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Bloggen und Technik

Geschwindigkeit des Blogs optimieren

Pagespeed optimieren mit Pingdom

Wir haben vor ein paar Wochen den Speed unseres Blogs mächtig erhöhen können. Dabei hat uns das kostenlose Analysetool Pingdom sehr geholfen. 

In verschiedenen Gesprächen, in diversen Facebook-Guppen, wurde danach mehrfach der Wunsch an uns heran getragen, einen Beitrag über unsere Maßnahmen zu schreiben. Das möchten wir nun machen und zeigen, wie man in Pingdom die Bremsen beim Seitenaufbau erkennen kann. Im Zuge der Diskussionen haben wir uns die Speedwerte einiger Seiten ansehen können. Dabei sind uns oft die gleichen Ursachen aufgefallen, die auf vielen Seiten die Ladezeiten in den Keller ziehen. Auch diese fassen wir in diesem Artikel mal zusammen.

Warum soll die Ladezeit eigentlich optimiert werden?

Im Grund gibt es zwei Gründe, die für eine Optimierung der Ladezeit des eigenen Blogs spricht:

Kurze Ladezeiten erfreuen Eure Leser!

Eure Leser werden es dankbar zur Kenntnis nehmen, wenn die Seite schnell geladen und angezeigt wird. Keiner will ernsthaft 10 Sekunden oder länger warten, bis die Seite angezeigt wird. Da nützen auch keine lustigen Wartebildchen was, die man vereinzelt auf verschieden Seiten sieht. Da drehen sich Kreise oder andere Symbole lustig im Kreis rum, Ladebalken wandern über den Bildschirm oder es passiert einfach lange nichts, gar nichts.

Das will kein Besucher sehen und viele verlassen die Seite nach 2-3 Sekunden warten. Es ist belegt, dass die Schmerzgrenze schnell erreicht ist und die Besucher flüchten. Zusätzlich muss bedacht werden, dass viele Besucher eben nicht über eine Powerleitung ins Netz verfügen oder mit ihrem mobilen Geräten ein begrenztes Datenvolumen besitzen. Wo eine Seite mit einer schnellen DSL-Leitung schon 10 Sekunden lädt, dauert es mit einer ISDN- oder UMTS-Verbindung noch um einiges länger.

Daher sollte neben dem Speed auch die Seitengröße im Auge behalten werden. Natürlich, die Zeit wo eine komplette Webseite 200 Kilobyte groß war, die ist vorbei. Aber 10 Megabyte müssen es auch nicht zwingend sein, selbst auf fotolastigen Seiten, wie unsere eine ist.

Pagespeed ist ein Ranking Faktor bei Google

Google nutzt zum festlegen des Rankings über 200 Faktoren, die bei der Bewertung einer Seite eine Rolle spielen. Ein Bereich davon ist die Usability der Seite, wozu auch der Pagespeed gehört. Wir stark das wirklich bewertet wird, weiß wenn überhaupt nur Google selber. Aber, einige Seitenbetreiber haben unseren Eindruck bestätigt, dass ein paar Tage nach einer Speedoptimierung die Zugriffe auf die Webseite über Google spürbar angestiegen sind. 

Natürlich bring es nichts, wenn die Inhalte der Seite wegen anderer Mängel (schlechter Content, schlechte Keywords usw.) gar nicht erst im Ranking sind. Da bringt auch die beste Speedoptimierung nichts. Die Grundlagen des Blogs sollten schon stimmen. Und die Optimierung der Ladezeit sollte nach dem Erstellen von guten Content nur eine „Nebenrolle“ spielen und einen zusätzlichen Effekt bringen.

Wir wollen keine crackmäßige Maximaloptimierung, sondern einfach nur eine schnelle Webseite

Wir möchten noch darauf hinweisen, dass alle nachfolgenden Tipps und Einschätzungen unserer persönliche Meinung als ganz normale Blogger darstellen. Einige Technik-Freaks werden vielleicht die Hände über dem Kopf zusammen schlagen. Für uns steht einfach die gute Erreichbarkeit unserer Seite, gepaart mit einer noch lesbaren Seite – die auch noch ansprechend aussieht – im Vordergrund. Wir wollen keine Preise für die beste Optimierung auf 100% in allen Ebenen bekommen.

Pingdom oder Google Page Speed?

Häufig haben wir in den letzten Tagen gelesen, dass versucht wurde den Speed seiner Webseite mit Google Page Speed zu optimieren. Das ist, unserer bescheidenen Meinung nach, der völlig falsche Weg. Google Page Speed beurteilt und misst nicht die Geschwindigkeit einer Webseite.

Es zeigt Verbesserungspotential an und bewertet die Umsetzung mit Prozenten/Punkten. So kann es vorkommen, dass eine Seite bei Google Page Speed hervorragend bewertet ist aber grottenlangsam ist oder umgekehrt rasend schnell lädt und trotzdem keine guten Werte bei Google Page Speed bekommt. Das ist übrigens bei uns hier der Fall. Da werden wir auch noch dran arbeiten aber nicht verbissen. Der eigentliche, echte Speed der Seite ist uns wichtiger.

Mehr über den Sinn von Google Page Speed hat Ernesto Ruge auf seinem Blog binary-butterfly sehr informativ und lesenswert zusammengefasst.

Pingdom dagegen misst wirklich die echte Ladezeit einer Seite und gibt einem viele Informationen darüber, wo man ansetzen kann um die Ladezeit zu minimieren.

Pingdom – Einstellungen und Ergebnisse

Pingdom findet Ihr im Netz unter der folgenden Adresse: https://tools.pingdom.com Nach dem Start der Seite, sehr ihr oben den Bereich zur Eingabe der URL und könnt den Testserver auswählen.

Test bei Pingdom starten

Pingdom Startmaske

Wichtig ist es, hier einen Testserver in Europa auszuwählen. Im Moment steht dafür nur ein Server in Stockholm zur Verfügung. Ein Test über einen US-Server wird immer langsamer sein und liefert Euch keine passenden Werte um die wirkliche Geschwindigkeit zu beurteilen.

Zusammenfassung der Ergebnisse

Nachdem ihr auf Start Test geklickt habt, startet der Speed Test für die eingegebene URL. Die Ergebnisse werden Euch nach Ablauf des Tests im oberen Bereich als Zusammenfassung angezeigt. Startet diesen Test ruhig 2-3 mal hintereinander. Gerade beim ersten Lauf kann es passieren, dass eine nicht gecachte Seite erwischt wird und die Werte schlechter sind. Ab dem 2. Durchlauf sollten diese dann aber halbwegs stabil sein. Sollten die Ergebnisse bei vielen Durchläufen immer sehr stark schwanken, dann habt ihr schone in erstes Problem entdeckt.

Pingdom Speed Test - Ergebnis

Was bedeuten nun die einzelnen Werte?

Performance Grade: Das ist eine Bewertung, ähnlich wie bei Google Page Speed, wo alle möglichen Parameter in Notenform bewertet werden. Über die wirkliche Geschwindigkeit sagt dieser Wert nichts aus!

Load Time: Das ist der wirklich gemessene Wert, die Ladezeit Eurer Seite. Diesen solltet Ihr auch bei den weiteren Optimierungen im Auge haben. Bei uns lag der Wert, vor der Optimierung, bei ca. 1,8 Sekunden. Ab zwei Sekunden, so sagt man, lächelt Google immerhin schon wohlwollend. Richtig erfreut ist Google aber wohl erst bei Werten unter einer Sekunde. In wie weit diese Werte jetzt stimmen, das lassen wir mal dahingestellt. Fakt ist auf jeden Fall, je schneller, desto besser.

Faster than: Das ist ein total unwichtiger Wert, eine Art Längenvergleich unter Webmastern. Oder seht es als virtuellen Schulterklopfer.

Page Size: Das ist die Menge an Daten, die geladen werden um Eure Seite darzustellen. Diesen sollte man so niedrig wie möglich halten ohne dabei die Optik seines Blogs zu zerstören. Wir könnten diesen Wert mit Sicherheit noch reduzieren. Aber als Blog mit einem Schwerpunkt auf Fotos werden wir niemals die Seitengröße eines reinen textbasierten Blogs erreichen. Versucht aber mit diesem Wert in vernünftigen Bereichen zu bleiben. 10 MB sind definitiv zu groß, von mehr wollen wir gar nicht reden. Fakt ist, jedes gesammelte MB will geladen werde und wirkt sich somit direkt auf die Load Time aus.

Requests: Hm, einfach erklärt: Wie viele „Puzzleteile“ müssen geladen werden, damit die Seite am Ende komplett dargestellt wird. Bei unserer Startseite setzt sich das aus 60 Bildern (Fotoblog halt), 8 Scripten, 3 CSS-Dateien, 1 HTML-Datei und 4 sonstigen Elementen zusammen, das ergibt dann den Wert 76. Wir wissen gar nicht, wo da ein idealer Wert liegen würde, ob es überhaupt einen gibt. Je niedriger der Wert ist, desto weniger Datenanfragen müssen gestellt werden und umso weniger Daten müssen übertragen werden. Allerdings haben wir auch festgestellt, dass ein einzelner Request die komplette Leistung in den Keller ziehen kann, wogegen 10 andere Puzzleteile die Ladezeit überhaupt nicht verändert haben. Da kommen wir aber noch drauf zu sprechen.

Perfomance Insights

Performance TippsIm nächsten Abschnitt findet ihr die einzelnen Bereiche, woraus sich der Performance Grade aus der Zusammenfassung errechnet. 

Wenn hier alles grün ist, so erfreut euch an dem Anblick. Sollten dabei die Werte trotz grüner Anzeige nicht auf 100% stehen, so lohnt sich ein Klick auf den Pfeil rechts. In dem Slide-Down werden euch die Dinge angezeigt, die noch nicht optimal in diesem Bewertungsbereich sind. 

In dem Beispiel hier im Screenshot sieht man, dass da noch Kleinigkeiten angemeckert werden. Nur, diese „Schwachstellen“ zu beseitigen ist nicht ganz trivial und solange die Gesamtbewertung stimmt und der Speed auch noch schnell ist, ist es auch gar nicht unser Bestreben an dieser Stelle überall die 100% zu erreichen.

Sollten bei Euch Teile dieser Auswertung orange oder rot angezeigt werden, dann sollte doch über eine Optimierung der einzelnen Punkte nachgedacht werden. Viele Dinge sind dabei aber einfach mit wenigen Klicks im hoffentlich vorhandenen Caching-Plugin zu beseitigen.

Response Codes

Response Codes

In diesem Bereich werden euch ggf. Fehlermeldungen angezeigt, wenn einzelne Puzzleteile der Seite nicht erreichbar sind. 

Informationen zum Content Type

Content Type

In diesem Bereich bekommt ihr Informationen über die Größe und die Anzahl der einzelnen Inhaltstypen, die auf Eurer Webseite geladen werden. Bei uns sind natürlich Bilder ein wesentlicher Bestandteil der Seite, sowohl was die Datenmange angeht als auch bei der Anzahl.

Diese Anzeige ist sicherlich interessant um mal einen Einblick zu bekommen, welche Datenmangen von welchen Modularten geladen werden. Viel interessanter ist aber der nächste Abschnitt.

Informationen zum Content by Domains

Content by Domains

In dieser Ansicht könnt ihr sehen, von welchen Domains beim Aufbau Eurer Seite Daten geladen werden. Ganz oben in den Listen sollte natürlich eure eigene Domain stehen. Bei uns tauchen dann noch externe Domains auf, von denen z.B. Schriften geladen werden oder Daten für die Statistik übertragen werden.

Diese externen Domainzugriffe sollten so weit wie möglich minimiert werden, denn die fressen Ladezeit. Gerade das Laden von irgendwelchen Boxen oder Bannern dauert oft viel zu lange und kann nicht wirklich optimiert werden.

Ein paar Dinge, wie zum Beispiel die Einbindung von Analysetools wie Google Analytics oder Piwik sind nunmal wichtig. Natürlich kann man diese Scripte, ebenso wie Schriftarten, auch auf dem eigenen Server zur Verfügung stellen. Nur stellt sich dann die Frage, wie weit will man bei der Optimierung gehen? Welchen Aufwand will man betreiben. So könnte man z.B. die Javascript-Datei von Google Analytics auf den eigenen Webserver legen, das ist schnell gemacht und es müsste nur ein Pfad im Trackingcode geändert werden. Nur, das Script wird ja gelegentlich mal aktualisiert. Wenn dann das aktuelle Script nicht auf dem eigenen Server liegt, funktioniert vielleicht die Statistik nicht mehr.

Daher gilt es hier einen Kompromiss zu finden, zwischen Aufwand für die Optimierung und Nutzen. Und nur so nebenbei, die zwei Fonts und das bisschen Statistik sind das kleinste Problem. Andere externe Dienste versauen einem viel mehr den Pagespeed. Dazu aber später mehr.

Der Wassefall in Pingdom

Pingdom WasserfallDie oben genannten Bereiche in der Auswertung sind alle nett um sich einen Überblick zu verschaffen. Richtig wertvoll ist aber der sogenannte Wasserfall, der nun auf der Seite folgt.

Hier könnt ihr genau sehen, welches Puzzleteil (Request) wann geladen wird und wie lange das Laden dauert. Mit Hilfe dieser Ansicht lassen sich Geschindigkeitsbremser am besten erkennen.

Kurze Regel: Je länger ein Balken ist, desto böse!

Dummerweise sind die Balken oft verzerrt, wenn ein extrem langer Balken im Spiel ist. Ist dieser dann beseitigt, erscheinen 5 neue lange Balken. Da müsst Ihr durch!

Neben den Ladezeiten werden Euch die Dateigrößen angezeigt und unter dem Namen des Elements noch die Quelle als Pfad auf eurem Blog oder eine externe Domain.

Aus all diesen Einzelwerten, bzw. Puzzleteilen, werden die oben beschriebenen Gesamtwerte errechnet. Wenn ihr also die Gesamtbewertung, die Gesamtladezeit oder die Anzahl der Requests reduzieren wollt, so könnt ihr in dem Wasserfall nachschauen, wo es sich lohnt anzusetzen.

Nicht nur die Startseite testen!

Bevor wir uns nun die verschiedenen Fehlerquellen anschauen, noch einen wichtigen Tipp. Testet während der Analyse und der Optimierung nicht nur Eure Startseite vom Blog. Eine Fehlerquellen sind da oft gar nicht zu sehen. Testet stichprobenartig auch mal ein paar Beitragsseiten oder statische Seiten. Oft tauchen da noch ganz andere Probleme auf, die auf der Startseite gar nicht bemerkt werden (Kommentarfunktion, Sharing, Autorenbox usw.).

Häufige Geschwindigkeitsbremsen

Neben den Optimierungen in den letzten Wochen haben wir uns zahlreiche Speedwerte von anderen Blogs angeschaut. Das waren meistens Reiseblogs, wobei das eigentlich nichts zur Sache tut. Die üblichen Bremsklötze sind über verschiedene Blogsparte vermutlich sehr ähnlich. 

An dieser Stelle ist ein Satz sehr wichtig:

Speedoptimierung auf dem Blog kann sehr schmerzhaft sein!

Nachfolgend blenden wir einzelne schlimme Werte von anderen Blogs ein, als Beispiel. Diese sind natürlich anonym, wir möchten hier niemanden bloß stellen. Ein Angebot zur Analyse von uns, folgt noch am Ende des Beitrags.

Langsamer Server oder fehlerhaftes / kein Caching

Einen langsamen Server, ein fehlerhaftes oder nicht vorhandenes Caching erkennt man meist am ersten geladenen Balken im Wasserfall, also die Zeile, wo vorne einfach Eure URL steht. Wenn diese länger als 0,2-0,5 Sekunden ist, dann besteht da Verbesserungsbedarf.

Bevor Ihr aber nun fluchtartig den Provider wechselt, schaut erstmal nach einem vernünftigen Caching.

Beim Caching werden die Seiten nicht mehr als einzelne Bausteine ausgeliefert, sondern vorgefertigt als fertige Seiten, eben aus dem Cachespeicher (Das war jetzt gaaaanz einfach erklärt). Dabei entfällt das Zusammensammeln der einzelnen Puzzleteile und dieser erste Ladevorgang geht deutlich schneller. Erst wenn ein gutes Caching keine deutliche Besserung bringt, solltet Ihr das Problem beim Server suchen.

Was ist denn ein gutes Cache-Plugin? Auch diese Frage erreichte uns in den letzten Tagen öfters. 

Wir haben in den letzten Monaten einige ausprobiert. Am Ende sind wir bei WP-Rocket hängen geblieben. Das macht vom ersten Moment an, was es tun soll, die Seite klein und schnell. Selbst mit den Standardeinstellungen nach der Installation war unsere Seite bereits deutlich schneller. Wenn man die Einstellungen noch ein wenig verfeinern und optimieren will, ist die Konfiguration schlank und übersichtlich. Nachteil von WP-Rocket, es kostet Geld. Nur, wir sind der Meinung, gute Arbeit muss auch honoriert werde und wir haben bis heute keinen Cent für das Plugin bereut.

Andere Caching Plugins müssen aber nicht schlechter sein. Bei uns haben diese aber zum Teil zu merkwürdigen Phänomenen auf dem Blog gesorgt, waren  uns zu kompliziert oder haben einfach keine Speedverbesserung gebracht. 

Zum Thema Caching und die verschiedenen Techniken könnte man wohl ganze Blogs füllen. Gerade eben ist dazu aber ein toller Artikel bei Ernesto auf seinem Blog Binary Butterfly erschienen, wo das Ganze wirklich sehr gut erklärt wird. Ja, wir verlinken immer wieder mal Richtung Ernesto – er ist absoluter Profi und kann trotzdem für Einsteiger erklären – also hat er es auch verdient. Wer also ein wenig mehr rund um das Thema Caching lernen will, ist dort gut aufgehoben.

Schlecht programmierte Themes

Ein weiteres Manko sind oft schlecht programmierte Themes. Dabei meinen wir schlecht in Bezug auf unnötigen Krempel, die diese Themes mitbringen. Da werden oft zahlreiche Funktionen integriert um alle möglichen Dinge zu erledigen oder darstellen zu können. Dumm ist es in dem Moment, wenn man diese Funktionen gar nicht benötigt und sie nicht deaktiviert werden können. 

Gute Themes haben auch viele Funktionen. Nur werden diese entweder als zusätzliche Plugins angeboten oder man kann sie deaktivieren, wenn sie nicht benötigt werden.

Plugins als Bremsklotz

Ein häufiger Bremsklotz bei Blogs sind schlecht programmierte Plugins. 

Wir möchten dabei auch mal mit dem weit verbreiteten Vorurteil aufräumen, dass viele Plugins eine Installation automatisch langsamer machen. Das stimmt so pauschal nicht! Ein einziges Plugin kann die Performance massiv in den Keller ziehen. Viele Plugins in Summe müssen das nicht unbedingt machen.

Ihr lest übrigens gerade auf einem Blog, wo sage und schreibe 43 Plugins aktiv sind. Trotzdem haben wir tolle Ladezeiten. Dies aber erst nach dem gnadenlosen Aussortieren der „falschen“ Plugins. Diese heraus zu filtern war ein wenig aufwändig. 

Wir haben dazu einfach alle Plugins deaktiviert und dann den Speedtest gestartet. Danach haben wir ein Plugin wieder aktiviert und wieder den Speed gemessen und auch die Anzahl der Requests und die Seitengröße im Auge gehabt. Das haben wir dann für jedes Plugin einzeln wiederholt. So hatten wir am Ende 3 Plugins identifiziert, die sich extrem negativ auf die Ladezeit ausgewirkt haben. 

Dummerweise waren das drei Plugsins, die wir eigentlich sehr ins Herz geschlossen hatten. Trotzdem sind diese dann runter geflogen, 2 Ersatzlos und eines wurde durch ein performanteres Plugin eines anderen Anbieters ersetzt. Das sind wir wieder bei dem Punkt, dass eine Optimierung schmerzhaft sein kann.

Ganz besonders negativ waren zwei Plugins, welche die admin-ajax.php beim Seitenaufbau geladen haben. Diese Datei lässt sich nicht cachen und hat die Ladezeit um eine gute halbe Sekunde in den Keller gezogen.

Viele Plugins laden auch andere Scripte von externen Quellen nach. Auch diese könnt ihr im Wasserfall identifizieren und dann nachschauen, ob ihr die damit verbunden Funktionen benötigt oder diese ggf. in den Themeeinstellungen deaktivieren könnt.

Wenn wir jetzt neue Plugins installieren, dann testen wir vor und nach der Installation die Seitengeschwindigkeit. Sollte die sich negativ verändern, fliegt das Plugin direkt wieder runter.

Ein Hinweis aber noch: Viele Plugins sind nicht unbedingt ein Problem bei der Seitengeschwindigkeit. Aber, jedes installierte Plugin ist primär mal ein Sicherheitsrisiko für den Blog. Das sollten sich auch Spielkinder, wie wir es sind, immer vor Augen halten und abwägen, ob man bereit ist das Risiko einzugehen.

Facebook-Like-Boxen

Sehr häufig sind uns auf verschiedenen Blogs diese Facebook-Like-Boxen in den Sidebars oder im Footer aufgefallen. Mal abgesehen davon, dass die aus Datenschutzgründen als bedenklich anzusehen sind, ziehen sie auch die Ladezeit wunderbar in den Keller.

Facebook Widget

12 Elemente werden in diesem Beispiel von Facebook geladen um diese Like-Box anzuzeigen. Jedes einzelne davon benötigt zwischen 0,2 und 0,8 Sekunden. Und vom Start des ersten Element bis zum Ende der Skala verstreicht eine Gesamtzeit von 1,7 Sekunden. Diese Zeit ist euer Blog langsamer. Oben hatten wir geschrieben, dass 2 Sekunden das Mindeste ist, was man sich als Ladezeit setzen sollte. Die sind somit, nur durch die Facebook Like Box, schon fast aufgebraucht.

Schmeisst das Teil vom Blog. Setzt irgendwo ein paar Links zu Euren Social Media Profilen, die der Besucher anklicken kann, wenn er euch folgen will. 

Und jetzt bitte nicht sagen, die Box bringt mir doch sooo viele Likes. Das glauben wir nicht, Punkt. Die meisten Blogs, wo wir die Boxen sehen haben weniger Likes wie wir, und wir haben diese Box noch nie im Einsatz gehabt.

Instagram Bilder eingebettet

Total gerne werden auch die aktuellen Bilder aus dem eigenen Instagram Profil in einem Banner oder einem Widge eingeblendet. Das ist genau so eine Geschwindigkeitsbremse, wie diese Facebook Box. Auch bei der Instagrameinbindung bremst jedes einzelne Bild die Ladezeit Eures schönen Blogs aus.

Warum macht ihr nicht schnell eine Collage Eurer letzten oder besonders schönen Bilder bei Instagram, ladet diese eine Datei auf Euren Blog und setzt dann einfach den Link zu Eurem Instagram Profil dadrauf? Ok, macht mehr Arbeit, aber die Ladezeit wird es euch danken.

Pinterest Box

Hier gilt das Gleiche wir für die Facebook- oder die Instagram-Einbindung. Muss man das Teil haben? Bringt es was, dass im Blog einzubetten? Wir haben uns, bei all diesen Elementen, klar für ein Nein entschieden.

Bild an WP ausgelagert

Jetpack bietet eine Funktion namens Photon an, mit der man Bilder bei WordPress auf deren Server spiegeln kann, so dass sie von dort geladen werden. Das soll einen Performacegewinn bringen, sagt WordPress. Schmarrn! Das einzig vorteilhafte dabei ist, dass die Daten parallel von mehreren Quellen geladen werden, dass kann Sinn machen, wenn denn der andere Server schnell ist und in Europa steht. Das nennt sich dann CDN, würde aber den Rahmen hier sprengen. Schauen wir doch lieber mal, was mit einem einfach Bild passiert, wenn es von WP geladen wird.

Bild bei WP gespeichert

In diesem Beispiel beträgt die Ladezeit, für ein 67,7 kB großes Bild, sage und schreibe 1,38 Sekunden!!!einself!! Wow.

Ihr erkennt die von extern geladenen Bilder an der Adresszeile unter dem Bildnamen, die mit i0, i1, i2 usw. anfängt.

Schaltet diese Funktion ab, lasst die Bilder bei Euch im Webspace liegen und erfreut euch an kurzen Ladezeiten.

Sonstige Banner oder Widgets 

Ein weitere große Bremse sind viele Widgets bzw. Banner, die Inhalte von externen Quellen laden. Besonders die nachfolgenden sind uns immer ins Auge gefallen:

  • Travelbook oder andere Banner aus diesem Hause (im Waterfall an der Domain widgets.boomads zu erkennen). Da haben wir Ladezeiten bis zu 1,irgendwas Sekunden gesehen, offensichtlich ganz nach Auslastung des boomads-Servers.
  • Amazon Widgets
  • Bloglovin Widgets
  • Newslettersysteme (vor allem so manches Mailchimp-Plugin)
  • usw.

Ihr seht, das sind alles Widgets, die Inhalte von ihren eigenen Servern nachladen.

Der einfachste Weg, das zu optimieren ist es, die Logos als Datei auf den eigenen Webspace hochzuladen und dann einfach den Link manuell drauf zu setzen. Bei Amazon und Bloglovin ist das z.B. problemlos machbar. Und ja, bei Amazon geht das auch als Affiliate Link. 

Travelbook stellt sich da wohl immer noch quer, die bestehen auf ihren Code. Das ist einer der Gründe, warum wir da nicht mitspielen. 

Gravatar Bilder

Wir mögen sie alle, die Gravatar Bildchen bei den Kommentaren. So bekommen die Besucher ein Gesicht und die Kommentarbereiche gleichen keinen Textwüsten mehr. Dummerweise werden die Gravatare bei jedem Laden der Seite neu von dem Dienst geladen und können nicht vom Cache gespeichert werden.

Abhilfe schafft hier ein kleines Plugin mit dem Namen Harrys Gravatar Cache, welches die Avatare auf euren Server kopiert und diese dann von dort geladen werden. Der Vorteil ist nicht nur das die Ladezeit geringer wird, die Bilder werden auch vom Browsercache mit abgedeckt, was zusätzliche Pluspunkte gibt. In dem Plugin könnt ihr auch einstellen, wie groß die Avatare gespeichert werden solle und wie lange die im Speicher bleiben, bevor sie aktualisiert werden.

Anzahl der angezeigten Kommentare

Viele Kommentare sind toll, das Ziel eines jeden Bloggers. Und wenn viele Kommentare zu einem Artikel gegeben werden, umso besser. Aber, viele Kommentare bedeutet auch viele Gravatar-Bildchen, egal ob mit oder ohne Nutzung des Caches, und somit viele Requests. In den Einstellungen zu den Kommentaren kann ein Umbruch eingestellt werden. Dann werden nur noch 20-25 Kommentare auf einmal angezeigt werden und die weiteren können über eine Pagnation im Kommentarbereich angezeigt werden, wenn Euer Theme das unterstützt (was in der Regel der Fall sein sollte). Wir selber konnten damit Beiträge mit vielen Kommentaren 0,5 Sekunden schneller machen.

Bilder

Eine weitere große Geschwindigkeitsbremse sind zu große Bilder.

Hier jetzt einen Richtwert zu geben, wie groß ein Bild maximal sein darf, bezogen auf die Dateigröße, ist nicht einfach. 

Sagen wir es mal so, eine Bilddatei mit 2, 3 oder noch mehr Megabyte Größe ist definitiv zu groß. Wir selber empfinden inzwischen eine Maximalgröße von 200 kB als angemessen. Jetzt sind wir aber auch ein Fotoblog und haben gerne die Exif-Daten in die Bilder eingebettet und arbeiten auch gerne mit größeren Auflösungen zum Nachladen auf großen Monitoren.

Wir exportieren die Bilder für unseren Blog meistens aus Lightroom. Dabei wählen wir jpg als Dateiformat und setzen die Qualität auf 60%. Damit kommen wir meistens auf Dateigrößen von 150-220 kB. Für die Darstellung im Web reicht das völlig aus. Andere Stimmen sagen, nicht zu unrecht, dass 100 kB für ein Bild im Netz völlig ausreichend sind.

Bilder, die in Widgets auftauchen, besonders wenn sie auf jeder Seite auftauchen, versuchen wir auf eine Größe von ca. 20 kB zu bekommen.

Trotzdem würden wir unsere Bilder gerne noch weiter optimieren. Das scheitert im Moment aber an über 5000 Bilddateien auf dem Server (der Fluch des Fotoblogs) und den damit verbundenen Kosten, wenn das durch einen Servicedienst geschehen soll. Ein manuelles optimieren und neu hochladen kommt für uns nicht in Frage, das sind einfach viel zu viel Fotos.

Ein weiterer Grund spricht zusätzlich gegen eine Optimierung der vorhandenen Bilder. Malte Landwehr hat dazu ein Experiment gestartet und festgestellt, dass nach dem Reduzieren der Dateigrößen die Rankings in Google verloren gegangen sind. Da die optimierten Bilder von Google als neue Dateien betrachtet werden, ist das Risiko groß, seine Rankings in der Google Bildersuche zu verlieren.

Neue Bilder werden wir zukünftig auf jeden Fall kleiner machen, wir haben da die 100 kB Marke im Auge – schaun mer mal.

Optimierung durchführen

Wie soll so eine Optimierung nun ablaufen? Ich beschreibe das mal, wie wir das gemacht haben.

  • Suche eines guten Caching-Plugins
  • Aktivieren des Caching
  • Speedtest
  • Lokalisierung der „Bremsen“ mit Hilfe von Pingdom
  • Plugins alle deaktivieren
  • Ein Plugin nach dem anderen wieder aktivieren und nach jeden einmal den Speedtest laufen lassen
  • Schmerzhaftes Trennen von „bösen“ Plugins
  • Ersatz durch neue Plugins mit besserer Performance (testen)
  • Den Nutzen von Bremsen wie Facebook Box, Instagram, Pinterest Box usw. zumindest mal überdenken.
  • Optimierung der Bilder in Widgets und im Header
  • Vorschläge aus dem Bereich Perfomance Insights von Pingdom umgesetzt. (Scripts im Footer laden lassen, Browsercaching, Komprimierung der CSS und JS Dateien, usw – alles über WP-Rocket machbar)
  • Jetzt kann ein Blick auf die Google Page Speed Messung geworfen werden – und sich wundern, dass da immer noch bescheidene Werte erscheinen.
  • Überlegen, ob einige der Vorschläge von Google Page Speed noch umgesetzt werden können (Aufwand/Nutzen).

Am Ende hört sich das jetzt wahnsinnig aufwändig an. Wirklich intensiv haben wir da nur zwei Abende dran gesessen. 

Bei allen Optimierungen sollten Aufwand/Nutzen gegeneinander abgewogen werden. Ein paar Schwachstellen finden wir auch bei uns noch. Nach einiger Recherche ist uns aber der Aufwand zu groß, diese zu beseitigen. Und das, um am Ende bei den Perfomance Insights einen Wert von 97 auf 98% zu steigern.

Auch der Faktor „Unbedingt-haben-wollen“ spielt eine Rolle. Wenn ihr euch von der Facebook-Box einfach nicht trennen wollt, dann bleibt die halt auf dem Blog. Dann müsst ihr aber auch bereit sein mit dem Performance Nachteil zu leben.

Was hat uns die Optimierung gebracht?

Ganz einfach, mehr Besucher über Google. Hier mal eine Grafik, die das ganz schön zeigt.

Entwicklung bei Google nach der Speed Optimierung

Die Speedoptimierung haben wir am 21. und 22.12. durchgeführt. Am 25.12. ist auf einmal die Zugriffszahl von Google nach oben gegangen. Ebenso sind unsere Rankings, die wir mit Pagerangers überwachen, überdurchschnittlich nach oben gegangen. Da uns für den Zeitraum keine Änderung bei Google bekannt ist, führen wir das auf unsere Optimierung zurück. Das schöne ist, die höheren Werte sind bis heute nachhaltig auf dem Level geblieben.

Als Beleg für die Auswirkung durch die Optimierung sehen wir zusätzlich die Tatsache, dass unsere Rankings zeitgleich bei Google nach oben gegangen sind. Wir nutzen das Analysetool von Pagerangers*. Da können wir in dem Zeitraum ebenfalls einen Anstieg der gescannten Keywords sehen.

Unser Angebot für Euch

Jetzt machen wir mal was selbstloses. Wir bieten Euch an, mal einen Blick auf euren Pagespeed zu werfen. Wenn ihr das möchtet, dann schreibt das einfach unten in einen Kommentar. Wir werden uns die Seite, die Ihr in das URL-Feld eintragt, gerne einmal anschauen und Euch dann an die angegebene Mailadresse ein paar Tipps senden. 

Seht uns aber bitte nach, dass das ein paar Tage – oder auch mehr – dauern kann. Wir haben einen vollen Kalender aber zwischendurch schauen wir uns immer mal ein oder zwei Seiten an.

Im Moment kann es sogar ein paar Wochen dauern, bis wir uns Eure Seite anschauen können. Wir verreisen mal wieder und das Notebook bleibt zu Hause. Daher, habt ein wenig Geduld – nach der Reise melden wir uns gerne.

Wie ist Eure Erfahrung mit solchen Optimierungen? Habt ihr das schonmal gemacht? Ist Euch der Speed eurer Seite sogar egal? Haltet ihr das alles für überbewertet? Oder optimiert Ihr eure Seiten auch regelmäßig? Fragen über Fragen, wie gemalt für einen tollen Kommentar hier unten auf der Seite.

Neu hier im Blog? 

Dann schau doch mal wer wir sind oder was wir auf diesem Reiseblog und Fotoblog anbieten. Ganz besonders ans Herz legen möchte wir die Reiseberichte unserer Rundreisen, unsere Reisetipps und die Tipps für schöne Bilder von euren Reisen

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63 Kommentare

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  • Mal wieder ein super Artikel! Danke dafür.
    Früher habe ich den Speed völlig ignoriert, hatte da einfach keine Lust drauf mich drum zu kümmern. Als ich jetzt aber wieder mit dem Bloggen gestartet bin, habe ich mal mit Pingdom getestet und 3,31s als Ergebnis bekommen… tja, das war dann selbst mir zu langsam und ich habe ausgemistet (neues Theme!) und mich endlich mal mit Cache-Plugins auseinander gesetzt. Jetzt bin ich bei 1,05s bis 1,23s, je nach Laune des Servers, das finde ich schon annehmbar. Ich weiß, da geht noch mehr (Bloglovin-Widget, Browser-Caching…), aber für den Anfang bin ich ganz zufrieden.
    Aber wer weiß, wenn ich jetzt bald Semesterferien und viel Zeit habe, wird es mich da sicherlich in den Fingern jucken 😉 Dann gucke ich hier wieder rein, um mich dran zu erinnern, was ich sowieso schon tun wollte.
    LG Lexa

    • Hi Lexa,

      da freut es mich doch, dass ich Dir Deine Semesterferien gerettet habe. Nicht, dass da Langeweile aufkommt. :-p

      Deine ersten Schritte waren ja schon erfolgreich. Und es muss ja nicht alles auf einen Schlag optimiert werden. Wir selber sitzen so ein bis zweimal am Jahr an dem Thema und immer wieder fällt uns noch was neues auf.

      LG Thomas

  • Die Geschwindigkeit zu verbessern ist sicherlich eine sinnvolle Sache, der ich mich schon lange widmen sollte. Ich würde mir davon vor allem einen positiven Einfluss auf das Verhältnis von Seitenimpressionen pro Besuch erhoffen. Es ist anzunehmen, dass Leser bei einem schnellen Blog seltener ungeduldig werden und daher bei ansonsten gleichbleibenden Faktoren mehr Seiten lesen. Könnt ihr so so eine Entwicklung in der Statistik erkennen?

    Die von euch angegebene Trafficsteigerung ist meiner Meinung nach etwas fraglich. Seit ich blogge (und auch zuvor als ich nur das Forum betrieb) hatte ich noch in jedem Januar eine Trafficsteigerung um 30 Prozent gegenüber Dezember. Ich denke, das hängt damit zusammen, dass im Dezember viele im Weihnachtsstress sind und sich im Januar beginnen, Gedanken über die Ferienplanung zu machen. Vielleicht könnt ihr mal in den Jahren zuvor schauen, ob es jeweils im Januar einen deutlichen Trafficzuwachs gab?

    Und zur LikeBox: Ich habe im Monat ein Wachstum von 200 Followern mit der Box. Als ich sie im vergangenen Herbst rausnahm, sank der Zuwachs auf etwa 50. Man kann natürlich den Sinn einer Facebook-Seite inzwischen getrost gänzlich in Frage stellen. Aber eine LikeBox bringt auch meiner Erfahrung schon recht viel.

    • Hi Oli,

      erstmal Danke für Deinen ausführlichen Kommentar.

      Eine Steigerung der Impressions pro Besuch konnten wir nur minimal feststellen, im Nachkommabereich.

      Die Trafficsteigerung ist, meiner Analyse nach, real mit der Optimierung verbunden. Parallel sind ja nicht nur die Zugriffszahlen gestiegen, auch unsere Rankings haben sich nach der Optimierung verbessert (lt. Pagerangers) und die Anzahl der Impressions bei Google ebenfalls. Besonders die Verbesserung der Rankings ist nicht mit einem saisonalen Suchverhalten zu erklären. Diesen Punkt hatte ich aber vergessen oben rein zu schreiben.

      Diesen Anstieg der Besucherzahlen haben wir in den letzten Jahren, zu der Zeit im Januar/Dezember, nicht beobachten können. Vor allem nicht von einen Tag auf den anderen. Zu anderen Zeiten haben wir solche Anstiege immer wieder mal. Diese kamen aber immer „schleichend“ über mehrere Tage.

      Daher sehe ich da schon einen Zusammenhang. Ob es aber wirklich so ist, weiß wohl nur Tante Google.

      Bzgl. der Facebook-Box schrieb ich ja oben, wenn man nach Abwägung entschliesst, diese (oder andere) Funktionen zu behalten, weil sie etwas bringen, dann ist es ja ok. Bei Dir funktioniert die Box prächtig, also alles gut.

      LG Thomas

      • Hallo Thomas,

        vielen Dank für die ausführliche Antwort und das Ausräumen meiner Einwände. In dem Fall sieht es tatsächlich so aus, als hätte sich die Optimierung positiv auf Google ausgewirkt. Aber wie du richtig sagt: Was es wirklich ist, weiss nur Tante G.

        Ich habe nun übrigens probeweise das Facebooktool deaktiviert und tatsächlich war die Seite etwa 1,4 Sekunden schneller. Damit hat sich die Ladezeit mehr oder weniger mit einem Klick verdoppelt. Ich bin nun überlegen, ob ich nicht lieber ein Screenshot mit der Likebox einbaue. Wenn die Zahl nicht ganz stimmt, spielt das ja keine Rolle.

        Gruss,
        Oli

      • Hi Oli,

        das mit dem verlinkten Screenshot ist eine sehr gute Idee. Deine Seite wäre schneller, die Like-Box noch da, und datenschutztechnisch würdest Du auch einen Schritt nach vorne machen!

        LG Thomas

  • Hallo Thomas,
    was für ein toller Artikel! Ich mag es ja besonders an Deinen Artikeln, weil ich das meiste verstehe. Gut und verständlich erklären, das können nicht viele!
    Ich habe mich nun schweren Herzen von dem Facebook-Widget verabschiedet. Ich mopchte das wirklich gerne. Aber durch die Entfernung hat sich die Ladegeschwindigkeit von 5 auf unter 2 Sekunden reduziert.
    Das Einzige, wo ich noch ein wenig rumüberlege ist die Meldung von Pingdom „Remove query strings from static resources“. Da würde ich ja gerne das rote F loswerden. Das gelingt mir nicht, auch nicht mit entsprechenden Einstellungen bei WP-Rocket oder einem speziellen Plugin. Hast Du da noch ne Idee? Ist aber nicht wirklich wichtig, da ich jetzt mit der Ladegeschwindigkeit meines Bambooblogs sehr zufrieden bin.
    Ganz, ganz herzlichen Dank!
    Ulrike

    • Moin Ulrike,

      das WP-Rocket macht bei Dir schon alles richtig. Die Versionen der JS- und CSS-Dateien sind entfernt. Bei Dir werden Bilder angemeckert, die WordPress für die responsive Darstellung erstellt. Seit WP-Version 4.4 werden diese Bildvarianten von WP beim Seitenaufbau angeboten. Wenn aber Dein Theme responsive ist, wovon ich ausgehe, brauchst Du die Funktion nicht. Installiere zum Test mal folgendes Plugin: https://de.wordpress.org/plugins/disable-responsive-images/ – es muss nur installiert werden, zum Einstellen gibt es da nichts. Danach werden die Bildervarianten nicht mehr in den Quelltext eingebunden. Dein Code wird dadurch kleiner und das böse F sollte ggf. verschwunden sein.

      Ich habe das hier auch im Einsatz, da mein Theme voll responsiv ist und die Bildgrößen auch ohne diese WP-Funktion vernünftig darstellt.

      LG Thomas

  • Hallo Thomas
    Super Tipps und werde ich am Wochenende angehen. Bei mir ist doch einiges rot, wenn auch nicht komplett verloren gg
    Dein Artikel hilft. Gerade mit den Plugins werde ich es mal so testen. Habe bis jetzt auch immer Google Page Insight herangezogen.
    Liebe Grüße

  • Super Beitrag!

    Also wir liegen bei 2,44 Sek. :0
    Da besteht noch viel Handlungsbedarf.

    Vielleicht müssen wir auch über ein Theme-Wechsel nachdenken, so viel css & java Müll darin enthalten ist…

    Vielleicht könnt ihr ja mal einen Blick drauf werfen 😉

    Viele Grüße

  • Ein supertoller Artikel und ja ich würde gern auf euer Angebot zurückkommen und mich
    freuen, wenn ihr einen Blick auf meinen Pagespeed werfen könntet. Vorab sei erwähnt, ich
    habe kein Caching-Plugin, da ich nicht weiß was das ist und wofür ich es brauche 🙁
    Ich habe keine Like-Box ! und meine Bilder in den Artikeln habe ich letzten November
    alle verkleinert, da sie beim Umzug teilweise nicht mitkamen.
    Ich könnte mir vorstellen, dass die Instagram-Bilder etwas bremsen. Da ich aber eine
    Ladezeit von über 5 sek. habe, muss da wohl noch mehr dahinter stecken und ich wäre
    euch dankbar, wenn ihr mal drüber schaut. Die Erklärungen sind leider auch in englisch !
    Vielen Dank.
    VG
    Iris

  • Wow, das klingt interessant. Vielen Dank für diesen ausführlichen Beitrag und das Teilen eurer Erfahrungen. Da ich mit dem Pagespeed total auf Kriegsfuß stehe, kommt dieser Artikel wirklich gerade recht. Dieses selbstloses Angebot nehme ich sehr gerne an, wenn Ihr Zeit haben solltet. *Wie schafft ihr es bloß, dass euer Tag 48Stunden hat?* 😉

    Liebe Grüße,
    Tanja

    • Hi Tanja,

      eine Mail an Dich ist raus. Allerdings erhält diese nur Tipp auf sehr hohem Niveau – für einen Blog, der schon schön schnell ist.

      LG Thomas

      PS: Wir haben aufgerüstet auf den 72-Stunden-Tag – damit geht es soeben. 🙂

  • Hallo Thomas,

    danke für den tollen Artikel, den sogar ich verstehe. Als ich anfing zu Bloggen, hatte ich von solchen Dingen noch nie etwas gehört, jetzt eigne ich mir das Technische so nach und nach an. Ich würde euer Angebot gern annehmen, vielleicht könnt ihr mal drüber schauen und mir einen Tipp geben?
    Vielen Dank schon mal und herzliche Grüße
    Katrin

    • Hi Katrin,

      das sieht doch super aus, da brauche ich keine Mail schreiben. Ladezeit bei ca. 0,5 Sekunden – Top. Du hast Deinen Blog bei Blogger? Da weiß ich nicht, ob Du da noch ein Tool installieren kannst, welches die JS-Dateien zusammenfasst. Das wäre der einzige Punkt, den Pingdom noch als schlecht anmeckert. Nur, wie gesagt, ich kenne mich mit Blogger nicht aus.

      LG Thomas

  • Vielen Dank für die Tipps! Ich hatte das schon seit Monaten vor, aber immer vor mich hingeschoben.

    Zusätzlich zu Pingdom gibt es ein paar andere Tools wie GTmetrix https://gtmetrix.com/ (leider nur mit Oversea-Sites). Aber Pingdom finde ich wirklich am einfachsten zu benutzen, es reicht für Otto Normalblogger völlig aus.

    Jede Menge Plugins sind rausgeflogen. Ein Punkt hatte mich schon lange gestört: Ich hatte das Multisite-Feature von WordPress benutzt. Das Blog des Entspannenden habe ich jetzt rausgezogen und in eine eigene Instanz mit eigener Datenbank verschoben.

    Die ganzen Like-Boxen und Fotoboxen (Instagram, Flickr) sind erst mal rausgeflogen. Mal sehen, ob ich davon später wieder was reinnehme.

      • Danke! Was mir übrigens auffiel: In der Voreinstellung wandelt WordPress Text-Smileys in Grafiken um. Also beispielsweise 😉 in https://s.w.org/images/core/emoji/2.2.1/svg/1f609.svg

        Das kostet dann unter Umständen auch noch pro Smiley so 100 bis 200 Millisekunden. Eigentlich nicht sooo riesig viel. Aber da ich die Ladezeit für meine Seiten ziemlich gedrückt habe, sind das dann durch aus auch mal 10 Prozent, die die Seite länger braucht 🙁

        Ich glaube, die nehme ich auch noch raus 😀

        LG Frank

  • Hallo Thomas,

    Vielen Dank für die wunderbaren Tipps! Nach langem Vormirherschieben habe ich mich jetzt auch mal an die Optimierung meiner „Kiste“ gemacht und die Facebook-Box sowie Sumome rausgeworfen, nachdem sich diese beiden schon im Wasserfall als die grössten (Spass-)Bremsen unter den Plugins entpuppten. Ein Caching-Plugin wäre noch fällig und wegen der Zusammenfassung von Java-Scripten und CSS muss ich mir wohl noch etwas überlegen…

    Was mich aber am meisten wundert: Was macht Pinterest da bloss am Schluss des Wasserfalls? Eine Pinterest-Box habe ich nie gehabt, bloss im Social Media-Widget meines Themes einen Link, der auf das Pinterest-Konto zeigt (und den ich schon probeweise und ohne Ergebnis entfernt hatte). Habe ich beim Experimentieren (blind durch die Liebe auf den ersten Blick 😉 ) mit Pinterest und Tailwind womöglich irgendetwas unsichtbares eingerichtet, was mir gerade entfallen ist und nun auf langsam macht?

    Lieben Dank schonmal für einen Tipp,
    Kathi „Keinstein“

    • Hi Kathi,

      irgendwas lädt bei Dir aber die pinit.js Datei. Die taucht auch in Deinem Quelltext der Seite auf, gaaaanz weit unten.

      Ich vermute, die kommen von den Teilen-Buttons, die Du unter den Beiträgen eingeblendet hast. Du lässt da ja die Anzahl der Pins anzeigen, das benötigt vermutlich die Script-Einbindung. Da kommt vermutlich auch das Twitter-Script her, was ebenfalls noch mit geladen wird.

      LG Thomas

      • Vielen lieben Dank für den Tipp! Ich habe die Teilen-Buttons jetzt rausgenommen, und siehe da: Nicht nur die Twitter- und Pinterest-Scripts werden nicht mehr geladen, sondern auch die Kritikpunkte zu nicht zusammengefassten Javascripts und CSS haben sich in Wohlgefallen aufgelöst 🙂

        Lg,
        Kathi

  • Maßnahmen gegen Spam, Optimierung und neue Plugins

    Winterzeit ist bei mir immer die Zeit für einen vorgezogenen Frühjahrsputz meiner Blogs. Ich war mit deren Performance nicht mehr zufrieden und so beschloss ich mich mal wieder mit dem Thema Optimierung auseinander zu setzen. Außerdem galt mein Hauptau…

  • Hey Thomas,

    Sehr gelungener Artikel und reichlich Lesestoff und Informationen.

    Ich denke, dass bei mir auch eventuell am Cache gedreht werden könnte, aber ich würde gern auf dein Angebot zurückkommen und mich über jeden hilfreichen Tipp sehr freuen.

    Viele Grüße aus Weimar

    José

  • Danke für diesen verständlichen Artikel. Oft wird ja bei dem Thema mit Fachbegriffen um sich geschmissen und ich verstehe nur Bahnhof.
    Ich habe mich vor kurzem auch mit der Geschwindigkeit auseinandergesetzt und konnte schon einiges verbessern. Mein Host war furchtbar, das hatte schon viel verbessert, als ich den geändert hatte und inzwischen habe ich auch eine Theme gefunden, die mir gefällt aber trotzdem schnell genug ist.
    Was ich nun, nach lesen deines Artikels festgestellt habe ist das mein Uebersetzungsplugin scheinbar lange zum laden braucht. Darauf möchte ich aber nicht verzichten. Das liegt einfach daran, das ich als Deutsche in den USA schreibe und es vermutlich auch Amerikaner interessieren könnte. Vielleicht mache ich mich mal auf die Suche nach einem schnellerem. Manchmal muss man Kompromisse eingehen :-). Was mir noch aufgefallen ist und einige Fragezeichen auch ueber meinem Kopf ausgelöst hat, war diese Nachricht „Resources with a „?“ in the URL are not cached by some proxy caching servers. Remove the query string and encode the parameters into the URL for the following resources:“ Gibt es dazu eine einfache Möglichkeit das zu verbessern? Dies scheint WP zu machen. Ich pfusche ungern im html rum, was bei meiner Theme eh nicht gut ist. Mein Blog http://www.lebenindenusa.com

    • Hi Stefanie,

      keine Bang, im html musst Du nichts machen. Richtig ist, Wp hängt an einige CSS und JS Dateien die Dateiversion an. Um das weg zu bekommen, kannst Du einfach ein Plugin installieren, sich mal im Plugin-Verzeichnis nach „Remove query string“.

      Bedenke aber, die Versionen stehen da ja aus gutem Grund. Sollte sich eine der Versionen ändern, bekommen die Browser Deiner Stammleser das nicht unbedingt mit und bekommen dann fehlerhafte Anzeigen, da sie noch alte Versionen in ihrem Browsercache vom letzten Besuch liegen haben. Auch hier gilt wieder, abwägen ist angesagt.

      LG Thomas

  • Habe diesen Beitrag mit großem Interesse gelesen. Sehr informativ! Da ich auf meiner Seite aber mit meiner Weisheit am Ende bin, würde ich mich über Feedback freuen. Eines ist mir bewusst: Es fehlt die wirkliche mobile Anpassung.

  • Ich bin so froh, dass ich diesen ganzen Optimierungsmist mittlerweile hinter mir habe 😀 Hat mich einige durchgearbeitete Nächte gekostet… Nun stimmt alles, bis auf die „cookieless domain for static ressources“. Evtl kommt das noch, falls mir das den Aufpreis mal wert sein sollte 😀

  • Hallo Thomas,

    mit dem Thema Seitengeschwindigkeit habe ich mich bis vor Kurzem noch gar nicht befasst. Bei einer Analyse kam ich dann auf Ladezeiten von knapp über 3 Sekunden und 74 Punkten.
    Nachdem ich ein Caching-Plugin installiert und einige weitere kleine Optimierungen vorgenommen habe, bin ich jetzt bei durchschnittlich 82 Punkten und einer Ladezeit von 1,5-1,8 Sekunden. Leider bekomme ich die Geschwindigkeit ohne weiteres jetzt nicht mehr weiter rauf. Insbesondere der Punkt „Combine external JavaScript“ scheint mir mächtig die Parade zu verhageln.
    Vielleicht hast Du mir ja ein paar gute Tipps, das würde mich wirklich sehr freuen! 🙂
    Das ist meine Seite: http://fitvolution.de/

    Vielen Dank im Voraus.

    Viele Grüße
    Jahn

  • HI,

    vielen Dank für die tolle Anleitung! Ich habe mit erschrecken feststellen müssen, dass ich bei über 6 Sekunden Ladezeit lag! Meine Score war irgendwo bei 59. Jetzt habe ich soweit es geht optimiert, lande bei ca. 85 in der Score und beo 750ms bis 1,5 Sekunden. Das ist doch schon einmal was. Anstelle von WP Rocket habe ich WP Super Cache verwendet. Das hat enorm geholfen und ich bin sehr zufrieden. Zudem ist es kostenlos. Ein paar Dinge haben etwas länger gedauert, aber jetzt passt es halbwegs. Shareaholic war bei mir einer der hauptsächlichen Übeltäter. Das flog direkt runter.

    Bilder muss ich stückweise optimieren, damit nicht direkt mein Ranking in den Keller geht. Werde ich aber vor allem mit alten Fotos wirklich mal machen.

    Danke und LG

    Domme

  • Moin nochmals…wenn jemand Interesse hat, ich suche für diverse Kunden eine schöne Möglichkeit, diese z.b. via einem Gastartikel auf Blogs zu präsentieren (inkl. Link) Im Gegenzug würden wir z.b. OnPage Optimierungen mit meiner Agentur für eure Blogs durchführen. So haben wir eine Win-Win Situation. Wenn es ok ist, Thomas, würde ich kurz unseren Agentur vorstellen: — und wer mag, ist sehr herzlich willkommen. (P.S.: Thomas, bist du nicht auch auf unserem Projekt — ;-)?)

    • Moin Meike,

      nein, das ist nicht ok. Normalerweise hätte ich Deinen Kommentar einfach in den Spam-Ordner verschoben. Aber da Du gezielt fragst, sollst Du auch eine Antwort bekommen.

      In den Kommentaren eines Blogs, Werbung für kommerzielle Projekte zu machen, ist in meinen Augen ein NoGo. Ganz besonders dann, wenn über dem Kommentarfeld „Links zu kommerziellen Webseiten, Nischenseiten, Hotels, Schlüsseldiensten usw. werden gelöscht!“ steht. Du magst das anders sehen, das ist Dein gutes Recht. So erarbeitet sich eine SEO-Agentur, die das eigentlich besser wissen müsste, keine gute Reputation unter Bloggern. Das ist kein Win-Win-Angebot, sondern schlicht und ergreifend Agentur-Speech und Spam.

      LG Thomas

      • Hm…es war nicht meine Absicht zu „spammen“ und das ist auch nicht unser Geschäftsgebaren! Interessant nur, das hier im Thread Links mit zum Teil Shops dahinter stehen (zählt für mich zu kommerziellen Webseiten 😉 Aber ich möchte da mal nicht kleinkariert sein, du hast hier Hausrecht 😉

      • Moin,

        die haben aber auch nicht ihre Dienstleistungen konkret angeboten. Schön, dass Du das hier alles im Blick hast. Übrigens, wir haben oben selber Shops verlinkt. Das alleine reicht für mich nicht aus, einen Kommentar einer Seite zu löschen.

        Aber, das konkrete Anbieten einer Dienstleistung ist nunmal Spam.

        Der Rest ist Hausrecht, da hast Du wohl recht.

        LG Thomas

  • Hey!

    Ein super spannender Beitrag, von dem ich mir viel erhoffe. Ich habe ihn mal abgespeichert und werde die Tipps langsam durchgehen.
    Falls das Angebot noch steht, ich würde mich sehr über ein paar Tipps zu meiner Seite freuen: https://laurelkoeniger.eu
    Sie ist einfach zu langsam, ich kenne mich zu schlecht aus und habe bisher erst Fotos verkleinert und ein paar Plugins oder Widgets (wie Banner von externen Websites etc.) gelöscht. Ich glaube, damit ein wenig verbessert zu haben, aber es schwankt und … naja. Das wäre so toll von euch, da mal reinzuschauen! Ich weiß nicht mehr wirklich weiter.

    Liebe Grüße,
    Laurel

  • Hallo Thomas, was für ein toller Artikel. Kommt wie gerufen. Sitze auch genau seit ein paar Tagen an dem Problem. Bei Google Page Speed war ich erst auf 39, jetzt auch noch grottig auf 50 mit 3.3 Sekunden. Werde das mit den Bildern optimieren. Wird bei mir auch bemängelt. Würde mich freuen, wenn du trotzdem mal auf http://www.Joyfulfood.de vorbei schaust und mir noch ein paar Tipps geben kannst ? liebe Grüsse, Steffi

  • Durch dein Beitrag , habe auch ich an meinem Blog angefangen zu „Schrauben“
    Leider mit gemischten gefühl. Ein paar Tipps habe ich verwürklicht und sommit auch ein paar msek. eingespart.
    leicht durch anpassung meine Graphics auf dem Blog.
    Andere sachen wie zb. WP Super Cache usw. dammit mache ich mir schwer,
    Erreichte Performenc 69% udn Ladezeit (Schweden) zwischen 1,2 – 2,2 sek.
    Nicht besonders Gute ergebniss ( wen ich sehe deine werte – da meine sind Groten schlecht )
    Egal vieleicht irgendwann bekomme auch ich bessere Werte

    schöne Größe
    Marius

  • Vielen vielen Dank für diesen super tollen Beitrag. Bevor ich an der Geschwindigkeit geschraubt habe, lag ich bei etwas über 4 Sekunden. Nun habe ich ein paar Plugins gelöscht (u. a. auch den Instagram-Feed) und nun liege bei unter einer Sekunde bis knapp drüber. Aber ich würde mich dennoch freuen, wenn ihr nochmal einen Blick drüber werfen könntet. Vielen Dank 🙂

    liebe Grüße
    JOsy von http://www.dasfraeuleinwunder.de

  • Ich bin auch gerade dabei, zu versuchen, meinen Regional-Blog etwas zu optimieren.

    Auch bei mir laufen über 40 Plugins. Aber da merkt man es eben auch noch.

    Wisst ihr zufällig noch, welche Plugins ihr durch die neuen Alternativen ersetzt habt? Manchmal sind es ja immer die selben Verdächtigen.

    • Hi Marcus,

      zum Einem war das das komplette Jetpack-Plugin, was hier raus geflogen ist. Dazu noch 2-3 weitere – da muss ich aber mal das altersschwache Hirn anstrengen. Wenn mir die noch einfallen, schreibe ich das hier.

      LG Thomas