt. Doch ist das nicht eigentlich ganz egal? Sollte nicht nur das Endergebnis zählen? Und sollte es nicht reichen, wenn der Ersteller mit seinem Ergebnis zufrieden ist?

Zum Artikel von Christian: https://www.travelography.de/2016/07/20/wie-weit-darf-bildbearbeitung-gehen/

Niklas von Tripaphy

Die Unterscheidung zwischen Fotografie und digitaler Kunst ist für mich maßgeblich für die Antwort auf die Frage, was Fotobearbeitung darf. Doch wo genau besteht der Unterschied zwischen Fotografie und digitaler Kunst?

Zum Artikel von Niklas: http://www.tripaphy.com/fotobearbeitung-blogparade/

Giuseppe von Trapixo

Jeder muss letztendlich für sich entscheiden ob er an seinem Bild was verändern möchte oder nicht. Aber die Vielfalt der Geschmäcker und Meinungen machen die Welt bunter sodass sich jeder frei entfalten kann. Dies ist das Tolle an der Fotografie.

Zum Artikel von Giuseppe: http://www.trapixo.de/blogparade-wie-steht-ihr-zur-bildbearbeitung/

Arne von aKerlin

Realität ist subjektiv. Deine Realität sieht anders aus als meine. Unsere Augen nehmen, schon rein physiologisch, das Geschehen unterschiedlich wahr. Dazu kommen Faktoren wie unterschiedliche Blickwinkel und die Vermengung der aufgenommenen Informationen mit eigenen Emotionen und Erfahrungen. Diese werden dann auch noch von jedem unterschiedliche gewichtet und interpretiert. DIE Realität festhalten zu wollen ist also „BULLSHIT!“, da es nicht die eine Realität gibt.

Zum Artikel von Arne: http://www.akerlin.de/juli-sommer-sonne-bildbearbeitung/

Andi von Gipfelfieber

Das muss nun wirklich jeder Fotograf für sich entscheiden und ich werde einen Teufel tun und es verteufeln. Der eine mag die bunten effektbeladenen Kitsch-Bilder. Der andere mag es natürlich. Der Instagram-Nutzer mag es dummerweise bunt und kitschig. Aber das ist egal. Lieber verzichte ich auf ein paar Likes und zeige am Ende nur das, was ich auch wirklich vor der Linse hatte.

Zum Artikel von Andi: http://gipfelfieber.com/2016/07/26/blogparade-wie-weit-darf-bildbearbeitung-gehen/

Lutz von Zwetschgenmann

Für mich zählt nicht die Frage, ob das Gezeigte der Realität entspricht oder im Bildbearbeitungsprogramm verändert wurde. Das gilt auch vor allem für Fotos von Profis, die ich sehr gern anschaue. Deren Genialität liegt vor allem darin, mit wachen Augen unterwegs zu sein und das Motiv als solches zu erkennen. Dazu gehört, ungewöhnliche Perspektiven zu finden, den Blickwinkel auf Bekanntes und Alltägliches so zu ändern, dass das Neue, Interessante, vielleicht auch Absurde, sichtbar wird.

Zum Artikel von Lutz: http://zwetschgenmann.de/blogparade-wie-weit-darf-bildbearbeitung-gehen/

Stefan von szWebBlog

Wie weit darf Fotobearbeitung gehen? So ganz klar lässt sich das aus meiner Sicht nicht beantworten. Eine gewisse Bearbeitung finde ich durchaus sinnvoll. Auch ich wende einige Möglichkeiten der Nachbearbeitung an. Schliesslich will man aus seinen Bildern das Beste herausholen. Das fängt bei der Kamera und dem Objektiv an. Geht weiter mit der Wahl eines schönen Motivs. Sehr wichtig sind die Lichtverhältnisse und somit das Wetter. Ein Ende nimmt das ganze bei der Nachbearbeitung am PC. 

Zum Artikel von Stefan: http://www.szwebblog.com/wie-weit-darf-fotobearbeitung-gehen/

Bee von MyEveryDayLife

Ich sehe die Möglichkeiten der Bildbearbeitung genauso frei – ich habe die Möglichkeit eine ganz durchschnittliche Aufnahme zweier Affen zu einem mutigen Kunstwerk zu machen. Die Möglichkeiten sind uns fast allen gegeben, wie und ob wir sie nutzen liegt ganz bei uns. Es gibt (ich wiederhole: in meinen Augen) kein Falsch oder Richtig. Nichts ist absolut.

Zum Artikel von Bee: http://myeverydaylife.de/hat-bildbearbeitung-eine-grenze/

Birgit von Seh-n-Sucht

Verteufelt wird die Bildbearbeitung/Entwicklung oft von denen, die sich nicht damit auseinander setzen wollen oder können. Natürlich muss man beides lernen und beides braucht auch Zeit. Nur weil wir zu analogen Zeiten unsere Bilder zu Foto Quelle, Foto Porst oder ähnlichen Entwicklern aus der Tütensuppenfraktion gebracht haben, hat es die bessere Handentwicklung im Labor immer gegeben.

Zum Artikel von Birgit: http://www.seh-n-sucht.de/BLOG/3220-bildbearbeitung-wirklichkeit/

Tabby von Habutschu

Nachträgliches einfügen von Objekten. Verzerren der Proportionen. Komplettes umfärben. All das hat dann für mich nichts mehr mit Fotografie zu tun, denn die bildet zumindest in meinem Verständnis Gegebenheiten ab oder hält Schönheit fest. Wenn jemand jedoch solche drastischen Änderungen an seinem Foto vornimmt, dann sehe ich das aber keinesfalls negativ, sondern ziehe den imaginären Hut vor der Person, da sowas sehr aufwändig werden kann und auch faszinierende Ergebnisse erzielt, wenn man sein Handwerk beherrscht. 

Zum Artikel von Tabby: http://habutschu.com/2016/fotobearbeitung/

Nils Handy-Stativ

Denn die Wirkung eines Bildes wird bereits mit der Auswahl einer ganzen Reihe von Punkten beeinflusst wie z.B. die Perspektive, der Bildausschnitt, die Kamera und der Film (wobei man heutzutage den Film wohl eher durch das Verfahren mit dem die RAW-Dateien umgewandelt werden ersetzen kann), die Belichtungszeit, die Beleuchtung, der Moment in dem das Foto geschossen wird.

Zum Artikel von Nils: https://handy-stativ.com/mit-und-ohne-handy-stativ-wie-weit-darf-fotobearbeitung-gehen

Anne von Neontrauma

Ich find’s immer wieder unglaublich faszinierend, welche Möglichkeiten sich in der Bildbearbeitung bieten. Und vor allem in der digitalen Bildbearbeitung – klar, Fotoretusche ist beinahe so alt wie die Fotografie selbst. Aber in analogen Zeiten war das furchtbar umständlich und ließ sich halt auch nicht mehr mit [Strg] + [Z] einfach so schnell wieder rückgängig machen.

Zum Artikel von Anne: https://neontrauma.de/fotografie-bildbearbeitung/fotobearbeitung-wie-weit.php

Melli von Mosaiksteine

Ich sehe mich eher als dokumentarische, denn als künstlerische Fotografin. Wenn ich einfach nur zeigen will wie etwas aussieht bearbeite ich nicht viel. Mit Bildausschnitt und Winkel habe ich ja immer noch genug Gestaltungsmöglichkeiten. Jedes Bild ist ja letztendlich nur ein Ausschnitt und eine Momentaufnahme und jeder (Fotograf) nimmt das Geschehen vor Ort unterschiedlich war.

Zum Artikel von Melli: http://mosaiksteine-blog.de/2016/08/blogparade-wie-weit-darf-fotobearbeitung-gehen.html

Paleica von Episoden.Film

Meinem Empfinden nach ist Bildbearbeitung auch immer einem gewissen modischen Trend unterworfen, wie ich das schon bei der Filterra-Appvorstellung geschrieben habe. Als sich Freewares wie Photoscapes in der breiten Masse zu verbreiten begannen, waren Sepia- und Filmeffekte in starkem Gebrauch, Vignettierungen und Weichzeichner. (…) Der Trend geht nun seit längerer Zeit wieder mehr zu einer natürlicheren Bearbeitung, die weniger das Medium Foto als das Motiv selbst in den Vordergrund stellt.

Zum Artikel von Paleica: https://paleica.wordpress.com/2016/08/24/blogparade-wie-weit-darf-bildbearbeitung-gehen/

Marc von Reisezoom

Die Bildbearbeitung, bzw. die Nachbearbeitung ist nur ein weiteres Werkzeug in der Digitalfotografie. Fotografierst du im Raw-Format, ist sie unerlässlich. Klar kannst du im Automatikmodus direkt JPEGs fotografieren, die gut aussehen. Schließlich kannst du auch zu Rewe gehen und dir ein Fertiggericht kaufen, das schmeckt! Stelle dir eine TK-Pizza vor, da gibt es welche, die tatsächlich schmecken. Aber ist eine selbstgebackene Pizza nicht leckerer?

Zum Artikel von Marc: https://reisezoom.com/fotografieren-ist-wie-pizzabacken-oder-warum-die-nachbearbeitung-nur-ein-weiteres-werkzeug-ist/

Patricia von One Moment

Zum Blogparade “ Hat Bildbearbeitung Grenzen“ bei Thomas sagt folgendes Zitat eigentlich alles. Ich wollte mich  auch erst lang und breit darüber auslassen…….aber das Einzige was zählt ist das Ergebnis.

Zum Artikel von Patricia: https://patriciasteinpictures.wordpress.com/2016/08/25/photoshopping/

Lucy von FK-Learning

Fotos sind nicht die Realität, sondern ein von uns erschaffenes Abbild der Realität. Aus meiner Sicht ist daher müßig darüber zu streiten, ob die Realität durch die Bearbeitung verfälscht wird, auch wenn manche Bilder der Realität sicherlich näher kommen als andere.

Zum Artikel von Lucy: http://fk-learning.de/blog/von-strohballen-und-strommasten/

Thomas von Reisen-Fotografie

Auch beim Theme Fotobearbeitung täte oft ein wenig Toleranz der Diskussion ganz gut. Die Aussage „Bildbearbeitung hat mit Fotografie nichts zu tun“ halte ich für genau so falsch wie die gegenteilige Behauptung „nur mit JPG bekommt man keine vernünftigen Bilder“. Beides ist, für sich gesehen, Mumpitz.

Zu unserem eigenen Artikel: https://www.reisen-fotografie.de/fotobearbeitung-was-ist-erlaubt/

An dieser Stelle bleibt uns nur noch Danke zu sagen. Danke für 28 wunderbare Beiträge zu unserer Blogparade. Danke an 28 Blogger, die sich die Zeit genommen haben, einen Artikel für unsere Aktion zu schreiben.

Wir freuen uns schon auf weitere Aktionen, mit Euch allen zusammen. Nächsten Monat wird es auch wieder Bilder zum Bearbeiten geben.

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https://www.reisen-fotografie.de/wie-weit-darf-foto-oder-bildbearbeitung-gehen/?pk_campaign=feed&pk_kwd=wie-weit-darf-foto-oder-bildbearbeitung-gehen/feed/ 26 21534
Erlebnis Zoo Hannover – Bilder von Affen, Präriehunden uvm. https://www.reisen-fotografie.de/erlebnis-zoo-hannover-bildbericht/?pk_campaign=feed&pk_kwd=erlebnis-zoo-hannover-bildbericht https://www.reisen-fotografie.de/erlebnis-zoo-hannover-bildbericht/?pk_campaign=feed&pk_kwd=erlebnis-zoo-hannover-bildbericht#comments Sun, 28 Aug 2016 05:30:53 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=21451 Wie den Serengeti Park haben wir dieses Jahr auch den Erlebnis Zoo Hannover bereits zum zweiten Mal besucht. Dieser tolle Zoo kann wirklich süchtig machen. Natürlich haben wir wieder ein paar tolle Bilder mitgebracht, die wir euch zeigen möchten. Dieses mal ohne große Worte, ohne große Erklärungen – einfach ein kleiner Bildbericht mit Affen, Präriehunden und […]]]>

Wie den Serengeti Park haben wir dieses Jahr auch den Erlebnis Zoo Hannover bereits zum zweiten Mal besucht. Dieser tolle Zoo kann wirklich süchtig machen. Natürlich haben wir wieder ein paar tolle Bilder mitgebracht, die wir euch zeigen möchten. Dieses mal ohne große Worte, ohne große Erklärungen – einfach ein kleiner Bildbericht mit Affen, Präriehunden und vielen anderen Tieren.

Erlebnis Zoo Hannover – Bildbericht

Zebra im Erlebnis Zoo Hannover

Straußenfamilie

Störche

Schimpanse

Bildbearbeitung bei den Bildern

Die Bilder für diesen Bericht sind fast alle mit der Sony Alpha 6000 im RAW Format entstanden. Auf der Kamera war das SEL55-210 – Telezoom im Einsatz. Die Bearbeitung erfolgte in Lightroom mit der üblichen RAW-Entwicklung. Zusätzlich haben wir bei allen Bilder hier den Detail-Extractor-Filter aus Color-Efex-Pro  eingesetzt um die Strukturen ein wenig hervor zu heben. Am Ende erfolgte dann, nach dem Zufügen unserer geliebten Vignette, der Export in JPG-Dateien für den Blog.

Löwe im Erlebnis Zoo Hannover

Löwenpärchen

Abhängen

Thema Erdmännchen

Eigentlich gibt es bei uns keinen Zoobericht ohne Erdmännchen-Bilder. In Hannover findet man die kleinen Kerle im Wartebereich der Bootsfahrt. Da wir diese nicht machen wollten und es dort auch rappelvoll war, haben wir dort keine Erdmänner fotografiert. Als Ersatz gibt es aber die minder süßen Präriehunde, die in Hannover ein sehr schickes Gehege haben.

Mampf

Mein Futter

Am Rednerpult

Eisbär

Eisbär Portraits

Robbenshow: Eine Reise durch die Zeit

Beim letzten Besuch hatten wir die Show im Yukon Stadium komplett verpasst. Das sollte uns dieses mal nicht wieder passieren und so hatten wir uns frühzeitig ein gutes Plätzchen auf der Tribüne gesichert. Das war auch gut so, denn zu Beginn der Show war kein Platz mehr frei und viele Zuschauer mussten rund um das Showbecken stehen.

Die Mischung aus Robbenshow, Tiervorführung und einer Flugshow mit einem Weißkopfseeadler war gelungen und sehr kurzweilig. Einen Besuch der Show können wir wirklich empfehlen.

Yukon Stadium Erlebnis Zoo Hannover

Weißkopfseeadler

Kommt da ein Fisch geflogen?

Nach der Show haben wir die restlichen Teile des Zoos nur noch im Schnelldurchgang angeschaut. Es wurde wirklich unangenehm voll, kein Wunder bei dem schönen Wetter, in den Ferien, auf einem Sonntag. Und wir hatten ja noch die Heimfahrt vor uns, ebenfalls in der Ferienzeit kein grenzenloses Vergnügen – vor Allem wenn im Ruhrpott 2 Autobahnen wegen Bauarbeiten gesperrt sind.

Schneeeule

Bis zum nächsten Besuch

Erlebnis Zoo Hannover - Informationen
  • Adresse: Erlebnis Zoo Hannover – Adenauerallee 3 – 30175 Hannover
  • Parken: Parkhaus den Zoos am Haupteingang, Tagesticket 4,50 EUR
  • Öffnungszeiten: März-Oktober 9-18 Uhr
  • Eintrittspreise Erwachsene (Sommersaison): 25 EUR, Kinder: 13,50-17,00 EUR
  • Hunde erlaubt: ja (9 EUR Eintritt für den Hund)
  • Restaurants: ja – mehrere Imbissbuden und Restaurants
  • Spielplätze: ja
  • Webseite: https://www.zoo-hannover.de/de
Soweit unser kurzer Bildbericht aus dem Erlebnis Zoo Hannover. Wir hoffen, dass Euch das ein oder andere Bild ein wenig gefällt. Über Kommentare und Fragen freuen wir uns wie immer sehr.
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https://www.reisen-fotografie.de/erlebnis-zoo-hannover-bildbericht/?pk_campaign=feed&pk_kwd=erlebnis-zoo-hannover-bildbericht/feed/ 10 21451
Tigerbabys im Duisburger Zoo – endlich haben wir Fotos https://www.reisen-fotografie.de/tigerbabys-im-duisburger-zoo/?pk_campaign=feed&pk_kwd=tigerbabys-im-duisburger-zoo https://www.reisen-fotografie.de/tigerbabys-im-duisburger-zoo/?pk_campaign=feed&pk_kwd=tigerbabys-im-duisburger-zoo#comments Sat, 27 Aug 2016 10:31:36 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=21501 Endlich haben wir Fotos von den Tigerbabys im Duisburger Zoo machen können. Ende Juni kamen die beiden kleinen sibirischen Tiger auf die Welt. Die ersten Wochen verbrachten sie noch in der sicheren Umgebung in der Innenanlage. Nach 6 Wochen wurden die kleinen dann raus gelassen, nun sind die kleinen Racker im tollen, neuen Außengehege zu bestaunen. […]]]>

Endlich haben wir Fotos von den Tigerbabys im Duisburger Zoo machen können. Ende Juni kamen die beiden kleinen sibirischen Tiger auf die Welt. Die ersten Wochen verbrachten sie noch in der sicheren Umgebung in der Innenanlage. Nach 6 Wochen wurden die kleinen dann raus gelassen, nun sind die kleinen Racker im tollen, neuen Außengehege zu bestaunen. Und gestern haben wir es endlich geschafft dort hin zu fahren und haben natürlich ein paar knuffige Bilder von Arila und Makar mitgebracht.

Tigerbabys im Zoo Duisburg – ein etwas anderer Zoobesuch

Normalerweise gehen wir ja in einen Zoo um möglichst viele Tiere an dem Tag zu sehen und zu fotografieren. Gestern sollte das aber ganz anders ablaufen. Das Ziel unseres Besuches waren einzig die Tigerbaby.

So kamen wir gegen Mittag am neuen Tigergehege an und sahen leider nur die Mutter, Dasha, welche sich im Schatten auf einem Baumstamm ausruhte.

Dasha beim Relaxen im Schatten

Dasha beim Relaxen im Schatten

Von den Kleinen war nichts zu sehen. Andere Fotografen sagten uns aber, diese würden in einem Gebüsch liegen und schlafen. Also wurde unsere Geduld gefragt, eine Voraussetzung beim Fotografieren im Zoo. Und diese Geduld wurde nach 20 Minuten auch belohnt. Der erste Nachwuchs ließ sich blicken.

*Hach* ist der knuffig.

*Hach* ist der knuffig.

Erstmal hinlegen - zu warm.

Erstmal hinlegen – zu warm.

Kurz danach kam auch Nummer 2 um die Ecke geschlichen. Die kleinen Zwillinge sind übrigens ein Männchen und ein Weibchen.

Bin auch da.

Bin auch da.

Mama Dasha ist total begeistert.

Mama Dasha ist total begeistert.

Familienidylle

Familienidylle – Mama Dasche mit Arila und Makar

Sibirische Tiger sind übrigens nicht Wasserscheu, wie manch andere Großkatzen. Dasha nutzte diese Eigenschaft dann auch für ein kleines Bad – bei den Temperaturen hatte sie den Neid der vielen Besucher.

Mein Pool - guckt nicht so neidisch!

Mein Pool – guckt nicht so neidisch!

Und abtropfen...

Und abtropfen…

Die Kleinen hatten sich inzwischen wieder auf Erkundungstouren begeben und spielten mit den anwesenden Fotografen verstecken.

Such mich...

Such mich…

Kaum lag Dasha aber wieder auf ihrer Baumwurzeln kamen die beiden kleinen auch wieder angelaufen.

Hallo Mama

Hallo Mama

Große Wäsche

Große Wäsche

Kleine Wäsche

Kleine Wäsche

Es ist wunderbar zu beobachten, wie liebevoll Dasha mit den Kleinen umgeht. Das war am Anfang nicht so klar. Dasha war recht neu in den Zoo gekommen, wurde direkt von El-Roi „beglückt“ und ist mit ihren 3 Jahren Erstgebährende. Daher war nicht abzusehen, wie sie auf die Kleinen reagiert. Aber vom ersten Tag an kümmert sie sich liebevoll um ihren Nachwuchs.

Kuscheln mit Mama

Kuscheln mit Mama

Doofe Fliegen

Doofe Fliegen

Einmal strecken...

Einmal strecken…

Böser Grashalm...

Böser Grashalm…

Faulenzen

Faulenzen

Das warme Wetter geniessen.

Das warme Wetter geniessen.

Ein kleiner Rundgang durch den Zoo

Dasha und die Kleinen mussten dann so gegen 15 Uhr nach Innen – den ganzen Tag bleiben sie noch nicht draußen. Für uns war es die Gelegenheit einmal durch den Zoo zu schlendern.

Spinne am Wegesrand

Spinne am Wegesrand

Bei den Brillenbären war Wasserball angesagt – keine schlechte Idee bei dem Wetter.

Brillenbär beim Wasserball

Brillenbär beim Wasserball

Und bei den Erdmännern chillen im Schatten.

Warm!

Warm!

Wir sind nur darüber gelaufen, um ein, zwei Erdmannbilder zu machen. Sonst würden unsere Stammleser noch denken, wir sind krank.

Zurück zum Tigergehege

Kurz danach ging es zurück zum Tigergehege. Jetzt wo Dasha mit den Kleinen im Innengebäude war durfte Papa El-Roi sich im kompletten Außengehege rumtreiben. 

El-Roi - Papa von den Tigerbabys

El-Roi – Papa von den Tigerbabys

El-Roi war extrem gesprächig, ständig rief er wohl nach seiner Dame

El-Roi war extrem gesprächig, ständig rief er wohl nach seiner Dame

Putzen

Putzen

Auf der Wiese wälzen

Auf der Wiese wälzen

Im Auge des Tigers

Im Auge des Tigers

Das waren ein paar kleine Eindrücke von unserem Besuch bei den Tigerbabys. Wir werden da in den nächsten Wochen immer mal vorbei schauen. Wart Ihr auch schon dort oder plant einen Besuch bei dem Tigernachwuchs?
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https://www.reisen-fotografie.de/tigerbabys-im-duisburger-zoo/?pk_campaign=feed&pk_kwd=tigerbabys-im-duisburger-zoo/feed/ 4 21501
Serengeti Park Hodenhagen – Safari und viele Affen https://www.reisen-fotografie.de/serengeti-park-hodenhagen-safari-und-viele-affen/?pk_campaign=feed&pk_kwd=serengeti-park-hodenhagen-safari-und-viele-affen https://www.reisen-fotografie.de/serengeti-park-hodenhagen-safari-und-viele-affen/?pk_campaign=feed&pk_kwd=serengeti-park-hodenhagen-safari-und-viele-affen#comments Wed, 24 Aug 2016 05:30:50 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=21372 Jetzt hat es uns zum zweiten mal in diesem Jahr in den Serengeti Park nach Hodenhagen verschlagen. Eigentlich stand ein Besuch des Heide-Parks auf dem Plan. Eine Sperrung der A7, mit einem Wahnsinns-Sommerurlaubsstau hat Richtung Soltau hat spontan die Lust auf eine Safari in uns geweckt. Natürlich haben wir auch ein paar Fotos mitgebracht und […]]]>

Jetzt hat es uns zum zweiten mal in diesem Jahr in den Serengeti Park nach Hodenhagen verschlagen. Eigentlich stand ein Besuch des Heide-Parks auf dem Plan. Eine Sperrung der A7, mit einem Wahnsinns-Sommerurlaubsstau hat Richtung Soltau hat spontan die Lust auf eine Safari in uns geweckt. Natürlich haben wir auch ein paar Fotos mitgebracht und erklären euch, warum wir uns manchmal wünschen, die Tiere wären da nicht so lieb und ruhig.

Serengeti Park – die Serengeti Safari

Im Vergleich zu unserem ersten Besuch über Ostern hatten wir richtig schönes Wetter. Am Vormittag noch bedeckt, kam zum Nachmittag die Sonne raus. Also haben wir am Vormittag die Safari genossen und sind am Nachmittag noch in den kleinen Freizeitpark gegangen.

Giraffe im Anmarsch

Giraffe im Anmarsch

Begrüßt wurden wir natürlich wieder von den Giraffen im ersten Teil des Parks. Diese wandern von Auto zu Auto und halten den Kopf rein, auf der Suche nach Futter. Von uns gab es natürlich nichts, da das Füttern der Tiere dort streng verboten ist. Eine Streicheleinheit wurde aber auch gerne genommen. Die Giraffen sind übrigens total flauschig.

Streicheln statt füttern

Streicheln statt füttern

Weiter ging es durch die verschiedenen Bereiche des Parks. Überall stößt man auf mehr oder weniger neugierige Tiere.

Was guckst Du?
Familienleben
Mampf...
Oben im Baume...

Um nochmal auf das Füttern zurück zu kommen. Überall stehen Schilder, die einem erklären, dass das Füttern verboten ist und verdammt noch mal nicht gut ist für die Tiere. Trotzdem konnten wir mehrere Autos beobachten, aus denen flogen Kartoffelchips und Gummibärchen (!) in die Gehege. Papa ließ sich dann auch noch als Held vom Nachwuchs feiern, weil die Tiere ja so schnell zum Auto kommen. In dem Moment habe ich mir wirklich gewünscht, dass jetzt eines der Tiere Amok läuft und denen ihre aufgemotzten, sonntagsfein polierten Karren zerkratzt. Sorry, für die Gewaltfantasien – aber manche Mitmenschen scheinen wirklich nur dumm zu sein.

Komischerweise hat sich in den folgenden Gehegen keiner mehr getraut irgendwas aus dem Auto zu werfen. Vielleicht hätte Papa ja mal seinen Arm… ach lassen wir das und konzentrieren uns auf die schönen Tiere.

Morgenwäsche

Morgenwäsche

Gähn...

Gähn…

Ein kurzes Bad? Oh nass!

Ein kurzes Bad? Oh nass!

Mampf, lecker Wiese!

Mampf, lecker Wiese!

In der Savanne konnte das Fenster auch wieder geöffnet werden. Die Fütterer vor uns waren zum Glück weg, ein Grund mehr sich komplett auf die schönen Tiere zu konzentrieren. Übrigens, Fenster auf ist streng genommen auch verboten. Die meisten Tiere sind aber recht zutraulich. So auch dieser Strauss. Guckt er nicht niedlich? So ein lieber Vogel. Und direkt nach dem Foto hat er mir gepflegt in den Arm gebissen. *grummel* Also. bei Fenster auf – immer vorsichtig sein. Das sind immer noch wilde Tiere.

Ich beiss Dich!

Ich beiss Dich!

Serengeti Park – der Freizeitpark

Leo begrüßt die Gäste.

Leo begrüßt die Gäste.

Beim Verlassen der Serengeti Safari fährt man einmal um den Abenteuer Park herum, entlang an ganz vielen Parkplätzen. Irgendwo findet sich immer ein freier Platz und der nächste Eingang in die Abenteuerwelt ist nicht weit entfernt. Beim Betreten der des Parkbereiches wurden wir von lautem Motorenlärm begrüßt. Dieser gehörte den Booten der Black Mamba. Hier werdet ihr mit Schnellbooten über die Flüsse gefahren, mit schönen Kurven und Bremsmanövern – es soll ja keiner trocken aus den Booten aussteigen.

Black Mamba Bootsfahrt

Black Mamba Bootsfahrt

Kurve - Bremsen - Gäste nass!

Kurve – Bremsen – Gäste nass!

Es gibt  noch zahlreiche weitere Fahrgeschäfte im Abenteuer Land. Ein Riesenrad, eine Stahlachterbahn, ein kleiner Freefalltower, eine Wildwasserbahn und andere Überschlags- und Fahrgeschäfte. Dazu findet ihr dort eine Menge Imbissbuden und Restaurants.

Eine etwas gemütlichere Fahrt

Eine etwas gemütlichere Fahrt

Wer mag kann sich auf mit dem Zug einmal um die Abenteuer Safari fahren lassen. Wir sind aber zu Fuß zu unserem eigentlichen Ziel gegangen, die Dschungel Safari.

Dschungel Safari – ein Land voller Affen

Die Dschungel Safari ist ein weiterer Teil des Parks, in dem ihr viele Tiere findet könnt. Direkt am Anfang findet man eine kleine Insel, die von Schimpansen und Mandrills bevölkert ist.

Nachdenkliche Schimpansen

Nachdenkliche Schimpansen

Mandrill Männchen

Mandrill Männchen

Aus diesem Bereich des Parks startet auch die Dschungel Safari Tour. Diese ist im Eintrittspreis enthalten und führ nochmal ein Stück durch die Serengeti und dann in einen Dschungel. Hier geht es an einigen Animationen hoch her, man sieht ein paar witzige Szenen und nass wird man auch. Alles in allem eine witzige Tour, die man durchaus mitmachen sollte.

Hinter der Madrill-Insel findet  man noch ein Gehege mit wunderschönen weißen Löwen. Das Gehege ist extrem groß, so dass selbst die 600 Millimeter Brennweite unserer Lumix grenzwertig war. Trotzdem möchten wir zwei Bilder von den schönen Tieren zeigen.

Der Chef im Haus

Der Chef im Haus

Und die Damenwelt

Und die Damenwelt

Weiter führt der Weg durch die Dschungel Safari dann durch mehrere Affenhäuser. Hier laufen die Affen frei herum und turnen teilweise auch auf den Besuchern rum. Daher, Brillen sichern, Rucksäcke zu machen und rein ins Vergnügen.

Totenkopfäffchen ohne Zaun

Totenkopfäffchen ohne Zaun

Portrait

Portrait

Über den Köpfen der Besucher

Über den Köpfen der Besucher

Etwas gemütlicher Geselle

Etwas gemütlicher Geselle

Mahlzeit!

Mahlzeit!

Bauchmassage

Bauchmassage

Alle diese Bilder sind in den Gehegen entstanden, ohne störende Zäume dazwischen. Seid aber wirklich auf der Hut, die Kollegen springen auch schon mal ohne Vorwarnung auf den Kopf oder hängen sich an den Rucksack. Schreckhaft solltet Ihr in den Gehegen besser nicht sein.

Beeindruckend fand ich, dass selbst kleine Jungtiere in diesen Gehegen lebten und völlig unbeeindruckt von den haarlosen Wesen waren. Allerdings waren die bei Mama und Papa auch in besten Händen.

Familienglück

Familienglück

Lemuren Nachwuchs

Lemuren Nachwuchs

Neben der Serengeti Safari ist die Dschungel Safari mit den Affenhäusern ein triftiger zweiter Grund den Serengeti Park zu besuchen. Es ist einfach schön, mit den Türen mal auf Tuchfühlung zu kommen. Es hat aber auch einen Haken, vor lauter streicheln und kuscheln vergisst man oft das Fotografieren. 

Serengeti Park - Informationen
  • Adresse: Seren­geti-Park Hoden­ha­gen – Am Safa­ri­park 1 – 29693 Hoden­ha­gen
  • Parken: Überall im Park gibt es kostenlose Parkplätze
  • Öffnungszeiten: März-Oktober – Wochentag: 10-17 Uhr, Wochenende: 10-18 Uhr
  • Eintrittspreise Erwachsene: 30 EUR, Kinder: 24 EUR, Ermäßigt: 15 EUR, Safari mit dem Bus: 5 EUR
  • Hunde erlaubt: ja
  • Übernachtung: Mehrere Lodges und Campingplatz
  • Restaurants: ja – mehrere Imbissbuden und Restaurants
  • Spielplätze: ja
  • Fahrgeschäfte: ja
  • Webseite: https://www.serengeti-park.de
Das waren unsere Eindrücke vom zweiten Besuch im Serengeti Park. Anmerkungen, Ergänzungen oder Fragen sind wir immer sehr gerne in den Kommentaren gesehen. Und wir wollen wissen, welches Bild gefällt Euch am besten?
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Yoho National Park – Ein kleines Juwel im Regen https://www.reisen-fotografie.de/yoho-national-park-ein-kleines-juwel-im-regen/?pk_campaign=feed&pk_kwd=yoho-national-park-ein-kleines-juwel-im-regen https://www.reisen-fotografie.de/yoho-national-park-ein-kleines-juwel-im-regen/?pk_campaign=feed&pk_kwd=yoho-national-park-ein-kleines-juwel-im-regen#comments Sun, 21 Aug 2016 05:30:02 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=21347 Der Yoho National Park ist ein kleines Juwel, im Schatten der großen National Parks in direkter Nachbarschaft. Nach unseren Besuchen des Jasper und des Banff sind wir durch den Yoho wieder Richtung Westen gefahren. Leider hatten wir an dem Tag richtig miserables Wetter, wolkenverhangen und lange Regenfälle. Trotzdem haben wir einen schönen Einblick in diesen schönen […]]]>

Der Yoho National Park ist ein kleines Juwel, im Schatten der großen National Parks in direkter Nachbarschaft. Nach unseren Besuchen des Jasper und des Banff sind wir durch den Yoho wieder Richtung Westen gefahren. Leider hatten wir an dem Tag richtig miserables Wetter, wolkenverhangen und lange Regenfälle. Trotzdem haben wir einen schönen Einblick in diesen schönen National Park bekommen. Und Regenbilder haben auch was, wenn man diese ein wenig aufpeppt. 

Yoho National Park im Regen

Wolken und Berge
Yoho National Park
Wolken im Yoho National Park
Seitenwege im Yoho

Am frühen Morgen haben wir den Banff National Park verlassen und sind Richtung Westen in den Yoho National Park gefallen. Die Straße zu unserem ersten geplanten Ziel, die Takakkaw Falls war leider noch gesperrt. Da müssen wir noch mal wiederkommen, am besten dann Ende Mai oder im Juni/Juli, da ist die Straße dann mit Sicherheit geöffnet.

Field – eine kleine Stadt mit Museums-Charakter

Also sind wir weiter den Trans-Canada-Highway nach Westen gefahren. Mitten im Nationalpark findet man im Verlauf den kleinen Ort Field.

Kirche von Field

Kirche von Field

In diesem kleinen Ort gibt es sehr viele alte Gebäude, teilweise Ende 18-hundert-irgendwas gebaut. Die alten Häuser befinden sich in einem tadellosen Zustand und können zum Teil aus besichtigt werden. Am Eingang des Ortes gibt es auch ein kleines Visitor-Center, wo ihr kostenlos einen Stadtplan bekommt, in dem alle alten Gebäude eingezeichnet und beschrieben sind. Wir sind nur einmal kurz durch den Ort gefahren und haben dabei ein paar Bilder gemacht. Es regnete gerade aus Kübeln.

Emerald Lake

Lodge am Emerald Lake

Lodge am Emerald Lake

Auch am Emerald Lake war das Wetter nicht wirklich besser. Trotzdem haben wir uns da aus dem Wohnmobil getraut und sind ein wenig am See spazieren gegangen. Und in der schönen Emerald Lodge gab es leckere warme Getränke und einen kleinen Imbiss. Das ganze serviert von einer sehr netten schweizer Bedienung.

Emerald Lake

Emerald Lake

Der See wurde übrigens nur durch Zufall entdeckt. 1882 rissen einem Bergführer die Pferde aus. Als dieser die geflohenen Pferde suchte und wieder einfing entdeckte er diesen wunderbaren See. Heute ist er ein sehr beliebtes Ausflugsziel, auch für Reisebusse voller Touristen. 

Steg am Emerald Lake

Steg am Emerald Lake

Auf dem See kann man wunderbar mit dem Kanu fahren, die ihr direkt an einem kleinen Laden am Parkplatz mieten kann. Alternativ führt ein Wanderweg einmal um den ganzen See. Mit einer Länge von 5,3 Kilometern ist er auch nicht sehr anspruchsvoll. Wir haben uns das aber verkniffen, bei dem Wetter.

Natural Bridge Waterfall

Natural Bridge Waterfall

Natural Bridge Waterfall

Auf der Zufahrt zum Emerald Lake liegt direkt der Natural Bridge Waterfall. Wir haben dort erst auf dem Rückweg angehalten. Erstens war es gerade mal kurz trocken von oben und es stand kein Reisebus dort. Die kamen dann allerdings direkt nach uns an, genauso wie der Regen, da hatten wir unsere Bilder aber gemacht.

Zufluss zum Natural Bridge Wasserfall

Zufluss zum Natural Bridge Wasserfall

Wasser, Wind und Wetter haben hier übrigens eine natürliche Brücke geschaffen, daher auch der Name des Wasserfalls. Rund um diesen Wasserfall läuft ein ausgebauter Weg, der über eine Brücke auch auf die andere Seite kommt. So sind Fotos von allen möglichen Positionen dort möglich. 

Übernachtung in Golden

Am späten Nachmittag sind wir dann in Golden angekommen, wo wir uns einen Campground gesucht haben. Sowohl der Ort als auch der Campground (Golden Municipal CG) waren nicht so der Renner. Aber für einen gemütlichen Abend im Wohnmobil war es in Ordnung. Immerhin haben wir auch dem Campingplatz noch eine riesige Raupe vor die Linse bekommen, die am Pfosten mit dem Stromanschluss ihr zu Hause hatte.

Kanadische Riesenraupe

Kanadische Riesenraupe

Zum Abendessen überkam uns die Idee, wir könnten mal nicht selber kochen.  Also haben wir uns aufgemacht ins Restaurant The Wolfs Den. Nur wenige Meter vom Campground entfernt können wir diesen Laden nur wärmstens empfehlen. Fantastische Burger und eine sensationelle Poutine (als Vorspeise) haben uns für das schlechte Wetter an dem Tag mehr als entschädigt.

Burger und Poutine

Burger und Poutine

Informationen zum Yoho National Park

Yoho National Park

Allgemeine Informationen:

  • Land: Kanada, British Columbia
  • Lage: Westlich vom Banff National Park
  • Größe: 1.310  km2
  • Gegründet: 1886
  • Eintritt: Erwachsene 9,80 CAD, Senioren 8,30 CAD, Kinder 4,90 CAD pro Tag
  • Jahrespass für alle kanadischen National Parks: Einzelperson 67,70 CAD – Familie 136,40 CAD – Eintrittskarten bekommt man am Visitor Center in Field
    Der Jahrespass rechnet sich, wenn man auf einer Reise mehr als 7 Tage in National Parks verbringt.
  • Campgrounds für RVs: 4 Stück (von Mitte Mai bis Ende September)
  • Hotels/Lodges: Übernachtungsmöglichkeiten findet man in Field, Golden oder in Lake Louise/Banff
  • Homepage: http://www.pc.gc.ca/eng/pn-np/bc/yoho/index.aspx

Weitere Reisebericht zum Yoho National Park

Der Yoho Nationalpark in Kanada ist auf jeden Fall auch bei Regen einen Besuch wert. Wir haben trotz des miesen Wetters jede Minute in dem „kleinen“ Nachbarn von Banff und Jasper genossen. Trotzdem müssen wir da nochmal hin, alleine schon um noch die Takakkaw Falls zu sehen.

Wir hoffen, wir konnten Euch die Schönheit des Parks ein wenig rüber bringen. Kommentare sind, wie immer, sehr gerne gesehen.

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Fotografisch für Anfänger – Fachbegriffe kurz erklärt https://www.reisen-fotografie.de/fotografisch-fuer-anfaenger-fachbegriffe-erklaert/?pk_campaign=feed&pk_kwd=fotografisch-fuer-anfaenger-fachbegriffe-erklaert https://www.reisen-fotografie.de/fotografisch-fuer-anfaenger-fachbegriffe-erklaert/?pk_campaign=feed&pk_kwd=fotografisch-fuer-anfaenger-fachbegriffe-erklaert#comments Wed, 17 Aug 2016 05:30:53 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=21126 Sprecht Ihr fotografisch? Seid Ihr verzweifelt, wenn Ihr die Bedienungsanleitung einer Fotokamera lest, ein Fotomagazin durchblättert oder wenn Ihr anderen Fotografen beim Fachsimpeln zuhört? Dann bekommt Ihr jetzt Hilfe von uns. Lasst Euch von uns die wichtigsten Fachbegriffe rund um die Fotografie erklären, einfach und kurz für Einsteiger. Über manchen Begriff könnte man eine wissenschaftliche Abhandlung schreiben, das ist nicht […]]]>

Sprecht Ihr fotografisch? Seid Ihr verzweifelt, wenn Ihr die Bedienungsanleitung einer Fotokamera lest, ein Fotomagazin durchblättert oder wenn Ihr anderen Fotografen beim Fachsimpeln zuhört? Dann bekommt Ihr jetzt Hilfe von uns. Lasst Euch von uns die wichtigsten Fachbegriffe rund um die Fotografie erklären, einfach und kurz für Einsteiger. Über manchen Begriff könnte man eine wissenschaftliche Abhandlung schreiben, das ist nicht unser Ziel. Wir möchten einfach nur, dass ihr die Ausdrücke mal gehört habt und wisst um was es dabei geht.

Fotografisch für Anfänger – Grundbegriffe

Fotografisch für Einsteiger

  • Belichtung: Die Gesamtlichtmenge, welche den digitalen Sensor in der Kamera erreicht. Die Belichtung kann über die Einstellung von Blende, Belichtungszeit und ISO erreicht verändert werden.
  • Belichtungsdreieck: Eine Möglichkeit das Zusammenspiel von Blende, Belichtungszeit und ISO grafisch zu erklären.
  • Belichtungskorrektur: Die Kamera kann angewiesen werden, Bilder etwas überbelichtet oder unterbelichtet aufzunehmen. Das kann meist über eine „+/-“ Taste an der Kamera eingestellt werden. Diese Einstellung kann in sehr hellen oder dunklen Umgebungen sinnvoll sein.
  • Belichtungszeit: Die Zeit, welche die Blende für eine Belichtung geöffnet ist. Kurze Belichtungszeiten (z.B. 1/1000 Sekunde) wählt man zum Einfrieren von Bewegungen, länge Belichtungszeiten (z.B. 1/10 Sekunde) um bewegte Objekte zu verwischen. Es gibt aber zahllose weitere Anwendungsbeispiele für die verschiedenen Belichtungszeiten.
  • Beugungsunschärfe: Jetzt mal ganz einfach erklärt: Es kann Sinn machen, die Blende an der Kamera weit zu schliessen, z.B. um bei einem Makro eine große Tiefenschärfe zu erreichen. Durch das schliessen der Blende kommt es aber zu einer (vermehrten) Beugung des Lichts an der Blende – und dadurch kommt es zu Unschärfe im Bild. Merkt euch nur, bei einer geschlossenen Blende kann diese zu unscharfen Bildern führen.
  • Blende: Die Blende ist die variable Öffnung an einem Objektiv. Durch das Verstellen der Blende kann die Menge an Licht gesteuert werden, die ins innere der Kamera kommt. Mit der Blende lässt sich auch die Tiefenschärfe im Bild beeinflussen.
  • Bokeh: Das Bokeh ist prinzipiell erstmal der verschwommene/unscharfe Teil eines Bildes, zum Beispiel im Hintergrund. Aber mit Bokeh wird auch die „Qualität“ des unscharfen Bereiches gemeint. Dabei ist die Beurteilen aber sehr subjektiv. Der eine mag lieber ein hartes Bokeh, andere lieber ein weiches, wieder andere ein ruhigers. Über die Gestaltung und die Qualität des Bokehs kann man Bücher schreiben. Dazu kommt, dass jedes Objektiv ein anderes Bokeh erzeugt, welches auch noch von verschiedenen Faktoren abhängig ist. Merkt euch einfach: Bokeh ist der verschwommene Hintergrund im Bild und der muss schön sein. Für manche Fotografen ist das Bokeh wichtiger als das eigentliche Motiv im Bild.
  • Bracketing: Dabei handelt es sich um eine Belichtungsreihe, wo mehrere Bilder von einem Motiv mit verschiedenen Belichtungen aufgenommen werden. Aus diesen Bildern kann später mit Hilfe der Fotobearbeitung ein HDR erstellt werden.
  • Bulb: Im Bulb-Modus bleibt der Verschluss der Kamera so lange geöffnet, wie der Auslöser der Kamera (oder am Fernauslöser) gedrückt wird. Dadurch kann man die Belichtungszeit manuell steuern und über sehr lange Zeit belichten.
  • Chromatische Aberration: Chromatische Aberrationen sind Farbsäume um Objekte im Bild. Diese kommen oft an Stellen im Bild vor, wo dunkle Stellen auf helle Bereiche treffen. Meistens können diese Störungen aber per Mausklick in der Fotobearbeitung entfernt werden.
  • Crop-Faktor: Brennweitenangaben in der Fotografie werden immer auf das Kleinbild bezogen, welches z.B. Vollformatkameras aufnehmen. Bei vielen Kameras ist aber ein kleinerer Sensor verbaut. Sehr verbreitet ist der APS-C-Sensor. Wenn man dort ein 50mm-Objektiv nutzt, hat man durch den Crop-Faktor von ca. 1,5 eine echte Brennweite von rund 75mm. 
  • Dateiformat (jpg/raw): Bei jpg-Dateien werden die Fotos als bearbeitet (entwickelte) Dateien in komprimierter Form gespeichert. Bei raw-Dateien werden die Aufnahmedaten als Roh-Daten gespeichert und müssen später am Computer erst in ein Bild konvertiert (entwickelt) werden. Beide Dateiformate haben ihre Vor- und Nachteile.
  • DSLR: Wird als Abkürzung für den Begriff Digitale Spiegelreflexkamera genutzt.

Einfluss der Blende auf die Schärfeebene

  • F – Blendenzahl: Die F-Zahl ist ein Maß für die Öffnung der Blende im Objektiv. Dabei handelt es sich um den Kehrwert des Verhältnisses zwischen der wirksamen Öffnung der Linse und der Brennweite. Die Werte der Blende findet ihr dann auf dem Objektiv gedruckt und könnt diese in der Kamera einstellen (1 -1.4 – 2.8 – 4 – 5.6 – 8 – 11 – 16 – 22 – usw.). Die Berechnung müsst ihr eigentlich nicht wissen. Wichtig ist nur, mit jeder Stufe der Blendenzahl verdoppelt sich die Lichtmenge, die in die Kamera kommt.
  • Fernauslöser: Mit einem Fernauslöser lässt sich die Kamera fernbedienen, wie der Name schon sagt. Es gibt Fernauslöser, die mit Kabel, per Funk oder Bluetooth funktionieren. Diese werden gerne bei Langzeitbelichtungen eingesetzt, um ein Verwackeln des Bildes durch das Drücken des Auslösers an der Kamera zu vermeiden.
  • Festbrennweite: Das ist ein Objektiv mit einer festen Brennweite, also ohne Zoom-Funktion.
  • Fotografie: Der Begriff setzt sich aus dem griechischen Wörtern „phos“ (Licht) und „Graph“ (zeichnen) zusammen. Es bedeutet also so viel wie „Mit Licht zeichnen“.
  • Hyperfokale Distanz: Es gibt wohl kaum einen zweiten Begriff in der Fotografie, mit dem man Anfänger mehr schockieren oder beeindrucken kann. „Denk an die hyperfokale Distanz“ – mit dieser Spruch hat man dem Anfänger für die nächsten Stunden was zum Nachdenken gegeben. Ganz einfach erklärt ist die hyperfokale Distanz der Wert der naheliegenste Punkt im Bild, von dem aus die Schärfe hinten bis Unendlich reicht. Das hat vor allem bei der Landschaftsfotografie einen Sinn um z.B. das vor einem liegende Boot im See inkl. dem kompletten See und die Berge dahinter scharf auf dem Bild zu haben.
  • ISO: Einfach erklärt gibt die ISO-Zahl die Lichtempfindlichkeit des digitalen Sensors an. ISO100 ist weniger Lichtempfindlich als ISO 1600. Mit einer höheren ISO Einstellung ist es möglich, bei schlechterem Licht zu fotografieren. Dafür steigt aber bei höheren ISO-Werten das Rauschen in den Bildern an. Wer sich näher mit dem Thema beschäftigen möchte, den sei dieser Beitrag von Marc bei Reisezoom ans Herz gelegt.
  • Kameraauflösung: Bei der Auflösung wird angegeben, wie viele Pixel vom Sensor aufgezeichnet werden. Bei unsrer Sony Alpha 6000 sind das zum Beispiel 6000×4000 Pixel, also 24 Millionen Pixel – man spricht dann von einer Kamerauflösung von 24 Megapixel. Die Megapixelzahl ist aber nicht das einzige Qualitätsmerkmal einer Kamera, auch wenn die Werbeindustrie oft anderes vermittelt. 
  • Kameramodus: Alle Fotokameras bieten mehrere Automatiken an, mit denen man Fotografieren kann. Diese werden auch Belichtungsprogramme genannt. Alle vernünftigen Modelle bieten einen manuellen Modus, eine Blendenautomatik, eine Zeitautomatik und die Programmautomatik. Dazu gibt es oft noch Modis für spezielle Motive wie Sportaufnahmen, Aufnahmen bei Nacht, Aufnahmen bei Dämmerung usw. – diese werden aber von ambitionierten Fotografen meist genauso ignoriert wie der Vollautomatikmodus. 
  • LW/EV: Damit ist der Lichtwert gemeint (englisch EV  Exposure Value), der sich aus verschiedenen Kombinationen aus Blendeneinstellung und Belichtungszeit zusammensetzt. Wenn die Belichtung z.B. um +1 EV verändert wird, kann man dies entweder über eine andere Blendeneinstellung oder über eine andere Belichtungszeit erreichen. Der jeweils gegengesetzte Wert wird dann entsprechend angepasst.
  • Makroobjetiv: Diese Objektive sind in der Lage sehr kleine Motive, aus oft kurzer Entfernung, in 1:1-Größe darzustellen.

Mitzieher - Panning Shot

  • Mitzieher: Das sind Bilder, wo ein bewegtes Motiv gestochen Scharf zu sehen ist, während der Hintergrund verschwommen ist. Dabei wird beim Fotografieren des meist schnellen Motivs (Flugzeute, Rennwagen, Tiere…) mit der Bewegung mitgezogen. Nach ganz vielen Versuchen gelingen solche Bilder dann auch. Im englischen wird das auch als Panning Shot bezeichnet, einen Begriff, den auch hierzulande oft hört.
  • Offenblende: Fotografieren mit der größten Blendenöffnung, die ein Objektiv bietet. Ziel dabei ist es, entweder mehr Licht in die Kamera zu bekommen und/oder die Tiefenschärfe zu verringern.
  • Sensorfleck: Eine nervige „Erfindung“, die zusammen mit der digitalen Fotografie in das Leben der Fotografen gefallen ist. Ist früher mal ein Staubkorn auf den Film in der Kamera gekommen, dann wurde dieser beim Vorspulen zum nächsten Bild mit weitertransportiert. Heute sieht das anders aus. Das Staubkörnchen nistet sich auf dem Sensor ein und bleibt da – beharrlich. Dies kann bei jedem Objektivwechsel passieren oder man holt sich die Staubkörnchen durch ein Teleobjektiv in die Kamera, wobei das Objektiv wie eine Luftpumpe wirkt. Hat man so einen Sensorfleck auf einem Bild, dann kann man diesen sehr einfach in der Fotobearbeitung weg stempeln. Nervig wird es, wenn das Staubkörnchen viele Kumpels zu einer Party eingeladen hat. Irgendwann kommt man um die Reinigung des Sensors nicht herum, die man  entweder vom Fachhändler durchführen lässt oder auch selber durchführen kann. 
  • Standardobjektiv: Objektive mit Brennweiten werden gerne als Standardobjektiv bezeichnet. Bei Crop-Kameras können es auch 35mm Objektive sein – durch den Crop kommt man am Ende doch wieder an die 50mm Brennweite heran.
  • Sucher: Spiegelreflexkameras haben immer einen Sucher, der das Bild der Kamera über Spiegel zum Auge des Fotografen führt. Modernere Kameras wie z.B. Systemkameras haben im Sucher einen kleinen Monitor, der ebenfalls das gewählte Motiv zeigt, oft zusammen mit den Kameraeinstellungen und anderen Informationen. Ich sage jetzt mal: Eine vernünftige Fotokamera hat auch einen Sucher!

Im Vorbeiflug ist es ebenfalls einfacher zu fotografieren

  • Teleobjektiv: Grob kann man alles als Teleobjektiv bezeichnen, was eine längere Brennweite als ein Standardobjektiv ist. Die längere Brennweite ermöglicht es, weit entfernte Motive vergrößert darzustellen. Beliebte Teleobjektive haben Brennweiten bis 300mm – besondere Modelle gehen aber auch bis 500, 800 oder 1000 Millimeter. Teleobjektive werden z.B. sehr gerne bei Tieraufnahmen eingesetzt und weit entfernte Tiere bildfüllend zu fotografieren.
  • Schärfeebene: So wird die Ebene im Bild bezeichnet, die Scharf abgebildet wird. Alles Unscharfe im Vordergrund und Hintergrund liegt  nicht in der Schärfeebene. In dem Zusammenhang fallen auch die Begriffe Tiefenschärfe, Schärfentiefe oder das englische Deep of Field. Die Schärfeebene lässt sich über die Brennweite und die Blende beeinflussen und auch die Sensorgröße spielt dabei eine Rolle.
  • Tilt-Shift-Objektiv: Besonders bei der Architekturfotografie wird gerne mit Tilt-Shift-Objektiven gearbeitet. Bei diesen kann entweder durch das Shiften die optische Achse parallel zur Blende verschoben werden oder durch Tilten die Schärfeebene verlagern. Dabei dient das Shiften z.B. zur Vermeidung von stürzenden Linien und das Tilten zur Beeinflussung der Schärfeebene an ein Objekt.
  • Verschlusszeit: siehe Belichtungszeit
  • Weitwinkelobjektiv: Ein Weitwinkel hat ein sehr breites Sichtfeld, im Vergleich zum Standardobjektiv. Es passt somit mehr Landschaft auf das Bild, was auch eines der beliebtesten Motive für ein Einsatz eines Weitwinkels ist.
  • Zoomobjektiv: Ein Objektiv mit verstellbarer Brennweite. Meist kann man die Brennweite durch das drehen eines Rings am Objektiv verstellen, das nenn man auch zoomen.

So, wir denken, damit seid Ihr für die ersten Fachsimpeleien rund um die Fotografie gut aufgestellt. Zumindest kennt ihr nun die wichtigsten Begriffe und könnt darauf aufbauend weitere Fragen stellen, die euch jeder nette Fotograf mit Sicherheit gerne beantworten wird.

Haben wir noch was vergessen? Habt Ihr noch Fragen oder Ergänzungen? Dann lasst doch einfach einen Kommentar hier, wir ergänzen die Liste sehr gerne.
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https://www.reisen-fotografie.de/fotografisch-fuer-anfaenger-fachbegriffe-erklaert/?pk_campaign=feed&pk_kwd=fotografisch-fuer-anfaenger-fachbegriffe-erklaert/feed/ 12 21126
Sicherheit auf Reisen – unsere Tipps für eine Reise ohne böse Überraschungen https://www.reisen-fotografie.de/sicherheit-auf-reisen/?pk_campaign=feed&pk_kwd=sicherheit-auf-reisen https://www.reisen-fotografie.de/sicherheit-auf-reisen/?pk_campaign=feed&pk_kwd=sicherheit-auf-reisen#comments Sun, 14 Aug 2016 12:45:39 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=21250 Sicherheit auf Reisen – ein Thema, auf das wir immer wieder mal angesprochen werden. Folgende Fragen bekommen wir sehr oft gestellt: Was machen wir mit unseren Wertsachen, wenn wir mit dem Wohnmobil unterwegs sind? Wo tragen wir unser Geld bei Reisen mit dem Rucksack? Achten wir auf Sicherheitshinweise zu Reisezielen? In diesem Artikel gehen wir […]]]>

Sicherheit auf Reisen – ein Thema, auf das wir immer wieder mal angesprochen werden. Folgende Fragen bekommen wir sehr oft gestellt: Was machen wir mit unseren Wertsachen, wenn wir mit dem Wohnmobil unterwegs sind? Wo tragen wir unser Geld bei Reisen mit dem Rucksack? Achten wir auf Sicherheitshinweise zu Reisezielen? In diesem Artikel gehen wir auf die Fragen ein und erklären, wie wir das auf Reisen halten.

Was bedeutet Sicherheit für uns auf Reisen?

Wir fühlen uns sicher auf unseren Reisen

Vielleicht sollten wir erstmal erklären, was für uns Sicherheit auf Reisen bedeutet. Generell reisen wir schon mal nicht in Länder, für die es kritische Reisehinweise oder gar Reisewarnungen gibt. Eine unbeschwerte Zeit geniessen, das ist das Ziel unserer Reisen, und dies könnten wir in keiner Krisenregion. Daher informieren wir uns bei neuen Reisezielen immer über aktuelle Sicherheitshinweise beim Auswärtigen Amt, wo man wunderbar alle Hinweise und Warnungen für alle Länder der Welt anschauen kann.

Auch bei bekannten Reiseländern schauen wir vor der Reise dort hinein, ob es aktuell irgendwelche Hinweise gibt. Das können auch mal Hinweise zu Ausbrüchen von Krankheiten sein. So gab es vor ein paar Jahren, ein paar Tage vor unserer Reise, einen Hinweis auf Infektionen mit dem Hanta-Virus im Yosemite National Park. Wir haben das vom Start unserer Reise an verfolgt, es ging auch durch die Presse, und haben diesen Park dann kurzentschlossen gemieden.

Dabei sollte jedem klar sein, eine 100-prozentige Sicherheit gibt es nirgendwo mehr auf dieser Welt. Mit irgendwelchen Wahnsinnigen, die andere Menschen in Unglück stürzen, muss man leider inzwischen überall rechnen. Dadurch lassen wir uns das Reisen aber nicht vermiesen, trotzdem meiden wir natürlich Regionen wo wir vermehrt Angst um unsere Gesundheit oder unser Leben haben müssten. Dabei muss jeder für sich selber den  Kompromiss zwischen Sicherheit und Reiselust finden. Schwarze Listen zu führen oder anderen Ratschläge für gute/schlechte Reiseziele zu geben, das ist nicht unser Ding. Das Bedürfnis nach Sicherheit ist sehr individuell und somit gibt es kein richtiges oder falsches Reiseziel. Und ganze Länder zu meiden oder von denen abzuraten, nur weil dort z.B. ein anderer Glaube praktiziert wird, ist für uns sowieso undenkbar.

Denkt immer dran, der gefährlichste Ort ist das eigene zu Hause. Dort passieren immer noch die meisten Unfälle. Also, raus aus der Wohnung und die schöne, weite Welt entdecken.

Ein zweiter Punkt ist die Sicherheit auf der Reise. Wir haben wenig Lust auf Einbrüche ins Wohnmobil, Überfälle, Angriffe von Tieren oder anderen Ungemach. Da schützen wir uns mit ein paar Maßnahmen, die wir nachfolgend beschreiben wollen. Vielleicht ist der ein oder andere Tipp für Euch dabei?

Und nicht zuletzt gibt uns eine vernünftige Reisekrankenversicherung ein Gefühl ordentlich abgesichert zu sein. Es kann immer mal ein Unfall passieren, eine Verletzung beim Kartoffelschneiden im Wohnmobil oder man wird von wilden Affen gebissen. Wer einmal mehrere hundert Dollar für ein doofes Rezept in den USA zahlen musste weiß die Absicherung durch eine gute Versicherung zu schätzen, wenn man das Geld anschliessend zurück bekommt. Zumal diese Versicherungen nicht viel Geld kosten.

Sicherheit auf Reisen mit dem Wohnmobil

Sicherheit auf Reisen im Wohnmobil

So ein Wohnmobil ist eine feine Sache und für uns mittlerweile die liebste Art der Fortbewegung auf einer Reise, ganz besonders in den USA oder in Kanada. Dabei hat so ein Wohnmobil, aus Sicherheitssicht gesehen, ein riesiges Problem. So richtig Einbruchsicher sind die nicht.

Natürlich, wir schliessen alle Türen und Klappen an dem Fahrzeug immer ab, wenn wir uns von dem Wohnmobil entfernen. Aber die „Plastikwände“ des Wohnaufbaus schützen nicht so wirklich vor Einbrechern. Ich behaupte mal, wenn die da rein wollen, dann kommen die auch da rein.

Was also tun? Ein paar Tipps, was wir für unsere gefühlte Sicherheit beim Reisen mit dem Wohnmobil machen:

Keine Wertsachen im Fahrzeug offen liegen lassen!

Auf eine Wanderung gehen und das Notebook auf dem Esstisch stehen lassen, dass ist vielleicht keine so ganz tolle Idee. Daher sehen wir zu, dass wir Notebooks, Tablets und andere Wertgegenstände nicht sichtbar im Wohnmobil lagern. Ob man die nun in den Schränken verstaut oder z.B. unter den Matratzen lagert ist wohl egal. Wenn da einer einbricht, der findet die Geräte, egal wo sie sind.

Am sichersten wäre es, alle Wertsachen beim Verlassen des Wohnmobils immer dabei zu haben. Aber diese Idee ist nicht immer realisierbar und bei uns auch nicht erwünscht. Wer geht denn mit einem Rucksack, voll mit Fotokameras, Notebooks usw. im Supermarkt einkaufen? Zumal man diese dort gar nicht mit hinein nehmen darf. Und beim Wandern ist man auch über jedes Gramm froh, was man nicht durch die Gegend schleppen muss.

Für kleinere Einkäufe machen wir es aber oft so, dass nur einer von uns einkaufen geht und der Andere am Fahrzeug bleibt. Das ist natürlich ein Vorteil, wenn man als Paar oder als Gruppe reist.

Kein Geld und keine Papiere im Fahrzeug lassen

Unsere Pässe, Ausweise, Kreditkarten und das Bargeld haben wir aber immer bei uns, wenn wir das Wohnmobil verlassen. Bargeld haben wir eh nicht viel in der Tasche, wenn wir unterwegs sind. Und die anderen Unterlagen sind problemlos am Körper oder im Rucksack zu transportieren.

Wenn ihr die Sachen im Rucksack tragt, dann achtet aber drauf, dass der Rucksack gegen ein schnelles Abreissen vom Körper gesichert ist (Brust- und Bauchgurte schliessen). Das gilt natürlich noch mehr in großen Städten als zum Beispiel auf einem Wanderweg im National Park. Dort einem Dieb über den Weg zu laufen, der einem bei hellen Tageslicht auf einer Outdoor Tour den Rucksack vom Rücken klaut, ist schon arg unwahrscheinlich.

Sicherheit auf Reisen mit dem Mietwagen und Hotels

Sicherheit auf Reisen im Mietwagen

Bei kürzeren Road-Trips nutzen wir immer noch die Kombination Mietwagen und Hotels. Hierbei sind die Maßnahmen nicht so viel anders als beim Wohnmobil. Keine Wertgegenstände offen im Wagen rum liegen lassen, wenn man diesen verlässt, sollte wohl selbstverständlich sein. Die meisten Autos haben einen Kofferraum, wenn man schon Dinge im Auto lässt, dann gehören die da rein. 

Auch hier muss jeder für sich den Kompromiss finden, was er mit sich rum tragen will und welches Risiko er am Ende eingeht, wenn er doch Dinge im Auto zurück lässt. Manchmal lässt es sich ja auch nicht vermeiden. Wir verlassen oft am Morgen ein Hotel, haben dann ein Programm mit vielen Besichtigungen oder Wanderungen am Tag bevor wir am Abend das nächste Hotel am nächsten Ort ansteuern. Und dabei können wir ja über Tag schlecht unsere Rollkoffer mit auf einen Wanderweg nehmen, die müssen dann halt im Auto bleiben. 

In so einem Fall sind aber unsere Rucksäcke schon recht schwer. Denn Notbooks, iPads und andere wichtige Geräte tragen wir dann wirklich mit uns herum. Diese im Kofferraum zu lassen ist uns zu riskant, ganz besonders in Städten.

Apropos Kofferraum. Ein Grund, weshalb wir recht ungerne SUVs mieten ist der Kofferraum. Die meisten Modelle haben keine Abdeckung über der Ladefläche, so kann von außen jeder die Ladung des Fahrzeuges sehen. Und da nutzen auch die meist getönten Scheiben nur wenig. Jetzt prangert Euch natürlich auf dem Bild oben ein schöner SUV entgegen – naja, wir können es halt oft nicht lassen. Das Risiko des sichtbaren Gepäcks ist uns dabei durchaus bewusst.

Wenn wir mal eine längere Zeit an einem Ort bleiben und somit ein Hotelzimmer für mehrere Tage haben, so nutzen wir natürlich auch den vorhandenen Safe um Wertsachen zu sichern. Diesen findet Ihr in den meisten Zimmern oder an der Rezeption der Hotels. Sollte mal kein Safe vorhanden sein, dann nehmen wir die meisten Wertsachen wieder mit auf unsere Touren oder schliessen diese im Kofferraum des Autos ein, wenn wir in ländlichen Gegenden unterwegs sind. Für uns ist dabei die gefühlte Sicherheit höher als die Sachen im Hotel offen liegen zu lassen. Das mag aber jeder für sich entscheiden.

Sicherheit auf Reisen mit dem Zug

Sicherheit auf Reisen im Zug

In Thailand haben wir uns das erste Mal mit dem Zug durch ein Land bewegt und das auch noch mit Rucksäcken, eine weitere Premiere. Der Sicherheitsgedanke spielte vor dieser Reise eine große Rolle bei uns, da wir uns nicht nur in eine völlig unbekannte Kultur begeben haben, sondern auch eine neue Art des Reisens für uns entdeckt haben. 

Dabei war am Ende alles so einfach und mit gesundem Menschenverstand lösbar. Die Rucksäcke haben wir gegen Abreissen gesichert, mit dem einfachen Mittel die Brust- und Bauchgurte zu schliessen. Wertsachen haben wir am Körper getragen, bzw. in den Rucksäcken in Fächern, die mit einem Schloss gesichert waren.

Und diese Rucksäcke haben wir nicht aus dem Auge gelassen, wenn wir im Zug oder am Bahnhof waren. Logisch, dass einer von uns immer beim Gepäck geblieben ist.

Sicherheit auf Reisen mit dem Flugzeug

Sicherheit beim Reisen im Flugzeug

Gar nicht so viel anders sieht das bei uns aus, wenn wir mit dem Flugzeug unterwegs sind. In die Koffer bzw. Rucksäcke, die aufgegeben werden, kommen bei uns keinerlei Wertgegenstände oder technische Geräte. Nicht nur aus Angst vor Diebstahl oder dem Hintergedanken, dass der Koffer mal verloren geht. Nein! Wenn man mal gesehen hat, wie mit den Koffern auf so einem Airport umgegangen wird, da kommt uns kein empfindliches Gerät hinein.

Wertgegenstände haben wir immer im Handgepäck dabei. Das lassen wir am Flughafen dann nicht aus dem Auge. Im Flieger selber sehen wir das recht entspannt – wo soll ein potentieller Dieb denn hin flüchten? Allerdings schauen wir frühzeitig vor der Landung nach, ob noch alle Sachen an dem Platz sind, wo sie sein sollen. 

Unsere Koffer und Rucksäcke, die wir aufgeben, schliessen wir mittlerweile nicht mehr ab. Man könnte sie mit einem TSA-Schloss sichern, klar. Dann können die Sicherheitsbehörden diesen gewaltfrei öffnen, wenn sie den Inhalt kontrollieren wollen (was bei uns regelmäßig passiert). Und sonst? Wer die kriminelle Energie besitzt um Dinge aus dem Gepäck zu klauen, den juckt auch so ein Schloss nicht. Sollen die lieber rein schauen und sich an der schmutzigen oder sauberen Wäsche erfreuen. Technisch finden die eh nichts wertvolleres als ein paar Ladekabel.

Sicherheit gegen Überfälle

Ein Punkt, der uns besonders vor der ersten USA-Reise sehr beschäftigt hat war der Gedanke, was machen wir bei einem Überfall? Darüber liesst man ja Horrorgeschichten im Netz.

Ganz sicher nicht die Helden spielen, dafür fehlt uns die Nahkampfausbildung. Wir haben damals den Tipp bekommen, einfach immer ein klein wenig Bargeld in der Tasche zu haben. Wenn plötzlich ein „gieriger“ Mensch vor einem steht, dann gibt man ihm das Geld und hofft, dass es dann gut ist. Das machen wir bis heute so – und haben es glücklicherweise noch nie gebraucht.

Sicherheit gegen wilde Tiere

Sicherheit beim Reisen mit wilden Tieren

Viel öfters wie Diebe oder andere Schurken haben wir auf unseren Reisen Kontakt mit wilden Tieren gehabt. Seinen es Klapperschlangen im Südwesten der USA, irgendwelche komischen Giftnattern in Thailand oder Wölfe und Bären in Kanada und im schönen Nordwesten der USA.

In kritische Situationen sind wir aber auch dabei niemals gekommen. Auch hier gelten ein paar Sicheheitsregeln, die nicht oft genug wiederholt werden können:

  • Bären und Wölfen sollte man sich nicht näher als 100 Metern nähern.
  • Zu allen anderen großen Tieren (Elche, Hirsche, Rehe, Bisons, Coyoten usw.) sollte man sich nicht näher als 25 Meter nähern.
  • Generell ist das Füttern aller Tiere verboten! Wenn z.B. ein Bär von einem Menschen gefüttert wird, dann ist das sein Todesurteil. Das Tier wird danach immer wieder die Nähe zum Menschen suchen und wird somit zur Gefahr. Es bleibt dann nur noch die Möglichkeit, das Tier in einer Auffangstation zu halten oder zu töten.
  • Generell müssen alle Lebensmittel, Grills, Besteck, Getränke (außer Wasser) und alles was riecht im Auto, im Wohnmobil oder in den geruchsicheren Lebensmittel Containern auf den Campingplätzen aufbewahrt werden.
  • Beim Autofahren in ländlichen Gegenden immer ein Auge auf die Tiere haben. Gerade die Hirsche, die Gabelböcke, Bisons und auch Bären laufen schon mal plötzlich über die Straße.
  • Bei Wanderungen in Bärengebieten niemals alleine unterwegs sein, besser zu zweit oder in kleinen Gruppen und dabei ein wenig Lärm machen.
  • Respekt vor den Tieren und ihren Lebensraum haben – wir sind da nur Gast!

Fazit: Wir fühlen uns sicher auf unseren Reisen

Insgesamt fühlen wir uns immer sicher auf unseren Reisen. Zumindest nicht unsicherer als zu Hause in Deutschland. Eine vollkommene Sicherheit wird man nie und nirgendwo haben, dass sollte jedem bewußt sein. Aber mit kleinen Mitteln, die oft selbstverständlich sein sollten, kann man die gefühlte Sicherheit auf jeden Fall so weit erhöhen, dass man seine Reise geniessen kann.

Mit diesem Beitrag nehmen wir an der Blogparade „Was machst Du auf Reisen um Dich sicher zu fühlen“ vom Roadtrip-Girl teil. 

Wie sind Eure Erfahrungen auf Reisen? Habt ihr noch weitere Tipps, die zur Sicherheit auf der Reise beitragen? Oder habt ihr schon mal unsichere Situationen erlebt?

Schreibt doch einfach einen Kommentar unter den Beitrag, das würde uns sehr freuen.

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https://www.reisen-fotografie.de/sicherheit-auf-reisen/?pk_campaign=feed&pk_kwd=sicherheit-auf-reisen/feed/ 17 21250
50 Bundesstaaten – Missouri, Oregon, Texas https://www.reisen-fotografie.de/50-bundesstaaten-missouri-oregon-texas/?pk_campaign=feed&pk_kwd=50-bundesstaaten-missouri-oregon-texas https://www.reisen-fotografie.de/50-bundesstaaten-missouri-oregon-texas/?pk_campaign=feed&pk_kwd=50-bundesstaaten-missouri-oregon-texas#comments Thu, 11 Aug 2016 05:30:33 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=20103 Auf zum nächsten Teil unserer Serie 50 Bundesstaaten weiter. Verschiedene Blogger berichten über sehenswerte Dinge in den 50 Bundesstaaten der USA. Wer noch mit machen möchte, es gibt noch freie Staaten in der Liste. Heute gibt es viele Tipps zu Missouri, Oregon und Texas Missouri Die heimliche Hauptstadt des Bundesstaates Missouri heißt St. Louis, östlich der offiziellen Hauptstadt Jefferson City gelegen. […]]]>

Auf zum nächsten Teil unserer Serie 50 Bundesstaaten weiter. Verschiedene Blogger berichten über sehenswerte Dinge in den 50 Bundesstaaten der USA. Wer noch mit machen möchte, es gibt noch freie Staaten in der Liste. Heute gibt es viele Tipps zu Missouri, Oregon und Texas

Missouri

MissouriAllgemeine Informationen

  • Abkürzung: MO
  • Spitzname: Show Me State
  • Hauptstadt: Jefferson City
  • Fläche: 180.540 km²
  • Einwohner: 5.988.927
  • Bevölkerungsdichte: 33,0 Einwohner/km²
  • Beitritt in die USA: 10.08.1821

Angela und Klaus

Angela und KlausLink zum Blog: https://akweltenbummler.com

Reisen ist unser liebstes Hobby.

Bald werden wir mit einem Wohnmobil erneut auf eine hoffentlich endlose Tour durch die schöne Welt gehen. Die eineinhalbjährige Rundreise durch die USA war bis jetzt der Höhepunkt unserer Reisegeschichte.

Die heimliche Hauptstadt des Bundesstaates Missouri heißt St. Louis, östlich der offiziellen Hauptstadt Jefferson City gelegen. St. Louis liegt direkt unterhalb der Mündung des Missouri River, Namensgeber des Staates Missouri, in den Mississippi. St. Louis wurde 1763 als Handelsposten gegründet und erlangte Anfang des 19. Jahrhunderts als Gateway to the West Bekanntheit, denn von hier brachen viele Entdecker und Siedler in den unbekannten Westen auf. Schon von Weitem ist der 192 Meter hohe Gateway Arch, ein Bogen aus Karbonstahl und Edelstahlbeplankung, zu sehen. Er wurde zwischen 1963 und 1965 gebaut und erinnert an die Expansion der Vereinigten Staaten Richtung Westen, die über neunzig Jahre anhielt. Mit Hilfe von Aufzügen, die sich in beiden Seiten bewegen, gelangt man ganz nach oben, zur Aussichtsplattform. Die Fenster dafür sind von unten kaum zu sehen. Der Bogen ist wirklich riesig und für die damalige Zeit eine Meisterleistung.

Gateway Arch in St. Louis - das Tor zum Westen

Gateway Arch in St. Louis – das Tor zum Westen

In den unterirdischen Räumen befinden sich die Aufzugsstationen, Shops, Kinos und das wirklich gut und unterhaltsam gemachte Museum über die Ausdehnung des Landes nach Westen. Über den Bau des Arch wird ebenso informiert.

Am Fuße des Bogens, vom Ufer des Mississippi, legen Raddampfer aus dem 19. Jahrhundert zu Rundfahrten, Abendfahrten oder speziellen Fahrten ab.
Auf der anderen Seite des Mississpppi, der östlichen Seite, liegt die Cahokia Mounds State Historic Site. Auf dem riesigen Gelände am Cahokia River befand sich seit etwa 700 n.Chr. die größte prähistorische indianische Siedlung nördlich von Mexico. Sie ist zugleich die früheste Siedlung an der Route 66 und gilt als die Hauptstadt der Mississippi-Kultur. Die Cahokia Mounds sind etwa einhundertzwanzig Hügel, allesamt künstlich aufgeschichtet. Der größte von ihnen ist dreißig Meter hoch und hat zwei Stufen. Auf diesen Hügeln errichteten die Bewohner gesellschaftlich wichtige Gebäude. Teile der Siedlung waren gegen einen unbekannten Feind mit Palisadenzäunen geschützt. Die Siedlung bestand aus Wohnhäusern, einem Observatorium und einem zentralen Platz. Ihre Felder hatten die Bewohner um die „Stadt“ herum angelegt.

Weitere Sehenswürdigkeiten in St. Louis sind neben vielen anderen die Anheuser-Busch-Brauerei, von denen es neun Stück in den USA gibt, das Haus von Ulysses S. Grant, seine Farm, die heute der besagten Brauerei gehört und auf der seit Grant spezielle irische Pferde (Clydesdales) gezüchtet werden. Desweiteren lebte knapp westlich von St. Louis der legendäre Held Daniel Boone.

Missouri wird von der Route 66 durchkreuzt, die auch durch St. Louis führt. Die Old Chain of Rocks Bridge bei Granite City ist ein Relikt der Route 66. Sie ist eine Fachwerkbrücke aus Stahl, über eine Meile lang und führte den Verkehr über den großen Mississippi. Heute ist sie Teil verschiedener Trails und die längste Fußgänger- und Radfahrerbrücke der Welt.
In Stanton findet sich das wohl schönste Höhlensystem in Amerika. Die Meramec Caverns waren die erste Attraktion an der Route 66. Der berühmte Jessie James soll sich mit seiner Gang hier nach seinem spektakulären Zugüberfall 1874 in Gadshill versteckt haben.

Cuba ist als die „Route 66 Gemäldestadt“ bekannt und das Tor zu den Ozark-Bergen. Zwölf große Wandgemälde an historischen Gebäuden entlang der Route 66 verschönern die Stadt.
Vier Meilen westlich von Cuba steht der mit knapp dreizehn Metern Höhe größte Schaukelstuhl der Welt. Er wurde 2008 in das Guinnessbuch der Rekorde aufgenommen.
Ein Geheimtipp für Route 66-Fans ist die Elbow Inn Bar & BBQ in Devil´s Elbow. Leider kann man die großartige Atmosphäre für die Route 66-Reisenden nur noch montags nachmittags erleben.

Nördlich von Springfield, Missouri, befinden sich die Fantastic Caverns, das einzige Höhlensystem in Nordamerika, das mit einem Jeep mit Anhänger befahren werden kann. Die Führung durch die Kalksteinhöhle dauert eine knappe Stunde.

Oregon

OregonAllgemeine Informationen

  • Abkürzung: OR
  • Spitzname: Beaver State
  • Hauptstadt: Salem
  • Fläche: 254.799 km²
  • Einwohner: 3.831.074
  • Bevölkerungsdichte: 15,0 Einwohner/km²
  • Beitritt in die USA: 14.02.1859

Tanja

Tanja - Takly on Tour

Link zum Blog: https://www.taklyontour.de

Tanja führt mit viel Herz ihren Blog für Reise- und Campingbegeisterte Takly in Tour.

Neben vielen tollen Reiseberichte mit wunderschönen Fotos findet Ihr dort auch eine Menge nützlicher Tipps rund um das Thema Reisen und den Roadtrip mit dem Wohnmobil.

Mit den Worten „You will love the beautiful Oregon Coast“ wurden wir auf unserer Fahrt von San Diego hinauf nach Kanada kurz hinter der Grenze zu Oregon begrüßt. Wie Recht die Dame behalten sollte, bemerkten wir bereits kurze Zeit später.

Kurz hinter der Grenze bei Brookings befindet sich das erste große Highlight – der Samuel Boardman Scenic Corridor. Dies ist ein 19 Kilometer langer Küstenstreifen, der überwiegend schroff und bewaldet ist, aber immer wieder zwischendrin befinden sich malerische kleine, teils menschenleere Strandabschnitte. Zahlreiche Aussichtspunkte machen die 12 Meilen zu einer abenteuerlichen Fahrt durch die Natur. Zusätzlich laden viele Picknickplätze und Wanderwege zum Verweilen ein.

Leuchtturm in Oregon.

Leuchtturm in Oregon.

Wenn man sich nach einigen Stunden von dem bezaubernden Küstenabschnitt losreißen kann, gibt es das nächste einzigartige Highlight bereits einige Kilometer weiter nördlich. Zwischen Coos Bay und Florence befindet sich ein riesiges Dünengebiet, welches sage und schreibe 50 Kilometer an der Küste entlang verläuft. Hier gibt es zum Teil Sandhügel von beeindruckender Höhe. In der am Highway ausgeschilderten Oregon Dunes National Recreation Area (nahe Reedsport) gibt es eine Day Use Area, wo Fahrten mit Quads oder Dünen-Buggies angeboten werden. Ansonsten ist auch ein Spaziergang durch die Sanddünen empfehlenswert.

Auf dem Oregon Coast Highway geht es mit einem der schönsten Aussichtspunkte der West Coast weiter. Dieser liegt etwa 17 Kilometer nördlich von Florence (GPS: 44.125580, -124.125747). Eine Haltepunkt, direkt am Highway bietet einen wunderschönen Blick über eine Bucht und auf den Heceta Head Leuchtturm. Mit etwas Glück liegen sogar einige Seelöwen unterhalb des Aussichtspunktes auf den Steinen.

Eine nette strandnahe Übernachtungsmöglichkeit für Camper ist der große South Beach State Park, kurz vor Newport. Um das kleine Städtchen herum gibt es einige weitere tolle (kostenlose) Attraktionen.

Zum einen gibt es in Newport auf dem Southwest Bay Boulevard eine sehenswerte Plattform, wo (ähnlich wie in San Francisco) Seelöwen liegen. Hier kann man beobachten, wie die Seelöwen schlafen, schwimmen und herumtollen. (GPS: 44.630245, -124.052225)

Nur wenige Kilometer weiter nördlich liegt die Yaquina Head Natural Area. Hier erwartet einen ein kurzer Spaziergang zu meinem Lieblingsmotiv in Oregon – dem Yaquina Head Leuchtturm. Außerdem besteht hier die Möglichkeit Tide Pools zu besuchen. Hinter dem Begriff versteckt sich ein Gezeitentümpel, wo man beeindruckende Muscheln, Seesterne, Seegurken und andere kleine Meeresbewohner hautnah erleben kann.

Wie man sieht, steht Oregon seinem touristisch beliebterem Nachbarn Kalifornien landschaftlich in Nichts nach. Ein Besuch vor allem der wunderschönen Oregon Coast kann ich nur empfehlen. Hier kann man durchaus einige Tage oder sogar Wochen verbringen. Ich bin mir sicher: „You will love the beautiful Oregon Coast”.

Texas

TexasAllgemeine Informationen

  • Abkürzung: TX
  • Spitzname: Lone Star State
  • Hauptstadt: Austin
  • Fläche: 695.662 km²
  • Einwohner: 25.145.561
  • Bevölkerungsdichte: 36,0 Einwohner/km²
  • Beitritt in die USA: 29.12.1845

Ellen und Udo

Ellen und UdoLink zum Blog: https://abenteuer66.wordpress.com/

Ellen und Udo sind seit einigen Jahren zusammen in den USA unterwegs. Sie haben den Südwesten ausführlich erkundet, in Bodie Ghost Town geheiratet und sozusagen im Vorbeifahren ihre Liebe für die Route 66 entdeckt. Momentan beschäftigen sie sich hauptsächlich mit der „Mother Road“.

Dazu haben sie vor kurzem einen Blog ins Leben gerufen, der sich ausschließlich mit der Route 66 beschäftigt. Außerdem arbeiten sie zusammen mit einem amerikanischen Freund und Route 66 Experten an Buchprojekten über die 66.

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Texas ist nach Alaska der flächenmäßig zweitgrößte US Bundesstaat. Man könnte viel schreiben über den „Lone Star State“, aber wir beschränken uns mal auf ein Thema. Die Route 66 kreuzt den sogenannten „Panhandle“ auf einer Länge von gut 180 Meilen. Nicht viel, aber es gibt entgegen so mancher Meinung, dass es dort langweilig sei, eine Menge zu sehen. Nachdem man den fast ausgestorbenen Grenzort Texola (der noch in Oklahoma liegt) hinter sich gelassen hat und der Route 66 folgt, erreicht man Shamrock. Früher mal ein boomendes Route 66 Städtchen mit einer Menge Motels, deren Neons die Nächte an der Main Street erhellten, ist heute nicht mehr viel davon zu sehen. Doch das vor einigen Jahren neu renovierte U Drop Inn fällt sofort ins Auge und ist unbedingt einen Stopp wert.

Es handelt sich um eine ehemalige Tankstelle mit angeschlossenem Restaurant, erbaut im Art Deco Stil im Jahr 1935 und eröffnet am 1. April 1936. Es würde zu weit führen, die ganze Geschichte zu erzählen, wir müssen ja weiter durch den „Panhandle“. Es sei denn, wir übernachten in der Nähe von Shamrock und da bietet sich das kleine, aber originale und preiswerte Cactus Inn in McLean an. Wir waren dort, es war sauber und hatte den Route 66 Charme der alten Zeit.

Weiter geht‘s von McLean, wo es noch eine schön restaurierte Tankstelle zu besichtigen gibt und Alanreed nach Groom. Hier fällt der schiefe Wasserturm auf der rechten Seite der Straße auf, der heute nur noch als Dekoration in der Landschaft herum steht. Seine Funktion hat er schon vor Jahren verloren. Vorbei an einem der größten „Kreuze der westlichen Hemisphäre“ geht es nach Conway, wo man sich die „Bug Ranch“ anschauen kann, eine Reihe von mit der Nase zuerst in den Boden gerammter VW Käfer, über und über mit Graffiti überzogen. Jetzt nähern wir uns Amarillo, der größten Stadt im „Panhandle“. Berühmt ist das „Big Texan Steakhouse, wo jeder, der sich für fähig dazu hält ein Riesensteak von 72 OZ vor versammelter Mannschaft verdrücken kann und es nicht bezahlen muss, wenn er oder sie erfolgreich ist. Man hat eine volle Stunde Zeit dazu, die wenigsten schaffen es.

Midpoint Sign

Midpoint Sign in Adrian

Über Wildorado und Vega fahren wir weiter nach Adrian, ein kleines Kaff, aber ziemlich bekannt unter den Route 66 Reisenden. Weshalb? Ganz einfach, der Ort liegt genau auf der Hälfte der Strecke von Chicago nach Los Angeles bzw. Santa Monica und ist als „Midpoint“ der 66 bekannt geworden. Das gleichnamige Cafe direkt am Midpoint Marker ist unbedingt einen Besuch wert. Man sagt, es gibt dort den besten Kuchen weit und breit. Und einen schönen Gift Shop haben sie auch.

Wir nähern uns der Grenze zu New Mexico. Hier sollte man einen kleinen Abstecher zur kleinen Ghost Town Glenrio machen. Allerdings gibt es nur noch Ruinen zu sehen, wie es sich für eine Ghost Town gehört. Das erste und letzte Motel in Texas, zum Beispiel. Ein Besuch in Russell‘s Truck & Travel Center, das ein wunderschönes Automuseum vorzuweisen hat, rundet unseren kurzen Trip durch den texanischen Panhandle ab. Es gäbe noch viel zu sagen zu den kleinen und großen Sehenswürdigkeiten auf diesem Abschnitt der Route 66, doch wir haben unser Wortkontingent schon überzogen. In unserem Blog gibt‘s mehr dazu.

Das war der nächste Teil unserer Serie über die 50 Bundesstaaten der USA. Vielen Dank dieses mal an Tanja, Angela und Klaus und an Ellen und Udo für die tollen Berichte

Kommentare sind nicht nur von uns gerne gesehen, auch unsere Gastautoren würden sich über Anmerkungen sehr freuen.

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https://www.reisen-fotografie.de/50-bundesstaaten-missouri-oregon-texas/?pk_campaign=feed&pk_kwd=50-bundesstaaten-missouri-oregon-texas/feed/ 4 20103
Fotografieren auf Reisen – im Wandel der Zeit https://www.reisen-fotografie.de/fotografieren-auf-reisen-im-wandel-der-zeit/?pk_campaign=feed&pk_kwd=fotografieren-auf-reisen-im-wandel-der-zeit https://www.reisen-fotografie.de/fotografieren-auf-reisen-im-wandel-der-zeit/?pk_campaign=feed&pk_kwd=fotografieren-auf-reisen-im-wandel-der-zeit#comments Tue, 09 Aug 2016 05:30:03 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=21110 Wir haben unsere Einstellung und unsere Arbeitsweise beim Fotografieren auf Reisen in den letzten zwei Jahre stark verändert. Rückblickend haben wir von neuer Technik profitiert, ebenso von der Entscheidung keine Live Berichte mehr zu schreiben und unser Workflow bei der Entwicklung der Bilder hat sich ebenfalls stark vereinfacht. Am Ende haben wir nicht nur unseren gesamten Ablauf optimiert, sondern […]]]>

Wir haben unsere Einstellung und unsere Arbeitsweise beim Fotografieren auf Reisen in den letzten zwei Jahre stark verändert. Rückblickend haben wir von neuer Technik profitiert, ebenso von der Entscheidung keine Live Berichte mehr zu schreiben und unser Workflow bei der Entwicklung der Bilder hat sich ebenfalls stark vereinfacht. Am Ende haben wir nicht nur unseren gesamten Ablauf optimiert, sondern uns auch fotografisch weiter entwickelt. Wir fotografieren bewusster und nehmen uns mehr Zeit dafür.

Fotografieren auf Reisen – Veränderungen auf der Reise

Rückblickend auf die letzten 2 Jahre war wohl die Anschaffung einer Systemkamera ein Grund für ein verändertes Fotografieverhalten auf unseren Reisen. Dazu kam die richtige Entscheidung nicht mehr jeden Tag von unseren Reisen zu berichten und schlußendlich eine Weiterentwicklung beim Fotografieren.

Technisch: Umstieg auf eine spiegellose Systemkamera

Spiegellose Kameras, auch Systemkameras genannt, lösen unterschiedliche Reaktionen bei Fotografen aus. Für uns als Reisefotografen war die Umstellung für uns ein Segen, eine Befreiung von einer großen Last. Damit  ist vor allem die Last im Foto-Rucksack gemeint. Haben wir vorher, mit unsere Spiegelreflex-Kamera, noch mehrere Kilogramm durch die Gegend geschleppt, kommen wir nun auf folgende Gewichte:

Das sind in Summe 1336 Gramm Gewicht für die normale Ausrüstung auf unseren Reisen. Alleine diese Gewichtsersparnis war schon die Umstellung wert. Unsere alte Nikon D300 – ohne Objektive und Batteriegriff – wog seinerzeit schon über 900 Gramm.

Wir finden es immer wieder bemerkenswert, dass ein hochwertiges Objektiv, wie das 10-18mm – Weitwinkel, so leicht sein kann. Und das ist der große Vorteil der Systemkameras, die komplette Flexibilität mit Wechselobjektiven bei weniger Volumen und Gewicht.

Haben wir vor der Umstellung noch bei jeder Wanderung überlegt, welches Objektiv wir jetzt mitschleppen, kommt heute einfach die komplette Ausrüstung mit auf die Tour. Damit sind wir dann immer für alle Bedürfnisse bestens aufgestellt. Und diese Freiheit geniessen wir inzwischen sehr.

Athabasca Falls

Aber nicht nur das Gewicht der Ausrüstung hat unsere Reisefotografie beeinflusst. Es gibt noch weitere Merkmale der Sony Alpha 6000, die unsere Fotografie stark beeinflusst haben.

Der unheimlich hohe Dynamikbereich des Sensors ist einer der Faktoren. Damit ist es möglich aus RAW Dateien Bilder zu erstellen, welche einen Dynamikbereich abdecken, der bei unserer alten Kamera nur mit einem HDR aus mehreren Einzelbildern möglich gewesen wäre. Das erspart wir bei der späteren Entwicklung eine Menge Zeit ein.

Ebenfalls sehr erfreulich ist das tolle Rauschverhalten der Kamera im hohen ISO-Bereich. Zusammen mit dem sehr gut arbeitenden Bildstabilisator sind auch gute Fotos bei sehr schlechtem Licht oder in der Dunkelheit möglich. Ein Stativ haben wir wohl auf jeder Reise dabei, nutzen es aber nur sehr selten.

Sehr gut gefällt uns inzwischen der elektronische Sucher. Am Anfang war diese wirklich gewöhnungsbedürftig. Mittlerweile möchten wir ihn nicht mehr hergeben. Man erkennt sofort jede Veränderung an den Belichtungseinstellungen live im Sucher. Damit ist die Ausschussquote unserer Bilder stark gefallen. Auch Spielereien, wie das Einblenden des Histogramms im Sucher, sind für uns mittlerweile zum Standard geworden.

Ein weiterer großer Pluspunkt er Kamera ist der extrem schnelle Autofokus. Besonders bei Tieraufnahmen ist unserer Ausschussquote damit stark gesunken. 

Und wo sind die Nachteile? Ganz klar ist hier der höhere Akkuverbrauch zu nennen, so dass wir inzwischen mit 6 Akkus und 2 Lagegeräten auf Reisen gehen.  Ein weitere Nachteil, der Sensor muss öfters gereinigt werden, da der schützende Spiegel davor fehlt. Das war es aber auch schon, mehr fällt uns nach zwei Jahren beim besten Willen nicht ein.

Die Haptik der Kamera könnt ein wenig fülliger sein. Vorher lag unsere D300, mit Batteriegriff, satt in der Hand. Die recht kleine Alpha 6000 ist dagegen schon extrem klein geraten. Hier wäre ein Kompromiss aus etwas größerem Body, bei weiter kleinem Gewicht wünschenswert. Allerdings gewöhnt man sich auch an die Kleine Kamera mit der Zeit. Irgendwie ist das doch alles eine Kopfsache.

Routine: Keine Reiseberichte mehr von der Reise

Einen riesigen Einfluss auf unserer Fotografie auf Reisen hatte die Entscheidung, nicht mehr live von unseren Reisen zu berichten. Statt am frühen Abend Bilder zu sichten und zu entwickeln nutzen wir diese Zeit jetzt lieber um noch mehr schöne Bilder zu machen, bei besonders tollem abendlichen Licht oder auch um einfach mal zu entspannen.

Sonnenuntergang am Dutch Lake

Vorher haben wir die Fotos am Ende des Tages auf das Notebook kopiert, haben im Schnelldurchgang ein paar Bilder für den Tagesbericht ausgesucht, diese dann flott in Lightroom entwickelt und ins Netz gestellt. Das ist Vergangenheit. Heute kopieren wir die Bilder alle 2-3 Tage auf unser Notebook, zur Sicherung der Daten. Wenn wir doch mal schnell ein Bild ins Netz stellen wollen, dann übertragen wir das von der Kamera auf unser Smartphone. Dabei wird es in JPG umgewandelt und halbwegs anständig entwickelt. Vom Smartphone geht es dann raus ins Netz. Zur Not kann man das Bild vorher noch mit einer App am Handy ein wenig nachbearbeiten.

Weiterentwicklung: Bewusstes Fotografieren

Eine fotografische Entwicklung macht jeder Fotograf mit der Zeit durch. Bei uns ist diese Entwicklungskurve in den letzten 2 Jahren recht steil gewesen. Zumindest empfinden wir das so, wenn wir unsere eigenen Bilder betrachten. Diese empfinden wir heute als ausgeglichener, durchdachter als noch vor zwei oder drei Jahren. Gut, außenstehende mögen das besser beurteilen können oder sogar ganz anders sehen. Aber uns gefallen unserer Bilder heute besser.

Fotografie auf Reisen - bewussteres Fotografieren

Der Grund dafür ist vermutlich schon bei der Art zu suchen, wie wir Fotos machen. Wurde vor ein paar Jahren noch fotografiert, nach dem Motto „Viele Bilder kosten nix“, fotografieren wir heute bewusster. So achten wir beim Erstellen der Bildes auf so Dinge wie Bildaufbau, richtige Belichtung, schöne Perspektive und andere Dinge. Das bemerkt man spätestens bei der folgenden Bearbeitung der Bilder. Da muss man plötzlich gar nicht mehr so viel am Bildausschnitt verändern, es passt schon im Original oft ganz gut.

Trotzdem machen wir immer noch recht viele Bilder, zumal wir zu zweit fotografieren. Die Qualität der Bilder ist dabei im Ganzen gestiegen, zumindest in unseren Augen und nach unseren Vorstellungen. Und am Ende ist es doch prima, aus vielen tollen Bildern das perfekte Foto raus zu suchen statt das eine gelungene Bild aus tausend Müllbildern.

Fotografieren auf Reisen – Workflow bei der Bearbeitung – nach der Reise

Die größte Veränderung an unserem Workflow auf der Reise hatten wir oben schon beschrieben. Wir bearbeiten auf der Reise fast keine Bilder mehr, nehmen uns dafür mehr Zeit um Fotografieren und Entspannen, was ja der eigentliche Sinn einer Reise ist.

Sicherung der Daten auf der Reise

Unterwegs kopieren wir unser Bilder alle paar Tage von den SD-Karten auf unser Notebook. Dabei sortieren wir die Bilder pro Tag in ein Unterverzeichnis und dort in weitere Verzeichnisse getrennt nach der Kamera (Sony, Panasonic, iPhone). 

Da der Platz auf dem Notebook meistens nicht ausreicht, auch an MacBooks findet man was zu meckern – und das sind die viel zu kleinen Festplatten, kopieren wir die RAW Daten zusätzlich noch auf ein externes SSD-Laufwerk* von Samsung mit 1TB Kapazität, welches wir auf den Reisen dabei haben. Damit kommen wir bei 14-20 Reisetagen und 2 Kameras ganz gut über die Runden.

Workflow zu Hause – nach der Reise

Nach der Reise beginnt dann der eigentliche Workflow zum Bearbeiten der Bilder. Diese werden zunächst auf unser SAN-Laufwerk kopiert, auf ein seperates Laufwerk für die Rohdaten unserer Reisen. Von dort erfolgt dann der Import in Lightroom.

Lightroom

Import in Lightroom

Für den Import in Lightroom haben wir uns eine Vorgabe, auch Preset genannt, angelegt, in dem bereits einige Einstellungen an den Bildern vorgenommen werden. Das sind Einstellungen, die wir sowieso an jedem Bild machen würden – da wird z.B. die Klarheit und die Dynamik ein wenig erhöht, die Schärfe eingestellt und die Profilkorrekturen aktiviert. Diese Arbeitsschritte fallen damit bei der Bearbeitung schonmal weg und die Bilder sehen schon mal vernünftig aus, nicht so flau wie ein RAW sonst daher kommt. Interessanterweise funktioniert unser Preset wunderbar mit den Bildern der Sony genau so gut wie bei den Aufnahmen aus der Panasonic Lumix FZ300, welche wir als Zweitkamera nutzen.

Auswahl der Bilder

Bei der Auswahl der Bilder suchen wir nach Fotos, die uns besonders gut gefallen, die eine besondere Landschaft oder einen schönen Moment auf der Reise zeigen. Dabei kommen wir am Ende, bei 1000 Originalbildern vielleicht auf 20-50 Bilder, die überhaupt von uns bearbeitet/entwickelt werden. Dabei achten wir darauf, für spätere Präsentationen nicht zu viele Fotos auszuwählen. Wir wollen unsere Besucher nicht langweilen sondern mit den Fotos begeistern.

Vor einiger Zeit haben wir noch versucht, mit allen Bordmitteln von Lightroom die Bilder auszuwählen. Mit Sternchenbewertungen, mit Flaggen, mit Farbmarkierung, in Schnellsammlungen usw. – das endete meist ein einem unübersichtlichen Chaos. Und jeder Versuch, dieses multiple System zu perfektionieren endete in einem noch komplizierteren Vorgehen. 

Da haben wir mal die Reisleine gezogen und haben das jetzt auf zwei Arbeitsschritte aufgeteilt:

  1. Auswahl der Bilder, die niemals die Chance haben, bearbeitet zu werden. Das sind meist verwackelte, unscharfe Bilder. Auch bei sehr vielen Bildern einer Reise sind diese schnell durchgescrollt und die „kaputten“ Bilder mit der „X“-Taste als abgelehnt markiert. Diese werden dann gelöscht und belasten die Datenbank in Lightroom nicht mehr und auch das BackUp der Daten wird kleiner.
  2. Im zweiten Schritt suchen wir die Bilder raus, die später bearbeitet werden sollen, also die besonders schönen Motive und Momente. Diese werden mit der „P“-Taste (Perfekt) markiert.

Da wir die Bilder für verschiedene Medien und Kanäle ggf. unterschiedlich bearbeiten, machen wir vor der Bearbeitung eine virtuelle Kopie des Bildes und diese Kopie wird dann bearbeitet und bekommt eine Farbmarkierung:

  • rot: Fotos für Bilderabende am TV
  • blau: Normale Bearbeitung für den Blog oder Online Medien
  • grün: besondere Bearbeitungen für 500px oder Flickr

Der nächste Schritt ist dann das hübsch machen der Bilder.

Bearbeitung der Bilder

Schnelleditierung in Lightroom

Schnelleditierung in Lightroom

Wir bearbeiten unsere Bilder ganz unterschiedlich, je nach späterer Verwendung. Für die Präsentation der Bilder an unserem Fernseher, für Freund und Familie, müssen wir bei der Entwicklung die Farben ein wenig höher drehen. Sie wirken sonst an unserem Fernseher eher zu flau.

Für unseren Blog kommt es drauf an, ob wir einen Bericht, also eine Dokumentation, über die bereisten Orte schreiben. Bei Bildern für 500px oder Flickr bearbeiten wir gerne ein wenig künstlerisch, mit etwas intensiveren Effekten. Wie weit man dabei geht, ist ein eigenes Thema, über das man wunderbar diskutieren kann.

Eigentlich brauchen wir für die Bearbeitung eines normalen Bildes dann nur etwa 30-60 Sekunden. Ein wenig gerade drehen,  den Ausschnitt wählen, ein wenig die Höhen, Tiefen und Kontraste korrigieren und vielleicht noch einzelne Bereiche des Bildes mit einem Radial- oder Verlaufsfilter anpassen. Fertig! Für diese Arbeitsschritte haben wir uns ein paar Vorgaben in Lightroom angelegt, wo wir die einzelnen Einstellungen mit einem Mausklick ändern kann. Damit erspart man sich die Spielerei mit den Reglern. Probiert das mal aus, mit der Zeit klickt man sich da recht schnell durch und weiß schon, welche Werte bei einem Bild Sinn machen.

Bei Aufwändigeren Entwicklungen greifen wir noch gerne weiter in Trickkiste, zur Not muss auch mal Photoshop sein Werk verrichten. Allerdings bearbeiten wir 98% unserer Bilder nur in Lightroom.

Export der Daten

Am Ende unseres Workflows steht der Export der Daten aus Lightroom in JPG-Dateien an. Dabei nutzen wir folgende Einstellungen:

  • TV-Präsentation: JPG – Qualität 90% – 1920 Pixel max. Breite – 72 dpi – Schärfen Bildschirm Standard – ohne Wasserzeichen
  • 500px, Flickr: JPG – Qualität 80% – 2000 Pixel max. Breite – 72 dpi – Schärfen Bildschirm Standard – mit Wasserzeichen
  • Blog: JPG – Qualität 70% – 1000 Pixel max. Breite – 72 dpi – Schärfen Bildschirm Standard – mit Wasserzeichen

Danach erfolgt dann die weitere Verwendung der Bilder auf unseren Blog, in unseren Social Media Kanälen und auf diversen Fotoplattformen.

Ein Wort noch zum Wasserzeichen, welches ja oft umstritten ist in der Fotografenszene. Wir setzten dieses keinesfalls als Mittel gegen Bilderklau ein, denn das bringt in unseren Augen gar nicht. Das Wasserzeichen soll einfach als Branding für die „Marke“ Reisen-Fotografie dienen, ein immer vorhandenes Wiedererkennungszeichen. Uns ist dabei bewusst, dass einige das stört. Das nehmen wir allerdings in Kauf und können damit leben. Zumal wir das Wasserzeichen in einer dezenten Größe in die Bilder einfügen.

Das war ein Einblick in unsere aktuelle Arbeitsweise bei der Fotografie auf Reisen. Diese hat sich in den letzten Jahren ein wenig verändert und wir sind sehr gespannt, wie die Entwicklung bei der Technik und unserer Arbeit weiter geht. Wer weiß, vielleicht schreiben wir in zwei oder drei Jahren einen neuen Artikel dazu, mit ganz anderen Erkenntnissen und Arbeistweisen.

Wie sind eure Erfahrungen in dem Bereich. Hat sich bei euch in den Jahren in Sachen Fotografie und Fotobearbeitung was verändert? Schreibt uns doch einfach einen Kommentar zu dem Thema.

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https://www.reisen-fotografie.de/fotografieren-auf-reisen-im-wandel-der-zeit/?pk_campaign=feed&pk_kwd=fotografieren-auf-reisen-im-wandel-der-zeit/feed/ 6 21110
Banff National Park – Reisebericht und Tipps https://www.reisen-fotografie.de/banff-national-park-reisebericht-und-tipps/?pk_campaign=feed&pk_kwd=banff-national-park-reisebericht-und-tipps https://www.reisen-fotografie.de/banff-national-park-reisebericht-und-tipps/?pk_campaign=feed&pk_kwd=banff-national-park-reisebericht-und-tipps#comments Thu, 04 Aug 2016 05:30:41 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=21087 Der Banff National Park war ein weiteres Ziel auf unserem Kanada Road-Trip. Auch hier hat uns die extrem Landschaft begeistert. Tolle Seen, wunderbare Berge, eine Gondelfahrt zum Gipfel und ein Treffen mit ganz vielen Huskies waren unsere Highlights in den Tagen im Banff. Banff National Park mit dem Wohnmobil – ein Reisebericht Früh am Morgen haben […]]]>

Der Banff National Park war ein weiteres Ziel auf unserem Kanada Road-Trip. Auch hier hat uns die extrem Landschaft begeistert. Tolle Seen, wunderbare Berge, eine Gondelfahrt zum Gipfel und ein Treffen mit ganz vielen Huskies waren unsere Highlights in den Tagen im Banff.

Banff National Park mit dem Wohnmobil – ein Reisebericht

Früh am Morgen haben wir Jasper verlassen und sind direkt auf den Icefield Parkway Richtung Süden gefahren. Die vielen tollen Orte unterwegs hatten wir je bereits in den Tagen vorher gesehen, so konnten wir direkt durchfahren bis zum Columbia Icefield. 

Icefield Parkway – Teil 2 im Banff National Park

Ein neugieriger Kerl

Ein neugieriger Kerl

Unterwegs haben wir nur zwei kurze Raucherpausen gemacht. Bei einem der Stopps hatten wir dann einen neuen Freund. Ein Rabe saß direkt neben uns auf dem Schild und liess sich mal gar nicht von uns stören. Wir konnten ihn in aller Ruhe in allen Positionen fotografieren, ein netter und neugieriger Kerl.

Direkt hinter dem Columbia Icefield beginnt dann der Banff National Park. Der Iefield Parkway führt im Banff National Park noch weitere 125 Kilometer durch wunderbare Landschaften bis nach Lake Louise.

Für diese Teilstrecke haben wir uns alle Zeit der Welt genommen, da wir diesen Teil in den nächsten Tagen nicht nochmals fahren wollten.

So haben wir einige ausgiebige Stopps eingelegt. Dabei konnten wir auch ein wenig im Schnee spazieren gehen und natürlich mussten wir auch einen kleinen Schneemann bauen.

Schnee im Banff

Schnee im Banff

Kleiner Schneemann

Kleiner Schneemann

Auf der Strecke bis nach Lake Louise gibt es zahlreiche Haltemöglichkeiten, teilweise mit sensationellen Aussichten auf die Berge rundum. 

Landschaft im Banff National Park

Landschaft im Banff National Park

Natürlich findet man auch im Banff zahlreiche Wasserfälle, teilweise direkt an der Straße. An einer Stelle war eine komplette Steilwand übersät mit kleinen und großen Wassefällen – einfach herrlich.

Wasserfälle im Banff National Park

Wasserfälle im Banff National Park

Entlang der Strecke stösst man immer wieder auf kleinere und größere Seen. Die Berge im Hintergrund, zusammen mit dem blauen oder grünen Wasser, sind einfach ein sensationell schönes Fotomotiv.

Zufahrt zum Bow Lake

Zufahrt zum Bow Lake

Bow Lake

Bow Lake

Lake Louise im Banff National Park

Am späten Nachmittag haben wir dann den Ort Lake Louise erreicht. Hier sind wir direkt zum Lake Louise Trailer Campground gefahren, wo wir problemlos noch einen Stellplatz bekommen haben – allerdings nur mit Strom, ohne Wasser und Abwasser. Da wir aber den Wassertank voll hatten war das kein Problem.

Lake Louise Trailer Campground

Lake Louise Trailer Campground

Der Campground ist riesig groß und bietet mehrere hundert Stellplätze. Durch die Größe verteilen sich die zahlreichen Camper aber ganz gut. Der Platz war schon ok, nicht herausragend sondern solide einfach. Aufgrund der Größe hatten wir auch hier mit Schlimmerem gerechnet.

Am frühen Abend sind wir dann hoch zum Lake Luise gefahren, wo wir aber nach 15 Minuten wieder geflüchtet sind – das war rappelvoll dort, trotz Nebensaison. Zahlreiche Busladungen mit Selfie-Stick-bewaffneten Asiaten belagerten den See und das Ufer. Wir sind dann erstmal zurück zum Campground, zum Abendessen.

Lake Louise am späten Abend

Lake Louise am späten Abend

Später am Abend sind wir dann nochmal hoch zum Lake gefahren, und siehe da – es war vieeel leerer und angenehmer. So konnte man mal ungestört am Ufer sitzen und diese herrliche Aussicht geniessen. Und, man hatte auf seinen Fotos nicht ständig irgendwelche iPads auf Stangen im Bild.

Eigentlich wollten wir auch noch weiter hoch in die Berge fahren, zum Moraine Lake. Leider war die Straße noch gesperrt und öffnete auch erst nach dem Ende unserer Reise. Damit haben wir einen weiteren Grund, um nochmals in den Banff zu fahren.

Bow Valley Parkway

Castle Mountain

Castle Mountain

Um von Lake Louise nach Banff zu kommen kann man einfach den Transcanada-Highway 1 fahren oder, deutlich gemütlicher, den Bow Valley Parkway. Die Chancen hier Tiere zu sehen ist viel größer, auch wenn wir nicht viel Glück hatten. Aber auf jeden Fall ist auch hier die Landschaft einfach wunderschön

Aussicht vom Bow Valley Parkway

Aussicht vom Bow Valley Parkway

An einigen Aussichtspunkten hat man einen wunderbaren Blick über endlose Wälder oder auf tolle Berge, wie oben auf den Castle Mountain.

Fahrt mit der Banff Gondola

In Banff angekommen haben wir uns erstmal einen Stellplatz auf dem Tunnel Mountain Campground gesichert. Auch hier war es kein Problem eine Site zu bekommen. Selbst am späten Abend waren noch mehr als genug Stellplätze frei. 

Da das Wetter unglaublich schön war haben wir uns direkt danach auf den Weg zum Banff Gondola gemacht. 

Banff Gondola

Banff Gondola

Die Seilbahn fährt 698 Meter hoch auf den Sulphur Mountain, wo auf einer Höhe von 2281 Metern die Bergstation liegt. Bereits von hier hat man einen sensationellen Ausblick auf die Umgebung. Noch besser wird das aber, wenn man sich von dort auf den Sulphur Mountain Boardwalk begibt. Über zahlreiche Stufen geht es erstmal ein wenig nach unten, bevor der Aufstieg zur Sulphur Mountain Cosmic Ray Station folgt.

Aufstieg zur Sulphur Mountain Cosmic Ray Station

Aufstieg zur Sulphur Mountain Cosmic Ray Station

An der alten Wetterstation angekommen und schon auf dem Weg dahin bekommt man das ein oder andere sensationelle Panorama vor die Augen.

Block auf die Stadt Banff

Block auf die Stadt Banff

Ausblick der Cosmic Ray Station

Ausblick der Cosmic Ray Station

Der anstrengende Weg dort hoch lohnt sich auf jeden Fall. Die Aussicht in phänomenal schön, besonders bei diesem klaren Wetter. Und zur Belohnung gibt es auch süße Tiere vor die Linse. Direkt in den Felsen an der Station leben ganz viele Golden Mantled Ground Squirrels.

Golden Mantled Ground Squirrel

Golden Mantled Ground Squirrel

Die kleinen Kerle sind sehr zutraulich. Wenn ihr da was essen wollt, passt ein wenig auf. Diese Squirrels klauen euch das Essen aus dem Rucksack oder aus den Händen.

Noch ein Panoramablick

Noch ein Panoramablick – übrigens mit dem iPhone erstellt

Das Banff Hotel

Banff Hotel von der Gondel aus gesehen

Banff Hotel von der Gondel aus gesehen

Nachdem wir mit der Gondel wieder ins Tal gefahren sind, wollten wir als nächsten Programmpunkt das Banff Hotel besuchen. Nun, was soll ich sagen? Das ist mit einem 30-Feet Wohnmobil ein klein wenig kompliziert. Dort einen Parkplatz zu finden ist es wenig abenteuerlich. Wir haben dann aufgegeben. Immerhin hatten wir ja schon das tolle Foto aus der Gondel machen können.

Bow Falls

Bow Falls

Unterhalb des Hotels liegen noch die Bow Falls, wo man mit dem Wohnmobil auch vernünftig parken kann. Die Falls sind jetzt nicht so spektakulär, wie andere Wasserfälle in der Region, aber auf jeden Fall nett anzusehen.

Two Jacks Lake

Wir haben dann die Stadt noch mal verlassen und sind über den nördlich gelegenen Lake Minnewanka Scenic Drive gefahren, bis zum Two Jack Lake.

Two Jack Lake

Two Jack Lake

Weiter führte der Scenic Drive zum Lake Minnewaka. Überall auf den Wiesen, rund um die sehen, leben zahlreiche Murmeltiere. Diese sind relativ scheu und bei hektischen Bewegungen verstecken sie sich in ihren Bauten. Setzt man sich aber meine in Ruhe auf eine Wiese und wartet ein wenig ab, dann siegt bei den Tieren doch die Neugierde und es sind super Fotos mit den kleinen Kerlen möglich.

Murmeltier

Murmeltier

Ein Vormittag mit vielen Huskies

Am folgenden Morgen war die Vorfreude riesig. Wir hatten uns für die Besichtigung einer Huskie-Farm angemeldet. Los ging die Tour in Canmore, einem kleinen Ort außerhalb des Banff National Parks. Um 9 Uhr waren wir an dem Ladenlokal der Anbieter Snowy Owl Sied Dog Tours, in der Stadt. Von dort ging es dann mit einem Kleinbus zur etwas außerhalb gelegenen Farm. Jetzt hatten wir erwartet, dass wir dort von außen ein wenig die Hunde anschauen können und vielleicht 3 oder 4 da frei rum laufen. Aber von wegen!

Geht mal da rein...

Geht mal da rein…

Als wir eintrafen, tummelten sich rund 40 Huskies, alles Damen, hinter einem Gittertor. Und unser Guide spricht ganz trocken zu uns. „Dann geht mal da rein“ – WTF? Habt ihr schon mal versucht, in ein Gehege zu kommen, wo über 40 Huskies sind, die dich alle gleichzeitig begrüßen wollen? Das erklärte aber auch die Hinweise, die uns vorher gegeben wurden. Folgende Dinge sollte man beachten:

  • Keine Angst vor Hunden
  • Keine Allergien gegen Tierhaare
  • Keine Angst vor Hunden
  • Klamotten anziehen, die man anschliessend nicht mehr unbedingt benötigt
  • Keine Angst vor Hunden

Wir sind dann in dieses Gehege, zwischen all den wunderbaren Hunden hindurch – und wir kamen uns vor wie im Paradies. Die Hundedamen waren stürmisch, verspielt aber kein bisschen aggressiv. 

Alles was man über Huskies wissen muss

Alles was man über Huskies wissen muss

Wir haben auf der Tour auch viel gelernt, über die vielen verschiedenen Rassen und Arten. Welcher Huskie-Typ für welche Aufgabe geeignet  ist usw. – über zwei Stunden geballtes Input – immer unterbrochen von ausgiebigen Schmuseeinheiten für die Hunde.

Gruppenkuscheln

Gruppenkuscheln

Einzelkuscheln

Einzelkuscheln

Ihr seht auf den Fotos einige Tiere angekettet. Das hat seinen Grund – die Ketten kommen in Schichten ab. Entweder laufen die Weibchen frei rum oder die Männchen. Beide zusammen, das würde am Trennzaun zum Chaos führen.

Huhu?

Huhu?

Schönes Tier!

Schönes Tier!

Dieser Blick...

Dieser Blick… diese Augen

Einen Besuch der Farm können wir nur empfehlen, wenn ihr in der Ecke seit. Aber nur, wenn ihr keine Angst vor Hunden habt.

Die Geschichte des Banff National Park

1885 ist der Banff National Park in Kanada gegründet worden. Beim Bau der Canadian Pacific Railway zeigten die Ureinwohner drei Bauarbeitern eine Höhle, in der eine warme, schwefelhaltige Thermalquelle existiert.

Cave and Basin

Cave and Basin – hier begann alles

Da sich die drei Bahnarbeiter nicht über eine Nutzung der Quelle einigen konnten, griff 1885 der kanadische Staat ein und erklärte erst einen begrenzten Raum um diese Quelle als Schutzgebiet. 1887 wurde das Gebiet dann auf die Fläche des heutigen National Parks ausgedehnt. Damit ist der Banff National Park der älteste National Park in Kanada und der zweitälteste in Nordamerika. Nur der Yellowstone National Park in den USA ist noch älter.

Banff Park Museum

Banff Park Museum

Ein wenig Geschichte kann man auch im Banff Park Museum schnuppern. Alleine das Gebäude ist mehr als sehenswert. Das bereits 1903 erbaute Gebäude stammt noch aus einer Zeit ohne Strom und fliessend Wasser. Im Museum findet man alle Tierarten, die im National Park heimisch sind.

Hodos  am Tunnel Mountain

Direkt an unserem Campground vorbei führte noch der Tunnel Mountain Scenic Drive, der ein paar Aussichtspunkte in das Tal des Tunnel Mountain bietet.

Tunnel Mountain Valley

Tunnel Mountain Valley

Wo wir gar nicht mit gerechnet haben, das es dort auch Hodos gibt, diese Felsformationen die im Südwesten der USA in Massen zu finden sind.

Hodos in Kanada

Hodos in Kanada

Das Wetter wurde am letzten Tag übrigens richtig schlecht. Wir machten uns auf den Weg Richtung Yoho und Revelstoke National Park. Diese sind dann aber einen weiteren Bericht wert.

Berge - Wolken

Berge – Wolken

Informationen zum Banff National Park

Banff National Park

Banff National ParkAllgemeine Informationen:

  • Land: Kanada, Alberta
  • Lage: Nordwestlich von Calgary in den Rocky Mountains
  • Größe: 6.641  km2
  • Gegründet: 1885
  • Eintritt: Erwachsene 9,80 CAD, Senioren 8,30 CAD, Kinder 4,90 CAD pro Tag
    Jahrespass für alle kanadischen National Parks: Einzelperson 67,70 CAD – Familie 136,40 CAD
    Der Jahrespass rechnet sich, wenn man auf einer Reise mehr als 7 Tage in National Parks verbringt.
  • Campgrounds für RVs: 16 Stück (von Mitte Mai bis Ende September)
  • Hotels/Lodges: In den Orten Banff und Lake Louise findet man zahlreiche Hotels
  • Homepage: http://www.pc.gc.ca/eng/pn-np/ab/banff/index.aspx

Weitere Reiseberichte rund um den Jasper National Park

Wir sind ja wahrlich nicht die einzigen Reiseblogger, die im Banff unterwegs waren. Daher noch ein paar Lesetipps:

Das war unser Reisebericht mit Eindrücken aus dem Banff National Park. Hoffentlich haben wir einen kleinen Eindruck von diesem wunderbaren Park geben können. Eure Meinungen, Eindrücke, Fragen könnt ihr gerne hier in einem Kommentar hinterlassen, das würde uns sehr freuen.
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https://www.reisen-fotografie.de/banff-national-park-reisebericht-und-tipps/?pk_campaign=feed&pk_kwd=banff-national-park-reisebericht-und-tipps/feed/ 7 21087
Zoo Dortmund – ein kleiner Bildbericht https://www.reisen-fotografie.de/zoo-dortmund-ein-kleiner-bildbericht/?pk_campaign=feed&pk_kwd=zoo-dortmund-ein-kleiner-bildbericht https://www.reisen-fotografie.de/zoo-dortmund-ein-kleiner-bildbericht/?pk_campaign=feed&pk_kwd=zoo-dortmund-ein-kleiner-bildbericht#comments Tue, 02 Aug 2016 05:30:45 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=21011 Am Wochenende waren wir das erste mal im Zoo Dortmund unterwegs. Das Wetter war halbwegs passabel und es war die Alternative für unseren Heidepark-Besuch, den wir um eine Woche verschieben mussten. Natürlich haben wir auch ein paar Bilder aus dem kleinen Zoo im östlichen Ruhrpott mitgebracht. Zoo Dortmund – ein kleiner Zoo im östlichen Ruhrgebiet […]]]>

Am Wochenende waren wir das erste mal im Zoo Dortmund unterwegs. Das Wetter war halbwegs passabel und es war die Alternative für unseren Heidepark-Besuch, den wir um eine Woche verschieben mussten. Natürlich haben wir auch ein paar Bilder aus dem kleinen Zoo im östlichen Ruhrpott mitgebracht.

Zoo Dortmund – ein kleiner Zoo im östlichen Ruhrgebiet

Andenkondor im Zoo Dortmund

Andenkondor im Zoo Dortmund

Im Vergleich zu den großen Zoos im Umkreis ist ein Besuch in Dortmund ein wenig gemütlicher. Dafür muss man dort nicht so ellenlange Wege laufen, es ist halt eine Nummer kleiner als bei den Mitbewerbern in Gelsenkirchen, Duisburg oder Hannover. Viele schöne Tiere bekommt man aber trotzdem vor die Linse. Etwa 230 Arten leben im Zoo, mit rund 1500 Tieren.

Wir waren direkt am frühen Morgen um 9 Uhr, pünktlich zur Öffnung des Zoos am Eingang. Wenn man dann nicht dem Rundweg folgt, sondern „falsch“ rum durch den Zoo läuft ist man sehr lange ganz alleine unterwegs – trotz Ferienzeit und Wochenende. Das empfanden wir als sehr angenehm.

Königsgeier - Kopf gedreht

Königsgeier – Kopf gedreht

Königsgeier -farbenfrohes Portrait

Königsgeier -farbenfrohes Portrait

Einen Königsgeier hatten wir bisher noch nie gesehen. Ds ist ja ein farbenfroher Kerl – und der kann so schön den Kopf um 180° drehen – da bekommt man vom zusehen Halsschmerzen.

Überhaupt gibt es im Dortmunder Zoo sehr viele Vögel, Eulen, Kauze und anderes Gefieder zu sehen. Aus fotografischer Sicht ist es allerdings eine Herausforderung. Die meisten der Vögel sitzen in Gittergehegen, wobei man aber nicht direkt an das Gitter heran kommt. Da ist das Fotografieren dann ein riesiges Problem.

Näher ran geht nicht...

Näher ran geht nicht…

Einige wenige Gehege haben aber Glasscheiben, da klappt das mit dem Fotografieren um so besser. Und wenn die Tiere dann so neugierig sind, dann gelingen auch sehr detaillierte Nahaufnahmen.

Hochnäsig...

Hochnäsig…

Besonders gut hat uns ein kleines Gehege mit Eulen und Kauzen gefallen, wo man rein gehen konnte. Da waren dann endlich mal Bilder ohne Scheibe und ohne Gitter möglich.

Steinkauz im betretbaren Gehege

Steinkauz im betretbaren Gehege

Natürlich gibt es auch Affenarten im Dortmunder Zoo. Hier mal ein paar Orang-Utan Bilder.

Orang-Utan mit Adoptiv-Nachwuchs

Orang-Utan mit Adoptiv-Nachwuchs

Knuffig, oder?

Knuffig, oder?

An anderer Stelle im Zoo findet man die Siamang Affen. Einfach immer dem Gesang nachlaufen. Der Kehlsack der Affen ermöglicht einen sehr eindrücklichen Gesang, den man sehr deutlich in weiten Bereichen des Zoos hören kann.

Siamang Affe beim Gesang

Siamang Affe beim Gesang

Siamang Affe

Siamang Affe

Nutrias findet man auch nicht in jedem Zoo. Die kleinen Kerlchen werden auch Biberratten oder Sumpfbiber genannt.

Nutria

Nutria

Knuffiger Kerl - noch ein Nutria

Knuffiger Kerl – noch ein Nutria

Auch Großkatzen findet  man im Zoo Dortmund. So zum Beispiel diesen wunderschönen Amurleopard.

Amurleopard

Amurleopard

Weil es so ein schönes Tier ist, noch ein Bild

Weil es so ein schönes Tier ist, noch ein Bild

Löwe im Zoo Dortmund

Löwe im Zoo Dortmund

Wie schon gesagt, den Dortmunder Zoo darf man nicht mit den großen Zoos in der Region vergleichen. Aber für einen schönen Vormittag oder Nachmittag ist er auf jeden Fall einen Besuch wert. Als Fotograf wünscht man sich öfters weniger Gitter oder Zäune oder zumindest die Möglichkeit näher an die Zäune heran zu kommen. Will man sich die Tiere aber einfach nur anschauen, dann stören die Gitter keinesfalls. Und bei einigen Gehegen sind auch Glasscheiben zu finden, dort ist dann vernünftiges fotografieren möglich. 

Alles in allem wirkt der Zoo an vielen Stellen ein wenig ungepflegt. Ein Gärtner könnte sich da mal austoben, an den Wegen wuchert es doch gewaltig und teilweise auch in den Gehegen. Die Gehege empfinde ich teilweise auch als recht klein, da ist man aus modernen Zoos was anderes gewohnt. Einige Gebäude haben auch die beste Zeit hinter sich, z.B. das Tropenhaus. Wobei das mit etwas Glasreiniger auch einladender aussehen würde.

Gemeinsames kauen

Gemeinsames kauen

Ich guck doch normal...

Ich guck doch normal – mach Dein Foto.

Pinguin Chor

Pinguin Chor

Sehr gut gefallen hat uns noch das Faultierhaus – wunderbar wenn der Geselle über einen hinweg klettert.

Einfach mal abhängen

Einfach mal abhängen

Und bei Faultieren sind auch Aktionaufnahmen möglich. Achtet bitte beim nächsten Bild auf die Bewegungsunschärfe bei der Pfote…

Kletteraktion beim Faultier

Kletteraktion beim Faultier

Kleine grüne Echse

Kleine grüne Echse

Zoo Dortmund - Informationen
  • Adresse: Mergelteichstr. 80 – 44225 Dortmund
  • Parken: Auf dem Parkplatz am Haupteingang – kostenpflichtig (Tagesticket 2 EUR)
  • Öffnungszeiten: ganzjährig – Details siehe Homepage des Zoos
  • Eintrittspreise Einzelkarte: 8,00 EUR für Erwachsene – 4,50 EUR ermäßigt
  • Hunde erlaubt: nein
  • Restaurants: Etliche Buden und Kioske sowie die zentral liegende Waldschenke
  • Spielplätze: ja
  • Webseite: https://www.dortmund.de/de/freizeit_und_kultur/zoo_dortmund/start_zoo/
Das waren ein paar Eindrücke aus dem Zoo Dortmund. Wir hoffen, die Bilder gefallen euch ein wenig.

Kommentare sind wie immer gerne gesehen. Kennt ihr den Dortmunder Zoo? Welches Bild gefällt Euch am besten?

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https://www.reisen-fotografie.de/zoo-dortmund-ein-kleiner-bildbericht/?pk_campaign=feed&pk_kwd=zoo-dortmund-ein-kleiner-bildbericht/feed/ 3 21011
Bloglust oder Blogfrust – ein weiteres Halbjahr auf Reisen-Fotografie? https://www.reisen-fotografie.de/bloglust-oder-blogfrust-ein-weiteres-halbjahr-auf-reisen-fotografie/?pk_campaign=feed&pk_kwd=bloglust-oder-blogfrust-ein-weiteres-halbjahr-auf-reisen-fotografie https://www.reisen-fotografie.de/bloglust-oder-blogfrust-ein-weiteres-halbjahr-auf-reisen-fotografie/?pk_campaign=feed&pk_kwd=bloglust-oder-blogfrust-ein-weiteres-halbjahr-auf-reisen-fotografie#comments Sun, 31 Jul 2016 09:30:35 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=21004 Wieder ist ein halbes Jahr vorbei, wieder machen wir mal einen kleinen Rückblick auf das Halbjahr in unserem Blog. Dieses mal unter dem Motto „Bloglust oder Blogfrust“.  Wie kommen wir denn darauf? Ganz einfach! Wir haben in den letzten Tagen einen Beitrag von Steffi auf ihrem Blog Steffistraumzeit gelesen, wo sie darüber schreibt, wie sie […]]]>

Wieder ist ein halbes Jahr vorbei, wieder machen wir mal einen kleinen Rückblick auf das Halbjahr in unserem Blog. Dieses mal unter dem Motto „Bloglust oder Blogfrust“. 

Wie kommen wir denn darauf? Ganz einfach! Wir haben in den letzten Tagen einen Beitrag von Steffi auf ihrem Blog Steffistraumzeit gelesen, wo sie darüber schreibt, wie sie beinahe ihren tollen Blog gelöscht hätte. Eigentlich wollten wir da erst einen Kommentar schreiben. Dieser wäre aber ein klein wenig länger geworden, also nehmen wir das Thema als Motto für unseren Halbjahresrückblick.

Wir greifen mal ein paar Stichpunkte von Steffi auf, und vertüddeln diese mit unserem Rückblick und unseren Erfahrungen. Dabei klärt sich dann auch die Frage, ob wir Bloglust oder Blogfrust haben.

(Reise-)Blogger sein – für uns kein Beruf, eher eine Berufung

Steffi leitet ihren Beitrag mit der Frage ein, ob Reiseblogger ein Traumberuf ist. Für uns wäre es das bestimmt einer, wenn er uns ermöglichen würde einen Lebensstandard zu führen, wie wir ihn heute gewohnt sind. Da wir das aber für nicht realisierbar halten, bleiben wir lieber die Hobbyblogger, die wir bisher waren. Das hat einfach sehr viele Vorteile. Der mit Abstand Größte dabei ist, dass wir nichts schreiben müssen. Wir schreiben wann wir wollen, worüber wir wollen und wenn wir die Zeit dazu haben. Das nimmt der ganzen Sache den Druck und wir können es entsprechend gelassen angehen. Kommt mal eine oder zwei Wochen kein Beitrag, dann ist es eben so.

Blogfrust durch fehlendes genießen von Momenten?

Trotzdem ist unser Blog ständig in unserem Kopf, unser lieber gedanklicher Begleiter. Nicht nur bei Fototouren oder auf größeren Reisen. Wir denken oft und bei vielen Dingen unterwegs daran, wie wir das wohl auf dem Blog vermitteln können. Ob die Stimmung auf den Bildern richtig rüber kommt. Allerdings geht das nicht so weit, dass wir nicht auch komplett abschalten können. Ja, es gibt sogar im Urlaub Tage, wo wir ohne Kamera durch die Gegend laufen. Zur Not ist das Smartphone ja noch in der Tasche. 

Auch zu anderen Terminen lassen wir die Kamera gerne mal zu Hause. Diese Tage waren wir beim NRW-Reiseblogger-Stammtisch. Da wurden wir schon gefragt, warum wir denn ohne Kamera komme. Nun, die muss nicht immer dabei sein, wir wolle Momente und Anlässe auch einfach mal nur geniessen.

Fazit: Für uns ist es kein Frust – denn viele schöne Bilder würden wir auch ohne Blog machen. Vielleicht motiviert der Blog sogar noch dazu, das besonders tolle Foto zu machen – das ist aber kein Frust.

Blogfrust durch Schreibblockade auf der Reise?

Uns und unserem Blog hat die Entscheidung, nicht mehr live von unseren Reisen zu berichten, sehr gut getan. Die nachträglich verfassten Beiträge haben eine viel bessere Qualität und kommen auch bei unseren Lesern viel besser an. Dazu sind die Beiträge auch über einen längeren Zeitraum verteilt. Wir haben jetzt erst die Hälfte unserer Kanada-Berichte online – na und? Wo ist das Problem? Das steigert doch die Vorfreude unserer Leser auf die kommenden Berichte und für uns ist es eine Erleichterung, dass wir die Berichte schreiben können, wenn uns der Kopf danach steht.

Als wir noch live von den Reisen berichtet haben, hatten wir auch oft eine Schreibblockade. Da wurden Abends, nach einem anstrengenden Tag, noch 6-8 Bilder raus gesucht und bearbeitet. Danach saßen wir oft vor einem leeren Beitrag, mit Bildern, und das Schreiben wollte nicht so richtig. Die Ergebnisse haben wir heute noch auf dem Blog, toll sind die nicht.

Fazit: Nach der Entscheidung, keine Live-Berichte mehr zu schreiben, ist dieser Frust bei uns eliminiert worden. Auf der Reise war das teilweise schon eine Belastung, die wir uns nicht weiter antun wollten.

Blogfrust durch die fehlende Nische?

Den „Unsinn“ mit der Nische haben wir vor Jahren schon ignoriert. Überall liest man ja, dass ein Blog unbedingt eine Nische abdecken muss um erfolgreich zu sein. Wir sagen dazu Bullshit! So, jetzt ist es mal raus – auch wenn einige Bloggurus nun Schnappatmung haben.

Wir schreiben über Reisen, dabei übers Campen in Kanada, über Road-Trips in den USA, über Zugreisen durch Thailand, über Städtereisen in Europa, über Freizeitparkbesuche, über Zoobesuche und Hotelwochenenden. Dann das Thema Fotografie, wo wir uns schon auf die Bereiche Reise- und Tierfotografie konzentrieren, dazu das Thema Fotobearbeitung. Daneben schreiben wir aber auch über andere Dinge, die uns im Leben passieren, auch mal übers Bloggen an sich, über unsere Hauskatzen und, und,und…! Und, hat es dem Blog bisher geschadet? Nein, hat es nicht. Es mag sicherlich einige Leser verschrecken, dafür bekommen wir aber durch die Bandbreite der Themen andere Leser dazu, die uns sonst nicht lesen würden.

Es mag ja richtig sein, dass ein Blog, welche nur eine spezielle Nische bedient, deutlich erfolgreicher wäre. Wenn wir einen Blog kommerziell betreiben würden, womöglich noch auf Profit durch Verkauf ausgerichtet, dann würde wir das sicher anders sehen. Unsere Reisebüro-Seite ist so ein Beispiel, da gibt es nur fachbezogene Beiträge – dort würden wir eher nicht über unsere Katzen schreiben.

Hier haben wir aber keinen Bock drauf, nur eine Nische zu bedienen – das wäre dann nicht mehr unser Blog, wie wir uns den wünschen.

Unsere Definition von Erfolg ist es, wenn Leute unsere Beiträge lesen, mit uns per Kommentare oder Mail kommunizieren, unsere Beiträge in den Social Medias geteilt werden oder sogar mal von einem renomierten Online-Magazin verlinkt werden. Das sind alles Dinge, die uns bei der Gründung des Blogs zufrieden gestellt hätten und das hat sich bis heute nicht geändert. Wir freuen uns immer noch wie Schnitzel über jeden einzelnen Besucher hier.

Fazit: Eindeutig kein Frust – unser Blog, unser Ding, unsere Themen, nix Nische.

Blogfrust durch Besucherzahlen?

Zahlen, Statistiken, Besucher

Zahlen, Statistiken, Besucher

Ein Teil unserer Zufriedenheit kommt auch durch die Besucherzahlen zustande. Gerade wo wir jetzt im Juli auf einen Besucherrekord auf diesem Blog zusteuern – es werden wohl mehr als 15.000 eindeutige Benutzer den Blog besuchen. Damit stellen wir zum dritten Mal hintereinander einen Monatsrekord auf, durchbrechen aber erstmals die 15.000er Grenze. Das ist umso erstaunlicher, dass in den  letzten beiden Jahren die Besucherzahlen in den Sommermonaten eher immer ein wenig rückläufig waren.

Im ersten Halbjahr 2016 war für unseren Blog wieder mal ein Rekordhalbjahr – im Vergleich:

  • 1. Halbjahr 2015: 54.171
  • 2. Halbjahr 2015: 67.764
  • 1. Halbjahr 2016: 78.791

Für uns ist das eine Bestätigung unserer Arbeit hier – und ein Grund den vielen Besuchern ein fettes Danke zu sagen. Und ja, wir schauen regelmäßig auf solche Zahlen – weil es Spaß macht.

Fazit: Die Besucherzahlen sind ein Quell der Freude und somit kein Grund für Frust.

Kooperationsanfragen

Wir bekommen immer mehr Kooperationsanfragen, mittlerweile mehrere pro Woche. Diese unterteilen wir grob in 3 Kategorien:

  • Völliger Unsinn, Unverschämt, Schrott – In dieser Kategorie fallen rund 90% der Anfragen. Über die schönsten davon könnte man gelegentlich mal einen eigenen Artikel schreiben. Wobei man auch einfach bei Franzi von Coconut-Sports schauen könnte, in ihrem Bericht über den täglichen Wahnsinn mit Blogger Relations. Da werden Gutscheine als Bezahlung angeboten oder einen wertvollen Link von einem mittellosen StartUp (von einer Seite, die nicht mal 10% unserer Besucherzahlen hat) oder immerhin 50 EUR für einen 1500-Worte-Text mit 5 hochwertigen Bildern, dann natürlich nicht als Werbung gekennzeichnet und DoFollow und noch viele weitere Obskuritäten.
  • Toll, aber nicht realisierbar – Häufig geht es bei diesen Anfragen um mehrtägige Reisen oder aufwändige Tests von Produkten. Dafür fehlt uns oft leider die Zeit oder es passt thematisch nicht so richtig auf unseren Blog. OK, wir haben keine Nische, aber grob mit dem Themen Reisen und Fotografie sollte es schon was zu tun haben. Von mir aus auch was mit Katzen aber einen BH-Test (sic!) können wir hier beim besten Willen nicht sinnvoll einbauen.
  • Perfekt: Leider bleibt am Ende nur ein ganz kleiner Teil an Anfragen, aus denen dann wirklich eine Kooperation wird. Eine tolle könnt ihr demnächst erleben, bei unseren Reisen im 2. Halbjahr. Da stimmt meist auch von Anfang an die Chemie, die Konditionen bewegen sich genau so auf Augenhöhe wir die Kommunikation. Solche Anfragen machen dann wirklich Spaß, auch wenn sie am Ende vielleicht nicht umgesetzt werden. Auch hierbei ist oft unsere knappe Zeit ein Problem.

Nervige Kooperationsanfragen hatten uns ja schon mal dazu veranlasst, Kooperationen eine Zeit lang komplett auszuklammern. Mittlerweile sind wir aber wieder offen für Kooperationen. Nur machen wir uns damit auch keinen Stress mehr. Kommen obskure Anfragen rein, dann werden die gnadenlos ignoriert und gelöscht. Auf diese Diskussionen mit irgendwelchen Marketing-Menschen, die uns – auf gut Deutsch – verarschen wollen, haben wir keinen Bock. Unser Mülleimer im Mailprogramm hat XXXL-Größe!

Fazit: Seit unserer Besinnungsphase in Sachen Kooperationen ist der Frust deutlich geringer geworden. Mit den wenigen vernünftigen Anfragen beschäftigen wir uns, der Rest wird kompromisslos entsorgt. Dabei haben wir auch hier den Vorteil, den Blog als Hobby zu betreiben. Wir brauchen nicht zwangsläufig Geld mit dem Blog verdienen.

Meistgelesene Artikel

Die meistgelesenen Artikel auf unserem Blog lassen auch darauf schliessen, dass das mit der Nische so eine Sache ist. Jetzt kommt bestimmt einer, der sagt, wenn ihr euch auf eine Nische konzentrieren würdet, dann hätte Artikel XY noch mehr Leser. Mag sogar richtig sein, es ist uns aber egal.

Fazit: Schön zu sehen, dass die beliebtesten Artikel quer durch viele Themen hier im Blog gehen. Kleiner Frustmoment: Die Reiseberichte kommen da ein wenig zu kurz – da müssen wir mal dran arbeiten.

Nie haben wir genug Zeit

Diese Aussage von Steffi in ihrem Beitrag können wir nur unterstreichen. Die Zeit ist oft zu knapp um die ellenlange ToDo-Liste abzuarbeiten. So bleiben dann auch Dinge einfach mal länger liegen. Aber, so ist das nunmal – der Job, die Familie und andere Dinge gehen einfach vor. Da wir den Blog aber nur als Hobby betreiben machen wir uns da keinen Stress.

Fazit: Das ist schon manchmal frustrierend aber einfach nicht zu ändern. Wenn wir mal in Rente gehen, haben wir bestimmt eine ToDo-Liste mit tausenden Positionen, dann geht es ab hier! 

Äh, haben sie Wifi?

Auch dieser von Steffi genannte Punkt hat uns am Anfang unserer Reisebloggerkarriere „belastet“. Ein Hotel, ein Campground musste Wifi haben, wie sollten wir sonst unsere Berichte am Abend einstellen. Mittlerweile ist es uns egal, da wir direkt von den Reisen keine Berichte mehr einstellen, außer vielleicht mal eine kleine Kurzmeldung zwischendurch. Hat also der Campground kein Wifi oder das Hotel Wifi arbeitet mal wieder mit 3 Bit/Minute – dann ist es einfach so – dann geht halt nichts online. E-Books lassen sich auch wunderbar ohne Netzanbindung lesen – also die perfekte Voraussetzung für einen entspannten Abend.

Fazit: Uns ist es inzwischen egal ob wir auf Reisen Internet haben. Wenn es verfügbar ist, dann ist es fein – wenn nicht, dann geht es auch wunderbar ohne – also kein Grund für Frust.

Haben wir Blogfrust? Nein!

All die genannten Punkte hatte Steffi unter dem Punkt Blogfrust aufgelistet. Und das ist nachvollziehbar, denn diese Punkte können wirklich Frust auslösen. Fehlende Zeit, stagnierende Besucherzahlen, Schreibblockaden – alles Gründe die zu einem negativen Empfinden für das Bloggen führen können. Für uns trifft das zum Glück nicht zu. Bei all den genannten Punkten hatten wir auch schon negative Erfahrungen – haben uns dann aber überlegt, wie wir damit umgehen – um nicht in ein Blogger-Burnout zu verfallen. Dabei hilft es uns natürlich sehr, dass wir diesen Blog auch in Zukunft als reines Hobby betreiben werden – an eine weitere Kommerzialisierung denken wir keine Sekunde.

Bloggerlust – viele Gründe dafür

Natürlich hat Steffi ihren Blog nicht gelöscht, was auch mehr als Schade gewesen wäre. Sie hat sogar die Gründe benannt, die ihr die Bloggerlust zurück geben.

Die Leser

Wie schon oben geschrieben – für uns ist es immer wieder faszinierend wie viele Menschen inzwischen unseren Blog lesen. Wir haben immer vor Augen, dass bei dem Umzug von Joomla auf WordPress, bei der Umstellung von einer Homepage auf einen Blog, gerade mal 463 (!) Besucher die Seite besucht haben. Das war im Oktober 2013 – ist also nicht sooo lange her. Und seitdem haben wir es geschafft, dass die Besucherzahlen sich mehr als verdreizigfacht haben. Und das betrachten wir mit ein klein wenig Stolz und einer Menge Dankbarkeit.

Reiseblogger weil Schreiben Freude macht

Das ist unbedingt ein wichtiger Punkt. Thomas Deutschlehrer sitzt vermutlich staunend auf seiner Wolke und starrt dabei ungläubig über seine Harfe hinweg auf sein Notebook. Um den Harfe spielenden Deutschlehrer mal zu zitieren: „Das wird nie was“.  Ok, wir werden für unser Geschreibsel wohl niemals einen Preis gewinnen, wir machen immer wieder mal Fehler, die uns dann Wochen später auffallen – aber offensichtlich kommt es auch nicht sooooo schlecht an. 

Eure Kommentare – Eure Mails

Die Kommentare von Euch Lesern sind für uns immer wieder Antrieb weiter zu machen. Wir freuen uns wahnsinnig über jeden einzelnen Kommentar, versuchen diese auch zeitnah zu beantworten, was uns sehr wichtig ist. Aber auch jedes Like, jedes Teilen in den Social Medias ist für uns eine Bestätigung unserer Arbeit. 

Wir haben in den letzten Wochen einige alte Beiträge aus dem Blog gelöscht, welche beim besten Willen nicht mehr unseren gestiegenen Ansprüchen an unsere Artikel genügten. Es wäre noch viel mehr geworden, wenn da nicht Eure tollen Kommentare gewesen wären – von denen wollten wir uns nicht trennen.

Wir bekommen auch regelmäßig Mails von Lesern. Darin werden Fragen gestellt, auch mal Kritik geäußert, Lob verteilt und auch darüber freuen wir uns jedesmal sehr. Uns ist die Kommunikation mit unseren Lesern einfach extrem wichtig.

Das größte Lob gab es die Tage mündlich: „Obwohl ihr mittlerweile ein großer Blog seid, bleibt ihr authentisch, schreibt für Leser und seid total normal gelieben.“ Das mit dem „großen Blog“ sehen wir zwar dezent anders – aber der Rest der Aussage ging runter wie Öl. Denn genau so, so und nicht anders, wollen wir sein.

Menschen

Wir haben durch das Bloggen in den letzten Monaten viele nette Menschen kennenlernen dürfen. Das alleine ist den Aufwand hier schon wert. Wenn man mal die Gesichter hinter den anderen Blogs im wahren Leben sieht, man tolle Gespräche über die nächsten Reisen, über das Bloggen über andere Dinge im Leben führt. Seien es kleinere, spontane Treffen zum Kaffee oder Grillen oder größere Bloggertreffen – das macht riesig Spaß. Leider können wir nicht immer zu allen Treffen hier in der Region. Aber, wenn es zeitlich passt werden wir gerne regelmäßig bei den verschiedenen Terminen auftauchen.

Soziale Medien

Soziale Medien können für eine Menge Frust aber auch Lust sorgen, da stimmen wir Steffi uneingeschränkt zu. Fürs Bloggen ist Facebook schon extrem wichtig, das Teilen der Beiträge dort bringt uns eine Menge Besucher auf den Blog. Noch mehr mögen wir aber ein oder zwei wirklich gute Gruppen, wo eben keine Beiträge geteilt werden dürfen. Denn dort findet dann der wirklich wichtige Austausch untereinander statt. Man hilft sich gegenseitig bei Problemen, organisiert gemeinsame Aktionen oder quatscht auch einfach mal nur dummes Zeug. Diese wenigen Gruppen sind uns inzwischen sehr wichtig geworden.

Twitter, Instagram, Google+, Pinterest laufen hier in der zweiten Reihe – das geben wir auch ehrlich zu. Wir haben unsere Kanäle dort, nutzen die auch hin und wieder aber nicht so intensiv, wie man es wohl könnte. Der Grund dafür ist einfach die fehlende Zeit. Wobei wir die Fotoplattformen Instagram und Pinterest inzwischen vermehrt zum abendlichen Stöbern in Bildern nutzen.

Änderungen im Blog – im ersten Halbjahr

Ein paar Dinge im Blog haben wir im ersten Halbjahr verändert. Stillstand ist ja auch Langweilig und man findet immer was zu verbessern, optimieren oder zu ergänzen.

Kategoriestruktur

Wir haben weiter an einer vernünftigen Kategoriestruktur gearbeitet. Es sind weitere Kategorien zusammen gelegt worden und mit der Kategorie „Zoos, Freizeitparks“ ist eine Neue dazugekommen. Wir gehen doch vermehrt in Zoos und für dieses Jahr sind noch eine Besuche in Freizeitparks geplant, da macht eine eigene Kategorie einfach Sinn. Wir denken, dass wir nun die endgültige Struktur soweit stehen haben.

SEO-Anpassungen

SEO, also die Suchmaschinen-Optimierung des Blogs ist eine spannende Sache. Chris von Globesurfer ist ein richtiger SEO-Profi und hat uns und anderen Reisebloggern bei zwei Youtube-Session tolle Tipps rund um das Theme SEO gegeben. Ein für uns neuer Punkt war der Tipp, alte Beiträge, die vielleicht nicht mehr der Renner sind, entweder zu löschen, zu überarbeiten oder aus dem Google-Indes zu entfernen. Durch diese Maßnahme werden die noch vorhandenen Beiträge dann höher bewertet.

Daraufhin haben wir wirklich mal durchgewischt und einige ganz alte, ganz üble Beiträge gelöscht. Eine Reiseanleitung mit 290 Worten von 2014 entsprach einfach nicht mehr unseren Vorstellungen, als Beispiel. Viele andere Beiträge haben wir auf NoIndex für Google gesetzt – genau genommen über 200. Dazu gehören z.B. die ganzen Katzenbeiträge, viele Artikel übers Bloggen, Rückblicke auf Statistiken des Blogs usw. – alles Dinge, nach denen wohl eh niemand suchen wird. 

Ob diese Maßnahme jetzt schon für die Steigerung der Zahlen verantwortlich ist? Hm, sicher können wir das nicht sagen. Auffallend ist aber, dass der Prozentsatz der Google-Besucher in den letzten Wochen tendenziell steigt. Das könnte aber genauso an einem Update von Google vor ein paar Wochen liegen.

Kauftipps

Auch wenn wir mit dem Blog nicht reich werden wollen/können – ein paar Euro nebenbei seien uns bestimmt gegönnt. Daher haben wir mal 4 Seiten mit Kauftipps erstellt, wo wir Dinge rund um die Fotografie und das Reisen vorstellen, mit denen wir gute Erfahrungen gemacht haben. Das alles läuft über das Amazon-Partnerprogramm, mit dem wir hier schon gute Erfahrungen gemacht haben. Wir hoffen natürlich, dass der ein oder andere mal etwas über einen der Links dort kauft – das würde sich dann positiv auf unseren Wunschzettel bei Amazon auswirken, den wir mal ein wenig abarbeiten könnten. Wir haben da noch 1-2 weitere Seiten in Planung. Diese werden aber nur über die Sidebar und das Menü oben verlinkt, wir wollen damit ja niemanden nerven.

Schnellerer Seitenaufbau

Speed auf dem Blog

Speed auf dem Blog

Durch verschiedene Maßnahmen haben wir die Geschwindigkeit der Seite gesteigert. Zuletzt lag die Ladezeit bei rund 2 Sekunden, das war viel zu lange. Den Durchbruch brachte am Ende der Wechsel des Caching-Plugins. Wir setzen nun W3 Total Cache ein, und seitdem rennt der Blog und die Ladezeiten liegen knapp unter einer Sekunde. Genau da wollten wir auch hin.

Fazit – eindeutig mehr Bloglust

Bei uns siegt eindeutig die Bloglust, was man auch hoffentlich unseren Beiträgen anmerkt. Mit der Entwicklung im ersten Halbjahr 2016 sind wir auf jeden Fall mehr als Zufrieden – alle unsere Erwartungen sind übertroffen worden. Also, auf geht es in eine weitere tolle Zukunft hier, zusammen mit Euch Lesern. 

Wie immer freuen wir uns über Kommentare von Euch. In dem Falle würde uns auch mal interessieren, warum ihr hier lest, ob das regelmäßig passiert oder nur sporadisch? Wie sieht das Thema bei anderen Bloggern aus, Lust oder Frust? Gebt uns Feedback!
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https://www.reisen-fotografie.de/bloglust-oder-blogfrust-ein-weiteres-halbjahr-auf-reisen-fotografie/?pk_campaign=feed&pk_kwd=bloglust-oder-blogfrust-ein-weiteres-halbjahr-auf-reisen-fotografie/feed/ 28 21004
Reiseplanung – so individuell wie unsere Reisen https://www.reisen-fotografie.de/reiseplanung-so-individuell-wie-unsere-reisen/?pk_campaign=feed&pk_kwd=reiseplanung-so-individuell-wie-unsere-reisen https://www.reisen-fotografie.de/reiseplanung-so-individuell-wie-unsere-reisen/?pk_campaign=feed&pk_kwd=reiseplanung-so-individuell-wie-unsere-reisen#comments Tue, 26 Jul 2016 05:30:22 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=20384 Das Thema Reiseplanung kommt bei uns immer wieder mal hoch. Wir planen eigentlich ständig Reisen, seien es unsere eigenen oder für unsere Kunden im Reisebüro. Dabei stellen wir immer wieder fest, die ganze Planung ist genau so individuell, wie die Reisen selber. Trotzdem haben wir einen groben Plan, wenn wir an die Planung unserer eigenen Reise […]]]>

Das Thema Reiseplanung kommt bei uns immer wieder mal hoch. Wir planen eigentlich ständig Reisen, seien es unsere eigenen oder für unsere Kunden im Reisebüro. Dabei stellen wir immer wieder fest, die ganze Planung ist genau so individuell, wie die Reisen selber. Trotzdem haben wir einen groben Plan, wenn wir an die Planung unserer eigenen Reise gehen.

Reiseplanung – Reiseziel auswählen und lernen

Wir planen unsere Reisen immer sehr weit im Voraus. Oft über ein Jahr, bevor wir die Reise starten. Das hat natürlich auch Gründe. Flüge und Wohnmobile bucht man am besten so früh wie möglich. Dabei kann man richtig viel Geld sparen. Gerade bei den Wohnmobilen, deren Preise sich oft flexibel an die Nachfrage anpassen, sind das schon mal 4-stellige Beträge, die man bei einer frühen Buchung sparen kann. 

Trip- und Kostenplanung mit Excel

Trip- und Kostenplanung mit Excel

Ein neues Reiseziel ist meistens schnell gefunden. Unsere Wunschliste ist soooo lang, da ist dann eher die Qual der Wahl angesagt. 

Wenn wir uns dann aber für ein Ziel entschieden haben, beginnt das Lernen. Wir saugen alles auf, was es zu der Region zu finden gibt. Wir lesen klassische Reiseführer, durchstöbern das Internet, lesen viel auf anderen Blogs oder Webseiten mit Reiseberichten. Dabei machen wir uns Notizen über viele Dinge, seien es Sehenswürdigkeiten, Geheimtipps, Restauranttipps und alle anderen interessanten Informationen die wir finden.

Die eigentliche Planung der Reisebausteine beginnt dabei oft schon parallel. Wenn wir uns einmal in ein Reiseziel verguckt haben, dann gibt es kein Zurück mehr.

Reiseplanung – Flüge buchen

Blue 1 am Flughafen Düsseldorf

Planung der Flüge

Flüge buchen wir meistens rund 11 Monate vor dem Start. Zu diesem Zeitpunkt tauchen sie in den Buchungssystemen auf und da sind teilweise wirklich tolle Angebote dabei, mit sehr begrenzten Kapazitäten. 

Natürlich, man kann auch zocken – kurz vor der Reise bekommt man auch noch ab und zu Schnäppchen. Man sagt, 3-4 Wochen vor dem Start wäre eine gute Zeit zum buchen. Wir haben das in den letzten Jahren aber immer mal kontrolliert. Oft wären wir dann richtig auf die Nase gefallen, nur selten hätten wir ein paar Euro gespart. Ob das aber den Nervenkitzel wert gewesen wäre? Ich glaube, wir denken da sehr konservativ und haben es lieber frühzeitig in trockenen Tüchern.

Konservativ sind wir auch bei der Buchung der Flüge. Wir buchen entweder bei den Fluggesellschaften direkt oder über einen renommierten Reiseveranstalter. Die Geschichten über diverse Flugportale die man immer wieder liest und die wir auch selber von unseren Kunden erzählt bekommen, lassen und einen weiten Bogen um diese Portale machen. 

So lange dort alles nach Plan läuft, mag das ja funktionieren – wenn sich nicht plötzlich bei der Buchung der Preis erhöht. Aber was ist, wenn Probleme auftreten? So hat sich jetzt bei einer unserer Buchungen der Flugplan verändert. Ein gebuchter Nonstop-Flug von Atlanta nach Düsseldorf wurde gestrichen und durch einen Umsteigeflug ersetzt. Es hat  uns genau einen Anruf beim Reiseveranstalter gekostet und wir wurden kostenlos auf einen Nonstop-Flug einen Tag später umgebucht. Das möchte ich nicht bei einem der Online-Portale erleben.

Prioritäten bei der Flugauswahl

Bei der Auswahl des Fluges haben wir aber, neben dem Preis, noch andere Faktoren, die bei der Wahl eine Rolle spielen:

  • Nonstop-Flug wird bevorzugt, sonst maximal 1x Umsteigen – wenn es möglich ist
  • Bei Flügen in die USA, möglichst kein Umsteigen in den USA auf dem Hinflug
  • Vernünftige Flugzeiten und kurze Umsteigezeiten
  • Sinnvolles Routing des Fluges – wenn wir in die USA fliegen, werden wir nicht in Istanbul umsteigen und dahin erstmal 3 Stunden in die falsche Richtung fliegen.

Dabei geben wir auch gerne mal ein paar Euro mehr aus, um einen der genannten Punkte zu erfüllen. Was haben wir von einem maximal billigen Flug, wenn man 7 Stunden an irgendeinem Airport rum hängen muss, um 50 Euro zu sparen? 

Wir vergleichen auch oft die Flugpreise zu verschiedenen Orten an unserer geplanten Route. Es kann durchaus ratsam sein, sich nicht auf einen Startpunkt festzulegen. Mit dieser Flexibilität kann der Geldbeutel genauso geschont werden, wie mit der Möglichkeit, nicht an einem ganz bestimmten Tag fliegen zu wollen. Oft sind Flüge ein/zwei Tage früher oder später deutlich günstiger zu bekommen.

Bei der Wahl der Fluggesellschaften sind wir mittlerweile völlig offen. Wir haben inzwischen alle möglichen kennenlernen dürfen. Irgendwie taten die sich alle nichts. Der Service ist stark abhängig von der Laune der Besatzung – da haben wir bei einer Gesellschaft schon gewaltige Unterschiede erlebt. Der Sitzabstand ist für uns beide meist ausreichend, wir sind ja eher ein wenig kleiner als der Durchschnitt. Wobei wir mittlerweile gerne Premium-Economy fliegen – aber nur wenn die Preise nicht komplett utopisch sind.

Reiseplanung – Wohnmobilreise

Wohnmobil

Reiseplanung für eine Wohnmobil-Reise

Wenn wir einen Road-Tripp mit dem Wohnmobil planen, dann geht das Suchen nach einem passenden Angebot Hand in Hand mit der Flugbuchung. Auch beim Wohnmobil ist eine gewisse Flexibilität beim Reisedatum und Startort der Route sinnvoll. Wir vergleichen hier die Preise zeitgleich mit den Flugpreise. Am Ende kommt dann ein günstiges Paket raus. Idealerweise mit günstigem Flug und günstigem Wohnmobil.

Die Wohnmobile buchen wir immer über deutsche Anbieter. Diese bieten meist bessere Versicherungen, Pakete mit unbegrenzten Meilen und Übernahme der Selbstbeteiligung bei Schäden am Fahrzeug. Ein weiterer Vorteil ist, dass das Wohnmobil dann erst 4 Wochen vor der Reise bezahlt werden muss. Das ist ja auch nicht zu unterschätzen.

Bei der Auswahl des Anbieter und des Typs gehen wir wirklich nur nach dem Preis. Natürlich gibt es Anbieter, die viel mehr Ausstattung bieten, besseren Service und auch qualitativ bessere Fahrzeuge. Aber mal ehrlich, wie leben  2 Wochen in dem Mobil. Wir brauchen keinen Fernseher, wir brauchen keinen Schnickschnack. Und ein paar hundert Euro mehr bezahlen, nur um die Bettwäsche inklusive zu haben? Die können wir auch mitnehmen oder im Supermarkt kaufen.

Wohnmobilplanung – der Rest

Wenn wir dann das Wohnmobil und den Flug gebucht haben kommt der Rest der Planung. Dazu gehört die Buchung eines Hotels für den Startort der Reise. Die Wohnmobile darf man nicht am Ankunftstag in den USA übernehmen. Daher planen wir immer 1-3 Nächte in dem Ort der Übernahme ein. 

Campingplätze buchen wir nur selten vor. Dies machen wir nur, wenn wir zur Hauptsaison z.B. in einem National Park übernachten wollen. Bisher haben wir immer was gefunden. Selbst am Independence Day am Yellowstone war ein Stellplatz zu bekommen (ok, nicht im Park direkt – aber in 10 Meilen Entfernung zum Eingang).

Eine Route planen wir immer. Wir haben selber gerne einen Leitfaden, den wir abreisen können. Dabei planen wir aber nie alle Tage der Reise durch. Wir lassen uns immer ein wenig Puffer um flexibel zu sein. Und gelegentlich ändern wir auch auf der Reise schonmal komplett die Route. Das ist aber eben die Freiheit, die wir an einem Wohnmobil Urlaub so lieben.

Reiseplanung – Mietwagenrundreise

Etwas größerer Leihwagen

Mietwagen in den USA

Das Wohnmobil ist mittlerweile unsere liebste Art, einen Road-Trip zu machen. Aber, es lohnt sich nicht – aus unserer Sicht – wenn man nur für 8 oder 10 Tage unterwegs ist. Es gehen dann 2 Tage für Übernahme, Abgabe und Einkaufen drauf, die einem einfach fehlen.

Bei solch kürzeren Trips sind wir dann mit dem Mietwagen unterwegs. Den Wagen buchen wir auch meist recht frühzeitig, wobei das nicht unbedingt sein muss. Hier findet man oft auch kurzfristig tolle Angebote. Allerdings ist eine frühzeitige Buchung kein Risiko. Bei den meisten Anbietern kann man die Buchung bis 24 Stunden vor der Übernahme des Fahrzeugs kostenlos stornieren. Sollte man also irgendwo ein Schnäppchen entdecken, dann einfach umgebucht.

Bei der Wahl des Fahrzeuges sind wir relativ offen. Wir bevorzugen entweder einen mittleren SUV oder eine schöne, große Limousine. Hey, wir sind in den USA unterwegs, also will man auch typisch amerikanisch reisen.

Mietwagenrundreise – Route und Hotels

Wir planen unsere Mietwagentouren inzwischen wieder komplett durch. Es wird eine Route ausgesucht und die Hotels an der Route werden vorgebucht. Allerdings so, dass wir diese auch kurzfristig noch stornieren können. Am besten bis zum Anreisetag selber. Damit bewahren wir uns die Flexibilität. Gleichzeitig ersparen wir uns aber die abendliche Suche nach einem Hotel. Das ist uns in den letzten Jahren, wo wir ohne Buchungen unterwegs waren, mächtig auf die Nerven gegangen. Hat vielleicht was mit dem Alter zu tun.

Reiseplanung – Backpacking in Thailand

Gepäck in Thailand als Flashpacker

Mit dem Rucksack durch Thailand

Über Weihnachten waren wir zum ersten mal in Thailand unterwegs. So richtig mit Rucksack und mit dem Zug. Nächstes Jahr geht es wieder in das wunderbare Land. 

Flüge sind vorab gebucht und auch unsere Route steht bereits fest. Ähnlich wie bei einer Mietwagentour buchen wir unsere Hotels hier vor. Damit haben wir Ziele, die wir abklappern können, fest definiert. Für uns ist das ein beruhigendes Gefühl von sicherer Planung. Gerade in Thailand muss man das aber nicht unbedingt machen. Dort bekommt man auch vor Ort immer gut und günstig eine Unterkunft.

Bewegen werden wir uns hauptsächlich mit dem Zug. Die Tickets dafür kaufen wir aber vor Ort. Wir werden aber dieses Mal auch einen Abstecher nach Kambodscha machen, zum Ankor Wat. Dafür haben wir auch schon die Flüge, ab/bis Bangkok, und das Hotel gebucht.

Reiseplanung individuell

So planen wir unsere Reisen. Allerdings erleben wir im täglichen Geschäft, dass jeder Reisende seine Touren anders plant. Die einen mit mehr Freiheiten, die anderen lieber mit festen Zielen auf der Reise. Einige buchen alle Campgrounds vor, bei einer Wohnmobilreise, andere buchen keine Hotels bei einer Mietwagenreise, wieder andere buchen sogar fertige Touren von Veranstaltern.

Die Reiseplanung ist genau so individuell wie das eigentliche Reisen selber. Jeder hat seine Vorlieben, seine Wünsche – und das ist auch gut so. Wie langweilig wäre die Welt, wenn wir alle gleich ticken würden.

Wir wurden durch die Blogparade zum Thema Reiseplanung, auf dem Philippinen Blog von Urs, motiviert uns aktuell mal wieder mit dem Thema auseinander zu setzen. 

So planen wir unsere Reisen im Moment. Wie macht ihr das? Plant ihr gerne detailliert eure Reisen oder lasst ihr einfach alles auf Euch zukommen?

Eure Meinungen könnt ihr gerne hier in einem Kommentar hinterlassen, das würde uns sehr freuen.

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https://www.reisen-fotografie.de/reiseplanung-so-individuell-wie-unsere-reisen/?pk_campaign=feed&pk_kwd=reiseplanung-so-individuell-wie-unsere-reisen/feed/ 8 20384
Die Bloggerszene – Blick über den Tellerrand #4/2016 https://www.reisen-fotografie.de/die-bloggerszene-blick-ueber-den-tellerrand-42016/?pk_campaign=feed&pk_kwd=die-bloggerszene-blick-ueber-den-tellerrand-42016 https://www.reisen-fotografie.de/die-bloggerszene-blick-ueber-den-tellerrand-42016/?pk_campaign=feed&pk_kwd=die-bloggerszene-blick-ueber-den-tellerrand-42016#comments Sun, 24 Jul 2016 12:36:39 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=20547 Draußen ist es es schwülwarm, irgendwie nicht so richtig schön. Ist doch ein komischer Sommer dieses Jahr, heiß wechselt sich mit Unwettern ab. Das taugt irgendwie nichts. Und unsere Dachgeschosswohnung ist auch irgendwie zu warm. Also liegt man am Abend im Bett und liest in anderen Blogs, während man so vor sich hin schwitzt. Ein […]]]>

Draußen ist es es schwülwarm, irgendwie nicht so richtig schön. Ist doch ein komischer Sommer dieses Jahr, heiß wechselt sich mit Unwettern ab. Das taugt irgendwie nichts. Und unsere Dachgeschosswohnung ist auch irgendwie zu warm. Also liegt man am Abend im Bett und liest in anderen Blogs, während man so vor sich hin schwitzt. Ein paar besonders tolle Beiträge möchten wir euch heute gerne wieder vorstellen.

Blick über den Tellerrand – FopaNet – die Fotoparade

Einen ganz tolle Aktion hat Michael auf seinem Blog Erkunde die Welt ins Leben gerufen. Bereits zum 3. mal hatte er dazu aufgerufen, seine schönsten Bilder aus dem letzten Halbjahr auf dem Blog zu zeigen. Wir haben dabei natürlich auch mitgemacht und unsere schönsten Fotos zusammen gestellt. Das ist soweit normal wir sind seit der ersten Aktion von Michael dabei. 

Ein Knaller ist aber, dass sagenhafte 93 weitere Blogger dem Ruf gefolgt sind und an der Aktion teilgenommen haben. Das ist eine sensationelle Zahl und zeigt, dass Michael da eine verdammt gute Idee hatte. Und er setzt die Aktion mittlerweile auch sehr professionell um, wie auch die Auswertung der aktuellen Aktion zeigt.

Lieblingsfoto 1/2016: Panorama im Banff National Park

Lieblingsfoto 1/2016: Panorama im Banff National Park

Sehr gefreut hat es uns, dass wir mit unserem Lieblingsbild in die engere Wahl zum Sieg gekommen sind. Unser Foto aus dem Banff National Park war tatsächlich unter den 11 engen Kandidaten und das bei einer bärenstarken „Konkurrenz“ aus wunderbaren Bildern. Daher gratulieren wir hier unbedingt den drei Gewinnern der Aktion:

FoPa Net StarGewonnen haben wir trotzdem was. Und zwar hat Michael mehrere Abos seiner Blog-Chronik verlost und wir haben eine davon gewonnen. Wir sind da ganz gespannt drauf. 

Und als ob das nicht schon toll genug wäre, nein, wir sind auch noch in die Hall of Fame des FopaNet eingezogen. Den dazugehörigen Badge haben wir natürlich direkt in unseren Footer eingebaut.

An dieser Stelle mal ein Danke an Michael für die tolle Idee und Umsetzung dieser Aktion. Wir freuen uns jetzt schon auf die neue Aktion zum 2. Halbjahr 2016 und machen bis dahin viele tolle Bilder dafür.

Blick über den Tellerrand – Reisen

Willkommen Fernweh: Magischer Yellowstone

Wir lesen einfach gerne Reiseberichte von anderen Bloggern. Nicht nur über Orte wo wie noch hin wollen, zum vorbereiten. Nein, auch Berichte über Orte wo wir schon waren lesen wir sehr gerne. Da kommen einfach immer tolle Erinnerungen auf. So auch beim Lesen des Beitrages über den Yellowstone von Kerstin und Klaus.

Land Lopers: Miniatur Wunderland

Immer wieder schön finden wir auch Berichte von ausländischen Gästen, die in Deutschland zu besuch waren. Daher lesen wir gerne auf englischsprachigen Blogs mit. Toll zu sehen, wie hier z.B. Matt Long über seinen Besuch im Miniatur-Wunderland schwärmt.

Blick über den Tellerrand – Bloggen

Dr. Web: Warum https für Deine Webseite sinnvoll ist?

Wir haben unseren Blog hier bereits vor Monaten auf https umgestellt. Bei Dr. Web findet ihr noch ein paar Argumente, warum das durchaus sinnvoll sein kann.

Coconut Sports: Blogartikel, die ihr auf Coconut Sports niemals lesen werdet.

Franzi hat darüber geschrieben, welche Blogartikel sie niemals schreiben würde – und das in ihrem unverwechselbaren humorvollen Stil. Nun ich sage mal, wir würden uns der Meinung wohl anschliessen. 

Blick über den Tellerrand – Gesellschaft

Nina Schild: Gestrandet am Stachus

Erst gestern Abend haben wir diesen Artikel von Nina gelesen. Sie schreibt darüber, wie sie den schrecklichen Abend in München erlebt hat. Aber auch über den Zusammenhalt und die Hilfsbereitschaft, welche sie an dem Abend erfahren hat. Solche Geschichten lassen einen wieder hoffen, dass es doch noch sowas wie Menschlichkeit in unserer Gesellschaft gibt.

Das war unser vierter Blick über den Tellerrand, hinein in die Bloggerszene. Wir hoffen, es hat euch ein wenig gefallen und ihr findet dort ein paar Tipps oder interessante Beiträge.

Kommentare sind natürlich wieder sehr gerne gesehen.

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https://www.reisen-fotografie.de/die-bloggerszene-blick-ueber-den-tellerrand-42016/?pk_campaign=feed&pk_kwd=die-bloggerszene-blick-ueber-den-tellerrand-42016/feed/ 13 20547
Schnellere Einreise in die USA per Automated Passport Control (APC) https://www.reisen-fotografie.de/automated-passport-control-apc/?pk_campaign=feed&pk_kwd=automated-passport-control-apc https://www.reisen-fotografie.de/automated-passport-control-apc/?pk_campaign=feed&pk_kwd=automated-passport-control-apc#comments Sat, 23 Jul 2016 19:12:52 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=7996 Die US Customs and Border Protection hat nun die Ausweitung der automatischen Pass Kontrolle (Automated Passport Controll) in Angriff genommen. Diesen Service können alle US-Bürger, Kanadier und Reisende über das Visa Waiver Programm nutzen. Somit ist es allen Urlaubsreisenden aus der EU möglich, von dieser neuen Einrichtung zu profitieren. Voraussetzung ist aber weiter ein genehmigter […]]]>

Die US Customs and Border Protection hat nun die Ausweitung der automatischen Pass Kontrolle (Automated Passport Controll) in Angriff genommen. Diesen Service können alle US-Bürger, Kanadier und Reisende über das Visa Waiver Programm nutzen. Somit ist es allen Urlaubsreisenden aus der EU möglich, von dieser neuen Einrichtung zu profitieren. Voraussetzung ist aber weiter ein genehmigter ESTA-Antrag, den man vor der USA-Reise stellen muß und der dann zwei Jahre gültig ist. Weiter muss man seit 2008 bereits einmal in die USA eingereist sein. Reisende, die das erste mal in die USA einreisen, können das System nicht nutzen und müssen sich normal bei der Immigration anstellen.

Wie funktioniert das?

Wer kennt das nicht, da kommt man nach 12 Stunden Flug in den USA an und darf dann noch ein bis zwei Stunden in der Schlange bei der Immigration zur Einreise stehen. In Zukunft kann das alles wesentlich schneller über die Bühne gehen.

ACP Terminal in Houston Quelle: www.cbp.gov

ACP Terminal in Houston Quelle: www.cbp.gov

Am ersten Airport in den USA angekommen, kommt man aus dem Flugzeug heraus in den Einwanderungsbereich des Flughafens. In diesem Bereich stehen nun die neuen Automaten, an denen die automatische Passkontrolle möglich ist. Reisende mit der gleichen Adresse können gemeinsam zu einem Automaten gehen.

Ihr müsste dort euren Pass einscannen, es wird ein Foto von Euch gemacht, die Fingerabdrücke abgenommen und eine Reihe von Fragen gestellt, die beantwortet werden müssen.

Die Automaten bieten Englisch, Deutsch, Holländisch, Französich, Italienisch, Spanisch, Chinesisch, Japanisch und Koreanisch als Bedienungssprachen an.

Am Ende des Vorgangs bekommt man einen Beleg ausgedruckt. Mit diesem muß man dann nur noch zu einem Kiosk der Custom und Border Protection gehen. Dort kontrolliert ein Officer nur noch schnell die ausgedruckten Angaben, stempelt den Pass und man hat sein Touristen-Visum für die nächsten 90 Tage.

An welchen Flughäfen wird das System angeboten?

Im Moment werden die APC an folgenden Flughäfen eingesetzt:

  • Hartsfield-Jackson Atlanta International Airport (ATL)
  • Aruba Queen Beatrix International Airport (AUA)
  • Abu Dhabi International Airport (AUH)
  • Austin-Bergstrom International Airport (AUS)
  • Boston Logan International Airport (BOS)
  • Charlotte Douglas International Airport (CLT)
  • Chicago Midway International Airport (MDW)
  • Chicago O’Hare International Airport (ORD)
  • Dallas/Fort Worth International Airport (DFW)
  • Denver International Airport (DEN)
  • Detroit Metropolitan Wayne County Airport (DTW)
  • Dublin International Airport (DUB)
  • Edmonton International Airport (YEG)
  • Fort Lauderdale-Hollywood International Airport (FLL)
  • Halifax Stanfield International Airport (YHZ)
  • Honolulu International Airport (HNL)
  • Houston George Bush Intercontinental Airport (IAH)
  • Las Vegas McCarran International Airport (LAS)
  • Los Angeles International Airport (LAX)
  • Miami International Airport (MIA)
  • Mineta San Jose International Airport (SJC)
  • Minneapolis-Saint Paul International Airport (MSP)
  • Montréal – Pierre Elliott Trudeau International Airport (YUL)
  • Nassau Lynden Pindling International Airport (NAS)
  • New York – John F. Kennedy International Airport (JFK)
  • Newark Liberty International Airport (EWR)
  • Oakland International Airport (OAK)
  • Orlando International Airport (MCO)
  • Philadelphia International Airport (PHL)
  • Phoenix Sky Harbor International Airport (PHX)
  • Pittsburgh International Airport (PIT)
  • Portland International Airport (PDX)
  • Reno International Airport (RNO)
  • Salt Lake City International Airport (SLC)
  • San Diego International Airport (SAN)
  • San Francisco International Airport (SFO)
  • Seattle Sea-Tac Airport (SEA)
  • Tampa International Airport (TPA)
  • Toronto Pearson International Airport (YYZ)
  • Vancouver International Airport (YVR)
  • Washington Dulles International Airport (IAD)
  • William P. Hobby International Airport (HOU)

Quelle: U.S. Customs and Border Protection

Wenn dadurch die Einwanderung vielleicht nur noch ein paar Minuten dauert, dann ist das eine gute Nachricht für alle USA-Reisenden. Habt ihr diese Automaten bereits an den US-Airports gesehen, oder gar bereits einen davon genutzt?

Artikel aktualisiert am 10.09.2016

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https://www.reisen-fotografie.de/automated-passport-control-apc/?pk_campaign=feed&pk_kwd=automated-passport-control-apc/feed/ 14 7996
Unsere Reisepläne für das 2. Halbjahr 2016 https://www.reisen-fotografie.de/unsere-reiseplaene-fuer-das-2-halbjahr-2016/?pk_campaign=feed&pk_kwd=unsere-reiseplaene-fuer-das-2-halbjahr-2016 https://www.reisen-fotografie.de/unsere-reiseplaene-fuer-das-2-halbjahr-2016/?pk_campaign=feed&pk_kwd=unsere-reiseplaene-fuer-das-2-halbjahr-2016#comments Thu, 21 Jul 2016 05:30:09 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=20505 Einen Reiseblog ohne Reisepläne zu betreiben ist irgendwie sinnlos, oder? Wie Salzstangen ohne Salz oder Gummibärchen ohne Gummi. Zumindest würde es deutlich weniger Spaß machen. Wir möchten Euch hier unsere Pläne für das 2. Halbjahr vorstellen. Es geht für uns noch in verschiedene Freizeitparks und Zoos, für ein tollen Wochenende nach Saalbach-Hinterglemm und für einen „kleinen“ Trip […]]]>

Einen Reiseblog ohne Reisepläne zu betreiben ist irgendwie sinnlos, oder? Wie Salzstangen ohne Salz oder Gummibärchen ohne Gummi. Zumindest würde es deutlich weniger Spaß machen. Wir möchten Euch hier unsere Pläne für das 2. Halbjahr vorstellen. Es geht für uns noch in verschiedene Freizeitparks und Zoos, für ein tollen Wochenende nach Saalbach-Hinterglemm und für einen „kleinen“ Trip in die USA.

Reisepläne 2. Halbjahr

Ab in die Heide…

Noch im Juli werden wir in den Heide Park nach Soltau fahren. Wir sind gespannt auf diesen Freizeitpark, da wir ihn noch nie vorher besucht haben. Wir werden nach dem Besuch in der Lüneburger Heide übernachten und am nächsten Tag dann einen Zoobesuch machen. Ob wir dabei nochmal in den Zoo Hannover, in den Serengeti Park oder in den Vogelpark Walsrode fahren, dass entscheiden wir spontan vor Ort.

Ein Land voller Fantasien…

Das Phantasialand steht auch auf unserer ToDo-Liste. Allerdings haben wir dafür noch keinen festen Termin. Wir werden da recht spontan hin fahren, wenn wir Lust haben und das Wetter mitspielt. Brühl ist ja von uns aus nicht so weit weg. Wir möchten aber in diesem Jahr noch den neuen Themenbereich „Klugheim“ sehen und ausgiebig fotografieren.

Ab in den Süden nach Europa…

Im August starten wir zu einem längeren Wochenende in den Europa Park bei Rust. Es ist unser vierter Besuch in diesem fantastischen Freizeitpark in den letzten Jahren. Da es dort aber immer was Neues zu sehen gibt, lohnt es sich jedes mal aufs Neue dorthin zu fahren.

Ein Wochenende in den Bergen…

Alpine Palace HotelIm September zieht es uns in die östereichischen Alpen. Genauer gesagt nach Saalbach-Hinterglemm in das tolle Alpine Palace Hotel

Wir sind von dem Hotel eingeladen worden, dort ein schönes Wochenende zu zweit zu verbringen und alle die Annehmlichkeiten des Hotels zu testen. Besonders sind wir gespannt auf die Umsetzung des Mottos The Hotel of lässig.

Wir freuen uns auf die zahlreichen Wellness Angebote im Haus, auf die tollen Restaurants und drei entspannte Tage in den Bergen. Natürlich werden wir ausführlich über unseren Aufenthalt berichten.

Motorsport total in den Südstaaten…

Im Oktober geht es dann in die USA. Starten werden wir unsere Tour in Atlanta, wo wir dieses mal unbedingt das Aquarium besuchen wollen. Das haben wir bei unserem letzten Aufenthalt in der Stadt nicht geschafft.

Weiter geht es dann nach Charlotte, das Herz der amerikanischen Nascar-Szene. Hier gibt es die Nascar Hall of Fame, ein Museum wo man geballt die bewegte Geschichte dieser Rennserie aufsaugen kann. Rund um die Stadt findet man auch die meisten Nascar-Teams mit ihren Werkhallen. Das Tolle dabei ist, diese kann man besichtigen. Auf die Eindrücke freuen wir uns riesig, einfach mal einen Blick hinter die Kulissen der großen Rennställe werfen.

Martinsville Tickets Order

 

Weiter geht es dann nach Virgina, nach Martinsville. Dort findet man den Martinsville Speedway, einer von drei Short-Tracks im Rennkalender von Nascar. Auf dieser kurzen Strecke, die nur 800 Meter lang ist, werden wir uns dann drei Tage lang die Rennen ansehen. Das Vorprogramm am Freitag, die zweite Liga der Xfiniti-Serie am Samstag bevor dann am Sonntag der Höhepunkt folgt, mit dem Sprint-Cup-Rennen. Dabei werden dann die Top-Fahrer der Nascar-Serie mit 40 Autos über die halbe Meile ihr Rennen fahren. Dabei kommen die legendären V8-Motoren zum Einsatz, jeder einzelne mit über 700 PS und einem Sound, der Gänsehaut garantiert. Am Ende der Martinsville Rennen sind dann eigentlich alle Autos ein wenig onduliert, nicht mehr ganz original. Kein Wunder, wenn 40 Verrückte auf diesem kurzen Oval unterwegs sind.

Nach dem Rennen haben wir noch 4 Tage Puffer, bevor es nach Hause zurück geht. Diese haben wir absichtlich eingebaut. Die Nascars können vieles, aber keine Oval-Rennen bei Regen fahren – dass ist einfach zu gefährlich. Daher kann es immer mal passieren, dass das Rennen um ein oder zwei Tage verschoben wird. Diesen Puffer möchten wir einfach haben, es wäre ja sehr ärgerlich, wenn das Rennen verschoben wird und wir dann nach Hause müssten.

Sollte das Rennen pünktlich am Sonntag starten – dann werden wir die 4 Tage schon spontan mit Programm gefüllt bekommen. Zu sehen gibt es in den Südstaaten ja mehr als genug.

Ein kleine Vorschau auf 2017

Im Februar geht es für uns das zweite Mal nach Thailand. Das ist soweit auch schon alles in trockenen Tüchern. Auch ein Ausflug nach Kambodscha steht auf dem Plan, Ankor Wat anschauen. 

Im Herbst wird es wohl nach Florida gehen. Da wollen wir eine Bahamas-Kreuzfahrt mit einen kleinen Road-Trip durch den Sunshine State verbinden. Da laufen aber erst die frühen Vorplanungen.

Das sind unsere Reisepläne für das zweite Halbjahr. Wie sieht es bei Euch aus, auch schon alles geplant? Vielleicht sogar schon für 2017?
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https://www.reisen-fotografie.de/unsere-reiseplaene-fuer-das-2-halbjahr-2016/?pk_campaign=feed&pk_kwd=unsere-reiseplaene-fuer-das-2-halbjahr-2016/feed/ 8 20505
Zoo Leipzig – ein Bilderbericht https://www.reisen-fotografie.de/zoo-leipzig-ein-bilderbericht/?pk_campaign=feed&pk_kwd=zoo-leipzig-ein-bilderbericht https://www.reisen-fotografie.de/zoo-leipzig-ein-bilderbericht/?pk_campaign=feed&pk_kwd=zoo-leipzig-ein-bilderbericht#comments Tue, 19 Jul 2016 05:30:41 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=20433 Ihm Rahmen meiner kleinen Zoo-Tournee war ich auch im Zoo Leipzig. Für mich war es der erste Besuch dort und ich war begeistert. Ein toller Zoo, altehrwürdig und doch mit modernen großen Gehegen. Diese Mischung macht den Zoo, mitten in der Stadt gelegen, zu einem tollen Ausflugsziel. Ich möchte dieses mal gar nicht sooo viel […]]]>

Ihm Rahmen meiner kleinen Zoo-Tournee war ich auch im Zoo Leipzig. Für mich war es der erste Besuch dort und ich war begeistert. Ein toller Zoo, altehrwürdig und doch mit modernen großen Gehegen. Diese Mischung macht den Zoo, mitten in der Stadt gelegen, zu einem tollen Ausflugsziel.

Ich möchte dieses mal gar nicht sooo viel schreiben, sondern lieber Bilder sprechen lassen. Kommt mit auf einen Fotorundgang durch den Zoo Leipzig.

Nicht nur Tiere zu bestaunen – im Zoo

Skulpturen im Zoo Leipzig

Skulpturen im Zoo Leipzig

Sehr gut gefallen hat mir die ganze Gestaltung des Park. So findet man viele Blumenbeete, teilweise mit hübschen Skulpturen verziert. 

Skulptur im Themenbereich Asien

Skulptur im Themenbereich Asien

Auch die Gestaltung der Themenbereiche ist sehr liebevoll umgesetzt. Für Kinder finden sich übrigens überall im Zoo tolle Spielplätze.

Asien in Leipzig

Asien in Leipzig

Tropenhaus Gondwanaland

Bereits außerhalb des Zoos fällt das riesige Tropenhaus auf. Das Gondwanaland betritt man durch einen Tunnel, gefühlt über flüssige Lava durch einen dunklen Stollen. Dahinter erwartet einen eine tolle tropische Welt. Es geht über mehrere Ebenen durch den Urwald, wenn man mag sogar über Hängebrücken zu einem riesigen Baumhaus. Hier sollte man aber schwindelfrei sein und es dort oben seeehr warm. Neben vielen exotischen Pflanzen findet man natürlich auch zahlreiche Tiere im Tropenhaus. Der Höhepunkt für mich war die Insel der Totenkopfäffchen. Diese laufen da frei rum, klettern über einem durch die Büsche. Nur fotografieren ist da sehr schwierig. Die Äffchen sind klein, schnell und es war bei meinem Besuch recht düster.

Exotische Pflanze im Gondwanaland

Exotische Pflanze im Gondwanaland

Kelchblüte

Kelchblüte

Über den Baumgipfeln

Über den Baumgipfeln

Kleines, quirliges Totenkopfäffchen

Kleines, quirliges Totenkopfäffchen

Asien im Leipziger Zoo

Der asiatische Bereich wird dominiert von einer riesigen Elefantenanlage.

Auge in Auge...

Auge in Auge…

Gegenseitiges füttern?

Gegenseitiges füttern?

Mahlzeit!

Mahlzeit!

Pongoland – Land der Affen im Zoo Leipzig

Pongoland, so heiß das riesige Affenland im Leipziger Zoo. Schimpansen, Bonobos, Gorillas und Orang-Utans findet man hier in riesigen Außenanlagen und ebenfalls sehr großzügigen Innengehegen – für schlechteres Wetter. Zum Fotografieren ist es hier ein Traum. Die Tiere sind sowieso immer für ein tolles Bild gut.

Wat iss? Würde er zumindest hier im Ruhrpott fragen.

Wat iss? Würde er zumindest hier im Ruhrpott fragen.

So eine Astgabel ist was feines.,,

So eine Astgabel ist was feines.,,

Relaxen....

Relaxen….

Bloß keinen Knoten in Arme und Beine machen....

Bloß keinen Knoten in Arme und Beine machen….

Oben auf dem Baum

Oben auf dem Baum

Denker

Denker

Sehr lauter Nachwuchs

Sehr lauter Nachwuchs

Afrika im Zoo Leipzig

Der Bereich Afrika erwartet einen mit einer sehr weitläufigen Landschaft, wo viele Tierarten zusammen leben, wie draußen in der Natur auch. In der Savanne findet man Zebras, Strausse, Giraffen direkt neben Nashörnern und Raubtieren. Letztere sind natürlich geschickt durch Mauern oder Gräben von den Savannentieren getrennt.

Nicht jetzt!

Nicht jetzt!

Meins!

Meins!

Ein "blökendes" Nashorn?

Ein „blökendes“ Nashorn?

Kein Zoobericht ohne Erdmännchen

Und, hier in Afrika findet man auch das Erdmännchen-Gehege. Und es war mal wieder herrlich, tolle Motive – da müsst ihr jetzt durch.

Schwänzchen hoch, Schwänzchen runter, kein Schwänzchen

Schwänzchen hoch, Schwänzchen runter, kein Schwänzchen

Das Essen ist auf der anderen Seite...

Das Essen ist auf der anderen Seite…

...entdeckt, Fliege im Auge des Jägers.

…entdeckt, Fliege im Auge des Jägers.

Da war die letzte Nacht lang...

Da war die letzte Nacht lang…

... hier auch. Chhrrrrr

… hier auch. Chhrrrrr

Gruppenkuscheln

Gruppenkuscheln

Aquariumhaus im Zoo Leipzig

Im Zoo findet man noch ein tolles Aquariumhaus. In den Aquarienbereichen war es schwierig zu fotografieren, da es richtig voll war. Es waren schon Ferien in Leipzig und draußen regnete es gerade in Strömen. Aber im Terrarien-Bereich ging es mit dem Fotografieren.

Mal abhängen

Mal abhängen

grün-orange

grün-orange

Schlangen-Panorama

Schlangen-Panorama

Weitere Tiere aus dem Zoo Leipzig

Hier noch ein paar weitere Eindrücke aus dem Leipziger Zoo. 

Für alle Interessierten noch der Hinweis, dass ich an dem Tag nur die Panasonic Lumix FZ300 genutzt habe. Die Sony ist mal in der Tasche geblieben. Dabei war das Licht meistens gar nicht so prall. Trotzdem bin ich mit den Bildern wirklich zufrieden.

Nachwuchs im Arm

Nachwuchs im Arm

Roter Vogel

Roter Vogel

Roter Schnabel

Roter Schnabel

Mahlzeit!

Mahlzeit!

Zoo Leipzig - Informationen
  • Adresse: Pfaffendorfer Str. 29 – 04105 Leipzig 
  • Parken: Im Parkhaus, gegenüber Haupteingang – kostenpflichtig (Tagesticket 6 EUR)
  • Öffnungszeiten: ganzjährig – Details siehe Homepage des Zoos
  • Eintrittspreise Einzelkarte: 18,50 EUR für Erwachsene – 15,00 EUR ermäßigt, 11,00 EUR für Kinder, Familienkarte 47,00 EUR
  • Hunde erlaubt: nein
  • Restaurants: ja – 8 Stück
  • Spielplätze: ja
  • Webseite: http://www.zoo-leipzig.de/startseite/
Das sind jetzt eine menge Bilder als dem Leipziger Zoo. Hoffentlich gefällt euch das Ein oder Andere davon,

Eure Meinungen, Eindrücke, Fragen könnt ihr gerne hier in einem Kommentar hinterlassen, das würde uns sehr freuen.

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https://www.reisen-fotografie.de/zoo-leipzig-ein-bilderbericht/?pk_campaign=feed&pk_kwd=zoo-leipzig-ein-bilderbericht/feed/ 11 20433
Jasper National Park – Reisebericht und Tipps https://www.reisen-fotografie.de/jasper-national-park/?pk_campaign=feed&pk_kwd=jasper-national-park https://www.reisen-fotografie.de/jasper-national-park/?pk_campaign=feed&pk_kwd=jasper-national-park#comments Thu, 14 Jul 2016 05:30:34 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=20185 Der Besuch des Jasper National Park in Alberta war eines der Highlights auf unserer Kanada Reise. Wunderbare Landschaften, bunte Seen, tolle Wasserfälle und viele Tiere haben wir hier in drei Tagen zu sehen bekommen. Natürlich waren wir auch auf dem Icefield Parkway unterwegs und sind auf dem Gletscher des Columbia Eisfeld herum gelaufen, haben den Maligne […]]]>

Der Besuch des Jasper National Park in Alberta war eines der Highlights auf unserer Kanada Reise. Wunderbare Landschaften, bunte Seen, tolle Wasserfälle und viele Tiere haben wir hier in drei Tagen zu sehen bekommen. Natürlich waren wir auch auf dem Icefield Parkway unterwegs und sind auf dem Gletscher des Columbia Eisfeld herum gelaufen, haben den Maligne Lake und andere Seen gesehen und sind todesmutig auf einen Skywalk gegangen.

Jasper National Park mit dem Wohnmobil – ein Reisebericht

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Stellplatz auf dem Whistler Campground in Jasper

Wir haben den Jasper National Park am Abend mit unserem Wohnmobil erreicht, am Vormittag hatten wir noch den Wells Gray Provincial Park besucht. Zu unserer Reisezeit, Mitte Mai, waren nur zwei der ingesamt 12 Campgrounds im Jasper geöffnet. Der Whistler Campgorund, unmittelbar beim Ort Jasper gelegen und der Icefield Center RV Park. Letzterer ist aber eigentlich nur ein großer Parkplatz am Columbia Icefield, so haben wir uns für den Whistler Campground entschieden. Von der Lage her ist er ideal, da er relativ zentral im Park liegt. Einen Stellplatz haben wir ohne Probleme bei der Ankunft für 3 Nächte bekommen, sogar Full-Hook-Up, mit Strom, Wasser und Abwasser. Der Campground ist riesig groß. Trotzdem ist er geschickt aufgeteilt, so dass man von der Masse an anderen Campern gar nicht so viel mit bekommt.

Icefield Parkway – Berge, Wasserfälle Gletscher

Der Sunwapta River, parallel  zum Icefield Parkway

Der Sunwapta River, parallel zum Icefield Parkway

Der Icefield Parkway gilt als einer der schönsten Straßen der Welt. Er führt von Jasper bis nach Lake Louise im Banff National Park, über 230 Kilometer lang, durch die wunderbare Berglandschaft der kanadischen Rocky Mountains. Wir sind diese an unserem ersten Tag, direkt am Vormittag bis zum Columbia Icefield gefahren.

So haben wir uns die Aussicht vorgestellt.

So haben wir uns die Aussicht vorgestellt. Road Trip in den Rockys.

Nur unterbrochen von ein paar Fotostops, an verschiedenen Haltepunkten direkt an der Straße. Wenn man vom Columbia Icefield den Parway weiter Richtung Süden fährt, erreicht man nach ein paar Kilometern den Banff National Park. Das musste aber noch ein paar Tage warten und hier im Blog wird der Park natürlich auch seinen eigenen Bericht bekommen.

Columbia Icefield

Blick über die Ebene vor dem Columbia Icefield

Blick über die Ebene vor dem Columbia Icefield

Am Columbia Icefield sind wir dann in das Besucherzentrum gegangen. Hier gibt es, neben einem Restaurant und einem riesigen Souvenirladen die Möglichkeit die Tickets für die Icefield Tour zu kaufen. Wir haben uns dann für ein Kombiticket entschieden, mit dem wir folgende Leistungen in den nächsten Tagen inklusive hatten:

  • Icefield Tour am Columbia Icefield
  • Skywalk in der Nähe des Columbia Icefield
  • Bootsfahrt auf dem Maligne Lake
  • Fahrt mit der Banff-Gondola

Für Interessierte, das ist alles Bestandteil des Ultimate Explorer Passes. Der Preis liegt bei 150 CAD für Erwachsene und bei 75 CAD für Kinder.

Blick auf das Columbia Icefield

Blick auf das Columbia Icefield

Wir sind dann vom Visitor-Center mit einem normalen Bus zum Umsteigeplatz gefahren worden, wo man in die Busse mit den riesigen Reifen umsteigt. Diese Teile sind mächtig beeindruckend. Aber, der Weg auf den Gletscher führt über eine sehr steile Kiespiste und dann im weiteren Verlauf den Gletscher hinauf, über Eis. Eigentlich klar, mit einem normalen Bus ist das nicht machbar.

Mit diesem Bus, mit Monsterreifen geht es auf den Gletscher

Mit diesem Bus, mit Monsterreifen geht es auf den Gletscher

Oben auf dem Gletscher was dann voll, richtig voll. Wir mögen uns nicht ausmahlen, wie das in der Hauptsaison da aussieht. Trotzdem war es unheimlich spannend, mal auf über 100 Meter dicken Eis zu stehen, welches mehrere tausend Jahre alt ist.

Schmelzwasser auf dem Gletscher und viele Menschen

Schmelzwasser auf dem Gletscher und viele Menschen

Unser Maskottchen in diesem Urlaub hat uns natürlich begleitet

Unser Maskottchen in diesem Urlaub hat uns natürlich begleitet

Eis, Schnee, Berge... wunderschön

Eis, Schnee, Berge… wunderschön

Trotz der vielen Menschen, wir haben die dreiviertel Stunde genossen, die wir dort oben waren. Das Wetter war dazu auch ein Traum. Aber gerade wegen dem Sonnenschein wollten wir auch nicht länger bleiben. Merke: Einen Gletscher bei Sonnenschein zu betreten, ohne Sonnenbrille, ist keine tolle Idee.

Melanie überlegt, ob die Reifen auch was für ihren Mini wären...

Melanie überlegt, ob die Reifen auch was für ihren Mini wären…

Also haben wir uns in einen der Busse gesetzt, die zurück Richtung Visitor Center fuhren. Auf dem Weg kamen uns dann zahlreiche Busse entgegen, die neue Touristen auf den Gletscher brachten. Es ist wirklich eine Massenabfertigung, trotzdem lohnt es sich, das mal mitgemacht zu haben. Wir haben es auf keinen Fall bereut.

Gegenverkehr auf dem Gletscher

Gegenverkehr auf dem Gletscher

Glacier Skywalk im Japser

Der normale Bus fuhr dann aber nicht direkt zurück zum Visitor Center, sondern direkten Weges zum Glacier Skywalk. Nun, so ein Skywalk ist unser beiden Albtraum. Wir hätten uns nie träumen lassen, so ein Ding mal zu betreten.

Glacier Skywalk

Glacier Skywalk

Der Skywalk hängt rund 280 Meter über dem Canyon und hat, natürlich, einen Glasboden. Gebaut wurde der Skywalk erst 2014, ist also noch relativ neu. Wir haben wohl ein paar Minuten an der Kante gestanden und zu unseren Füßen gesagt: „Geht da jetzt drauf!“. Und ja, wir haben es beide gemacht – war ja schließlich bezahlt. Und nein, wir sind nicht dabei gestorben, nur ein wenig – und nach uns musste der Angstschweiss weg gewischt werden.

Auf dem Glacier Skywalk

Auf dem Glacier Skywalk

Das ist schon ein merkwürdiges Gefühl, nur auf einer Glasscheibe über so einen Canyon zu laufen. Dabei wackelt die komplette Konstruktion auch noch, durch den Wind und die vielen Menschen da drauf. Ob wir das nochmal machen würden? Keine Ahnung.

Melanie auf dem Skywalk - bloß nicht nach unten schauen

Melanie auf dem Skywalk – bloß nicht nach unten schauen

Vom Skywalk aus ging es dann mit dem Bus zurück zum Visitor Center. Nach einer schönen, warmen Tasse Kaffee ging es dann wieder auf den Icefield Parkway zurück Richtung Jasper. Natürlich haben wir dann auf dem Rückweg auch die tollen Wasserfälle mit genommen.

Tangle Creek Falls

Tangle Creek Fall

Tangle Creek Fall

Tangle Creek Fall Detail

Tangle Creek Fall Detail

Der Tangle Creek Fall liegt direkt am Icefield Parkway, auf einer bergigen Strecke in einer Kurve. Man fährt da also schnell dran vorbei, also Augen auf. Der Tangle Creek Fall fällt über mehrere Stufen über insgesamt 35 Meter in die Tiefe. Das war auf jeden Fall schon mal ein schöner Einstieg für die kommenden Wasserfälle des Tages.

Sunwapta Falls

Sunwapta Falls

Sunwapta Falls

Kurz darauf erreichten wir aber die Sunwapta Falls, welche uns wirklich fasziniert haben. Vom Parkplatz aus kann man über eine Brücke gehen und die Wasserfälle wunderbar von oben betrachten. Seitlich des Wasserfalls geht aber auch ein nicht befestigter Weg runter, den man unbedingt gehen sollte. Hier kommt man zur oberen Ebene des Flusses und steht hautnah an der starken Strömung.

Sunwapta Falls auf Flusshöhe

Sunwapta Falls auf Flusshöhe

Fels in der Strömung

Fels in der Strömung

Athabasca Falls

Athabasca Falls

Athabasca Falls

Die Athabasca Falls sind nicht minder beeindruckend wie die Sunwapta Falls. Ganz im Gegenteil! Auch hier hat man die Möglichkeit, die Wasserfälle über verschiedene Wege aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln zu bestaunen.

Athabasca Falls
Athabasca Falls
Athabasca Falls
Athabasca Falls

 

Gegen Abend waren wir dann wieder auf unserem Campground in Jasper. Die Eindrücke des Tages mussten erstmal verarbeitet werden. Das Erlebnis auf dem Gletscher, die tollen Aussichten und die Wasserfälle waren einfach ein Traum. 

Maligne Canyon im Jasper National Park

Der zweite Tag führte uns dann in den Maligne Canyon, im nordöstlichen Bereich des Jasper National Parks. Ein erster Aussichtspunkt verschaffte uns schon mal einen wunderbaren Blick über Teile des National Parks.

Ausblick über den Jasper National Park

Ausblick über den Jasper National Park

Im Gegensatz zum Icefield Parkway und zum Gletscher war hier überhaupt kein Betrieb. An diesem schönen Aussichtspunkt waren wir ganz alleine, weit und breit keine andere Menschenseele. Auch den restlichen Tag über haben wir vereinzelt mal ein paar andere Reisende getroffen aber kein Vergleich zu dem Treiben oben am Gletscher.

Medicine Lake

Medicine Lake

Medicine Lake – auch im Gegenlicht schön

Der erste See, auf den man im Maligne Canyon trifft, ist der Medicine Lake. Der sieben Kilometer lange See hat die Besonderheit, dass er keinen sichtbaren Abfluss hat. Das hat ihn bei den Ureinwohnern zu einem mystischen Ort gemacht. Forscher haben aber heraus gefunden, dass der Fluß über ein unterirdisches Flusssystem abläuft. 

Resultat eines Waldbrandes 2015

Resultat eines Waldbrandes 2015

Im Frühjahr 2015 hat es in der Gegend sehr heftig gebrannt. Ein riesiges Feuer hat dabei große Waldflächen im Maligne Canyon zerstört. Die Narben sieht man dort heute überall.

Maligne Lake

Maligne Lake

Maligne Lake

Der Maligne Lake ist der größte See im Jasper National Park. Er erstreckt sich rund 20 Kilometer tief in den Maligne Canyon hinein und ist im Schnitt 100 Meter tief. Ein Badesee ist es aber nicht, die Wassertemperatur liegt auch im Sommer nicht höher als 4°, durch das zufliessende Schmelzwasser der umliegenden Gletscher.

Boathouse am Maligne Lake

Boathouse am Maligne Lake

Eines der bekanntesten Fotomotive, das Bootshaus, findet man hier am Maligne Lake. Klar, das Foto mussten wir natürlich auch machen, bevor es auf auf ein Boot ging. Aber nichts mit paddeln, wir haben uns lieber von einem Schnellboot über den See fahren lassen.

Mit Speed über den Maligne Lake

Mit Speed über den Maligne Lake

Mit der Bootsfahrt hatten wir riesiges Glück. Eigentlich fängt der Betrieb der Boote erst Ende Mai an. Durch das schöne Wetter wurde der Fahrbetrieb aber bereits drei Wochen früher gestartet. Uns war das natürlich sehr recht.

Ziel der Fahrt ist übrigens die kleine Insel Spirit Island, im südlichen Teil des Sees. Hier darf man dann auch aussteigen und in Ruhe ein paar Fotos machen.

Zwischenstop auf Spirit Island

Zwischenstop auf Spirit Island

Nach der Fahrt haben wir im Restaurant noch eine Kleinigkeit gegessen. Wenn ihr mal da seid, das Chili ist mehr als zu empfehlen.

Tiere im Jasper National Park

Natürlich sind uns in den zwei Tagen auch zahlreiche Tiere vor die Linse gekommen. Kleine Hörnchen, Spinnen im Netz, Wapiti Hitrsche, Vögel, eine Menge Schmetterlinge (wo wir in Kanada gar nicht mit gerechnet hätten), viele Dickhorn Schafe, eine Elchdame und zwei Braunbären. Hier mal eine kleine Zusammenstellung der Bilder.

 

Bei Tiersichtungen ist immer ein wenig Vorsicht geboten. Hier möchten wir auf einen Artikel aufmerksam machen, den wir im Zusammenhang mit unserem Besuch im Yellowstone geschrieben haben, wo wir ein paar Sicherheitshinweise für den Umgang mit Tieren in ihrem Zuhause geschrieben haben.

Am folgenden Tag haben wir dann den Jasper verlassen und sind rüber in den Banff National Park gefahren – doch das ist einen weiteren Beitrag wert.

Informationen zum Jasper National Park

Jasper National Park

Jasper National ParkAllgemeine Informationen:

  • Land: Kanada, Alberta
  • Lage: Nordwestlich von Calgary in den Rocky Mountains
  • Größe: 10.878 km2
  • Gegründet: 1907
  • Eintritt: Erwachsene 9,80 CAD, Senioren 8,30 CAD, Kinder 4,90 CAD pro Tag
    Jahrespass für alle kanadischen National Parks: Einzelperson 67,70 CAD – Familie 136,40 CAD
    Der Jahrespass rechnet sich, wenn man auf einer Reise mehr als 7 Tage in National Parks verbringt.
  • Campgrounds für RVs: 12 Stück (von Mitte Mai bis Ende September)
  • Hotels/Lodges: im Ort Jasper findet man zahlreiche Hotels
  • Homepage: http://www.pc.gc.ca/eng/pn-np/ab/jasper/index.aspx

Weitere Reiseberichte rund um den Jasper National Park

Wir sind ja wahrlich nicht die einzigen Reiseblogger, die im Jasper unterwegs waren. Daher noch ein paar Lesetipps:

Das war unser Reisebericht mit Eindrücken aus dem Jasper National Park. Hoffentlich haben wir einen kleinen Eindruck von diesem wunderbaren Park geben können. Eure Meinungen, Eindrücke, Fragen könnt ihr gerne hier in einem Kommentar hinterlassen, das würde uns sehr freuen.
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https://www.reisen-fotografie.de/jasper-national-park/?pk_campaign=feed&pk_kwd=jasper-national-park/feed/ 23 20185
50 Bundesstaaten – New Mexico, Louisiana, South Dakota https://www.reisen-fotografie.de/50-bundesstaaten-new-mexico-lousiana-south-dakota/?pk_campaign=feed&pk_kwd=50-bundesstaaten-new-mexico-lousiana-south-dakota https://www.reisen-fotografie.de/50-bundesstaaten-new-mexico-lousiana-south-dakota/?pk_campaign=feed&pk_kwd=50-bundesstaaten-new-mexico-lousiana-south-dakota#comments Tue, 12 Jul 2016 05:30:42 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=20095 Endlich, endlich geht es mit unserer Serie 50 Bundesstaaten weiter. Verschiedene Blogger berichten über sehenswerte Dinge in den 50 Bundesstaaten der USA. Wer noch mit machen möchte, es gibt noch freie Staaten in der Liste. Heute gibt es viele Tipps zu New Mexico, Louisiana und South Dakota. New Mexico New Mexico steht nicht auf jeder USA Bucketlist, wahrscheinlich auf fast […]]]>

Endlich, endlich geht es mit unserer Serie 50 Bundesstaaten weiter. Verschiedene Blogger berichten über sehenswerte Dinge in den 50 Bundesstaaten der USA. Wer noch mit machen möchte, es gibt noch freie Staaten in der Liste. Heute gibt es viele Tipps zu New Mexico, Louisiana und South Dakota.

New Mexico

New MexicoAllgemeine Informationen

  • Abkürzung: NM
  • Spitzname: Land of Enchantment
  • Hauptstadt: Santa Fe
  • Fläche: 314.917 km²
  • Einwohner: 2.059.179
  • Bevölkerungsdichte: 7,0 Einwohner/km²
  • Beitritt in die USA: 06.01.1912

Florian

Link zum Blog: http://www.flocutus.de

flocblog ist ein Reiseblog für Individualreisende und gibt Tipps zum Backpacking und zu günstigen Reisezielen.

Meine Partnerin kommt aus Albuquerque. Wenn wir nicht ihre Familie in New Mexico besuchen, reisen wir durch Lateinamerika, Afrika und Asien.

New Mexico steht nicht auf jeder USA Bucketlist, wahrscheinlich auf fast keiner. Selbst US-Amerikaner sind sich oft nicht sicher, was New Mexico eigentlich ist: Ein Teil von Mexiko vielleicht?

Wenn meine Partnerin gefragt wird, wo sie herkommt sagt sie lieber Albuquerque. Das kennt jeder, seit der TV-Serie Breaking Bad.

Die seit Ansel Adams berühmte Kirche im Taos Pueblo

Die seit Ansel Adams berühmte Kirche im Taos Pueblo

Dabei bietet der Bundesstaat im Südwesten der USA viele Highlights für Besucher:

  • Albuquerque, NM liegt auf der Route 66, mit all dem zur „Mother Road“ gehörenden Kitsch.
  • Santa Fe, NM ist zweitälteste Stadt der USA, gegründet 1607: 10 Jahre vor der Mayflower!
  • Taos, NM ist ein top erhaltenes Native Indian Pueblo mit durchgehender 1.000 jähriger Geschichte.
  • Roswell, NM zieht bis heute UFO-Jünger an.
  • Chaco Culture ist eine der wichtigsten archäologischen Stätten in den USA.
  • Teile der Navajo Nation liegen in New Mexico, natürlich mit einem Casino.
  • Die Schluchten des Rio Grande zwischen Taos und Santa Fe laden zum Kanu fahren ein.
  • Die Sandia Tram ist die längste Seilbahn in den USA und erschließt auch für Wandermuffel schöne Hikes in den Sandias.
  • Skipisten gibt es in den Sandias und den Ausläufern der Rockies. Im Taos Ski Valley gibt es sogar eine bayrische Alm-Hütte zum Einkehrschwung.
  • Das neu-mexikanische Essen ist lecker, besonders mit „Grundnahrungsmittel“ Chili rot-grün: „Christmas Style“.
  • Es gibt echtes mexikanisches Essen: in New Mexico sind nicht die Latinos die Einwanderer 😉
  • Breaking Bad wird zelebriert, es gibt BB Tours im RV, BB Donuts, BB Zuckerbonbons in „Meth“ blau, usw.
  • Jeden April und jeden Oktober ist die Trinity Site für Besucher geöffnet, Schauplatz der ersten Atombombe im Manhattan Project.
  • Jeden Oktober findet eine Woche lang die größte Balloon Fiesta der Welt in Albuquerque statt.
  • Am 1. November ist Albuquerque South Valley Schauplatz einer großen Dia de los Muertos Parade.

Dazu bietet New Mexico die üblichen Tourist Sights wie die Carlsberg Caverns, White Sands, Bandelier, Tent Rocks, Old Town Taos/Santa Fe/Albuquerque und jede Menge Pueblos.

New Mexico, „Land of Enchantment“ ist einer der abwechslungsreichsten Bundesstaaten in den USA mit einer 12.000 jährigen Geschichte von Steinzeitbesiedlung, indianischer Besiedlung, spanischer Besiedlung bis zur Annektion im US-mexikanischen Krieg.

Albuquerque ist außerdem nur 5 Stunden vom Monument Valley oder von Mesa Verde entfernt. New Mexico lässt sich also gut in einen mehrwöchigen US Southwest Road Trip einbauen, z.B.: Las Vegas, Grand Canyon South Rim, Antelope Canyon/Lake Powell, (Bryce Canyon, Arches NP,) Monument Valley, 4 Corners, Ship Rock, Chaco Culture, Taos, Bandelier, Santa Fe, Tent Rock, Albuquerque und auf der Route 66 oder durch die Navajo Nation zurück (Abkürzung ohne Bryce Canyon und Arches NP auch möglich).

Louisiana

LouisianaAllgemeine Informationen

  • Abkürzung: LA
  • Spitzname: Pelican State
  • Hauptstadt: Baton Rouge
  • Fläche: 135.659 km²
  • Einwohner: 4.533.372
  • Bevölkerungsdichte: 33,0 Einwohner/km²
  • Beitritt in die USA: 30.04.1812

Angela und Klaus

Angela und KlausLink zum Blog: https://akweltenbummler.com

Reisen ist unser liebstes Hobby.

Bald werden wir mit einem Wohnmobil erneut auf eine hoffentlich endlose Tour durch die schöne Welt gehen. Die eineinhalbjährige Rundreise durch die USA war bis jetzt der Höhepunkt unserer Reisegeschichte.

Cajun-Country Louisiana

Louisiana ist wohl der bekannteste der Südstaaten der USA. Wer an Louisiana denkt, denkt zuerst an New Orleans. An was denkt man sonst noch, wenn man an Louisiana denkt. Eigentlich an sonst nicht viel, vielleicht noch an warmes Klima, an Sümpfe, Alligatoren und den Mississippi.

Baton Rouge ist die Hauptstadt Louisianas, durch die der Mississippi fließt. Auffallend in Baton Rouge ist das 1932 vollendete Regierungsgebäude mit seiner Höhe, seinem monumentalen Eingang und der großen Freitreppe. Es ist mit 34 Stockwerken das höchste Regierungsgebäude der USA. Im 27. Stockwerk befindet sich in einer Höhe von 350 Fuß eine Aussichtsplattform, mit einem umwerfenden Blick über die grüne Stadt, den Fluss und das Umland. Nach einer Kontrolle beim Betreten des Gebäudes darf man sich die beiden Tagungsräume ansehen. Das Gebäude hat noch heute die altehrwürdige und prächtige Optik im Inneren wie damals. Das Regierungsviertel ist weitläufig mit viel Grün, schön angelegten Gärten und einem großen See angelegt.

ie Zypressensümpfe sind das Wahrzeichen Louisianas, die vor allem zum Sonnenuntergang mystisch sind.

ie Zypressensümpfe sind das Wahrzeichen Louisianas, die vor allem zum Sonnenuntergang mystisch sind.

Zwischen Lafayette und Baton Rouge liegt der größte Sumpf, den Louisiana zu bieten hat, das Atchafalaya Becken. Die Überquerung erfolgt über eine viele Meilen lange Brücke in die eine Richtung und eine zweite Brücke in der anderen Richtung. Da stecken Arbeit und Beton ohne Ende drin.

Das Cajun Country ist für seine besonders leckere, creolische Küche berühmt, aber auch für seine Krebse. Die in der typischen Louisianagewürzmischung gekochten Flusskrebse werden auf Feldern gefangen, und zwar auf brachliegenden Reisfeldern, die dann geflutet werden und wo sich die Krebse sammeln. Das Les Crabes bei Des Allemands sieht zwar nicht sehr einladend aus, aber dort gibt es hervorragende Krebse zum Minipreis und einen sehr netten Geschäftsmann.

Nur ein Stück weiter bietet Airboat Tours by Arthur Swamp-Touren an. Massenbetrieb ist dort ein Fremdwort. Individuell und kostengünstig werden die Besucher mit kleinen Propellerbooten durch die Sümpfe mit ihren Zypressen und Alligatoren gefahren. Hautnahe Begegnungen mit den großen Echsen sind garantiert. Inmitten dieser Wasserlandschaft fühlt man sich der Wirklichkeit entrückt.

Abbeville, 1843 von einem Pater Megret gegründet, der dieser Stadt den Namen seiner Heimatstadt in Frankreich gab, ist ebenfalls einen Besuch wert. Die große St. Mary Magdalen Kirche dominiert die kleine Altstadt, die direkt am Vermillion Bayou liegt. In Louisiana heißen alle Flüsse Bayou. In der traditionsreichen Zuckerrohrmühle „Steen´s Cane Syrup Mill“ werden zwar keine öffentlichen Führungen angeboten, dafür kann man jedoch die Produkte der Mühle käuflich erwerben, die dazu sehr günstig und vor allem lecker sind, inkl. Kochbuch mit Rezepten, die Zuckerrohrsirup enthalten.

New Orleans, das Herz Louisianas, lockt die meisten Besucher in sein French Quarter. Das French Quarter ist das älteste Stadtviertel und das Kulturzentrum von New Orleans. Wunderschöne, bunte Häuser mit hübschen schmiedeeisernen Balkonen und Verzierungen, die schönen Innenräume, alles lädt zum Bummeln, Stöbern und Probieren ein. Bourbon, Austern und Po Boys, keine smarten Jungs, sondern eine Art Sandwich, sind hier die Renner. Im French Market wird alles angeboten, was Louisiana zu bieten hat: Kulinarisches, Klamotten und Kunstwerk. Am Mississippiufer der Stadt liegt die Natchez, ein Schaufelraddampfer, der verschiedene Ausflüge anbietet. Auf dem Riverwalk spaziert man gemütlich und außerhalb des Treibens am Mississippi entlang.

South Dakota

South DakotaAllgemeine Informationen

  • Abkürzung: SD
  • Spitzname: Mount Rushmore State
  • Hauptstadt: Pierre
  • Fläche: 199.792 km²
  • Einwohner: 814.180
  • Bevölkerungsdichte: 4,0 Einwohner/km²
  • Beitritt in die USA: 02.11.1889

Ellen und Udo

Ellen und UdoLink zum Blog: https://abenteuer66.wordpress.com/

Ellen und Udo sind seit einigen Jahren zusammen in den USA unterwegs. Sie haben den Südwesten ausführlich erkundet, in Bodie Ghost Town geheiratet und sozusagen im Vorbeifahren ihre Liebe für die Route 66 entdeckt. Momentan beschäftigen sie sich hauptsächlich mit der „Mother Road“.

Dazu haben sie vor kurzem einen Blog ins Leben gerufen, der sich ausschließlich mit der Route 66 beschäftigt. Außerdem arbeiten sie zusammen mit einem amerikanischen Freund und Route 66 Experten an Buchprojekten über die 66.

Owanka – das ist eine Ghost Town. In South Dakota. Kennt ihr Owanka? Kaum, Owanka hat wenig Besucher. Viel ist da nicht los, kaum ein Tourist. Und wenn, dann hat er sich gut vorbereitet. Owanka liegt nicht direkt „am Weg“. Am Weg in die Badlands zum Beispiel. Oder nach Mount Rushmore, ihr wisst schon, die Präsidenten. Obwohl: es sind nur sechs Meilen bis zur Interstate. Sechs Meilen zu viel für Owanka –  zum Überleben. Owanka hat nichts zu bieten, außer Verfall und Stille. Ghost Town eben.

Halt! Nicht ganz, da hinten ist Leben, eine Farm? Jedenfalls ein bewohntes Grundstück, da stehen Autos. Also gibt es Bewohner. Aber nur eine Familie residiert hier noch. Wahrscheinlich gehört ihr die ganze „Stadt“ oder das Land drumrum. Ansonsten: die alte Bahnlinie, die Schienen, über die heute noch ab und zu Güterzüge rollen – ohne anzuhalten, der alte „grain elevator“, die typisch sind für die Prairie-Staaten. Autowracks, nebeneinander aufgereiht. Camper, ein Bus, „mobile homes“ – verlassen, vergessen. Schrott. Wer Ghost Towns mag, ist hier goldrichtig.

Owanka

Owanka

Und wann fing das an mit Owanka? Im Wilden Westen natürlich, damals als die Siedler den Natives peu a peu das Land wegnahmen. Um 1880 war‘s wohl als die ersten Weißen hier in der Gegend auftauchten. Dakota City wurde als Folge der Eisenbahn gegründet. Später, um 1906, wird die Stadt „abgebaut“ und die Gebäude „verlegt“ – Owanka wird geboren. Hauptsächlich, um die Dampfloks mit Wasser zu versorgen. Die Stadt wächst, bis auf 200 Einwohner. Post Office, Bank – alles da. Das ging so bis in die 1930er Jahre. Inzwischen waren die Wasserquellen im Norden der Stadt versiegt, es wird schwer für die Siedler. Die Eisenbahn bunkert ihr Wasser anderswo. Nach und nach, aus vielerlei Gründen, entschwinden sie, die Stadt wird zur Ghost Town. Das war in den 1950er Jahren.

Owanka ist einen Besuch wert, aber eben nur, wenn man was übrig hat für den maroden Charme der frühen Jahre. Amerika hat viele „Ghosts“, wie man die verlassenen Orte hier nennt. Es macht Spaß, sie zu suchen, zu finden und zu erkunden. Auch Owanka macht Spaß. Owanka – das ist ein Name aus der Sprache der Sioux. Bedeutet: „a good campground“. Stimmt! Platz genug ist da… und die Stille der Prairie.

Das war der nächste Teil unserer Serie über die 50 Bundesstaaten der USA. Vielen Dank dieses mal an Florian, Angela und Klaus und an Ellen und Udo für die tollen Berichte

Kommentare sind nicht nur von uns gerne gesehen, auch unsere Gastautoren würden sich über Anmerkungen sehr freuen.

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https://www.reisen-fotografie.de/50-bundesstaaten-new-mexico-lousiana-south-dakota/?pk_campaign=feed&pk_kwd=50-bundesstaaten-new-mexico-lousiana-south-dakota/feed/ 2 20095
Fotobearbeitung – was ist erlaubt? https://www.reisen-fotografie.de/fotobearbeitung-was-ist-erlaubt/?pk_campaign=feed&pk_kwd=fotobearbeitung-was-ist-erlaubt https://www.reisen-fotografie.de/fotobearbeitung-was-ist-erlaubt/?pk_campaign=feed&pk_kwd=fotobearbeitung-was-ist-erlaubt#comments Thu, 07 Jul 2016 13:00:34 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=20138 Was ist in der Fotobearbeitung erlaubt? Wie weit darf man bei der Bearbeitung von Bildern gehen? Wo fängt die Manipulation an? Zu all diesen Fragen gibt es wohl ungefähr so viele unterschiedliche Antworten, wie es Fotografen auf der Welt gibt. Ich möchte hier meine persönlichen Antworten geben, meine Einstellung zum Thema Fotobearbeitung. Was mache ich, […]]]>

Was ist in der Fotobearbeitung erlaubt? Wie weit darf man bei der Bearbeitung von Bildern gehen? Wo fängt die Manipulation an? Zu all diesen Fragen gibt es wohl ungefähr so viele unterschiedliche Antworten, wie es Fotografen auf der Welt gibt. Ich möchte hier meine persönlichen Antworten geben, meine Einstellung zum Thema Fotobearbeitung. Was mache ich, was sind NoGos für mich und wo endet bei mir die Bearbeitung und beginnt die Manipulation?

Fotobearbeitung – ein polarisierendes Thema

Lightroom

Bearbeitung in Lightroom

Nicht wundern, wenn ich ausnahmsweise mal in der Ich-Version schreibe. Der Grund dafür ist einfach, Melanie hat am Thema Bildbearbeitung keinerlei Interesse. Daher kann schlecht in der gewohnten Wir-Form schreiben, das gäb bestimmt Mecker.

Ich habe letzte Woche unsere Blogparade, „Wie weit darf Fotobearbeitung gehen„, gestartet. Natürlich habe ich die Blogparade auch in den Social Medias geteilt, genau so wie andere Blogger, die auch schon teilgenommen haben (Danke dafür). Und ich war sehr überrascht über die aufkommenden Diskussionen. Sei es bei Facebook, bei Google+ oder in den Kommentaren zu den Berichten, welche andere Blogger schon zu dem Thema geschrieben haben.

Das zeigt mir, dass dieses Thema immer noch polarisiert. Dabei ist es mindestens so alt wie die Fotografie selber. Es ist auch kein Thema der digitalen Fotografie, dazu später mehr.

Interessant ist auch, dass der eigene Standpunkt in den Reaktionen oft nachdrücklich dargestellt wird und wie oft andere Herangehensweisen grundsätzlich in Frage gestellt werden. Oft ufern diese Diskussionen in einen recht rauen Ton aus. Da bin ich immer ein wenig verstört.

Gibt es überhaupt ein Richtig oder Falsch bei dem Thema? Sollten wir nicht lieber alle froh sein, dass es so viele unterschiedliche Denkansätze gibt, welche die Fotografie enorm bereichern? Mir selber gefallen auch nicht alle Bilder, die mir im Netz über den Weg laufen. Es zwingt mich aber doch keiner, diese anzuschauen. Und wenn sie dem Fotografen gefallen, wenn es Leute gibt, die Spaß an den Bildern haben, dann ist doch alles gut.

Wie mache ich das mit der Fotobearbeitung?

Bei mir wird jedes Bild bearbeitet. Da ich ausschließlich in RAW fotografiere, komme ich da gar nicht drumherum. Aber, für mich ist die Entwicklung des RAW ein Bestandteil meines Hobbys Fotografie, mir macht die Entwicklung Spaß und ich habe dabei das Ergebnis selbst in der Hand.

Einen Grundsatz habe ich mir dabei aber auf die Fahne geschrieben.


Aus einem technisch schlechten Bild, kann auch die beste Fotobearbeitung kein gutes Bild mehr machen.
Klick um zu Tweeten


Verwackelt ist verwackelt, falscher Fokus ist und bleibt ein falscher Fokus. Diese technischen Fehler kann ich mit der teuersten Software nicht reparieren. Daher ist der erste Schritt zu einen tollen Bild, dass man ein vernünftiges Foto macht, seine Kamera beherrscht und zumindest die Grundbegriffe der Fotografie (Blende, ISO, Belichtungszeit, usw.) verinnerlicht hat.

Auch einen vernünftigen Bildaufbau mache ich gerne schon mit der Kamera, dafür ist es hilfreich, wenn man weiß was eine Drittelregel ist, was der Goldene Schnitt ist, wenn man mit dem Begriff Komplementärfarben was anfangen kann – man verschiedene fotografische Regeln kennt. Denn:


Die Regeln der Fotografie sollte man kennen. Und wenn es nur dazu dient, diese bewusst zu durchbrechen.
Klick um zu Tweeten


Generell habe ich drei unterschiedliche Ansätze bei meinen Fotos. Je nach Verwendungszweck bearbeite ich die Bilder unterschiedlich, habe dabei ein anderes Ziel vor Augen.

Dokumentarische Bilder

Fotobearbeitung

Fotobearbeitung aus einem Reisebericht als Dokumentation

Unsere Reiseberichte oder unsere Flugzeugbilder (also technische Dinge) sehe ich als dokumentarische Arbeit. Ich will anderen Reisenden zeigen, was sie an einem Ort erwartet. Daher werden Bilder für diese Berichte nur dezent entwickelt. Die Farben, Kontraste, Tonwerte usw. stelle ich dabei so ein, dass ein möglichst realistisches Bild von einem Ort entsteht. 

Dabei möchte ich unseren Lesern einen realistischen Eindruck von einem Ort übermitteln. Und zwar soweit realistisch, dass er diesen Ort auch selber erkennt, wenn er selber dort ist. Sollte er dort nach dem Ding auf dem Foto von mir suchen und nicht finden, dann habe ich was falsch gemacht.

Daher beschränkt sich die Arbeit an diesen Bildern auf das Nötigste. Technische Mängel, wie Sensorflecken oder schiefen Horizont, werden beseitigt. Farben, Kontraste, Licht und Schatten werden so eingestellt, wie es vor Ort auf uns gewirkt hat. Am Ende wird noch geschärft, was bei einem RAW unabdingbar ist, und das war es auch schon.

Störende Elemente werden nur entfernt, wenn sie wirklich nerven. Auf dem obigen Bild habe ich eine weg geworfene Wasserflasche entfernt, die auf der Wiese lag. Ich hätte sie auch vor Ort in den Müll werfen können, nur war sie mir da gar nicht aufgefallen. Die Menschen auf dem Bild oben stören mich dagegen gar nicht und sind Teil der Szenerie, wie sie wohl die meisten Besucher dort auch erleben werden.

Besondere Bilder von Fototouren oder für Fotoaktionen

Zoom und nah am Motiv - dann verschwinden Netze im Hintergrund im Bokeh

Momente im Zoo

Wenn ich z.B. in einen Zoo auf Fototour gehe, dann habe ich keinen Anspruch darauf eine Dokumentation zu machen. Denn dann würde ich einen Elefanten von der Seite fotografieren und im Blog drunter schreiben, „Das ist ein Elefant“. Das will ich aber nicht und unsere Leser hoffentlich auch nicht.

Ich will dort tolle Bilder machen, will Momente einfangen, will Tiere in Szene setzen bzw. sich selber setzen lasse und ich stehe sehr auf Tierportraits.  Dazu gehört es auch, dass ich mir die Freiheit nehme meinen Stil bei der Entwicklung umzusetzen. Da werden Tiergesichter auch mal aufgehellt, der Hintergrund abgedunkelt und störende Elemente gnadenlos weg gestempelt. Ich liebe Vignetten bei Tierbildern, ich mag kräftige Farben und Kontraste im Bild.

Das ist mein Stil, den kann man mögen, muss man aber nicht. Ich sehe die Bilder als eine Art Kunst – und dabei ist bekanntlich erlaubt was gefällt. Ich entwickle alle meine Bilder in diesem Bereich so, wie sie mir gefallen. Wenn dann Besucher unseres Blogs hier Applaus spenden, dann freue ich mich tierisch darüber. Das geht wohl jedem Fotograf so, sonst würden wir die Bilder ja nicht öffentlich zeigen.

Auch hier ist irgendwie von Liebe nichts zu sehen.

Ich kann aber auch damit leben, dass die Bilder nicht allen gefallen. Ich kann sogar mit vorgetragener Kritik leben, solange diese konstruktiv und sachlich vorgetragen wird. Aber, das ist noch ein großes anderes Thema. Ich höre mir die Kritik gerne an, freue mich auf Hinweise über technische Fehler im Foto oder bei der Bearbeitung. Was ich aber nicht mache, dass ich meinen Stil verändere, weil dieser einigen Leuten nicht gefällt. Denn dann wäre es nicht mehr mein Stil.

Nicht nur bei Zoofotos arbeite ich nach dieser Einstellung. Auch für Fotoaktionen, Wettbewerbe usw. erstelle ich Bilder mit meinen Stil. Diese haben aber, das sei ausdrücklich nochmal erwähnt, keinen dokumentarischen Charakter. 

Trotzdem gibt es bei diesen Bildern ein paar NoGos bei der Bearbeitung. Ich würde niemals Elemente austauschen, z.B. einen wolkenlosen Himmel gegen einen wolkigen Himmel. Farben sind mir heilig. Wenn ein Tier ein braunes Fell hat, dann hat es ein braunes Fell – nicht rosa, nicht grün – braun! 

Ich arbeite mit den Informationen, welche mir das RAW bietet, mit all seinen Möglichkeiten. Aber die fotografierten Tatsachen bleiben bestehen.

Experimentelle Fotobearbeitung

Dann gibt es noch die Bilder, an denen ich verschiedene Techniken ausprobiere. Dazu gehören für mich z.B. Schwarz-Weiß-Bilder (da es einfach nicht mein Alltag ist), HDR-Bilder, selbst zusammengesetzte Panoramen oder auch mal Fotomontagen. 

HDR des Monats Juni: Sunset in Los Angeles

HDR Sonnenuntergang LA

Das sind Dinge, die nicht nicht wirklich perfekt beherrsche, wo aber mein Spieltrieb raus kommt. Dabei verfolge ich weder ein bestimmtes Ziel noch einen Stil. Von einem eigenen Stil bin ich bei diesen Dingen eher meilenweit entfernt. Ich probiere was geht, was mir verschiedene Programme bieten, Filter, AddOns und andere Hilfsprogramme. 

Und wenn am Ende ein Bild auf dem Monitor zu sehen ist, welches mir gefällt, dann zeige ich es auch. Dabei aber immer bereit dafür von Fachleuten aus dem Segment richtig Haue zu bekommen. Das ist aber bisher nicht passiert, zumindest nicht böse.

Drei Wege zum Ziel – ein schönes Foto

Mit diesen drei Wegen, mit diesen drei verschiedenen Einstellungen, sind meiner persönlichen Kreativität eigentlich keine Grenzen gesetzt. Manchmal muss ich mich bremsen, gerade bei tollen Wolkenhimmeln juckt es oft in den Fingern, die Effekte auch auf den Doku-Bildern zu verstärken. Meistens gelingt es mir aber, mir auf die Finger zu hauen und mich zu bremsen.

Wo fängt Manipulation an, wo hört Bearbeitung auf?

Eine Frage, die man in den Diskussionen gerade oft liest, ist die nach der Grenze zwischen Manipulation und Bearbeitung. Teilweise wird so argumentiert, dass alles, was nicht in der Kamera passiert, eine Manipulation ist. Nun, wenn es so wäre, dann wär jedes Bild manipuliert. Wir entscheiden doch durch viele Dinge bereits bei der Wahl des Motives, beim Blickwinkel, bei der Wahl von Blende und Belichtungszeit wie ein Bild hinterher wirken soll. Über den Einsatz von Blitzen oder Objektivfiltern will man ja dann gar nicht nachdenken. Oder die Filmwahl bei der analogen Fotografie, welche bereits die Wirkung des Bildes beeinflusst hat.

Andere sagen, man nehme nur Bilder in JPG, so wie sie aus der Kamera kommen. Die RAW-Enwicklung sei bereits eine Manipulation. Aha! Und wer macht aus den Sensordaten der Kamera ein JPG? Genau, es ist ein Algorithmus in der Kamera, der genau die Aufgaben einer RAW-Entwicklung übernimmt. Nur, man es hat es gar nicht mehr selbst in der Hand, man muss sich auf den Algorithmus verlassen.

Ein Vergleich mit alten Zeiten würde wohl so aussehen: Das Out-of-the-Cam-JPG wäre das Bild vom Massenfotolabor in der analogen Zeit. Da hatte man auch keinen Einfluss auf die Entwicklung. Die eigene RAW-Entwicklung ist dann die Arbeit im eigenen Labor. Dazu passt es auch, dass viele Begriffe, die man heute in der digitalen Bildbearbeitung kennt, ihren Ursprung in den alten Fotolabors haben. Woher sonst kommen denn so komische Begriffe wir Abwedeln oder Maskieren?

Wobei man klar sagen muss, die modernen Kameras entwickeln schon fantastische Ergebnisse. Sie haben bestimmt noch ihre Schwächen, gegenüber dem RAW, wenn es um komplizierte Lichtbedingungen geht. Aber im Großen und Ganzen kann man auch nur mit JPG prima Fotos machen.

Admin at work

Eine der wenigen Montagen von und mit mir.

Für mich fängt eine Manipulation in dem Moment an, wenn ich was an der fotografierten Aussage etwas verändere. Wenn ich störende Dinge weg stempel oder Objekte zufüge, die auf dem Foto nicht vorhanden sind. Auch wenn ich Elemente im Foto austausche (Klarer Himmel gegen Wolkenhimmel), dann ist es für mich eine Manipulation des Bildes. Ich selber mache das selten (stempeln) bis gar nicht (austauschen). Trotzdem lehne ich diese Techniken nicht ab. 

Wenn es jemand beherrscht und aus mehreren Bildteilen ein neues Gesamtbild schaffen kann, welches toll aussieht und technisch perfekt ist, dann kann ich mich daran erfreuen. Nur ist das dann für mich auch kein Foto mehr, eher eine Montage oder wie man heute sagt, ein Composing.

Wie sehe ich das als Bildbetrachter

Ich fotografiere nicht nur gerne, mindestens genau so gerne schaue ich Bilder von anderen Fotografen. Sei es auf verschiedenen Blogs oder auf unterschiedlichen Fotoplattformen

Dabei bin ich stilmäßig sehr offen eingestellt. Ich schaue gerne ein gutes Streetbild an, genau so gerne aber auch mal ein Blümchenbild oder unzählige andere Motive. Dabei kann ich mich an einfachen Bildern genau so erfreuen, wie an aufwändig bearbeiteten Bildern. Ich bin da selber extrem tolerant und nicht auf eine Sparte fixiert. Oft genug sitze ich dann staunend vor Motiven und denke mir, dass würde ich auch mal so können. Und das denke ich oft, sehr oft, viel zu oft.

Natürlich, es gibt auch Dinge, welche ich nicht mag. Diese komischen Instagram-Style-Filter sagen mir gar nicht zu. Wenn man teilweise durch Instagram stöbert, Gott, die sehen alle gleich aus. Und wenn ich dann noch Hinweise finde, dass man bei Instagram nur helle Bilder hochladen soll, weil dass dort gerade State-of-the-Art ist, dann schubbert es mich.

Oder übertriebene HDR Bilder, die sind auch so ein Ding. Ich liebe HDRs, schaue mir gut gemachte Bearbeitungen gerne an. Wenn es aber so übertrieben ist, dass rund um Gebäudekanten Halos zu sehen sind, und die Farben leuchten als wenn sie 3 Jahre radioaktiv bestrahlt wurden, dann ist das nicht meines.

So genannte Fine-Art Bilder, sind zum Teil, auch so eine Sache. Hier und da stolpert man im Netz über Bilder, in Galerien, wo ich mir dann denke, „Jo, son Sensorproblem hatte ich auch mal, hab ich dann aber gelöscht“. Wenn man sich dann die Kommentare durchliest und erstaunt feststellt, dass die Kritiker sich dort vor Freude weinend in den Armen liegen und Lobpreisungen aussprechen, dann ist das der Moment, wo ich mich leise zurück ziehe. Ich könnte mich jetzt natürlich da rein klinken und schreiben, dass der Fotograf wohl keine Ahnung hat und mal seinen Autofokus reparieren lassen soll. Nur, eine kleine Stimme in meinem Kopf sagt dann „Geh einfach weiter, Du Kunstbanause“. Und die Stimme hat vermutlich recht, vor allem mit dem Kunstbanausen. 

Mir gefallen also wirklich nicht alle Bilder, die ich im Netz zu sehen bekomme. Aber, wer bin ich, dass ich mich hinstelle und sage, Dein Stil ist Mist? Das würde mir im Traum nicht einfallen.

Keiner zwingt mich diese Bilder anzuschauen. Ich gehe weiter meines Weges und alles ist gut.

Mehr Toleranz in der Diskussion

Was mir häufig in der Diskussion um Fotothemen, so auch bei diesem hier fehlt, ist die Toleranz gegenüber anderen Einstellungen zur Fotografie. Was habe ich schon für Schlachten zwischen Blümchen- und Tierfotografen lesen müssen/können/dürfen. Oder die legendären Auseinandersetzungen analoge Fotografie vs. digitale Fotografie. Schlachtfelder gibt es da mehr als genug.

Dabei ist es doch, wie bei der Musik. Ich stelle mich auch nicht hin und versuche Schlagerfreunden zu erklären, dass das Schrott ist und versuche die dann noch zum Hard-Rock zu überreden. Mal ehrlich, auf die Idee würde doch keiner kommen. (OK, Schlager = Schrott, dass sage ich schon – aber ich missioniere dann nicht).

Auch beim Theme Fotobearbeitung täte oft ein wenig Toleranz der Diskussion ganz gut. Die Aussage „Bildbearbeitung hat mit Fotografie nichts zu tun“ halte ich für genau so falsch wie die gegenteilige Behauptung „nur mit JPG bekommt man keine vernünftigen Bilder“. Beides ist, für sich gesehen, Mumpitz.

Wir alle betreiben ein Hobby, welches so wahnsinnig vielseitig ist, welches so viele verschiedene Möglichkeiten, Ansätze und Wege zum Ziel gibt – eigentlich sind sie grenzenlos. Und jeder Weg zum Foto, ob mit Bearbeitung oder ohne, ob in Farbe oder schwarz-weiß, ob analog oder digital, jeder einzelne Weg hat seinen Berechtigung uns seine Anhänger.

Ich kann jeden Fotografen verstehen, der mir sagt, er will fotografieren und hat auf die Bildbearbeitung keine Lust. Wo ist das Problem? Er arbeitet dann halt mit JPG und nimmt die meist tollen Bilder aus der Kamera. Wenn sie ihm gefallen, dann ist das Ziel für ihn doch erreicht.

Andere, dazu zähle ich mich auch, haben Freude an der Bearbeitung. Mir macht es auch nichts aus, am Ende einer Reise 300 oder 400 RAW-Bilder manuell zu entwickeln. Für mich ist das ein fester Teil des Hobbys Fotografie, der mir genau so viel Freude macht, wie das Fotografieren selber.

Wenn nun jeder einzelne von uns, ich schliesse mich da ausdrücklich mit ein, dem anderen seinen Weg gönnen würde, dann wäre so manche Diskussion auch nicht mehr so aufgeheizt. Einfach mal von dem Weg abkommen, sein eigenes Vorgehen, seinen eigenen Fotogeschmack als einzig, ultimativ, richtig zu sehen. Denn das ist es nicht. Die Fotografie lebt von der Vielfalt – und das ist gut so.

Das war jetzt mein Beitrag zu unserer eigenen Blogparade. Das habe ich auch noch nicht gemacht. Aber der Text hätte die Ausschreibung zur Aktion wohl gesprengt. Eigentlich wollte ich meine Meinung auch erst am Ende der Parade verfassen aber das ganze Thema juckte dermaßen in den Fingern, das musste einfach raus.

So, und nun Feuer frei. Eure Meinung zu dem Thema interessiert mich brennend und ich freue mich über Kommentare. Oder, schreibt doch zu dem Thema einen eigenen Beitrag und nehmt damit an unserer Blogparade teil.

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https://www.reisen-fotografie.de/fotobearbeitung-was-ist-erlaubt/?pk_campaign=feed&pk_kwd=fotobearbeitung-was-ist-erlaubt/feed/ 22 20138
Welchen Führerschein braucht man für ein Wohnmobil in den USA oder Kanada? https://www.reisen-fotografie.de/welchen-fuehrerschein-braucht-man-fuer-ein-wohnmobil-in-den-usa-oder-kanada/?pk_campaign=feed&pk_kwd=welchen-fuehrerschein-braucht-man-fuer-ein-wohnmobil-in-den-usa-oder-kanada https://www.reisen-fotografie.de/welchen-fuehrerschein-braucht-man-fuer-ein-wohnmobil-in-den-usa-oder-kanada/?pk_campaign=feed&pk_kwd=welchen-fuehrerschein-braucht-man-fuer-ein-wohnmobil-in-den-usa-oder-kanada#comments Thu, 07 Jul 2016 11:04:41 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=17523 Führerschein für das Wohnmobil, welchen braucht man in den USA oder Kanada? Im Moment herrscht ein wenig Aufregung auf dem Reisemarkt. Der DRV (Deutscher ReiseVerband) überraschte in den letzten Wochen mit einer Mitteilung zum Thema Führerscheine beim Mieten eines Wohnmobils. In dem zweiseitigen Schreiben heißt es, das Inhaber von Führerscheinen der Klasse B nur noch […]]]>

Führerschein für das Wohnmobil, welchen braucht man in den USA oder Kanada?

Im Moment herrscht ein wenig Aufregung auf dem Reisemarkt. Der DRV (Deutscher ReiseVerband) überraschte in den letzten Wochen mit einer Mitteilung zum Thema Führerscheine beim Mieten eines Wohnmobils.

In dem zweiseitigen Schreiben heißt es, das Inhaber von Führerscheinen der Klasse B nur noch Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen anmieten dürfen. „Dies ist insbesondere eine im Hinblick auf die Anmietung von Campern in den USA, Kanada, Australien und Neuseeland wichtige Einschränkung“ – heißt es weiter. 

Wie reagieren die deutschen Reiseveranstalter?

Alle waren nun gespannt, wie denn die deutschen Reiseunternehmen reagieren werden. Und genau diese Reaktion verwirrt Touristiker und Reisende noch mehr.

Über 6 Tonnen - ein C30 Wohnmobil

Über 6 Tonnen – ein C30 Wohnmobil

DER Tour und die Camperbörse setzen diese Regelung um. Kunden wurden angeschrieben und auf das Problem aufmerksam gemacht. Ihnen wurde angeboten, die Buchungen innhalb von 14 Tagen kostenlos stornieren zu können, wenn sie nur die neue Klasse B besitzen. Beim Besitz der alten Klasse 3, welche das Führen von Fahrzeugen bis 7,49 Tonnen zulässt, ist alles kein Problem.

Andere Reiseveranstalter folgen der Maßnahme aber nicht. So haben sowohl FTI als auch CANUSA bekannt gegeben, dass dieser Hinweis sie selber überrascht habe und er nicht umgesetzt wird. Auch mit den hauseigenen Versicherungen sei das geklärt worden, dass es zu keinerlei Problemen im Schadensfall kommen wird.

„Die Beschränkung auf 3,5 Tonnen gilt nur innerhalb der Europäischen Union“ sagt ein Sprecher von FTI. Außerhalb der EU, also z.B. in den USA, Kanada, Australien und Neuseeland dürfen sehr wohl schwerer Fahrzeuge bewegt werden. Ein Risiko, den Versicherungsschutz zu verlieren, sieht man bei FTI übrigens nicht: „Das haben wir mit unseren Vermietern und unserer Versicherung abgeklärt. Der Schutz im Falle eines Unfalls besteht weiter“, stellt der Sprecher klar.

Beide Unternehmen habe somit auch bis heute keine Änderung an ihren Mietbedingungen vergenommen.

Neuerungen ab 01.09.2016 – es wird noch komplierter 

Um es jetzt ganz kompliziert zu machen, sind für die Winter- und Sommersaison 2016/2017 die Regelungen wieder geändert worden. Das generelle Verbot, Wohnmobile nicht mehr mit Klasse B buchen zu dürfen hat wohl doch zu viele Kunden gekostet. Jetzt haben fast alle Veranstalter in Kanada komplett zurück gerudert und in den USA gibt es nur noch eine Beschränkung bei der Anmietung in Nevada.

Neuregelung Führerscheine bei deutschen Reiseveranstaltern – Anmietung in den USA

Hier eine Übersicht der aktuellen Regelungen für das meistgebuchte C-Klasse-Wohnmobil:

  • DER-Tour: Alle C-Klasse-Modelle können mit Klasse 3 oder B gefahren werden. Außer in Nevada, hier wird Klasse 3 oder C1/C benötigt.
  • Camperbörse: Alle C-Klasse-Modelle können mit Klasse 3 oder B gefahren werden. Außer in Nevada, hier wird Klasse 3 oder C1/C benötigt.
  • Meiers Weltreisen: Alle C-Klasse-Modelle können mit Klasse 3 oder B gefahren werden. Außer in Nevada, hier wird Klasse 3 oder C1/C benötigt.
  • ADAC-Reisen: Für alle Wohnmobile C-Klasse wird der Führerschein Klasse 3 oder C1/C benötigt.
  • FTI, TUI, CANUSA: Hier reicht für alle C-Klasse Modelle der Führerschein Klasse 3 oder B.

Ebenso kompliziert ist die Regelung bei den großen Mobilen der A-Klasse:

  • DER-Tour: A-Klasse-Modelle können mit Klasse 3 oder B gebucht werden. In Nevada benötigt man aber Klasse 2 (!) oder C.
  • Camperbörse: Alle C-Klasse-Modelle können mit Klasse 3 oder B gefahren werden. Außer in Nevada, hier wird Klasse 3 oder C1/C benötigt.
  • Meiers Weltreisen: A-Klasse-Modelle können mit Klasse 3 oder B gebucht werden. In Nevada benötigt man aber Klasse 2 (!) oder C.
  • ADAC-Reisen: Für die A-Klasse wird immer die Klasse 2 (!) oder C benötigt.
  • FTI, TUI, CANUSA: Hier reicht für alle A-Klasse Modelle der Führerschein Klasse 3 oder B.

Wir konnten in den Mietbedingungen der Veranstalter keine Information finden, ob man mit einem Wohnmobil, welches man mit Klasse B in z.B. Kalifornien angemietet hat, dann auch nicht nach Nevada fahren darf. Daher können wir im Moment nicht sagen. ob die Regelung ausschliesslich für die Anmietung gilt oder auch ein durchfahren des Bundesstaates nicht erlaubt ist. Wir werden uns dazu aber noch schlau machen.

Neuregelung Führerscheine bei deutschen Reiseveranstaltern – Anmietung in Kanada

Hier ist, bis auf eine Ausnahme, nun wieder alles beim alten und es kann jedes Fahrzeug mit Klasse 3 oder B gemietet werden.

  • DER-Tour: Alle A-Klasse- oder C-Klasse-Modelle können mit Klasse 3 oder B gefahren werden.
  • Camperbörse: Alle A-Klasse- oder C-Klasse-Modelle können mit Klasse 3 oder B gefahren werden.
  • Meiers Weltreisen: Alle A-Klasse- oder C-Klasse-Modelle können mit Klasse 3 oder B gefahren werden.
  • ADAC-Reisen: Für alle Wohnmobile C-Klasse wird der Führerschein Klasse 3 oder C1/C benötigt. Für A-Klasse-Modelle werden die Klassen 2 (!) oder C benötigt.
  • FTI, TUI, CANUSA: Alle A-Klasse- oder C-Klasse-Modelle können mit Klasse 3 oder B gefahren werden.

Damit ist die Verwirrung nun komplett! Wir empfehlen zur Buchung dringend, diese Regelungen zu beachten. Es kann durchaus sein, dass ihr sonst Probleme bei einem Fahrzeugschaden bekommt. 

Wie reagieren die Wohnmobilvermieter?

Sowohl Cruise America, Road Bear und Apollo in den USA als auch Fraserway in Kanada weisen in ihren Mietbedingungen bisher weiter darauf hin, das für deutsche Mieter die Führerscheinklassen B oder 3 vollkommen ausreichend ist.

In den Ländern gelten die dort gesetzlich vorgeschriebenen Gewichtsgrenzen zum Führen einen Fahrzeuges.

In den USA und Kanada sind das z.B: 11,9 Tonnen mit einem Führerschein für PKWs. Darüber hinaus kennt man in den USA auch nur noch Führerscheine für gewerbliche LKWs (Trucks) und Motorräder. Eine kleinere Staffelung der Gewichte gibt es dort gar nicht. 

Welche Auswirkungen hätte die Umsetzung?

Schauen wir uns doch mal, am Beispiel von Cruise America die Gewichte der angebotenen Fahrzeugtypen an.

Wohnmobil Gewichte bei Cruise America

Wohnmobil Gewichte bei Cruise America

Hier sieht man, selbst das kleinste Modell wiegt bereits über 4 Tonnen. Es wäre für Reisende, mit Führerscheinklasse B, nicht mehr möglich ein Wohnmobil aus der C-Klasse zu buchen. In den USA gibt es kaum Anbieter, die kleinere Modell anbieten. In Kanada, Neuseeland und Australien gäbe es die Möglichkeit, sich einen Campervan zu mieten, aber auch hier sollte man dann auf die angegebenen Gewichte schauen.

Kurz gesagt, hier würde für die Tourismusbranche ein Markt weg brechen, ebenso für die Anbieter von Wohnmobilen in den USA, Kanada und den anderen Ländern. Für viele Reisende würde der Traum vom Urlaub mit der grenzenlosen Freiheit Wohnmobil platzen.

Führerschein Wohnmobil: Wie geht es nun weiter?

Hier können wir nur mutmaßen und unsere eigene Einschätzung schreiben. 

Im Moment scheint sich abzuzeichnen, dass das Problem offensichtlich von einer Versicherung ausgeht, welche mit DER Tour und der Camperbörse zusammen arbeitet. Weitere deutsche Anbieter und die Wohnmobilfirmen selber folgen dem Hinweis nicht, dort scheint es auch keine Probleme mit den Versicherungen im Schadensfall zu geben.

Es bleibt nun abzuwarten, wie es weiter gehen wird. Vielleicht gibt es bald plötzlich eine neue Zusatzversicherung für Fahrer mit Führerscheinklasse B, vielleicht machen aber auch die Vermieter entsprechend Druck und diese Regelung wird hinfällig.

Fakt ist, seit der Einführung der neuen Führerscheinklassen in Deutschland 1999 hat es bis heute keine Probleme bei der Anmietung von schweren Wohnmobilen in den Ländern gegeben. Auch nach intensiver Suche in vielen Foren, Fachseiten, Touristikseiten konnten wir keinen beschriebenen Fall finden, wo die Versicherung nach einem Unfall oder Schaden Probleme wegen der Führerscheinklasse gemacht hat. Auch einen Fall, wo ein  Fahrverbot wegen Fahrens ohne Führerschein ausgesprochen wurde, konnten wir nirgendwo finden.

Sollte einer unserer Leser so einen Fall kennen, dann würden wir uns auf einen Hinweis dazu freuen.

Im Moment würden wir jedem Reisenden empfehlen, bei den Unternehmen zu buchen, die in Ihren Mietbedingungen ausdrücklich schreiben, dass Klasse B ausreichend ist. Allerdings würde man im Moment mit dem Risiko leben müssen, dass sich das in den nächsten Wochen vielleicht ändert. 

Wir halten euch hier auf dem Laufenden, wenn es neue Erkenntnisse gibt.

Ergänzung 09.12.2015: Auch TUI-Camper als Vermittler sieht keinen Anlass, dass man mit Klasse B die Wohnmobile in den Ländern nicht fahren darf: http://www.tuicamper.com/infos-tipps/wohnmobil-fuehrerschein/

Ergänzung 07.07.2016:  Wir waren diese Woche auf einer Infoveranstaltung von FTI. Dort haben wir nachgefragt, ob auch bei FTI-Camperbuchungen eine Einschränkung zu erwarten sei. Dies wurde ausdrücklich vernein. Bei FTI kann man weiter alle Camper im Programm mit Klasse 3 oder B  anmieten und fahren. Für uns ist das prima, weil wir über unser Büro auch FTI verkaufen können.

Kauftipps
Wohnmobil in USA und Kanada (OutdoorHandbuch)
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Wohnmobil in USA und Kanada (OutdoorHandbuch)*
  • Frank Noack, Stefanie Polster
  • Conrad Stein Verlag
  • Auflage Nr. 3., akt. Aufl. (25.02.2013)
  • Taschenbuch: 173 Seiten
Abenteuer - Mit dem WOHNMOBIL durch die USA - Ein Bildband mit 250 Bildern auf 128 Seiten - STÜRTZ Verlag
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Abenteuer - Mit dem WOHNMOBIL durch die USA - Ein Bildband mit 250 Bildern auf 128 Seiten - STÜRTZ Verlag*
  • Thomas Jeier (Autor), Christian Heeb (Fotograf)
  • Verlagshaus Würzburg - Stürtz
  • Auflage Nr. Überarbeitete Auflage (12.08.2013)
  • Gebundene Ausgabe: 128 Seiten
Wie sind eure Erfahrungen? Habt ihr schon mal Probleme mit dem Wohnmobil bzw. eurem Führerschein gehabt? Über euere Erfahrungen in den Kommentaren würden wir uns sehr freuen.
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https://www.reisen-fotografie.de/welchen-fuehrerschein-braucht-man-fuer-ein-wohnmobil-in-den-usa-oder-kanada/?pk_campaign=feed&pk_kwd=welchen-fuehrerschein-braucht-man-fuer-ein-wohnmobil-in-den-usa-oder-kanada/feed/ 9 17523
Wildpark Lüneburger Heide https://www.reisen-fotografie.de/wildpark-lueneburger-heide/?pk_campaign=feed&pk_kwd=wildpark-lueneburger-heide https://www.reisen-fotografie.de/wildpark-lueneburger-heide/?pk_campaign=feed&pk_kwd=wildpark-lueneburger-heide#comments Wed, 06 Jul 2016 14:54:39 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=20090 Nach den Bildern der Flugshow aus dem Wildpark Lüneburger Heide möchte ich heute mit Euch auf einen Rundgang durch den Wildpark einladen. In der Realität bietet der Park drei unterschiedlich lange Rundwege. Wegen des schönen Wetters und der vielen Tiere hatte ich mich für den längsten der drei Wege entschieden. Angegeben wurde dieser am Parkeingang […]]]>

Nach den Bildern der Flugshow aus dem Wildpark Lüneburger Heide möchte ich heute mit Euch auf einen Rundgang durch den Wildpark einladen.

In der Realität bietet der Park drei unterschiedlich lange Rundwege. Wegen des schönen Wetters und der vielen Tiere hatte ich mich für den längsten der drei Wege entschieden. Angegeben wurde dieser am Parkeingang mit 120 Minuten. Diese sollte man auch unbedingt einrechnen, vor Allem wenn man auf dem Weg die Tiere geniessen und fotografieren möchte. Bei mir waren es am Ende über drei Stunden, die ich unterwegs war.

Ein Rundgang durch den Wildpark Lüneburger Heide in Bildern

Übersicht über den Park

Übersicht über den Park

Schon ein Blick auf den Plan des Parks, welcher übrigens an vielen Stellen im Park zu finden ist, zeigt einem welche Fülle an Tieren einen erwartet. Dabei leben die Tiere teilweise in Gehegen, wie in normalen Zoos auch, teilweise kann man die Gehege aber betreten oder die Wege führen mitten durch die bewohnten Bereiche. 

Wandern inmitten von Tieren

Wandern inmitten von Tieren

Für viele Tierarten kann man im Park das passende Futter kaufen. Aber aufpassen, die Tiere wissen das auch. Eine Futterpackung in eine offene Jackentasche stecken, das ist keine gute Idee. Die Tiere sind teilweise sehr neugierig und kommen schon angelaufen, wenn man ein Gehege betritt.

Hunger! Gib mir was!

Hunger! Gib mir was!

Ich habe mir bei den Tieren aber nicht viele Freunde gemacht. Ich war ja nicht zum Füttern da, ich wollte Bilder machen. Daher war ich für die meisten Bewohner des Parks irgendwie uninteressant, wenn die merkten, dass es bei mir nichts gibt.

Im Aquarien- und Terrarienhaus

Im Aquarien- und Terrarienhaus

Noch mehr Echsen

Noch mehr Echsen

Neben den Greifvögeln findet man noch viele andere Vogelarten im Park, auch den jüngsten Nachwuchs. Leider lassen sich die ganzen Vögel nur sehr schwer fotografieren. Sie leben halt in Gehegen, die mit Gittern versehen sind. Leider kommt man nirgendwo nah genug an die Gitter heran, um da vernünftig durch zu fotografieren. Daher gibt es nur ein Bild vom Nachwuchs, das ging einfach durch eine Glasscheibe.

Vögel, klein, Nachwuchs.

Vögel, klein, Nachwuchs.

Fotografisch gesehen waren die zahlreichen Gehege mit Tieren wie Ziegen, Gemsen, Rotwild, Pferden, Kühen, Bisons uvm. viel besser eingerichtet. Hier konnte man nach Herzenslust fotografieren und nah an die Tiere heran. Übrigens so nah, dass man aufpassen musste, dass nicht irgendein Bewohner unten am Kameragurt zupfte.

Babyziege

Babyziege

Bisons - ein Hauch von Wyoming

Bisons – ein Hauch von Wyoming

Steibock

Steibock

Wat süß? Oder?

Wat süß? Oder?

Familienleben

Familienleben

Nicht wirklich auf Augenhöhe...

Nicht wirklich auf Augenhöhe…

Natürlich gibt es auch größere, exotischere Tiere im Wildpark zu bestaunen. Tiger zum Beispiel, wenn sie nicht gerade in der Sonne liegen, im letzten Winkel des riesigen Geheges. Also, keine Bilder davon.

Dafür gab es Wölfe, und zwar wunderschöne zu sehen.

NWolf - zum klauen schön!

Wolf – zum klauen schön!

Mein Lieblingswolf im Wildpark

Mein Lieblingswolf im Wildpark

Ein Hingucker waren dann noch die kleinen Polarfuchswelpen. 12 Stück sorgten für eine Menge Stimmung im Park. Leider war auch dieses Gehege nur mit Abstand durch einen Gitterzaun zu fotografieren. Ein paar Klimmzüge und geradezu akrobatische Streckungen später ist wenigsten ein Bild halbwegs vernünftig geworden. Dass die Kleinen im Schatten lagen und in dem Moment Wolken aufzogen muss vermutlich nicht extra erwähnt werden.

Polarfuchswelpen

Polarfuchswelpen

Sehr gut fotografieren konnte man aber bei den Braunbären. Diese waren auch richtig aktiv in ihrem Gehege. Einer der Gründe, warum ich für den 2-Stunden-Rundgang mehr als 3 Stunden gebraucht habe.

Aktion bei den Braunbären

Aktion bei den Braunbären

Die können rennen, schnell!

Die können rennen, schnell!

Oder doch besser faul in der Sonne sitzen

Oder doch besser faul in der Sonne sitzen

Neben den Tieren bietet der Park aber auch viele andere schöne Anblicke. Blumenlandschaften, nette Dekorationen oder eine Aussicht über die Lüneburger Heide. Und wer da vor Höhenangst Probleme bekommt, auch dafür ist gesorgt.

Höhenangst? Kein Problem!

Höhenangst? Kein Problem!

Schöne Aussicht

Schöne Aussicht

Blumenpark

Blumenpark

Kurz vor Ende des Rundgangs kam ich zu den Fischottern, wo gerade Fütterung angesagt war. Dabei erklären die Pfleger übrigens ganz toll die Tiere – man erfährt da viele interessante Dinge. 

Quatsch nicht! Gib Futter!

Quatsch nicht! Gib Futter!

Geht doch... Mahlzeit!

Geht doch… Mahlzeit!

Apropos Greifvögel, fotografieren, Gitter. Bei den Eulen kommt man direkt an die Zäune heran. Dort ist es möglich tolle Bilder zu machen.

Schneeeule

Schneeeule

Wildpark Lüneburger Heide - Informationen
  • Adresse: Wildpark 1 – 21271 Nindorf-Hanstedt 
  • Parken: kostenlos
  • Öffnungszeiten: ganzjährig – 1. März bis 31. Oktober 8:00 – 19:00 Uhr – 1. November bis 28. Februar 9:30 – 16:30 Uhr
  • Eintrittspreise Einzelkarte: 11 EUR für Erwachsene, 9 EUR für Kinder
  • Hunde erlaubt: ja
  • Restaurants: ja
  • Spielplätze: ja
  • Webseite: http://www.wild-park.de
Das war ein kleiner fotografischer Streifzug durch den Wildpark Lüneburger Heide. Wir hoffen, es hat euch ein wenig gefallen. Über Kommentare würden wir uns sehr freuen.
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Wildpark Lüneburger Heide – Flugshows fotografieren https://www.reisen-fotografie.de/wildpark-lueneburger-heide-flugshows-fotografieren/?pk_campaign=feed&pk_kwd=wildpark-lueneburger-heide-flugshows-fotografieren https://www.reisen-fotografie.de/wildpark-lueneburger-heide-flugshows-fotografieren/?pk_campaign=feed&pk_kwd=wildpark-lueneburger-heide-flugshows-fotografieren#comments Sat, 02 Jul 2016 12:28:04 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=20046 Der Wildpark Lüneburger Heide war die erste Etappe meiner Zoo-Tournee in der letzten Woche. Neben den vielen Tieren, die man in dem Park teilweise hautnah erleben kann, sind die Flugschows mit den Greifvögeln alleine schon einen Besuch des Parks wert. Dabei läuft nicht immer alles nach Plan, es sind Tiere und keine Maschinen, aber die […]]]>

Der Wildpark Lüneburger Heide war die erste Etappe meiner Zoo-Tournee in der letzten Woche. Neben den vielen Tieren, die man in dem Park teilweise hautnah erleben kann, sind die Flugschows mit den Greifvögeln alleine schon einen Besuch des Parks wert. Dabei läuft nicht immer alles nach Plan, es sind Tiere und keine Maschinen, aber die vorführenden Falkner lösen jede Situation mit viel Fachwissen und Humor. In diesem Bericht werde ich nicht nur die Bilder der Shows zeigen, sondern auch ein paar Tipps zum Fotografieren von fliegenden Vögeln geben.

Die Flugshows im Wildpark Lüneburger Heide

Fertig zur Show im Wildpark Lüneburger Heide

Fertig zur Show im Wildpark Lüneburger Heide

Es gibt im Wildpark täglich zwei Vorführungen mit Greifvögeln zu bestaunen. Die erste beginnt um 11:30 Uhr unter der Woche und um 12:00 Uhr an Wochenenden und Feiertagen. Die zweite Vorführung beginnt täglich um 15:00 Uhr. Zwischen den Shows hat man genügend Zeit um gemütlich den großen Rundgang durch den Park zu machen.

Die Show am Vormittag

Im freien Flug

Im freien Flug – ein Blaubussard

Am Vormittag war der erste Star der Vorführung ein Blaubussard. Er zog am Himmel seine Kreise, kam aber immer wieder zur den Trainern zurück geflogen, wo er dann mit einem Leckerchen belohnt wurde.

Belohnung nach einer tollen Show

Belohnung nach einer tollen Show

Mein persönlicher Favorit war natürlich der Weißkopfseeadler. Als bekennender Fan der USA war ich wirklich happy, das Wappentier Amerikas mal in live erleben zu können. Und dann noch so nah und nicht wie in den USA nur aus weiter Ferne.

Weißkopfseeadler im Flug

Weißkopfseeadler im Flug

Tipps zum Fotografieren von Vögeln in einer Show

Da wir auch ein Fotoblog sind, direkt mal ein paar Tipps zum fotografieren der Vögel im Flug. Wichtig ist dabei eine Fotokamera mit einen schnellen Autofokus, der die fliegenden Tiere schnell scharf stellen kann. Die Belichtungszeit sollte so kurz wie möglich sein. Alle Bilder hier sind mit Belichtungszeiten zwischen 1/500 und 1/2500 Sekunde gemacht. Dabei sind die Bilder mit 1/500 Sekunde schon oft nicht mehr zu 100% scharf. Um auf diese Belichtungszeiten zu kommen muss natürlich ausreichend Licht vorhanden sein, die Blende geöffnet und notfalls die ISO-Zahl hoch gedreht werden.

Weißkopfadler mit seiner Trainerin

Weißkopfadler mit seiner Trainerin

Ein weiterer Tipp, macht Serienbilder. Ich hatte meine Kamera auf den schnellen Serienbildmodus gestellt. Und dann die Flugbahn des Tieres verfolgen mit abdrücken. Damit hat man hinterher eine schöne Auswahl von Bildern mit verschiedenen Flügelstellungen.

Ich hatte das wahnsinnige Glück, dass die Show am Vormittag bei strahlendem Sonnenschein stattfand. Am Nachmittag war das Licht deutlich komplizierter, da auch die umstehenden Bäume Schatten geworfen haben.

Aktion fürs Publikum

Aktion fürs Publikum

Ab und zu muss man auch Nerven haben. Die Vögel fliegen teilweise nur knapp über die Köpfe der Zuschauer hinweg. Mich hat eine Eule mit ihrem Flügel am Kopf erwischt. Aber runter gezogen habe ich ihn nicht, wegen der Fotos – man muss Prioritäten setzen.

Noch ein Vorbeiflug des Adlers

Noch ein Vorbeiflug des Adlers

Der Adler war fotografisch ein dankbares Motiv. Er flog relativ langsam, tief und ist mächtig groß. Dadurch sind erstaunlich viele Bilder von diesem schönen Tier gelungen. Vor Ort hatte ich noch so meine Zweifel, ob überhaupt eines der Bilder was geworden ist.

Landung

Landung

Ein dankbarer Moment zum Fotografieren ist die Landung oder der Start. Die Vögel bremsen dann stark ab und nehmen wirklich sehenswerte Haltungen ein.

Ein Falke ist schnell, sehr schnell

Ein Falke im sitzen ist kein Problem zum Fotografieren

Ein Falke im sitzen ist kein Problem zum Fotografieren

Der nächste Vogel der Show war dann ein Falke. Dieses wunderschöne Tier hat mich aus fotografischer Sicht in den Wahnsinn getrieben. Er ist deutlich kleiner als ein Adler und um ein vielfaches wendiger und schneller. 

Falke vor dem Sturzflug

Falke vor dem Sturzflug

In der Show wurde mit dem Falken die Jagd simuliert. Dabei schwenkte der Trainer Federn ein einem Gummiseil. Diese versucht der Falke im Angriff zu fangen, aus einem Sturzflug heraus. Diesen Moment fotografisch festzuhalten ist eine Herausforderung. Vor dem Sturzflug kann man den Vogel noch halbwegs fotografieren, wie auf dem oberen Bild.

Sturzflug auf die Federn

Sturzflug auf die Federn

Bei dem Bild ist der Trainer scharf, das Federspielzeug ebenfalls, obwohl es kreisförmig geschwenkt wurde. Der Falke ist aber trotz einer Belichtungszeit von 1/1000 Sekunde verschwommen. Das liegt einfach daran, dass das Tier in dem Moment mit rund 130 km/h in das Bild fliegt. 

Nach der Jagd wird die Beute beschützt

Nach der Jagd wird die Beute beschützt

Nach erfolgreicher Jagd deckt der Falke dann aber sein Opfer ab um es vor den Blicken von Fresskonkurrenten zu schützen. Das ist dann ein dankbarer Moment für schöne Fotos. 

Truthahngeier

Truthahngeier

Der anschliessend gezeigte Truthahngeier war dann deutlich einfach zu fotografieren. Da gibt es wieder ein wenig gemächlicher zu.

Der Bartkauz – wunderschön

Bartkauz

Bartkauz

Der letzte Star der Show am Vormittag war ein wunderschöner Bartkauz. Zum Glück fliegen diese Vögel auch eher gemütlich durch die Gegend, so dass davon wieder ein paar mehr Fotos gelungen sind.

Bartkauz im Anflug

Bartkauz im Anflug

Der Kauz flog immer von einem Trainer zum anderen. Die beiden haben immer ihre Position verändern, so dass man den Flug aus verschiedenen Perspektiven bestaunen konnte. Dabei ist es übrigens besonders schwierig ein Foto zu machen, wenn die Vogel direkt auf einen zufliegen. Der Autofokus kommt hier an seine Grenzen. Mit einer etwas geschlosseneren Blende bekommt man aber hier die nötige Tiefenschärfe um ein oder zwei gelungene Bilder zu bekommen.

Direkt beim Start sind die Tiere noch langsam

Direkt beim Start sind die Tiere noch langsam

Im Vorbeiflug ist es ebenfalls einfacher zu fotografieren

Im Vorbeiflug ist es ebenfalls einfacher zu fotografieren

Einfacher ist es, die Tiere, wie oben schon geschrieben, im Vorbeiflug oder bei Start/Landung zu fotografieren. 

Show am Nachmittag

 

Die Show Arena im Wildpark Lüneburger Heide

Die Show Arena im Wildpark Lüneburger Heide

Am Vormittag habe ich seitlich auf den Plätzen in der Arena gesessen (links im Bild). Für den Nachmittag habe ich mich dann für einen Platz vor Kopf entschieden. Dieser Platz ist daher interessant, dass die Tiere da noch öfters auf einen zufliegen und auch von hier in die Arena gebracht werden. Also als Tipp, der Platz ist zum fotografieren sehr gut geeignet.

Mein persönlicher Star war natürlich der Weißkopfadler, ich wäre auch enttäuscht gewesen wenn er nicht wieder zu sehen gewesen wäre. Und mein persönliches Lieblingsbild ist auch am Nachmittag entstanden.

Start des Weißkopfadlers

Start des Weißkopfadlers

Ich mag die sensationell schöne Haltung des prächtigen Tieres auf diesem Bild. Jetzt weiß ich endlich, woher diese Pose kommt, die man auf vielen Postern und Plakaten mit dem Tier sehen kann. Er zeigt sie direkt beim Start, einfach herrlich.

Flugbild mit längerer Belichtungszeit

Flugbild mit längerer Belichtungszeit

Am Nachmittag war das Licht nicht mehr so schön wie bei der Show am Vormittag. Dadurch musste ich mit den Belichtungszeiten ein wenig  nach unten gehen. Das Bild ist mit 1/500 Sekunde belichtet. Dadurch kommt es aber zu dem Effekt, dass man die Dynamik des Flügelschlages erkennen kann. 

„Du musst den Baumstamm los lassen zum fliegen…“

Neu am Nachmittag war ein junger Condor, 5 Monate alt, aber trotzdem schon die imposante Spannweite von fast 2,70 Metern.

Junger Condor

Junger Condor

Nur, das mit dem Fliegen, das wollte zuerst nicht so richtig. Einige Versuche unternahm er ja, was auch aus der kurzen Entfernung sehr eindrücklich aussah.

Fliegen? Das war irgendwas mit Flügelschlagen?

Fliegen? Das war irgendwas mit Flügelschlagen?

So saß der riesige Condor da und schlug mit den Flügeln. Der Trainer gab dann noch den heißen Tipp „Wenn Du fliegen willst, musst Du unten den Baumstamm loslassen.“ – gnihihi. Er hat es dann auch geschafft und flog in die Höhe, landete in einem Baum, flog von da weiter und weiter…

Nach der Show sah man dann den Trainer durch den Park laufen, den Condor suchen. 

Ein Uhu zum Schluß

Am Ende der Show gab es dann einen Uhu zu sehen. Diese große Eulenart ist wirklich sehr beeindruckend.

Uhu

Uhu

Bei den Flügen des riesigen Uhus hieß es wieder, Köpfe einziehen. Mir hat er einen Scheitel mit der Flügelspitze gezogen, wie schon geschrieben. Aber, das war es wert. Nur das dazugehörige Bild ist leider nichts geworden.

Köpfe einziehen, der Uhu kommt.

Köpfe einziehen, der Uhu kommt.

Uhu im direkten Anflug

Uhu im direkten Anflug

Das  letzte Bild ist eines der wenigen Bilder, wo ein Vogel auf mich zugeflogen kommt, die halbwegs scharf geworden sind. 

Die Flugshows sind einen Besuch wert

Die Flugshows alleine sind einen Besuch des Wildparks Lüneburger Heide wert. Es ist wirklich beeindrucken die Tiere so nah in Aktion zu sehen. Dazu bekommt man von den Trainern eine Menge wissenswerter Dinge über die Tiere erklärt.

Aus fotografischer Sicht waren die Shows eine Herausforderung. Wenn man aber ein paar Tipps beachtet, dann gelingen auch ein paar Bilder.

Fototipps für Flugshows
  • Belichtungszeit: sehr kurz, 1/500 Sekunde, besser aber 1/1000 Sekunde oder noch kürzer. 
  • ISO rauf und Blende öffnen um auf die kurzen Belichtungszeiten zu kommen (siehe auch Belichtungsdreieck).
  • Kamera / Objektiv mit (sehr) schnellem Autofokus verwenden.
  • Mit einem ausgewählten Fokuspunkt arbeiten. Auf keinem Fall der Kamera die Wahl des Fokuspunktes überlassen.
  • Mittenbetonte Belichtungsmessung einstellen.
  • Nicht zu nah zoomen, lieber am fertigen Bild ein wenig Überschuss weg schneiden. Je näher man zoomt, desto schwieriger ist es, den Vogel komplett zu erwischen.
  • Start oder Landung als langsame Phasen des Fluges fotografieren.
  • Einfacher ist es von der Seite zu fotografieren, dramatischer aber schwerer ist es den Flug Auge in Auge zu fotografieren.
  • Eine sehr hohe Ausschussquote gehört dazu, nicht ärgern.

Nicht nur Flugshows im Wildpark Lüneburger Heide

Der Park hat natürlich noch viel mehr zu bieten als die Flugshows mit den Greifvögeln. Eine Menge toller Tiere kann man dort sehen, viele auch in offenen Gehegen wo man durch spazieren kann. Dazu aber mehr in einem zweiten Beitrag.

Wildpark Lüneburger Heide - Informationen
  • Adresse: Wildpark 1 – 21271 Nindorf-Hanstedt 
  • Parken: kostenlos
  • Öffnungszeiten: ganzjährig – 1. März bis 31. Oktober 8:00 – 19:00 Uhr – 1. November bis 28. Februar 9:30 – 16:30 Uhr
  • Eintrittspreise Einzelkarte: 11 EUR für Erwachsene, 9 EUR für Kinder
  • Hunde erlaubt: ja
  • Restaurants: ja
  • Spielplätze: ja
  • Webseite: http://www.wild-park.de
Ich hoffe, die Bilder haben Euch ein wenig gefallen und die Tipps helfen Euch ein wenig, wenn ihr selber mal so eine Flugshow mit Vögeln besucht. Über Kommentare freuen wir uns, wie immer hier auf der Seite.
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https://www.reisen-fotografie.de/wildpark-lueneburger-heide-flugshows-fotografieren/?pk_campaign=feed&pk_kwd=wildpark-lueneburger-heide-flugshows-fotografieren/feed/ 13 20046
Ein Wochenende an der Ostsee mit Besichtigung der MSC Opera https://www.reisen-fotografie.de/ein-wochenende-an-der-ostsee-mit-schiffsbesichtigung-msc-opera/?pk_campaign=feed&pk_kwd=ein-wochenende-an-der-ostsee-mit-schiffsbesichtigung-msc-opera https://www.reisen-fotografie.de/ein-wochenende-an-der-ostsee-mit-schiffsbesichtigung-msc-opera/?pk_campaign=feed&pk_kwd=ein-wochenende-an-der-ostsee-mit-schiffsbesichtigung-msc-opera#comments Thu, 30 Jun 2016 05:30:59 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=19801 Im Juni hatten wir über unser Reisebüro die Möglichkeit die MSC Opera zu besichtigen. Da die Besichtigung in Warnemünde, an der Ostsee, stattfand haben wir daraus einen Wochenendausflug gemacht. Am Samstag sind wir gemütlich nach Wismar gefahren und haben uns dort ein wenig umgesehen bevor es am Sonntag, nach der Besichtigung, wieder nach Hause ging. Wismar […]]]>

Im Juni hatten wir über unser Reisebüro die Möglichkeit die MSC Opera zu besichtigen. Da die Besichtigung in Warnemünde, an der Ostsee, stattfand haben wir daraus einen Wochenendausflug gemacht. Am Samstag sind wir gemütlich nach Wismar gefahren und haben uns dort ein wenig umgesehen bevor es am Sonntag, nach der Besichtigung, wieder nach Hause ging.

Wismar und Umgebung

Nach einer etwas langwierigen Anreise, es war vom Ruhrgebiet bis hinter Hamburg extrem voll auf der Autobahn, kamen wir am Mittag im kleinen Vorort Proseken an. Dort hatten wir uns ein Zimmer in einer kleinen Pension gemietet. Schlicht, einfach, sauber und gemütlich für eine Nacht. Nachdem wir das Zimmer erkundet hatten, ging es direkt los, ein wenig die Gegend erkunden.

Zugang zur Kirche von Proseken

Zugang zur Kirche von Proseken

Unser erstes Ziel war die Dorfkirche von Proseken. Wir stehen ja auf alte Kirchen, gerade auch wenn diese von Innen nicht so prunkvoll eingerichtet sind und eher alt und schlicht rüber kommen.

Die evangelische Kirche von Proseken

Die evangelische Kirche von Proseken

Einfach, schlicht, ohne großen Pomp

Einfach, schlicht, ohne großen Pomp

Die um 1240 gebaute Kirche ließ unser Herz höher schlagen. Ein schönes altes Gebäude, welche man sein Alter an anmerkte, alleine als Fotomotiv ein dankbares Objekt.

Insel Poel

Unser nächstes Ziel war die Insel Poel, nördlich von Wismar gelegen. Über eine kleine Brücke erreicht man die kleine Ostsee-Insel, welche touristisch sehr erschlossen ist. Unzählige Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen und -häuser findet man hier. Am besten müsste man die Inseln wohl mit dem Fahrrad erkunden, dafür fehlte uns leider ein wenig die Zeit.

Poeler Hafen

Poeler Hafen vom Schlosswall aus gesehen

Am Poeler Hafen findet man ebenfalls eine alte Kirche, welche von einem Schlosswall eingeschlossen ist. Von diesem Wall hat man übrigens einen schönen Blick über den kleinen Hafen.

Fischerboote im Hafen von Poel

Fischerboote im Hafen von Poel

Im Hafen liegen, neben einigen Segeljachten, ganz viele kleine Fischerboote. Einige bieten den frischen Fang auch direkt zum Kauf an, in Form von leckeren Fischbrötchen.

Timmendorf Poel

Nur ein paar Minuten weiter kommt man zum Timmendorfer Strand auf Poel. Im Vergleich zum gleichnamigen Seebad, nördlich von Lübeck, ist es aber eher ein kleiner, beschaulicher Ort.

Timmendorfer Strand auf Poel

Timmendorfer Strand auf Poel

Ein kleiner Hafen mitsamt dazugehörigen Leuchtturm, umgeben von vielen Ferienhäusern, ist das Herz des kleinen Ortes. Hier kann man richtig gemütlich in der Sonne sitzen und dem Treiben in dem kleinen Hafen zuschauen.

Steilküste in Timmendorf

Steilküste in Timmendorf

Auf der einen Seite des Hafens kommt man zu einer kleinen Steilküste, ein wunderbares Fotomotiv. Offensichtlich mit Gefahren verbunden, wie die Schilder zeigen, lohnt sich trotzdem ein Spaziergang dort – vor allem für Fotos.

Steilküste von Timmendorf

Steilküste von Timmendorf im Panorama

Gegenlichtfotos sind am Meer toll

Gegenlichtfotos sind am Meer toll

Auf der anderen Seite des Hafens findet man dann den Strand von Timmendorf.

Strand von Timmendorf

Strand von Timmendorf

Am Strand reihen dich die Strandkörbe auf. Der Sand war fein, das Wasser kühl – hier wären wir gerne für ein oder zwei Tage geblieben. Vielleicht kommen wir noch mal ein paar Tage in die Ecke, dann aber ausgerüstet mit Fahrrädern.

Wismar – Altstadt und Hafen

Wismar

Wismar

Nachdem wir noch einige Zeit am Strand von Wismar gefaulenzt haben sind wir dann nach Wismar gefahren. Die Altstadt ist wirklich ein Hingucker. Viele alte Häuser, kleine enge Straßen, teilweise von kleinen Flüssen durchzogen – richtig schön und gemütlich.

Kleiner Fluss in der Altstadt von Wismar

Kleiner Fluss in der Altstadt von Wismar

Daneben findet man hier viele kleine und große Kirchen, die leider schon alle geschlossen waren. Für uns ein Grund mehr, hier nochmals hinzukommen.

Bunte Straßen in Wismar

Bunte Straßen in Wismar

Scholle mit Bratkartoffeln - lecker

Scholle mit Bratkartoffeln – lecker

Für uns endete der Tag in einem schönen Fischrestaurant am Hafen. Wenn man schon mal an der See ist, dann muss auch Fisch auf den Teller.

Besichtigung der MSC Opera

Am nächsten Morgen ging es dann nach Rostock-Warnemünde, zum dortigen Kreuzfahrtpier.

MSC Opera im Hafen von Warnemünde

MSC Opera im Hafen von Warnemünde

Am angegebenen Treffpunkt trafen wir noch 24 weitere Reisebüromenschen und natürlich unsere beiden Guides von MSC, welche mit uns die fast 5-stündige Besichtigung durchführten.

Für uns war das eine Premiere, das erste mal auf einem Kreuufahrtschiff. Da wir die Fahrten damit aber auch verkaufen und selber eine Kreuzfahrt in Planung haben, wurde das auch mal Zeit. Für uns war dieses Schiff riesig, obwohl es eher zu den kleineren Schiffen der MSC-Flotte gehört, mit knapp 2500 Gästen. 

Orientierungshilfe an Bord

Orientierungshilfe an Bord

Kabinen auf der MSC Opera

Am Anfang unserer Tour haben wir uns drei verschiedenen Kabinentypen anschauen können. Innenkabine, Außenkabine und Balkonkabine.

Innenkabine auf der MSC Opera

Innenkabine auf der MSC Opera

Außenkabine auf der MSC Opera

Außenkabine auf der MSC Opera

Balkonkabine auf der MSC Opera

Balkonkabine auf der MSC Opera

Bars, Restaurants, Theater uvm.

Danach stand für uns fest, wenn wir eine Kreuzfahrt machen, dann mit einer Außen- oder Balkonkabine. In einer Innenkabine würden wir uns wohl beide nicht wohlfühlen. Uns würde, gerade bei Bewegungen des Schiffs, die Bezug zur Außenwelt fehlen. 

Pianobar auf der MSC Opera

Pianobar auf der MSC Opera

Sehr beeindruckt waren wir dann von den vielen Restaurants, Bars und Geschäften auf Deck 5 und 6 des Schiffs. Hier findet man alles, was das Herz begehrt, inkl. Spielcasino. 

Spielcasino auf der MSC Opera

Spielcasino auf der MSC Opera

Hier kann man es schon mal ein paar Abende und Tage aushalten. Dazu kamen noch zahlreiche Spa-, Wellness- und Sporteinrichtungen, Kinderclubs für alle Altersstufen. Ein Highlight ist auf jeden Fall das Theater. Das erstreckt sich über 2 Etagen und bietet mehreren hundert Zuschauern Platz.

Theater an Bord der MSC Opera

Theater an Bord der MSC Opera

In dem Theater werden jeden Abend Shows vorgeführt, teilweise bis zu drei Vorstellungen damit wirklich jeder Gast an Bord die Möglichkeit hat, diese auch zu sehen.

Zum Mittagessen ging es dann ins a la carte Restaurant an Bord. Wir konnten aus einer großen Auswahl der Speisen wählen und somit auch die Schiffsküche mal testen. Und wir müssen sagen, sehr lecker – das würde uns gefallen.

Restaurant auf der MSC Opera

Restaurant auf der MSC Opera

Die oberen Decks

Nach der Mittagspause ging es dann noch auf die oberen Sonnendecks wo man Pools, Whirlpools und auch einen Minigolfplatz findet.

Wolkiger Himmel über Rostock

Wolkiger Himmel über Rostock

Poolandschaft auf der MSC Opera

Poolandschaft auf der MSC Opera

Auf diesen Decks gibt es alles, was Sonnenanbeter suchen. Ob man uns dort auf einer Kreuzfahrt finden würde, ich weiß es nicht. Uns wäre das dort vermutlich zu eng, zu voll, zu unruhig. Es gibt aber auch abgeteilte Deckbereiche, wo es ein wenig ruhiger zugeht.

Byebye, MSC Opera

Byebye, MSC Opera

Nach rund 5 Stunden haben wir die MSC Opera dann wieder verlassen. Voller Eindrücke und der Erkenntnis, wir müssen das auch mal probieren, mit einer Kreuzfahrt. Planungen dafür laufen sogar schon, für 2017 haben wir da eine Idee. Diese setzt sich aus den Stichworten USA, Florida, Bahamas zusammen. Dort gibt es ja zahlreiche Möglichkeiten zu diversen Kurzkreuzfahrten, vor allem ohne Seetage. So ist  man einfach jeden Tag auf einer anderen Inseln und in der Nacht fährt das „Hotel“ zum nächsten Ziel. Wir werden euch dazu auf dem Laufenden halten. 

Der Hafen von Warnemünde

Bevor wir uns auf die 4,5-stündige Heimfahrt machten, haben wir uns noch ein wenig an den Hafen gesetzt. Einfach noch ein wenig Seeluft schnuppern und ein paar Schiffe anschauen.

AIDA war auch in Warnemünde

AIDA war auch in Warnemünde

Seenotrettung

Seenotrettung

Schon interessant, was da so alles rein und raus fährt – da ist ja richtig Betrieb. Für uns Landeier waren das viele neue Eindrücke.

Große Schiffe aber auch gaaanz kleine Boote

Große Schiffe aber auch gaaanz kleine Boote

Das waren unsere Eindrücke von einem Wochenende an der Ostsee. Fest steht, hier müssen wir nochmal hinreisen, mit mehr Zeit. Es ist richtig schön an der Küste und es gibt dort eine Menge anzuschauen. Auf dem Kreuzfahrtschiff haben wir mal einen kleinen Eindruck von dieser Art zu reisen bekommen. Für uns eine Motivation das selber mal zu probieren.

Habt ihr schon Kreuzfahrten gemacht? Wäre das was für Euch? Kennt Ihr schöne Ecken an der Ostsee? Kommentare sind, wie immer, sehr gerne gelesen.

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https://www.reisen-fotografie.de/ein-wochenende-an-der-ostsee-mit-schiffsbesichtigung-msc-opera/?pk_campaign=feed&pk_kwd=ein-wochenende-an-der-ostsee-mit-schiffsbesichtigung-msc-opera/feed/ 16 19801
Flashpacker – Individualreisen mit Stil https://www.reisen-fotografie.de/flashpacker-individualreisen-mit-stil/?pk_campaign=feed&pk_kwd=flashpacker-individualreisen-mit-stil https://www.reisen-fotografie.de/flashpacker-individualreisen-mit-stil/?pk_campaign=feed&pk_kwd=flashpacker-individualreisen-mit-stil#comments Tue, 28 Jun 2016 13:55:49 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=19953 Wir bezeichnen uns als Flashpacker! Vielleicht gehen wir sogar etwas weiter und sagen mal Mid-Ager-Flashpacker Was ist denn das nun? Flashpacker sind Backpacker mit (meistens) weniger Zeit, dafür (ebenfalls meistens) mehr finanziellen Möglichkeiten.  Als Mid Ager wird im Marketing die Altersgruppe zwischen 30 und 49 genannt. Der Begriff Flashpacker ist in den letzten Jahren aufgekommen. Vermutlich damit […]]]>

Wir bezeichnen uns als Flashpacker! Vielleicht gehen wir sogar etwas weiter und sagen mal Mid-Ager-Flashpacker Was ist denn das nun?

Flashpacker sind Backpacker mit (meistens) weniger Zeit, dafür (ebenfalls meistens) mehr finanziellen Möglichkeiten. 

Als Mid Ager wird im Marketing die Altersgruppe zwischen 30 und 49 genannt.

Der Begriff Flashpacker ist in den letzten Jahren aufgekommen. Vermutlich damit verbunden, das viele alte Hardcore-Backpacker auch älter geworden sind, mehr Geld verdienen und sich somit auf der Reisen „auch mal was gönnen können„. 

Und in zwei Jahren können wir den Text dann umschreiben und uns als Best-Ager-Flashpacker bezeichnen, also die Zielgruppe über 50. *seufz* 

Natürlich, uns als Flashpacker zu bezeichnen ist reinstes Schubladendenken. Man könnte auch einfach sagen, wir sind individuell, flexibel, unabhängig, spontan Reisende mit einem gewissen finanziellen Background. Da hört sich Flashpacker aber doch irgendwie cooler an. Wobei man auch sagen muss, viele Hardcore-Flashpacker mit Backbacker-Vergangenheit werden wohl die Hände über dem Kopf zusammen schlagen und sich denken, „meine Güte, das sind einfach zwei ältere Herrschaften, die ein paar Rundreisen durch verschiedene Länder machen“. Ok, so könnte man es auch sehen.

Flashpacker – Individualreisen mit Stil

Unsere persönliche Art zu Reisen bezeichnen wir als Flashpacking mit Stil. Dabei streben wir keinen Luxus an, sind auch nicht abgehoben wegen unserem Anspruch auf Stil. Wir schwimmen ja (leider) nicht im Geld. Aber Übernachtungen in Hostels, in irgendwelchen Schlafräumen mit 8 Betten, sind nicht unser Ding. Auch gemeinsame Waschräume erfüllen uns nicht unbedingt mit Freude.

Es darf gerne eine schönes Motel in den USA sein, mal ein edleres Guesthouse in Thailand oder ein feineres Hotel bei einem Wochenendausflug. Wir fahren gerne mit dem eigenen Mietwagen oder dem Wohnmobil auf unseren Roadtrips oder benutzen den Zug oder das Flugzeug in Asien statt stundenlang im Überlandbus zu sitzen. 

Gerne geben wir auch ein paar Euro mehr aus für gutes Essen. Eine Garküche am Straßenrand in Thailand ist nicht zu verachten aber auch dort gibt es fantastische Restaurants wo man, für europäische Verhältnisse, sehr preiswert Essen kann und dabei nicht auf einer Wiese am Straßenrand sitzt.

Auch als Flashpacker: Lecker Essen an der Garküche in Thailand

Wir wollen auch auf Reisen eine Komfortzone haben

Kurz gesagt, wir wollen auch auf Reisen eine gewisse Komfortzone haben, in der wir uns wohl fühlen und nicht auf jede Annehmlichkeit verzichten. Trotzdem möchten wir viel vom besuchten Land sehen und mal in das Leben der Einheimischen hinein schnuppern. Tagelang am Pool oder Strand liegen, das ist einfach nicht unser Ding. Die von uns besuchten Länder haben so viele schöne Dinge zu bieten, die müssen einfach erkundet werden. Seien es die faszinierenden Landschaften und die Tierwelt in Nordamerika oder die spannende Kultur in Asien.

Dabei ist es uns wichtig flexibel und unabhängig zu reisen. Wir wollen selber unseren Rhythmus bestimmen, selber entscheiden was wir uns wann und wo anschauen. Das bedeutet für uns persönlich aber nicht, dass wir unsere Reisen nicht planen, dazu aber später mehr.

Was unterscheidet den Flashpacker vom Backpacker?

Der Begriff Flashpacker ist entstanden, als die ersten Backpacker dazu über gegangen sind, ein wenig anspruchsvoller zu Reisen. In den Augen der Backpacker gehörten Sie damit nicht mehr zur „Szene“. Einfach in ein Hotel gehen, wo es doch so viele Hostels am Ort gibt? Und außerdem ist in den Hotels doch am Abend tote Hose.

Flashpacker: Etwas mehr vom lieben Geld

Flashpacker sind oft Reisende, welche beruflich mit beiden Beinen im Leben stehen, feste Jobs haben und oft auch schon ein paar Jährchen auf dem krummen Buckel. Dadurch liegen dann ein paar Euros mehr in der Urlaubskasse. Diese werden dann auch gerne für verschiedenen Annehmlichkeiten auf der Reise ausgegeben. Das bessere Hotel im Vorzug zum Hostel, das Taxi statt dem überfüllten Linienbus, gerne auch mal ein Inlandsflug als Alternative zum Überlandbus. Denn eines haben Flashpacker meist weniger als Backpacker – und das ist Zeit.

Flashpacker: Weniger Zeit zum Reisen

Viele Backpacker reisen wochen-, monate- oder jahrelang durch die Welt. Sie haben alle Zeit der Weil für ihre Reisen. Entweder wird die Zeit zwischen Schule und Studium oder die Zeit vor dem Berufsleben mit einer langen Reise ausgefüllt. Andere leben auf ihrer Reise, als (digitale) Nomaden und finanzieren sich ihr Leben dort, wo sie sich gerade aufhalten.

Flashpacker müssen dagegen meist mit den Urlaubstagen auskommen, welche ihre Jobs erlauben. Manche sparen sich auch Tage über Jahre auf, wo das möglich ist, um auf längere Reisen zu gehen. Generell ist die Zeit beim flahpacking aber meisten begrenzt, weswegen dann auch mal eher der schnelle Flug von A nach B genommen wird als die längere Busfahrt.

Beide wollen individuell Reisen

Den Wunsch nach individuellem Reisen ist beim Flashpacking als auch beim Backpacking sehr ausgeprägt. Eintauchen in ein fremdes Land, ein wenig das Leben dort kennenlernen, die Kultur, das Essen – einfach frei sein auf der Reise. Unterwegs auf der Reise, im Zug oder im Bus, einfach mal in das Leben des fremden Landes eintauchen.

Dabei werden auch gerne mal Orte aufgesucht, wo nicht alle andere Touristen auch hin pilgern. Wobei uns diese touristischen Hot-Spots auch anziehen, es gibt ja meist einen Grund warum sich so viele Menschen da tummeln. Aber ab und zu ist es auch mal schön keine anderen Reisenden um sich zu haben.

Das Alter spielt bei der Unterscheidung keine Rolle

Völliger Unsinn ist es, das Alter zur generellen Unterscheidung zwischen Backpacker und Flashpacker heran zu ziehen. Es gibt rüstige, absolut minimalistisch reisende 70-jährige Backpacker genau so, wie 18-jährige Flashpacker, die lieber im 4*-Hotel als im Dorm übernachten. Allerdings ist es schon richtig, je höher das Alter der Reisenden, desto höher ist der Anteil an Flashpackern. Das hängt einfach mit der Natur der oben genannten Dinge zusammen, mehr Geld, weniger Zeit.

Nur, wehe es bezeichnet einer das Flashpacking einer als Alte-Leute-Backpacking, dann gibt es Ärger.

Für beide Reisearten wir man in allen Altersklassen Freunde finden. Es gibt auch kein „zu alt für sowas“, egal ob Flash oder Back. Einfach machen, was einem gefällt und schon ist man auf der richtigen Schiene für eine wunderbare Reise.

Die Grenzen sind fliessend

Es gibt natürlich auch viele Reisende, wo dies Schubladen Back- und Flashpacker sich vermischen. Da gibt es die digitalen Nomaden, welche auf Langzeitreise sind und trotzdem im feinen Hotel übernachten. Ebenso trifft man auf Reisen Menschen, die finanziell mehr als unabhängig sind, nur 2 Wochen Zeit haben und trotzdem mit dem Handgepäck von Hostel zu Hostel reisen. Also sollte man die Begriffe nicht all zu eng sehen.

Rucksack oder Trolley

Eine Frage, die oft aufkommt und schon mal für hitzige Diskussionen führen kann. Darf man als Flashpacker auch mal einen Koffer benutzen oder muss es ein Rucksack sein, wie es sich für eine Packing-Reise gehört?

Gepäck in Thailand als Flashpacker

Wir selber nutzen beides gerne, je nach Reiseart und Ziel der Reise. In Asien wird man uns nur mit dem Rucksack antreffen, weil es dort einfach praktischer ist als mit dem Trolley. Wobei Thomas da schon schummelt, er hat einen hybriden Rucksack, denn man auch schnell zum Trolley umbauen kann.

Schon mal versucht einen 23-Kilo-Koffer in einen thailändischen Zug zu bekommen? Bei unseren Road-Trips in Amerika oder Kanada sind wir dagegen mit unseren Rollkoffern unterwegs. Im Wohnmobil werden diese schnellstens ausgeräumt und bei Reisen mit dem Mietwagen hat man doch immer Hotels, wo so ein Koffer kein Problem ist. 

Dabei packen wir, für unsere Verhältnisse, recht sparsam aber nicht minimalistisch. Bei den Rucksäcken für Thailand wären wir beide mit unter 10 Kilogramm ausgekommen, wenn Thomas nicht unbedingt noch sein großes Stativ hätte mitnehmen wollen. So waren es dann 11-komma-nochwas Kilo. 

Aber auch wenn wir mit dem Koffer unterwegs sind, haben wir gelernt wirklich sparsam zu packen. Alleine schon aus dem Grund, dass wir Platz brauchen für die ganzen Einkäufe im Urlaub. Bei unseren ersten Road Trips in Amerika mussten wir uns vor Ort noch eine zusätzliche Tasche kaufen. Das passiert uns heute nicht mehr.

Trotzdem möchten wir nicht auf solch banale Annehmlichkeiten verzichten wie frische Wäsche für jeden Tag, ein paar Ersatzschuhe für den Fall der Fälle. Und wenn wir mit dem Koffer unterwegs sind, dann ist auch mal ein Hemd im Gepäck. Natürlich, in Las Vegas kann man auch im verwaschenen T-Shirt ins Kasino gehen – wollen wir aber nicht.

Generell halten wir es für völlig unwichtig, welches Gepäckstück uns begleitet. Es muss für die anstehende Reise praktisch sein und die Ansprüche erfüllen. Wir definieren uns nicht darüber, ob wir einen Trolley durch die Gegend ziehen oder einen Rucksack auf dem Buckel haben. Was für andere fast ein Glaubensbekenntnis ist, ist für uns einfach nur die Wahl des geringeren Übels.

Technik verhindert Nur-Handgepäck

Unser Fototrucksack

Eine Reise ohne unsere Technik ist für uns nicht denkbar. Wir sind auch auf unseren Trips gerne mit der Welt verbunden. Daher gehören ein Notebook, unsere Smartphones und unsere Fotoausrüstung unbedingt in unser Gepäck. Ohne diese technischen Artikel wäre jede Reise für uns ein Albtraum. Das gilt ganz besonders für unsere Fotoausrüstung. Das zeigt sich auch in einem Themenschwerpunkt auf unserem Blog, das Fotografieren auf Reisen und die vielen Tipps für bessere Urlaubsbilder, welche wir für Euch geschrieben haben.

Alleine diese technische Grundversorgung schließt bei uns übrigens das oft beliebte Reisen nur mit Handgepäck aus. Das wäre bei uns bereits mit all den Technikzeug belegt, da wäre kein Platz mehr für ein paar T-Shirts. Und auf frische Wäsche wollen wir, wie oben schon geschrieben, auf keinen Fall verzichten. Natürlich kann man auf der Reise auch waschen (lassen). Das machen wir auch wenn es eng wird, aber doch bitte nicht alle 2 oder 3 Tage.

Darf man als Flashpacker seine Reise planen?

Mit diesem Thema beschäftigen wir uns ja in letzter Zeit öfters, schon aus beruflichen Gründen. Viele Reisende wissen ja gar nicht, dass sie eigentlich zu der Gruppe der Flashpacker gehören. Wir bekommen öfters Anfragen nach individuell zusammen gestellten Reisen, also weg von der üblichen Pauschalreise aus Flug-Transfer-Hotel. Viele Reisende wünschen sich, einfach nur einzelne Bausteine einer Reise zu buchen und den Rest dann vor Ort zu entscheiden. Und genau das ist heute gar kein Problem mehr, die Reiseindustrie hat sehr wohl die Bedürfnisse von Flashpackern und auch von Backpackern erkannt und erkennt diese inzwischen als Zielgruppe.

Hotel am Old Faithful

Hotel am Old Faithful Geysir im Yellowstone – das sollte man dringend vorab buchen

Natürlich kann man auf eine Flashpacker Reise von zu Hause aus planen und buchen, zumindest in Teilen. Wir selber machen es immer so, dass wir die Flüge und mindestens die erste Übernachtung am Zielort vorab buchen. Dazu dann einen Mietwagen oder ein Wohnmobil, wenn es in Richtung Nordamerika geht. Bei Mietwagenreisen gehen wir inzwischen sogar weiter und buchen „locker“ die Hotels auf der geplanten Route vor. Wir haben einfach keine Lust mehr darauf, am Abend nach einem langen Tag, durch eine Stadt zu fahren und ein Hotel zu suchen. „Locker“ buchen heisst dabei, dass wir alle Hotels so buchen, dass wir diese auch kurzfristig noch umbuchen oder stornieren können, falls wir vor Ort die Route ändern oder an einem Ort länger/kürzer bleiben wollen. Damit erhalten wir uns die Flexibilität, die für uns zu einer Reise dazu gehört.

In Thailand hatten wir ebenfalls die Hotels an den Orten vorgebucht und auch für unsere anstehende zweite Thailandreise sind schon die Hotels und die Flüge vorab gebucht. Um den Transfer von A nach B kümmern wir uns aber vor Ort. Zugtickets hat man schnell gekauft und ebenso einfach kann man Bustickets oder einen Privattransfer vor Ort buchen.

Ist man mit einer vorgebuchten Reise überhaupt noch ein richtiger Flashpacker?

Unserer Meinung nach ja.

Die Planung einer Reise ist für uns auch kein NoGo bei einer Flashpacking Tour. Ganz im Gegenteil ist das Planen einer Route für uns bereits ein Teil der Reise. Wir beschäftigen uns dabei nicht nur mit den sehenswerten Orten, die wir besuchen wollen. Gerade bei unserer ersten Thailand-Reise war es uns wichtig, bereits im Vorfeld eine Menge Informationen über das Land, die Menschen und die Gebräuche zu lernen. Damit haben wir die Anzahl der Fettnäpfchen deutlich reduzieren können, die auf uns Europäer in Thailand warten.

Trotz vorab gebuchter Leistungen und einer Reiseplanung kann die Flexibilität und die Unabhängigkeit erhalten bleiben. Wie viele Komponenten dabei vorab gebucht werden, bleibt ja jedem selber überlassen. Wichtig ist für uns nur, dass wir vor Ort alle Freiheiten haben, dass zu tun, was wir wollen. Denn das ist für uns eines der Merkmale einer Flashpacker Reise, flexibel sein und alle Freiheiten haben.

Das wichtigste zum Schluß

Bei allen Schubladen wie Flashpacker, Backpacker, Pauschalreisende, Kreuzfahrtliebhaber, Strandliebhaber, Abenteurer, usw. darf man eines nicht vergessen. In erster Linie sind wir alle Reisende, welche die schönste Zeit des Jahres so geniessen wollen, wie es uns gefällt. Und wir alle sollten dankbar sein für diesen Luxus, dass wir uns das erlauben können und dabei noch frei wählen können wie und wo wir den Urlaub verbringen.

Lesenswertes über Flashpacker

Es liegt in der Natur der Sache, dass über einen Modebegriff wie dem Flashpacker auch in der Reiseblogger Szene geschrieben wird. 

Felicia fragt zum Beispiel auf ihrem Blog TraveliciaAb wann ist ein Backpacker ein Flashpacker„. Sie selber kann sich gar nicht einordnen und bezeichnet sich selber als Bashpacker. 

Jeanette geht auf ihrem Blog Follow your Trolley sogar soweit, das Flashpacking als Lebensgefühl zu bezeichnen. Nun, bei dieser Aussagen können wir nur mit dem Kopf nicken, was eigentlich für ihren ganzen Beitrag gilt.

Sabine von Ferngeweht hat im Rahmen unserer Blogparade seinerzeit einen schönen Beitrag geschrieben, wo sie sich selber fragt in welche Schublade sie wohl passen würde. Bis heute ist uns ihre Erkenntnis im Kopf geblieben, sie bezeichnet sich als individualreisender Backflashpacker.

Marieke, das Flashpackcitygirl, bringt in ihrem Artikel noch eine weitere Variante ins Spiel – dem Poshpacker, welcher mit richtig hohem Budget reist. Wir selber kannten diesen Begriff bis gerade gar nicht.

Kerstin und Klaus kommen auf ihrem Blog Willkommen Fernweh ebenfalls zu dem Schluss Flashpacker zu sein. Das bestätigt unsere eigene Ansicht dazu, denn Kertins und Klaus Art zu Reisen mit unserer doch sehr überein stimmt.

Das war noch mal eine Vorstellung unserer Art zu Reisen. Wir hatten das ja bereits im Rahmen einer Blogparade mal zur Diskussion gestellt. Aber inzwischen sind fast zwei Jahre ins Land gezogen. Wir haben uns weiter entwickelt, neue Erfahrungen gesammelt und auch unsere Art zu Reisen ist noch flexibler geworden.

Kommentare und Anmerkungen sind wieder gerne gesehen.

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https://www.reisen-fotografie.de/flashpacker-individualreisen-mit-stil/?pk_campaign=feed&pk_kwd=flashpacker-individualreisen-mit-stil/feed/ 12 19953
Blogparade – Wie weit darf Fotobearbeitung gehen? https://www.reisen-fotografie.de/blogparade-wie-weit-darf-fotobearbeitung-gehen/?pk_campaign=feed&pk_kwd=blogparade-wie-weit-darf-fotobearbeitung-gehen https://www.reisen-fotografie.de/blogparade-wie-weit-darf-fotobearbeitung-gehen/?pk_campaign=feed&pk_kwd=blogparade-wie-weit-darf-fotobearbeitung-gehen#comments Mon, 27 Jun 2016 15:49:10 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=19934 Angeregt durch einen Kommentar zu unserer Fotobearbeitungs-Challenge möchten wir im Rahmen einer Blogparade folgendes von Euch wissen? Wie weit darf Fotobearbeitung gehen? Uns Interessiert Eure Meinung zu dem Thema. Was ist für Euch, bei der Bearbeitung von Bildern erlaubt, was ist für Euch ein NoGo? Diskussionsgrundlage Wir haben vor ein paar Tagen die Zusammenfassung unserer […]]]>

Angeregt durch einen Kommentar zu unserer Fotobearbeitungs-Challenge möchten wir im Rahmen einer Blogparade folgendes von Euch wissen?

Wie weit darf Fotobearbeitung gehen?

Uns Interessiert Eure Meinung zu dem Thema. Was ist für Euch, bei der Bearbeitung von Bildern erlaubt, was ist für Euch ein NoGo?

Diskussionsgrundlage

Wir haben vor ein paar Tagen die Zusammenfassung unserer Fotobearbeitungs-Challenge veröffentlich. Bei dieser Aktion durften sich unsere Leser an zwei RAW-Dateien von unserer letzten Kanada Reise austoben. Das Ergebnis waren 13 völlig unterschiedliche Bearbeitungen eines der Bilder.

Alle Varianten von Bild 2 im Vergleich

13x das gleiche Bild???

Wir selber waren von der Vielfalt der Ergebnisse erstaunt. Die Teilnehmer haben sich kreativ richtig ausgetobt und ihrer Fantasie spielen lassen. Ein Bild ist schöner als das Andere. Eigentlich ist für jeden Geschmack was dabei. 

In den Kommentaren der Zusammenfassung fand sich aber auch einer, der zum Nachdenken anregt. Ulrike vom Bambooblog schrieb:

Hallo Thomas,
das ist eine interessante Sache. Die vielen unterschiedlichen Ergebnisse machen mich nachdenklich. Welches Foto gibt einen authentischen Eindruck wider? Sind sie alle eine Interpretation, also nicht das Original? Mich bestärkt dies darin, mein Fotos möglichst wenig zu bearbeiten. Deshalb ist auch das RAW-Format – abgesehen von dem Aufwand – nichts (für mich).
Aber interessant ist es schon.
Beste Grüße
Ulrike

Es geht jetzt überhaupt nicht darum, die Aussage von Ulrike zu kritisieren oder gar ihre Einstellung zum RAW-Format zu bewerten.  Es geht um andere Aussagen in dem Kommentar. 

Daher erstmal vielen Dank an Ulrike, für diesen nachdenklich machenden Kommentar. Dieser ist, wie immer von Ulrike, offen und ehrlich. Unsere erste Reaktion war, da machen wir einen laaaangen Blogartikel raus und erklären wie wir dazu stehen. Das werden wir auch bestimmt noch machen. Aber, noch besser war die Idee, nur Minuten später… Das ist ein prima Thema für eine Blogparade zum Thema Fotobearbeitung. Uns interessiert brennend, wir andere Fotografen, Bildbearbeiter oder einfach auch nur Bildbetrachter das Thema sehen.

Aufruf zur Blogparade – Wie weit darf Bildbearbeitung gehen?

Hiermit rufen wir alle unsere Leser auf, ihre Meinung zum Thema „Wie weit darf Bildbearbeitung gehen“ niederzuschreiben. Als Anregung mal ein paar Fragen, die aber nicht übernommen werden müssen. Schreibt gerne frei und kreativ über das Thema.

  • Bearbeitet Ihr selber Bilder?
  • Bearbeiter Ihr nichts und nahmt was als JPG aus der Kamera kommt?
  • Wie intensiv bearbeitet Ihr Bilder?
  • Wo sind für Euch Grenzen bei der Bearbeitung – habt Ihr NoGos?
  • Seht ihr eine Grenze zwischen dokumentarischen Bildern und Kunst?
  • Wo ist für Euch die Grenze vom Foto zum Composing?
  • Wo fängt bei euch die Bildmanipulation an?
  • Nutz Ihr das RAW-Format oder lieber „fast“ fertige Bilder in JPG?
  • Betrachtet Ihr gerne Bilder, die vielleicht nicht der Realität entsprechen oder habt ihr es lieber natürlich?
  • Arbeitet Ihr auch mit Montagen oder stempelt störende Dinge in Bildern weg?
  • Verändert Ihr bewusst Farben oder nutzt ihr nur die im Bild vorhandenen?

Das Thema bietet bestimmt noch viel mehr Diskussionspunkte als die genannten Fragen. Also, wie gesagt, schreibt frei Eure Meinung zu dem Thema. 

Wer kann mitmachen?

Jeder der Lust hat, etwas zu dem Thema zu sagen. Wenn ihr einen Blog habt, schreibt einfach dort Eure Meinung und verlinkt in dem Beitrag den Aufruf zur Blogparade. Dabei ist es egal, welches Thema Euer Blog hat. Eine Beauty-Bloggerin hat vielleicht eine andere Meinung als ein Tierfotograf, ein Reisefotograf sieht vielleicht Dinge anders als ein Foodblogger oder gar ein reine Fotoblogger. Aber gerade die Vielfalt an Meinungen finden wir unheimlich interessant und wollen diese von Euch lesen.

Also, Blogger aller Sparten, schreibt Eure Meinung zum Thema.

Wenn ihr keinen Blog habt und trotzdem an dem Thema interessiert seid, dann könnt ihr gerne Euren Text schreiben uns uns per Mail an kontakt@reisen-fotografie.de senden. Wir würden Euren Beitrag dann hier als Gastbeitrag, unter eurem Namen, veröffentlichen. Schreibt uns zusätzlich zu dem Text ein paar Wort über Euch, ggf. einen Link zu Eurer Facebook-Seite oder Euren Instagram-Account, wir verlinken die dann gerne.

Alle Beiträge sammeln wir hier unter dem Aufruf und werden nach Ablauf der Blogparade eine Zusammenfassung schreiben.

Wie lange läuft die Blogparade?

Die Urlaubszeit fängt ja gerade mal so richtig an, daher lassen wir euch ausreichend Zeit für die Teilnahme. Die Blogparade läuft bis zum 28.08.2016.

Beiträge für die Blogparade

Unsere eigene Meinung zu dem Thema haben wir ein einem separaten Beitrag gepackt. Das hätte den Rahmen der Ausschreibung hier gesprengt.

Folgende Beiträge sind bis jetzt für die Blogparade eingegangen. Vielen Dank an die AutorInnen und viel Spaß beim Lesen:

  1. Wie weit darf Fotobearbeitung gehen? – Heike von Nordetrotter
  2. Bilder bearbeiten oder nicht? – Sabine von Ferngeweht
  3. Wie weit darf Fotobearbeitung gehen? – Sandra von Dream Destinations
  4. Wie weit darf Fotobearbeitung gehen?  Ulrike vom Bambooblog
  5. Wie weit darf Fotobearbeitung gehen? Asmaa von Deutsche Muslima DotCom
  6. Fotos bearbeiten – ultimative Wahrheit – Michael von Erkunde die Welt
  7. Wie weit darf Bildbearbeitung gehen? – Klaus von Willkommen Fernweh
  8. Im Interview – Wie weit darf Fotobearbeitung gehen? – Franzi und Markus von Oftunterwegs
  9. An den Reglern drehen.. – Susanne von Pyrolirium
  10. Bildbearbeitung: ja oder nein… – Florian von Phototravellers
  11. Wie weit darf Fotobearbeitung gehen? – Jonas von Rathgeber Photos
  12. Wie weit darf Bildbearbeitung gehen? – Christian von Travelography
  13. Wie viel ist zu viel?- Niklas von Tripaphy
  14. Wie steht ihr zur Bildbearbeitung? – Giuseppe von Trapixo
  15. Sommer, Sonne, Bilderbearbeitung – Arne von aKerlin
  16. Wie weit darf Bildbearbeitung gehen? – Andi von Gipfelfieber
  17. Alles ist manipuliert – Lutz von Zwetschgenmann
  18. Wie weit darf Fotobearbeitung gehen? – Stefan von szWebBlog
  19. Hat Bildbearbeitung eine Grenze? – Bee von MyEveryDayLife
  20. Ist die Wirklichkeit in Fotos wirklich wirklich? Birgit von Seh-n-Sucht
  21. Wie weit darf Fotobearbeitung gehen? Tabby von Habutschu
  22. Wie weit darf Fotobearbeitung gehen? Handy-Stativ
  23. Wie weit darf Fotobearbeitung gehen? Anne von Neontrauma
  24. Wie weit darf Fotobearbeitung gehen? Melli von Mosaiksteine
  25. Wie weit darf Bildbearbeitung gehen? Paleica von Episoden.Film
  26. Fotografieren ist wie Pizzabacken… Marc von Reisezoom
  27. Photoshopping – Patricia von One Moment
  28. Von Strohballen und Strommasten – Lucy von FK-Learning

Eine Zusammenfassung der Blogparade findet Ihr hier: https://www.reisen-fotografie.de/wie-weit-darf-foto-oder-bildbearbeitung-gehen/

Endlich wieder eine Blogparade – und wir freuen uns jetzt schon riesig auf Eure Beiträge dazu. Haut in die Tasten, wir sind gespannt.
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https://www.reisen-fotografie.de/blogparade-wie-weit-darf-fotobearbeitung-gehen/?pk_campaign=feed&pk_kwd=blogparade-wie-weit-darf-fotobearbeitung-gehen/feed/ 96 19934
Fotobearbeitungs Challenge #2 – Sonnenuntergänge – Zusammenfassung https://www.reisen-fotografie.de/fotobearbeitungs-challenge-2-sonnenuntergaenge-zusammenfassung/?pk_campaign=feed&pk_kwd=fotobearbeitungs-challenge-2-sonnenuntergaenge-zusammenfassung https://www.reisen-fotografie.de/fotobearbeitungs-challenge-2-sonnenuntergaenge-zusammenfassung/?pk_campaign=feed&pk_kwd=fotobearbeitungs-challenge-2-sonnenuntergaenge-zusammenfassung#comments Sun, 26 Jun 2016 12:44:14 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=19865 Vor gut drei Wochen haben wir die zweite Fotobearbeitungs Challenge gestartet. Zur Bearbeitung haben wir die RAW-Daten von zwei Sonnuntergangsbilder von unsere Kanada-Reise zur Verfügung gestellt.  Danke an 13 Teilnehmer an der Challenge, die uns viele tolle, unterschiedliche Bearbeitungen der Sonnenuntergänge zugeschickt haben.  Die Vorlagen und unsere Bearbeitung Zur Einstimmung noch einen Blick auf die Ausgangsbilder […]]]>

Vor gut drei Wochen haben wir die zweite Fotobearbeitungs Challenge gestartet. Zur Bearbeitung haben wir die RAW-Daten von zwei Sonnuntergangsbilder von unsere Kanada-Reise zur Verfügung gestellt. 

Danke an 13 Teilnehmer an der Challenge, die uns viele tolle, unterschiedliche Bearbeitungen der Sonnenuntergänge zugeschickt haben. 

Die Vorlagen und unsere Bearbeitung

Zur Einstimmung noch einen Blick auf die Ausgangsbilder und unsere eigene Bearbeitung.

Bild 1 – Sonnenuntergang mit Bäumen

Bild 2 – Sonnenuntergang mit Treibgut am Ufer

Die Arbeitsschritte für beide Bilder hatten wir bereits in einem Beitrag beschrieben. Wobei wir von beiden Bilder mehrere Versionen haben, es fällt sehr schwer sich für eine Variante zu entscheiden. Das zeigen auch die Beiträge der Challenge-Teilnehmer.

Bilder der Teilnehmer

Nun aber die den tollen Bilder der Challenge-Teilnehmer. Wir stellen die hier ein, in der Reihenfolge des Eingangs und ganz ohne Bewertung. Jedes einzelne Bearbeitung ist toll geworden, jedes Bild hat seinen Charakter und Stil. Toll übrigens, dass einige Teilnehmer direkt beide Bilder bearbeitet haben. Da hätten wir gar nicht mit gerechnet.

Andreas G. (Das Plüsch) via Facebook

Andreas G - Bearbeitung Bild 1

Andreas G – Bearbeitung Bild 1

Andreas G - Bearbeitung Bild 2

Andreas G – Bearbeitung Bild 2

Bearbeitung: via Facebook:

Ich habe bei der Raw Entwicklung den Dunst-entfernen-Regler unter fx recht hoch gedreht. Mit viveza2 die Lichtführung gesetzt und mit ColorEfex Pro4 den Effekt „Glühendes verblassen“ angepasst. Zu guter letzt gab es noch eine Vignette.

Über Andreas: Andreas ist ein alter Kumpel von uns. Er hat keinen eigenen Blog, was sehr schade ist, denn er ist ein begnadeter Hobbyfotograf, der richtig tolle Bilder macht. Um so mehr freut es uns, dass er per Facebook-PN an der Challenge teilgenommen hat und das nun schon zum zweiten Mal.

Michael von Erkunde die Welt

Michael M. - Bearbeitung Bild 1

Michael M. – Bearbeitung Bild 1

Michael M. - Bearbeitung Bild 2

Michael M. – Bearbeitung Bild 2

Bearbeitung: via Facebook:

Ich muss sagen, ich fand das dieses Mal gar nicht so einfach, da mir in den Originalbildern zwar die Bildkomposition gefällt, ich aber die Belichtung als schwierig empfand, da die Bilder recht dunkel waren.

Ich habe daher einfach drauf los probiert und dabei viel auf mein Bauchgefühl gehört. Bei dem Bild mit den 3 hellen Stämmen war mir wichtig, diese hervorzuheben und natürlich vor allem dem Himmel mehr Farbe zu verleihen.

Beim Bild mit den Pflanzen links und rechts habe ich den Stämmen im Vordergrund mehr Struktur gegeben und auch hier versucht, dem Himmel mehr Dramatik zu verleihen.

Beiden gemeinsam ist außerdem die Erhöhung des Kontrastes, sowie das übliche Entrauschen und Nachschärfen. Wobei ich Himmel und Rest des Bildes jeweils zunächst durch Maskierung getrennt und dann unabhängig voneinander bearbeitet habe. 

Gerade den Himmel empfinde ich bei Sonnenuntergängen immer als besonders wichtig. Ich hätte ihm gern mehr Fläche auf den Bildern zugestanden – allerdings fehlten mir nach probeweise versuchtem Beschnitt dann die interessanten Objekte im Vordergrund. Daher habe ich versucht, ihn einfach durch intensivere Farbgebung zu betonen.

Über Michael: Erkunde die Welt, Südbaden meets Reiselust ist der Blog von Michael. Auch bei Michael geht es ums Reisen und Fotografieren, mit vielen tollen Beiträgen und wunderbaren Bildern.

Johannes G. via Mail

Johannes G. - Bearbeitung Bild 2

Johannes G. – Bearbeitung Bild 2

Bearbeitung: via Mail:

Meine Fotobearbeitungs Künste halten sich in grenzen, aber dennoch wollte ich mich versuchen den 2. Sonnenuntergang zu bearbeiten.

Ich habe hier das Foto so bearbeitet das es nicht zu „künstlich“ wirkt sondern eher natürlich. Man sieht es ganz gut das ich versucht habe den Himmel etwas dramatisch wirken zu lassen.

Über Johannes: Johannes, aus der schönen Steiermark in Österreich, hat als Hobbyfotograf und Einsteiger in die Fotobearbeitung an der Aktion teilgenommen.

Sylvi von Sylvis Blog

Sylvi - Bearbeitung Bild 2

Sylvi – Bearbeitung Bild 2

Bearbeitung: Sylvi hat die komplette Bearbeitung auf Ihrer Homepage beschrieben.

Ich finde die Challenge schon allein für Übungszwecke in Lightroom super und um ein Gefühl dafür zu bekommen, welche Elemente eines Motivs das Auge des Betrachters anziehen und daher betont werden sollten.

Über Sylvi: Auf Sylvis Blog findet ihr eine Menge toller Tipps zu den Themen CMS, Software und nach einer Neuausrichtung immer mehr zum Fotografieren und zur Fotobearbeitung.

Pascal von phpics

Pascal - Bearbeitung Bild 2

Pascal – Bearbeitung Bild 2

Bearbeitung: Auch Pascal hat die Bearbeitung auf seinem Blog beschrieben.

Das Bild wurde wie folgt bearbeitet: Ich habe das Bild aus RAW entwickelt und dabei den Weissabgleich, die Tiefen und die Lichter verändert, bevor ich das Bild in Photoshop öffnete. In Photoshop erstellte ich dann noch ein paar Einstellungsebenen. Namentlich waren dies Kontrast- (Kurven) und Farbkorrekturen. Zum Abschluss wurde das Bild noch geschärft.

Über Pascal: Der Schwerpunkt auf Pascals Blog phpics liegt bei der Fahrzeugfotografie, welche dort mehr als sehenswert präsentiert wird.

Juan von The Travelers Buddy

Juan - Bearbeitung Bild 2

Juan – Bearbeitung Bild 2

Bearbeitung: via Mail

Ich hab das Bild mit Lightroom 6 bearbeitet. Ich wollte einen sommerlichen Abend darstellen und mich mehr auf die hellen Farben konzentrieren. Ich wollte auch den unteren Teil des Bildes nutzen und eine Verbindung zum Sonnenuntergang schaffen. Ich freue mich auf deinen Post und die anderen Ergebnisse zu sehen.

Über Juan: Juan kommt ursprünglich aus Kolumbien und reist nach seinem High-School-Abschluß durch die schöne Welt. Auf seinem tollen Blog The Travelers Buddy könnt ihr die tollen Berichte dazu finden.

Bee von My Everyday Life

Bee - Bearbeitung Bild 2

Bee – Bearbeitung Bild 2

Bearbeitung: via Mail

Anbei mein Versuch, ich habe mich allerdings nur für ein Bild entschieden. Langsam taste ich mich daran 🙂 Es hat echt Spaß gemacht, ich habe in der Tat jetzt 3 Versionen, aber für diese hier habe ich mich entschieden.

Über Bee: Auf ihrem Blog My Everyday Life schreibt Bee über Alltägliches, Rezepte, Serien sowie Gemischtes. Nach einem kleinen Frühjahrsputz ist auch das Themengebiet Fotografie dazu gekommen. Und das war eine gute Entscheidung, schaut mal da rein, ihr findet da viele tolle Fotos.

Birgit von Seh-N-Sucht

Birgit - Bearbeitung Bild 1

Birgit – Bearbeitung Bild 1

Birgit - Bearbeitung Bild 2

Birgit – Bearbeitung Bild 2

Bearbeitung: Birgit hat auf ihrem Blog Seh-N-Sucht den Werdegang der Bilder beschrieben.

Auf meiner Platte befinden sich mittlerweile 5 Versionen des ersten und 9 Versionen des zweiten Bildes. Wie sagt Marc in seinem Video immer: „Ich weiß nicht so recht.“ Genau so erging es mir auch. Die bearbeiteten Versionen wollten und wollten mir nicht gefallen und ich habe immer wieder von vorn angefangen.

Über Birgit: Fotografie als Hobby, auf sehr hohem Niveau – das findet Ihr auf dem Blog Seh-N-Sucht von Birgit. Und das hat sie nicht selber so geschrieben, das sagen wir. Alleine die Tatsache, dass es Birgit bis in die Docma geschafft hat, spricht ja Bände.

Jessica von Yummytravel

Jessica - Bearbeitung Bild 1

Jessica – Bearbeitung Bild 1

jessica - Bearbeitung Bild 2

Jessica – Bearbeitung Bild 2

Bearbeitung: via Mail

Bild mit den Bäumen: Hier sind die Lichter runter gesetzt, sowie die Tiefen rauf. Es wurde ein Kontrast mit Weiß und Schwarz gesetzt und die Dynamik und Sättigung etwas rauf. Desweiteren wurde ein Verlaufsfilter von oben mit einer Belichtung von -0,14 genutzt. Im Filter die Lichter etwas runter sowie eine Magenta Färbung. Es wurde ein weiterer Verlaufsfilter von unten mit einer Belichtung von -0,60 gesetzt.

Bearbeitet wurde das Bild mit einem Betrag von 86, Radius 0,8, Details 40 sowie maskiert. Am Ende eine Rauschreduzierung um 11 und Dunst entfernen +16. Um mehr Farbe reinzubringen eine Teiltonung mit Magenta in den Lichtern und Gelbgrün in den Tiefen.

Beim zweiten Bild: Hier sind die Lichter runter gesetzt, sowie die Tiefen rauf. Es wurde ein Kontrast mit Weiß und Schwarz gesetzt. Zusätzlich mit einer Belichtung +0,54. Klarheit, Dynamik und Sättigung wurden hochgesetzt. Des weiteren wurde ein Verlaufsfilter genutzt und die Lichter runter in Blau und Magenta geschoben. Ein weiterer Verlaufsfilter von unten mit Magenta und Gelb, Belichtung -0,47, Lichter etwas runter. Die Klarheit rauf, damit Bäume und Wasser besser aussehen. Am Ende zusätzlich noch einen Radialfilter für die Sonne, die Farbe komplett ins Gelbe gezogen sowie eine Belichtung von 3,17. Zusätzlich wurde ein Pinsel für das Abendrot genutzt. Final dann geschärft sowie Dunst entfernen +27.

Über Jessica: Nach eigenen Angaben ist Jessica absolut süchtig nach Reisen und hat ständig Fernweh. Was liegt also näher als einen Reiseblog zu betreiben, den ihr unter Yummytravel finden könnt. Ihr findet dort auch noch eine Sektion über unseren schönen Ruhrpott, der wirklich lesenswert ist.

Marc von Reisezoom

Marc - Bearbeitung Bild 1

Marc – Bearbeitung Bild 1

Marc - Bearbeitung Bild 2

Marc – Bearbeitung Bild 2

Bearbeitung: Marc hat direkt ein ganzes Video zur Bearbeitung von Bild 2 erstellt. Dabei könnt ihr ihm über die Schulter schauen und jeden einzelnen Bearbeitungsschritt nachvollziehen: 

Ich weiß nicht so recht.

Über Marc: Marc betreibt den wunderbaren Blog Reisezoom. Marc schreibt dort tolle Beiträge über die Fotografie und gibt dazu feine Tipps für bessere Bilder. Ein weiteres Thema dort ist das Reisen mit Kindern, als Familie, wo man wunderbar sehen kann, was auch mit Kindern alles machbar ist.

Clemens von FoBo

Clemens - Bearbeitung Bild 1

Clemens – Bearbeitung Bild 1

Clemens - Bearbeitung Bild 2

Clemens – Bearbeitung Bild 2

Bearbeitung: Clemens hat die Arbeitsschritte für die Bearbeitungen auf seinem Blog erklärt. Toll ist, dabei kommt mal nicht Lightroom oder Photoshop zum Einsatz.

Man sieht wie schnell und einfach man aus einem nicht so spektakulären Foto eine wirklich tolle Aufnahme entwickeln kann. Aus den beiden eher fad wirkenden Fotos, die zur Verfügung gestellt wurden, habe ich fantastische Sonnenuntergänge gezaubert.

Über Clemens: Clemens betreibt den Blog FoBo – Fotos&Books und beschreibt dort die Welt aus der Sicht der Kamera. Ihr findet dort sehr sehenswerte Bilder und eine Menge Tipps rund um die Fotografie.

Tony via Mail

Tony - Bearbeitung Bild 1

Tony – Bearbeitung Bild 1

Tony - Bearbeitung Bild 2

Tony – Bearbeitung Bild 2

Bearbeitung: via Mail

Ich habe beide Fotos hauptsächlich im Kamera Raw Modus entwickelt und etwas mehr Wärme und Farbtöne verändert. Kontrast und Klarheit sowie mit den Tiefen und Lichter einiges verschoben. HSL Farben etwas getunt und ein wenig die Objektivkorrektur genutzt.

Über Tony: Tony ist als Hobbyfotograf mit seiner Nikon unterwegs und beschäftigt sich seit kurzen mit der RAW Entwicklung unter Photoshop Elements. Für ihn war die Challenge eine tolle Möglichkeit mal zu experimentieren. Bilder von ihm findet Ihr auf der Google+ Seite von Tony: https://plus.google.com/+HorstElfendi

Anke und Thorsten von Moose Around The World

Anke und Thorsten - Bearbeitung Bild 2

Anke und Thorsten – Bearbeitung Bild 2

Bearbeitung: Auf dem Blog von Anke und Thorsten ist die Beschreibung zur Bearbeitung zu finden und noch weitere Varianten des Bildes.

ISonnenuntergänge zählen zu besonders spannenden Motiven, die aber nicht immer ganz einfach zu fotografieren sind. Entweder ist der Himmel hoffnungslos überbelichtet und weiß oder der Vordergrund ist tiefschwarz. Und mal ehrlich: Wer abends im Urlaub noch ein wenig am See sitzt hat auch nicht immer Lust Stativ, Grauverlaufsfilter und Co mitzuschleppen. Ein hoher Dynamikumfang bei guten Spiegelreflex- und Systemkameras macht es allerdings auch ohne Filter und Stativ möglich ein ausgeglichen belichtetes Foto aufzunehmen. Ausgeglichen belichtet bedeutet in der späteren Fotosichtung aber häufig: Völlig flaue Farben! Wohin ist nur die Magie des Augenblicks als ihr noch am See gehockt habt? Nun, das holen wir im Nachhinein mit Adobe Lightroom zurück in eure Aufnahme.

Über Anke und Thorsten: Auf Ihrem Blog Moose Around The World schreiben Anke und Thorsten über ihre wunderbaren Reisen und zeigen dabei sensationelle Fotos. 

Fazit der Fotobearbeitungs Challenge Sonnenuntergänge

Wie schon bei der ersten Fotobearbeitungs Challenge sind wir erstaunt, wie viele verschiedene Varianten eines Bildes aus einer RAW Datei entstehen können. Schaut euch mal diese kleine Übersicht über alle 13 Varianten von Bild 2 an.

Alle Varianten von Bild 2 im Vergleich

Alle Varianten von Bild 2 im Vergleich

Nochmal, das ist alles ein Foto, eine Quelldatei. Nur die Kreativität bei der Bearbeitung hat daraus 13 verschiedene Varianten entstehen lassen. Und bei keinem dieser Bilder würden wir uns kopfschüttelnd abwenden. Jedes Bild für sich ist ein Knaller. Und genau das ist es, was für uns die Fotografie so faszinierend macht. Auch die unterschiedlichen Bearbeitungswege sind interessant. Manches Ergebnis wurde nur mit ein paar verschobenen Reglern erzielt, andere unter dem Einsatz von zusätzlichen Programmen oder Tools.

Hier möchten wir auch Danke sagen an alle Teilnehmer der Challenge. Danke, dass Ihr euch die Zeit genommen habt hier mitzumachen, die Bilder zu bearbeiten und uns zuzusenden. Danke für die tollen Blogbeiträge/Facebook-Beschreibungen/Mails und das Video. Ihr seid die Besten!

Ankündigung Challenge Nr. 3

Auf jeden fall wird es im August eine dritte Challenge geben. Dabei wird wieder nur ein Bild zur Verfügung gestellt werden. Welches das sein wird? Äußert doch mal Wünsche, was würdet ihr gerne bearbeiten. Habt Ihr ein Foto hier auf der Seite gesehen, wo ihr euch mal dran versuchen wollt? Oder wollt ihr ein Bild aus den Themenbereichen Reise, Landschaft, Tiere, Flugzeuge? Dann schreibt das hier in einen Kommentar oder schickt uns eine Mail. Aus den Vorschlägen die kommen, werden wir vor dem Start der Aktion bei Facebook eine Abstimmung machen.

Das war die Zusammenfassung der tollen Beiträge zu unserer Fotobearbeitungs Challenge.

Wir hoffen, dass die Bilder nicht nur uns gefallen, sondern auch Euch Lesern. Habt Ihr einen Favoriten? Dann raus damit in den Kommentare.

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https://www.reisen-fotografie.de/fotobearbeitungs-challenge-2-sonnenuntergaenge-zusammenfassung/?pk_campaign=feed&pk_kwd=fotobearbeitungs-challenge-2-sonnenuntergaenge-zusammenfassung/feed/ 24 19865
Zoobesuch in Duisburg – bei Untwettervorhersage https://www.reisen-fotografie.de/zoobesuch-in-duisburg-bei-untwettervorhersage/?pk_campaign=feed&pk_kwd=zoobesuch-in-duisburg-bei-untwettervorhersage https://www.reisen-fotografie.de/zoobesuch-in-duisburg-bei-untwettervorhersage/?pk_campaign=feed&pk_kwd=zoobesuch-in-duisburg-bei-untwettervorhersage#comments Sat, 25 Jun 2016 12:46:33 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=19838 Der ganze Tag gestern war richtig drückend warm. Irgendwas um 25 Grad, gefühlte 200% Luftfeuchtigkeit und Gewitter waren auch wieder angesagt. Trotzdem haben wir uns am Nachmittag spontan entschlossen ein den Duisburger Zoo zu fahren. Und das war eine richtig gute Idee. Dort angekommen kam Wind auf, die drückende Luft besserte sich, teilweise kam sogar […]]]>

Der ganze Tag gestern war richtig drückend warm. Irgendwas um 25 Grad, gefühlte 200% Luftfeuchtigkeit und Gewitter waren auch wieder angesagt. Trotzdem haben wir uns am Nachmittag spontan entschlossen ein den Duisburger Zoo zu fahren. Und das war eine richtig gute Idee. Dort angekommen kam Wind auf, die drückende Luft besserte sich, teilweise kam sogar kurz die Sonne raus und – das war das Beste – so leer haben wir den Zoo noch nie gesehen.

Einmal am Nachmittag durch den Zoo Duisburg schlendern

Ich glaub, ich steh im Wald

Ich glaub, ich steh im Wald

So konnten wir richtig gemütlich durch den Zoo schlendern. Die Ruhe dabei war wirklich ungewohnt. Wo sonst Massen an Menschen an den Tiergehegen stehen, standen wir oft alleine, wirklich ungewohnt aber wir könnten uns daran gewöhnen.

Die drei von der Tankstelle

Die drei von der Tankstelle

Das warme Wetter ist wohl auch für viele Tiere ein Anlass, es einfach mal gemütlicher angehen zu lassen. Kollege Bär hatte es sich in einer Astgabel bequem gemacht.

Einfach mal im Baum chillen

Einfach mal im Baum chillen

Andere Fellträger lagen in schattigen Plätzchen und rührten sich wirklich keinen Millimeter. 

Chillen im Baumstamm - Wärme ist doof

Chillen im Baumstamm – Wärme ist doof

Relativ lange haben wir uns dieses mal an den Vogelhäusern rum getrieben. Oft ist es dort recht voll und schwierig zwischen all den anderen Besuchern auf Augenhöhe mit den Tieren zu fotografieren. Das war dieses Mal aber kein Problem.

Vögel können auch von hinten hübsch aussehen

Vögel können auch von hinten hübsch aussehen

Portrait

Portrait

Mahlzeit

Mahlzeit

Doppelpack

Doppelpack

Bewaffnet mit einem leckeren Cappuccino ging es dann zu den Erdmännern. Ich bewundere immer noch den kaufmännischen Weitblick des Duisburger Zoos, das Erdmännchen-Gehege direkt neben einer Imbissbude zu bauen. Unsere Geld ist denen da garantiert. 

Nochmal ein Dreierpack

Nochmal ein Dreierpack

Ich bin nicht hochnäsig - ich nicht!

Ich bin nicht hochnäsig – ich nicht!

In anderen Gehegen sorgte das warme Wetter offensichtlich für einen Hormonüberschuss. 

Also wirklich *hüstel*

Also wirklich *hüstel*

Nachwuchs gab es auch eine Menge zu sehen, so zum Beispiel dieses megasüße Seehundbaby. Und wie wir erst nachher erfahren haben, ist das wohl eines der ersten Bilder vom Seehundbaby. Es ist nur Minuten vor diesem Bild auf die Welt gekommen. 

Seehundbaby

Seehundbaby

Auch im Koala Haus waren wir ganz alleine. Das haben wir dort noch nie erlebt. Auch hier haben wir die Zeit genutzt mal ein paar mehr Fotos zu machen, in aller Ruhe und aus verschiedenen Winkeln.

Koala Portrait

Koala Portrait

Gorillanachwuchs

Ein Highlight im Moment ist wohl der Nachwuchs bei den Flachland Gorillas. 

Den Kopf in Mamas Hand

Den Kopf in Mamas Hand

Der/Die Kleine ist einfach knuffig. Man weiß übrigens noch nicht, ob es ein Mädchen oder ein Junge ist. Die Mutter kümmert sich so intensiv und liebevoll um den Nachwuchs, dass noch keine Gelegenheit zum nachschauen war.

Ich bin so klein aber sicher hier hinten dem riesigen Rücken...

Ich bin so klein aber sicher hier hinten dem riesigen Rücken…

Kann man das essen?

Kann man das essen?

Aquarium

Zum Ende unseres Besuchs sind wir dann noch in das Aquarium Haus gegangen. Hier waren wir seit Jahren nicht mehr drinnen, es ist normalerweise immer zu voll. Besonders zum Fotografieren findet man hier selten die nötige Ruhe.

Piranha

Piranha

Sehr gut gefallen hat uns dieser silberne Fisch. Der sah aus, wie aus Alufolie ausgeschnitten, irgendwie fremdartig schön.

Silberner Fisch

Silberner Fisch

Am besten war aber das Becken mit den Quallen. Vor allem konnte man dort prima mit ein wenig Abstand fotografieren, Spiegelungen im Glas sind kein Problem dort, da der Besucherraum extrem dunkel ist. Nur, sonst rennen einem immer unzählige andere Besucher vor die Linse.

Qualle

Qualle

Quallensammlung

Quallensammlung

Duisburger Zoo am Nachmittag

Wir können es nur empfehlen, den Duisburger Zoo mal am späten Nachmittag zu besuchen, am besten unter der Woche. OK, so leer wie gestern ist es dann normalerweise auch nicht. Das lag mit Sicherheit am schwülwarmen Wetter und den angekündigten Gewittern. Trotzdem ist es zu der Zeit immer deutlich leerer als zum Beispiel am Wochenende. 

Die Kassen sind bis 17:30 geöffnet, die Tierhäuser bis 18:30. Man darf aber bis zum Sonnenuntergang im Zoo bleiben und kann diesen dann über die beiden Eingänge verlassen wann man möchte.

Auch ein Kurzbesuch im Zoo lohnt sich immer, wie man sieht. Auch dabei wird man mit wunderbaren Eindrücken belohnt und kann das ein oder andere Foto mit nach Hause nehmen.

Nächste Woche wird Thomas übrigens auf Zoo-Tournee gehen. Der Wildpark Lüneburger Heide, der Zoo Hannover und der Zoo Leipzig stehen auf der Liste. Wir werden hier natürlich im Anschluss ausführlich berichten.

Kommentare sind, wie immer, sehr gerne gelesen.

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https://www.reisen-fotografie.de/zoobesuch-in-duisburg-bei-untwettervorhersage/?pk_campaign=feed&pk_kwd=zoobesuch-in-duisburg-bei-untwettervorhersage/feed/ 6 19838
Reisen bedeutet für uns… so vieles! https://www.reisen-fotografie.de/reisen-bedeutet-fuer-uns-so-vieles/?pk_campaign=feed&pk_kwd=reisen-bedeutet-fuer-uns-so-vieles https://www.reisen-fotografie.de/reisen-bedeutet-fuer-uns-so-vieles/?pk_campaign=feed&pk_kwd=reisen-bedeutet-fuer-uns-so-vieles#comments Fri, 24 Jun 2016 07:00:11 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=18110 Was bedeutet eigentlich das Reisen für uns, welchen Stellenwert hat es in unserem Leben? Es ist auf jeden Fall viel mehr, als einfach nur einen Urlaub zu buchen, hin und zurück zu fliegen.  Uns über dieses Thema mal Gedanken zu machen, dazu hat uns die Blogparade „Was bedeutet Reisen für Dich“ inspiriert.  Überarbeitet und erweitert […]]]>

Was bedeutet eigentlich das Reisen für uns, welchen Stellenwert hat es in unserem Leben? Es ist auf jeden Fall viel mehr, als einfach nur einen Urlaub zu buchen, hin und zurück zu fliegen. 

Uns über dieses Thema mal Gedanken zu machen, dazu hat uns die Blogparade „Was bedeutet Reisen für Dich“ inspiriert. 

Überarbeitet und erweitert wurde der Beitrag heute um zusätzlich an der Blogparade „In die Ferne schweifen“ bei Yummytravel teilzunehmen.

Reisen bedeutet für uns: Träumen

HDR beim Sunset in Valley of Fire

Träumen von so vielen schönen Orten auf der Welt, wo wir noch nicht waren. Unsere Liste der „Wollen-wir-mal-hin“-Reiseziele wird immer länger. Schuld daran sind die vielen Dokumentationen im Fernsehen, die vielen tollen Blogs wo über tolle Reisen berichtet wird. Immer wieder entdecken wir dort neue, reizvolle Ziele. Und dann schauen wir schon, was kostet das dort, wann sind die besten Reisezeiten, wie kann man dorthin reisen – einfach mal so, vielleicht wird der Traum ja irgendwann erfüllt.

Reisen bedeutet für uns: Planen, Vorbereiten

Trip- und Kostenplanung mit Excel

Wenn wir uns dann für ein Reiseziel entschieden haben, dann geht es an die Planung.  Es gibt bei jeder Reise so viele Dinge zu beachten

Das fängt damit an, dass wir uns über das jeweilige Land informieren. Wie sind die Einreisebestimmungen, Führerscheinregeln, Impfempfehlungen usw. – dazu nutzen wir übrigens gerne die guten alten Reiseführer, neben dem Internet natürlich. Und bei USA-Reisen machen wir das nicht mehr, darüber werden wir demnächst selber mal wieder ein neues eBook schreiben, als Hilfe für andere Reisende.

Dann schauen wir, was wollen wir sehen, welche Route nehmen wir. Dabei planen wir gar nicht mehr groß ins Detail. Aus der Erfahrung wissen wir, wir sind vor Ort viel zu spontan und je mehr Arbeit wir da rein stecken, desto mehr ist dann auf der Reise hinfällig. Inzwischen planen wir wirklich nur noch grob den Reiseverlauf vor und machen uns ein paar Notizen über Entfernungen, Übernachtungsmöglichkeiten, Sehenswürdigkeiten. Oft entdeckt man dann vor Ort noch viel interessantere Dinge, welche vielleicht gar nicht im Reiseführer stehen.

Reisen bedeutet für uns: Vorfreude

ANA Dreamliner und startender EasyJet

Das ist oft die längste Phase einer Reise, die Monate von der Planung bis zu Start des Fliegers. Und, so lange einem die Zeit auch oft vorkommt, sie ist doch wunderbar. Wir nutzen diese um uns auf den jeweiligen Urlaub vorzubereiten. Es werden Reiseführer gelesen, Reiseblogs förmlich aufgesaugt. Und gerade bei unserer letzten Reise nach Thailand, was für uns ja die erste Reise nach Asien war, haben wir alles Wissen zusammengesucht was zu finden war. Über die Kultur, die Küche, die Menschen, den Glauben und die Sprache (gut, bei dem Punkt haben wir resigniert).

Freunde und Bekannte, die schon in Thailand waren oder gar von dort stammen waren nicht mehr sicher vor uns.

Reisen bedeutet für uns: Spannung

Unser FototrucksackDie Vorfreude schlägt bei uns kurz vor der Reise meist in eine positive Spannung um. Die Tage vor der Reise sind geprägt vom letzten Stress vor der Reise. Auf der Arbeit müssen vielleicht noch Dinge erledigt werden, die Wohnung muss sauber gemacht werden (was sollen sonst die Katzenfütterer denken).

Reiseunterlagen wollen gedruckt werden, Pässe und andere Dokumente zusammen gepackt. Nicht zuletzt muss der Fotorucksack organisiert und die Koffer/Rucksäcke gepackt werden. 

All das ist bei uns zwar Routine, trotzdem ist es immer wieder spanndend – vor allem die berühmte Frage: Was haben wir vergessen?

Reisen bedeutet für uns: Erfahren 

Einmal etwas von allen, Bitte!

Sind wir dann endlich angekommen schalten wir sofort, das geht wirklich schnell, in den Urlaubsmodus. Wir lassen uns treiben, geniessen jeden Moment und freuen uns über jede neue Erfahrung.

Gerade auf der Thailand Reise ist uns das sehr gut gelungen. Fast jeder hatte uns vorgewarnt, vor einem Kulturschock. Aber er kam nicht! Wir haben vom ersten Moment an die Zeit in dem Land genossen, haben mit offenen Herzen und Augen die Eindrücke der fremden Kultur angenommen. Kurz: Wir haben uns dort von der ersten Minute an sauwohl gefühlt. Dabei war wirklich alles Fremd für uns.

Ramkhamhaeng Denkmal

Aber das macht doch Reiz einer Reise aus. Lernen wie Menschen in anderen Kulturen leben, wie sie essen, wie sie wohnen, welche Rolle der Glaube spielt oder die Kultur des Landes. 

Am Ende steht man mit einem riesigen Berg neuer Erfahrungen da. Vorurteile sind zerplatzt, Bedenken haben sich als völlig unbegründet erwiesen und die Erinnerungen brennen sich ins Gehirn. 

Dazu bleibt dann oft die Erkenntnis, wie gut es uns in Deutschland geht, auf welch hohem Niveau wir hier jammern. Selbst in unseren geliebten USA, so sehr wir das Land mögen, leben möchten wir da nicht. Und Thailand hat uns wirklich mal wieder geerdet. Wenn man sieht, wie die Menschen dort teilweise leben und trotzdem mit einem Lächeln auf dem Gesicht durch die Gegend laufen – allen Respekt.

Reisen bedeutet für uns: In Ruhe geniessen

Kondor am Grand Canyon

Wir müssen nicht auf Teufel komm raus jede Sehenswürdigkeit an einem Ort sehen und dabei hektisch durch die Gegend rennen. Wir geniessen lieber ein paar Orte intensiver und entspannen dabei. Wenn wir dann nicht alles zu sehen bekommen, was soll es? Ein Grund mehr, noch mal an diesen Ort zu fahren. Immerhin soll so eine Reise für uns auch Erholung bedeuten, die wir aber nicht haben, wenn es in Stress ausartet.

Das ist übrigens ein Grund, warum wir meistens alleine reisen. Es kann passieren, das wir z.B. am Grand Canyon einfach mal faul am Wohnmobil relaxen oder zwei, drei oder vier Stunden an einer Stelle bleiben um einfach den Moment zu geniessen. Evtl. Mitreisende würden da wohl die Krise bekommen. In der Zeit könnte man doch noch Aussichtspunkt A, B und C sehen.

Reisen bedeutet für uns: Nach Hause kommen

Für uns auch das nach Hause kommen zu einer Reise dazu, unbedingt. Meistens verlassen wir die fremden Länder mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Klar, man würde immer gerne etwas länger dort bleiben wo es einem gefällt.

Trotzdem freuen wir uns auf zu Hause. Auf die Familie, unsere Freunde, Kollegen und vor allem auf unsere Katzen. Ja, wir freuen uns sogar wieder auf unsere Arbeit (das soll es geben). Und zu Hause geht dann der Kreislauf der Reise wieder los. Ein neues Ziel suchen, sich auf eine neue Reise vorbereiten, die aufkommende Vorfreude zu erleben – das ist doch herrlich, oder?

Nun gibt es Menschen, die einem erzählen wollen, dass diese Art zu leben einem Hamsterrad gleicht. Nun, sagen wir es mal so – wenn man sein Leben als Hamsterrad sieht, dann sollte man was verändern, keine Frage. Nur sollte man nicht anderen Leuten dieses Hamsterrad-Gerede aufs Auge drücken und ihnen einreden, dass ihr Leben mit normalen Jobs fürchterlich ist. Wir sehen unser Leben wahrlich anders und sind glücklich damit – und vor allen Dingen verdammt dankbar dafür. 

Ein Leben als digitaler Nomade, der nur auf Reisen ist und dabei seinen Lebensunterhalt verdient, wäre auf jeden Fall nichts für uns. Wir hängen zu sehr an unserem zu Hause und unserem Umfeld in der Heimat. Dazu kommt, dass wir uns im Laufe der Jahre einen gewissen Standard erarbeitet haben, den man nicht mehr verlieren möchte. Diesen Standard auf Reisen zu verdienen halten wir für utopisch. Es mag bestimmt einzelne Ausnahmen geben, doch die meisten Nomaden leben doch in eher bescheidenen Verhältnissen, im Hostel in einem Land mit günstigen Lebenskosten. Es mag abgehoben klingen, nur so wollen wir nicht reisen. Wir möchten ein tolles Wohnmobil haben, ein schönes Hotel und auch mal lecker Essen gehen können. 

Zusätzlich lieben wir es unsere Reiseerfahrungen zu teilen, daher gibt es ja diesen Blog hier. Aber wir freuen uns auch darauf unser Familie, unseren Freunden und Bekannten unsere Bilder zu zeigen, unsere Eindrücke weiter zu geben. Das gehört für uns ebenfalls alles zu einer Reise dazu. Auch die Bearbeitung der Bilder, wobei man wieder in schönen Erinnerungen schwelgen kann – ist ein Teil der Reise.

Reisen bedeutet auch: Veränderung beim Reisen

Andorra 2005

Auf unserem ersten Road Tripp 2005 in Andorra

Vor einigen Jahren waren wir noch die typischen Pauschaltouristen – ohne diese Art des Reisens schlecht zu bewerten. Wir verbrachten unsere 14 Tage in einem tollen Hotel in der Türkei, Spanien oder sonst wo. Irgendwann wurde uns das Hotel-/Strand-/Pool-Dasein zu langweilig. So starteten wir 2005 unseren ersten selbst organisierten Road Tripp durch Spanien und Andorra. Und damit hatten wir unsere Reiseart gefunden. Die selbst zusammengestellte Rundreise, mit dem Auto, dem Wohnmobil oder wie in Thailand mit dem Zug. Noch im gleichen Jahr waren wir auf Malta und haben dort nicht eine Minute am Strand gelegen.

Kichen auf Malta

Malta 2005

Mit dem Mietwagen haben wir 10 Tage lang die Insel erkundet, unzählige Kirchen und Museen besucht und sind am Abend meist erschöpft aber seelig ins Bett gefallen.

Für uns ist heute keine andere Art von Urlaub mehr denkbar. Wenn wir uns mal irgendwo an einen Strand legen, dann geht das meistens nur eine Stunde, bis uns der Entdeckertrieb wieder auf die Straße führt. Und als wir 2009 das erste Mal in den USA war, haben wir das Road Tripp Land unserer Träume gefunden.

Ob wir das in ein paar Jahren immer noch so machen? Wer weiß das schon? Auf jeden Fall ist unsere Reisewunschliste noch sehr lang. 

Reisen – nicht nur in die Ferne

Übrigens, das Alles müssen wir nicht immer auf einer Fernreise erleben. Schöne Reisen gibt es bei uns auch innerhalb Europas oder in Deutschland. Das Exotische fehlt hier dann ein wenig, der Erholungseffekt und die Spannung beim Entdecken von neuen Dingen ist aber trotzdem da. Selbst ein Tagesausflug in einen Zoo oder einen Freizeitpark stillt schon unseren Entdeckerdrang.

Das war unser Beitrag zur Blogparade von Michael und mal die Erklärung, was Reisen eigentlich alles für uns bedeutet.

Wie sieht das bei Euch aus? Lasst doch einfach einen Kommentar über Eure Reisen hier.

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https://www.reisen-fotografie.de/reisen-bedeutet-fuer-uns-so-vieles/?pk_campaign=feed&pk_kwd=reisen-bedeutet-fuer-uns-so-vieles/feed/ 22 18110
Wells Gray Provincial Park in British Columbia https://www.reisen-fotografie.de/wells-gray-provincial-park-british-columbia/?pk_campaign=feed&pk_kwd=wells-gray-provincial-park-british-columbia https://www.reisen-fotografie.de/wells-gray-provincial-park-british-columbia/?pk_campaign=feed&pk_kwd=wells-gray-provincial-park-british-columbia#comments Thu, 23 Jun 2016 05:30:35 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=19769 Der Wells Gray Provincial Park war auf unserer Kanadareise einer der ersten Höhepunkte. Nachdem unser Besuch in Whistler am Tag zuvor richtig ins Wasser gefallen ist, freuten wir uns umso mehr über das schöne Wetter beim Besuch des Parks. Kommt mit uns auf eine kleine Reise durch den Park in British Columbia. Anreise zum Wells Gray […]]]>

Der Wells Gray Provincial Park war auf unserer Kanadareise einer der ersten Höhepunkte. Nachdem unser Besuch in Whistler am Tag zuvor richtig ins Wasser gefallen ist, freuten wir uns umso mehr über das schöne Wetter beim Besuch des Parks. Kommt mit uns auf eine kleine Reise durch den Park in British Columbia.

Anreise zum Wells Gray

Die Nacht vor dem Besuch des Parks haben wir in Clearwater verbracht, einen Ort südlich des Wells Gray. Für Camper bietet sich sich der Dutch Lake an. Hier findet man ein paar sehr schöne Campgrounds und eine tolle Aussicht am Abend, zum Sonnenuntergang.

Sonnenuntergang am Dutch Lake

Sonnenuntergang am Dutch Lake

Von Clearwater aus führt die Clearwater Valley Road direkt zum Wells Gray Provincial Park und am Anfang der Straße auch das Visitor Center des Parks. Hier bekommt ihr alle wichtigen Informationen über die im Park befindlichen Campgrounds, Wanderwege, Aussichtspunkte und Tiere im Park. Die Campgrounds im Park waren bei unserem Besuch, Anfang Mai, alle noch geschlossen. Es war halt tiefste Vorsaison. Das hatte aber den Vorteil, dass wir im Park oft ganz alleine unterwegs waren.

Einfahrt zum Wells Gray Provincial Park

Einfahrt zum Wells Gray Provincial Park

Die Fahrt in den Park ist nicht zu unterschätzen. Vom Visitor Center bis zum Parkeingang sind es rund 35 Kilometer, die aber schon durch eine wundervolle Landschaft geht.

Sehenswertes im Wells Gray Provincial Park

Alle sehenswerten Orte im Park sind wunderbar ausgeschildert, ebenso alle Wanderwege und Campgrounds. Es fällt also leicht sich dort zurecht zu finden. Wir haben uns an dem Tag im Park an der Hauptstraße orientiert, da wir ja am Nachmittag noch weiter fahren wollten bis zum Jasper National Park. Auf längere Wanderungen haben wir also verzichtet und uns auf die sehenswerten Punkte konzentriert, die wir mit dem RV erreichen konnten.

Von einem ersten Aussichtspunkt hatten wir einen wunderbaren Blick in das Tal des Clearwater River, der sich hier durch unendliche Wälder schlängelt.

Blick auf den Clearwater River

Blick auf den Clearwater River

Spahats Falls

Ein Stückchen weiter waren dann die Spahats Falls ausgeschildert. Hier entdeckten wir erstmal einen Unterschied zu den USA. In den Parks in den USA ist es oft so, dass der Parkplatz direkt an die Aussichtspunkte grenzt. In Canada wird da mehr auf die Natur Rücksicht genommen und ist erstmal ein wenig Laufen durch den Wald angesagt.

Fußweg zu den Spahat Falls durch den Wald

Fußweg zu den Spahats Falls durch den Wald

Nach einen 10-minütigem Fußmarsch wird man aber mit einem atemberaubenden Anblick belohnt. 

Spahat Falls im Wells Gray Provincial Park

Spahats Falls im Wells Gray Provincial Park

Entlang der Canyon Kante zieht sich hier ein Weg mit mehreren Aussichtsplattformen. Diese sollte man unbedingt einmal ablaufen um die verschiedenen Blickwinkel auf den Wasserfall und den  Spahats Creek Canyon geniessen zu können.

Dawson Falls

Der nächste sehenswerte Ort auf unserer Fahrt waren dann die Dawson Falls. Diese werden witzigerweise auch als Little Niagara Falls bezeichnet. Ok, mit 14 Metern Falltiefe sind sie nicht ganz soooo hoch wie die echten Niagara Fälle. Trotzdem ist dieser Wasserfall sehr beeindruckend.

Durch den Wald zu den Dawson Falls

Durch den Wald zu den Dawson Falls

Auch hier geht es vom Parkplatz aus erstmal über eine kleine Wanderung durch den tollen Wald. Der Weg ist ein wenig weiter als zu den Spahats Falls, lohnt sich aber auf jeden Fall. Vom ersten Aussichtspunkt hat man einen super Blick flußaufwärts auf den Wasserfall.

Dawson Falls

Dawson Falls

Unbedingt sollte man nun noch zum zweiten Aussichtspunkt weiter gehen. Quer durch den Wald kommt man dann an einem Punkt, wo man direkt neben dem Wasser fall steht.

Dawson Falls - näher ran geht nicht

Dawson Falls – näher ran geht nicht

Nur getrennt durch einen Zaun steht man einen Meter neben dem Wasserfall. Das ist mehr als beeindruckend, man kann die Kraft des Wassers nicht nur sehen sondern auch spüren, Der Boden vibriert die ganze Zeit durch die Gewalt der Strömung.

Helmcken Falls

Die Helmcken Falls sind mit Sicherheit das Highlight im Wells Gray Park. Kurz bevor der Murtle River in den Clearwater Wiver mündet fällt er vom Murtle Plateau 141 m in die Tiefe.

Helmcken Falls

Helmcken Falls

Helmcken Falls im Wells Gray Provincial Park

Helmcken Falls im Wells Gray Provincial Park

Auch an diesem Wasserfall führen Wege zu verschiedenen Aussichtspunkten. Allerdings kann man auch einfach mal nur da stehen und diesen tollen Wasserfall bestaunen.

Einfach mal nur staunen und nichts tun!

Einfach mal nur staunen und nichts tun!

Für uns war das die letzte Etappe im Wells Gray Provincial Park. Der Weg führte uns danach zurück nach Clearwater und dann weiter zum Jasper National Park. Es gibt noch zahlreiche weitere schöne Stellen in dem Park. Zum Beispiel eine alte Farm, die man besichtigen kann. Diese liegt aber an eine Schotterpiste, die wir uns an dem Tag nicht antun wollten, da wir noch ein Ziel hatten. Weiter bietet der Park noch ein riesiges Backcountry Areal, welches nicht erschlossen ist und teilweise nur über mehrtägige Wanderungen zu erreichen ist.

Wir waren von den Eindrücken begeistert, welche wir im Wells Gray bekommen haben. Die tollen Wasserfälle, die wunderbaren Wälder. Wir ahnten ja nicht, dass all das in den nächste Tagen noch in den Schatten gestellt werden sollte. Dazu aber später mehr.

Wells Gray Provincial Park – Informationen

Wells Gray Provincial Park

Allgemeine Informationen:

  • Land: Kanada, British Columbia
  • Lage: Nördlich des Ortes Clearwater, im Osten des Cariboo Regional Districts
  • Größe: 5.400 km2
  • Gegründet: 1939
  • Eintritt: kostenlos
  • Campgrounds: 4 Stück (von Mitte Mai bis Ende September)
  • Hotels/Lodges: 0
  • Homepage: http://www.env.gov.bc.ca/bcparks/explore/parkpgs/wells_gry/
Der Besuch im Wells Gray Provincial Park war unsere erste richtige Begegnung mit der gewaltig schönen Natur Kanadas.

Hoffentlich haben wir mit diesem Bericht einen kleinen Teil unserer Eindrücke übermitteln können. Es ist immer wieder schwer, die Gefühle und die tollen Landschaften in einzelne Bilder zu fangen.

Kommentare und Anmerkungen sind wieder gerne gelesen.

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https://www.reisen-fotografie.de/wells-gray-provincial-park-british-columbia/?pk_campaign=feed&pk_kwd=wells-gray-provincial-park-british-columbia/feed/ 7 19769
Unsere Lieblingsfotos aus dem ersten Halbjahr 2016 https://www.reisen-fotografie.de/unsere-lieblingsfotos-aus-dem-ersten-halbjahr-2016/?pk_campaign=feed&pk_kwd=unsere-lieblingsfotos-aus-dem-ersten-halbjahr-2016 https://www.reisen-fotografie.de/unsere-lieblingsfotos-aus-dem-ersten-halbjahr-2016/?pk_campaign=feed&pk_kwd=unsere-lieblingsfotos-aus-dem-ersten-halbjahr-2016#comments Tue, 21 Jun 2016 05:30:01 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=19550 Michael ruft auf seinem Blog Erkunde die Welt, seit Wochen, zur Fotoparade 1/2016 auf. Wir sollen unsere schönsten Bilder aus den Bereichen Bunt, Schwarz-Weiß, Tierisch, Licht, Fahrzeug und Natur zeigen. Es ist also höchste Zeit unsere Bilder zu präsentieren. Die Auswahl ist uns aber nicht leicht gefallen. Gerade für die Bereiche Tierisch und Natur war es […]]]>

Michael ruft auf seinem Blog Erkunde die Welt, seit Wochen, zur Fotoparade 1/2016 auf. Wir sollen unsere schönsten Bilder aus den Bereichen Bunt, Schwarz-Weiß, Tierisch, Licht, Fahrzeug und Natur zeigen. Es ist also höchste Zeit unsere Bilder zu präsentieren. Die Auswahl ist uns aber nicht leicht gefallen. Gerade für die Bereiche Tierisch und Natur war es wirklich schwierig uns für ein Bild zu entscheiden. 

Unsere Lieblingsbilder 1. Halbjahr 2016

Bunt

Bunte Bilder haben wir sooooo viele. Auch mit bunten Motiven. Hier ist die Auswahl sehr schwer gefallen. Am Ende ist es ein Blumenfoto geworden. Wir haben inzwischen richtig viel Spaß am Fotografieren von Blumen bekommen, dann sollen sie auch hier ihren Platz haben. Und bunt sind sie ja, die Blümchen.

Lieblingsfoto 1/2016 - Kategorie Bunt - Einfach eine bunte Blume

Lieblingsfoto 1/2016 – Kategorie Bunt – Einfach eine bunte Blume

Tierisch

Diese Kategorie hat uns sehr viel Kopfzerbrechen bereitet. Wie viele Bilder durften wir abgeben? 20? 50? – Wie nur eines? *entsetzen* – Wir waren im Zoom, wir waren im Zoo Hannover, im Terrazoo Rheinberg und dürfen nur ein Bild zeigen? Ok, wir haben kein Foto aus den genannten Orten ausgewählt. Unsere Wahl ist am Ende auf ein super süßes Murmeltier gefallen, aufgenommen in Kanada. Dieser süße Kerl ist uns da richtig ans Herz gewachsen. Eine halbe Stunde lang ließ er sich in allen möglichen Positionen fotografieren, wir haben richtig Freundschaft geschlossen.

Lieblingsfoto 1/2016 - Kategorie Tierisch - Dieses kleine Murmeltiert ist zum Freund geworden

Lieblingsfoto 1/2016 – Kategorie Tierisch – Dieses kleine Murmeltiert ist zum Freund geworden

Schwarz-Weiß

Schwarz-Weiß? Ehrlich gesagt haben wir im gesamten 1. Halbjahr kein Bild in Schwarz-Weiß entwickelt. Höchste Zeit das nachzuholen, für diesen Beitrag. Und es die perfekte Gelegenheit noch ein zweites Tierbild mit rein zu schmuggeln. Dieses Eisbärenbild aus dem Zoo Hannover gehört sowieso zu unseren Favoriten und macht auch in Schwarz-Weiß einen tollen Eindruck.

Lieblingsfoto 1/2016 - Kategorie Schwarz-Weiß -  Eisbär im Zoo Hannover

Lieblingsfoto 1/2016 – Kategorie Schwarz-Weiß – Eisbär im Zoo Hannover

Licht

Sonnenuntergang! Das war unser erster Gedanke bei dieser Kategorie. Und davon haben wir in diesem ersten Halbjahr ein paar vor die Linse bekommen. Ein Motiv kennen viele unserer Besucher bereits aus der Fotobearbeitungs Challenge. Einen weiteren schönen Sonnenuntergang haben wir am Dutch Lake in Kanada erlebt. Das letzte Licht des Tages, schön mit einen Bootssteg im Vordergrund – wir lieben es.

Lieblingsfoto 1/2016 - Kategorie Licht - Sonnenuntergang am Dutch Lake

Lieblingsfoto 1/2016 – Kategorie Licht – Sonnenuntergang am Dutch Lake

Fahrzeug

Bei dieser Kategorie war die Auswahl recht einfach. So viele Fahrzeugbilder haben wir im ersten Halbjahr nicht gemacht. Eigentlich bestand die Wahl nur zwischen unserem Wohnmobil und einer Besichtigung bei Eurowings, wie wir uns ein Luftfahrzeug angeschaut haben. Unsere Wahl ist dann auch auf ein Detailfoto aus dem Cockpit des A320 gefallen. Wir hoffen, das ist in Ordnung so – Flugzeugbilder von außen haben wir ja mehr als genug auf der Seite.

Lieblingsfoto 1/2016 - Kategorie Fahrzeug - Cockpitaufnahme eines Airbus A320

Lieblingsfoto 1/2016 – Kategorie Fahrzeug – Cockpitaufnahme eines Airbus A320

Natur

Auch hier haben wir uns schwer getan. Gerade in Kanada haben wir soviel Natur vor die Augen bekommen. Seien es Regenwälder, Gletscher, hohe Berge, mit Sonne, mit Wolken – unzählige tolle Eindrücke sind dabei zusammen gekommen. Entschieden haben wir uns am Ende für ein Wasserfallfoto. Wir haben in Kanada so viele Wasserfälle gesehen. Kleine, große, breite, schmale, hohe, niedrige – alles was dabei. Und jeder Wasserfall hatte einen Reiz, seinen Charme.

Lieblingsfoto 1/2016 - Kategorie Natur - Wasserfall im Jasper National Park

Lieblingsfoto 1/2016 – Kategorie Natur – Wasserfall im Jasper National Park

Unser liebstes Foto aus dem ersten Halbjahr

Auch hier haben wir uns sehr schwer getan, um unsere Auswahl zu treffen. Machen wir es aber mal kurz, die Wahl ist auf Panoramafoto aus dem Banff National Park gefallen. Aufgenommen wurde es mit der Panoramafunktion unserer Sony Alpha 6000. Dabei konnten wir dann im Hochformat fotografieren und dabei die Kamera über die tolle Kulisse mit dem Tal und den Bergen schwenken. 

Lieblingsfoto 1/2016: Panorama im Banff National Park

Lieblingsfoto 1/2016: Panorama im Banff National Park

Das war unser Beitrag zur Fotoparade von Michael. Es hat mal wieder Spaß gemacht da mitzumachen und wir freuen uns schon auf die Aktion zum zweiten Halbjahr. Bis dahin werden wir dann mal fleissig weiter fotografieren.

Kommentare sind, wie immer, sehr gerne gelesen.

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Der Colorado River – eine virtuelle Reise https://www.reisen-fotografie.de/der-colorado-river-eine-virtuelle-reise/?pk_campaign=feed&pk_kwd=der-colorado-river-eine-virtuelle-reise https://www.reisen-fotografie.de/der-colorado-river-eine-virtuelle-reise/?pk_campaign=feed&pk_kwd=der-colorado-river-eine-virtuelle-reise#comments Thu, 16 Jun 2016 15:49:16 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=19539 Der Colorado River gilt als größter und wichtigster Fluß im Südwesten der USA. Mit einer Länge von 2333 Kilometer zieht er sich von Colorado durch Utah und Arizona, bildet die Grenze zwischen Arizona und Kalifornien, bevor er in Mexico in den Golf von Kalifornien mündet. Entlang des Colorado River finden sich sehr viele sehenswerte Orte. Also […]]]>

Der Colorado River gilt als größter und wichtigster Fluß im Südwesten der USA. Mit einer Länge von 2333 Kilometer zieht er sich von Colorado durch Utah und Arizona, bildet die Grenze zwischen Arizona und Kalifornien, bevor er in Mexico in den Golf von Kalifornien mündet. Entlang des Colorado River finden sich sehr viele sehenswerte Orte. Also begeben wir uns mal auf eine Reise entlang des Flusses.

Die Quelle in den Rocky Mountains

Flußquelle in den Rocky Mountains

Flußquelle in den Rocky Mountains

Die Quelle des Colorado River liegt im Rocky Mountains National Park, etwa 80 Kilometer nordwestlich der Metropole Denver. Nach rund 400 Kilometern erreicht der Colorado dann die erste größere Stadt, auf seinem Weg Richtung Meer, Grand Junction. Bis hier ist aus dem kleinen Bach an der Quelle bereits ein stattlicher Fluß geworden. Kein Wunder, bei zahlreichen Zuflüssen aus den Rocky Mountains kommt genug Wasser zusammen.

Vereinigung des Colorador River mit dem Green River – Canyonlands National Park

Canyonlands National Park

Canyonlands National Park

Eine wahrlich wahnsinnige Landschaft hat der Colorado River zusammen mit dem Green River geschaffen. Der Green River ist der größte Zufluss des Colorados. Aus Wyoming kommend ist er selber beim Zusammentreffen ein sehr stattlicher Fluß.

Beide Flüsse haben in dieser Gegend tiefe Canyons in das Colorado-Plateau geschliffen. Seit 1964 ist das Gebiet als Canyonlands National Park geschützt. Durch die nahe gelegene Stadt Moab und dem in unmittelbarer Nähe gelegenen Arches National Park lohnt sich ein Besuch dieser Region unbedingt. Dabei sollte man sich aber ein wenig Zeit nehmen, beide Parks zusammen bieten so viel zu sehen, dass man dort ein paar abwechslungsreiche Tage verbringen kann.

Lake Powell – der geflutete Glen Canyon

Lake Powell - der geflutete Glen Canyon

Lake Powell – der geflutete Glen Canyon

350 Kilometer nördlich von Las Vegas findet man den Lake Powell. Angestaut durch den Glen Canyon Staudamm ist dieser Canyon heute ein weit verzweigter Stausee. Über 96 Seitenarme können mit Booten befahren werden.

Glen Canyon Staudamm

Glen Canyon Staudamm

Ein Besuch des 1963 gebauten Staudamms lohnt sich auf jeden Fall. Auf der einen Seite hat man einen wunderbaren Ausblick über den Stausee, auf der anderen Seite schaut man in den tiefen Canyon, den der Colorado River sich dort über die Jahrtausende gegraben hat. Im weiteren Verlauf des Flusses findet man dann auch den berühmten Horseshoe-Bend, wo der Colorado River wie ein Hufeisen durch die Landschaft fliesst.

Antelope Canyon

Antelope Canyon

Im nahe gelegenen Ort Page kann man auch den berühmten Antelope Canyon besuchen. Die Eindrücke aus diesen tollen Canyons werden lange in Erinnerung bleiben und die Fotos erfreuen einen immer wieder.

Der Grand Canyon – eines der größten Naturwunder – geschaffen vom Colorado River

Grand Canyon mit Schneehaube

Grand Canyon – geschaffen vom Colorado River

Der Grand Canyon ist vielleicht das bekannteste „Werk“ des Colorado River. Auf einer Länge von mehr als 450 Kilometern hat sich der Colorado hier bis zu 1800 Meter tief in die Erde gegraben. Dabei hat er eine Landschaft erzeugt, die einem beim ersten Anblick wirklich die Sprache verschlägt. 

Grand Canyon View

Grand Canyon View

Uns selber ist es bis heute nur dort passiert. Wir standen beim ersten Blick in den Canyon da, minutenlang, sprachlos. Thomas hat sogar das Fotografieren vergessen. Und keines der Fotos die wir haben – und da sind sehr viele – kann auch nur ansatzweise die Größe, das Gigantische und die Schönheit dieses Anblicks übermitteln. Das muss man einfach mit eigenen Augen gesehen haben.

Lake Mead und der Hoover Dam

Hoover Dam

Hoover Dam

Insgesamt wird der Colorado River auf seinem Weg 10 mal gestaut. Der bekannteste und berühmteste Staudamm ist dabei der Hover Dam. Er staut den Colorado River vor den Toren Las Vegas und dabei den Lake Mead, dem größten Stausee der USA.

Lake Mead bei Las Vegas - wo wir Stunden später dann mit dem Wohnmobil waren.

Lake Mead aus dem Flugzeug

Der Hover Dam versorgt große Teile von Nevada, Arizona und Kalifornien mit Wasser. Finanziert wird das Projekt durch den Verkauf von Strom, welcher ebenfalls durch den Staudamm produziert wird. Gerade die Glitzermetropole Las Vegas ist dringend auf den Strom und auch auf das Wasser aus dem Stausee angewiesen.

Lake Mead bei Las Vegas

Lake Mead bei Las Vegas

Allerdings kann man besonders am Lake Mead das große Problem, rund um den Colorado River sehen. Seit dem Jahr 2000 sinkt der Wasserstand im Colorado River, teilweise rapide. Am Lake Mead kann man das an den hellen Rändern der Felsen wunderbar sehen. So hoch stand das Wasser über lange Zeit, immer mit Schwankungen, aber nie so niedrig wie jetzt und das über einen langen Zeitraum. In der Zeit hat der Lake Mead rund 40% seines Wasservolumens verloren, der oben genannte Lake Powell sogar 60%. Die Niederschläge in der Region reichen nicht mehr aus, die Füllstände in den Stauseen zu halten. Sollte diese Entwicklung so weiter gehen, dann wird es zu ernsthaften Problem mit der Wasser- und Energieversorgung in Teilen von Nevada, Arizona und Kalifornien kommen. Daher wird in den Regionen endlich mal darüber nachgedacht, wie man das kostbare Nahrungsmittel Wasser sinnvoller einsetzen kann.

Colorado River – eine Reise wert

Das war unsere kleine virtuelle Reise entlang des Colorado River. Wenn man im Südwesten der USA unterwegs ist, wir man irgendwann auf diesen Fluß stoßen, spätestens beim Besuch des Grand Canyon. 

Dieser Beitrag ist unser kleiner Anteil bei der Stadt-Land-Fluß – die XXL Runde – welche auf dem wunderbaren Blog Ferngeweht von Sabine läuft. Ihr findet dort ganz viele tolle Berichte über faszinierende Orte, Länder und Flüssen. Geschrieben von Bloggern, mit Herz und Leidenschaft. Schaut  mal dort vorbei und stöbert durch die Beiträge, es lohnt sich.

Das war unsere kleine, virtuelle Reise entlang des Colorado Rivers im Südwesten der USA. Wir hoffen, es hat euch ein wenig gefallen. Kommentare sind, wie immer, sehr gerne gelesen.
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Einfach gebloggt – Bloggertreffen, Caching, Messe, Reisen… https://www.reisen-fotografie.de/einfach-gebloggt-caching-kurzreisen-ausblick/?pk_campaign=feed&pk_kwd=einfach-gebloggt-caching-kurzreisen-ausblick https://www.reisen-fotografie.de/einfach-gebloggt-caching-kurzreisen-ausblick/?pk_campaign=feed&pk_kwd=einfach-gebloggt-caching-kurzreisen-ausblick#comments Mon, 13 Jun 2016 09:27:17 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=19501 Die ersten Wochen nach unserem Urlaub sind vorbei und irgendwie hat uns der Alltag schon wieder fest im Griff. Das soll jetzt kein jammern sein, ganz im Gegenteil, es macht wieder riesig Spaß so frisch erholt wieder los legen zu können. Wir waren auf einem Reiseblogger Stammtisch, einer Messe, hatten Cache Probleme auf dem Blog […]]]>

Die ersten Wochen nach unserem Urlaub sind vorbei und irgendwie hat uns der Alltag schon wieder fest im Griff. Das soll jetzt kein jammern sein, ganz im Gegenteil, es macht wieder riesig Spaß so frisch erholt wieder los legen zu können. Wir waren auf einem Reiseblogger Stammtisch, einer Messe, hatten Cache Probleme auf dem Blog und haben unsere Reiseplanungen für die nächsten Wochen und Monate erledigt.

Reiseblogger Stammtisch in Düsseldorf

Volles Haus beim Reiseblogger Stammtisch

Volles Haus beim Reiseblogger Stammtisch

Cool war letzte Woche die erste Teilnahme am Reiseblogger-Stammtisch in NRW. Jessica, Niko und Juan haben das Treffen toll vorbereitet. So war es eine schöne gesellige Runde, die sich in der Hacienda Real in Düsseldorf getroffen hat. Nach einer kleinen Workshop „Fotografie für Einsteiger“ wurde lecker gegessen und danach übers Reisen, Bloggen und andere Dinge gequatscht. Es war schön, mal die Menschen hinter den Blogs kennenzulernen.

Cache Problem hier auf dem Blog

Speed auf dem Blog

Speed auf dem Blog

Einen Schreckmoment erzeugte letzte Woche eine Mail von den Google Webmaster Tools. Mehrere hundert Fehler wurden plötzlich auf diesem Blog erzeugt, die Seiten konnten nicht indexiert werden. Grund war eine Fehlermeldung, dass der Server nicht erreichbar wäre. Die Seite schien aber normal zu funktionieren, jeder konnte sie aufrufen und sehen. Beim Test in den Webmaster Tools kam aber ebenfalls der Serverfehler 500. 

Nach ein wenig suchen stellte sich das Cache-Plugin als Fehlerquelle heraus. Nachdem das Plugin deaktiviert wurde, konnten auch die Seiten wieder indexiert werden. Merkwürdig! Es wurde weder an dem Plugin etwas verändert, noch an den Zugriffsrechten auf dem Server. Wir haben uns daher entschlossen, das Cache-Plugin zu wechseln. Das hat, als Nebeneffekt noch dazu geführt, dass der Blog bei Pingdom super Werte liefert. Unter einer Sekunde Ladezeit lagen wir da schon lange nicht mehr.

Messebesuch auf der Photo & Adventure

Photo + Adventure

Photo + Adventure

Am Wochenende waren wir dann auf der Photo + Adventure Messe im Landschaftspark Nord, Duisburg. Die Eintrittskarten hatten wir bei einem Preisausschreiben bei Yummytravel gewonnen, dafür noch mal vielen Dank.

Das neue Reisestativ

Das neue Reisestativ

Die Messe war interessant um mal wieder zu schauen, was es so neues auf dem Markt gibt. Bei Pavel Kaplun haben wir uns einen Beitrag über die Fotografie mit Drohnen angesehen. Wie immer gab es da tolle Bilder zu sehen und viele Tipps zum Thema. Aber, für uns wäre das nichts. Alleine die Anschaffungskosten für eine vernünftige Drohne, das investieren wir lieber in Fotoausrüstung und Reisen.

Fündig geworden sind auf auf der Suche nach einem neuen Reisestativ. Es sollte möglichst klein sein, dass es ggf. auch ins Handgepäck passt, leicht und trotzdem stabil stehen und gut verarbeitet sein. Auf der Messe haben wir uns dann für das Rollei Compact Traveller No. 1* entschieden. Zusammen geklappt ist es nur knapp 32 cm lang, wiegt nur etwa 1100 Gramm und kann in verschiedenen Konfigurationen aufgestellt werden, genau so etwas haben wir gesucht.

Sehr beeindruckend waren auf der Messe die verschiedenen Fotoausstellungen. Seien es die Kaplun-Freunde oder die Bilder des Naturfotografen-Wettbewerbes. Da sind wir, teilweise staunend, vor stehen geblieben mit der Erkenntnis – Fotografisch haben wir noch einen weiten Weg vor uns.

Reisepläne in den nächsten Wochen

Die nächsten Wochen werden wir auf mehrere Kurztrips unterwegs sein. Für das kommende Wochenende haben wir die Zusage für die Besichtigung der MSC Opera bekommen. Für uns die Gelegenheit mal ein Kreuzfahrtschiff von innen zu sehen. Dummerweise findet die Besichtigung aber in Rostock Warnemünde statt. Also haben wir uns für Samstags eine schöne Pension an der Ostsee gesucht und werden aus der Besichtigung ein Wochenendtrip machen. 

Das Wochenende darauf werden wir nach Holland fahren und uns den Freizeitpark Slagharen mal anschauen. Das ist für uns der Auftakt einer ganzen Reihe von Freizeitparks- und Zoobesuchen in diesem Sommer. Da wir über unser Reisebüro als Tester für die Wahl zur Goldenen Pinie unterwegs sind „müssen“ wir zur Bewertung die ganzen Parks ja auch besuchen.

Ende Juni wird Thomas deshalb dann einen kleinen Zoo-Roadtrip machen. Dabei stehen in drei Tagen der Wildpark Lüneburger Heide, der Zoo Hannover und der Zoo Leipzig auf dem Programm. 

Natürlich werden wir auch hier auf dem Blog über unsere Besuche der Zoos und Parks berichten. Denn das ein oder andere Foto werden wir bestimmt machen und eine Menge Eindrücke sammeln, welche wir mit Euch teilen wollen.

Große Reisen – Planungen

Für unsere nächsten großen Reisen haben wir nun auch die Buchungen fest gemacht.

Unsere Herbsttour zum Nascar-Rennen in den USA ist jetzt soweit durchgeplant. Flüge, Mietwagen und die Hotels in Atlanta, Charlotte und Martinsville sind gebucht. Auch die Eintrittskarten für das Rennen in Martinsville sind gekauft – jetzt muss es nur noch Oktober werden und es könnte los gehen. Nach dem Rennen haben wir noch drei Tage Puffer, wo wir noch nichts geplant haben. So ein Nascar-Rennen kann ja bei Regen nicht stattfinden. Es kann durchaus passieren, dass das Rennen von Sonntag auf Montag oder Dienstag verlegt wird. Diese Sicherheit wollten wir in der Planung haben. Sollte das Rennen wir geplant am Sonntag über die Bühne gehen, dann haben wir noch drei Tage um ein wenig durch das schöne Georgia zu cruisen.

Buddha Kopf zwischen Baumwurzeln

Thailand – wir kommen wieder

Im Februar 2017 geht es wieder nach Thailand. Auch hier haben wir schon die Flüge gebucht, Hotels in Bangkok, Kanchanaburi und Ayutthaya gebucht. Ebenso unser Hotel in Kambodscha, denn wir werden auch dem Ankor Wat einen Besuch abstatten. Weitere Details dazu werden wir vor der Reise noch beschreiben.

Für den Herbst planen wir eine Wohnmobil-Reise, Südwesten USA, mit Las Vegas (wir waren schon so lange nicht dort). Hier sind wir aber erst bei den ersten Vorplanungen. Mal schauen, wie wir die Tour gestalten werden. Das Problem an der Ecke ist ja, man war schon so oft da, trotzdem hat man noch nicht alles gesehen oder will bestimmte Orte unbedingt wieder sehen. Alleine der Reiz, das Monument Valley vielleicht doch mal ohne Regen zu sehen, ist Motivation noch mal in die Ecke zu fahren.

Vorschau Blog

In den nächsten Wochen werden wir hier weiter von unserer Kanada-Tour berichten. Wir sind gerade an der Bearbeitung der Bilder für die Berichte über den Wells Gray Provincial Park, über die National Parks Jasper, Banff, Yoho und Revelstoke.

Natürlich geht es auch mit unserer Aktion 50 Bundesstaaten weiter, die nächsten Tipps werden veröffentlicht. Unsere Fotobearbeitungs Challenge befindet sich in Runde 2 und läuft noch bis zum Ende des Monats. Danach werden wir die Ergebnisse zusammen fassen. Es sind übrigens schon viele tolle Bearbeitungen bei uns eingetroffen. Und Bilder für eine 3. Challenge haben wir auch schon raus gesucht.

Natürlich schauen wir auch auf Aktionen in anderen Blogs. Ganz weit oben steht die Teilnahme an Michaels Fotoparade 1-16, wo man seine Fotohighlights aus dem ersten Halbjahr zeigen soll. Da wühlen wir uns gerade durch die passenden Bilder aber es ist schwer sich zu entscheiden. 

Das war mal ein kurzer Rückblick und EInblick in unsere Planungen rund um Reisen und diesen Blog.

Kommentare sind, wie immer, sehr gerne gelesen.

 

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Ist das RAW Format auf Reisen die richtige Wahl? https://www.reisen-fotografie.de/ist-das-raw-format-beim-fotografieren-auf-reisen-die-richtige-wahl/?pk_campaign=feed&pk_kwd=ist-das-raw-format-beim-fotografieren-auf-reisen-die-richtige-wahl https://www.reisen-fotografie.de/ist-das-raw-format-beim-fotografieren-auf-reisen-die-richtige-wahl/?pk_campaign=feed&pk_kwd=ist-das-raw-format-beim-fotografieren-auf-reisen-die-richtige-wahl#comments Sat, 11 Jun 2016 06:00:22 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=19463 Wir fotografieren auf Reisen nur im RAW Format. Was das RAW Format eigentlich ist, warum wir das nutzen, welche Vor- und Nachteile zum JPG-Format bestehen – all diese Dinge möchten wir Euch in diesem Artikel erklären. Dabei kommen wir zu dem Ergebnis, dass das RAW Format nicht für jeden Reisenden das richtige Dateiformat beim fotografieren […]]]>

Wir fotografieren auf Reisen nur im RAW Format. Was das RAW Format eigentlich ist, warum wir das nutzen, welche Vor- und Nachteile zum JPG-Format bestehen – all diese Dinge möchten wir Euch in diesem Artikel erklären. Dabei kommen wir zu dem Ergebnis, dass das RAW Format nicht für jeden Reisenden das richtige Dateiformat beim fotografieren ist.

Dateiformate in Fotokameras – RAW vs. JPG – wo ist der Unterschied?

Die meisten modernen Kameras bieten Euch zwei verschiedene Dateiformate zum Speichern Eurer Aufnahmen an. Einmal das allseits bekannte und beliebte JPG Format, mit denen Bilddateien gespeichert werden. Alternativ kann man die Bilder im RAW Format speichern. Dabei werden die Rohdaten des Bildes gespeichert, praktisch ein digitales Negativ. Einige Kameras bieten zusätzlich die Möglichkeit, beide Formate parallel zu erstellen.

Was speichert die Kamera im RAW Format?

Bei der Aufnahme eines Bildes in der Kamera treffen Lichtinformationen auf den Sensor der Kamera. Beim RAW Format werden genau diese Informationen abgespeichert. Dies geschieht ohne Veränderung der Werte, es findet dabei keine „Entwicklung“ des Fotos in der Kamera statt. Daher ist eine RAW Datei kein Bild. Es ist eine Datei, welche die Farb- und Helligkeitswerte jedes einzelnen Pixels enthält und einige Informationen der Kamera. Zum betrachten, anschauen und zur Bearbeitung der Informationen braucht man eine Software, welche aus diesen Informationen ein Bild macht. Dieses kann man dann bearbeiten und anschliessend als Foto speichern, meist im JPG Format.

Die Dateien sind, im Vergleich zu Fotodateien, riesig groß. So kann eine RAW Datei schnell bis zu 40 Megabyte groß sein. 

Was mach die Kamera beim JPG-Format?

Bei der Aufnahmen des Fotos werden die gleichen Lichtinformationen aufgenommen, die auf den Sensor der Kamera treffen. Die Software der Kamera entwickelt aus diesen Informationen ein Foto und speichert dieses als fertiges Bild im JPG Format ab. Dabei wird der Weißabgleich gesetzt, Farbräume werden festgelegt, das Foto wird geschärft – also all die Schritte, die man für ein schönes Foto braucht. Die meisten Kameras machen das so gut, dass dabei fast immer ein tolles, ansprechendes Bild heraus kommt. 

Durch die Speicherung im JPG Format sind die Dateien deutlich kleiner als RAW Dateien. Das kommt durch die geringere Anzahl an Informationen und durch die Komprimierung des JPG Formats.

Warum im RAW Format fotografieren?

Ihr habt gerade gelesen, dass am Ende immer ein JPG Bild als Ergebnis raus kommt. Entweder direkt aus der Kamera oder über die Entwicklung der RAW Datei am Computer. Warum soll man also den „Zwischenschritt“ über das RAW Format gehen?

Interessant wird das RAW Format in dem Moment, wenn ihr Bilder bearbeiten wollt. Dabei meinen wir jetzt nicht kleinere Korrekturen im Bild, wie gerade drehen oder kleine Änderungen an der Belichtung. Das geht auch mit einer JPG Datei. Vielmehr sind damit Bearbeitungen gemeint, wo ihr komplett den Einfluss auf das fertige Bild selber in die Hand nehmen wollt. Dazu habt ihr im RAW Format viel mehr Informationen in der Bilddatei. Die Belichtung lässt sich über mehrere Stufen korrigieren. Ihr könnt einen Kontrastumfang erzeugen, den ihr mit keinem JPG als Ausgangsbild erreichen könnt. Durch die Bearbeitung und die Komprimierung der JPG Bilder in der Kamera fehlen schlicht und ergreifend viele Informationen im Bild, welche für eine intensive Bearbeitung möglich sind.

So hat man, zum Beispiel, beim JPG Bild maximal 16,8 Millionen Farbwerte im Bild gespeichert. Beim RAW Format sind es dagegen über 4 Billionen Farbstufen. Ähnlich verhält es sich mit den Tonwerten (256 vs. 16384). Nun machen wir uns nichts vor, das menschliche Auge kann das alles nicht erkennen. Aber bei der Bearbeitung der Bilder stehen einem viel mehr Informationen zur Verfügung, mit denen man am Bild arbeiten kann. Möchte man den Himmel in einem Foto verändern, z.B. mehr Kontrast zufügen, kommt es beim JPG Format schnell zu Tonwertabrissen. Das sind Linien, die dann zwischen den einzelnen Blaustufen im Himmel entstehen. Das wird einem bei einer RAW Datei so schnell nicht passieren (es sei denn, man übertreibt die Bearbeitung maßlos).

RAW Format: Links RAW Daten - rechts Entwicklung

Links RAW Daten – rechts Entwicklung

Gerade bei komplizierten Lichtbedingungen ist das RAW Format Gold wert. Bei dem Bild war der recht dunkle Wald im Vordergrund, der helle Wasserfall im Hintergrund. Bei einem JPG Bild, mit der Entwicklung in der Kamera, wäre die Gefahr groß gewesen entweder einen zu hellen Wasserfall oder einen zu dunklen Wald zu haben. Die Korrektur des Bildes wäre, aufgrund der komprimierten Daten, sehr schwierig bis unmöglich geworden. Beim der RAW Aufnahme ist der Wald auch viel zu dunkel, wie auf der linken Seite zu sehen ist. Aber, alle Informationen des Sensors sind in der Datei vorhanden. Es war hier also möglich, den Wald aufzuhellen ohne dass es zu Tonwertabrissen oder anderen „Schäden“ am Bild gekommen ist.

Anforderungen beim RAW Format

Wir hatten kurz überlegt, die Überschrift „Nachteile des RAW Format“ zu wählen. Das wäre aber nicht richtig gewesen. Denn die scheinbare Nachteile entpuppen sich bei der Bearbeitung auf jeden Fall als Vorteil.

Spezielle Software erforderlich

Werkzeuge für die RAW Bearbeitung

Werkzeuge für die RAW Bearbeitung

Für das Anschauen und die Bearbeitung der RAW Dateien braucht ihr spezielle Software. Ein einfaches Betrachten der Bilder über den Dateiexplorer oder mit den Bordmitteln von Windows ist oft nicht möglich.

Wir selber nutzen für die Bearbeitung der RAW Daten Lightroom und/oder Photoshop. Es gibt aber noch zahlreiche Alternativen dazu, in alle Preisklassen oder auch kostenlos. 

Viel Speicherplatz

Die erste Anforderung hatten wir oben bereits erwähnt. Die RAW Dateien sind riesig groß. Sie können 10-20 mal größer sein, wie ein vergleichbares JPG Foto. Und gerade auf Reisen ist das eine riesige Anforderung. Es müssen ausreichend Speicherkarten dabei sein und viel Festplattenplatz für die Sicherung der RAW Dateien. Eine Sicherung über die Cloud ist mit RAW Dateien praktisch unmöglich, gerade wenn man viel auf öffentliche und oft langsamere WLAN Verbindungen angewiesen ist. Auf einer Reise kommen beim RAW Format schon einige Gigabyte an Daten zusammen.

Alle Bilder müssen bearbeitet werden

RAW Format: Links das RAW aus der Kamera - Rechts die Entwicklung

Links das RAW aus der Kamera – Rechts die Entwicklung

Wer sich zum ersten mal RAW-Dateien seiner Kamera auf dem Rechner anschaut, ist meistens ernüchtert. Die Bilder wirken blass, flau und unscharf. War man von den farbenfrohen JPG Bildern seiner Kamera noch so begeistert, schaut man hier erstmal entsetzt auf den Bildschirm. Es sind ja keinerlei Entwicklungsprozesse, hin zu einem schönen Bild, in der Kamera vorgenommen worden. Da muss man selber Hand anlegen und zwar ausnahmslos bei jedem Bild. 

Diesen Aufwand sollte man nicht unterschätzen. Einfach mal eben die Bilder aus der Kamera kopieren und der Verwandtschaft die schönen Urlaubsfotos präsentieren – das könnt ihr mit RAW Dateien vergessen.

Man kann sich die Bearbeitung mit Voreinstellungen vereinfachen, welche z.B. beim Import der Daten nach Lightroom angewendet werden. Damit können aber nur Standardwerte gesetzt werden, welche aus der Erfahrung zum Kameratyp passen. Das erspart einem am Ende aber nicht die Bearbeitung der Einzelbilder. Nur der erste Eindruck ist schon mal ein wenig freundlicher.

Für wen ist das RAW Format der richtige Dateityp?

Sagen wir es mal so: Wer keine Lust auf Bildbearbeitung am Computer hat, wer sofort nach einer Reise seine Bilder zeigen möchte, wer sich nicht mit riesig großen Rohdaten rumschlagen will – der sollte die Finger vom RAW Format lassen. Zugegeben, gute und moderne Kameras machen tolle JPG Bilder, wo man oft auch nicht viel nachbearbeiten muss um wirklich schöne Bilder zu bekommen. Dazu bieten viele Kameras noch verschiedene Entwicklungseinstellungen an, speziell für Landschaftsaufnahmen, für Portraits oder Schwarz-Weiß-Aufnahmen. Die Ergebnisse können sich wirklich sehen lassen. Aber, man hat die Entwicklung einfach nicht selber in der Hand. Man muss mit dem Ergebnis aus der Kamera zufrieden sein, Korrekturen sind nur im begrenzten Umfang möglich.

Wer aber gerne mit Lightroom und Co. arbeitet, wer auch die letzten Reserven aus einem Foto heraus holen möchte, wer bei schwierigen Lichtsituationen auf der sicheren Seite sein will – für den ist das RAW Format genau das richtige Format.

Eigentlich ist das wie früher, bei der analogen Fotografie. Die meisten Fotografen haben ihre Filme nach der Reise in ein Labor geschickt und haben von dort fertige Bilder zurück bekommen. Sozusagen die JPG Lösung der analogen Fotografie. Ambitionierte Fotografen dagegen haben ihre Bilder in der Dunkelkammer selber entwickelt und dabei Einfluss auf das Ergebnis genommen. Das ist heute die Arbeit mit den RAW Dateien in der Fotobearbeitung.

Das war unsere Erklärung zum Thema RAW Format beim fotografieren. Ihr seht, es ist nicht für jeden sinnvoll sich mit dem Format zu beschäftigen und seine Bilder damit zu erstellen.

Wie sieht das bei Euch aus? Nutzt Ihr RAW oder ist euch der Aufwand einfach zu hoch? Über Kommentare zu dem Thema würden wir uns sehr freuen.

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https://www.reisen-fotografie.de/ist-das-raw-format-beim-fotografieren-auf-reisen-die-richtige-wahl/?pk_campaign=feed&pk_kwd=ist-das-raw-format-beim-fotografieren-auf-reisen-die-richtige-wahl/feed/ 32 19463
Travel theme: Plants – Blumen und Pflanzen in Kanada https://www.reisen-fotografie.de/travel-theme-plants/?pk_campaign=feed&pk_kwd=travel-theme-plants https://www.reisen-fotografie.de/travel-theme-plants/?pk_campaign=feed&pk_kwd=travel-theme-plants#comments Thu, 09 Jun 2016 05:30:12 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=19441 Durch Ulrikes Bambooblog sind wir auf eine Aktion von Alisa aufmerksam geworden. In ihrer wöchentlichen Reisenfoto-Aktion sind Blumenbilder gerade Thema. Zufällig haben wir auf der letzten Reise unsere Vorliebe für Blumenbilder entdeckt. Das macht mit der Lumix und der Makrofunktion richtig Spaß. Also haben wir mal ein paar Bilder aufbereitet und möchten diese hier zeigen. […]]]>

Durch Ulrikes Bambooblog sind wir auf eine Aktion von Alisa aufmerksam geworden. In ihrer wöchentlichen Reisenfoto-Aktion sind Blumenbilder gerade Thema. Zufällig haben wir auf der letzten Reise unsere Vorliebe für Blumenbilder entdeckt. Das macht mit der Lumix und der Makrofunktion richtig Spaß. Also haben wir mal ein paar Bilder aufbereitet und möchten diese hier zeigen. Achtung, kein Text nur geballte Blümchenpower.

Travel theme: Plants

Travel Theme Plants

Travel Theme Plants

Travel Theme Plants

Travel Theme Plants

Travel Theme Plants

Travel Theme Plants

Travel Theme Plants

Travel Theme Plants

Travel Theme Plants

Travel Theme Plants

Travel Theme Plants

Travel Theme Plants

Das war mal ein ganz neues Fotothema für uns. Aber Blumen zu fotografieren macht wirklich Spaß – auch wenn es nicht immer so einfach ist, wie man denkt. Wind ist da zum Beispiel ein interessantes Thema. 

Das waren einfach mal ein paar Blumenbilder von uns. Wir hoffen, auch diese Bilder gefallen euch ein wenig.
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https://www.reisen-fotografie.de/travel-theme-plants/?pk_campaign=feed&pk_kwd=travel-theme-plants/feed/ 4 19441
Die Bloggerszene – Blick über den Tellerrand #3/2016 https://www.reisen-fotografie.de/die-bloggerszene-blick-ueber-den-tellerrand-32016/?pk_campaign=feed&pk_kwd=die-bloggerszene-blick-ueber-den-tellerrand-32016 https://www.reisen-fotografie.de/die-bloggerszene-blick-ueber-den-tellerrand-32016/?pk_campaign=feed&pk_kwd=die-bloggerszene-blick-ueber-den-tellerrand-32016#comments Wed, 08 Jun 2016 05:30:07 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=19437 Auch in den letzten Wochen, in unserem Urlaub, haben wir fleissig auf anderen Blogs gelesen. Ein paar Highlights möchten wir Euch heute gerne wieder vorstellen. Wie immer werden wir wieder den ein oder anderen genialen Beitrag vergessen haben, daher bitten wir vorher schon um Entschuldigung. Wieder geht es themenübergreifend zu, rund ums Fotografieren, Bloggen, Reisen und […]]]>

Auch in den letzten Wochen, in unserem Urlaub, haben wir fleissig auf anderen Blogs gelesen. Ein paar Highlights möchten wir Euch heute gerne wieder vorstellen. Wie immer werden wir wieder den ein oder anderen genialen Beitrag vergessen haben, daher bitten wir vorher schon um Entschuldigung.

Wieder geht es themenübergreifend zu, rund ums Fotografieren, Bloggen, Reisen und andere Themen. Viel Spaß beim lesen der Beiträge.

Blick über den Tellerrand – Reisen

Paradiese Found: Einsteiger-Tipps für Kanada mit dem Wohnmobil

Kerstin war zeitgleich mit uns in Kanada, erfreulicherweise haben wir uns sogar zufällig unterwegs getroffen. Nach Ihrer Reise hat sie einen tollen Beitrag mit Tipps für die erste Wohnmobilreise in Kanada zusammen gestellt, welchem wir vollumfänglich zustimmen können.

Takly on Tour: Miniatur Wunderland Hamburg

Wir lieben das Miniatur Wunderland in Hamburg. Und wenn dann ein schöner Bericht, mit tollen Bildern, im Netz auftaucht, dann muss dieser hier verlinkt werden.

Reisezoom: Eine Wanderung durch die Adelsbach-Weckelsdorfer Felsenstadt

Kenn Ihr Adelsback-Weckelsdorf? Wisst Ihr, dass es dort eine Felsenstadt gibt? Uns war beides bisher vollkommen unbekannt. Der Ort liegt in Tschechien und ist offensichtlich einen Besuch wert.

Moose around the Word: Reiseblogger Tipps Nordwest-USA und Kanada

Anke und Thorsten sind jetzt gerade im Nordwesten der USA und in Kanada unterwegs. Vor ihrer Reise hatten sie zu einen RoundUp-Post mit Reisetipps zu der Region aufgerufen. Dabei sind viele gute Tipps zusammen gekommen – und auch von uns ist etwas dabei.

Blick über den Tellerrand – Fotografie

Sylvis Blog: Fotoworkshop Touch and Go

Wir sagen es ja, Flugzeuge fotografieren geht immer. Sylvi hat einen Fotoworkshop am kleinen Flugplatz in Bad Sassendorf besucht. Ihr Bericht ist lesenswert und die Bilder ebenso sehenswert.

Flaneurin: Bilder aus dem Zoo Wuppertal

Zoobilder gehen auch, immer! Besonders wenn es so viele und schöne Fotos sind. Den Zoo Wuppertal kennen wir noch nicht. Nach dem Betrachten der Bilder ist er aber auf unsere ToDo-Liste gelandet.

Akerlin: Karneval der Kulturen

Auf dem Blog von Arne könnt ihr euch tolle Bilder vom Karneval der Kulturen in Berlin anschauen:

Blick über den Tellerrand – Bloggen

Buggisch: Bullshit-Bingo für Blogger

Christian hat eine Mail bekommen, von Irina. Sie will ihn gratis viele Tipps geben, wie er seinen Blog nach vorne bringen kann. Sein Beitrag dazu ließ uns mehrfach schmunzeln, also muss er gut sein.

Neontrauma: Shortcodes in WordPress erstellen

Kleine Shortcodes können einem in WordPress das Leben einfacher machen. Es gibt verschiedene Plugins, die zusätzliche Shortcodes zur Verfügung stellen. Man kann sie aber auch selber erstellen. Wie das geht, könnt ihr bei Anne nachlesen:

Blick über den Tellerrand – Gemischtes

Jenseits des täglichen Wahnsinns: Nicht schlafen können

Thomas schreibt über sein Schlafverhalten bzw. über die Nächte, wo er nicht schlafen kann. Der Artikel könnte auch von uns, bzw. von Thomas sein. Meist ist das die Phase wo man sagen kann, wir brauchen Urlaub, dringend.

2Bier: Wie gehe ich mit der AfD um?

Horst beschreibt in einem sehr sachlichen Beitrag seine Gedanken zur AfD und seinen Umgang mit der Partei. Das macht er so gut und treffend, schöner hätten wir es nicht schreiben können. Ein Beitrag von uns, zu den Vorkommnissen mit dieser Partei in den letzen Wochen und Monaten wäre, vermutlich, leicht emotionaler.

Das war unser dritter Rückblick über den Tellerrand, hinein in die Bloggerszene. Wir hoffen, es hat euch ein wenig gefallen und ihr findet dort ein paar Tipps oder interessante Beiträge.

Kommentare sind natürlich wieder sehr gerne gesehen.

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https://www.reisen-fotografie.de/die-bloggerszene-blick-ueber-den-tellerrand-32016/?pk_campaign=feed&pk_kwd=die-bloggerszene-blick-ueber-den-tellerrand-32016/feed/ 14 19437
Fotobearbeitungs Challenge #2 – Unsere Bearbeitung der Sonnenuntergänge https://www.reisen-fotografie.de/fotobearbeitungs-challenge-2-unsere-bearbeitung-der-sonnenuntergaenge/?pk_campaign=feed&pk_kwd=fotobearbeitungs-challenge-2-unsere-bearbeitung-der-sonnenuntergaenge https://www.reisen-fotografie.de/fotobearbeitungs-challenge-2-unsere-bearbeitung-der-sonnenuntergaenge/?pk_campaign=feed&pk_kwd=fotobearbeitungs-challenge-2-unsere-bearbeitung-der-sonnenuntergaenge#respond Mon, 06 Jun 2016 05:30:45 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=19408 Zu unserer Fotobearbeitungs Challenge Sonnenuntergänge haben wir natürlich auch beide Bilder bearbeitet. Die Ergebnisse und unsere Bearbeitungsschritte haben wir in diesem Beitrag detailliert zusammen gestellt. Bild 1 – Sonnenuntergang mit Gestrüpp Ausgangsbild vs. fertige Bearbeitung: Ziel der Bearbeitung: Ziel der Bearbeitung sollte es sein, das Bild ein wenig kräftiger zu gestalten. Die Baumstämme im Vordergrund […]]]>

Zu unserer Fotobearbeitungs Challenge Sonnenuntergänge haben wir natürlich auch beide Bilder bearbeitet. Die Ergebnisse und unsere Bearbeitungsschritte haben wir in diesem Beitrag detailliert zusammen gestellt.

Bild 1 – Sonnenuntergang mit Gestrüpp

Ausgangsbild vs. fertige Bearbeitung:

Ziel der Bearbeitung:

Ziel der Bearbeitung sollte es sein, das Bild ein wenig kräftiger zu gestalten. Die Baumstämme im Vordergrund waren nicht so blaß, wie sie auf den RAW-Bild rüber kommen. Weiter sollten die Farben des Himmels kräftiger zur Geltung kommen. Auch hier spiegelt das RAW nicht das wirklich gesehene wieder, es war doch deutlich farbenfroher. Die komplette Bearbeitung bei diesem Bild sollte nur in Lightroom stattfinden, ganz von Hand, ohne Presets oder zusätzliche Tools.

Workflow

Bearbeitung in Lightroom – Standardkorrekturen

Die ersten Schritte der Bearbeitung haben wir in Lightroom mit den Standardkorrekturen durchgeführt.

Erste Schritte in Lightroom

Erste Schritte in Lightroom

Ziel war es, die tollen Farben im Bild hervor zu heben, den Himmel mit seinen Strukturen zu betonen und die dunklen Stellen ein klein wenig aufzuhellen. Eigentlich hat man damit bereits ein tolles Bild. Aber durch diverse Teilkorrekturen geht da noch mehr.

Bearbeitung in Lightroom – Verlaufsfilter unterer Bildbereich

Verlaufsfilter unterer Bildbereich

Verlaufsfilter unterer Bildbereich

Einen Verlaufsfilter haben wir in den unteren Bereich des Bild gesetzt – also unter die Küstenlinie. Ziel dabei war es, die Baumstämme im Vordergrund ein wenig hervorzuheben und in ein wärmeres Licht mit Kontrasten zu setzen.

Bearbeitung in Lightroom – Verlaufsfilter oberer Bildbereich

Verlaufsfilter oberer Bildbereich

Verlaufsfilter oberer Bildbereich

Einen weitere Verlaufsfilter haben wir dann auf den oberen Bereich des Bildes gelegt. Mit dieser Maske wurden die Strukturen im Himmel ein wenig verstärkt und die Farbe des Himmels ein wenig in Richtung blau/violett verschoben.

Bearbeitung in Lightroom – Radialfilter Berge rechts oben

So weit, so schlecht. Rechts im Bild kommt durch die bisherige Abriet aber ein Lichtschein auf die Berge – der muss da weg, der soll da nicht sein.

Radialfilter Berge

Radialfilter Berge

Den Effekt haben wir mit einem Radialfilter entfernt, und dort einfach die Belichtung in dem Bereich ein wenig herunter gedreht. Am Ende haben wir noch eine dezente dunkle Vignettierung zugefügt und das Bild exportiert.

Bild 2 – Sonnenuntergang mit Treibgut

Ausgangsbild vs fertige Bearbeitung:

Ziel der Bearbeitung:

Auch bei diesem Bild wollten wir den Effekt des Sonnenuntergangs verstärken und die Wolken am Himmel deutlicher heraus heben. Wie beim ersten Bild wirken aber die Baumstämme im Vordergrund extrem flau und der Himmel weißt im RAW kaum Kontraste auf. Bei diesem Bild wollten wir dann zusätzlich zu Lightroom noch die NIC-Collection einsetzen um die Effekte noch ein wenig zu verstärken.

Workflow

Bearbeitung in Lightroom – Standardkorrekturen

Auch hier haben wir erstmal die normalen Korrekturen in Lightroom durchgeführt.

Erste Bearbeitungsschritte in Lightroom

Erste Bearbeitungsschritte in Lightroom

Diese ersten Korrekturen führen wir an jedem Bild aus, um aus der RAW-Datei überhaupt ein Foto zu machen, welches man sich anschauen kann.

Bearbeitung in Lightroom – Verlaufsfilter unterer Bildbereich

Verlaufsfilter unterer Bildbereich

Verlaufsfilter unterer Bildbereich

Auch bei diesem Bild sind wir mit selektiven Korrekturen ans Werk gegangen. Den unteren Bildbereich haben wir ein wenig aufgehellt und haben der Szene einen wärmeren Farbton gegeben.

Bearbeitung in Lightroom – Verlaufsfilter oberer Bildbereich

Verlaufsfilter oberer Bildbereich

Verlaufsfilter oberer Bildbereich

Im oberen Bildbereich haben wir die Farbtemperatur ebenfalls ein wenig ins Wärmere verschonen und dazu leicht ins Violette. Dazu haben wir die Belichtung einen kleinen Tick heraus genommen und zusätzlich mit der Klarheit die Strukturen in den Wolken hervor gehoben.

Bearbeitung in Lightroom – Radialfilter Berge

Radialfilter Berge

Radialfilter Berge

Um die Berge ein klein wenig aufzuhellen, ganz besonders die Strukturen des mittleren Berges sichtbar zu machen, haben wir einen Radialfilter über die Berge gelegt und dort die Belichtungswerte ganz wenig angehoben.

Mit diesen Schritten kann die Bearbeitung eigentlich abgeschlossen werden. Aber, wir wollten hier ein wenig mehr Dramatik in das Bild bringen. Also haben wir es nach Color Efex Pro 4 aus der Nik-Collection exportiert um noch ein paar Reserven aus dem Bild zu holen.

Bearbeitung in Color Efex Pro – Detail Extractor

Detail Extractor

Detail Extractor

Sehr gerne nutzen wir den Detail Extractor um Strukturen im Bild hervor zu heben. Bei allen Filtern in Color Efex Pro sollte man aber dezent ans Werk gehen, da es sonst sehr schnell unnatürlich wirken kann oder es zu Tonwertabrissen kommt. Man kann den Effekt der Filter aber sehr fein regeln. So haben wir hier den Standard-Detail-Contrast nur mit einer Deckkraft von 50% eingesetzt. Dadurch wurden aber besonders die dunklen Stellen im Bild, z.B. an der Wurzel unten rechts, ein wenig augehellt.

Bearbeitung in Color Efex Pro – Graduated Neutral Density

Graduated Neutral Density

Graduated Neutral Density

Um dunkle Himmel ein wenig dramatischer zu gestalten, bietet sich der Graduated Neutral Density Filter an. Hier haben wir die Vorgabe „Dunkler Himmel“ gewählt und die Deckkraft auf 90% gestellt. Weiter kann man mit den anderen Reglern wunderbar den Bereich im Bild steuern, wo der Effekt wirken soll. Im Standard liegt die Grenze im Bereich der Bildmitte. Wir haben es natürlich ein wenig nach oben verschoben, etwa auf das obere Bilddrittel.

Bearbeitung in Color Efex Pro – Tonal Contrast

Tonal Contrast

Tonal Contrast

Für eine letzte Kontrastkorrektur haben wir den Filter Tonal Contrast eingesetzt, Standard, aber nur mit einer Deckkraft von 9%.

Nach dem Sichern des Bildes wurde dann in Lightroom nur noch ein dezente dunkle Vignette zugefügt. Und fertig war Sonnenuntergang Nummer 2.

Das sind unsere Bearbeitungen zu unserer Fotobearbeitungs Challenge.

Habt ihr weitere Fragen oder Anregungen? Dann einfach einen Kommentar hinterlassen.

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Fotobearbeitungs Challenge #2 – Sonnenuntergänge https://www.reisen-fotografie.de/fotobearbeitungs-challenge-2-sonnenuntergaenge/?pk_campaign=feed&pk_kwd=fotobearbeitungs-challenge-2-sonnenuntergaenge https://www.reisen-fotografie.de/fotobearbeitungs-challenge-2-sonnenuntergaenge/?pk_campaign=feed&pk_kwd=fotobearbeitungs-challenge-2-sonnenuntergaenge#comments Sat, 04 Jun 2016 06:30:05 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=19404 Wie versprochen starten wir die 2. Fotobearbeitungs Challenge mit Fotos von unserer Kanadareise. Thema ist dieses mal Sonnenuntergänge und weil wir uns nicht entscheiden konnten, gibt es dieses Mal sogar zwei Bilder für Euch zum Bearbeiten. Wir sind jetzt schon wieder sehr gespannt, wer alles bei der Challenge mitmacht und auf die tollen Ergebnisse. Originalbilder Beide […]]]>

Wie versprochen starten wir die 2. Fotobearbeitungs Challenge mit Fotos von unserer Kanadareise. Thema ist dieses mal Sonnenuntergänge und weil wir uns nicht entscheiden konnten, gibt es dieses Mal sogar zwei Bilder für Euch zum Bearbeiten. Wir sind jetzt schon wieder sehr gespannt, wer alles bei der Challenge mitmacht und auf die tollen Ergebnisse.

Originalbilder

Beide Bilder wurde beim Sonnenuntergang im Port Cove Provincial Park aufgenommen. Dabei wurde mit der Blendenautomatik gearbeitet, bei einer Belichtungszeit von 1/10 Sekunde – ohne Stativ. Zusammen mit dem Stabilisator und der kurzen Brennweite sind die Bilder sogar scharf geworden.

Bild 1 – Sonnenuntergang mit Bäumen und Gestrüpp um Vordergrund:

Sonnenuntergang 1 - mit Bäumen im Vordergrund

Sonnenuntergang 1 – mit Bäumen und Gestrüpp im Vordergrund

Infos zum Bild:

  • Kamera: Sony Alpha 6000
  • Objektiv: Sony E 10-18mm F4 OSS
  • Brennweite: 18mm (27mm Kleinbild)
  • Belichtungszeit: 1/10 Sekunde
  • Blende: f 5,6
  • ISO: 100

Bild 2 – Sonnenuntergang mit Treibgut im Vordergrund:

Sonnenuntergang 2 - mit Treibgut im Vordergrund

Sonnenuntergang 2 – mit Treibgut im Vordergrund

Infos zum Bild:

  • Kamera: Sony Alpha 6000
  • Objektiv: Sony E 10-18mm F4 OSS
  • Brennweite: 10mm (15mm Kleinbild)
  • Belichtungszeit: 1/10 Sekunde
  • Blende: f 5,6
  • ISO: 100

Bearbeitung

Vorab erstmal nur die Ergebnisse unserer Bearbeitung:

Fertige Bearbeitung Sonnenuntergang 1

Fertige Bearbeitung Sonnenuntergang 1

Fertige Bearbeitung Sonnenuntergang 2

Fertige Bearbeitung Sonnenuntergang 2

Unsere eigene Bearbeitung der Bilder werden wir in den nächsten Tagen in einem eigenen Beitrag vorstellen. Bei zwei Bildern würde das hier den Rahmen doch ein wenig sprengen. 

Fotobearbeitungs Challenge – Leg los und bearbeite die Sonnenuntergänge

Jetzt bist Du dran, tobe Dich an diesen Bilder aus. Du kannst gerne beide Bilder nehmen oder nur eines von beiden, ganz wie Du möchtest. Dabei ist es egal welche Software Du nutzt, es ist egal ob Du Anfänger oder Fortgeschrittener bist. Es zählt das Ergebnis und der Spaß an der Bearbeitung.

Lade Dir die originalen ARW-Dateien (RAW-Format von Sony) herunter und lege direkt los. 

  • Download Sonnenuntergang 1 (via Dropbox, ca. 25 MB ARW im ZIP-Format)
  • Download Sonnenuntergang 2 (via Dropbox, ca. 25 MB ARW im ZIP-Format)

Sende uns das bearbeitete Bild bis zum Ende der Challenge an unsere Mailadresse (kontakt@reisen-fotografie.de), zusätzlich ein paar Infos über Dich (Name, Blogadresse, vielleicht 2, 3 Worte darüber, warum Du das Bild so bearbeitet hast. Nach dem Ende der Aktion werde ich dann alle Bilder in einem Beitrag zusammen fassen. 

Wenn Du magst, zeige das Bild (und Deine Bearbeitungsschritte) auf Deinem Blog, in einem Forum, auf Deiner Facebook-Seite, auf unserer Facebook-Seite – wo Du möchtest. Oder mache einfach nur per Mail mit. Es wäre nur seeeehr nett, wenn Du zu dem Bild einen Link zu diesem Beitrag hier setzt. Schreibe auch gerne einen Kommentar unter diesem Beitrag und hinterlasse dort den Link zu Deiner Version des Bildes. 

Diese Challenge läuft bis zum 26.06.2016 – genug Zeit also, sich an den Bildern auszutoben.

Die Zusammenfassung mit allen eingereichten Bildern ist nun online.

Wir sind nun tierisch gespannt auf Eure Bearbeitungsergebnisse. Bei der 1. Challenge sind so viele tolle, unterschiedliche Bilder zusammen gekommen, es war eine Freude diese zu sehen.

Fragen, Anregungen? Einfach einen Kommentar hinterlassen, das würde uns sehr freuen.

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https://www.reisen-fotografie.de/fotobearbeitungs-challenge-2-sonnenuntergaenge/?pk_campaign=feed&pk_kwd=fotobearbeitungs-challenge-2-sonnenuntergaenge/feed/ 28 19404
Wohnmobilübernahme und auf zum Porteau Cove Provincial Park https://www.reisen-fotografie.de/porteau-cove-provincial-park/?pk_campaign=feed&pk_kwd=porteau-cove-provincial-park https://www.reisen-fotografie.de/porteau-cove-provincial-park/?pk_campaign=feed&pk_kwd=porteau-cove-provincial-park#comments Fri, 03 Jun 2016 07:00:29 +0000 https://www.reisen-fotografie.de/?p=19386 Der Porteau Cove Provincial Park war unser erstes Ziel, nach der Übernahme unseres Wohnmobils in Vancouver. Dieser kleine Park liegt nördlich von Vancouver am Highway 99, dem Sea-to-the-Sky Highway. Er bietet einen wunderschönen kleinen Campground direkt am Ufer  des südlichsten Fjords von Nordamerika.  Wohnmobil Übernahme in Vancouver Nach einem wunderbaren Sonnenaufgang in Vancouver, den wir Dank immer […]]]>

Der Porteau Cove Provincial Park war unser erstes Ziel, nach der Übernahme unseres Wohnmobils in Vancouver. Dieser kleine Park liegt nördlich von Vancouver am Highway 99, dem Sea-to-the-Sky Highway. Er bietet einen wunderschönen kleinen Campground direkt am Ufer  des südlichsten Fjords von Nordamerika. 

Wohnmobil Übernahme in Vancouver

Sonnenaufgang in Vancouver

Sonnenaufgang in Vancouver

Nach einem wunderbaren Sonnenaufgang in Vancouver, den wir Dank immer noch vorhandenen Jetlag vom Bett aus beobachten konnten, ging es bereits um halb neun am Morgen mit dem Shuttle zu Fraserway. Dort wurden wir direkt von deutschsprachigen Mitarbeitern begrüßt und es ging direkt an die Einweisung in das Wohnmobil. Sehr detailliert bekamen wir das ganze Fahrzeug erklärt. Dabei wurden direkt alle kleinen Schäden protokolliert und zwei Dinge am Fahrzeug repariert.

Dabei war das Fahrzeug recht neu, mit ca. 17000 Meilen auf dem Tacho. Gut so, die Kinderkrankheiten sollten beseitigt sein. Das bestätigte sich dann auch in den folgenden 2 Wochen. Es kam zu keinerlei Problemen mit dem guten Teil.

Unser zu Hause für die Kanada-Reise

Unser zu Hause für die Kanada-Reise

Nach der Übernahme folgten noch die schriftlichen Formalitäten im Office der Vermietstation. Auch hier lief das alles auf deutsch ab. Ok, den Anspruch, dass bei den Vermietern unsere Sprache gesprochen wird, den haben wir nicht. Aber auch die restliche Übergabe fand auf einem sehr hohen Niveau statt, so toll waren wir das nicht gewohnt.

Innenraum - Blick nach hinten

Innenraum – Blick nach hinten

Die Ausstattung des Wohnmobils war ebenso klasse, ebenso wie die Verarbeitung. Gut, einen Fernseher brauchen wir um Urlaub nun wirklich nicht. Aber viele andere Dinge, wie Toaster, Axt, komplette Küchenausstattung, Filtertüten, WC-Chemie usw. war ausreichend im Wohnmobil vorhanden. Alles Dinge, welche wir sonst zusätzlich kaufen mussten. Daher beschränkte sich der folgende Ersteinkauf auch fast ausschließlich auf Lebensmittel. Tolle Sache.

Innenraum - Blick nach vorne

Innenraum – Blick nach vorne

So waren wir bereits zur Mittagszeit über der Übernahme des Wohnmobils und dem Ersteinkauf fertig. Es konnte also los gehen mit unserem Road-Trip.

Porteau Cove Provincial Park

Immer am Fjord entlang zum Porteau Cove Provincial Park

Immer am Fjord entlang zum Porteau Cove Provincial Park

Unser erstes Ziel war der Porteau Cove Provincial Park (http://www.env.gov.bc.ca/bcparks/explore/parkpgs/porteau/). Dieser liegt direkt am Highway 99, etwa 60 Kilometer nördlich von Vancouver. Die Fahrt führt einen dabei am südlichten Fjord Nordamerikas entlang, dem Howe Sound. Bei dem Anblick kam sofort Urlaubsstimmung auf.

Genau am Ufer des Fjords liegt dann auch der kleine Park, wo es einen wunderbaren Campgound gibt. Wir hatten in einer Kanada Facebookgruppe den Tipp bekommen, dort einen Stellplatz zu reservieren. Denn auch außerhalb der Saison ist der Campingplatz bei vielen Einheimischen immer sehr beliebt. Drei Wochen vor der Reise war dort kein Stellplatz direkt am See mehr frei aber wir haben noch eine Site in der zweiten Reihe bekommen.

Unser Stellplatz im Porteau Cove Provincial Park

Unser Stellplatz im Porteau Cove Provincial Park

Bei unserer Ankunft war der Campingplatz ausgebucht. Ohne vorherige Reservierung der Site hätten wir wohl bis Squamish weiter fahren und einen der dortigen privaten Campgrounds aufsuchen müssen. Der Campground hat aber auch eine Schwachstelle, einen Kritikpunkt – er liegt direkt an einer Eisenbahnlinie. Wir hatten aber Glück, es kam nur ein Zug – morgens um 3 Uhr, laut bremsend den Berg runter. Das war schon eine erweckende Geräuschkulisse.

So konnten wir aber in Ruhe unsere Koffer auspacken und das Wohnmobil komplett einräumen und das auf einem wunderschönen Campground. Hier sei auch noch die Sauberkeit des Fahrzeuges gelobt. Es musste kein Schrank ausgewischt werden, überall waren Antirutschmatten verlegt. Kleinigkeiten, die wir aber als sehr angenehm empfunden haben.

Nach dem Einräumen uns Auspacken und einer leckeren ersten Tasse Kaffee ging es dann an das Ufer des Fjords. 

Porteau Cove Provincial Park: Aussicht auf das Fjord

Aussicht auf das Fjord

Der Ausblick über das Fjord ist mehr als sehenswert. Die Berge rundum sind herrlich anzusehen. Dazu liegt am Ufer eine Menge Treibholz, was man für tolle Fotos nutzen kann. Und dabei wird man dann auch noch von Melanie fotografiert.

Porteau Cove Provincial Park: Treibholz am Fjord

Treibholz am Fjord

Es wächst überall was

Es wächst überall was

Baumwurzel mit Bergen

Baumwurzel mit Bergen

Wir haben in diesem Urlaub beide viel fotografiert, Melli hat meist die Lumix benutzt und Thomas ist mit der Sony mit aufgesetztem Weitwinkel durch die Gegend gelaufen. Dadurch haben wir sehr viele und vielseitige Bilder machen können. Wir haben auch unsere Freude an den kleinen Dingen entdeckt, seien es Makroaufnahmen von Insekten, die in den nächsten Berichten noch folgen werden, oder einfach an Blumen. Ja, wir sind unter die Blümchenfotografen gegangen. 

Blume - rosa/gelb

Blume – rosa/gelb mit kleinen Fliegen

Wenn wir jetzt noch wüßten, was wir da für Blumen fotografiert haben, dann wäre es perfekt. Leider haben wir da viel zu wenig Ahnung von und unsere Bildbeschreibungen werden dazu eher grundsätzlich sein. Also Blume mit Farbe. 

Ein weitere Hingucker im Porteau Cove Provincial Park ist der Bootsanleger. Dieser liegt ein wenig Abseits des Campgrounds, ist aber ein sehr beliebtes Fotomotiv in dem Park – und das zurecht.

Bootsanleger im Porteau Cove Provincial Park

Bootsanleger im Porteau Cove Provincial Park

Nach einem ersten Abendessen im Wohnmobil ging es später noch mal an das Ufer des Fjords, den Sonnenuntergang fotografieren.

Die Flut ist da

Die Flut ist da

Mittlerweile war die Flut da, das Wasser reichte nun bis an das angeschwemmte Treibholz heran. Wo wir am Nachmittag noch rum gelaufen sind, hätten wir nun arg nasse Füße bekommen. Achso, ja es ist Salzwasser, wir haben es getestet.

Farbspiele am Himmel

Farbspiele am Himmel

Sensationell waren die Farbspiele am Himmel. Es wechselte mit der Zeit von einem gelb/orange zu einem rot/violetten Abendhimmel. Zum Fotografieren einfach traumhaft schön.

Bald ist die Sonne weg

Bald ist die Sonne weg

Jetzt ist die Sonne weg

Jetzt ist die Sonne weg

Damit endete ein schöner erster Tag. Wenn wir jetzt noch an unsere Taschenlampe gedacht hätten, wäre auch der Rückweg zum Wohnmobil einfacher gewesen. So haben wir uns über einen dunklen Strand gearbeitet – aber es gibt wohl schlimmere Schicksale.

So war unser erster Tag mit dem Wohnmobil direkt von einem wunderbaren Naturschauspiel gekrönt. Wir lieben Sonnenuntergänge und wenn diese dann noch in so einer schönen Mischung aus Bergen und Meer zu sehen sind, dann ist es perfekt.

Wir hoffen, die Eindrücke haben euch ein wenig gefallen. Kommentare sind herzlich gerne gelesen.

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