Bloggen und Technik

Internationalität beim Bloggen?

Webmaster Friday

Heute geht es im Webmaster Friday um die Frage, ob Internationalität beim Bloggen Grenzen hat, vor allem durch die Sprache. Dabei geht es in erster Linie um die Benutzung von mehreren Sprachen auf dem Blog. Ich möchte hier gerne auf einige der gestellten Fragen eingehen.

Lest ihr in anderssprachigen Blogs oder Portalen?

Ja, ich lese auch in englischsprachigen Blogs, Foren oder anderen Webseiten. Gerade beruflich finde ich dort oft die richtigen Lösungen schneller, aber auch beim Thema Reisen lese ich gerne Berichte auf Englisch oder besuche die Internetseiten der Sehenswürdigkeiten für den nächsten Urlaub. Besonders interessant finde ich übrigens Reiseberichte von Amerikanern, die hier in Europa Urlaub gemacht haben. Manchmal ist es wirklich lustig, was denen so auffällt, Dinge die für uns selbstverständlich sind. Thema Nr. 1 in solchen Berichten ist übrigens oft, das man hier in Europa für einen Gang auf eine öffentliche Toilette Geld bezahlen soll.

Beteiligt ihr Euch an Diskussionen in anderssprachigen Blogs?

Nein, eher nicht. Ich hinterlasse schon mal einen Kommentar, der dann aber recht kurz gefasst ist. Lasst ihr Euch von Themen und Diskussionen in anderen Sprachen inspirieren?

Auf jeden Fall. Durch das Lesen von Blogs oder Foren bekomme ich oft gute Ideen für einen eigenen Beitrag. Dabei ist dann eigentlich egal, in welcher Sprache die Inspiration rüber kommt.

Bietet ihr Eure Inhalte auch in anderen Sprachen an?

Nein! Mein Englisch ist mit Sicherheit ausreichend um im Urlaub nicht zu verhungern und auch für einen mittellangen Smalltalk reicht es aus. Dann ist aber Ende im Gelände. Meine Beiträge hier im Blog auf Englisch zu schreiben, das traue ich mir nicht zu. Gerade die Grammatik würde wohl jeden Engländer oder Amerikaner in pure Verzweiflung stürzen, wenn er diese Versuche der englischen Sprache lesen müsste.

Nutzt ihr ein Translation-Tool, um Eure Inhalte auch in anderen Sprachen verfügbar zu machen?

Ich habe so ein Tool mal versuchsweise hier im Blog eingesetzt. Aber die *hüstel* Qualität der Übersetzung war selbst für mich erkennbar suboptimal. Ich denke aber, wenn jemand partout eine fremdsprachige Seite lesen will, so wird er von sich ein ein Übersetzungstool in seinem Browser nutzen.   Wie sind eure Erfahrungen mit fremdsprachigen Blogs? Lest ihr welche, schreibt ihr selber mehrsprachig? Über Kommentare freuen wir uns, wie immer!

Wir zwei beiden im Arches NationalparkNeu hier im Blog? Dann schau doch mal wer wir sind oder was wir auf diesem Blog anbieten.

Ganz besonders ans Herz legen möchte wir die Reiseberichte unserer Rundreisen, unsere Reisetipps und die Fototipps für schönere Urlaubsbilder. 

Über Kommentare freuen wir uns ebenso, wie über Likes und Shares auf den Sozialen Medien.

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15 Kommentare

  • Mein Englisch wird noch viel schlechter sein als Deines Thomas. Beim „lesen“ verstehe ich nur die Hälfte, und selber schreiben geht schon gar nicht, bei ganz einfachen Sätzen nehme ich schon mal den Google Translater, was dann aber daraus wird sieht man ja, wenn man einen Englischen Text ins Deutsche übersetzen lässt, also lasse ich lieber die Finger davon und die Suche nach fremdsprachlichen Blogs habe ich erst gar nicht unternommen. Es gibt ja Deinen hier, und da gibt es ja immer eine Menge zu lesen 🙂

    • Hi Elke,

      Danke fürs Lob… da schreibt man ja doppelt gerne!

      Lesen klappt bei mir erstaunlich gut, ich wünschte, ich könnte so sprechen. Ich habe schon Romane auf englisch gelesen, kein Problem. Ab und zu fehlt einem ein Wort, das ergibt sich dann aber meistens aus dem Zusammenhang. Nur selber dann solche Sätze bilden, da tue ich mich immer schwer mit.

      Wobei, wenn ich mal eine englische Mail schreibe oder im Urlaub englisch spreche, höre ich oft, das mein Englisch doch recht gut sei. Ich verbuche das aber immer unter „Höflichkeit“.

      LG Thomas

  • Hallo Thomas,
    ob ein mehrsprachiger Blog Sinn macht, hängt doch sehr vom Thema ab. Bei deinem Reise-Foto-Blog könnte man sich das noch gut vorstellen. Aber bei meinem Bücher-Blog würde das nicht viel Sinn machen. Man darf auch die zusätzliche Arbeit nicht unterschätzen. Wenn jemand allerdings international Produkte oder Dienstleistungen verkaufen will, bleibt eigentlich gar nichts anderes übrig, als die Beiträge zumindest auch in Englisch anzubieten.
    Viele Grüße
    Ann-Bettina

  • Servus Thomas,

    schweres Thema! Ich selbst schau auf englischsprachigen Blogs vorbei. Wenn ich es ganz genau wissen will, dann schaue ich auch mal in ein Wörterbuch wenn ich was nicht ganz richtig verstehe, gerade bei Tutorials.

    Wenn ich mich zu einem besonderen Thema informieren möchte, dann quäle ich mich auch mal durch einen Blog in englischer oder italienischer Sprache. Ansonsten sollte es leichte Kost sein. Wäre zum Beispiel Dein Blog in englisch, dann würde ich nicht so oft hier reinschauen.

    Überwiegend lese ich in deutschen Foren, das einzige englische Forum, dass ich regelmäßig besuche, ist skyscrapercity.com. Hier lese ich aber nur! Hin und wieder kommt mal eine Anmerkung, aber das dauert in englisch immer etwas länger.

    Als ich mir damals meine Homepage eingebildet hatte, überlegte ich auch, ob ich sie in englischer Sprache gestallten sollte. Da stellte ich recht schnell fest, dass mein Englisch dafür nicht ausreicht und der Zeitaufwand viel zu groß wäre. Ein Smalltalk im Supermarkt ist sicherlich immer drin, aber eine Homepage………? Nein!

    lg
    Rainer

  • Guten Abend,

    Englisch lesen/schreiben kann ich auch ziemlich gut, aber selbst auf Englisch schreiben traue ich mir nicht zu. Ich schreibe zwar ab und an mal einen Kommentar auf Englisch, aber mehr auch nicht. Auf manchen Blogs habe ich es aber schon gesehen, dass z.B. zuerst der Text auf Englisch kommt und dann nochmal auf Deutsch in einer anderen Farbe. Das finde ich nicht schlecht, wenn man denn beide Sprachen gut beherrscht. Wenn das vor Fehlern strotzt, dann sollte man es lieber lassen.

    Viele Grüße
    Sarah

  • Hallo Thomas,
    ja ich lese noch russische Blogs und blogge auch in dieser Sprache auf einem meiner Blogs. Ich habe zuhause auch Wörterbücher für Deutsch-Russisch und nutze auch Google Sprachtools, wenn ich auf englischen Seiten unterwegs bin.

    Neulich musste ich eine Seite aus dem Französischen übersetzen und da war ich glücklicherweise mit dem Google Chrome unterwegs. Da erscheint immer die Meldung oben rechts, ob man es sich übersetzen lassen will.

    Ich finde es schon nicht schlecht, dass man mithilfe der heutigen Internettechnik einen ausländischen Text einfach mal so schnell übersetzen kann.

  • Guten Morgen,

    ein spannendes Thema!

    Ich selber blogge nur auf Deutsch, habe in meinem Feedreader aber etliche englischsprachige Blogs drin. Auch einige mehrsprachige sind dabei, wobei ich mir das extrem zeitaufwendig vorstelle, jeden Artikel doppelt schreiben zu müssen… puh. Das rentiert sich wohl wirklich nur bei spezielleren Themen.
    Zudem empfinde ich es beim Lesen als anstrengend, wenn sich deutsch- und anderssprachige Absätze in einem Eintrag dann abwechseln. Wenn sollten beide Versionen so voneinander getrennt werden, dass in keiner der beiden Sprachen der Lesefluss dauernd unterbrochen wird.

    Liebe Grüße

    • Moin,

      das habe ich auch schon öfters gesehen. Wie Du schon schreibst, wenn sie die Texte gut voneinander unterscheiden, finde ich es ok. Ob das aus SEO-Sicht so klug ist, beide Sprachen auf eine Seite zu packen, statt zwei getrennte Seiten zu erstellen? Ich habe da meine Zweifel.

      Doppelte Arbeit wäre ist es auf jeden Fall. Aber im Gegenzug bekommt man durch die englischen Artikel eine enorm große Zielgruppe dazu. Das würde mich schon motivieren, wenn ich es denn so gut schreiben könnte.

      LG Thomas

  • Hallo Thomas,
    ein interessantes Thema. Ich habe auch englische und spanische Blogs abonniert, wo ich teilweise auch kommentiere. Ich finde das auch eine tolle Möglichkeit, seine Sprachkenntnisse nicht einrosten zu lassen. Mein Hauptblog ist auf Deutsch, bei den beiden anderen veröffentliche ich auch auf Englisch.
    Viele Grüße
    Claudia

  • Also ich lese ja gerne spanische Blogs. Aber auf Spanisch schreiben??? Im Leben würde ich mich das nicht trauen. Wobei ich ab und an auch Texte auf Spanisch schreibe, Empfänger dieser Machwerke ist dann zum Beispiel der Vermieter. Der scheint aber meist wirklich zu verstehen, was wir meinen (was aber auch an der freundlichen Mithilfe des Google Translator Tools liegt).

    Ein Babbelfish wäre wirklich mal was feines 🙂
    Grüße
    Jorge

  • Hallo Thomas,

    glückwunsch zur tollen Seite – gefällt mir sehr gut und ist sehr informativ. Ich kam über den Bericht der Sony Alpha 6000 auf deine Seite. Ich habe auch Lust auf dieses Modell bekommen und könnte meine Alpha 57 ablösen.

    Ich nutze überwiegend englische Blogs zum Lesen, habe aber auch deutsche Blogs/Foren abonniert, wo ich teilweise auch kommentiere.

    Meinen Fotographieblog betreibe ich bisher ausschließlich auf Englisch. Wie bereits erwähnt wurde, finde ich es eine tolle Möglichkeit, seine Sprachkenntnisse nicht zu verlernen und weiter auszubauen. Darüber hinaus kann man mit einem englischen Blog ein größeres Publikum erreichen, wobei natürlich das Angebot englischsprachiger Blogs um ein vielfaches höher ist – es besteht die Gefahr dort „unterzugehen“. Aber es ist ja nur ein Hobby und ich werde es mal ein Jahr testen und sehen wie es sich entwickelt 🙂

    Viele Grüße
    Mo
    http://www.moelbar.com

    • Guten Morgen Mo,

      zum Englisch üben und ausbauen ist das sicher eine perfekte Sache. Aber dafür muss man schon mal so gut Englisch können, um überhaupt einen halbwegs fehlerfreien Text verfassen zu können – und da hapert es bei uns doch deutlich. Klar, wir verhungern in englischsprachigen Ländern nicht, können auch ein wenig Small Talk halten, das war es aber schon.

      Habe gerade mal kurz bei Dir rein geschaut, sieht toll aus. Werde mir Deinen Blog später noch mal in Ruhe ansehen, das ist zu Schade für mal eben zwischendurch.

      LG Thomas

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