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Zum ersten  Mal zog es uns auf die griechische Insel Kreta. Bevor wir das ausführlichere Reisetagebuch veröffentlichen, wollen wir Euch hier einen groben Überblick über unsere Reise und unsere Eindrücke von dieser schönen Insel zusammenfassen.

Kreta im Herbst – immer wieder

Bei unserer Reiseplanung für dieses Jahr hatten wir im Herbst noch eine Woche frei, genauer gesagt die letzte Woche im Oktober. Bei der Suche nach einem Reiseziel sind wir dann über Kreta gestolpert. Angenehme milde Temperaturen, zusammen mit der letzten Saison-Woche auf der Insel. Und da wir noch die in Griechenland Urlaub gemacht hatten (mal abgesehen von Thomas 4-Tages-Trip nach Athen und Umgebung), haben wir dann zugeschlagen und gebucht.

Und was sollen wir sagen, die Entscheidung war goldrichtig. Die Insel ist ja extrem touristisch erschlossen. Aber in dieser Woche waren nicht mehr so viele Touristen auf der Insel unterwegs, was uns sehr gut gefallen hat. An vielen Sehenswürdigkeiten waren wir alleine oder nur mit wenigen anderen Touristen unterwegs. Selbst Knossos war bei unserem Besuch nicht überlaufen.

Kreta Hafen

Wettermäßig hatten wir einen Lottogewinn. Sechs Tage blauer Himmel, nur wenige Fotowölkchen (*snief*) und Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad. Lediglich am letzten Abend gab es ein gewaltiges Gewitter und am Abreisetag war es recht bewölkt mit einzelnen Regentropfen.

Da wir am 1.11. zurückgeflogen sind, haben wir dann auch noch das Saisonende erlebt. Viele Geschäfte, Restaurants und Sehenswürdigkeiten hatten nun geschlossen.

Städte haben wir weitestgehend vermieden. Einen Tag wollten wir uns Chania ansehen, da war aber ein riesiges Fest zum No-Day. An diesem Tag wird das Nein der Griechen zur Zusammenarbeit mit Hitler-Deutschland gefeiert und den zahlreichen Opfern dieser Entscheidung gedacht. Dementsprechend war es rappelvoll in der Stadt und wir haben uns dann lieber auf das Land zurückgezogen.

Da unsere neue Fotokamera über eine GPS-Funktion verfügt, haben wir nun eine schöne Übersicht darüber, wo wir überall waren.

Karte Kreta Reise

Kreta – Erwartungen von uns

Was wollten wir eigentlich auf Kreta? Nun, am Strand liegen ist ja nicht unser Ding, ihr kennt das ja. Wir wollten viele schöne Orte auf der Insel sehen, Landschaften, antike Stätten, Klöster, Kirchen und kleine, schöne Dörfchen. Und all diese Erwartungen sind erfüllt oder gar übertroffen worden.

Durch unserer Recherche vor der Reise war klar, die Insel ist riesig groß und landschaftlich ein Traum. Vor Ort war das dann aber alles noch viel schöner und gigantischer. Alleine die wunderbaren Berge im Inneren der Insel, da hätten wir noch tagelang durchfahren und laufen können.

In den Bergen und an den Küsten entdeckt man zahllose kleine Dörfchen, oft eines schöner als das Andere, in traumhafter Lage.

Dazu haben wir einige antike Ausgrabungsstätten besucht, zahlreiche wunderschöne Klöster besichtigt, eine wunderbare Tropfsteinhöhle gesehen und natürlich waren wir am letzten Tag auch noch im Aquarium von Kreta – bei dem Wetter an dem Tag ein lohnenswertes Ziel.

Kloster auf Kreta
Landschaft auf Kreta
Höhle auf Kreta
Ruinen auf Kreta

Kreta – unsere Hotels

Im Vorfeld der Reise hatten wir entschieden, zwei Hotels zu buchen. Eins eher westlich, das Andere eher östlich gelegen. Das hat sich bewährt, da die Wege sonst sehr lang geworden wären. Auch so haben wir rund 900 Kilometer auf der Insel zurückgelegt.

Das erste Hotel war das Grecotel Creta Palace in Rethymnon. Ein wenig Luxus muss mal sein. Hier hatten wir ein Bungalow-Zimmer mit Meerblick gebucht, den wir auch am Morgen, nach dem Aufstehen, sehr genossen haben. Den restlichen Tag waren wir ja unterwegs.

Das zweite Hotel war das Yianna Caravel in Amoudara. Dieses eher kleine Hotel lag direkt am Anfang des langen Strandes von Amoudara. Das Hotel selber war super, mit einem sehr freundlichen Service und lecker Essen. Die Aussicht war ein wenig von dem großen Kraftwerk nebenan getrübt, welches man aber nur vom Balkon und vom Strand aus sehen konnte. Wir konnten damit aber leben, einige andere Besucher würde das vermutlich stören.

Aussicht im Grecotel Creta Palace
Yianna Caravel Hotel

Mietwagen – mal im Fiat unterwegs

Als Mietwagen hatten wir einen Fiat Tipo, der uns sicher durch die Tage begleitet hat. Naja, einen Kauf-Anfall hat dieser Wagen nun nicht ausgelöst, ein paar PS mehr hätten es auch gerne sein dürfen. In den Bergen hat er ganz schön geschuftet um uns auf die vielen Gipfel zu bringen.

Aber für einen Mietwagen war er vollkommen in Ordnung und immer noch besser, als dieses komische französische Teil, welches wir in Schottland hatten. Das ist aber auch keine Kunst.

Das Autofahren auf Kreta gestaltete sich sehr entspannt. Das lag vermutlich auch daran, dass gegen Ende der Saison dort recht wenig Verkehr war.

Essen auf Kreta – Puha…

Wir hatten beide Hotels mit Halbpension gebucht. Einfach weil es nicht viel mehr kostete, als nur Frühstück zu buchen. Das Ganze mit dem Hintergedanken, einfach mal auswärts essen zu gehen und das Abendessen im Hotel ausfallen zu lassen. Möööp – Fehler.

Es ist dann so geendet, dass wir am Morgen natürlich im Hotel gefrühstückt haben, zum Mittag unterwegs was gefuttert haben und am Abend dann in den Hotels wieder gegessen haben. Im Grecotel gab es ein fantastisches Buffet, im Yianna Caravel Menüwahl mit feinsten Sachen.

Ja, wir hätten unterwegs, zur Mittagszeit, nichts essen müssen. Aber, ganz Kreta besteht aus Tavernen, Restaurants und Kantinas, wo man wunderbar leckere Sachen bekommt. Bei den ganzen Angeboten an Gyros, Suflaki, Bifteki, Tsatsiki, frischen Fisch und vielen anderen Leckereien konnten wir nicht widerstehen.

Nach einer Woche fühlten wir uns ein wenig gemästet und die Waage hier zu Hause haben wir in den Schrank gesperrt.

Kreta Scampis
Kreta Grillteller
Kreta Gyros

Katzen auf Kreta

Hach, die Insel ist voll mit kleinen, süßen Katzen. Egal ob in den Hotels, an den Stränden, in Klöstern oder an anderen Sehenswürdigkeiten – überall Katzen. Das war für uns natürlich ganz schlimm. Überall musste man Fotos von den kleinen Damen und Herren machen.

Natürlich sind die Katzen dort auch ein Problem. Es sind einfach zu viele und oft sind diese nicht versorgt. Daher sehen einige Krank aus, was sie vermutlich auch sind. Nur an einem Ort ist uns aufgefallen, dass die Katzen markiert waren (eine Ecke vom Ohr entfernt), diese waren kastriert und wurden vermutlich auch sonst medizinisch versorgt.

In den Hotels und in den Klöstern waren die Katzen auch gut versorgt. Die Mönche kümmern sich wirklich liebevoll um die Tiere und auch die Hotels achten darauf, keine kranken Katzen dort rumlaufen zu haben. Aber außerhalb dieser Einrichtungen sind es einfach Streuner.

Katzen auf Kreta
Katzen auf Kreta
Katzen auf Kreta
Katzen auf Kreta

Fazit und weitere Kreta-Berichte

Kreta hat uns richtig gut gefallen, wir kommen wieder nach Griechenland. Dort soll es noch die in oder andere sehenswerte Insel und das Festland geben. Das sollten ein paar weitere interessante Reisen werden.

Nächstes Mal machen wir aber vorher eine Diät – die griechische Küche ist für uns einfach zu verführerisch, da werden wir ja andauern schwach und futtern was das Zeug hält.

In den kommenden Tagen werden wir noch ein ausführliches Reisetagebuch schreiben, mit viel mehr Fotos und Informationen zu den besuchten Orten. Dazu wird es noch einen ausführlichen Bilderbericht aus dem Creta Aquarium geben und vermutlich machen wir noch einen eigenen Bilderbericht mit Katzenfotos. Da müsst ihr dann durch.

Wir hoffen, diese kleine Rückschau auf unsere Reise hat Euch ein wenig gefallen. Über Kommentare würden wir uns sehr freuen.

Vielen Dank für Deinen Besuch!

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