Die letzte Etappen auf unserer Namibia Reise war die Otjiwa Safari Lodge. Ein abendlicher Game Drive bot uns viele schöne Tiere und einen Sonnenuntergang mit Aussicht. Und ein morgendlicher Rhino-Walk führte uns durch den Busch zu den tollen Nashörnern.

Otjiwa Safari Lodge

Die Otjiwa Safari Lodge liegt rund 30 Minuten Autofahrt südlich des Ortes Otjiwarongo, direkt an der Landstraße B1, welche vom Etosha nach Windhoek führt. Am letzten Tag sind wir von der Safari Lodge noch etwa 4 Stunden zum Flughafen Windhoek gefahren. Ideal, um den späten Rückflug um 18:30 Uhr ohne Stress und Hektik zu erreichen.

Die Lodge gehört zu den ältesten Wildfarmen in Namibia. Auf einer Fläche von rund 12.000 ha beherbergt die Farm viele Tiere aus rund 25 Arten. Darunter viele Giraffen, Antilopen, Springböcke und weiße Nashörner.

Der Rezeptionsbereich und das Restaurant befinden sich im zentralen Gebäude der Gästefarm. Nebenan befinden sich die Häuser mit den sehr schönen Doppelzimmern und einige Chalets. In anderen Bereichen der Farm befinden sich weitere Unterkünfte. So bietet die Mountain Lodge luxuriöse Chalets mit einem weiten Rundumblick über die Landschaft. Eagle’s Rest bietet Selbstversorgern in großen Wohneinheiten das Gefühl, mitten in der Wildnis zu wohnen. The Nest ist eine weitere Unterkunft, im Busch gelegen mit Blick auf ein eigenes, beleuchtetes Wasserloch.

Die Begrüßung an der Rezeption war sehr freundlich, mit einem leckeren Erfrischungsgetränk. Die Wartezeit auf unser Zimmer, wir waren ein wenig früh dort, konnten wir uns im Garten Restaurant, mit Blick auf ein künstliches Wasserloch und einen Pool für die Gäste, bei einem leckeren Kaffee vertreiben.

Die Farm kann nicht mit dem eigenen Auto erkundet werden. So haben wir zwei Game Drives gebucht. Eine am Abend unserer Ankunft, wo es über die gesamte Farm ging um möglichst viele Tiere zu sehen. Der zweite Game Drive war dann am nächsten Morgen. Dort haben wir eine Wanderung zu den Nashörnern gebucht, zu zweit mit einem Guide.

Es gab noch viel mehr Game Drives zur Auswahl. Aber nach den vielen Eindrücken der Reise wollten wir es am Ende ein wenig ruhiger angehen lassen. Zudem bot uns die Terrasse unseres Zimmers einen wunderbaren Blick auf ein natürliches Wasserloch und den Busch dahinter.

Das Restaurant der Otjiwa Safari Lodge gehörte auf jeden Fall zu den Besseren unserer Reise. Namibische Küche, auf gehobenem Niveau, das war auf jeden Fall große Klasse.

Mehr Infos zur Otjiwa Safari Lodge findet Ihr auf deren Homepage.

Otjiwa Safari Lodge – Game Drive am Abend

Der abendliche Game Drive führte über die komplette Farm, mit vielen Stopps zum fotografieren der schönen Tiere. Hier waren natürlich die weißen Breitmaulnashörner das Highlight. Aufgrund der extremen Trockenheit müssen die Tiere im afrikanischen Winter zugefüttert werden. Auf der gesamten Farm war kaum noch natürliches Gras zu finden.

Am Ende führte uns die Tour auf einen Hügel. Dort hatten wir einen wunderbaren Ausblick auf den Busch, am Horizont war der Waterberg zu sehen und der Sonnenuntergang war wirklich schön.

Insgesamt waren wir rund 2 Stunden unterwegs und haben sehr viele interessante Dinge erfahren. Das ist natürlich der Vorteil, wenn man nicht selber fahren kann und einen einheimischen Guide dabei hat.

Auf zum abendlichen Game Drive auf der Otjiwa Safari Lodge

Auf zum abendlichen Game Drive auf der Otjiwa Safari Lodge

Warzenschwein

Warzenschwein

Den Nashörnern das Futter klauen

Den Nashörnern das Futter klauen

Gnus

Gnus

Nashorn

Nashorn

Nashörner

Nashörner

Giraffen Familie

Giraffen Familie

Giraffen Nachwuchs

Giraffen Nachwuchs

Riesentrappe

Riesentrappe

Das jüngste Nashorn auf der Farm

Das jüngste Nashorn auf der Farm

Das jüngste Nashorn auf der Farm

Das jüngste Nashorn auf der Farm

Das jüngste Nashorn auf der Farm

Das jüngste Nashorn auf der Farm

Pause zum Sonnenuntergang

Pause zum Sonnenuntergang

Sunset in Namibia

Sunset in Namibia

Otjiwa Safari Lodge – Rhino Walk zum Sonnenaufgang

Am nächsten Morgen ging es früh los, sehr früh. Um 7 Uhr, eine unmenschliche Zeit im Urlaub, trafen wir uns mit unserem Guide zum Rhino Walk an der Rezeption. Dick eingepackt, es hatte zu dieser frühen Stunde nur 8° Celsius, ging es erst mal im offenen Geländewagen in die grobe Richtung der Nashörner.

Rund 2 Kilometer vor den Nashörnern haben wir dann den Wagen verlassen und sind mit unserem Guide durch den Busch gelaufen. Dabei haben wir unglaublich viel gelernt. Wir können *hust* jetzt Spuren lesen, wissen richtig viel über die vielen verschiedenen Pflanzen, können erkennen welche Termitenhügel noch bewohnt sind und welche verlassen sind. Das hat richtig Spaß gemacht und diesen Walk können wir wirklich jedem Besucher der Safari Lodge nur empfehlen.

Irgendwann sahen wir dann auch die ersten Nashörner, welche durch den Busch liefen. Wir sind dann zielstrebig in die gleiche Richtung gelaufen, was uns ein klein wenig verunsicherte. Die Tiere sind groß, schnell und haben spitze Hörner. Am Ende standen 20, 30 Meter von den Tieren entfernt, es hatten sich inzwischen acht Tiere dort versammelt.

Im Schutz eines riesigen Termitenhügels fühlten wir uns aber sicher. Naja, zumindest haben wir unserem Guide vertraut, der uns versicherte, die kurzsichtigen Tiere könnten uns nicht sehen, allenfalls riechen und hören. Zudem seien die weißen Nashörner recht gutmütig und die Zahl der aufgespießten Touristen wäre überschaubar. Nein, im Ernst, das war ein irres Gefühl, so nah an den Tieren zu stehen und denen zuzusehen.

Zum Ende der Tour ging es dann zurück zum Auto. Dabei sollten wir dann mal vorgehen. Haha, guter Witz. Wir hätten den Wagen im Leben nicht wiedergefunden. Das sah doch überall um uns herum gleich aus. Unzählige trockene Bäume, Termitenhügel kleine Dornenbüsche. Wir hatten komplett die Orientierung verloren. Natürlich ist unser Guide dann zielstrebig, in einer Linie zu unserem Wagen gegangen. Wir haben den erst 50 Meter vorher gesehen.

Marabu an unserem Camp

Marabu an unserem Camp

Die erste Etappe im Auto

Die erste Etappe im Auto

Und dann zu Fuß weiter - und ja, es war kalt

Und dann zu Fuß weiter – und ja, es war kalt

Sonnenaufgang im Busch

Sonnenaufgang im Busch

Bei den Nashörnern

Bei den Nashörnern

Sind da Menschen?

Sind da Menschen?

Nashorn

Nashorn

Nashörner

Nashörner

Nashörner

Nashörner

Nashörner

Nashörner

Otjiwa Safari Lodge – Relaxen im Camp

Den Rest des Tages haben wir dann einfach entspannt, nix getan, außer auf unserer Terasse zu sitzen und das Treiben zu beobachten. Zwischendurch kurz das Gepäck für den Rückflug sortiert und dann wieder Fotos von den kleinen, schönen Dingen gemacht.

Das war für uns wirklich der perfekte Abschluss einer Reise, von deren Eindrücken wir noch lange träumen werden. So viele schöne Tiere, in ihrer natürlichen Umgebung zu sehen, wunderbar. Für uns ist damit ein langgehegter Traum in Erfüllung gegangen. Es gab so viele Gänsehautmomente, so viele Augenblicke, wo wir das Pipi in den Augen stehen hatten. 

Hach, genug geschwärmt. Wir zeigen lieber noch ein paar Fotos, von dem Treiben vor unserer Terrasse.

Rotbauchwürger

Rotbauchwürger

Eine Lerchenart?

Eine Lerchenart?

Graulärmvogel

Graulärmvogel

Graulärmvogel

Graulärmvogel

Graulärmvogel

Graulärmvogel

Akaziendrossel

Akaziendrossel

Hartlaubfrankolin

Hartlaubfrankolin

Keine Ahnung welche Art, aber hübsch.

Keine Ahnung welche Art, aber hübsch.

Fischreiher

Fischreiher

Strauss

Strauss

Schwarzbrust-Schlangenadler

Schwarzbrust-Schlangenadler

Melanie beim Versuch, weiter an den Adler heran zu kommen.

Melanie beim Versuch, weiter an den Adler heran zu kommen.

Schwarzbrust-Schlangenadler

Schwarzbrust-Schlangenadler

Das war unser letzter Etappenbericht von unserer Tierfoto-Tour nach Namibia. Wir hoffen, er hat euch auch ein wenig gefallen. Fragen und Anmerkungen lasst gerne in einem Kommentar hier.

Klarstellung: Wir haben den Aufenthalt auf der Otjiwa Safari Lodge selber über einen deutschen Reiseveranstalter gebucht und komplett selber bezahlt. Nicht, dass irgendjemand auf die Idee kommt, wir hätten das gesponsert bekommen und würden deshalb hier über die Lodge schreiben. 

Vielen Dank für Deinen Besuch!

Wir freuen uns riesig über Kommentare unter dem Beitrag oder über das hemmungslose Teilen auf den Social Medias.

Unsere Themenbereiche auf dem Blog:

Reisen • Fotografie • Tierfotografie
FlugzeugfotografieDampfenBloggen und Leben

Verpasse keinen neuen Beitrag mehr – abonniere jetzt unseren Newsletter.

Fotoschule

Fotografie Schule für Reisefotos

Newsletter des Reisen-Fotografie Blogs

Wir bieten Dir die Möglichkeit, per Mail über neue Beiträge auf dem Blog informiert zu werden. Dazu kannst Du einfach unseren Newsletter abonnieren. Du bekommst dann automatisch eine Mail, wenn wir einen neuen Beitrag veröffentlichen. Selbstverständlich kannst Du dieses Abo jederzeit wieder kündigen, ein Link dazu findest Du in jeder Mail des Newsletters.

Trage für ein Abo einfach Deinen Namen und Deine Mailadresse hier in das Formular ein und klicke auf „Abonnieren“. Du bekommst danach eine Mail an die eingetragene Adresse. In der Mail findest Du einen Link, mit dem Du die Anmeldung nochmals bestätigen musst.

Beachte dazu bitte auch unsere Datenschutzerklärung.

Anmeldung zum Newsletter