Fotoparade – Unsere schönsten Fotos 2020 – ohne Reisen

Fotoparade – Unsere schönsten Fotos 2020 – ohne Reisen

Veröffentlicht: 01. Oktober 2020

1876 Worte- 9.2 Minuten Lesezeit- 9 Kommentare-
Fotoparade 2020

Autor: Thomas Jansen

Veröffentlicht: 01. Oktober 2020

Aktualisiert: 21. Januar 2021

9 Kommentare

1876 Worte- 9.2 Minuten Lesezeit- 9 Kommentare-

Es wird mal wieder Zeit an der tollen Fotoparade vom Blog Erkunde die Welt teilzunehmen. Wir zeigen Euch unsere schönsten Fotos aus dem Jahr 2020, dieses Mal, zum ersten Mal seit bestehen dieses Blogs, ohne Fotos von unseren Reisen. Es gab dieses Jahr für uns keine richtige Reise. Aber schöne Fotos haben wir trotzdem gemacht.

Fotoparade im Zeichen von Corona

Dieses Jahr ist so ganz anders, nicht nur für uns, für die ganze Welt. Seit Jahresbeginn beherrscht die Corona-Krise die Welt. Der neue Virus hat zur Abschottung von vielen Ländern geführt, um die unkontrollierte Verbreitung des Virus einzudämmen. Reisen, für uns Deutsche immer eine Selbstverständlichkeit, war auf einmal unmöglich. Immer mehr Länder schlossen ihre Grenzen. Die deutschen Gesundheitsbehörden erklärten die ganze Welt, alle Länder zu Risikogebieten. Der Flugverkehr kam zum erliegen, die Tourismus-Industrie brach zusammen.

Im späten Frühjahr kamen dann die ersten Lockerungen. Innerhalb Europas durfte wieder gereist werden, auch zu touristischen Zwecken. Auch einige, wenige Länder außerhalb der EU öffneten ihre Grenzen für Touristen. Ob das am Ende eine kluge Idee war? Aus wirtschaftlicher Sicht, besonders aus Sicht der touristischen Regionen, war es sicherlich eine kleine Erleichterung. Aktuell gehen die Infektionszahlen in vielen Ländern wieder hoch, es werden neue Reisewarnungen ausgesprochen, es droht ein weiterer Tourismus-Lockdown im internationalen Bereich.

Uns selber hat es bei den Maßnahmen auch erwischt. Unser Griechenland-Urlaub im April, in der Hochphase der ersten Infektions-Welle, hat natürlich nicht stattgefunden.

Ebenso ist unser USA-Urlaub geplatzt, welcher gerade jetzt stattfinden sollte. Jetzt, wo wir diese Zeilen hier schreiben, wollten wir eigentlich in Las Vegas sitzen, das Death Valley erkunden, nach einem Start der Reise in New York. Und wir sind ehrlich, selbst wenn die Reisewarnung für die USA nicht geben würde, selbst wenn die USA aktuell Touristen ins Land lassen würde, wir wären nicht auf die Idee gekommen dahin zu reisen. Nicht wenn man sieht, wie dilettantisch dort mit der Pandemie umgegangen wird.

Urlaub zu Hause – und es war verdammt schön!

Am Ende waren wir dann gar nicht auf Reisen. In der aktuellen Situation hatten wir auch keine Lust, innerhalb Deutschlands oder der EU, irgendwo in einem Hotel zu übernachten. Wir haben uns, aus Gründen, relativ abgeschottet und inzwischen den schwarzen Gürtel in Social Distancing erworben, inklusive 4. Dan.

Das bedeutet aber keineswegs, das wir den ganzen Tag nur zu Hause sitzen. Ganz im Gegenteil. Zu Beginn der Corona-Krise haben wir gemerkt, dass nur im Homeoffice Arbeiten eine tolle Sache ist. Aber der Drang nach frischer Luft war groß. Also begannen wir regelmäßig, nach Feierabend, Spazieren zu gehen. Durch einen Todesfall in der Familie sind wir dann noch in den Besitz von einem Faltrad gekommen. Das war ganz spaßig damit zu fahren, also wurde schnell ein zweites Faltrad dazu gekauft und unsere täglichen Spaziergänge verwandelten sich in kleine Radtouren.

Im Mai haben wir dann zwei E-Bikes getestet. Dabei war schnell klar, so Teile müssen wir haben. Und Mitte Juni haben wir dann zugeschlagen, vor unserem ersten Urlaub. Zwei Pedelecs zogen hier ein und schnell wurden aus den kurzen Radtouren sehr lange und ausgiebige Radtouren.

Bringen wir es auf den Punkt: Corona hat unser Leben geändert, und zwar in vielen Dingen zum Positiven.

Klar, wir haben wenig bis gar keine Kontakte im realen Leben, was manchmal nicht so einfach ist. Familie, Freunde, alle gemeinsam leiden ein wenig darunter. Andererseits haben wir viele Kontakte über Video-Chats vertiefen können, mit Menschen, die weiter weg wohnen. Den Rest vermissen wir aber nicht so. Wir waren schon immer recht heimische Menschen, die gerne gemütlich zu Hause waren. Restaurant-, Kino-Besuche oder mal in Biergärten, Kneipen gehen – das haben wir nur sehr selten gemacht. Somit vermissen wir da nicht sooo viel und es fällt uns auch nicht schwer, weiter auf diese Dinge freiwillig zu verzichten.

Aber alles in Allem haben wir unsere Lebensqualität gesteigert. Durch unsere Spaziergänge und Radtouren sind wir mehr draußen unterwegs. Dazu haben wir unsere Heimat wieder lieben und schätzen gelernt. In den letzten Jahren stand bei uns das Reisen in alle möglichen Ecken der Welt im Vordergrund. Darüber haben wir vollkommen vergessen, wie schön es hier im Ruhrpott, Rheinland, Münsterland usw. ist. So haben wir die vielen tollen Orte, welche zur Route Industriekultur gehören, wie die Zeche Zollverein, vor der Corona-Krise noch nie besucht. Jetzt waren wir schon vier Mal in den letzten Wochen dort. Dreimal sind wir während einer Fahrrad-Tour da vorbei gekommen, einmal hat es uns zu einem Fotospaziergang dorthin gezogen.

Und auch in Sachen Natur hat der Ruhrpott eine Menge zu bieten. Der wunderschöne Baldeneysee, der Kemnader See oder das Ruhrtal sind wunderbare Orte um Ruhe und Natur zu genießen. So führen auch viele der tollen Radwege hier im Ruhrgebiet durch grüne Schneisen. Da merkt man oft gar nicht, dass man gerade durch eine Großstadt radelt.

Unsere schönsten Fotos für die Fotoparade 2020

Das Alles führt dazu, dass wir keine Reisefotos für die Fotoparade 2020 zeigen werden. Denn, es gab einfach keine richtige Reise, so mit Übernachtung und so. Es sind jetzt viele Fotos von Ausflügen, welche wir in der Region unternommen haben. Sei es mit dem Auto oder mit dem Fahrrad, wir waren sehr viel unterwegs.

Michael hat für die Fotoparade 2020 auch keine Vorgaben gemacht, keine Themen vorgegeben. Also toben wir uns ein wenig aus. Trotzdem haben wir uns selber sechs Themenfelder gesetzt, sonst würde das wohl ausufern.

Fotos von Mülheim Ruhr – unsere schöne Heimatstadt

Unsere Heimatstadt hat so viele schöne Ecken, wo man stundenlang mit der Kamera unterwegs sein kann. Das Ruhrufer, der Wasserbahnhof, die Stadthalle, Schloß Broich, das Saarner Kloster, nur ein paar Beispiele. Wir waren hier in diesem Jahr oft unterwegs, haben Spaziergänge oder kleine Radtouren gemacht und hatten natürlich die Kamera immer dabei,

Mülheim Innenstadt

Stadhalle Mülheim mit Schloßbrücke

Aussicht auf Mülheim Ruhr

Wasserbahnhof Mülheim

Night of Light - Blick über die Ruhr mit rotem Rathausturm

Fotos der Industrie-Kultur im Ruhrgebiet

Im Laufe des Sommers haben wir zahlreiche Industrie-Denkmäler hier im Ruhrgebiet besucht. Wir haben noch gar nicht alle Berichte darüber fertiggestellt, es schlummern noch gaaanz viele Fotos auf unserer Festplatte, die bearbeitet werden wollen. Wir haben uns alte Hochöfen, Zechen, Umspannwerke angesehen und dabei der Route Industriekultur gefolgt.

Förderanlage

 

Zeche Sterkrade

Hochofen

Kokerei

Nordsternpark