Kulinarischer Urlaub in den USA?

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Kulinarischer Urlaub in den USA?

Jessica vom Blog Yummy-Travel hat zu einer Blogparade „Mein kulinarischer Urlaub“ aufgerufen. Und wir haben hin und her überlegt, ob wir einen Beitrag dazu schreiben. Wir hatten beim Thema „kulinarischer Urlaub“ spontan andere Bilder im Kopf. Feinste, ausgefallene Küche, in gediegener Umgebung, ein Fläschchen Wein dabei – Teller wo noch viel Platz frei ist, rund um die tollen leckeren Sachen.

Das wäre nicht unser Ding, wir lieben es lieber bodenständig und rustikal, auch beim Essen. Natürlich findet man auch in den USA zahlreiche Gourmet-Restaurants. Entgegen aller schlechten Gerüchte, verstehen die Amerikaner sehr wohl was von gutem Essen. Es gibt dort nicht nur Burger, Steaks und Spare-Rips. Aber ehrlich gesagt, genau dieser Dinge lieben wir so da drüben!

Flugzeugessen

Aus kulinarischer Sicht sind die Flüge in die USA meist eher ernüchternd. Das Essen im Flugzeug ist ja meistens, naja – man kann es essen.

Flugzeugessen

Flugzeugessen

Mal ehrlich, für das Auge ist das nichts, oder? Man hat halt was im Magen und gut ist. Einzige Ausnahme bisher, das Curry-Chicken bei British Airways. Das sah auch nicht gut aus, war aber mal richtig lecker. Das war das erste mal bisher, dass Thomas in die Bordküche gegangen ist und gefragt hat, ob noch eine Portion über ist.

Lachs aus der Business Class

Lachs aus der Business Class

Etwas besser sah da schon dieses Essen aus der Business Class aus. Melli bekam dieses beim letzten Flug mit Delta, als Entschädigung weil man ihr laktosefreies Essen vergessen hatte. Das war dann nicht nur lecker, es war auch tatsächlich schön anzusehen.

USA – Land der Steaks und Burger und nichts anderes?

Wenn wir mit dem Mietwagen unterwegs sind, dann gehen wir fast jeden Abend irgendwo in einem Restaurant essen. 

Caesars Salad mit Pute

Caesars Salad mit Pute

Und es gibt halt nicht nur Steaks und Burger. Es gibt wunderbare Salate, es gibt sehr viele Fischgerichte und andere tolle Leckereien. Man muss nicht nur klischeehaft einseitig essen. 

Fisch in Daytona Beach

Fisch in Daytona Beach

Natürlich gibt es auch immer lustige Dinge zu sehen, auch beim Essen. Bei dem Besuch eines sehr schönen Cafes in Santa Fe prangerte uns ein Schild „Blackforest Cherrycake“ entgegen. Oh, Schwarzwälder Kirschtorte? Die mussten wir ja mal probieren.

Schwarzwälder Kirschtorte mit Erdbeere

Schwarzwälder Kirschtorte mit Erdbeere

Und als erstes sprang uns die riesige Erdbeere auf dem Tortenstück ins Auge. Aber sonst war der Kuchen wirklich klasse.

Selbstverpflegung im Wohnmobil

Feuer frei

Feuer frei

In den letzten Jahren sind wir ja gerne mit dem Wohnmobil in den USA unterwegs. Naturgemäß steht dabei Selbstverpflegung auf dem Programm. 

Am Abend, nach einem langen Tag, wird dann auf dem Campingplatz der Grill angeworfen und man sitzt mitten in der wunderbaren Natur und schaut dem Essen beim grillen zu. Das ist wirklich Urlaub (für uns).

Grillen in der Natur

Grillen in der Natur

Dementsprechend fallen unsere Einkäufe aus. Meistens haben wir dann eine ordentliche Portion Rind im Kühlschrank des Wohnmobils liegen – der nächste Grill kommt eher als man denkt. Sollte mal kein Grill zu finden sein, und einen am Mittag ein Hüngerchen überkommen, dann wird auch schon mal ganz kliescheehaft einfach Fastfood gegessen.

Mittagsmahl von den güldenen Bögen

Mittagsmahl von den güldenen Bögen

Dies dann aber stilvoll am Esstisch im Wohnmobuk und dem richtigen Ketchup!

Unser kulinarisches Highlight in den USA?

Wer jetzt irgendwelche ausgefallen Gourmetfreuden erwartet, der wird wohl bitter enttäuscht werden. Es ist etwas ganz banales: Honig!

Unser Honigbär

Unser Honigbär

Diesen kleinen Honigbär haben wir bei unserem ersten Wohnmobil-Urlaub eigentlich nur gekauft, weil wir die Flasche so niedlich fanden. Und dann die große Überraschung – der ist aber mal so richtig lecker. Damit steht er nun in jedem Jahr auf unserem Einkaufszettel – 3 Flaschen Honigbär. Eine für den Urlaub und zwei nehmen wir mit nach Hause.

Das war unser Beitrag zur Blogparade „Kulinarischer Urlaub“. Wir hoffen, wie immer, er hat euch ein wenig gefallen. 

Wie sind eure Erfahrungen beim Essen auf Reisen? Habt ihr da besondere Vorlieben, tolle Erfahrungen, schreckliche Erlebnisse? Dann berichtet doch hier in den Kommentaren oder schreibt einen eigenen Beitrag für die Blogparade von Jessica.

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11 Kommentare

  1. Elke 8. November 2015 um 11:51 Uhr - Antworten

    Wer bei dem Bericht keinen Hunger bekommt 🙂 ich jedenfalls sofort. Halb volle Teller sind auch nicht unser Ding. Das ist uns sogar voooooooor langer Zeit hier in MH passiert, anschließend sind wir dann noch auf den Weihnachtsmarkt gegangen um satt zu werden.
    LG
    Elke

    • Thomas Jansen 9. November 2015 um 10:00 Uhr - Antworten

      Solche Restaurants meiden wir. Das mag ja alles lecker sein und bestimmt ein Hochgenuss. Was habe ich aber davon, wenn ich für das viele Geld nicht satt werde. Ok, manche werden uns dafür als Gourmet-Banausen beschimpfen – macht aber nix. 🙂

      LG Thomas

  2. Hans 8. November 2015 um 16:46 Uhr - Antworten

    Sehr appetitlich. OK, das Essen in Flugzeugen ist oft kein kulinarisches Highlight. Ich hab bisher ja nur Erfahrungen aus New York. Da bekommt man von billig und lecker über preislich OK, bis hin zu teuer und weniger schmackhaft die volle Bandbreite. Im Restaurant einen Burger, kann man nicht mit dem vergleichen, was wir hier in den „Ketten“ so bekommen.

    • Thomas Jansen 9. November 2015 um 10:01 Uhr - Antworten

      Stimmt, Burger in USA Restaurants sind teilweise der Hammer. Selbst bei einigen Fast-Food-Ketten (welche es in Deutschland so nicht gibt) sind diese wirklich ein Genuss.

      LG Thomas

  3. Mathias 11. November 2015 um 16:58 Uhr - Antworten

    Hallo Thomas,

    ich verfolge Euren Blog schon eine Weile und musste über den Artikel ein bisschen schmunzeln. Ich selbst reise oft und viel – auch in die USA. Mit dem Essen habe ich allerdings ab und an so meine Probleme. Ich persönlich esse kein Fleisch und das ist dort nicht immer einfach! Es kommt natürlich ganz drauf an, wo man sich befindet: Während in New York eine unglaubliche Fülle an Möglichkeiten auf einen Einströmt, habe ich den mittleren Westen eher als, charmant formuliert, schwierig empfunden.

    Aber das ist natürlich eine rein subjektive Empfindung. Gerade war ich mit dem Wohnmobil in Alaska unterwegs. Das war ziemlich aufregend – und kulinarisch ein echtes Highlight, da wir natürlich selbst gekocht haben! 😉

    • Thomas Jansen 12. November 2015 um 8:12 Uhr - Antworten

      Moin Mathias,

      als Vegetarier stelle ich mir das teilweise schwierig vor, ohne allerdings mal drauf geachtet zu haben. Melli muss ja laktosefrei essen, das ist in den USA kein Problem. Selbst in den meisten Restaurants findet man dazu mittlerweile Gerichte, die extra gekennzeichnet sind. Das Gleiche gilt auch für glutenfrei.

      Und mit dem Wohnmobil fahren, ist es die schönste Art dort zu reisen – nicht nur wegen dem Essen. 🙂

      LG Thomas

  4. Nord-Peru Reisen 12. November 2015 um 16:26 Uhr - Antworten

    Wir haben in den USA auch immer gut gegessen. Keine Gourmet-Restaurants, aber einfach gutes, bürgerliches Essen. Und wie Ihr auch, haben wir viel im Wohnmobil gekocht und in National Parks gegrillt. Eine tolle Erfahrung.

  5. moerkrum 15. November 2015 um 20:18 Uhr - Antworten

    Ich mag das Esssen in den USA auch sehr gerne. Nicht nur das typische US-Food wie Burger, Steaks & Co – ich esse sehr gerne mexikanisch und generell Küche aus aller Welt. Sofern man sich dort in einer ausreichend großen Stadt aufhält, ist von Sushi über vegane Snacks bis hin zum Burger alles drin. Und nicht zu vergessen: Die Pancakes! 😉

  6. ingo 21. November 2015 um 9:03 Uhr - Antworten

    Hallo Thomas,

    den Honigbären kenne ich noch aus meiner Kindheit. Den gab es hierzulande auch mal.
    Trotzdem finde ich, genau so wie Du: Deftig muss es sein und da seid Ihr dort richtig.

    Übrigens: Das Flugzeugessen, das Du bekommen hast, sieht gar nicht so scheußlich aus … für ein Flugzeugessen. Die zweite Variante ist aber eindeutig appetitlicher.

  7. Stefan 2. März 2017 um 12:20 Uhr - Antworten

    Mein (kleines) Highlight bei der „Flugnahrung“ war ganz klar der Snack, den es bei AA wenige Stunden vor der Landung gab: Pizza!
    Das ist so in Erinnerung geblieben, dass ich allenortes nur die Verpflegung bei AA lobe, obwohl ich mich garnicht mehr daran erinnern kann, ich denn als Lunch bekommen habe (Wahrscheinlich Chicken oder Pasta 🙂 )

    Die „echten“ Burger sind ja heute auch hier in der Heimat auf dem Vormarsch, teilweise auch sehr gut. Was ich hier noch in keinster Weise vergleichbares gefunden habe sind Steaks. Klar gibt es hier auch Gute, aber an die US Steaks reichte es noch nirgends heran.

    Einerseits bin ich froh darüber, dass wir hier kein so breites Fastfood Angebot haben -es fiele mir sicherlich schwer da standhaft zu bleiben-, andererseits würde ich doch gerne mal wieder Boneless Chicken Wings von Wendys essen, irgendwas aus dem Taco Bell Angebot oder einfach mal wieder eine richtig gute Quesadilla…

    Danke für den Weg in die kulinarische Erinnerung 🙂
    Ich bin jetzt wohl öfter hier

    • Thomas Jansen 3. März 2017 um 8:53 Uhr - Antworten

      Hi Stefan,

      so ein liebstes Flugzeugessen habe ich auch. Chicken-Curry bei British Airways. Das habe ich da einmal bekommen, mir nur gedacht, dann nehme ich halt wieder mal Chicken und am Ende gefragt, ob die noch eine Portion über haben. 🙂

      LG Thomas

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