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Homeoffice – Fluch oder Segen?

Homeoffice

Eigentlich schreibe ich hier im Blog nur selten etwas über meine berufliche Seite im Leben. Nun gibt es aber eine Blogparade zum Thema „Alleinsein im Homeoffice“ von Claudia Kauscheder. Sie betreibt den Blog Abenteuer-Homeoffice und stellt in dieser Blogparade ein paar Fragen zu diesem Thema. Da sind schon sehr spannende Beiträge zusammen gekommen und ich möchte nun auch meinen Teil dazu beitragen.

Bevor ich aber auf die Fragen von Claudia eingehe, erst mal eine kurze Erklärung, wie das mit dem Homeoffice bei mir aussieht.

Ich arbeite im IT-Bereich bei einem kleinen Energieversorger. Dort gibt es immer wieder Aufgaben, die man nicht innerhalb der regulären Arbeitszeit durchführen kann. Dazu müssen teilweise Server außer Betrieb genommen werden oder irgendwelche Dienste im Netzwerk abgeschaltet werden. Dies behindert dann natürlich die Arbeit der KollegInnen im Büro.

Zusätzlich stehen immer wieder mal Arbeiten an, wo man einfach mal Ruhe für braucht. Das können größere Arbeiten an der Webseite sein, Dokumentationen müssen erstellt werden, Datenbanken und Abfragen wollen erstellt werden und noch einige Dinge mehr.

Bereits seit 5 Jahren habe ich die Möglichkeit, ein- bis zweimal pro Woche von zu Hause aus zu arbeiten. Über eine VPN-Anbindung geht es dann ins Firmennetz, das Telefon ist weiter geleitet auf das Handy und schon ist es technisch gar nicht anders, als im Büro zu sitzen. Anrufer merken oft gar nicht, ob ich nun im Homeoffice bin oder im Büro.

Fragen der Blogparade

Nun aber zu den Fragen der Blogparade von Claudia

Fühlst du dich alleine?

Nein, ich habe vier Katzen. Quatsch, im Ernst. Ich fühle mich im Homeoffice nicht alleine. Durch die modernen Medien ist man ja immer nah am Geschehen in Büro. Allerdings möchte ich auch nicht öfters wie ein- oder zweimal in der Woche von zu Hause arbeiten, da würde ich doch die Kontakte mit den Kolleginnen und Kollegen im Büro vermissen. Und wenn es nur die Albereien bei der Tasse Kaffee zwischendurch sind.

Welche Strategien verfolgst du, um nicht immer “im eigenen Sud” zu schwimmen?

Besondere Strategien habe ich dafür gar nicht. Ich arbeite eigentlich genau so, wie ich es im Büro auch machen würde. Nur teilweise zu anderen Zeiten. Wenn z.B. Arbeiten an einem Server gemacht werden müssen, dann eben zu einer Zeit, wo man damit niemanden im Büro stört. Das ist mal am Abend oder auch am Wochenende. Einen eigenen Sud kenne ich eigentlich nicht.

Liebst oder hasst du es, so alleine vor dich hinzuarbeiten?

Das hängt von der anfallenden Arbeit ab. Es gibt Tätigkeiten, wo ich froh bin wenn ich dabei Ruhe habe. Andere Dinge machen im Team einfach mehr Spaß, wenn man zusammen Ideen für neue Aufgaben sammelt oder die Umsetzung eines Projektes plant.

Wenn du etwas ändern könntest, was würdest du gerne tun/lassen?

Hm, ehrlich gesagt bin ich mit der aktuellen Konstellation sehr zufrieden. Ich kann im Homeoffice arbeiten, wann ich möchte – bzw. wenn keine Termine im Büro anstehen. Ich bin von der Firma dafür perfekt ausgerüstet, da sind keine Wünsche offen. Ein kleines Problem ist es, das man irgendwie dauernd erreichbar ist. „Er ist nicht im Büro, er hat Homeoffice – Handy anrufen.“ – Dabei habe ich aber Urlaub oder einfach mal früher Feierabend gemacht.

Zum Glück ist es aber bisher kein Problem gewesen, einfach drauf hin gewiesen und gut war. Allerdings musste ich das erst lernen, am Anfang habe ich mich dann immer sofort gekümmert. Natürlich könnte man das Handy auch einfach abschalten, nur das mache ich auch nicht, da ich über gewisse Dinge (Probleme in der IT) immer informiert werden möchte (muss).

Fazit

Für mich ist das Homeoffice eindeutig ein Segen. Bei uns in der Firma ist das Homeoffice akzeptiert und recht stark verbreitet. Rund 20% der Mitarbeiter haben diese Möglichkeit, verstreut durch fast alle Bereiche den Unternehmens. 

Durch die recht flexiblen Arbeitszeiten in der IT habe ich früher oft extrem spät noch im Büro gesessen. Das passiert heute nur noch ganz selten, da erledige ich die Dinge lieber am Abend von zu Hause. Zu Beginn habe ich dabei aber oft „übertrieben“. Ich war ja eh im Firmennetz, dann kann man noch Dieses oder Jenes erledigen und schwups hatte man ein paar Stunden zusammen. Das war ein wenig Selbstdisziplinierung nötig um es nicht zu übertreiben. So ganz nebenbei spart das Homeoffice auch noch – genau genommen rund 80 Kilometer mit dem Auto, pro Homeoffice-Tag.

Beiträge von anderen Teilnehmern:

Das ist natürlich nur eine Auswahl von den bereits eingegangenen Beiträgen. Alle Links findet ihr in den Kommentaren unter der oben verlinkten Blogparade.

Arbeitet ihr auch im Homeoffice? Könnt ihr euch das vorstellen oder wäre das gar nicht denkbar für euch? Kommentare sind Willkommen!
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8 Kommentare

  • Hallo Thomas,
    das Phänomen „man will mal eben etwas machen und – schwupps – sind sein paar Stunden weg“, kenne ich auch 🙂 Dein Arbeitgeber scheint echt fortschrittlich zu sein bei 20 % Arbeiten im Home-Office. Dabei ist das doch eigentlich nur vernünftig, wenn es von den Umständen her passt. Besonders schön ist natürlich, dass du genau die richtige Mischung aus Büro und Home-Office für dich realisieren kannst.
    Viele Grüße
    Ann-Bettina

  • Hallo Thomas, das sind wirklich sehr interessante Einblicke in Deinen Job. Es ist schon unglaublich was die Technik heute so alles möglich macht.

    LG

    Elke

  • Hallo Thomas,
    eine Kombination von Arbeit im Homeoffice und im Büro finde ich gut. Und bei der ständigen Erreichbarkeit zu Hause muss man halt Regeln aufstellen und sie klar kommunizieren.
    Viele Grüße
    Claudia
    PS: Vielleicht solltest Du in Deinem Beitrag den kompletten Namen Claudia Kauscheder schreiben, sonst denkt noch jemand, die Blogparade ist von mir. 🙂

  • Servus,

    ich selber kann ja sehr schlecht in einem Homeoffice arbeiten, ist bei meiner Tätigkeit etwas ungeeignet.

    Jedoch schaue ich schon immer sehr neidisch auf Menschen, die von daheim aus arbeiten können. Allerdings kann ich mir schon vorstellen, dass da ein wenig Selbstdisziplin erforderlich ist, damit man sich dann auch tatsächlich hinsetzt und was arbeitet.

    Was ich aber ehrlich noch viel spannender finde sind diese Coworking Spaces, wo man quasi komplett unabhängig ist und von fast jedem Fleck der Erde arbeiten kann. Das ist für mich die totale Unabhängigkeit und diese Leute beneide ich wirklich.

    lg
    Rainer

    • Ähm, ja, an Deiner Stelle würde ich die Arbeit nur ungerne mit nach Hause nehmen. 😉

      Das mit der Selbstdisziplin stimmr, aber bei mir weniger wegen dem loslegen mit der Arbeit. Viel zu oft muss ich mich auch zwingen, mal Feierabend zu machen. Ist halt irgendwie heimisch, da kann man doch noch eben was erledigen.

      LG Thomas

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