Regensburg – Unesco Welterbe an der Donau (Werbung)

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Regensburg – Unesco Welterbe an der Donau (Werbung)

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Tourismus Regensburg hat uns zu einem Wochenende in die Stadt eingeladen. Ganz ehrlich, so richtig hätten wir Regensburg für einen Städtetrip nicht auf dem Schirm gehabt. Das allerdings völlig zu unrecht. Alleine die historische Altstadt, welche seit 2007 dem Unesco Welterbe angehört, ist einen Besuch in der schönen Stadt an der Donau wert. Kommt mit uns auf einen kleinen Stadtbummel, ein Schloß, eine Donau-Schifffahrt und zur Walhalla.

Stadtrundgang durch die historische Altstadt Regensburg

Altstadt von Regensburg

Mit einem tollen und ausführlichen Stadtrundgang haben wir begonnen Regensburg zu entdecken.  Gästeführerin Elisabeth Wurzinger, von Regensburg Touristik, führte uns drei Stunden lang durch die historische Altstadt und zeigte uns viele kleine Ecken und Orte, wo wir normal wohl dran vorbei gelaufen wären. Und natürlich haben wir eine Menge gelernt.

Erste Siedler gab es schon 5000 vor Christus an der Donau, auf dem Gebiet des heutigen Regensburg. 79 nach Christus kamen dann die Römer und errichteten ein Lager, ein Kohortenkastell. Dessen Außengrenzen wurden durch eine Mauer begrenzt, auf dessen Fundamenten später noch große Teile der heutigen Altstadt aufgebaut wurden.

Türme und Innenhöfe

Zwei Dinge sind uns bei der Stadtführung besonders aufgefallen. Einerseits sind das die vielen kleinen Innenhöfe, zwischen den Häusern. In denen findet man zahlreiche Restaurants oder kleine Plätze der Ruhe. Das hat einen eindeutigen mediterranen Charme. Andererseits waren es die vielen Patriziertürme, die zwischen den Häuserzeilen stehen. Diese wurden seinerzeit gebaut, um den Erfolg einer Kaufmannsfamilie darzustellen. Je höher der Turm, desto erfolgreicher der Patrizier. Interessanterweise sind diese Türme ohne jede weitere Funktion, die sind innen einfach leer und dienten wirklich nur der Außendarstellung.

Enge Gassen mit vielen Geschäften

Die Altstadt von Regensburg ist alles andere als nur ein optische Genuss. Auch kulinarisch kommt der Besucher auf seine kosten und shoppen ist hier gar kein Problem.

Die engen Gassen der Altstadt laden zum bummeln ein. Rechts und links sind zahlreiche kleine und größere Restaurants, Bars, Cafés, Eisdielen und zahlreiche Geschäfte zu finden. Dadurch ist auf den Wegen der Altstadt eine Menge los. Viele Besucher bewundern die tollen Gebäude und geniessen die zahlreichen Angebote in der Altstadt.

Andere kleine Gassen sind dagegen sehr ruhig, da dort keine Geschäfte zu finden sind.

Die komplette Altstadt lässt sich übrigens am besten zu Fuß erkunden. Es ist zwar erlaubt mit dem Auto dort hinein zu fahren. Wir fanden das aber keine gute Idee. Die engen Straßen, viele Einbahnstraßen und wenig Parkmöglichkeiten machen das für einen Besucher nicht gerade einfach. Besser das Auto außerhalb der Altstadt auf einem der Parkplätze abstellen und dann zu Fuß losziehen. Die Wege sind nicht so weit, dass man dort ein Auto benötigt.

Regensburger Dom und noch viel mehr Kirchen

Regensburger Dom

Nach unserer Stadtführung haben wir uns ausführlich den Regensburger Dom angeschaut. Der Dom St. Peter, wie er richtig heißt, wurde ab 1273 neu gebaut, nachdem der alte Dom abgebrannt war. Die Bauarbeiten dauerten an bis 1520 und auch danach wurde ständig erweitert und renoviert. 

Das Innere der Kathedrale, die in bayrischem Staatsbesitz ist, fanden wir sehr beeindruckend. 

Neben dem Dom gibt es aber noch zahlreiche weitere große und kleine Kirchen zu entdecken. Wir haben uns noch die Schottenkirche angeschaut, die Neupfarrkirche am gleichnamigen Platz und die St. Rupert Kirche, welche direkt am Schloß Thurn und Taxis zu finden ist. Die St. Rupert Kirche fanden wir übrigens am beeindruckendsten.

Adelsgeschichte, Donaufahrt und Walhalla, der zweite Tag in Regensburg

Nach einem zünftigen, einheimischen Abendessen und einer geruhsamen Nacht in unserem Hotel starteten wir den zweiten Tag mit der Besichtigung des Schlosses derer von Thurn und Taxis. Leider, leider durften wir auf der interessanten Führung keine Fotos machen. 

Schloß von Thurn und Taxis

Wenn Ihr mal in Regensburg seid, verpasst es nicht, eine Führung durch das Schloß mitzumachen. Als Besucher erfährt man eine Menge interessanter Dinge über die Familie Thurn und Taxis uns ihrem Werdegang von „Postboten“ bis hinauf in den Adelsstand. Dazu könnt ihr Euch die vielen Räume im Schloss ansehen, die zum Teil heute noch von der Familien für offizielle Anlässe genutzt werden. Das erklärt auch, warum dort nicht fotografiert werden darf. Möchtet Ihr, dass Menschgruppen durch Eure Wohnung laufen und anschliessend der ganzen Welt Bilder davon zeigt? 

Mittagessen in der historischen Wurstküche.

Histortische Wurstküche Regensburg

Nach der Schlossführung sind wir dann quer durch die Altstadt runter zur Donau gelaufen und haben, direkt an der berühmten Steinernen Brücke, in der historischen Wurstküche gegessen. Seit über 500 Jahren wird dort eine leckere Bratwurst verkauft, früher Steinmetze und Hafenarbeiter, heute an hungrige Touristen. Wie damals wird die Bratwurst über einem offenen Feuer gegrillt – kurz gesagt, wenn Ihr da seid, unbedingt probieren.

Direkt neben der Wurstküche seht ihr übrigens die Steinerne Brücke, neben dem Dom das Wahrzeichen der Stadt Regensburg. Sie ist die älteste erhaltene Brücke in Deutschland. Bereits 1135 wurde mit dem Bau der Donaubrücke begonnen.

Steinerne Brücke Regensburg

Flußaufwärts, oder rechts von der Brücke, legen dann die Ausflugsschiffe ab, mit denen verschiedene Touren auf der Donau angeboten werden.

Schifffahrt auf der Donau zu Walhalla

Blick von der steinernen Bücke flußabwärts

Wir haben eine kleine Schifffahrt zur Walhalle gemacht. Auf dieser Tour fährt man eine gute Stunde von Regensburg bis nach Donaustaufen, zum Fuße der Walhalla. Dort bleiben dann rund 2,5 Stunden Zeit die Walhalla oben auf dem Berg zu erkunden, bevor es mit dem Boot zurück nach Regensburg geht.

Auf den Booten kann man es sich richtig gemütlich machen. Aufgrund des Hochwassers war das Sonnendeck, auf dem Dach des Schiffes, erst nach den ersten zwei (niedrigen) Brücken geöffnet. Danach hieß es dann aber rauf in die Sonne und das schöne Wetter, zusammen mit der tollen Aussicht geniessen. Dazu gab es noch ein leckeres Eis und ein kühles Radler – was will man eigentlich mehr?

Unser Boot zur Walhalla

Besichtigung der Walhalla

Un jetzt kommt die Stelle, wo wir in dem Bericht ein wenig Schummeln. Vom Bootsanleger aus kann man hinauf zur Walhalla wandern. Die Betonung liegt in unserem Fall auf „kann man“. Wir waren an dem Tag schon ordentlich was gelaufen, zum Schloß Thurn und Taxis, durch die Altstadt, zur Donau. Und nun saßen wir in der Sonne, auf dem Schiff, und blickten hinauf zur Walhalla als uns der Kellner fragte „Zahlen oder wollt ihr noch was Kaltes zu trinken“. Das war die Entscheidung, wir entschlossen uns für das gekühlte, erfrischende Getränk und beschlossen am Sonntag Morgen mit dem Auto zur Walhalla zu fahren. Dann ist auch auch kühler, nicht so voll, wir können fast bis oben fahren und würden das Kaltgetränk nicht verpassen – Ausreden hatten wir also genug.

Oben auf dem Berg - die Walhalla

Die Gedenkstätte Walhalla liegt oberhalb des Ortes Donaustauf. Seit 1842 werden hier mit Mamorbüsten und Gedenktafeln bedeutende deutsche Persönlichkeiten geehrt. Im Moment befinden sich 130 Büsten und 65 Gedenktafeln in der Walhalla.

Nebenbei hat man von der Walhalla einen super Ausblick auf die südliche Umgebung. Unten schlängelt sich die Donau durch das Land und in der Ferne kann man, bei optimalen Wetter, die Ränder der Alpen erkennen. Dafür war es bei unserem Besuch aber etwas zu diesig.

Regensburg am Abend

Auch am Abend und in der Nacht bietet Regensburg eine Menge. Gerade im Sommer finden immer wieder Festivals statt oder im Winter die verschiedenen Weihnachtsmärkte. Bei unserem Besuch fand gerade das Kangfarben-Festival in Regensburg statt. Unter dem Motto Kulturen der Welt spielen dort verschiedene Künstler aus der ganzen Welt und stellen musikalisch ihre Heimat vor.

Arkadenhof des Thon Dittmer Palais

Wir hatten das Glück Eintrittskarten für das Konzert der japanischen Truppe Gocoo zu bekommen. Im Arkadenhof des Thon Dittmer Palais konnten wir diese tolle Truppe und ihre 40 Trommeln über zwei Stunden lang bestaunen. Das war wirklich beeidruckend, wie man nur mit Trommeln und wenigen klassischen, japanischen Instrumenten, so ein tolles Programm zaubern kann.

Aber auch abseits von Festivals gibt es genug zu Erleben, an den Abenden in Regensburg. Viele Theater, kleine Bühnen, Bars und Restaurants lassen die Abende auf jeden Fall angenehm ausklingen.

Fazit: Regensburg ist eine tolle Stadt für einen Städtetrip

Wir waren sehr verwundert, dass uns selber Regensburg nicht ehe als Reiseziel für einen Wochenendtrip eingefallen ist. Die Altstadt ist wirklich mehr als sehenswert und bietet genug anzuschauen für mehrere Tage. Kulturell und auch kulinarisch wird eine Menge geboten.

Uns haben die drei Tage an der Donau sehr gut gefallen und kommen gerne wieder. Vielleicht schon zu Weihnachten, denn die Weihnachtsmärkte sollen wirklich sehr schön und sehenswert sein.

Sehenswertes in Regensburg - unsere Tipps
  • Regensburger Dom St. Peter
  • Steinerne Brücke
  • Alte Patriziertürme
  • Historische Altstadt
  • Schloß Thurn und Taxis
  • Schottische Kirche mit Schottischem Tor
  • St. Rupert Kirche
  • Schifffahrt zur Walhalla inkl. Besichtigung
  • Altes historisches Rathaus

Offenlegung: Wir wurden von Regensburg Tourismus zu dem Wochenende in Regensburg eingeladen. Der Bericht spiegelt unsere eigenen Eindrücke wieder und ist frei von uns geschrieben, so wie alle Reiseberichte auf diesem Blog.

Wart ihr schonmal in Regensburg? Was hat Euch dort besonders gut gefallen, habt Ihr Tipps für uns, für einen weiteren Besuch? Dann lasst uns doch einfach einen Kommentar hier.

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8 Kommentare

  1. FREIHEITSGEFÜHLE 18. August 2017 um 12:29 Uhr - Antworten

    Meine wunderschöne Stadt!
    Toll berichtet, ich freue mich immer wenn ich so positive Beiträge über Regensburg lese 😀 Wenn ihr für den Christkindlmarkt wieder kommt, dann meldet euch gerne bei mir für ein paar Insider-Tipps.

    LG Iris

  2. Robert 24. August 2017 um 12:15 Uhr - Antworten

    Freut mich, dass es euch in unserer Stadt so gut gefallen hat.

    Auch die Lebensqualität ist hier enorm hoch. Obwohl das mit den Touristen langsam überhand nimmt 😛 Aber das eine kann man wohl nicht ohne das andere haben 😀

  3. Lena 24. August 2017 um 16:56 Uhr - Antworten

    Wir waren 2014 mehr oder weniger aus Versehen einen Tag lang in Regensburg und waren auch echt positiv überrascht (unseren Bericht von damals verlinke ich bescheiden hinterm Namen ;). Euer Besuch war definitiv intensiver und lehrreicher. Dass die Türme innen leer sind, ist ja ’n Ding! Wir haben uns damals überlegt, in welchem wir wohl gerne einziehen würden. Das wär ja nach hinten losgegangen. 😀 Und die Brücke ist fast fertig! Die war bei uns noch ganz eingerüstet.

    Liebe Grüße!

  4. Birgit 25. August 2017 um 12:28 Uhr - Antworten

    Ich wohne zwischen Landshut und Regensburg und ich arbeite in Regensburg. Es ist eine so wunderschöne Stadt.
    Danke für die tollen Bilder!

  5. Regina 25. August 2017 um 13:27 Uhr - Antworten

    Da sieht man mal, das nicht nur die ausländischen Städte etwas zu bieten haben. Ein toller Bericht und vorallem wahnsehnig schöne Fotos!

  6. Sandra 30. August 2017 um 22:30 Uhr - Antworten

    Ich wohne nicht weit entfernt von Regensburg und durch die B15n ist Regensburg noch attraktiver für die Region geworden. Die Altstadt ist ein Traum, fast so schön wie die von Landshut 😉

    Vielen Dank für die tollen Bilder.

    LG
    Sandra

    • Thomas Jansen 31. August 2017 um 19:46 Uhr - Antworten

      Hi Sandra,

      also müssen wir noch ein Wochenende in Landshut verbringen? 😉

      LG Thomas

  7. Dagmar von Bestager-Reiseblog 1. November 2017 um 17:03 Uhr - Antworten

    Vor einigen Jahren war ich mal im Winter einen Tag in Regensburg. Mir scheint , da hab ich nicht wirklich was gesehen. Muss ich unbedingt noch mal hin, zumal eine Nichte von uns da um die Ecke lebt.

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Hier schreiben Melanie und Thomas – zwei reisesüchtige Menschen aus dem Ruhrpott. Mehr Informationen findet Ihr auf der Über uns Seite.

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