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Unsere Fotoausrüstung hat Zuwachs bekommen, wir haben uns eine Panasonic Lumix FZ300 als Bridgekamera gekauft.

Warum wir uns für diese Kamera entschieden haben und welche Grundeinstellungen wir vorgenommen haben, das möchten wir euch hier gerne zusammenfassen.

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Warum eine Bridgekamera?

Nun, für diese Entscheidung gab es mehrere Gründe.

Wir spielten schon länger mit dem Gedanken, für unsere Sony Alpha 6000 noch weitere Objektive zu kaufen. Dabei dachten wir an eine längere Brennweite, so von 400-600 Millimetern und ein weiteres Objektiv für Makroaufnahmen. Bei den Brennweiten sieht das aber Mau aus, da gibt es für die Sony nicht viel Auswahl in dem Bereich. Ein gutes Makro-Objektiv findet man wohl aber es hat auch einen stolzen Preis.

Dazu hatte Melli auf unserer Thailandreise gefallen am Fotografieren gefunden und mit der kleinen (alten) Kompaktkamera waren aber viele Grenzen gesetzt. Also musste für sie eine neue Kamera her, einfach zu bedienen und ohne Wechselobjektive.

Warum also nicht beide Wünsche mit einer Lösung abhaken? Da auch viele Bekannte von uns mit Bridgekameras unterwegs sind und damit fantastische Fotos machen, war dann klar – es muss eine Bridgekamera her.

Die Suche nach der richtigen Kamera

Wir haben dann mal unsere Anforderungen aufgeschrieben, die so eine Kamera liefern muss:

  • Brennweite zwischen 18 und 400-600 Millimeter (aufs Kleinbild bezogen)
  • RAW Format muss unterstützt werden
  • Manuelle Einstellungen müssen möglich sein
  • Sensor so groß wie möglich (Rauschverhalten)
  • Die Kamera muss einen Sucher haben
  • Ein Blitzschuh wäre nett
  • Makrofunktion
  • vernünftiges Preis-/Leistungsverhältnis

Diese Punkte sollte die neue Kamera unbedingt erfüllen. Mit diesem Wunschzettel sind wir dann auf die Suche gegangen und nach dem Lesen unzähliger Testberichte und dem stöbern in verschiedenen Vergleichsportalen für Kameras standen am Ende zwei Kameras auf dem Wunschzettel. Beide waren dabei von Panasonic, einmal eben die Lumix FZ300 und als Alternative die Lumix FZ1000. Für die FZ1000 sprach der größere Sensor. Nachteil war aber, dass es sich bei der Kamera um ein zwei Jahre altes Modell handelt, sie nur 400 statt 600 Millimeter Brennweite hat und teurer war. Im direkten Vergleich waren nur der größere Sensor auf der Plusseite – alle anderen Werte und Argumente sprachen dagegen für die FZ300. Und nachdem wir einige High-ISO-Aufnahmen auf Flickr gefunden hatten, die vom Rauschverhalten überzeugen konnten, haben wir uns für die Panasonic Lumix FZ300 Panasonic Lumix FZ300 (* Amazon) entschieden.

Wir haben die Kamera also bestellt und bereits einen Tag später klingelte der Paketmann. 

Grundeinstellungen an der Lumix FZ300

Panasonic Lumix FZ300

Panasonic Lumix FZ300

Wie bei jeder neuen Kamera ging es gespannt ans Auspacken und direkt in das Konfigurationsmenü um die wichtigsten Dinge an der Kamera einzustellen. Dabei hat uns die Menüführung überzeugt, sie ist logisch aufgebaut und man findet sich schnell zurecht.

Folgende Dinge haben wir an unsere Bedürfnisse angepasst:

RAW Format

Als Dateiart haben wir das RAW Format eingestellt. Da wir unsere Bilder sowieso alle mit Lightroom verwalten und bearbeiten haben wir mit dem RAW-Format viel mehr Daten zur Verfügung und somit sehr viele Möglichkeiten bei der Entwicklung. Der Nachteil ist natürlich, dass die Dateien auf der Speicherkarte deutlich größer sind als im jpg-Format.

Betriebsart Autofokus

Auf der Rückseite der Kamera kann man über einen kleinen Hebel die Betriebsart des Autofokus umstellen. Hier gibt es die die Möglichkeit AFS (Einzelfokus), AFC (Nachführfokus) oder MF (Manueller Fokus) zu wählen. Dies über einen kleinen Schalter zu ermöglichen halten wir für eine sehr gute Idee, da dieser Modus doch recht häufig gewechselt wird.

Autofokus auf wählbaren Einzelpunkt eingestellt

Da wir gerne selber bestimmen, auf welchen Punkt im Bild wir fokussieren haben wir die Autofokuseinstellung auf Einzelpunkt gestellt. Diesen Punkt kann man bequem mit der Cursortaste im Sucher bewegen.

Belichtungsmessung

Die Belichtungsmessung haben wir auf Matrix eingestellt. Dabei wird die Belichtung über die gesamte Bildfläche gemessen. In besonderen Fällen kann es Sinn machen auf eine mittenbetonte oder eine Spotmessung umzustellen. Das kann aber recht flott über den Touchscreen geändert werden.

Monitorumschaltung/Touch Screen

Wir haben die Kamera so eingestellt, dass der Monitor auf der Rückseite automatisch ausgeschaltet wird, wenn man durch den Sucher schaut. Zusätzlich haben wir noch unter dem Punkt „….“ die Steuerung des Autofokus per Touchscreen ausgeschaltet. Beim Testen habe ich gemerkt, dass man den Fokuspunkt mit der Nase am Touchscreen verstellt und das auch, wenn das Display deaktiviert ist. Und nein, es liegt nicht an unseren Nasen.

Bildvorschau

Nach einer Aufnahme kann man sich das Bild direkt im Sucher anzeigen lassen. Da uns das aber nervt, haben wir diesen Punkt abgeschaltet. Wenn wir uns Bilder an der Kamera anschauen wollen nutzen wir den Wiedergabeknopf auf der Rückseite der Kamera und schauen uns diese auf dem Monitor an.

Monitor auf Kamerafunktionen eingestellt

Einstellung auf dem Monitor

Einstellung auf dem Monitor

Den Monitor haben wir als Standard so eingestellt, dass die Kamerainformationen angezeigt werden. Da wir fast nur durch den Sucher fotografieren, brauchen wir den Live-View Betrieb nicht, welcher nur unnötig Strom verbraucht. Dieser Modus kann aber, bei Bedarf, schnell über die „DISP“-Taste geändert werden.

Auto ISO

Erster Test mit ISO 800 und 600mm Brennweite

Erster Test mit ISO 800 und 600mm Brennweite

Die ISO Einstellung haben wir Auto gestellt aber nach oben auf ISO 800 begrenzt. Da müssen wir erst mal ein wenig mit den Werten experimentieren und schauen, wie stark das Rauschen in verschiedenen Situationen zu sehen ist. Ein erster Test, unser Kater Jimmy auf dem obigen Bild, verspricht aber gutes. Das Foto ist mit 600mm Brennweite aufgenommen, bei ISO 800 und selbst im dunklen Fell hält sich das Rauschen in Grenzen. 

4K Bilder mit nachträglicher Fokussierung

Die Kamera bietet die Möglichkeit, Bilder im 4K-Format zu erstellen, wo der gewünschte Fokuspunkt nachträglich eingestellt werden kann. Ob man diese Funktion wirklich benötigt, kann mit Sicherheit lange diskutiert werden. Wir werden mal damit experimentieren und uns später über den Sinn oder Unsinn auslassen.

Programme

Programmwahlschalter

Programmwahlschalter

Bei den Belichtungsprogrammen werden wir klassisch nur P (Automatikmodus), A (Blendepriorität), S (Zeitpriorität) und M (manueller Modus) nutzen. Unter dem Punkt SCN findet man viele voreingestellte Szenarien, welche wir wohl nie nutzen werden. Allenfalls drehen wir mal ein kleines Video oder experimentieren mal mit dem Panoramamodus rum, gerade bei schönen Landschaften vielleicht eine gute Idee.

Funktionstasten

Sehr schön ist es, dass die FZ300 vier frei programmierbare Funktionstasten liefert. Diese haben wir erst mal mit den folgenden Funktionen belegt:

  • Belichtungskorrektur
  • Makromodus An/Aus
  • 4K-Foto mit späterer Fokussierung
  • Belichtungsmessung

Buchtipp zur Kamera

Frank Späth ist ein Autor, welcher zu verschiedenen Kameramodellen tolle Bücher für dein Einstieg geschrieben hat. Da uns sein Buch über unsere Sony so gut gefallen hat, haben wir das Buch Lumix Superzoom FZ300 (* Amazon) bei Amazon direkt mit bestellt. Und ein erstes Durchblättern hat uns gezeigt, es war mal wieder eine gute Wahl. Die einzelnen Funktionen und Einstellungen der Kamera werden sehr gut erklärt. 

Nun beginnt das Experimentieren

Nun werden wir mal ein wenig mit der neuen Kamera experimentieren und dabei Erfahrungen sammeln. Spätestens auf unserer anstehenden Kanada-Reise werden wir bestimmt 3-4 Fotos mit der Kamera machen. Dabei werden wir Tipps und Tricks zum Umgang mit der Lumix in der Praxis sammeln und später hier veröffentlichen.

Ein paar Testbilder

Rocky

Rocky

 

Unsere neue Kamera – irgendwie ist das jedes mal wieder spannend. Wie lässt sich damit Arbeiten, wie werden die Bilder – hält die Kamera die Versprechungen der Werbung? Wir werden euch weiter auf dem Laufenden halten. Gibt es etwas, was ihr gezielt zu der Kamera wissen möchtet? Dann schreibt doch einfach einen Kommentar.

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Dieser Beitrag ist Teil unserer Fotoschule – Tipps und Tricks für schönere Urlaubsfotos. Wenn ihr mehr zu dem Thema lesen wollt, so schaut mal auf der Startseite unserer Fotografie Schule vorbei.

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