Regen in Berlin? Egal, trotzdem schön!

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Regen in Berlin? Egal, trotzdem schön!

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Über Pfingsten hat es uns nach Berlin verschlagen. Geplant war, neben einem Besuch der The One Revue, ein Besuch im Zoologischen Garten. Letzteres ist aber grandios ins Wasser gefallen, Dauerregen ist wirklich keine gute Voraussetzung für einen Zoobesuch. Also haben wir uns ein Alternativprogramm aus Wachfiguren und Technik gezaubert.

Gedenkstätte Marienborn – Pause vom Dauerstau

Schon die Anreise nach Berlin war, vorsichtig ausgedrückt, anstrengend. Normalerweise fahren wir 4 -5 Stunden nach Berlin, wenn die Autobahn frei ist. Dieses Mal waren wir satte 8 Stunden unterwegs. Auch hier hatten wir schon Dauerregen, gepaart mit Dauerstau. Die Liste der Verkehrsstörungen auf unserer Route ging im Navi über ganze drei Seiten. Naja, wir hatten ja Zeit aber unser Nachmittagsprogramm in Berlin konnten wir knicken.

Um mal aus dem Stau heraus zu kommen, haben wir uns endlich mal die Gedenkstätte Marienborn angesehen. Hier ist die alte DDR-Grenzstation an der A2 komplett erhalten und kann besichtigt werden. Auf unseren letzten Berlin-Reisen sind wir immer achtlos daran vorbei gefahren, jetzt haben wir die Gelegenheit genutzt, dort eine Pause zu machen, da es auch gerade mal nicht regnete.

In der Gedenkstätte kamen dann die Erinnerungen wieder. Denn wir gehören ja zu den alten Säcken, welche die Anlage noch im Betrieb erlebt haben. Diese bedrückende Atmosphäre, an einer innerdeutschen Grenze so streng und humorlos kontrolliert zu werden, daran erinnerte die ganze Anlage und die vielen Infotafeln.

Unser Basislager – Das Novotel Berlin Am Tiergarten

Am Nachmittag kamen wir dann endlich in Berlin an und fuhren direkt zu unserem Hotel, das Novotel Berlin Am Tiergarten. Hier war dann für die kommenden zwei Tage unser Basislager für unsere Erkundungen in die Stadt. Direkt gegenüber liegt der Tiergarten und die S-Bahn-Station. Also ein idealer Ausgangspunkt um mit den öffentlichen Verkehrsmitteln Berlin zu erkunden.

Unser schönes Zimmer war einer der MyRooms, die es in vielen Novotels auf der Welt gibt. Diese Zimmer werden von einzelnen Mitarbeitern der Hotels thematisch gestaltet. Wir hatten das Zimmer „grüne Oase“, eingerichtet mit vielen Pflanzen, schönen Bildern und einer gemütlichen kleinen Dachterrasse. Dazu gab es noch einen leckeren Willkommensgruß, da haben wir uns direkt richtig wohl gefühlt.

The One Grand Show im Friedrichstadt Palast

Erster Programmpunkt für uns war dann der Besuch der Revue The One Grand Show im Friedrichstadt Palast. Mit der S-Bahn ging es zur Friedrichstaße und die restlichen Meter bis zum Palast.

Die Revue erzählt die Geschichte eines jungen Mannes, der in einem alten Theater die guten alten Zeiten erträumt. Dabei hat die Geschichte keinen roten Faden, es ist halt ein Revue. Die Show ist aber wirklich ein Hammer, unzählige fantasievolle Eindrücke prallen auf die Besucher ein, tolle Musik, fantastische Artisten und Tänzer. Seien es die Luftakrobaten oder die junge Dame, die mit einem Rad Dinge machte, wo bei uns normalsterblichen wohl der Orthopäde lange Arbeit hätte. Zum optischen Gesamteindruck tragen auch die wunderbaren Kostüme bei, welche die Schauspieler auf der Bühne tragen. Über 500 verschiedene, farbenfrohe und fantasievolle Kostüme, entworfen vom berühmten Modedesigner Jean Paul Gaultier sind mehr als nur ein Hingucker.

Das ganze findet im schönen Rahmen des altehrwürdigen Friedrichstadt-Palast statt. Das alte Theater alleine ist schon einen Besuch wert, bietet es doch die größte Theaterbühne der Welt. Gepaart mit modernster Technik ist es wirklich ein Genuss, die Show dort zu erleben. Und der Service ist auch klasse. So konnte man vor der Show bereits Getränke für die Pause bestellen, so dass diese dann an einem Tisch standen und man nicht in die Schlange an der Theke musste. Tolle Idee.

Bilder von der Show können wir Euch leider nicht zeigen, weil das Fotografieren während der Show verboten war. Gott sei Dank, muss man da sagen. Denn ständiges Blitzen oder aufleuchten von Smartphone-Displays hätte die Illusion der Show nur gestört.

Madame Tussauds Berlin

Am Sonntag war er dann endgültig angekommen, der Dauerregen in Berlin. Also war klar, Zoo macht keinen Sinn. Wir sind ja keine Weicheier aber zum Zoobesuch gehört fotografieren für uns dazu. Und das war bei den Regenmassen nicht machbar, ohne die Kameras zu ertränken. Also musste ein Alternativprogramm her. Wir entschieden uns, es erstmal bei Madama Tussauds zu versuchen. Thomas kannte bisher nur das Wachsfigurenkabinett in Las Vegas, Melanie noch zusätzlich das in London. Jetzt war also Berlin an der Reihe. Mit S- und U-Bahnen sind wir flott dahin gekommen und zu unserer Überraschung war die Warteschlange garnicht sooo lang, wie wir befürchtet hatten. Wir dachten eigentlich, dass noch mehr Menschen bei dem Wetter auf die Idee kommen würden.

So mussten wir nur ca. 20 Minuten warten, bis wir endlich in der Heimat der Wachsfiguren waren. Und auch in Berlin ist das Madame Tussauds wirklich sehenswert. Die Detailtreue der Figuren ist wirklich gruselig. Man erwartet jeden Moment, dass die anfangen sich zu bewegen.

Deutsches Technik Museum Berlin

Die zweite Anlaufstelle unseres Dauerregen-Alternativ-Pogramms führte uns dann in das Deutsche Technik Museum in Berlin Kreuzberg. Und das war eine geniale Idee. Das Museum ist wirklich toll gemacht. Ein riesiger Bereich mit alten Eisenbahnen, die in zwei Ringlockschuppen stehen, große Themenbereich zur Luft-, Raum- und Schiffahrt so wie viele kleinere Themenbereiche sind Garant für einen kurzweiligen Besuch. Wenn man sich alle Ausstellungsstücke wirklich in Ruhe ansehen will, dann reicht ein Tag für einen Besuch nicht aus.

Vitrine Reisen-Fotografie

Witzig war im Bereich der Fotografie-Ausstellung die Vitrine zum Thema Reise-Fotografie. HIer seht ihr mal, wie wir arbeiten müssten, wenn wir in alten Zeiten unterwegs wären. Besonders der Hut hat es Thomas angetan. Mal schauen, ob wir den irgendwo auf unseren Reisen zum Kauf finden.

Fazit: Berlin im Regen – macht nix.

Berlin im Regen ist wirklich kein Problem. Mit den U- und S-Bahnen kommt man unkompliziert zu vielen Orten in der Stadt. Und Berlin hat mehr als genug Möglichkeiten, um auch bei Regen tolle Dinge zu erleben. Von unserer eigenen Museums-Liste haben wir nur zwei von acht möglichen Punkten aus dem Regenprogramm geschafft. Spätestens zu ITB 2018 sind wir wieder in Berlin. Vielleicht klappt es dann ja mal, mit uns und dem Zoo und dem Wetter.

Offenlegung: Wir Danken noch ganz herzlich dem Novotel am Tiergarten und dem Friedrichstadtpalast für die Unterstützung bei dieser Kurzreise. Das Novotel  hat uns freundlicherweise das Zimmer für die zwei Nächte zur Verfügung gestellt. Vom Friedrichstadtpalast haben wir zwei Freikarten für die Show bekommen. Unsere Meinung ist dadurch nicht beeinflusst, negative Dinge würden wir ansprechen, wenn es die gäbe. Auch gab es keine vertragliche Vorgabe was die Inhalte des Beitrages angeht. Die Anreise, die Verpflegung, die Eintrittsgelder für Madame Tussauds und das Deutsche Technikmuseum haben wir selber bezahlt. 

Was sind Eure Favoriten für einen Besuch in Berlin bei Regen? Habt ihr besondere Tipps für gute Museen oder andere Indoor-Aktivitäten? Lasst und einfach einen Kommentar mit Euren Tipps hier.

 

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3 Kommentare

  1. Michael 10. Juni 2017 um 22:14 Uhr - Antworten

    Ach ja, Berlin … eine faszinierende Stadt, seid ich sie zum ersten Mal vor gut 10 Jahren besucht habe. Hektisch und ruhig zugleich. Klar vieles ist draußen zu besichtigen, aber wenn ich mal überlege, bei Regen? Reichstag (aber nur mit Führung und nicht spontan), Alleierten Museum, Wachsfiguren Museum (war ich auch schon mal), Fernsehturm, DDR Museum (soll interessant sein, war ich noch nicht), manchmal gibt’s auch interessante U-Bahn Stationen … vermutlich fällt mir noch mehr ein, sobald ich auf „Absenden“ geklickt habe.

    LG Michael

  2. Hans 14. Juni 2017 um 12:07 Uhr - Antworten

    Hallo ihr Zwei,

    Berlin ist immer ne Wucht. Janz Barlin iss eene Wolke, bloß ickke bin zu sehn, wa.
    Ich hab auch sehr schöne Erinnerungen. Übrigens auch zum Teil bei Regen, aber mit Sonne im Herzen lässt sich das verschmerzen.

    Hab da mal ein Treffen vom Forum gehabt und ein paar User persönlich kennen gelernt. Hatten 3 sehr schöne Tage.
    Fürs KaDeWe hatten wir einen halben Tag kalkuliert und gebraucht. 😉

    Ein anderes mal waren wir mit Schwiegermutter zum 75. dort. Es war zufällig CSD. Die „bunten u. verrückten“ Leute fand sie sehr schräg aber irgendwie auch faszinierend.

    Ich finde auch, dass es genügend Möglichkeiten in Berlin gibt, die trotz Regen machbar sind.

    HG Hans

    • Thomas Jansen 14. Juni 2017 um 12:11 Uhr - Antworten

      Hallo Hans,

      genau, Berlin und Regen ist das kleinere Problem. KaDeWe hatten wir auch überlegt aber irgendwie war uns mehr nach Unterhaltung und ein wenig Geschichte.

      LG Thomas

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