Kleinkriege zwischen Radfahrern, Autofahrern und Fußgängern – Idioten gibt es auf allen Seiten

Veröffentlicht: 08. September 2020

1514 Worte- 6.1 Minuten Lesezeit- 7 Kommentare-
Kleinkrieg Radfahrer, Autofahrer, Fußgänger

Autor: Thomas Jansen

Veröffentlicht: 08. September 2020

Aktualisiert: 15. Januar 2021

7 Kommentare

1514 Worte- 6.1 Minuten Lesezeit- 7 Kommentare-

Seit März sind wir ja unter die Fußgänger und Radfahrer gegangen. Seitdem lernen wir den Straßenverkehr und den Umgang miteinander von allen möglichen Perspektiven kennen. Zusätzlich verfolgen wir auch die Diskussionen in den Netzwerken, die teilweise heftig geführt werden. Dabei gibt es auf allen Seiten Idioten, anders kann man es nicht ausdrücken.

Idioten gibt es auf allen Seiten

Bringen wir das Fazit unserer Erkenntnisse doch mal direkt am Anfang des Beitrages. Idioten gibt es auf allen Seiten. Bei Radfahrern, bei Autofahrern und selbst bei Fußgängern.

Dabei haben wir auch noch einen Verdacht – es gibt dabei sicher eine große Schnittmenge. Vermutlich handelt es sich bei den rücksichtslosen Radfahrern, die aussehen wie Eddy Merckx auf der Tour de France und lustig Fußgänger abdrängen um die gleichen Mitmenschen, die sonst im Mittelklasse Firmenwagen sitzen und auf der Straße den Larry machen. Und wenn sie zu Fuß unterwegs sind, dann gehen die natürlich zu dritt nebeneinander auf einem engen Weg und scheren sich einen Dreck um andere Mitbenutzer des Weges.

Natürlich wird das nicht bei allen Idioten so sein, aber für einen Großteil wird es passen. Zumal wohl ein Großteil der Radfahrer und Fußgänger sehr wohl einen Führerschein haben dürfte um mit der Straßenverkehrsordnung vertraut zu sein.

Bei Radfahrern gibt es Idioten

Rote Ampeln ignorieren, auf der Straße neben dem gut ausgebauten Radweg fahren, ohne mal abzubremsen an andere Verkehrsteilnehmer vorbeirasen, Hunde ignorieren – nur als wenige Beispiele, die wir in den letzten Wochen beobachten durften.

Und dann wundern sich manche Radfahrer, dass sie so einen schlechten Ruf  haben. Das Problem dabei ist, die Masse an vernünftigen Radlern, wird dabei nicht wahrgenommen. Im Gedächtnis bleiben die wenigen, die meinen ihre eigenen Regel zu haben.

Und dann noch die Sache mit den rechtsabbiegenden LKWs. Vielleicht muss man selber Autofahren und mal so große Fahrzeuge bewegt haben um zu verstehen, man fährt nicht neben einem LKW. Niemals! Die Dinger haben einen riesigen toten Winkel. Wenn man da drinnen hängt, wird es eng, weil der Fahrer einen einfach nicht sehen kann.

Ganz ehrlich, auch wir als Radfahrer bekommen Ausschlag, wenn wir so was sehen.

Bei Autofahrern gibt es Idioten

Parken auf Radwegen, auf dem Handy rumspielen, nicht über die Schulter schauen beim Rechts abbiegen, zu dichtes Überholen von Radlern – auch hier nur ein paar Beispiele, sonst könnten wir uns dran halten.

Auch hier gilt aber, aus unserer Erfahrung, die Masse der Autofahrer ist rücksichtsvoll und passt auf.

Bei Fußgängern gibt es Idioten

Nebeneinander auf engen Wegen laufen, rote Ampeln ignorieren, als Joggern entgegenkommende Spaziergänger trotz Gegenverkehr überholen – nur mal wieder ein paar Beispiele.

Hundebesitzer sind noch so ein besonderes Völkchen (das ist jetzt nicht böse gemeint), die oft in den Netzwerken beschimpft werden. Aber sagen wir es mal so, wenn die einen als Radfahrer kommen hören, dann nehmen die allermeisten Ihre Tiere zur Seite. Und wenn man dann Danke sagt, erntet man oft erstaunte Blicke, das scheint nicht selbstverständlich zu sein. In wenigen Ausnahmen mussten wir wegen Hunden schon Vollbremsungen hinlegen. Na und? Die Tiere haben Vorfahrt, Punkt, Aus. Und in den Situationen haben sich die Hundehalter:innen immer (!) bei uns entschuldigt.

Gegenseitige Rücksichtnahme

Jetzt begeben wir uns mal ins lilabunte Einhornwunderland und behaupten mal: Mit ein wenig Rücksichtnahme und gegenseitigem Respekt, gäbe es viel weniger Probleme beim Miteinander im Straßenverkehr.

In der Realität ist das aber so eine Sache. Wie in vielen Bereichen der Gesellschaft und im täglichen Miteinander zählt nur das Ich. Alle Anderen sind vielen Mitmenschen leider völlig egal.

Wir sind ja in letzter Zeit auch öfters spazieren gegangen. Dabei ist uns aufgefallen, dass wir oft die Einzigen waren, die auf engen Wegen hintereinander gelaufen sind. Das ging sogar so weit, dass wir über die Wiese laufen mussten, weil entgegenkommende Familien mit Ihrem Nachwuchs den kompletten Weg für sich in Anspruch genommen haben.

Auch als Radfahrer fahren wir oft hintereinander um nicht zu dicht an entgegenkommende Radler oder Fußgänger vorbei zu fahren. Damit scheinen wir aber eine Ausnahme zu sein, den meisten ist das völlig egal.

An dieser Stelle ist leider zu beobachten, dass es wirklich eine Mehrheit ist, die sich nicht um die gemeinsame Nutzung von Wegen kümmert. Und es betrifft hauptsächlich andere Radler und Fußgänger.

OK, Gruppen, die nebeneinander laufen, klingeln wir frühzeitig von hinten an. Dann machen die allermeisten auch Platz (an dieser Stelle in „Danke“ wirkt übrigens auch nachhaltig Wunder). Im Gegenzug gibt es dann aber noch die Radfahrer, die gerade im Schlussspurt einer Etappe beim Radrennen sind, die mit 1,5 cm Abstand an diesen Gruppen vorbeirasen. Bloß nicht klingeln (vermutlich ist die Klingel zu schwer, daher nicht montiert) oder mal abbremsen.

Allerdings machen wir auch viele gute Erfahrungen. Blickkontakt, ein freundliches Lächeln, ein Danke – das öffnet oft viele Möglichkeiten. Und zwar in der Rolle als Radfahrer, als Autofahrer oder als Fußgänger. Als Autofahrer brechen wir uns keinen Zacken aus der Krone, wenn wir einen Radler mal vorlassen. Als Radfahrer geht das Leben weiter, wenn wir wegen eines Hundes mal bremsen mussten oder einen Autofahrer vorbeilassen, der gerade in seine Einfahrt will. Als Fußgänger tut es gar nicht weh, mal einen Radfahrer vorbeizulassen, damit er seine Zeitwertung gewinnt.

So könnte es funktionieren, auch wenn dann immer noch einige Verkehrsteilnehmer mal Fehler machen werden.

Jeder macht mal Fehler

Jeder zeigt auf Jeden, aber keiner überlegt, ob er selber sich immer richtig verhält. Wir können nur sagen, wir machen immer mal Fehler. Sei es beim Autofahren oder beim Radfahren, wer ohne Fehler am Straßenverkehr teilnimmt, der werfe den ersten Stein. Natürlich werden nun einige Steine suchen oder ein Säckchen Kies kaufen, weil sie meinen, niemals Fehler zu machen. Und genau das ist schon der erste Fehler, denn oft merkt man es nicht.

Thomas hat in seiner langen Autofahrer-Karriere auch schon 2-3 Radfahrer übersehen. Zum Glück ist niemals etwas passiert. Und es war ebenso nie Absicht, sondern er war einfach abgelenkt durch andere Dinge. Darf nicht passieren, kommt aber nun mal vor.

Genauso haben wir schon fasst Hunde überfahren, weil wir (!) unterschätzt haben, was die als Nächstes machen.

Und so geht es doch jedem von uns. Viele Situationen sind schwer einzuschätzen und dann kommt es zu Fehlern. Die wenigsten werden mit purer Absicht andere Verkehrsteilnehmer gefährden. Klar, diese Komplett-Idioten gibt es auch, das sind aber nur sehr wenige.

Führerschein und Nummernschild für Radfahrer?

Sehr oft lesen wir in den Diskussionen, dass es einen Führerschein und ein Nummernschild für Radfahrer geben sollte. Dann würden sich alle Radfahrer an alle Regeln halten.

Nun, sagen wir es mal so, das Konzept geht schon bei Autofahrern nicht auf. Allein in 2019 gab es 4.659.174 registrierte, schwere Verkehrsverstöße von Autofahrern in Deutschland. Und das sind nur die schweren Fälle, welche beim Kraftfahrt-Bundesamt registriert sind. Daher schreckt ein Nummernschild als Identifikationsmittel eher nicht vor Verstößen ab. Wer sich wie die Axt im Walde benehmen will, der lässt sich davon auch nicht abhalten, weil er nun ein Nummernschild ans Fahrrad gepappt hat.

Lösung? Keine Ahnung!

Die Lösung für das Dilemma? Dafür haben wir auch kein Patentrezept. Eines wäre vielleicht die gegenseitige Akzeptanz und Rücksichtnahme – aber damit sind wir offensichtlich wieder in der Welt mit den Einhörnern. Wenn jeder mal nicht nur an sich selber denken würde, nicht seine (aktuelle Art) der Fortbewegung als die einzig Richtige ansehen würde, dann wären wir ein gutes Stück weiter. Dazu auch mal bedenken, wer hat den größten Schaden, wenn es mal kracht. Wir als Autofahrer möchten keine Schramme im Auto haben und noch viel weniger möchten wir Menschen ins Krankenhaus bringen, weil wir mal gepennt haben. Und auch wenn ein übermütiger Radler mal Mist baut, möchten wir diesen nicht auf der Motorhaube kleben haben. Lieber bremsen wir dann einmal zu viel und kommen 3 Sekunden später an unserem Ziel an.

Eine weitere gute Lösung wären mehr gut ausgebaute Radwege, wo Auto- und Radverkehr getrennt voneinander laufen. Wir habend davon im Ruhrpott einige und es ist vollkommen entspannt dort zu fahren. Ok, hier trifft man noch die Idioten-Radfahrer und Idioten-Fußgänger – aber irgendwas ist immer.

Was aber auf jeden Fall nichts bringt, ist diese pauschale Fingerzeigen auf die jeweils andere Gruppe. DIE Autofahrer, DIE Radfahrer, DIE Fußgänger ist einfach nur Schubladen-Denken, was wenig zur Lösung des Miteinanders beiträgt.

Habt ihr noch Ideen, wie man das Miteinander im Straßenverkehr besser hinbekommt – ohne radikale Lösungen? Da würden wir uns gerne über einen Kommentar freuen. Erspart uns aber die „Alle Auto-/Radfahrer sind Monster“-Kommentare. Denn es sind niemals DIE Autofahrer oder DIE Radfahrer, welche die Probleme machen.

Vielen Dank für Deinen Besuch

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7 Kommentare

  1. Bernhard 8. September 2020 um 15:23 - Antworten

    Kann ich voll zustimmen

    LG Bernhard

  2. juergen 8. September 2020 um 15:49 - Antworten

    Danke für deine sehr ausgewogene Betrachtung – das findet man nicht oft.
    In unserer kleineren Stadt sind mir dazu zwei Dinge besonders aufgefallen:
    1. Auch ein 10- jähriges Kind ohne Führerschein muss sicher fahren dürfen. Das muss noch nicht wissen, dass Lkws tote Winkel haben. Das liegt klar in der Verantwortung der Strassenplaner und nicht des Kindes! Wir denken viel zu oft aus unserer Sicht des gereifte Erwachsenen.
    2. Die bestehenden Wege sind oft nicht ohne Regelbruch mit dem Rad befahrbar. So wird man zum Beispiel bei uns zum oft gefährlichen Seitenstreifenfahren incl. Dooringgefahr gedrängt oder zum Überfahren an einer Fussgängerampel aufgefordert. Radfahrer werden so zur Regelüberschreitung erzogen.
    Wir brauchen aus meiner Sicht erst Verkehrsführungen, die Radfahrern den nötigen Raum regelkonform geben. Und dann die Kontrolle.
    Das „Aushandeln“ der begrenzt verfügbaren Verkehrsflächen zwischen den unterschiedlichen Nutzugsvarianten wird angesichts der derzeitigen Dominanz des Kfz eine riesige Aufgabe.

    Jürgen

    • Thomas Jansen 8. September 2020 um 17:14 - Antworten

      Hi Jürgen,

      da bin ich zu 100% bei Dir. Der Umbau der Verkehrs-Infrastruktur zu einem fairen, sicheren nebeneinander wird in den nächsten Jahren eine riesige Herausforderung. Fahrräder brauchen dringend mehr Raum. Ich hatte ja oben über die tollen Radwege hier Pott geschrieben. Das sind tolle Trassen um schnell von A nach B zu kommen. Innerstädtisch muss da aber noch mehr kommen, denn Abseits dieser tollen Trassen sieht es oft so aus, wie von Dir beschrieben. Eng, kaputt, unzumutbar – nicht alle, aber erschreckend viele.

      Man darf aber auch nicht so blauäugig sein und darauf zu hoffen, dass Autos komplett verschwinden. Ich sehe das bei mir selber. Aktuell nutze ich das Rad für alle lokalen Dinge, die zu erledigen sind. Zur Arbeit geht es damit aber nicht. Ich habe es probiert, es sind 45 Kilometer pro Strecke mit dem Rad – das geht nicht. Und da es auch keine Bahnverbindung gibt, bin ich da auf das Auto angewiesen, zumal ich gelegentlich auch mal schnell (!) da sein muss. Wenn aber alle hingehen und für kurze Strecken das Rad nutzen, wären wir schon viel weiter. Nur, dann sind wir wieder an dem Punkt, dass der Platz zu eng ist.

      LG Thomas

  3. Sven 8. September 2020 um 16:59 - Antworten

    Hallo das Thema ist ja das richtige für mich. Ich wohne am Wannsee. Touristengegend im Sommer. Unzählige Radfahrer, Fussgänger sowie Motorradfahrer und Autofahrer. Dubios ist es immer, das Autofahrer die Schuld bekommen, wenn es zwischen Auto und Fahrrad knallt. Das Problem entsteht aber nun das Radfahrer sich das Recht rausnehmen rücksichtslos auf dem Bürgersteig zu fahren und Fussgänger zur Not wegkacheln. Selbst erlebt. Dann wird man beleidigt. Andere klingen höflichst mit Vollgas auf dem Bürgersteig und meinen einfach weiter drauf los zu schippern, wenn man als Fussgänger mit Hund nicht weichen kann. Ehrlich gesagt, Fahrradführerschein und Bussgeldkatalog sollten dafür mal her.

    • Thomas Jansen 8. September 2020 um 17:19 - Antworten

      Hi Sven,

      dafür gibt es bereits Bußgelder und Verwarnungen. Die müssen nicht erst erfunden werden. Ich stimme Dir dahin gehend zu, Vollgas auf dem Bürgersteig muss und darf nicht sein, da sind wir bei dem von mir angesprochenen respaktvollem Umgang. An einer Stelle muss ich aber korrigieren: „das Radfahrer sich das Recht rausnehmen rücksichtslos auf dem Bürgersteig“ – Du meintest sicherlich „einige Radfahrer“. Kein Problem, kann passieren. Denn ich kenne viele Radler, die genau das nicht machen.

      LG Thomas

      PS: Den Link zur kommerziellen Webseite habe ich gelöscht.

      • Jürgen 8. September 2020 um 21:05

        …in unserer Gegend fahren viele auf dem Bürgersteig. Zuerst fand ich sie rücksichtslos, bis ich merkte, dass die Infrastruktur fehlt und sie zu viel Angst haben, auf der Straße zu fahren (ist hier aber auch nicht Berlin…)

        Aber noch einmal kurz ein grundsätzlicher Erklärungsversuch des Istzustandes. Was hat dem Auto im 20. Jahrhundert so eine bevorzugte Rolle gegeben?

        Betrachtet man die Zeit nach 1945, dann waren es ja zunächst die aufstrebenden Unternehmer, Ärzte oder einfach Menschen mit Geld, die sich Autos leisten konnten. Ihnen wurde (natürlich) Vorfahrt gegeben und sie beanspruchten sie auch selbstverständlich. So ein bisschen was von altem Klassendenken. Ihre Zeit war ja kostbarer als die Zeit der Fußgänger oder Fahrradfahrer, die weniger finanzielle Mittel zur Verfügung hatten. Und ich denke, auf diesem Fundament ruht auch heute noch vielfach die allgemeine Logik.
        Auto=wichtiger=Vorfahrt. Mit einsetztender Motorisierung und der exclusiven Bevölkerungsgruppe der Anfangsjahre hat sich das eingeprägt.

        Doch das hat sich ja deutlich verschoben. Fast jeder kann sich heute ein Dickschiff leasen, ganz unabhängig von seiner Position. Und gerade Menschen, die ihre Verantwortung für die Umwelt erkennen, versuchen – soweit möglich – umzusteuern. Unser Bürgermeister fährt zum Beispiel auch mit seinem Rennrad zum Rathaus. In den 1960ern hätte man ihn dafür ausgelacht.
        Ich denke, das „Vorfahrsdenken“ sollte so sein, wie an der Eisdiele: alle kommen der Reihe nach dran, egal wie sie unterwegs sind. Da drängelt sich ja auch nicht jemand so einfach vor und sagt, er sei ja schliesslich mit Auto da… . Was an der Eisdiele unvorstellbar ist, kann man im Straßenverkehr leider (noch) häufig sehen. Übrigens auf allen Seiten der Verkehrsteilnehmer…

  4. Torsten 9. September 2020 um 13:30 - Antworten

    Moin … aus meinen täglichen Erfahrungen heraus mit dem Rad ins Büro zu fahren, kann ich Euch zustimmen.

    Nicht umsonst heisst es im § 1 der STVO § 1
    Grundregeln
    (1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.
    (2) Wer am Verkehr teilnimmt hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.

    Wenn sich jeder daran halten würde, wären die Ergebnisse von Fehlern gar nicht so gravierend. Dazu gehört auch mal ein kurzes „Sorry“ oder ein „Danke“ – das wirkt wirklich Wunder!

    Beste Grüsse aus Bremen

    Torsten

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