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Makar und Arila – Neues von den Tigerbabys im Zoo Duisburg

Dasha kommt zur Hilfe.

Bei unserem letzten Besuch waren die Nachwuchstiger noch namenlos. Das hat sich jetzt geändert, Makar und Arila – sind die Namen der kleinen Tigerbabys in Duisburg.  Die Kleinen erleben jeden Tag neue spannende Dinge. Bei unserem Besuch konnten wir die Überquerung eines reissenden Flusses, ein Vollbad und eine Menge anderer Spielereien beobachte. Und wir verraten Euch, wie ihr die beiden kleiner Tiger auseinander halten könnt.

Makar und Arila – Wie erkennt man die beiden?

Guten Morgen Makar
Guten Morgen Makar

Am 6. September wurden der Junge auf den Namen Makar und das Mädchen als Arila getauft. Nun stellt sich natürlich die Frage, wie kann man die beiden kleinen Tiger auseinander halten, ohne hinten unter den Schwanz zu schauen. Auf dem ersten Bild seht ihr den kleinen Makar, den Jungen, der zwei Besonderheiten im Fellmuster zeigt. Bei ihm seht ihr ein Dreieck auf der Stirn, oberhalb der Nase. Das ist im Vergleich zum Mädchen Arila eindeutig zu erkennen. Dazu ist bei Makar über dem linken Auge der „Blitz“ im weißen Fell unterbrochen. Bei der kleinen Arila ist das Muster dort über beiden Augen durchgängig.

Marila im Sonnenschein
Arila im Sonnenschein

Auf diesem Bild sieht man Arila, das Mädchen. Das Dreieck über der Nase ist nicht so klar abgegrenzt gezeichnet wie bei Makar und man sieht, dass über beiden Augen der Blitz geschlossen gezeichnet ist. So kann man die kleinen auseinander halten, wenn sie denn mal ruhig halten. Meistens geht es doch erst später auf den Fotos.

Ein Unterschied war auch das Verhalten, zumindest bei unserem Besuch. Arila war recht ruhig, lag viel in der Sonne rum und genoss den Tag. Makar dagegen war in einer Tour auf Entdeckerreise – unheimlich aktiv und neugierig.

Die Flussüberquerung

Nachdem Muttertier Dasha mal auf die andere Seite des gewaltigen Stromes gegangen war, wollte der kleine Makar natürlich hinterher.

Wie komme ich über den Fluss?
Wie komme ich über den Fluss?
Mal bei Mama abschauen...
Mal bei Mama abschauen…
Trau Dich Kleiner...
Trau Dich Kleiner…

Mit zwei beherzten Sätzen schaffte Makar es dann auf die andere Seite des großen Stroms. Das ganze sogar ohne großartig nass zu werden.

Auf zum anderen Ufer.
Auf zum anderen Ufer.

Nur zurück traute er sich dann eine Zeit lang nicht mehr. Er stromerte unentschlossen am Ufer entlang, bis Mutter Dasha wieder zur Hilfe kam. Sie hatte sich das Treiben eine ganze Weile von der anderen Seite aus angesehen.

Dasha kommt zur Hilfe.
Dasha kommt zur Hilfe.
Hier geht es rüber.
Hier geht es rüber.
Auf die Steine treten, Makar *seufz*
Auf die Steine treten, Makar *seufz*

Naja, wenn ich eh gerade im Wasser sitze kann ich auch direkt was trinken, bei den Temperaturen.

Kleines Bad für Makar
Kleines Bad für Makar

Spielstunde mit Makar und Arila

Geht mal spielen und lasst Mama mal entspannen
Geht mal spielen und lasst Mama mal entspannen

Nach dem Abenteuer am reissenden Fluss zog Makar dann durch das Gehege. Erstes Opfer des Spielanfalls war eine Decke, welche zum Toben in das Gehege gehängt wurde.

Böse Decke!
Böse Decke!

Und dann fand er endlich seine Schwester Arila. Diese hatte bis dahin in einem Gebüsch ihre Ruhe genossen, die dann aber vorbei war.

Attacke - Arila und Makar beim spielen
Attacke – Arila und Makar beim spielen
Raufen, toben, rumrollen
Raufen, toben, rumrollen
Knuffig die beiden Kleinen
Knuffig die beiden Kleinen

Und noch ein (ungewolltes) Vollbad

Nach der Spielattacke zog Arila sich wieder auf ein ruhiges Fleckchen zurück und Makar machte sich auf die Suche nach Dasha.

Wo ist Mama?
Wo ist Mama?

Mama hatte sich derweil in einen „Pool“ im hinteren Bereich des Geheges zurück gezogen. Bei dem Wetter sicherlich eine weise Entscheidung.

Ein Schlückchen aus dem Pool
Ein Schlückchen aus dem Pool

Klein Makar war aber der Meinung, die Ruhepause wäre schon zu lange gewesen. Also ran an Mama und spielen.

Prima - da kann man drauf klettern
Prima – da kann man drauf klettern
Prima - da kann man rein beissen
Prima – da kann man rein beissen
Prima, da kann man drauf hauen
Prima, da kann man drauf hauen

Dasha ist von ihrem Verhalten eine sehr liebevolle Mutter das wurde dann auch ihr zu nervig und es gab einen kleinen Stupser – der dann in einem Vollbad für Makar endete.

Hiiilfe - ich will hier raus.
Hiiilfe – ich will hier raus.
Begossener Tiger...
Begossener Tiger…

Mutter Dasha saß derweil dort und hatte einen Blick drauf, der göttlich war.

Irgendwann ist auch mal gut...
Irgendwann ist auch mal gut…

Wir waren extrem fasziniert von dem Verhalten der kleinen und großen Tiger. Im Grunde unterscheiden die sich in ihren Gesten, in der Körpersprache, gar nicht so stark von unseren Hauskatzen. Wir als Katzenhalter haben zumindest einige Parallelen entdecken können, die wir hier zu Hause genau so beobachten können wie bei diesen tollen Großkatzen. Nur der Drang da mit zu spielen, der hält sich doch in eng gesteckten Grenzen. Ganz besonders wenn man sich die Zähne und die Krallen der Kleinen anschaut, von der Mutter wollen wir da gar nicht reden.

Ein schöner Kurzausflug mit neuem Objektiv

Sony SEL 70-200 F4 G OSS
Sony SEL 70-200 F4 G OSS

Einen triftigen Grund für unseren Kurzausflug hatten wir natürlich auch. In der Woche kam unser neues Teleobjektiv, das Sony SEL 70-200, bei uns an. Dieses bettelte förmlich darum ausgiebig getestet zu werden. Und dann noch dieses anhaltende schöne Wetter, da musste man einfach raus und Fotos machen. Und da der Duisburger Zoo nur 10 Minuten mit dem Auto von uns entfernt ist, lohnt es sich auch noch nach Feierabend am Nachmittag dort hin zu fahren.

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14 Kommentare

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  • Hallo Thomas,

    die Bilder sind echt toll! Und die Investition in das Objetkiv scheint sich echt gelohnt zu haben. Mich würde interessieren, wie das Handling ist. ist es für längere Fototouren noch angenehm zu tragen?
    Ich besitze „nur“ das Tamron 70-300 und bin mit ihm deswegen so zufrieden, weil es relativ leicht ist und ich es daher gerne für längere Ausflüge mitnehme. Mich schrecken höherwertige Objektive nicht nur wegen des Preises sondern vor allem wegen ihres hohen Gewichtes ab.

    Liebe Grüße
    Sylvi

    • Hi Sylvi,

      ja, das Objektiv ist passend zur kleinen Systemkamera absolut langfototourentauglich (welch ein Wort). Es wiegt sage und schreibe nur 840 Gramm, kein Vergleich zu den Modellen die ich selber früher von Sigma oder Nikon hatte.

      LG Thomas

  • tiger <3 und insbesondere tigerbabies <3 wow, was für eine unfassbar wunderschöne fotostrecke, ich bin hin und weg. bei meinem letzten besuch im zoo hatte ich auch riesen glück, ein paar tolle bilder von den tigern in den kasten zu bekommen, da wir aber keine kleinen haben sind sie mit euren nicht zu vergleichen. vor allem das "trau dich kleiner" hat definitiv wow-faktor und alle die, wo sich die kleinen über den fluss wagen. hach!

  • Das sind wunderschöne Motive, die toll und mega scharf festgehalten wurden. Ich bin auch Katzenfreund, musste unsere mal wegen allergischer Reaktionen abgeben. Ich glaube aber, dass – bei den hier fotografisch aufgenommenen – Mietzekatzen, eine Allergie keine Rolle spielt. 😉 Ich möchte auch mal wieder auf ne Safari, muss aber vorher ne praktikable „Einarmige-Banditenlösung“ finden.

    • Hallo Hans,

      naja, eine Katzenallergie ist da eher kein Problem. 🙂

      Das mit dem Fotografieren ist bei Dir ja im Moment wirklich ein Problem. Ich habe mal irgendwo einen Fotografen getroffen, der auch nur einseitig arbeiten konnte. Der hat die Kamera so gehalten, dass er mit der Hand die Kamera hatte, zoomen konnte und dann per Fernauslöser mit dem Mund ausgelöst hat. Ich stell mir das zwar kompliziert und wenig komfortabel vor – er hatte aber riesig Spaß dabei.

      LG Thomas

  • Hi! Ich bin das erste Mal auf Deiner Seite. Du machst hier gute Arbeit und hast auch ordentliche Ausrüstung dafür angeschafft. Darf ich dir eine Kleinigkeit aber sagen: schade um die Zeit die mit dem tollen Teleobjektiv verbracht wurde wenn der ’shutter speed‘ zu lang gewählt wurde – wenn die Tigermama schon ab den Vorderpfoten unscharf ist wenn sie quer vorbeischlendert/-rennt dann muss einem Fotografen klar sein was zu tun ist. Du machst ja den Bildaufbau teilweise wirklich sehr schön, warum vernachlässigst du die basics? Tiere die sich quer bewegen: 1/800 oder kürzer ablichten! Tiere die auf dich zulaufen: viel kürzer zB. 1/2000 sec. . Tiere die liegen: egal, lass hier die Automatik ran. Du nutzt ja nicht immer die Automatik oder?
    LG, Stephan

    • Hi Stephan,

      welches Bild meinst Du? Die Zeiten, die Du nennst, sind mir schon bekannt. Nur leider ging mit Blende 4 nicht mehr viel, ohne die ISO weiter hoch zu drehen. Ich fotografieren übrigens meistens mit der Zeitvorwahl, bei ruhigeren Motiven auch gerne mit der Blendenvorwahl.

      LG Thomas

  • […] Gnarf – direkt das erste Thema stellt uns vor ein Problem. Tierisch ist prinzipiell ein gutes Thema aber nur ein Foto zeigen zu dürfen, ist wieder mal eine Qual. Welches sollen wir nur nehmen. Wir haben wunderbare Bild auf unseren Zootouren um zweiten Halbjahr geschossen. Die tollen Schneeleoparden im Karlsruher Zoo, die jungen Leoparden in Krefeld, unsere neue Katze Claire – um nur ein paar Beispiele zu nennen. Am Ende haben wir uns für ein Bild des Tigernachwuchses in Duisburg entschlossen, welche wir in diesem Jahr öfters mal besucht haben. Das Foto ist an dem Tag entstanden, als Mutter Dasha dem kleinen Markar beibrachte, wie man unfallfrei über den „großen Strom“ kommt. Mehr Bilder von dem Tag findet ihr auf unserem ZooFoto-Blog. […]

  • Hallo ihr beiden,

    bin bei meiner Suche nach einem Zoomobjektiv an eurer Seite vorbei gekommen und werde sie mir merken und ausgiebig anschauen.

    Sehr schöner Bericht und sehr schöne Fotos! Danke fürs Veröffentlichen und viel Spaß beim Schauen und knipsen!