Unsere erste Reise nach Afrika, genauer gesagt nach Namibia, steht nun kurz bevor. Gestern haben wir nochmal ein Hotel umgebucht, der Rest der Reise steht nun und wir wollen Euch unsere Planung einmal zeigen.

An- und Abreise nach Namibia

Wir werden mit der KLM vom Amsterdam aus nach Windhoek fliegen. Der Flieger wird auf dem Hin- und Rückweg einen Zwischenstop in Luanda, Angola. Für diesen Flug haben wir uns entschieden, weil er für uns vom Preis-Leistungsverhältnis einfach passte. Über Südafrika wollten wir nicht fliegen, da uns der Umweg einfach zu groß war. Alternativen über die Emirate waren preislich reizvoll aber auch wieder ein unnötiger Umweg.

Bei KLM haben wir uns dann Plätze in der Economy Comfort gegönnt. Da beide Flüge über Nacht gehen, hoffen wir so ein wenig schlafen zu können, da die Sitze doch deutlich bequemer sind. Die Flüge werden übrigens mit dem Airbus 330-200 durchgeführt – einer unserer Lieblingsflieger.

Mobil in Namibia

Wir landen am Vormittag in Windhoek und werden dann von unserem Autovermieter am Flughafen abgeholt. Wir haben uns einen kleinen Truck-Camper auf Basis eines Toyota Hilux gemietet. Vorteil ist, wir haben einen Kühlschrank und eine Toilette dabei. Der Camper war am Ende auch nur 150 EUR teurer, als wenn wir einen normalen Geländewagen genommen hätten. Übernachten wollen wir in dem Teil aber nicht.

Gebucht haben wir den Wagen über einen deutschen Anbieter. Somit sollten wir mit allen Versicherungen usw. sicher sein.

Unsere Route durch Namibia

Von der Mietstation fahren wir durch Windhoek durch (!) und direkt nach Norden. Die erste Nacht verbringen wir dann in einer Wilderness Lodge, nördlich von Windhoek. 

Die nächste Etappe wird eine Cheetah-Farm sein, die südlich vom Etosha Nationalpark liegt. Hier hoffen wir auf die ersten Katzenfotos der Reise.

Der Etosha Nationalpark ist dann unsere Heimat, für die kommenden 4 Nächte. Dabei wechseln wir die Lodges von Westen nach Osten durch. Angefangen in der Okaukuogo Lodge, weiter zur Halali Lodge und am Ende in der Namutomi Lodge. Die Lodges haben wir übrigens über einen deutschen Reiseveranstalter gebucht. Auf der Seite des National Parks waren diese im Oktober letzten Jahres schon ausgebucht, für unseren Reisezeitraum. Der Veranstalter hatte noch Kontingente und der Preis war der Gleiche, als wenn wir direkt beim National Park gebucht hätten.

Wenn wir den National Park verlassen haben, bleiben wir am Abend noch eine Nacht in Grootfontein. Dort haben wir uns in einem kleinen Guesthouse eingemietet.

Von dort geht es am Waterberg Platau entlang bis zur Otjiwa Safari Lodge, wo wir die letzten beiden Nächte unserer kleinen Rundreise verbringen werden.

Wir wollen Tiere sehen!

Ihr merkt schon, keine Übernachtung in einer Stadt, keine landschaftlichen Hammergegenden. Unser Reiseziel ist es, Tiere zu sehen, zu beobachten und zu fotografieren. Windhoek als Stadt reizt uns so gar nicht und die sicherlich landschaftlich schönen Ecken des Landes, werden wir uns vielleicht auf einer späteren Reise ansehen. Jetzt wollen wir, ihr ahnt es, einfach nur Tiere sehen. Dafür machen wir diese Reise.

Wer mitgezählt hat, dem ist bestimmt aufgefallen, dass wir nur 9 Nächte im Land sind, also 11 Tage. Ja, das haben wir bewusst so gemacht. Wir waren noch nie in Afrika, wir wollen uns das erstmal anschauen. Wenn es uns gut gefällt, dann bleiben wir beim nächsten Besuch sicher länger.

Dazu kommt, dass wir lieber mehrere kürzere Urlaube im Jahr machen. Das bringt uns mehr Erholung, wie ein einziger langer Urlaub.

Fotoausrüstung für Namibia

Da unser Schwerpunkt beim Tiere beobachten liegt, wird auch die Kameraausrüstung entsprechend sein. Uns werden folgende Kameras begleiten:

  • Canon 70D mit dem Canon 100-400 L II Objektiv (mit Crop sind das dann 150-600mm Brennweite)
  • Sony Alpha 6300 mit dem Sony 24-240 Objektiv (mit Crop 36-360mm)
  • Sony Alpha 7 MKII als Backup-Kamera

Mit dieser Zusammenstellung sollten wir gut über den Urlaub kommen. Unser Ziel ist es, bei der staubigen, sandigen Luft draußen auf keinen Fall ein Objektiv zu wechseln.

Ebenfalls mit im Gepäck wird ein Reisestativ sein, ein Berg Akkus, Ladegeräte und eine große Anzahl an Speicherkarten. Zur Sicherung der Fotos wird uns zudem eine Store-Festplatte begleiten, mit der wir am Abend die Speicherkarten sichern können.

Mobile Daten in Namibia

Am Flughafen werden wir uns für unsere iPhones SIM-Karten eines nationalen Anbieters kaufen. Damit sollten wir für die 11 Tage auskommen. Es gibt eh nicht überall ein Telefonnetz und es ist schließlich Urlaub. Unsere iPads werden uns auch begleiten, zum Bücher lesen am Abend, wenn wir uns irgendwann mal von den Tieren trennen können, die vielleicht an den Wasserlöchern der Lodges zu sehen sind.

Achso, unser Notebook bleibt zu Hause. Ist Urlaub, nix arbeiten.

Für die Social Medias werden wir sicherlich noch ein paar Bilder mit den Smartphones machen oder einzelne Fotos mal von den größen Kameras übertragen. 

Dampfzeugs

Natürlich werden wir auch in Namibia dampfen. Wir haben uns schon erkundigt, es ist dort erlaubt und auch die Einfuhr von E-Zigaretten und Liquids unterliegen keinerlei Beschränkungen.

Also werden wir 2-3 e-Zigaretten, Ersatz-Coils und ausreichend Liquid mitnehmen.

Sonstige Vorbereitungen

Wir haben in den letzten Wochen und Monaten einige Bücher über Namibia gelesen, durch viele Blogs gestöbert, mit Freunden gesprochen die schon dort waren. Dazu haben wir uns Bücher über die Tierwelt des südlichen Afrikas gekauft, auch zur Artbestimmung vor Ort. Einen Löwen können wir ja noch so eben ohne fachliche Hilfe identifizieren, bei den vielen verschiedenen Antilopen-Arten wird es dann aber eng.

Und mit jeder Zeile, die wir gelesen haben, stieg die Vorfreude auf diese Reise und das Land.

Tipps werden gerne noch angenommen

Habt ihr noch Tipps, wo wir unbedingt dran denken müssen? Dann schreibt uns diese gerne in die Kommentare hier unter dem Beitrag.

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Wir sind es, Melanie und Thomas. Zwei Reisesüchtige in den besten Jahren, wie man das neuerdings so sagt, also das mit den Jahren. Wenn wir mal nicht reisen, verdienen wir unser Geld zum Reisen und fotografieren uns an den Wochenenden durch die nähere Umgebung. Dabei lieben wir Zoos oder andere Sehenswürdigkeiten rund um unseren schönen, geliebten Ruhrpott.

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