Florida wir kommen – jetzt steht es fest!

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Florida wir kommen – jetzt steht es fest!

In den nächsten Tagen soll es losgehen. Unser lange geplanter Florida Urlaub steht vor der Tür. Im Moment wissen wir aber garnicht ob, wann, wohin wir fliegen werden. Urlaubsvorbereitungen zwischen Insolvenz-Meldungen der Airline und furchtbaren Stürmen im Zielgebiet, das hatten wir auch noch nicht. 

Route steht eigentlich fest

Unsere Route durch Florida ist seit Wochen fest geplant, die Hotels sind soweit gebucht. Nach der Landung in Miami soll es direkt an den Golf von Mexiko gehen. Dort wollen wir 2 Nächte in Naples und 2 Nächte auf Sanibel Island verbringen. Danach stehen 4 Tage Disney Hardcore auf dem Plan, danach Strandleben in Daytona Beach bevor es über Fort Lauderdale nach Key Lago geht um dort die Reise ausklingen zu lassen. Besuche des Zoos in Miami, den Everglades, natürlich die Disney Parks und das Nascar-Museum an der berühmten Rennstrecke in Daytona sind geplant. Natürlich sind auch alle Hotels für die Route und natürlich der Mietwagen gebucht.

Insolvenz der Fluggesellschaft

Der erste Schreck in der Vorfreude kam durch die Insolvenz von Air Berlin. Genau mit denen fliegen wir von Düsseldorf nach Miami. Natürlich kam die Insolvenz nicht aus heiterem Himmel, dass es dem Unternehmen nicht gut geht, war lange bekannt. Auch als wir im Januar die Flüge gebucht haben, war uns bewusst, dass dort Ungemach drohen konnte. Aber der Preis, in Verbindung mit einen Direktflug war halt verlockend.

Nun sehen wir die Insolvenz noch relativ gelassen. Auch wenn wir sehr individuell unsere Reisen buchen, buchen wir doch Flüge, ein Hotel und ggf. noch den Mietwagen gerne bei deutschen Reiseveranstaltern im Paket. So haben wir das auch für die Florida Reise gemacht. Den Flug haben wir zusammen mit den Disney-Hotels bei einem Veranstalter als Bausteinreise gebucht. Der Vorteil dabei ist, dass man rechtlich gesehen durch die Kombi-Buchung eine Pauschalreise bucht. Und bei dieser hat man als Kunde eine Insolvenzabsicherung, den berühmten Sicherungsschein bei einer Pauschalreise. 

Sollte Air Berlin als den Flugbetrieb einstellen, so wäre der Reiseveranstalter in der Pflicht unsere gebuchte Beförderung zu gewährleisten. 

Im Moment sieht es aber so aus, dass zumindest über unseren Reisezeitraum die Langstreckenflüge Richtung Miami gesichert sind.

Nun kommt aber das nächste Problem – viel Wind!

Hurricane Irma und Jose

Eines vorweg: Uns war klar, dass im Herbst in Florida Hurricane – Saison ist. Nur, die letzten Jahre waren dort allenfalls ein paar heftige Tropenstürme zu der Zeit aber kein ausgewachsener Hurricane unterwegs. Von einem Monster wie Irma mal ganz zu schweigen. Des Risikos waren wir uns aber bewusst, wir haben es aber als gering eingestuft. Und das war wohl in diesem Jahr ein Fehler.

Im Moment tobt über der Karibik der fürchterliche Hurricane Irma. Nachdem er dort bereits verheerende Schäden angerichtet hat, nimmt er nun Kurs auf Florida. Dort soll er am kommenden Wochenende auf Land treffen. Wo genau er Florida treffen wird, welche Schäden er dort anrichten wird, das kann im Moment noch keiner sagen. 

Irma alleine würde uns nicht weiter stören. Es wäre noch gut eine Woche Zeit, bis wir nach dem Sturm nach Florida reisen. Der nächste Hurricane, Jose, bildet sich aber bereits auf dem Atlantik. Wie groß dieser wird, welchen Weg er nimmt, das steht alles noch nicht fest. Die Wahrscheinlichkeit, dass er ebenfalls Richtung Karibik/Florida zieht ist aber nicht gering.

Dieser zweite Hurricane und die Tatsache, dass wir nur ungerne in einem Katastrophengebiet (nach Hurricane Irma) Urlaub machen möchten, lässt uns nun überlegen was wir machen. Uns würde es nicht stören, wenn wir durch die Nachwirkungen diverse Unannehmlichkeiten hätten. Gesperrte Straßen, verwüstete Strände, Lücken in Lebensmittelregalen im Supermarkt usw. – mit all dem könnten wir leben. Wir möchten aber keinen Katastrophen-Tourismus machen und das Gefühl haben, wir stehen im Weg rum oder die Einheimischen haben ganz andere Sorgen, als uns Touristen zu betüddeln.

Warten auf eine Nachricht des Reiseveranstalters

Im Moment warten wir darauf, welche Möglichkeiten unser Reiseveranstalter bietet. Einige große Veranstalter haben bereits die Möglichkeit der kostenlosen Stornierung oder Umbuchung für Reisen in den kommenden Tagen/Wochen angeboten. Unser Reiseveranstalter will sich heute, im Laufe des Tages, dazu äußern.

Wenn die Möglichkeit zur kostenlosen Stornierung angeboten wird, werden wir das wohl machen. Dabei ist aber noch nicht klar, ob das nur für Pauschalreisen von der Stange gilt oder auch für individuelle Bausteinbuchungen aus Linienflug, Hotel und Eintrittskarten, wie in unserem Fall. Dass müssten wir dann beim Veranstalter explizit nachfragen, sobald die ihre Regelungen veröffentlicht haben. Die Frage ist halt, welche Leistungen werden storniert, welche Kosten fallen an (das mit dem kostenlos Stornieren hat auch immer ein Sternchen, wo Bedingungen dran hängen), wann bekommen wir das Geld zurück?

Unsere sonstigen Hotels und auch den Mietwagen können wir auch kurzfristig kostenlos stornieren. Da haben wir kein Problem und sind flexibel.

Natürlich wollen wir dann im geplanten Zeitraum verreisen. Wohin wir dann am Ende fahren würden, können wir noch garnicht sagen. Wir überlegen gerade dem Westen der USA einen Besuch abzustatten, egal ob Süd- oder Nordwesten. Alternativ käme natürlich auch Kanada ins Spiel oder vielleicht sogar ein Ziel hier in Europa. Wir waren, zum Beispiel, noch nie in Griechenland. 

So, nun sitzen wir hier, schauen die Nachrichten und Wetterberichte aus den USA, warten auf eine Meldung unseres Reiseveranstalters. So richtige Urlaubsvorfreude will irgendwie noch nicht aufkommen. 

Über den aktuellen Stand der Dinge und was wir nun machen, werden wir hier weiter berichten und natürlich auch auf unserer Facebookseite.

Klar ist aber, bei all den Gedanken – das sind Luxusprobleme, mit denen wir uns rumschlagen. Das ist kein Vergleich zu den Sorgen, die Anwohner der betroffenen Gebiete in der Karibik oder in Florida im Moment haben. Wir hoffen für alle betroffenen Menschen, dass es nur Sachschäden gibt und die Menschen Gesund aus der Katastrophe heraus kommen.

Ergänzung 07.09.2017: Hurricane Jose scheint wohl doch bei einem Hurricane der Stufe 1 zu bleiben und sich im Antlatik zu verlaufen: https://weather.com/storms/hurricane/news/tropical-storm-hurricane-jose-forecast-atlantic Damit wäre das Problem für uns aus der Welt.

Ergänzung 08.09.2017: Ich habe gerade mit unserem Reiseveranstalter telefoniert. Im Moment ist keine Umbuchung/Stornierung der Reise möglich. Das kann sich aber noch ändern. Es hängt davon ab, wie die Lage in Florida nach dem Hurricane aussehen wird. Sollte die Reise, zu unserem Termin, in ein Katastrophengebiet gehen, dann wäre wohl eine Umbuchung machbar. Das wird aber nach dem Durchzug von Irma durch Florida neu bewertet. Also warten wir ab und hoffen, auch für die Menschen in Florida, dass es alles nicht so schlimm wird.

Ergänzung 12.09.2017: Aktuell sind wir soweit zu sagen, Florida ist kein Problem. Die Schäden vor Ort sind nicht so groß wie befürchtet. Selbst auf Sanibel Island und in Naples spricht im Moment nichts mehr gegen einen Besuch. Disney hat heute die Pforten wieder geöffnet, Miami Airport hat den Betrieb wieder aufgenommen. Nur an den Aufenthalt auf Key Largo, am Ende unserer Tour, da hängen wir noch ein großes Fragezeichen drüber. Die Keys hat es ja richtig übel erwischt. Im Moment macht uns eher Air Berlin wieder sorgen. Die Lage in dem Unternehmen scheint ein wenig zu eskalieren. 

Ergänzung 13.09.2017: So, wir haben jetzt auch eskaliert – und zwar die Flugfrage. Weder konnte man uns heute bei Air Berlin eine Zusage geben ob unser Flug am Sonntags stattfindet, noch ob Air Berlin da überhaupt noch fliegt. Auf die Nachfrage zu unserem Rückflug kam gar keine Antwort mehr. Dazu haben wir erfahren, dass unser Veranstalter primär nur im Streckennetz von Air Berlin umbucht oder kostenlos storniert. Was nutzt mir das aber, wenn ich dann extrem teure Flüge als Ersatz buchen muss. Nehmen wir an, wir sind in Miami und Air Berlin stellt den Betrieb ein. Wenn dann „nur“ der Flug kostenlos storniert werden kann, müssen wir uns selber um einen Rückflug kümmern. Über die Preise für kurzfristige One-Way-Flüge wollen wir aber garnicht nachdenken. 

Also haben wir heute geschaut und noch einen Schnapper bei Delta Airlines gemacht. Zwar ab Frankfurt, das stört uns aber nicht, und mit Umsteigen (Hin in Atlanta, Zurück in JFK), das stört uns ebensowenig, die Flüge finden aber definitiv statt. Damit haben wir zwar das Geld für die Air Berlin Flüge jetzt in den Sand gesetzt (wir bekommen es zurück – siehe Ergänzung am 14.09.2017). Müssen wir halt nach dem Urlaub ein paar Reisen mehr verkaufen, dann passt es wieder. Nur den Nervenkrieg, ob die nun am Sonntag fliegen oder nicht, das wollten wir uns nicht antun. Wenn man das heute beobachtet hat, da wurde der ursprüngliche Flug um 10:30 von Düsseldorf nach Miami gestrichen, dafür wurde ein neuer Flug um 15 Uhr Irgendwas geplant, der dann aber doch nicht geflogen ist. Ne, nicht mit unseren Nerven.

Dazu kommt unsere Prognose, dass Air Berlin in den nächsten Tagen groundet. Die aktuelle Situation, mit den „kranken“ Piloten, gibt der Airline den Rest. Das ist aber nur unsere persönliche Orakel-Vorraussage.

Unsere Route haben wir auch nochmal angepasst. Wir bleiben jetzt erstmal 2 Tage in Miami, dann geht es nach Sanibel Island, was komischerweise sehr gut den Hurricane überstanden hat. Von dort geht es dann nach Orlando (das haben wir nicht geändert) ins Disney World. Danach bleiben wir vier Tage in Daytona Beach als Basis. Von dort werden wir zur NASA fahren, mal nach St. Augustine oder ein wenig ins Landesinnere. Am Ende haben wir, vor dem Rückflug, noch eine Übernachtung in Ft. Lauderdale. Die Keys haben wir komplett aus der Planung gestrichen. Die hat Irma hart getroffen, das hat wohl keinen Sinn.

Ergänzung 14.09.2017: Das Beste kommt bekanntlich zum Schluß und dann kann endlich die Reise starten. Parallel zu unserer Neubuchung ist ein Schreiben an uns raus gegangen, wo man uns aufgrund der Situation bei Air Berlin eine kostenlose Stornierung oder Umbuchung angeboten hat. Wir haben uns natürlich für die Stornierung der Flüge entschieden, wir haben ja schon neue Tickets. Unser Reiseveranstalter erstattet jetzt die kompletten Air Berlins Tickets.

Hintergrund scheint zu sein, das unser Rückflug nicht mehr gewährleistet ist. Air Berlin hat alle Langstrecken-Flugpreise ab 25.09. in ihren System auf den höchsten Tarif gestellt.So soll wohl vermieden werden, dass die noch jemand bucht, bei den Preisen. Das haben die bei den Karibik-Flügen auch gemacht, bevor sie bekannt gegeben haben, dass die Flüge eingestellt werden. Ich denke, dass die Reiseveranstalter auch schon mehr wissen, als in der Öffentlichkeit bekannt ist und die entsprechend handeln. 

Das ist übrigens der Grund, warum wir total uncool und altmodisch unsere Flüge im Reisebüro über einen Veranstalter buchen und dafür gerne ein paar Euro mehr bezahlen als bei den ganzen ultracoolen und hippen Flugportalen im Internet. Durch die Buchung des Fluges, zusammen mit dem Hotel, ist es eine Pauschalreise (noch so eine uncoole Sache). Somit geniessen wir jetzt aber den Schutz durch den Sicherungsschein gegen Insolvenzen von Leistungsträgern  der Reise und bekommen die Kohle zurück. Und schon finden wir die Buchung im Reisebüro total cool.

Alle Reisenden, die einen Nur-Flug bei den Portalen oder direkt bei Air Berlin, vor dem 15.08.2017 gebucht haben, bleiben auf ihren Kosten sitzen. Natürlich können die sich im Insolvenzverfahren auf Platz 236.824 der Gläubigerliste setzen lassen. Die Wahrscheinlichkeit Geld zu bekommen tendiert aber wohl gegen Null.

Sicherungsschein bei einer Pauschalreise

Sicherungsschein bei einer Pauschalreise

Habt Ihr auch schonmal kurz vor einer Reise solche „Probleme“ bzw. Zweifel am Reiseziel gehabt, aufgrund der aktuellen Situation? Über einen Kommentar würden wir uns sehr freuen.

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9 Kommentare

  1. Bibo & Tanja von Auszeitnomaden 7. September 2017 um 11:46 Uhr - Antworten

    Hallo Ihr Beiden,

    wir drücken erst einmal die Daumen, dass es nicht ganz so schlimm wird, wie auf den karibischen Inseln !
    Es konnte ja keiner damit rechnen, dass es so schlimm wird.
    Wir hoffen mal, dass es für euch eine passable Lösung gibt.
    Wir haben zwar noch ein paar Tage Zeit, bis es los geht, aber mit der Insolvenz-Anmeldung von Air Berlin hat uns auch in Aufregung versetzt, da es für uns Ende Oktober nach Curacao geht.
    Das ist echt blöd, wenn man einfach nur dasitzen kann und warten muss.

    Auf alle Fälle Daumen drücken, dass es irgendwie doch alles klappt !

    Liebe Grüße

    Bibo & Tanja

    • Thomas Jansen 7. September 2017 um 16:48 Uhr - Antworten

      Hallo Ihr beide,

      im Moment heißt es einfach abwarten und hoffen, dass es alles nicht so schlimm wird. Vor Allem auch für die Menschen, die dort leben. Bei uns geht es „nur“ um eine Reise, für die Menschen dort teilweise um ihre Existenz, ihre Gesundheit und ihr Leben.

      LG Thomas

      • Bibo 7. September 2017 um 17:00 Uhr

        Hallo Thomas,

        das ist richtig und sehen wir auch so.
        Aber das Leben spielt einem immer irgendwelche „Streiche“….
        Wir waren gestern in einem Flugsimulator und Bibo ist auf St. Martin mit einer 737 gelandet.
        Sah alles gut aus und hat auch Spaß gemacht.
        Wir kommen nach Hause und sehen die schrecklichen Bilder von dieser schönen Insel.
        Da läuft es einem echt eiskalt den Rücken runter !!

        Wir und alle anderen können nur hoffen, dass es nicht so schlimm wird, wie angekündigt.

        Aber es ist schon traurig ! 🙁

        LG

        Bibo
        Es ist traurig, was da gerade passiert

  2. Hans 7. September 2017 um 12:01 Uhr - Antworten

    Hallo ihr Zwei,

    wie soll da Urlaubsfreude aufkommen? Dann hoffe und wünsche ich euch, dass sich alles in Eurem Sinne regelt. Ein alternatives und sichereres Reiseziel werdet ihr finden, da bin ich sicher. 😉

    Hoffe für die Menschen in Florida, dass es nicht ganz so schlimm wird und „nur“ bei Sachschäden bleibt. Ist auch schlimm genug, aber lässt sich reparieren. Menschenleben leider nicht.

    Schöner Schiet, datt alles.

    LG Hans

    • Thomas Jansen 7. September 2017 um 16:49 Uhr - Antworten

      Hallo Hans,

      im Moment hält sich die Vorfreude in Grenzen. Eben auch, weil wir an die Menschen in den betroffenen Gebieten denken müssen. Für die wäre eine „unsichere“ Urlaubsreise wohl im Moment das kleinste Problem.

      LG Thomas

  3. Rainer 7. September 2017 um 22:20 Uhr - Antworten

    Hallo ihr Zwei,

    solche Sachen sind nervig. Man arbeitet das ganze Jahr plant den Urlaub, die Vorfreude steigt und plötzlich steht eine Airline vor dem Konkurs und eine Naturkatastrophe kommt auch noch daher. Klar, das sind kleine Probleme, die Menschen in den USA würden da vor ganz anderen Problemen stehen und sind nicht vergleichbar.

    Zweimal stand ich vor solchen Problemen. Ein paar Tage nach 09/11 sollte es für mich nach New York gehen, und 2010 waren in Thailand diese heftigen Unruhen. In beiden Fällen hatte ich selber umgebucht. Was New York betrifft war es damals die richtige Entscheidung, was Thailand betrifft,..es war überstürzt, aber ich hatte Angst, dass ich sonst nichts anderes mehr bekomme. Das mag jetzt vielleicht etwas egoistisch klingen, aber mein Urlaub ist mir heilig, darum bin ich da recht schnell mit dem stornieren und umbuchen dabei. Bei der Schlagzeile „Air Berlin ist pleite“ hätte ich vermutlich schon reagiert!

    Evtl. noch eine kleine Anmerkung welche dem ein oder anderen Leser nicht gefallen wird. Selbst wenn da jetzt ein Sturm durchzieht und Schäden entstehen, ist es meine Meinung dass man dann da trotzdem hin fliegen darf. Aber dafür braucht man dann die richtige Einstellung und das entsprechende Gespür für die vorhandene Situation. Und mit der richtigen Einstellung hat das dann auch nichts mit Katastrophentourismus zu tun. Und selbst wenn man dann dort fotografiert und filmt ist das nicht verwerflich. Man muss es nur anders angehen und sollte sich auch genau überlegen wie man mit dem Material hinterher umgeht! Da würde ich mir aber bei Euch eh keine Sorgen machen!

    Grüße aus MUC und hoffentlich geht für Euch alles gut aus.
    Rainer

    • Thomas Jansen 8. September 2017 um 9:03 Uhr - Antworten

      Moin Rainer,

      wenn wir es nicht umgebucht bekommen, ich stehe gerade in Kontakt mit unserem Reiseveranstalter, dann fliegen wir natürlich auch hin. Wir müssen dann vor Ort schauen, wo es zu großen Schäden gekommen ist, diese Bereiche/Ort würden wir dann meiden. Am Ende hilft es ja alles nichts, die Reise und das damit verbundene Geld wollen wir nicht einfach verfallen lassen. Natürlich würde ich dann vor Ort auch die Schäden fotografieren und dokumentieren, wenn wir diese zu sehen bekommen und dabei niemanden stören oder belästigen. Das würden wir so diskret wie möglich machen. Ob ich diese Bilder anschliessend aber veröffentlichen würde kann ich jetzt gar nicht sagen. Es käme einfach auf die Fotos an.

      LG Thomas

  4. the travelogue (by Anna & Vanessa) 9. September 2017 um 11:02 Uhr - Antworten

    Hallo ihr beiden,

    ohje das ist wirklich ärgerlich. Natürlich rechnet man nie damit, wenn man eine Reise plant, aber wenn es dann doch so kommt, muss man sehen, was man aus der Situation machen kann. Wir selber haben grade Freunde in Florida, die ihren Miami und Key West Aufenthalt wegen Irma stornieren mussten und sind mit dem Auto die Ostküste hochgefahren. Den Urlaub haben die sich auch anders vorgestellt.
    Wir selber haben bis jetzt immer Glück gehabt – waren bereits 2 Mal im September in Florida und außer ein paar Regenschauern, war nichts. Wir drücken euch die Daumen, dass ihr dennoch fliegen und euren Urlaub genießen könnt.

    LG Anna & Vanessa

    • Thomas Jansen 9. September 2017 um 13:06 Uhr - Antworten

      Hallo Ihr beide,

      schlimm wenn man jetzt vor Ort ist, in dem Chaos da. Das bräuchten wir mal garnicht. Ein Vorteil ist es dann aber, wenn man flexibel ist und selbst Alternativen ansteuern kann. Die Ostküste bietet ja zum Glück viele schöne Alternativen.

      LG Thomas

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