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Am Samstag waren wir auf der Loreley, genauer gesagt in der dortigen wunderbaren Freilichtbühne. Anlass war das erste Picknick Konzert. Was ist das denn, werdet ihr nun vielleicht fragen. Nun, in England gibt es das relativ oft, ein Konzert oder Festival, wo man mit der ganzen Famile hin pilgern kann und auf der Picknick-Decke einen schönen Tag verbringen kann.

Die Veranstalter an der Loreley haben diesen Gedanken aufgegriffen und eben ein solches Konzert veranstaltet. Man konnte entweder seinen eigenen Picknick-Korb mitbringen oder vor Ort zwei Sorten davon kaufen (Vorbestellen war auch möglich). Aufgrund der horrenden Preise für die fertigen Körbe (50 bzw. 70 EUR) haben wir natürlich unsere eigenen Sachen mit gebracht. Und am Eingang gab es dann die positive Überraschung, alles durfte mit rein. Lediglich Glasflaschen waren verboten und harter Alkohol. Das war schon mal ein großer Unterschied zu normalen Konzerten, wo man ja froh sein kann, seinen eigenen Körper mit rein nehmen zu dürfen und nicht in der Halle einen (teureren) neuen kaufen zu müssen.

Picknick Konzert Loreley

Picknick Konzert Loreley

Von Nena bis Chris de Burgh

Das LineUp war auch in Ordnung. Nun, ich stehe ja mehr auf lautere Musik, aber zum Relaxen war das auch mal in Ordnung. Der Start machte eine Kölner Blaskapelle – das war dann schon ein wenig Wacken-Feeling, die waren auch richtig gut. Leider habe ich mir den Namen nicht gemerkt. Weiter ging es mit Celina Bostic, Liam und Johannes Oerding. Die waren ok, nicht unbedingt meine Musik, kamen aber beim Publikum auf der Loreley recht gut an.

Ein erster Höhepunkt war dann Nena. Und ich muß sagen, ich war mächtig beeindruckt. Ihre Musik und ihre Stimme sind sowieso unstrittig gut. Aber auch die Show, die Präsentation – wirklich toll. Unglaublich, was die „alte“ Dame da auf der Bühne abzieht, zusammen mit der tollen Band. Für mich war das eindeutig der Höhepunkt des Tages.

Nena auf der Loreley

Nena auf der Loreley

Danach kam dann Chris de Burgh. Ihn haben wir ja bereits auf vielen Konzerten gesehen. Beeindruckt hat er mich seinerzeit, es war 1995, als er die Westfalenhalle gerockt hat. Seit dem haben wir noch einige Auftritte von ihm gesehen. Seine Stimme, seine Lieder, die Texte – alles Top, bei jedem Konzert. Aber, früher war mehr Rock – mehr Party.

Beendet wurde das Konzert dann noch durch ein tolles Feuerwerk über der Bühne. Gegen 23 Uhr haben wir dann die Loreley wieder verlassen und uns auf dem Heimweg gemacht.

Feuerwerk auf der Loreley

Feuerwerk auf der Loreley

Ich finde, das Konzept mit dem Picknick Konzert ist voll aufgegangen. Es war schön, einfach mal seine eigenen Dinge mit zum Konzert nehmen zu können, völlig relaxt auf der Decke in der Sonne zu liegen und der Musik zu lauschen. Die Gastronomie vor Ort hat trotzdem noch Umsatz gemacht. Sei es für kalte Getränke oder mal eine leckere Bratwurst – da haben wir auch vor Ort noch ein paar Dinge gekauft.

Die Veranstalter sollten über diese Picknick-Körbe noch mal nachdenken. Die wurden zum Ende des Tages zum halben Preis und noch darunter verscherbelt. Wobei verscherbelt bei 20 bzw. 30 EUR auch in Anführungszeichen gesetzt werden sollte. Vielleicht sollte man für das nächste mal auf so Dinge wie „Bulgur Salat“, „Scamorza Snack“ und „Tapas Iberico“ verzichten. Statt dessen lieber ein paar deftige Mettwürstchen, ein paar Kräcker und Käse in den Korb und das ganze zu zivilen Preisen verkaufen.

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