GaiaZoo – Kerkrade – Niederlande

Veröffentlicht: 08. November 2017

956 Worte- 5.2 Minuten Lesezeit- 2 Kommentare-
GaiaZoo – Kerkrade – Niederlande

Autor: Thomas Jansen

Veröffentlicht: 08. November 2017

Aktualisiert: 23. Juli 2021

2 Kommentare

956 Worte- 5.2 Minuten Lesezeit- 2 Kommentare-

Mit dem GaiaZoo Kerkrade haben wir einen weiteren Zoo auf unserer Zoo-Wunschliste abgehakt. Und was sollen wir sagen? Wieder mal waren wir begeistert. Wir suchen ja immer was zu meckern, wir können doch nicht immer nur begeisterte Berichte über Zoos schreiben, die wir besuchen. Aber auch dieses Mal haben wir nichts gefunden.

Geschichte des GaiaZoo in Kerkrade

Der GaiaZoo ist der einzige im 21. Jahrhundert komplett neu gebaute Tierpark hier in Europa. Der Eröffnung fand erst im Juli 2005 statt. Somit ist die Geschichte des Zoos sehr überschaubar.

Der Name GaiaZoo bezieht sich übrigens auf die Gaia-Hypothese. Sie besagt, dass die Erde und das ganze Leben auf ihr, wie ein einziges Lebewesen zu betrachten sind. So wird auch im Park versucht, die vorgestellten Lebensräume als ein Ganzes zu Präsentieren, wo Tiere, Landschaften und Mensch zusammen gehören.

Themengebiete und Tiere im GaiaZoo

Auf insgesamt 25 Hektar findet der Besucher rund 140 Tierarten, welche ein sehr schön gestalteten und riesigen Gehegen leben. Dabei sind viele Gehege ohne Zäune oder Glasscheiben einsehbar, also ideal zum fotografieren. An einigen Gehegen stehen auch erhöhte Aussichtsplattformen zur Verfügung.

Der Gaia Zoo teil sich in vier Themenbereiche auf.

  • Taiga – Tiere aus eher kälteren Regionen der Welt: Wölfe, Luchs, Bieber, Rentiere, Eulen, uvm.
  • Limburg – rund um den heimischen Bauernhof: Ziegen, Schweine, Schafe, Ponys, Esel, uvm.
  • Savanna – Warm und trocken: Giraffen, Geparden, Strausse, Springböcke, Löwen, Wüstenhunde, Nashörner, Erdmännchen, uvm.
  • Rainforest – Warm und feucht: Flachlandgorillas, Totenkopfäffchen, Wollaffen, Schopfmangaben, Tapire, uvm.

Dazu kommen noch unzählige Vogelarten, welche teilweise in begehbaren Freifluganlagen leben. Besonders beeindruckend fanden wir die riesige begehbare Anlage mit den Geiern.

Unsere Eindrücke vom GaiaZoo in Kerkrade

Rund um den Zoo war unser Navi ein klein wenig überfordert, da dort gerade ein komplett neues Straßennetz mit neuen Verkehrsführungen entsteht. Das war unserem Navi alles zu viel. Dank der guten Ausschilderung haben wir den Zoo trotzdem schnell gefunden. So waren pünktlich um 10 Uhr zur Parköffnung auf dem Parkplatz direkt am Zoo.

Auf dem Rundweg durch den GaiaZoo

Im Zoo führt ein sehr gut ausgeschilderter Rundweg zu allen Tieren. Gerade für Neulinge in einem Zoo finden wir solche Rundwege sehr praktisch.

Der Weg führte uns zuerst in den Themenbereich Taiga, vorbei an dem tollen Wolfsgehege, wo leider alle Tiere zusammengerollt unter Büschen schliefen. In dieses Gehege konnte man im ersten Teil, von einem erhöhten Standort ohne weitere Zäune hinein schauen. Weiter um das Gehege fanden sich dann noch zahlreiche Glasscheiben, die ebenfalls einen guten Blick in das Gehege erlaubten. Dieses Konzept zog sich dann komplett durch den restlichen Zoo.

Die Gehege sind dabei sehr groß angelegt, so dass man manche Tiere nicht sehen konnte oder von den Aussichtspunkten ganz hinten im Gehege. Da wuchs auch der Wunsch nach mehr Brennweite für die Kamera. Aber das ist ein anderes, teures Thema. *seufz*

Weiter ging es durch den Teil Limburg, wo man heimische Tiere wie Esel usw. bestaunen und auch streicheln konnte. Hier findet man auch das zentrale große Restaurant im Zoo. Die Preise für Essen und Getränke waren human,  und die Frikandel mit Pommes durchaus wohlschmeckend.

In der Savanna waren wir richtig begeistert, es gibt direkt zwei Erdmännchen-Anlagen – wie schön! Aber auch der Rest kann sich mehr als sehen lassen.

Im Regenwald schliesslich haben wir besonders die vielen Affenarten genossen. Die Gemeinschaftsanlage der Gorillas und Schopfmangaben ist einfach sensationell gemacht. Und ein Highlight ist sicherlich der kleine Wald, in dem die Totenkopfäffchen leben und den man betreten kann. So war man den kleinen Äffchen sehr, sehr nahe. Sehr kuschelig sahen auch die Wollaffen aus, die man nur in sehr wenigen Zoos in Europa sehen kann.

Schöne Thematisierung und Dinosaurier

Der ganze Zoo ist sehr ansprechend thematisiert. Dabei wirkt es aber authentisch und driftet nicht in die Gestaltung eines Vergnügungsparks ab. Zumindest nicht, was die echten Tiere angeht. Denn zusätzlich findet man überall im Zoo auch Gehege mit Dinosaurier-Arten. Diese sind witzigerweise genau so beschildert, wie die echten Tiergehege.

Die Gehege sind, wie oben schon geschrieben, sehr großzügig angelegt. So kann es vorkommen, dass man bei einem Besuch nicht alle Tiere zu sehen bekommt. So haben wir die Lüchse nur im hinteren Teil des Geheges liegen sehen, an ein fotografieren war mit 200mm Brennweite nicht zu denken. Auch der kleine rote Pande, der ebenfalls eine kleine Welt für sich hatte, war nicht zu fotografieren. Das ist  halt so in modernen Zoos und wir finden das auch gut. Somit haben wir einen Grund, regelmäßig mal in verschiedene Zoos zu fahren. Man entdeckt dann immer wieder neue Tiere.

Fotos aus dem GaiaZoo Kerkrade

Nun aber endlich zu den Fotos aus dem GaiaZoo. Diese sind alle mit der Sony Alpha 7 II und dem FEL 70-200/f4 Objektiv entstanden. In den nächsten Tagen trifft aber endlich Objektiv-Zuwachs bei uns ein, das Sigma 150-600 ist auf dem Weg zu uns. Der Besuch in Kerkrade hat uns endgültig von der Notwendigkeit dieser Anschaffung überzeugt.

Heiliger Ibis

Heiliger Ibis

Mönchsittich

Mönchsittich

Waschbär

Waschbär

Moschusochse

Moschusochse

Waldrapp

Waldrapp

Geier

Geier

Strauss

Strauss

Nashörner

Nashörner

Zebra Nachwuchs

Zebra Nachwuchs

Erdmann - der Wächter

Erdmann – der Wächter

Erdmann - Portrait

Erdmann – Portrait

Giraffen

Giraffen

Gepard

Gepard

Löwenpaar

Löwenpaar

Das zweite Erdmännchen-Gehege

Das zweite Erdmännchen-Gehege

Zergflusspferd - Nachwuchs

Zergflusspferd – Nachwuchs

Gorilla

Gorilla

Gorilla in der wunderbaren Anlage

Gorilla in der wunderbaren Anlage

Silberrücken-Portrait

Silberrücken-Portrait

Schopfmangaben bei der Fellpflege

Schopfmangaben bei der Fellpflege

Schopfmangabe

Schopfmangabe

Schopfmangabe - Das Zeug muss gut sein...

Schopfmangabe – Das Zeug muss gut sein…

Totenkopfäffchen

Totenkopfäffchen

Wasserschwein

Wasserschwein

Rotgesicht Klammeraffe

Rotgesicht Klammeraffe

Wollaffe

Wollaffe

Rotschulterente

Rotschulterente

Informationen zum GaiaZoo Kerkrade

Das war unser Bericht von unserem ersten Besuch im GaiaZoo in Kerkrade. Wir hoffen, er hat Euch ein wenig gefallen. Über Kommentare würden wir uns sehr freuen. Ganz besonders gespannt sind wir natürlich wieder darauf, welches Foto Euch am besten gefallen hat.

Vielen Dank für Deinen Besuch

Wir freuen uns riesig über Kommentare unter dem Beitrag oder über das hemmungslose Teilen auf den Social Medias.

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2 Kommentare

  1. Jennifer B. 15. Januar 2018 um 11:23 - Antworten

    Hallo ihr beiden,

    gestern haben wir uns bei herrlichem Wetter dazu entschlossen nach 3 Jahren wieder in den Gaia Zoo zu fahren. Bei der Gelegenheit haben wir uns gleich neue Jahreskarten geholt (da die zusätzlichen Rabatte in anderen Zoos, Parks etc zu verlockend sind – z.B. Planckendael BE, here we come again :D).

    Wir hatten gestern gleich 4 rote Pandas zu Gesicht bekommen. 2 haben oben in den Bäumen geschlafen, die anderen beiden waren putzmunter in der Anlage am herumrennen. Das war schon ein Highlight, zumal ich ja ebenfalls in die kleinen süßen Dinger vernarrt bin.

    Leider waren die Vogelgehege wegen der Vogelgrippe alle geschlossen und auch der Affenwald konnte nicht betreten werden.
    Manchen Tieren war es trotz Sonne auch zu kalt um sich richtig zu zeigen, aber mit der Jahreskarte kann man ja immer nochmal hin.

    LG
    Jenny

    • Thomas Jansen 16. Januar 2018 um 18:42 - Antworten

      Hi Jennifer,

      da hattet ihr Glück mit den roten Pandas. Bei unserem Besuch konnten wir die nur erahnen. An Fotos war gar nicht zu denken.

      Und klar, im Winter ist immer ein bisschen weniger los.

      LG Thomas

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