Flashpacker – Individualreisen mit Stil

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Flashpacker – Individualreisen mit Stil

Wir bezeichnen uns als Flashpacker! Vielleicht gehen wir sogar etwas weiter und sagen mal Mid-Ager-Flashpacker Was ist denn das nun?

Flashpacker sind Backpacker mit (meistens) weniger Zeit, dafür (ebenfalls meistens) mehr finanziellen Möglichkeiten. 

Als Mid Ager wird im Marketing die Altersgruppe zwischen 30 und 49 genannt.

Der Begriff Flashpacker ist in den letzten Jahren aufgekommen. Vermutlich damit verbunden, das viele alte Hardcore-Backpacker auch älter geworden sind, mehr Geld verdienen und sich somit auf der Reisen „auch mal was gönnen können„. 

Und in zwei Jahren können wir den Text dann umschreiben und uns als Best-Ager-Flashpacker bezeichnen, also die Zielgruppe über 50. *seufz* 

Natürlich, uns als Flashpacker zu bezeichnen ist reinstes Schubladendenken. Man könnte auch einfach sagen, wir sind individuell, flexibel, unabhängig, spontan Reisende mit einem gewissen finanziellen Background. Da hört sich Flashpacker aber doch irgendwie cooler an. Wobei man auch sagen muss, viele Hardcore-Flashpacker mit Backbacker-Vergangenheit werden wohl die Hände über dem Kopf zusammen schlagen und sich denken, „meine Güte, das sind einfach zwei ältere Herrschaften, die ein paar Rundreisen durch verschiedene Länder machen“. Ok, so könnte man es auch sehen.

Flashpacker – Individualreisen mit Stil

Unsere persönliche Art zu Reisen bezeichnen wir als Flashpacking mit Stil. Dabei streben wir keinen Luxus an, sind auch nicht abgehoben wegen unserem Anspruch auf Stil. Wir schwimmen ja (leider) nicht im Geld. Aber Übernachtungen in Hostels, in irgendwelchen Schlafräumen mit 8 Betten, sind nicht unser Ding. Auch gemeinsame Waschräume erfüllen uns nicht unbedingt mit Freude.

Es darf gerne eine schönes Motel in den USA sein, mal ein edleres Guesthouse in Thailand oder ein feineres Hotel bei einem Wochenendausflug. Wir fahren gerne mit dem eigenen Mietwagen oder dem Wohnmobil auf unseren Roadtrips oder benutzen den Zug oder das Flugzeug in Asien statt stundenlang im Überlandbus zu sitzen. 

Gerne geben wir auch ein paar Euro mehr aus für gutes Essen. Eine Garküche am Straßenrand in Thailand ist nicht zu verachten aber auch dort gibt es fantastische Restaurants wo man, für europäische Verhältnisse, sehr preiswert Essen kann und dabei nicht auf einer Wiese am Straßenrand sitzt.

Auch als Flashpacker: Lecker Essen an der Garküche in Thailand

Wir wollen auch auf Reisen eine Komfortzone haben

Kurz gesagt, wir wollen auch auf Reisen eine gewisse Komfortzone haben, in der wir uns wohl fühlen und nicht auf jede Annehmlichkeit verzichten. Trotzdem möchten wir viel vom besuchten Land sehen und mal in das Leben der Einheimischen hinein schnuppern. Tagelang am Pool oder Strand liegen, das ist einfach nicht unser Ding. Die von uns besuchten Länder haben so viele schöne Dinge zu bieten, die müssen einfach erkundet werden. Seien es die faszinierenden Landschaften und die Tierwelt in Nordamerika oder die spannende Kultur in Asien.

Dabei ist es uns wichtig flexibel und unabhängig zu reisen. Wir wollen selber unseren Rhythmus bestimmen, selber entscheiden was wir uns wann und wo anschauen. Das bedeutet für uns persönlich aber nicht, dass wir unsere Reisen nicht planen, dazu aber später mehr.

Was unterscheidet den Flashpacker vom Backpacker?

Der Begriff Flashpacker ist entstanden, als die ersten Backpacker dazu über gegangen sind, ein wenig anspruchsvoller zu Reisen. In den Augen der Backpacker gehörten Sie damit nicht mehr zur „Szene“. Einfach in ein Hotel gehen, wo es doch so viele Hostels am Ort gibt? Und außerdem ist in den Hotels doch am Abend tote Hose.

Flashpacker: Etwas mehr vom lieben Geld

Flashpacker sind oft Reisende, welche beruflich mit beiden Beinen im Leben stehen, feste Jobs haben und oft auch schon ein paar Jährchen auf dem krummen Buckel. Dadurch liegen dann ein paar Euros mehr in der Urlaubskasse. Diese werden dann auch gerne für verschiedenen Annehmlichkeiten auf der Reise ausgegeben. Das bessere Hotel im Vorzug zum Hostel, das Taxi statt dem überfüllten Linienbus, gerne auch mal ein Inlandsflug als Alternative zum Überlandbus. Denn eines haben Flashpacker meist weniger als Backpacker – und das ist Zeit.

Flashpacker: Weniger Zeit zum Reisen

Viele Backpacker reisen wochen-, monate- oder jahrelang durch die Welt. Sie haben alle Zeit der Weil für ihre Reisen. Entweder wird die Zeit zwischen Schule und Studium oder die Zeit vor dem Berufsleben mit einer langen Reise ausgefüllt. Andere leben auf ihrer Reise, als (digitale) Nomaden und finanzieren sich ihr Leben dort, wo sie sich gerade aufhalten.

Flashpacker müssen dagegen meist mit den Urlaubstagen auskommen, welche ihre Jobs erlauben. Manche sparen sich auch Tage über Jahre auf, wo das möglich ist, um auf längere Reisen zu gehen. Generell ist die Zeit beim flahpacking aber meisten begrenzt, weswegen dann auch mal eher der schnelle Flug von A nach B genommen wird als die längere Busfahrt.

Beide wollen individuell Reisen

Den Wunsch nach individuellem Reisen ist beim Flashpacking als auch beim Backpacking sehr ausgeprägt. Eintauchen in ein fremdes Land, ein wenig das Leben dort kennenlernen, die Kultur, das Essen – einfach frei sein auf der Reise. Unterwegs auf der Reise, im Zug oder im Bus, einfach mal in das Leben des fremden Landes eintauchen.

Dabei werden auch gerne mal Orte aufgesucht, wo nicht alle andere Touristen auch hin pilgern. Wobei uns diese touristischen Hot-Spots auch anziehen, es gibt ja meist einen Grund warum sich so viele Menschen da tummeln. Aber ab und zu ist es auch mal schön keine anderen Reisenden um sich zu haben.

Das Alter spielt bei der Unterscheidung keine Rolle

Völliger Unsinn ist es, das Alter zur generellen Unterscheidung zwischen Backpacker und Flashpacker heran zu ziehen. Es gibt rüstige, absolut minimalistisch reisende 70-jährige Backpacker genau so, wie 18-jährige Flashpacker, die lieber im 4*-Hotel als im Dorm übernachten. Allerdings ist es schon richtig, je höher das Alter der Reisenden, desto höher ist der Anteil an Flashpackern. Das hängt einfach mit der Natur der oben genannten Dinge zusammen, mehr Geld, weniger Zeit.

Nur, wehe es bezeichnet einer das Flashpacking einer als Alte-Leute-Backpacking, dann gibt es Ärger.

Für beide Reisearten wir man in allen Altersklassen Freunde finden. Es gibt auch kein „zu alt für sowas“, egal ob Flash oder Back. Einfach machen, was einem gefällt und schon ist man auf der richtigen Schiene für eine wunderbare Reise.

Die Grenzen sind fliessend

Es gibt natürlich auch viele Reisende, wo dies Schubladen Back- und Flashpacker sich vermischen. Da gibt es die digitalen Nomaden, welche auf Langzeitreise sind und trotzdem im feinen Hotel übernachten. Ebenso trifft man auf Reisen Menschen, die finanziell mehr als unabhängig sind, nur 2 Wochen Zeit haben und trotzdem mit dem Handgepäck von Hostel zu Hostel reisen. Also sollte man die Begriffe nicht all zu eng sehen.

Rucksack oder Trolley

Eine Frage, die oft aufkommt und schon mal für hitzige Diskussionen führen kann. Darf man als Flashpacker auch mal einen Koffer benutzen oder muss es ein Rucksack sein, wie es sich für eine Packing-Reise gehört?

Gepäck in Thailand als Flashpacker

Wir selber nutzen beides gerne, je nach Reiseart und Ziel der Reise. In Asien wird man uns nur mit dem Rucksack antreffen, weil es dort einfach praktischer ist als mit dem Trolley. Wobei Thomas da schon schummelt, er hat einen hybriden Rucksack, denn man auch schnell zum Trolley umbauen kann.

Schon mal versucht einen 23-Kilo-Koffer in einen thailändischen Zug zu bekommen? Bei unseren Road-Trips in Amerika oder Kanada sind wir dagegen mit unseren Rollkoffern unterwegs. Im Wohnmobil werden diese schnellstens ausgeräumt und bei Reisen mit dem Mietwagen hat man doch immer Hotels, wo so ein Koffer kein Problem ist. 

Dabei packen wir, für unsere Verhältnisse, recht sparsam aber nicht minimalistisch. Bei den Rucksäcken für Thailand wären wir beide mit unter 10 Kilogramm ausgekommen, wenn Thomas nicht unbedingt noch sein großes Stativ hätte mitnehmen wollen. So waren es dann 11-komma-nochwas Kilo. 

Aber auch wenn wir mit dem Koffer unterwegs sind, haben wir gelernt wirklich sparsam zu packen. Alleine schon aus dem Grund, dass wir Platz brauchen für die ganzen Einkäufe im Urlaub. Bei unseren ersten Road Trips in Amerika mussten wir uns vor Ort noch eine zusätzliche Tasche kaufen. Das passiert uns heute nicht mehr.

Trotzdem möchten wir nicht auf solch banale Annehmlichkeiten verzichten wie frische Wäsche für jeden Tag, ein paar Ersatzschuhe für den Fall der Fälle. Und wenn wir mit dem Koffer unterwegs sind, dann ist auch mal ein Hemd im Gepäck. Natürlich, in Las Vegas kann man auch im verwaschenen T-Shirt ins Kasino gehen – wollen wir aber nicht.

Generell halten wir es für völlig unwichtig, welches Gepäckstück uns begleitet. Es muss für die anstehende Reise praktisch sein und die Ansprüche erfüllen. Wir definieren uns nicht darüber, ob wir einen Trolley durch die Gegend ziehen oder einen Rucksack auf dem Buckel haben. Was für andere fast ein Glaubensbekenntnis ist, ist für uns einfach nur die Wahl des geringeren Übels.

Technik verhindert Nur-Handgepäck

Unser Fototrucksack

Eine Reise ohne unsere Technik ist für uns nicht denkbar. Wir sind auch auf unseren Trips gerne mit der Welt verbunden. Daher gehören ein Notebook, unsere Smartphones und unsere Fotoausrüstung unbedingt in unser Gepäck. Ohne diese technischen Artikel wäre jede Reise für uns ein Albtraum. Das gilt ganz besonders für unsere Fotoausrüstung. Das zeigt sich auch in einem Themenschwerpunkt auf unserem Blog, das Fotografieren auf Reisen und die vielen Tipps für bessere Urlaubsbilder, welche wir für Euch geschrieben haben.

Alleine diese technische Grundversorgung schließt bei uns übrigens das oft beliebte Reisen nur mit Handgepäck aus. Das wäre bei uns bereits mit all den Technikzeug belegt, da wäre kein Platz mehr für ein paar T-Shirts. Und auf frische Wäsche wollen wir, wie oben schon geschrieben, auf keinen Fall verzichten. Natürlich kann man auf der Reise auch waschen (lassen). Das machen wir auch wenn es eng wird, aber doch bitte nicht alle 2 oder 3 Tage.

Darf man als Flashpacker seine Reise planen?

Mit diesem Thema beschäftigen wir uns ja in letzter Zeit öfters, schon aus beruflichen Gründen. Viele Reisende wissen ja gar nicht, dass sie eigentlich zu der Gruppe der Flashpacker gehören. Wir bekommen öfters Anfragen nach individuell zusammen gestellten Reisen, also weg von der üblichen Pauschalreise aus Flug-Transfer-Hotel. Viele Reisende wünschen sich, einfach nur einzelne Bausteine einer Reise zu buchen und den Rest dann vor Ort zu entscheiden. Und genau das ist heute gar kein Problem mehr, die Reiseindustrie hat sehr wohl die Bedürfnisse von Flashpackern und auch von Backpackern erkannt und erkennt diese inzwischen als Zielgruppe.

Hotel am Old Faithful

Hotel am Old Faithful Geysir im Yellowstone – das sollte man dringend vorab buchen

Natürlich kann man auf eine Flashpacker Reise von zu Hause aus planen und buchen, zumindest in Teilen. Wir selber machen es immer so, dass wir die Flüge und mindestens die erste Übernachtung am Zielort vorab buchen. Dazu dann einen Mietwagen oder ein Wohnmobil, wenn es in Richtung Nordamerika geht. Bei Mietwagenreisen gehen wir inzwischen sogar weiter und buchen „locker“ die Hotels auf der geplanten Route vor. Wir haben einfach keine Lust mehr darauf, am Abend nach einem langen Tag, durch eine Stadt zu fahren und ein Hotel zu suchen. „Locker“ buchen heisst dabei, dass wir alle Hotels so buchen, dass wir diese auch kurzfristig noch umbuchen oder stornieren können, falls wir vor Ort die Route ändern oder an einem Ort länger/kürzer bleiben wollen. Damit erhalten wir uns die Flexibilität, die für uns zu einer Reise dazu gehört.

In Thailand hatten wir ebenfalls die Hotels an den Orten vorgebucht und auch für unsere anstehende zweite Thailandreise sind schon die Hotels und die Flüge vorab gebucht. Um den Transfer von A nach B kümmern wir uns aber vor Ort. Zugtickets hat man schnell gekauft und ebenso einfach kann man Bustickets oder einen Privattransfer vor Ort buchen.

Ist man mit einer vorgebuchten Reise überhaupt noch ein richtiger Flashpacker?

Unserer Meinung nach ja.

Die Planung einer Reise ist für uns auch kein NoGo bei einer Flashpacking Tour. Ganz im Gegenteil ist das Planen einer Route für uns bereits ein Teil der Reise. Wir beschäftigen uns dabei nicht nur mit den sehenswerten Orten, die wir besuchen wollen. Gerade bei unserer ersten Thailand-Reise war es uns wichtig, bereits im Vorfeld eine Menge Informationen über das Land, die Menschen und die Gebräuche zu lernen. Damit haben wir die Anzahl der Fettnäpfchen deutlich reduzieren können, die auf uns Europäer in Thailand warten.

Trotz vorab gebuchter Leistungen und einer Reiseplanung kann die Flexibilität und die Unabhängigkeit erhalten bleiben. Wie viele Komponenten dabei vorab gebucht werden, bleibt ja jedem selber überlassen. Wichtig ist für uns nur, dass wir vor Ort alle Freiheiten haben, dass zu tun, was wir wollen. Denn das ist für uns eines der Merkmale einer Flashpacker Reise, flexibel sein und alle Freiheiten haben.

Das wichtigste zum Schluß

Bei allen Schubladen wie Flashpacker, Backpacker, Pauschalreisende, Kreuzfahrtliebhaber, Strandliebhaber, Abenteurer, usw. darf man eines nicht vergessen. In erster Linie sind wir alle Reisende, welche die schönste Zeit des Jahres so geniessen wollen, wie es uns gefällt. Und wir alle sollten dankbar sein für diesen Luxus, dass wir uns das erlauben können und dabei noch frei wählen können wie und wo wir den Urlaub verbringen.

Lesenswertes über Flashpacker

Es liegt in der Natur der Sache, dass über einen Modebegriff wie dem Flashpacker auch in der Reiseblogger Szene geschrieben wird. 

Felicia fragt zum Beispiel auf ihrem Blog TraveliciaAb wann ist ein Backpacker ein Flashpacker„. Sie selber kann sich gar nicht einordnen und bezeichnet sich selber als Bashpacker. 

Jeanette geht auf ihrem Blog Follow your Trolley sogar soweit, das Flashpacking als Lebensgefühl zu bezeichnen. Nun, bei dieser Aussagen können wir nur mit dem Kopf nicken, was eigentlich für ihren ganzen Beitrag gilt.

Sabine von Ferngeweht hat im Rahmen unserer Blogparade seinerzeit einen schönen Beitrag geschrieben, wo sie sich selber fragt in welche Schublade sie wohl passen würde. Bis heute ist uns ihre Erkenntnis im Kopf geblieben, sie bezeichnet sich als individualreisender Backflashpacker.

Marieke, das Flashpackcitygirl, bringt in ihrem Artikel noch eine weitere Variante ins Spiel – dem Poshpacker, welcher mit richtig hohem Budget reist. Wir selber kannten diesen Begriff bis gerade gar nicht.

Kerstin und Klaus kommen auf ihrem Blog Willkommen Fernweh ebenfalls zu dem Schluss Flashpacker zu sein. Das bestätigt unsere eigene Ansicht dazu, denn Kertins und Klaus Art zu Reisen mit unserer doch sehr überein stimmt.

Das war noch mal eine Vorstellung unserer Art zu Reisen. Wir hatten das ja bereits im Rahmen einer Blogparade mal zur Diskussion gestellt. Aber inzwischen sind fast zwei Jahre ins Land gezogen. Wir haben uns weiter entwickelt, neue Erfahrungen gesammelt und auch unsere Art zu Reisen ist noch flexibler geworden.

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12 Kommentare

  1. Sabine von Ferngeweht 28. Juni 2016 um 16:06 Uhr - Antworten

    Danke für die Erwähnung in Eurem schönen Beitrag. Ich gebe zu: Je öfter ich diese ganzen Schubladenbezeichnungen höre, umso mehr gehen sie mir auf den Keks. Jeder soll so reisen, wie er will! Auch wenn Ihr und wir schon ganz ähnliche Reisegewohnheiten zu haben scheinen, unterscheiden wir uns dann doch wieder: Wir mögen zum Beispiel keine Wohnmobile, gehen gern auch mal in nette Hostels, und in Ausnahmefällen tut es auch mal ein Gemeinschafts-WC. Sind wir deswegen schon wieder andere Reisende als Ihr, die man in eine weitere Schublade stecken muss?

    • Thomas Jansen 28. Juni 2016 um 16:13 Uhr - Antworten

      Hi Sabine,

      ja, ihr seid Hostel-und-gemeinschafts-WC-fähige Flashpacker, wir dagegen Wohnmobil-fähige Flashpacker. 🙂

      Nein, im Ernst, Du hast Recht. In erster Linie sind wir alle Reisende, die ihre schönste Zeit im Jahr so verbringen, wie es am meisten Spaß macht.

      Überhaupt hast Du mich kalt erwischt. Denn genau dieser letzte Absatz fehlte noch in dem ganzen Text, recht weit unten. Ich habe nach der Veröffentlichung noch mal drüber gelesen und dann diesen offenen Punk auf meinen Schmierzettel gesehen. In dem Moment flattert schon Dein Kommentar rein. Ihr seid einfach alle zu schnell für mich. 😉

      LG Thomas

  2. Sara 28. Juni 2016 um 18:16 Uhr - Antworten

    Hallo ihr,

    das ist ja ein sehr interessanter Beitrag. Von Flashpackern habe ich noch nie was gehört, aber jetzt weiß ich, dass ich irgendwie dazu gehöre 😉 Ich plane zwar meine Reise von zuhause aus, aber bin immer für Flexibilität vor Ort zu haben. Ich bin zwar erst 28, aber immerhin kenne ich jetzt meinen Reisetyp 😀 Danke für den tollen Beitrag! Ich finde ihn sehr lesenswert!

    Liebe Grüße aus Lübeck,
    Sara

    • Thomas Jansen 28. Juni 2016 um 21:04 Uhr - Antworten

      Hi Sara,

      uns war der Begriff bis vor etwa einem Jahr auch unbekannt. Egal, Hauptsache Spaß beim Rsisen und auch beim Vorbereiten der Reise.

      LG Thomas

  3. Kerstin 30. Juni 2016 um 17:16 Uhr - Antworten

    Hallo Thomas,
    danke für die Erwähnung in deinem Beitrag. Stimmt: Beim Lesen habe ich auch häufig gedacht, dass wir eine ähnliche Auffassung von Reisen und Reiseplanung haben.
    Der Yellowstone ist auch immer mein erstes Argument, wenn es darum geht, ob man vorab buchen oder die Reise spontan auf sich zukommen lassen sollte.
    Wir empfinden eine Vorplanung nicht als Einengung, sondern sie ermöglicht uns erst flexibel zu sein. Wenn die Unterkunft für die nächste Nacht gebucht ist, kann man sich beim Roadtrip Zeit lassen und muss nicht unruhig werden, weil man nachmittags noch nichts für die Nacht hat.
    Und überhaupt: Vorfreude ist zwar nach unserer Auffassung nicht die schönste Freude, versüßt aber doch die Zeit, bis es endlich wieder losgeht.

    • Thomas Jansen 1. Juli 2016 um 14:36 Uhr - Antworten

      Hallo Kerstin,

      genau so sehe ich das auch. Ok, mit dem Wohnmobil findet man, außer zu Spitzenzeiten, immer irgendwo recht umkompliziert einen Stellplatz. Aber bei Hotels haben wir da eher schlechte Erfahrungen gemacht. Das gilt besonders für große Städte wie LA oder Boston, wo man dann von einem günstigen Hotel zum nächsten mal locker 20 Kilometer durch die Rush-Hour fahren muss.

      LG Thomas

  4. arne 2. Juli 2016 um 10:10 Uhr - Antworten

    Ok, wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, bin ich ein Midi-Flash-Bash-Packer.

    Im Gegensatz zu früher verfüge ich in der Tat über etwas mehr Budget und weniger Zeit und nehme im Zweifel tatsächlich lieber den Flieger oder ICE als den Bus. Auch darf es gerne ein günstiges Hotel sein anstelle des Hostels.

    Allerdings beschränkt sich meine Reisevorbereitung meistens auf das Buchen eines möglichst günstigen Fluges und Hotels und dem Kauf eines passenden Reiseführers 2 Tage vor Abflug. Damit hat es sich dann schon.

    Da wir in der Regel nur 3 – 4 Tage wegfliegen, dafür aber lieber öfter, passt sogar meistens alles ins Handgepäck, trotz klobigem Tele-Objektivs.

    Mit diesen ganzen Schubladen hast Du mich jetzt wirklich in eine Identitätskrise gestürzt… 😀

    • Thomas Jansen 2. Juli 2016 um 12:42 Uhr - Antworten

      Hi Arne,

      ok, wenn wir nur 2-3 Tage irgendwo hin fliegen, dann komme ich auch mit Handgepäck aus. Länger geht aber wirklich nicht.

      Jetzt hoffe ich aber mal, dass Du dich in den ganzen Schubladen nicht verlierst.

      LG Thomas

  5. Silke von Safetravels 29. Juli 2016 um 7:57 Uhr - Antworten

    Sehr interessante Betrachtungen habt Ihr da zusammengestellt. Jetzt weiß ich auch, in welche „Schublade“ wir gehören :-). Wir reisen genau wie Ihr und ich musste besonders über die Stelle mit den dazu gekauften Koffern in den USA schmunzeln. Das war bei uns auch so. Inzwischen mache ich ganz verrückt sogar eine Packplanung und überlege mir ganz genau, was ich wirklich brauche und mitnehme. Dabei wird auch das Shopping in den USA mit einkalkuliert.

    Backpacker sind wir dann nur an einzelnen Tagen, z.B. bei der Rim to Rim Tour im Grand Canyon. Ab und zu mal zelten ist toll, aber insgesamt darf es gerne öfter mal eine schöne Dusche und ein gemütliches Bett sein.

    Ich buche alles vor, damit wir abends nirgendwo lange suchen müssen. Ich wähle dabei immer die stornierbare Option, so daß spontane Änderungen trotzdem möglich bleiben.

    • Thomas Jansen 29. Juli 2016 um 12:45 Uhr - Antworten

      Hi Silke,

      ich denke mit Grauen an unsere Nascar-Tour im Herbst. Da müssen wir wohl mit halbleeren Koffern los. In den Shops und an der Rennstrecke gibt es sooo viele tolle Sachen zu kaufen *seufz*

      LG Thomas

  6. Robert 12. August 2016 um 19:25 Uhr - Antworten

    Moin…
    Ich hab jetzt Euren Blogbeitrag gelesen und bin nun „total“ durcheinander weil ich mich darin irgendwie immer nur teilweise wiederfinde. Jahrgang 62, gerne länger unterwegs, früher mit Rucksack in Guesthouses, heute mit Reisetasche weil Rücken, aber immer noch in Guesthouses, ggf einfache Hotels, überwiegend abseits der Touristenströme unterwegs ohne jegliche Vorbuchungen von Hotels weil das die Spontanität einer Backpacking -Reise unterbindet. Wenn ich eine überschaubare Insel bereise, zB Mauritius, dann begnüge ich mich schon mal mit einer Pauschalreise mit einfachem Hotel, wenn ich mit dem Fahrrad unterwegs bin, das geschieht immer öfter, lebe ich nur aus den Packtaschen mit Funktionskleidung, ich mache auch schon mal einen Roadtrip mit meinem Cabrio in die Alpen, auch ohne jegliche Vorbuchungen. Tja, was bin ich nu…. Flashpacker nicht, weil ich Zeit habe, Backpacker nicht mehr weil ich ne Reisetasche nutze und nicht Low Budget reise….
    Ich sag meist Travellern oder ich reise backpackingmässig… aber ob es das trifft…. ich weiß jetzt nicht mehr….

    • Thomas Jansen 12. August 2016 um 19:45 Uhr - Antworten

      Hi Robert,

      vielleicht bist Du ein flashpackender-Backpacker-Radreisender. 🙂

      Ist doch am Ende egal – Du machst Deine Reise so, wie sie Dir gefällt. Wenn Du damit dann in mehrere Schuladen passt, auch gut. Hauptsache ist doch, Du hast Spaß dabei! ;.)

      LG Thomas

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