Google Analytics in WordPress einbinden

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  • Google Statistik 2. Quartal 2015

Google Analytics in WordPress einbinden

Wenn man einen eigenen Blog betreibt will man wissen, wie viele Besucher diesen Blog lesen, wann sie den Blog besuchen, welche Seiten rufen sie dabei auf, wie haben sie den Blog gefunden, welche Suchbegriffe haben sie bei Google eingegeben und noch viele andere Dinge.

In diesem Beitrag zeige ich euch, wie man ein Konto bei Google Analytics erstellt und welche Möglichkeiten man hat Google Analytics in WordPress einzubinden. Ihr findet ein paar Hinweise, wie man Google Analytics rechtssicher betreiben kann und welche Alternativen man zu Google Analytics nutzen kann.

Konto bei Google Analytics anlegen

Um Google Anlaytics in WordPress nutzen zu können, benötigt ihr natürlich ein Konto bei Analytics. Ruft dazu einfach die Startseite von Google Analytics auf.

Google Analytics Startseite

Google Analytics Startseite

Solltet ihr bereits ein Google Konto besitzen weil ihr bereits Goolge+ oder Google Mail benutzt, so könnt ihr euch mit dem Konto bei Analytics anmelden. Solltet ihr noch kein Konto besitzen, dann legt euch über den Button „Konto erstellen“ ein neues Konto bei Google an.

Nach der Anmeldung kommt ihr auf die Member Startseite von Analytics. Diese ist am Anfang noch recht leer, wenn da mal einige Blogs oder Webseiten eingetragen sind, dann füllt sich die Übersicht so langsam.

Übersicht der Konten in Google Analytics

Übersicht der Konten in Google Analytics

Ihr seht in meinem Beispiel, das dort bereits 5 Konten existieren. Das sind meine beiden Blogs und drei weitere Seiten. Ich lege dort nun ein weiteres Konto für den Demo-Blog an, welchen ich im Hintergrund laufen habe, um euch Dinge hier zu zeigen. Das ist auch der Weg, den ihr gehen müsst um eure erste Seite bei Google Analytics einzurichten.

Um die Einrichtung zu starten, klickt oben im oberen Menü auf „Verwalten“.

Neues Konto erstellen

Neues Konto erstellen

Nun öffnet sich der Dialog, wo ihr die Daten eures Blogs eingeben könnt:

Daten des Blogs eingeben Teil 1

Daten des Blogs eingeben Teil 1

Oben wählt ihr „Website“ als Typ aus. Unter Kontoname gebt einen beliebigen Namen für das Konto ein. Unter Name der Website kommt selbstverständlich der Name Eures Blogs hinein, und bei der Website-URL die komplette Adresse des Blogs, inklusive „http://“. Unter Branche könnt ihr noch einen passen Eintrag aus der Liste wählen.

Daten des Blogs eingeben Teil 2

Daten des Blogs eingeben Teil 2

Im unteren Teil der Seite gebt ihr noch die Zeitzone eures Blogs ein.

Bei den Datenfreigabeeinstellungen könnt ihr der Nutzung eurer Daten für verschiedene Dienste und Produkte freigeben. Ich habe diese Einstellungen für den Demoblog alle deaktiviert. Lest euch die Punkte durch und überlegt, ob die diese benötigt oder nicht. Die Einstellungen lassen sich aber auch im Nachhinein noch verändern.

Eingaben abschließen und Tracking-ID anfordern

Eingaben abschließen und Tracking-ID anfordern

Ihr habt somit bereits alle erforderlichen Angaben gemacht, also könnt ihr nun durch einen Klick auf „Tracking-ID abrufen“ die Eingabe beenden.

Im folgenden Dialog müsst ihr den Analytics-Nutzungsbestimmungen zustimmen.

Google Analytics Bedingungen

Google Analytics Bedingungen

Durchlesen und dann unten auf „Ich stimme zu“ klickern.

Nun kommt ihr auf die Seite mit eurem Tracking Code.

Tracking Code und -ID

Tracking Code und -ID

Oben seht ihr eure Tracking ID, in diesem Falle „UA-55305325-1“. Diese kann ich hier ruhig zeigen, dieser Wert ist nicht geheim. Er taucht später sowieso in dem Quelltext aller eurer Seiten auf.

Im unteren Bereich findet Ihr den Tracking Code. Dieses Script muss nun auf jeder eurer Blogseiten im Header- oder Footerbereich des Quelltextes eingebunden werden. Wie das funktioniert, zeige ich euch jetzt.

Erweiterung des Codes – Rechtssicherheit

Um den Code in Deutschland einsetzen zu dürfen, empfiehlt es sich, diesen um eine Zeile zu ergänzen. Schauen wir uns den Code mal an:

<script>
(function(i,s,o,g,r,a,m){i['GoogleAnalyticsObject']=r;i[r]=i[r]||function(){
(i[r].q=i[r].q||[]).push(arguments)},i[r].l=1*new Date();a=s.createElement(o),
m=s.getElementsByTagName(o)[0];a.async=1;a.src=g;m.parentNode.insertBefore(a,m)
})(window,document,'script','//www.google-analytics.com/analytics.js','ga');

ga('create', 'UA-XXXXXXXX-X', 'auto');
ga('send', 'pageview');

</script>

Fügt nun zwischen den beiden unteren Zeilen „ga(‚create…“ und „ga(’send…“ folgende Zeile ein:

ga('set', 'anonymizeIp', true);

Fertig sieht der Code dann so aus:

<script>
(function(i,s,o,g,r,a,m){i['GoogleAnalyticsObject']=r;i[r]=i[r]||function(){
(i[r].q=i[r].q||[]).push(arguments)},i[r].l=1*new Date();a=s.createElement(o),
m=s.getElementsByTagName(o)[0];a.async=1;a.src=g;m.parentNode.insertBefore(a,m)
})(window,document,'script','//www.google-analytics.com/analytics.js','ga');

ga('create', 'UA-XXXXXXXX-X', 'auto');
ga('set', 'anonymizeIp', true);
ga('send', 'pageview');

</script>

Damit ist sichergestellt, das IP-Adressen nur noch anonymisiert an Google übertragen werden.

Natürlich müsst ihr trotzdem in euren Datenschutzhinweisen einen Hinweis darauf geben, das ihr die Besucherdaten mit Google Analytics erfasst. Wie das geht, und weitere Tipps zum rechtssicheren Betreiben von Google Analytics findet ihr auf der Seite von Rechtswanwalt Schwenke.

Google Analytics in WordPress einbinden

Um den Tracking Code in WordPress einzubinden, gibt es drei verschiedenen Möglichkeiten:

  • Einbindung per Plugin
  • Einbindung per Optionen im Theme
  • Manuelle Einbindung in der header.php oder footer.php Datei

Einbindung per Plugin

Es gibt verschiedene Plugins, um den Tracking Code in die Seiten des Blogs einzubinden. Eines davon ist das Plugin „Google Analytics Dashboard for WP„. Damit werden unter anderem die Statistiken eurer Seite auf dem Dashboard im Adminbereich angezeigt und man kann über dieses Plugin auch den Tracking Code in die Seiten einbinden lassen.

Installiert dazu das Plugin in eurem Blog und aktiviert es. Danach erscheint im Adminbereich, links im Menü ein neuer Punkt mit dem Namen „Google Analytics“. Wenn ihr dort drauf klickt kommt ihr auf einen Startbildschirm, wo ihr aufgefordert werdet, das Plugin bei Google zu autorisieren.

Plugin Google Analytics

Plugin Google Analytics

Klickt dazu auf den Button „Plugin autorisieren“ und ihr kommt auf die nächste Seite.

Google Analytics Zugriffscode

Google Analytics Zugriffscode

Den Code erhaltet ihr, wenn ihr oben auf den Link „Erhalte den Zugriffscode“ klickt. Es öffnet sich dann ein Fenster, wo ihr dem Plugin den Zugriff auf das Google Analytics Konto gestattet. Kopiert diesen Code von der Google Seite hier in die Zeile Zugriffscode und beendet die Eingabe durch einen Klick auf „Zugriffscode speichern“.

Konto bei Google Analytics auswählen

Konto bei Google Analytics auswählen

Ihr kommt nun auf die Allgemeinen Einstellungen des Plugins. Wenn ihr mehrere Google Analytics Konten besitzt, so müsst ihr hier unter Wähle die Domain aus, das richtige Konto auswählen. Wenn ihr das gemacht habt, dann könnt ihr links im Menü auf Google Analytics – Tracking Code klicken.

 

Tracking Code einbinden

Tracking Code einbinden

In diesem Dialog könnt ihr nun bei Tracking Optionen das Tracking aktivieren. Bei Tracking Typ sollte die Universelle Analyse eingestellt sein, die alte klassische Analyse wird von Google bald nicht mehr unterstützt und euer neu eingerichtetes Konto unterstützt nur die neue Methode. Aktiviert zusätzlich den Schalter, um die anonymisierte Übertragung der IP-Adressen zu gewährleisten. Das Plugin macht damit das gleiche, wie bei der manuellen Bearbeitung des Tracking Codes oben gezeigt, es fügt den Befehl für die anonymisierte Übertragung dem Code hinzu.

Die restlichen Einstellungen könnt ihr erst mal im Standard belassen. Im unteren Bereich der Seite findet ihr noch einen Bereich „Exkludiere Tracking“. Hier könnt ihr noch einstellen, das eure Besuche auf der Seite nicht gezählt werden, wenn ihr in WordPress angemeldet seid und die Seite dann besucht.

Einbindung per Optionen im Theme

Manche Designs, also Themes, bieten euch die Möglichkeit den Tracking Code in den Optionen einzugeben. Da müsst ihr mal forschen, ob ihr so eine Stelle in den Optionen oder Einstellungen des Themes findet. Das Thema auf meinem Demoblog bietet diese Möglichkeit nicht, wohl aber das Theme auf meinem Reise-Fotografie Blog.

Eingabe des Tracking Codes in den Theme Optionen

Eingabe des Tracking Codes in den Theme Optionen

Hier wird mir explizit ein Bereich angeboten, wo ich den Tracking Code eingeben kann. Es kann aber auch sein, dass da nur was von „Scripte Footer“, „Scripte Header“, „Additional Scripts“ steht. Auch dort könnt ihr dann den Tracking Code eintragen. Andere Themes fragen nur die UA-XXXXXXXX-X Nummer ab und generieren dann den Code automatisch, wenn der Wert eingegeben ist.

Manuelle Einbindung in der header.php oder footer.php Datei

Wenn ihr kein Plugin für die Einbindung nutzen wollt oder könnt und euer Theme keine Möglichkeit bietet, dann müsst ihr den Code manuell in die Header.php oder die Footer.php eures Themes einbinden. Ich empfehle den Footer zu nehmen, da dann die Daten erst am Ende des Seitenaufbaus zu Google Analytics geschickt werden.

Google Analytics Code manuell einfügen

Google Analytics Code manuell einfügen

Zum manuellen Einfügen wählt im linken Menü den Punkt Design-Editor aus. Auf der folgenden Seite wählt ihr aus der rechten Spalte die Datei „footer.php“ aus, diese erscheint dann im Editor Fenster. Scrollt in diesem Fenster nach ganz unten und und gebt vor „/body“ den Tracking Code ein. Klickt dann auf Datei aktualisieren und das war es schon. Der Code taucht nun im Quelltext von allen euren Blogseiten auf.

Eine Variante nutzen

Entscheidet euch für eine der genannten Varianten. Man sieht immer wieder Seiten im Netz, die mehrfach die Daten zu Google Analytics übertragen, weil sie das Tracking per Plugin und per Theme parallel aktiviert haben. Um das zu kontrollieren, öffnet mal den Quelltext eurer Seite im Browser und sucht nach eurer Tracking-ID. Diese sollte nur einmal in dem Quelltext erscheinen. Wenn sie da mehrfach auftaucht, dann trackt ihr doppelt. Und nein, die Statistik wird die Besuche dann nicht doppelt zählen (schön wär es ja manchmal).

Muss es Google Analytics sein?

Es gibt natürlich auch Alternativen zu Google Analytics. Da gibt es zum Beispiel Piwik, ein sehr mächtiges Tool, was mindestens genau so viel kann, wie Google Analytics. Dieses könnt ihr selber auf eurem Webserver betreiben oder auch in einer gehosteten Form nutzen. Die Einbindung des Tracking Codes erfolgt dann genau so, wie der Code von Google Analytics.

Wenn ihr das Plugin Jetpack installiert habt, dann könnt ihr auch die WordPress eigene Statistikfunktionen nutzen. Sie bietet aber nicht so viele Möglichkeiten. Aber um eine Übersicht über die Besucher zu haben und zu wissen, welche Seite die beliebteste ist, reicht das völlig aus.

Es gibt auch Plugins, die Statistiken direkt im Blog intern erzeugen und anzeigen. Diese bieten auch eine Menge an Möglichkeiten, haben aber einen ganz entscheidenden Nachteil. Sie nutzen für die Daten die Datenbank des Blogs, und bei der Erhebung der Statistiken fallen eine Menge Daten an. Die „müllen“ euch nach und nach die Datenbank zu. Zwar bieten die Plugins Automatismen, das man z.B. nur die Daten der letzten drei Monate speichert. Was ist dann aber, wenn ich mal einen Vergleich über Jahre machen möchte um die Entwicklung der Seite zu beurteilen? Also, diese Möglichkeit würde ich nicht empfehlen.

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19 Kommentare

  1. Kenny 2. Oktober 2014 um 12:51 Uhr - Antworten

    Ich möchte mich mal kritisch zu solchen Tools äußern. Warum in aller Welt möchte Hans Mustermann mit seinem Allerweltsblog denn solche Analysen seiner Besucher machen? Um zu wissen welche Seiten wie lange angesehen werden? Ich finde das persönlich total übertrieben und in Zeiten von AdBlock, Ghostery und anderen Erweiterungen die solche Analysetools eh blocken, zudem auch oftmals nutzlos.

    Bei mir persönlich werden solche Dinge zumindest immer geblockt. Solche Analysen mögen für Firmen zur Marktforschungszwecken ja nützlich sein. Aber „kleine“ Blogger sollten meines Erachtens die Finger davon lassen. Gerade auch in Sachen Rechtssicherheit!

    • Thomas Jansen 2. Oktober 2014 um 13:05 Uhr - Antworten

      Hm, gute Frage. Ich persönlich finde die Daten dort schon interessant. Und bei Kooperationsanfragen wird auch gezielt nach diesen Daten gefragt, und somit sind die Daten auch für kleinere Blogs relevant.

      Ich selber blocke solche Dinge z.B. auch nicht. Genau so wenig, wie ich einen AdBlocker benutze, da ich den Gebrauch von solchen Tools sehr ungerecht finde. Man geniest ja den zahlreichen, freien und oftmals auch hochwertigen Content auf anderen Seiten. Warum sollen die nicht ein paar Zehntel-Cent durch meinen Besuch verdienen? Aber so hat jeder seine eigene Sichtweise auf die Dinge – ist ja auch völlig in Ordnung.

      Weitere Meinungen dazu fände ich sehr interessant!

      LG Thomas

  2. Kenny 2. Oktober 2014 um 13:50 Uhr - Antworten

    Hallo Thomas,

    ungerecht finde ich den Einsatz solcher Tools nicht. Ich schalte den Adblocker z.B. auch auf manchen Seiten aus um diese zu unterstützen. Aber ich finde eben das es sehr viele Seitenbetreiber mit Werbung und Trackingtools übertreiben. Und da bleiben bei mir dann solche Tools wie Adblock oder auch Ghostery eingeschaltet. Wenn man auf einer Seite mehr Werbung als interessanten Inhalt findet, hat das auch für mich so seine Richtigkeit.

    Und sind wir doch mal ehrlich. jeder Hinz und Kunz haut direkt Werbung auf seine Seite statt sich um ordentliche Inhalte zu kümmern nur um ein paar Cent zu ergattern. Ist es nicht der bessere Weg sich Sponsoren/Partner zu suchen die einen da finanziell supporten? Oder einen Spendenbutton einzubauen statt aufdringlicher Werbung?

    • Thomas Jansen 2. Oktober 2014 um 14:13 Uhr - Antworten

      Wenn eine Seite mehr Werbung als Inhalt liefert, betrete ich diese in der Regel kein zweites mal. Oder der Content ist so dermaßen gut, das es mir egal wäre. Das ist mir aber bei solchen Seiten noch nicht passiert.

      Ich gebe Dir absolut Recht, das es keinen Sinn macht auf neuen Seiten direkt Werbung zu schalten. Deshalb habe ich hier und selbst auf meinem Reiseblog, der wesentlich mehr Besucher hat, keine Werbeanzeigen. Dafür sind die Besucherzahlen viel zu gering, als das sich das lohnen würde. Ich sag mal, unter 1000 Besuche am Tag rechnet sich das nicht und ich persönlich verzichte dann lieber darauf, meine Besucher mit Werbung zu nerven. Und für 2-3 EUR im Monat die Webseite mit Werbung verschandeln? Nö, lieber nicht.

      Ich habe ein Forum in Betrieb, da rechnet sich das – da kommen im Monat ein paar Euro zusammen, die dann den Server und das ganze drumherum finanzieren. Das hat aber auch knapp 200.000 Klicks im Monat. (Übrigens, bei GA nachgeschaut 😉 )

      Anders sieht das da, in der Tat, mit Kooperationen aus. Davon hatte ich in meinem Reiseblog bisher 3 Stück, jeweils mit einer einzelnen Aktion. Das war ok und auch lukrativ.

      Die Spendennummer kannst Du, aus meiner Erfahrung heraus, absolut vergessen. Ich habe auf meinem Reiseblog eine Möglichkeit Flattr zu nutzen. Ergebnis bisher: Nix, Nada, Niente! In meinen Foren hatte ich mal Paypal-Spenden angeboten. Das haben dort einige am Anfang mal genutzt, was auch toll war, es ebbte aber auch ganz schnell wieder ab. Freiwillig zahlt keiner – das ist ein Fakt und irgendwo auch nachvollziehbar. Ich selber klammere mich da auch nicht aus. Ich habe über Flattr z.B. ganze 5 Euro in den letzten 2 Jahren verteilt… mich also auch nicht mit Ruhm bekleckert.

      LG Thomas

  3. Sarah 2. Oktober 2014 um 15:14 Uhr - Antworten

    Hallo Thomas,

    vielen Dank für die wie immer sehr verständliche Anleitung.

    Noch habe ich nur das Jetpack Plugin und mir reicht es im Moment eigentlich zu sehen, ob überhaupt jemand auf meinen Blog gelangt. Weitere Statistiken zu sehen, wäre zwar schon irgendwo interesssant, aber mir fehlt momentan etwas die Zeit, mich damit auseinander zu setzen.

    Für Leute, die nicht nur aus „Spaß an der Freude“ bloggen, ist so etwas aber eigentlich unverzichtbar.

    Einen Adblocker habe ich übrigens auch nicht und ich habe grundsätzlich auch kein Problem hier und da ein wenig Werbung zu sehen. Das habe ich doch im Real Life auch 😉 Wenn ich in der Straßenbahn sitze und dort Flyer hängen, kann ich dem ja auch nicht entfliehen. Ich mag es nur nicht, wenn Blogs total übertrieben damit vollgeklatscht sind und man überhaupt nicht mehr weiß, was jetzt zum Beitrag gehört und was Werbung ist. Da klicke ich dann schnell wieder weg.

    Viele Grüße
    Sarah

    • Lothar 5. Oktober 2014 um 13:20 Uhr - Antworten

      Sarah sagt:

      Irgendwie ist der Link zu Sarahs Seite nicht ok.

      Schau mal Thomas.

      Grüße
      Lothar

      • Thomas Jansen 5. Oktober 2014 um 14:29 Uhr

        Moin,

        jo, habe ich repariert, jetzt sollte Sarahs Seite funktionieren.

        LG Thomas

  4. Petra 4. Oktober 2014 um 14:31 Uhr - Antworten

    Mist, in der free Version kann man das anscheinend nicht einbauen. Wird wohl Absicht sein 😉
    Mein privater Block ist noch sehr klein, trotzdem interessiert es natürlich, welcher Content am längsten gelesen wird um vielleicht mehr davon produzieren zu können.
    Die Standardstatistiken geben leider keine ausführlichen Daten her.

    Ich nutze auch keinen Ad Blocker. Beruflich muss ich wissen, was und wie der „Feind“ macht. Und wenn eine Seite total bunt blinkt, Pop Ups durch die Gegend wirbelt und mit Animationen den 3. Weltkrieg provoziert, bin ich da eh sofort weg und lass erst mal einen Virenscan laufen 😉

    Jeder, der mit seinem Blog mehr plant und dem Leser guten Content bieten will, zu dem Zeitpunkt, den er am liebsten hat, sollte ein Tool zur Analyse nutzen.

    Blogge ich für mich alleine, Kommentare gehen mir am Arsch lang und Follower regen mich nur auf, dann muss ich auch nichts analysieren, richtig 😉

  5. Claudia Dieterle 5. Oktober 2014 um 13:04 Uhr - Antworten

    Hallo Thomas,
    sehr gut erklärt. Ich verwende auch Google Analytics. Einen Punkt würde ich allerdings umformulieren: „Solltet ihr bereits ein Google Konto besitzen, weil ihr bereits Goolge+ oder Google Mail benutzt, so könnt ihr euch mit dem Konto bei Analytics anmelden.“ Ich würde es unbedingt empfehlen, sich mit denselben Zugangsdaten und nicht einer anderen E-Mail-Adresse anzumelden. Alle Google-Produkte, die man als Firma oder Privatperson verwendet, kann und soll man mit denselben Zugangsdaten verwenden, sonst kann es bei der Verknüpfung einzelner Dienste zu Problemen kommen. Wenn ich privat und beruflich Google nutze, sollte das natürlich mit unterschiedlichen Zugangsdaten getrennt werden.
    Viele Grüße
    Claudia

    • Thomas Jansen 5. Oktober 2014 um 14:34 Uhr - Antworten

      Hallo Claudia,

      das macht bestimmt, in 95% der Fälle Sinn, in der Tat. Es gibt aber auch immer Leute, welche die Dienste lieber getrennt nutzen, warum auch immer. Ich habe z.B. auch zwei Konten bei GA, eines für private Projekte und eines für dienstliche Projekte, wo dann auch noch andere Leute mit rein schauen können.

      LG Thomas

      • Claudia 5. Oktober 2014 um 17:17 Uhr

        Hallo Thomas,
        das Du bei beruflicher und privater Nutzung getrennte Konten benutzt, ist sínnvoll. Aber es gibt auch Firmen, wo mit verschiedenen E-Mail-Adressen die verschiedenen Google-Produkte genutzt werden, und das macht auch bei der Pflege keinen Sinn. Ich hatte da mal ein interessantes Problem, wo der YouTube-Kanal mit der Google+ Seite deshalb nicht verknüpft war und im Dashboard siehst Du dann halt auch nicht alles.
        Der Punkt Datenschutz betrifft ja mittlerweile alles, was im Internet gemacht wird. Ich finde Google Analytics sinnvoll, um das Verhalten von Website-Besuchern zu analysieren und zu sehen, welche Geräte verwendet werden, woher die Besucher kommen (generische Suche, soziale Netzwerke, usw.) , in welcher Sprache es die Website vielleicht noch geben sollte, zu welchen Zeiten es mehr Besucher gibt, auf welchen Seiten die Absprungraten besonders hoch sind, besonders wenn man einen Online-Shop hat, ist es wichtig zu sehen, bei welchem Schritt, die Leute den Kauf abbrechen. Der Punkt mit den Keywords, den Lothar angesprochen hat, ist natürlich ärgerlich.
        Viele Grüße
        Claudia

  6. Lothar 5. Oktober 2014 um 13:17 Uhr - Antworten

    Muss es Google Analytics sein?

    schön das Du neben der super Erklärung auch dieser Frage ein Unterthema gewidmet hast.

    Anlytics steht ja auch in der Kritik der Datenschützer.
    Google verarbeitet die Daten zu seinen eigenen Zwecken (zumindest habe ich das mal so gelesen) und darum muss man auch in der Datenschutzerklärung dies seinen Usern mitteilen.
    Ich bin kein Google Analytics Fan.
    Die ganzen Daten die da gesammelt und aufbereitet werden braucht man doch so und so nicht, oder ?

    Das mir wichtigste Analyse Feature hat Google schon seit längerem genommen.
    Die unverschlüsselten Referrer mit denen man sehen kann über welche Suchabfragen ein Besucher kam.
    Seit dem die Referrer verschlüsselt sind und die Keywords nicht mehr übermittelt werden ist es schwerer Keywordrecherche zu betreiben.

    Grüße
    Lothar
    P.s Ist heute eigentlich #BloKoSo ? 🙂

    • Thomas Jansen 5. Oktober 2014 um 14:32 Uhr - Antworten

      Moin,

      naja, aus Datenschutzsicht sind alle Analyse Tools irgendwie kritisch. Auch bei Piwik sammel ich die Daten auf meinem Server oder bei einem gehosteten Piwik auf einem fremden Server. Was dann dort mit den Daten passiert müsste man auch noch von Fall zu Fall abklopfen. Das gleich gilt auch für das Statistik Plugin von WordPress selber, welches die Daten ja bei WordPress sammelt.

      Ich denke, jeder Blogger soll für sich selber entscheiden, ob er so ein Analysetool braucht und welche Daten für ihn persönlich da wichtig sind.

      LG Thomas

  7. […] dass dieses Tool auch Rechtlich einwandfrei benutzt wird. Thomas von Bloggerhobby erklärt es in diesem Artikel ziemlich […]

  8. Ines 3. Dezember 2014 um 21:28 Uhr - Antworten

    Sehr hilfreich! 🙂 Habe ich mich gerade direkt mal entlang gehangelt.

  9. Christian 19. Dezember 2014 um 21:18 Uhr - Antworten

    Ich verwende das Analytics Plugin von Yoast. Kostet in der Basis Version (ohne Support) nichts und wer das SEO Plugin von Yoast bereits kennt, der weiß daß hier die Qualität stimmt.

    Klare Empfehlung:
    https://wordpress.org/plugins/google-analytics-for-wordpress/

    Grüße,
    Christian

  10. Those Lovely Things 27. April 2016 um 10:46 Uhr - Antworten

    Mein Gott, was für ein super Tutorial!!! Ich habe alles auf Anhieb verstanden und es hat sofort funktioniert. Vielen Dank!

  11. […] im Header oder Footerbereich mit einem Text einbinden statt der Verwendung des Plugins. An diese Beschreibung habe ich mich […]

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